GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. SEPTEMBER 2020

Sita hielt trotz der schweren Leiden an ihrem höchsten Lebensideal fest. Hanuman, der sie in dem Wäldchen entdeckte, in dem sie von ihrem Entführer Ravana als Gefangene festgehalten wurde, bot an, mit ihr auf seinen Schultern den Ozean erneut zu überqueren und sie sicher zu ihrem Herrn Rama zurück-zubringen. Aber sie antwortete, dass sie sich nicht aus der Haft von Ravana entführen lassen würde, da dies Rama die Chance nehmen würde, ihn für sein Verbrechen zu bestrafen und Sita durch sein eigenes Heldentum zurückzuholen! Dies sind wahrlich herrliche Worte! Ganz im Einklang mit dem, was rechtschaffenes Handeln (dharma) bedeutet! Kein Wunder, dass die Gnade des Herrn Sita rechtzeitig gerettet hat! Bemüht euch deshalb die Gnade des Herrn zu verdienen, indem ihr die Disziplin beachtet, die ich dringend möchte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten weltlichen Wege des Geldverdienens und -Ausgebens, Sparens und Sammelns, mit Gier, Lust, Bosheit und Stolz auf; ordnet euer Leben neu, damit ich mit euch zufrieden bin. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. SEPTEMBER 2020

Das Leben muss damit verbracht werden, Tugend anzusammeln und Tugend zu bewahren, nicht Reichtum. Hört die Geschichten großer moralischer Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale und Werte in eure Herzen eingeprägt werden. Tugend ist heutzutage rar geworden, sowohl im Einzelnen als auch in der Familie, in der Gesellschaft und der Gemeinschaft, und zwar in allen Lebensbereichen, in wirtschaftlichen, politischen und sogar „spirituellen“. So gibt es auch einen Rückgang der Disziplin, die der Boden ist, auf dem Tugend wächst. Wenn nicht jeder respektiert wird, unabhängig von Status, wirtschaftlichem Stand oder spiritueller Entwicklung, kann es keinen Frieden und kein Glück im Leben geben. Dieser Respekt kann nur durch die Überzeugung geweckt werden, dass dasselbe Selbst (Atma), das in dir ist, die die Rolle der anderen Person spielt. Seht dieses Selbst auch in anderen und fühlt, dass auch sie Hunger und Durst haben, Sehnsucht und Wünsche, wie ihr sie habt. Entwickelt Mitgefühl und den starken Wunsch zu dienen und nützlich zu sein! Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. SEPTEMBER 2020

Arjuna wurde angewiesen sich auf eine Schlacht einzulassen, seinen Anteil am Königreich zurückzugewinnen und für eine gerechte Verwaltung und Atmosphäre des Volkes zu sorgen, in der es erfolgreich nach Befreiung strebte. Dies musste er im Geiste der Hingabe und Ergebenheit an den Willen Gottes tun, unabhängig von seinen eigenen Vorlieben und Abneigungen und den Konsequenzen, die sich aus seinen selbstlosen Handlungen ergeben könnten. Die Gita rät uns zum Dienst an der Gesellschaft, da dies der höchste Dienst und die vorteilhafteste spirituelle Übung (sadhana) ist. Ihr könnt dieser Verpflichtung nicht entkommen; ihr müsst die Gemeinschaft nutzen, in die ihr geboren wurdet, um euren Egoismus zu läutern und euch zu retten. Als Dharmaraja auf Anraten des Weisen Narada das große Rajasuya-Opfer vollbrachte, um seinen verstorbenen Vater zu besänftigen, nahm Krishna an dem Opferritual teil und bat darum, einen Dienst ausüben zu dürfen. Er bevorzugte den Dienst, die Teller aus Blättern abzuräumen, auf denen das Essen für die Tausenden serviert wurde, die jeden Tag mit Speisen versorgt wurden! Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. SEPTEMBER 2020

Es ist der göttliche Wille, der in jedem von uns als Liebe wirkt. Er ist es, der das Gebet anregt: „Lass all die Welten glücklich sein.“ Denn er macht uns bewusst, dass der Gott, den wir verehren, der Gott, den wir lieben, der Gott, nach dem wir leben, in jedem anderen Wesen als Liebe existiert. So erweitert und umfasst Liebe die gesamte Schöpfung. Etwas näher betrachtet entdecken wir, dass das Leben selbst Liebe ist. Sie sind nicht zwei, sondern eins. Liebe ist die wahre Natur des Lebens so wie Brennen die Natur des Feuers, Nässe die Natur des Wassers und Süße die Natur des Zuckers ist. Wir pflegen eine Pflanze nur, wenn die Blätter grün sind. Vertrocknen sie und wird die Pflanze zu einem leblosen Stock, hören wir auf, sie zu lieben. Liebe dauert so lange, wie das Leben existiert. Die Mutter wird geliebt, solange Leben in ihr ist; wenn das Leben sie verlassen hat, beerdigen wir sie ohne Bedenken. Liebe ist mit dem Leben verbunden. Tatsächlich ist Liebe das Leben. Ein Mensch ohne Liebe, die er teilt, ist so schlecht wie tot. Dies ist der Grund, warum sich Liebe in einem immer größeren Kreis ausdehnt. Sathya Sai, 25. Dezember 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu wissen, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gelegt wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu erfahren, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gelegt wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu erfahren, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gehalten wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. SEPTEMBER 2020

Balarama und Krishna waren Vorbilder, die zeigten, dass sie sich nicht um ihre eigene körperliche Stärke kümmerten und bereit waren alles zu opfern. Sie waren willens harte Arbeit zu leisten und zeigten, dass Wohlstand durch aufrichtige harte Arbeit erreicht werden kann. Krishna war allwissend, allmächtig und die inkarnierte Göttlichkeit, und dennoch arbeitete er als Wagenlenker für Arjuna. Krishna war jemand, der die Bedeutung des Dienstes an der Gemeinschaft erkannte und durch seine eigene Praxis und sein Vorbild zeigte, dass der Dienst an anderen wichtig ist. Nach der Schlacht von Mahabharatha waren es die Menschen, welche die Pferde zum Fluss brachten und wuschen, ihre Wunden versorgten und Medizin auftrugen. Krishna zeigte damit, dass harte Arbeit und Mitgefühl für alle Lebewesen die Pflicht aller Menschen ausmachen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. SEPTEMBER 2020

Wenn Gedanken in eurem Verstand aufwallen, solltet ihr mindestens ein paar Minuten damit verbringen zu erforschen, ob es gute oder schlechte Gedanken sind und ob sie dem Wohl des Landes dienen und für die Gemeinschaft um euch herum hilfreich sind. Schlechte Gedanken solltet ihr sofort beiseitelegen und wenn sie gut sind, müsst ihr versuchen sie zu fördern. Wenn ihr eine dornige Pflanze seht, wird die sogleich entfernt. Taucht aber ein Obstbaum auf, versuchen wir ihn zu pflegen und sein Wachstum zu fördern. In gleicher Weise müsst ihr auf dem Feld eures Herzens, schlechte Ideen herausreißen und wegwerfen, sobald sie entstehen. Wie die Samen zu einem großen Baum heranwachsen, muss auch der Mensch versuchen zu wachsen, um letztendlich Gott (madhava) zu werden. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains 1976, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. SEPTEMBER 2020

Allem wohnt Energie inne – ein Stück Papier hat sie, ein Stoffstreifen. Wenn die latente Energie erschöpft ist, tritt der Tod ein; wird Energie eingefüllt, geschieht die Geburt. Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda) ist Energie. Wir (sat) sind (cit) glücklich (ananda). Alles ist Energie, und Gott ist der Ursprung der Energie. Sie ist die wirkliche Grundlage aller Menschen. Heute bauen wir woanders Superkonstruktionen, aber nicht auf dem Fundament. Das grundlegende göttliche Prinzip wird ignoriert. Wir sind von Themen und Studien fasziniert, die versprechen unsere Mägen zu füllen und uns materiell glücklich und kraftvoll zu machen. Doch die wahre Wirklichkeit ist das Göttliche, das allem zugrunde liegt. Die Menschen müssen entweder die höchste Wahrheit des Einen Seins, das die Grundlage alles Werdens ist, oder zumindest die praktische Wahrheit von Liebe und Brüderlichkeit erkennen. Die Startlinie und das Ziel – diese beiden Punkte sind die Grenzen, die Bildung immer im Kopf haben muss. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. SEPTEMBER 2020

Stellt euch vor ihr besucht einen Freund in einer Stadt und plant, zehn Tage bei ihm zu bleiben. Ihr habt etwas Geld dabei und habt Angst, es mit euch herumzutragen. Wenn ihr eurem Freund das Portemonnaie zur sicheren Aufbewahrung übergeben habt, könnt ihr unbeschwert alle Sehenswürdigkeiten in der Stadt und den Vororten besuchen. Ihr könnt ohne eine Spur von Angst durch den geschäftigsten Markt streifen. Das Portemonnaie, das ihr habt, ist Liebe; übergebt alles Gott. Er wird euch von Sorgen, Beunruhigung und Furcht befreien. Durch Kontemplation (japa), Meditation (dhyana) und Dienst am Nächsten (seva sadhana) müsst ihr die Liebe zu Gott kultivieren. Nehmt wir zum Beispiel Dhruva. Er betete und nahm Entbehrungen auf sich, um Gott zu veranlassen, ihm die Herrschaft über das Königreich zu gewähren. Aber als Gott als Vishnu vor ihm erschien, sagte er: „Herr! Ich hege keinen Wunsch nach dem Königreich. Ich will nur dich und dich allein.“ In gleicher Weise betet man auf den Vorstufen für weltlichen Segen und materiellen Gewinn, aber wenn die Gedanken geklärt und gereinigt werden, wünscht man sich nur den Segen des Herrn – Ihn selbst! Sathya Sai, 25. Dezember 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. SEPTEMBER 2020

Wünscht und betet für das Wohlergehen des gesamten Universums. Entwickelt das Gefühl der Einheit und verbannt das Gefühl von Unterschieden. Dies wird sich als ein echter Dienst für das Land erweisen. Ihr solltet in Einheit leben und das Gefühl haben, dass alle eure Schwestern und Brüder sind. Euer Zusammengehörigkeitsgefühl sollte sogar das übertreffen, was unter Familienmitgliedern zu finden ist. Ihr alle wisst, dass Vivekananda seine Rede über die Weisheit unserer Vorfahren im Parlament der Religionen in Chicago mit den Worten „Brüder und Schwestern von Amerika“ begann. Das Publikum war so begeistert, dass es ihm stehende Ovationen gab. Es war so glücklich, als Brüder und Schwestern bezeichnet zu werden. Heute schämen sich die Inder (bharatiya) jedoch, andere als Brüder und Schwestern zu betrachten. Wir müssen diesen Geist (spirit) unter allen Menschen verbreiten. Menschlichkeit ist etwas, das uns bei der Geburt, und nicht später, mitgegeben wurde. Der Mensch und die Eigenschaft der Menschlichkeit entstanden gleichzeitig. Wie kam es dazu, dass wir solch ein göttliches Gefühl vergessen haben? Sathya Sai, 27. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. SEPTEMBER 2020

Die Upanischaden verkünden bestimmte förderliche spirituelle Übungen (sadhana), um den beständigen inneren Dialog zu beenden, der ein Hindernis für inneren Frieden ist. Die erste ist die Regulierung des Atems (pranayama).  Damit sind keine Gymnastikübungen, keine eindrucksvollen Körperübungen gemeint. Der Geist (mind) muss sich auf den Abschnitt der Atemkontrolle (kumbhaka) konzentrieren, auf den Vorgang des Einatmens (puraka) und des Ausatmens (rechaka). Wenn die Aufmerksamkeit so ausgerichtet ist, wird das innere Reden über andere irrelevante Angelegenheiten aufhören. Auch mentale Stärke wird gebraucht. Die zweite Übung (sadhana) ist: das Eintauchen in segensreiche Aktivitäten – also den Dienst an Menschen, was zum Schwinden des Egogefühls verhilft, und Handlungen, die gut und fromm sind. Wenn die eigenen Gedanken mit solchen Aktivitäten befasst sind, wendet sich der Geist vom Gerede, dem er frönt, ab. Um es zu wiederholen: Die Übungen (sadhana) des Hörens auf spirituelle Ratschläge (shravana), die Reflexion über sie (manana) und das Entdecken von Wegen zur Festigung des Glaubens in den Geist (spirit, nididhyasana) und auch das Rezitieren des Gottesnamens (japa) und das Abziehen des Denkens (mind) von sinnlichen Angelegenheiten (tapa) wurden eher beschrieben, um dieses mentale Geschnatter zur Ruhe zu bringen. Sathya Sai,  Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. SEPTEMBER 2020

Was ist die Bedeutung von ‚Sai Baba‘ genau? ‚Sai‘ bedeutet ‚Sahasrapadma’ (Tausend Lotos), ‚Sakshatkara‘ (Erkenntnis, direkte Gotteserfahrung) und so weiter. ‚Ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘ bedeutet ‚Vater‘. Somit bedeutet ‚Sai Baba‘ ‚Er, der sowohl Vater als auch Mutter und das Ziel aller yogischen Bemühungen ist‘ – die barmherzige Mutter, der allwissende Vater und das Ziel spiritueller Anstrengungen. Wenn ihr in einem dunklen Raum herumtastet, müsst ihr die Chance ergreifen, wenn jemand ein Licht bringt. Sammelt eiligst eure dort verstreuten Sachen zusammen, findet heraus wo sie sich befinden oder was ihr sonst noch braucht. Macht ebenso das Beste aus dieser Chance, wenn Gott in menschlicher Gestalt an eure Tür kommt, und haltet euch bereit, euch vor Unglück zu retten. Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. SEPTEMBER 2020

Ihr wisst, dass die Traumwelt eine phantastische Welt des Unsinns ist, in der fünfzig Jahre in fünf Minuten komprimiert werden und seltsame Begebenheiten als tatsächlich gegeben hingenommen und erfahren werden. Aber lasst mich euch sagen, dass von der Stufe der Wirklichkeit aus sogar der Wachzustand, in dem ihr die Träume analysiert und sie für ungültig erklärt, ebenso ohne Gültigkeit ist. Habt deshalb ein Wertegefühl anstatt eines Wertemaßstabes; gebt allem und jedem seinen Wert und keinen Deut mehr. Fünf Hüllen umgeben das Selbst (atman) und verbergen den Glanz vor seiner Offenbarung. Macht sie alle rein und strahlend. Die körperliche Hülle (annamayakosha) muss durch gute, saubere und reine Nahrung gereinigt werden; die Hülle der Lebenskraft (pranamayakosha) durch ruhiges, gleichmäßiges Atmen und gleichmütiges Temperament; die mentale Hülle (manomayakosha) durch heilige Gedanken und Gefühle, die von der Anhaftung der Sinne unberührt und von Freud und Leid unbeeinträchtigt ist; die Hülle der Weisheit (vijnamayakosha) durch Kontemplation der Wirklichkeit und die Hülle der Glückseligkeit (anandamayakosha) durch das Eintauchen in die Ekstase der Gotterkenntnis. Sathya Sai, 26. Februar 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. SEPTEMBER 2020

Haltet an eurem Glauben und an eurer Loyalität fest, und ändert sie nicht, sobald etwas passiert oder jemand flüstert. Nehmt nicht euer Bild von Sai Babas von der Wand und hängt bei der ersten Enttäuschung ein anderes Bild dort auf. Überlasst alles Ihm. Lass Ihn Seinen Willen ausführen - das sollte eure Einstellung sein. Wenn ihr nicht durch Hoch und Tief gegangen seid, wie könnt ihr dann abgehärtet sein? Heißt das Licht und den Schatten, die Sonne und den Regen willkommen. Denkt nicht, dass nur diejenigen, die ein Idol oder Bild pompös verehren, Devotees sind. Wer geradewegs auf dem moralischen Weg geht, wer handelt, wie er spricht und spricht, wie er gesehen hat, wer beim Leid eines anderen schmilzt und sich über die Freude eines anderen freut - diese sind Devotees, vielleicht sogar größere Devotees.  Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. SEPTEMBER 2020

Es wurde gesagt (von einem Devotee, der sprach), dass die Welt voller Sai (Sai-mayam) wird, dass der Name Sais auf jedermanns Lippen sein wird. Ich möchte, dass es noch tiefer geht, und ich bestehe nicht darauf, dass es der Name „Sai" sein soll. Die Welt muss zu Paramatma-mayam werden (erfüllt vom Höchsten Herrn), das ist alles. Jedoch sollten viele Namen und Formen des höchsten Selbst (Paramatma) auf den Lippen der Menschen und vor ihren geistigen Augen sein. Es ist die gleiche Substanz, doch in verschiedene Formen gegossen. Wie Zucker-Puppen, Katzen und Hunde, Kühe und Pferde, alle aus Zucker bestehend und von den Kindern geliebt - alle sind sie von derselben Süße. Dieses Kind bevorzugt diese Form und diesen Namen, während ein anderes weint, weil es eine andere Puppe bevorzugt. Dieselbe göttliche Substanz erscheint zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten und nimmt unterschiedliche Namen an. Wenn die Mächte des Bösen und des Hasses sie überwältigen, nehmen die Guten den Herrn als ihren Wagenlenker und Er ermöglicht ihnen, Feinde zu überwältigen.    Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. SEPTEMBER 2020

<Write quote text here...>Der Lehrer ist wie ein Wasserspeicher. Wenn sich sauberes und gutes Wasser im Tank befindet, habt ihr nur gutes Wasser in den Wasserhähnen. Die Schüler sind wie die Wasserhähne und werden sich nur dann als gut erweisen, wenn die Lehrer gut sind. Lehrer sollten erhabene Ideale haben, damit sich diese in ihren Schülern widerspiegeln können, die die zukünftigen Bürger und Führungskräfte sind. Die Lehrer sollten zunächst selbst das praktizieren, was sie den Schülern beibringen möchten. Sie sollten ein Gefühl der Opferbereitschaft für das Wohl der Nation haben, damit die Schüler ein ähnliches Ideal haben. Bevor die Lehrer versuchen, die Schüler zu korrigieren, sollten sie sich zuerst selbst korrigieren. Menschliche Werte sind keine Ware, die auf dem Markt verkauft wird. Sie sollten sich im Verhalten und der Lebensweise widerspiegeln und nicht als akademische Fächer unterrichtet werden, sondern als Grundlage, auf der richtige Lebensweise aufgebaut werden sollte. Der Lehrer sollte spirituelle Disziplinen üben (sadhana), um die Kontrolle über die Sinne zu gewährleisten und Harmonie in Gedanke, Wort und Tat zu erreichen. Wenn ihr diese Harmonie erreicht, werdet ihr ein idealer Lehrer. Sathya Sai, 20. Januar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. SEPTEMBER 2020

Warum gibt es heute so viel Anarchie und Verwirrung auf der Welt? Warum gibt es keinen Frieden? Liegt das daran, dass es keine gebildeten Menschen gibt, und liegt es daran, dass es keine Bildungseinrichtungen gibt? Nein, es gibt viele von ihnen, aber die Gebildeten haben nicht die notwendige Kultur und Weitsicht durch ihre Ausbildung mitbekommen. Unser Land ist als spirituelles Schatzhaus bekannt. Doch heute vergessen wir den spirituellen Schatz und die wahre Stärke unseres Landes. Kinder verstehen nicht einmal die Bedeutung von Bildung. Wenn ihr der Wurzelsilbe ‚Vid‘ ‚Ya‘ hinzufügt, erhaltet ihr Vidya – Bildung. Hier steht ‚Vid‘  für Erleuchtung und ‚Ya‘ für ‚Das‘. Daher ist Vidya das, was Erleuchtung und Licht gibt. Allein das kann Vidya genannt werden, was euch Licht gibt und eure Unwissenheit abwirft. Das, was Unwissenheit und Dunkelheit fördert, kann nicht Vidya genannt werden. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. SEPTEMBER 2020

In welcher Form von Sorge lebt ihr? Sie ist lediglich mental erschaffene Angst. Von Natur aus ist der Geist launisch. Wie können daher Sorgen, welche die Schöpfung dieses launischen Geistes sind, dauerhaft sein? Jede Sorge ist wie eine Nayapaisa. Eine Rupie entspricht 100 Nayapaisas und 100 Rupien entsprechen 10.000 Nayapaisas. Wenn ihr ein Geldbündel mit 10.000 Nayapaisas macht, ist es ziemlich schwer und nicht leicht zu tragen. Deshalb sagt der Herr, gebt mir diese 10.000 Nayapaisas und ich gebe euch stattdessen eine 100-Rupien-Note, die sehr leicht zu tragen ist und sicher aufbewahrt werden kann. Es ist ziemlich schwierig, ein großes Bündel aus 10.000 Nayapaisas zu bewachen. Noch schwieriger ist es, es zu tragen und vor anderen zu schützen. Daher bietet Gott euch an: „Meine Lieben, bringt mir das Bündel eurer Sorgen.“ Übergebt deshalb diese schwere Last Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. SEPTEMBER 2020

In welcher Form von Sorge lebt ihr? Sie ist lediglich mental erschaffene Angst. Von Natur aus ist der Geist launisch. Wie können daher Sorgen, welche die Schöpfung dieses launischen Geistes sind, dauerhaft sein? Jede Sorge ist wie eine Nayapaisa. Eine Rupie entspricht 100 Nayapaisas und 100 Rupien entsprechen 10.000 Nayapaisas. Wenn ihr ein Geldbündel aus 10.000 Nayapaisas macht, ist es ziemlich schwer und nicht leicht zu tragen. Deshalb sagt der Herr, gebt mir diese 10.000 Nayapaisas und ich gebe euch stattdessen eine 100-Rupien-Note, die sehr leicht zu tragen ist und sicher aufbewahrt werden kann. Es ist ziemlich schwierig, ein großes Bündel aus 10.000 Nayapaisas zu bewachen. Noch schwieriger ist es, es zu tragen und vor anderen zu schützen. Daher bietet Gott euch an: „Meine Lieben, bringt mir das Bündel eurer Sorgen.“ Übergebt deshalb diese schwere Last Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. SEPTEMBER 2020

Was genau ist die Ursache allen Kummers? Sie ist die Anhaftung an den Körper, die Kummer ebenso wie auch seine unmittelbaren Vorstufen erzeugt: Vorlieben und Abneigungen. Diese beiden sind das Ergebnis des Intellekts, der einige Dinge und Bedingungen als nützlich und andere als unvorteilhaft betrachtet. Die Idee von Güte und Boshaftigkeit ist eine Täuschung. Trotzdem haftet ihr  Objekten an, die als nützlich angesehen werden, und hasst andere. Aber vom höchsten Standpunkt aus gesehen gibt es so etwas nicht; die Unterscheidung ist bedeutungslos. Es gibt überhaupt keine zwei, wie kann es da also Gut und Schlecht geben? Zwei zu sehen, wo es nur Eines gibt, ist Unwissenheit oder Täuschung (maya). Die Abwesenheit des Wissens um die Identität von „Das“ (tat)“ und „Du“ (tvam) ist die Ursache aller Unwissenheit. Das Wort „Tattva“ bedeutet „Prinzip“, es beinhaltet diese große philosophische Lehre. Wenn diese Wahrheit nicht gelernt wird, muss man im Ozean des Kummers zappeln. Aber wenn ihr sie lernt und in diesem Bewusstsein lebt, könnt ihr frei von Kummer sein. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. SEPTEMBER 2020

Alles ist in euch, ihr seid in allem. Diese Überzeugung müsst ihr durch Analyse, Unterscheidungsfähigkeit und intellektuelle Erforschung in eurem Bewusstsein festigen. Ihr müsst die Eindrücke der Sinne, des Verstandes, der Intelligenz und so weiter in eurem Bewusstsein isolieren und verwerfen. Sie haben nichts mit dem Selbst (atman) zu tun, das ihr wirklich seid. Das Selbst ist von keinem Subjekt oder Objekt beeinflusst. Selbst wenn die Sinne, der Verstand, der Intellekt und so weiter inaktiv sind, wirkt sich diese Inaktivität nicht auf das Selbst aus. Das Selbst als Wesen zu erkennen, das nicht beeinflusst und gebunden ist, ist das Geheimnis spiritueller Weisheit. Jede einzelne eurer Handlungen muss mit dieser Weisheit im Hintergrund ausgeführt werden. Dieses Bewusstsein des Selbst wird euch sowohl auf dem äußeren Weg als auch dem Weg, der nach innen führt, leiten. Es wird Handlungen nicht blockieren, sondern sie mit Zweck und Bedeutung erfüllen; es wird euch in das Reich der Befreiung entlang des Weges des Verzichts auf die Frucht des Handelns statt des Verzichts auf das Handeln führen. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 6      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. AUGUST 2020

Der Geist (mind) besteht aus Kette und Schuss von Wünschen. Das erste, was besiegt werden muss, ist der Dämon des Begehrens. Dafür ist es nicht nötig, einen großen Krieg zu führen. Es ist auch nicht notwendig, freundliche Worte zu verwenden, um den Wunsch zu überreden zu verschwinden. Wünsche werden nicht aus Angst vor dem einen oder aus Gunst für den anderen verschwinden. Wünsche sind objektiv und gehören zur Kategorie des „Gesehenen“. Mit der Überzeugung von „ich bin nur der Sehende, nicht das Gesehene“ befreit sich der im Geist (mind) Gefestigte von der Anhaftung. Auf diese Weise wird das Verlangen besiegt. Ihr müsst die Arbeit des Geistes (mind) von Außen beobachten; lasst euch nicht auf ihn ein. Das ist die Bedeutung dieser Disziplin. Die Fähigkeit des Geistes ist wie ein starker Strom von Elektrizität. Er darf nur aus der Ferne beobachtet werden, man sollte nicht mit ihm in Berührung kommen. Berührt ihr ihn, dann werdet ihr bis zu Asche reduziert. Kontakt und Anhaftung geben dem Geist ebenso die Möglichkeit, euch zu ruinieren. Je weiter ihr euch davon fernhaltet, desto besser. Mit geschickten Methoden müsst ihr davon für euer eigenes Wohl bestmöglichen Gebrauch machen. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. AUGUST 2020

Die unaufhörliche Mühe eines jeden Tages hat diese Vollendung zum Ziel und als Berechtigung: die letzten Tage süß und angenehm zu machen. Aber jeder Tag hat auch seinen Abend. Wenn der Tag mit guten Taten verbracht wird, dann segnet uns der Abend mit tiefem, belebendem und erfrischendem Schlaf, von dem gesagt wird, dass er Samadhi ähnelt. Man hat nur eine kurze Lebensspanne auf der Erde. Aber selbst in diesem kurzen Leben kann man göttliche Glückseligkeit erlangen, indem man die Zeit weise und sorgfältig nutzt. Zwei Menschen, die anscheinend gleich aussehen, angeblich die gleiche Form haben, wachsen unter den gleichen Bedingungen auf. Aber einer entpuppt sich als Engel, während der andere bei seiner tierischen Natur bleibt. Was ist der Grund für diese unterschiedliche Entwicklung? Gewohnheiten, aus diesen Gewohnheiten gebildetes Verhalten und der Charakter, zu dem sich dieses Verhalten verfestigt hat. Menschen sind Geschöpfe mit Charakter. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 5      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. AUGUST 2020

Die Menschen müssen froh sein, dass der höchste Herr (purushothama) immer wieder neue Gelegenheiten für sie bereitgestellt hat, ihm zu dienen, und dass seine Anbetung auf verschiedene Weisen erfolgen kann. Die Menschen müssen immer neue Möglichkeiten von ihm erbitten und sich über die Chance freuen, die ihre Hände erhalten. Diese Haltung schenkt unermessliche Freude. Ein Leben, das von dieser Freude durchdrungen ist, ist in der Tat glückselig. Was von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang getan wird, muss so geweiht werden, als ob es Gottesverehrung wäre. So wie darauf geachtet wird, nur frische Blumen zu pflücken und sie rein zu halten und vor dem Welken zu bewahren, sollten unablässige Anstrengungen unternommen werden, um Taten zu vollbringen, die rein und ohne Makel sind. Wenn diese Sichtweise jeden Tag vor Augen gehalten und das Leben entsprechend gelebt wird, dann wird es zu einem langen, ununterbrochenen Dienst an Gott. Das Gefühl von „ich“ und „du“ schwindet dann schnell und alle Spuren des Selbst werden zerstört. Das Leben verwandelt sich dann in wahre Hingabe an Gott (hariparayana). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. AUGUST 2020

  Als Arjuna Krishna bat, ihm die wahren Eigenschaften eines Menschen mit beständiger Weisheit zu erklären, antwortete er: „Partha! Solch ein Mensch ist frei von jeglichem Verlangen und nur im Wissen und im Bewusstsein des Selbst (Atman) stabil.“ Es gibt es zwei Prozesse, dies zu erreichen: Alle Eingebungen des Begehrens im Denken (mind) aufzugeben ist der negative Prozess und allgegenwärtige Freude im Denken (mind) einzubetten der positive Aspekt. Der negative Prozess besteht darin, alle Keimlinge des Falschen und Bösen aus dem Geist (mind) zu entfernen. Der positive Prozess besteht darin, auf dem von Unkraut gereinigten Feld die Ernte der Anhaftung an Gott zu pflanzen und zu ernten! Das Zupfen des Unkrauts ist der negative Zustand und der Anbau der Ernte, die ihr braucht, der positive. Das Unkraut ist die Freude, welche die Sinne aus der objektiven Welt gewinnen, während die Ernte aus der Anhaftung an Gott besteht. Der Geist ist ein Bündel von Wünschen, und wenn diese Wünsche nicht zusammen mit ihren Wurzeln beseitigt werden, gibt es keine Hoffnung, den Geist zu zerstören, der ein großes Hindernis auf dem Weg des spirituellen Fortschritts ist. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. AUGUST 2020

  Als Arjuna Krishna bat, ihm die wahren Eigenschaften eines Menschen mit beständiger Weisheit zu erklären, antwortete dieser: „Partha! Solch ein Mensch ist frei von jeglichem Verlangen und nur im Wissen und im Bewusstsein des Selbst (Atman) stabil.“ Es gibt zwei Prozesse, dies zu erreichen: Alle Eingebungen des Begehrens im Denken (mind) aufzugeben ist der negative Prozess und allgegenwärtige Freude im Denken (mind) einzubetten der positive Aspekt. Der negative Prozess besteht darin, alle Keimlinge des Falschen und Bösen aus dem Geist (mind) zu entfernen. Der positive Prozess besteht darin, auf dem von Unkraut gereinigten Feld die Ernte der Anhaftung an Gott zu pflanzen und zu ernten! Das Zupfen des Unkrauts ist der negative Zustand und der Anbau der Ernte, die ihr braucht, der positive. Das Unkraut ist die Freude, welche die Sinne aus der objektiven Welt gewinnen, während die Ernte aus der Anhaftung an Gott besteht. Der Geist ist ein Bündel von Wünschen, und wenn diese Wünsche nicht zusammen mit ihren Wurzeln beseitigt werden, gibt es keine Hoffnung, den Geist zu zerstören, der ein großes Hindernis auf dem Weg des spirituellen Fortschritts ist. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. AUGUST 2020

Der beste Weg für das Loswerden von Schwäche ist, auf die Pfahlwurzel eines Baumes zu schlagen – das Missverständnis, dass ihr der Körper mit diesem Namen und dieser Gestalt, diesen Sinnen, dieser Intelligenz und diesem Geist wäret. Das ist das gesamte Gepäck, das ihr mit euch herumtragt. Sagt ihr nicht: „Das ist meine Nase, mein Verstand (mind), meine Hand, mein Beweggrund“, so wie ihr sagt: „Mein Buch, mein Regenschirm“? Wer ist dieses „Ich“, das all dies „Mein“ nennt? Das ist das wahre „Du“. Es war da, als ihr geboren wurdet, als ihr alles andere vergessend geschlafen habt, sogar euren Körper mit all seiner inneren und äußeren Ausrüstung. Dieses „Ich“ kann nicht geschädigt werden, es ändert sich nicht, es kennt weder Tod noch Geburt. Lernt die Disziplin, die euch diese Wahrheit bewusst macht, und ihr werdet immer frei und mutig sein. Das ist wirkliches Wissen (vidya), das Erkennen des Selbst (atmavidya), das die Weisen für euch angesammelt haben. Die Tausende, die nach Puttaparthi kommen, kommen wegen dieses kostbaren Reichtums hierher. Auch ihr müsst dies eines Tages lernen und euch selbst retten. Alle müssen das Ziel erreichen und auf dem Weg der Weisheit reisen. Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. AUGUST 2020

Der beste Weg für das Loswerden von Schwäche ist, auf die Pfahlwurzel eines Baumes zu schlagen – das Missverständnis, dass ihr der Körper mit diesem Namen und dieser Gestalt, diesen Sinnen, dieser Intelligenz und diesem Geist wäret. Das ist das gesamte Gepäck, das ihr mit euch herumtragt. Sagt ihr nicht: „Das ist meine Nase, mein Verstand (mind), meine Hand, mein Beweggrund“, so wie ihr sagt: „Mein Buch, mein Regenschirm“? Wer ist dieses „Ich“, das all dies „mein“ nennt? Das ist das wahre „Du“. Es war da, als ihr geboren wurdet, als ihr alles andere vergessend geschlafen habt, sogar euren Körper mit all seiner inneren und äußeren Ausrüstung. Dieses „Ich“ kann nicht geschädigt werden, es ändert sich nicht, es kennt weder Tod noch Geburt. Lernt die Disziplin, die euch diese Wahrheit bewusst macht, und ihr werdet immer frei und mutig sein. Das ist wirkliches Wissen (vidya), das Erkennen des Selbst (atmavidya), das die Weisen für euch angesammelt haben. Die Tausende, die nach Puttaparthi kommen, kommen wegen dieses kostbaren Reichtums hierher. Auch ihr müsst dies eines Tages lernen und euch selbst retten. Alle müssen das Ziel erreichen und auf dem Weg der Weisheit reisen. Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. AUGUST 2020

Es war einmal ein Kaiser, der die Weisen, die seinen Palast besuchten, fragte: „Wer ist der Beste unter den Männern? Welcher Moment ist am meisten gesegnet? Welche Handlung ist am vorteilhaftesten?“ Er konnte lange Zeit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Eines Tages wurde sein Reich überfallen und er musste in den Dschungel fliehen. Dort fiel er in die Hände eines primitiven Stammes, der ihn als Opfergabe für die Göttin, die der Stamm anbetete, auserwählt hatten. In dieser prekären Lage wurde er von einem Asket gerettet, der ihn in seine ruhige Einsiedelei brachte. Dort wurde der Kaiser von den Schülern des Asketen liebevoll gesund und glücklich gepflegt. Da entdeckte er die Antwort auf seine Fragen. Der Beste unter den Menschen ist, wer Mitgefühl hat. Die gesegneteste Zeit ist die Gegenwart, genau diese Sekunde.  Die beste Handlung ist, Schmerz und Trauer zu lindern. Ihr beschließt, am nächsten Donnerstag  den göttlichen Namen zu rezitieren (namasmarana), als ob der Tod euch schriftlich versichert hätte, dass er euch bis zu diesem Donnerstag nicht rufen werde. Verschiebt nicht, was ihr heute, jetzt, genau in diesem Moment, tun könnt. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. AUGUST 2020

Es war einmal ein Kaiser, der die Weisen, die seinen Palast besuchten, fragte: „Wer ist der Beste unter den Männern? Welcher Moment ist am gesegnetesten? Welche Handlung ist am vorteilhaftesten?“ Er konnte lange Zeit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Eines Tages wurde sein Reich überfallen und er musste in den Dschungel fliehen. Dort fiel er in die Hände eines primitiven Stammes, der ihn als Opfergabe für die Göttin, die der Stamm anbetete, auserwählt hatten. In dieser prekären Lage wurde er von einem Asket gerettet, der ihn in seine ruhige Einsiedelei brachte. Dort wurde der Kaiser von den Schülern des Asketen liebevoll gesund und glücklich gepflegt. Da entdeckte er die Antwort auf seine Fragen. Der Beste unter den Menschen ist, wer Mitgefühl hat. Die gesegneteste Zeit ist die Gegenwart, genau diese Sekunde.  Die beste Handlung ist, Schmerz und Trauer zu lindern. Ihr beschließt, am nächsten Donnerstag  den göttlichen Namen zu rezitieren (namasmarana), als ob der Tod euch schriftlich versichert hätte, dass er euch bis zu diesem Donnerstag nicht rufen werde. Verschiebt nicht, was ihr heute, jetzt, genau in diesem Moment, tun könnt. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. AUGUST 2020

Wenn Kühe mit fermentierter Schleimsuppe gefüttert werden, damit sie mehr Milch geben, verströmt die Milch einen unangenehmen Geruch. Wenn sich der Mensch zu sehr mit den Kleinigkeiten der Welt beschäftigt, werden sein Verhalten und sein Charakter auch unangenehm. Es ist in der Tat tragisch, den Untergang des Kindes der Unsterblichkeit zu erleben, das in Verzweiflung und Not kämpft. Wenn nur alle sich fragten: „Was sind meine Qualifikationen? Was ist meine Position?“ Dann könnten sie schon bald ihren Untergang erkennen. Würde ein Tiger, wie hungrig er auch ist, Popcorn oder Erdnüssen fressen? Geht geradewegs auf euer Ziel zu, zu dem eure Abstammung euch berechtigt. Wie kann ein Papagei sich an der Süße einer Mango erfreuen, wenn er an den Früchten des Baumwollbaums pickt? Lasst eure Bemühungen in Übereinstimmung mit der Würde des Ziels sein, das ihr erreichen wollt. Lasst niemals in eurer Anstrengung nach, ganz gleich welche Hindernisse euch in den Weg gestellt werden und wie lange eure Reise dauert. Das Ziel nähert sich euch schneller als das Tempo, mit dem ihr euch dem Ziel nähert. Gott ist genauso bemüht euch zu retten, wie ihr eifrig danach strebt, gerettet zu werden. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. AUGUST 2020

Mit Geld könnt ihr Medikamente kaufen, aber geistiger Frieden und Zufriedenheit allein können Gesundheit garantieren. Medizinische Experten können eingestellt werden, aber das Leben kann nicht gemietet werden. Das Göttliche inkarniert sich, um die Sadhus zu fördern, sagt man. Mit Sadhus sind jedoch nicht die Bewohner in Rückzugsorten des Himalaja gemeint, sondern die tugendhafte Person, welche die innere Realität eines jeden von euch bildet, wobei das Äußere nur eine Maske ist, die getragen wird, um sich selbst in Wertschätzung zu täuschen. Jeder ist ein Sadhu, denn man ist die Premasvarupa, Shantisvarupa und Amruthasvarupa (Verkörperung von Glückseligkeit, Frieden und Unsterblichkeit). Indem man es zulässt, dass die Kruste des Ego schnell dick wird, wird die wahre Natur getrübt. Indem man sich in die Gesellschaft von gottgesinnten Menschen begibt (satsang) und durch systematische Aufmerksamkeit für Selbstkontrolle und Selbstverbesserung könnt ihr die Täuschung überwinden, die euch dazu bringt, euch mit dem Körper und seinen Bedürfnissen und Gelüsten zu identifizieren. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. AUGUST 2020

Es hat eine besondere Bedeutung, Vigneswara in den Vordergrund zu stellen, bevor eine Unternehmung aufgenommen wird. Wenn sich ein Elefant durch den dichten Urwald bewegt, macht er anderen den Weg frei, damit sie ihm folgen können. Ebenso wird durch die Anrufung von Ganesha der Weg für unsere Unternehmungen frei gemacht. Der Fuß des Elefanten ist so groß, dass er bei seiner Bewegung die Fußabdrücke jedes anderen Tieres auslöschen kann. Auch hier ist die symbolische Bedeutung, dass alle Hindernisse auf eurem Weg beseitigt werden können, wenn Ganesha der Ehrenplatz zugewiesen wird. Die Lebensreise wird durch die Gnade von Ganesha reibungsloser und glücklicher. Am Tag von Vinayaka Chaturthi stellen die Schüler Bücher vor die Ganeshastatue und bringen ihre Verehrung dar. Sie beten zu der Gottheit um Erleuchtung ihres Geistes (mind). Deshalb ist Ganesha auch als Buddhi Pradayaka bekannt, als der  Schenker von Intelligenz. Vinayaka ist die Gottheit, die das Universum in sich umfasst. Er ist eine Gottheit von unendlicher Kraft. Sathya Sai, 4. September 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. AUGUST 2020 (VINAYAKA CHATURTHI)

Ein anderer Name für Vinayaka ist Vighnesvara. Ishvara ist der Eine, der mit jeder erdenklichen Form von Wohlstand, Reichtümern, Wissen, Gesundheit, Glückseligkeit, Schönheit und so weiter ausgestattet ist. Vighnesvara ist der Förderer aller dieser Formen von Wohlstand und beseitigt alle Hindernisse zu ihrer Freude. Er schenkt all diese Formen von Wohlstand denjenigen, die ihn verehren.  Vinayaka wird als ‚Prathama Vandana‘ (die erste Gottheit, die angebetet werden sollte) beschrieben. So wie sich jeder in der Welt Reichtum und Wohlstand wünscht, räumt jeder Vigneshvara den ersten Platz für die Anbetung ein. Nur wenn die inneren Bedeutungen der verschiedenen Aspekte des Göttlichen verstanden werden, kann die Verehrung dem Göttlichen sinnvoll dargebracht werden. So wie leider nur die oberflächlichen und weltlichen Bedeutungen der Schriften dargelegt werden, wird die Hingabe der Menschen kontinuierlich schwächer. Es ist für alle essenziell, die innere Bedeutung der vedantischen Texte zu verstehen. Sathya Sai, 12. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. AUGUST 2020

Vinayaka wird auch Ganapati genannt. Dieser Begriff bedeutet, dass er der Herr der Ganas (eine Klasse göttlicher Wesenheiten) ist. Er bedeutet aber auch, dass er der Meister des Intellekts und der Unterscheidungskraft im Menschen ist. Ganapati besitzt große Intelligenz und hat ein großes Wissen. Solches Wissen kommt von einem reinen und heiligen Verstand. Dieses Wissen führt zu Weisheit (vijnana). Er wird als Herr von Intelligenz (buddhi) und Weisheit (siddhi) beschrieben. Buddhi und Siddhi bezeichnet man auch als die Gemahlinnen von Ganapati. Die Maus ist das Reittier. Sie ist ein Symbol für die Bindung an weltliche Tendenzen. Es ist bekannt, dass ihr, wenn ihr eine Maus fangen möchtet, stark riechende Speisen in die Mausefalle legt. Die Maus kann im Dunkeln gut sehen. Als Vinayakas Reittier bezeichnet die Maus ein Objekt, das den Menschen von der Dunkelheit zum Licht führt. Das Vinayaka-Prinzip beseitigt somit alle schlechten Eigenschaften, Praktiken und Gedanken in den Menschen und vermittelt ihnen gute Eigenschaften, gutes Verhalten und gute Gedanken. Sathya Sai, 12. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. AUGUST 2020

Macht euch von heute an den Enthusiasmus der Jugend zunutze, welche die Herrlichkeit des Gottesnamens in jede Straße und Gasse tragen! Die gesamte Atmosphäre ist mit elektromagnetischen Wellen aufgeladen. Durch die Verschmutzung dieser Wellen werden auch die Herzen der Menschen verschmutzt. Für das Reinigen der Atmosphäre müsst ihr den Namen Gottes rezitieren, der diese verschmutzten Radiowellen heiligt. Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Lebensmittel, die wir verzehren, sind verschmutzt. Unser ganzes Leben wurde verschmutzt. All dies muss gereinigt werden, indem die Atmosphäre mit dem göttlichen Namen angefüllt wird. Die Menschen bewundern die Schönheit der Natur, sind sich jedoch der Schönheit in ihrem Herzen nicht bewusst. Macht euer Herz schön, indem ihr es mit der heiligen Liebe Gottes schmückt. Singt den Namen Gottes mit Freude im Herzen. Sathya Sai, 14. Januar 1995      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. AUGUST 2020

Macht euch von heute an den Enthusiasmus der Jugend zunutze, welche die Herrlichkeit des Gottesnamens in jede Straße und Gasse tragen! Die gesamte Atmosphäre ist mit elektromagnetischen Wellen aufgeladen. Durch die Verschmutzung dieser Wellen werden auch die Herzen der Menschen verschmutzt. Für das Reinigen der Atmosphäre müsst ihr den Namen Gottes rezitieren, der diese verschmutzten Radiowellen heiligt. Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Lebensmittel, die wir verzehren, sind verschmutzt. Unser ganzes Leben wurde verschmutzt. All dies muss gereinigt werden, indem die Atmosphäre mit dem göttlichen Namen angefüllt wird. Die Menschen bewundern die Schönheit der Natur, sind sich jedoch der Schönheit in ihrem Herzen nicht bewusst. Macht euer Herz schön, indem ihr es mit der heiligen Liebe Gottes schmückt. Singt den Namen Gottes mit Freude im Herzen. Sathya Sai, 14. Januar 1995      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. AUGUST 2020

Der Beweis des Regens ist die Nässe des Bodens. Der Beweis der Hingabe ist der Friede, den der Gottesverehrer hat, Friede, der ihn vor den Angriffen von Erfolg wie Misserfolg, Ruhm, Schande, Gewinn und Verlust schützt. Spirituelle Weisheit ist der Durchgangszug, in den ihr einfach einsteigt, und das reicht, denn der Zug bringt euch direkt zum Ziel. Hingabe ist der Waggon. Obwohl er vom Zug abgekoppelt und an einen anderen gehängt werden könnte, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, wenn ihr eingestiegen seid; solange ihr auf eurem Platz bleibt, muss der Zug euch automatisch ans Ziel bringen. Handlungen (karma) sind der gewöhnliche Bummelzug. Wenn ihr in diesen einsteigt, müsst ihr eventuell an vielen Bahnhöfen halten, umsteigen, aussteigen, und wieder ein- und aussteigen. Ihr müsst euer Gepäck einladen und ausladen und viel Arbeit leisten, um euer Ziel zu erreichen. Hingabe allein reicht, um sogar spirituelle Weisheit zu erlangen. Sie endet damit, dass ihr nur Gott (brahman) in allen seht, und sie zerstört Egoismus. Auch Weisheit schenkt diese. Sathya Sai, 15. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchten einen Arzt. Der Arzt untersuchte den ersten und sagte zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschrieb der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen. Dem dritten verordnete er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärte der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchen einen Arzt. Der Arzt untersucht den ersten und sagt zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschreibt der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen. Dem dritten verordnet er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärt der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchten einen Arzt. Der Arzt untersuchte den ersten und sagte zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschrieb der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen, Dem dritten verordnete er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärte der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. AUGUST 2020

Gott ist die Verkörperung der Liebe. Liebe ist das Wesen Gottes. Seine Liebe durchdringt den gesamten Kosmos. Diese göttliche Liebe ist in allen vorhanden. Reine Liebe (prema) wird als jenseits von Sprache und Verstand beschrieben (anirvacaniya - unbeschreiblich). Göttliche Liebe kann nicht durch Gelehrsamkeit, Reichtum oder physische Kräfte erlangt werden. Wie die strahlende Sonne nur durch ihr eigenes Licht gesehen wird, so kann Gott, der die Verkörperung der Liebe ist, nur durch Liebe erreicht werden. Es gibt nichts Kostbareres auf dieser Welt als göttliche Liebe. Gott ist jenseits aller Eigenschaften. Daher ist auch seine Liebe jenseits aller Eigenschaften (gunatita). Aber menschliche Liebe führt zu Anhaftung und Abneigung, weil sie von Merkmalen (guna) beherrscht wird. Liebe sollte nicht wie bei Geschäften auf Erwartungen einer Belohnung oder Gegenleistung beruhen. Liebe ist kein Handelsartikel, sie ist kein Darlehen mit Rückzahlungsplan. Reine Liebe, die eine spontane Gabe ist, kann nur aus einem reinen Herzen entstehen. Sathya Sai, 14. Januar 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. AUGUST 2020

Die Luft, die ihr atmet, das Wasser, das ihr trinkt, die Erde, auf der ihr wandelt, all das sind Gaben Gottes. Wie dankbar seid ihr der Sonne, die euch helles Licht liefert, das unvergleichlich mit allen Glühbirnen der Welt ist? Können alle Wasserquellen der Welt so viel Wasser liefern, wie bei einem einzigen kräftigen Regenschauer angeboten wird? Können alle Ventilatoren der Welt so viel Wind erzeugen, wie ihr bekommt, wenn der Wind weht? Ohne Dankbarkeit für die göttlichen Gaben gehen viele von euch dem Trivialen nach und verschwenden kostbares Leben. Die alten großen Weisen betrachteten Hingabe als ihr Mittel, um der Vorsehung ihre Dankbarkeit auszudrücken. Die erste Eigenschaft, die wir alle pflegen müssen, ist die Dankbarkeit gegenüber dem Göttlichen. Viele Menschen sind auch für die kleinen Dienste, die ihnen erwiesen werden, dankbar. Ist es nicht notwendig, dem Göttlichen dankbar zu sein, der uns durch die Natur und die fünf Elemente so viel wesentlichen Nutzen bringt? Sathya Sai, 14. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. AUGUST 2020

Was meinen wir wirklich mit Freiheit des Individuums? Niemand in der Welt hat absolute Freiheit. Manche meinen, dass Freiheit darin bestehe, alles auszusprechen, was sie denken. Echte Freiheit besteht im Erkennen des Göttlichen, indem man alles weiß, was alle anderen wissen. Freiheit sollte sich vom Herzen her ausdrücken. Das „Herz“ ist nicht euer spirituelles Herz oder auf einen bestimmten Ort, eine Zeit, einen Menschen oder ein Land bezogen! „Herz“ (hridaya) bezieht sich auf das göttliche Prinzip, das überall gleichermaßen gegenwärtig ist, zu allen Zeiten, in allen Menschen in jedem Land. Nur wenn Einheit und Harmonie im Inneren erreicht wird, wird Freiheit bedeutsam. Ohne sie wird das Reden über Freiheit zu leeren Worten ohne jegliche Erfahrung im wirklichen Leben. Denkt auch nicht, Spiritualität meine allein zu sein und in der Einsamkeit zu leben. Das Ziel von Spiritualität ist das Säen von Samen der Liebe in der ganzen Menschheit und es den Knospen des Friedens zu ermöglichen, in jedem Geist zu erblühen. Sathya Sai, 31. Mai 1990      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. AUGUST 2020

Ich bin mit spirituellen Künsten befasst, den Schönsten Künsten, statt den Schönen Künsten. Ich möchte, dass spirituell erhebende Sujets im Tanz dargestellt werden, wie Radha und Krishna in ihrer erhabenen Beziehung, die jenseits des geistigen Horizonts von Menschen ist. Man muss Motive wie Trunkenbolde, schlechte Menschen, machthungrige Persönlichkeiten und Faxenmacher, die vulgäre Geschmäcker nähren, aufgeben. Passt alle Gegenstände von Tanz und Theater dem spirituellen Sehnen in der Menschheit an, fördert sie, befruchtet sie und bringt Menschen dem Ziel ein bisschen näher. Der Mensch ist eine Verbindung von Tier und Engel, können wir sagen. Der Mensch hat den Wolf, den Affen, den Ochsen, den Schakal, die Schlange, den Kuckuck und den Bären in sich – aber unter all diesen gibt es da auch den Funken Göttlichkeit. Es ist die Pflicht aller, welche die Sinne ansprechen, die niederen Werte, die jetzt durchdringend sind, zu transformieren und in höhere Werte zu verwandeln. Sathya Sai, 14. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. AUGUST 2020

Die falsche Vorstellung, dass die Welt wirklich sei und ihr der Körper wäret, wurde euch von Leben zu Leben so tief eingepflanzt, dass sie nur mit einem sehr wirksamen Medikament, das kontinuierlich verabreicht wird, entfernt werden kann. Die Medizin „Ram, Ram, Ram“ (das Rezitieren des Namens Gottes) muss unaufhörlich geschluckt und aufgenommen werden. Ihre heilende Essenz wandert in jedes einzelne eurer Glieder, in jedes Sinnesorgan, jeden Nerv und Blutstropfen. Jedes Atom in euch wird in Ram umgewandelt. Ihr müsst im Tiegel geschmolzen und in die Ram-Form gegossen werden, damit ihr zu Ram werdet. Das ist die Erfüllung wahrer Weisheit, wirklicher Hingabe! Das Ergebnis der Rezitation des Namens von Rama, Krishna oder einem anderen Namen wird von allen erlebt, wenn er mit einem reinen Herzen rezitiert und im Verstand aufgenommen wird! Der Name allein hilft, alle Launen der Sinne zu kontrollieren, die euch in Nichtigkeiten ziehen! Sathya Sai, 1. Januar 1967    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2020

Liebe inkarniert sich in menschlicher Gestalt auf Erden, um die Menschheit die Wahrheit über göttliche Liebe zu lehren. Die heiligen Schriften erklären, dass das Göttliche auf die Erde herabsteigt, um die Menschheit die Wege der Rechtschaffenheit (dharma), Gerechtigkeit und Wahrheit zu lehren. „Ich inkarniere von Zeitalter zu Zeitalter auf Erden, um Rechtschaffenheit einzusetzen (dharma samsthapanarthaya sambhavami yuge yuge).“  Dies ist Krishnas Verkündigung in der Gita. Sobald die Menschen mit Liebe angefüllt sind, finden Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und alle Wahrheiten in ihnen Raum. Ohne Liebe wird Rechtschaffenheit zu einem mechanisches Ritual. Welche Art von Rechtschaffenheit kann es ohne Liebe geben? Welche Art von Gerechtigkeit kann es ohne sie geben? Der Mensch wäre ein lebloser Körper. Liebe ist Leben. Ohne Liebe kann kein Mensch auch nur für einen Moment existieren. Daher ist Liebe die Form des Höchsten Herrn. Um diese Doktrin der Liebe zu lehren und zu predigen, kamen der Krishna-Avatar und andere Inkarnationen des Göttlichen auf die Erde herab. Sathya Sai, 2. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2020

Liebe inkarniert sich in menschlicher Gestalt auf Erden, um die Menschheit die Wahrheit über göttliche Liebe zu lehren. Die heiligen Schriften erklären, dass das Göttliche auf die Erde herabsteigt, um die Menschheit die Wege der Rechtschaffenheit (dharma), Gerechtigkeit und Wahrheit zu lehren. „Ich inkarniere von Zeitalter zu Zeitalter auf Erden, um Rechtschaffenheit einzusetzen (dharma samsthapanarthaya sambhavami yuge yuge).“  Dies ist Krishnas Verkündigung in der Gita. Sobald die Menschen mit Liebe angefüllt sind, finden Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und alle Wahrheiten in ihnen Raum. Ohne Liebe wird Rechtschaffenheit zu einem mechanischen Ritual. Welche Art von Rechtschaffenheit kann es ohne Liebe geben? Welche Art von Gerechtigkeit kann es ohne sie geben? Der Mensch wäre ein lebloser Körper. Liebe ist Leben. Ohne Liebe kann kein Mensch auch nur für einen Moment existieren. Daher ist Liebe die Form des Höchsten Herrn. Um diese Doktrin der Liebe zu lehren und zu predigen, kamen der Krishna-Avatar und andere Inkarnationen des Göttlichen auf die Erde herab. Sathya Sai, 2. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. AUGUST 2020

Als Krishna das Versprechen erfüllte, das er Mutter Erde gegeben hatte, befreite er die Welt von vielen bösen Herrschern und versuchte, die Herrschaft der Gerechtigkeit zum Schutz des Guten zu etablieren. Das Göttliche inkarniert von Zeitalter zu Zeitalter, um die Tugendhaften zu beschützen, die Gottlosen zu bestrafen und Gerechtigkeit wiedereinzusetzen. Krishna soll viele bösartige Personen zerstört haben. Das ist aber nicht ganz richtig. Es ist ihre eigene Bosheit, die diese Bösen zerstörte. Man kann sich fragen: „Tötete nicht Krishna Kamsa?“ Nein, Krishna hat Kamsa nicht getötet. Dies ist die Lehrbuchversion. In Wahrheit war es Kamsas eigene aufgeheizte Täuschung (bhrama), die ihn tötete. Er wurde immer von der Angst vor Krishna heimgesucht. Sein Tod war Ergebnis und Reaktion dieser Angst. Die Gedanken eines Menschen bestimmen sein Schicksal. Daher sollen die Menschen gute Gedanken pflegen und alle schlechten Gefühle meiden. Gott hegt keine Abneigung gegen niemandem. Er beneidet niemanden. Er hegt niemandem gegenüber einen schlechten Willen. Er bevorzugt auch niemanden. Die Gnade, die ihr bekommt, ist das Ergebnis eurer eigenen Gefühle. Sathya Sai, 29. August 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nicht auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen fließenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren! Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nichts auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen fließenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren!   Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nichts auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen strömenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren!   Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu halten. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu machen. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu halten. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2020

Selbstloses Handeln ist das Ideal, auf das man abzielen sollte. Aber jetzt wird alles am Ergebnis gemessen, dem entstehenden Gewinn. Fächelt ihr einer Person aus Liebe Luft zu, kann sie euch keine Vorwürfe machen, wenn ihr aufhört. Aber wenn der Diener aufhört, der dafür von seinem Dienstherrn bezahlt wird, wird er zum Weitermachen angehalten. Im ersten Fall erfolgt die Handlung ohne selbstsüchtige Wünsche (nishkama). Es gibt keine Gewinnabsicht. Das Verlangen nach Gewinn ist wie die Giftzähne einer Schlange. Wenn sie herausgezogen werden, ist das Gift der Schlange des Karmas unschädlich. Die richtige Disziplin, um eine wunschlose (nishkama) Haltung zu erreichen, ist Hingabe, und diese ist nur möglich, wenn ihr intensiv an Gott glaubt. Dieser Glaube wird durch die spirituelle Anstrengung gefestigt. Jetzt ist spirituelle Anstrengung wie ein „Snack“, den man verspeist, während die Hauptgerichte allesamt von der Welt sind. Dennoch muss das Spirituelle die Hauptspeise der Nahrung sein. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2020

Selbstloses Handeln ist das Ideal, auf das man abzielen sollte. Aber jetzt wird alles am Ergebnis gemessen, dem entstehenden Gewinn. Fächelt ihr einer Person aus Liebe Luft zu, kann sie euch keine Vorwürfe machen, wenn ihr aufhört. Aber wenn der Diener aufhört, der dafür von seinem Dienstherrn bezahlt wird, wird er zum Weitermachen angehalten. Im ersten Fall erfolgt die Handlung ohne selbstsüchtige Wünsche (nishkama). Es gibt keine Gewinnabsicht. Das Verlangen nach Gewinn ist wie die Giftzähne einer Schlange. Wenn sie herausgezogen werden, ist das Gift der Schlange des Karmas unschädlich. Die richtige Disziplin, um eine wunschlose (nishkama) Haltung zu erreichen, ist Hingabe, und diese ist nur möglich, wenn ihr intensiv an Gott glaubt. Dieser Glaube wird durch die spirituelle Anstrengung gefestigt. Jetzt ist spirituelle Anstrengung wie ein „Snack“, den man verspeist, während die Hauptgerichte allesamt von der Welt sind. Dennoch muss das Spirituelle die Hauptspeise der Ernährung sein. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. AUGUST 2020

Der Tag wird nur heilig, wenn ihr ihn durch spirituelle Übungen (sadhana) weiht, und nicht anders. Sadhana kann nur auf einem mit Liebe gedüngten Feld wachsen. Selbstlose Liebe (prema) ist die Voraussetzung für Hingabe an Gott (bhakti). Der Wunsch und die tiefe Liebe, die ihr heute für Materielles, Ruf, Ruhm, Ehepartner und Kinder habt, sollte von einer übermächtigeren Kraft – der Liebe zu Gott – geheiligt und zusammengefasst werden. Fügt zwei Litern Milch zwei Löffel Wasser hinzu, und das Wasser wird auch als Milch geschätzt! Lasst die Liebe Gottes euer Herz anfüllen und erfreuen; dann könnt ihr niemanden hassen, euch nicht in ungesunden Rivalitäten ergehen und keine Fehler an anderen finden. Euer Leben wird sanft, süß und glatt. Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2020

Heute sind die Menschen von Angst betroffen, weil ihnen Selbstvertrauen fehlt. Ohne Selbstvertrauen ist das Leben bedeutungslos. Aus Selbstvertrauen schöpft ihr Mut. Unsere Ältesten führten ein heiliges Leben und leisteten frei von Angst Buße in dichten Wäldern inmitten wilder Tiere und böser Dämonen. Was war ihre Quelle, aus der sie Mut und Stärke schöpften? Sie hatten keine Anhaftung an den Körper (dehabhimana). Sie hatten nur eine Bindung  an das Selbst (atmabhimana). Welche Waffe führten sie mit sich? Die Waffe des Selbstbewusstseins! Damit konnten sie sogar wilde Tiere wie Löwen und Tiger zähmen und furchtlos mit ihnen spielen! Heute glauben die Menschen nicht mehr an das Selbst (atman). Sie fragen: „Wo ist das Selbst (atman)?“ Das Selbst seht ihr überall! Seht das gleiche Selbst (das Göttliche) in allen Wesen (atmavatsarvabhutani). Mit Händen, Füßen, Augen, Köpfen, Mund und Ohren jedes Wesen ausfüllend  durchdringt Gott das gesamte Universum. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2020

Heute sind die Menschen von Angst befallen, weil ihnen Selbstvertrauen fehlt. Ohne Selbstvertrauen ist das Leben bedeutungslos. Aus Selbstvertrauen schöpft ihr Mut. Unsere Ältesten führten ein heiliges Leben und leisteten frei von Angst Buße in dichten Wäldern inmitten wilder Tiere und böser Dämonen. Was war ihre Quelle, aus der sie Mut und Stärke schöpften? Sie hatten keine Anhaftung an den Körper (dehabhimana). Sie hatten nur eine Bindung  an das Selbst (atmabhimana). Welche Waffe führten sie mit sich? Die Waffe des Selbstbewusstseins! Damit konnten sie sogar wilde Tiere wie Löwen und Tiger zähmen und furchtlos mit ihnen spielen! Heute glauben die Menschen nicht mehr an das Selbst (atman). Sie fragen: „Wo ist das Selbst (atman)?“ Das Selbst seht ihr überall! Seht das gleiche Selbst (das Göttliche) in allen Wesen (atmavatsarvabhutani). Mit Händen, Füßen, Augen, Köpfen, Mund und Ohren jedes Wesen ausfüllend  durchdringt Gott das gesamte Universum. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. AUGUST 2020

Ihr könnt nicht immer Freude erleben. Freude ist ein Intervall zwischen zwei Schmerzabschnitten. Sie sind wie Sonnenschein und Schatten. Ihr solltet euch bemühen, beide mit Gleichmut zu betrachten. Die Menschen wollen alles bekommen, was sie sich wünschen, und werden desillusioniert und enttäuscht. Der Leuchtturm der Hoffnung für diesen Ozean des Lebens ist Gott, der das einzige dauerhafte Wesen ist. Dieser Leuchtturm versagt nie. Ihr solltet euch also mit uneingeschränkter Hingabe auf göttliche Aktivitäten einlassen. Verkörperungen des göttlichen Selbst (atman)! Verbringt euer Leben damit, heilige Gedanken zu hegen, Gutem zuzuhören, gute Worte zu sprechen und gute Taten zu vollbringen. Wenn ihr diesen Weg einschlagt, werden Glück und Wohlstand in der Welt herrschen. Keine Regierung, kein Politiker und keiner auf der Welt kann euch vor Problemen und Katastrophen schützen. Es gibt nur einen, der euch beschützen kann, und das ist der Höchste Herr. Für seinen Schutz müsst ihr alle aus ganzem Herzen beten: „Lasst alle Menschen auf der Welt Glückseligkeit genießen.“ Sathya Sai, 14. April 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. AUGUST 2020

Gott hat euch mit all seinem Reichtum und seinen göttlichen Möglichkeiten ausgestattet. Ihr seid die Erben dieses Reichtums und müsst herausfinden, was dieser Reichtum ist. Sais Reichtum ist reine, selbstlose und grenzenlose Liebe. Das ist die Wahrheit. Es sind nicht die Gebäude, die ihr hier seht, die Sais Reichtum sind. Es ist allein reine, selbstlose Liebe. Ihr müsst diese Liebe als Sais Erben übernehmen, euch damit anfüllen und sie der Welt darbringen. Das ist eure oberste Pflicht als Sai-Anhänger. Was könnt ihr Gott darbringen, der allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist? Die verschiedenen Dinge, die ihr Gott anbietet, entstammen eurer Täuschung. Verkörperungen des Göttlichen! Liebe ist der einfachste Weg, um Gott zu erkennen. So wie ihr den Mond nur mit dem Licht des Mondes sehen könnt, kann Gott, der die Verkörperung der Liebe ist, durch Liebe erreicht werden. Betrachtet die Liebe als euren Lebensatem. Liebe war die erste Eigenschaft, die im Schöpfungsprozess auftauchte. Alle anderen Eigenschaften kamen danach. Füllt deshalb euer Herz mit Liebe an und stützt euer Leben darauf! Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur von Bharat. Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur  Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur  Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2020

Prahlada sagte zu seinem Vater Hiranyakasipu: „Du willst die drei Welten erobern, aber scheiterst im Erobern deiner Sinne!“ Seid wachsam! Wie könnt ihr jemals hoffen, eure äußeren Feinde zu besiegen, wenn ihr eure inneren Feinde wie Ärger, Hass und so weiter nicht im Griff habt? Die inneren Feinde können nur auf eine Weise besiegt werden, durch Liebe! Es ist notwendig, unser Leben lohnenswert zu machen, indem wir Liebe praktizieren, die sechs inneren Feinde (Begierde, Ärger, Neid, Gier, Ego und Lust) unterwerfen und alle unsere Handlungen Gott widmen. Die Welt ist in Aufruhr. Zu diesem Zeitpunkt ist es die Pflicht eines jeden Gotthingegebenen, die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschheit zu erkennen und den bösen Mächten entgegenzutreten, die der Menschheit unzählige Schwierigkeiten bereiten. Greift auf die starke Waffe der Liebe zurück! Jeder sollte versuchen, der Menschheit zu dienen, um die heute weit verbreiteten Kräfte der Gewalt und Ungerechtigkeit auszurotten. Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2020

Prahlada sagte zu seinem Vater Hiranyakasipu: „Du willst die drei Welten erobern, aber scheiterst im Erobern deiner Sinne!“ Seid wachsam! Wie könnt ihr jemals hoffen, eure äußeren Feinde zu besiegen, wenn ihr eure inneren Feinde wie Ärger, Hass und so weiter nicht im Griff habt? Die inneren Feinde können nur auf eine Weise besiegt werden, durch Liebe! Es ist notwendig, unser Leben lohnenswert zu machen, indem wir Liebe praktizieren, die sechs inneren Feinde (Begierde, Ärger, Neid, Gier, Ego und Lust) unterwerfen und alle unsere Handlungen Gott widmen. Die Welt ist in Aufruhr. Zu diesem Zeitpunkt ist es die Pflicht eines jeden Gotthingegebenen, die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschheit zu erkennen und den bösen Mächten entgegenzutreten, die der Menschheit unzählige Schwierigkeiten bereiten. Greift auf die starke Waffe der Liebe zurück! Jeder sollte versuchen, der Menschheit zu dienen, um die heute weit verbreiteten Kräfte der Gewalt und Ungerechtigkeit auszurotten. Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. AUGUST 2020

Seid nicht traurig, dass Gott euch prüft und euch der Tortur der Prüfung aussetzt, denn nur wenn ihr geprüft werdet, könnt ihr euch vom Erfolg überzeugen oder euch eurer Grenzen bewusst werden. Dann könnt ihr euch auf die Themen konzentrieren, in denen ihr Schwächen habt und intensiver darauf achten, damit ihr auch darin besteht, wenn ihr erneut geprüft werdet. Gute Schüler lernen nicht im letzten Moment für die Prüfung, sondern vorher. Sie sind mit dem erforderlichen Wissen, Mut und Vertrauen bereit, das aus diesem Wissen und Können entsteht. Was ihr vorher studiert habt, muss kurz vor der Prüfung immer wieder im Kopf überarbeitet werden. Das ist die ganze Vorbereitung, die notwendig ist! Es besteht kein Zweifel, dass dies der Weg zum Sieg ist. Sathya Sai, Shivarathri, März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. JULI 2020

Es ist wichtig, eine enge Beziehung zu Gott aufzubauen. Ihr werdet mit göttlicher Energie aufgeladen, wenn ihr eine Verbindung mit dem Göttlichen herstellt. In der Gesellschaft Gottes zu leben ist wahrlich gute Gesellschaft (satsanga). Gute Gesellschaft führt zu Losgelöstheit, Losgelöstheit befreit von Täuschung, Freiheit von Täuschung führt zur Stabilität des Denkens (mind) und die Stabilität des Denkens schenkt Befreiung. Aber heute hat der Mensch keine Stabilität des Denkens. Die ganze Zeit springen die Gedanken wie ein verrückter Affe herum. Wenn ihr „mein Körper“, „mein Verstand“, „meine Intelligenz (buddhi) und so weiter sagt, sind diese alle verschieden von euch. Fragt euch dann: „Wer bin ich?“ Das gleiche Prinzip des Ich ist in allen gegenwärtig, vom Armen bis zum Millionär. Ihr müsst Opferbereitschaft entwickeln, um dieses Ichprinzip zu verstehen. Sathya Sai, 10. Juni 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JULI 2020

Warum ist Friedlosigkeit (ashanti) so verbreitet in der Welt? Wegen Anhaftung (raga), Hass (dvesha) und Verblendung (moha). Diese Eigenschaften entstehen aus Unwissenheit, die zu Täuschung führt. Dinge, die in der Dunkelheit gesehen werden, können nicht klar sein, sondern werden mit etwas anderem verwechselt. Ein Seil wird fälschlicherweise für eine Schlange gehalten; ein Baumstumpf wird mit einem Dieb verwechselt. Eine Glasscherbe kann als Diamant begehrt werden. Also, diese falsche Vorstellung, dieses undeutliche Licht, muss verschwinden. Das kann nur geschehen, wenn die Methoden, die zur Entdeckung der Wahrheit führen, gelernt werden. Das ist es, was die Schriften (shastra) lehren, und den Gelehrten (pandit) wurde aufgetragen, euch dies anzuleiten. Sie sagen euch, dass die in der Außenwelt suchenden Sinne nach innen gerichtet sein müssen und dass das innere Reich der Impulse, Instinkte, Gewohnheiten, Vorurteile und Einstellungen gereinigt werden muss, bevor Gott klar und hell darin widergespiegelt wird. Sathya Sai, 18. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JULI 2020

Warum ist Friedlosigkeit (ashanti) so verbreitet in der Welt? Wegen Anhaftung (raga), Hass (dvesha) und Verblendung (moha). Diese Eigenschaften entstehen aus Unwissenheit, die zu Täuschung führt. Dinge, die in der Dunkelheit gesehen werden, können nicht klar sein, sondern werden mit etwas anderem verwechselt. Ein Seil wird fälschlicherweise für eine Schlange gehalten; ein Baumstumpf wird mit einem Dieb verwechselt. Eine Glasscherbe kann als Diamant begehrt werden. Also, diese falsche Vorstellung, dieses undeutliche Licht, muss verschwinden. Das kann nur geschehen, wenn die Methoden, die zur Entdeckung der Wahrheit führen, gelernt werden. Das ist es, was die Schriften (shastra) lehren, und den Gelehrten (pandit) wurde aufgetragen, euch dies anzuleiten. Sie sagen euch, dass die in der Außenwelt suchenden Sinne nach innen gerichtet sein müssen und dass das innere Reich der Impulse, Instinkte, Gewohnheiten, Vorurteile, Einstellungen gereinigt werden muss, bevor Gott klar und hell darin widergespiegelt wird. Sathya Sai, 18. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. JULI 2020

Ein Land bedeutet nicht ein Stück Erde. Menschen machen ein Land aus, und Transformation sollte nicht eindimensional sein. Sie ist der gesamte Prozess der Veredelung, durch den Menschen ihre schlechten Gedanken und Handlungen ablegen, gute Gedanken kultivieren und im täglichen Leben gute Taten vollbringen. Der Wert eines Menschen ergibt sich nicht allein aus seinen durch Bildung erworbenen Qualifikationen. Die kulturelle Veredelung des eigenen Lebensstils ist ebenfalls von wesentlicher Bedeutung. Ein Leben ohne Kultur ist wie ein Haus ohne Licht. Ein Mensch ohne Kultur ist wie ein schnurloser Drachen, der hin und her geworfen wird. Eine kulturlose Bildung ist so wertlos wie eine gefälschte Münze. Was ist mit Kultur gemeint? Sie ist das Erkennen der dem Menschen innewohnenden Göttlichkeit und ihre Manifestation in der eigenen Lebensweise. Sathya Sai, 22. November 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JULI 2020

Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur Verwalter dieser Dinge war, und nicht der Eigentümer. Er ist an diese Dinge nicht gebunden, er weiß, dass sie der Regierung gehören. Habt ebenso das Gefühl, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto alles Gottes Eigentum ist und dass ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren im Nu aufzugeben. Ihr müsst euer Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Reichtum bringt nicht nur Freude, sondern auch Kümmernisse und Trauer mit sich. Anhäufung von Reichtümern, multiplizierte Wünsche – diese führen nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Bindung ist die Wurzel von Freud und Leid; Loslassen ist der Retter. Anhaftung (asakthi) ist der Tod (maraka), Nichtanhaftung (anasakthi) ist wie ein Retter (taraka)! Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JULI 2020

Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur Verwalter dieser Dinge ist, und nicht der Eigentümer. Er ist an diese Dinge nicht gebunden, er weiß, dass sie der Regierung gehören. Habt ebenso das Gefühl, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto alles Gottes Eigentum ist und dass ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren im Nu aufzugeben. Ihr müsst euer Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Reichtum bringt nicht nur Freude, sondern auch Kümmernisse und Trauer mit sich. Anhäufung von Reichtümern, multiplizierte Wünsche – diese führen nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Bindung ist die Wurzel von Freud und Leid; Loslassen ist der Retter. Anhaftung (asakthi) ist der Tod (maraka), Nichtanhaftung (anasakthi) ist wie ein Retter (taraka)! Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. JULI 2020

Die Sprache ist mit enormer Kraft aufgeladen. Wenn wir einer Person durch Sprache etwas mitteilen, das ihr seelisches Gleichgewicht stört oder sie in Trauer versetzt, saugen diese Worte vollständig ihre körperliche Stärke und ihren mentalen Mut ab. Die Person fühlt sich ohnmächtig und ist am Boden zerstört. Sie kann sich geistig nicht mehr behaupten. Wenn wir dagegen durch Sprache etwas Glückliches oder unerwartet Aufmunterndes kommunizieren, bekommt die Person die Kraft eines Elefanten. Worte kosten nichts, sind aber von unschätzbarem Wert; sie müssen also achtsam verwendet werden. Benutzt sie nicht für unfruchtbaren Klatsch, sondern nur für reine und produktive Zwecke. Die Alten und Weisen empfahlen das Schweigen und legten ein dementsprechendes Gelübde ab, um die Sprache von ihren Übeln zu reinigen. Der Geist (mind) wandte sich nach innen, zu einer inneren Vision von Gott und die Sprache wandte sich nach außen zu einer äußeren Vision des Herrn - beide fördern geistige Stärke und Erfolg. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kap. 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JULI 2020

Den Namen und die Form zu verehren ist gegen die grundsätzlichen Lehren des Vedanta; denn du musst dich dazu erziehen, das Flüchtige, Zeitliche und Oberflächliche zu ignorieren. Solange du deine Identität mit Allem nicht entdeckt hast und die Identität mit Allem in dir, kannst du nicht die wellenlose Stille, die ruhige Flamme gewinnen. Gib die Faszination für die fantastische objektive Welt auf; gib auf, bis du das Stadium erreichst, wo es kein „Geber-Gabe-Geben“ mehr gibt; wo es kein „Beginnen-Fortfahren-Enden“ mehr gibt. Der Weise Narada lernte vom Weisen Sanathkumara, dass er Frieden (shanti) nur erreichen kann, wenn er weiß, dass er eine Verkörperung des Friedens ist! Unfrieden (ashanti) ist etwas, das einen wie eine Phobie besetzt, die keine Grundlage hat. Schüttele sie ab! Du bist frei! Es ist die Rolle, die tragisch ist, nicht der Schauspieler! Erinnere dich, dass es ein Spiel ist und dass du die Rolle eines tragischen Helden spielst! Der Weise Narada lernte dies und sein Gleichmut wurde nie wieder gestört.               Sathya Sai, 14. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JULI 2020

Die eigene Sichtweise ist meistens verzerrt. Die Richtung, in die die Gedanken der Menschen fließen, lautet: „Wie kann ich aus allem das meiste herausholen, welchen Nutzen kann ich aus einer Mitgliedschaft ziehen, wie vorteilhaft ist dies oder jenes für meinen Status, meinen Beruf und meine Kontakte." So zu denken muss ganz und gar aufhören. Das Problem sollte wie folgt beschrieben sein: „Wie viel kann ich meinen Mitmenschen durch diese Mitgliedschaft geben? Was kann ich zur Erfüllung ihrer Ideale beitragen?" Alle sind bereit zu nehmen, keiner will wirklich geben. Der Grund dafür ist fehlende Liebe; Liebe, die über Kaste, Glaubensrichtung, Hautfarbe und über die vom Menschen zwischen Menschen errichteten Zäune hinausgeht. Füllt euer Herz mit Liebe, teilt diese Liebe mit allen. Liebe wächst mit jedem Geschenk der Liebe. Denkt daran, dass das Herz, das Liebe verströmt, immer voll bleibt! Gott ist in eurem Herzen als Liebe gegenwärtig und ihr nehmt diese nur von Ihm, wenn ihr sie mit anderen teilt. Ausweitung ist Liebe, Ausdehnung ist Leben. Kontraktion ist der Tod! Sathya Sai, 18. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. JULI 2020

Reines Drehen wie ein Kreisel, bis ihr euch nicht länger drehen könnt und dann hilflos und träge fallt, ist eine öde, verheerende Existenz. Der Kreisel hat keinen Glauben an sich selbst; er muss von einem anderen bedient und herumgewirbelt werden. Habt Selbstvertrauen, das heißt, habt Vertrauen in euer Selbst. Denn dieses Selbst ist göttlich, es trägt in sich all die Stärke und Anmut des Atman, es ist nichts anderes als eine Welle des Ozeans der höchsten Wirklichkeit (paramatman). Verwaltungsbeamte entwerfen Fünfjahrespläne, bauen Brücken, Dämme, Fabriken und Schulen, um Glück und Frieden sicherzustellen. Aber ohne den Geist (spirit) zu reinigen, Loslassen zu stärken, Mitgefühl und Verwandtschaft zu fördern, begünstigt ökonomischer Fortschritt nur Hass, Uneinigkeit und Neid. Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und Selbsterkenntnis – diese allein können den Menschen zu Friede und Freude führen. Sathya Sai, 14. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JULI 2020

Entschließt euch denen nachzueifern, die es besser machen als ihr, und verdient euch dadurch die gleiche Wertschätzung. Bemüht euch, Wissen, Weisheit und Erfolg zu erlangen, die ihr mit Aufrichtigkeit anstrebt. Das ist wirkliche Ambition. Wenn ihr euch stattdessen den Untergang anderer wünscht, die erfolgreich sind, zeigt diese Absicht eure bösartige Natur, und wird euch mit Sicherheit zum Untergang führen. Sich selbst zu preisen und andere zu verurteilen, ist ebenso tödlich wie Neid. Der Versuch, die eigene Gemeinheit und Bosheit zu verbergen, die Maske der Güte zu tragen, seine Fehler zu rechtfertigen und seine Errungenschaften zu übertreiben – das sind definitiv auch giftige Eigenschaften. Ebenso giftig ist die Gewohnheit, das Gute in anderen zu ignorieren und eifrig nur nach ihren Fehlern zu suchen. Sprecht niemals Worte, die jemanden erniedrigen. Wenn wir zu einem anderen freundlich sind und ihn mögen, wird alles, was diese Person auch tut, gut für uns sein. Wenn sich der Wind dreht und dieselbe Person nicht gemocht wird, fühlt sich sogar das Gute, das sie tut, als falsch für uns an. Beide Reaktionen sind nicht lobenswert! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JULI 2020

Der Seher sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist das Geheimnis zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit Gegenständen weckt Verlangen und Anhaftung; diese führen zu Anstrengung und entweder Hochstimmung oder Verzweiflung. Es entsteht Angst vor Verlust oder Trauer durch Scheitern, und der Zug der Reaktionen verlängert sich. Wie kann die Flamme der Lampe überleben, wenn viele Türen und Fenster für alle Winde offen stehen? Diese Lampe ist der Verstand, der unberührt von den doppelten Anforderungen der Außenwelt brennen muss. Die völlige Hingabe an Gott ist eine Möglichkeit, die Fenster und Türen zu schließen, denn in dieser Haltung der völligen Hingabe an Gott (Saranagati) werdet ihr des Ego beraubt und daher nicht von Freude oder Trauer hin und her geworfen. Durch völlige Hingabe könnt ihr  auf die Gnade Gottes zurückgreifen, um alle Krisen in eurem Leben zu bewältigen. Das macht euch zu Helden und gut vorbereitet auf die Herausforderungen des Lebens! Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JULI 2020

Der Seher sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist das Geheimnis zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit Gegenständen weckt Verlangen und Anhaftung; diese führen zu Anstrengung und entweder Hochstimmung oder Verzweiflung. Es entsteht Angst vor Verlust oder Trauer durch Scheitern, und der Zug der Reaktionen verlängert sich. Wie kann die Flamme der Lampe überleben, wenn viele Türen und Fenster für alle Winde offen stehen? Diese Lampe ist der Verstand, der unberührt von den doppelten Anforderungen der Außenwelt brennen muss. Die völlige Hingabe an Gott ist eine Möglichkeit, die Fenster und Türen zu schließen, denn in dieser Haltung der völligen Hingabe an Gott (saranagati) werdet ihr des Ego beraubt und daher nicht von Freude oder Trauer hin und her geworfen. Durch völlige Hingabe könnt ihr  auf die Gnade Gottes zurückgreifen, um alle Krisen in eurem Leben zu bewältigen. Das macht euch zu Helden und gut vorbereitet auf die Herausforderungen des Lebens! Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. JULI 2020

Es gibt viele, die auf Gott zentrierte Menschen (yogi) als unsoziale Faulenzer verspotten, die vor ihren Verpflichtungen davonlaufen und in Einsamkeit und Stille Zuflucht suchen. Aber Nähe garantiert keine Nützlichkeit; Ferne impliziert keine Nutzlosigkeit. Viren dringen in den Blutkreislauf ein, und nichts ist euch näher als euer Blut mit dem tödlichen Feind. Mitglieder derselben Familie sind neidisch und misstrauisch aufeinander. Es ist nicht die Nähe, auf die es ankommt. Die Yogis zogen an einsame Orte und suchten Lehrer des inneren Weges auf, so wie junge Techniker es heute tun, die ins Ausland gehen, um Fähigkeiten zu erlernen, die zum Aufbau eines besseren Indien beitragen. Sie suchen das Geheimnis ewiger Freude, sie gewinnen es für sich und durch ihr Leben inspirieren sie andere, das kostbare Geheimnis zu gewinnen. Niemand nennt den Menschen, der ins Ausland gegangen ist, um sich als Ingenieur oder Arzt besser auszurüsten, selbstsüchtig. Warum sollte dann der Mensch, der sich größeren Entbehrungen unterzieht, um sich besser als Ingenieur des Verstandes auszurüsten und seine unbestrittenen Kräfte nicht zur Bindung, sondern zur Befreiung einsetzt, als egozentrisch plattgemacht werden? Dies zeigt nur Unkenntnis der wahren Werte. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JULI 2020

Kein Feind kann so heimtückisch sein wie Eifersucht. Eifersucht ist ein tödlicher Virus. Wenn man einen anderen sieht, der mächtiger oder sachkundiger ist oder größeres Ansehen, mehr Reichtum oder mehr Schönheit hat oder sogar bessere Kleidung trägt, ist man mit Eifersucht behaftet. Möglicherweise fällt es euch schwer, diese Tatsache anzuerkennen und zu akzeptieren. Der Verstand (mind) versucht, andere zu erniedrigen und abschätzig anzusehen. Dies wird euren Charakter verschmutzen. Solche Neigungen und bösen Tendenzen sollten niemals in den Köpfen frommer und tugendhafter Menschen Wurzeln schlagen. Seid immer wachsam, dass der „Neid-Dämon“ nicht Besitz von euch ergreift. Neid zerstört alles Kostbare in euch. Er ruiniert eure Gesundheit und schädigt das Verdauungssystem. Er raubt euch sogar den Schlaf, beeinträchtigt eure körperliche und geistige Ausdauer und reduziert euch auf den Zustand chronisch Verzehrender! Seid daher glücklich und fröhlich, wenn andere als gut anerkannt und für ihre Tugenden und Ideale respektiert werden. Kultiviert nur weitreichende Sichtweisen und reine Motive. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JULI 2020

Die Erinnerung an den Namen Gottes ist in diesem Zeitalter die Methode für das Überqueren des weltlichen Lebens. Sich an den Herrn durch seinen Namen zu erinnern reicht, um den Menschen zu retten. Der Herr ist von seinem Wesen her Glückseligkeit (anandamaya); er ist auch göttliche Glückseligkeit (ananda), die durch den Namen gekostet werden muss. Er ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Ihr bezweifelt vielleicht, ob ein so kleines Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen  kann. Menschen überqueren weite Ozeane auf einem winzigen Floß; sie sind dazu in Lage, mit einer winzigen Lampe in der Hand durch dunkle Dschungel zu gehen. Der Name, selbst das noch kleinere OM (pranava), hat unermessliche Potenziale. Das Rezitieren des Namens ist wie Bohren, um Grundwasser zu finden. Es ist wie ein Meißelschlag, der das Bildnis Gottes aus dem Marmor freilegt. Brecht die Hülle um die Gestalt auf, und der Herr wird erscheinen. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JULI 2020

Die Erinnerung an den Namen Gottes ist in diesem Zeitalter die Methode für das Überqueren des weltlichen Lebens. Sich an den Herrn durch seinen Namen zu erinnern reicht, um den Menschen zu retten. Der Herr ist von seinem Wesen her Glückseligkeit (anandamaya); er ist auch göttliche Glückseligkeit (ananda), die durch den Namen gekostet werden muss. Er ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Ihr bezweifelt vielleicht, ob ein so kleines Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen  kann. Menschen überqueren weite Ozeane auf einem winzigen Floß; sie sind dazu in Lage, mit einer kleinen Lampe in der Hand durch dunkle Dschungel zu gehen. Der Name, selbst das noch kleinere OM (pranava), hat unermessliche Potenziale. Das Rezitieren des Namens ist wie Bohren, um Grundwasser zu finden. Es ist wie ein Meißelschlag, der das Bildnis Gottes aus dem Marmor freilegt. Brecht die Hülle um die Gestalt auf, und der Herr wird erscheinen. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JULI 2020

Die Hauptursache aller Ängste und Katastrophen der Menschheit ist Neid. In der Bhagavadgita warnt Krishna: „Arjuna! Du musst neidlos sein. Lass dich nicht von Neid anstecken.“ Neid wird ausnahmslos von Hass begleitet. Sie sind Zwillingsschurken wie giftige Schädlinge. Sie greifen die Wurzeln der eigenen Persönlichkeit an. Ein Baum kann prächtige Blüten und Früchten haben, aber wenn die feindlichen Würmer ihre Arbeit an den Wurzeln aufnehmen, dann stellt euch vor, was mit der Pracht des Baumes passiert! Selbst wenn wir die Schönheit des Baumes bewundernd betrachten, verblassen seine Blüten, fallen seine Früchte ab und werden die Blätter gelb und vom Wind zerstreut. Am Ende trocknet der Baum aus, wird morsch, stirbt ab und stürzt um! Wenn Neid und Hass das Herz infizieren und sich an die Arbeit machen, stürzt man ebenso, ganz gleich wie intelligent und hoch gebildet man auch ist! Lernt daher, glücklich und voller Freude zu sein, wenn andere als gut anerkannt und für ihre Tugenden und Ideale respektiert werden, die sie leben und die ihnen am Herzen liegen! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JULI 2020

Das Aufwirbeln des Milchozeans (samudra-manthana) ist von großem Wert für euch, weil ihr auch den Ozean eures Herzens aufwirbeln müsst, um den Nektar der Unsterblichkeit zu gewinnen. Euer Herz voller Reinheit und Ausgeglichenheit (sattva) ist der Milchozean. Die beständige Kontemplation Gottes als eure eigene Wirklichkeit oder als ein zu erreichendes Ideal ist der Berg Mandara, der als wirbelnder Stab in den Ozean gehalten wird. Vasuki, die Schlange, die als Seil um den Stab gewickelt war, ist die Ansammlung aller Sinne. Das Seil (eure Sinne) wird sowohl von guten als auch von schlechten Impulsen gehalten, und beide kämpfen sich durch den Verwirbelungsprozess, begierig auf die Ergebnisse, die ihnen am Herzen liegen. Die Weisen warten geduldig auf das Erscheinen des unsterblichen Gottes. Die Gnade Gottes ist die Inkarnation der Schildkröte, denn der Herr selbst kommt zur Rettung, sobald er weiß, dass ihr ernsthaft nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit sucht: Er kommt schweigend und unbeobachtet wie die Schildkröte, nimmt den Prozess der Reflektion (manana) unbeeinträchtigt auf und dient als beständige Basis für eure spirituelle Praxis. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JULI 2020

Das Wort ‚Hingabe‘ wurde missinterpretiert und die Menschen fördern Müßiggang im Namen der Hingabe. Wir denken, dass unser Verstand (mind), Gedanke und Körper Gott hingegeben werde. Euer Denken (mind) ist nicht unter eurer eigenen Kontrolle. Wie kann es unter solchen Umständen Gott hingegeben werden? Ihr habt keine Kontrolle über euren eigenen Körper. Wenn ihr einen kleinen Schnitt habt, sickert Blut aus eurem Körper und ihr lauft zu einem Arzt. Wenn das euer Körper ist und ihr die vollständige Kontrolle über ihn habt, warum könnt ihr dann den Blutfluss nicht stoppen? Angesichts dieser Tatsache ist die Aussage, dass ihr euer Denken und euren Körper  Gott hingegeben hättet, unwahr. Das Wort ‚Hingabe‘ vermittelt, dass da jemand ist, der gibt, und ein anderer, der annimmt, und dass ihr etwas jemandem hingebt. Im Wort ‚Hingabe‘ liegt ein Gefühl der Dualität. Die wahre Bedeutung von Hingabe ist das Erkennen der Tatsache, dass Gott in jedem und überall gegenwärtig ist. Sathya Sai, Summer Showers 1974, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JULI 2020

Menschlichkeit ist eine Kombination aus Körper und Bewusstsein. Als ersten Schritt in Spiritualität muss man sich einer Selbstprüfung unterziehen. Nur dann kann die Wirklichkeit verstanden werden. Aber niemand lässt sich auf diese Selbstprüfung ein, obwohl jeder bereit ist, andere zu verurteilen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu analysieren und für seine Fehler einzustehen, ist befugt andere zu beurteilen. Schüler und Gottergebene sollten erkennen, dass Sinneskontrolle recht einfach ist. Es ist notwendig, negative Gefühle nicht zu fördern, wenn sie entstehen, und stattdessen positive Einstellungen anzunehmen. Buddha zum Beispiel konfrontierte den Zorn eines Dämons mit seiner Liebe und verwandelte ihn auf diese Weise. Viele Studenten sind heute von Depressionen betroffen und haben ein verwirrtes Gemüt (mind). Der Grund dafür ist ihre Schwäche, die auf mangelndes Selbstbewusstsein zurückgeht. Wo ein totaler Glauben an Gott ist, gibt es keinen Raum für Depressionen. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JULI 2020

Menschlichkeit ist eine Kombination aus Körper und Bewusstsein. Als ersten Schritt in Spiritualität muss man sich einer Selbstprüfung unterziehen. Nur dann kann die Wirklichkeit verstanden werden. Aber niemand lässt sich auf diese Selbstprüfung ein, obwohl jeder bereit ist, andere zu verurteilen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu analysieren und für seine Fehler einzustehen, ist befugt andere zu beurteilen. Schüler und Gottergebene sollten erkennen, dass Sinneskontrolle recht einfach ist. Es ist notwendig, negative Gefühle nicht zu fördern, wenn sie entstehen, und stattdessen positive Einstellungen anzunehmen. Buddha zum Beispiel konfrontierte den Zorn eines Dämons mit seiner Liebe und verwandelte ihn auf diese Weise. Viele Studenten sind heute von Depressionen betroffen und haben ein verwirrtes Gemüt (mind). Der Grund dafür ist ihre Schwäche, die auf mangelndes Selbstbewusstsein zurückgeht. Wo ein totaler Glaube an Gott ist, gibt es keinen Raum für Depressionen. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. JULI 2020

