ZITAT DES TAGES (20. September 2021)

Der stufenartige Aufbau des Tempelturms (gopura) ist die sichtbare physische Welt der Formen und Namen. Wenn man das Tor dieses Tempelturms erreicht, wird offenbar, dass diese Sinnenwelt Gottes Gestalt ist. Die Mittel, die helfen die Seele zu reinigen, sind: 1. die Gemeinschaft der Tugendhaften und Weisen (sádhu), 2. unerschütterlicher Glaube und Hingabe an die Worte des spirituellen Lehrers (guru), 3. Disziplin, 4. Hingabe (bhakti), 5. Gefühl (Eintauchen in das Gottesbewusstsein), 6. höchstes Empfinden (mahábhava – das intensive Eintauchen in das Gottesbewusstsein), 7. Liebe – unermessliche Liebe zu Gott. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 59  

ZITAT DES TAGES (19. September 2021)

Obwohl die göttlichen Inkarnationen für immer im göttlichen Selbst verweilen und der Weisheit Brahmans (brahmajnána) nah sind, wird dies nur im Zustand des Samádhi offenbar. Sie steigen von diesem erhöhten Zustand der spirituellen Erhebung herab und füllen sich mit dem Gedanken an, dass sie gewöhnliche Lebewesen seien, damit sie Gott als Mutter oder Vater ansprechen und weiterhin verehren können. Durch Versuch und Irrtum steigen sie Schritt für Schritt auf, bis sie den Gipfel erreichen. Dann kommen sie zu dem Schluss, dass all dies Brahman ist. Wenn der Geist (mind) – die Ursache weltlicher Gedanken – rein geworden und im Zustand des Samádhi ist, wird er zum Tempeltor (gopura), und Brahman wird offenbar. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 57  

ZITAT DES TAGES (16. September 2021)

Hingabe (bhakti) ist von zweierlei Art. Die erste Form, Vaidhabhakti, besteht in der Ausübung von Ritualen. Sie legt fest, auf welche Weise Gott verehrt und wie viele Male sein Name rezitiert werden soll. Die zweite Form ist höchste, transzendentale Hingabe (parabhakti); sie kann denjenigen, der sich im Zustand des Samádhi befindet, zur Erkenntnis Gottes (brahmasákshátkára) führen – einem Zustand, in dem die individuelle Seele (jívátman) mit dem höchsten Selbst (paramátman) eins wird. Nach dieser Erfahrung bleibt der Jívátman für immer in Paramátman. Dies liegt im Erfahrungsbereich eines normalen Gottergebenen (bhakta). Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 57  

ZITAT DES TAGES (15. September 2021)

Es besteht keine Notwendigkeit, die Religion anderer oder deren Verhaltenskodex infrage zu stellen. Man braucht die Tradition oder die Kultur anderer nicht zu entwerten. Man sollte dem eigenen Verhaltenskodex (dharma) folgen, ohne andere Religionen abzuwerten. Geht den Weg des allmächtigen Gottes, der sich in allen Dharmas gleichermaßen manifestiert, und bittet ihn um göttliche Kraft. Wenn Gott der Vater des Universums ist, sind eure Eltern eure Erschaffer. Deshalb sind alle Eltern auf dieser Erde verehrungswürdig. Man sollte seinen Eltern nach besten Kräften dienen solange sie leben. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 51  

ZITAT DES TAGES (14. September 2021)

Es gibt verschiedene Religionen, ihr Weg ist der gleiche. Es gibt verschiedene Kleidungsstücke, ihr Material ist das gleiche. Es gibt verschiedene Schmuckstücke, sie bestehen aus dem gleichen Gold. Es gibt verschiedenfarbige Kühe, die Milch ist die gleiche. Es gibt verschiedene Lebewesen, das Lebensprinzip ist das gleiche. Es gibt verschiedene Nationalitäten und Sitten, die Geburt ist gleich. Es gibt verschiedene Glaubensrichtungen, Gott ist derselbe. Es gibt verschiedene Blumen, der Vorgang der Verehrung ist der gleiche. Wie unwissend die menschliche Rasse ist, beschränkt auf das Leid der Äußerlichkeiten! Faszinierend sind die Wege Gottes. Wandelt in diesem Wissen über die Erde! Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 51  

ZITAT DES TAGES (13. September 2021)

Es mag viele Religionen geben und die ethischen Grundlagen, die jede Religion vermittelt, können unterschiedlich sein; aber jede Religion lehrt ein und dasselbe. Gott manifestiert sich unter verschiedenen Namen, und die Kraft der göttlichen Manifestationen kann unterschiedlich sein, je nach der Essenz der spirituellen Übung, die der Einzelne durchführt; aber es gibt nur einen Gott, lediglich die Wege zu ihm sind verschieden. Es mag verschiedene Arten von Nahrung geben, aber der Hunger ist ein und derselbe. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 49  

ZITAT DES TAGES (12. September 2021)

Aus welchem Metall die Götterstatue auch hergestellt ist, ihre Gestalt ist göttlich. Wenn der Mensch ein Pilgerzentrum besucht hat, sollte er nach seiner Heimkehr über alle guten Werke und Eigenschaften, die er an den heiligen Stätten erlebt hat, nachsinnen; über alles, was er dort gesehen und berührt hat, über alle Gespräche dort, in Seligkeit und starkem Glauben – so wie die Kuh, die, nachdem sie schnell gefressen hat, das Verspeiste noch einmal hervorbringt und es langsam, friedlich und ohne Angst wiederkäut. Dann wird diese süße Mischung spiritueller Erfahrungen vom Körper leicht aufgenommen und schenkt dem eigenen spirituellen Wesen zusätzliche Kraft. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 47  

ZITAT DES TAGES (11. September 2021)

Der Geist (mind) ist das Wichtigste. Wenn der Geist diszipliniert ist, seid auch ihr diszipliniert. Wenn der Geist befreit ist, seid auch ihr befreit. Deshalb ist Satsang wesentlich, um den Geist auf das Rezitieren des göttlichen Namens einzustimmen. Um das zu erreichen, ist der Besuch von Pilgerzentren und Stätten der Verehrung notwendig. Der Einzelne wird mithilfe seiner Disziplin erleuchtet. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 47

ZITAT DES TAGES (10. September 2021)

Es ist verrückt, an einem Ort nach Weisheit (jnána) zu suchen, an dem keine hingebungsvolle Verehrung ist. Unerschütterliches Vertrauen ist unabdingbar, damit Gott sich offenbart. Unerschütterliches Vertrauen in das Rezitieren seines Namens ist für die Offenbarung Gottes unverzichtbar. Unterscheidet zwischen dem Ewigen und dem Vergänglichen! (…) Für das Belehren anderer muss man viele heilige Schriften studieren. Für das Erkennen Gottes genügt die Wiederholung eines einzigen Mantras. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 45  

ZITAT DES TAGES (9. September 2021)

Wer fest daran glaubt, dass alles gemäß Gottes Willen geschieht, und sich mit absolutem Glauben und Hingabe Gottes Willen unterwirft, ist auf einer Schnellstraße zur Erkenntnis Gottes. Wenn jemand glaubt, dass alles von Gottes Willen abhängt, wenn er Gott alles übergibt und seine Pflicht erfüllt, gibt es nichts darüber hinaus zu tun, ganz gleich ob er in der Welt verbleibt oder ihr entsagt. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 45  

ZITAT DES TAGES (8. September 2021)

Die Erkenntnis des wesentlichen Grundprinzips (tattvajnána), absolute Glückseligkeit (brahmánanda) und ähnliche Offenbarungen werden nur durch die Illusion (máyá) ermöglicht. Ansonsten würde niemand über sie nachdenken. Duales Denken und die Welt sind ebenfalls aus der Illusion hervorgegangen. Die Illusion unterscheidet nicht zwischen dem, der vernichtet, und dem, der vernichtet wird. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 45  