Kultiviert Liebe zu Gott. Die heiligen Schriften (purana) und alten Weisen haben kundgetan, dass das Göttliche inkarniert, um die Gottlosen zu bestrafen und die Guten zu beschützen. Das ist nicht richtig. Gott inkarniert, um der Menschheit Liebe zu vermitteln und sie zu lehren, wie Liebe kultiviert und praktiziert werden sollte. Nur wenn eine solche Liebe entwickelt wird, sind die Menschen frei von Trauer und Kümmernissen. Sünden werden ausgelöscht und die Angst hört auf, die Menschen zu verfolgen. Die Essenz aller Religionen, aller Lehren und spirituellen Wege ist nur eine: Liebe. Entwickelt diese göttliche Liebe und gebt vor allem Gott niemals auf, ganz gleich welchen Schwierigkeiten ihr in eurem Leben begegnet und vor welchen Prüfungen ihr nicht verschont werdet. Gott ist Einer. Einerlei ob ihr wohlhabend oder mittellos, ein Gelehrter oder ein unwissender Ignorant seid, mit welchen Schwierigkeiten ihr konfrontiert werdet oder welche spirituellen Praktiken ihr anwendet, ob ihr als Sünder oder Heiliger angesehen werdet, gebt Gott niemals auf und erkennt, dass Gott Einer ist. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JULI 2020

Die Kraft des Glaubens zeigt sich in einem Ereignis aus dem Leben Christi. Einmal näherte sich ein Blinder Jesus, und betete zu ihm: „Herr! Bitte stelle die Sicht meiner Augen wieder her.“ Jesus fragte ihn: „Glaubst du, dass ich dein Sehvermögen wiederherstellen kann?“ „Ja, Herr!“, antwortete der Mann. „Wenn das so ist, dann öffne deine Augen und sieh“, sagte Jesus. Der Blinde öffnete seine Augen und konnte wieder sehen. Ebenso beten die Leute zu Swami, ihnen etwas zu geben. Glaubt ihr, dass ich die Macht habe zu geben, was ihr sucht? Meine Antwort hängt von eurem Glauben ab. Die Leute von heute sind wie ein Mensch, der auf dem Boden steht und den Piloten eines Flugzeugs sehen möchte, das sich am Himmel bewegt. Der Mensch kann den Piloten nur sehen, wenn er in das Flugzeug steigt. Ihr müsst euch nach einer Schau Gottes sehnen, um Gott zu erfahren. Das ist der Weg für ein ideales und glückseliges Leben. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JULI 2020

Gebet bedeutet nicht, ein Bittgesuch bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index für die Erfahrung der atmischen Glückseligkeit, es ist eine Methode, um diese Glückseligkeit zu erleben, sie zu teilen und in sie einzutauchen. Gebete müssen vom Herzen ausgehen. Gebete, die nicht von Herzen kommen, sind völlig nutzlos. Gott wird ein Herz ohne Worte annehmen, aber er wird keine Worte und Gebete annehmen, die nicht aufrichtig sind und nicht von Herzen kommen. Tatsächlich wird Gott selbst als Herr des Herzens (hridayesha) beschrieben. Nur wenn ihr fest daran glaubt, könnt ihr eure Göttlichkeit manifestieren. Betrachtet euren Körper als einen Tempel, in dem die Dreifaltigkeit – Brahma, Vishnu und Maheshvara – residiert. Es gibt keine separaten Orte wie Vaikunta oder Kailash, wo sie wohnen. Dies sind Täuschungen, die aus Unwissenheit entstehen. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Zweifelt nicht daran. Wenn ihr Zweifel daran habt, könnt ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren! Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JULI 2020

Gebet bedeutet nicht, ein Bittgesuch bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index für die Erfahrung der atmischen Glückseligkeit, es ist eine Methode, um diese Glückseligkeit zu erleben, sie zu teilen und in sie einzutauchen. Gebete müssen vom Herzen ausgehen. Gebete, die nicht von Herzen kommen, sind völlig nutzlos. Gott wird ein Herz ohne Worte annehmen, aber er wird keine Worte und Gebete annehmen, die nicht aufrichtig sind und nicht von Herzen kommen. Tatsächlich wird Gott selbst als Herr des Herzens (hridayesha) beschrieben. Nur wenn ihr fest daran glaubt, könnt ihr eure Göttlichkeit manifestieren. Betrachtet euren Körper als einen Tempel, in dem die Dreifaltigkeit – Brahma, Vishnu und Maheshvara – residiert. Es gibt keine separaten Orte wie Vaikunta oder Kailash, wo sie wohnen. Dies sind Täuschungen, die aus Unwissenheit entstehen. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Zweifelt nicht daran. Wenn ihr Zweifel habt, könnt ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren! Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle darauf geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott denktet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott denktet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott dächtet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. JULI 2020

Hegt keine Böswilligkeit gegenüber anderen Lebewesen (advesta sarva bhutana), sondern fördert stets das Wohlergehen aller Wesen (sarva bhuta hite ratah). Betrachtet Feind und Freund als gleich (samah shatrau cha mitre cha cha). Juwelen wie diese in der Bhagavadgita sind bekanntermaßen Hinweise auf die Notwendigkeit der universellen Liebe. Durch die Erklärung, dass der Mensch gegenüber der gesamten Welt der Lebewesen keine Böswilligkeit haben soll, enthüllt die Gita eine Lehre von unschätzbarer innerer Bedeutung: dass in allen Wesen und sogar Dingen ein bewegendes, sich erneuerndes und aktives Erleuchtungsprinzip existiert, welches das Göttliche ist und entsprechend als Selbst (atman) bezeichnet wird. Es ist Unrecht gegenüber Gott, diesem allgegenwärtigen Göttlichen, andere Lebewesen zu hassen, oder zu verletzen. Das ist so schlimm, wie sich selbst zu hassen oder zu verletzen.  Der Grund liegt darin, dass der Verletzende ebenso ein Lebewesen mit dem Göttlichen als innerem Kern ist wie der Verletzte. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JULI 2020

Wenn ihr 'Gott, Gott' wiederholt, aber Ärger und Lust, Hass und Neid in euer Herz lasst, könnt ihr euch nicht zur Göttlichkeit erheben, sondern werdet ins Diabolische abrutschen. Wenn ihr eifrig bereit seid, Gott Opfergaben darzubringen, lasst euer Opfer nichts vergängliches Materielles sein, sondern lasst Liebe euer Opfer sein. Liebe ist die einzige umfassende Verhaltensregel. Liebe ist keine Ware; verhandelt ihre Kosten nicht. Lasst sie klar aus eurem Herzen als ein Strom der Wahrheit, ein Fluss der Weisheit fließen. Lasst sie weder vom Kopf noch von der Zunge ausströmen. Lasst sie voll und frei aus dem Herzen kommen. Dies ist die höchste Pflicht eines jeden von euch, die edelste Frömmigkeit. Beginnt den Tag mit Liebe. Lebt den Tag mit Liebe. Füllt den Tage mit Liebe. Verbringt den Tage mit Liebe. Beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. JULI 2020

Die Wirklichkeit ist überall erkennbar. Warum? Weil sie am deutlichsten in euch selbst zu finden ist, wenn ihr ernsthaft danach sucht. Ihr könnt diese Erfahrung machen, sogar während ihr eure Pflicht euch selbst und anderen gegenüber selbstlos erfüllt. Heute werde ich euch vier Anweisungen zur Heiligung eures Lebens und zur Reinigung eures Geistes (mind) geben, damit ihr Gott in euch kontaktieren könnt: Gebt die Gesellschaft mit den Gottlosen auf (tyaja durjana samsargam). Begrüßt jede Gelegenheit, unter den Guten zu sein (bhaja sadhu samagamam). Führt Tag und Nacht gute Taten aus (kuru punyam ahoratram). Erinnert euch an das, was von Dauer ist und was nicht (smara nithyam-anityatam). Wer nicht versucht, sich selbst zu transformieren, wird wahrscheinlich Gott die Schuld für seine Sorgen geben, anstatt seinen eigenen unbeständigen Glauben zu beschuldigen! Solch ein Mensch beschuldigt Gott, weil er sich zu früh als Gottesverehrer bezeichnet und reichlich Gnade erwartet. Gnade kann auf solche Weise nicht beansprucht werden; Gott muss den Verehrer als seinen Schüler akzeptieren. Sathya Sai, 2. Juli 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JULI 2020

Damit eine Handlung geeignet ist, Gott dargebracht zu werden, und rein genug, um seine Gnade zu gewinnen, muss sie Liebe manifestieren. Je heller die Manifestation, desto näher seid ihr Gott. Liebe (prema) sollte nicht durch die Berücksichtigung von Kaste, Glaubensbekenntnis, Religion und so weiter verändert werden. Sie kann nicht durch Neid, Bosheit oder Hass getrübt werden. Bewahrt die Liebe davor, von diesen Übel vergiftet zu werden. Bemüht euch, weniger Hass und mehr unterscheidungslose Gefühle zu kultivieren. Die Wurzel aller Religionen, die Substanz aller Schriften, das Zusammentreffen aller Straßen und die Inspiration aller Individuen ist das Prinzip der Liebe (prema). Sie ist die festeste Grundlage für die Mission eures Lebens. Sie ist das Licht, das den Frieden und Wohlstand der Welt sichert. Füllt all eure Worte mit Liebe an, fülle jede eurer Handlungen mit Liebe an. Das Wort, das aus eurem Mund kommt, sollte nicht wie ein Messer stechen, noch wie ein Pfeil verletzen. Es muss ein Fundament aus süßem Nektar sein, ein weicher Blütenweg, und muss Frieden und Freude über euch regnen lassen. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JULI 2020

Poornima bedeutet strahlender Vollmond. Guru (Gu – Unwissenheit, Ru – Zerstörer) bedeutet „Er, der die Dunkelheit und Täuschung aus dem Herzen entfernt und es mit höherer Weisheit erleuchtet“. Der Mond und der Geist (mind) stehen als Objekt und Bild in gegenseitiger Beziehung zueinander. Heute ist der Mond voll, schön und kühl, sein Licht ist frisch, angenehm und friedlich. Also muss auch das Licht des Geistes angenehm  und rein sein. Am Firmament eures Herzens ist der Mond der Geist. Es bilden sich dicke und schwere Wolken, sinnliche Wünsche und weltliche Aktivitäten, die eure Freude am Mondlicht verderben. Begrüßt daher die starke Brise der Liebe, um die Wolken zu zerstreuen und euch die kühle Herrlichkeit des Mondlichtes zu schenken. Wenn die Hingabe in Fülle scheint, wird der Himmel im Herzen zu einer Schale voller Schönheit und euer Leben verwandelt sich in eine bezaubernde Allee der Glückseligkeit (ananda). Diese Schönheit des Herzens muss durch den Verstand (mind), durch das Engagement in spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. JULI 2020

Liebt um der Liebe willen; manifestiert sie nicht um materieller Dinge willen oder für die Erfüllung weltlicher Begierden. Begierde erzeugt Ärger, Ärger provoziert Sünde und unter deren Einfluss werden Freunde als Feinde angesehen. Ärger ist die Wurzel jeden Unglücks. Fallt ihr deshalb nicht zum Opfer. Behandelt jeden, wer er auch ist, mit dem allumfassenden Mitgefühl der Liebe. Dieses konstruktive Empfindungsvermögen muss eine spontane Reaktion der gesamten Menschheit werden. Füllt jeden Atemzug mit Liebe an, wenn ihr einatmet und wenn ihr ausatmet. Füllt jeden Augenblick mit Liebe an. Liebe kennt keine Angst.  Liebe meidet Falschheit. Angst zieht den Menschen in Falschheit, Unrecht und Fehlentscheidungen. Liebe sehnt sich nicht nach Lobpreis, das ist ihre Stärke. Nur wer keine Liebe in sich hat, strebt nach Belohnung und Reputation. Die Belohnung für Liebe ist die Liebe selbst. Selbstlose Liebe ist die höchste Pflicht, die edelste Gottesfurcht. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. JULI 2020

Eure Zeit darf nicht nur für die Aufgabe genutzt werden, Informationen anzusammeln und bestimmte Fähigkeiten zu erwerben, die euch ein Einkommen ermöglichen, von dem ihr leben könnt; sie muss auch dafür genutzt werden, die Kunst der Zufriedenheit, der Ruhe, des Gesammeltseins und des Mutes zu erlangen. Ihr müsst einen sehnlichen Durst nach dem Wissen der Wahrheit der Welt und eures eigenen Selbst fördern. Lasst eure Worte wie Honig und euer Herz so weich wie Butter sein! Eure Sichtweise muss wie die Lampe sein – erhellend, nicht difus. Seid wie der Schiedsrichter auf dem Fußballfeld, der das Spiel sieht und gemäß der aufgesetzten Regeln bewertet und dabei unberührt vom Erfolge oder der Niederlage der einen oder anderen Mannschaft ist. Bedenkt, dass ihr alle Pilger seid, die durch dieses Land des Handelns (karmakshetra) zum Ziel des Landes der Rechtschaffenheit (dharmakshetra) ziehen. Seid bescheiden und stark, um Leidenschaften zu widerstehen. Gebt nicht wie Feiglinge den listigen Andeutungen der Sinne nach. Sathya Sai, 13. März 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JULI 2020

Innere Reinheit und das Denken und den Intellekt klar, geheiligt und frei von Schmutz zu halten ist für einen Suchenden sehr wichtig. Wenn Gedanken und Gefühle unrein und aufgeregt sind, könnt ihr nicht ruhig und glücklich sein. Wenn der Verstand (mind) verunreinigt ist, sind die Reaktionen verunreinigt. Ihr müsst Situationen, die andere und ihre Aktivitäten betreffen, einfühlsam analysieren und dann entscheiden, wie ihr darauf antwortet, um den Verstand klar zu halten. Zieht keine übereilten Schlussfolgerungen. Den Reaktionen anderer zu folgen, ist nicht wünschenswert. Man muss über eine Handlung erst nach intelligenter Unterscheidungsfähigkeit und Nachforschung entscheiden. „Viele machen das so, deshalb machen wir das auch“ – diese Einstellung ist nieder und erniedrigend. Sie ist ein Zeichen von Schwäche. Sie ist die Folge einer grundlegenden Unwissenheit. Schafe verhalten sich auf diese Weise. Als Mensch geboren zu sein, als Gebildeter herumzulaufen und dennoch anderen dumm wie ein Schaf zu folgen und den Verstand mit Ideen zu verschmutzen, die den Lippen anderer entliehen sind – diese Dinge müssen vermieden werden.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JULI 2020

Es können viele Leben vergehen, bis ein Mann oder eine Frau beweisen, dass sie wissen, was das Beste für sie ist, dass sie in der Lage sind, ihre eigene Zukunft zu umreißen, ohne sich selbst oder anderen zu schaden, und dass sie sich der Fallstricke auf dem Weg bewusst sind. Es ist daher am besten, der Erfahrung von Weisen zu vertrauen, die voller Mitgefühl waren und von diesem Mitgefühl bewegt wurden, um den Weg der Befreiung zu beleuchten. Diese Erfahrung ist in den heiligen Schriften (veda) bewahrt. Der Glaube an die Veden bewässert das Herz und bringt es dazu, die Ernte der universellen Liebe einzufahren. Die Schriften warnen euch vor falschen Schritten, trösten euch in stressigen Zeiten, stärken euch in der Not und geben korrekte Interpretationen moralischer Dilemmata. Sie schreiben die Kleidung, die Speisen, die Art des Sprechens, die Methoden des sozialen Benehmens, die Art des gegenseitigen Verhaltens und die Leitlinien des weiteren Voranschreitens vor. Sie sind das Gewissen der Gesellschaft. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JUNI 2020

Die Ideen und Ankündigungen anderer sind oft persönlich und können Hassgefühle zwischen Menschen schüren. Warum sollten wir sie als unsere annehmen und unsere Gefühle dementsprechend formen. Wir sollten nicht versuchen, unsere Gefühle und Verhaltensmuster mit denen anderer konform zu machen. Wir sollten unseren Glauben, unser Erleben und unsere angeborene Heiligkeit nicht aufgeben. Wir sind vielleicht nicht immer in der Lage, die Gründe für unser Leben zu kennen. Es entstammt unseren eigenen persönlichen Vorlieben und Abneigungen, unseren eigenen vorherrschenden Gefühlen, und wird von ihnen geformt. Aber wir dürfen nicht das Ziel für Ärger, Hass, Eifersucht und die schlechten Taten werden, zu denen sie uns verleiten. Fördert weitherzige und inklusive Gefühle. Nur dann ist der Gottsuchende berechtigt, höheres Wissen zu erlangen. Nur dann verdient ihr Respekt in der Gesellschaft. Haltet euch von engstirnigen, selbstsüchtigen Gedanken, Gefühlen und Plänen fern. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. JUNI 2020

Gott, so hieß es, bestraft einige und bevorzugt andere. Lasst mich euch sagen, Gott tut beides nicht. Er ist wie der Strom in diesem Elektrokabel. Er lässt den Ventilator rotieren und spendet Kühle, er versorgt den elektrischen Stuhl und verkürzt das Leben. Er hegt keinen Wunsch, die Wärme der Atmosphäre zu mindern, und hat kein Bestreben zu töten. Gottes Gnade ist wie der Wind, der weht. Werden die Segel eingeholt, liegt das Boot ruhig und unbeweglich im Wasser. Werden die Segel wieder gesetzt, fährt das Boot schneller und schneller. Er ist wie Licht: Ein Mensch tut Gutes mit Hilfe der Beleuchtung, ein anderer führt einen bösen Plan aus. Erlebt einen „inneren Tag“ (lasst das Licht im Inneren wie das Tageslicht leuchten), aber eine „äußere Nacht“ (lasst die äußere Welt dunkel für euch sein). Die Veden lehren euch diese Wahrheit und vermitteln die Disziplin, die für dieses Glück erforderlich ist. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JUNI 2020

Der Student, der nach spirituellem Wissen (vidya) strebt, muss allen Wesen Freundlichkeit, Mitgefühl und Liebe entgegenbringen. Freundlichkeit gegenüber allen Wesen sollte seine wahre Natur sein. Andernfalls ist er nichts anderes als ein Flegel. Spiritualität bedeutet mehr als alles andere, Mitgefühl für alle Lebewesen zu haben. Wenn jemand gegen ein Wesen Groll hegt, hat seine Ausbildung ihren Zweck verfehlt. Die Mahnung, die in der Gita gegeben wird, „keinem Wesen etwas Böses zu wünschen (adveshta sarvabhutanam)“, vermittelt dieselbe Botschaft. Die Bhagavadgita warnt auch, dass die Beleidigung, Verletzung oder Vernachlässigung eines Lebewesens eine Tat ist, die das Göttliche beleidigt, verletzt oder vernachlässigt. Die schmale Sichtweise, die auf die eigene Familie oder Gesellschaft begrenzt ist, muss aufgegeben werden. Einheitliches Mitgefühl in diesem Sinne wird zu einer Wohltat für alle Empfänger. Allen Gutes zu wünschen, ist ein Merkmal des spirituell Wissenden.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. JUNI 2020

Es wird gesagt, Gott wünscht, dass seine Anhänger glücklicher, zufriedener und mutiger als andere sind. Hingabe sollte einen Menschen dazu machen, aber nicht alle Anhänger pflegen diese tugendhaften Eigenschaft tiefgehend genug. Viele lassen wertvolle Gelegenheiten verstreichen! Wenn ein Vater jedem seiner Kinder hundert Morgen Land gibt, wird vielleicht eines es gut bearbeiten und eine goldene Ernten einfahren; ein anderes Kind lässt das Land möglicherweise unbearbeitet liegen und stürzt sich selbst ins Unglück. Die Eigenschaften und Merkmale, die jeder aus seinem früheren Leben mitgebracht hat, können unterschiedlich sein. Daher macht es keinen Sinn, den Vater für diesen Zustand verantwortlich zu machen. Selbst innerhalb der Familie kann das Blut einer Person tödlich sein, wenn es einer anderen übertragen wird, nicht wahr? Es ist üblich, dass geistige Stärke in dem einen weniger und in dem anderen mehr vorhanden ist. Sie ist jetzt und in der Vergangenheit proportional zu den Bemühungen eines jeden. Gottes Gnade ist makellos wie Licht: Ein Mensch tut Gutes, wenn er das Licht nutzt, und ein anderer führt einen bösen Plan aus! Lasst das Licht in euch scheinen! Sathya Sai, 25. Januar 1963      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JUNI 2020

Für das Fördern der besten Interessen der Menschheit müsst ihr den heiligen Wunsch kultivieren, anderen zu dienen, und die Einstellung des Teilens haben. Der Ausspruch „Dienst am Menschen ist Dienst an Gott (manava seva ist madhava seva)“ erstreckt sich nicht auf alle Menschen. Diejenigen, die diesen Grundsatz herunterrasseln, erforschen nicht, wem gedient werden soll. Sie sind nur darauf bedacht ihren Magen zu füllen. Zu diesem Zweck beschränken sie ihren geistigen Horizont darauf, ihr eigenes Volk zu erheben. Auf diese Weise verschwenden sie die wertvolle Ausbildung, die sie erhalten haben. Man vergisst die Tatsache, dass Gott in allen Wesen in wahrnehmbarer Form existiert. Dienst an jedem Wesen ist Dienst, der Gott dargebracht wird. Dies muss das Hauptziel eines Gebildeten sein. Der Mensch (nara) ist Gott (narayana). Jede einzelne Handlung muss als Dienst an Gott erhoben werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JUNI 2020

Für das Fördern der besten Interessen der Menschheit müsst ihr den heiligen Wunsch kultivieren, anderen zu dienen, und die Einstellung des Teilens haben. Der Ausspruch „Dienst am Menschen ist Dienst an Gott (manava seva ist madhava seva)“ erstreckt sich nicht auf alle Menschen. Diejenigen, die diesen Grundsatz herunterrasseln, erforschen nicht, wem gedient werden soll. Sie sind nur darauf bedacht ihren Magen zu füllen. Zu diesem Zweck beschränken sie ihren geistigen Horizont darauf, ihr eigenes Volk zu erheben. Auf diese Weise verschwenden sie die wertvolle Ausbildung, die sie erhalten haben. Man vergisst die Tatsache, dass Gott in allen Wesen in wahrnehmbarer Form existiert. Dienst an jedem Wesen ist Dienst, der Gott dargebracht wird. Dies muss das Hauptziel eines Gebildeten sein. Der Mensch (nara) ist Gott (narayana). Jede einzelne Handlung muss zu Dienst an Gott erhoben werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JUNI 2020

Ein indisches Sprichwort sagt: „Der Teller aus Blättern mit einer vollen Mahlzeit darauf bleibt flach auf dem Boden liegen. Der leere Teller aus Blättern wird von jedem Windstoß umhergewirbelt.“ So führt auch ein Mensch, der große Gelehrsamkeit und viele Fähigkeiten besitzt, ein bescheidenes, unauffälliges Leben, während derjenige, der die mit einer solchen Bildung verbundene Stärke nicht besitzt, ein eingebildeter Angeber ist und in Stolz lebt. Er gibt sich viel Mühe, seine Mängel vor anderen zu verbergen, hat aber am Ende keinen Erfolg damit. Er erleidet eine doppelte Niederlage: Er erlebt weder selbst spirituelle Glückseligkeit (ananda) noch macht er andere glücklich. Lasst kein Geltungsbedürfnis in eurem Denken aufkommen. Erlaubt es keinem Egoismus in euer Leben zu kommen. Seid bescheiden und loyal zu hohen Idealen. Nur dann könnt ihr der Sache des Weltfriedens und des Wohlstandes dienen.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JUNI 2020

Ein indisches Sprichwort sagt: „Der Teller aus Blättern mit einer vollen Mahlzeit darauf bleibt flach auf dem Boden liegen. Der leere Teller aus Blättern wird von jedem Windstoß umhergewirbelt.“ So führt auch ein Mensch, der große Gelehrsamkeit und viele Fähigkeiten besitzt, ein bescheidenes, unauffälliges Leben, während derjenige, der die mit einer solchen Bildung verbundene Stärke nicht besitzt, ein eingebildeter Angeber ist und in Stolz lebt. Er gibt sich viel Mühe, seine Mängel vor anderen zu verbergen, hat aber am Ende keinen Erfolg damit. Er erleidet eine doppelte Niederlage: Er erlebt weder selbst spirituelle Glückseligkeit (ananda) noch macht er andere glücklich. Lasst kein Geltungsbedürfnis in eurem Denken aufkommen. Erlaubt es keinem Egoismus in euer Leben einzutreten. Seid bescheiden und loyal zu hohen Idealen. Nur dann könnt ihr der Sache des Weltfriedens und des Wohlstandes dienen.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JUNI 2020

Ihr beherrscht vielleicht eine Million Wissensgebiete, aber die Meisterschaft ist wertlos, wenn ihr nicht die Haltung der Losgelöstheit kultiviert. Mit anderen zu teilen, anderen selbstlos mit Liebe zu dienen, ist die Hauptregel (sutra) spirituellen Wissens (vidya) – das ist ihr echter Ausdruck. Wie der Baum seine Früchte nicht selbst isst, sondern anderen zum Verzehr anbietet, wie der Fluss sein Wasser nicht selbst trinkt, aber den Durst anderer löscht und die Hitze kühlt, unter der sie leiden, wie die Kühe großzügig, aus einem Geist der Entsagung (tyaga), die Milch, die vorrangig für ihre Kälber bestimmt ist, mit anderen teilen, so müssen alle, die spirituelles Wissen erlangt haben, dieses, angetrieben von den Motiven des Dienens, ohne Berücksichtigung selbstsüchtiger Interessen anderen zugutekommen lassen. Nur dann können sie zu Recht als edle Gebildete bezeichnet werden. Sathya Sai, Vidya Vahini,  Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JUNI 2020

Durch Meditation (dhyana) entwickelt ihr Weisheit (jnana) und durch Rezitation des Gottesnamens (japa) entwickelt ihr Hingabe (bhakti). Durch beide reinigt ihr euer Herz von Ego. Durch eine Kette der Liebe, durch die Rezitation des Namens, in Stille und mit vollem Bewusstsein für die Bedeutung des Namens und seine Nuancen könnt ihr euch mit Gott verbinden. Jedes „Sai Ram“, „Hare Krishna“ oder „Vitthala“ ist eine Verbindung. Je mehr Verbindungsglieder desto länger die Kette und desto fester die Bindung. Aber jedes Verbindungsglied muss aus gut gehärtetem Stahl geschmiedet sein. Ein falsches Glied, ein Name, der einmal in Faulheit oder Leichtigkeit, Gleichgültigkeit oder Ärger, Ressentiment oder Groll ausgesprochen wird, stellt eine schwache Verbindung dar, und das Band wird nicht binden! Achtet auch darauf, dass ihr den Glauben eines anderen nicht bekrittelt. Es gib von jedem Herzen einen Weg zu Gott, der die Quelle aller Freude ist. Jeder wird in seiner eigenen guten Zeit, in seinem eigenen Tempo, durch seinen eigenen inneren Drang auf den Weg kommen, den Gott ihm als seinen eigenen offenbart. Sathya Sai, 5. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JUNI 2020

Durch Meditation (dhyana) entwickelt ihr Weisheit (jnana) und durch Rezitation des Gottesnamens (japa) entwickelt ihr Hingabe (bhakti). Durch beide reinigt ihr euer Herz von Ego. Durch eine Kette der Liebe, durch die Rezitation des Namens, in Stille und mit vollem Bewusstsein für die Bedeutung des Namens und seine Nuancen könnt ihr euch mit Gott verbinden. Jedes „Sai Ram“, „Hare Krishna“ oder „Vitthala“ ist eine Verbindung. Je mehr Verbindungsglieder desto länger die Kette und desto fester die Bindung. Aber jedes Verbindungsglied muss aus gut gehärtetem Stahl geschmiedet sein. Ein falsches Glied, ein Name, der einmal in Faulheit oder Leichtigkeit, Gleichgültigkeit oder Ärger, Ressentiment oder Groll ausgesprochen wird, stellt eine schwache Verbindung dar, und das Band wird nicht binden! Achtet auch darauf, dass ihr den Glauben eines anderen nicht bekrittelt. Es gibt von jedem Herzen einen Weg zu Gott, der die Quelle aller Freude ist. Jeder wird in seiner eigenen guten Zeit, in seinem eigenen Tempo, durch seinen eigenen inneren Drang auf den Weg kommen, den Gott ihm als seinen eigenen offenbart. Sathya Sai, 5. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. JUNI 2020

Die Veden haben verkündet: „Verehrt die Mutter als Gott, den Vater als Gott und den Lehrer als Gott.“ Im täglichen Leben sind sie Götter für weltliche Zwecke. Für den menschlichen Körper sind Mutter, Vater und Lehrer als göttlich anzuerkennen. Aber für das Streben des Lebens ist das Höchste Göttliche der einzige Gott. Es gibt ein anderes Sanskrit-Sprichwort, das Gott als Mutter, Vater, Verwandter, Freund, Reichtum, Wissen und in der Tat als den Höchsten Herrn von allem preist. Das bedeutet, dass für das spirituelle Leben Gott alles ist. Die Mutter und der Vater sind Bewohner des Hauses. Der Lehrer wohnt in seinem Acshram. Gott jedoch ist der Bewohner des Herzens. Nur Gott kann im Herzen residieren. Es ist wahr, dass Mutter, Vater und Lehrer göttlich sind, aber sie sind nicht berechtigt, im Herzen zu wohnen. Sie müssen verehrt, geliebt  und glücklich gemacht werden. Gott allein verdient es angebetet zu werden. Gott ist dem Menschen näher als die Mutter, sogar näher als der Vater. Einen solchen Gott aufzugeben, ist wahrlich eine abscheuliche Sünde. Dies ist die von Sai verkündete Wahrheit. Sathya Sai, 6. Mai 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JUNI 2020

Auch wenn der menschliche Körper vergänglich ist, muss er sorgfältig gepflegt werden, da er das Göttliche Selbst in sich bewahrt. Ohne einen gesunden und starken Körper werdet ihr leicht Opfer zahlreicher Krankheiten. Jedes Organ des Körpers hat seine eigene Schönheit, die gefördert werden muss. Ein schwacher und ungesunder Körper ist zu keiner entschlossenen Handlung fähig. Reine, edle und erhabene Ideen können nur von einem starken und gesunden Körper ausgehen. In diesem Punkt sind sich alle Religionen einig. Auch wenn der Körper vergänglich ist, sollte man besondere Sorgfalt darauf verwenden, ihn auf die richtige Weise zu erhalten, da er dem Ewigen Selbst (atman) einen Wohnsitz bietet. Der göttliche Geist (spirit) erleuchtet den Körper, auch wenn dieser aus Fleisch, Blut, Kot, Urin und anderen übel riechenden und unreinen Dingen besteht. Das Selbst (atman) wächst nicht mit dem Körper und verfällt auch nicht mit dem Körper. Das Prinzip des Selbst unterliegt weder Wachstum noch Verfall. Es ist immer rein, kostbar und unveränderlich. Sathya Sai, Summer Showers 1990, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JUNI 2020

Das Selbst (atman) ist von Natur aus selbstgenügsam und vollkommen. Keine andere Disziplin wird gebraucht, um diesen Zustand zu erkennen. Reinheit ist unsere Natur; Selbstgenügsamkeit (paripurnata) ist auch die Natur unseres Selbst. Studenten sollten diese Tatsache weder ignorieren noch vergessen. Wahre Bildung muss diesen Glauben entstehen lassen und das Bewusstsein seiner Vollkommenheit in jede Aktivität einflößen. Das ist das essenzielle Ziel, der Kern der rechten Art von Erziehung. Eine weitere Wahrheit muss mehr als alles andere bedacht werden. Für Inder (bharatiya) bedeutet Religion nichts anderes als Erfahrung. Unsere Haltung ist, dass keine Errungenschaft wertvoll ist, solange man sie nicht durch eigene Anstrengung erlangt hat. Alles Wertvolle muss von einem selbst veredelt werden. Göttliche Gnade erwartet individuelles Streben und spirituelle Praxis (sadhana). Die Lehren und Direktiven der Religion müssen durch tatsächliche Erfahrung aufgenommen werden. Die Wahrheit muss identifiziert werden, das ist der allererste Schritt. Je eher wir diese Wahrheit verstehen, desto eher verschwinden religiöse Konflikte und Meinungsverschiedenheiten wegen Glaubensbekenntnissen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 14    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JUNI 2020

Die wachsende Ernte auf den Feldern dürstet nach Regen. Sie sieht die schweren Regenwolken über den Himmel segeln, aber kann sich weder auf diese Höhe erheben und den lebensspendenden Regen trinken noch die Wolken zu Boden bringen. Auch die Menschheit schmort in der heißen Sonne, der unerträglichen Hitze des Ego und der Gier. Sie braucht den Regen der Gnade und weiß, nur dann kann sie in Frieden und Freude gedeihen. So wie die Wolken Tröpfchen bilden, auf die Felder fallen lassen, die sie für etwas Gutes erwählen, individualisiert sich das formlose Absolute, nimmt Gestalt an und kommt auf die Erde inmitten der Menschheit herab, um sie zu retten und zu erhalten. Das ist das Geheimnis Gottes (madhava), der als Mensch (manava) herabkommt, der Wolke, die Mitleid mit der Ernte hat, die in der Sonne austrocknet. Sobald der Regen kommt, erfüllt die Sonne ihren Zweck! So können auch Ego und Gier gewinnbringend eingesetzt werden, wenn die Gnade Gottes erlangt ist, indem sie dazu gebracht werden, in nützliche Kanäle zu fließen. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JUNI 2020

Wer sich Tag und Nacht als kleinlich und schwach verurteilt, kann niemals etwas erreichen. Wer denkt, er sei unglücklich und nichts wert, wird dadurch unglücklich. Wenn ihr stattdessen das Bewusstsein kultiviert, dass ihr ein Funke Gottes seid, dass eure Wirklichkeit Göttlichkeit ist, könnt ihr wirklich göttlich werden und das Kommando über alle Kräfte übernehmen. Ihr werdet, was ihr fühlt (yad bhavam, tat bhavati). Am wichtigsten ist, wie ihr fühlt. Das ist die Grundlage für alles, was ihr seid. Glaubt an das Selbst (atman). Wenn der Glaube nicht da ist, werdet ihr auf ein Monster reduziert, das in Sünde und Bosheit schwelgt. Unsere Vorfahren haben Wohlstand, Friede und Freude erlangt und ihre Ziele allein durch diesen Glauben erreicht. Bedenkt, dass ihr mit Sicherheit zu Fall kommen werdet, wenn ihr den Glauben verliert, denn der Glaube ist der Atem des Lebens. Der Glaube an das Selbst ist Ausdruck des göttlichen (shiva) Prinzips. Der Glaube stattet einen mit allen Formen von Macht aus und macht euch voll und ganz (purna). Sathya Sai, Kapitel 14, Vidya Vahini    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JUNI 2020

Wer sich Tag und Nacht als kleinlich und schwach verurteilt, kann niemals etwas erreichen. Wer denkt, er sei unglücklich und nichts wert, wird dadurch unglücklich. Wenn ihr stattdessen das Bewusstsein kultiviert, dass ihr ein Funke Gottes seid, dass eure Wirklichkeit Göttlichkeit ist, könnt ihr wirklich göttlich werden und das Kommando über alle Kräfte übernehmen. Ihr werdet, was ihr fühlt (yad bhavam, tat bhavati). Am wichtigsten ist, wie ihr fühlt. Das ist die Grundlage für alles, was ihr seid. Glaubt an das Selbst (atman). Wenn der Glaube nicht da ist, werdet ihr auf ein Monster reduziert, das in Sünde und Bosheit schwelgt. Unsere Vorfahren haben Wohlstand, Friede und Freude erlangt und ihre Ziele allein durch diesen Glauben erreicht. Bedenkt, dass ihr mit Sicherheit zu Fall kommen werdet, wenn ihr den Glauben verliert, denn der Glaube ist der Atem des Lebens. Der Glaube an das Selbst ist Ausdruck des göttlichen (shiva) Prinzips. Der Glaube stattet einen mit allen Formen von Macht aus und macht euch voll und ganz (purna). Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 14    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JUNI 2020

Glaubensbekenntnisse und Kulte als Teil der Religionen können als Zweige eines Baumes betrachtet werden. Niemand sollte sie als falsch verurteilen. Es sollte auch kein Zweig gegen einen anderen kämpfen oder mit einem anderen konkurrieren. Wenn das passiert, wird der Baum zerstört und alles endet im Ruin. Wenn sich Glaubensbekenntnisse in eine konkurrierende Rivalität begeben, wird die Religion ruiniert und die Welt zerstört. Es existiert nur das Eine. Weise beschreiben dies auf viele Arten (ekam sath; viprah bahudha vadanti). Jeder von uns kann unterschiedliche Vorstellungen über das Wesen, die Charakteristik, Gestalt und Eigenschaften Gottes haben. Ein Mensch kann glauben, dass Gott die Eigenschaften und die Gestalt von Menschen angenommen habe. Ein anderer mag an einen Gott glauben, der keine menschliche Gestalt  und keine Attribute habe, sich aber dennoch in allen Verkörperungen manifestiere. Ein anderer mag an Gott als völlig formlos glauben. Die wirkliche Wahrheit ist, dass alle an Gott glauben, an eine geheimnisvolle Kraft (shakti), die Quelle, Unterstützung und Lebensgrundlage aller ist, eine Kraft, die die gesamte Schöpfung zusammenfasst! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JUNI 2020

Glaubensbekenntnisse und Kulte als Teil der Religionen können als Zweige eines Baumes betrachtet werden. Niemand sollte sie als falsch verurteilen. Es sollte auch kein Zweig gegen einen anderen kämpfen oder mit einem anderen konkurrieren. Wenn das passiert, wird der Baum zerstört und alles endet im Ruin. Wenn sich Glaubensbekenntnisse in eine konkurrierende Rivalität begeben, wird die Religion ruiniert und die Welt zerstört. Es existiert nur das Eine. Weise beschreiben es auf viele Arten (ekam sath; viprah bahudha vadanti). Jeder von uns kann unterschiedliche Vorstellungen über das Wesen, die Charakteristik, Gestalt und Eigenschaften Gottes haben. Ein Mensch kann glauben, dass Gott die Eigenschaften und die Gestalt von Menschen angenommen habe. Ein anderer mag an einen Gott glauben, der keine menschliche Gestalt  und keine Attribute habe, sich aber dennoch in allen Verkörperungen manifestiere. Ein anderer mag an Gott als völlig formlos glauben. Die wirkliche Wahrheit ist, dass alle an Gott glauben, an eine geheimnisvolle Kraft (shakti), die Quelle, Unterstützung und Lebensgrundlage aller ist, eine Kraft, die die gesamte Schöpfung zusammenfasst! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JUNI 2020

Wenn ihr bei anderen einen großen Fehler bemerkt, haltet ihn einfach für unbedeutend. Dann seid ihr nicht kritisch. Nehmt an, in euch ist ein kleiner Fehler. Versucht ihn zu vergrößern, sodass ihr nie wieder daran denken werdet, einen ähnlichen Fehler zu begehen. Wenn ihr es so betrachtet, werdet ihr nie wieder Gelegenheit haben, dass ihr euch des gleichen Fehlers schuldig macht. Wenn ihr dagegen euren Fehler kaschiert und versucht auf die Schuld anderer hinzuweisen, ist dies weder für euch noch für die anderen gut. Seid nicht immer darin führend, auf die Fehler anderer hinzuweisen. Wenn jemand auf einen Fehler in euch hinweist, nehmt diesen Hinweis demütig an, denn ihr könnt selbst nicht herausfinden, wo ihr falsch liegt. Es ist schwierig, seinen eigenen Fehler zu erkennen. Weil eure Sicht nach außen gerichtet ist, seid ihr nicht in der Lage den Fehler in eurem eigenen Wesen zu finden! Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JUNI 2020

Das Lotosblatt entsteht unter Wasser und schwimmt auf dem Wasser, aber es wird nicht nass. Ebenso müsst ihr in der Welt sein – in ihr, für sie, aber nicht von ihr. Das besondere Merkmal höherer Bildung ist, euch auf diese Rolle vorzubereiten. Das bedeutet, dass ihr auf diese Weise auf der Erde leben müsst, dass ihr euer Herz in Gott vertieft und eure Hände in Arbeit beschäftigt halten müsst. Liebe sollte nicht zu einem Handelsartikel degradiert werden. Liebe erfüllt sich selbst in Liebe. Gemäß der Sichtweise der Großen und der spiritueller Lehrer Indiens kommt man nicht von Falschheit zur Wahrheit voran, sondern von Teilwahrheit zu vollkommener Wahrheit. Jedes individuelle Selbst (atman) kann als Adler bezeichnet werden, der sich immer höher erhebt und übernatürliche Stärke entwickelt und zuletzt die Sonne mit ihrem unbegrenzten Glanz und unendlicher Herrlichkeit erreicht. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JUNI 2020

Solange ihr das Gefühl von Ärger und Ego in eurem Herzen habt, werdet ihr euch nicht gut fühlen können, sondern gemütskrank sein. Der eigene Ärger ist der größte Feind und die eigene Ruhe der Schutz. Wer von Ärger besessen ist, wird von anderen gehasst, weil dieser Mensch eine Reihe schlechter Taten begeht. Manchmal schließt sich das Ego auch dem Gefühl des Ärgers an. Ein Leben, das von Stolz, Ego und Ärger heimgesucht wird, ist schädlich. Wenn wir die transzendentale Wirklichkeit und Göttlichkeit zum Ziel haben, müssen wir uns entscheiden, dieses große Gefühl des Ärgers unter Kontrolle zu bringen. Während der Scheiterhaufen die Toten verzehrt, reduziert ein aufgeregter Geist (cinta) den lebenden Körper zu Asche. Es ist ein lebendiger Tod, wenn man von Stolz, Ego und Ärger besessen ist. Ärger wird durch Schwäche verursacht. Es ist nicht die Schwäche des Körpers, sondern des Geistes (mind). Für das Stärken unseres Geistes und das Entfernen von Schwäche daraus ist es notwendig, ihn mit guten Gedanken, Gefühlen und Ideen zu füllen. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JUNI 2020

Ihr alle müsst zwei Dinge vergessen. Vergesst erstens jede Hilfe, die ihr anderen geleistet habt. Vergesst zweitens jedes Leid, das euch andere zugefügt haben. Wenn ihr euch nämlich an das Leid erinnert, das andere euch angetan haben, plant ihr eine Revanche. Wenn ihr es vergesst, wird der Gedanke, Schaden zuzufügen, nicht auftauchen. Wenn ihr euch an die geleistete Hilfe erinnert, erwartet ihr von anderen dafür eine Belohnung. Vergesst also beides! Denkt dagegen immer an diese beiden ewigen Wahrheiten: „Gott ist Eines“ und zweitens „Der Tod ist vorbestimmt“. Wir treffen Vorbereitungen, wenn wir zu einer Hochzeit oder ins Kino gehen möchten. Wenn ihr nicht zu einer Hochzeit gehen wollt, könnt ihr euch dagegen entscheiden. Solltet ihr ebenso nicht in ein Kino gehen wollen, könnt ihr das auf später verschieben. Aber die letzte Reise, die Reise zu eurem Tod, kann weder abgesagt noch verschoben werden. Welche Vorbereitungen treffen wir für die letzte Reise? Sathya Sai, Summer Showers 1972, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. JUNI 2020

Ihr seid die geliebten Kinder Gottes. Ihr seid so rein und heilig wie die Luft. Verurteilt euch nicht selbst als Sünder. Ihr seid  junge Löwen, keine Schafe. Ihr wurdet als Erben der ewigen Glückseligkeit geboren. Ihr seid Schwingungen der Unsterblichkeit, keine aus Materie zusammengesetzten Körper. Materielle Objekte sind hier, um euch auf euer Geheiß hin zu dienen, und nicht umgekehrt. Meint nicht, die heiligen Schriften (Veden) legten ein Bündel erschreckender Regeln, Vorschriften und Gesetze nieder. Jede Regel wurde von Gott als Gesetzgeber aufgesetzt. Alle Elemente im Kosmos, jedes kleine Teilchen überall, handelt jede Sekunde so, wie es von Ihm angeordnet wurde, bedenkt dies! Keine Anbetung kann höher und nützlicher sein, als einem solchen Gott zu dienen. Man muss Ihm Liebe darbringen, mehr Liebe als man zu irgendetwas anderem in dieser und der nächsten Welt in sich trägt. Er muss als der alleinig Einzige geliebt werden. Erinnert euch immer mit solcher Liebe an Ihn! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JUNI 2020

Lernt, mit eurem Körper Gutes zu tun; kontempliert Gutes mit eurem Verstand (mind). Entwickelt gute Gedanken und vollbringt gute Taten. Manchmal fragen die Menschen: „Ja, wir sollten lernen alle zu lieben, aber was sollte getan werden, wenn die andere Person uns hasst, obwohl wir sie so sehr lieben?“ Warum solltet ihr euch  Sorgen machen, ob andere eure Liebe erwidern oder nicht? Eure Pflicht ist es, dafür zu sorgen, dass ihr nicht vom rechten Weg abkommt. Wie könnt ihr behaupten, dass ihr immer noch gut wäret, wenn ihr auch hasst? Bemüht euch, andere zu ermuntern und zu transformieren, aber weicht niemals davon ab, gut zu sein. Ich werde euch ein Leitbild von meinem Beispiel als Grundlage geben: Ich liebe jeden – ich liebe sogar diejenigen, die mich nicht lieben. Ich frage niemanden, ob er mich liebt oder nicht. Wir müssen nur darauf achten, ob unsere Liebe rein ist oder nicht. Hass hat überhaupt keinen Platz in mir. Menschen, die mich nicht wollen, kommen auch zu mir, wenn es notwendig ist, und verbeugen sich vor mir. Ihr müsst alle weltlichen Überlegungen ablegen und die universelle Schau (atma drishti) entwickeln, um tief einzutauchen und wahre Liebe zu erfahren.  Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. JUNI 2020

Es gibt zwei Arten von wesentlichen Reformen (samskara). Eine basiert auf  Eigenschaften (guna) und die andere auf Fehlern (dosha). Die erste Reform ist vergleichbar mit dem Bewässern eines Obstbaums, die zweite mit dem Entfernen von Staub von der Spiegeloberfläche. Einen Obstbaum wässern und düngen, um die Frucht (guter Eigenschaften) zu ernten, kann man als einen Aspekt der Anbetung (upasana khanda) bezeichnen. Dies beinhaltet den Akt, Gott reine selbstlose Liebe darzubringen und ihn dadurch zu erstreben. Unsere tägliche Arbeit als mit Gott verbunden zu betrachten, ist der Aspekt des Wegs des Handelns (karma khanda). Der Prozess, die Unreinheiten aus unserem Verstand (mind) zu entfernen und dabei das Selbst (atman) mit Hilfe von Gottesdienst (upasana) und ritueller Handlungen (karma khanda) zu sehen, ist ein sehr wesentlicher Prozess. Dieser schafft eine Form für das Selbst und schenkt uns die Glückseligkeit der Erkenntnis. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und angenehm. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Erziehung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und angenehm. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Bildung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und schmackhaft. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Erziehung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele zu erreichen – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) –, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Fehlern  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) – zu erreichen, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Fehlern  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) – zu erreichen, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Mängeln  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. JUNI 2020

Der Bambus in einem Dickicht, der dicht in einem Wald wächst, kann sich aneinander reiben und ein Feuer auslösen. Das so erzeugte Feuer wird durch eine Brise immer größer. Allmählich wird es zu einem großen Waldbrand, der den gesamten Forst zerstört. Ebenso entwickeln manche Menschen wegen Bildungsstand, Macht, Reichtum und Position ein großes Ego. Aufgrund dieses Ego bereiten sie guten Menschen und Gottsuchenden (sadhakas) in ihrem Umkreis viele Schwierigkeiten. Seid achtsam und prüft euer Ego jeden Tag! Gott nimmt von Zeitalter zu Zeitalter menschliche Gestalt an, um die Tugendhaften zu schützen und der Rechtschaffenheit (dharma) wieder Geltung zu verschaffen. Avatare erscheinen immer wieder, nur um den Menschen zu helfen, indem sie ein vorbildliches Leben führen und zeigen, wie man ein gutes Leben führt. Bedenkt, dass was auch immer Gott tut, es zu eurem eigenen Besten ist. Alle Handlungen Gottes sind zu eurem Besten gedacht. Erkennt diese Wahrheit und verhaltet euch entsprechend. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JUNI 2020

Jedes Wesen strebt nach Glück; niemand verlangt nach Leid. Aber alle sind darauf erpicht, die Dinge zu bekommen, von denen sie meinen, dass sie ihnen Freude bereiten. Diejenigen, die wissen, woher man Glück erhalten kann, sind sehr wenige. Es gibt drei Arten von Glück. Eine Sorte ist anfangs wie Gift und verwandelt sich später in Nektar. Das ist reines (attvika) Glück, das durch das Bewusstsein des Selbst (atman) gesichert wird. Das bedeutet, dass die Disziplin (sadhana) des Gleichmutes, der Kontrolle innerer und äußerer Sinne und so weiter, der man sich unterziehen muss, hart und unerfreulich erscheint und dass sie Kampf und Anstrengung erfordert. Wenn man den Verstand erfolgreich überwältigt, erlangt man das Bewusstsein des Selbst. Dieser Erfolg kann sich nur einstellen, wenn man viele Prüfungen und Ablehnungen durchläuft. Die Glückseligkeit, die man danach verdient, ist die höchste Art von Glück. Als Erfüllung aller spirituellen Disziplin ist man in vollkommenem Gleichmut ruhigen Bewusstseins (nirvikalpa-samadhi) gefestigt, und das Glück, mit dem man angefüllt wird, ist unbeschreiblich. Es ist ambrosisch und gleicht dem Nektar der Unsterblichkeit. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JUNI 2020

Jedes Wesen strebt nach Glück; niemand verlangt nach Leid. Aber alle sind darauf erpicht, die Dinge zu bekommen, von denen sie meinen, dass sie ihnen Freude bereiteten. Diejenigen, die wissen, woher man Glück erhalten kann, sind sehr wenige. Es gibt drei Arten von Glück. Eine Sorte ist anfangs wie Gift und verwandelt sich später in Nektar. Das ist reines (attvika) Glück, das durch das Bewusstsein des Selbst (atman) gesichert wird. Das bedeutet, dass die Disziplin (sadhana) des Gleichmutes, der Kontrolle innerer und äußerer Sinne und so weiter, der man sich unterziehen muss, hart und unerfreulich erscheint und dass sie Kampf und Anstrengung erfordert. Wenn man den Verstand erfolgreich überwältigt, erlangt man das Bewusstsein des Selbst. Dieser Erfolg kann sich nur einstellen, wenn man viele Prüfungen und Ablehnungen durchläuft. Die Glückseligkeit, die man danach verdient, ist die höchste Art von Glück. Als Erfüllung aller spirituellen Disziplin ist man in vollkommenem Gleichmut ruhigen Bewusstseins (nirvikalpa-samadhi) gefestigt, und das Glück, mit dem man angefüllt wird, ist unbeschreiblich. Es ist ambrosisch und gleicht dem Nektar der Unsterblichkeit. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. JUNI 2020

Reduziert zu viele Worte. Sagt euch: „O Zunge! Du kennst den guten Geschmack und bist ein heiliges Organ des menschlichen Körpers. Sprich immer Gottes Namen aus, wie Govinda, Damodara und Madhava.“ Das Auge begeht nur eine Sünde, nämlich Schlechtes sehen. Das Ohr begeht nur eine Sünde, Schlechtes hören. Die Zunge kann jedoch vier Sünden begehen. Sie spricht die Unwahrheit, beschuldigt andere, trägt Geschichten über andere weiter und spricht dazu noch zu viel. Beschließt heute, weniger zu sprechen, um euch vor der Zunge zu schützen, die diese Sünden begeht. Zu viel Reden schmerzt den Verstand (mind) und zerstört das Gedächtnis. Wenn ihr viel sprecht, nimmt eure Energie ab und schwächt eure Nerven. Wenn eure Nerven geschwächt sind, werdet ihr müde und eure Zunge gerät außer Kontrolle. Sie bringt euch auch in Verruf. Eure Freunde werden euch einen Langeweiler nennen, wenn ihr ihnen begegnet. Daher legten unsere Vorfahren großen Wert auf Stille und beobachteten Stille über lange Zeiträume hinweg. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. JUNI 2020

Der Baum kann seine Zweige weit ausbreiten. Die Äste können aber nur dann Blüten hervorbringen, die Früchte tragen, wenn die Wurzeln genügend mit Wasser genährt werden. Wie kann der Baum stattdessen wachsen und seine Äste weit ausbreiten, wenn das Wasser auf die Zweige, Blüten und Früchte fällt? Die Wurzeln für Frieden und Wohlstand der Gesellschaft sind die Eigenschaften der Hingabe und Ergebenheit. Daher muss das Erziehungssystem auf die Förderung und Stärkung dieser Eigenschaften bei den Menschen achten. Personen, die Autoritätspositionen innehaben, werden als Beamte (adikari) bezeichnet. Aber dieses Wort kann mit dem Wort für ‚der schlimmste Feind‘ – adhika-ari – verwechselt werden! Echte Beamte sollten einen falschen Kurs sorgfältig meiden und ihre Positionen nutzen, um den Menschen zu dienen, die unter ihrer Obhut stehen. Die Alten und Weisen begriffen diese höchste Wahrheit erst, nachdem sie ihre Gültigkeit durch persönliche Erfahrung gespürt hatten. Die moderne Welt jedoch hat diese Wahrheit noch nicht entdeckt. Dies ist der Grund für die Zunahme der Barbarei in den sogenannten zivilisierten Ländern. Viele haben diese Tatsache nicht erkannt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JUNI 2020

Im Laufe des Lebens muss man Vieles erreichen. Das höchste und wertvollste Ziel davon ist das Gewinnen der Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Die Liebe Gottes wird euch große Weisheit geben, die man braucht, um unerschütterlichen inneren Frieden zu erlangen. Jeder sollte sich bemühen, die wahre Natur Gottes zu verstehen. Natürlich kann man das unmanifestierte, absolute Phänomen anfangs nicht begreifen. Zuerst müsst ihr eine Gestalt und Eigenschaften für diese Gestalt festlegen, um sie mit eurem Verstand zu erfassen. Versucht dann Schritt für Schritt, sie in euch zu bewahren, stellt euch vor, dass ihr selbst von göttlicher Energie abstammt. Ihr könnt nicht ein einzelner Suchender bleiben, der berechtigt ist, das Ziel nur mit diesem Schritt zu erreichen. Ihr müsst auch den Geist des Dienens kultivieren und euch auf gute Taten einlassen, welche die Dankbarkeit der Menschen verdienen. Nur dann könnt ihr die Aufgabe erfüllen, eure Bewusstseinsebenen (citta) zu reinigen und ein geeigneter Kandidat für den spirituellen Sieg zu werden. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshwara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell –, zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshwara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell – zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshvara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell – zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. MAI 2020

Es ist eure erste Aufgabe eure Pflicht zu erkennen. Wir sollten nicht weiter darüber nachdenken, ob sie zu Sieg oder Scheitern führt. Es ist die eigene Pflicht, den Versuch zu unternehmen; Erfolg oder Misserfolg des Versuchs sollte Gott überlassen werden. Wenn wir diese Haltung entwickeln, werden wir durch Erfolge oder Misserfolge nicht beunruhigt sein. Alle Studierenden wollen ihre Prüfungen erfolgreich bestehen. Sie müssen erkennen, dass die Anstrengung (sadhana) wichtiger als der Erfolg ist. Wichtiger als das Träumen vom eigenen Erfolg ist, dass ihr euer Bemühen einbringt. Fragt euch: Legt ihr entsprechende Anstrengungen an den Tag, wenn ihr euch großartige Resultate wünscht? Wenn ihr euch angemessen angestrengt habt, braucht ihr euch keine Sorgen um das Ergebnis zu machen. Auch wenn ihr durch etwas Pech nicht das bekommt, was ihr euch gewünscht habt, braucht ihr nichts zu bedauern, weil ihr euer Bestes gegeben habt! Entwickelt diese mentale Stabilität und Gelassenheit, durch die ihr euch weder erhoben noch deprimiert fühlt. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. MAI 2020

Wenn ihr Sieg und Reichtum anstrebt, erinnert euch daran, dass diese nur Schatten sind, nichts Wesentliches. Könnt ihr jemals euren Schatten ergreifen, wenn die Sonne hinter euch ist, selbst wenn ihr ihn Millionen von Jahren verfolgt? Niemals, euer Schatten flieht schneller und ist immer außerhalb eurer Reichweite. Wendet euch stattdessen der Sonne zu und setzt euren Weg fort. Beobachtet, was dann passiert. Der Schatten fällt hinter euch und folgt euren Fußstapfen wie ein Sklave! Bedenkt, dass der Schatten das Symbol der weltlichen Täuschung (maya) ist! Solange ihr der weltlichen Illusion folgt, wird Gott (madhava) ignoriert und ist außer Sichtweite. Ihr könnt seine Schau und Gnade nicht gewinnen und bleibt für immer gebunden, verfangen in den Windungen von Geburt und Tod. Strengt euch ernsthaft an, euch aus dieser Atmosphäre der Abhängigkeit zu befreien. Ohne das Erkennen eurer Bindung sind alle eure Bemühungen auf den Erwerb sinnlicher Freuden gerichtet. Das ist ein sicheres Zeichen von Unwissenheit. Verwendet stattdessen eure Fähigkeiten und Energie, um euch zu befreien! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MAI 2020

  Lob und Beschuldigung scheinen Gegensätze zu sein, aber sie sind es nicht! Das, was euch in eine respektable Position hievt, bringt euch auch herunter! So wie ihr gelobt werdet, wachsen auch die Vorwürfe. Wenn wir einen Brunnen bohren, kommt auch ein Haufen Matsch hervor. Je tiefer wir in den Brunnen vordringen, desto höher wird der Erdwall. Wir meinen, das Loch, das mit der Tiefe des Brunnens zusammenhängt, sei Beschuldigung, während der Wall mit Lob zusammenhänge. Aber wenn wir den Haufen Matsch in den Brunnen schütten, schließt er sich. Der Matsch im Brunnen und des Walls ist der gleiche. Wenn wir das erst einmal erkennen, fürchten wir uns nicht vor Kritik oder Beschuldigung. Manche schauen in die Tiefe des Brunnens, während andere auf die Höhe des Walls blicken. Die richtige Einstellung ist, auf beides mit dem gleichen  Denken (mind) zu blicken. Nur dann ist man fähig, auf dem heiligen Weg voranzuschreiten. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2020

Wenn das, was wirklich existiert, alles nur Eines ist, gibt es keinen Raum für unterschiedliche Einstellungen. Die gleiche Lebenskraft, die in einem Elefanten vorhanden ist, ist auch in einem Hund und einer Kuh existent. Da diese Lebenskraft in allen Wesen (jiva) ein und dieselbe ist, sehen wir, dass alles ein Aspekt des Göttlichen ist. Solange ihr das Gefühl des Besitztums habt und immer wieder „mein, mein, mein“ sagt, habt ihr keine Chance andere Dinge als eure zu sehen. Solange ihr diese Einstellung hegt, werdet ihr nie verstehen können, was nicht Euer ist. An dem Tag, an dem ihr jene Idee aufgebt, versteht ihr diesen Aspekt des Gleichmuts wirklich. Ihr müsst eure Anhaftung an Dinge reduzieren. Solange Eifersucht und Ego in eurem Kopf an oberster Stelle stehen, wird Gott von euch fern sein. Wenn ihr in der Lage seid, diese Eigenschaften abzulegen, kommt Gott euch nah. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2020

Wenn das, was wirklich existiert, alles nur Eines ist, gibt es keinen Raum für unterschiedliche Einstellungen. Die gleiche Lebenskraft, die in einem Elefanten vorhanden ist, ist auch in einem Hund und einer Kuh existent. Da diese Lebenskraft in allen Wesen (jiva) ein und dieselbe ist, sehen wir, dass alles ein Aspekt des Göttlichen ist. Solange ihr das Gefühl des Besitztums habt und immer wieder „mein, mein, mein“ sagt, habt ihr keine Chance andere Dinge als eure zu sehen. Solange ihr diese Einstellung hegt, werdet ihr nie verstehen können, was nicht Euer ist. An dem Tag, an dem ihr jene Idee aufgebt, versteht ihr diesen Aspekt des Gleichmuts wirklich. Ihr müsst eure Anhaftung an Dinge reduzieren. Solange Eifersucht und Ego in eurem Kopf an oberster Stelle stehen, wird Gott fern von euch sein. Wenn ihr in der Lage seid, diese Eigenschaften abzulegen, kommt Gott euch nah. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für eine kleine Struktur muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für eine kleine Struktur muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für einen kleinen Aufbau muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für einen kleinen Aufbau muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2020

Der Nutzen, den ihr aus etwas zieht, ist direkt proportional zum Glauben, den wir hineinlegen. Das Verehren von Gottheiten, Pilgerreisen, die Rezitation von Mantras und Arztbesuche sind euch nur im Ausmaß eures Glaubens nützlich. Für das Wachstum des Glaubens und das Fördern des Verstehens sind die Reinheit des Herzens, die wahre Basis der Gedanken (kshetra) und die Ebene des Bewusstseins (citta) eine wesentliche Voraussetzung. Ohne diese Reinheit wird die plötzliche Anstrengung der Selbsterforschung und der Untersuchung des selbstexistenten Atman inmitten vielfältiger weltlicher und materieller Verstrickungen fruchtlos sein, denn hinter diese Anstrengung steht kein fester Wille. Das Bewusstsein (citta) muss zuerst aus der objektiven Welt (prapanca) zurückgezogen und auf das Bewusstsein des Selbst (atman) gerichtet werden. Samen können nur dann schnell sprießen, wenn sie in einen gut gepflügten Boden gelegt werden. Auch der Keim der atmischen Weisheit kann auf dem Herzensfeld (hridaya-kshetra) nur sprießen, wenn er den notwendigen Veredelungsprozess durchlaufen hat. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2020

Der Nutzen, den wir aus etwas ziehen, ist direkt proportional zum Glauben, den wir hineinlegen. Das Verehren von Gottheiten, Pilgerreisen, die Rezitation von Mantras und Arztbesuche sind uns nur im Ausmaß unseres Glaubens nützlich. Für das Wachsen des Glaubens und das Fördern des Verstehens ist die Reinheit des Herzens, der wahren Basis der Gedanken (kshetra) und der Ebene des Bewusstseins (citta) eine wesentliche Voraussetzung. Ohne diese Reinheit wird die plötzliche Anstrengung der Selbsterforschung und der Untersuchung des selbstexistenten Atman inmitten vielfältiger weltlicher und materieller Verstrickungen fruchtlos sein, denn hinter diese Anstrengung steht kein fester Wille. Das Bewusstsein (citta) muss zuerst aus der objektiven Welt (prapanca) zurückgezogen und auf das Bewusstsein des Selbst (atman) gerichtet werden. Samen können nur dann schnell sprießen, wenn sie in einen gut gepflügten Boden gelegt werden. Auch der Keim der atmischen Weisheit kann auf dem Herzensfeld (hridaya-kshetra) nur sprießen, wenn er den notwendigen Veredelungsprozess durchlaufen hat. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, eure starke Ambition, eure Entschlossenheit, eure Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, starke Ambition, Entschlossenheit, Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, starke Ambition, Entschlossenheit, Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit noch größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MAI 2020

Islam bedeutet ‚Hingabe an Gott‛. Der Islam lehrt, dass Gottes Gnade durch ein gerechtes und rechtschaffenes Leben gewonnen werden kann; Wohlstand, Gelehrsamkeit und Macht können sie nicht verdienen. Allein reine Liebe gefällt Gott. Der Islam pocht auf vollkommene Koordination von Gedanke, Wort und Tat. Genau genommen folgen alle, die in einem Geist der Ergebenheit und Hingabe und in Frieden und Harmonie leben, dem Islam. Muslimische Heilige haben betont, dass wir die Gültigkeit des Ich prüfen müssen, das fühlt, es ist der Körper, und des Ich, das fühlt, es ist der Verstand, und zum Schluss gelangen müssen, dass das wahre Ich das Selbst ist, das sich nach dem Omniselbst, Gott, sehnt. Der Monat Ramadan, Fasten und Gebete sind dazu gedacht, diese Erkenntnis zu erwecken und zu manifestieren. Jede Religion betont Einheit, Harmonie und Gleichmut. Kultiviert deshalb Liebe, Toleranz und Mitgefühl und demonstriert diese Wahrheit in eurem täglichen Leben. Das ist die Botschaft, die ich euch mit meinem Segen bringe. Sathya Sai, 12. Juli 1983      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MAI 2020

Spirituelles Lernen (vidya) instruiert euch, zuerst an euer Selbst zu denken. Versucht andere zu transformieren, nachdem ihr euch selbst transformiert habt. Das ist der Rat, der vom spirituellen Wissen gegeben wird. Die trügerische Anhaftung an die objektive Welt kann durch selbstlosen Dienst, der als Anbetung Gottes erwiesen wird, entwurzelt werden. Hingabe ans Mutterland, Liebe zum Mutterland – diese müssen als weit geringer gelten als Liebe und Hingabe an die ganze Menschheit. Echte spirituelle Hingabe (bhakti) wird als Liebe zu allen, zu aller Zeit, überall charakterisiert. Das Merkmal der Natur ist „sich als Mannigfaltigkeit zu manifestieren“; das Merkmal des Göttlichen ist „in Einheit aufzugehen“.  Diejenigen, die einen anderen ablehnen, hassen oder gering schätzen, sind tatsächlich Narren, weil sie sich dadurch selber erniedrigen! Aber sie sind sich dieser Wahrheit nicht bewusst. Spirituelles Wissen weist euch an, in dieser Wahrheit gefestigt zu werden und die zugrundeliegende Göttlichkeit zu demonstrieren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MAI 2020

Der Monat Ramadan ist der heiligen Aufgabe gewidmet, sich an die Lehren von Hazrat Muhammad zu erinnern und sie zu praktizieren, um die Stufe der Einheit und Reinheit zu erreichen, die wahrhaft Göttlichkeit ist. Der Islam gibt dem Mond eine Wichtigkeit, der die Monate ordnet. Mit dem Sichten (darshan) des Neumondes beginnt das Ramadanfasten, und wenn der Neumond wieder gesehen wird, endet das Fasten. Fasten heißt nicht nur, sich der Speisen und Getränke zu enthalten, sondern unterzieht den Körper, die Sinne und das Denken (mind) rigoroser Disziplin. Das Fasten beginnt mit dem Sonnenaufgang und wird erst nach Sonnenuntergang unterbrochen. Mit dem frühen Erwachen um vier Uhr beginnt das Gebet und während des Tages wird danach gestrebt, die konstante Gegenwart Gottes zu erfahren. Dies ist die Bedeutung des Fastens (upavasa). Im Monat Ramadan werden Rivalität gemieden und Hass suspendiert, und alle folgen derselben spirituellen Kur in einer Atmosphäre der Brüderlichkeit. Der Koran betont, dass alle das Gefühl für Einheit, Unabhängigkeit, selbstlose Liebe und Immanenz des Göttlichen kultivieren sollten. Sathya Sai, 12. Juli 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2020

In den Garten des Herzens muss man die Rose der Göttlichkeit, den Jasmin der Demut und den Champakabaum der Großzügigkeit pflanzen. In der Hausapotheke eines jeden Schülers müssen Tabletten für Unterscheidungsfähigkeit, Tropfen für Selbstkontrolle und die drei Pulver Glaube, Hingabe und Geduld bereitgehalten werden. Durch die Einnahme dieser Medikamente kann man der schweren Krankheit entkommen, die Unwissenheit (ajnana) genannt wird. Es gibt viele zerstörerische Kräfte in der Welt, aber zum Glück auch konstruktive Kräfte. Schüler des spirituellen Lernens sollten sich nicht in Anbeter von Bomben und mechanischer Gerätschaft (yantra) verwandeln. Sie müssen sich in aktive Individuen verwandeln, die Gott (madhava) und Mantras anbeten. Autorität und Macht sind starke Rauschmittel. Sie verschmutzen und vergiften Menschen und führen zur Zerstörung. Sie züchten Unglück. Aber spirituelles Wissen wird euch Ganzheit und Glück verleihen wird. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MAI 2020

Obwohl drei unvergängliche Schmuckstücke für alle in der Form von Nächstenliebe für die Hände, des Hörens über Gottes Herrlichkeit für die Ohren und des Sprechens der Wahrheit für die Zunge verfügbar sind, engagieren sich die Menschen in Angelegenheiten sämtlicher vergänglicher und nutzloser weltlicher Dinge. Ihr solltet danach streben, das zu erreichen, durch das ihr alles andere bekommt. Der erste Schritt ist das Verstehen, was zwei beliebige Personen miteinander verbindet. Diese Verbindung ist nichts als Liebe. Aus Liebe ist die gesamte Gesellschaft eng miteinander verstrickt. Was ist ein Land? Es ist nicht der Boden, sondern die Gesellschaft, die ein Land und eine Nation ausmacht. Wenn die Nation wohlhabend ist und sich mit gesundem Wachstum entwickelt, werden auch die Bedürfnisse der Einzelnen erfüllt. Der Einzelne hängt von der Gesellschaft ab; man wird in die Gesellschaft geboren, von ihr erzogen und erhalten. Deshalb ist es die Pflicht jedes Einzelnen, selbstlosen Dienst zur Förderung des Gemeinwohls zu leisten. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2020

Als Kinder der Erde sollten die Menschen von Mutter Erde die Lektion selbstloser Aktivität (tyaga) lernen. Ohne Opfer ist es schwierig, das Leben zu erhalten. Einige sagen, Wissen sei wertvoll. Aber Charakter ist wertvoller als Wissen. Man kann ein Gelehrter sein, hohe Autoritätspositionen innehaben, sehr reich oder ein hervorragender Wissenschaftler sein, aber wenn man keinen Charakter hat, sind alle anderen Errungenschaften von keinerlei Nutzen. Opferbereitschaft, Liebe, Mitgefühl und Nachsicht sind die besten menschlichen Eigenschaften, die gefördert werden sollten, während Eifersucht, Hass, Ego und Ärger, die tierische Eigenschaften sind, abgelegt werden. Worin liegt der Sinn der Geburt als Mensch und einer Lebensführung wie Vögel und Tiere? Ihr solltet in Freud und Leid, bei Verlust und Gewinn Gleichmut bewahren. Ohne Schmerz könnt ihr keine Freude genießen können. Kummer ist wahrlich der königliche Weg zur Freude. Leiden sind die Sprungbretter, die den Menschen zu tugendhaftem Verhalten bringen. Man sollte weder von Freude erhoben noch von Schmerz niedergeschlagen sein. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2020

Als Kinder der Erde sollten die Menschen von Mutter Erde die Lektion selbstloser Aktivität (tyaga) lernen. Ohne Opfer ist es schwierig, das Leben zu erhalten. Einige sagen, Wissen sei wertvoll. Aber Charakter ist wertvoller als Wissen. Man kann ein Gelehrter sein, hohe Autoritätspositionen innehaben, sehr reich oder ein hervorragender Wissenschaftler sein, aber wenn man keinen Charakter hat, sind alle anderen Errungenschaften von keinerlei Nutzen. Opferbereitschaft, Liebe, Mitgefühl und Nachsicht sind die besten menschlichen Eigenschaften, die gefördert werden sollten, während Eifersucht, Hass, Ego und Ärger, die tierische Eigenschaften sind, abgelegt werden. Worin liegt der Sinn der Geburt als Mensch und einer Lebensführung wie Vögel und Tiere? Ihr solltet in Freud und Leid, bei Verlust und Gewinn Gleichmut bewahren. Ohne Schmerz könnt ihr keine Freude genießen. Kummer ist wahrlich der königliche Weg zur Freude. Leiden sind die Sprungbretter, die den Menschen zu tugendhaftem Verhalten bringen. Man sollte weder von Freude erhoben noch von Schmerz niedergeschlagen sein. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRGEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2020ASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2020

Nur ein paar Minuten Nachdenken werden jeden von der Hohlheit irdischen Reichtums, Ruhms und Glücks überzeugen. Wenn ihr wohlhabend seid, lobt euch jeder. Ist das Wasserbecken voll, quaken rundherum Hunderte von Fröschen. Ist das Becken trocken, gibt es keinen einzigen Frosch in der Nähe. Ein Sprichwort sagt, dass viele sich Verwandte eines Toten nennen, wenn die Leiche Schmuck trägt. Trägt sie aber keine Wertsachen, wird niemand um den Verstorbenen weinen! Bedenkt, dass ihr Schwierigkeiten für euch und eure Kinder anhäuft, wenn ihr eurem Bankkonto immer mehr  hinzufügt. Das wird es euren Kindern erschweren, ein sauberes, angenehmes und ehrenhaftes Leben zu führen. Reflektiert, und ihr werdet feststellen, dass diejenigen, die überall verehrt werden, nur diejenigen sind, die alles aufgegeben haben und den schwierigeren Weg der Gotterkenntnis gesucht haben statt den einfachen Weg der Welterkenntnis! Euer Loslassen muss stark genug sein, um die Bindung an die Sinne zu verwerfen. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2020

Der nächste Schritt (beim Ablegen der Ignoranz der Individualität, wobei zuerst die Haltung von „Ich bin dein“ praktiziert wird) ist: „Du bist mein“, wobei die Welle die Unterstützung des Meeres als ihr Recht einfordert. Gott muss die Verantwortung für das Leiten und Beschützen des  Einzelnen übernehmen. Das Individuum ist wichtig und würdig, gerettet zu werden, und Gott ist daran gebunden das Bedürfnisse des Gotthingegebenen zu erfüllen. Surdas sagte: „Du bist mein, ich werde dich nicht verlassen, sondern in meinem Herzen einsperren. Du sollst nicht entkommen.“ Die nächste Stufe ist: „Du bist ich“ – ich bin nur das Bild und du bist die Wirklichkeit. Ich habe keine eigene Individualität; es gibt keine Dualität. Alles ist eins. Dualität ist bloß Täuschung. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2020

Der nächste Schritt (beim Ablegen der Ignoranz der Individualität, wobei zuerst die Haltung von „Ich bin dein“ praktiziert wird) ist: „Du bist mein“, wobei die Welle die Unterstützung des Meeres als ihr Recht einfordert. Gott muss die Verantwortung für das Leiten und Beschützen des Einzelnen übernehmen. Das Individuum ist wichtig und würdig, gerettet zu werden, und Gott ist daran gebunden das Bedürfnisse des Gotthingegebenen zu erfüllen. Surdas sagte: „Du bist mein, ich werde dich nicht verlassen, sondern in meinem Herzen einsperren. Du sollst nicht entkommen.“ Die nächste Stufe ist: „Du bist ich“ – ich bin nur das Bild und du bist die Wirklichkeit. Ich habe keine eigene Individualität; es gibt keine Dualität. Alles ist eins. Dualität ist bloß Täuschung. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MAI 2020

Wenn jemand an Magenschmerzen leidet, sind Salze oder eine Wärmeflasche auf den Bauch die besten Behandlungen, und nicht medizinisches Collyrium fürs Auge. Das Leiden an Unwissenheit muss durch Anerkennung der Universalität Gottes beseitigt werden und durch Eingehen eurer Individualität ins Universelle. Dieser erste Schritt ist nicht so leicht, wie er aussieht. Praktiziert die Einstellung „Ich bin Dein.“ Lasst die Welle entdecken und anerkennen, dass sie zum Meer gehört. Die Welle braucht lange, um zu erkennen, dass das weite Meer unter ihr ihr tatsächlich ihre Existenz gibt. Ihr Ego ist so machtvoll, dass es ihr nicht erlaubt, so demütig zu sein und sich vor dem Meer zu verneigen.“Ich bin Dein, du bist der Meister. Ich bin ein Diener. Du bist der Herrscher.  Ich bin verpflichtet.“ Diese mentale Einstellung wird das Ego bändigen. Dies ist die religiöse Ansicht namens Mrjala-Kishore – die Haltung des Kätzchens zu seiner Mutter, das klagend nach Hilfe und Versorgung miaut, die alle Spuren von Ego beseitigt. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MAI 2020

Ein Mensch, der ohne Liebe lebt, ist so gut wie tot. Ihr liebt euren Vater, eure Mutter, eure Frau, eure Kinder und andere. Daran ist nichts falsch. Aber ihr müsst Gott in jedem von ihnen sehen. Das ist die Essenz des bekannten Gebets: Tvameva mata ca pita tvameva. Dieses an das Höchste Wesen gerichtete Gebet bedeutet: „O mein Gott, du bist Vater, Mutter, Freund und Verwandter. Du bist Wissen und Reichtum, Du bist alles!“ Wir sollten Gott in jedem Wesen sehen. Das gesamte Universum ist eine Manifestation von Göttlichkeit (brahman). Ihr seid göttlich, aber ihr erkennt es nicht. Wenn ihr mit gefalteten Händen in Ehrerbietung den Namen Gottes rezitiert (namaskara), bedeutet dies, dass ihr dem Göttlichen eure fünf Handlungsorgane (karmendriya) und fünf Wahrnehmungsorgane (jnanendriya) darbringt. Das allein betont schon die Einheit. Wenn ihr Einheit und Reinheit habt, wird Göttlichkeit erblühen. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2020

Aktivität (karma), die bindet, ist ein riesiger, schnell wachsender Baum. Die Axt, die ihre Wurzeln kappen kann, ist diese: Führt jede Handlung als Akt der Anbetung aus, um Gott zu verherrlichen. Das ist ein wahres Opfer (yajna), das wichtigste Ritual. Dieses Opfer fördert und vermittelt das Wissen über Brahman (brahma-vidya). Beachtet, dass die Sehnsucht nach selbstlosem Dienst in jedem Nerv eures Körpers fließen, in jeden Knochen eindringen und jede Zelle aktivieren muss. Diejenigen, die sich auf spirituelle Disziplin (sadhana) eingelassen haben, müssen diese Einstellung gegenüber dem Dienen gemeistert haben. Wo es keine Grausamkeiten gibt, wird Heiligkeit und Tugend gedeihen. Wo Gier existiert, wird das Laster ausgebrütet! Selbstloses Dienen (seva) ist die Blüte der Liebe (prema), eine Blume, die den Geist mit Entzücken erfüllt. Harmlosigkeit ist der Duft dieser Blume. Erweist anderen Dienste, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Lasst auch eure kleinsten Taten mit Mitgefühl und Ehrfurcht erfüllt sein; seid versichert, dass euer Charakter dadurch großartig herausstechen wird! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2020

Aktivität (karma), die bindet, ist ein riesiger, schnell wachsender Baum. Die Axt, die ihre Wurzeln kappen kann, ist diese: Führt jede Handlung als Akt der Anbetung aus, um Gott zu verherrlichen. Das ist ein wahres Opfer (yajna), das wichtigste Ritual. Dieses Opfer fördert und vermittelt das Wissen über Brahman (brahma-vidya). Beachtet, dass die Sehnsucht nach selbstlosem Dienst in jedem Nerv eures Körpers fließen, in jeden Knochen eindringen und jede Zelle aktivieren muss. Diejenigen, die sich auf spirituelle Disziplin (sadhana) eingelassen haben, müssen diese Einstellung gegenüber dem Dienen gemeistert haben. Wo es keine Grausamkeiten gibt, wird Heiligkeit und Tugend gedeihen. Wo Gier existiert, wird das Laster ausgebrütet! Selbstloses Dienen (seva) ist die Blüte der Liebe (prema), eine Blume, die den Geist mit Entzücken erfüllt. Harmlosigkeit ist der Duft dieser Blume. Erweist anderen Dienste, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Lasst auch eure kleinsten Taten mit Mitgefühl und Ehrfurcht erfüllt sein; seid versichert, dass euer Charakter dadurch großartig erstrahlen wird! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. MAI 2020

Spirituelles Lernen (vidya) treibt euch dazu an, das eng gestrickte Ego ins Opferfeuer zu gießen und an seiner Stelle universelle Liebe zu fördern, welche die Grundlage für die übergeordnete Struktur des spirituellen Sieges bildet. Liebe, die keine Grenzen kennt, reinigt und heiligt den Verstand (mind). Lasst die Gedanken ständig um Gott drehen, lasst Gefühle und Emotionen heilig sein und lasst Handlungen den Ausdruck selbstlosen Dienens sein. Lasst Denken, Herz und Hand auf diese Weise mit Gutem durchtränkt sein. Spirituelle Erziehung muss diese Aufgabe der Veredelung übernehmen. Sie muss zuerst das Geheimnis des Dienstes einträufeln. Der Dienst an anderen muss in jeder Hinsicht Freude schenken. Spirituelle Erziehung muss dies durch Dienen (seva) betonen. Fügt einander keinen Schaden, Schmerz oder Trauer zu. Beim Dienen sollte nicht die Einstellung den Dienst beflecken, dass dies zur eigenen Zufriedenheit getan wird. Dienst muss als wesentlicher Bestandteil des Lebensprozesses selbst erwiesen werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MAI 2020

Ihr seid vielleicht stolz auf euren Wohlstand und eure Errungenschaften, aber könnt nicht einmal einen einzigen Kuchen mitnehmen, wenn ihr diese Welt verlasst. Warum solltet ihr deshalb für das Anhäufen von Wohlstand kämpfen? Das Geld, das ihr anhäuft, wird euch nicht folgen. Zu wem geht es letztendlich? Keiner weiß es! Ist es daher nicht besser, stattdessen nach göttlicher Gnade zu streben? Selbst ein Millionär muss nur Reis und Salz essen. Auch er kann kein Gold schlucken, um seinen Hunger zu stillen. Daher müsst ihr euren Reichtum einsetzen, um rechtschaffene Taten zu vollbringen, und euch Verdienste erwerben, damit ihr  göttliche Gnade erlangt. Manche sind stolz auf ihre Jugend und Schönheit, aber auch diese vergehen. Diese Wahrheiten erkennend müsst ihr alle den Reichtum göttlicher Gnade ansammeln. Wenn  ihr allezeit Gott beständig und mit zielstrebiger Hingabe kontempliert, wird Gott sich um all eure Bedürfnisse kümmern. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MAI 2020

Seit alters her haben viele edle Mütter ihre Kinder auf den rechtschaffenen Weg geführt. Die Zukunft der Nationen liegt in den Händen edler Mütter. Daher nennt ihr auch euer eigenes Land Mutterland. Es ist eure oberste Pflicht, eure Mutter zu lieben und zu respektieren. Sobald ihr morgens aufwacht, solltet ihr als Erstes die Füße eurer Mutter berühren und ihr eure Ehrerbietung darbringen. Solch eine edle Praxis wird euch immer beschützen und euch alle Arten von Wohlstand schenken. Ein wahrer Mensch ist, wer seine Mutter liebt und ihre Liebe und ihren Segen empfängt. Mütter sprechen von Herzen und wünschen sich das Wohl ihrer Kinder. Viele achten nicht auf die Worte ihrer Mutter. Wer die Liebe seiner Mutter nicht verdienen kann, ist wahrlich ein Dämon. Ihr könnt eine beliebige Anzahl von Titeln erwerben und viele heilige Aktivitäten durchführen, aber all dies wird vergeblich sein, wenn ihr eure Mutter nicht glücklich macht. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MAI 2020

Mutter Easwaramma lehrte die um sie versammelten Devotees viele erhabene Weisheiten. Ich hatte ihr ein kleines Zimmer in Prashanti Nilayam gegeben. Viele Frauen suchten sie auf und flehten sie an: „Mutter, wir sind schon so lange hier. Bitte sage Swami, er möge uns ein Interview geben.“ Sie pflegte zu erwidern: „Meine Liebe, Swami mag uns klein erscheinen, aber er hört auf niemanden und handelt nicht auf Empfehlung. Er wird euch geben, was ihr verdient. Versucht, Swamis göttliches Prinzip zu verstehen.“ Auf diese Weise gab sie den Devotees die rechte Führung. Eines Tages sagte sie zu mir: „Swami! Dein Ruf und Ruhm haben sich überall hin verbreitet und die ganze Welt kommt zu dir. Bitte schenke der Welt durch deinen göttlichen Beschluss (samkalpa) Frieden.“ Ich antwortete: „Es ist nicht so, dass ich einen Beschluss für Weltfrieden fassen muss. Weil Friede die Natur des Menschen ist, muss jeder den Frieden für sich selbst erlangen. Der Mensch ist die Verkörperung der Wahrheit und der Liebe.“ Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MAI 2020

Verkörperungen der Liebe! Wenn ihr euch für Gottes Liebe qualifizieren möchtet, müssen eure Handlungen mit Liebe im Einklang sein. Es ist unmöglich, Gottes Liebe ohne angemessene und heilige Handlungen zu erlangen. Kann derjenige, der sich immer nach Belohnungen sehnt, jemals wirklich glücklich sein? Die einzige Entschädigung, nach der ihr streben solltet, ist das Vergnügen und die Freude, eure Pflicht richtig zu erfüllen. Die Freude am Dienen ist die wahre Belohnung! Wenn ihr gegen die Befehle Gottes verstoßt, geht alles schief! So wie ihr fühlt, wird das Ergebnis sein! Daher müssen diejenigen, die sich Gottes Liebe wünschen, sicherstellen, dass sie auf angemessene Weise handeln! Sagt euch, um Gottes Liebe zu empfangen, immer wieder: „Ich führe diese Handlungen als Opfergabe für Gott aus.“ Gebt diesem Gefühl in eurem Herzen Raum und tut, was ihr wollt oder tun müsst. Bevor ihr euch jedoch hastig entscheidet diese Richtung einzuschlagen, haltet inne, überlegt und stellt sicher, dass Gott wirklich erfreut mit dem ist, was ihr versucht zu tun und ihm darzubringen! Sathya Sai, Summer Showers, 24. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2020

Obwohl Mutter Easwaramma keine Schulbildung besaß, verhielt sie sich beispielhaft und besaß tiefe Weisheit. Wir sollten andere weder kritisieren noch verletzen oder uns über sie lustig machen, sondern alle lieben. Dies lehrte Mutter Easwaramma alle Menschen. Erfüllt aufrichtig eure Pflicht; dann werdet ihr im Leben sicherlich vorankommen. Wenn ihr den Anweisungen der Älteren und göttlichen Persönlichkeiten folgt, werdet ihr im Leben sicherlich eine hervorragende Stellung erlangen. Viele Studenten hören nicht auf die Worte ihrer Mutter. Dies ist ein schwerer Fehler. Mütter wünschen das Wohlergehen ihrer Kinder und ihre Worte kommen aus dem Herzen. Versteht ihre Gefühle und schenkt ihren Worten angemessenen Respekt. Folgt den Anweisungen eurer Eltern, und ihr werdet sicherlich mit allen Formen von Bildung und Kraft gesegnet sein. Dafür braucht ihr keine bestimmten Anstrengungen zu unternehmen. Missachtet niemals die Worte eurer Eltern, folgt ihnen mit Liebe und heiligt euer Leben. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2020

Obwohl Mutter Easwaramma keine Schulbildung besaß, verhielt sie sich beispielhaft und besaß tiefe Weisheit. Wir sollten andere weder kritisieren noch verletzen oder uns über sie lustig machen, sondern alle lieben. Dies lehrte Mutter Easwaramma alle Menschen. Erfüllt aufrichtig eure Pflicht; dann werdet ihr im Leben sicherlich vorankommen. Wer man auch ist, man sollte die heiligen Lehren der Eltern befolgen. Viele Studenten hören nicht auf die Worte ihrer Mutter. Dies ist ein schwerer Fehler. Mütter wünschen das Wohlergehen ihrer Kinder und ihre Worte kommen aus dem Herzen. Versteht ihre Gefühle und schenkt ihren Worten angemessenen Respekt. Folgt den Anweisungen eurer Eltern, und ihr werdet sicherlich mit allen Formen von Bildung und Kraft gesegnet sein. Dafür braucht ihr keine bestimmten Anstrengungen zu unternehmen. Missachtet niemals die Worte eurer Eltern, folgt ihnen mit Liebe und heiligt euer Leben. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend ist. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend ist. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend sei. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MAI 2020

Ihr müsst in Bezug auf alles, was ihr tut, völlig losgelöst sein. Ihr könnt jede Art von Arbeit erledigen, zum Beispiel euch im Dienst am Nächsten engagieren. Ihr solltet jedoch keinerlei Erwartungen haben (einschließlich des Ergebnisses) und auch keine Belohnung, kein Lob, keine Wertschätzung und so weiter für das erwarten, was ihr tut. Besonders wenn ihr für Serviceorganisationen arbeitet, solltet ihr sehr vorsichtig sein. Ihr dürft kein Verlangen nach Ruhm und Ruf in euch aufkommen lassen. Ihr dürft nicht nach Lob und Respekt streben und solltet niemals lamentieren: „Ich arbeite so hart und tue so viel, aber es wird in den Zeitungen überhaupt nicht erwähnt!“ Wenn ihr eure Arbeit mit solchen Bestrebungen und Erwartungen erledigt, wird das Gute, das ihr möglicherweise tut, zunichte gemacht und die Heiligkeit eurer Arbeit zerstört. Deshalb müsst ihr aufrichtig euren Dienst am Nächsten erledigen und immun gegen Erfolg und Misserfolg, Lob und Kritik sein. Sathya Sai, Summer Showers, 24. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2020

Arbeit, die ohne Sorge oder dem Wunsch nach Profit, sondern aus reiner Liebe oder Pflichtgefühl getan wird, ist wahres Yoga. Solches Yoga zerstört die tierische Natur und transformiert den Menschen in ein göttliches Wesen. Anderen zu dienen und sie als das göttliche Selbst (atma) zu visualisieren, hilft einem Fortschritte zu machen. Es bewahrt einen davor, von der erreichten spirituellen Stufe abzurutschen. Selbstloser Dienst (seva) ist weitaus heilsamer als Gelübde und Anbetung (puja). Dienen zersetzt die euch innewohnende Selbstsucht; es öffnet das Herz weit und lässt es erblühen. Arbeit ohne Verlangen ist also das höchste Ideal. Wenn das Lebensgebäude auf diesem Fundament errichtet wird, werden sich durch den subtilen Einfluss dieser Grundlage des selbstlosen Dienens Tugenden in diesem Menschen ansammeln. Dienen muss der äußere Ausdruck innerer Güte sein. Und wenn man mehr und mehr selbstlosen Dienst leistet, erweitert und vertieft sich das Bewusstsein und die wahre (atmische) Wirklichkeit wird klarer erlebt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2020

Arbeit, die ohne Sorge oder dem Wunsch nach Profit, sondern aus reiner Liebe oder Pflichtgefühl getan wird, ist wahres Yoga. Solches Yoga zerstört die tierische Natur und transformiert den Menschen in ein göttliches Wesen. Anderen zu dienen und sie als das göttliche Selbst (atma) zu visualisieren, hilft einem Fortschritte zu machen. Es bewahrt einen davor, von der erreichten spirituellen Stufe abzurutschen. Selbstloser Dienst (seva) ist weitaus heilsamer als Gelübde und Anbetung (puja). Dienen zersetzt die euch innewohnende Selbstsucht; es öffnet das Herz weit und lässt es erblühen. Arbeit ohne Verlangen ist also das höchste Ideal. Wenn das Lebensgebäude auf diesem Fundament errichtet wird, werden sich durch den subtilen Einfluss dieser Grundlage des selbstlosen Dienens Tugenden im Menschen ansammeln. Dienen muss der äußere Ausdruck innerer Güte sein. Und wenn man mehr und mehr selbstlosen Dienst leistet, erweitert und vertieft sich das Bewusstsein und die wahre (atmische) Wirklichkeit wird klarer erlebt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, Meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch gestellt werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MAI 2020

Dharmavyadha erlangte durch seinen hingebungsvollen Dienst an seiner Mutter und seinem Vater ewigen Ruhm. Durch beständiges Festhalten an der Wahrheit machten sich Rama und Harischandra unsterblich. Durch rechtes Verhalten stiegen einfache Männer in die Position großer Weiser (maha-purusha) auf. Buddha verzichtete darauf, Lebewesen Schaden zuzufügen. Er sprach von Gewaltfreiheit (ahimsa) als „der höchsten Moral (paramodharmah)“. Somit wird er als Weltlehrer verehrt. Der Geist (mind) ist das wichtigste der drei inneren Instrumente des Menschen (thri-karana). Wir müssen den Geist schützen, damit Anhaftung, Leidenschaft und Aufregung nicht in ihn eintreten können. Diese Extreme sind etwas Natürliches für den Geist. Die Wellen, die in Rage aufsteigen, sind die sechs inneren Feinde des Menschen: Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Neid. Die ersten beiden bringen die restlichen vier auf Spur. Wir müssen  geistige Disziplin praktizieren, um uns von den ersten beiden zu befreien und so auf dem  spirituellen Weg voranzukommen. Wir lernen diese Praktiken durch spirituelles Wissen (vidya). Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 7  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MAI 2020