ZITAT DES TAGES (7. September 2021)

Zwei Formen der Täuschung sind mit Brahman verbunden – die Illusion des Wissens (vidyamáyá) und die Illusion der Unwissenheit (avidyamáyá). Vidyamáyá lenkt den Menschen auf den Weg des Göttlichen. Avidyamáyá lässt den Menschen vom Weg abweichen. Mitgefühl (karuná), Weisheit (jnána), Hingabe (bhakti) und Losgelöstheit (vairágya) sind die verschiedenen Manifestationen von Vidyamáyá. Der Mensch kann Gott nur mit ihrer Hilfe erreichen. Ganz gleich wo jemand auch ist, er kann Gott mithilfe dieser vier Manifestationen sogar im weltlichen Leben (samsára) erreichen. Solange die Illusion (máyá) es nicht zulässt, kann niemand Gott (brahman) erreichen. Wenn man den Wunsch hat Gott zu schauen, sollte man mit dem Durchschauen der Illusion (máyá) gesegnet sein, die eine andere Seite Gottes ist. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 43  

ZITAT DES TAGES (6. September 2021)

Haltet das weltliche Leben (samsára) nicht für ein Meer der Schwierigkeiten. In Gottes Schöpfung lässt der Weg der Rechtschaffenheit (dharmayoga) den Menschen das Geheimnis des Lebens verstehen; Dharmayoga ist ein Veda. Die Symphonie dieses Veda ist ein Instrument, das uns den Weg zur Befreiung (moksha) weist. Ehe man nicht Losgelöstheit erfährt, kann man den Gipfel nicht erreichen. Wer sich der Bindung ergibt, leidet. Das Leid zeigt einem den Weg zum Loslassen. Die Täuschung (máyá) verbirgt das Göttliche (brahman) so, wie die Wolke die Sonne verdeckt. Diese Wolken der Täuschung sind vorübergehend. Lösen sich die Wolken erst einmal auf, wird die Sonne, Brahman, leicht sichtbar. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 43  

ZITAT DES TAGES (5. September 2021)

  Es ist unmöglich, Gott (brahman) zu erfahren, ohne sich von der Täuschung (máyá) zu befreien. Da die Welt (samsára) dem Menschen einen Weg zeigt, um das Hindernis der Illusion (máyá) zu beseitigen, wird auch sie für alle Suchenden als ein Weg zur Weisheit betrachtet. Man muss aber außerdem das Meer des Lebens (samsára) überqueren. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 41  

ZITAT DES TAGES (4. September 2021)

Wenn Gott Rama (brahman), Sita (máyá) und Lakshmana (jíva) hintereinander hergehen, versucht Lakshmana vergeblich Rama zu erreichen, weil Sita in Gestalt der Illusion (máyá) ihm die Sicht versperrt. Lakshmana betet zu Máyá, das heißt Sita, ihn Rama sehen zu lassen. Nur wenn Sita ein wenig beiseitetritt, kann Lakshmana Rama ganz sehen. So sollten auch wir in besonderer Weise darum beten, dass die Illusion (máyá) beiseitetritt und uns die Schau des Göttlichen (brahman) gestattet. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 41  

ZITAT DES TAGES (3. September 2021)

Auf diese Weise berühren die Gefahren der Welt den Menschen nicht, auch wenn er in das weltliche Leben (samsára) verwickelt ist. Es ist leichter, in einem Boot mit gesetzten Segeln in See zu stechen, aber man sollte darauf achten, dass kein Wasser ins Boot eindringt. Das ist der Dharma des weltlichen Lebens: Seid in der Welt (samsára), aber erlaubt der Welt nicht, in euer Leben einzudringen. Sogar weltliches Leben kann Weisheit vermitteln, es ist ebenfalls eine Form der Weisheitslehre (jnánaupadesha). Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 39  

ZITAT DES TAGES (2. September 2021)

Gottes unermessliche Liebe begleitet seine Verehrer in Freud und Leid und in jedem Detail ihres Lebens. Aber obgleich Gott allgegenwärtig ist, erlaubt er doch nicht allen, mit ihm zu verschmelzen. Die irdische Welt mit all ihren Verstrickungen ist so abgrundtief wie das Meer. In diesem Wissen hat Gott mit all seiner Liebe die Hingabe (bhakti) als gut gestaltetes Boot geschenkt; es hat zwei Ruder – Unterscheidungsvermögen (viveka) und Losgelöstheit (vairágya) – mit denen man das Meer des Lebens (samsára) überqueren kann. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 39  

ZITAT DES TAGES (1. September 2021)

Von Gottes unzähligen Facetten reicht ein ewiger Aspekt aus, damit sich der Mensch in Gott versenkt. Niemandem werden jemals alle Facetten Gottes offenbart. Die Strahlen, die aus dem Meer der göttlichen Glückseligkeit (brahmánanda) hervorgehen, können jedes Herz verwandeln, das von ihnen liebkost wird. Die Weisen Sanaka, Sananda und andere wurden von diesen Strahlen berührt. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 37  

ZITAT DES TAGES (31. August 2021)

Den göttlichen Inkarnationen ist nichts unmöglich. Sie können die Unwissenheit und den Hochmut der Menschen beseitigen. Die göttliche Inkarnation kann den Menschen die schwierigsten Rätsel des Lebens und seine Geheimnisse verständlich machen, als wären es ganz gewöhnliche Aspekte, und das auf eine so einfache Weise, dass sogar ein Kind sie versteht. Gott kommt für jene reinen Seelen, die ihn lieben, in menschlicher Gestalt auf die Erde. Gott ist wie ein Berg aus Zucker. Eine Ameise kann nur ein Krümelchen vom Berg wegtragen; der Berg bleibt, wie er ist. Er wird nicht kleiner. Das Gleiche gilt für Gott und die Gottergebenen (bhakta). Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 37  

ZITAT DES TAGES (30. August 2021)

Wer bin ich? Blut, Fleisch, Knochen? Wenn man ernsthaft nachsinnt, versteht man, dass es so etwas wie ein Ich (ein Individuum) nicht gibt. Das führt einen schließlich zu der Erkenntnis, dass nur Eines existiert, und das ist Gott. Erst wenn das Ego überwunden ist, wird Gott offenbar. Weisheit (jnána) hat verschiedene Formen. Die erste ist weltliche Weisheit, die alle Durchschnittsmenschen haben. Sie ist nicht sehr intensiv. Sie gleicht einer Lampe im Zimmer, deren Licht innerhalb der vier Wände bleibt. Die Weisheit eines Gottergebenen strahlt viel weiter. Sie gleicht dem Mondlicht, in dem man sehen kann, was draußen und auch was im Zimmer ist. Die Weisheit eines Meisters leuchtet ewig, wie das Licht der Sonne. Er ist wahrhaftig eine Sonne der Weisheit (jnánabháskara). Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 35  

ZITAT DES TAGES (29. August 2021)

  Der Mensch verharrt solange in Unwissenheit (ajnána) wie er glaubt, Gott sei außerhalb und weit entfernt von ihm. Die Offenbarung, dass Gott in einem selbst existiert, ist wahre Erkenntnis (jnána). Wer sein eigenes Selbst erkennt, erkennt damit zugleich Gott. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 35  

ZITAT DES TAGES (28. August 2021)