Lebt ein geregeltes und diszipliniertes Leben. Wirkliche Bildung muss euch darin schulen, diese Grenzen und Einschränkungen einzuhalten. Wir nehmen große Mühen auf uns und leiden unter Entbehrungen, um weltliches Wissen zu meistern. Wir befolgen mit strenger Sorgfalt Regeln, die helfen das Physische zu entwickeln. Ganz gleich was unser Ziel ist, wir befolgen einen angemessenen Disziplinarkodex. Was genau bringt diszipliniertes Denken und Verhalten? Regeln und Vorschriften sind zunächst elementar. Dann ermöglichen sie es, Regionen außerhalb der Reichweite der Sinne wahrzunehmen. Später kann jenseits der Reichweite des eigenen Verstandes und sogar jenseits der äußersten Mauern dessen, gereist werden, was von allen Kräften, die im menschlichen Körper eingebettet sind, erreichbar ist. Schließlich erkennt und erlebt man die Wahrheit aller Wahrheiten, nämlich dass man eins ist mit dem, der dem gesamten Kosmos immanent ist. Wenn man in diesem Glauben und Bewusstsein gefestigt ist, dann ist man mit Glückseligkeit angefüllt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 7  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. APRIL 2020

Ein Wunsch erzeugt immer mehr Wünsche. Wünsche schaffen Geburt und Tod. Die nächste Geburt ist das Ergebnis unerfüllter Wünsche in diesem Leben! Wer keine Spur von Verlangen nach materiellen Objekten hat, kann das Bewusstsein der Wirklichkeit des göttlichen Selbst erreichen. Tatsächlich bindet der Wunsch nicht, Gott zu kennen, Gott zu lieben und von Gott geliebt zu werden. Wenn das Bewusstsein von Gott in all seiner Pracht dämmert, wird jedes weltliche, sinnliche Verlangen in den Flammen dieses Bewusstseins zu Asche. Das individuelle Selbst wird sich dem universellen Selbst zuwenden, sobald das Verlangen ein Ende hat, und das Selbst sich am höchsten Frieden erfreut (parama shanti). Das Selbst muss jeden Kontakt mit dem Nicht-Selbst abbrechen, damit es Unsterblichkeit verdienen kann. Ihr besteht aus einem Haufen Gedanken, die bei der Gestaltung eures Lebens eine wichtige Rolle spielen. Beobachtet daher eure Gedanken und heißt nur gute willkommen! Spirituelles Lernen (vidya) stabilisiert gute Gedanken im Verstand (mind), und erhebt so in den Status des Wissens über die höchste Wirklichkeit (atma-vidya). Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. APRIL 2020

Ärger wird die verdiente Weisheit verschmutzen. Ungezügeltes Begehren beschmutzt alle Handlungen, die ihr ausführt. Gier zerstört Hingabe und Zuneigung. Ärger, Begehren und Gier untergraben die Handlungen, spirituelle Weisheit und Hingabe und machen einen zu einem Rüpel. Aber die Grundursache von Ärger ist Begehren, und Begehren ist die Folge von Unwissenheit. Unwissenheit ist das Merkmal eines Tieres (pashu). Das Tier ist das, was nach außen sieht und akzeptiert, was das äußere Sehen vermittelt. Die innere Schau führt einen zum Herrn aller Lebewesen (pashupati). Wer die Sinne nicht beherrscht, ist ein Tier. Ein Tier wird mit Eigenschaften geboren, die nicht so einfach überwunden werden können. Es ist nicht in der Lage, die Bedeutung der gegebenen Belehrungen zu verstehen. Aber Menschen können besser erzogen werden. Daher kommt die Aussage in den heiligen Schriften: „Für alle Lebewesen ist die Geburt als Mensch eine seltene Begebenheit.“ Menschen sind in der Tat die glücklichsten und heiligsten unter den Tieren, denn ihre angeborenen Eigenschaften können veredelt werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. APRIL 2020

Viele Menschen interpretieren Entsagung darauf, Geld und Land aus Wohltätigkeit abzugeben, Rituale und Opferhandlungen durchführen und Haus und Hof, Frau und Kind aufzugeben und sich in den Wald zurückzuziehen. Entsagung meint aber nicht solche Gesten schwacher Gesinnung. Sie sind nicht so schwer aufzugeben, wie man glaubt. Wahre Entsagung ist das Aufgeben von Wünschen. Dies ist das eigentliche Ziel der menschlichen Existenz, der Zweck aller Bemühungen des Menschen. Sie umfasst das Aufgeben von Lust, Ärger, Gier, Hass und so weiter. Der fundamentale Verzicht sollte der des Begehrens sein. Andere Gefühle und Emotionen sind damit verbundene Reaktionen. Begierde impliziert das Vorhandensein von Lust, Wut, Gier und so weiter. Letztere sind wahre Tore zur Hölle. Neid ist der Riegel für dieses Tor und Stolz der Schlüssel. Entfernt den Riegel und öffnet das Tor, und ihr könnt eintreten. Sathya Sai, Vidya Vahini Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. APRIL 2020

Moksha bedeutet Befreiung. Jedes Lebewesen ist zwangsläufig ein Strebender (mumukshu), der die Befreiung sucht, ein Praktizierender der Entsagung. Jeder muss ein im Loslassen versierter Entsagender (tyagi) sein. Das ist die endgültige Wahrheit, die unbestreitbare Wahrheit. Wenn wir unseren  Körper aufgeben und verlassen, nehmen wir nicht einmal eine Handvoll Erde mit. Wenn wir es nicht lernen aufzugeben, lehrt uns die Natur mit dem Tod diese große Wahrheit über das Erfordernis und den Wert von Losgelöstheit und Entsagung. Es ist also gut, die Lektion zu lernen, bevor  dies geschieht. Der Mensch, der diese Wahrheit lernt und praktiziert, ist in der Tat gesegnet. Losgelöstheit ist die zweite wertvolle Tugend, die spirituelles Lernen (vidya) vermittelt (die erste ist das Fehlen von Stolz und Egoismus). Leert einen Topf mit dem Wasser, das ihn gefüllt hat, und der Himmel, den man im Topf als Bild oder Schatten sehen konnte, verschwindet zusammen mit dem Wasser. Doch jetzt begibt sich der echte Himmel in den Topf. Wenn in gleicher Weise das, was nicht das Selbst (atman) ist, verworfen wird, bleibt das Selbst, und man erreicht Befreiung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. APRIL 2020

Ramas Herz war voller Mitgefühl. Er gab jedem Zuflucht, der Schutz bei ihm suchte und sich ihm hingab. Er gab Ravanas Bruder Zuflucht und behandelte ihn wie seinen eigenen Bruder Lakshmana. Rama verkündete: „Wenn jemand einmal sagt, ich bin Dein, dann ist er für immer Mein.“ Rama lebte und lehrte rechtes Handeln (dharma) durch jede seiner Handlungen und festigte Dharma in der Praxis und als Gebot. Er förderte und schützte gute Menschen (sadhu). Er beseitigte ihr Leid, zog sie zu sich, und ihr Leben wurde durch seine Gnade erfüllt. Er kannte keinen Unterschied zwischen Hoch- und Niedergestellten. Er war ein Meister aller Schriften (shastra) und kannte die Bedeutung aller Veden. Rama verwandelte die Welt durch verschiedene Handlungen und sein Vorbild in ein Reich der Rechtschaffenheit. Liebe, Schönheit und Tugend gingen von ihm aus und breiteten sich auf alle aus. Für alle Haushälter ist Rama das Ideal. Sein Kommen galt dem Wiedereinsetzen spiritueller Werte und der Rettung der Welt vor einer moralischen Katastrophe! Sathya Sai, Erfüllung in Gott, Bhagavatha Vahini, Kapitel 33  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. APRIL 2020

Liebe ist göttlich. Liebt alle, teilt eure Liebe sogar mit jenen, denen es an Liebe mangelt. Reine Liebe ist wie der Kompass eines Seefahrers. Wo immer ihr den Kompass hinhaltet, wird er nach dem  Göttlichen weisen! In jeder Handlung eures täglichen Lebens manifestiert sich selbstlose Liebe. Aus ihr geht Göttlichkeit hervor! Dies ist der einfachste Weg zum Erkennen Gottes. Aber warum nehmen die Menschen ihn nicht? Sie werden von Missverständnissen bezüglich der Mittel zur Erfahrung Gottes in die Irre geleitet. Sie betrachten Gott als eine weit entfernte Wesenheit, die nur durch mühsame spirituelle Praktiken erreichbar sei. Aber Gott ist allgegenwärtig. Deshalb ist es nicht nötig, Gott irgendwo zu suchen. Alles, was ihr seht, ist eine Manifestation des Göttlichen. Alle Menschen, die ihr seht, sind Gestalten des Göttlichen. Korrigiert eure fehlerhafte Sichtweise, und ihr werdet Gott in allem erfahren. Sprecht liebevoll, handelt liebevoll, denkt mit Liebe und führt jede Handlung mit einem von Liebe erfüllten Herzen aus. Versteht, dass der Weg der göttlichen Liebe der einfachste, süßeste und sicherste Weg zu Gott ist! Sathya Sai, 5. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. APRIL 2020

Beachtet die Bedeutung des Namens ‚Sai Baba‘. ‚Sa‘ bedeutet göttlich; ‚ai‘ oder ‚ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘ bedeutet ‚Vater‘. Eure leiblichen Eltern bringen euch Liebe mit einer Dosis Selbstsucht entgegen, aber Sai, eure göttliche Mutter und euer göttlicher Vater, zeigt Zuneigung oder gibt Verweise, um euch zum Sieg im Kampf um Selbsterkenntnis zu führen. Denn dieser Sai ist gekommen, um die höchste Aufgabe zu erfüllen: die gesamte Menschheit als eine Familie durch das Band der Brüderlichkeit zu vereinen. Seine Aufgabe ist es, die Wirklichkeit des Selbst (atman) eines jeden Wesens zu bestätigen und zu erleuchten, um das Göttliche zu offenbaren, auf dessen Grundlage der gesamte Kosmos ruht. Es ist auch Seine Aufgabe alle anzuweisen, das gemeinsame göttliche Erbe zu erkennen, das einen an den anderen bindet, damit ihr euch vom Tier befreien und zum Göttlichen erheben könnt. Ich musste euch so viel über meine Wahrheit erzählen, weil ich mir wünsche, dass ihr darüber nachdenkt und Freude daran habt. Ich wünsche mir, dass ihr vielleicht inspiriert seid, die von mir festgelegten Disziplinen zu beachten und zum Ziel der Selbsterkenntnis voranschreitet, zur Erkenntnis des Sai, der in eurem Herzen leuchtet. Sathya Sai, 19. Juni 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. APRIL 2020

Gott ist in allen gegenwärtig. Er wohnt in jedem Herzen. Beschränkt Gott also nicht auf einen Tempel, eine Moschee oder eine Kirche. Wo ein Mensch ist, da ist Gott. Gott nimmt die Gestalt eines Menschen an. Wenn ihr diese wichtige Tatsache vergesst und nicht erkennt, verfallt ihr schnell in Kritik an anderen. Wen kritisiert ihr? Wen betet ihr an? Forscht selbst danach. Gott ist in allen gegenwärtig. Wenn ihr andere kritisiert, kritisiert ihr Gott. Wen ihr auch grüßt, der Gruß erreicht Gott, und wen ihr auch beleidigt oder verspottet, es erreicht ebenfalls Gott! Beginnt von diesem Moment an ein neues Leben und gebt schlechte Gedanken und Eigenschaften auf. Reinigt euer Herz. Liebt alle. Glaubt fest daran, dass Gott in allem und jedem gegenwärtig ist. Füllt euer Herz mit reiner Liebe. Lasst eure Gedanken, Worte und Taten heilig sein. Nur dann wird euer Leben glückselig sein. Sathya Sai, 13. April 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2020

Lehrer sollten die Richtung und das Ziel offenbaren. Die Schüler entschließen sich für ihren Weg und die Reise in die Zukunft. Die Fähigkeiten und Stärken, der Status und das Leistungsniveau der Menschheit werden im Verhältnis zur Qualität und zum Charakter ihrer Lehrer geformt und gefördert. Charakter ist das Markenzeichen der Menschheit. Lehrer müssen ihr Lehren und ihre Weisheit der großen Aufgabe widmen, die Schüler zu höheren Stufen des Wissens  und Handelns zu erheben. Die Tugenden, die sie ihren Schülern vermitteln, sind für die Erhebung der Gesellschaft wesentlich. Jeder Schüler muss sich bemühen, die göttliche Gegenwart in sich zu entfalten und sich dafür auszurüsten, der Gesellschaft mit Geschick und Wissen zu dienen. Wenn Tugenden im Herzen verwurzelt sind, strahlt jedes Wesen in vollem Glanz. Ein Leben ohne guten Charakter ist wie ein Altar ohne Licht, wie eine gefälschte Münze und wie ein Drache mit einer gerissenen Schnur. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2020

Lehrer sollten die Richtung und das Ziel offenbaren. Die Schüler entschließen sich für ihren Weg und die Reise in die Zukunft. Die Fähigkeiten und Stärken, der Status und das Leistungsniveau der Menschheit werden im Verhältnis zur Qualität und zum Charakter ihrer Lehrer geformt und gefördert. Charakter ist das Markenzeichen der Menschheit. Lehrer müssen ihr Lehren und ihre Weisheit der großen Aufgabe widmen, die Schüler zu höheren Stufen des Wissens  und Handelns zu erheben. Die Tugenden, die sie ihren Schülern vermitteln, sind für die Erhebung der Gesellschaft wesentlich. Jeder Schüler muss sich bemühen, die göttliche Gegenwart in sich zu entfalten und sich dafür auszurüsten, der Gesellschaft mit Geschick und Wissen zu dienen. Wenn Tugenden im Herzen verwurzelt sind, strahlt jedes Wesen in vollem Glanz. Ein Leben ohne guten Charakter ist wie ein Altar ohne Licht, wie eine gefälschte Münze und wie ein Drache mit gerissener Schnur. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2020

Ihr entwickelt Liebe für viele Dinge in der Welt. Das Verlangen ist die Grundursache all eures Leids. „Weniger Gepäck, aber mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen.“ Wenn es viel Gepäck gibt, könnt ihr Schwierigkeiten nicht entkommen. Das Gepäck bezieht sich hier auf weltliche Beziehungen und Wünsche. Ihr könnt nur dann wirklich glücklich sein, wenn ihr euer Gepäck, also die weltlichen Bindungen, reduziert. Es gibt nichts auf dieser Welt, was ihr euch wünschen solltet. Gebt weltliches Verlangen auf, sobald es in eurem Kopf auftaucht. Das Aufgeben von Wünschen ist wahre Entsagung. Es gibt so viele Millionäre auf dieser Welt. Doch ist einer von ihnen in der Lage, für immer zu leben? Sie alle kommen und gehen! Egal was man ansammelt, jeder muss mit leeren Händen abtreten. Letztendlich sind alle weltlichen Besitztümer nutzlos. Entwickelt daher keine unangemessenen weltlichen Beziehungen oder Wünsche. Ihr solltet nur Körperbewusstsein haben, um eure Pflichten zu erfüllen. Erledigt eure Pflichten gewissenhaft, nutzt die Gegenwart bestmöglich und macht euch keine unnötigen Sorgen, was die Zukunft euch bringen wird. Sathya Sai, 14. April 2006      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2020

Ihr entwickelt Liebe für viele Dinge in der Welt. Das Verlangen ist die Grundursache all eures Leids. „Weniger Gepäck, aber mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen.“ Wenn es viel Gepäck gibt, könnt ihr Schwierigkeiten nicht entkommen. Das Gepäck bezieht sich hier auf weltliche Beziehungen und Wünsche. Ihr könnt nur dann wirklich glücklich sein, wenn ihr euer Gepäck, also die weltlichen Bindungen, reduziert. Es gibt nichts auf dieser Welt, was ihr euch wünschen solltet. Gebt weltliches Verlangen auf, sobald es in eurem Kopf auftaucht. Das Aufgeben von Wünschen ist wahre Entsagung. Es gibt so viele Millionäre auf dieser Welt. Doch ist einer von ihnen in der Lage, für immer zu leben? Sie alle kommen und gehen! Egal was man ansammelt, jeder muss mit leeren Händen abtreten. Letztendlich sind alle weltlichen Besitztümer nutzlos. Entwickelt daher keine unangemessenen weltlichen Beziehungen oder Wünsche. Ihr solltet nur Körperbewusstsein haben, um eure Pflichten zu erfüllen. Erledigt eure Pflichten gewissenhaft, nutzt die Gegenwart bestmöglich und macht euch keine unnötigen Sorgen, was die Zukunft euch bringen wird. Sathya Sai, 14. April 2006      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2020

Lehrer müssen die spirituelle Disziplin (sadhana) des Reinigens ihrer Gefühle annehmen, um den Status und die Autorität eines Lehrers (guru) zu erlangen. Ein wahrer Lehrer muss seine Schüler anleiten, ein würdiges und glückliches Leben zu führen. Wahre Schüler müssen mit Eifer und Anbetung entgegen. Lehrer sind für das Wesen und Eigenschaften der Aktivitäten und den Charakter ihrer Schüler verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Jugend durch ihre Gelehrsamkeit und Führung zu beeindrucken. Lehrer müssen sich also von der Vergrößerung ihrer Selbstsucht und politischem Engagement fernhalten und sollten nur spirituelle Erleuchtung als ihr Ideal im Leben haben. Die Mitglieder des Lehrkörpers müssen als Brüder und Schwestern miteinander umgehen. Meinungsverschiedengeiten sind natürlich unvermeidlich und können auch nützlich sein. Aber sie sollten nicht die gegenseitigen Beziehungen verschmutzen, den Fortschritt der Institution behindern und die Lehr-und Lernprozesse nachteilig beeinflussen. Die Lehrer müssen sich gegenseitig konsultieren und zusammenarbeiten. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2020

Lehrer müssen die spirituelle Disziplin (sadhana) des Reinigens ihrer Gefühle annehmen, um den Status und die Autorität eines Lehrers (guru) zu erlangen. Ein wahrer Lehrer muss seine Schüler anleiten, ein würdiges und glückliches Leben zu führen. Wahre Schüler müssen mit Eifer und Anbetung entgegnen. Lehrer sind für das Wesen und Eigenschaften der Aktivitäten und den Charakter ihrer Schüler verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Jugend durch ihre Gelehrsamkeit und Führung zu beeindrucken. Lehrer müssen sich also von der Vergrößerung ihrer Selbstsucht und politischem Engagement fernhalten und sollten nur spirituelle Erleuchtung als Lebensideal haben. Die Mitglieder des Lehrkörpers müssen als Brüder und Schwestern miteinander umgehen. Meinungsverschiedengeiten sind natürlich unvermeidlich und können auch nützlich sein. Aber sie sollten nicht die gegenseitigen Beziehungen verschmutzen, den Fortschritt der Institution behindern und die Lehr-und Lernprozesse nachteilig beeinflussen. Die Lehrer müssen sich gegenseitig konsultieren und zusammenarbeiten. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2020

Beendet die Gewohnheit der Sorge. Zweifel sind der Grund für Sorgen. Wegen der Eigenschaft der Sorge begegnet ihr mehr Schwierigkeiten. Erfüllt eure Pflichten ohne euch Sorgen zu machen. Wenn ihr ein wahrhaftiges Leben führt, müsst ihr niemandem hinterherlaufen oder um einen Gefallen bitten. Sobald ihre wahre Liebe zu Gott fördert, werdet ihr alles im Leben haben. Erlebt die Glückseligkeit, die in eurem Herzen ist, ohne sie anderen zur Schau zu stellen. Auf der einen Seite ist die Welt und auf der anderen Gott. Ihr könnt nicht beides gleichzeitig haben. Es ist wie das Reiten auf zwei Pferden, was sich mit Sicherheit als gefährlich erweist. Konzentriert euch nur auf Gott und glaubt vollkommen an ihn. Denkt immer an Gott, sowohl in Freude als auch Leid, Kummer und Sorge. Hegt nur den Wunsch nach Gott. Macht euch nicht zu viele Sorgen wegen Schwierigkeiten. Alle Schwierigkeiten sind wie vorbeiziehende Wolken. Wenn ihr Liebe zu Gott pflegt, verschwinden alle Schwierigkeiten im Nu. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2020

Beendet die Gewohnheit der Sorge. Zweifel sind der Grund für Sorgen. Wegen der Eigenschaft der Sorge begegnet ihr mehr Schwierigkeiten. Erfüllt eure Pflichten ohne euch Sorgen zu machen. Wenn ihr ein wahrhaftiges Leben führt, müsst ihr niemandem hinterherlaufen oder um einen Gefallen bitten. Sobald ihre wahre Liebe zu Gott fördert, werdet ihr alles im Leben haben. Erlebt die Glückseligkeit, die in eurem Herzen ist, ohne sie anderen zur Schau zu stellen. Auf der einen Seite ist die Welt und auf der anderen Gott. Ihr könnt nicht beides gleichzeitig haben. Es ist wie das Reiten auf zwei Pferden, was sich mit Sicherheit als gefährlich erweist. Konzentriert euch nur auf Gott und glaubt vollkommen an ihn. Denkt immer an Gott, sowohl in Freude als auch Leid, Kummer und Sorge. Hegt nur den Wunsch nach Gott. Macht euch nicht zu viele Sorgen wegen Schwierigkeiten. Alle Schwierigkeiten sind wie vorbeiziehende Wolken. Wenn ihr die Liebe zu Gott pflegt, verschwinden alle Schwierigkeiten im Nu. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, achtsam auf seine Reinheit sein. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch einen Kopf, die Zunge und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, auf seine Reinheit achten. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch einen Kopf, die Zunge und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, auf seine Reinheit achten. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch Köpfe, Zungen und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Tat – die Arbeit, mit der die Hände sich beschäftigen – ist die Quelle von Freude oder Leid. Ihr behauptet, dass ihr glücklich, beunruhigt, ängstlich oder in Schwierigkeiten wäret, und meistens führen wir diese Begriffe auf andere, nur nicht uns selbst zurück. Das ist nicht richtig; Freud und Leid entstehen wegen eurer eigenen Taten. Ihr erfahrt die Wirkungen eures Handelns, ganz gleich ob ihr diese Tatsache annehmt oder ablehnt. Das ist das Gesetz der Natur. Ihr glaubt vielleicht nicht an Sommer und Winter, Feuer und Regen, aber ihr könnt Hitze und Kälte nicht entrinnen. Sie beeinflussen euch so oder so. Deshalb lenken die Tugendhaften und Weisen ihre Aktivitäten auf vernünftige Bahnen. Nehmt diese Lehren in euch auf und demonstriert ihre Auswirkungen in euren Gedanken und Worten und übersetzt sie ins Handeln! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2020

Ihr alle seid die Verkörperungen der Liebe und Göttlichkeit. Alles was passieren muss, wird passieren. Sorgt euch deswegen aber nicht. Vergangenheit ist Vergangenheit, vergesst die Vergangenheit. Die Zukunft ist ungewiss, grübelt nicht über sie. Die Gegenwart hingegen ist wichtig, lebt in der Gegenwart und seid glücklich. Sorgt euch nicht wegen der Vergangenheit und Zukunft. Wo ist die Vergangenheit? Viele Menschen sind verstorben. Ist einer von ihnen zurückgekommen? Keiner. Ebenso wissen wir nichts über die Zukunft. Warum sollten wir uns wegen ihr sorgen? Sucht das Glück in der Gegenwart. Wenn ihr diese Einstellung habt, werdet ihr euch niemals wegen irgendetwas im Leben sorgen. Was ist die Form von Sorge? Sie ist eine mental erschaffene Angst. Wir sollten uns niemals sorgen. Eile (hurry), Sorgen (worry) und scharfe Gewürze (curry) sind die Ursachen für Herzkrankheiten. Also solltet ihr Eile, Sorgen und scharfe Gewürze meiden. Ihr könnt euch nicht als echte Gottesverehrer bezeichnen, wenn ihr von Sorgen befallen seid. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch extreme spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von jemand anderem empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch äußerste spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von jemand anderem empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch äußerste spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von einem anderen empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2020

Ihr müsst nicht auf die Ankunft eines neuen Jahres warten, um ein neues Leben zu beginnen. Behandelt jede Sekunde wie einen Neuanfang und heiligt jeden Moment eures Lebens. Der Beginn eines neuen Jahres basiert auf den Aussagen derer, die einen Jahreskalender erstellten. Der Kalender ist ein von Menschen künstlich geschaffenes Werkzeug. Sonne und Mond bleiben unverändert. Das allmächtige und allgegenwärtige Göttliche transzendiert solche Ideen. Strebt ernsthaft danach, die Einheit vom Göttlichen (sat) und vom individuellen Bewusstsein (cit) zu erkennen. Wenn diese Vereinigung erreicht wird, erfahrt ihr spirituelle Glückseligkeit (ananda). Dies ist für alle die Hauptaufgabe. Ihr alle solltet danach streben, das wesentliche Ziel eures Lebens als Mensch zu erreichen. Ihr seid an eure eigenen Handlungen in dieser Welt gebunden. Betrachtet den gesamten Kosmos als großes Gebäude des Höchsten Herrn! Lasst eure Handlungen gut sein, seid rein in eurem Sprechen, entwickelt eine heilige Sichtweise und reinigt euer Herz. Sathya Sai, 1. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2020

Ihr müsst nicht auf die Ankunft eines neuen Jahres warten, um ein neues Leben zu beginnen. Behandelt jede Sekunde wie einen Neuanfang und heiligt jeden Moment eures Lebens. Der Beginn eines neuen Jahres basiert auf den Aussagen derer, die einen Jahreskalender erstellten. Der Kalender ist ein von Menschen künstlich geschaffenes Werkzeug. Sonne und Mond bleiben unverändert. Das allmächtige und allgegenwärtige Göttliche transzendiert solche Ideen. Strebt ernsthaft danach, die Einheit vom Göttlichen (sat) und dem individuellen Bewusstsein (cit) zu erkennen. Wenn diese Vereinigung erreicht wird, erfahrt ihr spirituelle Glückseligkeit (ananda). Dies ist für alle die Hauptaufgabe. Ihr alle solltet danach streben, das wesentliche Ziel eures Lebens als Mensch zu erreichen. Ihr seid an eure eigenen Handlungen in dieser Welt gebunden. Betrachtet den gesamten Kosmos als großes Gebäude des Höchsten Herrn! Lasst eure Handlungen gut sein, seid rein in eurem Sprechen, entwickelt eine heilige Sichtweise und reinigt euer Herz. Sathya Sai, 1. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. APRIL 2020

Wir müssen die uns innewohnende göttliche Kraft in Fähigkeiten transformieren, um nützliche Aktivitäten durchzuführen. Wenn Wissen in Fähigkeit umgewandelt wird, erlangt ihr ein Gleichgewicht im Leben. In solch einem Zustand des Gleichmuts entwickelt ihr Einsicht. Mit dieser erworbenen Einsicht und mit göttlichen Kräften geadelt, solltet ihr edle Taten ausführen. Nur dann wird sie für alle höchst fruchtbare und segensreiche Resultate hervorbringen. Führt immer edle Aktivitäten mit reinen Gedanken durch. Einheit bringt Reinheit, und Reinheit führt wiederum zur Göttlichkeit. Ihr solltet niemals die untrennbare Beziehung zwischen Einheit, Reinheit und Göttlichkeit vergessen und stets danach trachten, diese zu erreichen. Ihr müsst alle zusammenkommen und im Geist (spirit) der Opferbereitschaft zusammenarbeiten. Spiritualität ist keine Geschäftstätigkeit. Spiritualität ist göttlich. Spiritualität ist mit Einheit verbunden. Diese Einheit in der Vielfalt allein wird euch großes Glück bescheren. Ich wünsche, dass ihr dieses Prinzip der Einheit fördert. Dann wird jede Aktivität, die ihr durchführt, ihren gebührenden Wert und Heiligkeit erlangen! Sathya Sai, 1. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. APRIL 2020

Zwei verschiedene Eigenschaften sind unter den Menschen zu finden. Ein gemeinsames Merkmal ist, sich der Täuschung hinzugeben, dass sie gute Individuen mit vielen Tugenden, großer Intelligenz und Talent seien. Die zweite Kategorie, die selten ist, ist das Bemerken guter Eigenschaften in anderen, ihrer Verdienste, Fähigkeiten und guten Taten und das Wertschätzen ihrer Ideale. Jesus gehörte zur zweiten Kategorie. Er sah die guten Eigenschaften in anderen, freute sich über ihre Tugenden und teilte seine Freude mit anderen. Jesus lehrte, dass Gott Liebe ist und dass das menschliche Leben genutzt werden sollte, um den innewohnenden Geist (spirit) zu erkennen! Er erklärte, dass es nichts Großes sei, Gutes mit Gutem zu vergelten. Menschen sollten auch denen Gutes tun, die ihnen Schaden zufügen. Verkörperungen der göttlichen Liebe! Reißt die Mauern ein, die euch von einem anderen Wesen trennen. Beseitigt  alle Unterschiede! Fördert Liebe in eurem Herzen. Denkt an Gott und verehrt ihn mit Liebe. Was für eine Hingabe ist das, wenn die Lehren Gottes nicht praktiziert werden? Sathya Sai, 25. Dezember 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2020

Eifersucht ist die erste schlechte Eigenschaft, die ihren Eintritt findet, wenn Duldsamkeit (kshama) ihren Ausgang findet. Das Mahabharata gibt eine grafische Darstellung davon, wie das Leben, das sonst reibungslos ist, durch Eifersucht völlig zerstört werden kann. Die goldene Insel Lanka war wie der Himmel, aber Ravanas Eifersucht reduzierte sie zu Ruinen. Duldsamkeit wird euch vollständigen Schutz bieten, aber ihre Abwesenheit stürzt euch in Leid und Katastrophe. Ungeduld erzeugt Selbstsucht und fördert Eifersucht, die zusammen innere Machtkämpfe und Tendenzen zur Spaltung verschiedenster Art auslösen. Die Probleme, die wir oft erleben, sind größtenteils auf das Fehlen dieser edlen Tugend Duldsamkeit zurückzuführen. Ungeduld hat sogar sehr große spirituell Suchende ruiniert; ebenso reduziert sie Könige zu Bettlern. Das Fehlen von Duldsamkeit kann Yogis zu Rogis (Kranken) machen. Ohne Duldsamkeit degradiert die Menschheit und beginnt ihren Untergang. Wenn ihr diese Eigenschaft kultiviert, wird sie sich sprunghaft entwickeln! Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2020

Eifersucht ist die erste schlechte Eigenschaft, die ihren Eintritt findet, wenn Duldsamkeit (kshama) ihren Ausgang findet. Das Mahabharata illustriert, wie das Leben, das sonst reibungslos ist, durch Eifersucht völlig zerstört werden kann. Die goldene Insel Lanka war wie der Himmel, aber Ravanas Eifersucht reduzierte sie zu Ruinen. Duldsamkeit wird euch vollständigen Schutz bieten, aber ihre Abwesenheit stürzt euch in Leid und Katastrophe. Ungeduld erzeugt Selbstsucht und fördert Eifersucht, die zusammen innere Machtkämpfe und Tendenzen zur Spaltung verschiedenster Art auslösen. Die Probleme, die wir oft erleben, sind größtenteils auf das Fehlen dieser edlen Tugend Duldsamkeit zurückzuführen. Ungeduld hat sogar sehr große spirituell Suchende ruiniert; ebenso reduziert sie Könige zu Bettlern. Das Fehlen von Duldsamkeit kann Yogis zu Rogis (Kranken) machen. Ohne Duldsamkeit degradiert die Menschheit und beginnt ihren Untergang. Wenn ihr diese Eigenschaft kultiviert, wird sie sich sprunghaft entwickeln! Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2020

Jesus wusste, dass alles Gottes Wille ist. Auch als er am Kreuz Qualen litt, hegte er keinen Groll gegen andere und mahnte, diejenigen, die bei ihm waren, alle als Werkzeug des Willens Gottes zu behandeln. Es ist sehr schwierig, unerschütterlichen Glauben zu entwickeln und diesen im Alltag zu leben! Der Verstand hüpft von Glaube zu Zweifel, wie Arjuna beklagte, und verursacht Aufruhr und Verwirrung. Aber ihr könnt ihn mit eigener Anstrengung besiegen! Die Schwarzbiene kann ein Loch ins härteste Holz bohren. Aber wenn sie in der Dämmerung Nektar aus der Lotosblume saugt und sich die Blütenblätter schließen und sie umfangen, besteht keine Hoffnung zu entkommen! Die Schwarzbiene weiß nicht, wie sie mit Zartheit umgehen soll! Ebenso spielt der Verstand überall seine Streiche; wenn er auf die Lotosfüße Gottes gelegt wird, wird er inaktiv und harmlos. Kultiviert Losgelöstheit und bändigt die Launen des Verstandes. Manifestiert die in euch wohnende Göttlichkeit. Sathya Sai, 24. Dezember 1980     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. APRIL 2020

Das erste, was ihr tun müsst ist, Selbstvertrauen zu entwickeln. Menschen, die kein Vertrauen in ihr eigenes Selbst haben, beginnen umherzuwandern, hin und her zu schwanken und verschiedene Wege zu gehen. Wenn ihr euren Körper an verschiedene Orte bringt und euch ziellos hierhin und dorthin bewegt, wandert auch das Denken (mind) an verschiedene Orte. Als Erstes müsst ihr euren physischen Körper stabilisieren. Wenn ihr einen mit Wasser gefüllten Behälter tragt und sich der Behälter ständig bewegt, so bewegt sich auch das Wasser darin andauernd. Wir sollten also unseren Körper und seine Gliedmaßen nicht ständig ziellos bewegen. Dies ist ein sehr wesentlicher Bestandteil der Meditationspraxis. Wir sollten während der Meditation ruhig dasitzen und den Körper stillhalten. Warum bitten wir die Menschen in einer aufrechten Körperhaltung und ruhig in der Meditation zu sitzen? Wenn der Körper gerade und ruhig ist, dann ist der Geist im Inneren auch gerade und ruhig. Es ist also zuerst einmal wichtig, euren Körper zu kontrollieren, indem ihr sicherstellt, dass alle Gliedmaßen und Körperorgane stabil sind. Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2020

Arjuna war nicht nur Krishnas Schwager, sie waren auch gute Freunde. Krishna hatte zweifellos die Macht, den eigensinnigen Verstand seines Verwandten im Handumdrehen in ein erleuchtetes Instrument für entschlossenes Handeln zu verwandeln. Aber Krishna nutzt nicht eine seiner Kräfte! Er verschrieb nur die Medizin und die Kur, Arjuna musste die Arznei schlucken und die Kur selbst befolgen, um gerettet zu werden. Krishna sagte: „Du bist mein Freund, du bist mein Verwandter, du bist mir so nah, dass ich jetzt dein Wagenlenker bin. Du bist in großer Not. Ich stimme zu, dass die Täuschung, die dich überwältigt hat, schnell beseitigt werden muss. Aber Deine Unwissenheit (ajnana) muss durch deine eigenen Bemühungen abfallen, nicht durch ein Wunder, das ich bewirke.“ Die Wahrheit, die durch den eigenen Kampf mit der Unwahrheit gewonnen wird, ist ein bleibender Schatz. Der Kampf wird euch stärken, um den wahren Schatz wertzuschätzen! Sathya Sai, 2. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. APRIL 2020

Speisen auf dem Teller werden schlecht, wenn sie nicht von uns oder einem hungrigen Menschen verzehrt werden, sondern unangerührt bleiben. Stellt euch vor, wie das Schicksal unseres Lebens aussieht, wenn unsere Fehler und Versäumnisse weder durch eigenes Bemühen noch durch Befolgung der Ratschläge großer Seelen, denen der Reinigungsprozess gelungen ist, korrigiert werden! Wie der Teller mit gekochten Linsen (dhal), der zu lange aufbewahrt wird, stinkt auch das Leben. Die Menschen erkennen nicht die Wahrheit, dass spirituelle, moralische und verhaltensbasierte Werte die Kronjuwelen menschlicher Errungenschaft sind. Wenn die Menschen nicht im Amt sind, schreiben sie Artikel und Essays über Bildung oder halten nachgeplapperte Papageienreden von Bühnen aus. Wenn dieselben Personen Autoritätspositionen erlangen, setzen sie Maßnahmen in die Praxis um, die ganz im Gegensatz zu dem stehen, was sie zuvor gesagt haben. Natürlich sind Reden auf Bühnen gut, aber am Praktizieren sollte es nicht hapern. Wenn diese Krankheit des Redens ohne Praktizieren nicht geheilt wird, offenbaren Bildung und echte Gelehrsamkeit ihren wahren Wert nicht! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. APRIL 2020

Die erhabene Bedeutung der göttlichen Weisheit kann nur erfasst oder einem anderen vermittelt werden, wenn der reine Geist sein offenbarendes Licht ausstrahlt. In einen Raum, der peinlich sauber gehalten wird, treten keine Schlangen, Skorpione oder gifthaltigen Insekten ein – sie sind nur an dunklen und schmutzigen Orten. Ebenso kann heilige Weisheit nicht in dunkle und schmutzige Herzen eindringen. Stattdessen wird die giftige Brut wie Ärger diese Herzen als sympathische Zuflucht empfinden. Ihr könnt einen Klumpen Kohle nicht mit Wasser und Seife reinigen. Es hilft auch nicht, ihn in Milch zu waschen. Der einzige Weg ist, ihn mit Feuer zum Brennen zu bringen. Feuer verwandelt die Kohle in einen Haufen weißer Asche. Ebenso zerstört nur das Bewusstsein des Selbst (atmajnana) – das Wissen um Brahman (brahmavidya) – die Dunkelheit der Unwissenheit und den Schmutz des Verlangens. Dunkelheit kann nur mit Hilfe des Lichts beendet werden. Die Dunkelheit kann nicht überwältigt werden, indem man sie mit mehr Dunkelheit angreift. Spirituelle Weisheit erzeugt innere Erleuchtung, die erforderlich ist, um die innere Dunkelheit zu zerstören. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. APRIL 2020

Die Welt ist der Wohnsitz des Herrn. Deshalb kann niemand Anspruch auf persönlichen Besitz erheben und sollte die geringste Spur von Egoismus überwunden werden. Löst euch von allen Bindungen, fühlt die Gegenwart Gottes überall. Gebt das Gefühl von „ich“ und „du“ auf; nur dann könnt ihr die Herrlichkeit dessen verstehen, was weder „ich“ noch „mein“ ist. Das bedeutet nicht, dass ihr dem weltlichen Leben entsagen müsst. Um festzustellen, ob euer Handeln als heilig angesehen werden kann, müsst ihr prüfen, ob es Bindungen stärkt oder von Abhängigkeiten befreit. Um festzustellen, ob euer Handeln sündig ist, müsst ihr prüfen, ob es von Habgier bestimmt wird. Die wahre Lehre des Selbst (atma-vidya) weist an, dass mit der Welt so umgegangen wird, wie die Pflicht es erfordert, aber in einem Geist der Loslösung und Vermeidung von Verstrickungen. Heißt die geistige Glückseligkeit willkommen, die der Herr, die Verkörperung der geistigen Glückseligkeit, euch verleiht, und erlebt sie mit Dankbarkeit und ohne Anhaftung an Wünsche.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. APRIL 2020

Einst erreichten drei Menschen die Himmelspforte. Einer von ihnen erklärte, er sei der Meister aller Schriften und deshalb sollte das Himmelstor für ihn geöffnet werden, um ihn einzulassen. Die Wächter des Tores sagten: „Du bist nur mit den Texten vertraut und hast keine  praktische Erfahrung. Du mögest fortgehen.“ Der zweite Mann sagte: „Ich habe viele Opferriten (yaga) und Rituale (yajna) durchgeführt.“ Die Wächter antworteten ihm: „Du hast deine Opfer nur für egoistische Ziele dargebracht. Du hast hier keinen Platz.“Der dritte, ein Bauer, nähert sich dem Tor und sagte: „Ich bin ein armer Bauer und besitze eine Hütte auf zwei Morgen Land. Wenn Wanderer des Weges kamen, bot ich ihnen Essen und Trinken an und bei Bedarf auch Schutz. Ich habe das Wenige, das ich gerade hatte, mit ihnen geteilt. Das waren alle spirituellen Übungen (sadhana), zu denen ich in der Lage war.“ Die Wächter sagten: „Du mögest eintreten.“ Die Geschichte veranschaulicht die Wahrheit, dass nur diejenigen, die bereit sind, das Wenige, das sie haben, um die Not anderer zu lindern, sich das Recht erwerben den Himmel zu betreten. Sathya Sai, 26 März 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2020

Es bestand eine große Einheit und Verständnis nicht nur unter den vier Brüdern Rama, Lakshmana, Bharatha und Shatrughna, sondern auch unter ihren Gemahlinnen. Jeder Charakter im Ramayana ist ein Vorbild für jede Familie. Gibt es heute eine Familie, in der Söhne und Schwiegertöchter in Freundschaft leben? Gibt es eine Familie, in der Brüder in Harmonie leben, ohne sich Streitigkeiten hinzugeben? Nirgendwo finden wir heute solch eine ideale Familie. Ihr könnt Wünsche haben, aber sie sollten immer begrenzt sein. Sie sollten auf Wahrheit und Gerechtigkeit beruhen. Esst nicht alles, was ihr gerade bekommt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn kommt. Ihr solltet nur nach gründlichem Überdenken sprechen. Dies sind einige der Lektionen, die das Ramayana die Menschheit lehrt. Bedenkt, dass die Geschichte von Rama nicht uralt ist. Sie ist ewig und immer gültig. Sie ist voller Glücksverheißung. Gebt den ganzen Hass und alle Meinungsverschiedenheiten auf! Möget ihr euer Herz mit den heiligen Idealen des Ramayana anfüllen! Möget ihr in Frieden und Harmonie leben! Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2020

Es bestand eine große Einheit und Verständnis nicht nur unter den vier Brüdern Rama, Lakshmana, Bharatha und Shatrughna, sondern auch unter ihren Gemahlinnen. Jeder Charakter im Ramayana ist ein Vorbild für jede Familie. Gibt es heute eine Familie, in der Söhne und Schwiegertöchter in Freundschaft leben? Gibt es eine Familie, in der Brüder in Harmonie leben, ohne sich Streitigkeiten hinzugeben? Nirgendwo finden wir heute solch eine ideale Familie. Ihr könnt Wünsche haben, aber sie sollten immer begrenzt sein. Sie sollten auf Wahrheit und Rechtschaffenheit beruhen. Esst nicht alles, was ihr gerade bekommt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn kommt. Ihr solltet nur nach gründlichem Überdenken sprechen. Dies sind einige der Lektionen, die das Ramayana die Menschheit lehrt. Bedenkt, dass die Geschichte von Rama nicht uralt ist. Sie ist ewig und immer gültig. Sie ist voller Glücksverheißung. Gebt den ganzen Hass und alle Meinungsverschiedenheiten auf! Möget ihr euer Herz mit den heiligen Idealen des Ramayana anfüllen! Möget ihr in Frieden und Harmonie leben! Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. APRIL 2020

Rama ist der Bewohner eines jeden Körpers. Er ist der Atmarama, der Rama (Quelle der Glückseligkeit) in jedem Einzelnen. Seine Segnungen, die aus jener inneren Quelle kommen, können Frieden und Glückseligkeit bringen. Er ist die wahre Verkörperung des Dharma –all der Regeln der Sittlichkeit, welche die Menschheit in Liebe und Eintracht zusammenhalten. Das Ramayana, die Geschichte Ramas, lehrt uns zweierlei: den Wert der Loslösung und die Notwendigkeit, in jedem Lebewesen des Göttlichen gewahr zu werden. Vertrauen in Gott und Losgelöstsein vom Streben nach äußeren Zielen sind die Schlüssel zur Befreiung des Menschen. Gib die Sinnesobjekte auf, und du wirst Rama gewinnen! Sita gab die Annehmlichkeiten eines Lebens im Überfluss in Ayodhya auf, und so konnte sie in der Zeit der „Verbannung“ mit Rama zusammensein. Als sie aber einen verlangenden Blick auf den goldenen Hirsch warf und ihn haben wollte, verlor sie Ramas Gegenwart. Verzicht führt zu Freude; Anhaften an etwas bringt Kummer. Sei in der Welt, aber nicht von der Welt! Mache dein Herz rein und stark. Sei fest gegründet im Glauben, dass Rama die Wirklichkeit deines Daseins ist. Sathya Sai, Die Geschichte von Rama Band 1, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2020

Wir reden oft übers Beten. Gebet bedeutet nicht, eine Petition bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index der Erfahrung atmischer Glückseligkeit. Beten ist eine Methode, diese Glückseligkeit zu teilen, um sich herum zu verbreiten und in diese Glückseligkeit eingetaucht zu sein. Das Gebet muss aus dem Herzen kommen. Ein Gebet, das nicht tief empfunden wird, ist nutzlos. Gott akzeptiert ein Herz ohne Worte. Aber er akzeptiert keine Worte und Gebete, die nicht vom Herzen kommen. Deshalb wird Gott als Herr des Herzens (hridayesa) beschrieben. Nur wenn ihr daran glaubt, seid ihr in der Lage eure Göttlichkeit zu manifestieren. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Solange ihr voller Zweifel seid, werdet ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren. Sathya Sai, 29. Juli 1988    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie daran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was immer er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was immer er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederholt das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MÄRZ 2020

Es gibt keine zeitlichen oder räumlichen Einschränkungen, um sich in der Kontemplation des allgegenwärtigen Gottes zu festigen. Es gibt dafür nichts Besseres als einen heiligen Ort und eine besondere Zeit. Wo immer der Geist bei der Kontemplation des Göttlichen verweilt, ist der heilige Ort! Wann immer er dies tut, ist der glückverheißende Moment! Sogleich muss man über Gott meditieren. Die Welt kann Wohlstand durch disziplinierte Seelen erreichen, deren Herzen rein sind und die das Salz der Erde repräsentieren. In dem Versuch, das Wohl der Welt von diesem Augenblick an zu fördern, sollte jeder von euch für die Ankunft solch göttlicher Persönlichkeiten beten, den Segen der Großen verdienen und versuchen, das Leid des Tages zu vergessen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 73  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2020

Das Verständnis, dass Dienst an Gott und Dienst an der Menschheit ein und dasselbe sind, hängt von eurem Schicksal, früheren Handlungen und eurer spirituellen Disziplin ab. Meditiert und wiederholt den Namen Gottes, bis ihr diese Einheit erfasst, damit euer Geist frei von den Wellen der Gedanken wird und stattdessen mit göttlicher Gestalt angefüllt ist. Führt auch Taten zum Wohl anderer aus. Weiht eure Zeit dem Dienst an der Welt, unabhängig von den Ergebnissen, die daraus resultieren. So werdet ihr gesegnet. Andernfalls wird euer Verstand sehr damit beschäftigt sein, Handlungen für sich selbst auszuführen, obwohl der Körper möglicherweise inaktiv ist. Menschen mit solchen Gedanken fallen dem Schicksal (karma) zum Opfer, obwohl sie nichts tun! Wenn ein Mensch den Verstand (mind) auf die Kontemplation Gottes und das Streben nach Wahrheit fixiert hat, obwohl der Körper und die Sinne Handlungen ausführen, die der Welt dienen, wird er von nichts beeinflusst sein. Obwohl er Handlungen (karma) ausführt, ist er immer noch ein Nichthandelnder. Darin ist die Lektion der Bhagavadgita eingebettet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 72  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2020

Die Menschen sagen, dass der Dienst an der Menschheit (manava-Seva) Dienst an Gott (madhava-Seva) ist. Das ist eine wahre Aussage. Eine bloße Wiederholung dieses Mottos ist jedoch nutzlos, wenn der Dienst ohne Vertrauen in die Göttlichkeit der Menschen und mit Blick auf Ruf und Ruhm sowie die Früchte des eigenen Handelns geleistet wird. Ganz gleich welche Handlungen man auch unternimmt, wenn man ständig die Kontemplation Gottes als Begleiter hat und an die wesentliche Göttlichkeit der Menschen glaubt, ist die Aussage gerechtfertigt. Wie kann der Dienst an Gott ohne Gedanken an Gott entstehen? Solch ein Gerede kann man nur als  Show betrachten. Das werde ich nicht gutheißen. Stattdessen muss alles, was mit Gedanken an Gott auf dem Weg der Wahrheit und gemäß den Aspekten des Dharma getan wird, als selbstloser Dienst (seva) an Gott betrachtet werden. Tatsächlich müssen diejenigen, die in die ununterbrochene Kontemplation Gottes eingetaucht sind, überhaupt keine andere Aufgabe erledigen. Die Frucht ihres Gebets kann die Welt heiligen. Aber nicht alle können auf diese Weise beschäftigt sein. Versucht also, euch auf diese Phase vorzubereiten, indem ihr euer Denken (mind) reinigt und eure Wünsche verringert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 71  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2020

Die Menschen sagen, dass der Dienst an der Menschheit (manava-Seva) Dienst an Gott (madhava-Seva) ist. Das ist eine wahre Aussage. Eine bloße Wiederholung dieses Mottos ist jedoch nutzlos, wenn der Dienst ohne Vertrauen in die Göttlichkeit der Menschen und mit Blick auf Ruf und Ruhm sowie die Früchte des eigenen Handelns geleistet wird. Ganz gleich welche Handlungen man auch unternimmt, wenn man ständig die Kontemplation Gottes als Begleiter hat und an die wesentliche Göttlichkeit der Menschen glaubt, ist die Aussage gerechtfertigt. Wie kann der Dienst an Gott ohne Gedanken an Gott entstehen? Solch ein Gerede kann man nur als  Show betrachten. Dem werde ich nicht zustimmen. Stattdessen muss alles, was mit Gedanken an Gott auf dem Weg der Wahrheit und gemäß den Aspekten des Dharma getan wird, als selbstloser Dienst (seva) an Gott betrachtet werden. Tatsächlich müssen diejenigen, die in die ununterbrochene Kontemplation Gottes eingetaucht sind, überhaupt keine andere Aufgabe erledigen. Die Frucht ihres Gebets kann die Welt heiligen. Aber nicht alle können auf diese Weise beschäftigt sein. Versucht also, euch auf diese Phase vorzubereiten, indem ihr euer Denken (mind) reinigt und eure Wünsche verringert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 71  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2020

Die von Heiligen angelegten Wege brauchen möglicherweise ab und zu Reparaturen, entweder von denen, die sie benutzen, oder von denen, die die Herrschaft darüber beanspruchen. Um solcher Reparaturen willen sendet Gott gelegentlich autorisierte Personen, Weise und göttliche Menschen. Durch ihre guten Lehren wird der Weg, den das Volk Gottes der Vergangenheit eröffnet hat, wieder klar und geglättet. Wenn also der Wille des Herrn, die Bedürfnisse spirituell Suchender und die Lehren großer Menschen ihre kombinierte Wirkung entfalten, ist das Glück der Welt gesichert und unvermindert. Wenn die ganze Menschheit gleichzeitig darum betet, dass Unruhe, Unrecht, Unordnung und Falschheit in Frieden, Wahrheit, Liebe und gegenseitigen Dienst umgewandelt werden, dann werden die Dinge sicherlich besser. Es gibt keinen anderen Ausweg. Sich Sorgen machen ist unergiebig. Dies ist kein Anlass für Verzweiflung. Es ist gegen das Wesen der Menschen, sich auf Schwäche zu berufen. Gebt die Suche nach allen anderen Mitteln auf! Greift auf Gebet, gegenseitige Liebe, Respekt und Dienst zurück. Zögert nicht länger; bald werdet ihr Zufriedenheit und Freude erreichen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 70  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2020

Die von Heiligen angelegten Wege brauchen möglicherweise ab und zu Reparaturen, entweder von denen, die sie benutzen, oder von denen, die die Befugnis darüber beanspruchen. Um solcher Reparaturen willen sendet Gott gelegentlich befugte Personen, Weise und göttliche Menschen. Durch ihre guten Lehren wird der Weg, den das Volk Gottes der Vergangenheit eröffnet hat, wieder klar und geglättet. Wenn also der Wille des Herrn, die Bedürfnisse spirituell Suchender und die Lehren großer Menschen ihre kombinierte Wirkung entfalten, ist das Glück der Welt gesichert und unvermindert. Wenn die ganze Menschheit gleichzeitig darum betet, dass Unruhe, Unrecht, Unordnung und Falschheit in Frieden, Wahrheit, Liebe und gegenseitigen Dienst umgewandelt werden, dann werden die Dinge sicherlich besser. Es gibt keinen anderen Ausweg. Sich Sorgen machen ist unergiebig. Dies ist kein Anlass für Verzweiflung. Es ist gegen das Wesen der Menschen, sich auf Schwäche zu berufen. Gebt die Suche nach allen anderen Mitteln auf! Greift auf Gebet, gegenseitige Liebe, Respekt und Dienst zurück. Zögert nicht länger; bald werdet ihr Zufriedenheit und Freude erreichen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 70  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2020

Ihr habt sicherlich viele Neujahrsfeste (Ugadi) in eurem Leben gefeiert. Bestimmte traditionelle Praktiken gehören zu jedem Festtag, wie zum Beispiel ein heiliges Bad, das Tragen neuer Kleidung, das Säubern des Hauses und es mit Girlanden aus grünen Blättern zu schmücken. Größe besteht im Reinigen unserer Gedanken, nicht bloß des vergänglichen Körpers. Die Bedeutung eines Festes besteht nicht darin, neue Kleidung zu tragen, sondern neue und edle Gedanken zu kultivieren. Das Haus sollte nicht nur mit Girlanden aus grünen Blättern geschmückt sein, sondern auch mit Girlanden aus Liebe. Teilt eure Liebe mit allen, die euer Haus besuchen. Nur dann feiern wir das Fest in seinem wahren Geist. Heute ist die Menschheit von Angst und Unruhe geplagt. Mut und Stärke lassen wegen unheiliger Gedanken und böser Gefühle nach. Eure Feinde befinden sich nicht im Äußeren. Schlechte Gedanken sind eure schlimmsten Feinde. Edle Gedanken, die auf Wahrheit beruhen, sind hingegen eure besten Freunde! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2020

Ihr habt sicherlich viele Neujahrsfeste (Ugadi) in eurem Leben gefeiert. Bestimmte traditionelle Praktiken gehören zu jedem Festtag, wie zum Beispiel ein heiliges Bad, das Tragen neuer Kleidung, das Säubern des Hauses und es mit Girlanden aus grünen Blättern zu schmücken. Größe besteht im Reinigen unserer Gedanken, nicht bloß des vergänglichen Körpers. Die Bedeutung eines Festes besteht nicht darin, neue Kleidung zu tragen, sondern neue und edle Gedanken zu kultivieren. Das Haus sollte nicht nur mit Girlanden aus grünen Blättern geschmückt sein, sondern auch mit Girlanden aus Liebe. Teilt eure Liebe mit allen, die euer Haus besuchen. Nur dann feiern wir das Fest in seinem wahren Geist. Heute ist die Menschheit von Angst und Unruhe geplagt. Mut und Stärke lassen wegen unheiliger Gedanken und böser Gefühle nach. Eure Feinde befinden sich nicht im Äußeren. Schlechte Gedanken sind eure schlimmsten Feinde. Edle Gedanken, die auf Wahrheit beruhen, sind hingegen eure besten Freunde! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2020

Sorgt euch nicht, dass das neue Jahr gefährliche Aussichten mit sich bringt. Keine Gefahr wird diese Welt treffen. Kultiviert den Geist (spirit) der Liebe in euch mit heiligen Gefühlen und göttlichen Gedanken. Lernt heute, euer Herz mit selbstloser Liebe anzufüllen und eure Hände mit dem Ornament der Opferbereitschaft zu schmücken. Opferbereitschaft ist das Juwel für eure Hände. Wahrheit ist die schöne Kette, die ihr tragen solltet. Entwickelt die Gewohnheit, euch mit diesen Juwelen jeden Tag im neuen Jahr zu schmücken. Wahrheit ist Gott. Liebe ist Gott. Rechtschaffenheit [Dharma] ist Gott. Wenn ihr Gott verehrt, indem ihr diese Prinzipien täglich praktiziert, wird er sich manifestieren. Zweifelt niemals daran! Seid bereit, Herausforderungen mit Liebe und Weitsicht zu begegnen. Macht euch Gott zum Freund, dann ist euch bestimmt, in all euren Unternehmungen erfolgreich zu sein! Liebt Gott von ganzem Herzen. Ihr werdet ein glückseliges und friedliches Leben voller Begeisterung führen. Betet mit einem weiten Gefühl: Samastha Loka sukhino bhavantu (Möge die ganze Welt glücklich sein)! Kultiviert selbstlose Liebe und fördert den Frieden über alle Nationen hinweg! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2020

Sorgt euch nicht, dass das neue Jahr gefährliche Aussichten mit sich bringt. Keine Gefahr wird diese Welt treffen. Kultiviert den Geist (spirit) der Liebe in euch mit heiligen Gefühlen und göttlichen Gedanken. Lernt heute, euer Herz mit selbstloser Liebe anzufüllen und eure Hände mit dem Ornament der Opferbereitschaft zu schmücken. Opferbereitschaft ist das Juwel für eure Hände. Wahrheit ist die schöne Kette, die ihr tragen solltet. Entwickelt die Gewohnheit, euch mit diesen Juwelen jeden Tag im neuen Jahr zu schmücken. Wahrheit ist Gott. Liebe ist Gott. Rechtschaffenheit [Dharma] ist Gott. Wenn ihr Gott verehrt, indem ihr diese Prinzipien täglich praktiziert, wird er sich manifestieren. Zweifelt niemals daran! Seid bereit, Herausforderungen mit Liebe und Weitsicht zu begegnen. Macht euch Gott zum Freund, dann ist es euch bestimmt, in all euren Unternehmungen erfolgreich zu sein! Liebt Gott von ganzem Herzen. Ihr werdet ein glückseliges und friedliches Leben voller Begeisterung führen. Betet mit einem weiten Gefühl: Samastha Loka sukhino bhavantu (Möge die ganze Welt glücklich sein)! Kultiviert selbstlose Liebe und fördert den Frieden über alle Nationen hinweg! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Diejenigen, die danach streben sich in der Kontemplation Gottes (Brahma-nishta) zu festigen, müssen die Einsamkeit suchen, zu bestimmten Zeiten Meditation und Namenswiederholung praktizieren und durch diese spirituellen Übungen die Ausrichtung auf das Eine erlangen. Sie müssen immer bemüht sein, Taten zu vollbringen, die das Wohl aller Wesen bewirken. Sie müssen immer mit Arbeit beschäftigt sein, ohne sich um deren Früchte zu kümmern. Nur wenn solche Menschen auf die Erde kommen, wird alles Leid enden. Dies ist das Zeichen des Goldenen Zeitalters (krithayuga). Wenn sich die „Großen“ und Autoritätspersonen auf diese Weise im Dienst an der Menschheit engagieren und das Wohlergehen der Welt fördern, werden die Diebe Leidenschaft, Hass, Stolz, Neid, Eifersucht und Einbildung nicht in die Gedanken der Menschen eindringen. Der göttliche Besitz der Menschen, wie Rechtschaffenheit, Barmherzigkeit, Wahrheit, Liebe, Wissen und Weisheit, wird vor Schaden geschützt sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 68    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Diejenigen, die danach streben sich in der Kontemplation Gottes (brahma-nishta) zu festigen, müssen die Einsamkeit suchen, zu bestimmten Zeiten Meditation und Namenswiederholung praktizieren und durch diese spirituellen Übungen die Ausrichtung auf das Eine erlangen. Sie müssen immer bemüht sein, Taten zu vollbringen, die das Wohl aller Wesen bewirken. Sie müssen immer mit Arbeit beschäftigt sein, ohne sich um deren Früchte zu kümmern. Nur wenn solche Menschen auf die Erde kommen, wird alles Leid enden. Dies ist das Zeichen des Goldenen Zeitalters (krithayuga). Wenn sich die „Großen“ und Autoritätspersonen auf diese Weise im Dienst an der Menschheit engagieren und das Wohlergehen der Welt fördern, werden die Diebe Leidenschaft, Hass, Stolz, Neid, Eifersucht und Einbildung nicht in die Gedanken der Menschen eindringen. Der göttliche Besitz der Menschen, wie Rechtschaffenheit, Barmherzigkeit, Wahrheit, Liebe, Wissen und Weisheit, wird vor Schaden geschützt sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 68    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Nur Bäume, die auf fruchtbarem Boden wachsen, können gute Früchte tragen. Diejenigen, die auf salzhaltigen Böden wachsen, sind fruchtarm. Gleichermaßen können auch nur in unverschmutzten Herzen heilige Gefühle, Kraft und Gaben in Pracht erstrahlen. Die Menschen, die gegenwärtig Gott kontemplieren (brahma-nishtas) praktizieren dieselbe Meditation und dasselbe Om (pranava) wie ihre Namensbrüder in der Vergangenheit. Der Unterschied zwischen ihnen ergibt sich aus dem Rückgang der Selbstkontrolle auf dem Gebiet der spirituellen Disziplin. Wenn die Zahl der großen Seelen (maha-purusha), die an einsamen Orten unerschütterlich über Gott meditierten, abnahm, kam viel Leid auf die Welt. Diejenigen, die heute existieren, beschädigen ihre Kontemplation Gottes, indem sie dafür sorgen, dass sich Hindernisse für die Durchführung ihrer spirituellen Praktiken anhäufen, indem sie von billigem Lob und Ruhm versklavt werden, indem sie in Täuschung verwickelt sind und sich rastlos bemühen, Ehre zu erlangen und die von ihnen gegründeten Institutionen auszudehnen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 67  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2020

Es gibt einen großen Unterschied zwischen denen, die in der Vergangenheit in der Gott-Kontemplation (brahma-nishtas) gefestigt waren, und denen, die heute Gott (brahman) kontemplieren. Erstens ist es notwendig, die Größe der Kontemplation Gottes (brahman) zu erfassen. In der Vergangenheit wurde diese Größe erkannt und heilige Menschen waren in das Erleben von Heiligkeit versunken. Weil dies von heutigen Menschen nicht getan wird, ist Armut über uns gekommen. Es kann sich die Frage stellen, warum solche heiligen Gefühle jetzt nicht auftauchen. Aber eigentlich fehlen sie nicht. Für das größer und kleiner werden eines Feuers ist Brennstoff  die einzige Ursache. Es gibt keinen anderen Grund. Je mehr Brennstoff,  desto heller und größer scheint das Feuer! Jeder Mensch auf dieser Welt hat das unbestrittene Recht, sein eigenes Feuer mit Brennstoff zu versorgen! Feuer hat von Natur aus die Kraft, Licht zu geben, aber es braucht Brennstoff. Der Brennstoff der Entsagung, des Friedens, der Wahrheit, der Barmherzigkeit, der Nachsicht und des selbstlosen Dienens muss ständig in das Feuer des Intellekts (buddhi) des spirituell Suchenden gegeben werden. Es ist dieses Feuer, welches das Licht der Weisheit ausstrahlt. Je mehr spirituell Suchende dies tun, desto wirksamer und strahlender können sie werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 67  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2020

Alle sollten so ein Leben führen, dass keinem Lebewesen Schmerz zugefügt wird. Das ist ihre höchste Pflicht. Es ist auch die wichtigste Pflicht eines jeden, der die Chance eines Lebens als Mensch bekommen hat, einen Teil seiner Energie regelmäßig dem Gebet, der Wiederholung des Gottesnamens und der Meditation zu widmen. Jeder muss Leben mit Wahrheit, Rechtschaffenheit, Friedlichkeit und guten Werken des Dienstes an anderen gleichsetzen. Man muss sich vor Taten, die anderen schaden oder sündig sind, so fürchten wie man sich vor dem Anfassen von Feuer oder dem Stören einer Kobra fürchtet. Man muss so viel Anhaftung und Festigkeit im Ausführen guter Taten, im Glücklichmachen anderer und Anbeten Gottes haben, wie man jetzt am Anhäufen von Gold und Reichtümern hat. Das ist die Pflicht (dharma) des Menschen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 65  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2020

Ganz gleich welche Unannehmlichkeiten auch auftreten, man muss versuchen spirituelle Übungen ohne Unterlass und Änderung der Disziplinen fortzuführen. Weltliche Verluste, Leid und Sorgen als nur vorübergehend und wandelbar betrachtend und in der Erkenntnis, dass diese ganze Namenswiederholung und Meditation nur dazu dient, dieses Leid zu überwinden, sollte der spirituell Suchende beides getrennt halten, ohne es zu vermischen. Er muss verstehen, dass Verlust, Leid und Sorge äußerlich sind und zu dieser Welt gehören und dass die Namenswiederholung und Meditation innerlich sind und in das Reich der Liebe zu Gott gehören. Das wird reine (pativrata) Hingabe genannt. Denkt zur bestimmten Zeit zumindest an die Meditation und Wiederholung des Namens, die in der Vergangenheit zur gleichen Zeit durchgeführt wurde, selbst wenn ihr in einem Zug, einem Bus oder einer solch ungelegenen Umgebung seid. Auf diese Weise spirituellen Wohlstand anhäufend kann man gewiss ein Meister werden und das Selbst (atman) erreichen.  Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 64  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2020

Ändert nicht den Namen und die Gestalt, die ihr liebt, verehrt und für die Namenserinnerung ausgewählt (smarana) habt. Das Ändern des Namens und der Gestalt ist kein Fehler, wenn es aus Unwissenheit erfolgt. Aber nachdem man das Wiederholen des Namens und das Meditieren über den einen Namen und deren Gestalt voller Glauben fortgesetzt hat und wenn man weiß, dass das Ändern falsch und schädlich wirkt, ist ein Wechsel sicherlich nicht richtig. Konzentration ist unmöglich, wenn ihr den Namen oft wechselt. Euer Verstand erreicht dann keine Ausrichtung auf den Einen. Das Ziel spiritueller Disziplin ist diese Ausrichtung auf das Eine. Vermeidet daher das ständige Annehmen und Verwerfen der unterschiedlichen Namen Gottes. Wählt einen einzelnen Namen für die Wiederholung (japa) und Meditation aus. Seid fest und ganz davon überzeugt, dass alle Namen und Gestalten Gottes nichts anderes als der Name und die Gestalt sind, zu denen ihr betet. Euer gewählter Name und die Gestalt dürfen euch nicht das geringste Gefühl von Abneigung oder Unzufriedenheit vermitteln. Setzt die spirituellen Praktiken ohne Unterlass und ohne Abänderung in eurer Disziplin fort, ganz gleich welchen Unannehmlichkeiten ihr auch begegnet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 64  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2020

Ändert euren Blickwinkel. Wenn ihr es praktiziert, die Welt unter dem Gesichtspunkt der Allgegenwart des Göttlichen zu sehen, werdet ihr transformiert. Ihr werdet dann die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Vor Gott könnt ihr nichts verbergen. Viele stellen sich vor, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami unzählige Augen hat. Selbst eure Augen sind göttlich. Aber ihr seid euch eures wahren Wesens nicht bewusst. Wenn ihr an euch glaubt, werdet ihr auch an Gott glauben. Erkennt, dass es nichts gibt, was über die Kraft Gottes hinausgeht. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr wie mit einem Magneten zu Gott hingezogen. Das erfordert Reinheit, denn ein Magnet kann ein mit Rost bedecktes Stück Eisen nicht anziehen. Ebenso wird Gott keine unreine Person zu sich ziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt die Überzeugung, dass Gott alles ist. Gott wird euch nicht aufgeben, wenn ihr diese Überzeugung habt. Sathya Sai, 27. Februar 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte immer nach dem Wahrhaftigen und Freudvollen streben und muss alle Gedanken an das Unwahre, Traurige und Deprimierende meiden. Depression, Zweifel und Eingebildetheit, sie sind wie Rahu und Kethu für den spirituell Suchenden. Sie schaden der eigenen spirituellen Praxis. Wenn die eigene Hingabe gut gefestigt ist, können sie leichter vertrieben werden, wenn sie auftauen. Überdies ist es für den spirituell Suchenden das Beste, unter allen Umständen freudvoll, lächelnd und enthusiastisch zu sein. Diese reine Haltung ist mehr noch als Hingabe und spirituelle Weisheit wünschenswert. Alle, die sie erlangt haben, verdienen es, das Ziel zuerst zu erreichen. Diese Eigenschaft der Freude zu aller Zeit ist die Frucht des Guten, das in früheren Leben getan wurde. Ein Mensch, der stets besorgt, deprimiert und voller Zweifel ist, kann niemals Glückseligkeit erlangen, ganz gleich was die spirituelle Übung ist, die er ausführt. Die wichtigste Aufgabe eines spirituell Suchenden ist das Fördern von Enthusiasmus. Durch diese Begeisterung kann jede Art spiritueller Glückseligkeit (ananda) erlangt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2020

Jeder neigt dazu, Fehler zu machen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie hell das Feuer oder Licht auch ist, etwas Rauch wird daraus aufsteigen. Welche gute Tat ein Mensch auch vollbringt, sie wird ebenso mit einer winzigen Spur von Schlechtem vermischt sein.  Aber man sollte sich anstrengen sicherzustellen, dass das Schlechte minimiert wird, dass das Gute mehr und das Böse weniger ist. Ihr seid naturgemäß, in der gegenwärtigen Atmosphäre nicht beim ersten Versuch erfolgreich.  Ihr müsst gründlich über die Wirkungen all dessen nachdenken, was ihr tut, sagt und ausführt. Es ist nicht das Wesen eines spirituell Strebenden, bei anderen nach Fehlern zu suchen und die eigenen zu verstecken. Wenn ihr von jemandem auf eure Fehler hingewiesen werdet, solltet ihr nicht streiten und versuchen zu beweisen, dass ihr Recht habt, und hegt deswegen keinen Groll gegen ihn. Überlegt für euch, weshalb das ein Fehler ist, und berichtigt euer eigenes Verhalten. Erklärt ihn vernunftmäßig für eure eigene Zufriedenheit und trachtet nicht nach Rache an dem Menschen, der darauf hingewiesen hat –  das wäre gewiss kein Merkmal eines spirituell Suchenden und Gottesverehrers. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2020

Jeder neigt dazu, Fehler zu machen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie hell das Feuer oder Licht auch ist, etwas Rauch wird daraus aufsteigen. Welche gute Tat ein Mensch auch vollbringt, sie wird ebenso mit einer winzigen Spur von Schlechtem vermischt sein.  Aber man sollte sich anstrengen sicherzustellen, dass das Schlechte minimiert wird, dass das Gute mehr und das Böse weniger ist. Ihr seid naturgemäß, in der gegenwärtigen Atmosphäre nicht beim ersten Versuch erfolgreich.  Ihr müsst gründlich über die Wirkungen all dessen nachdenken, was ihr tut, sagt und ausführt. Es ist nicht das Wesen eines spirituell Strebenden, bei anderen nach Fehlern zu suchen und die eigenen zu verstecken. Wenn ihr von jemandem auf eure Fehler hingewiesen werdet, solltet ihr nicht streiten und versuchen zu beweisen, dass ihr Recht habt, und hegt deswegen keinen Groll gegen ihn. Überlegt für euch, weshalb das ein Fehler ist, und berichtigt euer eigenes Verhalten. Erklärt ihn vernunftmäßig für eure eigene Zufriedenheit und trachtet nicht nach Rache an dem Menschen, der darauf hingewiesen hat –  das wäre gewiss kein Merkmal eines spirituell Suchenden und Gottesverehrers. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2020

Von den verschiedenen Formen der Hingabe ist das Erinnern des Namens (namasmarana) die beste. Im Kaliyuga ist der Name der Weg zur eigenen Befreiung. Jayadeva, Gouranga, Thyagaraja, Kabir, Ramdas – alle diese großen Gottliebenden erreichten den Herrn durch genau diese eine Praktik. Warum sprecht ihr über tausend Dinge? Sogar Prahlada und Dhruva waren in der Lage, sich nur durch die Wiederholung des Namens des Anblicks, der Berührung und des Gesprächs mit dem Herrn zu erfreuen, nicht wahr? Es kann keinen besseren Weg zur Befreiung (mukti) geben, als den Namen Gottes als den wahren Lebensatem zu betrachten und mit vollem Glauben an gute Taten und Gedanken den Geist (spirit) des Dienens und gleiche Liebe zu allen zu entwickeln.  Wie kann man diese angeborenen Eigenschaften meistern, wenn man stattdessen in einer einsamen Ecke sitzt und den Atem anhält? Wie kann man dann wissen, dass man sie gemeistert hat? Sathya Sai, Prema Vahini, 62. Kapitel  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2020

Die Menschen streben nach weltlichem Glück. Bei genauer Analyse zeigt sich, dass das an sich die Krankheit ist, und Leid ist nichts anderes als die Medizin, die wir einnehmen. Inmitten dieser weltlichen Freuden hegt man selten den Wunsch, Gott zu erreichen. Davon abgesehen ist es notwendig, jede Handlung eines Menschen zu analysieren und mit Unterscheidungsvermögen zu betrachten, denn der Geist (spirit) der Entsagung entsteht aus solch einer Analyse. Ohne dieses Unterscheidungsvermögen ist Entsagung schwer zu haben. Geiz ist wie das Verhalten eines Hundes; er muss umgewandelt werden. Ärger ist der Feind Nummer 1 eines spirituell Strebenden; er ist wie Speichel und muss als solcher behandelt werden. Und Unwahrheit?  Sie ist sogar noch widerlicher – durch Unwahrheit werden die vitalen Kräfte aller zerstört.  Sie sollte als Unrat behandelt werden. Diebstahl ruiniert das Leben; er macht das unbezahlbare Leben billiger als einen Kuchen; er ist wie verrottetes, faulig riechendes Fleisch. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 61    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2020

Gottesverehrer sollten den Körper als das Feld und gute Taten als Samen betrachten und den Gottesnamen mit Hilfe des Herzens als Bauer kultivieren, um die Ernte einfahren zu können – den Herrn selbst. Wie kann man eine Ernte ohne Anbau bekommen? Wie Sahne in der Milch und Feuer im Brennstoff ist, existiert Gott in allem. Vertraut voll darauf! Wie die Milch so die Sahne, wie der Brennstoff so das Feuer. Und ebenso: Wie die spirituelle Disziplin so die direkte Erfahrung (sakshatkara) des Herrn, nicht wahr? Selbst wenn das Erreichen der Befreiung (mukti) nicht direkt als Folge der Aufnahme des Gottesnamens erkannt wird, werden vier Früchte für jeden klar ersichtlich sein, der diese spirituelle Übungen (sadhana) aufrichtig praktiziert: 1. die Gesellschaft der Guten und Göttlichen, 2. Wahrheit, 3. Zufriedenheit und 4. Sinneskontrolle. Durch welches dieser Tore man auch eintritt, man kann Gott ganz bestimmt erreichen, ganz gleich ob man ein Haushälter, Einsiedler oder ein Mitglied einer anderen Klasse ist. Das ist gewiss. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 60  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2020

Wenn im Tempel ein Licht angezündet wird, denkt daran, dass nicht der Tempel oder die Gottheit Beleuchtung braucht, sondern der Anbetende. Der materielle Tempel aus Stein und Mörtel kann möglicherweise mit ein paar Glühbirnen und Lampen beleuchtet werden, aber eigentlich ist jeder Mensch ein wandelnder Tempel, in dem Gott seinen Platz im Schrein des Herzens hat. Dieser Schrein muss hell und klar leuchten. Momentan ist er noch in die Dunkelheit der Lüge, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und des Stolzes eingetaucht. Das Aufleuchten des Lichts symbolisiert die Erleuchtung des Herzens, die Zerstörung der Dunkelheit von Egoismus und Unwissenheit, damit Gott in all seiner Herrlichkeit offenbart wird. Das Problem ist, dass obwohl das Wissen in allen Bereichen schnell wächst, die Weisheit zurückbleibt. Die Menschen sind Sklaven von Leidenschaft und Stolz und infiziert mit Neid, Zynismus und Einbildung. Sie lassen sich von ihren Gedanken ziehen, wohin auch immer diese wollen! Die Kontrolle des Verstandes kann jedoch durch spirituelle Disziplin und Übung erreicht werden! Sathya Sai, 18. Juli 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2020

Wenn im Tempel ein Licht angezündet wird, denkt daran, dass nicht der Tempel oder die Gottheit Beleuchtung braucht, sondern der Anbetende. Der materielle Tempel aus Stein und Mörtel kann möglicherweise mit ein paar Glühbirnen und Lampen beleuchtet werden, aber eigentlich ist jeder Mensch ein wandelnder Tempel, in dem Gott seinen Platz im Schrein des Herzens hat. Dieser Schrein muss hell und klar leuchten. Momentan ist er noch in die Dunkelheit der Lüge, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und des Stolzes eingetaucht. Das Aufleuchten des Lichts symbolisiert die Erleuchtung des Herzens, die Zerstörung der Dunkelheit von Egoismus und Unwissenheit, damit Gott in all seiner Herrlichkeit offenbart wird. Das Problem ist, dass obwohl das Wissen in allen Bereichen schnell wächst, die Weisheit zurückbleibt. Die Menschen sind Sklaven von Leidenschaft und Stolz und infiziert mit Neid, Zynismus und Einbildung. Sie lassen sich von ihren Gedanken ziehen, wohin auch immer diese wollen! Die Kontrolle des Verstandes kann jedoch durch spirituelle Disziplin und Übung erreicht werden! Sathya Sai, 18. Juli 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2020

In letzter Zeit gibt es überall auf materiellem Gebiet große Fortschritte, es gibt viele Programme und Pläne zur Steigerung von Wohlstand und Komfort gibt. Schulen, Krankenhäuser, Büros und Fabriken vermehren sich, aber es gibt keinen Frieden in den Herzen der Menschen. Warum? Weil es keinen entsprechenden Fortschritt und keine Zunahme des moralischen Verhaltens gibt! ‚Mensch‘ (englisch: man) bedeutet ‚Jemand, der Kontrolle über den Verstand (manas) hat‘. Was macht ihr, um Schmutz von einem weißen Tuch zu entfernen? Ihr legt es in heißes Wasser, reibt es mit Seife ein und schlagt es auf eine harte Oberfläche. Ihr macht es nicht wieder weiß, denn es ist schon weiß! Ihr entfernt nur das Nichtweiße beim Waschen, nicht wahr? Vergesst also niemals, dass eure individuelle Seele rein ist! Wenn sie verschmutzt ist, reinigt sie.  Weicht sie in gutes Benehmen und einen edlen Charakter ein, seift sie mit Meditation über Gott ein, erwärmt sie durch diskriminierende Weisheit, die von der Vernunft unterstützt wird, und schlagt sie auf den Stein der Entsagung, um sie rein zu halten. Sathya Sai, 18. Juli 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2020

Ob in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, Frauen sind das Rückgrat des Fortschritts und das Herz der Nation. In der Tat sind sie ihr wahrer Atem. Von Heiligkeit durchdrungen spielen sie die Hauptrolle im Dharma des Lebens. Keine Nation kann aufgebaut werden, ohne in die Förderung ihrer Frauen zu investieren. Die Welt kann nur durch Frauen, welche die Wissenschaft des Erkennens der Wirklichkeit (atma-vidya) beherrschen, zu ihrer ursprünglichen Größe erhoben werden. Wenn eine Nation dauerhaften Wohlstand und Frieden haben soll, müssen Frauen in einem Erziehungssystem gebildet werden, das moralisches Verhalten und tugenhafte Eigenschaften betont. Jede Frau muss in der Lage sein, die Probleme der Familie, der Gesellschaft und des Landes zu verstehen. Sie muss im Rahmen ihrer Ressourcen und Kapazitäten der Familie, der Gemeinde und dem Land so viel Dienst erweisen und Hilfe leisten, wie sie kann. Der gegenwärtige Verfall der moralischen Standards und das Fehlen von sozialem Frieden ist auf die Vernachlässigung dieses Aspekts in der Bildung von Frauen zurückzuführen. Sathya Sai, Dharma Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2020

Wo Liebe ist, da ist mit Sicherheit Gott offenbar. Liebt immer mehr Menschen, liebt sie immer intensiver. Verwandelt Liebe in Dienen und verwandelt das Dienen in Anbetung – das ist die höchste spirituelle Übung (sadhana). Es gibt kein Lebewesen ohne den Funken der Liebe. Selbst ein Verrückter liebt etwas oder jemanden sehr. Aber ihr müsst diese Liebe  als nichts anderes als ein Spiegelbild der Verkörperung der Liebe (premasvarupa) erkennen, die eure Wirklichkeit ist, als Gott, der in eurem Herzen wohnt. Ohne diesen Frühling der Liebe, der aus der Quelle eures Herzens sprudelt, werdet ihr nicht angeregt, alles und jeden zu lieben. Erkennt diesen Frühling, verlasst euch immer mehr auf ihn, entwickelt seine Möglichkeiten, versucht die ganze Welt damit zu bewässern. Verwerft jede Berührung der Selbstsucht und erwartet nichts von denen zurück, auf die ihr diese Liebe ausbreitet. Erschafft in euren täglichen Angelegenheiten keine Unstimmigkeiten und schwelgt nicht in Hass. Seht das Gute in anderen und die Fehler in euch selbst. Verehrt andere, denn Gott wohnt auch in ihnen, und verehrt auch euch selbst als Wohnsitz Gottes. Macht euer Herz rein, damit Gott darin wohnen kann. Sathya Sai, 26. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2020

Wenn ihr die Stärke und Kraft von guter Gesellschaft versteht und diese bestmöglich nutzt, besteht jede Chance, dass ihr großartige Dinge tun könnt. Gute Menschen sind an ihren sanften Gedanken, Worten und Taten erkennbar. Hier ein kleines Beispiel: Wenn man schwarze Holzkohle in die Nähe eines leuchtend roten Feuers legt, beginnt auch der Bereich, in dem die Kohle liegt und der mit dem hellen Feuer in Kontakt ist, zu leuchten. Die schwarze Kohle ist eure Unwissenheit. Das leuchtend rote Feuer ist die gute Gesellschaft. Wenn die beiden zusammenkommen, wird nur der Teil der Unwissenheit beseitigt, der den Auswirkungen guter Gesellschaft ausgesetzt ist. Wenn man jedoch spirituelle Übungen (sadhana) als Ventilator einsetzt, um den Kontaktbereich zu vergrößern, wird die gesamte Region der Unwissenheit erhellt und leuchtet. Es reicht also nicht, wenn man sich nur in guter Gesellschaft befindet. Ihr solltet auch das Sadhana der Liebe entwickeln und guten Menschen lieb werden. Sathya Sai, 24. Mai 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2020

Reis in seinem natürlichen Zustand und gekochter Reis - können diese beiden gleich sein? Die Härte des natürlichen Reises ist bei dem gekochten nicht gegeben. Das gekochte Korn ist weich, nahrhaft und süß. Das ungekochte Korn ist hart, ungenießbar und voller Täuschungen. Ebenso sind beide Arten von Menschen Seelen (jivi), aber diejenigen, die in äußeren Illusionen (avidya-maya) versunken sind, sind „Menschen“, während diejenigen, die in innere Illusionen (vidya-maya) versunken sind, „spirituell Suchende“ sind. Gott ist weder in äußere noch innere Illusionen versunken. Er ist ohne beide. Wer keine äußeren Illusionen hat, wird ein spirituell Suchender, und wenn er sogar auch ohne innere Illusion ist, kann er als Gott bezeichnet werden. Das Herz eines solchen Menschen wird zum Wohnsitz Gottes. Obwohl sich Gott in jedem Herzen befindet, ist spirituelle Praxis notwendig, damit ihr ihn selbst entdecken könnt, richtig? Es ist nicht möglich sein eigenes Gesicht zu sehen! Wir brauchen einen Spiegel, der uns unser Gesicht zeigt. In gleicher Weise ist ein grundlegender Weg (marga), eine spirituelle Praxis, notwendig, um keine Eigenschaften (guna) mehr zu haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht vor Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen zu machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2020

Anstatt sich vom Vergänglichen und Falschen versklaven zu lassen und wertvolle Zeit mit ihnen zu verschwenden, solltet ihr jede Minute der Entdeckung der Wahrheit und der Kontemplation des ewigen, immer wahren Gottes widmen. Man sollte nicht den giftigen Anziehungskräften des weltlichen Luxus und der List verführerischer Schönheit zum Opfer fallen. Eines Tages werden all diese faszinierenden Szenen verschwinden so wie eine Geschichte, die sich im Traum entfaltet! Wie können wir sagen, dass die objektive Welt, die jede Minute Veränderungen erfährt und mit der Unberechenbarkeit des Erscheinens und Verschwindens anwächst und abnimmt, ewige Wahrheit ist? In dieser falschen Welt kann es kein wahres Leben geben (satya-acara). Es kann nur falsches Leben geben (mithya-acara). Wahres Leben besteht im Erkennen Gottes. Dies müssen alle in jedem Moment ihres Lebens bedenken. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 58  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2020

Wer von Zweifeln beunruhigt wird, was angenommen und was abgelehnt werden sollte, wer von Täuschung geblendet und unfähig ist, zwischen Dunkelheit und Licht sowie Tod und Unsterblichkeit zu unterscheiden, sollte sich an große Heilige wenden, um die ewige Wahrheit zu verstehen – die selbsterklärende Grundlage der gesamten Schöpfung. Dann verschmelzen sowohl diese Welt als auch der Himmel im selben Glanz! Für das Erreichen dieser Erkenntnis sollte man tiefe Sehnsucht und eine harte, disziplinierte Praxis haben. Dieses menschliche Leben ist die Folge unzähliger guter Taten und sollte nicht einfach so ohne Bedenken weggeworfen werden. Diese Chance muss voll ausgeschöpft werden! Für alle, die wirklich Tiere in menschlicher Gestalt, Sklaven des Stolzes und animalischer Neigungen sind, ist dieses Bewusstsein in der unsrigen Zeit höchst wichtig. Daher wird sich das unterscheidende Individuum mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bemühen, die zugrunde liegenden Prinzipien zu verstehen, um die Lehren der Großen zu meistern, die den spirituellen Weg praktizierten, und all dies so weit wie möglich in den Horizont ihrer eigenen Erfahrung zu bringen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 57  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2020

Seht den Kranich, der sich ziemlich schnell im Wasser bewegt. Aber wenn er sich vorwärts bewegt, kann er keinen Fisch fangen. Dafür muss er lautlos sein und regungslos bleiben. Wenn man also weiterhin Gier, Ärger, Eifersucht und so weiter hat, kann man den Fisch der Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma) und des Friedens (shanti) nicht fangen. Welche spirituelle Praxis man auch annimmt, man muss sich ununterbrochen an den Namen Gottes erinnern (namasmarana). Nur dann kann man die natürlichen Eigenschaften Gier, Ärger und so weiter beherrschen. Alle Schriften (shastra) lehren nur diese eine Lektion: Da Gott das universelle Ziel ist und diese Lebensreise ihn als Ziel hat, solltet ihr ihn ständig im Blick haben und den Verstand unterwerfen, der euch vom Weg abkommen lässt. Alle guten Eigenschaften versammeln sich automatisch um den Menschen, der Kontrolle über das Sprechen und ständige Kontemplation Gottes praktiziert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 56  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. FEBRUAR 2020

Wenn ihr krank seid oder euer Geist in etwas anderes versunken ist, werdet ihr den Geschmack des Essens nicht genießen können. Auch wenn das Herz voller Unwissenheit (tamas) oder eigensinnig ist, werdet ihr keine Freude erleben, selbst wenn ihr euch mit dem Erinnern an den Gottesnamens (namasmarana), hingebungsvollen Singen, Rezitieren des Gottesnamens (japa) oder der Meditation beschäftigt. Die Zunge ist süß, solange Zucker darauf liegt. Ebenso wird es keine Dunkelheit geben, wenn die Lichtsäule namens Hingabe weiterhin im Korridor des Herzens leuchtet. Das Herz wird in Glückseligkeit strahlen. Etwas Bitteres auf der Zunge macht die ganze Zunge bitter. Wenn die Eigenschaften von Gier und Ärger ins Herz eindringen, verschwindet die Helligkeit; Dunkelheit dominiert die Szenerie und man wird das Ziel unzähliger Bekümmernisse und Verluste. Deshalb müssen sich diejenigen, welche die heilige Gegenwart Gottes erreichen wollen, bestimmte Gewohnheiten, Disziplinen und Eigenschaften aneignen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 56  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2020

Ein Bauer bearbeitet sein Feld, indem er es von Unkraut befreit, Steine und Dornenbüsche entfernt, den Boden ebnet und dann pflügt. Er  bereitet den Boden vor, indem er ihn düngt und wässert. Nach dem Säen, Umpflanzen, Jäten, Düngen und Warten erntet er das Getreide. Nun wird das Korn gedroschen und die Spreu getrennt. Alle diese verschiedenen Schritte werden um des Magens willen vollzogen. Ebenso muss man fühlen, dass Hunger und Durst, Freud und Leid, Kummer und Ärger, Nahrung und Appetit nur Impulse sind, die uns helfen, die Gegenwart Gottes zu erreichen. Wenn man diese Einstellung hat, wird Sünde diese Aktivitäten niemals beflecken. Auch der Appetit wird schwinden, ohne einen Hauch von Namen oder Form erkennen zu geben. Wenn andererseits der Appetit als wichtig behandelt wird, kann man nur Sorgen ernten, keine Freude. Es wird unmöglich sein, Frieden zu erlangen. Alle Handlungen – Ermüdung, Essen, Gehen, Lernen, Dienen, Bewegen – sollten im Geist (spirit) der Hingabe an Gott ausgeführt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 55      

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 27. Februar 2020

Einige meditieren, lassen sich aber leicht vom Geruch aus der Küche ablenken. Wie kann dies als Gebet an den Herrn bezeichnet werden? Alle deine spirituellen Übungen werden mit schwankendem Verstand durchgeführt. Bete aufrichtig mit ausgerichtetem Verstand. Du wirst die Früchte ernten. Praktiziere irgendein Sadhana, aber liebe von ganzem Herzen. Liebe beseitigt alle Arten von Krankheiten und wirkt als Heilmittel für alle Leiden. Hege und pflege also zuerst die Liebe. Dies ist nur möglich, wenn du glaubst, dass Gott die Verkörperung der Liebe ist. Liebe ist die beste Medizin. Wenn du eine Pflanze in einen Zinntopf pflanzt und sie gießt, stirbt die Pflanze in Kürze. Wenn du aber diese Pflanze direkt in die Erde  pflanzt und sie gießt, wird die Pflanze zu einem feinen Baum heranwachsen. Um gute Früchte zu ernten, sollte auch Gottes Name und seine Form in den Boden deines Herzens eingepflanzt und mit dem Wasser der Liebe genährt werden. Sathya Sai, 24. November 1998  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 26. Februar 2020

Heiße Trauer willkommen, genauso wie du das Glück begrüßt. Tatsächlich ist das Glück, das du aus Vergnügungen gewinnst, gering im Vergleich zu dem Glück, das sich aus Schwierigkeiten ergibt. Die Geschichte ist voll von Beispielen von Menschen, die diese Tatsache bezeugen. Alle edlen und von Idealen beeinflusste Menschen mussten sich Prüfungen unterziehen, bevor sie glücklich wurden. Glück leitet sich nicht von Glück ab (na sukhath labbyathe sukham), sondern von Schmerz und Leid. Aber die Menschen wollen nur Glück, keine Schwierigkeiten. Dies steht im Widerspruch zu den Prinzipien der Spiritualität. Du solltest diese Wahrheit verstehen. Die Menschen wünschen sich die Früchte verdienstvoller Taten, vollbringen aber keine. Niemand will die Früchte sündiger Handlungen, aber man gibt sich ihnen hin! Was auch immer du erreichen möchtest, kannst du erreichen, indem du den richtigen Weg einschlägst. Geh lieber nicht den falschen Weg, wenn du nicht bereit bist, die Folgen davon zu tragen. Sathya Sai, 24. November 1998  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 25. Februar 2020

Nur weil ein Devotee dir wie der Herr selbst erscheint (sarupya-mukti), kannst du nicht davon ausgehen, dass er die Kräfte der Erschaffung, Bewahrung und Zerstörung besitzt, die der Herr hat. Erst wenn alle Spuren von Unterschieden verschwinden, und die Einheit erreicht ist, ist das höchste Stadium erreicht. Dies nennt man Vereinigung (sayujya), die nur durch göttliche Gnade erreicht wird. Der Devotee strebt diese Verschmelzung an (aikya). Man möchte dem Herrn dienen, wie es einem gefällt, und die Freude an der Form erfahren, die man dem Herrn zugeschrieben hat. Aber der Herr gibt dem Devotee aus seiner Gnade heraus nicht nur ein Zusammensein mit dem Herrn, immer die Herrlichkeit des Herrn bezeugend und erfüllt vom Gottesbewusstsein, sondern auch die Vereinigung (sayujya)! Der Weg der Hingabe (bhakti marga) führt auch zur Erlangung des Wissens über Brahman (brahma-jnana). Selbst wenn der Devotee sich nicht danach sehnt, gewährt der Herr selbst es ihm. Die Befreiung durch die Vereinigung mit Gott (sayujya-mukti) wird auch als absolute Befreiung (ekanta-mukti) bezeichnet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 54  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 24. Februar 2020