In diesem Kaliyuga ist es unmöglich, die höchste Weisheit (jnána) zu erlangen. Erstens kann der Mensch ohne Nahrung nicht überleben. Zweitens ist die Lebensspanne der Menschen im Kaliyuga relativ kurz; sie reicht nicht aus, um den Yoga der Weisheit (jnánayoga) zu praktizieren. Drittens ist es dem Menschen nahezu unmöglich, das Körperbewusstsein zu überwinden, das ihn beherrscht. Man sollte die Ebene erreichen, auf der man das yogische Gleichgewicht der höchsten Weisheit (jnána) erreicht, wo der Mensch erkennt, dass alle körperlichen Pflichten von der Geburt bis zum Tod nicht zu ihm gehören. Nur sehr wenige sind dafür qualifiziert, diese Ebene der Weisheit zu erreichen. „Nur einer unter Tausenden strebt danach, mich zu erlangen. Unter diesen gelingt es nur einem, mich wirklich zu erkennen“, sagt die Bhagavadgita. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 33  

ZITAT DES TAGES (27. August 2021)

Solange man sich mit Gott und weltlichen Angelegenheiten befasst, sollte man zu Gott beten und zugleich seine Pflichten in der Welt erfüllen. Anfangs lösen karmische Angelegenheiten jede Menge Verwirrung aus. Je näher man Gott kommt, desto mehr verringert sich das eigene Karma. Schließlich erreicht man Loslösung von Karma und die Vereinigung mit Gott (samádhi). Nach dem Erreichen von Samádhi bleibt der physische Körper des Menschen nicht bestehen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 33  

ZITAT DES TAGES (26. August 2021)

Da ihr aus der Natur (prakriti) hervorgegangen seid, könnt ihr Karma nicht vermeiden. Jeder muss sein Karma auf rechte Weise ausführen. Ihr solltet eure Pflichten erfüllen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, um eure Rolle zum Wohl der Welt zu spielen. Ihr solltet darauf achten, nur Handlungen auszuführen, die ihr für wesentlich erachtet. Erblüht das Herz erst einmal in der Hingabe zu Gott, erreicht man von allein eine Ebene, auf der man frei von Karma ist. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 31  

ZITAT DES TAGES (25. August 2021)

Füllt euch zuerst mit Hingabe (bhakti) an; später kann man sich auf wohltätige Werke und Satsang einlassen. Wenn man in dieser Welt lebt, ist Handeln (karma) unvermeidlich; aber ihr könnt mit Tränen der Liebe zu Gott beten, er möge euch mit der notwendigen Stärke segnen, eure Pflichten furchtlos und ohne Erwartung einer Gegenleistung zu erfüllen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 31  

ZITAT DES TAGES (24. August 2021)

Je mehr man zu Gott betet, desto mehr wird man Teil von ihm. Durch das Gebet zu Gott verschwinden die Wünsche des Menschen allmählich, und der Mensch verfängt sich nicht mehr in ihnen. Wer Datteln mag, kann Tamarinde nicht genießen. In diesem Kaliyuga hat Handeln (karma) ohne Hingabe zu Gott keinen Bestand. Handlungen ohne Hingabe sind wie eine Mauer ohne Fundament. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 31  

ZITAT DES TAGES (23. August 2021)

Der Weg des Handelns (karmayoga) ist der wichtigste Pfad, um diese Verhaltensregeln einzuhalten. Aber im Kaliyuga ist es unmöglich zu handeln, ohne die Früchte zu erwarten (nishkámakarman). Um sich mit Gott zu verbinden, ist aufrichtiges und hingebungsvolles Gebet geeigneter als Karmayoga oder der Weg der Weisheit (jnánayoga). Niemand kann seinem Karma entrinnen. All unsere Launen sind unser Karma. Sich vorzustellen: „Ich erfahre, ich denke“, ist ebenso Karma. Der Weg der Hingabe (bhaktiyoga) bedeutet, das eigene Karma zu verringern, indem man Gott verehrt. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 29  

ZITAT DES TAGES (22. August 2021)