Wenn du Gott mit Beständigkeit des Bewusstseins und Reinheit des Gefühls anbetest, frei von jeglichen fremden Gedanken, wird diese Anbetung selbst zu einer mentalen Vereinigung mit dem Göttlichen (bhava-samadhi). Infolge dieser Vereinigung erscheint der Herr vor dem inneren Auge des Devotees in der Form, die der Devotee für die Anbetung ausgewählt hat. Diese Vision ist nicht nur der Vorstellungskraft geschuldet, sondern es ist eine Erfahrung von Angesicht zu Angesicht. Ohne den Ort zu wechseln, kann der Devotee in der Gegenwart des Herrn am selben Ort bleiben. Dies nennt man „immer bei Gott sein“ (salokya-mukti). Diese Devotees sind nicht nur immer mit dem Herrn verbunden, sondern erkennen auch alles, was sie sehen, als Gottes Herrlichkeit. Die Erfahrung, immer die Herrlichkeit des Herrn zu sehen, ist samipya-mukti. Immer mit dem Herrn existieren, immer die Herrlichkeit des Herrn bezeugen und von Gottbewusstsein durchdrungen sein ist eine Verschmelzung mit der göttlichen Form (sarupya-mukti). Dies ist die letzte Frucht der Schriften über Hingabe.    Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 54  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 23. Februar 2020

Der Weg der Selbstaufgabe ist vergleichbar mit dem eines Kätzchens (Marjala Kishora Nyaya), das einfach an einem Ort miaut und alle seine Lasten der Mutterkatze übergibt. Ebenso vertraut dieser Devotee voll und ganz auf Gott. Die Mutterkatze hält das Kätzchen im Maul und transportiert es sicher auch durch sehr enge Passagen. Wenn dieser Devotee alle Lasten ohne Angst oder Sorge auf den Herrn legt, und sich vollständig seinem Willen ergibt, wird der Herr mit Sicherheit alles für Seinen Devotee besorgen. Lakshmana (ein Bruder von Rama)  ist das Beispiel eines solchen Weges. Um Rama zu dienen, missachtete Lakshmana vierzehn Jahre lang alle Hindernisse auf seinem Weg - Reichtum, Frau, Mutter, Zuhause und sogar Schlaf und Essen. Er fühlte, dass Rama sein Alles war, sein Glück und seine Freude und Er ihm alles gewähren würde, was er brauchte. Sein Lebenszweck war es nur, Ihm zu folgen, Ihm zu dienen und seinen Willen Ihm zu übergeben. Dies ist das Merkmal der vollständigen Selbstaufgabe. Diese Disziplin der Selbstaufgabe (Prapatti) ist der dem Weg der Verehrung (Bhakti) weit überlegen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 51  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 22. Februar 2020

Hingabe muss kontinuierlich und ohne Unterbrechung sein, wie Öl, das von einem Gefäß zum anderen fließt. Ohne Liebe (prema) kann nichts auf dieser Welt erworben werden. Nur wenn Liebe vorhanden ist, erzeugt Anhaftung (Anuraaga) den Wunsch zu schützen und zu beschützen. Auf dem Hingabe-Weg zu Gott, der dem Weg eines Affenbabys entspricht, muss das Baby sich zu seinem Schutz auf seine eigenen Kräfte verlassen. Wohin immer die Mutter springen mag, muss sich das Affenbaby fest am Bauch der Mutter festhalten, und es darf nicht loslassen, auch wenn es von der Mutter losgerissen werden sollte! So muss auch ein Devotee die Prüfung aus der Hand des Herrn bestehen und an dem Namen des Herrn jederzeit und unter allen Bedingungen unermüdlich und ohne die geringste Spur von Abneigung oder Widerwillen festhalten. Er muss den Spott und die Kritik der Welt ertragen und Gefühle der Scham  und Niederlage besiegen. Das wunderbare Beispiel für diese Art der Hingabe ist Prahlada, der erste unter den Devotees. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 51  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 21. Februar 2020

Jede Form aus den heiligen Schriften und Shastras hat eine tiefe Bedeutung. Am Ende verschmelzen alle Formen in nur eine Form. Shiva ist das Prinzip der Zerstörung aller Namen und Formen, aller Wesenheiten und Individuen. Das Lingam ist das einfachste Zeichen für Entstehung und Verschmelzung. Shiva reitet kein Tier, das in menschlicher Sprache ‚Stier‘ genannt wird. Der Stier symbolisiert Stabilität auf seinen vier Beinen – Wahrheit, richtiges Verhalten, Frieden und Liebe (Sathya, Dharma, Shanti und Prema). Shivas drei Augen repräsentieren die Augen, die deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen. Die Elefantenhaut, die Shiva als Umhang trägt, repräsentiert die tierischen, primitiven Eigenschaften, die seine Gnade zerstört. Seine vier Gesichter symbolisieren Gleichmut (Shantam), Wut (Roudram), Gnade (Mangalam) und erhebende Energie (Utsaham). Entscheide an diesem heiligen Shivaratri-Fest, in der Gegenwart von Shiva Sai, Shiva als die innere Kraft in dir und in allem zu visualisieren Sathya Sai, Februar 1969  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 20. Februar 2020

Verschwende deine Tage nicht damit, weltliche Wünsche und ehrgeizige Ziele zu verfolgen und zu planen, diese zu erreichen. Erfolg oder Misserfolg sollten dich weder begeistern noch deprimieren. Wenn ein Bankett für dich bereitsteht, warum solltest du dann zu den Überresten auf den Tischen anderer laufen? Halte das Hauptziel, die Aufgabe, für die du in diese Schule gekommen bist, ungetrübt vor dir; weiche nicht ab, wie immer die Anziehungskraft sein mag, die dich zu verführt trachtet. Befehle deinem Geist und reguliere dein Verhalten, damit dein Ziel erreicht wird. Lass nicht zu, dass die Fürsorge für den Körper oder die Pflege der Familie oder die Verlockung zu Stolz und Pomp den Ruf des Geistes nach Selbst-Ausdruck überwältigen. Die Höchste Realität (Shiva), das Individuum (Jiva) und die subjektive Welt (Prakriti) sind die drei Prinzipien, mit denen du konfrontiert bist. Die Welt muss vom Individuum genutzt werden, um Shiva zu erreichen. Das ist die grundlegende Tatsache in beiden. Bis du die Höchste Glückseligkeit erreichst, indem du Shiva verwirklichst, wird die Welt mit ihrem Gewicht auf dich drücken und dich fast ersticken. Danach wird die Welt von selbst abfallen. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2020

Vergeudet eure Zeit nicht mit weltlichen Wünschen und Plänen für ihre Erfüllung. Erfolg auf diesem Gebiet sollte euch nicht in Hochstimmung versetzen, noch solltet ihr niedergeschlagen sein, wenn Misserfolg euch heimsucht. Warum nach den Krumen suchen, die von den Tischen anderer fallen, wenn ihr zu einem Bankett geladen seid? Weltliche Wünsche und Pläne führen zu nichts, sie haben keinen wirklichen Wert. Behaltet euer Ziel, die Aufgabe, für die ihr in diese Schule gekommen seid, klar vor Augen und lasst euch durch nichts davon ablenken. Beherrscht euren Geist (mind), korrigiert euer Verhalten, sodass ihr das Ziel erreicht. Lasst die Sorge um den Körper, die Familie, das Verlangen nach Anerkennung und nach weltlichen Gütern den Ruf der Seele (spirit) nach dem Ausdruck des Selbst nicht übertönen. Gott (shiva), Individuum (jiva) und Welt (prakriti) sind die drei Prinzipien, mit denen ihr konfrontiert werdet. Das Individuum muss die Welt benutzen, um Gott zu erreichen, welcher der Urgrund beider ist. Bis ihr das Glück des Selbst durch Gotterkenntnis (atmananda) findet, wird euch die Welt mit ihrem Gewicht bedrücken und nahezu ersticken. Danach aber wird sie sich von selbst auflösen. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2020

Der Name Gottes ist die Quelle aller Essenz des Höchsten Geistes (caitanya), die ihr durch das Erinnern des Namens erhaltet. Er ist der lebensspendende Nektar; der Brunnen der Urenergie. Rezitiert den Namen, und der Angerufene wird vor euch erscheinen. Visualisiert den Angerufenen, und der Name wird euch auf den Lippen liegen. Name und Gestalt sind Rückseite und Vorderseite derselben Münze. Manche geloben, den Namen Gottes millionenfach zu schreiben, aber sehr oft geht es nur um Finger und Stift. Das Denken sollte nicht vom Namen abweichen. Es  sollte bei der Lieblichkeit verweilen, die der Name bedeutet; es sollte über die Schönheit der Gestalt nachsinnen, an die er sich erinnert, und über den Duft, den er verbreitet. Das Verhalten und Benehmen des Schriftstellers sollten so sein, wie es sich für einen Diener Gottes gehört. Andere sollten sich von ihnen inspirieren lassen, und ihr Glaube sollte durch die Erfahrung des Schriftstellers erfrischt werden. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2020

Gott wird zu jeder Zeit und in jeder nur erdenklichen Weise diejenigen beschützen, die ihn in völliger, hingebungsvoller und unberührter Liebe verehren – so wie eine Mutter ihre Kinder beschützt, rettet eine Kuh ihr Kalb vor Gefahren und schützen die Augenlider die Augen mühelos und von allein. Wenn das Kind erwachsen ist, achtet die Mutter nicht so sehr auf seine Sicherheit. Ebenso schenkt  der Herr einem Weisen (jnani) nicht so viel Aufmerksamkeit. Wer Gott in Gestalt verehrt (saguna bhakta), hat wie ein Kind Gottes keine Stärke außer die seines Herrn. Für die verwirklichte Seele (jnani) reicht ihre eigene Stärke aus. Daher muss man bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sich  auf seine eigene Stärke verlassen kann, ein Kind in den Händen des Herrn sein, ist es nicht so? Niemand kann Gott als formlosen Höchsten verehren (nirguna bhakta) ohne zuerst Gott in Gestalt verehrt zu haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 48  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2020

Als Narada einst Shri Ramachandra nach dem Wesen und den Eigenschaften seiner Diener und spirituell Suchenden fragte, antwortete dieser: „Sie sind voller Liebe, stehen immer zur Rechtschaffenheit, sprechen die Wahrheit, ihre Herzen schmelzen vor Barmherzigkeit, sie sind frei von Unrecht, sie vermeiden Sünde, ihr Wesen ist gut gefestigt, sie sagen sich bereitwillig von allem los, sie essen in Maßen, sie beschäftigen sich damit anderen Gutes zu tun, sind frei von Selbstsucht und lassen sich nicht von Sorgen beunruhigen. Sie leihen Schmeichelei nicht ihr Ohr, sondern hören eifrig lobende Worte über andere. Sie haben einen schönen, starken und heiligen Charakter. Spirituell Strebende sind diejenigen, die sich bemühen solche Eigenschaften zu erwerben. Jetzt erzähle ich euch von denen, die mir lieb sind: Wer sich mit der Wiederholung des Namens, Buße und Gelübden befasst, wer Selbstbeherrschung und Disziplin hat, wer Glauben, Geduld, Kameradschaftlichkeit, Güte und Freude sowie ungetrübte Liebe zu mir hat – solch ein Mensch ist mir lieb. “ Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 48  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. FEBRUAR 2020

Dämonen (danava) sind diejenigen, die auf Liebe herumtrampeln und minderwertige Eigenschaften als wichtig betrachten, während Menschen diejenigen sind, die Liebe als die einzige förderwürdige Eigenschaft betrachten und minderwertige Eigenschaften als Schlangen, die es zu zerstören gilt. Sind diejenigen, die keine Lieblichkeit in sich haben und danach streben, das  Sehnen nach der Unsterblichkeit zu unterdrücken, Menschen? Das ist die Natur der Dämonen, obwohl die Gestalt menschlich ist. Denn der Charakter, und nicht die Gestalt ist entscheidend. Wie können diejenigen mit menschlicher Gestalt Menschen genannt werden, wenn sie keine Freundlichkeit und Redlichkeit besitzen und die Natur von Dämonen haben? Menschen setzen sich für sanfte und liebevolle Taten der Freundlichkeit, Redlichkeit, Liebe und Wahrheit ein. Sie sind Zeugen der Möglichkeit, die eigene Unsterblichkeit zu erkennen und zu manifestieren. Ihre Tugendhaftigkeit erstrahlt auf ihren Gesichtern als Glückseligkeit (ananda). Ein Gesicht ohne Güte wird nur das zerstörerische Feuer eines Dämons ausstrahlen, selbst wenn man vor Freude betört ist; es strahlt nicht die Grazie spiritueller Glückseligkeit aus. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 47  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2020

Friede ist das Merkmal des Geistes des Menschen. Das ist seine angeborene Eigenschaft. Auf der Suche nach Frieden muss man nirgendwo anders hingehen. Wie Gold und Silber unter der Erde und Perlen und Koralle im Meer verborgen liegen, so liegen Friede und Freude in den Aktivitäten des Geistes verborgen. Wenn man mit dem Wunsch, diese verborgenen Schätze zu erwerben, tief in die geistigen Aktivitäten eintaucht und sie nach innen wendet, wird man voller Liebe. Nur wer sich so mit Liebe angefüllt hat und im Licht dieser Liebe lebt, kann als Mensch bezeichnet werden. Diejenigen, die keine Liebe haben, sind Dämonen, Monster und Untermenschen. Denkt daran, dass die heilige Eigenschaft der Liebe nicht nur dann und wann manifest ist; sie ist stets und unveränderlich gegenwärtig. Sie ist eins und  unteilbar. Wer von dieser Liebe durchdrungen ist, wird zu Boshaftigkeit, Selbstsucht, Ungerechtigkeit, Falschheit und Fehlverhalten unfähig sein. Gute Menschen sind voller Liebe (prema). Ihre Herzen sind Quellen der Barmherzigkeit. Sie sind mit Wahrheit im Sprechen ausgestattet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 47  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2020

Liebe kann alles erobern. Selbstlose, reine, mit nichts anderem vermischte Liebe führt den Menschen zu Gott. Egoistische und eingeschränkte Liebe bindet an die Welt. In ihrer Unfähigkeit die reine und heilige Liebe zu verstehen, sind die Menschen wegen der Bindung an weltliche Dinge heute eine Beute endloser Sorgen. Die Hauptaufgabe ist es, die Wahrheit über das Prinzip der Liebe zu verstehen. Sobald ein Mensch die Natur der Liebe versteht, wird er nicht in die Irre geführt. Die verschiedenen Kontexte, in denen das Wort Liebe heute verwendet wird, haben keinen Bezug zur wahren Bedeutung von Liebe. Die Zuneigung zwischen Mutter und Kind oder Ehemann und Ehefrau ist mit einer bestimmten, vorübergehenden Beziehung verbunden und ist keine echte Liebe. Wahre Liebe hat weder Anfang noch Ende. Sie existiert in allen drei Kategorien der Zeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Allein das ist wahre Liebe, was den Menschen mit dauerhafter Glückseligkeit erfüllt. Sathya Sai, 25. Dezember 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2020

Wenn ihr blaue Brillen tragt, seht ihr nur blau, obwohl die Natur in vielen Farben strahlt, nicht wahr? Wenn euch die Welt voller Unterschiede vorkommt, liegt das nur am Fehler in euch. Wenn alles als eine Liebe erscheint, liegt das nur an eurer Liebe. Für beides ist das Gefühl in euch die Ursache. Nur weil ihr Fehler in euch habt, seht ihr die Welt als fehlerhaft an. Wenn ihr keine Fehlererkenntnis habt, könnt ihr bei der Suche danach auch keine Fehler finden, da ihr nicht wisst, welche Fehler zu suchen sind. Nun stellt sich die Frage, ob Gott selbst Fehler hat, weil er auch nach Fehlern sucht. Aber wie kann man sagen, dass Gott nach Fehlern suche? Er sucht nur nach Güte, nicht nach Fehlern und Sünden. Der Herr wird den Reichtum, die Familie, die Gesellschaftsklasse, den Status und das Geschlecht nicht untersuchen. Er sieht nur auf die Rechtschaffenheit (sadbhava). Er betrachtet diejenigen, die mit einer solchen Rechtschaffenheit ausgestattet sind, als seiner Gnade würdig, wer sie auch sind und was sie auch sind. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 46  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2020

Kann sich ein Esel in einen Elefanten verwandeln, indem er einfach nur ein Bündel Sandelholz trägt? Er mag das Gewicht schätzen, aber nicht den Geruch! Der Elefant jedoch achtet nicht auf das Gewicht, sondern atmet den süßen Duft, nicht wahr? Auch der spirituell Strebende, Entsagende und Gottesverehrer wird nur die reine Wahrheit, die reine Essenz guter Aktivitäten, der Gottseligkeit und der Schriften, Veden und Upanischaden  in sich aufnehmen. Wer dagegen nur um der Gelehrsamkeit, des Lernens und des Streitgesprächs willen weiter argumentiert, kennt nur das Gewicht der Logik und vermisst den Geruch der Wahrheit! Für diejenigen, die auf der Suche nach dem Wesentlichen sind, spielt die Belastung keine Rolle. Wenn bloße Vernunft waltet, wird nichts Wertvolles gewonnen. Liebe (prema) ist das einzige große Instrument für die ständige Erinnerung an Gott. Es bedarf keines anderen Gerätes als der scharfen Scheide der Unterscheidungsfähigkeit (viveka), um dieses Instrument sicher und stark zu halten, Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 44  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2020

Vergesst niemals, dass jegliche spirituelle Anstrengung keinen Nutzen hat, wenn euer Herz nicht rein ist! Schaut euch den Fisch an! Muss er, der dauernd im Wasser lebt, sich in irgendeiner Weise von seinem üblen Geruch befreit? Nein! Neigungen (vasans) werden nicht verschwinden, solange das Herz voller Illusion von Egoismus ist, selbst wenn man in viele verschiedene herzreinigende spirituelle Disziplinen eintaucht. Licht und Dunkelheit können niemals gleichzeitig am selben Ort und zur selben Zeit existieren, nicht wahr? Ebenso können negative Tendenzen (vikara) wie Egoismus und so weiter nicht im selben Herzen wie die reinen Tugenden existieren. Wessen Herz von der Gruppe der sechs Leidenschaften beherrscht wird, kann nur das Ego (ahamkara) als Ratgeber (manthri) haben! Diejenigen, die das Gefühl von „ich“ und „mein“ loswerden möchten, müssen den Herrn (hari) anbeten. Sie müssen echte spirituell Strebende werden, frei von Vorlieben und Abneigungen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 43  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2020

Die Geburt als Mensch ist sehr schwer zu erlangen. Euer Körper ist wie eine Karawanserei; euer Verstand (mind) ist sein Wächter und eure individuelle Seele (jivin) der Pilger. Keiner von diesen hat eine Verwandtschaft mit den anderen. Dem Pilger ist die Stadt der Erlösung (moksha-puri) bestimmt. Für eine reibungslose Reise gibt es nichts Zuverlässigeres als das Wiederholen des Gottesnamens (namasmarana), das Erinnern Seines Namens. Sobald die Süße dieses Namens erlebt wurde, hat der Mensch keine Erschöpfung, Unruhe oder Trägheit mehr, sondern vollendet die Pilgerreise des spirituellen Praktizierens freudig, enthusiastisch und mit tiefer Überzeugung. Für das Erreichen dieser spirituellen Praxis ist Rechtschaffenheit (sadbhava) sehr wichtig. Ohne die Angst vor den Folgen einer sündigen Tat wird keine Rechtschaffenheit entstehen und sich auch keine Liebe zu Gott entwickeln. Diese Angst wird dazu beitragen, dass Rechtschaffenheit und Hingabe wachsen, was zu wahrer Gottesanbetung führt. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 42  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2020

Menschen erleben Freude und Leid durch das Ohr. Vermeidet daher die grausamen Pfeile harter Worte und verwendet liebliche, angenehme und weiche Worte. Und zu dieser Weichheit fügt die Lieblichkeit der Wahrheit hinzu. Das Wort weich und sanft zu machen, indem man Falschheit hinzufügt, ebnet nur den Weg für mehr Leid. Ein Mensch, der ein spirituell Strebender geworden ist, sollte sehr sanfte, liebliche, wahre und angenehme Worte verwenden. Solch ein Mensch kann an seinen guten Eigenschaften erkannt werden. Von denen, die spirituell Strebende geworden sind, ist der Verstand (manas) der Geburtsort von Krishna (Mathura), ist das Herz (hridaya)  Krishnas Hauptstadt (Dvaraka) und der Körper (deha) Kasi (Benares). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 43  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2020

Was nutzt die Planung eines Brunnens, wenn das Haus brennt? Wo ist jetzt die Zeit, ihn zu graben und zu fragen, wann auf Wasser gestoßen wird? Wann können wir das Feuer löschen? Wie hilfreich wäre ein Brunnen in so kritischen Situationen, wenn er gleich zu Beginn fertig gewesen wäre! Wenn man in den letzten Augenblicken anfängt Gott zu kontemplieren, gleicht das dem Beginn des Brunnengrabens, wenn das Haus in Flammen steht. Wenn ihr also gerade jetzt ab und zu Gott kontempliert, wird euch das zugute kommen, wenn das Ende naht. Startet jetzt mit den spirituellen Disziplinen, die heute ausgeführt werden müssen! Startet jetzt die spirituelle Disziplin, die heute durchgeführt werden muss! Man weiß nicht, was der nächste Moment bringt. Daher sollte es keinen Aufschub bei der spirituellen Übung geben, die jetzt  durchgeführt werden muss. Für diese spirituelle Praxis ist außerdem körperliche Ausdauer erforderlich. So muss der Körper gepflegt werden, obwohl Überfürsorge Schaden anrichtet. Bis zum notwendigen Ausmaß sollte man sich mit großer Sorgfalt um ihn kümmern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 41  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2020

Der Körper ist das notwendige Gefährt, damit die individuelle Seele ihre wahre Natur erkennt. Wer weiß dennoch, wann er das Ziel der Aufmerksamkeit vom Gott des Todes (yama) wird? Wer weiß, wann der Körper sich in den Fängen von Yamas Seilen verstrickt? Die individuelle Seele, die mit diesem leicht zerstörbaren Körper beladen ist, muss die genannte Vorsicht walten lassen und eifrig darauf bedacht sein, mit Shiva zu verschmelzen, wann auch immer der Augenblick, genau dieser Augenblick, kommt! Kein Moment, der vergeht, kann zurückgedreht werden. Die Menschen neigen im Allgemeinen dazu, ihre Angelegenheiten zu verschieben, die Arbeit von gestern auf heute und die heutige auf morgen. Aber die Aufgaben spiritueller Disziplin sind nicht solcher Natur. Für sie gibt es kein Gestern und kein Morgen. Genau dieser Augenblick ist der Augenblick! Die Minute, die gerade verstrichen ist, ist jenseits eures Zugriffs, und ebenso ist die nahende Minute nicht Euer! Nur die individuelle Seele, die dieses Verständnis in ihrem Herzen eingraviert hat, kann mit Shiva eins werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 40    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2020

Die Haltung von Anbetendem und Angebetetem ist der Samen der Hingabe (bhakti). Zuerst wird der Verstand des Anbetenden von den besonderen Eigenschaften des Objektes der Anbetung angezogen. Der Anbetende versucht, sich diese besonderen Eigenschaften anzueignen. Das ist spirituelle Disziplin (sadhana). In den frühen Stufen von Sadhana ist die Unterscheidung zwischen Anbetendem und Angebetetem vollständig. Aber mit fortschreitender spiritueller Disziplin schwindet dieses Gefühl und wenn die Erkenntnis erlangt ist, gibt es keinerlei Unterscheidung mehr! Ganz gleich was das Objekt der Anbetung, das man erwählt, geliebt und durch spirituelle Disziplin erlangt hat, auch ist, man sollte den festen Glauben haben, dass das individuelle Selbst (jivatman) der höchste Herr (paramatman) ist. Es gibt nur einen Wunsch, den der spirituell Suchende hegen sollte: das Erkennen Gottes (ishvara sakshatkara). Es gibt im Denken keinen Raum für einen anderen Wunsch. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 39  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2020

Alles ist von Liebe durchdrungen. Ihr könnt also ohne Zögern erklären, dass der Höchste Gott die Verkörperung der Liebe ist. In der gesamten Schöpfung, in allen Lebewesen manifestiert sich Liebe in verschiedenen Formen. Obwohl sie, gemäß der Richtung, in die sie kanalisiert wird, unter verschiedenen Namen, wie Liebe zu Nachkommen, Zuneigung, Hingabe an Gott, Begehren (vatsalya, anuraga, bhakti, ishtam) und so weiter, bekannt ist, ändert sich die Natur der Liebe nicht. Was auch immer die Form sein mag, die Essenz der Liebe bleibt unverändert. Auf der Grundlage dieses Wissens und dieser Erfahrung müsst ihr eindeutig schließen, dass der Höchste Gott das innere Selbst (atman) alles Erschaffenen ist (sarva-bhutha-antar-atman). Das, was das höchste Wissen über diese Einheit lehrt, wird als Nondualismus (advaita) bezeichnet. Das, was das Prinzip des Liebenden und des Geliebten lehrt, das Individuum (jiva) und Gott (brahman), wird als Dualismus (dvaita) bezeichnet. Das, was über alle drei – Liebe, Liebender und Geliebter – oder über die Natur (prakriti), Jiva und Brahman lehrt, ist als qualifizierter Nondualismus (vishishta-advaita) bekannt. Aber diese drei sind alle eins. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 38  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2020

Erhebt euch, erwacht! Errichtet erneut das Königreich Gottes (ramarajya), das mit Gebäuden der Wahrheit (satya), der Rechtschaffenheit (dharma) und des Friedens (shanti) glänzt. Praktiziert die ewige Religion der Liebe, löscht die brennenden Flammen der Unwissenheit, Friedlosigkeit, Ungerechtigkeit und des Neides mit dem Wasser der Liebe, Nachsicht und Wahrheit. Entwickelt das Gefühl der Gemeinsamkeit. Jeder sollte seine eigenen Fehler erkennen und verstehen, dass es keinen Sinn macht Fehler in anderen zu suchen. Das ist reine Zeitverschwendung und züchtet Streitigkeiten. Gebt diese Eigenschaft auf. Wann und wie wollt ihr euch selbst erlösen, wenn diese Gelegenheit verpasst wird? Gebt euch nicht der Niedergeschlagenheit hin, sondern sagt „Schluss“ zu all der Unrechtmäßigkeiten der Vergangenheit. Bereut aufrichtig und beschreitet den Weg des Gebets zu Gott, der guten Taten und brüderlichen Liebe. Beseitigt Eifersucht und Ärger. Erinnert euch an die Regeln, die von heiligen Persönlichkeiten gelehrt wurden, an Eigenschaften, die von Heiligen und Weisen vorgelebt wurden, und an die Herrschaft Gottes. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 34  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2020

Die angeborenen Wünsche (samskara) machen oder beschädigen das Individuum; dies sind die Schritte, die alle individuellen Seelen zum Ziel führen. Die angeborenen Wünsche lassen den Einzelnen durch Verlust und Trauer waten. Nur durch gute geistige Neigungen kann man Gott erreichen. Jeder Einzelne muss sich voll und ganz in guten Taten engagieren (sath-karma). Reines, edles und selbstloses Handeln ist authentische Anbetung (puja). Das ist die beste Form, sich an Gott zu erinnern, es ist das höchste Andachtslied, es verbreitet Liebe ohne Unterschied und Unterscheidung und es ist Dienst, der als die Pflicht des Individuums ausgeführt wird. Seid mit solchen Handlungen (karma) beschäftigt. Schwelgt ununterbrochen im Gedanken an Gott. Dies ist der Königsweg zum Ziel, das ihr erreichen müsst. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 29  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2020

Beim Kampf auf dem spirituellen Feld solltet ihr Gott selbst als euren Beschützer annehmen. Die Mutter überredet das Kind, einige Schritte zu laufen und sich umzudrehen, um ihm Mut einzuflößen, aber sie lässt nicht zu, dass es fällt. Wenn es stolpert und das Gleichgewicht verliert, eilt sie von hinten herbei und fängt es auf, bevor es fällt. Auch Gott (ishvara) behält euch, das Individuum (jivin), im Blick. Er hält die Schnur des Flugdrachens, der Menschheit, in der Hand! Mal zieht er an ihr und mal lockert er den Halt. Seid vertrauensvoll und sorgenfrei, ganz gleich was er tut, denn es ist Er, der die Schnur hält. Dieser allgegenwärtige Glaube und das Gefühl, das sich in einem angeborenen Wunsch (samskara) festigt, wird euch mit der Essenz der Liebe anfüllen (premarasa). Die Schnur, die euch und Gott verbindet, ist das Band der Liebe und Gande. Strebt nach solchen glückverheißenden mentalen Wünschen, damit euer Band der Liebe und Gnade existiert und fest ist. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 29  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2020

Wenn schwere Regenfälle über den Bergen niedergehen und das Wasser in vielen Richtungen die Abhänge hinunterstürzt, so entsteht daraus noch kein Fluss. Wenn aber alles Wasser in eine einzige Richtung fließt, entsteht zuerst ein Rinnsal, dann ein Bach, dann ein Wildbach und schließlich ein Strom, über den das Regenwasser das Meer erreicht. Wasser, das in eine Richtung fließt, erreicht das Meer. Wasser, das in viele Richtungen auseinanderfließt, sickert langsam ein und geht verloren. Auch Lebensgewohnheiten (samskara) sind so geartet. Welchen Nutzen haben sie, wenn sie bloß kommen und gehen, heute so und morgen so? Gebraucht eure Hände für das Vollbringen guter Taten. Rezitiert den Namen Gottes beim Erfüllen eurer Pflichten (svadharma). Lasst euren Geist in der Namenswiederholung (namasmarana) vertieft sein, während die Hände im selbstlosen Dienst beschäftigt sind. Der heilige Strom guter angeborener Wünsche muss in Fülle und Beständigkeit entlang der Felder heiliger Gedanken fließen und schließlich im Augenblick des Todes ins große Meer der Glückseligkeit eingehen. Ehrenwert ist in der Tat derjenige, der dieses Ziel erreicht! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 28  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2020

Zwanzig Hammerschläge reichen vielleicht nicht aus, um einen Stein zu zertrümmern, aber es kann sein, dass er mit dem einundzwanzigsten Schlag auseinanderbricht. Bedeutet das, dass die zwanzig Schläge vorher vergebens waren? Nein. Jeder dieser zwanzig Schläge hat seinen Teil zum endgültigen Erfolg beigetragen. Das Endergebnis beruht auf der gesammelten Auswirkung aller einundzwanzig Schläge. Genauso ist der Geist in einen Kampf mit dieser Welt verstrickt, der sich innen und außen abspielt. Unnötig zu erwähnen, dass dem Menschen nicht immer Erfolg beschieden ist. Aber er erreicht dauerhafte Glückseligkeit, indem er beständig gute Taten vollbringt und Herz und Verstand mit der Liebe zu Gott erfüllt. Lasst Liebe jeden Moment eures Lebens durchdringen. Dann werden böse Neigungen sich nicht erdreisten, euch den Weg zu versperren. Von dem Augenblick an, da eure Gedanken stets bei Gott weilen, werdet ihr euch nur mehr zu guten Taten hingezogen fühlen. Es ist das Ziel aller spirituellen Übungen (sadhana), die ständige Beeinflussung durch Gedanken und Gefühle auszuschalten. Und eines Tages wird es einer guten Tat gelingen, diese Beeinflussung zu beenden, so wie der einundzwanzigste Schlag den Stein zum Bersten gebracht hat. Zu diesem Triumph haben dann alle guten Taten der Vergangenheit beigetragen. Jede kleine Sache zählt, keine gute Tat ist vergebens! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 28              

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2020

Das Leben wird ewig vom Tod verfolgt. Dennoch vermeiden die Menschen die bloße Erwähnung des Wortes „Tod“. Es gilt als unheilvoll, dieses Wort zu hören, weil, auch wenn es unerträglich ist, alle Lebewesen jeden Moment näher und näher auf den Tod zuschreiten. Wenn ihr in einen Zug einsteigt und ein gültiges Ticket gekauft habt, bringt der Zug euch unbeschwert zum Ziel, egal ob ihr still auf eurem Platz sitzt oder euch hinlegt, lest oder meditiert. Jedes Lebewesen hat bei seiner Geburt eine Karte zum Tod erhalten und ist auf eine Reise gegangen. Unabhängig von euren Kämpfen, Sicherheitsvorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen muss der Ort eines Tages erreicht werden. Alles andere ist ungewiss, doch der Tod ist sicher. Es ist unmöglich, dieses Gesetz zu ändern. Die Menschen haben den Augen, den Ohren und der Zunge den Luxus ständiger Neuheit gelehrt. Jetzt müssen die entgegengesetzten Tendenzen gelehrt werden. Der Verstand muss sich dem Guten zuwenden, die Aktivitäten jeder Minute müssen von diesem Standpunkt aus geprüft werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2020

Behaltet immer den unvermeidlichen Tod vor Augen und begebt euch auf die Reise des Lebens mit guten Wünschen für alle, unter strikter Einhaltung der Wahrheit, immer auf der Suche nach der Gesellschaft mit den Guten und mit dem stets auf Gott gerichteten Geist. Lebt, vermeidet böse Taten und hasserfüllte und schädliche Gedanken und haftet nicht an der Welt an. Wenn ihr so lebt, wird euer letzter Moment rein, süß und gesegnet sein. Ein diszipliniertes Streben während des gesamten Lebens ist erforderlich, um diese Vollendung zu gewährleisten. Der Verstand muss an guten mentalen Neigungen (samskara) ausgerichtet werden. Jeder muss sich genau prüfen, Mängel erkennen und sich bemühen, sie zu beheben. Wenn Menschen ihre eigenen Fehler entdecken und erkennen, ist das als würde man wiedergeboren. Die Menschen fangen dann von neuem, von einer neuen Kindheit, an. Dies ist der wahre Moment des Erwachens. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2020

Ein Händler berechnet die Belastungen und Gutschriften am Ende einer Woche, eines Monats, eines Jahres und erstellt die Bilanz, um einen Wert zu erhalten – seinen Gewinn. Auch im Geschäft des Lebens endet alles mit einem positiven Nettoergebnis, schließlich wird das Geben und Nehmen berücksichtigt. Die Erfahrungen, die bis zum allerletzten Moment des Lebens andauern, die zwei oder drei, die ins Bewusstsein aufsteigen, wenn man sich an alles erinnert, was im Leben passiert ist, sind die echten Errungenschaften. Wenn man sich zum Zeitpunkt des Sterbens danach sehnt, auf die Zunge einzugehen, ist dies ein Beweis dafür, dass die Zunge während des gesamten Lebens der Meister war. Oder wenn sich eine Frau an ihr Kind erinnert und es zu liebkosen sucht, war der innere Wunsch (samskara) der Kinderliebe das ganze Leben über vorherrschend. Das beweist, dass alle anderen Erfahrungen in Vergessenheit geraten sind. Lenkt deshalb die gesamte Lebensenergie auf den Erwerb des mentalen inneren Wunsches, den ihr im letzten Moment haben möchtet. Konzentriert euch Tag und Nacht darauf. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2020

Viele Menschen verunglimpfen die Verehrung von Bildern, aber die Grundlage ist in Wirklichkeit die eigene Fähigkeit, den Makrokosmos im Mikrokosmos zu sehen. Der Wert der Bildanbetung wird durch Erfahrung bestätigt, sie hängt nicht von der Vorstellungskraft eines Menschen ab. Was in der Gestalt Gottes (viratsvarupa) zu finden ist, ist auch unvermindert, ungetrübt und rein in der abgebildeten Gestalt (svarupa) zu finden. Bilder dienen dem gleichen Zweck wie Metaphern und Gleichnisse in der Poesie. Sie veranschaulichen, verstärken und verdeutlichen. Freude entsteht nicht durch die Form und Struktur der Dinge, sondern durch die hergestellte Beziehung. Nicht irgendein Kind, sondern ihr eigenes Kind macht die Mutter glücklich. Wenn ihr euch entscheidet, diese Verwandtschaft, diese reine göttliche Liebe (isvaraprema) mit allem und jedem im Universum herzustellen, kann wahrlich eine überwältigende Freude erlebt werden! Diejenigen, die sie gespürt haben, werden diese Wahrheit auf jeden Fall verstehen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 20  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2020

Bei manchen Beschwerden werden Arzneimittel zum äußerlichen Auftragen verschrieben, bei anderen dagegen zur inneren Anwendung. Aber für die universelle Krankheit des Kreislaufs von Geburt und Tod (bhava-roga) werden das Hören von spirituellen Ansprachen (shravana), das Singen von Gottesnamen (kirtana) und andere Medikamente für die äußere und innere Anwendung verordnet. Man muss den Namen Gottes sowohl aussprechen als auch hören. Gott hat die gleiche Zuneigung zu allen seinen Kindern so wie es die Natur des Lichts ist, Helligkeit an alle zu verbreiten. Mit dieser Helligkeit können einige gute Bücher lesen und andere können ihre täglichen Aufgaben erledigen, ganz gleich was diese sind. Wenn man ebenso den Namen Gottes ausspricht, kann man Fortschritte beim Erkennen Gottes machen, ein anderer kann sogar böse Taten vollbringen! Alles hängt davon ab, wie ihr das Licht verwendet. Aber der Name Gottes ist immer und für ewig makellos. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 20  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2020

Der Körper ist der Tempel des Individuums. Was auch immer in diesem Tempel geschieht, ist das Anliegen des Individuums. Die Welt ist in gleicher Weise der Körper Gottes. Alles, was darin geschieht, ob gut oder schlecht, ist Seine Angelegenheit. Erkennt anhand der beobachtbaren Tatsache des Individuums und des Körpers die Wahrheit der unbemerkbaren Tatsache Gottes und der Welt. Die Beziehung des Individuums und Gottes kann von jedem erfasst werden, der drei Hauptinstrumente erwirbt: (1) einen Verstand, der nicht von Anhaftung und Hass befallen ist, (2) ein Sprechen, das nicht von Falschheit befallen ist, und (3) einen Körper, der nicht von Gewalt befallen ist. Freude und Frieden stecken nicht in äußeren Gegenständen, sie sind in euch selbst. Aber in eurer Dummheit such ihr sie außerhalb von euch in einer Welt, von der ihr heute oder morgen abtreten müsst. Versucht die Essenz von allem zu erkennen, die ewige Wahrheit. Versucht die Liebe zu erfahren, die Gott ist. Unterscheidet an jedem Scheideweg; nehmt an, was wahr ist, und verwerft den Rest. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 19      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2020

Wie soll Liebe kultiviert werden? Durch zwei Methoden: 1. Betrachtet die Fehler anderer, wie groß sie auch sind, als unbedeutend und vernachlässigbar. Seht eure eigenen Fehler, wie unbedeutend und vernachlässigbar sie auch sind, als groß an, seid traurig darüber und bereut sie aufrichtig. Durch diese Methoden helft ihr euch, keine großen Irrtümer und Fehler zu begehen, und ihr erlangt auch die Eigenschaften der Brüderlichkeit und Nachsicht. 2. Erinnert euch bei allem, was ihr für euch oder andere tut, daran, dass Gott allgegenwärtig ist. Er sieht und hört jedes Wort und weiß alles, was ihr tut. Was ihr auch sagt, denkt daran, dass Gott jedes Wort hört; unterscheidet zwischen wahr und falsch und sprecht nur die Wahrheit. Unterscheidet bei allem, was ihr tut, zwischen richtig und falsch und tut nur das Richtige. Strebt in jedem Augenblick danach, im Bewusstsein des allgegenwärtigen Gottes zu leben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2020

Einige Suchende haben solche Angst vor Problemen, Schwierigkeiten und Verlusten selbst beim Beginn ihres spirituellen Unterfangens, dass sie allem fernbleiben. Manche Gottesverehrer sind deprimiert und werden von Hindernissen und Enttäuschungen besiegt und geben in der Mitte auf, nachdem sie die spirituelle Reise aufgenommen und eine Strecke zurückgelegt haben. Wieder andere halten sich ruhig und mutig an den spirituellen Weg, ganz gleich wie schwer er auch sein mag – sie sind von der höchsten Art. Ihr seid vielleicht durch die Anhaftung an diese illusorische Welt getäuscht und werdet von vorübergehender Freude angezogen, aber tauscht niemals die Mittel aus, um dauerhaftes und vollständiges Glück zu erlangen. Führt eure spirituellen Pflichten mit ganzer Hingabe fort. Gott kann nicht ohne Glauben und Standhaftigkeit erfahren werden. Der Herr kommt nur durch höchste Hingabe (parabhakti), höchste Hingabe kommt nur durch spirituelle Weisheit (jnana), spirituelle Weisheit kommt nur durch Glauben (shraddha) und Glaube kommt nur durch Liebe (prema). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2020

Wer die Vereinigung mit Gott und das Wohlergehen der Welt anstrebt, sollte Lob und Tadel, Wertschätzung und Spott, Wohlstand und Missgeschick als wertlos ablegen. Er sollte mutig an seine eigene angeborene Wirklichkeit glauben und sich der spirituellen Erhebung widmen. Niemand, nicht einmal eine große spirituelle Persönlichkeit (maha-purusha) oder ein Avatar, kann sich jemals Kritik und Anschuldigung entziehen. Also sollten spirituell Strebende sich von solchen Unentschlossenen und Unwissenden fernhalten und das Diskutieren ihrer Glaubensüberzeugungen  unterlassen. Lasst sie in heilige Bücher eintauchen und in der Gesellschaft von Gottesverehrern sein. Später, reich an Erkenntniserfahrung und mutig durch diesen Kontakt mit der Realität, können sie sich gefahrlos in jedes Unternehmen einmischen und sich sogar bemühen, andere auf die Wahrheit hinzuweisen, die sie selbst gesehen haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 17      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2020

Wenn das Ichbewusstsein den Stolz „Ich weiß alles“ hervorbringt, ist ein tiefer Sturz unvermeidlich. Diese Täuschung führt zum Tod. Das Geheimnis der Errettung liegt in der Erkenntnis dieser Gefahr; Wiedergeburt ist unvermeidlich, wenn diese Gefahr nicht abgewendet wird. Im Bewusstsein all dessen bleibt ihr von der Welt und ihren Sorgen unbeeinträchtigt, wenn ihr in spirituelle Übungen eintaucht. Nur wenn ihr weit von dieser Wahrheit entfernt seid, leidet ihr, fühlt Schmerz und erlebt Schwierigkeiten. In einiger Entfernung vom Marktplatz hört man nur einen riesigen undeutlichen Aufruhr. Aber wenn man sich ihm nähert und mitten drin in dem Getümmel steht, kann man die einzelnen Verhandlungen klar verstehen und sie unterscheiden. Ebenso seid ihr vom Aufruhr der Welt überwältigt und fassungslos, bis ihr ebenso die Wirklichkeit des Höchsten  Selbst (paramatman) erkennt; aber sobald ihr tief in das Reich der spirituellen Bemühungen eingetreten seid, wird alles klar und das Wissen um die Wirklichkeit erwacht in euch. Bis dahin seid ihr in den sinnlosen Lärm von Argumentation, Disputen und exhibitionistischer Extravaganz verstrickt.   Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 20. Januar 2020

Bloße Gelehrsamkeit in den Heiligen Schriften nützt überhaupt nichts. Die Veden, die Upanischaden und die heiligen Schriften sind Lehren für das praktische Leben. Ohne diese Praxis ist - bei aller Wort-Mächtigkeit und Gelehrsamkeit - alles eine kolossale Verschwendung. Um diese Lehren in das tägliche Leben zu bringen, muss man das „Ich weiß“-Gefühl aus der Welt schaffen, die Augen für die wahre Essenz öffnen und darüber nachsinnen. Dann kann man erfolgreich Glückseligkeit erlangen. Der Wetter-Kalender mag anzeigen, dass es zehn Eimer voll Wasser regnen wird; aber selbst wenn der Kalender zehnmal gefaltet und zusammengedrückt wird, kommt kein einziger Tropfen Wasser aus ihm heraus. Der Zweck des Kalenders ist nicht, Regen zu geben, sondern nur, Informationen darüber zu geben. Auch die heiligen Schriften können nur Informationen über Lehren, Axiome, Regeln, Vorschriften und Pflichten geben. Sie unterweisen in den Methoden, Frieden und Befreiung zu erlangen. Aber sie sind nicht mit diesen Essenzen der Glückseligkeit gesättigt. Man muss den Weg, die Richtung und das Ziel entdecken, wie sie in ihnen beschrieben sind; dann muss man den Weg beschreiten, der Richtung folgen und das Ziel erreichen. Prema Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 19. Januar 2020

Eine Person, die wirklich ein Instrument göttlicher Kraft ist, kann an den Merkmalen von Wahrheit, Güte, Liebe, Geduld, Duldsamkeit und Dankbarkeit erkannt werden. Wo immer diese vorherrschen, kann das Ego (ahamkara) nicht bestehen. Es hat keinen Platz. Deshalb bemüht euch, diese Tugenden zu entwickeln. Die Ausstrahlung des Göttlichen Selbst (atma) wird durch das Ego verhindert. Wenn das Ego zerstört wird, enden alle Probleme, alle Unzufriedenheit verschwindet und Glückseligkeit ist erreicht. So wie die Sonne vom Nebel verdeckt wird, verbirgt das Egogefühl die ewige Glückseligkeit. Selbst wenn die Augen offen sind, kann ein Stück Stoff oder Pappe verhindern, dass das Sehen effektiv und sinnvoll funktioniert. Auch der Schirm der Selbstsucht hindert daran, Gott zu sehen, der tatsächlich näher ist als irgendjemand und irgendetwas anderes im Universum. Prema Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 18. Januar 2020

Die Menschen entwickeln in sich eine Vielzahl von egoistischen Gewohnheiten und Einstellungen, die große Unzufriedenheit bei ihnen verursacht. Der Impuls für all dies kommt von der Gier, Autorität, Herrschaft und Macht anzuhäufen. Die Gier nach Dingen kann niemals für ewig und völlig befriedigend sein. Tatsächlich ist es unmöglich, das Sättigungsniveau zu erreichen. Eine Person mag sich hocherfreut fühlen, Meister aller Künste, Besitzer aller Reichtümer, Besitzer aller Kenntnisse oder Verwahrer aller heiligen Schriften zu sein. Aber: Von wem aber hat diese Person all dies erworben? Es muss jemand Größeres geben. Man könnte eventuell sogar behaupten, dass man all dies durch eigene Anstrengungen, Arbeit und Mühe erworben und verdient habe. Aber sicher hat irgendjemanden es ihnen in der einen oder anderen Form gegeben. Dies kann man nicht leugnen. Die Quelle, aus der alle Autorität und alle Macht strömt, ist der Herr von Allem. Diese Allmacht zu ignorieren und sich selbst zu täuschen, dass die kleine Kraft, die man erlangt hat, die eigene sei, ist in der Tat Selbstsucht, Einbildung und Stolz (ahamkara). Prema Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 17. Januar 2020

Meditiert über Gott als Wahrheit, als Liebe. Es ist möglich, Ihn in jeder Form zu verwirklichen, über die ihr meditiert. Haltet euch immer in der guten Gesellschaft (satsang) Seiner Anhänger auf. Durch diese gute Gesellschaft wird Unterscheidungsvermögen und Entsagung (viveka und vairagya) in euch wachsen und gefestigt. Beide stärken den Geist und verleihen euch inneren Frieden. Euer Geist (mind) wird mit Gott verschmelzen. Sprecht und handelt bei allem, was ihr tut, wahrheitsgemäß und setzt all eure Kraft und Talente ein, mit denen ihr ausgestattet wurdet.  Zuerst könntet ihr damit scheitern und auf Schwierigkeiten und Leiden stoßen. Aber letztendlich bringt euch das Erfolg und Glückseligkeit. Nur die Wahrheit siegt, nicht die Unwahrheit (satyameva jayate, nanritam). Durch euer Verhalten und eure Lebensweise ist es möglich, die Wahrheit zu erkennen. Ihr könnt in der Tat Gott (Paramatma) erkennen, denn Er allein ist real. Gott ist die Wahrheit. Der Höchste Herr ist Liebe.  Prema Vahini, Kapitel 14  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 16. Januar 2020

Gottesdienst (puja) besteht nicht nur darin, eine Blume zu pflücken und sie auf den Rahmen eines schönen Bildnisses Gottes zu legen. Vergesst nicht den Gärtner, der dafür geschuftet hat, die Pflanze zu hegen, und der die Blüte gegeben hat – bedenkt, dass er auch ein Gottesanbeter ist. Wirkliche spirituelle Weisheit (jnana) ist wahres Verstehen, nicht bloß intellektuelle Leistung. Nur wenn Nahrung gegeben wird, kann der Körper funktionieren. Selbst die Handlungen, die einem Opferritual vorausgehen, sind ein Opferritual (yajna). Man nutzt die Welt, um Gott anzubeten, um Friede und Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu festigen und die Körperfunktionen zu kontrollieren und zu koordinieren. Alle Handlungen, die um dieser drei Ziele willen ausgeführt werden, sind ein Opfer. Das erste wird ‚rituelles Opfer‘ (yajna) genannt, das zweite ‚Wohltätigkeit‘ (dana) und das dritte ‚Buße‘ (tapas). Alle Handlungen der Menschen, von jedem und überall in der Welt, müssen diesen drei Erfordernissen dienlich sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 12  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 15. Januar 2020

Heute ist Sankranti, was den Beginn der nordwärtsgerichteten Reise der Sonne (uttarayana) markiert, die glückverheißende und heilige Zeit. Entwickelt wenigstens von heute an edle Gefühle. Folgt dem heiligen Weg. Dann wird eure Zukunft gewiss sicher und beschützt sein. Mit dem Gebet zu Gott könnt ihr alles im Leben erreichen. Ich möchte, dass ihr betet. Ich bin immer mit euch, in euch, über euch und um euch herum. Unternehmt Anstrengungen, um euren Mitmenschen solch einen Glauben und diese Hingabe einzuträufeln. Das wird mich sehr glücklich machen. Glücklichsein besteht in der Einheit mit Gott. Kontempliert Gott somit unablässig. Gebt Angst und sorgenvollen Gedanken keinen Raum. „Die Abschlussprüfungen nahen. Wie werde ich mit ihnen zurechtkommen? Werde ich bestehen?“ Gebt Verzweiflung und Verzagtheit durch solch eine negative Einstellung keinen Raum. Glaubt an Gott. Erfüllt eure Pflicht und seht jeder Situation voller Mut entgegen. Dann ist es dem Ergebnis bestimmt, gut zu sein. Liebe ist alles. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe. Sathya Sai, 14. Januar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 14. Januar 2020

Das Sankrantifest naht mit all seiner Schönheit und seinem Glanz. Dieser Tag ist kein gewöhnlicher Tag. Er markiert den Beginn der nordwärtsgerichteten Reise der Sonne (uttarayana). Er schenkt uns Fülle und Gedeihen und hilft uns Tugenden zu entwickeln und heilige Aktivitäten auszuführen. Ihr könnt die ganze Welt besiegen, wenn eure Gedanken edel sind. Wenn ihr euer Herz mit weltlichen Gedanken und Gefühlen anfüllt, werdet ihr nicht in der Lage sein, eure immaneten göttlichen Eigenschaften zu praktizieren. Hiranyaksha, Hiranyakasipu, Duryodhana und Kamsa waren in keinster Weise gewöhnlich. Obwohl sie einen sehr starken Körper und Verstand hatten, wurden sie schwach, weil sie sich in weltlichen Gefühlen ergingen. Füllt euer Herz nicht mit weltlichen Gefühlen an. Jedes Individuum ist mit machtvoller Kraft und Intelligenz ausgestattet. Entwickelt Tugenden, edle Gedanken und einen starken Charakter, und ihr werdet große Höhen erreichen! Sathya Sai, 14. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 13. Januar 2020

Konzentriert euch auf die Liebe Gottes. Obwohl die eigene Mutter, der Vater und der Lehrer als göttliche Wesen verehrt werden sollen, sind sie nicht Gott. Gott sollte als Mutter, Vater, Lehrer, Verwandter und Freund verehrt werden. Sie alle wohnen in ihren eigenen Wohnstätten, aber Gott wohnt in eurem Herzen. Liebt Gott, der in eurem Herzen residiert. Alle anderen Objekte der Liebe sind nicht von Dauer. Durch das Entwickeln von Liebe sieht man das Göttliche in allen Wesen. Das ist wie das Tragen farbiger Brillengläser. Wenn ihr die Welt durch die Brille der Liebe seht, werdet ihr Liebe überall sehen. Die Brille und das Sehen müssen in Harmonie sein, und nur mit Liebe könnt ihr Lieblichkeit in der Welt sehen. Durch Liebe werden edle Eigenschaften wie Freundlichkeit, Mitgefühl und Empathie gefördert. Verkörperungen der Liebe! Ihr führt eine Vielfalt spiritueller Übungen (sadhana) durch. Gott fragt nicht nach eurem Sadhana und auch nicht nach eurer Hingabe. Er fragt einzig nach eurer Liebe. Sathya Sai, 9. Juli 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Januar 2020

Einst ging Vivekananda zu Swami Ramakrishna Paramahamsa und fragte ihn: „Hast du Gott gesehen?“ „Ja“, sagte Ramakrishna. „In welcher Gestalt?“, erkundigte sich Vivekanana. Ramakrishna entgegnete: „Ich sehe ihn, so wie ich dich sehe.“ „Warum bin ich dann unfähig, ihn zu sehen?“ Ramakrishna erklärte, dass er Gott erfahren könne, wenn er sich nach Gott mit der gleichen Intensität sehne, mit der er sich nach vielen anderen Dingen sehne. Ramakrishna sagte, die Menschen vergössen Tränen für Beziehungen, Reichtum und viele andere Aspekte, aber wie viele vergössen Tränen für Gott? Ramakrishna riet Vivekananda, sich mit vollem Herzen und ganzer Seele nach Gott zu sehnen. Dann ist es Gott bestimmt, sich ihm zu offenbaren. Wenn ihr eifrig darauf aus seid, das Göttliche zu erfahren, müsst ihr euch dem Göttlichen hingeben. Die Menschen nehmen verschiedene Schwierigkeiten auf sich, um Reichtum, Beziehungen, Positionen und Macht zu erlangen. Wenn sie einen Bruchteil dieser Zeit dem Denken an Gott widmeten, würden sie definitiv Freiheit von Angst vor dem Tod erleben. Sathya Sai, 9. Juli 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Januar 2020

Studenten! Ihr habt eine Vielfalt an gymnastischen Kunststücken vorgeführt. Ihr habt euch in verschiedenen Spielen und Sportarten hervorgetan. Obwohl diese Spiele auf der körperlichen Ebene einen Wert an sich haben, gibt es etwas Größeres als all die gesundheitlichen Vorteile. Es geht um diese Botschaft: Das Leben ist ein Spiel, spielt es! Ihr müsst lernen, das Leben an sich als ein großes Spiel zu betrachten. Für das Erreichen von Ruhm und Erfolg in diesem Spiel müsst ihr gute Gewohnheiten kultivieren. Gute Gedanken, gutes Sprechen und gute Handlungen sind die Disziplinen, die in diesem Spiel gebraucht werden. Wenn so viel Übung und Anstrengung erforderlich ist, um in Spielen wie Tennis erfolgreich zu sein, wie viel mehr Anstrengung ist dann erforderlich, um im Spiel des Lebens Erfolg zu haben! Wenn ihr in diesem Spiel einen guten Ruf erwerben, eure Ideale in Ehren halten und das Göttliche erkennen wollt, müsst ihr in eurem Alltag auf rechtes Denken, rechtes Benehmen und die rechte Einstellung achten. Sathya Sai, 14. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Januar 2020

"Essen" bedeutet nicht, Speisen auf die Zunge zu legen und zu kosten; es ist nur wertvoll, wenn die Speise gekaut, geschluckt, verdaut, ins Blut aufgenommen und in Muskeln und Knochen, Stärke und Energie umgewandelt wird. Ebenso muss spirituelles Verständnis alle Augenblicke des Lebens durchdringen und beleben. Es muss durch alle Organe und Sinne zum Ausdruck gebracht werden (karmendriyas and jnanendriyas). Ihr müsst beständig voranschreiten und diese hohe Stufe erreichen. Das reine Anhäufen von Lehren ist keine spirituelle Weisheit (jnana). Nur gutes Benehmen (satguna) ist spirituelle Weisheit. Damit jemand selbstlosen Dienst tun kann, muss ein wenig Nahrung (bhoga) aufgenommen werden. Solch ein Essen ist Teil des Opfers (yajna). Für das Funktionieren dieser Körpermaschine muss das Benzin der Nahrung genutzt werden. Nahrung ist kein Opfer, aber es ermöglich ein Opfer. Deshalb darf das Essen von Nahrung nicht als das Füttern von Gier oder das Nähren des Magens verlacht werden. Es muss als Teil von Anbetung verstanden werden. Prema Vahini, Kapitel 10  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Janaur 2020

Es kommt vielleicht eine Zeit, in der ihr müde und schwach werdet, und wie folgt betet: „Gott, die Dinge haben sich über meine Kapazitäten hinaus entwickelt. Ich habe das Gefühl, dass weitere Anstrengung eine zu große Belastung ist. Gib mir Stärke, o Gott!“ Anfänglich beobachtet Gott aus weiter Entfernung das eigene Bemühen, wie ein Lehrer der abseits bleibt, wenn die Schüler Prüfungsfragen beantworten. Wenn man dann Anhaftung an sinnliche Vergnügen (bhoga) ablegt und sich guter Taten und selbstlosem Dienst annimmt, kommt Gott näher. Er wartet wie der Sonnengott (surya-narayana) vor der verschlossenen Tür. Wie der Diener seine Anwesenheit nicht ankündigt und nicht an der Tür läutet, sondern die Vorlieben des Arbeitgebers kennend einfach vor der Tür wartet, so wartet auch Gott! Wenn der Meister die Tür nur ein bisschen öffnet, eilt die Sonne herein und vertreibt unverzüglich die Dunkelheit im Inneren. Wenn ebenso Gottes Hilfe angefordert wird, zeigt er sich unmittelbar mit ausgestreckten Händen, um zu helfen. Ihr braucht nur die Unterscheidungsfähigkeit (viveka), um zu beten, und die spirituelle Weisheit (jnana), um euch an ihn zu erinnern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 8. Januar 2020

Vielfalt in Einstellungen und Praktiken ist natürlich und sollte willkommen geheißen werden; es besteht keine Notwendigkeit an einem eisernen und harten Gesamtglauben. Rivalität zwischen Gläubigen, die verschiedenen Wegen folgen, kann keinem Land Frieden und Prosperität bringen. Ohne Glaubensfreiheit kann die Welt keinen Fortschritt machen. Indien hat gelehrt, dass eine kleine Gruppe niemals die unerschöpflichen Ressourcen der Welt befehligen kann. Für das gute Funktionieren der Gemeinschaft ist es notwendig, die Gemeinschaftsarbeit auf Gruppen von Menschen aufzuteilen und jeder die Aufgabe zuzuteilen, ihren Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten. Das hat Vielfalt und Gemeinsamkeit gefördert. Diversitäten wurden für die praktische Anwendung spiritueller Stärken und Möglichkeiten zugelassen. Deshalb besteht keine Notwendigkeit an Querelen und Kämpfen. Es gibt ein bezauberndes Gefühl des Mysteriums, das, wenn es erforscht ist, euch befähigt, das Eine, das der Vielheit zugrunde liegt, zu visualisieren. Deshalb verkünden die alten Schriften: „Das Eine allein existiert; das Eine wird vielfältig von den Weisen beschrieben (ekam sat, viprah bahudha vadanti)!“ Sathya Sai Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Januar 2020

Mitglieder der Sevadals (Gruppe, die sich den Dienst am Nächsten zum Ziel gesetzt hat)! Kultiviert zuallererst Liebe in eurem Herzen. Wem ihr auch begegnet, sprecht mit Liebe zu ihm. Zieht deshalb alle in eure Nähe, die in Schwierigkeiten sind. Dann wird Gott seine Liebe über euch ausschütten. Wie könnt ihr die Liebe Gottes empfangen, wenn ihr eure Mitmenschen nicht liebt? Wenn ihr Gottes Liebe würdig werden wollt, solltet ihr zuallererst der Liebe eurer Mitmenschen würdig werden. Gott wird euch helfen, wenn ihr anderen helft. Helft immer, verletzt niemals. Bereitet niemandem Schwierigkeiten. Liebt alle. Führt euer Leben mit Herzensgüte. Euer Herz sollte vor frei fließender Liebe schmelzen. Ihr Lieben! Ihr seid nicht verschieden von mir; ich bin in euch und ihr seid in mir. Ihr solltet alle und jeden so lieben wie ich euch liebe. Ihr könnt nur dann Größe erlangen, wenn ihr reine Liebe aus dem Inneren entwickelt und teilt. Das ist der Dienst, den ihr erweisen müsst. Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Januar 2020

Unsere Upanischaden lehren uns die Wege des Handelns (karmayoga), der Verehrung (upasanayoga) und der Weisheit (jnanayoga). Die Essenz von Karmayoga ist, alle Handlungen mit Hingabe als ein Opfer für Gott auszuführen, Ihm zur Freude. Upasanayoga bedeutet Gott aus ganzem Herzen mit Harmonie und Reinheit in Gedanke, Wort und Tat (trikaranashuddhi) zu lieben. Es ist kein echtes Upasana, wenn ihr Gott nur liebt, um eure weltlichen Wünsche zu erreichen. Hingabe sollte Liebe um der Liebe willen sein. Wer Jnanayoga befolgt, sollte das ganze Universum als Manifestation Gottes betrachten. Fester Glaube, dass Göttlichkeit in allen Wesen in der Gestalt des Atman residiert, wird Jnana genannt. Wenn ihr euch fragt, wie Einheit (ekatva) mit so vielen verschiedenen Gestalten, Namen und unterschiedlichen Arten von Verhalten, Doktrinen und so weiter existiert, betrachtet den unermesslichen Ozean mit seinen unendlichen Wellen. Jede Welle ist einzigartig und unterscheidet sich in Größe und Form von den anderen, aber alle sind unterschiedliche Manifestationen ein und desselben Wassers und unterscheiden sich nicht vom Meer. Sathya Sai, Summer Showers 1990, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Januar 2020

Solange die Mutter Kraft hat, nährt sie ihre Kinder. Die Kinder sollten ihre Mutter auf gleiche Weise nähren. Gott hat uns das Leben als Mensch gegeben, damit wir einander nähren und fördern. Wozu gibt es Beziehungen wir Brüder und Schwestern? Nicht nur um des Teilens von Eigentum und Reichtum willen. Diese Beziehungen dienen dem Entwickeln und gegenseitigen Teilen von Liebe. Echte Beziehungen sind diejenigen, die Liebe miteinander teilen. Manche Menschen bringen große Liebe für andere zum Ausdruck, aber zeigen die gleiche Liebe nicht gegenüber ihrer Mutter und ihrem Vater im eigenen Heim. Zuallererst sollten wir unsere Eltern lieben und dann alle anderen. Denkt daran, dass wir unsere Liebe nicht allein auf unsere Freunde und Verwandten begrenzen sollten; wir sollten alle lieben. Nur dann wird Gott seine Liebe über uns ausschütten. Wenn wir einen Verletzten auf der Straße sehen, sollten wir ihm gegenüber keine Gleichgültigkeit haben. Wir sollten unseren Teil tun, um das Leid zu lindern, wie dringlich die Arbeit auch sein mag, zu der wir gehen. Dann manifestiert sich Gott vor uns und füllt unser Herz mit Liebe an. Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Januar 2020

Wenn ihr alle um euch herum mit Liebe anschaut, wird Gott euch auch mit Liebe anschauen. In welcher Situation ihr auch seid, ihr solltet niemals Ärger, Eifersucht, Heuchelei oder Prunk zeigen. Behandelt andere nicht mit Ärger oder Hass. Wenn ihr andere mit Liebe behandelt, werden sie euch diese Liebe in Gedanken und Worten zurückgeben. Wenn ihr euch andererseits entscheidet, ärgerlich mit ihnen umzugehen, werden sie sich auch verärgert gegenüber euch verhalten. Ihr solltet durch euer Sprechen und Verhalten keine Distanz zwischen euch erschaffen. Stellt mit Liebe Nähe zu allen her. Dann werdet ihr alle vereint. Jeder von euch sollte auch Nähe zu Gott erlangen. Gott ist die Verkörperung von Liebe. Er beschützt die ganze Menschheit mit seiner Liebe. Deshalb, Verkörperungen der Liebe, entwickelt in euch mehr und mehr selbstlose Liebe! Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Januar 2020

Wenn ihr eine Aktivität als Opfer für Gott ausführt, werden euer Gutes (svartha), das höhere Gute (paratha) und das höchste Gute (paramartha) eins. Zuerst werden ich und du zu wir. Als Nächstes vereinigen sich wir und Er. Die individuelle Seele (das ‚Ich‘, jiva) sollte zuerst eine Identität mit der Schöpfung (praktiti, ‚du‘) und dann mit dem Höchsten Geist (Er, paramatman) erreichen. Diese Reise ist die Bedeutung der Rezitation des Mantras ‚Om Tat Sat‘. Heute gestern und morgen, Om Tat Sat, ist, war und wird sein. ‚Er‘ und ‚ich‘ und die spirituelle Übung (sadhana) sind immer da. So wie die Sonne untrennbar und niemals fern von ihren Strahlen ist sollte kein Gottsuchender unter keinen Umständen ohne spirituelle Übung sein. Nur wenn geistig Strebende auf solch beständige Weise an ihren spirituellen Disziplinen festhalten, kann man von ihnen sagen, sie seien eins mit dem Om. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Januar 2020

In diesem weltlichen Leben manifestiert sich Liebe in verschiedenen Formen, wie Liebe zwischen Mutter und Sohn, Ehemann und Ehefrau und zwischen Verwandten. Diese Liebe auf Grundlage körperlicher Beziehungen entsteht aus selbstsüchtigen Motiven und Eigeninteresse. Aber die Liebe Gottes ist bar jeder Spur Eigeninteresses. Sie ist Liebe allein um der Liebe willen. Das wird Hingabe (bhakti) genannt. Ein Kennzeichen dieser Liebe ist Geben statt Empfangen. Zweitens kennt Liebe keine Angst. Drittens ist sie Liebe um der Liebe willen und nicht aus selbstsüchtigen Motiven. Alle diese Engel zusammen bedeuten Ergebenheit (prapatti). Wenn man in dieser Haltung der Ergebenheit verweilt, erlebt man die Glückseligkeit des Göttlichen. Deshalb ist Vergebung und Nachsicht (kshama) die wichtigste Voraussetzung dafür. Nur ein Mensch, der die Einstellung von Kshama besitzt, kann als Mensch mit dieser heiligen Liebe angesehen werden. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 1. Januar 2020

An diesem Neujahrstag solltet ihr beschließen, jeden Tag mit Liebe zu beginnen, den Tag mit Liebe zu verbringen, den Tag mit Liebe anzufüllen und den Tag mit Liebe zu beenden. Die Menschen ängstigen sich, was in diesem Jahr geschehen wird, ob es ein besseres Jahr als das Vorjahr wird. Es ist nicht das bestimmte Jahr, das zählt. Fördert gute Gedanken, sprecht gute Worte und tut gute Taten mit dieser weitherzigen Sichtweise, dass alle in der Welt glücklich sein sollen. Gebt eure schlechten Gedanken und Eigenschaften auf, weil sie die Ursache für alles Leid in der Welt ist. Haltet an Gott als eurem Führer und Erlöser bei allem fest, was ihr tut, und ihr werdet mit Gewissheit erfolgreich sein. Gott ist euer einziger wahrer Freund. Er ist immer bei euch, in euch und neben euch. Ihr müsst den Wunsch hegen, dass alle glücklich sind. Jeder muss sein Herz mit reiner Liebe anfüllen. Dann wird das Land und die Welt gedeihen und alle werden glücklich sein. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 31. Dezember 2019

Jetzt verabschieden wir dieses Jahr und heißen ein Neues Jahr willkommen! Die Beziehung zwischen beiden ist eng. Wir schließen das eine ab, während wir das andere begrüßen. Sollten wir diesem Zuge nicht auch unsere schlechten Eigenschaften verabschieden und gute, göttliche Eigenschaften willkommen heißen? Ihr könnt all eure schlechten Eigenschaften Gott darbringen. Daran ist nichts falsch. Tatsächlich kann nur Gott sie annehmen und seine Gnade ausschütten, um gute Eigenschaften zu fördern. Nehmt zum Beispiel an, ihr habt einen verdreckten, zerissenen und verschandelten Hunderrupienschein. Niemand wird ihn annehmen. Aber wenn die Nummer noch ganz ist, nimmt die Zentralbank Indiens sie an und gibt im Gegenzug eine gute Note desselben Wertes heraus. Ebenso kann allein Gott die schlechten Eigenschaften annehmen, und wird dies auch tun, vorausgesetzt ihr bringt sie mit aufrichtiger Hingabe und Reue dar, und im Gegenzug wird er seine Gnade in Fülle über euch ausschütten. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 30. Dezember 2019

Setzt den Samen der Hingabe an die Erinnerung des Gottesnamens (namasmarana) in euren Verstand (mind). Er wird in einen Baum mit den Ästen Tugend, Dienen, Liebe, Gleichmut, Stärke und Mut heranwachsen. Ihr schluckt Speisen ohne euch darüber bewusst zu sein, wie sie in Energie, Intelligenz, Gefühle und Gesundheit umgewandelt werden. Schluckt ebenso die Speise für den Geist (spirit), dieses Erinnern des Gottesnamens, und seht, wie sie in Tugend verwandelt wird, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid. Ravana erkannte, dass Rama und Wunsch (kama) nicht zusammen im Denken existieren können. Entwickelt Standfestigkeit bei der Rezitation und Wertschätzung des Gottesnamens. Selbst wenn die ganze Welt sagt: „Tut Schlechtes‟, werdet ihr euch dann weigern, dieses zu befolgen. Euer System wird dagegen revoltieren. Und selbst wenn die ganze Welt euch bittet nachzugeben, werdet ihr darauf beharren, das Rechte zu tun. Sathya Sai, 27. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 29. Dezember 2019

Glück und Sorgen müssen im weltlichen Leben erfahren werden, weil sie so unvermeidlich wie Sonnenaufgang und Sonnernuntergang sind. Ihr meint, Neujahr werde euch bessere Erfahrungen bereiten; das ist nicht korrekt. Es ist das Denken (mind), das für Freud und Leid verantwortlich ist. Wenn euer Denken gut ist, werdet ihr alles gut finden. Ihr seid Verkörperungen des Göttlichen, das nichts anderes als Glückseligkeit ist. Wenn dem so ist, ist es dann nicht töricht von euch zu sagen, dass ihr an Schmerz und Kummer leidetet? Manche möchten unablässiges Glück haben. Wenn ihr um 10 Uhr esst, so esst ihr danach nicht pausenlos stündlich. Wenn ihr Freude erlebt, muss sie ebenso verdaut werden, bevor ihr eine neue Runde dieser Erfahrung macht. Ebenso wie ihr Übungen machen müsst, um die Verdauung von Speisen zu unterstützen, müsst ihr die Aufgabe der Konfrontation mit Leid nach dem Erfahren von Freude durchleben. Deshalb müsst ihr alles, was euch von Gott gegeben wird, als gut für euch annehmen. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 28. Dezember 2019

Was bedeutet ‚Sai Baba‘ genau? ‚Sai‘ bedeutet ‚tausend Lotuse‘ (sahasrapadma), ‚Erkenntnis‘ oder ‚direkte Erfahrung Gottes‘ (sakshatkara) und so weiter, ‚Ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘‚Vater‘. Somit bedeutet ‚Sai Baba‘‚Er ‚der sowohl Vater als auch Mutter und das Ziel aller yogischen Bemühungen ist‘ und auch ‚die immer barmherzige Mutter, der allwissende und weise Vater und das Ziel aller spirituellen Bemühungen‘. Wenn ihr in einem dunklen Raum herumtappt, müsst ihr die Chance ergreifen, wenn jemand eine Lampe in den Raum bringt. Ihr müsst schnell eure dort verstreuten Sachen einsammeln oder aber herausfinden, wo sie sich befinden, und tun, was getan werden muss. Nutzt genauso die Gelegenheit auf beste Weise, wenn Gott in menschlicher Gestalt vor eure Haustür kommt, und seid bereit, euch vor Unheil zu retten! Die unangemessene Bedeutung, die der Befriedigung sinnlicher Wünsche beigemessen wird, muss sich als Ergebnis eurer Verbindung mit heiligen Büchern und frommen Persönlichkeiten verringern. Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 27. Dezember 2019

Verkörperungen der Liebe! Das Göttliche (Brahman) ist voller Liebe und in Wirklichkeit die Verkörperung der Liebe. Eure Liebe sollte mit dieser göttlichen Liebe verschmelzen. Es gibt nur den Einen ohne ein Zweites; das ist der nicht-duale Zustand. Die wesentliche Natur der Liebe ist Opfer zu bringen. Wahre Liebe lässt unter keinen Umständen Raum für Hass. Es ist Liebe, die sogar einen weit entfernten Menschen näher und inniger zu euch bringt. Es ist die Liebe, die das Gefühl der Trennung vertreibt und das Gefühl der Einheit fördert. Die Liebe erhebt auch einen Menschen vom Wesen eines Tieres zum Menschen. Liebe (Prema) ist die Lebenskraft (prana) der Menschheit. Liebe wird nur Menschen gezeigt, die am Leben sind. Niemand liebt eine Leiche. Jemand ohne Liebe kommt einer leblosen, toten Person gleich. Liebe und Leben sind daher eng miteinander verbunden. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 26. Dezember 2019

Hanuman ist das am hellsten leuchtende Beispiel einer verwirklichten Seele, der die Reise des Lebens gelungen ist. Als Hanuman sich zum ersten Mal vor Rama präsentierte und seine Dienste anbot, wandte sich Rama an Lakshmana und sagte: „Bruder, hör zu! Beachte, wie Hanuman die Veden gemeistert hat. Seine Rede ist gesättigt mit Demut und Hingabe, die der Rig Veda verkörpert, der Zurückhaltung und Ehrfurcht, die der Yajur Veda lehrt, und der intuitiven Vision, die der Sama Veda gewährt. Hanuman ist ein echter Devotee und kennt alle heiligen Texte. Sugriva hat das Glück, Hanuman zu seinen Diensten zu haben, dessen Gedanken, Worte und Taten Gott dargeboten werden.“ Wenn diese drei in perfekter Harmonie sind, werden sie mit Sicherheit Gottes Gnade gewinnen, so wie es Hanuman gelang!         Sathya Sai, 18. April 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 25. Dezember 2019

Jesus Christus demonstrierte und predigte die Kraft des Glaubens und hieß am Ende das höchste Opfer, sein Leben selbst, willkommen. Jesus war sich seines höchsten Zieles und seiner höchsten Pflicht bewusst und heiligte seinen Körper, indem er ihn zum Schutz anderer opferte. Mit dem Glauben an die Einheit der Menschheit stand Jesus gegen Kritiker und Widersacher und konfrontierte ihre Angriffe. Jesus lehrte Petrus, seinen ersten Schüler, in Liebe zu leben, denn Liebe ist Gott. Jesus empfahl, dass man Gott nur erfahren könne, wenn man zur Verkörperung der Liebe würde; die nichts will, auch keine Dankbarkeit als Gegenleistung! Spontane Liebe wird zu Opfer und Dienst! Als Petrus diese Aufforderungen des Meisters hörte, bemerkte er eine neue Freude in ihm aufsteigen und auch eine neue Bedeutung des Wortes ‚Freude‘ (engl.: Joy). ‚J' bedeutet Jesus – und der Buchstabe zeigte ihm ‚Liebe Jesus zuerst.‘ ‚O' bedeutet ‚Others“ – die Anderen, die als nächstes geliebt werden sollen, und ‚Y' bedeutet ‚Yourself’ – ‚Du selbst’, was zuletzt geliebt werden sollte. Sathya Sai, 25. Dezember 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 24. Dezember 2019

Das Schicksal einer Nation oder Gemeinschaft hängt von der moralischen Struktur seines Volkes ab. Der Charakter der Menschen muss tief im Glauben und in der Wahrheit verwurzelt sein. In einer Welt, die wie heute in Rassen und Religionen unterteilt ist, ist es dringend erforderlich, eine weite Sichtweise und eine großherzige Einstellung zu pflegen. Enge Loyalitäten verursachen Reibung und Konflikte. Jesus betonte die Wichtigkeit des Glaubens und die Gefahr, die durch Heuchelei entsteht. Die Lehren Christi müssen vom universellen Standpunkt aus interpretiert, verstanden und befolgt werden. Die Wahrheit muss als Einheit von Gedanke, Wort und Tat offenbart werden. Jesus Christus verkündete, dass Gott allmächtig und allgegenwärtig ist - Einer, ohne ein Zweites. Dies ist die Hauptbotschaft Jesu. Sein Verständnis von Gott wuchs stufenweise in  ihm. Zuerst betrachtete er sich als den Gesandten Gottes. Später, nachdem er eine engere Beziehung zu Gott entwickelt hatte, verkündete er, dass er der Sohn Gottes sei. Als er schließlich seine Identität mit Gott erkannte, verkündete er: „Ich und mein Vater sind eins." Sathya Sai, 25. Dezember 198  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 23. Dezember 2019

Die Kraft der Liebe ist unbegrenzt. Sie kann alles besiegen. Als Buddha einst auf Reisen war, wurde er von einer Dämonin konfrontiert, die ihn zu töten drohte. Buddha aber sagte lächelnd zu ihr: „Du bist keine Dämonin, sondern eine Göttin. Ich liebe dich, auch wenn du dich wie eine Dämonin verhältst.“ Als sie diese liebevollen Worte hörte, verwandelte sich die Dämonin in eine Taube und flog davon. Die Liebe kann sogar das Herz eines unverbesserlichen Feindes ändern. Diese Art universaler Liebe sollte von jedem kultiviert werden. Es gibt Menschen von unterschiedlichem Glauben in der Welt: Christen, Muslime, Hindus, Parsen usw. Es sollte kein Zwist oder Mistrauen unter den Religionen geben, denn alle halten Wahrheit und Rechtschaffenheit aufrecht. Heute aber ist die Welt von Konflikt und Gewalt verteufelt. Friede und Wohlergehen kann nur entstehen, wenn die Menschen sich auf den Pfad der Liebe und Moral begeben und ein sinnerfülltes Leben führen. Sathya Sai, 25. Dezember 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2019

Die Gita fördert keine Trägheit, Gleichgültigkeit oder Faulheit. Sie empfiehlt Handeln (karma) als göttliche Vereinigung (yoga), als eine Aktivität im Einklang mit dem göttlichen Willen und geleitet von der Förderung der spirituellen Vollendung. Karma muss ein Akt der Erfüllung, der Anbetung und der Verpflichtung sich selbst und anderen gegenüber sein. Die Gita markiert die Schritte und den Weg zur Verwirklichung dieses Ziels. Sie akzeptiert alle Einstellungen als wertvoll und veredelt sie in eine spirituelles Bemühen (sadhana). Niemand kann etwas Besseres als sein Bestes geben. Der Körper ist mit all seinen innewohnenden Vorzügen und Mängeln beschenkt, sodass jeder Moment des Lebens zu Zwecken genutzt werden kann, welche die Zeit durch Dienen, Opfer und Liebe heiligen können. Weltliche Handlungen (karma) werden dann zu Karmayoga, Karma mit selbstlosen Idealen. Sathya Sai, 10. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2019

Ein Stück Mysorepak (indische Süßigkeit aus Kirchererbsenmehl) hat Süße, Gewicht und Form. Diese drei können nicht voneinander getrennt werden, sie sind eine Einheit. Jeder kleine Teil der Süßigkeit hat Süße, Gewicht und Form. Wir finden keine Form in einem Teil, Gewicht in einem anderen und Süße in einem dritten. Wird es auf die Zunge gelegt, erkennt ihr den Geschmack, verringert sich das Gewicht und verändert sich die Form – alles gleichzeitig. Auch die individuelle Seele (jiva), das Selbst (atman) und der Höchste Herr (parameshvara) sind nicht voneinander getrennt, sondern ein und dasselbe. Ebenso muss jede einzelne Tat, jede Aktivität im Leben vom Geist (spirit) des selbstlosen Dienstes (seva), der göttlichen Liebe (prema) und der spirituellen Weisheit (jnana) erfüllt sein. Dies ist wahrlich der Yoga des Höchsten (purushothama-yoga). Er muss durch Handlungen praktiziert werden, nicht nur in Worten. Spirituelle Disziplin muss ständig mit einem immer größer werdenden Herzen voller Hingabe und spiritueller Weisheit durchgeführt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2019

Ihr müsst froh sein, dass Gott immer neuere Materialien eingesetzt hat, damit ihr ihm dienen und ihn auf verschiedene Arten und Weisen anbeten könnt. Betet für immer neue Möglichkeiten und freut euch über die Chance, die in eure Hände gelegt wird. Diese Haltung macht unermessliche Freude. Ein Leben voller Freude zu führen ist in der Tat Glückseligkeit. Was auch immer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang getan wird, muss geweiht sein, als wäre es Gottesdienst. Ebenso wie ihr darauf achtet, nur frische Blumen zu pflücken und sie sauber und unverblüht zu halten, sollte auch unablässig versucht werden reine und unbeschmutzte Taten zu vollbringen. Wenn diese Vision jeden Tag vor Augen gehalten und das Leben entsprechend gelebt wird, wird es ein einziger, ununterbrochener Dienst für den Herrn. Das Gefühl von ‚ich‘ und ‚du‘ wird bald verschwinden; alle Spuren der Selbstsucht werden zerstört. Das Leben verwandelt sich dann in wahre Hingabe an Gott. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2019

Wenn Arbeit mit einer egoistischen Einstellung ausgeführt wird, von selbstsüchtigen Motiven angetrieben und durch Hoffnung auf eigenes Weiterkommen inspiriert ist, nährt sie Gier und Stolz, Neid und Hass. Dann werden Bindungen gestärkt und das Gefühl an profitablere Arbeit gefördert. Es fördert die Undankbarkeit gegenüber denen, die ihre Hände und ihren Verstand geliehen haben, und gegenüber Gott, der die Person mit dem Drang und der Fähigkeit ausgestattet hat. „Ich habe es geschafft“, erklärt man, wenn die Arbeit erfolgreich war, und sagt: „Andere haben sie verdorben“, wenn sie fehlschlägt. Abneigung, Depressionen und Verzweiflung folgen, wenn die Arbeit zum Scheitern führt. Je stärker man an den Früchten hängt, umso intensiver und schmerzhafter ist der Kummer, wenn man enttäuscht wird. Das einzige Mittel, um sowohl dem Stolz als auch dem Schmerz zu entkommen, besteht darin, das Ergebnis dem Willen Gottes zu überlassen, während man glücklich bei dem Gedanken ist, seine Pflicht mit aller Hingabe und Sorgfalt getan zu haben, zu der man fähig ist. Sathya Sai, 10. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2019

Das Studium der Upanischaden und Schriften (shastra) und das Rezitieren von Gottesnamen können an sich gute Taten sein. Aber wenn es keine Liebe gibt, welche die Grundlage aller spirituellen Übungen (sadhana) ist, nützen sie nichts. Sie sind wie Buttermilch. Aber die Liebe Gottes ist wie gekochte Milch. Sie enthält alle Proteine ​​und Vitamine. Liebe stärkt die physischen, mentalen und spirituellen Energien. Hingebungsvolle Handlungen ohne Liebe sind wie verdünnte Buttermilch, in der es keine Nährstoffe gibt. Meditation (dhyana) und das Wiederholen des heiligen Namens (japa) sind ohne Liebe leblose Rituale. Liebe, die sich im Dienst an allen Lebewesen ausdrückt, ist der beste Ausdruck der Liebe zu Gott. Ohne solche Liebe gibt es keine wahre Hingabe. Es ist Liebe, die unveränderlich ist und der Opfer nichts ausmachen, um anderen zu dienen. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2019

„Das bist Du. (tat tvam asi)“ ist die höchste und heiligste spirituelle Maxime (mahavakya); sie enthüllt, dass ihr das unzerstörbare göttliche Prinzip (atmatattva) seid. Dieser Körper ist nichts anderes als ein Werkzeug, ein von Gott gegebenes Arbeitsgerät zum Erkennen dieser Wahrheit. Bis zur Erkenntnis dieses Zwecks, für den das Gerät gegeben wurde, ist es eure Pflicht, wachsam auf es zu achten und es vor Verletzung und Behinderung zu schützen. Im Winter wird Wollkleidung getragen, um den Härten der kalten Stürme standzuhalten, aber wenn sich die Kälte verzieht, wird die Wollkleidung abgelegt. Wenn uns ebenso die kalten Stürme des materiellen Lebens kein bisschen mehr beeinträchtigen, ist der materielle Körper nicht länger essenziell. Für das Erkennen des atmischen Prinzips, für das Erkennen des höchsten Gottes (parameshvara) hier und jetzt müsst ihr bereit sein, diesen Körper jederzeit als Opfer darzubringen. Lasst den Körper seinem Zweck dienen. Ihr müsst eure Herrschaft über diesen Körper nutzen, um das Wohl der Welt zu fördern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 7    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2019

Bildung muss als ein heiliger Prozess und Vorbereitung auf den selbstlosen Dienst an der Gesellschaft betrachtet werden. Es gibt unzählige Menschen in der Welt, die an verschiedenen körperlichen und anderen Behinderungen leiden. Es ist die Pflicht der Gebildeten, ihnen zu dienen und zu helfen, um ich Leid weitestgehend zu lindern. Dies ist die beste Form des Dienens am Göttlichen. Es gibt Verschmutzung und Unreinheit in der Luft, im Wasser und vielen Dingen um uns herum. Ihr müsst das Wissen nutzen, das ihr erlangt, um zu reinigen, was unrein ist. Dienst an der Gesellschaft muss der wichtigste Zweck von Bildung werden. Studenten von Sai sollten ihr Wissen nicht nur einem Lebensunterhalt widmen, sondern ihre Talente und Energien in der Gesellschaftsschicht, in der sie sich engagieren, nutzen, um der Gemeinschaft auf jegliche Weise, die ihnen offensteht, zu dienen. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2019

Als Dharmaja sein riesiges Reich an seine Feinde verlor und mit seiner Gemahlin Draupadi in Höhlen im Himalaja leben musste, fragte sie ihn eines Tages: „Herr! Du bist zweifellos der Erste unter denen, die dem Weg der Gerechtigkeit unerschütterlich folgen (dharma). Warum ist dir so ein schreckliches Unglück passiert?“ Sie war von Kummer geplagt. Dharmaja antwortete: „Draupadi! Sei nicht traurig. Schau dir  diesen Himalajagebirgszug an. Wie großartig und herrlich er ist! Wie schön und erhaben! Er ist ein so großartiges Phänomen, das ich unendlich liebe. Die Verkörperung dieser erhabenen Schönheit ist Gott. Berge brauchen mir nichts zu gewähren, aber ich liebe sie und ihren Schöpfer für ihre Schönheit. Ich wünsche mir keinen Gefallen und bete auch nicht um Segen. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist seine Liebe, Draupadi! Lass ihn mich hinstellen, wo er mich hinstellen will.“ Dharmaja erklärte, dass Liebe göttlich und spontan sein und entsprechend praktiziert werden muss!  Sathya Sai, Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2019

Als Dharmaja sein riesiges Reich an seine Feinde verlor und mit seiner Gemahlin Draupadi in Höhlen im Himalaja leben musste, fragte sie ihn eines Tages: „Herr! Du bist zweifellos der Erste unter denen, die dem Weg der Gerechtigkeit unerschütterlich folgen (dharma). Warum ist dir so ein schreckliches Unglück passiert?“ Sie war von Trauer geplagt. Dharmaja antwortete: „Draupadi! Sei nicht traurig. Schau dir  diesen Himalajagebirgszug an. Wie großartig und herrlich er ist! Wie schön und erhaben! Er ist ein so großartiges Phänomen, das ich unendlich liebe. Die Verkörperung dieser erhabenen Schönheit ist Gott. Berge brauchen mir nichts zu gewähren, aber ich liebe sie und ihren Schöpfer für ihre Schönheit. Ich wünsche mir keinen Gefallen und bete auch nicht um Segen. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist seine Liebe, Draupadi! Lass ihn mich hinstellen, wo er mich hinstellen will.“ Dharmaja erklärte, dass Liebe göttlich und spontan sein und entsprechend praktiziert werden muss!  Sathya Sai, Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2019

Tat Tvam Asi – Ihr seid die Verkörperung des Selbst (atman). Das ist der höchste und heiligste göttliche Grundsatz (mahavakya). Ihr seid diese unzerstörbare Frucht und ihre innere Essenz. Ihr seid dieses atmische Prinzip (atmatattva), das sich vom Körper unterscheidet und makellos ist.  Allein um dieses göttlichen Prinzips willen wurde euch dieser Körper gegeben. Euer Selbst, der Atman, ist stets bereit. Seid ihr mit dem Körper als Vehikel gekommen, um euch selbst zu zerstören? Gewiss nicht. Ihr seid hier, um die Autorität über den Körper auszuüben und damit das Wohl der Welt zu fördern. Der Körper muss für dieses große Ziel (mahatattva) genutzt werden. Dieser Körper ist dazu gedacht, Handlungen auszuführen;  er ist ein reines von Gott geschenktes Arbeitsgerät und Werkzeug. Wenn sein beabsichtigter Zweck erfüllt ist, wird er nicht länger gebraucht. Bis ihr euer wahres Selbst erkannt habt, muss der Körper mit allen Mitteln beschützt werden. Sathya Sai. Prema Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Dezember 2019

Es ist nichts falsch daran, Kinder zu lieben. Aber Eltern sollten lernen, wie sie sie lieben sollten. Wann immer die Kinder auf Abwege geraten, wissentlich oder unwissentlich, sollten sich die Eltern beeilen, ihre Fehler zu korrigieren und sie auf den rechtschaffenen Weg zu bringen. Die Pflichten der Eltern enden nicht mit der Bereitstellung von Nahrung, Schulbildung und Wissen in weltlichen Angelegenheiten. Kinder sollten auch mit richtigen Werten versorgt werden. Sie sollten nicht beigebracht kriegen, dass der Erwerb von Wohlstand das A und O des Lebens ist. Reichtum begleitet einen nicht, wenn man die Welt verlässt. Reichtum ist nur notwendig, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zu viel Reichtum ist unangenehm wie übergroße Schuhe. Zu wenig ist eher schmerzhaft, wie ein zu enger Schuh. Es ist also nur das Maß an Reichtum wünschenswert, das für einen Menschen alle Grundbedürfnisse deckt. Es ist bedauerlich, dass die Menschen beim verrückten Streben nach Geld die menschlichen Tugenden vergessen oder sie kompromittieren. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Dezember 2019

Der Mensch hat ein kurzes Leben. In dieser kurzen Lebensspanne hat er jedoch die Fähigkeit, göttliche Glückseligkeit zu erfahren. Zwei Personen scheinen aus gleichem Guss zu sein, ihre  Glieder könnten gleich aussehen. Trotzdem könnte einer sich als Engel und der andere als Biest herausstellen. Was ist der Grund dafür? Wenn man sich ihr Verhalten ansieht, ist es schwer zu glauben, dass beide zur selben Gemeinschaft gehören. Daher ist vor allem richtiges Verhalten für den Menschen wichtig. Jeden Moment mag das menschliche Leben oberflächlich als einfach erscheinen, aber in Wahrheit ist es nicht so, es ist in der Tiefe von großer Bedeutung. Das ganze Leben ist eine große Opfer-Handlung oder Yajna-Karmas. Wenn der Schlaf, den man genießt, nachdem man dem Herrn alle Erlebnisse des Tages in einem Geist der Hingabe dargebracht hat, erlebt man dann nicht Samadhi? Was sonst könnte es sein. Aufgrund des allgegenwärtigen Gefühls von „Ich bin der Körper“, erforscht der Mensch ohne Diskriminierung verschiedene Wege, um sein physisches Sein zu stärken. Deshalb, anstatt Tag und Nacht über den Körper nachzudenken, erhaltet ihn nur zu dem Zweck, allen Lebewesen mit  Reinheit des Denkens, des Wortes und der Tat (Trikarana Shuddhi) zu dienen, damit ihr das Höhere Selbst erkennen könnt. Denn ihr seid nicht der Körper, sondern ihr seid das göttliche Selbst (Atma). Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Dezember 2019

Die Menschen vertrauen auf die Ergebnisse von Wissenschaftlern bei der Berechnung von Planetenabständen und  Planetengrößen, aber sie zögern, wenn sie mit Schlussfolgerungen konfrontiert werden, zu denen Forscher kommen, die die Wahrheiten gesehen, gezeigt, erfahren und genossen haben, indem sie in den inneren Raum und in die inneren Regionen des Geistigen gegangen sind. Es ist unvernünftige Eigensinnigkeit, die die Menschen dazu bringt, an den Überzeugungen festzuhalten, die sie als unbestreitbar akzeptiert haben. Die Aussage lautet: „Das unterirdische Feuer kann in der Handfläche ergriffen werden und der Himmel kann als eine konkrete Einheit kontaktiert werden. aber man kann niemals den Geist einer stumpfen und hartnäckigen Person verbessern und verfeinern." Man kann aber eine Person, die schläft, wecken und man kann eine Person, die nicht schläft, dazu bringen, sich zu erheben und sich zu bewegen, aber man kann niemals einen Menschen aufwecken, der vorgibt, zu schlafen . Eigensinniges Vermeiden der Erleuchtung von Wissen ist eine Sünde gegen die Spiritualität. Unsere Schüler müssen jederzeit und von allen Seiten Licht willkommen heißen. Sathya Sai, 1. Dezember 1982, Anantapur Campus<Put reference here...>  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Dezember 2019