Ist der Mensch erst einmal in der Schlinge materieller Annehmlichkeiten gefangen, wird er von den Gedanken in seinem Unterbewusstsein verfolgt. (…) Deshalb ist es notwendig, sich in der richtigen Gesellschaft aufzuhalten. Ein Papagei zum Beispiel übernimmt die Sprache seines Besitzers. Genauso säen wir in uns die Eigenschaften der Menschen, mit denen wir zusammen sind. So wie ein Dieb nicht in ein Haus eindringen kann, dessen Bewohner wach sind, kann kein schlechter Gedanke in den Geist eines Menschen eindringen, der in Bewusstheit lebt, und ihn seines Charakters berauben. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 27  

ZITAT DES TAGES (21. August 2021)

Der Mensch sehnt sich auf seiner Lebensreise nach materiellem Komfort, statt sich um die ewige Glückseligkeit (brahmánanda) zu bemühen, die in seiner Reichweite liegt. Er lässt sich von wertlosen materiellen Annehmlichkeiten verführen, verfängt sich im Netz der Illusion und geht zugrunde. Das gleicht den Ratten in einer großen Getreidekammer; sie werden von dem Geruch des Puffreises angezogen, der absichtlich dorthin gelegt wurde, um sie in die Falle zu locken. Sie geraten in diese Falle und verzichten auf die üppigen Körner draußen. Materielle Annehmlichkeiten gleichen dem Puffreis. (Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 25)  

ZITAT DES TAGES (20. August 2021)

Wenn der Mensch in diese Welt kommt, sollte er Gott zum Mentor und Wagenlenker seines Lebens machen. Nur dann kann der Neuling, der frisch in diese Welt gekommen ist, Gottes ewiges Königreich erreichen. So wie der Mensch eine Herberge braucht, um sich und seinen Besitz an einem neuen Ort unterzubringen, muss der Mensch von Anfang an bei Gott Schutz suchen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 25  

ZITAT DES TAGES (19. August 2021)

Jeder Einzelne ist ein Neueintritt in diese Welt. Für Gott ist die gesamte Welt ein Gebäude. Jedes Land ist wie ein Zimmer in diesem Gebäude. Obwohl der Mensch in diesem Gebäude geboren wurde, ist er unfähig, die verschiedenen Räume in dem Haus zu sehen, und er kann nicht wahrnehmen, welche Gegenstände jeder Raum enthält. Wieso ist der Mensch unfähig, sein altes Heim zu erkennen? Allein der ewige Gott kann das Haus erkennen. Die Welt ist ein uraltes Gebäude, und wer die Erkenntnis über dieses Gebäude erlangt, ist ewig (sanátana); wer von diesem Bauwerk jedoch nichts weiß, ist ein Neuling (nútana). Nur mithilfe des ewigen Gottes kann der Neuling sich in das Ewige verwandeln. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 23  

ZITAT DES TAGES (18. August 2021)

Wenn wir die Eins kennen, sie an die erste Stelle setzen und beliebig viele Nullen anhängen, erhöht sich der Wert der Nullen. Diese Eins ist für den Menschen Gott selbst. Wenn wir die Nullen der Illusionen an Ihn reihen, ist es, als lege man Eisenspäne neben einen Magneten. Die Beziehung zwischen den Eisenspänen und dem Magneten ist wie die Beziehung zwischen Mensch und Gott. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 23  

ZITAT DES TAGES (17. August 2021)

Der Mensch hat zwei Arten von Tendenzen (samskára). Die eine ist das Wissen, das zur Befreiung verhilft (vidyá), die andere ist die Unwissenheit (avidyá), die den Einzelnen an die Welt (samsára) bindet. Während der Lebensspanne eines Menschen sind die beiden gleichwertig, wie ausgewogene Waagschalen. Wenn man eine davon vollkommen versteht, wird auch alles andere offenbar. Man sollte eine von beiden in ihrer Gesamtheit erfassen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 23  

ZITAT DES TAGES (16. August 2021)