Ihr müsst Arbeit aufnehmen, die der Welt von Nutzen ist. Zieht in die Dörfer und helft, sie sauber zu halten. Unterweist die Frauen der Dörfer in den Grundprinzipien der Kindergesundheit, Kinderbetreuung und Kindererziehung. Wenn die Gesundheit versagt, werden die Menschen verzweifelt und mutlos. Wenn Gesundheit vorherrscht, durchdringt Vitalität Körper und Geist. Durch den Prozess des liebevollen Dienstes könnt ihr viel Freude bereiten. Betrachtet keinen Dienst als erniedrigend. Das Fegen der Straßen zum Beispiel ist nicht unter eurer Würde. Fegt ihr nicht auch den Boden eures Hauses? Scheuert und wascht  ihr nicht den Schmutz ab? Wenn ihr solche Aufgaben übernehmt, werden sich die Dorfbewohner auch gerne daran beteiligen. Warum sich schämen, gut zu sein? Die Lächerlichkeit, die euch möglicherweise entgegenkommt, war die Belohnung vieler Heiliger. Sie wird bald verschwinden.  Sathya Sai, 1. 12. 1982, Anantapur Campus  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 8. Dezember 2019

Wie unsere Sichtweise, so ist auch unsere Schöpfung. Wird die Farbe der Schöpfung sich ändern aufgrund der Farbe der Brille, die wir tragen? Es gab und gibt große Meister, die dem Menschen die großen Höhen zeigen, die er erreichen kann, und auch die große Kraft offenbaren, die im menschlichen Körper verborgen ist. Der Geist (mind) des Menschen wird oft auf Dinge im Außen verschwendet, andere kritisieren und ähnliche Aktivitäten. Wie kann man Ausgerichtetheit (ekagrata), erlangen, wenn man immer damit beschäftigt ist, Fehler in anderen zu sehen? Stellt euch einmal folgende Frage: Wenn viele tapfere und große Menschen, die wie Ich physische Körper haben, solch hohen Status erlangt haben, warum sollte meine Position anders sein? Was bringt es mir ein, wenn ich Fehler anderer finde? Ich muss in mir selbst nach meinen eigenen Fehlern suchen und meinen Verstand unter Kontrolle halten. Diese feste Entschlossenheit ist der erste Schritt in der spirituellen Praxis.     Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Dezember 2019

Um der Tendenz, euch mit dem Körper zu identifizieren,  entgegenzuwirken und die Gnade Gottes zu gewinnen, wurden spirituelle Übungen wie philosophische Erforschung (tatwa vicharana),  Geistes- und Sinneskontrolle (sama-dama) und andere sechsfache spirituelle Disziplinen (shat-sampatti) vorgeschrieben. Ihre Ausübung stellt die Reinigung des Bewusstseins sicher. Das Bewusstsein wird dadurch wie ein sauberer Spiegel, der jedes Objekt reflektieren kann und das Selbst (Atma) deutlich enthüllt. Für die Erlangung der höchsten Weisheit (jnana-siddhi) ist die Reinigung des Bewusstseins (chitta-suddhi) der königliche Weg. Für die, die ein reines Herz haben, ist dies leicht zu erreichen. Dies ist die zentrale Wahrheit der Bharatiya-Suche nach der höchsten Realität (Paramartha). Dies ist der wichtigste Aspekt der Lehre. Sathya Sai Vahini, Kap. 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Dezember 2019

Einen perfekten Charakter behält man für den Rest seines Lebens; nein, sogar bis ans Ende aller Zeiten, denn er ist unsterblich und mit dem Selbst (Atma) verbunden. Solche unsterblichen Eigenschaften sind: Mitgefühl, Freundlichkeit, Liebe, Nachsicht, Integrität und Geduld. Gewohnheiten bilden sich nur aufgrund der Taten, denen ihr euch hingebt. Diese Gewohnheiten formen die Intelligenz. Alles, was ihr in eurer Vorstellungskraft, euren Bestrebungen und Taten hineinwebt, hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck im Geist (mind). Aufgrund dessen hat der Mensch seine eigene Wahrnehmung dieser Welt. Der gegenwärtige Zustand des Menschen ist das Ergebnis seiner vergangenen Geburt. Gewohnheiten prägen seinen Charakter. Was auch immer das Wesen der Gewohnheiten sein mag, nur durch den Prozess der Vorstellungskraft und durch Praxis können sie modifiziert werden. Ein schlechter Mensch wird nicht immer so bleiben. Ist nicht Angulimala, der Dacoit (bewaffneter Bandit - Anm.d.Red.), nur durch den Darshan Buddhas zu einem guten Menschen geworden? Wurde der Dieb Ratnakara nicht Valmiki, der Weise? Der Mensch hat die Fähigkeit, seine bösen Neigungen und Gewohnheiten zu ändern. Selbstloser Dienst, Verzicht, Hingabe, Gebet, Nachforschungen - dies wird die Erkenntnis  guten Verhaltens (Svabhava) ermöglichen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Dezember 2019

Entwickelt Vertrauen in das Prinzip des Selbst (atma) und liebt es mit aller Ernsthaftigkeit - das ist wahre Anbetung. Das Selbst ist das einzige, was der Mensch lieben sollte. Fühlt, dass das Selbst liebenswerter für euch ist, als jedes Objekt hier in dieser Welt oder im Jenseits - das ist die wahre Anbetung, die ihr Gott anbieten könnt. Ihr müsst in der Welt leben, in die ihr hinein geboren wurdet; wie das Blatt der Lotusblüte, das, obwohl es im Wasser geboren wird, auf ihm schwimmt, ohne von ihm beeinflusst oder benetzt zu werden. Natürlich ist es gut, Gott zu lieben und zu verehren, um wertvolle Früchte hier oder im Jenseits zu gewinnen. Aber da es keine Früchte oder Gegenstände gibt, die wertvoller als Gott oder sinnvoller und lohnenswerter als Gott sind, raten die Veden uns, Gott zu lieben, ohne eine Spur von Verlangen im Geist (mind). Liebt, denn ihr müsst um der Liebe Willen lieben; liebt Gott, denn was Er geben kann, ist weniger als Er Selbst. Liebt Ihn allein, ohne andere Wünsche oder Forderungen. Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Dezember 2019

Das menschliche Leben ist zweifellos das höchste in der Evolution; und um ihm einen Sinn zu geben, sind geistige Anstrengungen und Bemühungen, die rein und heilig sind, wesentlich. Für diese Lebensweise ist der Charakter am wichtigsten. Charakter macht das Leben unsterblich; er überlebt sogar den Tod. Einige sagen, dass Wissen Macht ist, aber das ist nicht wahr. Charakter ist Macht. Auch der Erwerb von Wissen erfordert einen guten Charakter. Also muss sich jeder danach sehnen, einen makellosen Charakter zu erlangen, ohne eine Spur von Bösem. Buddha, Jesus Christus, Adi Shankaracharya und Vivekananda sowie andere große Weise, Heilige und Anhänger des Herrn, werden bis heute in der Erinnerung der Menschen geschätzt! Welche Qualität hat sie alle für alle Zeiten unvergesslich gemacht? Es ist ihr Charakter! Ohne Charakter nützen Wohlstand, Bildung und sozialer Status nichts. Charakter ist der Duft der Blume; er ist unschätzbar und etwas sehr Wertvolles. Dichter, Maler, Künstler und Wissenschaftler mögen vielleicht großartig sein, jeder auf seinem Gebiet, aber ohne Charakter können sie kein Ansehen in der Gesellschaft gewinnen.       Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Dezember 2019

Die Liebe eines Kindes entfaltet sich zuerst auf dem Schoß der Mutter. Seine Augen der Liebe fixieren sich auf das Gesicht der Mutter, die voller Liebe sein Gesicht streichelt. Sie wandern dann weiter auf den Vater, die Brüder und Schwestern, die Geschwister, die Freunde und Spielgefährten, die Region und die Sprache, die Welt und ihren Schöpfer. Das Ich, das im Körper lebt, ist wie ein Löwe in einer Höhle. Das Ich ist eigentlich der Herrscher des Waldes, aber es beschränkt sich auf die wenigen Quadratmeter felsigen Bodens. Lasst es herauskommen aus seiner Höhle und auf den kleinen Besitz verzichten. Solange ihr euch im Körperbewusstsein befindet: „Ich bin der Körper“, seid ihr der Löwe, der sich in der muffigen Höhle aufhält! Fühlt nicht: „Ich bin der Körper (Dehosmi).“ Brüllt, wie es ein wahrer Löwe macht: „Ich bin das Göttliche (Brahmasmi)! Ich bin das Göttliche, Ich bin all das - und mehr. Ich bin all das ist, das war und sein wird.“ Dann wird die Bedeutungslosigkeit, Zeit, Raum, Ego - alles von eurem Herzen fliehen! Ihr werdet Liebe sein - Liebe, Liebe und nichts anderes. Das heißt, ihr werdet göttlich sein, Eins mit dem Einen.                               Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Dezember 2019

hr könnt entweder durch den Weg der Weisheit (Jnana), der Hingabe (Bhakti) oder des Dienens an der Menschheit (Karma Marga) an Gott festhalten. Ihr könnt mit dem Zug in der ersten, zweiten oder dritten Klasse reisen; das Ziel aber ist immer das gleiche. Weisheit geht von der Prämisse aus, dass Gott immanent und transzendent ist. Hingabe glaubt, dass Gott Schöpfer, Bewahrer und Zerstörer ist; dass Er angebetet und durch Taten, die Er schätzt, besänftigt werden kann; dass Gott der Meister ist und ihr das Privileg habt zu dienen. Dienen (Karma)  berücksichtigt eine dritte Kategorie – die Natur! Der Mensch muss die Natur nutzen, in der Natur leben, von der Natur leben, seine Tätigkeit immer der Verbreitung der  Herrlichkeit Gottes widmen und sich der anbetenden Tätigkeit hingeben, ohne sich um die Früchte der Tätigkeit zu kümmern, denn sie sind in Gottes Händen. Die drei Farben - Weisheit, Hingabe und Dienen  unterscheiden sich nur, wenn das weiße Licht Gottes durch das Prisma der menschlichen Vernunft und des Gemütes geht. Aktiviert sie im Tun, denn sie sind nur Teile eines Strahls. Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2019

Ihr könnt entweder durch den Weg der Weisheit (jnana marga), den Weg der Hingabe (bhakti marga) oder den Weg des Handelns (karma marga) an Gott festhalten. Ihr könnt mit dem Zug in der ersten, zweiten oder dritten Klasse reisen. Das Ziel ist immer das gleiche. Jnana geht davon aus, dass Gott immanent und transzendent ist. Bhakti glaubt, dass Gott Schöpfer, Bewahrer und Zerstörer ist, dass Er angebetet und durch Taten, die Er schätzt, günstig gestimmt werden kann, dass Gott der Meister ist und ihr das Privileg habt, zu dienen. Karma zieht eine dritte Kategorie in Betracht – Natur! Der Mensch muss die Natur nutzen, in der Natur leben, von der Natur leben, seine Aktivität stets der neuerlichen Herrlichkeit Gottes widmen und sich der anbetenden Tätigkeit hingeben, ohne sich um ihre Früchte zu kümmern, denn sie sind in Gottes Händen. Die drei Farben – Jnana, Bhakti und Karma  – unterscheiden sich nur, wenn das weiße Licht Gottes durch das Prisma der menschlichen Vernunft und des Verstandes fällt. Aktiviert sie im Tun, sie sind nur Teile eines Strahls. Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2019

Wenn ein Licht von einem anderen angezündet wird, leuchten jetzt zwei, wo vorher nur eines da war. Das erste hörte nicht auf zu leuchten! Ihr könnt eine Million Lichter von einem Licht anzünden; doch das erste Licht wird darunter nicht leiden! Die Liebe ist auch so. Teilt sie mit Millionen, sie wird immer noch so hell aus euch leuchten, wie als ihr allein wart. Wenn jedes Haus in der Straße ein paar Lichter anzündet und an die Tür, die Brüstung, die Mauer, das Tor, die Veranda und so weiter stellt, wie würde sich das auswirken? Die Stadt ist voller Licht, die Bewohner sind glücklich, die Kinder tanzen vor Freude und der Himmel erstrahlt im Schein der irdischen Freude. Licht breitet sich mit anderen Lichtquellen aus! Es hat keine Grenzen, keine Vorurteile, keine Vorlieben! Dies ist die Lehre von Licht und Liebe; teilt, weitet aus, umfasst, verbreitet, dehnt aus, gebt die Grenzen von Mein und Dein auf, von Seinem und Ihrem, Kaste und Glaubensbekenntnis in einem grenzenlosen Fluss der Liebe. Das ist der Höhepunkt aller spirituellen Übungen (sadhana)! Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2019

Ich mag Einfachheit. Ich mag Kleidung, die Menschen nicht entmutigt, sich euch für ein freundliches Wort, ein wenig Dienst und eine helfenden Hand zu nähern. Die Kleidung muss sauber und dezent sein; nicht ausgefallen und seltsam. Sie sollte nicht getragen werden, um Aufmerksamkeit zu erregen. So wie ihr saubere, bequeme Kleidung für den Körper tragen wollt, solltet ihr auch saubere und tröstende Übungen für den Verstand wollen, wie Rezitation des heiligen Namens (japam), Meditation (dhyanam) und so weiter. Nutzt die Augen, um förderliche Dinge zu betrachten; die Füße, um zum Haus Gottes voranzuschreiten; die Hände, um den Verkörperungen Gottes zu dienen, die sich als Menschen um euch bewegen; die Zunge, um Schmerz zu lindern, Tugend zu preisen und Gott zu verherrlichen. Benutzt nicht das Auge, um euer Gehirn zu verderben, und die Füße, um für schädliche Filme in der Warteschlange zu stehen. Charakter ist das kostbarste Geschenk der Erziehung. Ich betrachte Dankbarkeit als ihren Hauptbestandteil! Jeder muss seinen Eltern für dieses Geschenk des Lebens danken. Sathya Sai, 23. Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2019

Es ist leicht, spirituelle Übungen (sadhana) aufzugeben; es ist eine Aufgabe, daran festzuhalten. Aber es nutzt nichts, nur einen Schritt nach oben zu klettern. Steigt höher und höher in die reinere Luft hinauf.  Klettert, bis ihr die Berge und Täler als eine Ebenheit seht, bis all die Höhen und Tiefen bedeutungslos sind. Ihr redet, als ob ihr alles aufgegeben hättet, aber wenn ihr einen Stift verliert, meldet ihr es der Polizei und verlasst euch darauf, dass sie ihn euch wiederbeschafft! Ihr seid nur dann Helden, nur dann Löwen im Wald der Welt, wenn ihr weder frohlockt noch den Kopf hängen lasst, wenn Glück oder Pech über euch kommt. Für das entwickeln von und wachsen in spirituellen Übungen müsst ihr eure Wünsche reduzieren und Begierden ablegen. Betrachtet alles als ein desinteressierter Zeuge; taucht nicht hinein und werdet nicht verwickelt. Wenn die Fesseln gelöst werden, fühlt ihr euch glücklich und leicht. Reist mit leichtem Gepäck, sogar auf der Reise des Lebens.     Sathya Sai, 9. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2019

Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Handlung (karma) hat eine Wirkung und zieht Konsequenzen nach sich, ob ihr es nun wollt oder nicht, es wisst oder nicht! Gute Handlungen führen zu guten Ergebnissen. Schlechte Handlungen werden ein schlechtes Ergebnis hervorbringen. Die Geburt ist das Ergebnis der Handlung, die vor dem Tod ausgeführt wurde. Wenn ihr gefragt werdet, was mit einer Person nach dem Tod passiert, könnt ihr auf euch selbst zeigen und erklären: „Das ist, was passiert – eine Wiedergeburt geschieht!“ Das ist keine Religion der Verzweiflung, es ist eine Religion der Hoffnung, der Gewissheit, der Ermutigung, ein aktives, nützliches und wohltätiges Leben zu führen, denn die Zukunft liegt in euren Händen. Obwohl das Heute bereits vom Gestern geprägt wurde, kann das Morgen vom Heute geprägt werden. Verschiedene Arten von Karma werden ausgeführt, um Losgelöstheit herbeizuführen, um Wünsche auf das ewige und unendliche Ende zu richten, um alle Handlungen in Handlungen der Anbetung umzuwandeln und um Gott anzubeten, der über jede Kraft der Natur, jede Energie des Menschen und jedes Glied seiner Anatomie herrscht! Sathya Sai, 15. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2019

Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Handlung (karma) hat eine Wirkung und zieht Konsequenzen nach sich, ob ihr es nun wollt oder nicht, es wisst oder nicht! Gute Handlungen führen zu guten Ergebnissen. Schlechte Handlungen werden ein schlechtes Ergebnis hervorbringen. Die Geburt ist das Ergebnis der Handlung, die vor dem Tod ausgeführt wurde. Wenn ihr gefragt werdet, was mit einem Menschen nach dem Tod passiert, könnt ihr auf euch selbst zeigen und erklären: „Das ist, was passiert – eine Wiedergeburt geschieht!“ Das ist keine Religion der Verzweiflung, es ist eine Religion der Hoffnung, der Gewissheit, der Ermutigung, ein aktives, nützliches und wohltätiges Leben zu führen, denn die Zukunft liegt in euren Händen. Obwohl das Heute bereits vom Gestern geprägt wurde, kann das Morgen vom Heute geprägt werden. Verschiedene Arten von Karma werden ausgeführt, um Losgelöstheit herbeizuführen, um Wünsche auf das ewige und unendliche Ende zu richten, um alle Handlungen in Handlungen der Anbetung umzuwandeln und um Gott anzubeten, der über jede Kraft der Natur, jede Energie des Menschen und jedes Glied seiner Anatomie herrscht! Sathya Sai, 15. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste spirituelle Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2019

  Einheit ist Stärke. Sie fördert das Wohl aller. Wie kann man der Gesellschaft dienen, wenn man nicht nach Einheit und Fortschritt strebt? Sogar kleine Ameisen, die in Einheit handeln, können eine Schlange vernichten. Heutzutage wird die Einheit weltweit im Land untergraben. Es gibt Unstimmigkeiten in jedem Haus. Institutionen ohne Einheit brechen letztendlich zusammen. Eine geteilte Nation steht vor der Zerstörung. Für das Wohl der Nation müssen daher alle in Einheit leben. Unterscheidungen von Hoch und Niedrig muss aufgegeben werden. Das Wohlergehen der Nation allein muss im Blick behalten werden. Was kann man erreichen, wenn die Einheit verloren geht? Befinden sich drei Personen in einem Haus, kann darin nur Frieden herrschen, wenn die drei in Harmonie miteinander leben. In jedem Individuum gibt es drei Wesenheiten: den Verstand (manas), die Zunge (vak) und die Handlungsorgane (kayam). Nur wenn diese drei Einheiten harmonisch funktionieren, kann das Individuum Frieden haben. Sathya Sai, 23. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2019

Individuen sind wie die verschiedenen Organe in einem Körper im Wesentlichen auf die Gesellschaft bezogen. Die Menschheit ist ein Glied der Natur und die Natur (prakruti) ist ein Glied Gottes. Wo ist der Boden für Hass, wenn diese wesentliche Beziehung verstanden wird? Niemand sollte sich als unbedeutend oder unwichtig betrachten. Wie alle Teile einer Rakete ist jeder, Klein und Groß, ein entscheidender Teil des Ganzen und für sein richtiges Funktionieren wesentlich. Jeder kleine defekte Teil kann die Rakete zum Explodieren bringen. Ebenso hat jedes Lebewesen in diesem weiten Kosmos eine bedeutende Rolle für dessen reibungsloses Funktionieren zu spielen. Jeder kann den spirituellen Weg ohne Hilfe eines Rosenkranzes oder Rückzug in den Wald einschlagen. Ein Bauer beispielsweise, der das Feld pflügt, sollte denken, dass er das Feld seines Herzens pflügt. Beim Säen muss er denken, dass er die Samen guter Eigenschaften in sein Herz sät, und beim Wässern, dass er das Feld seines Herzens mit Liebe wässert. Sathya Sai, 23. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2019

Es gibt viele, die das Sai-Prinzip nicht verstehen. „Wer ist dieser Sai? Warum passieren bestimmte Dinge auf diese Weise?“ Diese Fragen werden gestellt. Ich bin kein Entsagender (samnyasin). Ich bin kein Yogin. Ich bin kein Genussmensch (bhogin). Ich bin kein Opfernder (tyagin). Ich bin ‚ich‘.  Dieses  ‚Ich‘ ist der erste Namen, der dem Selbst (atman) gegeben wird. Ein Entsagender ist an bestimmte Restriktionen gebunden. Der Genusssuchende ist auf andere Weise gebunden. Ich habe keine Begrenzungen. Grenzenlose Glückseligkeit ist mein. Mein Name ist ‚ich‘. Es ist kein Name, der nach der Geburt gegeben wird. Um mich zu verstehen, muss man erkennen, dass das ‚Ich‘ in allen gegenwärtig ist. ‚Ich‘ wird von allen, vom Millionär bis zum Almosenempfänger, in jedem Zusammenhang benutzt. Dieses ‚Ich‘ ist Brahman. Aham Brahmasmi – ich bin Brahman. Jeder sollte danach streben, die Göttlichkeit zu erkennen, die in allen gegenwärtig ist. Diese Anstrengung sollte von jedem unternommen werden. Das Leben als Mensch wurde zu diesem Zweck gegeben. Dieses Bemühen kann nicht Gott überlassen werden. Sathya Sai, 23. November 1992    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2019

Studenten! Bildungseinrichtungen, die in der Förderung der allseitigen Wohlfahrt einer Nation leitend sein sollten, führen das Land in die Irre. Menschliche Werte wie Opferbereitschaft, Integrität, Fairness und Moral sind fast verschwunden. Ehrerbietung und Respekt für die Älteren fehlen völlig. Was wir heute brauchen, ist kein neues Bildungssystem, keine neue Sozialordnung und auch keine neue Religion. Wir brauchen edle und hochgeistige Männer und Frauen (uttama-purushulu). Nur dann wird die Nation gedeihen. Ganz gleich wie die Situation an anderen Universitäten sein mag, die Studenten am Sri Sathya Sai Institute sollten sich auf beispielhafte und ideale Weise verhalten. Fördert Moral und spirituelle und soziale Werte. Widmet euer Leben dem Ehren von Moral. Liebe Studenten! Haltet die Ideale der Bildung in Ehren. Kultiviert die Liebe zu Gott und begeistert alle für die Liebe zu Gott. Lebt in Gott! Bringt andere dazu, in Gott zu leben! Sathya Sai, 22. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2019

Behandelt alle wie euren Bruder oder eure Schwester. Es mag vielleicht manchmal  Meinungsverschiedenheiten geben, aber das sollte nicht zu Hass und Feindseligkeit führen. Unterschiede sollten euch niemals trennen. Mitglieder der Sai Organisation sollten diese Einheit fördern. Lasst keine Konflikte aufkommen. Lebt wie Kinder der gleichen Familie. Erwerbt euch einen guten Ruf, damit keine andere Organisation in der Welt mit der Sai Organisation vergleichbar ist. Entwickelt Liebe und arbeitet in Einheit. Nur wenn die fünf Finger der Hand zusammenarbeiten, kann eine Aufgabe erfüllt werden. Man kann der Präsident der Organisation sein, aber das bedeutet nicht, dass man nach seinen Launen und Vorstellungen handeln kann. Mir ist bewusst, dass es in der Sai Organisation keine solchen Menschen gibt, und dennoch warne ich euch. Alle Zweige der Organisation – die Zentren und Gruppen (samithi), die Dienenden (sevadal), die Jugendlichen (bal vikas) und so weiter – sollten in Harmonie zusammenarbeiten. Betrachtet die verschiedenen Zweige als die Finger derselben Hand und arbeitet in Einheit. Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2019

Verkörperungen der Liebe! Einmal verlorener Reichtum kann auf die eine oder andere Weise zurückgewonnen werden. Wenn ein Freund verloren ist, könnt ihr durch gute Gefühle viele andere gewinnen. Aber wenn die Gesundheit verloren ist, werdet ihr in vielerlei Hinsicht leiden. Euer Körper ist eine Kombination vieler Gliedmaßen, und nur wenn alle Glieder für heilige Zwecke eingesetzt werden, habt ihr gute Gesundheit (pushti) und Glück (santushti). Ein gesunder menschlicher Körper ist die wahre Grundlage für alle tugendhaften Handlungen. Er ist die Hauptvoraussetzung für die Verwirklichung der vier Ziele des menschlichen Lebens - Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), Begehren (kama) und Befreiung (moksha). Untersucht, warum ihr eure Gesundheit verliert. Übermäßiges Denken, Sorgen und ausgedehnte Arbeitszeiten sind die Hauptursache für eure Krankheit. Übermäßige Aktivitäten in jeglichem Bereich sind schädlich. Denkt an die Einschränkungen eures Körpers und handelt entsprechend. Schenkt eurer Gesundheit keine unangemessene Aufmerksamkeit. Erledigt eure Pflichten friedlich und glücklich, dann wird alles gut sein. Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2019

Männer in Positionen sollten ihren Pflichten entsprechend der erhaltenen Gehältern nachkommen. Frauen haben in dieser Hinsicht ein Beispiel gegeben. Frauen sind entschlossener, engagierter und hingegebener in ihrer Arbeit als Männer, sei es zu Hause oder im Büro. In Ländern wie Malaysia, Singapur, Japan, Deutschland und so weiter praktizieren Frauen mehr menschliche Werte als Männer. Sie folgen unter allen Umständen Swamis Anweisungen. Es gibt Millionen solcher aufrichtigen Arbeiter auf der Welt. Sie streben nicht nach Ruf und Ruhm, sondern nach Swamis Liebe und Gnade. Dies beweist, dass sie Swamis Lehren im rechten Geiste erhalten haben. Verkörperungen der Liebe! Kultiviert selbstlose Liebe, sorgt für eure Gesundheit und dient der Gesellschaft. Dann wird Gott euch die nötige Kraft und Freude verleihen. Wenn Gott Stumme zum Sprechen bringen und Lahme Berge besteigen lassen kann, warum sollte er dann diejenigen aufgeben, die aufrichtig und fleißig sind? Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2019

Männer in Positionen sollten ihren Pflichten entsprechend der erhaltenen Gehältern nachkommen. Frauen haben in dieser Hinsicht ein Beispiel gegeben. Frauen sind entschlossener, engagierter und hingegebener in ihrer Arbeit als Männer, sei es zu Hause oder im Büro. In Ländern wie Malaysia, Singapur, Japan, Deutschland und so weiter praktizieren Frauen mehr menschliche Werte als Männer. Sie folgen unter allen Umständen Swamis Anweisungen. Es gibt Millionen solcher aufrichtigen Arbeiterinnen auf der Welt. Sie streben nicht nach Ruf und Ruhm, sondern nach Swamis Liebe und Gnade. Dies beweist, dass sie Swamis Lehren im rechten Geiste erhalten haben. Verkörperungen der Liebe! Kultiviert selbstlose Liebe, sorgt für eure Gesundheit und dient der Gesellschaft. Dann wird Gott euch die nötige Kraft und Freude verleihen. Wenn Gott Stumme zum Sprechen bringen und Lahme Berge besteigen lassen kann, warum sollte er dann diejenigen aufgeben, die aufrichtig und fleißig sind? Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2019

Alle Bemühungen, Gespräche und Freuden enden auf dem Friedhof. Jeder Schritt bringt den Menschen dorthin, nicht weiter. Warum dann im Leben schwelgen und glauben, dass es real und dauerhaft sei? Ihr müsst dieses gehört haben: Praktiziert zwei, gebt zwei auf! Was sind diese zwei? Die beiden Dinge, die aufgegeben werden müssen, sind alle Erinnerungen an (1) das Böse, das andere euch antun, und (2) das Gute, das ihr anderen antut. Die beiden Dinge, die unablässig praktiziert werden müssen, sind (1) der Glaube, dass der Tod sicher und unvermeidlich ist, und (2) dass Gott existiert und Gebeten und Reinheit nachgibt. Normalerweise machen die Menschen das Gegenteil. Sie vergessen nicht das Böse, das andere tun, und das Gute, das sie tun. Sie vergessen die Tatsache des Todes und die Tatsache der Existenz Gottes. Welchen Nutzen bringt es, in jeder Handlung nur Vorteile und Profit anzustreben? Bankeinlagen, Gebäude, Abschlüsse, Titel und Reichtümer müssen alle zurückgelassen werden. Sobald der letzte Atemzug getan ist, wird unser Körper zu einer Sache mit üblem Geruch und bösem Omen. Er wird aus dem Haus entfernt, das ihr gebaut und geliebt habt! Sathya Sai Speaks Volume 6, Kapitel 44, Dezember 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2019

Die achte Blume, die Gott sehr liebt, ist Wahrheit (satya) – das, was im Zeitablauf unveränderlich ist. Gott allein bleibt von der Vergangenheit, durch die Gegenwart und in die Zukunft hinein unverändert. Wenn diese Blume in eurem Herzen erblüht, werdet ihr mit ewigem Duft belohnt. Betet Gott an, bringt diese acht Blumen – Gewaltlosigkeit, Sinneskontrolle, Mitgefühl, Toleranz, inneren Frieden, Entsagung, Meditation und Wahrheit –, die in euerm Herzen erblühen, dar! Heute opfert ihr frische Blumen, und eure Hingabe währt nicht einmal, bis ihr den Schrein verlasst! Sobald ihr den Gottesdienst beendet, nehmen Hass und Unruhe euch in Beschlag und degradieren euch. Wie kann jemand Gottes Gnade ohne das Entwickeln tugendhafter Eigenschaften gewinnen? Was erwartet ihr Gutes zu bekommen, indem ihr an einem Tag der Wahrheit huldigt (satya narayana), wenn ihr euch an 364 Tagen im Jahr in Falschheit ergeht (asatya narayana)? Wenn ihr behauptet, Sai-Devotees zu sein, dann rechtfertigt diese Behauptung, indem ihr diese Blumen der Tugend kultiviert und Gott darbringt. Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2019

Die sechste Blume, die Gott gefällt, ist Entsagung (tapas). Entsagung bedeutet nicht, Ehepartner und Kinder zu verlassen und in die Einsamkeit des Waldes zu entfliehen. Wahre Entsagung ist die vollkommene Harmonisierung seiner Gedanken, Worte und Taten. Schlechte Menschen können das niemals erreichen; sie verhalten sich falsch gegenüber ihrem eigenen Selbst. Die Worte derjenigen, die in dieser Entsagung erfolgreich sind, werden solch eine Kraft haben, dass alles, was sie sagen, in Mantras transformiert wird! Die siebte Blume ist Meditation (dhyana). Heutzutage existieren viele Meditationsformen! Denkt daran, dass stilles Sitzen und Übermitteln eurer Emotionen und Gefühle an Gott keine Meditation ist. Ihr müsst eure Emotionen, Wünsche und Gefühle mit der Hilfe Gottes ernsthaft in göttliche Eigenschaften umwandeln – das ist wahre Meditation! Ihr solltet Gott nicht durch eure Meditation auf eure Stufe herabziehen; erhebt euch stattdessen selbst auf die Stufe Gottes! Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2019

Die vierte Blume, die Gott dargebracht wird, ist Kshama – Toleranz oder Tapferkeit. Kshama ist Wahrheit, Rechtschaffenheit, Wissen, Opfer und Freude. Ohne Kshama kann niemand auch nur für einen Moment glücklich sein! Kshama fördert göttliche Eigenschaften und offenbart Göttlichkeit in euch. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) durchführen, um Kshama zu verdienen und euch darin zu festigen. Nährt trotz des Spottes der Ignoranten, der sarkastischen Kritik der Blinden und des Lobes von Bewunderern den Gedanken, dass Gott in allen gleichermaßen gegenwärtig ist. Die fünfte Blume ist Shanti – innerer Frieden. Frieden bedeutet nicht, dass man überhaupt nicht reagieren sollte, was auch immer andere sagen oder missverstehen. Er bedeutet nicht, dass man wie ein Stein schweigen muss. Er beinhaltet die Beherrschung aller Sinne und Leidenschaften; innerer Frieden muss zu eurem Wesen werden. Shanti hat Loslassen als grundlegende Eigenschaft. Das Meer, das gerne sammelt und besitzt, bleibt in den Niederungen; die Wolke, die gerne verzichtet und aufgibt, steht hoch am Himmel. Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2019

Verkörperungen der Liebe! Indien (bharat) ist das Zentrum der Wahrheit, Rechtschaffenheit und Moral, des Verdienstes, der Buße und des Opfers (tyaga) und ist mit dem Reichtum der Spiritualität und Glückseligkeit ausgestattet. Es ist euer großes Glück, in diesem heiligen Land geboren worden zu sein. Liebe Kinder, ihr müsst alle dem Ruf‚ ein geliebtes Kind (muddu biddalu) eures Mutterlandes zu sein, gerecht werden. Werdet nicht dumme, unwissende Kinder (moddu biddalu) oder gar bösartige Kinder (chedda biddalu). Euer Mutterland wird nur dann stolz auf euch sein, wenn ihr edel seid und Idealen nacheifert. Ihr müsst euch entschließen, geistige Werte und Opferbereitschaft zu fördern. Betrachtet Dienst am Nächsten als eure  Pflicht. Dienen ist Gott. Göttlichkeit kann nur durch Dienen erfahren werden. Wenn ihr tief in euch hineinforscht, werdet ihr erkennen, dass ihr mit eins mit Gott seid. Gott ist in euch und ihr seid Gott. Ihr solltet verstehen und mit der Überzeugung handeln können, dass ihr ein Funke des Göttlichen seid! Sathya Sai, 14. Januar 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2019

Die Tugend der Gewaltlosigkeit (ahimsa) ist die allererste tugendhafte Blume, die Gott am meisten liebt. Diese Tugend beinhaltet viel mehr als das Unterlassen des Verletzens von Lebewesen. Man sollte es unterlassen, einem Lebewesen nicht nur durch Taten, sondern auch durch Worte und Gedanken Schmerz zuzufügen. Man sollte in keinerlei Weise eine Vorstellung davon haben, einen anderen zu verletzen oder zu demütigen. Die zweite Blume, die Gott sich wünscht, ist die Kontrolle und Beherrschung der Sinne (indriya nigraham). Man sollte keinem sinnlichen Vergnügen und keiner sinnlichen Freude hinterherrennen. Die dritte Blume, die dem Herrn sehr am Herzen liegt, ist Mitgefühl (daya). Mitgefühl mit allen Lebewesen und Dingen (sarvabhuta-daya) gefällt dem Herrn, denn wahrlich, alles ist Gott! Ihr müsst immer daran denken, dass die heiligen Schriften uns lehren, dass Verehrung und Respekt, die einem der Götter entgegengebracht werden, den Höchsten erreichen (sarva deva namaskaram keshavam prati gacchati). Es muss mit gleicher Gültigkeit beachtet werden, dass Demütigung, die einem Lebewesen zugefügt wird, auch den Höchsten erreicht (sarva jiva thiraskaram keshavam prathigacchati)! Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2019

Ich möchte euch sagen, dass nicht das segensreich ist, was ihr hört, sondern was ihr in die tägliche Praxis umsetzt. Entwickelt Entsagung gegenüber euren eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Beurteilt  jeden auf dem Prüfstein der Notwendigkeit.  Wenn ihr Sachen in eurer Wohnung anhäuft, fördert ihr nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und bewahrt ebenso nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind) auf. Reist leicht. Habt nur so viel, um das Leben zu erhalten und gesund zu bleiben. Das Linsengericht (pappu) darf nur so viel Salz (uppu) bekommen, um es schmackhaft zu machen, das heißt, die Speise darf nicht durch zu viel Salz ungenießbar werden. Das Leben wird unerträglich, wenn ihr zu viele Begehrlichkeiten hineinlegt. Begrenzt eure Wünsche auf eure Kapazitäten und habt selbst von diesen nur jene, die dauerhaftes Glück bereiten. Lauft keinen Moden und öffentlicher Anerkennung hinterher und belastet eure Ressourcen nicht irreparabel. Haltet auch an eurer eigenen Pflicht (dharma) und den Verhaltensregeln fest, die das Leben und die Stufe, die ihr erreicht habt, ordnen. Sathya Sai, 19. August 1964   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2019

Wenn ihr wenigstens einmal den göttlichen Namen mit Liebe wiederholt, werdet ihr unerklärliche und überwältigende Glückseligkeit in euren Herzen erfahren. Der göttliche Name lässt selbst einen Menschen mit einem Herzen aus Stein dahinschmelzen. Sogar Eis braucht einige Zeit, um zu schmelzen, aber Gottes Herz schmilzt augenblicklich, wenn ihr seinen Namen mit Liebe rezitiert. Rezitiert also den Namen Gottes. Selbst wenn ihr reist, müsst ihr still seinen Namen rezitieren ohne die Aufmerksamkeit der anderen auf euch zu ziehen. Überall, zu jeder Zeit und unter allen Umständen kontempliert den göttlichen Namen Gottes (sarvada sarva kaleshu sarvatra rama chintanam). Es gibt keine größere spirituelle Übung. Die Essenz aller spirituellen Disziplinen ist im ständigen Rezitieren von Gottes Namen enthalten. Im Kaliyuga (dem gegenwärtigen dunklen Eisernen Zeitalter; Anmerkung des Übersetzers) ist das Singen von Gottes Namen der königliche Weg zur Befreiung. Entwickelt edle Gefühle, kontempliert Gott voller Glauben, dass er euch alles gewährt, was ihr braucht. Ich segne euch, damit ihr euer Lebe in Liebe, Frieden und Glück führt! Sathya Sai, 14. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2019

Wenn ihr wenigstens einmal den göttlichen Namen mit Liebe wiederholt, werdet ihr unerklärliche und überwältigende Glückseligkeit in euren Herzen erfahren. Der göttliche Name lässt selbst einen Menschen mit einem Herzen aus Stein dahinschmelzen. Sogar Eis braucht einige Zeit, um zu schmelzen, aber Gottes Herz schmilzt augenblicklich, wenn ihr seinen Namen mit Liebe rezitiert. Rezitiert also den Namen Gottes. Selbst wenn ihr reist, müsst ihr still seinen Namen rezitieren ohne die Aufmerksamkeit der anderen auf euch zu ziehen. Überall, zu jeder Zeit und unter allen Umständen kontempliert den göttlichen Namen Gottes (sarvada sarva kaleshu sarvatra rama chintanam). Es gibt keine größere spirituelle Übung. Die Essenz aller spirituellen Disziplinen ist im ständigen Rezitieren von Gottes Namen enthalten. Im Kaliyuga (dem gegenwärtigen dunklen Eisernen Zeitalter; Anmerkung des Übersetzers) ist das Singen von Gottes Namen der königliche Weg zur Befreiung. Entwickelt edle Gefühle, kontempliert Gott voller Glauben, dass Er euch alles gewährt, was ihr braucht. Ich segne euch, damit ihr euer Lebe in Liebe, Frieden und Glück führt! Sathya Sai, 14. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2019

Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen sie oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Man sollte ein glänzendes Stück Glas nicht für einen Diamanten halten. Der wirkliche Diamant ist etwas vollkommen anderes. Was für ein Diamant ist es? „Die-mind“ (wörtlich aus dem Englischen übersetzt: „Stirb Geist“). Gottes Name ist der wirkliche Diamant. Verwahrt ihn sicher und nehmt Zuflucht bei den Lotosfüßen Gottes! Ihr habt größtes Glück, an den Akhandabhajans teilnehmen zu können. Es ist eine große Chance. Verpasst niemals die Chance, an Bhajans teilzunehmen. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Ihm genommen habt, gebt sie niemals auf. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht! Gebt dem göttlichen Namen einen festen Platz in eurem Herzen, und euer Leben wird gesegnet. Das ist Hingabe (bhakti). Das ist eure Kraft (shakti). Das ist Befreiung (mukti). Die globalen Akhandabhajans werden jedes Jahr durchgeführt, um euch zu erinnern und diesen Geist (spirit) wieder aufleben zu lassen. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2019

Betrachtet die Nahrung, die ihr zu euch nehmt – sie ist glücksverheißend (shivam), wenn ihr sie mit Bedacht und in moderaten Mengen konsumiert. Sie wird zerstörerisch (rudram), verheerend in ihren Auswirkungen, wenn sie mit Gier und in unangemessenen Portionen verzehrt wird. Tatsächlich ist jedes Ding und jeder Gedanke, der das Aufwallen göttlicher Glückseligkeit (ananda) in einer solchen Situation, Erfahrung oder Idee blockiert, schrecklich (rudra). Jeder Schritt in Richtung Begrenzung, Regulierung, Kontrolle, Fortschritt und Sublimation ist verheißungsvoll, fruchtbar und nützlich (shivam). Es ist das Verlangen, das einen Menschen verfolgt, das seine Nahrung zu einem Segen oder Fluch macht. Es ist der Verstand (mind), der das Verlangen bestimmt und lenkt. Ein scharfes Messer kann zum Schneiden von Früchten oder zum Stechen verwendet werden. In den Händen eines Chirurgen kann es ein Leben retten, anstatt eines zu zerstören. Vergesst niemals, dass euer eigener Verstand euch von Bindung befreien oder euch enger an die objektive Welt binden kann. Hört auf den allgegenwärtigen Gott, der als innerer Motivator in euch gegenwärtig ist, und lasst euch von ihm führen! Sathya Sai, 30. Mai 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2019

Die strahlende Sonne kann nur durch ihr eigenes Licht gesehen werden. Ebenso kann man nur durch die Gnade Gottes eine Schau des Göttlichen erlangen. Für das Erfahren Gottes sind keine Fähigkeiten, intellektuelle Anstrengungen oder Gelehrsamkeit erforderlich. So wie Wolken die Sonne verdecken können, hindern die Wolken des Egoismus, Anhaftens und Hasses daran, das Göttliche zu sehen. Gebet und spirituelle Disziplin (sadhana) sind die Mittel, mit denen diese Wolken zerstreut werden. Spirituelle Übungen (sadhana) sind der königliche Weg, um das Göttliche zu erreichen. Die menschliche Veranlagung ist eine Mischung aus guten und schlechten Eigenschaften. Diejenigen, die Gleichmut haben, sehen gute und schlechte Eigenschaften vorurteilsfrei. Deshalb ist es notwendig, gute Eigenschaften zu kultivieren. Die Welt muss als Spiegelbild des Göttlichen gesehen werden. Alle Taten müssen als Opfergabe an das Göttliche ausgeführt werden. Sathya Sai, 11. Februar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2019

Wenn ihr in den ganzen zwölf Stunden von Shivaratri (Fest zu Ehren Shivas) trotz Krankheit wach bleibt, wird die Nachtwache Seine Gunst nicht gewinnen. Wenn ihr mit eurem Ehepartner einen ganzen Tag lang streitet und auf Nahrung verzichten, wird dies nicht als Fasten im Buch Gottes vermerkt. Bedenkt, dass kein Genießender (bhokta) ein Gotthingegebener (bhakta) sein kann. Wer Profit im Blick hat, den er aus dem Dienst an Gott bezieht, kann niemals ein echter Bhakta sein. Die Menschen preisen Rama an einem Tag in den Himmel und beschimpfen ihn am nächsten Tag, wenn ihr Vermögen geschrumpft ist. In ähnlicher Weise kennen diejenigen, die „Mein Gott ist groß und andere sind klein“ erklären, die Elemente der spirituellen Disziplin nicht und sind nicht fähig, den Bereich des spirituellen Dienens zu betreten. Geld (dhana) ist die Währung der Welt; spirituelle Übungen (sadhana) sind die Währung des Geistes (spirit). Gott sucht nach Reinheit, Aufrichtigkeit, Einfachheit und beständige Freude beim Sadhana, in der Kontemplation seines Namens und seiner Gestalt. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2019

Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Leid mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und das Vermehren von Wünschen führt nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Anhaftung ist die Grundursache für Freude wie Leid. Loslassen ist der Retter. Anhaften (ashakti) ist Tod (maraka); Nichtanhaften (anashakti) ist der Retter (tharaka). Ein Millionär zahlt Einkommensteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur der Verwalter dieser Dinge ist, nicht der Besitzer. Er ist nicht an diese Sachen gebunden; er weiß, dass sie der Regierung gehören. Fühlt auch ihr, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto und so weiter alles Gottes Eigentum ist und ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren sofort aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2019

Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Leid mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und das Vermehren von Wünschen führt nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Anhaften ist die Grundursache für Freude wie Leid. Loslassen ist der Retter. Anhaften (ashakti) ist Tod (maraka); Nichtanhaften (anashakti) ist der Retter (tharaka). Ein Millionär zahlt Einkommensteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur der Verwalter dieser Dinge ist, nicht der Besitzer. Er ist nicht an diese Sachen gebunden; er weiß, dass sie der Regierung gehören. Fühlt auch ihr, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto und so weiter alles Gottes Eigentum ist und ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren sofort aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2019

Prüfungen sind viel mehr Gnadenbeweise als ein Ärgernis. Der schreckliche Aspekt Gottes ist seiner Natur nach nicht schrecklich. Gott wird beschrieben als die Süße selbst (raso sai vah). Wie kann Süße jemals bitter werden? Gott ist makellos wie ein sauberer Spiegel. Wenn ihr den Hang habt, dass euch Terror betrifft, löst die Reflexion, die ihr darin seht, Terror in euch aus. Wenn ihr  weiche, harmlose Neigungen habt, wird die Reflexion liebevoll und sanft sein. Beschuldigt Gott nicht, wie es die meisten Menschen tun. Wenn alles gut geht, sagt ihr, Gott sei euch sehr nah; wenn etwas schief läuft, sagt ihr, Gott habe euch verlassen und sei fortgegangen! Er bewegt sich nicht weit weg oder nah zu euch hin. Die Distanz zwischen ihm und euch ist exakt die Distanz von euch zu ihm. Er ist überall. Er ist immer in eurem Herzen. Erkennt ihn dort; erkennt ihn als denjenige, der euch am nächsten ist. Er ist euer eigenes Selbst, weder schrecklich noch zart, sonder ‚ist‘ einfach. Sathya Sai, 30. Mai 1974    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2019

Prüfungen sind viel mehr Gnadenbeweise als ein Ärgernis. Der schreckliche Aspekt Gottes ist seiner Natur nach nicht schrecklich. Gott wird beschrieben als die Süße selbst (rao sai vah). Wie kann Süße jemals bitter werden? Gott ist makellos wie ein sauberer Spiegel. Wenn ihr den Hang habt, dass euch Terror betrifft, löst die Reflexion, die ihr darin seht, Terror in euch aus. Wenn ihr  weiche, harmlose Neigungen habt, wird die Reflexion liebevoll und sanft sein. Beschuldigt Gott nicht, wie es die meisten Menschen tun. Wenn alles gut geht, sagt ihr, Gott sei euch sehr nah; wenn etwas schief läuft, sagt ihr, Gott habe euch verlassen und sei fortgegangen! Er bewegt sich nicht weit weg oder nah zu euch hin. Die Distanz zwischen ihm und euch ist exakt die Distanz von euch zu ihm. Er ist überall. Er ist immer in eurem Herzen. Erkennt ihn dort; erkennt ihn als denjenige, der euch am nächsten ist. Er ist euer eigenes Selbst, weder schrecklich noch zart, sonder ‚ist‘ einfach. Sathya Sai, 30. Mai 1974    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2019

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2019

Ein Mensch, der weint, weil er im Traum von einer Kobra gebissen worden ist, kann geheilt werden, bloß indem man ihn aufweckt. Dafür wird kein Arzt gebraucht. Als Arjuna, der ebenso unter der Ignoranz (ajnana) litt, spirituelles Wissen (jnana) gegeben wurde, wurde er wieder gesund und tat seine Pflicht. Sowohl Schmerz als auch Schlange verschwinden, wenn der Träumende aufwacht. Für das Öffnen einer Tür müsst ihr den Schlüssel nach rechts drehen! Ebenso müsst ihr euch nach innen, zu Gott und der Rechtschaffenheit hinwenden. Dann wird sich das Schloss zu eurem Herzen öffnen und die Kette der Bindung abfallen. Dreht den Schlüssel nach links, und ihr werdet gebunden, weil die Tür abgeschlossen wird! Für spirituelles Erwachen ist als Erstes Glaube zu Gott und in euch selbst erforderlich. Ihr könnt Berge versetzen, wenn ihr nur euren Verstand (mind) besiegt.  Zügelt eure Sinne und nutz eure Werkzeuge auf sinnvolle Weise; das wird zu Freude bei euch und anderen führen. Sathya Sai, 8. August 1963       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2019

So lange das Leben dauert, werdet ihr in Höhen und Tiefen, Gutem und Schlechtem, Richtigem und Falschem gefangen sein. Dualität ist unausweichlich. Sie ist sogar notwendig. Für das Genießen der Frucht der Liebe aber, müsst ihr die Schale von Ärger, Bosheit, Neid und Gier schälen. Nutzt die Bitterkeit in euch, um die Süße in euch zu bewahren und zu entwickeln. Aus der Erfahrung der Heiligen und Weisen könnt ihr erkennen, dass die Freude, die ihr von der äußeren Welt bekommt, unbedeutend ist im Vergleich zur Glückseligkeit, die durch spirituelle Disziplin gewonnen wird. Für das Gewinnen dieses Glücks ist spirituelle Anstrengung mit Losgelöstheit essenziell. Für das Fördern von Wasser aus der Erde ist ein Bohrloch erforderlich. Das Brunnenrohr muss ohne Luft sein, damit das Wasser aufsteigt. Wenn Luft hineinkommt, wird das Wasser nicht steigen. Seid ebenso sicher, dass Anhaftung an Weltliches eure spirituellen Anstrengungen nicht beeinträchtigt. Liebe wird nicht aufsteigen, wenn Sinnesfreuden und persönlicher Stolz den Verstand (mind) einnehmen. Sathya Sai, 12. August 1963        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. OKTOBER 2019

So wie Mindestqualifikation für jeden Beruf vorgeschrieben sind, sind die Mindestqualifikationen für Gnade das Aufgeben von Egoismus, Sinneskontrolle und dosiertes Essen (ahara) und Erholung (vihara). In einem Unternehmen, bei dem man arbeitet, besteht man oder wird entlassen. Ein Mensch mit einem bösartigen Wesen, der in gute Gesellschaft kommt, kann sein Böses schnell ablegen und Tugend ausstrahlen. Ein guter Mensch, der in böse Gesellschaft gerät, wird jedoch durch den subtilen Einfluss verdorben und rutscht ins Böse ab. Das Kleinere wird vom Größeren überwältigt. Ein Tropfen Sauermilch verwandelt die Milch, indem sie gerinnt, die Butter getrennt und die Milch in Molke verwandelt wird. Heilige Bücher sind für diesen Umwandlungsprozess ebenso wertvoll, aber es reicht nicht, sie nur zu lesen, auswendig zu lernen oder zu rezitieren. Sie müssen verstanden und reflektiert werden und die gewonnenen oder abgeleiteten Erkenntnisse in tägliche Praxis umgesetzt werden. Sathya Sai, 27. September 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. OKTOBER 2019

Nur ein Diamant kann einen anderen Diamanten schneiden. Ein Dorn kann verwendet werden, um andere Dornen zu entfernen. Handlungen (karma) heilen Handlungen. Handlungen, die als Verursacher der Dualität von Trauer-Freude, Schmerz-Vergnügen, Geburt-Tod, verspottet werden, führen auch zur Befreiung von der Kette der Dualität. Handlungen bewirken sowohl Knechtschaft als auch Befreiung. Die Sonne geht auf; diese Handlung entfaltet die Blütenblätter der Lotusblume, schließt aber die Blütenblätter der Seerose (kumuda)! Wenn die Sonne untergeht, bewirkt dieses Ereignis, dass die Guten dazu bewegt werden, sich zu beeilen nach Hause zu kommen, um mit der Familie zu verweilen. Es bringt aber die Bösen dazu, sich aus ihren Höhlen zu den Orten zu beeilen, an denen sie sich weltlicher Vergnügungen erfreuen. Wenn die Handfläche auf die Mrdanga fällt, ist der erzeugte Klang angenehm für das Ohr, aber nicht wenn die Handfläche auf eine leere Dose fällt, dann ertönt nur ein unschönes  Geräusch für das Ohr. Wisset, dass Karma euch ruinieren oder retten kann, je nachdem, welche Handlungen ihr auswählt. Was ist das Wesen von Karma, das rettet? Festhalten an Gott (sivam), wie der Junge Markandeya. Auf diese Weise könnt ihr dem Tod einen Strich durch die Rechnung machen und ewige Freude verdienen.  Sathya Sai, 26. November 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. OKTOBER 2019

Ohne Ergebenheit  kann es keine Befreiung geben. Solange ihr euch an das enge ‚Ich‘ (englisch: I) klammert, werden die vier Gefängnismauern euch immer näher kommen. Durchkreuzt das ‚I‘, und ihr seid frei. Wie kann man das Ich töten? Legt es Gott zu Füßen und sagt: „Du, nicht ich“, und ihr werdet frei von der Last sein, die euch zermalmt. Verbindet euch immer mit dem Weiten, Unbegrenzten, Göttlichen (niranjana). Träumt, plant und arbeitet, um mit dem Absoluten zu verschmelzen! Überwindet alle Hindernisse, indem ihr euren Verstand (mind) auf eure eigene Unendlichkeit fixiert. Verurteilt euren Verstand nicht als Affen, der hin und her springt: er ist ein feines Instrument, er kann euch helfen, Befreiung zu erlangen oder gefesselt zu bleiben – es hängt davon ab, wie ihr ihn manipuliert. Der Verstand wird eure Aufträge bis ins kleinste Detail ausführen und kann euch auf dem königlichen Weg zum Tor der Erkenntnis führen! Oder er führt euch in eine Sackgasse! Benutzt ihn weise! Sathya Sai, 24. Mai 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2019

Es gibt keine Wahrheit (satyam) ohne Güte (sivam); es gibt keine Güte ohne Schönheit (sundaram). Allein Wahrheit kann Glück bringen, und Glück allein ist die wahre Schönheit. Wahrheit ist Schönheit, Freude ist Schönheit. Falschheit und Trauer sind hässlich, weil sie unnatürlich sind. Der Glanz der Wahrheit wird Güte offenbaren. Führt Handlungen (karma) aus, die von der höheren Weisheit gebilligt werden, jedoch keine, die aus Unwissenheit entstehen. Dann werden all eure Handlungen verheißungsvoll, nützlich und gesegnet sein. Ein Hund, der in einem Raum mit Wänden aus Spiegeln gefangen ist, sieht in den unzähligen Reflexionen nicht sich selbst, sondern Rivalen und Konkurrenten, die verbellt werden müssen. Er ermüdet sich, wenn er die Spiegelbilder anspringt, und wenn die Bilder ebenfalls springen, gerät er in Rage! Der Weise jedoch sieht sein eigenes Spiegelbild und ist in Frieden: Er ist glücklich, dass es so viele Reflexionen von ihm gibt. Das ist die Einstellung, die ihr lernen müsst euch anzueignen. Das wird euch vor unnötigen Sorgen schützen. Sathya Sai, 7. Juli 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. OKTOBER 2019

Navaratri wird im Gedenken an den Sieg des Göttlichen (daivata) über die Dämonen durch die Fürbitten von Mahashakti als Chandi, Durga und Kali gefeiert. Depavali gedenkt an den Sieg der himmlischen über die höllischen Einflüsse, der Tugend über Sünde, wie er durch den Sieg Krishna-Satyabhamas über Narakasura symbolisiert wird, die aufwärtsgerichtete Anziehung in den Himmel und der Zug nach unten in die Hölle. Wahrheit (satya) wird die Kräfte der Falschheit immer besiegen. Das ist die innere Bedeutung von Satyabhama als Werkzeug, das Gott nutzte, um Narakasura zu zerstören. Mit der Zerstörung Narakasuras, was die Überwältigung der sechs Feinde des Menschen (Lust, Ärger, Gier, Verblendung, Stolz und Eifersucht), die ihn zum Fall hinziehen, beinhaltet, scheint das Licht klar, hell und schön. Zur Demonstration dieser Wahrheit am Tag von Depavali werden Lichter entzündet und an jedem Haus aufgestellt. Sie vertreiben die Dunkelheit, welche das Heim des Bösen und der Sünde ist. Sathya Sai, 11. November 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. OKTOBER 2019

Navaratri wird im Gedenken an den Sieg des Göttlichen (daivata) über die Dämonen durch die Fürbitten von Mahashakti als Chandi, Durga und Kali gefeiert. Depavali gedenkt des  Sieges der himmlischen über die höllischen Einflüsse, der Tugend über Sünde, wie er durch den Sieg Krishna-Satyabhamas über Narakasura symbolisiert wird, die aufwärtsgerichtete Anziehung in den Himmel und der Zug nach unten in die Hölle. Wahrheit (satya) wird die Kräfte der Falschheit immer besiegen. Das ist die innere Bedeutung von Satyabhama als Werkzeug, das Gott nutzte, um Narakasura zu zerstören. Mit der Zerstörung Narakasuras, was die Überwältigung der sechs Feinde des Menschen (Lust, Ärger, Gier, Verblendung, Stolz und Eifersucht), die ihn zum Fall hinziehen, beinhaltet, scheint das Licht klar, hell und schön. Zur Demonstration dieser Wahrheit am Tag von Depavali werden Lichter entzündet und an jedem Haus aufgestellt. Sie vertreiben die Dunkelheit, welche das Heim des Bösen und der Sünde ist. Sathya Sai, 11. November 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. OKTOBER 2019

Kein anderes Element in dieser Welt ist so bedeutsam wie Licht. Licht weist uns den Weg, indem es die Dunkelheit zerstreut. Nur mit Hilfe des Lichts geht ein jeder seinen täglichen Pflichten nach. Die Flamme einer Lampe hat zwei wichtige Eigenschaften: Die eine ist das Verbannen der Dunkelheit und die andere ihre beständige Bewegung nach oben. Selbst wenn die Lampe in einen Schacht gebracht wird, zeigt die Flamme nach oben. Alle indischen Feste haben eine innere Bedeutung, um die Menschen an ihre angeborene und innewohnende Göttlichkeit zu erinnern. Die aufwärtsgerichtete Bewegung der Flamme muss euch, wie die Alten sagen, an den Weg der Weisheit und den Weg zur Göttlichkeit erinnern! Das Licht vertreibt äußere Dunkelheit. Für das Vertreiben der inneren Dunkelheit der Unwissenheit braucht ihr Entsagung (vairagya) als Gefäß, Liebe als Öl, einsgerichtete Konzentration als Streichholz und spirituelle Weisheit (tattva-jnana) als Zündholzschachtel. Nur wenn ihr alle vier habt, könnt ihr das Licht der Weisheit anzünden. Sathya Sai, 19. Oktober 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. OKTOBER 2019

Führt Handlungen (karma) auf der Grundlage der spirituellen Weisheit aus, das alles Eines ist! Lasst sie von Hingabe, Bescheidenheit, Liebe, Mitgefühl und Gewaltlosigkeit durchdrungen sein. Wenn Hingabe nicht mit spiritueller Weisheit angefüllt ist, ist sie so leicht wie ein Ballon, der mit jedem Windstoß davon geweht wird. Bloße Weisheit wird euer Herz austrocknen; Hingabe macht es mit Mitgefühl weich und Handlungen geben den Händen etwas zu tun, etwas, das jede Minute eures Lebens heiligt. Deshalb wird Hingabe in Zusammenhang mit „Upasana“ gesetzt, das auch bedeutet „in der Nähe verweilen“, die Gegenwart zu fühlen und die Süße des Göttlichen zu teilen. Das Sehnen nach Upasana veranlasst euch zu Pilgerreisen, zur Errichtung und Renovierung von Tempeln, zur Einsegnung von Bildnissen und zum Darbringen der vorgeschriebenen Anbetungen. All dies ist Karma hohen Ranges, es führt zu spiritueller Weisheit. Beginnt zunächst mit dem Gedanken „Ich bin im Licht.“ Dann fühlt ihr: „Das Licht ist in mir“, was  zur Überzeugung führt: „Ich bin das Licht.“ Das ist höchste Weisheit! Sathya Sai, 7. Juli 1963    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. OKTOBER 2019

Einmal gab Krishna vor, unter unerträglichen Kopfschmerzen zu leiden. Mit warmen Kleidern um den Kopf und roten Augen drehte er sich unruhig im Bett herum. Königin Rukmini und Satyabhama versuchten viele Mittel, die sich als unwirksam erwiesen. Als sie Krishna mit Narada konsultierten, wies er Narada an, den Staub der Füße eines wahren Gottesverehrers zu bringen! Im Nu manifestierte sich Narada vor einigen berühmten Gläubigen, aber diese waren zu bescheiden, um Staub von ihren Füßen anzubieten, der ihrem Herrn als Medizin dienen sollte! Narada kehrte enttäuscht zurück. Krishna fragte: „Hast du die Gopis gefragt?“ Narada eilte ungläubig zu ihnen! Als die Gopis das Anliegen vernahmen, schüttelten sie ohne Zögern den Staub von ihren Füßen und füllten seine Hände! Noch bevor Narada Dvaraka erreichte, waren Krishnas Kopfschmerzen verschwunden! Der Herr hatte dieses fünftägige Drama inszeniert, um zu lehren, dass Selbstverdammung auch Egoismus ist. Wenn das Ego schwindet, fühlt ihr euch weder überlegen noch unterlegen, und ein Gläubiger muss den Befehl Gottes ohne Einwände befolgen. Sathya Sai, 7. Juli 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. OKTOBER 2019

Es gibt drei Arten von Menschen: (1) Ungläubige, die weltliche Objekte als real betrachten; (2) diejenigen, die an einen Willen hinter allem, was sie sehen und erleben, glauben und sich diesem Willen beugen, sie versuchen diesen Willen zu verstehen, fügen sich ihm und richten sich nicht dagegen; und (3) diejenigen, die erkannt haben, dass die objektive Welt nur relativen Wert hat. Letztere werden niemanden, einschließlich Gott, für ihre Leiden und Schmerzen verantwortlich machen. Solange der Sohn und die Tochter minderjährig sind, haben sie keinen Anspruch auf ihren Anteil am elterlichen Eigentum. Wenn eure spirituellen Übungen nicht stark genug sind, um euer eigenes Schicksal zu bestimmen, leidet ihr und kämpft. Wenn ihr sagt, „ich, ich, ich“, seid ihr auf euch allein gestellt und könnt dadurch stolpern und fallen. Sprecht: „Nicht ich, sondern du“, dann werden euch alle Dinge gegeben! Die Ergebnisse vergangener Handlungen werden einfach wie Nebel vor der Sonne dahinschmelzen, wenn ihr Gott anruft! Sathya Sai, 24. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. OKTOBER 2019

Wenn ihr eine Sekunde lang in die Sonne starrt und dann den Blick auf andere Dinge richtet, werdet ihr feststellen, dass ein dunkler Fleck über ihnen ist und ihr sie nicht erkennen könnt.  Sobald ihr eine Schau Gottes habt, der strahlender ist als tausend Sonnen, könnt ihr in gleicher Weise die Vielfalt nicht mehr wahrnehmen, die Natur (prakriti) genannt wird. Die Welt ist schwarz, sie ist blockiert; in der Tat kann man Vielfalt nicht länger erkennen oder mit ihr umgehen, wenn ihr erst einmal eine Schau der grundlegenden Einheit hattet. Nehmt die Leinwand im Kino. Wenn der Film läuft, seht ihr den Bildschirm nicht, sondern nur den Spielfilm. Wenn die Vorstellung beendet ist, seht ihr nur noch die Leinwand, die keine Botschaft hat – weder Stimme noch Namen noch Gestalt noch Farbe oder Glaubensbekenntnisse. Die gesamte Leinwand verlor sich im Bild. Der Bildschirm ist Brahman. Brahman ist die Wahrheit (satya); das Universum ist Brahman. Dieses ist Sein (sat); jenes ist Bewusstsein (cit). Das zu wissen und mit beiden umzugehen ist Glückseligkeit (ananda). Sathya Sai, 22. Oktober 1961      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. OKTOBER 2019

Denkt nur einmal eine Minute darüber nach: Wie und warum haben Männer und Frauen ihre angeborene Göttlichkeit vergessen? Wie sind sie in diese Täuschung der Minderwertigkeit geraten? Forscht auf diese Weise nach, dann werdet ihr wissen, dass es das Ergebnis des Verstandes (mind)  sein muss, der vorübergehenden Vergnügen nachjagt. Was für ein Heilmittel gibt es dafür? Die Herrschaft über Berge von Informationen wurde jetzt von den Menschen erlangt; aber die Weisheit ist dabei auf der Strecke zurückgeblieben! Deshalb muss eure Fähigkeit entwickelt werden, das Universelle und Absolute zu erforschen und in diese Gebiete vorzudringen. Das Erfolgsgeheimnis dieser Reise besteht nur aus einem Wort: Anbetung! Lasst alle eure Handlungen zur Anbetung werden. „Ihr werdet, was ihr fühlt (yat bhavam tat bhavati).“ Ihr könnt das Gefühl für das Göttliche nur bekommen, wenn ihr einen Vorgeschmack auf die Liebe zum Göttlichen habt. Das Göttliche inkarniert sich als Mensch (avatar), um euch einen Vorgeschmack auf diese süße Liebe zu geben, damit die Sehnsucht nach Gott in euer Herz gut eingeprägt wird. Sathya Sai, 24. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019

Ohne die Schnur, die durch die Blüten läuft, kann es keine Girlande geben. Es kann keinen Menschen ohne die innere Verwandtschaft geben, die Gott jedem zusichert. Er ist das Brahmasutra (der Brahman-Faden), unsichtbar, aber unausweichlich. Wenn ein Ballon immer weiter aufgeblasen wird, platzt er und die Luft darin vereint sich mit der unendlichen Weite draußen. Ausdehnung ist das Herzstück der Bildung. Eure Liebe muss sich ausdehnen und euer Heim und die Gesellschaft anfüllen und schließlich alle Bande sprengen und weltweit verschmelzen. Ein Wassertropfen in der Handfläche verdunstet bald, er ist nur ein Tropfen, aber lasst ihr ihn ins Meer fallen, dann überlebt er als Teil des Meeres. Er nimmt den Namen und den Geschmack, die Majestät und die Macht des Meeres an! Fördert Liebe; sät die Samen der Liebe in alle Herzen. Lasst eure Liebe auf den Wüstensand regnen, lasst die grünen Triebe sprießen, die schöne Blumen, und erntet den süßen Nektar der Freude, des  Friedens und der Glückseligkeit die von jedem Wesen verdient wurden. Das ist mein Wunsch, meine Mission, mein Gelübde. Sathya Sai, 25. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019   Ohne die Schnur, die durch die Blüten läuft, kann es keine Girlande geben. Es kann keinen Menschen ohne die innere Verwandtschaft geben, die Gott jedem zusichert. Er ist das Brahmasutra (der Brahman-Faden), unsichtbar, aber unausweichlich. Wenn ein Ballon immer weiter aufgeblasen wird, platzt er und die Luft darin vereint sich mit der unendlichen Weite draußen. Ausdehnung ist das Herzstück der Bildung. Eure Liebe muss sich ausdehnen und euer Heim und die Gesellschaft anfüllen und schließlich alle Bande sprengen und weltweit verschmelzen. Ein Wassertropfen in der Handfläche verdunstet bald, er ist nur ein Tropfen, aber lasst ihr ihn ins Meer fallen, dann überlebt er als Teil des Meeres. Er nimmt den Namen und den Geschmack, die Majestät und die Macht des Meeres an! Fördert Liebe; sät die Samen der Liebe in alle Herzen. Lasst eure Liebe auf den Wüstensand regnen, lasst die grünen Triebe sprießen, die schöne Blumen, und erntet den süßen Nektar der Freude, des  Friedens und der Glückseligkeit die von jedem Wesen verdient wurden. Das ist mein Wunsch, meine Mission, mein Gelübde. Sathya Sai, 25. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. OKTOBER 2019

Der Wiederaufbau der Menschheit auf moralischen Fundamenten ist heute ein universelles Problem. In allen Ländern liegt der Schwerpunkt auf dem Lebensstandard und nicht auf der Lebensweise. Sobald ihr euch dem Weg des weltlichen Glücks zuwendet, werdet ihr zu noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet einen Moment inne und untersucht eure eigenen Erfahrungen; ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden bekommt, wenn eure Wünsche erfüllt sind. Ihr werdet dann die Wahrheit bezeugen, dass ein verbesserter Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Denkt daran, dass Bildung und das Beherrschen von Informationen und der Erwerb von Fähigkeiten keine Garantie für geistigen Gleichmut sind. Tatsächlich findet ihr die Gebildeten überall missmutiger und wetteifernder als die Ungebildeten vor. Das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma), was die Aufgabe des Avatars ist, ist somit in anderen Teilen der Welt ebenso dringend wie in Indien. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. OKTOBER 2019

Jeder Mensch sollte so leben, dass er keinem Lebewesen Schmerz zufügt. Das ist seine höchste Verpflichtung. Ebenso ist es die Pflicht jedes Einzelnen, der die Chance einer Geburt als Mensch erhalten hat, einen Teil seiner Energien für ein gelegentliches Gebet, für die Rezitation des Namens Gottes, für Meditation und andere spirituelle Übungen zu erübrigen. Er muss Leben mit menschlichen Werten wie Wahrheit, Rechtschaffenheit und Friedfertigkeit in Verbindung bringen sowie gute Taten zum Wohl anderer vollbringen. Zudem sollte sich jeder davor hüten, Dinge zu tun, die anderen Schaden zufügen oder sündhaft sind, so wie er sich davor hütet, Feuer zu berühren oder eine Schlange aufzuschrecken. Für gute Taten, mit denen er andere glücklich macht, und für den Gottesdienst muss er genauso viel Liebe und Ausdauer aufbringen wie für den Erwerb von Reichtum und Geld. Das ist eine der ersten Pflichten (dharma) des Menschen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 65  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. OKTOBER 2019

Das Studium der Schriften kann das spirituelle Sehnen, das bereits in euch ist, verstärken und veranlasst euch, die Gebote zu praktizieren. Behandelt die Lehren, die ihr von ihnen bezieht, nicht als Futter fürs Gehirn. Sie müssen in Glückseligkeit (ananda) für das Individuum verfeinert werden. Neid, Pomphaftigkeit, Egoismus – solche schlechten Neigungen müssen dem Individuum ausgetrieben werden. Die Quelle der Weisheit ist der Guru, die in euch wohnende Seele (purusha). Der spirituelle Schatz kann auch von anderen erlangt werden. Dennoch muss der Gebende höchste Kenntnisse erlangen und der Empfangende muss den besonderen Verdienst besitzen, der diese Vollendung verdient. Der Samen hat vielleicht Leben in sich, aber die Erde muss gepflügt und bereitet werden, um ihn zu beleben. Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, ist die Ernte spirituellen Erfolgs sicher. Denkt daran, der wahre Guru stiehlt euer Herz, nicht euren Reichtum! Sathya Sai Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. OKTOBER 2019

Obwohl Gott in jedem Menschen wohnt, bleibt diese Tatsache verborgen wie das Öl im Senfsamen. Ihr müsst durch bestimmte Prüfungen und Feuerproben gehen, um Gott in euch zu manifestieren. Die Liebe zu Gott sollte als Ergebnis der Erfahrungen von Widrigkeiten wachsen. So wie Gold strahlender wird, je mehr es im Tiegel erhitzt wird, muss eure Hinhabe einen beständigen Reinigungsprozess durchlaufen. Heute sind alle Gedanken und Handlungen auf die eine oder andere Weise verschmutzt. Eure Gedanken, Sichtweise und Worte sind kontaminiert. Junge Menschen sollten das Ziel verfolgen, ein ideales Beispiel für die Welt werden. Für diesen Zweck sollten sie gute Gesellschaft pflegen, also die Gemeinschaft mit Menschen, die mit göttlicher Liebe angefüllt sind. Anders als in vorhergehenden Zeitaltern geben Menschen heutzutage vor etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie müssen ihre animalischen Instinkte loswerden und vom Menschlichen zum Göttlichen fortschreiten. Sathya Sai, 21. August 1992     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. OKTOBER 2019

Man nennt sich vielleicht einen großen Gottesverehrer oder Wissenschaftler, aber ohne einen Geist der Opferbereitschaft gibt es keine Größe. Der Geist der Opferbereitschaft verleiht dem Leben Duft. Dienen (seva) ist das Salz, das dem Leben Geschmack gibt. Jemand lebt vielleicht 60, 70 oder 80 Jahre, aber es gibt keinen Sinn, solange das Leben nicht der Charakterveredelung geweiht und dem hingebungsvollen Dienst an anderen  gewidmet ist. Ihr solltet nicht nach Gebäuden, Positionen oder Industrien streben. Ein guter Charakter ist der größte Wohlstand, den ihr erlangen könnt. Vitaler noch als die fünf Lebenskräfte (prana) sind Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti), Liebe (prema) und Gewaltlosigkeit (ahimsa). Sie sind für alle der notwendige Atem des Lebens. Liebe ist der größte von allen. Füllt euch mit Liebe an. Liebe muss sich heute als Dienst an der Gesellschaft ausdrücken. Denkt daran, dass wir für die Gesellschaft existieren und die Gesellschaft für das Wohl aller existiert. Heiligt euer Leben, indem ihr dient und Freude und Trost um euch herum verbreitet. Sathya Sai, 11. Dezember 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. OKTOBER 2019

Wirkliche Gleichheit unter den Menschen muss nicht durch gleiche Verteilung materieller Güter erreicht werden, sondern durch das Kultivieren selbstloser Liebe, die ein Gefühl für Göttlichkeit fördert, welche allen Wesen innewohnt. Seht über Materialismus hinaus zum Höchsten Sein, das alles bereitstellt. Wenn ihr das Eine als in allen Wesen gegenwärtig erkennt und jeden als eine Manifestation des Göttlichen respektiert, erreicht ihr Gleichheit im wahren Sinne. Verinnerlicht die Tatsache, dass euch dieser Körper gegeben wurde, um selbstlosen Dienst zu erweisen. Versteht auch,  dass nichts in der Schöpfung für die exklusive Nutzung durch eine Person gedacht ist. Deshalb sollten wir das Gefühl ablegen: „Diese Dinge wurden ausschließlich mir zum Gebrauch gegeben, sie sind mein Eigentum.“ Die Weisen des Altertums betonten die Wichtigkeit von Karmayoga, also das Erfüllen der eigenen Pflichten im Leben in einem hingebungsvollen Geiste. Durch Karmayoga müsst ihr Sinneskontrolle erlangen und die Eigenschaften universeller Liebe, Nachsicht und Mitgefühl entwickeln. Sathya Sai, 11. Dezember 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. OKTOBER 2019

Bhajansingen bereitet Freude und Frieden. Seht zu, dass es nicht dazu benutzt wird, euren Egoismus, gegenseitige Beschuldigung, Neid oder Stolz zu mehren, wie es oft geschieht. Seid bescheiden, seid ruhig, seid tolerant. Kooperiert mit allen und behandelt jeden höflich und freundlich. Hingabe ist keine Uniform, die donnerstagabends getragen wird, wenn ihr euch für Bhajans versammelt, und abgelegt wird, wenn das Singen vorbei ist. Sie muss das Fördern einer Einstellung der Demut und des Ehrens von Eltern, Lehrern, Älteren und anderen bedeuten; sie ist eine mentale Ansicht, eine Einstellung, die stets gegenwärtig ist. Sie ist das Erhalten des Herzens, so wie Nahrung den Körper erhält. Wie die Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt, niemals von dieser Richtung abweicht und bereitwillig, freudig und rasch zurückkehrt, wenn sie gewackelt wird, muss der Gläubige immer Gott sehen und sollte nur glücklich sein, wenn er auf ihn fokussiert ist. Sathya Sai, 15. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Oktober 2019

Der Tod kommt wie ein Falke auf ein Huhn nieder, das auf dem Boden frisst. Wie kann Ich euch annehmen? Kenne Ich nicht eure Vergangenheit und Gegenwart, eure Straftaten und deren Bestrafung, eure Erfolge und Belohnungen? Ich bin in keiner Weise von der Ankunft einiger in diese Welt oder von deren Abreise von dieser Welt betroffen. Ich führe das aus, was angemessen und gerecht ist und manchmal durch Meine Gnade modifiziert ist. Lebt in dem wahren Wissen über das Selbst (Atma tatwam); das wird den Frieden sichern (Shanti). Wie könnt ihr mit dem Gift der Anhaftung und des Hasses in euch gesund sein? Wenn ihr das wahre Wissen des Selbst erlebt, werdet ihr selbst Bhagawan (Göttlichkeit). Deshalb spreche ich euch als Verkörperung des Göttlichen Selbst (Divyatma Swarupulara) an. Jeder von euch muss sich verwandeln, um Bhagawan zu werden, indem er seine eigene individuelle Seele (Jiva) mit dem Ozean des universellen Selbst (Atma) vereint. Mein Wesen ist ewige Glückseligkeit. Ihr müsst Glückseligkeit erfahren, indem ihr Meinen Anweisungen folgt und Meine Lehren praktiziert.   Sathya Sai, 18. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Oktober 2019

Glaube/Vertrauen – das ist der Atem des Sieges! Glaube an sich selbst, Glaube an die gute Arbeit, die man sich vorgenommen hat, und der Glaube an den Erfolg, trotz Zeichen von Versagen. Seid gut, seid nützlich, seid freundlich, fürchtet die Sünde – dann werdet ihr das Vertrauen von Jedermann gewinnen. Anhaftung und Hass sind die größten Feinde des Erfolges in allen Arbeits-Bereichen. Wenn man irrtümlich glaubt, andere zu retten, dann wird Leid folgen; denn es gibt überhaupt keinen anderen. Alle sind Eins; der Kummer eines Menschen ist aller Menschen Kummer. Der fundamentale Fehler der Menschheit ist Unwissenheit. Wenn du weise wärest, würdest du wissen, dass alle Individuen Wellen auf demselben Ozean sind. Selbstloses Handeln ist das Ideal, das du anstreben solltest. Der Wunsch nach Gewinn ist ein Giftzahn; wenn du ihn herausziehst, wird die Schlange des Karmas unschädlich gemacht und deine Handlungen werden zu wertvollen Opfergaben (Nishkama Karma)!  Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Oktober 2019

Die Geschichte von Rukmini Kalyana ist nicht einfach die Geschichte einer Ehe. Es ist die Vereinigung des Höchsten Geistes (Purusha) mit der Schöpfung, der objektiven Welt (Prakriti). Rukmini ist das individuelle Selbst (Jiva) und Krischna ist das Höchste Selbst (Paramatma). Rukmini litt unter den Regeln und Einschränkungen, die von der objektiven Welt auferlegt wurden. Egoismus ist ihr Bruder und Weltlichkeit ist ihr Vater. Denkt nur an diese Tatsache: Rukmini traf Krischna noch nie zuvor - ihre Seele sehnte sich intensiv nach dem Herrn. Mit aufrichtigem Verhalten und Benehmen suchte sie Zuflucht bei Gott. Ihre Eltern, ihr Bruder und alle Verwandten waren gegen sie, aber jeder Einzelne wurde geboren, um sein Schicksal zu bearbeiten und nicht, um eine Rolle im Drama eines anderen zu spielen. Jeder wird geboren, um seine eigene Strafe abzutragen, und am Ende ist er frei. Niemand bleibt im Gefängnis unter dem Vorwand, dass ein lieber Kamerad immer noch drin ist! Rukminis Gebete, Reue, Sehnsucht und Standhaftigkeit wurden reichlich belohnt und der Herr eilte, sie anzunehmen!  Sathya Sai, 28. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Oktober 2019

Es gibt Menschen, die betrachten alle Handlungen der Verehrung als „Seine" und alle Handlungen des Verdienens und Ausgebens als „Meine“. Aber das ist ein Fehler! Es gibt keine solche Unterscheidung zwischen Handlungen. Alle Handlungen (Karma) führen euch entweder zu Gott (Madhava) oder von Ihm fort! Alle Taten sind Seine! Wenn ihr sagt, dass ihr krank werdet, dass ihr bei guter Gesundheit seid usw., dann fühlt ihr, dass der Körper „ihr“ seid, während ihr wirklich nur das Selbst (Atma) seid, mit den fünf Hüllen darüber. Was nützt die moderne Zivilisation, die ihr Volk dazu bringt, mit dem Strömung zu schwimmen, der die Menschheit in Angst, Sorge und Verzweiflung versetzt? Die moderne Bildung lehrt nur, dass man Glückseligkeit (Ananda) von den Sinnen her bezieht. Es gibt keine Ausbildung in der Kunst, geistigen Frieden zu erlangen. Ist es nicht höchste Zeit zu lernen, dass die ewige Quelle der Glückseligkeit in euch selbst vorhanden ist? Sathya Sai, 18. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM, 8. OKTOBER 2019

Ihr habt vielleicht viele heilige Texte studiert und viele Ansprachen gehört. Ihr könnt vielleicht auch den Anblick heiliger und frommer Seelen gehabt haben (darshan), aber was nützt das? Aufgrund der Auswirkung von unheiligem Essen und schlechter Gesellschaft werden alle eure guten Gedanken unterdrückt. Gute Gedanken können sich nur ausdrücken, wenn ihr eure schlechten Gedanken loswerdet. Jeder von euch muss sich bewusst bemühen, schlechte Gedanken zu vernichten. So wie ihr die Tür eures Hauses nur für die Familienmitglieder und Freunde öffnet, und nicht für streunende Hunde, dürft ihr nicht zulassen, dass böse Gefühle und böse Gedanken in euren Geist eindringen. Heute ist der glückverheißende Tag Vijayadashami. Dies ist der Abschluss (Samapti) des heiligen Navaratri-Festes. Der Abschluss des Festes ist das, was auf jede mögliche Weise Verdienste (Prapti) verleiht. Verkörperungen der Liebe! Bei dieser heiligen Gelegenheit möchte Ich, dass jeder von euch einen Eid ablegt, alle Laster zu entdecken und aufzugeben, von denen ihr wisst, dass sie in euch vorhanden sind! Sai, 01. Oktober 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Oktober 2019

Es besteht kein Muss, dass ihr einen äußeren Altar für eure Rituale (Yajna) haben solltet. Nur solltet ihr wachsam sein, in Bezug auf die Reinheit der Worte, die ihr aussprecht oder hört, und die Handlungen, mit denen ihr euch befasst. In Wirklichkeit ist euer Herz der zeremonielle Altar;  euer Körper, der Feuerplatz für das Opferfeuer, euer Haar das heilige Gras (Darbha); eure Wünsche, sind die Holzstäbe, die das Feuer füttern; das Verlangen ist das Butterschmalz (Ghee), das in das Feuer gegossen wird, um es in Flammen aufgehen zu lassen; die Wut ist das Opfertier; und das Feuer ist die spirituelle Übung (Tapas), die ihr vollbringt. Menschen interpretieren Tapas manchmal als asketische Praktiken, wie zum Beispiel auf einem Bein oder auf dem Kopf stehen. Nein, Tapas sind keine körperlichen Verrenkungen; Tapas ist die vollständige und korrekte Koordination von Gedanke, Wort und Tat. Wenn dies erreicht ist, wird sich die Pracht des Feuers manifestieren.  Sathya Sai, 02. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Oktober 2019

Das Navaratri-Fest wird gefeiert, um der Welt die Macht der Göttinnen zu verkünden. Die höchste Energie (Shakti) manifestiert sich in Form von Durga, Lakshmi und Saraswati. Durga gibt Energie - physisch, mental und spirituell. Lakshmi schenkt uns Reichtum verschiedenster Art; nicht nur Reichtum in Form von Geld, sondern besonders Reichtum an Charakter und vieles mehr. Sogar Gesundheit ist Wohlstand. Saraswati verleiht Intelligenz, die Fähigkeit zur intellektuellen Untersuchung und die Macht der Diskriminierung. Die eigene Mutter ist eine Kombination all dieser göttlichen Wesen. Sie liefert Energie, Wohlstand und Intelligenz. Sie wünscht sich ständig für euch Fortschritt im Leben. Sie repräsentiert also alle drei Göttinnen, die während des Navaratri-Festes verehrt werden. Das Leben eines Menschen, der seine Mutter nicht respektieren und lieben kann, ist verachtenswert. Zu erkennen, dass die eigene Mutter die Verkörperung aller göttlichen Kräfte ist, bedeutet, dass man ihr Ehrerbietung zollt und sie mit Liebe behandelt. Dies ist eine wichtige Botschaft, die uns Navaratri, das Fest der neun Nächte, vermittelt. Sathya Sai, 14. Oktober 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Oktober 2019

Navaratri wird zu Ehren des Sieges gefeiert, den die Göttin der göttlichen Kraft (Parashakti) über die bösen Mächte errungen hat, wie es im Devi Mahatmyam und Devi Bhagavatam beschrieben wurde. Diese ursprüngliche göttliche Energie wird, wenn sie sich in ihrem reinen und sanften Satwik-Aspekt manifestiert, als die große Lehrerin und Inspiratorin Maha-Saraswati beschrieben. Wenn diese Kraft aktiv und mächtig (Rajasik) ist, ist sie die große Versorgerin und Erhalterin, Maha-Lakshmi. Wenn sie langweilig und inaktiv (Tamasik) ist, aber latent wie die große dunkle Zerstörerin und Täuscherin, dann zeigt sie sich als Maha-Kali. Durch systematisch ausgeübte spirituelle Übungen ist es möglich, die inneren Ressourcen, mit denen Gott euch ausgestattet hat, zu erschließen und sich in das reinere und glücklichere Reich der Realität zu erheben. Diese Göttliche Kraft (Parashakti) ist in jedem Menschen als schlafende, spirituelle Energie (Kundalini-Shakti) zuhause, die fähig ist, die bösen Tendenzen im Geist zu zerstören, wenn sie geweckt wird. Widmet dieses Navaratri also der Versöhnung der allwissenden Muttergöttin und lebt in Frieden und Freude.  Sathya Sai, 04. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Oktober 2019

Verkörperungen der göttlichen Liebe! Gebt Zweifel niemals Raum, die auftreten mögen aufgrund der von euch verzehrten Lebensmittel, der Gesellschaft oder der Umwelt, in der ihr lebt. Begegnet den Zweifeln mit Mut und Glauben. Befreit euch zunächst von euren Fehlern, stärkt eure Hingabe und macht sie fest und unerschütterlich. Das ist die Anstrengung, die jeder erbringen sollte (Purusha prayatna). Dann werdet ihr automatisch Gottes Gnade (Daiva anugraha) verdienen. Betet nicht zu Baba, um euren Geist zu ändern. Es ist eure Pflicht, euren eigenen Geist zu ändern und fokussiert zu bleiben. Wenn ihr erwartet, dass Baba alles tut, was ist dann euer Beitrag? Macht eure spirituellen Übungen (Sadhana) mit festem Glauben, regelmäßig und intensiv. Gottes Hilfe wird automatisch kommen, wenn ihr euren Beitrag leistet. Tut eure Pflicht und überlasst die Ergebnisse Gott. Wenn ihr auf diesem Weg der Wahrheit geht und die Straße der spirituellen Weisheit (Jnana) überquert, dürft ihr nicht aufhören, bis ihr euch mit dem Göttlichen vereinigt. Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Oktober 2019

Wenn Kräfte der Ungerechtigkeit, der Unmoral und der Unwahrheit in einem monströsen Ausmaß zunehmen und sich einem Totentanz hingeben, wenn Egoismus und Eigennutz grassieren, wenn Männer und Frauen jeglichen Sinn für Freundlichkeit und Mitgefühl verloren haben, nimmt das atmische Prinzip die Form des Göttlichen an und offenbart sich, um die bösen Elemente zu zerstören. Dies ist die innere Bedeutung des Dasara-Festes. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Ravana oder Rama ist, je nach den Eigenschaften, die er im täglichen Leben manifestiert. Wer ist Ravana und was symbolisieren seine zehn Köpfe? Kama (Lust), Krodha (Wut), Moha (Täuschung), Lobha (Gier), Mada (Stolz), Matsarya (Neid), Manas (Geist), Buddhi (Intellekt), Chitta (Wille) und Ahamkara (Ego). Diese zehn bilden die zehn Köpfe. Arroganz ist ein Dämon. Schlechte Gedanken sind Dämonen. Rama ist der Zerstörer der schlechten Eigenschaften. Während der zehn Tage von Dasara müsst ihr zu Gott beten, alle bösen Eigenschaften in euch zu zerstören. Sathya Sai, 18. Oktober 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Oktober 2019

Das Leben eines jeden Kindes wird stark von den Eigenschaften der Eltern beeinflusst. Die liebevolle Fürsorge von Mutter Jijabai machte Shivaji zu einem großen Krieger. Gandhi wurde ein Mahatma wegen seiner frommen Mutter Putlibai. Putlibai befolgte ein strenges Gelübde, wonach sie auf das Rufen des Kuckucks wartete, bevor sie etwas zu Essen zu sich nahm. Eines Tages wartete sie sehr lange auf den Kuckucksruf, ohne etwas zu essen. Der junge Gandhi konnte es nicht ertragen, seine Mutter so lange fasten zu sehen. Daher ging er aus dem Haus und ahmte den Kuckucksruf nach. Dann kam er herein und sagte: „Mutter, bitte nimm jetzt dein Essen zu dir. Hast du nicht den Kuckuck rufen gehört." Unfähig, ihren Kummer, zu unterdrücken, dass ihr Sohn gelogen hatte, schlug sie Gandhi und rief: „Welche Sünde habe ich begangen, dass mir ein Lügner geboren werden sollte!" Gandhi bereute sofort und bat um ihre Vergebung. Er versprach, niemals mehr zu lügen und lebte bis zum Ende für die Wahrheit.                                  Sathya Sai, 23. November 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 1. Oktober 2019

Das Dasara-Festival ehrt den Sieg der Götter (devas) über die Dämonen (asuras) - der Mächte der Gerechtigkeit über die Mächte des Bösen. Sie haben gewonnen, weil der dynamische Aspekt der Göttlichkeit (parashakthi), die Kraft, die Gott in all diese Vielfalt und Schönheit geführt hat, gekommen ist, um ihnen Beistand zu leisten und für sie zu kämpfen. Eine solche heilige Gesellschaft hilft, das Verlangen zu wecken, sich selbst zu kennen, die wahre Natur der Welt um uns herum zu kennen und die Einheit von beiden zu entdecken und zu erfahren; ausgedrückt im vedischen Diktum: Du–Bist–Das (tat tvam asi). Durch den subtilen Einfluss der Gesellschaft, in die er aufgenommen wurde, wurde Narada, der Sohn einer Magd, zum wichtigsten Praktiker und Vertreter des Weges der Hingabe (bhakti-marga) transformiert;  Valmiki, ein Straßenräuber, wurde in einen großen Weisen und einen der ersten Dichter verwandelt; und vielen Sündern wurde der Weg der Reue und Erlösung gezeigt.             Sathya Sai, 26. September 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 30. SEPTEMBER 2019

Jeder muss jeden Tag zwei Rituale (Yajnas) durchführen. Wenn ihr esst, denkt daran, dass ihr dem Feuer, das Gott in euch entzündet hat, Essbares anbietet, damit das Essen verdaut werden kann. Esst in einer gebetsvollen Weise, mit tiefer Dankbarkeit. Die Gita lehrt, dass das Feuer, das die Mahlzeit gekocht hat, Gott ist, die Mahlzeit Gott ist, der Esser Gott ist, der Zweck des Essens darin besteht, eure Pflichten, die Gott euch anvertraut hat, zu erfüllen und dass die Frucht dieser Arbeit darin besteht, Gott näher zu kommen. Das zweite Ritual ist folgendes: Gieße deine egoistischen Wünsche, Gefühle, Leidenschaften, Impulse und Handlungen hingebungsvoll in die Flammen der Hingabe. Das ist echtes Ritual! So wie einem Kind beigebracht wird, die Wörter „Kopf“, „Netz“, „Girlande“ usw. auszusprechen, indem es den Klang und die Buchstabenformen mit Bildern der Objekte in Verbindung bringt, so muss in gleicher Weise durch diese weltlichen und temporären Symbole das Ewige Prinzip (Akshara Tatwa) vor das Bewusstsein gebracht werden.   Sathya Sai, 11. Oktober 1972  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 29. SEPTEMBER 2019

Die Menschen beachten nur die äußeren Formen der Anbetung, ohne die innere Bedeutung zu verstehen. Der gesamte Kosmos ist ein Tempel. Der Herr durchdringt den Kosmos. Die Natur (Prakruti) lehrt die spirituelle Wahrheit über Navarathri. Der Herr muss durch spirituelle Praktiken (sadhana) verwirklicht werden. Spirituelle Praktiken bedeuten nicht, dass Gott an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Form anzubeten ist. Es bedeutet, in allem, was ihr tut, an Gott zu denken, wo immer ihr auch seid. Ihr mögt euch fragen, ob dies möglich ist. Die Antwort ist, dass es möglich ist, indem man jede Handlung Gott widmet. In Navarathri gibt es eine Form der Anbetung, die Angarpana Puja genannt wird. In dieser Anbetung werden die Glieder des eigenen Körpers dem Göttlichen dargeboten. Es bedeutet, dem Göttlichen jede Handlung im Geist der Hingabe anzubieten und die Idee der Trennung zwischen sich und Gott aufzugeben. Verehre während dieses Navarathri die Muttergottheit in diesem Geist der Einheit und Hingabe. Sei überzeugt, dass das gleiche Göttliche in allen Wesen wohnt!   Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 28. SEPTEMBER 2019

Buddha brachte einmal denjenigen, die anfingen, ihn zu beschimpfen, eine wichtige Lektion bei. Er fragte einen von ihnen: „Kind, ein Bettler kommt zu dir nach Hause, um ein Almosen zu erbitten; du bringst ihm etwas zu essen, er aber sagt, dass es nicht diese Art von Almosen sei, um die er gebeten habe, und er nimmt das Essen auch nicht an. Was würdest du tun?" Der Mann antwortete: „Ich würde das Angebotene zurücknehmen." Buddha sagte: „Auf die gleiche Weise hast du versucht, mir das Almosen deiner Beschimpfung anzubieten. Ich habe es nicht akzeptiert. Wem gehört es jetzt? Es bleibt bei dir. Du hast dich selbst beschimpft, nicht mich", sagte der Buddha. Wenn ein eingeschriebener Brief an jemanden gerichtet ist, der den Empfang ablehnt, wird er von der Post an den Absender zurückgeschickt. Ebenso ist es, wenn ihr jemanden kritisiert oder jemanden hasst. Bleibt die andere Person unberührt und ungerührt von eurer Kritik und eurem Hass, kehren sie zu euch zurück. Neid und Hass schaden mehr denen, die diese Gefühle hegen, als denen, denen diese Gefühle entgegengebracht werden. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 27. SEPTEMBER 2019

Verschiedene Maschinen werden von elektrischer Energie betrieben. Geräte haben unterschiedliche Formen und Funktionen, aber die Kraft, die sie betreibt, ist ein und dieselbe. Wenn der Strom durch eine elektrische Birne fließt, erleuchtet sie den Raum und spendet Licht. Wenn der gleiche Strom durch einen elektrischen Ventilator fließt, produziert er einen Luftstrom und kühlt den Raum. Auf gleiche Weise demonstriert das Atma-Prinzip seine Einheit in all den Milliarden Wesen, in denen es verschiedene Formen und Namen annimmt. So wie es Birnen mit verschiedener Wattzahl gibt, die verschiedenen Zwecken dienen, gibt es Unterschiede zwischen den Lebewesen. Die Elektrizität, die in den verschiedenen Birnen fließt, ist ein und dieselbe. Der Unterschied in der Menge an Licht, die von ihnen kommt, liegt an der Kapazität der Birnen. Genauso geht ein Strahlen von jemandem aus, der voller Liebe ist. Jemand, dem Liebe fehlt, ähnelt einem trüben Licht. Um heller zu scheinen, muss die Birne geändert werden, nicht der elektrische Strom. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 26. SEPTEMBER 2019

Gott ist die Verkörperung der Liebe. Um Gott zu erfahren, müsst ihr euer Herz mit Liebe füllen. Nur durch die Liebe könnt ihr die Verkörperung der Liebe erfahren. Die Person, die von Eifersucht und Hass erfüllt ist, ist wie ein Blinder, der die Sonne nicht sehen kann, so hell sie auch scheinen mag. Von Unwissenheit umhüllt kann ein solcher Mensch Gott nicht sehen, so nahe er Ihm auch sein mag. Der Weise (Jnani), gefüllt mit guten Eigenschaften wie Wahrheit, Liebe, Neid, Ego und Hass, kann Gott sehen, ohne nach Ihm zu suchen. Studenten, Jugendliche und Älteste sollten keinen Raum für böse Wesenszüge wie Neid/ Eifersucht lassen. Ihr müsst glücklich sein, wenn andere im Studium, beim Sport oder im Beruf Erfolg haben. Auf eine erfolgreiche Person neidisch zu sein, ist ein dreifaches Vergehen. Das erste Vergehen ist die Vernachlässigung der Pflicht oder des Studiums. Das zweite Vergehen ist, auf einen besseren Menschen neidisch zu sein; und das dritte Vergehen ist, über das eigene Versagen zu klagen. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 25. SEPTEMBER 2019

Das Kultivieren von guten Eigenschaften bedeutet, alle schlechten Eigenschaften loszuwerden. Unter den letzteren sind zwei besonders unerwünscht. Sie sind Eifersucht/ Neid (Asuya) und Hass (Dwesha). Diese zwei schlechten Eigenschaften sind wie zwei Verschwörer, einer hilft und fördert den anderen bei jeder Handlung. Eifersucht ist wie ein Schädling, der die Wurzel eines Baumes angreift. Hass ist wie der Schädling, der die Zweige, Blätter und Blüten angreift. Wenn sich die beiden vereinigen, wird der Baum, der schön und blühend aussehen könnte, vollständig zerstört. Ebenso greift Eifersucht eine Person von innen an und ist nicht sichtbar. Hass zeigt sich in offenen Formen. Es gibt kaum jemanden, der frei von Eifersucht ist. Eifersucht kann sich sogar über sehr unbedeutende Angelegenheiten aufbauen, und aus Eifersucht entsteht Hass. Um den Hass loszuwerden, muss man ständig Liebe üben. Wo Liebe ist, gibt es keinen Raum für Eifersucht und Hass; und wo es weder Eifersucht noch Hass gibt, da gibt es echte Freude. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 24. SEPTEMBER 2019

Ein Bauer, der ein Feld bestellen will, muss vorher das Unkraut von dem Feld entfernen. Wenn verschiedene Arten von Unkräutern wachsen, wird die Ernte sehr beeinträchtigt. Das Entfernen des Unkrauts ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Ernte. Ebenso muss ein spiritueller Aspirant, der die Freude der Glückseligkeit (atma-ananda) verwirklichen möchte, die verschiedenen Manifestationen von Rajo- und Tamo-Eigenschaften in Form von Bosheit, Begierde, Gier, Wut, Hass und Eifersucht aus dem Herzen entfernen. Diese sechs Arten von Feinden des Menschen sind die Kinder der Rajo- und Tamo-Eigenschaften (Eigenschaften leidenschaftlicher Aktivität und stumpfer Unwissenheit und Trägheit). Sri Krischna erklärte in der Gita, dass Leid und Sorge die Frucht von Rajo- und Tamo-Eigenschaften sind. Die ganze Welt ist eine Manifestation der Eigenschaften (Gunas). Nur die Person, die diese Wahrheit erkennt und die beiden Eigenschaften aus dem Herzen entfernt, wird glücklich sein. Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 23. SEPTEMBER 2019

Wenn wir einen großen Heiligen oder Gelehrten zu uns nach Hause einladen, werden Vorbereitungen im Hause getroffen, um es vorzeigbar zu machen. Das Haus und seine Umgebung werden gereinigt, bevor der Gast kommt. Ein Haus, das nicht sauber ist, hat keine Heiligkeit und ist nicht dafür geeignet, großartige Menschen zu empfangen. Ebenso würden wir, wenn wir einen Minister oder Gouverneur in unsere Nachbarschaft einladen, die Straße säubern, den Weg dekorieren und alles hell und ordentlich gestalten, um den bedeutenden Besucher zu empfangen. Wenn es uns so wichtig ist, jemanden mit einer vorübergehenden Position einzuladen, wie viel mehr Aufwand ist dann erforderlich, wenn wir den Schöpfer und Beschützer der Welt selbst einladen, in unser Leben und in unser Herz einzutreten? Krischna bemerkte: „Arjuna, du bittest mich, der Wagenlenker deines Wagens zu sein. Nimm mich als Wagenlenker deines Lebens. Überlege dir, wie sauber und großartig dein Herz sein sollte, um es zu einem Wohnsitz für mich zu machen. Solange Rajo- (dynamische Lebenskraft) und Tamo-  (Zustand der Trägheit) Eigenschaften (gunas) da sind, ist das Herz nicht rein. Entferne sie daher zuvor.“   Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 22. SEPTEMBER, 2019

Wenn der Optimist ein Glas halb voll mit Wasser sieht, ist er froh, dass es halb voll ist; während der Pessimist hingegen traurig ist, dass es halb leer ist. Obgleich beide Aussagen richtig sind, hofft der Optimist, die andere Hälfte noch zu füllen; während der Pessimist verzweifelt aufgibt. Der Optimist hat Vertrauen und Hoffnung, der Pessimist wählt Elend ohne Vertrauen.  Entwickelt daher Vertrauen (Glaube) durch beständige Anstrengung. Das Vertrauen ist für den menschlichen Fortschritt in allen Bereichen von wesentlicher Bedeutung. Durch Wissen kann Weisheit nur durch Vertrauen und Anstrengung erlangt werden. Mit diesen ausgestattet könnt ihr große Höhen erklimmen und siegreich sein. Natürlich muss man davor gewarnt werden, zu viel Vertrauen in Dinge zu entwickeln, die nur materiell sind! Ihr müsst tiefes Vertrauen nur in die ewig gültige Wahrheit haben - Gott! Glaube ist Macht. Und dieser Glaube muss mit Anstrengung verbunden werden. Der Glaube ist der Atem, durch den wir leben! Ohne Glauben ist ein glückliches Leben einfach unmöglich! Sathya Sai, 27. Juni, 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM, 21. SEPTEMBER 2019

Die Menschen kommen zu spirituellen Lehrern (Gurus), um Mantren zu erhalten, die von ihnen zur spirituellen Erhebung rezitiert werden. Andere suchen nach Medizinern und heiligen Mönchen, um ein Symbol (Yantra) zum Schutz vor bösen Mächten zu bekommen. Einige andere versuchen, von Priestern übermenschliche Kräfte (Tantra) zu lernen. Aber all dies sind Zeit verschwendende Anstrengungen! Betrachtet euren Körper als Lehrbuch (Tantra), euren eigenen Atem als Mantra und euer Herz als Yantra. Es ist nicht nötig, diese außerhalb von euch zu suchen. Wenn alle Wörter, die von euch ausgehen, lieblich sind, ist euer Atem wirklich der Rig Veda. Wenn ihr Zurückhaltung übt und nur liebliches und edles Sprechen hört und bevorzugt, wird alles, was ihr hört, zum Sama Veda. Wenn ihr nur edle, hilfreiche und erhebende Handlungen ausführt, wird alles, was ihr tut, zum Yajur Homa. Dann werdet ihr jeden Tag die Vedapurusha Yajna durchführen, das Feueropfer, das den vedischen Geist besänftigt.  Sathya Sai, 2. Oktober, 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. SEPTEMBER 2019

Erinnere dich immer daran und sei achtsam: Wörter können auf vielerlei Weise Schaden anrichten. Wann immer wir abschätzig, diffamierend, sarkastisch oder hasserfüllt über andere sprechen, wird dies auf der Spur unseres eigenen Gedächtnisses aufgenommen. Wenn wir etwas mit dem Rekorder aufnehmen, überdauert es dessen Ende. So überdauern auch die Eindrücke und Wirkungen schlechter Gedanken, gehässiger Worte und böser Pläne euren physischen Tod. Deshalb gebrauche oder höre niemals Wörter, die andere lächerlich oder schlecht machen oder sie verletzen. Beleidigen ist eine krasse Sünde. Daher haben unsere alten und weisen Seher die Stille als sadhana verordnet. Die Jugend, die Studenten und auch die Älteren können gleichermaßen davon profitieren, das Reden auf ein absolutes Minimum zu begrenzen und es nur zur Förderung von Freude und Harmonie zu verwenden. Engagiert euch in nützlicher Arbeit! Wenn der Geist unbeschäftigt bleibt, streift er in ungesunden Gedankenregionen herum. Gute Gedanken, reine Gewohnheiten, Tugenden und gute Taten – diese geben dem Leben Anmut und Freude. Sie verleihen einem verfeinerten Leben den guten Geschmack.     Sathya Sai, 31. August, 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. SEPTEMBER 2019

Das Zögern vor dem Gebet zu Gott ist nur oberflächlich. Während der Prüfungen betet jeder Schüler zum Allmächtigen. Wenn Katastrophen eintreten oder Verluste andauern, Familienmitglieder von Krankheiten heimgesucht werden und in Lebensgefahr sind, eilen alle zum Gebet zu Gott. Warum nimmt man dann beim falschen Stolz Zuflucht und weigert sich, Gott auch in guten Zeiten anzuerkennen? Das ist doch nur pure Heuchelei! Ein weiteres Merkmal der Gebildeten ist Stolz. Sie laufen herum und tragen die Krone der Einbildung. Stolz ist die Mauer, die das Göttliche vom Dämon, Wahrheit von Unwahrheit trennt. Dieses Hindernis muss entfernt werden, damit sich Göttlichkeit manifestieren kann. Viele Studenten und Jugendliche entwickeln diesen als Stolz bezeichneten Schädling, weil sie körperlichen Charme, Bildungserfolge und finanzielle Mittel besitzen, doch sie müssen sehr wachsam sein, um diese Neigung frühestmöglich zu beseitigen. Wenn die Göttlichkeit fehlt, ist alles Teufelei. Ihr alle müsst an Gott glauben, ihn anrufen und furchtlos zu ihm beten. Das wird die Widerwärtigkeit vertreiben, die euch umgibt. Sathya Sai, 31. August 1981      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. SEPTEMBER 2019

Der Wert eines jeden Menschen liegt in seiner Fähigkeit, seine Gedanken, Worte und Taten zu reinigen. Die drei Instrumente, die ihr habt – Verstand (mind), Zunge und Hand –, müssen geheiligt werden, um euch auf die höchste Ebene zu heben. Eine Person wird nach ihren gesprochenen Worten beurteilt. Das gesprochene Wort hat, obwohl es vielleicht kurz ist und nur ein Geräusch zu sein scheint, die Kraft einer Atombombe. Wenn ein Wort der Hoffnung zu einem verzweifelten Menschen gesprochen wird, erfüllt es ihn mit der Stärke eines Elefanten. Wenn über jemandem, der extrem stark und glücklich ist, ein verleumderisches Wort ausgesprochen wird, kann dies dazu führen, dass dieser Mensch vor Trauer auf dem Boden zusammenbricht. Worte können Stärke verleihen; sie können aber auch die eigene Energie völlig ablassen. Worte können Freunde gewinnen, Worte können aber auch Freunde zu Feinden machen. Sie können einen Menschen hoch in den Himmel tragen oder am Boden zerstören. Ihr müsst euch angewöhnen, sanfte, beruhigende, weich und angenehme Worte zu sprechen. Sathya Sai, 31. August 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. SEPTEMBER 2019

Der Erfolg eurer spirituellen Übungen (sadhana) hängt von Selbstkontrolle und Sinneskontrolle ab. Findet ihr diese Kontrollen nicht auch für das erfolgreiche Erledigen eurer alltäglichen Aufgaben sehr nützlich? Die meisten Lebewesen entwickelten Unterscheidungsfähigkeit aus der Notwendigkeit des Überlebens heraus. Aber beim Menschen ist es eine hochentwickelte Fähigkeit geworden. Man muss diese Fähigkeit nutzen, um die Spreu vom Weizen zu trennen und sich für den konstruktiven Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit zu entschließen. Wie kann man durch Meditation oder Anbetung gute Ergebnisse erzielen, ohne den Geist von seinen bösen Gedanken und niederen Wünschen zu reinigen? In unsauberen Gefäßen zubereitete Speisen sind nicht zum Verzehr geeignet. Ebenso ist das Haupterfordernis für Fortschritt in der spirituellen Praxis ein reiner Verstand (mind), der frei von bösen Gedanken und Gefühlen ist. Die Arbeit wird mit einer Haltung der Anbetung gereinigt. Widmet all eure Aktivitäten Gott, dann werden sie vom Ego nicht falsch dargestellt und verschlechtert. Jeder von euch muss weiterhin sehr diszipliniert sein, das wird euch auf dem geraden Weg halten. Sathya Sai, 12. April 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2019

Viele Menschen sind stolz auf die enorme Ausweitung der Bildung im Land. Aber gibt es einen Grund, sich über die aktuelle Situation zu freuen? Eine ungesunde Ausweitung der Bildung ist ebenso unerwünscht wie ein ungesundes Aufblähen des Körpers. Abschlüsse mit hohen Kosten und aus intellektuellem Stolz zu erwerben, um dann Verachtung für die ungebildeten eigenen Eltern zu entwickeln, ist kein Zeichen guter Bildung. Demut ist das Kennzeichen wahrer Bildung. Arroganz, Neid und Prahlerei sollten bei einer gebildeten Person keinen Platz haben. Die Menschen sehnen sich nach Frieden und Glück, aber sie tun Dinge, die Unglück und Sorge bereiten. Da ihr als Mensch geboren wurdet, solltet ihr versuchen, euch über das Niveau der Tiere zu erheben. Ihr seid alle im Wesentlichen Funken des Göttlichen. Aber so wie Funken im Ofen verglühen und nach einer Weile zu Asche werden, vergesst ihr euren göttlichen Ursprung. Während ihr eure Ausbildung für weltliche Zwecke weiterverfolgt, solltet ihr auch spirituelle Disziplin ausüben, die euch zu Gott führt. Sathya Sai, 1. März 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. SEPTEMBER 2019

Tyaga besteht nicht darin, in den Wald zu ziehen und Frau, Kinder und Besitz zurückzulassen. Die Frucht der Wünsche und ihre Auswirkung müssen geopfert werden. Das ist wahres Opfer. Wir müssen unbedachten Wünschen entsagen. Nur dann wird unser Herz rein wie ein Stück weißes Tuch werden. Gott wünscht nur solch ein reines, heiliges Herz. Gott wünscht sich nichts von euch. Er hat überhaupt keine Wünsche! Ihr allein habt Wünsche. Wenn ihr heilige Wünsche entwickelt, ist Gott glücklich. Nur dann werden eure Familie, die Gesellschaft und das Land Frieden und Glück erfahren. Als Erstes sollte in eurem eigenen Haus Friede herrschen. Dann sollte dieser Friede in die Gesellschaft ausgestrahlt werden. Wenn die Gesellschaft gut ist, wird das Land gedeihen. Um im Land Frieden zu etablieren, sollte zuerst der Einzelne Frieden erfahren. Weltfrieden ist nur dann möglich, wenn auf der individuellen Ebene Frieden gefestigt wird. Wenn im Einzelnen selbst kein Friede ist, wie kann dann Friede in der Welt sein? Sathya Sai, 5. September 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. SEPTEMBER 2019

Es heißt: „Sagt mir, in welcher Gesellschaft ihr euch bewegt, und ich sage euch, wer ihr seid.“ Bewegt euch deshalb in erster Linie und vor allem in guter Gesellschaft. Dann werdet ihr ein gutes Individuum. Ihr braucht Güte nicht irgendwo zu erwerben. Sie liegt in eurer Natur. Ihr müsst Güte in euch selbst fördern, so wie ein zarter Sämling genährt und gepflegt wird, um ein großer Baum zu werden. Nachdem man als Mensch geboren wurde, ist es eine große Sünde, sich wie ein Tier zu benehmen. Wann immer tierische Eigenschaften ihre hässlichen Köpfe erheben, müsst ihr euch sofort daran erinnern: „Ich bin kein Tier, ich muss als Mensch handeln.“ Leider sind heute, wohin ihr auch seht, tierische Eigenschaften ungezügelt. Wohin ihr auch geht und auf wen ihr trefft,  es steht nur einen Wunsch im Vordergrund – Geld, Geld und noch mehr Geld. Denkt daran, Geld kommt und geht, aber Moral kommt bleibt und wächst! Fördert also moralische Werte und lasst sie wachsen! Sathya Sai, 5. September 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. SEPTEMBER 2019

Die Menschen setzen ihr Vertrauen in solch einen gebrechlichen und unbeständigen physischen Körper. Dieser menschliche Körper ist eine Marionette mit neun Löchern und kann jederzeit mit einem bloßen Niesen zusammenbrechen. Wenn die Menschen an einen derart vergänglichen Körper glauben, vergessen sie die darin aufbewahrten unschätzbaren Schmuckstücke, die fünf menschlichen Werte Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti), selbstlose Liebe (prema) und Gewaltlosigkeit (ahimsa). Sie sind der wahre und wertvollste Besitz eines jeden Menschen. Das ist der Grund für mentale Beunruhigung. Ihr geht zu einem Millionär und erkundigt euch: „Sir! Sie haben alles auf dieser Welt, aber haben sie Frieden?“ Er wird sofort antworten: „Ich habe alles auf dieser Welt, aber keinen Frieden.“ Wohin ihr in der Welt heute auch schaut, gibt es nur Einzelteile (englisch: pieces), aber keinen Frieden (peace). Frieden ist ganz besonders in eurem inneren Selbst. Sucht ihn im Inneren, reist nach innen! Das ist eure Pflicht. Wenn ihr in der Lage seid, eure eigenen angeborenen edlen Eigenschaften zu manifestieren, werdet ihr wahren und ewigen Frieden erfahren. Sathya Sai, 5. September 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. SEPTEMBER 2019

Drei Eigenschaften unterscheiden den Menschen von anderen Tieren. Diese sind Verständnis, Mitgefühl und Entsagung. Heutzutage hat eine Hungersnot diese Gefühle im menschlichen Herzen ausgetrocknet. Dieser tragische Zustand erzeugt Aufruhr und Unruhe unter Schülern und Lehrern. Die Überzeugung, dass mit Geld alles erreicht werden kann, ist in den Köpfen der Menschen gewachsen, obwohl es unmöglich ist, durch das Anhäufen von Geld Frieden und Sicherheit zu fördern. Mit Geld kann man viele Speisen kaufen, aber keinen Appetit oder Hunger. Geld kann medizinische Versorgung und Medikamente kaufen, aber keine Gesundheit und Sicherheit. Geld kann Diener kaufen, kann aber keinen guten Willen. Es kann Bequemlichkeit kaufen, aber nicht Glück. Es kann nicht helfen, Charakter oder Moral zu fördern. Diese Wahrheit muss sowohl von Schülern als auch von Lehrern verstanden werden. Denn Lehrer formen die Nation und Schüler bauen die Nation auf, solide und stark. Sathya Sai, 31. September 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. SEPTEMBER 2019

Die Menschen in Kerala feiern das Onam-Fest, indem sie ein Ölbad nehmen, neue Kleider tragen, Krishna anbeten und Tempel besuchen. An Onam kochen sie viele spezielle Gerichte und alle Familienmitglieder feiern zusammen und heißen Kaiser Bali willkommen, um sie zu segnen. Kaiser Bali war ein sehr edler König, ein großer und demütiger Gottesverehrer. Aber in ihm war ein Stück Ego. Die innere Bedeutung von Gott Vamana, der Kaiser Bali in die Unterwelt stieß, bedeutet, dass Vamana Balis Ego vernichtete. Versteht, dass Gott niemals Ärger und Ego toleriert. Warum sind wir egoistisch? Ist es wegen körperlicher Schönheit, Sinnesstärke, intellektuellem Scharfsinn oder Reichtum? Nichts davon ist dauerhaft. Gott hat jeden Menschen mit Wahrheit, Rechtschaffenheit, Frieden, Liebe und Gewaltlosigkeit beschenkt. Entwickelt diese Eigenschaften. An diesem besonderen Tag segne ich euch alle, damit ihr ein gutes Wesen kultiviert, ein tugendhaftes Leben führt und von Güte zur „Göttlichkeit“ (madhavathwa)  gelangt. Sathya Sai, 5. September 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. SEPTEMBER 2019

Die Geschichte von Krishna und den Kuhhirtinnen (gopi) hat eine tiefe innere Bedeutung. Brindavan ist kein bestimmter Ort auf der Karte; Brindavan ist das Universum selbst. Jedes Herz ist erfüllt von der Sehnsucht nach Gott, und die Flöte ist der Ruf Gottes. In der Sportart Rasakrida, bei der Krishna als mit den Gopis im Mondlicht tanzend beschrieben wird, hatte jede Magd einen Krishna, der ihre Hand im Tanz hielt. Dies ist das Symbol der Sehnsucht und des Bemühens, das jene aufnehmen, die das Ziel haben seine Gegenwart zu erreichen. Der Herr manifestiert solch eine Gnade, dass jeder von euch ihn ganz für sich hat. Ihr müsst nicht traurig sein, dass er nicht euch gehört, während andere ihn bekommen. Ihr müsst auch nicht stolz darauf sein, dass ihr ihn habt und andere ihn nicht gleichzeitig bekommen können. Gott hat seinen Platz im Altar eures Herzens. Sathya Sai, 23. November 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 9. SEPTEMBER 2019

Für zwei Menschen ist es sehr schwierig sich in einer Sache zu einigen, seien sie nun Brüder oder Schwestern, Lebensgefährten oder Vater und Sohn. Nur als Pilger auf dem Weg zu Gott können sich zwei von Herzen einigen und liebevoll zusammenarbeiten. Ihr könnt sogar ein Pilger sein, während ihr euren täglichen Aufgaben nachgeht. Ihr müsst nur fühlen, dass jeder Moment ein Schritt hin zu Gott ist. Macht alles als ihm gewidmet, als von ihm gelenkt, als Arbeit zu seinem Lobpreis oder um seinen Kindern zu dienen. Bewertet all eure Handlungen, Worte und Gedanken auf diesem Prüfstein: „Wird es von Gott gebilligt? Wird es uns Gott näher bringen und zu seinem Ruhm beitragen?“ Wenn ihr euch der Verherrlichung Gottes widmet, verehrt ihr den Körper, die Sinne, die Intelligenz, den Willen und alle Werkzeuge des Wissens, Handelns und Fühlens als Notwendigkeiten für Sein Wirken. Während andere von Stolz berauscht werden, wird der Gläubige von selbstloser Liebe (prema) erfüllt sein. Sathya Sai, 23. November 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 7. SEPTEMBER 2019

Unsere Schriften lehren, dass ihr Verdienst erlangt, indem ihr anderen dient, und eine Sünde begeht, wenn ihr sie verletzt. Das müsst ihr überall praktizieren. Zum Beispiel sind gegenseitiges Verständnis und Anpassung für das reibungslose Funktionieren einer Familie sehr wichtig. Wenn zwischen Frau und Ehemann ein gutes Verständnis besteht, wird es der Frau nichts ausmachen, auch wenn der Ehemann sehr spät vom Büro zurückkehrt. Tatsächlich wird sie unruhig auf ihn warten und denken, dass er möglicherweise sehr lange arbeiten musste oder im Stau steckt. Aber wenn es kein richtiges Verständnis zwischen den beiden gibt, wird selbst eine Verzögerung von nur wenigen Minuten einen großen Kampf auslösen! Anpassung wird nur einfach, wenn das richtige Verständnis vorhanden ist. Wenn ein Lehrer in Urlaub geht, kann ein anderer Lehrer seine Klasse unterrichten. Ein solches Verständnis und diese Anpassung unter den Lehrern wird den Schülern sehr helfen. Dies muss von allen praktiziert werden, sei es von Schülern oder Lehrern, Mitgliedern einer Familie oder einer Gemeinde. Sathya Sai, 29. September 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 6. SEPTEMBER 2019

Jeder von euch muss an Gott glauben und Selbstvertrauen haben. Wenn es keinen Glauben gibt, könnt ihr gar nichts erreichen. Wo Vertrauen ist, da ist Liebe. Wo Liebe ist, da ist Frieden. Wo Frieden ist, da ist Wahrheit. Wo Wahrheit ist, da ist Glückseligkeit. Wo Glück ist, da ist Gott. Tatsächlich könnt ihr ohne Glauben nicht einmal Vertrauen in eure Mutter haben. Es sollte Vertrauen herrschen und sobald ihr das Vertrauen habt, dass eine Person eure Mutter ist, liebt ihr sie. Vertrauen führt zu Liebe. Liebe bringt euch zum Frieden. Frieden erschafft Wahrheit und sobald sich Wahrheit manifestiert, erlangt ihr Glückseligkeit. Diese Glückseligkeit ist wahrlich das Göttliche selbst. Vertrauen ist also ein notwendiges Merkmal. Es ist dieser Vertrauensverlust, der den Mangel an Spiritualität in der Welt verursacht. Sathya Sai, 29. September 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 5. SEPTEMBER 2019

Ein Lehrer ist wie ein Wegweiser. Wie kann der Wegweiser die richtige Richtung anzeigen, wenn er selbst nicht gefestigt ist? Deshalb sollte ein Lehrer einen ausgeglichenen Verstand (mind) haben. Nur dann kann er die Schüler auf den richtigen Weg führen. Der Lehrer sollte die menschlichen Werte Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti), Liebe (prema) und Gewaltlosigkeit (ahimsa) vermitteln. Viele sind verwirrt und fragen sich, welcher der wichtigste Wert von diesen fünf ist. Liebe ist der Wert von größter Bedeutung.  Jeder Lehrer muss seinen Schülern beibringen, ihre Eltern, Verwandten und alle Mitmenschen zu lieben und zu respektieren. Die Lehrer müssen ein reines Herz und Tugenden wie die Festhalten an der Wahrheit, gutes Benehmen, Pflicht, Hingabe und Disziplin haben, damit sie den Schülern dasselbe vermitteln können. Nur wer den Schülern diese Tugenden vermittelt, ist Lehrer im eigentlichen Sinne. Die ganze Welt wird gedeihen, wenn Schüler den richtigen Weg einschlagen. Daher ist es für einen Lehrer, dem die Schüler nacheifern müssen, notwendig, Tugenden zu kultivieren. Sathya Sai, 29. September 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 4. SEPTEMBER 2019

Das menschliche Leben kann mit einem vierstöckigen Gebäude verglichen werden. Zölibatär (brahmacarya), Haushälter  (grihastha), Einsiedler (vanaprastha) und Entsagender (sanyasa) sind die vier Abschnitte des menschlichen Lebens. Brahmacarya ist das Fundament: Wenn das Fundament stark ist, werden die anderen drei Stufen automatisch mitversorgt. Aber moderne Jugendliche ruinieren drei Viertel ihres Lebens, weil sie kein starkes Fundament haben. Wenn die Älteren ihnen raten, mindestens fünf Minuten lang zu beten, sagen sie, sie hätten keine Zeit, aber sie haben alle Zeit der Welt, um sich in schlechten Eigenschaften und Gewohnheiten zu ergehen. Insbesondere die Jugend sollte alle Anstrengungen unternehmen, um ein starkes Fundament für Brahmacarya aufzubauen. Nur Junggeselle zu bleiben, ist keine Enthaltsamkeit. Ständige Kontemplation über Brahman ist wahres Brahmacarya. Denkt an Gott und singt unter allen Umständen seinen Namen. Führt ein Leben in Reinheit und widmet euer Leben dem Prinzip der Liebe. Dies gewährleistet die Sicherheit des Gebäudes für euer Leben. Sathya Sai, 10. September 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 3. SEPTEMBER 2019

Heutzutage nutzen die Menschen ihren Verstand (mati), ihre Anstrengung (gati), ihre Position (sthiti) und ihren Wohlstand (sampatti) nicht richtig. Infolgedessen verlieren sie die heilige Energie, mit der Gott sie gesegnet hat. Nicht nur das, sie sind wegen ihrer schlechten Eigenschaften wie Wünsche (kama), Ärger (krodha) und Gier (lobha) Elend und Leid ausgesetzt. Sie haben absolut keine Kontrolle über ihre Wünsche. Wenn sich ein Wunsch erfüllt, sehnen sich die Menschen nach der Erfüllung eines anderen. Ärger ist ein weiteres schlechtes Merkmal, das die Menschen ruiniert. Hass ist gefährlicher als Ärger. Er führt zu vielen schlechten Eigenschaften, die eure Erfahrung des Göttlichen behindern. Die Menschen sollen hundert Jahre leben, aber die Lebensspanne wird durch diese schlechten Eigenschaften verkürzt. Wenn diese bösen Eigenschaften völlig unterdrückt sind, kann man ein langes und glückliches Leben genießen. Man wird sein Leben nicht verlieren, auch wenn man einen schweren Unfall erleidet. Sathya Sai, 10. September 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 2. SEPTEMBER 2019

‚Ga‘ symbolisiert den Intellekt (buddhi), ‚Na‘ steht für Weisheit (vijnana). Ganapati ist der Meister des Verstandes und der Weisheit. Das Universum wird von Göttern (gana) erhalten und Ganapati ist ihr Meister. Vinayaka symbolisiert in jeder Hinsicht die Qualitäten eines wahren Führers. Viyate Nayake Iti Vinayaka bedeutet: Er ist ein Meister für sich. Ganapati wird auch einer genannt, der eine Maus als sein Fahrzeug benutzt (mushika vahana). Ihr fragt euch vielleicht, wie eine kleine Maus eine kräftige Persönlichkeit wie Vinayaka auf dem Rücken tragen kann? Hier bedeutet Mushika nicht nur eine Maus. Das Wort symbolisiert die Dunkelheit der Unwissenheit, weil sich eine Maus in der Dunkelheit bewegt. Daher bedeutet Mushika Vahana derjenige, der Unwissenheit unterdrückt und Dunkelheit zerstreut. Vinayaka wird auch ‚der Beseitiger von Hindernissen‘ (Vighneswara) genannt. Demjenigen, der zu Vinayaka betet, kann kein Hindernis im Weg stehen. Somit verleiht die Verehrung von Vinayaka sowohl spirituellen als auch weltlichen Erfolg. Sathya Sai, 10. September 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 1. SEPTEMBER 2019

Banken haben sichere Depottresore, in denen Kunden ihre Wertsachen wie Schmuckstücke und Rechtsdokumente sowie andere Kostbarkeiten wie Edelmetalle, Silber und Gold aufbewahren können, die Diebe anlocken. Die Menschen können dann frei von Angst sein und in Ruhe schlafen. Wisst ihr, dass eure göttliche Bank auch einen Tresorraum hat? Darin könnt ihr eure Schmuckstücke der Intelligenz, Klugheit, Fähigkeit zum Dienen und den Edelstein, den ihr am meisten schätzt, nämlich euer Ego, der Fürsorge Gottes überlassen! Dann könnt ihr frei und glücklich sein. Der göttliche Bankier lädt ein: „Gib dich mir allein hin (mam ekam sharanam vraja)!“ Dann versichert er euch, dass ihr überhaupt nicht bekümmert sein müsst (ma suchah). Der Wohlstand (dhanam), der in der Göttlichen Bank akzeptiert wird, kommt nur denen zugute, die darum kämpfen tugendhaft und losgelöst, demütig und heilig zu sein. Die Tugenden (punya), die ihr anwendet, die Reinheit, die ihr erreicht, und die Liebe, die ihr manifestiert, sind die Kostbarkeiten, die Gott gerne als Einlagen akzeptiert. Sathya Sai, 14. Juli 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 31. AUGUST 2019

Strebt nicht nach immer mehr Glück (sukha), strebt stattdessen nach Weisheit (jnana). Der Verstand (mind) ist ein fruchtbares Feld der Unwissenheit. Wischt alle Spuren des Verstands (mano nasanam) weg. Wie sollte der Verstand zerstört werden? Das ist leicht. Der Verstand ist mit Wünschen angefüllt. Er ist ein Ball, der wie ein Fußball mit Luft angefüllt ist. Stecht hinein, und er wird sich nicht bewegen. ‚Nirvana‘ bedeutet ‚ohne Luft‘. In einem rechtwinkligen Tank, der mit Wasser angefüllt ist, scheint das Wasser rechtwinklig zu sein; wenn das Feld rund oder rechteckig ist, wird die Wasserfläche, die es bedeckt, so aussehen, als hätte sie die gleiche geometrische Form. Der Verstand nimmt die geometrische Form des Wunsches an, der ihn anfüllt. Ein weiteres Beispiel: Er ist wie ein Kleidungsstück, bei dem Kette und Schuss der Faden des Wunsches ist. Die Struktur, Farbe, Haltbarkeit und der Glanz des Stoffes hängen von dem Wunsch ab, der Kette und Schuss bildet. Zieht die Fäden einen nach dem anderen heraus, und der Stoff verschwindet. Das ist die Technik, um den Verstand zu zerstören. Sathya Sai, 16. Oktober 1964         

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 30. AUGUST 2019

Ihr müsst erkennen, dass alle Pilger sind und jedes Leben nichts anderes als eine Etappe auf der Reise in die Stadt der Befreiung. Dieser Körper ist ein Rasthaus, in dem wir für kurze Zeit während dieser Pilgerreise bleiben. Der Verstand (mind) ist der Verwalter, der Wachmann in dem Gasthaus, in dem wir rasten. Wir dürfen ihn nicht so behandeln, als sei er der Meister oder Eigentümer. Aber wir sollten dafür sorgen, dass das Haus, das wir privilegiert sind zu bewohnen, nicht beschädigt oder beschmutzt wird. Wir müssen uns gut um das Haus und seine Möbel kümmern und den Wachmann höflich behandeln. Dem Pilger wird von den Kapriolen des Verstandes entweder geholfen oder er wird behindert. Der Verstand hat Kette und Schuss, den Wunsch und Durst nach diesem und jenem, er will Gewinne einfahren und Verluste vermeiden. Wünsche verdrehen und verunglimpfen den Verstand. Sie bringen den Verstand unaufhörlich in Unruhe. Die Glückseligkeit, die aus dem Selbst (atman) hervorgeht, muss tatsächlich mit der Hilfe des Intellekts (buddhi) als Kanal im Reservoir des Verstandes gespeichert werden. Das ist seine ursprüngliche Funktion. Sathya Sai, 20. November 1982   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 29. AUGUST 2019

Ernährungsgewohnheiten sind von größter Wichtigkeit, wenn die Gesundheit gesichert und erhalten bleiben soll. Wenn sie nicht geregelt sind, leidet die Gesundheit. Man sollte die wilde Abenteuerlust der Zunge unterdrücken. Von den 8,4 Millionen Spezies leben alle außer dem Menschen von der Nahrung, die Mutter Natur zur Verfügung stellt. Nur der Mensch ist bestrebt, Nahrungsmittel durch Kochen, Braten und Gefrieren sowie Mischen, Mahlen und Einweichen schmackhafter und für die Sinne des Sehens, Berührens und Riechens attraktiver zu machen. Die Folge dieses heftigen Verlangens ist Krankheit und Schwäche. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Nahrungsmittel zum Leben, wie sie von der Natur angeboten werden, wirklich vorteilhafter sind. Wenn sie erhitzt werden, verlieren sie die Vitalität erzeugenden Bestandteile und können keine Kraft und Wirksamkeit mehr verleihen. Der Mensch altert schnell und verliert die Lebendigkeit der Jugend. Das Verlangen der Zunge zu stillen und drei- bis viermal am Tag schwere Nahrungsmittel zu schlucken, kann dazu führen, dass die Menge der benötigten Nahrung vergrößert wird. Eine regelmäßige und begrenzte Zufuhr an Nahrung allein kann es einer Person ermöglichen, ihren Pflichten nachzukommen. Sathya Sai, 20. November 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM 28. AUGUST 2019

Der einzig wirksame Weg, um alle Quellen von körperlichen und geistigen Krankheiten und Schwächen zu überwinden, ist das Bewusstsein der eigenen göttlichen Wirklichkeit. Das führt zu einem Anstieg von Liebe und Licht, denn wenn ihr erkennt, dass ihr das Selbst (atman) seid, erkennt ihr auch dasselbe Selbst in allen, teilt Freud und Leid aller und nehmt an Stärke und Schwäche aller teil. Wenn ihr euch nach dem Glück und Wohlstand der ganzen Menschheit sehnt, werdet ihr mit der Weisheit und Kraft gesegnet, den Weg zu aufzuzeigen und alle dorthin zu führen. Ihr werdet dann in allen Gott sehen. Jede eurer Handlungen wird dann rein, aufrichtig und heilig als Opfergabe Gott dargebracht. Gute Worte, Manieren, Sichtweisen und Gedanken – sie sind für eine gute Gesundheit unerlässlich! Was können starke und teure Medikamente tun, wenn man mit schlechten Gedanken und Gefühlen krank ist? Ein tugendhaftes Leben, wohltätige Gedanken, erhabene Ideale und rechtschaffenes Verhalten verleihen Gesundheit und, noch kostbarer, die Glückseligkeit des Selbst (atmananda)! Sathya Sai, 20. November 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. AUGUST 2019

Es ist eine schwere Aufgabe, sein Selbst zu erkennen. Nehmt zum Beispiel die Nahrung, die ihr mit eurem Mund esst. Ihr fühlt sie in eurem Magen und danach erfahrt ihr nicht, was damit in den verschiedenen Stadien passiert. Wie könnt ihr dann, ohne über die speziellen Mittel zu verfügen, die Wahrheit kennen, die hinter den Hüllen liegt, die euch einhüllen und umschließen – der Hülle der Nahrung (annamaya), der Hülle der Lebensenergie (pranamaya), der Hülle des Verstandes (manomaya), der Hülle der Intelligenz (vijnanamaya) und der Hülle der Glückseligkeit (anandamaya)? Reinigt eure intellektuelle Kraft (dheeshakti) von den Spinnweben des Ego, dem Staub der Wünsche, dem Ruß der Gier und des Neides, und sie wird ein geeignetes Instrument, um die innere Wahrheit zu enthüllen. „Erkennt euer Selbst, erkennt den inneren Motivator, den inneren Bewohner (antaryamin)“, das ist die Ermahnung der Schriften aller Glaubensrichtungen. Denn wenn ihr nicht mit diesem Wissen ausgerüstet seid, seid ihr wie ein Schiff ohne Kompass, das auf einem stürmischen Meer segelt. Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. AUGUST 2019

  Eure Bank hilft euch, euer Geld sicher aufzubewahren, wenn ihr es dort deponiert. Die Bank wird es euch erlauben, es zu nutzen, wenn ihr in Schwierigkeiten seid. Aber Geld hilft euch nur in weltlichen Notfällen. Ihr häuft es mit großer Sorgfalt an, indem ihr euch tausende Male diesen Komfort oder jene Annehmlichkeit versagt, an diesem und jenem spart, weniger ausgebt und mehr verdient. Aber es wird eine Tag kommen, an dem ihr den Haufen verlassen und mit leeren Händen gehen müsst. Dieses Sparbuch wird nicht dahin übertragen. Während ihr die Gewohnheit entwickeln solltet, bei der Bank ein Guthaben für das Alter und Regentage anzusparen (englisch: save), ist es auch notwendig, dass ihr die Gewohnheit des Sparens auch für das Jenseits entwickelt, damit ihr gerettet (saved) werdet. Handelt rechtschaffen und sagt die Wahrheit (dharmam cara, satyam vada) – das ist die Methode. Rechtschaffenheit, Wahrheit und Liebe sind die Währungen, die bei der anderen Bank akzeptiert werden. Alle Handlungen, Worte und Gefühle, die von der Reinheit dieser Metalle erklingen, werden als Depots akzeptiert. Sathya Sai, 14. Juli 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. AUGUST 2019

Raso vai sah – Er ist Süße. Somit muss das Universum (jagat), das Seine Schöpfung ist, für diejenigen süß sein, die es als Sein Werk erkennen. Das Universum muss als Werkzeug dienen, um die Herrlichkeit und Macht Gottes kennenzulernen, damit ihr Ihn sucht und erreicht. Solange ihr keine Liebe habt, könnt ihr keine Verwandtschaft mit den Verehrern Gottes beanspruchen; rein ritueller Gottesdienst, pompöse Anbetung und lautes Lob berechtigen euch nicht, die Portale des Göttlichen zu betreten! Diese sind bloß Blech und Schrott vor der Schatzkiste der Liebe. Reine Liebe ist die Brücke, die hilft, von Geburt zum Tod bis zur Unsterblichkeit zu passieren. Wenn ihr vom Menschlichen zum Göttlichen aufsteigt, gibt es keine Geburt und keinen Tod mehr. Befreiung geschieht, wenn ihr alle Wesen so intensiv liebt, dass ihr euch nur des Einen bewusst seid. Lasst Liebe euer Herz durchdringen, Rechtschaffenheit eure Handlungen durchdringen und Mitgefühl eure Emotionen durchdringen, dann werdet ihr sehr schnell in Gott eingehen! Sathya Sai, 13. August 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. AUGUST 2019

Gott ist überall zu aller Zeit; er vollbringt alles. Er schafft das kleine Kunststück, die menschliche Gestalt anzunehmen, unter Männern und Frauen aufzuwachsen und in ihrer Mitte zu sein, um sie vom Weg der Wahrheit zu überzeugen. Er gibt der Menschheit eine Chance, seine Süße zu kosten und einen Blick seiner Herrlichkeit zu erhaschen. Er handelt bar jeden Zwangs, damit die Menschen sich entscheiden mögen, in gleicher Weise zu handeln! Vyasa kam gerade vorbei, als Krishna die Pferde von Arjunas Streitwagen im Wasser des Yamuna wusch. Er vergoss Tränen, als er die Pflicht kontemplierte, die der Herr auf sich genommen hatte, um den Menschen auf die rechte Weise zu leiten. Krishna spielte seine Rolle des Dieners Arjunas, damit der Mensch lernen möge zu dienen und dadurch zur Souveränität aufzusteigen. Sathya Sai, 13. August 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. AUGUST 2019

Der Name ‚Krishna‘ hat drei verschiedene Bedeutungen: (1) ‚Karsh‘ ist ein Wortstamm, von dem der Name abgeleitet ist. Es bedeutet ‚das, was an sich zieht‘; Krishna zieht durch seinen spielerischen Zeitvertreib, seine geheimnisvollen Siege über die Mächte des Bösen, seine bezaubernden Gespräche, seine Weisheit und seine Schönheit Herzen zu sich. (2) Das Wort hat auch eine Verwandtschaft zum Wortstamm ‚Krish‘ – ein Feld für wachsendes Getreide bestellen. Das bedeutet: Er, der das Unkraut aus dem Herzen des Menschen beseitigt und die Samen des Glaubens, des Muts und der Freude sät. (3) Es bezieht sich auf den Wortstamm ‚Krish‘, das auch etwas bezeichnet, das über und jenseits der drei Eigenschaften und der drei Zeitalter ist; ‚na‘ bedeutet ‚Sat-Cit-Ananda‘ (Wahrheit-Bewusstsein-Glückseligkeit). Die göttlichen Spiele (lila) und Wunderkräfte (mahima) Krishnas, durch die er die Liebe der Menschheit an sich zieht, die Ernte der Freude in den Herzen der Gläubigen fördert und sie sich bewusst werden lässt, dass er Sat-Cit-Ananda ist, sind im Bhagavatam beschrieben. Sathya Sai, 13. August 1971    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. AUGUST 2019

Eure Entschlossenheit, Glückseligkeit (ananda) und Frieden (shanti) zu erlangen, sollte nicht wie die Flamme einer Lampe auf einer zugigen Fensterbank flackern. Ihr müsst lernen, sie aus den heiligen Schriften oder von den Weisen zu erwerben, die sie gewonnen haben. Haltet euch dann an den Weg, so scharf die Kritik auch sein mag, und pustet sie weg, egal, ob ihr rücksichtslos und zynisch verurteilt werdet. Zynisches Lachen sollte einem Gottsuchenden nicht schaden. Kann ein Sturm die Himalajazüge erschüttern? Lasst euer Vertrauen in euer Ziel nicht vor Schwierigkeiten, Prüfungen, Mühen, Not und Verzweiflung erzittern. Sie sind nur vorüberziehende Wolken, die kurzzeitige Schatten werfen und die Herrlichkeit der Sonne und des Mondes für eine Weile verbergen. Lasst euch niemals von Zweifeln oder Mutlosigkeit ablenken. Errichtet das Gebäude eures Lebens auf den starken Säulen von selbstlosem Handeln (dharma), Wohlstand (artha), Wünschen (kama) und Befreiung (moksha). Das sind die Ziele des menschlichen Bemühens (purushartha), die von alten Weisen festgelegt wurden. Jede Säule ist stark und fest mit den anderen verbunden. Lasst niemals zu, dass die Säulen schiefstehen oder zusammenfallen wie dies jetzt viele Individuen, Gemeinschaften und Nationen tun! Sathya Sai, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. AUGUST 2019

Als die Pandavas den Himalaja durchquerten, wurde Dharmaraja von mentalen Ängsten gequält und betete zu Krishna um Hilfe. Krishna spendete ihnen Trost und gab Dharmaraja eine Notiz, die er immer lesen sollte, wenn er von Freude oder Kummer beeinflusst war. Die Notiz lautete: „Auch dies wird vergehen (eppudu undadhu)“. Diese Methode wird eure mentalen Unruhen beruhigen. Betrachtet das Leben in der Welt als eine Pflicht, die euch auferlegt wurde. Ihr seid jetzt im Gefängnis wegen Untaten, die ihr in früheren Leben begangen habt. Ein Vorsteher hat verschiedene Aufgaben zu erledigen: Kochen, Wasser schöpfen, Holz hacken und so weiter. Arbeitet nach besten Kräften ohne eine Belohnung zu erwarten. Wenn ihr euch gut benehmt, zugewiesene Aufgaben ohne Murren erledigt und keine Probleme verursacht, werdet ihr möglicherweise früher entlassen und bekommt ein Zeugnis, dass ihr zuverlässig und gut seid. Diese Analogie soll euch helfen, selbstloses Handeln zu praktizieren ohne eine Belohnung zu erwarten (nishkama-karma), und euch dabei unterstützen, eure Sinne zu zügeln. Sathya Sai, 26. Oktober 1963      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. AUGUST 2019

Die Zunge spricht vielleicht den Namen Gottes aus, eure Ohren können offen sein, wenn die Herrlichkeit Gottes rezitiert wird, eure Hände mögen Blumen auf das Bildnis Gottes streuen, aber kennt oder genießt eure Zunge ihren Geschmack? Sehnt sich das Ohr? Verlangt die Hand nach Gott? Das Ergebnis eurer spirituellen Übungen kann nur erlebt werden, wenn euer Herz sich des Höchsten bewusst ist und euer Verstand in Begeisterung ausbricht, wenn die Herrlichkeit Gottes in Erinnerung gerufen wird. Andernfalls ist es wie der Löffel, der mit gleicher Schnelligkeit und Unempfindlichkeit in Saures und Süßes eintaucht. Er lehnt keinen Geschmack ab und genießt keinen! Lest die vedischen Schriften (vedanta) oder andere heilige Texte ernsthaft und praktiziert, was ihr gelesen habt, aus. Dann werden sie Teil eures täglichen Lebens, Verhaltens und Charakters. Die Behauptung, ein Gottgläubiger, ein Verehrer des Höchsten, zu sein, kann nur anerkannt werden, wenn eure Leidenschaften und Gefühle rein und edel sind und euer Charakter tugendhaft ist. Satha Sai, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. AUGUST 2019

Die Sinne sagen: „Warum sich anstrengen? Iss, trink und sei fröhlich solange du kannst“, aber der spirituelle Lehrer (guru) sagt: „Der Tod kommt zu dir, ohne das du es zu merkst. Überwinde die Angst vor dem Tod jetzt, bevor der Ruf kommt.“ ‚Jetzt‘ ist der wahre Freund, ‚Gestern‘ hat euch getäuscht und ist gegangen, und ‚morgen‘ ist ein zweifelhafter Besucher. Einmal, als Bhimas ältester Bruder Dharmaraja einem Bettelmönch Hilfe für ein rituelles Opfer versprach und ihn bat, am nächsten Tag noch einmal vorzusprechen, wies Bhima an, dass alle Trommeln geschlagen und sämtliche Fahnen gehisst werden sollten, denn: „Mein Bruder glaubt, er werde mit Sicherheit bis morgen leben, zumindest glaubt er, dass es so passieren werde.“ Der Tod folgt euren Schritten wie ein Tiger im Busch. Versucht also ohne weitere Zeitverschwendung Faulheit und Ärger aufzugeben. Seid ruhig inmitten der Stürme und verbringt eure Zeit in friedvoller Gesellschaft. Lasst den lieblichen Duft göttlicher Gedanken, die voller Liebe zu allen sind, sich um euch verbreiten. Die Flamme des Erfahrungswissens über die Höchste Wirklichkeit kann die Impulse, die durch viele Leben und Erfahrungen angesammelt wurden, zu Asche reduzieren. In der Hitze dieses Schmelztiegels wird die Schlacke verbrannt und wertvolles Edelmetall gewonnen. Sathya Sai, 6. Februar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2019

Wütend zu werden ist nur die Anstrengung eines Augenblicks, aber Frieden zu finden und von den Höhen und Tiefen des Lebens unberührt zu sein, ist das Ergebnis jahrelanger Schulung im Vedanta. Frieden kann nur mit dem festen Glauben errichtet werden, dass alle materiellen Dinge, die in den Bereich der sinnlichen Erfahrung fallen, grundsätzlich nicht existieren. Sie sind Produkte der Illusion, der Tendenz, Vieles zu sehen wo nur Eines existiert. Ihr seht Leichen, die eine nach der anderen zum Grab schreiten, dennoch geht ihr herum und fühlt, dass ihr ewig wäret. In der Tat seid ihr das göttliche Selbst, das ewig ist! Wie Wasser, das ihr trinkt, als Schweiß ausgeschieden wird, so wird das Karma, das ihr ansammelt, durch freudig ertragenes Karma beseitigt. Ertragt also Freud wie Leid mit gleicher Gelassenheit. Wie der Raum im Gefäß in den Raum außerhalb des Gefäßes leise, vollständig und ohne jede Spur von Trennung oder Unterscheidbarkeit eingeht sollte ihr in das Universelle eingehen. Das ist echte Hingabe, Erlösung und Befreiung! Sathya Sai, 6. Februar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. AUGUST 2019

Was ist Sadhana (eine spirituelle Übung)? Dienen ist wahres Sadhana. Dient der Gesellschaft. Behandelt alle als eure Brüder und Schwestern. Nur durch selbstlosen Dienst wird euer Leben erlöst. Betrachtet Dienst an anderen als Dienst an Gott. Leider erbringen die Menschen heutzutage einen Dienst in der Erwartung einer Gegenleistung. Die Menschen sind geldorientiert geworden. Exzessiver Wohlstand macht einen egoistisch. Ego führt zu schlechten Eigenschaften. Exzessive Wünsche lassen einen leiden. Wenn Wünsche zunehmen, nimmt auch das Leid zu. „Ein unzufriedener Mensch leidet zweimal (asamtruptho dwijo nashtaha).“ Die Menschen sind nicht glücklich mit dem, was sie haben, und unglücklich wegen dem, was sie nicht bekommen haben. Seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Erfahrt Glückseligkeit und teilt sie mit anderen. Wenn ihr Hingabe habt, wird Gott selbst euch Glückseligkeit schenken. Sathya Sai, 30. September 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. AUGUST 2019

In dieser flüchtigen Welt gibt es viele geheimnisvolle Kräfte, die dem Menschen unbekannt sind. Diese werden als transzendentale und versteckte Kräfte bezeichnet; nicht alle können sie verstehen. Jedes Wesen ist mit göttlicher Kraft ausgestattet. Deshalb spreche ich euch immer als Verkörperung des göttlichen Selbst (divyatma swarupulara) an. Selbst heute sind die Ärzte nicht in der Lage, die Geheimnisse und Mysterien des menschlichen Körpers zu verstehen. Nehmt zum Beispiel die Zunge. Es gibt 40.000 Geschmacksknospen auf der Zunge. Von ihnen erzeugen 25.000 Knospen die Wärme in der Zunge. Das Auge, das kaum zweieinhalb Zentimeter groß ist, kann 130 Millionen Arten von Lichtstrahlen erkennen. Es gibt Millionen und Abermillionen von Zellen in eurem Körper, und jede Zelle ist göttlich und enthält eure vollständige Gestalt. Ist das nicht beeindruckend? Wessen Schöpfung ist das? Es ist die transzendentale Kraft des Göttlichen. Es ist töricht, diese alles durchdringende Göttlichkeit für nichtexistent zu halten! Sathya Sai, 23. November 1998   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. AUGUST 2019

Es ist ein großes Glück, in Indien (bharat) geboren worden zu sein. Erklären zu können, dass ihr Inder (bharatiya) seid, ist eine Angelegenheit großen Glücks. Ihr müsst euch dieses Segens wert erweisen. Unter keinen Umständen sollte jemand sein Mutterland kritisieren, das darf auf keinen Fall geschehen. Selbst in euren Träumen solltet ihr nicht daran denken, euer Mutterland zu vergessen oder zu verleugnen. Das ist wahre Dankbarkeit. Was nützt es, als Mensch geboren zu werden, wenn man kein Gefühl der Dankbarkeit hat? Wer keine Dankbarkeit besitzt, ist eine boshafte  Person. In den Hymnen, die sich auf die Anbetung des Sonnengottes beziehen, heißt es, dass der Sonnengott jede Sünde vergeben könne, aber keine Undankbarkeit. Lasst es daher niemals an Dankbarkeit mangeln und gebt niemandem Gelegenheit, euch der Undankbarkeit zu beschuldigen. Ihr müsst euch bemühen, den Ruhm der Bharatiya-Kultur, zu steigern. Die eigene Mutter und das Mutterland sind sogar größer als der Himmel. Sathya Sai, 27. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. AUGUST 2019

Lob und Tadel sind Reflexionen des inneren Wesens. Ein tugendhafter Mensch kritisiert niemals andere. Nur die Niederträchtigen ergehen sich in solch unheiligen Aktivitäten. Die Farbe, die ihr seht, hängt von der Farbe eurer Brillengläser ab. Tragt die Brille der Liebe, und ihr werdet die Liebe überall sehen. Legt keinen Wert auf Kritik. Wenn jemand euch laut kritisiert, lasst die Kritik in der Luft verpuffen. Wenn sie euch schweigend beschuldigen, geht es auf sie selbst zurück. Kritisieren sie euren Körper? Der Körper ist unbeteiligt. Kritisieren sie das Selbst (atman)? Wenn dem so ist, wohnt derselbe Atman in beiden, und das bedeutet sich selbst zu kritisieren. Ein echter Wahrheitssuchender wird diese Tatsache erkennen! Nehmt euch die Zeit, um die hundert Fehler in euch selbst zu erkennen. Warum versucht ihr stattdessen, andere auf die unbedeutendsten Fehler hinzuweisen? Das Böse in euch spiegelt sich als das Böse in anderen wider. Korrigiert zuallererst euch selbst! Nur dann wird der Geist rein. Entwickelt also immer heilige Gedanken! Sathya Sai, 23. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. AUGUST 2019

Als Ramas Statue Thyagaraja weggenommen wurde, war er betrübt. Er stellte sogar die Göttlichkeit Ramas in Frage und rief: „Hast du nicht die Macht, meine Probleme zu lösen, oder fehlt mir die Hingabe? Auf jeden Fall habe ich Hingabe, dir fehlt nur die Macht.“ Er fuhr in diesem Sinne fort seine Hingabe an Rama zu loben. Dabei wurde er egoistisch. Als er in swe Meditation dasaß, dämmerte ihm die Weisheit. Er erkannte seine Torheit, an der Göttlichkeit Ramas zu zweifeln. Er überlegte: „Könnte ein Affe ohne Ramas Gnade den Ozean überqueren? Würde Lakshmana Rama anbeten, würde Lakshmi, die Göttin des Reichtums, ihm dienen und der äußerst intelligente Bharata seine hohe Verehrung aussprechen, wenn er keine Macht hätte? O Rama! Deine Macht ist gewiss immens. Es ist meine Unwissenheit und Gemeinheit, durch die ich deine Göttlichkeit herausgefordert habe.“ Er bat Rama aus tiefsten Herzen um Vergebung und gab sich ihm völlig hin. Wenn ihr euer Herz reinigt und euch ganz Gott hingebt, wird Gott sich augenblicklich manifestieren! Sathya Sai, 25. Dezember 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2019

Auf dem Weg der Hingabe liegen viele Hindernisse. Schwierigkeiten sind dazu gedacht, das Herz zu reinigen und zu säubern. Manche Menschen beschuldigen, kritisieren, verachten und verurteilen Gott, wenn sie Schwierigkeiten haben. Jeder muss sich den Konsequenzen seines Handelns stellen. Gott bleibt davon unberührt. Gott ist rein, unbeschmutzt und heilig. Lasst die Leute ruhig reden, bleibt ruhig und gelassen. Geht mit niemandem unnötige Streitigkeiten ein. Auseinandersetzungen züchten nur Feindschaft. Sprecht immer sanft und liebevoll mit einem lächelnden Gesicht. Das wird die Kritiker zum Schweigen bringen. Lächeln ist die beste Antwort auf Kritik. Als Paulus einmal Jesus weiter beschuldigte, ging er liebevoll zu ihm und schenkte ihm ein zugewandtes Lächeln. Das Lächeln Jesu, das voller Liebe war, verwandelte das giftige Herz von Paulus. Seid also immer frohen Mutes, auch in schwierigen Zeiten. Zeigt immer ein lächelndes Gesicht und geht niemals herum, als ob ihr gerade Rizinusöl getrunken hättet. Glück liegt nur in der Vereinigung mit Gott. Sathya Sai, 25. Dezember 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. AUGUST 2019

Einst bot ein großer Maler an, an einer Palastmauer ein Fresko zu malen. Mit ihm kam ein anderer Maler, der erklärte, er werde an der gegenüberliegenden Wand genau das gleiche Bild malen, das der erste Maler an seine Wand malen werde, auch wenn ein Vorhang seine Sicht verbergen und das Motiv des Freskos als Geheimnis gewahrt werde! Beide Maler wurden mit der Aufgabe beauftragt! Der zweite Maler beendete seine Arbeit in dem Moment, in dem der erste fertig war! Der Prinz kam in die Halle, in der die beiden Künstler durch einen dicken Vorhang voneinander getrennt waren. Er bewunderte das Fresko sehr und befahl, den Vorhang zu entfernen, und siehe da, an der Wand gegenüber des Freskos befand sich eine exakte Kopie des Bildes! Genau so war es, denn der zweite Maler hatte die Wand poliert und daraus einen schönen großen Spiegel gemacht! Macht euer Herzen sauber, rein und ruhig, damit sich die Herrlichkeit Gottes darin widerspiegelt und der Herr sein eigenes Bild darauf sieht! Sathya Sai, Shivaratri, März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2019

Es sind keine strengen Übungen oder Atemkontrollen erforderlich, um den Egoismus zu besiegen, nicht einmal kompliziertes Gelehrtenwissen. Die Kuhhirtinnen in Brindavan (gopika) bestätigten diese Wahrheit. Sie lebten als einfache Landbewohnerinnen, die von den Schlussfolgerungen tiefgehender Studien unberührt blieben. Narada war einmal so schockiert über ihre Unkenntnis der Wissenschaft des spirituellen Fortschritts, dass er sich freiwillig meldete, um einige Lektionen in Weisheit (jnana) darzubringen. Als er in Brindavan eintraf, stellte er fest, dass die Gopikas Milch und Joghurt in den Straßen verkauften und vergaßen, die Namen der Dinge zu rufen, die sie verkauften, sondern stattdessen nur ausriefen: „Govinda, Narayana!“ Sie sehnten sich nach Gott und riefen ununterbrochen seinen Namen, so tief versunken waren sie ins Gottbewusstsein. Der Staub von Brindavan war für sie hochheilig. Sie hatten keinen Wunsch nach sinnlichen Freuden (vishayavasana) und daher hatten sie auch keine Unwissenheit (ajnana). Narada erkannte, dass sie keinen spirituellen Unterricht brauchten! Stattdessen bat er sie ihn zu lehren, wie man diese tiefe Sehnsucht nach Gott bekommt!  Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2019

Die Versuchung, Rechtschaffenheit (dharma) zu ignorieren, entsteht aus Egoismus. Der Wunsch nach der Befriedigung eines niederen Bedürfnisses ist die Hauptursache von Unrechtmäßigkeit (adharma). Dieser Wunsch ergreift euch in schlauer und stiller Art und Weise wie ein Dieb in der Nacht, wie ein Kamerad, der euch rettet, wie ein Diener, der euch bedient, oder wie ein Ratgeber, der euch warnt. Oh, die Bosheit hat tausend Tricks, um euer Herz zu erobern. Seid immer wachsam gegenüber dieser Art von Versuchung. Der Wunsch verursacht einen Riss in eurem Bewusstsein, ergreift Besitz von euch und festigt sich, vermehrt sich und frisst sich in die Persönlichkeit, die ihr über Jahre hinweg mit mühsamer Sorgfalt aufgebaut habt. Er erfasst dann die Festung eures Herzens, und ihr verliert die Kontrolle. Ihr werdet zu einer Marionette, die von euren eigenen inneren Feinden manipuliert wird. Wann immer ihr versucht, euch zu erneuern,  dringen sie in die Struktur ein, und ihr müsst wieder bei Null anfangen! Seid also wachsam, um der ersten Versuchung zu widerstehen, Dharma zu ignorieren! Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2019

Viele von euch grämen sich: „Es heißt, die Audienz eines Heiligen zu bekommen, bedeutet die Zerstörung von Sünde (darshanam papa nashanam). Nun, ich hatte nicht nur einmal Darshan, sondern viele Male, und dennoch hat das Schlechte mich nicht verlassen und ich leide sogar noch mehr als zuvor!“ Tatsächlich seid ihr vielleicht gekommen und hattet Darshan und habt Samen von heiligen Orten gesät – Samen der Liebe, des Glaubens, der Hingabe, guter Gesellschaft, göttlicher Gedanken, das Erinnern des Gottesnamens und so weiter. Und ihr habt vielleicht die Kunst der intensiven Kultivierung und Bodenvorbereitung erlernt. Müsst ihr nicht das Getreide aus vorherigen Ernten verzehren, bevor die neue Ernte mit frischen Produkten eingefahren wird? Die Schwierigkeiten und Beunruhigungen, die ihr jetzt erlebt, sind das Getreide eurer vorherigen Ernten. Seid deshalb nicht bekümmert und lasst den Mut nicht sinken. Sathya Sai, Mahashivaratri im März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. AUGUST 2019

Jedes einzelne Ding in der Natur hat seine gebotene Pflicht (dharma). Wasser hat seinen Dharma des Bewegens. Der Dharma des Feuers ist es zu brennen und alles zu verzehren. Der Magnet hat den Dharma Dinge an sich zu ziehen. Jeder von diesen Dingen behält seinen Dharma unverändert bei, einschließlich des Sonnensystems und der Sterne des Universums. Unter den Dingen, die mit Bewusstsein (caitanya) ausgestattet sind, haben Pflanzen und Bäume, Insekten und Vögel, die aus Eiern oder Säugetieren geboren wurden, es geschafft, ihren Dharma unberührt vom Lauf der Zeit zu bewahren. Aber die Menschheit, deren Intelligenz vom Trägen und Winzigen zum Überbewussten und Universellen übergeht, ist das einzige Lebewesen, das ausgerutscht ist und abgleitet. Dharma schreibt das Sprechen von Wahrheit und Gerechtigkeit (satyam vada, dharmam chara) vor. Untersucht jeden Moment eurer Wachzeit, ob ihr den Dharma einhaltet oder vom Weg abkommt. Füllt jeden Moment mit Gedanken, Worten und Taten an, die euer Verständnis von Dharma widerspiegeln. Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. AUGUST 2019

Jedes einzelne Ding in der Natur hat seine gebotene Pflicht (dharma). Wasser hat seinen Dharma des Bewegens. Der Dharma des Feuers ist es zu brennen und alles zu verzehren. Der Magnet hat den Dharma Dinge an sich zu ziehen. Jeder von diesen Dingen behält seinen Dharma unverändert bei, einschließlich des Sonnensystems und der Sterne des Universums. Unter den Dingen, die mit Bewusstsein (caitanya) ausgestattet sind, haben Pflanzen und Bäume, Insekten und Vögel, die aus Eiern oder Säugetieren Geborenen es geschafft, ihren Dharma unberührt vom Lauf der Zeit zu bewahren. Aber die Menschheit, deren Intelligenz vom Trägen und Winzigen zum Überbewussten und Universellen übergeht, ist das einzige Lebewesen, das ausgerutscht ist und abgleitet. Dharma schreibt das Sprechen von Wahrheit und Gerechtigkeit (satyam vada, dharmam chara) vor. Untersucht jeden Moment eurer Wachzeit, ob ihr den Dharma einhaltet oder vom Weg abkommt. Füllt jeden Moment mit Gedanken, Worten und Taten an, die euer Verständnis von Dharma widerspiegeln. Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2019

Die Stille ist die einzige Sprache des Erkennenden. Praktiziert Mäßigung im Sprechen. Das wird euch in vielerlei Hinsicht helfen. Es wird bedingungslose Liebe (prema) entwickeln, denn die meisten Missverständnisse und Uneinigkeiten entstehen aus unachtsam gesprochenen Worten. Wenn der Fuß ausrutscht, kann die Verletzungen heilen, aber wenn die Zunge ausrutscht, wird die Wunde, die sie im Herzen eines anderen verursacht, lebenslang eitern. Die Zunge ist vier großen Fehlern ausgesetzt: Falschheit äußern, Skandale verursachen, Fehler bei anderen finden und exzessive Artikulation. Das muss vermieden werden, wenn Frieden (shanti) sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft entstehen soll. Das Band der universellen Brüderlichkeit wird enger, wenn die Menschen weniger und sanfter sprechen. Deshalb wurde Stille in den spirituellen Texten als Gelübde für spirituell Suchende vorgeschrieben. Ihr seid alle  Suchende auf verschiedenen Stufen des Weges. Daher ist diese Disziplin auch für euch wertvoll. Sathya Sai, 22. Juli 1958  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. AUGUST 2019

Ravana besaß großes Wissen über spirituelle Texte. Seine zehn Köpfe repräsentieren das Gelernte, das er durch die sechs heiligen Schriften (shastras) und die vier Veden erworben hatte. Dieses Wissen wurde von ihm aber nie genutzt. Er sehnte sich allein nach dem Besitz von materiellen Objekten (prakriti) und wollte die Welt der Materie, die objektive Welt beherrschen. Aber er wurde nicht durch den Geist (spirit) gezähmt. Er verwarf  den Herrn (purusha) und war zufrieden mit dem Besitz in Lanka, von Materie (prakriti), die durch Mutter Sita repräsentiert wurde. Das war der Grund, warum er fiel. Wie der Affe, der seine Hand nicht aus dem enghalsigen Topf ziehen konnte, weil er eine Handvoll Erdnüsse in dem Topf in seinem Griff hielt, leiden auch die Menschen heute, da sie nicht bereit sind, die Handvoll erfreulicher Dinge loszulassen, die sie von der Welt ergriffen haben. Man wird in den Irrglauben geführt, dass die Anhäufung materieller Besitztümer Freude und Frieden verleihe. Aber göttliche Liebe allein kann ewige Freude bereiten. Sathya Sai, 16. Oktober 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. AUGUST 2019

Der Körper ist ein kostbares Geschenk, das sorgfältig gepflegt und gehegt werden muss. Er ist eine sehr komplizierte, aber gut koordinierte Maschine, die für eine lobenswerte Aufgabe geschenkt wurde. Auch sein Äußeres muss sauber und voller Güte und Charme sein. Die Schale der Frucht (ananda) ist der physische Körper; das saftige Fleisch dieser Frucht sind Muskeln, Knochen und Nerven; der harte ungenießbare Same ist das Schlechte, das sich im Leben zeigt, und der Saft, den die Frucht bereitstellt und für den der Baum gepflanzt und gegossen wurde, ist die Glückseligkeit, die er mit allen teilt. Der Körper strahlt, wenn der Charakter gut ist; der Dienst am Menschen und die Anbetung Gottes werden seinen Charme bewahren. Gott betrachtet die geringste Handlung des Dienens, die ein Mensch vollbringt, um einen kleinen Teil selbstloser Liebe zu entdecken, die sie versüßt. Sehnt euch danach, die Gnade Gottes in diesem Leben zu gewinnen, nachdem ihr erkannt habt, dass ihr die Verkörperungen des göttlichen Selbst (atman) seid. Sathya Sai, 16. Oktober 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2019

Das Ideal des Dienens muss diejenigen inspirieren, die Autorität und Macht haben, die Reichtümer besitzen und die mit Fähigkeiten, Intelligenz, Muße und Gesundheit ausgestattet sind. Setzt Faulheit ein Ende, begrabt euer lärmendes Ego und die Gier nach Macht und unrecht erworbenen Reichtum, dann werdet ihr zum Dienen befähigt! Erweist euch dieses Geschenks der Gnade würdig, um ein Freiwilliger (sevadal) zu sein; unterstützt diese hohen Werte. Diese Gelegenheit ist reine Gnade; sie ist keine Konsequenz einer Behauptung. Sie bindet euch nicht, sondern gibt euch Unterscheidungsfähigkeit und Pflichtbewusstsein! Habt ihr diese und zieht euch dennoch aus dem Dienen zurück oder zögert einen Dienst auszuführen, seid ihr auf dem falschen Weg. Die Menschen kommen zu Gott, um ihre Sünde loszuwerden und spirituelle Meriten anzusammeln. Wenn ihr das Abzeichen entehrt, behaltet ihr eure Sünden und sammelt vielleicht noch viel mehr an! Denkt daran, dass ihr euch mit jedem Akt der Liebe und des Dienens Gott nähert. Mit jedem Akt des Hasses und der Gier entfernt ihr euch weiter von ihm. Sathya Sai, 16. Oktober 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2019

Viele von euch sitzen in Meditation (dhyana) und beschweren sich nach einiger Zeit: „O Bhagavan, warum kann ich mich nicht konzentrieren? Bitte hilf mir, meine Gedanken auf dich zu richten!“ Seid nicht ungeduldig und beunruhigt euch nicht. Fühlt vielmehr, dass ihr euren Verstand (mind) reinigen und säubern müsst, damit Gott angelockt wird, ihn anzunehmen. Er ist der Dieb der reinen Herzen (chitta-chora). Wenn Diebe das Haus betreten, suchen sie Wertgegenstände, sie kümmern sich nicht um Brennholz oder einen Sack voller Holzkohle! Auch Gott sucht sich, wenn er die Rolle eines Diebes spielt, das Kostbarste, das, was er am meisten schätzt, das, für das ihr am meisten Leid auf euch nehmen müsst, um zu pflegen. Er nimmt reine Gedanken mit, Taten, die von der Süße des Mitgefühls und Mitleids durchtränkt sind, und Gefühle der Liebe, denen es nicht nach Rache verlangt. Wenn es euch gelingt Gott ein so geläutertes Herz darzubringen, solltet ihr erkennen, dass ihr  glücklicher, gelassener und selbstbewusster werdet! Sathya Sai, 10. Juli 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. AUGUST 2019

Manasa Bhajare Guru Charanam, Dustara Bhava Sagara Taranam. Ich habe alle, die im endlosen Kreislaufvon Geburt und Tod litten, dazu aufgrufen, die Füße des göttlichen Lehrers (guru) zu verehren, des Lehrers, der sich selbst ankündigte und wiedergekommen ist, um die Last derer auf sich zu nehmen, die bei ihm Zuflucht fanden. Das war meine allererste Botschaft an die Menschheit. Ich brauche eure Blumengirlanden und Früchte nicht, Dinge, die ihr für ein paar Rupien kauft. Sie gehören nicht wirklich euch. Gebt mir etwas, das euch gehört, etwas, das sauber und durch den Duft von Tugend und Unschuld wohlriechend und in Tränen der Reue gewaschen ist! Girlanden und Früchte, die ihr mitbringt, sind eine Zurschaustellung eurer Hingabe. Ärmere Gläubige, die es sich nicht leisten können, sie darzubringen, fühlen sich gedemütigt und hilflos, dass sie ihre Hingabe nicht wie ihr zeigen können! Gebt Gott einen Platz in eurem Herzen und opfert ihm die Früchte eurer rechtschaffenen Handlungen und die Blüten eurer innersten Gedanken und Gefühle. Das ist die Verehrung, die ich am meisten mag, die Hingabe, die ich am meisten schätze. Sathya Sai, Vijayadasami, 1953    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JULI 2019

Ihr müsst vor dem Stolz bewahrt werden, der Gelehrte ansteckte, die eine bestimmte Anzahl von Schriften beherrschen. Beurteilt andere nicht als minderwertig, weil sie nicht an Bhajans oder Studienkreisen teilnehmen. Ihr könnt euch sehr irren, wenn ihr die spirituelle Entwicklung einer Person durch bloße Äußerlichkeiten beurteilt. Innere Reinheit kann sich niemals durch pompöse Zurschaustellung ausdrücken. Nur wer in das Herz einer Person sieht, weiß wer darin wohnt: Gott (rama) oder selbstsüchtiges Verlangen (kama). Studiert aufrichtig mit Glauben und Hingabe. Wenn ihr euch nicht ernsthaft erforscht, könnt ihr auch nicht das Heilmittel für euren Charakter und seine Probleme entdecken. Vertieft euch in die Bedeutung und den Sinn des Gelesenen und habt immer das Ziel vor Augen, das Gelesene in die Praxis umzusetzen. Das ganze Universum ist eine Universität für euch. Ihr könnt Weisheit vom Himmel, von Wolken, Bergen, Flüssen, den täglichen Phänomene von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Jahreszeiten, Vögeln, Bäumen, Blumen, Insekten und tatsächlich allen Wesen und Dingen in der Natur aufsaugen. Sathya Sai, 3. März 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JULI 2019

Jeder von euch ist ein Pilger auf dem Weg, der entsprechend eurer Qualifikation und dem durch eure Bemühungen erreichtem Stadium in seinem eigenen Tempo voranschreitet. Der Rat, der euch anspricht oder auf euch zutrifft, passt möglicherweise nicht zu einem anderen, der weniger weit gereist ist oder einen Status erreicht hat, der weiter als euer eigener ist! Wenn ich einer Person sage, dass sie einer Art von spirituellen Disziplin (sadhana) folgen solle, ist dies speziell für diese Person von Vorteil! Jeder von euch hat eine andere mentale, körperliche und spirituelle Verfassung. Wenn eine Person fettleibig ist, rät der Arzt zu bestimmten Arten von Lebensmitteln; ist sie dünn, rät er zu einer anderen Gruppe von Lebensmitteln, nicht wahr? Wenn Ärzte, die Krankheiten des Körpers behandeln, verschiedene Mittel verschreiben müssen, um wie viel spezifischer und persönlicher müssen die Heilmittel für die komplexen und vielfältigen Zustände von mentalen Situationen und geistigen Sehnsüchten und Bestrebungen von Individuen über die Brücke der Zeit sein? Sathya Sai, 3. März 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JULI 2019

Kalt und heiß existieren gleichermaßen in Gottes Plan! Akzeptiert das und behandelt beide als gleichwertig. Probleme und Sorgen sind wirkungsvolle Instrumente in Gottes Werkzeugkasten, um euch zu reinigen. Tatsächlich betete Mutter Kunti zu Krishna: „Gib uns immer Kummer, damit wir dich niemals vergessen.“ Leid und Schmerz sind die Diätrestriktionen, die der Arzt verschreibt, um die Arznei der Erinnerung an Gott (namasmarana) zu ergänzen. Dornige und dornlose Pflanzen kommen beide in der Natur vor. Der Weise kennt den Wert beider. Er pflanzt den dornlosen Setzling und umgibt ihn mit dornigen Büschen, damit das, was sie schützen, unbeschadet bleibt. Aktivität kann retten und auch töten. Sie ist wie die beißende Katze. Sie beißt das Kätzchen, um es in seinem Maul zu einem sicheren Ort zu bringen, aber beißt die Ratte, um sie zu töten und zu fressen. Werdet das Kätzchen, und Arbeit wird euch wie eine liebende Mutter retten. Werdet ihr wie eine Ratte, seid ihr verloren! Sathya Sai, Vijayadashami 1953  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JULI 2019

Reinigt eure Gefühle, Leidenschaften, Impulse, Einstellungen und Reaktionen – das ist die Essenz von spiritueller Disziplin in allen Glaubensbekenntnissen. Prüft euren Verstand und eure Gedanken; sucht keine Fehler bei anderen. Seht nur das Gute, sprecht über niemanden schlecht! Wenn ihr euch zu einer Verleumdung hinreißen lasst, bereut und beschließt, dieser Angewohnheit keinen freien Lauf mehr zu lassen. Demütigt keinen; respektiert alle um des Guten in ihnen willen. Ihr Kummer über euer Verhalten wird euch in euren letzten Momenten nachstellen. Lasst all eure Handlungen eure Empfehlungen sein, wenn ihr die Welt verlasst. Lasst keine einzige Handlung ein Widerstand oder Schuld sein. Durchtränkt jeden Augenblick mit der Liebe zu Gott. Welchen Nutzen hat es, Stunden in Meditation zu verbringen und Ärger zu verbreiten und durch eure Worte und Taten gegenüber Freunden und Familie Unmut hervorzurufen? Die Gita empfiehlt euch, stets kontrolliert und mit dem Göttlichen vereint zu sein.  Seid also aufmerksam, beständig und ernsthaft (satatam yoginah). Der beständige Mensch verdient sich Weisheit. Sathya Sai, 23. November 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JULI 2019

Gegenwärtig ist Hingabe (englisch: devotion) nur ein ‚tiefes Meer‘ (deep ocean). Die Menschen reden über Mitgefühl (compassion), aber kümmern sich nur um ‚Mode‘ (fashion). Sie nehmen das Wort ‚Kooperation‘ in den Mund, aber ergehen sich nur in ‚Operation‘. Heutzutage wird Hingabe eine pompöse Show. Es ist nicht notwendig, nach Erkenntnis, Wohlstand, Macht oder Position zu streben, um sich die Gnade des Göttlichen zu sichern. Die Reinheit des Verstandes (mind) reicht. Jede Zelle des eigenen Körpers wird mit dem Göttlichen angefüllt, wenn Gott mit reiner und ausgerichteter Hingabe verehrt wird.  Für den Gläubigen, der sich selbst aufopfert, wird Gott allgegenwärtig sein. Wahres Wissen kommt, wenn man mit einer extremen moralischen Krise konfrontiert wird. Dieser Situation sah sich Arjuna entgegen, als er zwischen die beiden sich gegenüberstehenden Armeen gestellt wurde. Parikshit begegnete einer ähnlichen Krise, als er erfuhr, dass er nur noch eine Woche zu leben habe. In solch einer Krise denkt man an Gott und ersucht göttliche Hilfe. Gott ist immer bereit, auf die Gebete von wahren Gläubigen zu antworten. Sathya Sai, 31. Dezember 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JULI 2019

Geerbte schlechte Eigenschaften, die im Verstand (mind) verwurzelt sind, müssen aufgegeben werden.  Von diesen Eigenschaften sind Hass und Neid am  schlimmsten. Sie entstehen aus intensiver Selbstsucht. Sie sind Qualitäten des Leopards und sollten keinen Raum in einem Menschen bekommen. Manche Menschen geben vor, Ärger, Hass, Eifersucht und Stolz überwunden zu haben. Diese Eigenschaften treten von Zeit zu Zeit in Erscheinung. Ihr müsst sie unverzüglich ablegen. Ihr müsst ein kontinuierliches inneres Opferritual (yajna) vollbringen, das im Gegensatz zum nur jährlich durchgeführten äußeren Yajna steht. Das innere Yajna muss allezeit an allen Ort und unter allen Umständen vollzogen werden. Der Opferaltar für dieses Yajna ist in jedem von uns. Erstickt jeden schlechten Gedanken oder Wunsch gnadenlos im Keim, sobald er auftaucht. Nur durch konstante Wachsamkeit und ständiges Bemühen können wir uns göttliche Gnade verdienen. Nur wenn schlechte Eigenschaften verbannt werden, wird sich Göttlichkeit in all ihrer Glorie manifestieren. Euch zum Erlangen von Reinheit zu befähigen, damit ihr Göttlichkeit erkennt, das ist der wahre Zweck von Yajnas. Sathya Sai, 10. Oktober 19983       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JULI 2019

Jede Sekunde ist ein neuer Moment in eurem Leben. Nutzt sie, um euer Herz zu reinigen und es mit Liebe zu füllen. Dann erkennt ihr, dass Gott euer ist und ihr voll göttlicher Liebe seid. Wahre Hingabe ist die einzige Methode, um das Göttliche zu erkennen. Hingabe bedeutet Liebe zu Gott ohne ein Verlangen nach Belohnung. Eine solche Hingabe kann nur durch gutes Verhalten entwickelt werden. Ohne Rechtschaffenheit kann es keine Hingabe geben. Die Reinheit des Denkens (mind) ist ebenso eine Notwendigkeit, um sich an göttlicher Glückseligkeit zu erfreuen, wie die Reinheit des Körpers für körperliche Gesundheit notwendig ist. Höher als alles Wissen, das in der Welt erworben werden kann, ist das Wissen über das Selbst (atma-jnana). Nichts gleicht der Glückseligkeit, die aus der Selbsterkenntnis kommt. Sie wird nur erreicht, wenn das Egogefühl zerstört wird und es eine Unterwerfung im Gebet an das Göttliche gibt. Gebete werden wiederum zur Erfüllung materieller Wünsche eingesetzt. Von den Millionen, die Gebete sprechen, suchen nur sehr wenige das Göttliche mit reinem Herzen. Sathya Sai, 31. Dezember 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JULI 2019

Jeder ungeachtet von Land, Rasse und Geburtszeit kommt mit drei Arten von Schulden zur Welt. Eine Schuld ist eine Verpflichtung, die sich aus dem ergibt, was zuvor erhalten wurde. Die erste Schuld steht dem Göttlichen zu, die zweite den Weisen (Rishis), die dritte den Eltern. Wir können  diese Schulden leicht im menschlichen Körper als verschiedene göttliche Kräfte erkennen, die ihn nähren und schützen. Göttliche Energie durchdringt den gesamten Körper und wird zu göttlicher Essenz (rasa). Wir alle sind Gott zu Dank verpflichtet, der uns nicht nur mit diesem wertvollen menschlichen Körper ausgestattet hat, sondern ihn auch erhält. Wir können diese Gaben Gottes nur dann in vollen Zügen genießen, wenn wir die Schulden bei Gott beglichen haben. Wie? Indem wir rechtschaffene Taten vollbringen, anderen Wesen dienen, die von demselben Göttlichen durchdrungen sind, und unsere Handlungen dem Dienst an der Gesellschaft weihen. Erfüllt eure Pflichten gegenüber Gott jetzt oder aber vielleicht in den vielen künftigen Leben. Je früher ihr diese Schulden zurückzahlt, desto eher erkennt ihr das Göttliche. Sathya Sai, 10. Oktober 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JULI 2019

Damit ein Kind versteht, dass das Wort ‚Stuhl‘ ein Möbelstück darstellt, müsst ihr das Bild eines Stuhls malen und die Buchstaben für das Wort ‚Stuhl‘ darunter schreiben. Wenn das Kind einmal gelernt hat, die vergängliche Form des Stuhls (kshara) mit dem formlosen ewigen Wort (akshara) zu identifizieren, wird das Bild beseitigt; das Wort bleibt. Das Wort repräsentiert von nun an den Gegenstand, den konkret materiellen, sichtbaren Gegenstand. Wenn kein Stuhl existierte, wäre das Wort Stuhl nicht entstanden. Das Wort ‚Gott‘ ist entstanden, um auf eine Wesenheit hinzuweisen, die erfahren wurde. Ein ‚Nichts‘, ein ‚nicht existierendes Wesen‘ benötigt keinen Namen. Der Name ist der Beweis für den Gegenstand. Das Wort ‚Gott‘ ist der Beweis für das göttliche Phänomen. Von der Form zur Formlosigkeit, vom der Formlosigkeit zur Form – beide Prozesse sind möglich und progressiv. Euer persönlicher Gott ist ein Ausdruck, ein Symbol, eine Darstellung des unpersönlichen Gottes. Das Unpersönliche verkörpert und nimmt Gestalt und Eigenschaften an. Dies ist die wahre Natur des Göttlichen. Sathya Sai, 2. August 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JULI 2019

Zufriedenheit (samtushti) erfüllt das Herz mit göttlicher Freude. Sie kennzeichnet die Stufe der Nichtanhaftung an die Welt, denn die Welt schwingt von Leid zu Freude und zurück. Seht von den Versuchen ab, euch Freude zu verdienen und Leid zu meiden, und seid von Höhen und Tiefen unberührt. Erfolg sollte euer Ego nicht aufplustern und eine Niederlage sollte euch nicht in Niedergeschlagenheit herabziehen. Ehrungen sollten euch nicht den Kopf verdrehen und andererseits  Entehrungen ihn nicht sinken lassen. Gleichmut und Gelassenheit sind die Zeichen von Zufriedenheit. Der Gläubige muss dankbar alles als von dem Gott, dem er sich ergeben hat, gewollt begrüßen, was auch immer geschieht. Gläubige müssen frei von Beunruhigung und Angst, Stolz und Neid sein. Betrachtet sowohl Höhen als auch Tiefen als Rollen im göttlichen Schauspiel. Die grundlegende moralische Beschreibung jedes Gläubigen, der Gott nah und lieb sein will, ist das Anbeten Gottes und das Darbringen von Liebe an ihn in jedem Lebewesen. Sathya Sai, 2. August 1986      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JULI 2019

Zufriedenheit (samtushti) erfüllt das Herz mit göttlicher Freude. Sie kennzeichnet die Stufe der Nichtanhaftung an die Welt, denn die Welt schwingt von Leid zu Freude und zurück. Seht von den Versuchen ab, euch Freude zu verdienen und Leid zu meiden, und seid von Höhen und Tiefen unberührt. Erfolg sollte euer Ego nicht aufplustern und eine Niederlage sollte euch nicht in Niedergeschlagenheit herabziehen. Ehrungen sollten euch nicht den Kopf verdrehen und andererseits  Entehrungen ihn nicht sinken lassen. Gleichmut und Gelassenheit sind die Zeichen von Zufriedenheit. Der Gläubige muss dankbar alles als von dem Gott, dem er sich ergeben hat, gewollt begrüßen, was auch immer geschieht. Gläubige müssen frei von Beunruhigung und Angst, Stolz und Neid sein. Betrachtet sowohl Höhen als auch Tiefen als Rollen im göttlichen Schauspiel. Die grundlegende moralische Beschreibung jedes Gläubigen, der Gott nah und lieb sein will, ist das Anbeten Gottes und das Darbringen von Liebe an ihn in jedem Lebewesen. Sathya Sai, 2. August 1986      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JULI 2019

Zufriedenheit (samtushti) erfüllt das Herz mit göttlicher Freude. Sie kennzeichnet die Stufe der Nichtanhaftung an die Welt, denn die Welt schwingt von Leid zu Freude und zurück. Seht von den Versuchen ab, euch Freude zu verdienen und Leid zu meiden, und seid von Höhen und Tiefen unberührt. Erfolg sollte euer Ego nicht aufplustern und eine Niederlage sollte euch nicht in Niedergeschlagenheit herabziehen. Ehrungen sollten euch nicht den Kopf verdrehen und andererseits  Entehrungen ihn nicht sinken lassen. Gleichmut und Gelassenheit sind die Zeichen von Zufriedenheit. Der Gläubige muss dankbar alles als von dem Gott, dem er sich ergeben hat, gewollt begrüßen, was auch immer geschieht. Gläubige müssen frei von Beunruhigung und Angst, Stolz und Neid sein. Betrachtet sowohl Höhen als auch Tiefen als Rollen im göttlichen Schauspiel. Die grundlegende moralische Beschreibung jedes Gläubigen, der Gott nah und lieb sein will, ist das Anbeten Gottes und das Darbringen von Liebe zu ihm in jedem Lebewesen. Sathya Sai, 2. August 1986      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JULI 2019

Transformiert euer Herz, indem ihr es reinigt und heiligt. Reinheit ist der wahre Charakter eines Menschen. Diese Reinheit sollte in allem, was ihr tut, manifestiert werden. Nur wenn ihr solch eine Reinheit zeigt, könnt ihr Verkörperungen des göttlichen Selbst (atman) werden. Dann verschwindet die Unterscheidung zwischen dem Göttlichen und dem Weltlichen. Alles ist durch und durch Gott. Der Unterschied zwischen Objekt und Subjekt wird sich ebenfalls auflösen. Alles wird das Vollkommene (purna). Die Erkenntnis der Ganzheit ist das wirkliche Gurupurnima, nicht das rituelle Verehren der Füße (pada puja) des Lehrers (guru) und das Erhalten eines Mantras von ihm. Beschließt heute, ein vorbildliches Leben zu führen, eure Gedanken auf Gott zu richten, nach der Reinheit des Herzens zu streben und Selbsterkenntnis in genau diesem Leben zu erlangen. Sathya Sai, 13. Juli 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JULI 2019

Der Guru erinnert den Schüler an die Unvermeidlichkeit des Todes und die vergängliche Natur der Existenz auf der Erde. Als Yajnavalkya beschloss, für ein asketisches Leben in den Wald zu gehen, rief er seine beiden Frauen zu sich und schlug vor, den Reichtum, den er verdient hatte, zwischen ihnen aufzuteilen. Bevor Maithreyi ihren Anteil akzeptierte, fragte sie ihren Ehemann, ob der Reichtum ihr helfen werde, die Wahrheit zu erkennen und Unsterblichkeit zu erlangen. Als ihr gesagt wurde, dass der Reichtum ihr nur Hindernisse in den Weg lege und keine Hilfe sei, lehnte sie das Angebot ab belastet zu werden. Nachiketha lehnte das Geschenk des Reichtums, des Wohlstands und der Jahre eines gesunden Lebens ab. Prahlada erteilte seinen Spielkameraden die gleiche Lektion. Buddha suchte das Geheimnis des Leids zu lösen und entsagte der Anhaftung als ersten Schritt in seinen spirituellen Übungen (sadhana). Sathya Sai, 19. Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JULI 2019