Diese aus sich selbst leuchtende Liebe wird auf der ganzen Welt durch verschiedene Religionen erkannt und bekommt durch die Namen Allah, Rama, Krishna, Brahma und Jesus Christus eine personifizierte Gestalt. Göttlichkeit mit Form ist Saguna. Göttlichkeit ohne Form ist Nirguna. Das eine ist nicht geringer als das andere. Beide sind eins. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 21  

ZITAT DES TAGES (15. August 2021)

Das Selbst ohne Liebe ist wie ein dunkler, verlassener Tempel. Solche Tempel sind Spielfelder für die Fledermäuse der negativen Eigenschaften. Jeder weiß um das Los solcher Tempel. Genauso ist für einen Gottergebenen (bhakta), der in Gott aufgehen möchte, Liebe allein von höchster Bedeutung. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 21  

ZITAT DES TAGES (14. August 2021)

Selbstlosigkeit ist die Wurzel und Grundlage eines rechtschaffenen Lebens. Losgelöstheit (vairágya) verstärkt sich mit dem brennenden Wunsch, das eigene innewohnende Göttliche zu erkennen. Das sehr kostbare menschliche Leben wird verschwendet, wenn man nicht versucht, das eigene göttliche Bewusstsein zu erkennen. Gottes Liebe, die weiter als der Himmel und tiefer als das Meer ist, zieht die spirituellen Schüler (shishya) in ihren Bann. Der Mond wird durch seine Strahlen erfahren, wir benötigen kein anderes Licht. So können auch die spirituellen Schüler Gott allein durch die frischen Strahlen seiner Liebe erfahren. Liebe, die sich nach Gottes Liebe sehnt, ist Hingabe (bhakti). Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 19  

ZITAT DES TAGES (13. August 2021)

Für ein Leben jenseits des Materialismus ist körperliche, geistige und spirituelle Kraft wichtig und unverzichtbar. Die Quelle spiritueller Kraft ist der Glaube: Glaube an sich selbst und Glaube an Gott. Stärke ist Verdienst (punya) und Schwäche ist Sünde (pápa). Das eigene Selbst zu vernachlässigen oder sich für einen Sünder zu halten, ist kein Zeichen von Rechtschaffenheit (dharma). Die Existenz des göttlichen Bewusstseins in sich zu leugnen und sich selbst als Sünder einzustufen, kann einen niemals zur Erkenntnis seiner innewohnenden Göttlichkeit führen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 17  

ZITAT DES TAGES (12. August 2021)

Der Weg der Liebe und Hingabe (bhaktimarga) beinhaltet vollkommene Ergebenheit; er ist ein leichter und natürlicher Weg für den Menschen. Auf diesem Pfad kann der Gottergebene (bhakta) Gott als Vater, Mutter, Freund oder durch jede andere Art von Beziehung verehren. Gott ist verkörperte Liebe. Für alle, die Gott lieben, ist er das Lebenslicht. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 17  

ZITAT DES TAGES (11. August 2021)

Die Philosophie der Nondualität (advaita) ist die allerwichtigste Etappe auf dem Weg der Erkenntnis. Nondualität existiert jenseits von Verstand und Sprache und kann nur im Zustand der Einheit mit Gott (yogasamádhi) erfahren werden. Die eingeschränkte Nondualität (vishishtádvaita) hingegen kann mittels des Verstandes (mind) und Intellekts in Worten ausgedrückt werden. Das letztendliche Ziel des Lebens besteht darin, die eigene innewohnende Göttlichkeit zu erkennen. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 15  

ZITAT DES TAGES (10. August 2021)

Zwischen der eigenen Individualität und dem Gottesbewusstsein besteht ein unauflösliches Band. Allein das Gottesbewusstsein manifestiert sich in allen Lebensformen. Göttlichkeit und Gottesbewusstsein sind latent in jedem Lebewesen vorhanden. Sathya Sai Baba, Offenbarungen über das Sein, S. 15  

ZITAT DES TAGES

     

Gedanke für den Tag

Der Gedanke für den Tag mit inspirierenden Zitaten von Sathya Sai Baba.