Jede Religion betont einen Namen und eine Gestalt und empfiehlt deren Annahme. Manche bestehen sogar darauf, dass Gott keine Namen und keine Gestalt habe. Aber in Wirklichkeit ist Gott akshara (unzerstörbar und ewig) jenseits aller Namen und Gestalten. Gott existiert! Ihr erreicht die Akshara-Stufe – die Stufe der eigenschaftslosen Einheit von den drei Stufen der spirituellen Übung (sadhana): (1) Ich bin dein. (2) Du bis mein und (3) Du bist ich. Durch Sadhana müsst ihr die Dualität von ‚ich‘ und ‚du‘ überwinden. ‚Ich‘ ist nur die Reflexion von ‚du‘ in diesem Körper. Die Vollendung ist erreicht, wenn Dualität aufgelöst wird. Bewahrt euer Herz kühl, rein und hell wie das Mondlicht. Euer Verstand (mind) muss allein vom Verstand gesäubert werden. So wie ihr eine Sichel oder Axt aus Eisen mit einem Eisenhammer formt ist der Verstand sowohl der Formende als auch das Geformte. Die Kraft, die euch hilft, ihn richtig zu formen, ist der Glaube an Gott. Entwickelt diesen Glauben, und alles andere wird euch obendrein gegeben.   Sathya Sai, 29. Juli 1969   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JULI 2019

(1) Schweigen ist der erste Schritt in spirituellen Übungen (sadhana). Es fördert Selbstkontrolle, verringert die Wahrscheinlichkeit des Aufkommens von Ärger, Hass, Bosheit, Gier und Stolz und erleichtert andere Schritte. Außerdem könnt ihr die Schritte Gottes nur hören, wenn Schweigen in eurem Verstand (mind) herrscht. (2) Sauberkeit: Sie ist das Tor zur Gottseligkeit. Innere und äußere Sauberkeit sind notwendig, um Gott in eurem Herzen einen Platz zu geben. (3) Dienen: Es rettet euch vor der Qual, die euch überfällt, wenn ein anderer leidet; es weitet eure Sichtweise, euer Bewusstsein und vertieft euer Mitgefühl. Alle Wellen bewegen sich auf dem einen Meer und verschmelzen mit ihm. Dienen (seva) verankert dieses Wissen. (4) Reine Liebe: Berechnet niemals die Reaktion, das Ergebnis oder die Belohnung. Liebe ruft und antwortet. Liebe ist Gott, lebt in Liebe. (5) Hasslosigkeit: Kein Wesen darf als zweitrangig, minderwertig, unwichtig oder entbehrlich angesehen werden. Jeder hat seine eigene Rolle in dem Drama, das der Allmächtige entworfen hat. Beleidigt und verletzt niemals ein Wesen, denn Gott lebt in jedem Wesen. Wenn ihr das tut, wird eure Kränkung ein Frevel! Sathya Sai, 19. Juli 1970  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JULI 2019

Gurupurnima ist aus vielen Gründen heilig: Der Suchende, der unter der Täuschung leidet, dass die objektive Welt so real sei wie er selbst, wird in die Wahrheit geführt. An diesem Tag sind diejenigen, die nie den Drang verspürt haben die Wirklichkeit zu erforschen, dazu inspiriert die Quelle der Glückseligkeit in sich zu suchen. An diesem Tag studieren Pilger zu den Lotosfüßen Gottes den Reiseführer des Lebens. An diesem Tag bringen die Jünger Dankbarkeit für die Gabe des Lichts zu Füßen des Lehrers dar. Wenn die Sonne aufgeht, ist die Welt mit Wärme und Licht gesegnet. Wenn der Guru segnet, erhält der Schüler Frieden und Freude! Denkt daran, dass Gurupurnima kein Datum im Kalender ist, das endet, wenn der Tag vorbei ist! Erkennt, dass euer Verstand die kühlen, erfrischenden Strahlen der Gnade des Gurus empfängt, wann immer er – mit der vorsitzenden Gottheit des Mondes – vollkommen (purna) ist! Schult euren Verstand, die Erleuchtung vom Intellekt und nicht von den täuschenden Kräften der Sinne zu erreichen.  Sathya Sai, 18. Juli 1970  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JULI 2019

Seid einfach und aufrichtig. Es ist reine Geldverschwendung, die Bilder und Statuen in den Schreinen und Altären eurer Häuser mit einem Gewicht von Girlanden zu belasten und teure Utensilien, Gefäße und Opfergaben vorzuführen, um eure Hingabe zu demonstrieren. Das ist nur Täuschung; es erniedrigt das Göttliche, indem es ihm den Wunsch nach Prunk und Öffentlichkeit zuschreibt. Für das Gewähren von Gnade frage ich nur nach der Reinheit des Herzens. Berechnet keine Entfernung zwischen euch und mir. Setzt weder die Formalitäten der Lehrer-Schüler-Beziehung noch die Höhenunterschiede der Gott-Anhänger-Beziehung zwischen euch und mir ein. Ich bin weder Guru noch Gott. Ich bin ihr und ihr seid ich – das ist die Wahrheit. Es gibt keinen Unterschied. Was als solches erscheint, ist nur eine Täuschung. Ihr seid Wellen, ich bin das Meer. Wisst das und seid frei, führt ein göttliches Leben! Sathya Sai, 19. Juli 1970  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JULI 2019

Das Gayatri-Mantra ist der königliche Weg zur Göttlichkeit. Es gibt keine feste Zeit oder Regel für das Rezitieren. Trotzdem tun die jungen Zölibatäre (brahmacarya) gut daran, es morgens und abends in den Dämmerstunden (sandhya) zu rezitieren, um den größten Nutzen daraus zu ziehen. Das Göttliche befindet sich jenseits von Zeit und Raum, und es ist deshalb jederzeit und an jedem Ort angebracht, den Namen Gottes zu wiederholen. Das Bhagavatam verkündet: „Kontempliert Gott immer, an allen Orten und zu allen Zeiten (sarvada, sarvatra, sarvakaleshu hari chintanam).“ Ihr müsst lernen, in allem, was ihr seht, tut und berührt, an Gott zu denken. Ihr müsst erkennen, dass ihr nur vorübergehende Rollen auf der kosmischen Bühne spielt. Ihr kehrt zu eurem wahren göttlichen Selbst zurück, wenn das Spiel vorbei ist. Ihr müsst euer Leben durch das regelmäßige Rezitieren des Gayatri-Mantras reinigen und ein Vorbild für ein rechtschaffenes Leben für die Welt sein. Das ist mein Segen für euch! Sathya Sai, 17. März 1983  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JULI 2019

Tatsächlich lehrt euch jedes Ding in der Natur, jedes Ereignis im Zeitablauf eine Lektion. Eines Morgens ging Dakshinamurthy mit langsamen Schritten den Strand entlang. Er schaute auf die Wellen und malte ein Bild von ihnen. Langsam, aber systematisch trugen die Wellen ein Stück Stroh zum Ufer, indem sie es von einem Wellenkamm zum nächsten schoben, bis es an Land abgelegt wurde! Das Meer ist eine Fläche, tief und mächtig. Dennoch ist es beständig damit beschäftigt, sich von allen fremden Dingen zu reinigen. Es weiß, dass ihr einen Wunsch nicht aus dem Grund, dass er Stroh ist, zurückweisen müsst. Zwingt ihn zurück zum Ufer, wo er keinen Schaden anrichten kann. Dakshinamurthy rief aus: „Wunderbar! Das Meer hat mich eine große Lektion gelehrt“ – die Lektion, dass Gefahr lauert, wenn ein Wunsch von den Sinnen auftaucht und der Verstand sein Haupt erhebt. Der Preis von Frieden und Glück ist äußere Wachsamkeit. Sathya Sai, 29. Juli 1969        

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JULI 2019

Die großen spirituellen Meister wie Ramakrishna Paramahamsa, Vivekananda, Tulsidas und so weiter führten äußerst zufriedene Leben. Es gab zahlreiche Gelegenheiten, bei denen sie nicht einmal etwas zu essen bekamen. Sie betrachteten solche Ereignisse als Einladung Gottes, das Fasten (upavasam) einzuhalten. Für sie war das Nahrung für ihren Geist (spirit). Durch Kontemplation Gottes genossen sie solch ein Fasten. Wann immer sie auf einem reichen Festmahl bewirtet wurden, betrachteten sie auch das als Geschenk Gottes. Ob es nun Fasten oder ein Fest war, sie sahen beides mit dem gleichen Gefühl zufriedener Akzeptanz an. Sie waren weder deprimiert von Ersterem noch verzückt von Letzterem. „Gleichmut ist Yoga (samatvam yogamuchyate)“, sagt die Gita. Die alten Weisen praktizierten diese Tugend. Gleichmut ist das Kennzeichen von Zufriedenheit. Das sollte unseren jungen Leuten beigebracht und von ihnen kultiviert werden. Wer Zufriedenheit erlangt hat, kann die Glückseligkeit der göttlichen Gnade genießen. Sathya Sai, 19. Februar 1987  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JULI 2019

Zuallererst reinigt euer Herz. Nur Reinheit zieht das Göttliche an. Wenn die Eisenspäne verrostet sind, zieht auch der stärkste Magnet sie nicht an. Die Eisenspäne könnten den Magneten zwar dafür verantwortlich machen und sagen, dass er keine Kraft habe, aber der Magnet wird ihnen antworten: „Ihr könnt denken, was euch gefällt, das kümmert mich nicht. Werdet den Rost los und seid rein. Nur dann werde ich euch anziehen.“ Wie erwartet ihr, dass Gott gleichermaßen euren Verstand (mind) anzieht, der mit bösen Gedanken gefüllt ist? Seht Gutes, hört Gutes, sprecht gute und angenehme Worte und führt heilige Handlungen aus. Wenn ihr auf diese Weise handelt, wird Gott, ohne dass ihr ihn darum bittet, mit Sicherheit seine Gnade über euch ausschütten. Die Kontemplation Gottes ist das einzige Mittel, um die Sinne rein zu halten. Alle spirituellen Übungen haben den Zweck, Kontrolle über die Sinne ausüben. Sathya Sai, 22. Februar 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JULI 2019

Der menschliche Körper ist dazu gedacht anderen dienen, und nicht, um sich selbstsüchtigen Taten hingeben. Da Selbstsucht zu einem festen Bestandteil eures Lebens geworden ist, ergeht ihr euch in vielen sündigen Handlungen. Meidet Egoismus, leistet lieber selbstlosen Dienst. Gebt die Anhaftung an den Körper auf und bindet euch an das Selbst. Versteht, dass in jedem das gleiche Selbst (atman) existiert. Obwohl hier unzählige Glühbirnen leuchten, ist der Strom, der durch sie fließt, derselbe. Die Körper sind wie Glühbirnen; das Prinzip des Atman ist der Strom, der in ihnen gegenwärtig ist. Bemüht euch mit dem Gefühl der Einheit, das Leid eurer Mitmenschen zu lindern. Der Weise Vyasa hat die Essenz von achtzehn Puranas in folgender Maxime dargelegt: „Man erlangt Verdienste, indem man anderen dient, und begeht Sünde, indem man sie verletzt (paropakaraya punyaya, papaya parapidanam).“ Also helft immer und verletzt niemals. Es gibt keine höhere spirituelle Übung (sadhana) als diese. Dies ist die Grundlage für Selbsterkenntnis! Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JULI 2019

Ihr müsst eure Mutter glücklich machen. Wie könnt ihr friedvoll sein, wenn ihr eure Mutter nicht glücklich machen könnt? Es ist sinnlos Gott anzubeten, ohne die eigenen Eltern zu verehren. Bringt daher zuerst eurer Mutter Verehrung entgegen, weil sie diejenige ist, die euch geboren hat. Nur wenn das Herz der Mutter nektargleich ist, wird die ganze Welt nektargleich sein. Ramas Göttlichkeit erblühte unter der liebevollen Fürsorge von Kausalya. Weil er aus Kausalyas Mutterleib geboren wurde, bekam er die Eigenschaften von Kausalya. Deshalb wird er als Gott verehrt. Shivaji konnte so viele Opfer für das Land bringen, weil er von einer reinen Frau, Jijabai, geboren wurde. Es ist dem Edelmut der Mutter zu verdanken, dass die Kinder Glück im Leben haben. Deshalb, Verkörperungen der Liebe, gibt es nichts, was  jenseits der Liebe ist. Nur Liebe ist die Triebfeder eures ganzen Glücks. Ihr solltet daher die Mutter verehren und anbeten, welche die Verkörperung der Liebe ist. Sathya Sai, 1. Juni 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JULI 2019

Sprecht sanft und liebevoll und fördert gutes Denken (mind). Nur dann verdient ihr den Respekt anderer. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Hört nicht auf böses Gerede. Kaikeyi schenkte den bösen Worten von Manthara Gehör, was letztlich zum Exil von Rama führte, den sie viel mehr liebte als ihren eigenen Sohn Bharata. Findet ihr heute eine Frau, die Kaikeyi oder Manthara heißt? Nein. Die Gesellschaft respektiert diejenigen nicht, die sich dem Bösen hingeben und dem Schlechten zuhören. Ihr solltet also immer nur Gutes sprechen und auf gute Worte hören. Wenn ihr etwas Böses hört, teilt es nicht mit anderen. Welchem Zweck dient es, wenn ihr Unruhe unter anderen verbreitet, indem ihr ihnen etwas sagt, das euch in Unruhe versetzt hat? Heutzutage gibt es Menschen, die nicht nur dem Bösen Gehör schenken, sondern es auch unter dem Rest der Gesellschaft verbreiten, was zu großen Beunruhigungen führt. Lasst eure Zunge nur solche Worte äußern, die anderen Freude bereiten. Sathya Sai, 22. Februar 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JULI 2019

Sprecht sanft und liebevoll und fördert gutes Denken (mind). Nur dann verdient ihr den Respekt anderer. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Hört nicht auf böses Gerede. Kaikeyi schenkte den bösen Worten von Manthara Gehör, was letztlich zum Exil von Rama führte, den sie viel mehr liebte als ihren eigenen Sohn Bharata. Findet ihr heute eine Frau, die Kaikeyi oder Manthara heißt? Nein. Die Gesellschaft respektiert diejenigen nicht, die sich dem Bösen hingeben und dem Schlechten zuhören. Ihr solltet also immer nur Gutes sprechen und auf gute Worte hören. Wenn ihr etwas Böses hört, teilt es nicht mit anderen. Welchem Zweck dient es, wenn ihr Unruhe unter anderen verbreitet, indem ihr ihnen etwas sagt, das euch in Unruhe versetzt hat? Heutzutage gibt es Menschen, die nicht nur dem Bösen Gehör schenken, sondern es auch unter dem Rest der Gesellschaft verbreiten, was zu großen Beunruhigungen führt. Lasst eure Zunge nur solche Worte äußern, die anderen Freude bereiten. Sathya Sai, 22. Februar 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JULI 2019

Eine Mutter geht zum Fluss Wasserholen und lässt ihr Kind in der Wiege zurück. Auf dem Rückweg unterhält sie sich vielleicht mit anderen Damen, während sie einen Krug voller Wasser auf dem Kopf trägt. Aber ihre Gedanken sind ständig auf ihr Kind fokussiert und sie möchte so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren, damit ihr Kind nicht aufwacht und zu weinen beginnt. Ebenso sollten eure Gedanken bei allen Aktivitäten immer auf das Selbst (atman) fokussiert sein. Macht das zu eurem Ziel. Bei den Bhajans singt ihr gewiss verschiedene Lieder mit verschiedenen Melodien, aber eure Gedanken sollten kontinuierlich auf das Göttliche fixiert sein! Arjuna fragte Krishna, wie er in der Schlacht kämpfen solle, wenn er ständig an Gott denken müsse? Krishna antwortete: „O Einfältiger, dein Körper und deine Sinne sind in die Kriegsführung involviert. Deshalb kannst du deine Gedanken stets auf Gott fokussieren.“  Führt alle Handlungen mit dem einzigen Zweck aus, Gott zu gefallen. Sathya Sai, 22. Februar 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JULI 2019

Ihr seid Schwierigkeiten ausgesetzt, weil ihr die Quelle eurer Herkunft vergessen habt. Der Fisch wird im Wasser geboren. Er kann nicht einmal für eine kleine Weile ohne Wasser überleben. Er ist nur glücklich, wenn er im Wasser ist, wo er herkam. Was ist die Quelle des Menschen? Krishna antwortete in der Gita: „Der ewige Atman in allen Wesen, ist ein Teil meines Seins – mamaivamsho jivaloke jivabhuta“. Somit ist es offensichtlich, dass jeder Mensch ein Funke des Göttlichen ist. Jeder entstammt dem Göttlichen. Nachdem ihr aus dem Selbst (atman) geboren wurdet, solltet ihr immer das Selbst kontemplieren. Ihr werdet unruhig und seht euch Schwierigkeiten gegenüber, wenn ihr das Selbst  vergesst. Vergesst also niemals eure Herkunft. Habt Vertrauen in das Selbst und respektiert und verehrt es. Lasst es die Basis eures Lebens sein. Das ist die Pflicht (dharma), an der ihr festhalten solltet. Ihr könnt eine Herrschaftsposition einnehmen, Reichtum und Wohlstand haben, aber der Glaube an das Selbst allein wird euch beschützen. Sathya Sai, 22. Februar 2001  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JULI 2019

Man studiert vielleicht all die Schriften und Bücher über spirituelle Praktiken und hält vielleicht auch stundenlange Vorträge über sie; aber es schleichen sich Irrtümer ein, wenn einem die Versuchung begegnet. Seid wachsam! Wie ausgedörrtes Land mag das Herz frei von jeglichen Pflanzen des Bösen sein, aber wenn die ersten Regenschauer fallen, wandeln sich die Samen und Wurzeln unter der Erde in einen Teppich von Grün. Es ist eine harte, aber lohnende Arbeit die eigenen Neigungen und seinen Charakter zu reformieren. Ihr mögt das beste Gemüse haben, der fähigste Koch sein, aber wenn der Kupfertopf, in dem ihr die Gemüsesuppe zubereitet, nicht verzinnt ist, werden die Köstlichkeiten, die ihr kocht, höchst giftig! ‚Verzinnt‘ also euer Herz mit Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti) und göttlicher Liebe (prema) und transformiert es auf diese Weise in eine Gefäß, dass sich für die Rezitation des heiligen Namens, Meditation, religiöse Gelübde, Pilgerreisen, rituelle Anbetung und die anderen Gerichte, die ihr darin zubereitet, eignet. Sathya Sai, 13. Januar 1965    

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JULI 2019

Sucht das spirituelle Wissen (jnana), das der Sitz der Süße ist. Werdet den Wunsch nach Sinnesfreuden los, der wie die Befriedigung des Kratzens eines juckenden Ekzems alles nur verschlimmert. Ihr könnt es nicht heilen, indem ihr der Versuchung euch zu kratzen nachgebt. Je mehr ihr kratzt, desto mehr seid ihr versucht weiterzumachen, bis das Ekzem blutet. Seht also von diesem vergeblichen Ansinnen ab und konzentriert euch auf spirituelle Angelegenheiten oder bewegt euch zumindest mit dem allgegenwärtigen Bewusstsein in der Welt, dass sie ein Morast, ein Netz, eine Falle ist, in die Anhaftung und Wünsche euch stürzen. Seid echte Gläubige und werdet so klein, dass ihr aus den Fesseln der Sinne schlüpft. Seid ein echter Weiser (jnanin) und werdet so groß, dass ihr den Fesseln entkommen könnt, indem ihr sie zerbrecht. Sathya Sai, 16. Dezember 1964  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JULI 2019

Sucht das spirituelle Wissen (jnana), das der Sitz der Süße ist. Werdet den Wunsch nach Sinnesfreuden los, der wie die Befriedigung des Kratzens eines juckenden Ekzems alles nur verschlimmert. Ihr könnt es nicht heilen, indem ihr der Versuchung euch zu kratzen nachgebt. Je mehr ihr kratzt, desto mehr seid ihr versucht weiterzumachen, bis das Ekzem blutet. Seht also von diesem vergeblichen Ansinnen ab und konzentriert euch auf spirituelle Angelegenheiten oder bewegt euch zumindest mit dem allgegenwärtigen Bewusstsein in der Welt, dass sie ein Morast, ein Netz, eine Falle ist, in die Anhaftung und Wünsche euch stürzen. Seid echte Gläubige und werdet so klein, dass ihr aus den Fesseln der Sinne schlüpft. Seid ein echter Weiser (jnanin) und werdet so groß, der ihr den Fesseln entkommen könnt, indem ihr sie zerbrecht. Sathya Sai, 16. Dezember 1964  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JULI 2019

Gott bittet um das Herz, das ganze Herz und nichts anderes als das Herz. Wenn das Herz Lecks hat, fließt die Süße ab und ihr könnt Gott nicht das ganze, reine Herz darbringen. Egoismus, Stolz, Durst nach Ruhm – all dies sind undichte Stellen. Die Samen keimen nur, wenn sie gut in der Erde sind, und nicht, wenn sie sich an der Oberfläche befinden. Wenn ihr in der Hoffnung, dass euer Name in der Zeitung erscheint, etwas für einen guten Zweck spendet, und erfreut seid, wenn er darin gesehen wird, und niedergeschlagen, wenn er nicht gefunden wird, dann schlägt diese Wohltätigkeit ein Leck. Ein solches Opfer ist oberflächlich und selbstsüchtig. Karna verlor sein Leben, als er sich verzweifelt an die Opfer erinnerte, die er erbracht hatte. Sie sollten nicht in der Erinnerung gezählt werden. Verhandeln und Rechnen sind im spirituellen Bereich nutzlos. Ihr könnt nicht mit Gott feilschen und um eine angemessene Belohnungen bitten. Bittet um eine angemessene Belohnung, und ihr werdet alles verlieren. Gott hat seine eigene Arithmetik. Sathya Sai, 17. Dezember 1964  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JULI 2019

In Wirklichkeit wird alles Elend der Menschheit von der Menschheit selbst verursacht, nicht durch eine Kraft von außen. Weil der Mensch alle Werkzeuge der Freude und Zufriedenheit in seinem Besitz hat, ist es nur auf seine Perversität und Dummheit zurückzuführen, wenn er sich elend fühlt. Über Jahrhunderte hinweg wurde er durch die Schriften in allen Sprachen gewarnt, dass er Gier, Lust und die schlechte Angewohnheit aufgeben solle, sich auf die Sinne auszurichten, dass er den Glauben, nur der Körper und nichts anders zu sein, ablegen solle. Dennoch kennt er die Krankheit, die ihn quält, nicht. Die Krankheit ist auf einen sogenannten Vitaminmangel zurückzuführen. Die Vitamine sind Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti) und Liebe (prema). Nehmt sie ein, und ihr genest; verinnerlicht sie in eurem Charakter und Verhalten, und ihr erstrahlt in ausgezeichneter geistiger und körperlicher Gesundheit. Sathya Sai, 16. Dezember 1964  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JUNI 2019

Die Menschen rezitieren die Bhagavadgita, erlangen Kenntnisse in ihrer Darlegung, aber werden ihrer Botschaft nicht gerecht. Die Gita wird auf viele Arten gemäß den Launen und Vorstellungen jedes Einzelnen interpretiert. Die Gita und andere Texte aus den Schriften sind wie der Wunscherfüllungsbaum (kalpavriksha). Sie eignen sich für unterschiedlichsten Interpretationen und Deutungen. Entscheidend ist jedoch nicht die vielfältige Interpretation, sondern das aus der tatsächlichen Erfahrung abgeleitete Verständnis. Ohne die Lehren der Gita in die Praxis umzusetzen, können wir die Glückseligkeit nicht ableiten, die daraus entstehen kann. Das endlose Rezitieren oder Hören der Gita nützt nichts, wenn nichts unternommen wird, um das Herz zu reinigen und schlechte Eigenschaften wie Ego, Selbstsucht und Stolz loszuwerden. Es ist besser, eine einzelne Strophe der Gita in die Praxis umzusetzen, als alle 700 Verse auswendig zu lernen. Kein spirituelles Studium und keine spirituelle Übung (sadhana) kann helfen das Herz zu reinigen, wenn man sich nicht anstrengt. Wenn das Herz gereinigt ist, wird es eine würdige Wohnstätte für das Göttliche. Sathya Sai, 28. September 1984  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JUNI 2019

Wenn Freunde, Gratulanten oder Verwandte euch ein Geschenk in unsere Hände legen, nehmen wir es freudig an, auch wenn es uns nicht gefällt, weil unser Annehmen ihnen Freude macht. Wenn uns das Geschenk gefällt, ist unsere Reaktion herzlich. Wir wertschätzen es und sind ganz davon erfüllt. Wisst, dass auch Gott in der gleichen Weise auf das reagiert, was der Mensch ihm darbringt. Wenn das Dargebrachte beschmutzt ist, kann er es trotzdem annehmen, um das Sehnen des Devotees zu befriedigen. Aber wenn das Dargebrachte ihm in seiner Reinheit und Aufrichtigkeit gefällt, begrüßt er es und ist voller Freude, und seine Freude wird in reichliche Gnade verwandelt. Ihr müsst also das Angebot sorgsam prüfen, abwägen und entdecken, um zu entscheiden, was Gott Freude bereitet! Bringt ihm eure Liebe und Tugenden mit Reinheit und Aufrichtigkeit dar, um seinen Segen und seine Gnade im Überfluss zu empfangen. Bildung ist ein Kulturprozess. Pflanzt gesunde und kraftvolle Samen in das innere Feld eures Herzens und bringt eine reiche Ernte der wertvollen Früchte – der Tugenden – ein. Sathya Sai, 5. Dezember 1985  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JUNI 2019

Wenn Freunde, Gratulanten oder Verwandte ein Geschenk in unsere Hände legen, nehmen wir es freudig an, auch wenn es uns nicht gefällt, weil unser Annehmen ihnen Freude macht. Wenn uns das Geschenk gefällt, ist unsere Reaktion herzlich. Wir wertschätzen es und sind ganz davon erfüllt. Wisst, dass auch Gott in der gleichen Weise auf das reagiert, was der Mensch ihm darbringt. Wenn das Dargebrachte beschmutzt ist, kann er es trotzdem annehmen, um das Sehnen des Devotees zu befriedigen. Aber wenn das Dargebrachte ihm in seiner Reinheit und Aufrichtigkeit gefällt, begrüßt er es und ist voller Freude, und seine Freude wird in reichliche Gnade verwandelt. Ihr müsst also das Angebot sorgsam prüfen, abwägen und entdecken, um zu entscheiden, was Gott Freude bereitet! Bringt ihm eure Liebe und Tugenden mit Reinheit und Aufrichtigkeit dar, um seinen Segen und seine Gnade im Überfluss zu empfangen. Bildung ist ein Kulturprozess. Pflanzt gesunde und kraftvolle Samen in das innere Feld eures Herzens und bringt eine reiche Ernte der wertvollen Früchte – der Tugenden – ein. Sathya Sai, 5. Dezember 1985  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JUNI 2019

Wenn Freunde, Gratulanten oder Verwandte ein Geschenk in unsere Hände legen, nehmen wir es freudig an, auch wenn es uns nicht gefällt, weil unser Annehmen ihnen Freude macht. Wenn uns das Geschenk gefällt, ist unsere Reaktion herzlich. Wir wertschätzen es und sind ganz davon erfüllt. Wisst, dass auch Gott in der gleichen Weise auf das reagiert, was der Mensch ihm darbringt. Wenn das Dargebrachte beschmutzt ist, kann er es trotzdem annehmen, um das Sehnen des Devotees zu befriedigen. Aber wenn das Dargebrachte ihm in seiner Reinheit und Aufrichtigkeit gefällt, begrüßt er es und ist voller Freude, und seine Freude wird in reichliche Gnade verwandelt. Ihr müsst also das Angebot sorgsam prüfen, abwägen und entdecken, um zu entscheiden, was Gott Freude bereitet! Bringt ihm eure Liebe und Tugenden mit Reinheit und Aufrichtigkeit dar, um seinen Segen und seine Gnade in Fülle zu empfangen. Bildung ist ein Kulturprozess. Pflanzt gesunde und kraftvolle Samen in das innere Feld eures Herzens und bringt eine reiche Ernte der wertvollen Früchte – der Tugenden – ein. Sathya Sai, 5. Dezember 1985  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JUNI 2019

Wenn Freunde, Gratulanten oder Verwandte ein Geschenk in unsere Hände legen, nehmen wir es freudig an, auch wenn es uns nicht gefällt, weil unser Annehmen ihnen Freude macht. Wenn uns das Geschenk gefällt, ist unsere Reaktion herzlich. Wir wertschätzen es und sind ganz davon erfüllt. Wisst, dass auch Gott in der gleichen Weise auf das reagiert, was der Mensch ihm darbringt. Wenn das Dargebrachte beschmutzt ist, kann er es trotzdem annehmen, um das Sehnen des Devotees zu befriedigen. Aber wenn das Dargebrachte ihm in seiner Reinheit und Aufrichtigkeit gefällt, begrüßt er es und ist voller Freude, und seine Freude wird in reichliche Gnade verwandelt. Ihr müsst also das Angebot sorgsam prüfen, abwägen und entdecken, um zu entscheiden, was Gott Freude bereitet! Bringt ihm eure Liebe und Tugenden mit Reinheit und Aufrichtigkeit dar, um seinen Segen und seine Gnade in Fülle zu empfangen. Bildung ist ein Kulturprozess. Pflanzt gesunde und kraftvolle Samen in das innere Feld eures Herzens und bringt eine reiche Ernte wertvoller Früchte – die Tugenden – ein. Sathya Sai, 5. Dezember 1985  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JUNI 2019

Das Wissen um das Wahre Selbst (atma jnana) dämmert nur, wenn ihr ein reines Herz (chitta shuddhi) habt. Diese Reinheit kann nur durch die rechtmäßige Erfüllung all eurer zugewiesenen Pflichten (karma) erreicht werden. Der Körper, der Verstand (mind) und das Selbst (atman) sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn sie getrennt sind, verliert das Leben seinen Sinn. Wenn der Körper dem Verstand unterwürfig ist und der Verstand vom Selbst kontrolliert wird, findet das Leben Erfüllung. Wenn der Körper allein vorherrscht, steigt der Mensch auf das Niveau des Tieres herab. Wenn der Geist (mind) über Körper und Sinne herrscht, ist die menschliche Ebene erreicht. Wenn das Selbst über den Verstand und den Körper herrscht, wird das Göttliche erkannt. Daher empfiehlt die Gita einen dreistufigen Weg zur Göttlichkeit: den Körper mit guten Taten beschäftigen, den Verstand für das Entwickeln guter Gedanken nutzen und fähig werden, Gott durch Anbetung (upasana) zu kontemplieren! Schreitet auf diesem Weg voran, und ihr werdet die Stufe erreichen, auf der ihr wie ein Fluss, der in den Ozean mündet, in das Göttliche eingehen. Sathya Sai, 28. September 1984  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JUNI 2019

Das Wissen um das Wahre Selbst (atma jnana) dämmert nur, wenn ihr ein reines Herz (chitta shuddhi) habt. Diese Reinheit kann nur durch die rechtmäßige Erfüllung all eurer zugewiesenen Pflichten (karma) erreicht werden. Der Körper, der Verstand (mind) und das Selbst (atman) sind untrennbar miteinander verbunden. Wenn sie getrennt sind, verliert das Leben seinen Sinn. Wenn der Körper dem Verstand unterwürfig ist und der Verstand vom Selbst kontrolliert wird, findet das Leben Erfüllung. Wenn der Körper allein vorherrscht, steigt der Mensch auf das Niveau des Tieres herab. Wenn der Geist (mind) über Körper und Sinne herrscht, ist die menschliche Ebene erreicht. Wenn das Selbst über den Verstand und den Körper herrscht, wird das Göttliche erkannt. Daher empfiehlt die Gita einen dreistufigen Weg zur Göttlichkeit: den Körper mit guten Taten beschäftigen, den Verstand für das Entwickeln guter Gedanken nutzen und fähig werden, Gott durch Anbetung (upasana) zu kontemplieren! Schreitet auf diesem Weg voran, und ihr werdet die Stufe erreichen, auf der ihr wie ein Fluss, der in den Ozean mündet, in das Göttliche eingeht. Sathya Sai, 28. September 1984  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JUNI 2019

Es hat keinen Zweck, wenn ihr lediglich anerkennt, dass Gott gekommen ist, euch aber nicht danach sehnt, von seinem Kommen zu profitieren. Bringt ihm euer ganzes Selbst dar, euer ganzes Leben, dann wird eure Anbetung euch so schnell und vollständig verwandeln, dass ihr und er eins werden könnt. Er denkt, fühlt und handelt wie ihr; ihr denkt, fühlt und handelt wie er. Ihr werdet verwandelt wie ein Stein vom Bildhauer in eine Statue verwandelt wird, das die Verehrung von Generationen aufrichtiger Menschen verdient. Bei diesem Vorgang müsst ihr so manchen Hammerschlag, so manche Wunde durch den Meißel ertragen, denn Er ist der Bildhauer. Aber Er befreit euch nur von der Versteinerung! Bringt euer Herz Gott dar und lasst den Rest von euch Umwandlung in seinen Händen erleiden. Schändet nicht die Zeit, die körperliche Hülle oder die Chance dieses Lebens, indem ihr sie für belanglose Zwecke verwendet. Sathya Sai, 23. November 1968  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JUNI 2019

Spirituelle Übungen (sādhana) bleiben wir­kungslos, wenn man seine Sinne nicht beherrscht. Ebenso gut könnte man versuchen, Wasser in einem undichten Gefäß aufzu­bewahren. Wenn eure Zunge nach einer Köstlichkeit verlangt, stellt sicher, dass ihr ihren Launen nicht nachgebt. Wenn ihr euch konsequent daran haltet, nur einfaches, nahrhaftes Essen ohne scharfe Gewürze zu euch zu nehmen, wird sich die Zunge ein paar Tage lang beschwe­ren, aber es dann sogar begrüßen. Das ist die richtige Methode, mit ihr fertig zu werden und die schlimmen Folgen zu vermeiden, die sich einstellen, wenn sie euch beherrscht. Da die Zunge auch an Klatsch und zweideutigem Gerede interessiert ist, müsst ihr auch diese Neigung bekämpfen. Redet wenig, redet sanft, redet nur, wenn es absolut notwendig ist, und nur mit jenen, mit denen ihr reden müsst. Schreit nicht und erhebt nicht eure Stimme im Ärger oder in der Erregung. Solche Selbstbeherrschung wird eurer Gesundheit und eurem inneren Frieden zugutekommen. Sie führt zu besseren Beziehungen zu euren Mitmenschen und vermin­dert die Kontakte und Konflikte mit andern. Sathya Sai, 23. November 1968, in: Sādhana – Der Weg nach innen  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JUNI 2019

Ihr müsst die Zeitung lesen, um zu wissen, wie verrückt und dumm die Welt ist, wie sinnlos Heldentum ist und wie augenblicklich der Ruhm. Nachdem ihr die enthaltenen Informationen durchgesehen habt, werft ihr sie weg; sie ist nun nutzloser Müll. Ebenso solltet auch ihr leben, aber nur einmal; lebt so, dass ihr nur einmal geboren werdet. Verliebt euch nicht so sehr in die Welt, dass eure falsche Faszination euch immer wieder in diese trügerische Mischung aus Freud und Leid bringt. Wenn ihr im Wissen, dass alles ein Schauspiel ist, dessen Regisseur Gott ist, nicht ein wenig zurücktretet, weg von den Verwicklungen mit der Welt, lauft ihr Gefahr, zu sehr hineingezogen zu werden. Nutzt die Welt als Übungsfeld für Opferbereitschaft, Dienen, Weitung des Herzens und Reinigung der Emotionen. Das ist der einzige Wert, den sie hat. Sathya Sai, 28. März 1967  

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JUNI 2019

Beim Bhajansingen müssen alle Chorsänger die gleiche Melodie einhalten. Misstöniges Singen kreischt in den Ohren. Das Singen von Bhajans in Einheit ist eine Art von Disziplin. Ebenso habt ihr in Sport und Spielen einen Schiedsrichter, um die Spielregeln durchzusetzen. Jeder Spieler muss die Regeln strikt einhalten. Beim Spielen verfehlen die Spieler in ihrem Enthusiasmus manchmal das Einhalten der Regeln. Der Schiedsrichter achtet dennoch auf die Beachtung der Regeln und die Spieler gehorchen ihm bedingungslos. Jeder nichtgehorchende Spieler verletzt die Spielregeln. Weil die Menschen heutzutage weder im Sport noch anderswo Regeln einhalten, ist das Leben unerträglich geworden. Viele nehmen Machtpositionen im Geschäftsleben, in der Verwaltung oder anderen Institutionen ein. Auch hier ist Disziplin sehr notwendig! Nur weil ihr ein Amt mit Macht und Befugnissen innehabt, solltet ihr euch nicht verhalten wie es euch gefällt und dabei Regeln missachten! Sathya Sai, 19. Juni 1996           

GEDANKEN FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JUNI 2019

Ihr müsst Liebe zu allen kultivieren, ganz gleich wie fern der Charakter und die Fähigkeit des Einzelnen euch auch sein mag. Obwohl dasselbe Blut durch den ganzen Körper fließt, kann das Auge nicht riechen, das Ohr nicht schmecken und die Nase nicht sehen. Überbetont Unterschiede und Streit nicht. Betont die grundlegende Bruderschaft und Liebe. So wie Zucker, der sich in einem Becher Wasser aufgelöst hat, unsichtbar ist, aber von der Zunge in jedem Tropfen erfahren werden kann, ist auch das Göttliche unsichtbar, aber immanent; es kann in jedem Individuum erfahren werden, ganz gleich ob es auf dem Boden oder auf dem Gipfel ist. Rezitiert den Namen Gottes (namasmarana) und kostet die Süße, die im Herzen eines jeden ist; verweilt bei Seiner Herrlichkeit und Seinem Mitgefühl, die die Namen bedeuten. Dann wird es euch leichter fallen, euch Ihn in allem vorzustellen, Ihn in allen zu lieben und anzubeten. Sathya Sai, 31. Juli 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JUNI 2019

Die Herrschenden, die das Bildungssystem des Landes gestalten und fördern, sind für die Unzufriedenheit, Desillusion und ständige Pflichtvergessenheit und Unruhe der Studenten verantwortlich. Sie legen nur auf die körperliche und intellektuelle Ausbildung der  Jugend Wert. Sie haben vergessen, dass auch Aufmerksamkeit auf die mentale, moralische und spirituelle Entwicklung gelegt werden muss, damit eine ganzheitliche Persönlichkeit daraus hervorgehen kann. Jetzt wird ein Kind eingeschult, damit es Jahre später eine angenehme Arbeitsstelle bekommt! Die schulische Ausbildung ist für den Lebensunterhalt gedacht, und nicht um das Ultimative des Lebens zu erreichen. Nirgendwo wird der Jugend beigebracht, Frieden und Zufriedenheit zu erlangen (shanti) zu; überall ist das Ziel ein bequemes Leben. Die Suche nach Komfort, Reichtümern, Ruhm, Macht und anderem macht einen so egoistisch, dass man eine Gefahr für sich und andere ist. Große Freude wartet auf den Menschen, der Mitgefühl, Wahrheit, Geduld, Bescheidenheit, Ehrerbietung und Frömmigkeit ausstrahlt. Sathya Sai, 30. Juli 1967       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JUNI 2019

Verkörperungen der Liebe! Disziplin ist sehr wesentlich, sie ist so wichtig wie die Wirbelsäule für den Menschen. Disziplin bedeutet das  Einhalten bestimmter gut definierter Regeln und Vorschriften. Ohne solche Regeln ist es nicht möglich, Menschlichkeit zu wahren; dann wird die Menschheit ruiniert. Disziplin kann weder aus Büchern erlangt noch von Lehrern erlernt werden. Sie muss ein natürlicher Teil in der alltäglichen Pflichterfüllung werden. Disziplin ist vom Aufstehen bis zur Schlafenszeit essenziell. Sie ist für alle Gruppen notwendig, für jede Gesellschaft und Institution. Sie ist das grundlegende Zeichen des sozialen Lebens. Ihr müsst Disziplin im Sprechen, Sport und jeder Art von Beziehung einhalten. Niemand, ganz gleich wer, kann es sich leisten, der Zunge freien Lauf zu lassen. Beim Sprechen und Schrieben müsst ihr die künftigen Folgen eurer Worte bedenken und Zurückhaltung walten lassen. Eure Disziplin wird euch in allem beschützen, was ihr tut. 19. Juni 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JUNI 2019

Heutzutage schüren Eltern, Lehrer und Führungskräfte die Leidenschaften junger Menschen und ermutigen sie, sich in gewalttätigen Gedanken und Taten zu ergehen. Gerade die Menschen, die die Botschaft des Friedens, der Kindererziehung und der Harfe über Liebe, Harmonie und gegenseitige Zusammenarbeit predigen und die Prinzipien des sozialen Fortschritts und der nationalen Hebung ausarbeiten, untergraben diese Hoffnungen durch ihre lebendigen Beispiele! Kinder sagen nicht das Eine und tun das Gegenteil. Sie sind sehr geradeaus und unschuldig. Die Ältesten müssen diese Natur jetzt von ihnen aufsaugen, denn viele von ihnen sind von diesem Ideal weit entfernt! Unsere Kultur betont Demut, Aufrichtigkeit und Einigkeit als beste Heilung für emotionale Fehler. Mehr als das Streben nach einem luxuriösem Leben oder wettbewerbsfähigem Komfort, nach Erwerb von Reichtum oder Macht, die alle schnell abnehmen können, führt das Ideal des einfachen Lebens und des hohen Denkens der Weisen Indiens zu einem glücklichen Leben und größerem sozialen Frieden. Sathya Sai, 31. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JUNI 2019

Beginnt mit Selbstvertrauen, schreitet zur Selbstzufriedenheit und dann Selbstaufopferung voran und schließlich zur Selbsterkenntnis. Der letzte Schritt der Selbsterkenntnis beginnt mit Selbstvertrauen als Grundlage. Ihr müsst daher Vertrauen in euer eigenes Selbst entwickeln. Wann erlangt ihr ohne das Entwickeln von Selbstvertrauen die erforderliche Kraft und das Vertrauen, euer Ziel zu erreichen, wenn ihr die ganze Zeit an eine Kraft denkt, die bei einem anderen ist? Frieden und Glückseligkeit sind in euch - sie sind nichts Äußerliches. Ihr denkt vielleicht, zum Himalaja zu reisen bringe euch Frieden. Ja, euer Körper kann zum Himalaja reisen, aber was ist mit eurem Verstand (mind)? Wie findet ihr Frieden, wenn er in der Stadt zurückgelassen wird? Ebenso habt ihr vielleicht euren Körper nach Puttaparthi gebracht. Aber was nutzt das, wenn ihr immer noch die gleichen Gewohnheiten habt, die ihr in der Vergangenheit hattet? Der Körper ist nicht das Wesentliche. Die Transformation, die Veränderung sollte in eurem Denken (mind) geschehen. Sathya Sai Baba, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JUNI 2019

Viele denken, dass Konzentration dasselbe wie Meditation sei, und schlagen den falschen Weg ein. Konzentration ist unterhalb eurer Sinne, während Meditation oberhalb der Sinne ist. Wir verwenden Konzentration unfreiwillig in unserem täglichen Leben, in der Alltagsroutine. Warum müssen wir Konzentration üben, wenn sie doch ein wesentlicher Teil unseres täglichen Lebens ist? Was wir üben müssen ist das, was jenseits dieser normalen Sinne liegt. Wir müssen uns unterhalb der Sinne (das ist der Konzentrationszustand) zu den Sinnen (der mittleren Position, die Kontemplation genannt wird) erheben und von dort müssen wir uns über die Sinne erheben, was Meditation genannt wird. Zwischen Konzentration und Meditation gibt es einen Bereich, der beides abdeckt, und das ist Kontemplation. In diesem Bereich der Kontemplation zu sein bedeutet, sich von alltäglichen Bindungen an die Welt zu befreien. Wenn ihr all eure Bindungen vollständig aufgelöst habt, werdet ihr diesen Bereich der Kontemplation durchbrechen und in den Bereich der Meditation gelangen. Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JUNI 2019

Ein fähiger Monarch hat seine Minister unter Kontrolle; er lenkt sie in die richtige Richtung und erhält so Frieden und Sicherheit des Königreichs aufrecht. Andererseits verdient ein Monarch, der sich von den Ministern kontrollieren lässt, den Thron nicht; er wird verschmäht und ist blamiert. Sein Königreich hat keinen Frieden und keine Sicherheit. Der Verstand (mind) ist der Monarch in euch, die Sinne sind die Minister. Er ist der Sklave seiner Diener und somit hat das Reich keinen Frieden. Jeder spirituell Suchende (sadhaka), der danach strebt den Ausdruck und die Ausdehnung des Göttlichen in sich zu erreichen, muss sich daher die Meisterschaft über die Sinne verdienen. Das ist der erste Schritt. Der nächste ist die Eroberung des Verstandes (mind). Der dritte ist die Entwurzelung der angeborene Neigungen (vasana) und der vierte das Erlangen von spiritueller Weisheit (jnana). Die Zweige sind die Sinne, der Stamm ist der Verstand und die Wurzeln sind die angeborenen Tendenzen. Alle drei müssen überwunden und zerstört werden, damit das Bewusstsein der Wirklichkeit des Selbst (atman) gewonnen werden kann. Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JUNI 2019

Ein fähiger Monarch hat seine Minister unter Kontrolle; er lenkt sie in die richtige Richtung und erhält so Frieden und Sicherheit des Königreichs aufrecht. Andererseits verdient ein Monarch, der sich von den Ministern kontrollieren lässt, den Thron nicht; er wird verschmäht und ist blamiert. Sein Königreich hat keinen Frieden und keine Sicherheit. Der Verstand (mind) ist der Monarch in euch, die Sinne sind die Minister. Er ist der Sklave seiner Diener, und somit hat das Reich keinen Frieden. Jeder spirituell Suchende (sadhaka), der danach strebt den Ausdruck und die Ausdehnung des Göttlichen in sich zu erreichen, muss sich daher die Meisterschaft über die Sinne verdienen. Das ist der erste Schritt. Der nächste ist die Eroberung des Verstandes (mind). Der dritte ist die Entwurzelung der angeborene Neigungen (vasana) und der vierte das Erlangen von spiritueller Weisheit (jnana). Die Zweige sind die Sinne, der Stamm ist der Verstand und die Wurzeln sind die angeborenen Tendenzen. Alle drei müssen überwunden und zerstört werden, damit das Bewusstsein der Wirklichkeit des Selbst (atman) gewonnen werden kann. Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JUNI 2019

Wenn jemand sagt, dass Sathya Sai Babas Kräfte Soundso gegeben worden seien, rennt ihr zu dieser Person. Sathya Sai Babas Kräfte sind so beschaffen, dass sie keinem anderen gegeben werden. Niemand hat die Fähigkeit, Sathya Sai Baba Kräfte zu entziehen oder sie jemand anderem zu geben. Sai Babas Kräfte sind nicht derartig, und ihr solltet euch von solchen Aussagen nicht in die Irre führen lassen. Die Macht eines jeden liegt in ihm oder ihr selbst; es ist nicht möglich, solche Kräfte einer anderen Person zu geben. Wann bekommen wir einen starken Verstand und gewinnen Kontrolle über unseren eigenen Verstand, wenn wir es auf diese Weise einem schwachen Verstand gestatten, Kontrolle über uns zu übernehmen, wenn wir von Ort zu Ort rennen? Wir müssen in der Lage sein, einem Gedanken und einem Weg zu folgen. Man muss nicht um die Welt reisen und viel Geld für die Suche nach spirituellen Kräften ausgeben. Seid in eurem eigenen Haus, entwickelt sie in euch selbst. Diese spirituelle Kraft ist in euch! Ihr müsst dafür nicht hierhin und dorthin laufen. Gott ist nicht äußerlich, Gott ist nicht außerhalb von euch – Gott ist in euch. Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 14. JUNI 2019

Die Gesellschaft, mit der man verkehrt, bestimmt den Charakter; ein Mensch versucht sich der Gruppe anzuschließen, in der er seine innere Natur frei ausdrücken kann. Der Mensch ist von Natur aus dafür anfällig, auf die Wünsche anzusprechen, die aus dem Inneren aufsteigen, oder für das von außen veranlasste Drängen. Diese sind oft schädlich. So ruinieren sich die Menschen selbst, indem sie ihnen die Möglichkeit geben, ihre Persönlichkeit zu überwältigen. Beachtet den Einfluss, den gute Gesellschaft ausüben kann. Ein Stück Schnürchen ist ein ziemlich nutzloser Gegenstand – niemand betrachtet es als wertvoll. Aber wenn es mit einigen duftenden Blüten in Verbindung kommt, können Frauen ihr Haar mit den Blumen schmücken und Gläubige die Girlande um eine Statue legen, die sie anbeten. Ein Steinblock auf einem öffentlichen Platz wird selten beachtet und missbraucht. Aber wenn der Stein die Behandlung durch einen Bilderhauer erfährt, wird er in eine anmutige Gottesstatue verwandelt und in einem Tempel aufgestellt, um die Huldigung Tausender zu erfahren. Ebenso ist heilige Gesellschaft (satsang) sehr wichtig, um moralisch und spirituell zu wachsen.              Sathya Sai, 10. Oktober 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 13. JUNI 2019

Ihr müsst ständig danach streben, schlechte Neigungen loszuwerden. Verfolgt, identifiziert und gebt geerbte schlechte Wesenszüge auf, die im Verstand verwurzelt sind. Von diesen Merkmalen sind Hass und Neid die schlimmsten. Sie entstehen aus intensiver Selbstsucht. Das sind tierische Eigenschaften und sollten im Menschen keinen Platz finden. Da diese Merkmale regelmäßig auftreten, sollten sie sofort abgelegt werden. Dies erfordert ein kontinuierliches inneres Opferritual (yajna) im Gegensatz zum äußeren Yajna, das nur einmal im Jahr an einem bestimmten Ort durchgeführt wird. Das innere Yajna muss zu jeder Zeit, an jedem Ort und unter allen Umständen durchgeführt werden. Wann immer ein schlechter Gedanke oder ein schlechter Wunsch auftaucht, sollte er gnadenlos im Keim erstickt werden. Nur durch ständige Wachsamkeit und kontinuierliches Bemühen kann göttliche Gnade verdient werden. Nur wenn schlechte Charaktereigenschaften verbannt werden, kann sich das Göttliche in all seiner Herrlichkeit manifestieren. Sathya Sai, 10. Oktober 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 12. JUNI 2019

Die Geburt als Mensch ist das finale Stadium in der Aufwärtsentwicklung der 840.000 Arten von Lebewesen. In früheren Leben war man vielleicht ein Insekt, Wurm, Vogel oder Tier und zeigt jetzt vielleicht diese Merkmale, obwohl die göttlichen Eigenschaften vorhanden sind. Stolz ist beispielsweise keine angeborene menschliche Eigenschaft; er ist das natürliche Merkmal eines Büffels. Wenn ihr Stolz besitzt, fragt euch, ob ihr in einem früheren Leben ein Büffel wart und diese ererbte Eigenschaft nicht ablegen könnt. Manche Menschen weisen dumme Sturheit auf, die ein Merkmal von Schafen ist und keine menschliche Eigenschaft. Manchmal ergehen sich Menschen in kleinen Diebstählen ähnlich einer Katze. Ebenso erinnert ein schwankendes und launisches Wesen an ein früheres Leben als Affe. Einige Menschen sind unheilbar undankbar. Sie erlauben es sich, auch diejenigen zu verletzen, die ihnen helfen. Die Schlange ist berüchtigt, Gift auszustoßen, sogar wenn sie mit Milch gefüttert wird. Ist es nicht höchste Zeit, dass ihr wirklich nach innen schaut und die vorteilhaften menschlichen Werte in euch fördert? Sathya Sai, 10. Oktober 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 11. JUNI 2019

Die Anhaftung an den Körperkomplex impliziert die Anhäufung und den Erwerb von Dingen, die seinen Bedürfnissen und seiner Gier entsprechen. Anhäufung fördert Ausbeutung, sie kann keine Gnade gewinnen. Sie kennt keine Grenzen! Kann ein See mit Nieselregen gefüllt werden? Kann man glühende Asche durch das Verbrennen von Grashalmen bekommen? Der Durst nimmt mit jedem Schluck Wasser zu. Er verlangt nach immer mehr. Das Anhäufen von Dingen, Gelehrsamkeit und Ruhm kann nichts Gutes bringen, es sei denn, das Gelernte wird für sich und andere in praktischen Nutzen umgesetzt. Die Weisheit der Erkenntnis muss euch dämmern, dass der Körper, an den ihr glaubt, in Wirklichkeit nur ein Instrument ist, das von euch gehandhabt wird. Das ist der erste Schritt zum höheren spirituellen Bewusstsein. Wie kann Entsagung und Losgelöstheit zu Freude führen, fragt man sich vielleicht. Legt das Gefühl von Egoismus ab, während ihr euch in Aktivitäten engagiert und Emotionen und Reaktionen erfahrt, habt das Gefühl, ein Teilhaber zu sein, dann kann man immer voller Freude sein. Dann verwandelt sich der Genießer (bhogi) in einen spirituell Fortgeschrittenen (yogi). Sathya Sai, 21. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 10. JUNI 2019

Der Same der Göttlichkeit muss durch menschliche Anstrengung und stetige Sorgfalt gehegt und gepflegt werden, um zu blühen und Früchte zu tragen. Entfernt alle Spuren des Wunsches aus eurem Verstand, anderen in Gedanken, Worten und Taten Schaden zuzufügen. Das Ergebnis eines solchen vorübergehend befriedigenden Verhaltens ist desaströs. Ein jeder dieser Gedanken ist ein Same, ein wildes Unkraut, das in euren Verstand gepflanzt wird. Er wird wachsen und euren Frieden und eure Freude zerstören. Seid also wachsam gegenüber solchen Tendenzen. Reinigt eure Gedanken, Worte und Taten, damit sie denen entsprechen, die sich auf das Göttliche zu  bewegen. Selbstsucht ist das Krebsgeschwür, das Nächstenliebe zerstört. Obwohl ihr euch bewusst seid, dass sie falsch ist, wird die Selbstsucht es euch nicht erlauben von ihr abzulassen. Ihr könnt sie durch feste Entschlossenheit überwinden. Teilt  mit anderen das Wissen, die Fähigkeiten und den Reichtum, den ihr verdient habt, Ideen und Ideale, von denen ihr profitiert habt, und die Freude des Praktizierens von Disziplin und Hingabe. Teilen wird sie nicht mindern oder abwerten, sondern in neuem Glanz erstrahlen lassen. Sathya Sai, 21. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 9. JUNI 2019

Ramadas von Bhadrachalam wurde ins Gefängnis geworfen; er wurde gnadenlos ausgepeitscht. Aber er verlor nie das Vertrauen in Rama. Er flehte klagend um Gnade und verdiente sich das Eingreifen Gottes, um sich vor Folter zu retten. Unerschütterlicher Glaube ist das Zeichen des spirituellen Erfolgs. Er ist das Ergebnis des Bewusstseins der eigenen Inneren Realität, der stabilisierenden Kern, des Göttlichen im Menschen. Praktiziert dieses Ideal des inneren Friedens und der universellen Liebe. Schenkt zehn anderen Menschen selbstlose Liebe und ruft damit erneut die gerechte Herrschaft von König Rama hervor. ‚Rama‘ bedeutet ‚Er, der erfreuen will‘. Seid zu allen Menschen freundlich; lasst alle von euch erfreut sein. Verletzt und schadet nicht in Gedanken, Worten und Taten. Reinigt euer Herz; läutert es von engstirniger Selbstsucht. Bringt eure Tugenden als Blumen dar, die Schönheit und Duft verbreiten. Bringt Gott den Lotos eures Herzens dar, das frei von Plagen wie Lust, Zorn und Hass ist, und er wird von euch erfreut sein! Sathya Sai, 21. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 8. JUNI 2019

In erster Linie solltet ihr euren Eltern Dankbarkeit zeigen, sie lieben und respektieren. Euer Blut, die Nahrung, euer Kopf und Geld – all dies sind die Geschenke eurer Eltern. Ihr erhaltet diese Geschenke nicht direkt von Gott. Alles, was mit Gott zu tun hat, ist indirekte Erfahrung. Es sind nur die Eltern, die ihr direkt sehen und deren Liebe ihr erfahren könnt. Kinder können die Bedeutung der Wörter ‚Fuchs‘ und ‚Hund‘ nur verstehen, wenn sie deren Bild sehen. Nur nachdem man die Eltern gesehen hat, kann man die Existenz Gottes verstehen. Nur wenn ihr eure Eltern liebt und respektiert, könnt ihr die Liebe der Göttlichen Eltern (Jagatmata und Jagatpita) verstehen. Ich habe es schon oft gesagt: Wenn ihr das Ich-Prinzip in euch versteht, werdet ihr das Ich in allen verstehen. Das Individuum (vyashti) ist aus der Gesellschaft (samashti) hervorgegangen, die Gesellschaft entstand aus der  Schöpfung (srushti) und die Schöpfung aus dem Schöpfer (parameshti). Nur wenn ihr das Prinzip der Schöpfung versteht, könnt ihr den Schöpfer verstehen. Sathya Sai, 6. Mai 1999    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 7. JUNI 2019

Betrachtet gute Fügung oder Missgeschick, Glück und Erfolg, Gewinn und Verlust mit Gleichmut. Sie sind Produkte der Natur wie Hitze und Kälte, Sommer und Winter. Sie haben einen Zweck zu erfüllen. Ebenso lehren uns die Höhen und Tiefen des Lebens eine Lektion. Tatsächlich wären wir ohne die Kehrseiten des Lebens nicht in der Lage, Göttlichkeit zu erfahren. Ohne Dunkelheit können wir kein Licht wertschätzen. Ohne das Erfahren von Schwierigkeiten erfreuen wir uns nicht an Vorteilen. Es ist ein Mangel an Seelenfrieden, der uns dazu zwingt die Mittel für das Verwirklichen andauernden Friedens zu suchen. Die Upanischaden haben erklärt, dass Unsterblichkeit nur durch Entsagung erlangt werden kann. Ihr müsst lernen, diese Tugend zu praktizieren, damit ihr das Geheimnis andauernden Friedens und Glücks entdecken könnt. 6. April 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUSPRASHANTI NILAYAM VOM 6. JUNI 2019

Lasst mich euch raten, von den vierundzwanzig Stunden, die euch zur Verfügung stehen, einen kleinen Teil der Meditation, Gebeten, dem Lesen heiliger Schriften oder dem Hören von Ansprachen über die göttlichen Spiele Gottes (lila) zu widmen. Denkt an Gott und die Dankbarkeit, die ihr ihm für das geschenkte menschliche Leben und die verschiedenen materiellen, moralischen und intellektuellen Talente schuldet, mit denen er euch ausgestattet hat. Tut dies, bevor ihr mit einer Aufgabe oder Arbeit beginnt. Daraus werdet ihr sicherlich großen Nutzen ziehen und durch die göttliche Gnade Frieden, Freude und Erfolg bei euren Bemühungen erhalten. Werdet nicht entmutigt, wenn ihr in der Meditation keine Fortschritte macht. Sprecht den Namen Gottes aus, verweilt bei der Herrlichkeit und Gnade, das ist gleichermaßen wirkungsvoll.  Es ist kein bestimmter Name erforderlich, denn alle Namen bezeichnen nur den Einen. Die Beständigkeit, der Glaube und die Liebe, die ihr fördert und durch eure Worte, Taten und Gedanken zum Ausdruck bringt, sind die wesentlichen Voraussetzungen, um die Gnade Gottes zu verdienen. Sathya Sai, 16. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JUNI 2019

Hingabe sollte nicht auf die vier Wände des Altarraumes oder die wenigen Minuten, in denen ihr meditiert, beschränkt sein. Es ist eine Vollzeit-spirituelle-Disziplin. Eure Hingabe muss als Verehrung eines jeden ausgedrückt werden, indem ihr alle als lebendige Verkörperung des Göttlichen betrachtet. Seht Gott in allen, auch in Menschen, die ihr als eure Feinde anseht. Praktiziert diese breite, umfassende Art der Liebe. Wie könnt ihr Glück gewinnen, indem ihr einer steinernen Statue Liebe und Ehrfurcht erweist, die nicht auf die Gefühle reagiert und diese widerspiegelt? Findet die Schwierigkeiten und Sorgen heraus, die andere belasten, und helft ihnen soweit ihr könnt, sie zu überwinden. Lernt mit anderen zu leben und teilt eure Freuden und Sorgen mit ihnen. Seid nachsichtig, nicht überheblich. Lebewesen werden Wertschätzung und Dankbarkeit erwidern und euch alles Gute wünschen. Ihr könnt Freude in ihren Gesichtern wachsen sehen und das wird euch Zufriedenheit verleihen. Wenn ihr eure Mitmenschen nicht lieben könnt, wie könnt ihr dann Gott hingegeben sein? Sathya Sai, 16. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JUNI 2019

Hingabe sollte nicht auf die vier Wände des Altarraumes oder die wenigen Minuten, in denen ihr meditiert, beschränkt sein. Es ist eine Vollzeit-spirituelle-Disziplin. Eure Hingabe muss als Verehrung eines jeden ausgedrückt werden, indem ihr alle als lebendige Verkörperung des Göttlichen betrachtet. Erblickt Gott in allen, auch in Menschen, die ihr als eure Feinde anseht. Praktiziert diese breite, umfassende Art der Liebe. Wie könnt ihr Glück gewinnen, indem ihr einer steinernen Statue Liebe und Ehrfurcht erweist, die nicht auf die Gefühle reagiert und diese widerspiegelt? Findet die Schwierigkeiten und Sorgen heraus, die andere belasten, und helft ihnen soweit ihr könnt, sie zu überwinden. Lernt mit anderen zu leben und teilt eure Freuden und Sorgen mit ihnen. Seid nachsichtig, nicht überheblich. Lebewesen werden Wertschätzung und Dankbarkeit erwidern und euch alles Gute wünschen. Ihr könnt Freude in ihren Gesichtern wachsen sehen und das wird euch Zufriedenheit verleihen. Wenn ihr eure Mitmenschen nicht lieben könnt, wie könnt ihr dann Gott hingegeben sein? Sathya Sai, 16. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JUNI 2019

Die Kultur Indiens (bharatiya) verurteilt Gewalt als bestialisch und noch schlimmer. Obwohl die Epen und alten Geschichten über Indien von Dämonen, Menschen und Göttern erzählen, sind sie nur Namen für Charakterzüge, die alle mehr oder weniger teilen. Die Menschheit muss sich bemühen, die Schlacke des Bösen loszuwerden und in die Pracht des Göttlichen zu investieren. Seid  deshalb immer wachsam, dass eure Handlungen euch nicht in die Tiefen des Dämonenhaften hinabziehen; lasst sie euch in die Höhen des Göttlichen erheben. Es ist wirklich empfehlenswert, dass sich so viele mit Liedern zum Lobpreis Gottes (bhajan), Singen des Gottesnamens in der Öffentlichkeit (nagarasamkirtana) und Wiederholung des Gottesnamens (namasmarana) beschäftigen. Lasst den Namen Gottes aus eurem Herzen strömen, nicht von den Lippen. Seid wie Prahlada in dem Land, in dem es zu viele Hiranyakashipus gibt. Der Name Gottes ist Narasimha, der retten und erhalten wird! Reinigt euch und die Atmosphäre, in der und von der ihr leben müsst. Das ist mein Rat und Segen. Sathya Sai, 12. Mai 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHSANTI NILAYAM 2 JUNI 2019

Gandhi träumte von König Rama. Er wollte, dass die Menschen wie die Untertanen von Rama in Ayodhya leben. Dharma muss aus dem Herzen als das kühle, energiespendende Wasser der Liebe (prema) und des Friedens (shanti) aufwallen. Ihr könnt aus dem Ramayana lernen, was Rechtschaffenheit (dharma) genau ist. Rama ist die wahre Verkörperung der Rechtschaffenheit. Jedes Wort und jede Tat hallt von seiner Botschaft wider. Lakshmana, der Bruder Ramas, der während seines gesamten irdischen Lebens den Fußstapen Ramas folgte, ist das Symbol des Verstandes (mind), der auf den Spuren der Rechtschaffenheit wandelt. Er kam niemals vom Weg der Rechtschaffenheit ab und triumphierte im Schoße des Sieges. Das Ramayana ist ein Lehrbuch für rechtes handeln  (Dharma), das von Vater, Mutter, Sohn, Bruder und Mitgliedern einer gemeinsamen Familie – sowohl von Männern als auch Frauen – in jedem Haus gelebt werden muss. Die Brüderlichkeit, die man fördern muss, ist die Bereitschaft, Liebe für Liebe, Herz für Herz und Leben für Leben zu geben! Sathya Sai, 12. Mai 1970    

GEDAKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JUNI 2019

Die Menschen haben sich auf verschiedene Methoden der Anbetung Gottes spezialisiert. Es gibt eine Menge von Zeremonien, Hymnen, Festen, Fastenregeln, Gelübden, Pilgerreisen und so weiter, aber die beste Form der Anbetung, die Gottes Gnade in ausreichendem Maße anzieht, ist die Befolgung seiner Gebote. Lobhudelei ist armselige Verehrung! Gott in großer Entfernung von euch zu platzieren und ihn als allwissend, allmächtig und allgegenwärtig zu preisen, wird ihm nicht gefallen. Entwickelt Nähe und Verwandtschaft mit Gott. Gewinnt ihn durch Gehorsamkeit, Loyalität, Demut und Reinheit. Macht euer Leben einfach und erfüllt eure täglichen Aufgaben mit Liebe und gegenseitiger Kooperation. Seid tolerant gegenüber den Fehlern und Versäumnissen anderer; betrachtet sie mit Empathie und Verständnis und seid unter allen Umständen gelassen. Dann werdet ihr und euer Land mit Sicherheit sehr glücklich sein. Eure Meinungen werden selbstlos und eure Gefühle zart sein. Wo Gnade, Barmherzigkeit und Nachsicht Wache stehen, können Neid, Hass und Rachsucht keinen Eingang in die Hochburg eures Verstandes (mind) finden. Sathya Sai, 12. Mai 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MAI 2019

Ihr habt vielleicht ein Foto von Sai Baba, ein Metallbildnis oder eine Steinstatue vor euch. Aber wenn ihr glaubt, dass Er lebendig und darin gegenwärtig ist, dass Er in eurem Herzen und in den Herzen aller Wesen existiert, dann bekommt ihr die Ekstase des Wissens, dass Er allgegenwärtig, allwissend und allmächtig ist. Das Göttliche ist ein Wein, der euch trunken macht. Er wird aus dem Nektar hergestellt, mit dem der Name Gottes durchtränkt ist. Kostet ihn, und ihr vergesst alles andere; ihr werdet transformiert. Ramakrishna weinte vor Qual über den Verlust eines weiteren Tages ohne die Schau der göttlichen Mutter. Habt das Verlangen, fühlt die Dringlichkeit: Strebt danach, jetzt zu wissen, sehnt euch nach der Ekstase dieses Augenblicks. Schiebt es nicht auf und verbringt eure Zeit nicht damit, anderes zu diskutieren. 4. Februar 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MAI 2019

Selbstvertrauen ist sehr wichtig. Es ist das Fundament, auf dem ihr die Mauern der Selbstaufopferung errichtet müsst. Ihr müsst also zunächst das Fundament des Selbstvertrauens legen und die Villa der Selbstzufriedenheit und Selbstaufopferung errichten. Dann erlangt ihr schließlich Selbsterkenntnis. Aber die Menschen haben kein so festes Selbstvertrauen. Was ist der Grund? Ihr Verstand ist in schmutzigen, weltlichen und nutzlosen Wünschen versunken. Wie lange können die weltlichen Dinge andauern? Sie kommen und gehen wie vorbeiziehende Wolken. Heutzutage unterziehen sich die Schüler einer Ausbildung, die Wünsche fördert. Neben dieser Ausbildung müsst ihr menschliche Werte fördern. Menschliche Werte sind nichts, was ihr neu erwerben müsst. Sie werden mit euch geboren und sind euch somit angeboren. Da sie in euch verborgen sind, seid ihr euch ihrer nicht bewusst. Wenn das sichere Gewölbe des Herzens durch den Schlüssel der Liebe geöffnet wird, tauchen die wertvollen Eigenschaften der menschlichen Werte auf. Sathya Sai, 26. September 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MAI 2019

Denkt an ein Auto. Ein Auto hat Lichter. Es gibt Glühbirnen in den Lampen. Durch die Glühbirne bekommt man das Licht. Gibt die Glühbirne das Licht? Nein! Es ist die elektrische Energie, die durch die Glühbirne fließt und Licht gibt. Wir hören auch die Hupe. Die Hupe kann aber nicht von selbst funktionieren. Sie gibt den Ton auf Grundlage der elektrischen Energie. Die Reifen bewegen sich, können das aber nicht selbst. Es ist die Kraft des Motors, die die Reifen bewegt. Der Körper ist wie ein Auto. Die Augen sind die Lichter und unser Mund ist wie die Hupe. Die Beine sind die Reifen und der Verstand ist der Motor. Der Intellekt ist der Schalter. Göttliche Energie ist der Strom. Ohne göttliche Energie kann sich der Körper nicht bewegen. Göttliche Energie ist das Wichtigste. Körper, Verstand (mind), Sinne und Intellekt sind nur Instrumente. Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2019

Ein Anfänger muss mit der Meditation über das Göttliche mit Eigenschaften (saguna brahman) beginnen Er muss alle Einschränkungen beachten. Er sollte seine spirituellen Übungen (sadhana) regelmäßig und pünktlich durchführen. Ein Sämling muss vor Tieren geschützt werden, indem er von einem Zaun umgeben wird, bis er zu einem großen Baum herangewachsen ist. Der Zaun wird überflüssig, nachdem er ein riesiger Baum geworden ist. Gleichermaßen sind Regeln und Vorschriften für Anfänger bei der Durchführung ihrer spirituellen Übungen nötig. Ein fortgeschrittener spirituell Suchender hängt nicht von äußeren Hilfsmitteln nicht ab. Er kann sich zu jeder Zeit in Trance begeben. Seine Meditation wird zur Gewohnheit und erfolgt spontan. Meditation (dhyana) sollte von Konzentration (dharana) unterschieden werden. Dem ersten Stadium der Konzentration sollten Kontemplation und Versenkung folgen. Versenkung führt zu Meditation. Meditation ist nicht das Monopol einer besonderen Religion. Sie ist ein universelles und pragmatisches Programm, das zur Erkenntnis der Einheit mit Gott führt. Sommersegen in Brindavan1979, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2019

Einmal hatte ein Heiliger eine Katze in seiner Einsiedelei. Immer wenn er den Göttern Opfergaben in das geweihte Feuer darbrachte (homa), tanzte die Katze um das Feuer herum und machte ihm große Schwierigkeiten. Also fing er die Katze  im Voraus und setzte sie für die Dauer der Homa unter einen umgedrehten Korb. Sein Sohn, der diesen Vorgang jahrelang verfolgte, glaubte, dass dieses Fangen und Festhalten einer Katze wesentliche Bestandteile des Rituals seien. Deshalb machte er sich große Mühe, vor jedem Homa eine Katze zu suchen, und freute sich, wenn er eine fangen und sie unter einen umgedrehten Korb im selben Raum setzen konnte. Das ist ein Beispiel für sinnlose mechanische Wiederholung. Spirituelle Anstrengung sollte keine mechanische Wiederholung festgelegter Formeln oder Ausführung trockener Formalitäten sein! Denkt daran, dass eure spirituellen Bemühungen darin bestehen müssen, die Gnade Gottes auf euch zu ziehen. Eure spirituellen Übungen müssen von einem aufrichtigen Gebet aus dem Herzen begleitet werden! Sathya Sai, 14. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2019

Entwickelt Bindung an Gott. Fühlt seine Gegenwart und schwelgt in seiner Herrlichkeit. Bereitet ihm durch eine Handlung oder ein Wort, dem er nicht zustimmt, keine ‚Enttäuschung‘ und keinen ‚Kummer‘. Macht ihm nicht den leisesten Ärger und keine Sorge.  Er hat keine, aber wenn ihr ihn tief liebt, sorgt ihr euch um ihn, weil er euer Gott und Geliebter ist. Jatayu hatte einen ununterbrochenen Strom von Gedanken an Rama, und er wurde von Rama belohnt. Er kam zu ihm in seinen letzten Augenblicken und führte die letzten Riten durch, was eine Pflicht war, die er nicht einmal für seinen Vater erfüllte!  Gott wird euch dienen, er wird euch retten und immer an eurer Seite sein – ihr müsst nur euren Charakter fördern und euer Inneres polieren, damit er darin widergespiegelt wird. Allein Süße ist die Opfergabe, die Gott gefällt. Lasst seinen Willen geschehen – das sollte eure Ausrichtung sein! Sathya Sai, 14, Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MAI 2019

Verkörperungen der Liebe! Ihr müsst euch nicht auf die Suche nach Gott begeben; er wird auf der Suche nach euch kommen. Gott wohnt nicht in Tempeln, Moscheen und Kirchen. Diese sind vom Menschen errichtete Gebäude. Gott wohnt in einem Tempel, den er für sich selbst gebaut hat, und das ist der menschliche Körper. Der menschliche Körper ist ein lebendiger Tempel, ein wandelnder Tempel und ein sprechender Tempel. Kein von Menschen geschaffener Ort der Anbetung kann diesem von Gott erbauten Tempel in Kraft und Heiligkeit gleichkommen. Dieser Tempel wurde nicht aus Ziegeln und Mörtel gebaut. Kein Architekt hat ihn entworfen und kein Ingenieur gebaut. Dieser Tempel ist durch den Willen Gottes entstanden. Ihr müsst euren Körper als ein kostbares Geschenk Gottes behandeln und dieses heilige Geschenk bewahren. Gehorcht den Geboten Gottes und übt nur heilige Handlungen aus. Kultiviert selbstlose Liebe und teilt sie so viel ihr könnt. Dann erlebt ihr den süßen Duft der Göttlichkeit (des atmischen Prinzips). Sathya Sai, 21. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MAI 2019

Reine Liebe ist wie eine gut asphaltierte Einbahnstraße ohne Geschwindigkeitshindernisse. Ihr könnt auf ihr mit jeder Geschwindigkeit, die euch beliebt, zu Gott eilen. Auch Flüsse veranschaulichen dieses Prinzip. Alle Flüsse stürzen von Bergen herunter, fließen schnell und immer schneller dahin. Wohin? Zum Meer. Dabei überqueren sie Klippen und Felsen und meiden gekonnt Hindernisse auf ihrem Weg. Sie halten niemals an, sondern bewegen sich die ganze Zeit auf ihr Ziel zu. Das Leben muss wie ein Fluss sein, der zum Meer namens Gott eilt. Das Fließen sollte niemals aufhören oder stocken. Alle Hindernisse überwindend müsst ihr weiter hin zu Gott eilen. Das muss das Merkmal eurer spirituellen Reise sein. Seid willensstark, resolut, entschlossen und ernsthaft. Es sollte überhaupt keinen Raum für Verzweiflung, Depressionen oder Schwäche jeglicher Art geben. Korrigiert eure Sichtweise und was ihr hört, prüft eure Gedanken und Gefühle. Stellt sicher, dass eure Handlungen edel und gut sind. Dann erlebt ihr nichts als Glückseligkeit. Sathya Sai, 21. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2019

Spirituelle Lektionen müssen euch in Fleisch und Blut übergehen und sich überall verbreiten. Gott hat einen besonderen Namen, um daran zu erinnern: Raso-vai-saha. Er bedeutet, dass Gott in jedem menschlichen Körper als göttliche Essenz gegenwärtig ist. Diese göttliche Essenz durchdringt den gesamten Körper, sie ist in allen Gliedern und Organen. Daher hat Gott noch einen weiteren Namen: Angirasa (Angam – Glied; Rasa –Essenz). Angirasa bedeutet: „Der Eine, der alle Glieder durchdringt und sie mit seiner göttlichen Kraft und Essenz durchtränkt“. Gott existiert also in euch als Angirasa! Ihr denkt, dass ihr gut auf euch aufpasstet und euch schütztet. Nein! Wer beschützt euch wohl, wenn ihr tief und fest schlaft und nicht wisst, was um euch herum passiert? Es ist Gott, der euch immer wirklich beschützt! Tatsächlich kümmert er sich zu jeder Zeit um euch. Schwierigkeiten werden kommen, aber sie werden auch verschwinden wie vorüberziehende Wolken. Sathya Sai, 21. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MAI 2019

Verkörperungen der Liebe! Vielleicht habt ihr den berühmten buddhistischen Gesang „Buddham Saranam Gacchami, Dharmam Saranam Gacchami, Sangham Saranam Gacchami“ gehört. Was bedeutet er? Diese drei Maximen implizieren, dass man erstens den Intellekt und die Fähigkeit zur geistigen Unterscheidung schärfen muss. Als Nächstes muss diese Intelligenz verwendet werden, um der Gesellschaft zu dienen. Drittens muss der Dienst auf Rechtschaffenheit (dharma) beruhen. Werden diese drei Schritte befolgt, werdet ihr ein glückseliges Leben führen. Schadet niemals einem Lebewesen auf irgendeine Weise. Helft immer, verletzt niemals – das ist die Essenz von Buddhas Lehre. Je mehr man seine Mitmenschen liebt, desto größer ist die Glückseligkeit, derer man sich erfreut. Je mehr ihr andere liebt, desto glücklicher werdet ihr. Wenn ihr also ständig glücklich sein möchtet, müsst ihr immer alle lieben. Liebe ist der königliche Weg zu Gott. Der beste Weg zu Gott ist, alle zu lieben und allen zu dienen. Dies ist die wichtige Lehre, die Buddha der Menschheit erteilte. Sathya Sai, 21. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2019

Alle kleiden sich vor dem Ausgehen gut, weil sie respektiert sein wollen. Während wir uns so besorgt um den Zustand unseres Hauses oder der Kleidung fühlen, wird das Herz, in dem das Göttliche wohnt, äußerst beschmutzt. Es wird mit unsauberen Gedanken und unreinen Launen angefüllt! Ihr verbergt eure Gedanken und gebt vor, tadellos und äußerlich gut gekleidet zu sein. Wozu dient ein solches Verhalten? Was nutzt es, der äußeren Erscheinung des Körpers Bedeutung beizumessen und Wert auf den ihm entgegengebrachten Respekt zu legen. Wer sich nur um den Körper kümmert und den Zustand seines Geistes (mind) ignoriert, ist ein zweibeiniges Tier. Untersucht den unreinen Zustand eures Geistes aufrichtig und überprüft das Doppelleben, das ihr führt. Das wird euch helfen, eure schlechten Gedanken augenblicklich loszuwerden. Sathya Sai, 20. Mai 1984     

GEDANKE FÜGEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2019R DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2019

Verkörperungen der Liebe! Buddha Poornima wird gefeiert, um uns daran zu erinnern, dass Liebe (prema) der Weg zur Fülle (poornam) ist. Es reicht nicht, nur an Buddha Poornima glücklich zu sein. Ihr  müsst in der Lage sein, die ganze Zeit Glückseligkeit zu erfahren, und das könnt ihr, indem ihr den Lehren Buddhas folgt. Buddhas Lehren sind erhaben, edel und heilig. Seine wichtigste Lehre ist: Gewaltlosigkeit ist die größte aller Dharmas (ahimsa paramo dharmah). Buddha war eine edle Seele. Er reiste kreuz und quer durch das ganze Land und riet den Menschen, dem Weg der göttlichen Liebe zu folgen. Buddha mochte Pomp, Show und Kriecherei nicht. Er war einfach, immer ruhig, rein, bescheiden und stets voller Liebe und Mitgefühl. Redet nicht nur über Buddha, es ist viel wichtiger Buddhas Lehren in die Praxis umzusetzen. Dies ist auch der richtige Weg, um Respekt und Ehrfurcht vor Buddha zu zeigen. Beschließt heute, seine Lehren ernsthaft für euer eigenes Wohlergehen zu praktizieren. Sathya Sai, 21. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2019

Wenn ihr Kuh mit fermentiertem Brei füttert, damit sie mehr Milch gibt, riecht die Milch unangenehm. Wenn man sich zu sehr mit den Kleinigkeiten der Welt beschäftigt, werden Verhalten und Charakter unangenehm. Es ist in der Tat tragisch, den Untergang des Kindes der Unsterblichkeit zu erleben, das mit Verzweiflung und Bedrängnis zu kämpfen hat. Wenn nur jedes dieser Kinder prüfte: „Was sind meine Qualifikationen? Was ist meine Position?“, bemerkten sie ihren Untergang. Würde ein Tiger, ganz gleich wie hungrig er auch ist, Popcorn oder Erdnüsse fressen? Fokussiert euch auf das Ziel, zu dem eure Abstammung euch berechtigt. Wie kann ein Papagei die Süße einer Mango schmecken, wenn er an den Früchten des Baumwollbaums pickt? Bringt eure Bemühungen in Einklang mit eurer Würde. Das Ziel nähert sich schneller als das Tempo, mit dem ihr euch dem Ziel nähert. Gott ist genauso bestrebt euch zu retten, wie ihr bestrebt seid gerettet zu werden. Er ist voller Liebe und Mitgefühl für alle, die suchen. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2019

Da der Islam bedeutet, sich Gott zu ergeben, gehört derjenige, der in Frieden und Harmonie in der Gesellschaft lebt, der im Geist der Hingabe und Ergebenheit an Gott lebt, zum Islam. Der Islam besteht auf einer vollständigen Koordination zwischen Gedanke, Wort und Tat. Muslimische Heilige und Weise haben betont, dass wir nach der Gültigkeit des Ich fragen müssen, das denkt, es sei der Körper, und des Ich, das fühlt, es sei der Verstand, und zu der Schlussfolgerung gelangen, dass das wahre Ich das Selbst ist, das sich nach dem Allgegenwärtigen Gott sehnt. Fasten und Gebete im Monat Ramzan wurden erschaffen, um diese Erkenntnis zu  wecken und zu manifestieren. Betrachtet jede Religion, ganz gleich welche, und ihr werdet feststellen, dass sie Einheit, Harmonie und Gleichmut betont. Deshalb müsst ihr alle täglich Liebe, Toleranz und Mitgefühl fördern und diese universellen Prinzipien an jedem Tag in all euren Aktivitäten zeigen. Dies ist die Botschaft, die ich euch heute mit meinem Segen gebe. Sathya Sai, 12. Juli 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MAI 2019

Gott spricht niemals ein Wort ohne Relevanz oder Bedeutung. Er tut niemals etwas ohne Angemessenheit oder Zweck. Der kleine Junge Dhruva ging in den Wald, um Buße zu tun und einen Segen vom Herrn zu erhalten, damit sein Vater ihn so liebevoll behandeln würde wie seinen Halbbruder. Aber was passierte? Als er in seiner spirituellen Praxis Fortschritte machte, wurde dieser Wunsch vergessen und erhabenere Wünsche kamen, um seinen Platz einzunehmen. Sobald Gott  in euren Sinn kommt, wird er alles Böse darin vernichten. Gott (rama) und Wunsch (kama) können niemals gleichzeitig existieren. Gott und Lust gehen niemals miteinander einher. Wie konnten die Gopis da ein Körperbewusstsein haben, wenn sie den jungen, kleinen Kerl Krishna verehrten? Sogar weltliche Wünsche werden in höhere Sphären der Reinheit umgewandelt, wenn man sich Gott nähert. Erkennt, dass nichts, was der Rechtschaffenheit entgegensteht, die Gegenwart Gottes ertragen kann. Sathya Sai, 6. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MAI 2019

Das Wasser des Flusses mag dreckig sein, aber der Gottsuchende, der davon mit einem Mantra oder einer Hymne zum Lobe Gottes auf seinen Lippen nippt, wandelt es in heiliges Wasser um. Der Körper wird durch Bewegung und Arbeit gesund; der Geist wird gesund durch andächtige Kontemplation, Erinnerung an den göttlichen Namen (namasmarana) und durch regelmäßige, gut geplante Disziplin, die freudig angenommen und ausgeführt wird. Gewaltlosigkeit ist der Reis, Hingabe ist das Gram (Kichererbsenmehl), Sühne sind die Rosinen und Reue ist das Jaggery (unraffinierter Rohrzucker). Mischt alles gut mit dem Ghee (geklärte Butter) der Tugend. Das ist die Opfergabe, die ihr eurer gewählten Gottheit darbringen solltet, nicht das schäbige Zeug, das ihr aus Artikeln macht, die ihr für eine Paisa in den Läden bekommt! Die Gopis kannten diesen Geheimgang zum Herzen Gottes, weshalb sie Ihn schnell erkannten. Sathya Sai, 6. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2019

Ich habe misstönige Stimmen flüstern gehört: „Wenn Sathya Sai Baba wirklich göttlich ist, warum ist der Wasserspeicher in Bukkapatnam während des größten Teils des Jahres trocken?“ Einige von euch hier haben möglicherweise solche Aussagen von verantwortungslosen Menschen gehört, die keine Kenntnis vom Funktionieren der kosmischen Gesetze haben. Es ist wirklich eine absurde Idee! Warum sollte ich meine Gnade besonders diesem Wasserspeicher zuwenden? Gewährt meine Nähe zu Bukkapatnam eine größere Anhaftung? Nein! Das gesamte Universum ist mein. Alle Orte sind mir gleich nah, und wenn sie sich von guten Wegen abwenden, sind alle gleich weit weg! Nähe zu Gott kann niemals in Meilen gemessen werden. Wie kann die Bank die von ihnen gezogenen Schecks einlösen, wenn die Dorfbewohner keine Beträge an die Bank überweisen? Fragt  euch ernsthaft: Habt ihr Hingabe an Gott, Dienst an euren Nächsten und Glauben an eure spirituelle Praxis hinterlegt? Dann allein könnt ihr auf die Gnade zurückgreifen, die nur durch solche Anstrengungen gewonnen wird! Sathya Sai, 13. März 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. MAI 2019

Das Gold aus dem ein Fußkettchen gemacht wurde, kann das Gold für eine Krone auf dem Kopf einer Gottheit im Tempel werden, aber es muss im Tiegel geschmolzen und in eine Form gehauen werden.  Alle von euch haben gehört, dass Krishna der Gott mit der Flöte (murali-madhava) ist. Und was genau ist die Flöte? Ihr müsst die Flöte sein. Lasst den Atem Krishnas durch euch strömen, lasst entzückende Musik entstehen, die Herzen schmelzen lässt.  Gebt euch Ihm hin, werdet hohl, ohne Vorlieben, frei von Ego und ohne Wünsche. Dann wird Er kommen, euch zärtlich hochheben und euch, die Flöte, an seine Lippen legen und seinen süßen Atem durch euch blasen. Erlaubt es ihm, jedes Lied zu spielen, das er mag. Lasst euren Geist (mind) stets bei Krishna verweilen. Heiligt jedes Wort und jede Tat, indem ihr es mit der Liebe Krishnas oder des Namens und der Gestalt anfüllt, die ihr dem von euch geliebten Gott gebt. Sathya Sai, 6. September 1963     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MAI 2019

Ihr müsst demütig sein und dennoch stark, um der Versuchung zu widerstehen. Gebt nicht wie Feiglinge den listigen Andeutungen der Sinne nach. Eure Schulzeit darf nicht nur für die Aufgabe der Wissensansammlung genutzt werden und um bestimmte Fähigkeiten zu erwerben, die euch ein Einkommen verschaffen, mit dem ihr leben könnt. Sie muss auch genutzt werden, um die Kunst der Zufriedenheit und Ruhe, Gefasstheit und des Mutes zu erlangen. An der Schule müsst ihr auch den sehnlichen Durst nach dem Erkennen der Wahrheit der Welt und eures eigenen Selbst entwickeln. Eure Worte müssen wie Honig sein, euer Herz muss so weich wie Butter sein, eure Ansicht muss wie ein Licht sein – erhellend und nicht verwirrend.  Seid wie der Schiedsrichter auf dem Fußballfeld, beobachtet das Spiel, beurteilt es gemäß der niedergelegten Regeln ohne von Erfolg oder Niederlage dieser oder jener Mannschaft beeinflusst zu sein. Sathya Sai, 13. März 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MAI 2019

Als Krishna auf dem Kopf der Schlange Kaliya tanzte, wurde das ganze Gift ausgespien und die Schlange unterworfen. Im Übrigen sollte ich erwähnen, dass ihr euer Herz so weich und sanft wie die Haube der Schlange machen solltet. Wenn Gott verehrt wird, verschwinden die Welt und all ihre giftigen Ausdünstungen und ihr werdet zu ursprünglicher Gesundheit wiederhergestellt. Lasst den Namen und die Gestalt eures ausgewählten Gottes auf der Haube eures Herzens tanzen. Krishna hatte keine Anhaftung an Sinnesobjekte (vishayavasana), weshalb er in den  Teich eintauchen, auf die Haube der Schlange Kaliya springen, darauf herumtrampeln  und das Gift herauspressen konnte. Wie könnt ihr einen anderen aus dem Sumpf ziehen, der hineingefallen ist, wenn ihr selbst tief darin steckt? Lasst euch nicht fangen. Rettet euch, indem ihr nur den Namen Gottes ruft, der frei von Sinnesobjekten am Ufer ist. Haltet seine Hand, und er wird euch in Sicherheit herausziehen und ständig auf hartem Boden stehen lassen.   Sathya Sai, 6. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MAI 2019

Entwickelt ab heute edle Gefühle. Folgt dem heiligen Weg. Dann wird eure Zukunft gewiss sicher und beschützt sein. Wenn ich euch alle sehe, strömt mein Herz vor Glückseligkeit (ananda) über. Glück liegt in der Vereinigung mit Gott. Kontempliert Gott daher unablässig. Gebt Ängsten oder Sorgen niemals Raum. Denkt nicht: „Werde ich die Prüfungen bestehen?“ Gebt Verzweiflung und Mutlosigkeit unter keinen Umständen eine Chance. Habt keine schwachen Gedanken oder negative Einstellungen. Vertraut auf Gott. Aufrichtige Gebete zu Gott werden euch helfen, alles im Leben zu erreichen. Betet jeden Tag ernsthaft. Bemüht euch, eurem Inneren starken Glauben und Hingabe einzuträufeln, und teilt diese mit euren Mitmenschen. Erfüllt eure Pflicht und stellt euch mutig jeder Situation. Dann kommt das Ergebnis nicht umhin, positiv zu sein. Das macht Gott sehr glücklich. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe. Ich bin immer bei euch, in euch, über euch und um euch herum. Sathya Sai, 14. Januar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MAI 2019

Ihr solltet eine zielstrebige Hingabe für Gott haben. Euer Glaube sollte absolut und bedingungslos sein. Wenn euer Glaube unstet ist und mal hierhin und mal dorthin springt, werdet ihr verwirrt und ruhelos. Haltet eure Wünsche unter Kontrolle. Grenzenlose Wünsche werden euch von Gott entfernen, doch die Vernichtung der Wünsche führt euch zum Prinzip der Einheit. Ihr solltet täglich und kontinuierlich Tugenden entwickeln und ein gutes Leben führen. Versteht den Zweck von Bildung und handelt entsprechend. Nur dann wird euer Leben als Mensch sinnvoll sein. Eine Glühbirne kann Vieles erhellen. Ebenso kann ein mit Liebe angefülltes Herz viele Leben erleuchten. Die Gebildeten sollten nicht auf die Ungebildeten herabblicken. Wenn sie wirklich gebildet sind, werden sie alle gleich behandeln und Einheit entwickeln. Wo Einheit ist, da ist Reinheit. Wenn Einheit und Reinheit vorhanden sind, ist es euch bestimmt Göttlichkeit zu erfahren. Liebe ist die Grundlage für Einheit. Erkennt, dass Unterschiede auftauchen, wenn reine Liebe fehlt. Sathya Sai, 14. Januar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2019

Der Körper ist der Tempel (dehodevalaya), heißt es. Ihr geht in einen Tempel, in dem sich Gott im innersten Schrein befindet. Der Körper ist keine Masse aus Fleisch und Knochen; er ist ein Medium für Mantras, die euch retten, wenn ihr über sie meditiert. Ein Mantra ist ein heiliges Instrument, das nach langen Jahren des Kampfes verdient wurde und, ausgestattet mit Vernunft und Emotionen, zur Befreiung von Leid und Bösem eingesetzt werden kann. Ehrt es als solches und haltet es in gutem Zustand, damit es diesem hohen Zweck dienen kann. Behandelt es noch sorgsamer als Ziegelhäuser und bewahrt euch immer die Überzeugung, dass es ein Instrument ist, und mehr nicht. Verwendet es nur für den Zweck, für den es entworfen und euch gegeben wurde. Sathya Sai, 3. Februar 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2019

Der Körper ist der Tempel (dehodevalaya), heißt es. Ihr geht in einen Tempel, in dem sich Gott im innersten Schrein befindet. Der Körper ist keine Masse aus Fleisch und Knochen; er ist ein Medium für Mantras, die euch retten, wenn ihr über sie meditiert. Ein Mantra ist ein heiliges Instrument, das nach langen Jahren des Kampfes verdient wurde und, ausgestattet mit Vernunft und Emotionen, zur Befreiung von Leid und Bösem eingesetzt werden kann. Ehrt es als solches und haltet es in gutem Zustand, damit es diesem hohen Zweck dienen kann. Behandelt es noch sorgsamer als Ziegelhäuser und bewahrt euch immer die Überzeugung, dass es ein Instrument ist, und nicht mehr. Verwendet es nur für den Zweck, für den es entworfen und euch gegeben wurde. Sathya Sai, 3. Februar 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2019

Für das Erfüllen von Mutter Easwarammas drei edlen Wünschen habe ich nicht nur Puttaparthi, sondern auch alle umliegenden Dörfer mit Trinkwasser versorgt. Die kleine Schule, die ich errichtet habe, ist jetzt eine große Universität. Das kleine Krankenhaus, das ich gebaut habe, ist eine Spezialklinik geworden. Mutter Easwaramma vergoss Freudentränen, als sie sah, dass ihre einzigen Wünsche in solch großer Weise erfüllt worden waren. Sie führte ein Leben in Glück und Zufriedenheit und tat friedvoll ihren letzten Atemzug. Die wichtigste Pflicht jedes Kindes ist es, die Wünsche seiner Mutter zu erfüllen und sie glücklich zu machen. Zweitens: Dient allen auf bestmögliche Weise. Ihr müsst keine Aktivitäten des Dienens jenseits eurer Mittel und Kapazitäten ausführen. Drittens: Spendet euren Nachbarn Trost, wenn ihr seht, dass sie leiden. Versucht ihnen zu helfen und sie glücklich zu machen. Das ist es, was ich von euch erwarte.  Ich ermahne euch alle, diese drei Prinzipien des Dienens zu praktizieren, Glück zu erleben und es mit allen zu teilen. Sathya Sai, 6. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MAI 2019

In der Welt gibt es keine größere Liebe als die Mutterliebe. Sie ist mit immenser Kraft durchtränkt. Aber solch ein heiliges Prinzip wie Mutterliebe wird heutzutage vernachlässigt. Mütter werden wie Bedienstete behandelt. Wenn die Eltern altern, sollte man sich mit Liebe und Fürsorge um sie kümmern. Stattdessen werden sie ins Altersheim geschickt. Dem, der seine Eltern schlecht behandelt, ist es bestimmt ein ähnliches Schicksal durch die Hände seiner Kinder zu erleiden. Wie das Gefühl so das Ergebnis (yad bhavan tad bhavati). Welche Handlungen ihr auch ausführt, sie kommen zu euch als Reaktion, Reflexion und Resonanz zurück. Liebt eure Mutter. Dann werdet ihr von allen geliebt. Wie der Samen so der Sämling. Entwickelt deshalb zu allererst heilige und selbstlose Liebe. Achtet darauf, eure Liebe nicht mit Selbstsucht und Eigeninteresse zu beschmutzen.  Wenn alle reine Liebe miteinander teilen, wird die ganze Welt mit Glück, Friede und Freude angefüllt. Sathya Sai, 6. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2019

Bloß eine menschliche Gestalt zu haben, macht einen noch nicht zum Menschen. Es ist das Benehmen und Verhalten, das zählt, nicht wahr? Gleichermaßen macht das bloße Anhäufen von Buchwissen einen nicht wirklich gebildet. Solch eine weltliche Bildung ist von ihrer Natur her negativ.  Man muss zwischen Bildung und Educare unterscheiden. Bildung bezieht sich auf körperliche und mentale Ebenen. Während Bildung informationsorientiert ist, orientiert sich Educare an Transformation. So wie die Flüsse, etwa der Krishna und die Godavari, ihre Quelle im Meer haben, hat Bildung ihre Quelle in Educare. Physisches und weltliches Wissen korrespondiert mit Bildung. Educare bezieht sich auf unsere inneren Gefühle und die Reinheit des Herzens. Das ist die Essenz von Educare. Selbst wenn ihr einige Abschlüsse erlangt, könnt ihr nicht wirklich als gebildet bezeichnet werden, wenn es euch an der Reinheit des Herzens mangelt. Sathya Sai, 14. Januar 2006        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2019

Jeder von euch muss sein eigenes Herz zu einem Prasanthi Nilayam machen. Transformation muss ab genau diesem Augenblick beginnen. Analysiert eure Worte, Taten und Gedanken und werdet die schlechten los, die euch und anderen schaden. Fördert Tapferkeit (sahana), stabilen Frieden (shanti) und sprecht die Wahrheit (satya). Zurzeit flattert euer Verstand und kauert sich auf alle möglichen Dinge im Universum. Er weigert sich, nur bei einem Gedanken zu bleiben – bei Gott. Wie die Fliege, die auf Schönem und Faulem sitzt und die Möglichkeit ablehnt, auf  heißer Asche sitzen zu bleiben, flieht auch euer Verstand von allen Gedanken an Gott. Die Fliege wird vernichtet, wenn sie sich aufs Feuer setzt. Ebenso wird euer Verstand vernichtet, wenn er bei Gott verweilt. Ein Wunsch ist aus genau demselben Stoff gemacht wie euer Verstand. Wenn der Verstand nicht mehr existiert, werdet ihr frei. Das Wünschen endet, wenn Gott den Verstand erfasst. Der Tod des Verstandes und das Eingehen in Gott wird Mano-Nigraha genannt. Sathya Sai, 26. September 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MAI 2019

Die Liebe, die ihr Männern, Frauen und Dingen entgegenbringt, muss in reinen Gottesdienst veredelt werden. Dann wird sie in Liebe zu Gott (bhakti) umgewandelt. Überzeugt euch davon, dass Gott in euch als der Wagenlenker existiert, der die Zügel der fünf Pferde (der Sinne) in der Hand hält und euch ständigen Rat gibt, so wie er es tat, als Arjuna um Führung und Geleit zu ihm betete. Dann wird es euch leicht fallen, euch davon zu überzeugen, dass der derselbe Wagenlenker alle anderen Menschen und sogar alle Wesen führt und leitet. Wenn ihr in diesem Glauben gefestigt seid, werdet ihr frei von Hass und Bosheit, Gier und Neid, Ärger und Anhaftung sein. Betet zu Gott um Stärkung dieser Überzeugung und dieses Glaubens; er wird eure Augen für die Wahrheit öffnen und euch offenbaren, dass er der Ewige Wagenlenker (sanathana sarathi) in allen ist. Diese Offenbarung wird euch unvergleichliches Glück (ananda) und die Verwandtschaft mit der Mannigfaltigkeit der Schöpfung schenken. 31. Juli 1967      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. APRIL 2019

Ein Zuckerklumpen süßt jeden Wassertropfen in einer Tasse; das Sehen durch die Augen der Liebe macht jeden freundlich und charmant. Die einfachen Kuhhirtinnen von Gokul sahen einander als Krishna an – derart war ihre überwältigende Liebe für die Göttliche Inkarnation. Das Bhagavatam, in dem ihre Liebe und die Liebe vieler anderer Gotthingegebener beschrieben ist, ist das Lehrbuch der göttlichen Liebe – Bhakti. Beginnt an diesem Tag, in diesem Augenblick mit liebendem Dienst. Jede Handlung wird euch zur nächsten drängen, weil die Freude so inspirierend ist. Die Tat des Dienens darf nicht durch Werbung oder getragene Kosten beurteilt werden.  Das Bedürfnis des Empfangenden, das Gefühl (bhava) des Dienenden – sie sind entscheidend darüber, ob die Tat Gold oder Blei ist. Füllt alle eure Handlungen mit Liebe an. Lasst niemanden als Resultat eurer Gedanken, Worte oder Taten den leisesten Schmerz erleiden. Lasst dies eure spirituelle Übung (sadhana) sein. Das wird euch gewiss helfen, das Ziel zu erreichen. Sathya Sai, 24. Mai 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. APRIL 2019

Der innere Antrieb eines Menschen, seine Mutter zu lieben, ist ein Ausdruck der göttlichen Natur dieser Person. Wenn es keinen Funken des Göttlichen im Menschen gäbe, liebte er seine Mutter überhaupt nicht. Ein Mensch, der einen anderen liebt, ist ein Theist, ganz gleich ob er in einen Tempel oder eine Kirche geht oder nicht. Ihr schreitet vom Bekannten zum Unbekannten voran. Dann weitet sich diese Liebe in immer weiteren Kreisen aus, bis sie die ganze Natur umfasst! In ihrer reinen Form, kann sich sogar das Abpflücken eines Blattes von einem Baum so auf euch auswirken, dass ihr zweimal nachdenkt! Die grüne Vitalität des Baumes ist ein Zeichen des göttlichen Willens, der dessen Wurzeln tief in die Erde sendet. Die Wurzeln sichern der Baum vor Stürmen und halten ihn gegen das gewaltsame Zerren des Windes fest.  Wenn die Wurzeln der Liebe in einem Menschen ebenso tief in den Ursprung des Göttlichen in seinem Inneren hineinreichen, kann kein Sturm des Leids ihn erschüttern. Sathya Sai, 24. Mai 1967   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. APRIL 2019

Warum konkurriert und streitet ihr? Einer von euch arbeitet vielleicht in einem Büro, ein anderer in einem Geschäft und ein Dritter im Pressewesen – warum sollte das von Bedeutung sein? Habt nicht das Gefühl, dass eure Rolle gering und die eines anderen hoch sei. Seid nicht deprimiert, wenn ihr findet, dass eure Rolle minderwertiger sei; seid nicht stolz, wenn ihr entdeckt, dass eure Rolle wichtig ist. Gebt euer Bestes, ganz gleich, welche Rolle euch zugeteilt ist. Engagiert euch mit Hingabe, Disziplin und Pflichtgefühl in spirituellen Übungen (sadhana). Auf diese Weise wird Gnade zuteil. Warum solltet ihr ebenso intensiv von materiellen Wünschen fasziniert sein? Wann beginnt ihr, euch nach dem Ewigen, Unendlichen und Universellen zu sehnen? Eines Tages müsst ihr den Körper aufgeben, den ihr genährt und gepflegt habt. Wie lange könnt ihr alles, was ihr verdient und besessen habt, mit Stolz behalten? Triviale Gedanken und Wünsche führen nur zu Sorgen; heilige Gedanken und Wünsche gewähren Frieden. Fördert gute und segenbringende Gefühle und Gedanken. Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. APRIL 2019

Nahrung ist die Medizin für die Krankheit des Hungers und Wasser für die des Durstes. Für die Krankheit des Kreislaufs von Geburt und Tod (bhava-roga) ist Bhagavan die Medizin. Für die Krankheit des Verlangens ist Weisheit (jnana) bestimmt. Für die Krankheit des Zweifels, der Verzweiflung und des Zögerns, welche Begleiterkrankungen spirituell Suchender sind, ist anderen Gutes tun (paropakara) das wirksamste Heilmittel.  Für die häufigste Infektion, Rast- und Ruhelosigkeit (ashanti), sind Bhajans die natürliche Behandlung. Die Organisation muss sich der Bereitstellung dieser Heilmittel für die Leidenden widmen. Die Organisationen müssen derart sein, dass die Mitglieder in ihnen angenehme Orte sehen, um ihre spirituellen Übungen (sadhana) zu vertiefen, ihre Tugenden zu fördern und ihr Ego durch den Kontakt mit Arbeitern zu überwinden, die von der leisesten Spur dieses tödlichen Giftes frei sind. Wird das erreicht, ist ihr Erfolg gewiss. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. APRIL 2019

Ich fühle mich verletzt, wenn jemand Indien rückständig oder arm nennt. Es mag sein, dass manche Menschen sich der Methoden des Reichwerdens nicht bewusst sind oder sich nicht darum kümmern, sie anzunehmen.  Aber die meisten Menschen kennen die Mittel, inneren Frieden zu bekommen. Ihr solltet durch euer Leben zeigen, dass spirituelle Disziplin einen glücklicher und mutiger macht, die Schlacht des Lebens zu führen.  Das ist in der Tat euer großes Glück. Die Welt leidet heute an zu viel Wissen; Tugend hat nicht in Relation zum Wissensfortschritt zugenommen. Das ist die Hauptursache des Elends der menschlichen Gesellschaft. Von den beiden Reifen des Fahrrads, das die Menschheit fährt, ist der Reifen der Göttlichkeit (brahman) platt und muss aufgefüllt werden, indem man ihn mit dem Namen Gottes aufpumpt. Mit einem platten Reifen könnt ihr nicht weit fahren, Sucht deshalb heilige Gesellschaft auf, fördert gute Aktivitäten und erlangt dadurch Freude! Sathya Sai, 30. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. APRIL 2019

So wie ein Fisch nur leben kann, wenn er im Wasser eingetaucht ist und das Element überall um sich herum spürt, ist auch der Mensch ein Tier, das nur leben kann, wenn es in Glückseligkeit eingetaucht ist. Man darf Glückseligkeit nicht nur zu Hause, in der Gesellschaft oder in der Welt haben, sondern mehr als alles andere im Herzen. Tatsächlich erzeugt Glückseligkeit im Herzen überall Glückseligkeit. Das Herz ist die Quelle der Glückseligkeit. Diese Quelle muss durch ständige Meditation, Rezitation des Gottesnamens und das zeitweilige Verweilen in Seiner Herrlichkeit, der Gnade und den unerschöpflichen Manifestationen Gottes berührt werden. Haltet am Ziel fest. Der Gläubige sollte niemals umkehren. Gebt Zweifeln oder Verzweiflung niemals nach. Ein Autofahrer konzentriert sich auf die Straße und ist bestrebt, sich und andere nicht durch einen Unfall zu gefährden. Hier führt Angst zu Zielgerichtetheit. Liebe ist eine größere Kraft, die Konzentration unterstützt. Mit fester und entschlossener Liebe wird die Konzentration intensiv und unerschütterlich. Sathya Sai, 23. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. APRIL 2019

So wie ein Fisch nur leben kann, wenn er im Wasser eingetaucht ist und das Element überall um sich herum spürt, ist auch der Mensch ein Tier, das nur leben kann, wenn es in Glückseligkeit eingetaucht ist. Man darf Glückseligkeit nicht nur zu Hause, in der Gesellschaft oder in der Welt haben, sondern mehr als alles andere im Herzen. Tatsächlich erzeugt Glückseligkeit im Herzen überall Glückseligkeit. Das Herz ist die Quelle der Glückseligkeit. Diese Quelle muss durch ständige Meditation, Rezitation des Gottesnamens und das zeitweilige Verweilen in Seiner Herrlichkeit, der Gnade und den unerschöpflichen Manifestationen Gottes berührt werden. Haltet am Ziel fest. Der Gläubige sollte niemals umkehren. Gebt Zweifeln oder Verzweiflung niemals nach. Ein Autofahrer konzentriert sich auf die Straße und ist bestrebt, sich und andere nicht durch einen Unfall zu gefährden. Hier führt Angst zu Zielgerichtetheit. Liebe ist eine größere Kraft, die Konzentration unterstützt. Mit fester und entschlossener Liebe wird die Konzentration intensiv und unerschütterlich. Sathya Sai, 23. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. APRIL 2019

Die Menschwerdung dient dazu, Rechtschaffenheit (dharma) zu fördern, sie abzugrenzen und zu führen und dem Menschen den wahren Weg zu wunschloser Aktivität zu weisen. Der Arzt diagnostiziert zuerst die Krankheit. Dann verschreibt er den Behandlungsverlauf. Auch ihr müsst  euch der Diagnose eurer Krankheit unterwerfen, also Elend, Mühen und Schmerz. Forscht angstfrei und sorgsam, und ihr werdet herausfinden, dass ihr euch fälschlicherweise mit dem Vorübergehenden, dem Frivolen, dem Armseligen identifiziert und dass diese Anhaftung euch den ganzen Kummer und all die Sorgen bereitet hat, während eure grundlegende Natur Glückseligkeit ist. Ihr müsst erkennen, dass sowohl Freude als auch Kummer wie weiße und dunkle Wolken am blauen Himmel vorübergehende Phasen sind, und ihr müsst lernen Wohlstand und Ungemach mit Gleichmut zu behandeln. Wenn ihr eure Zeit gut nutzt, kann der Unwissende (pamara) zu einem Asketen der höchsten Ordnung (paramahamsa) werden, und dieser Asket kann auch eins werden mit Gott, der Universellen Substanz und Basis (paramatma). Sathya Sai, 23. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. APRIL 2019

Die spirituellen Übungen (sadhana), die ihr vielleicht ausführt, können mit dem Umwandlungsprozess von Milch in Butter verglichen werden. Euer menschlicher Körper ist euer Heim. Euer Herz ist das Gefäß, in dem die Milch des Bewusstseins auf dem Herd der Hingabe gekocht wird. Der Deckel dieses Gefäßes ist Ernsthaftigkeit (shraddha). Wenn das Feuer der Unterscheidungsfähigkeit (viveka) angezündet wird, steigt die Sahne des Verstehens aus der kochenden Milch auf. Damit verhindert wird, dass die Katze Täuschung (maya) die Milch stiehlt, muss die Tür vom Tor der Weisheit (sujnana) versperrt werden. Nachdem die Milch sich durch  ihre Ruhe (shanti) abgekühlt hat und die Buttermilch des göttlichen Namens hinzugefügt wird, entsteht der Quark der göttlichen Gnade. Wenn dieser Quark mit dem Stab des Wissens und dem Band der Liebe gequirlt wird, wird die Molke der Unwissenheit abgesondert und die Butter der Wirklichkeit des Selbst (atman) zeigt sich. Eine so verwirklichte Seele erlangt schließlich Einheit mit dem Göttlichen. Sathya Sai, 23. Februar 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2019

Ihr solltet bereit sein, den Wechselfällen des Lebens mit festem Glauben an Gott zu begegnen. In den Zeiten der Schwierigkeiten wird an Gott gedacht. Sich Schwierigkeiten mit festem Glauben zu stellen, ist eine spirituelle Disziplin für sich. Obwohl Rama der Sohn des Kaisers Dasaratha und der Schwiegersohns von König Janaka war, musste er sich um der Rechtschaffenheit willen vielen Prüfungen im Leben stellen. Die Pandavas gingen durch zahlreiche Schwierigkeiten, um an der Rechtschaffenheit festzuhalten, und daher bleiben ihr Name und ihr Ruhm für immer bestehen. Ihr solltet zu Gott beten, um euch die Kraft zu geben, alle Schwierigkeiten zu ertragen und allen Schwierigkeiten zu begegnen. Wenn ihr nur ein Atom von der Gnade Gottes habt, kann ein Berg von Schwierigkeiten überwunden werden. Caitanya erklärte: „Wenn ein Bruchteil der Zeit, die mit Sorge um Reichtum, Vorsorge, Frau, Kinder, Freunde und Geschäfte verbracht wird, für die Kontemplation der Füße des Göttlichen genutzt wird, kann man den Botschaftern des Todes ohne Angst entgegentreten und das Meer des weltlichen Seins (samsara) überqueren. Sathya Sai, 14. April 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2019

Beim Streben nach einem guten und frommen Leben begegnet man vielleicht vielen Schwierigkeiten und Beunruhigungen. Diejenigen, die andere hassen, werden letztlich von ihrem eigenen Hass erschöpft. Viele Zweifel und Fragen tauchen auf. Nur wenn man allen Schwierigkeiten direkt begegnet und Probleme mit Geduld und Tapferkeit ertragen werden, können wir die wahre Natur der Wirklichkeit verstehen. Die transformierende Kraft der Liebe ist grenzenlos. Der Heilige Paulus, der ursprünglich ein unverbesserlicher Kritiker von Jesus war, wurde durch Christus‘ Liebe in den größten Apostel Jesu verwandelt. Reine Liebe wird niemals den Kräften von Neid und Hass unterliegen, wie machtvoll sie auch sind.  Selbstlose Liebe wird sie gewiss besiegen. Ihr solltet es nicht zulassen, dass ihr in irgendeiner Weise von Schwierigkeiten und Leid, Zweifeln und Enttäuschungen überwältigt werdet. Ihr müsst Glauben haben. Habt Vertrauen in euch selbst und strebt danach, Gottes Liebe richtig zu verstehen. Sich diese Liebe zu sichern, ist das heilige Ziel des menschlichen Lebens. Sathya Sai, 25. Dezember 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2019

Liebe ist ein anderer Name für Rechtschaffenheit (dharma). Wahre Liebe ist unbezahlbar. Sie hat keine Spur von Selbstsucht in sich. Sie ändert sich nicht im Zeitablauf. Sie ist rein und unbefleckt. Sie wächst immer und vermindert sich niemals. Sie ist spontan. Gottes Liebe ist spontan; sie ist frei von Selbstsucht, standhaft und immer vollkommen. Gewöhnliche menschliche Liebe wird von selbstsüchtigen Erwägungen motiviert. Sie unterliegt dem Wandel, der Veränderungen von Zeit und Umständen unterliegt. Für Menschen, die in selbstsüchtiger Liebe versunken sind, ist es schwierig, die Größe selbstloser göttlicher Liebe zu verstehen und zu erkennen. Liebe trägt den Mantel der Wahrheit, und wer mit Wahrheit verheiratet ist, bleibt immer jung und stark, sagen die Hinduschriften. Auch die Bibel verkündet, dass der Körper durch das Festhalten an der Wahrheit gekräftigt wird. Wahrheit sollte nicht auf das Sprechen beschränkt werden. Sie muss sich im Handeln ausdrücken. Nur wer in Wort und Tat wahrhaftig ist, kann als echter Mensch angesehen werden, sagt der Prophet Mohammed. Sathya Sai, 25. Dezember 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2019

In der Bibel steht geschrieben, dass Jesus die Füße seiner Jünger wusch. Als sie ihn fragten, warum er das tue, antwortete Jesus: „Ich wasche eure Füße als euer Diener, damit ihr lernt der Welt zu dienen.“ Jedes Individuum ist anfänglich ein Bote Gottes. Wenn es seine Pflichten als Bote erfüllt, erkennt es, dass es Gottes eigenes Kind ist, und dann erreicht es die Einheit mit Gott. Gottes Liebe ist grenzenlos und universell, anders als menschliche Liebe, die eng und selbstsüchtig ist.  Gott fördert Liebe in allen durch seine Liebe. Swamis Liebe ist jenseits des Verstandes. Sie ist unbegrenzt und unveränderlich. Diejenigen von euch, die von göttlicher Liebe genährt wurden, sollten sich nicht ihrer Wohltat entziehen. Ich ersuche nichts, ich erlege keine Härten auf. Wenn ihr die wahre Natur von Swamis Liebe versteht und diese Liebe dazu nutzt, euch selbst in eine Verkörperung der Liebe zu transformieren, werdet ihr ein Vorbild für die Welt! Sathya Sai, 25. Dezember 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. APRIL 2019

Gott ist in eurem Herzen. Wohin ihr auch geht und was ihr auch tut, Gott weiß es, auch wenn ihr denkt, niemand bemerke es. Viele sorgen sich über vorübergehende Kleinigkeiten, die wie vorbeiziehende Wolken sind und manchmal euren Glauben und eure Hingabe ins Wanken bringen. Das ist nicht richtig. Gebt niemals die Hingabe auf. Wenn ihr eure Zeit damit verbringt, an Gott zu denken und seinen Namen zu rezitieren, werdet ihr niemals traurig werden. Folgt dem Diktum: „Sprecht die Wahrheit, folgt der Rechtschaffenheit (satyam vada dharmam cara).“  Dann ist es euch bestimmt, immer erfolgreich zu sein. Eure gute Arbeit wird Gottes Gnade unweigerlich hervorbringen.  Sünde und gute Verdienste entstehen nur durch eure eigenen Handlungen und kommen nicht von außen. Die Wahrheit ist in allen Ländern und zu allen Zeiten gleich. Wenn ihr der Wahrheit folgt, die Gott ist, werdet ihr unweigerlich nur heilige und rechtschaffene Handlungen ausführen. Göttliche Liebe fließt jedem zu, der rechtschaffen handelt. Denkt daran, dass rechtschaffene Handlungen (dharma) immer mit selbstloser Liebe (prema) Hand in Hand gehen müssen. Sie sind bedeutungslos, wenn sie getrennt voneinander ausgeführt werden. Sathya Sai, 18. April 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2019

Bemüht euch, die Größe eurer alten Kultur und euren alten Traditionen zu verstehen. Respektiert sie. Seid gegenüber Ältesten und Gästen, die euer Haus besuchen, niemals unhöflich. Ob eure Eltern zu Hause sind oder nicht, bietet euren Gästen einen Sitzplatz an und gebt ihnen ein Glas kaltes Wasser oder Buttermilch. Sprecht liebevoll zu ihnen. Wie viele Kinder befolgen heutzutage solche edlen Praktiken? Selbst wenn ihr telefoniert, solltet ihr  liebevoll und respektvoll sprechen. Respekt bedeutet nicht nur „Hallo“ zu sagen. Ihr solltet mit Demut und Ehrerbietung euren Gruß – Namaskara – darbringen. Na-Maskara bedeutet, anderen ohne eine Spur von Ego und Anhaftung (ahamkara und namakara) Respekt zu erweisen. Unsere Schriften empfehlen euch, eure Mutter, euren Vater, Lehrer und Gast als Gott zu verehren. Entwickelt und praktiziert Demut, Liebe und Verehrung wie es die alten Inder (bharatiya) taten. Das ist das wahre Zeichen eines Gebildeten. Sathya Sai, 15. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2019

Dieses Jahr (1959) wird krumm (vikari) genannt! Seid also gewarnt! Lauft nicht abwegigen  Wünschen und schrägen Befriedigungen hinterher. Alle Wege, die in das Reich der Sinne führen, sind gewunden und liegen in der Dunkelheit; nur der Weg, der zu Gott führt, ist gerade. Entwickelt die Einstellung der Transparenz und der Geradlinigkeit in allem. Das wird das Selbst (atman) offenbaren. Geradlinigkeit wird es euch ermöglichen, den Einfluss von drei Eigenschaften (guna) auf euren Verstand (mind) zu überwinden. Die Behandlung, die ihr diesen Eigenschaften zukommen lassen müsst, besteht darin, sie so fein wie eine Paste zu mörsern, sodass ein neuer Geschmack von Glück (ananda) herauskommen kann –  genauso wie ihr Salz, Chili und Tamarinde zusammen mörsert, um ein leckeres Chutney für eure Mahlzeit zu erhalten! Keine einzelne Eigenschaft darf dominieren; alle müssen gebändigt und umgeleitet werden, um den See der Glückseligkeit (ananda) in eurem Herzen zu füllen. Woher wisst ihr, dass ihr mit euren Bemühungen erfolgreich seid? Wenn eure innere Ausgeglichenheit und euer inneres Gleichgewicht durch äußere Höhen und Tiefen nicht gestört wird, ist das ein echter Erfolg. Sathya Sai, 12. April 1959  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2019

Dieses Jahr (1959) wird krumm (vikari) genannt! Seid also gewarnt! Lauft nicht abwegigen  Wünschen und schrägen Befriedigungen hinterher. Alle Wege, die in das Reich der Sinne führen, sind gewunden und liegen in der Dunkelheit; nur der Weg, der zu Gott führt, ist gerade. Entwickelt die Einstellung der Transparenz und der Geradlinigkeit in allem. Das wird das Selbst (atman) offenbaren. Geradlinigkeit wird es euch ermöglichen, den Einfluss von drei Eigenschaften (guna) auf euren Verstand (mind) zu überwinden. Die Behandlung, die ihr diesen Eigenschaften zukommen lassen müsst, besteht darin, sie so fein wie eine Paste zu mörsern, sodass ein neuer Geschmack von Glück (ananda) herauskommen kann –  genauso wie ihr Salz, Chili und Tamarinde zusammen mörsert, um ein leckeres Chutney für eure Mahlzeit zu erhalten! Keine einzelne Eigenschaft darf dominieren; alle müssen gebändigt und umgeleitet werden, um den See der Glückseligkeit (ananda) in eurem Herzen zu füllen. Woher wisst ihr, dass ihr mit euren Bemühungen erfolgreich seid? Wenn eure innere Ausgeglichenheit und euer inneres Gleichgewicht durch äußere Höhen und Tiefen nicht gestört wird, ist das ein echter Erfolg. Sathya Sai, 12. April 1959  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2019

Vishu ist ein Tag großer Freude für die Menschen in Kerala. Am Tag von Vishu nehmen die Menschen ein heiliges Bad und ziehen sich neue Kleidung an. Dann bringen sie ihren Ältesten Ehrerbietung entgegen und ersuchen ihren Segen. Denkt daran, dass bloß äußere Reinheit nicht reicht, ihr müsst auch euren Geist reinigen und innere Reinheit entwickeln. Das alles durchdringende Göttliche ist in euch und um euch herum gegenwärtig. Seht Gott in euch und fördert eine herzliche Beziehung zu allen. Wir müssen unseren Ältesten Ehrerbietung erweisen und ihren Segen erbitten. Mit allen muss eine gute Beziehung aufgebaut werden. Darin liegt die wahre Feier von Vishu. Schon in jungen Jahren sollte den Kindern die Größe unserer alten Kultur vermittelt werden. Sie sollten zu idealen Bürgern herangebildet werden. Sie sollten dazu erzogen werden, unsere traditionellen Werte zu praktizieren. Für alles ist Übung sehr wichtig. Die Verantwortung liegt bei den Eltern und Lehrern, die den Kindern beibringen müssen, sich an die alte Tradition zu halten. Sathya Sai, 15. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2019

Ihr müsst Pflichten erfüllen, die Gott euch anvertraut hat, und so die Zeit heiligen. Jegliche Handlungen, die wir ausführen, sind Widerspiegelungen unserer inneren Gedanken und Gefühle. Nehmt daher solche Handlungen vor, die euch und allen Menschen Freude bereiten. Wegen der Auswirkung des Kali-Zeitalters (yuga) arbeiten die Menschen nicht hart. Sowohl Gebildete als auch Ungebildete sind lethargisch geworden. Heute ziehen die Menschen es vor, ein leichtes Leben zu führen. Selbst Studenten wollen Prüfungen ohne großen Aufwand bestehen. Die Menschen wollen sich Arbeitsplätze sichern ohne hart zu arbeiten. Nachdem sie dies getan haben, wollen sie Gehälter ohne ihre Aufgaben angemessen zu erfüllen. Diese Einstellung ist nicht gut. Es heißt: Harte Arbeit bringt reiche Belohnungen (kashte phali). Die Belohnungen, die ihr erhaltet, stehen im Verhältnis zu den gemachten Anstrengungen. Seid pflichtbewusst. Bringt den Handlungen Ehrerbietung entgegen (tasmai namah karmane), damit eure Bemühungen sehr gute Ergebnisse erzielen, und arbeitet mit Aufrichtigkeit. Heiligt euer Leben, indem ihr rechtschaffene Handlungen ausführt. Sathya Sai, 15. April 2003    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. APRIL 2019

Sri Ramas Inkarnation als Mensch diente der Förderung von Frieden und Glück in der Welt. Sein Name ist sehr bedeutsam. Die drei Silben ‚R‘, ‚A‘ und ‚Ma‘ weisen auf die drei Ursachen des  menschlichen Lebens hin: begangene Sünden (papamu), erlebte Schwierigkeiten (thapamu) und Unwissenheit (ajnanamu). ‚Ra‘ steht für den Grundbuchstaben für Feuer (agni), ‚Aa‘ für den Mond und ‚Ma‘ für die Sonne. Agni zerstört alles und reduziert es zu Asche. Der Buchstabe ‚R‘ hat die Macht, alle Sünden zu vernichten, die ihr begangen habt; der Buchstabe ‚Aa‘ (der den Mond symbolisiert) hat die Kraft das Fieber zu kühlen, unter dem der Mensch leidet, und ihm Frieden zu schenken. ‚Ma‘ (Sonne) vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit und verleiht ihm das Licht der Weisheit. Daher hat der Name Rama die dreifache Kraft Sünden zu zerstören, Frieden zu schenken und Unwissenheit zu zerstreuen. Rezitiert den lieblichen Namen Rama mit einem reinen, unverdorbenen Herzen, in einem Geist selbstloser Hingabe, und erlöst euer Leben, indem ihr nach Ramas Idealen lebt. Sathya Sai, 14. April 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. APRIL 2019

Wahrheit (satya) und Rechtschaffenheit (dharma) sind die wichtigsten Konzepte im Ramayana. Die Veden, welche der wahre Lebensatem der Inder (bharatiya) sind, verkünden: „Sprich die Wahrheit und folge der Rechtschaffenheit (satyam vada dharmam cara)!“ Rama entschied sich, in den Wald zu gehen und Ayodhya zu verlassen, um das gegebene Wort seines Vaters zu ehren. Wahrheit ist das Fundament für die alle Rechtschaffenheit. Es gibt keine größere Religion als die Wahrheit. Rama stach hervor als ein Erhalter der Wahrheit, um das Versprechen seines Vaters zu erfüllen, die Traditionen seiner Ikshvaku-Dynastie zu wahren und sein Land um das Wohl der Welt wegen zu schützen. Alle, die sich Menschen nennen, sollten auf die gleiche Weise für die Wahrheit eintreten. Großen Seelen (mahatma) sind diejenigen, deren Handlungen, Gedanken und Worte in vollkommener Übereinstimmung sind. Schlechte Menschen sind diejenigen, deren Gedanken, Worte und Taten voneinander abweichen. Rama ist in der Tat ein Mahatma, der für undenkliche Zeiten der Anbetung würdig ist. Sathya Sai, 14. April 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2019

Mutter Gayatri hat drei Aspekte – Gayatri, Savitri und Sarasvati. Gayatri ist die über unsere Sinne herrschende Gottheit, Savitri die über das Lebensprinzip herrschende Gottheit und Sarasvati die über die Sprache herrschende Gottheit. Alle diese drei existieren im gleichen Prinzip der Wahrheit. Das Gayatrimantra beginnt mit ‚Om Bhur Bhuvah Suvah‘. ‚Bhur‘ bedeutet Materialisierung (Körper), ‚Bhuvah‘ bedeutet Schwingung (Lebensprinzip) und ‚Suvah‘ bedeutet Ausstrahlung, die den Atman repräsentiert. Aus der Sicht eines Wissenschaftlers kann Materie in Energie umgewandelt werden und umgekehrt. Aber aus meiner Sicht existieren Materie und Energie nicht getrennt voneinander. Beide sind untrennbar miteinander verbunden. In der Tat gibt es keine Materie auf dieser Welt; wo immer ihr hinseht, findet ihr nur Energie. Wahrheit, Rechtschaffenheit, Frieden und Vergebung sind allesamt Ausdrucksformen des Prinzips von Shakti (Energie). Wahrheit ist die Hauptursache. Es gibt nichts anderes als diese. Alle Fähigkeiten der Energie sind in dieser Wahrheit enthalten. Betrachtet Wahrheit also als eure Mutter und folgt ihr. Sathya Sai, 25. September 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2019

Mehr Dinge, mehr Hürden, mehr Hindernisse. Das Ansammeln von Sofas, Stühlen, Kinderbetten, Tischen und Kuriositäten stopft die Korridore voll und macht die Fortbewegungen langsam und riskant. Reduziert Wünsche und lebt einfach, das ist der Schlüssel zum Glück. Anhaftung zieht Trauer nach sich! Wenn der Tod verlangt, dass alles zurückgelassen wird und alle verlassen werden, werdet ihr von Trauer überwältigt sein! Seid wie der Lotos auf dem Wasser; auf dem Wasser, nicht im Wasser. Wasser ist für das Wachstum des Lotos notwendig, aber er lässt nicht zu, dass ein einziger Tropfen ihn benetzt. Die objektive Welt ist die Arena der Tugend und die Turnhalle für den Verstand. Verwendet sie nur für diesen Zweck. Erhöht sie  nicht zu einem höheren Status! Nehmt die einfache spirituelle Übung (sadhana) der Wiederholung des Gottesnamens (namasmarana) zusammen mit der Ehrfurcht vor Eltern, Ältesten und Lehrern und dem Dienst an Kranken und Armen auf. Seht alle und alles als eure gewählte Gestalt Gottes (ishtadevata) an. Das wird euer Herz mit Liebe anfüllen und euch Geistesstärke und Frieden geben. Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. APRIL 2019

Obwohl ihr die Wurzeln von Bäumen nicht sehen und nicht wissen könnt, wie weit, breit und tief sie in die Erde gewachsen sind, gießt ihr Wasser um den Stamm herum, damit es die Wurzeln erreicht, nicht wahr? Ihr erwartet, dass der Baum wächst und Früchte trägt, wenn das Wasser die Wurzeln berührt. Versteht ebenso, dass es Gott gibt, der die wahre Grundlage der Schöpfung ist. Betet zu ihm, und er wird euch Früchte über Früchte schenken. Die Hauptmittel, mit dem ihr euren Verstand (mind) von Ablenkungen löst und euch der Suche nach Gott hingebt, sind die Verbindung mit Gott (yoga) und Opferbereitschaft (tyaga). Das Verlangen (Kama) muss durch Tyaga und Rama (Gott) besiegt und durch Yoga gesichert werden. Verlangen verfärbt Intelligenz, pervertiert das Urteilsvermögen und schärft den Appetit der Sinne. Es legt der objektiven Welt einen falschen Köder. Wenn das Verlangen verschwindet oder sich auf Gott konzentriert, ist die Intelligenz selbstleuchtend, erstrahlt in ihrer ursprünglichen Pracht und offenbart Gott in allem und überall. Das ist wahre Selbsterkenntnis (atmasakshatkara)! Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2019

Mehr Dinge, mehr Hürden, mehr Hindernisse. Das Ansammeln von Sofas, Stühlen, Kinderbetten, Tischen und Kuriositäten stopft die Korridore voll und macht die Fortbewegungen langsam und riskant. Reduziert Wünsche und lebt einfach, das ist der Schlüssel zum Glück. Anhaftung zieht Trauer nach sich! Wenn der Tod verlangt, dass alles zurückgelassen wird und alle verlassen werden, werdet ihr von Trauer überwältigt sein! Seid wie der Lotos auf dem Wasser; auf dem Wasser, nicht im Wasser. Wasser ist für das Wachstum des Lotos notwendig, aber er lässt nicht zu, dass ein einziger Tropfen ihn benetzt. Die objektive Welt ist die Arena der Tugend und die Turnhalle für den Verstand. Verwendet sie nur für diesen Zweck. Erhöht sie  nicht zu einem höheren Status! Nehmt die einfache spirituelle Übung (sadhana) der Wiederholung des Gottesnamens (namasmarana) zusammen mit der Ehrfurcht vor Eltern, Ältesten und Lehrern und dem Dienst an Kranken und Armen auf. Seht alle und alles als eure gewählte Gestalt Gottes (ishtadevata) an. Das wird euer Herz mit Liebe anfüllen und euch Geistesstärke und Frieden geben. Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2019

   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2019

Vielleicht habt ihr schon in Pilgerzentren Wagenfeste (Rathotsavam) miterlebt. Riesige Tempelwagen werden mit Fahnen und Girlanden prächtig geschmückt, tapfere, starke Männergruppen ziehen die Tempelwagen zu den Klängen von Blaskapellen und  Muschelhörnern auf den Straßen und Tanzgruppen und Rezitationen heiliger Gesänge unterstreichen das Hochgefühl, das diese festliche Zeremonie hervorruft. Tausende drängen sich um den heiligen Wagen. Ihre Aufmerksamkeit wird natürlich auf die Unterhaltung gelenkt, aber sie fühlen sich nur dann am glücklichsten, wenn sie die Handflächen falten und sich vor der Statue im Wagen verbeugen. Der Rest ist alles Nebensache, sogar irrelevant. Der Körper ist im Verlauf des Lebens der Wagen und das Selbst (Atman) die darin aufgestellte Statue. Verdienen und ausgeben, lachen und weinen, verletzen und heilen und die verschiedenen Verrenkungen im täglichen Leben sind der Anbetung Gottes und der Vereinigung mit dem Herrn nur untergeordnet. Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. APRIL 2019

Kultur liegt im Sehen der Einheit in der Vielfalt mit einem tiefen Glauben an die Einheit des Lebens. Nährt euren Glauben an die Kaste der Menschheit und die Kultur der Liebe. Liebe bezieht sich hier nicht auf die körperliche Zuneigung, welche die Beziehung zwischen Ehefrau und Ehemann, Kindern und Eltern oder zwischen Freunden kennzeichnet. Obwohl der Sohn seine Mutter von ganzem Herzen geliebt hat, wirft er ihren Körper auf den brennenden Scheiterhaufen und übergibt sie nach ihrem Tod gnadenlose den Flammen. Kann solche Liebe wahre Liebe genannt werden? Alle diese Beziehungen können bestenfalls als ‚Anhaftung‘ bezeichnet werden! Anhaftungen sind wie vorbeiziehende Wolken, sie kommen mittendrin von irgendwo und vergehen mittendrin wieder. Aber Liebe existierte schon vor der Geburt und wird nach dem Tod bestehen bleiben. Vor der Hochzeit gibt es keine Liebe zwischen Mann und Frau und vor der Geburt des Kindes gibt es keine Liebe zwischen Mutter und Kind. Nur göttliche Liebe existiert vor der Geburt und dauert nach dem Tod fort. Sathya Sai, Summer Roses on Blue Mountains 1996, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. APRIL 2019

An Ugadi (indischer Neujahrstag) stehen die Menschen früh auf, nehmen ein heiliges Bad und ziehen neue Kleider an. Sie sind aber nur an äußerlicher Sauberkeit interessiert und kümmern sich nicht um die Reinigung ihres Herzen, das durch schlechte Gedanken und Gefühlen befleckt ist. Es ist ziemlich einfach, äußere Sauberkeit zu haben und neue Kleider zu tragen, aber das ist nicht der Zweck des Feierns von Festen. Die wahre Feier des neuen Jahres besteht darin, schlechte Eigenschaften aufzugeben und das Herz zu reinigen. Das menschliche Herz in seinem ursprünglichen Zustand ist höchst heilig und die Geburt eines Menschen schwer erreichbar. Nachdem die Menschen solch ein kostbares Leben erlangt haben, bemühen sie sich nicht, wie  wahre Menschen zu leben. Heute sind die Menschen ein Bündel von Wünschen geworden. Alle Zeit und Mühe wird in die Erfüllung der Wünsche investiert. Man sollte erkennen, dass nur das Vernichten von Wünschen zur letztlichen Glückseligkeit führt. Wahres Glück liegt im Zustand der Wunschlosigkeit. Sathya Sai, 13. April 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. APRIL 2019

Die Gefühle, die wir in Träumen erleben, verschwinden, wenn wir aufwachen. Die Dinge, die wir im Wachzustand sehen, sind auch nur von kurzer Dauer. Im Schlaf sind wir uns der Welt überhaupt nicht bewusst. Obwohl sich der Körper im Schlafzimmer befindet, ist der Traum direkt und dramatisch. Wir sehen uns zum Beispiel auf der Mount Road in Chennai beim Einkaufen! Also sind der Wachzustand, Traumzustand und der Tiefschlaf nur relativ und trügerisch wirklich. Sagen wir, ihr geht in der Dämmerung zum Wohnheim und singt Bhajans. Ein Junge in der ersten Reihe schreit plötzlich voller Angst: „Eine Schlange, eine Schlange!“ Seine Angst wird sich auf alle übertragen und euch zurücktreten lassen. Aber war es wirklich eine Schlange? Angenommen, ein Junge eilt nun mit einer brennenden Fackel herbei und sieht, dass es keine Schlange ist, sondern ein Seil! Unwissenheit (der Gedanke, es sei eine Schlange und die Angst) verursachten sie und das Wissen entfernte sie. Wenn die „Fackel“ die Welt erleuchtet, wird sich offenbaren, dass sie Gott ist. Sathya Sai, 8. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. APRIL 2019

Ein Dichter sang einst: „Während sie das Kind auf der Hüfte hielt, ging die Mutter auf der Suche nach dem Kind herum. Sie schaute jedem Kind ins Gesicht, um zu sehen, ob es ihres war. Sie ist eine unreife Frucht!“ Ihr alle sucht nach Gott genau wie diese Mutter. Warum eine unreife Frucht? Die unreife Frucht ist bitter, aber wenn sie reift ist, kommt die Süße hervor. Man kann nur reifen, wenn das Göttliche nach dieser Entdeckung in uns entwickelt wird. Lebt in Gott, mit Gott, von Gott und für Gott. Trinkt Gott, esst Gott, seht Gott und erreicht Gott. Gott ist die Wahrheit, die Substanz, das Herz des Menschen. Ihr zeichnet jetzt meine Ansprache auf einer Kassette auf.  Aber könnt ihr meine Stimme oder Worte auf der Kassette sehen? Nein. Wenn ihr die Ansprache abspielt, könnt ihr die Wörter hören. Ebenso ist der Körper das Tonband, die Stimme Gottes ist immanent. Stattet ihn mit Glauben aus und stimmt ihn mit Liebe ein. Dann könnt ihr meine Stimme und Worte in euch aufnehmen. Ein reines Herz, ein geläuterter Verstand und ein mit Gott angefülltes Bewusstsein werden euch helfen, auf die Stimme Gottes in euch zu hören. Sathya Sai, 8. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2019

Die Aussage, Gott sei die erste Ursache für alles ist bis zu einem gewissen Ausmaß richtig, aber ihr wurdet von ihm nicht in einen eisernen Käfig der Bestimmung gestoßen, aus dem es kein Entrinnen gibt. Beschuldigt nicht das  Schicksal oder die Sterne für eure Umstände. Er hat euch ebenso mit Unterscheidungsfähigkeit und Losgelöstheit ausgestattet wie mit einem Sinne für Ehrfurcht und Staunen. Ihr müsst sie nutzen, um ihn zu erreichen. Trotz eurer Bindung seid ihr nicht vollkommen unfähig. Eine Kuh, die mit einem Seil an einen Pfosten festgebunden ist, kann um diesen herumlaufen und in dem Bereich grasen, den das Seil zulässt. Wenn das ganze Gras in dem Radius gefressen ist, löst der Herr vielleicht den Knoten und bindet sie an einem anderen Pfosten fest! Grast frei soweit das Seil es erlaubt, aber begebt euch nicht weit vom Pfosten weg und zieht am Seil, denn dann löst ihr einen Schmerz an eurem Nacken aus. Sathya Sai, 24. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. APRIL 2019

Die Kapriolen des Verstandes sind sehr überraschend! Ohne eindeutige Form oder Gestalt unterstellt er die Form und Gestalt einer Sache, mit der er sich befasst. Es ist seine Natur von Wunsch zu Wunsch und einem Begehren zum anderen zu wandern. Deshalb verursacht er Verlust und Kummer, Nachteil und Depression. Seine Effekte sind sowohl positiv als auch negativ. Versteht deshalb die Charakteristika des Verstandes und erlernt Wege, ihn für euren ultimativen Vorteil zu beherrschen. Der Verstand ist anfällig für das Ansammeln von Erfahrungen und deren Aufbewahrung in seinem Gedächtnis. Er kennt die Kunst des Aufgebens nicht. Als Konsequenz  kochen Kummer, Unruhe und Elend weiter in ihm. Die meisten von euch engagieren sich in Bhajans, Gottesdienst und Meditation. Fragt euch: Ergießt sich oder schwingt euer Herz ernsthaft in spirituellen Übungen (sadhana)? Eifert ihr danach, ein kleines Sadhana durch einen höheren und edleren Zweck zu veredeln? Wenn nicht bleiben diese Aktivitäten rein physische Übungen! Wenn ihr eurem Verstand Opferbereitschaft lehrt, könnt ihr spirituell  gelassen werden! Sathya Sai, 8. Januar 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2019

  Solltet ihr, wenn ihr erklärt, Sai-Devotees zu sein, nicht strikt am Weg festhalten, der von Swami aufgezeigt wurde, und alle glücklich machen? Wenn ihr meinen Fußstapfen folgt, werdet ihr gewiss heilige Ergebnisse erreichen und euch einen guten Ruf erwerben. Gebt als Sai-Devotees Selbstsucht auf und weiht euer Leben dem Wohl der Gesellschaft. Der Weise Vyasa hat die Essenz der achtzehn Puranas (Schriften) in zwei Sätzen widergegeben: „Ihr macht euch verdient, indem ihr anderen dient, und begeht eine Sünde, indem ihr sie verletzt. (paropakaraya punyaya, papaya para peedanam).“ Das ist das Grundprinzip der indischen Kultur. Wenn ihr anderen helft, erhaltet ihr zehnfache Hilfe. Wenn ihr anderen schadet, werdet ihr zehnfachem Schaden ausgesetzt. Füllt euer Leben mit Liebe an. Hört auf, andere zu kritisieren. Respektiert sogar diejenigen, die euch hassen. Hass ist eine schlechte Eigenschaft. Er wird euch ruinieren. Werdet deshalb alles Schlechte los. Liebt alle. Helft den Armen und Notleidenden nach besten Kräften. Sathya Sai, 13. April 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2019

  Solltet ihr, wenn ihr erklärt, Sai-Devotees zu sein, nicht strikt am Weg festhalten, der von Swami aufgezeigt wurde, und alle glücklich machen? Wenn ihr meinen Fußstapfen folgt, werdet ihr gewiss heilige Ergebnisse erreichen und euch einen guten Ruf erwerben. Gebt als Sai-Devotees Selbstsucht auf und weiht euer Leben dem Wohl der Gesellschaft. Der Weise Vyasa hat die Essenz der achtzehn Puranas (Schriften) in zwei Sätzen widergegeben: „Ihr macht euch verdient, indem ihr anderen dient, und begeht eine Sünde, indem ihr sie verletzt. (paropakaraya punyaya, papaya para peedanam).“ Das ist das Grundprinzip der indischen Kultur. Wenn ihr anderen helft, erhaltet ihr zehnfache Hilfe. Wenn ihr anderen schadet, werdet ihr zehnfachem Schaden ausgesetzt. Füllt euer Leben mit Liebe an. Hört auf, andere zu kritisieren. Respektiert sogar diejenigen, die euch hassen. Hass ist eine schlechte Eigenschaft. Er wird euch ruinieren. Werdet deshalb alles Schlechte los. Liebt alle. Helft den Armen und Notleidenden nach besten Kräften. Sathya Sai, 13. April 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2019

Wertet eure Talente nicht ab. Wenn ihr tief in euch selber eintaucht, könnt ihr die Quelle aller Stärke entdecken. Millionen von Ameisen, die über einen Felsen krabbeln, können eine tiefe Furche entlang ihres Weges eingraben. Der winzige Fuß der Ameise hat diese Kraft. Ihr habt vielleicht gesehen, dass auf den Mauern um Dorfbrunnen Kuhlen auf Granitplatten entstehen, indem ständig Wasserkrüge darauf gestellt werden!  Die Krüge sind aus Ton gemacht, aber mit den Jahren tilgen sie selbst den härtesten Granit und verursachen da, wo sie stehen, Kuhlen!  Die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa) in euch ist keine unbedeutende Verkörperung (alpasvarupa)! Der Atman ist nicht anämmisch! Er ist ein kraftvoller Dynamo, der in der Lage ist, enorme Energie zu erzeugen. Euer spiritueller Lehrer (guru) zeigt euch das Ziel (guri), aber ihr müsst die Energie durch euren eigene spirituelle Anstrengung selbst erzeugen.    Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MÄRZ 2019

Ihr müsst eine untrennbare Verwandtschaft zu Gott fühlen, so untrennbar wie die Welle und das Meer. Ihr müsst dem Weg von Radha, Mira, Gouranga und Tukaram folgen. Ihr habt wirklich dieselbe Essenz, denselben Geschmack und dieselbe Eigenschaft wie das Meer, obwohl ihr den Namen und die Form der Welle besitzt. Solange die Butter in der Milch ist, ist sie dieser immanent und hat keinen getrennten Namen oder Form; aber wenn ihr sie trennt, hat sie einen Namen und eine Form, die sie von der Milch unterscheidet. Auch Ghee (geklärte Butter) hat im flüssigen Zustand keine bestimmte Form, aber wenn es hart wird, hat es eine. Wenn der göttliche Zustand (madhava-tattva) ebenso Gestalt annimmt, ist er ein Mensch (manava). Sathya Sai, 10. Oktober 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2019

Krishna zeigte, dass es euch bestimmt ist, den Sieg zu erringen, wenn ihr die spirituelle Übung (sadhana) der ständigen Gegenwart Gottes praktiziert. Macht Gott zu eurem Wagenlenker; er wird euch durch die größten Widrigkeiten lenken. Er hat weder Günstlinge noch Rivalen. Wie Feuer verbreitet er Wärme an alle in seiner Nähe.  Beschuldigt nicht ihn, wenn ihr euch nicht warm fühlt; beschuldigt euch selbst, weil ihr ihm fern seid. Seht euch Bhishma an: Er betete zu demselben Krishna, der gelobt hatte ihn zu töten, um ihm eine Schau seines göttlichen Glanzes zu vermitteln!  Das ist wahre Hingabe, echte Weisheit (jnana)! Krishna antwortete auf sein Gebet und segnete ihn. Hiranyakashipu sagte: „Er ist nirgendwo“, und so war Gott für ihn nirgendwo. Prahlada erklärte: „Er ist überall“, und Gott erschien aus der Säule und bestätigte seine Standhaftigkeit! Gott musste nicht herbeirennen, eine Säule finden und aus ihr herauskommen! Er war die ganze Zeit über da und machte sich nur sichtbar! Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2019

Jeder sucht jetzt Bequemlichkeit und Vergnügen; das ist das A und O aller Bemühungen. Wenn du einer Person sagst, dass sie essen kann, was auch immer sie will und so viel sie will, wird sie begeistert sein. Wenn du jedoch hinzufügst, dass sie in Folge eine Krankheit entwickeln kann, wird sie dich als Feind behandeln. Kontrolle oder gezügelte Lebensweise ist nie beliebt.  Stärke erhält man jedoch nur durch Kontrolle, Zurückhaltung und Regulierung. Du wirst nur stark und belastbar werden, wenn du Mühsal und Belastung willkommen heißt. Kämpfe und du erhältst die Kraft, erfolgreich zu sein. Suche dir das Fundament für das Gesehene im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat eine ungesehene, tiefe Grundlage, die bis in die Erde reicht. Diese gesehene Welt hat als Grundlage das unsichtbare Göttliche (Paramatma); dein Körper ist nur das Vehikel, durch das du diese Grundlage suchen, untersuchen und entdecken kannst! Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2019

Beschäftige dich jetzt mit spiritueller Disziplin, spirituellen Gedanken und begebe dich in spirituelle Gesellschaft. Vergiss die Vergangenheit und versuch dich wenigstens von jetzt an zu retten. Gib niemals Zweifel oder Unbeständigkeit Raum. Das wäre ein Zeichen von Unwissenheit. Vertraue einem Namen und der Form, die mit diesem Namen verbunden ist. Wenn du Shiva verehrst und Vishnu hasst, hebst du Plus und Minus auf, und das Nettoergebnis ist Null. Ich werde nicht den geringsten Hass auf einen Namen oder eine Form tolerieren. Die Frau muss den Ehemann verehren. Das heißt aber nicht, dass sie seine Eltern, Brüder oder Schwestern zu hassen hat. Du kannst den Herrn niemals durch Hass auf eine oder mehrere seiner vielen Formen und Namen erreichen. Wenn du den Gott, den ein anderer verehrt, verachtest, fällt die Verachtung auf deinen eigenen Gott zurück. Vermeide interne Unstimmigkeiten, Streit, Hass, Verachtung und die Suche nach Fehlern. Alles fällt auf dich zurück. Denke bitte immer daran, dass jeder ein Pilger ist, der ein und dasselbe Ziel hat. Einige gehen diesen Weg, andere einen anderen.  Sathya Sai, 10. Oktober 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. MÄRZ 2019

Der Adler wird von Krähen belästigt, solange er einen Fisch im Schnabel hat. Sie huschen an ihm vorbei, damit sie den Fisch aus seinem Schnabel stehlen könnten, und verfolgen ihn überallhin, wo er sich etwas ausruht. Endlich, wenn der Adler die Bindung an den Fisch aufgibt und ihn aus dem Schnabel fallen lässt, fliegen die Krähen davon und lassen den Adler ohne Belästigung frei weiterziehen. Gebt also die Sinnesfreuden auf, und die Krähen des Stolzes, des Neides, der Bosheit und des Hasses verschwinden, denn sie wollen nur Aas. Die Schlange bewegt sich in Windungen und nicht in einer geraden Linie. Auch Menschen bewegen sich auf krummen Wegen, wenn sie den Sinnen folgen. Übe ab jetzt Verzicht, damit du dich auf die Reise begeben kannst, wenn der Ruf kommt. Du weißt nicht, wann; deshalb sei bereit. Sonst wirst du in Tränen aufgelöst sein, wenn du an das Haus denkst, das du gebaut hast, an das Eigentum, das du angesammelt hast, an den Ruhm, den du erworben hast, und die kleinen Nichtigkeiten, die du gewonnen hast. Sathya Sai, 10. Oktober 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2019

Das Wesen des Geistes ist rein. Sinneseindrücke färben und beschmutzen ihn mit Vorlieben und Abneigungen. Der Geist eines Tieres wird nicht von den vielen Anhaftungen und Attraktionen, Aversionen und Abneigungen berührt, die den menschlichen Geist behindern und verfolgen. Die latenten Eindrücke (Vasanas) verzerren den Geist, der bereits durch die Schläge und Stöße gebeugt wurde und von Geburt zu Geburt darunter leidet. Aber es hat keinen Sinn, alle Schuld dem Geist zuzuschieben, denn er ist nur ein Wachmann. Mache dem Wachmann klar, dass der Herr dein Meister ist, dann gehorcht er nicht nur dem Herrn, der dein Meister ist, sondern sogar den Freunden und Gefährten des Herrn. Schließ dich der Gesellschaft der Guten und Ehrfürchtigen an und sieh, ob der Geist weiterhin widerspenstig ist. Er wird dir dann nicht mehr ungehorsam sein. Es geht hier nur ums Training. Wenn der Wachmann erfährt, dass du keine Beziehung zum Herrn hast, wird er ungehorsam und seine eigenen Abwege verfolgen! Wenn du auf der Seite des Herrn bist, wird der Wachmann zu deinem Helfer.  Sathya Sai, 25. Oktober 1961  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2019

Viele Menschen sind traurig und sagen: „Man sagt, dass die Sehnsucht nach einer heiligen Person (darshanam) die Zerstörung der Sünde (papa nashanam) ist. Nun, ich hatte nicht nur ein einziges Mal, sondern viele Male die Sehnsucht nach einem Darshan, und trotzdem hat mich mein böses Schicksal nicht verlassen, denn ich leide noch mehr als zuvor.“ Es ist wahr, dass du zu Mir gekommen bist, die Sicht des Göttlichen in menschlicher Form (darshanam) hattest und von da an frischen Samen gesät hast - Samen der Liebe, des Glaubens, der Hingabe, der guten Gesellschaft, der göttlichen Gedanken, der Erinnerung an Gottes Namen und so weiter. Du hast auch die Kunst der intensiven Kultivierung und Bodenvorbereitung gelernt. Dann hast du die Samen in ein gut vorbereitetes Feld in deinem gereinigten Herzen ausgesät. Musst du jetzt nicht auf die Ernte warten? Bis die neue Ernte reif ist, verzehrst du das bereits aus früheren Ernten gelagerte Getreide. Die Sorgen und Ängste sind die Ernten des früher angesammelten Getreides, das du gesammelt und gelagert hast; also trauere nicht und verliere nicht deinen Mut. Stattdessen halte fest an deinen spirituellen Übungen!  Sathya Sai, März 1963  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2019

Um den Pfad der Hingabe zu beschreiten, braucht man weder Gelehrsamkeit noch Reichtum, weder Reichtümer noch strenge Askese. Sag mir, welches waren der Stammbaum von Valmiki, der Reichtum von Kuchela, die Bildung von Sabari, das Alter von Prahlada, der Status von Gajaraja und die Verdienste von Vidura? Es war Liebe (Prema) - das war alles, was sie hatten, und das war alles, was sie brauchten. Die Gnade des Herrn ist wie der Ozean - weit und unbegrenzt. Durch deine spirituellen Disziplinen, deine Wiederholung eines Namens Gottes, Meditation und systematische Pflege der Tugend, wird diese Gnade in Wolken der Wahrheit umgewandelt. Diese Wolken regnen auf die Menschheit als Schauer von Liebe, die sich sammeln als Flut der Glückseligkeit (ananda) wieder in den Ozean der Gnade des Herrn zurückfließen. Wenn Liebe (prema) die Menschheit umarmt, nennen wir es Mitgefühl. Es nicht die Qualität von Mitleid, sondern von wahrem Mitgefühl; Mitgefühl, das die Menschen glücklich macht, wenn andere glücklich sind, oder unglücklich, wenn andere unglücklich sind.   Sathya Sai, 24. März 1958  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2019

Bitte den Herrn um die Beseitigung deiner irdischen Probleme. Darin liegt kein Fehler. Es ist viel besser, als andere zu fragen und Selbstachtung und Ehre zu verlieren. Um Stimmen oder Zustimmung zu fangen, greifen die Leute nach den Füßen von irgendwem. Wenn du aber zu Füßen des Herrn deinen Platz gefunden hast, wird das mehr Zustimmung bringen, denn die Menschen um dich herum werden lieber von einem Diener des Herrn geführt werden. Du kannst Mich immer am Telefon anrufen (durch ein Gebet), aber Ich werde nicht für die verfügbar sein, die keine aufrichtige und beständige Sehnsucht nach Mir haben. Für diejenigen, die sagen: „Nein! Du bist nicht mein Herr", zu denen sage ich „Nein". Zu denjenigen, die „Ja" sagen, sage auch Ich „Ja". Wenn Ich in deinem Herzen erreichbar bin, bin ich immer für dich telefonisch erreichbar. Aber denke daran, Ich habe meine eigenen Post- und Telefonsysteme. Die Anrufe gehen direkt und ohne Umwege, von Herz zu Herz. Es gibt Regeln und Vorschriften für den Betrieb dieses Systems, die die Schriften erklären; du kannst sie dort alle finden.     Sathya Sai, 29. Juli 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2019

Der Name des Herrn hat große Kraft. Durch die Wiederholung des Namens des Herrn können Seine Eigenschaften leicht erinnert werden. Heilige deine Zunge durch die Wiederholung Seines Namens. Sie muss auch liebevolle Ausdrücke verwenden, die Zufriedenheit und Freude verbreiten. Sei sehr achtsam mit deiner Sprache. Tiere haben Hörner, Insekten haben Stachel, Raubtiere haben Klauen, aber deine größte Waffe zu verletzen ist die Zunge. Die Wunden, die deine Zunge verursacht, können kaum wieder geheilt werden; sie eitern lange im Herzen. Sie können mehr Schaden anrichten als eine Atombombe. Sprich so, dass deine Sprache so süß wie deine Gefühle sind. Wähle wahre und angenehme Worte (Satyam bruyat; priyam bruyat). Sprich aber nicht unwahr oder übertrieben, nur weil du jemandem gefallen willst. Zynismus, welcher dich dazu verführt, über etwas in einer herabsetzenden Weise zu sprechen, um es zu diskreditieren, ist genauso schlecht wie Schmeichelei, die dich übertreiben und die Grenzen der Wahrheit überschreiten lässt. Sathya Sai, 29.Juli 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2019

er göttliche Name rettet und befreit! Er ist die Rüstung gegen die Angriffe von Stolz und Selbstmitleid. Wenn du die fromme Wiederholung eines heiligen Namens oder einer heiligen Formel auf systematische Weise beginnst, und dein inneres Auge auf die Form richtest, die den Namen veranschaulicht, wirst du auf viele Hindernisse, beunruhigende Gedanken und Verlockungen stoßen. Du solltest diese ignorieren, umgehen und mit Gleichmut behandeln. Stärke deine Gewohnheiten, halte dich an deine Disziplin, und arbeite an deiner inneren Kontrolle. Verbringe deine Zeit öfter in der Gesellschaft des Guten und des Göttlichen. Der widerspenstige Bulle muss durch einen Strick und Nasenring gezähmt werden. Er muss geschult und trainiert werden, um schwere Lasten zu ziehen und der gefügige Diener seines Herrn zu werden. Einige Leute verurteilen die sechs Leidenschaften als schlimme Feinde und raten dazu, sie aus dem Weg zu räumen. Aber Ich würde dir raten, sie als fügsame Diener bei dir zu behalten und sie umzuleiten, um für deine edlen Zwecke nützlich zu sein. Sathya Sai, 21. November 1962  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2019

Du kannst, wenn du eine Rede hältst, Glückseligkeit (ananda) nur weitergeben, wenn du selbst den Zustand von Ananda erreicht hast. Eine Flamme, deren Licht unter einem Topf mit fünf Löchern brennt, ist das Symbol einer Person, bei der die Flamme der Weisheit durch die fünf Sinne strahlt. Decke den Topf mit einem dicken Tuch ab und es wird kein Licht herausdringen. Das Tuch ist die Decke der Unwissenheit (ajnana) und von Faulheit und Trägheit (tamas). Entferne sie, und das Licht scheint schwach durch die Sinne, die fünf Löcher im Topf. Das ist das Symbol von Leidenschaft und Aktivität (rajas). Entferne den Topf selbst, das heißt, entferne die Identifikation mit dem Körper (dehatma-buddhi), dann leuchtet das atmajyoti (Licht des Selbst) voll und hell. Das göttliche Licht oder die göttliche Glückseligkeit ist immer da, aber es wurde durch den Topf und das Tuch behindert. Ananda ist dein Geburtsort, dein wahrer Stempel, deine Realität. Sathya Sai, 29. Juli 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2019

Seid nicht traurig und besorgt, wenn der Herr dich testet und du Prüfungen durchläufst; denn nur wenn du getestet wirst, kannst du dich deines Erfolges versichern oder dir deiner Grenzen bewusst werden. Du kannst dich dann auf die Themen konzentrieren, in denen du Mängel hast, und dich intensiver damit beschäftigen, so dass du bei einer erneuten Prüfung bestehen kannst. Lernt nicht im letzten Moment für eine Prüfung. Studiere weit im Voraus und sei bereit, mit dem erforderlichen Wissen und dem Mut und dem Vertrauen, die aus diesem erarbeiteten Wissen und deinen Fähigkeiten entstehen. Was du im Voraus gelernt hast, muss unmittelbar vor der Prüfung immer wieder im Kopf geprobt und durchgegangen werden. Das ist alles, was getan werden muss. Du wirst so gewiss als Sieger hervorgehen - dies ist der Weg zum Sieg.        Sathya Sai, 13. Juli 1984  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2019

 Es ist die Pflicht eines jeden Menschen dafür zu sorgen, dass sein Verhalten richtig ist und er ein rechtschaffenes Leben führt, unabhängig von Umständen! Verwandelt euer Herz, indem ihr es rein und heilig macht. Reinheit ist das wahre Merkmal eines jeden Menschen. Reinheit sollte sich in allem manifestieren, was du tust: in deinen Gedanken, in dem, was du siehst oder sagst, und in allem, was du tust. Nur wenn du solche Reinheit zeigst, kannst du wirklich Verkörperung des Göttlichen Selbst (Atmas) werden, welches du in Wahrheit bist! Dann verschwindet der Unterschied zwischen dem Göttlichen und dem Alltäglichen und alles wird göttlich. Der Unterschied zwischen Objekt und Subjekt wird ebenfalls verschwinden. Alles wird dann zum Ganzen (Purnam). Entscheide dich heute, deine Gedanken völlig auf Gott zu richten und danach zu streben, dein Herz und deine Sinne zu reinigen, damit du Selbstverwirklichung erreichen kannst. Sathya Sai, 13. Juli 1984  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. MÄRZ 2019

Gebildete Menschen scheinen keine Achtung vor moralischen Werten zu haben. Sie haben keine Dankbarkeit für jene, die ihnen in Zeiten der Not geholfen haben. Sie kümmern sich nicht um ihre Verwandtschaft und zögern nicht, ihnen Leid zuzufügen. Von Studenten, die viele Jahre höhere Bildung genossen haben, wird erzählt, dass sie sich auf unwürdige Art und Weise benehmen. Viele führen ein miserables Leben. Was ist der Wert einer Erziehung, die einen nicht befähigt, seine Pflicht gegenüber seiner Ehefrau und seinen Kindern zu tun? Zuerst ist es notwendig, die schlechten Eigenschaften zu eliminieren, die in derlei gebildeten Personen vorherrschen. Sie müssen auf den Pfad der Moralität und des rechten Verhaltens zurückkehren. Viele gebildete Menschen haben weder Furcht vor der Sünde noch Liebe zu Gott. Jene, die fromm erscheinen haben auch keine echten guten Qualitäten. Solch ein scheinheiliges Verhalten verdirbt die Atmosphäre überall und fördert Unordnung und Konfusion. Daher sollte jeder sich bemühen, schlechte Eigenschaften loszuwerden und sich göttliche Eigenschaften einprägen.   Sathya Sai, 2. April 1984  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2019

Schaut auf Glück und Unglück, auf Freude und Trauer, Verlust und Gewinn in gleichem Maße. Es sind Erzeugnisse der Natur, wie Hitze und Kälte, Sommer und Winter. Sie haben den Zweck zu dienen, so wie es in ähnlicher Weise die Höhen und Tiefen des Lebens sind, die uns Lehren geben. Tatsächlich werden wir ohne Rückschläge im Leben keine Göttlichkeit erfahren können. Ohne Dunkelheit können wir Licht nicht schätzen. Ohne Schwierigkeiten im Leben können wir seine Vorteile nicht genießen. Es ist der Mangel an Seelenfrieden, der uns zwingt, nach Mitteln zu suchen, um dauerhaften Frieden zu verwirklichen. Die Upanischaden haben erklärt, dass Unsterblichkeit allein durch Verzicht erreicht werden kann. Man sollte lernen, Verzicht zu üben, damit das Geheimnis des dauerhaften Friedens und der Glückseligkeit entdeckt wird.  Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2019

Tempel in Stein sollen an die Existenz Gottes erinnern. Wenn ihr einen Rechtsanwalt seht, werdet ihr an eure gerichtlichen Sorgen erinnert; wenn ihr einen Arzt seht, denkt ihr an eure Krankheit. Ebenso ist es, wenn ihr einen Tempel seht; ihr werdet an Gott erinnert. Was mich jedoch am meisten erfreut, das sind die dauerhaften Tempel in euren Herzen. Wahrer Gottesdienst besteht aus herzinniger Verehrung Gottes in jedem Menschen. Reinige den Tempel deines Herzens und widme dein Leben dem Dienen. So ein hingebungsvolles Dienen im Geiste des sadhanas ist es, was die Sai Organisation von allen anderen Organisationen unterscheidet. Die Menschen sprechen von Swamis vibhuti und Seinen Wundern, aber das wahre Wunder Swamis ist Seine grenzenlose Liebe, die unzählige Sai Devotees, Männer und Frauen, Jung und Alt, antreibt, selbstlosen Dienst in verschiedenen Formen zu leisten, um ihre Liebe für Sai auszudrücken. Praktiziert ununterbrochen Reinheit, Liebe und Entsagung und entdeckt selbst das Geheimnis von andauerndem Frieden und Freude.  Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2019

Die Beziehung zwischen Karma und Karma-Yoga sollte richtig verstanden werden. Gewöhnliches Karma (rechtschaffene Handlung), das mit Anhaftung oder Verlangen durchgeführt wird, verursacht Bindung. Dieselbe Handlung wird jedoch zu Karma-Yoga, wenn sie ohne den Wunsch, etwas dafür zurückzubekommen und selbstlos ausgeführt wird. Unser Leben sollte eine Kommunion mit dem Göttlichen werden (Yoga), nicht eine Krankheit (Roga – körperliches oder geistiges Leid). Heutzutage führen die meisten unserer Handlungen zu Kummer und Leid, weil sie mit sinnlichen Genüssen zusammenhängen. Die Befreiung von dieser Krankheit kann auf dem spirituellen Weg erlangt werden. Der spirituelle Weg besteht nicht nur darin, Bhajans zu singen oder Hymnen zu rezitieren. Das sind zwar gute Taten; aber nur Handlungen, die als vollständige Opfergabe an das Göttliche ausgeführt werden, können als spirituell betrachtet werden. Das Individuum, das sich im Unwissen über das Selbst befindet, ist wie die Knospe einer Blume, die noch nicht erblüht ist. Wenn die Blume blüht, verbreitet sie ihren Duft rund um sich herum; ebenso wird die Person, die die Göttlichkeit in sich verwirklicht hat, zu einer Quelle von Licht und Stärke!  Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. MÄRZ 2019

Wenn unsere Kleidung schmutzig wird, schämen wir uns, darin herum zu laufen und wechseln sie. Wir reinigen unsere Häuser regelmäßig und entfernen alle Verschmutzungen, um sie für Familie und Freunde sauber zu halten. Aber wenn der Geist und unser Herz verschmutzt sind, schämen wir uns nicht! Ist es nicht merkwürdig, dass wir uns so sehr um die Sauberkeit unserer Kleidung oder unseres Hauses sorgen, aber nicht um die Reinheit unserer Herzen und unseres Geistes, die unser gesamtes Leben beeinflussen? Um unser Herz und unseren Geist zu reinigen, müssen wir als erstes ein rechtschaffenes Leben führen. Unser Handeln muss auf Moral basieren. Andere zu missbrauchen oder ihnen Schmerzen zuzufügen, ist kein Zeichen menschlicher Natur. Das Böse, das wir anderen antun, fällt letztendlich auf uns zurück. Segensreiche Tage wie Feste sollten genutzt werden, um Vorsätze zu treffen, die unsere Lebensweise ändern und unser Verhalten reinigen, indem alle schlechten Eigenschaften aufgegeben werden.           Sathya Sai, 2. April 1984  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2019

Frauen der Gegenwart sind bereit, sich tausend Lügen anzuhören, haben aber nicht die Geduld, einer einzigen Wahrheit Beachtung zu schenken. Denkt einfach immer daran: Eine ehrliche Person, die mit Liebe spricht, ist besser als hundert Schmeichler. Junge Menschen sollten auch den Wert einer guten Gesundheit schätzen, und die Kraft, die sie in ihren jungen Jahren genießen, nicht unterschätzen. Gesundheit und Kraft sollten verwendet werden, um ein zielgerichtetes und selbstloses Leben zu führen und eine gute Gesundheit aufrechtzuerhalten, anstatt alle ihre Energien und Talente bei der Suche nach sinnlichen Objekten und unnützen Wünschen zu vergeuden. Ein böser Mensch in einem Dorf ist für die Gemeinde schädlicher als ein verschmutzter Teich! Denkt auch immer daran: Um euch die Gnade Gottes zu sichern, muss man ein rechtschaffenes Verhalten und Reinheit in Gedanken, Worten und Taten in sein Leben integrieren und sich daran halten. Güte und Mitgefühl sind das Markenzeichen eines wahren Menschen. Sathya Sai, 9. Februar 1984  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2019

Die Verbreitung von Dharma bedeutet nicht, Wissen über etwas zu verbreiten, das nicht bekannt ist. Ihr Hauptzweck ist die Förderung der Dharma-Ausübung. Nur diejenigen, die Dharma praktizieren, sind befugt, es zu verbreiten. Weil Dharma und Sathya (rechtes Handeln und Wahrheit) nicht von Personen propagiert wurden, die sie praktizieren, wurden sie sozusagen verdunkelt und sind nicht wahrnehmbar. Nur wenn sie im täglichen Leben praktiziert werden, werden ihre wahre Natur und ihr Wert verwirklicht. Eine Person wird nach der Art ihres Handelns beurteilt. Wenn man gut handelt, wird man als guter Mensch bezeichnet. Wenn die Handlungen schlecht sind, wird die Person als böse beschrieben. Die Qualitäten und Handlungen eines Menschen sind voneinander abhängig. Handlungen enthüllen Eigenschaften und Eigenschaften bestimmen Handlungen. Daher sollte sich jeder darum bemühen, sich durch die Entwicklung guter Eigenschaften zu reformieren. Sathya Sai, 7. Januar 1988

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2019

Betrachte den Fluss, wie er sich in den Ozean ergießt. Das Wasser des Ozeans steigt als Dampf auf, wenn die Sonne es erwärmt, und es formt Wolken, die wiederum als Regentropfen herniederkommen. Jeder Tropfen hat in sich die Sehnsucht, in den Ozean zurückzukommen, aus dem er vertrieben wurde. Aber das Gefühl der Individualität überwindet das Sehnen. Die Regentropfen sammeln sich und fließen als Bäche und Ströme, die anschwellen und den Flüssen zuströmen und dann die Ebenen überfluten. Schließlich mündet der Fluss in den Ozean und verliert seinen Namen, seine Form und Eigenschaften. Trotz aller Veränderungen, die der Fluss auf seiner Reise von Ozean zu Ozean erfahren hat, bleibt das Wasser Wasser – als Dampf, Wolke, Regen und Fluss. Namen, Formen und Qualitäten verändern sich, aber der Wesenskern bleibt erhalten. So auch der Mensch, der aus dem Ozean der Göttlichkeit auftaucht und dessen Geschick es ist, wieder mit ihm zu verschmelzen. Dies ist die Wahrheit. Dies ist die Realität. Das bist Du (That thou Art). Sei fest in diesem Glauben. Sathya Sai, 2. Januar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2019

Ihr habt vielleicht gehört, dass manche sagen, ich sei Sai Baba geworden, als mich der Skorpion gestochen habe. Nun, ich fordere jeden von euch heraus, von Skorpionen gestochen und in Sai Baba transformiert zu werden. Nein, der Skorpion hatte damit gar nichts zu tun! Ich bin als Antwort der Gebete von Weisen, Heiligen und spirituell Suchenden gekommen, um Rechtschaffenheit (dharma) wiedereinzusetzen. Wenn es ein Zeichen leichter Unruhe gibt, erscheint der Polizist. Wenn der Mob unbändig wird,  greift der Inspektor ein, und wenn der Mob gewalttätig wird, ist der Polizeileiter persönlich da, um ihn zu unterdrücken. Wenn sich die Situation trotzdem weiter aufheizt, muss der Generalinspektor selber eingreifen, nicht wahr? In dieser Situation übernimmt er die Kontrolle. Die Weisen,  Gelehrten, Heiligen, Yogis und göttlichen Persönlichkeiten haben ihr Bestes versucht und sie kooperieren alle bei der Aufgabe, Rechtschaffenheit wiedereinzusetzen und den Weg zum Erlangen absoluten Friedens für die Welt zu bereiten. Sathya Sai, 23. Februar 1958  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2019

Ihr braucht vier Dinge, um eine Lampe anzuzünden: einen Behälter, Öl, einen Docht und eine Streichholzschachtel. Wenn eines dieser Dinge fehlt, könnt ihr das Licht nicht entzünden. Dieses Licht kann dennoch nur äußere Dunkelheit vertreiben. Wie wird die Dunkelheit in eurem Herzen beseitigt? Sie kann nur durch das Licht der Weisheit (jnanajyotis) vertrieben werden. Wie wird das das Licht der Weisheit entzündet? Auch das erfordert vier Elemente: Losgelöstheit (vairagya) ist der Behälter, Hingabe (bhakti) das Öl, eine auf Eines ausgerichtete Konzentration (ekagrata) der Docht und das Wissen um die höchste Wahrheit (jnana) das Streichholz. Ohne diese vier kann das Licht spiritueller Weisheit nicht leuchten. Von diesen vier ist der Geist (spirit) der Entsagung (vairagya) die wichtigste Notwendigkeit. Ohne Losgelöstheit ist alles Wissen der Schriften von keinem Nutzen. Was ist Losgelöstheit? Es ist die Abwesenheit von Bindung an den Körper. Gebt das Egogefühl auf, das euch die ganze Zeit an das „Ich“ denken lässt. Sathya Sai, 9. November 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2019

Nehmt einen Klumpen Salz und lasst ihn ins Wasser fallen. Das Salz löst sich bald auf und ist nicht mehr zu sehen, obwohl wir wissen, dass es in jedem Tropfen existiert. Der Klumpen ist nicht mehr auffindbar, doch wir wissen durch den Geschmack des Wassers von seiner Existenz. Ebenso ist Gott überall gegenwärtig, wenn auch unsichtbar. Aber er kann durch den Geschmack erkannt werden. Ihr seid der Geschmack, der göttliche Tropfen. Dies ist die Wahrheit – Das bist Du. Ein Baum hat einen Stamm, der mit Rinde bedeckt ist und unzählige Wurzeln hat, die ihn nähren und ihm einen festen Halt geben. Er hat Äste, die sich in alle Richtungen ausbreiten und zu Zweigen verjüngen. Er hat Millionen von Blättern, die atmen und ihm Energie von der Sonne leihen. Er pflanzt sich fort, indem er Bienen anzieht, um seine Blüten zu befruchten, die Samen bringen. Diese ganze Vielfalt an Farbe, Duft, Geschmack, Geruch und Weichheit, Stärke, Zähigkeit und Zärtlichkeit ist aus nur einem einzigen Samen entstanden. Ebenso ist die gesamte Schöpfung aus Gott hervorgegangen. Das ist die Wirklichkeit. Seid in diesem Glauben gefestigt. Sathya Sai, 2. Januar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2019

Dieses alles durchdringende Universelle Bewusstsein wurde Cit-Tapas genannt. Es ist das höchste Bewusstsein, das alle anderen Bewusstseinsebenen umfasst und die Grundlage für sie alle ist. Das ist der zu allem fähige Wille (shuddha satwa), das übergöttliche Leben. Dies ist das Sai Tatwa (das Sai-Prinzip). Es ist allmächtig. Nichts liegt jenseits seiner Macht. Es ist die Verkörperung aller Kräfte. Es sollte jedermanns Ziel sein, dieses oberste Prinzip zu erkennen. Es gibt einige klar definierte Methoden, um dieses Ziel zu erreichen. Die eigene Sichtweise, die jetzt nach außen auf das Universum der Erscheinungen gerichtet ist, sollte nach innen, auf das innewohnende Selbst gelenkt werden. Man sollte das göttliche Bewusstsein in sich manifestieren. Man sollte sich diesem Bewusstsein als spirituelle Disziplin unterwerfen. Dies wird als „bewusstes Erkennen des inneren Göttlichen“ bezeichnet. Sathya Sai, 16. Februar 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2019

‚Shiva‘ bedeutet glückverheißend . ‚Ratri‘ (Nacht) steht für Dunkelheit. Shivaratri beschreibt ein Glück, das der Dunkelheit innewohnt. Es bezieht sich auf Weisheit, die inmitten von Unwissenheit existiert. Unwissenheit und Weisheit sind keine zwei verschiedenen Dinge; sie sind die entgegengesetzten Polaritäten des gleichen zugrunde liegenden Prinzips. Das Stadium, das über Weisheit und Unwissenheit hinausgeht, wird Paratattva genannt, wo Geburt und Tod nicht vorkommen. Deshalb erinnert Shivaratri euch an die Tatsache, dass die gleiche Göttlichkeit, die in euch ist, überall gegenwärtig ist. Manche Menschen glauben, Shiva lebe auf dem Kailasa. Wo ist der Kailasa? Der Kailasa ist eure eigene Freude und Glückseligkeit. Wenn ihr reine Freude und Glückseligkeit in eurem Verstand (mind) fördert, wird euer Herz zum Kailasa, dem Wohnsitz von Gott Shiva! Wie könnt ihr reine Glückseligkeit erleben? Glückseligkeit ergibt sich, wenn ihr Reinheit, Beständigkeit und Heiligkeit kultiviert. Dann wird euer Herz selbst zum Kailasa, gefüllt mit Frieden und Glückseligkeit. Gott Shiva wird dann im Sanctum Sanctorum eures Herzens im Tempel eures Körpers wohnen. Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2019

Wir haben nicht nur einmal im Jahr Mahashivaratri, sondern in jedem Monat ein Shivaratri, das der Verehrung Shivas geweiht ist. Warum ist diese Nacht (ratri) so wichtig? Diese Nacht wird vom Mond dominiert. Der Mond hat 16 Kalas (Teile der göttlichen Herrlichkeit), und an jedem Tag, oder besser, in jeder Nacht der dunklen vierzehn Tage wird ein Teil reduziert, bis der gesamte Mond in der Neumondnacht vernichtet ist. Von da an wird in jeder Nacht ein Teil hinzugefügt, bis der Mond in der Vollmondnacht einen vollen Kreis bildet. Der Mond ist die über den Verstand (mind) herrschende Gottheit. Der Verstand wächst und vergeht wie der Mond. „Aus dem Verstand des höchsten Wesens (purusha) wurde der Mond geboren (candrama manaso jata).“ Es muss daran erinnert werden, dass das Hauptziel aller spirituellen Übungen (sadhana) darin besteht, den Verstand zu vernichten und ein Amanaska zu werden. Nur dann kann Illusion (maya) auseinander gerissen und die Realität enthüllt werden. Sathya Sai, Shivaratri, Februar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2019

Wir haben nicht nur einmal im Jahr Mahashivaratri, sondern in jedem Monat ein Shivaratri, das der Verehrung Shivas geweiht ist. Warum ist diese Nacht (ratri) so wichtig? Diese Nacht wird vom Mond dominiert. Der Mond hat 16 Kalas (Teile der göttlichen Herrlichkeit), und an jedem Tag, oder besser, in jeder Nacht der dunklen vierzehn Tage wird ein Teil reduziert, bis der gesamte Mond in der Neumondnacht vernichtet ist. Von da an wird in jeder Nacht ein Teil hinzugefügt, bis der Mond in der Vollmondnacht einen vollen Kreis bildet. Der Mond ist die über den Verstand (mind) herrschende Gottheit. Der Verstand wächst und vergeht wie der Mond. „Aus dem Verstand des höchsten Wesens (purusha) wurde der Mond geboren (candrama manaso jata).“ Es muss daran erinnert werden, dass das Hauptziel aller spirituellen Übungen (sadhana) darin besteht, den Verstand zu vernichten und ein Amanaska zu werden. Nur dann kann Illusion (maya) auseinander gerissen und die Realität enthüllt werden. Sathya Sai, Shivaratri, Februar 1969  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2019

Heutzutage ist das einzige, was billig ist, der Mensch! Alles andere hat an Wert gewonnen. Die Menschen sind am meisten diffamiert und vernachlässigt. Wenn kostspielige Projekte geplant und abgeschlossen werden, und das Gebiet reich und wohlhabend wird, ist das unvermeidliche Ergebnis eine unglückliche Zunahme von Kriminalität und Laster. Dies liegt daran, dass es keinen Plan gibt, um das moralische Stehvermögen der menschlichen Gemeinschaft aufzubauen, der das Projekt eigentlich zum Nutzen sein sollte! Die Gemeinschaft kann nur dann wirklich glücklich sein, wenn sie über eine gute Gesundheit, stabile Gemütsruhe und Intelligenz verfügt, die wertgeschätzt und in den Dienst anderer gestellt wird. Das Erkennen der Vergänglichkeit des Körpers und aller Dinge muss die Neigung zu Stolz und Pomp beherrschen und Geiz und Ehrgeiz in Schach halten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 31. März 1965  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2019

Hingabe sind die Vorbedingungen für Friede. Habe Vertrauen in den Ozean, nicht in die Welle; vertraue in den Herrn, nicht in kleine Dinge. Aber die Tragödie ist, dass du dein Vertrauen in geringe Menschen setzt, in solche, die du als lasterhaft und habgierig kennst; aber du zögerst, wenn du dein Vertrauen in Gott setzen sollst, der gnädiger als jeder Vater ist, liebevoller als jede Mutter, mächtiger als jede irdische Autorität und rücksichtsvoller als jeder Verwandte. Jenen misstraust du nicht, aber Gott gegenüber entwickelst du Misstrauen. Misstrauen ist leicht, Vertrauen ist schwierig. Versenke dich in den göttlichen Namen, und Seine Süße wird deine Zunge befriedigen und deinen Geschmack verbessern. Zählt nicht die Anzahl der Namens-Wiederholungen, denn wen wolltet ihr damit beeindrucken? Der Herr wird antworten, auch wenn du ihn nur einmal anrufst, aus der Tiefe deines Herzens. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 17. Dezember 1964  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2019

Die schlimmste Handlung, die ihr ausführen könnt, ist, das Gegenteil von dem zu tun, was ihr predigt; d.h. mit der Hand zu verneinen, was mit dem Mund gesprochen wurde. Wenn ihr euren Erklärungen nicht nachkommen könnt, haltet euren Mund. Geht nicht herum und gebt Ratschlägen, denn damit macht ihr wirklich nur Eigenwerbung und werdet als Heuchler angesehen. Predigt nicht Tugend und Rechtschaffenheit, während ihr sie in der Tat verleugnet. Dharma ist beständig, unveränderlich und nimmt niemals ab. Was passiert ist, dass diejenigen, die Dharma praktizieren müssen, in Glauben und Standhaftigkeit nachlassen. Jeder Einzelne wird nach seinem Handeln beurteilt, nicht nach den Vorsätzen, die er predigt. Der Same wächst langsam zu einem riesigen Baum. So erhebt sich der Mensch durch kleine Taten, sanfte Worte und gütiges Handeln zu einem göttlichen Wesen! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 31. März 1965  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. FEBRUAR 2019

Die menschliche Geburt ist die seltenste unter allen Lebewesen. Verschwendet eine so wertvolle und seltene Gelegenheit nicht! Ihr werdet eure Menschlichkeit verlieren, wenn ihr euch der Unwahrheit, Ungerechtigkeit und dem Ungesetzlichen hingebt. Deshalb habt gute Gedanken, gutes Sprechen und eine gute Sichtweise! Seht nur Gutes, tut nur Gutes und seid gut! Dies ist der innere Sinn des Lebens. Angenommen, jemand kritisiert euch; dann solltet ihr denken, dass dies nur zu eurem Besten ist. Was immer andere tun, denkt so, dass es nur zu eurem Besten ist. Führt alle Handlungen mit dem Ziel aus, euer Leben zu erlösen. Sorgt dafür, dass ihr unter keinen Umständen eure Menschlichkeit verliert. Lebt euer Leben immer lächelnd und glücklich. Führt alle Handlungen mit guten Absichten aus. Um gute Handlungen auszuführen, müsst ihr immer nur gute Gedanken haben. Wenn euer Geist mit guten Gedanken erfüllt ist, verschwinden alle schlechten Gedanken. Dies führt zu einer guten Gesundheit. Liebe alle - diene allen. Wenn ihr euch an diese Prinzipien haltet, habt ihr immer eine gute Gesundheit. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 3. Juli 2008  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. FEBRUAR 2019

Was immer passiert, gebt niemals den tugendhaften Pfad auf. Als Hanuman Mutter Sita im Ashoka Vana auf Lanka sah, sah er sie verloren und hilflos in Mitten ihrer Peiniger und weiblichen Ungeheuer. Er fühlte überwältigenden Schmerz bei ihrem Anblick und schlug ihr vor: „Mutter, ich kann dein Leid nicht ertragen. Ich werde dich auf meine Schultern nehmen, über das Meer springen und dich Lord Rama zurückbringen.“ Aber hört Mutter Sitas Antwort. Trotz unerträglichem Leiden widerstand sie der Versuchung, aus der Gefangenschaft zu fliehen und zu ihrem Herrn zurückzukehren. Sie hielt an der Rechtschaffenheit (Dharma) fest und erklärte: „Ich sollte aus eigenem Willen kein männliches Wesen außer meinen Herrn berühren. Wenn du mich jetzt trägst, wirst du dieselbe Handlung tun, derer Ravana beschuldigt wird. Es wird den Ruhm mindern, der auf meinen Herrn wartet, der mich gewiss durch die Kraft Seines Armes retten wird." Das Endergebnis kann niemals die Mittel rechtfertigen. Die Mittel sind genauso wichtig wie das Ziel – beide müssen edel sein Aus: Ansprache von Sathya Sai, 31. März 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2019

Die Liebe, die auf sich selbst konzentriert wird, ist wie eine Glühbirne, die nur den Raum erleuchtet, ohne Licht außerhalb der Mauern zu verbreiten. Sie ist auf die Sinne begrenzt und öffnet sich niemals für andere, die eure Verwandten und Freunde in Gott sind. Es gibt eine weitere Art von Liebe, größer und tiefer, die sich auf die Mitglieder der eigenen Familie erstreckt. Sie ist wie Mondlicht, nicht stark genug, um Dinge klar werden lassen, aber ausreichend, um sich darin zu bewegen. Sie unterliegt auch einem Auf und Ab, Zunahme und Abnahme. Aber die erstrebenswerteste Art von Liebe ist wie das Sonnenlicht – stets damit befasst, unterschiedslos zu reinigen, zu aktivieren und zu erleuchten. Diese Liebe  lässt einen immer im Geist der Ergebenheit an Gott handeln. Dann werden alle Handlungen erhebend und heilig. Sathya Sai, 17. Dezember 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. FEBRUAR 2019

Seid gut, seid dienstbar, seid nützlich, seid freundlich, seid gottesfürchtig – dann wird das Vertrauen der Menschen Euer sein. Glaube ist der wahre Atem des Sieges – Glaube an das Selbst, Glaube an die gute Arbeit, die man aufgenommen hat, und Glaube an den Erfolg trotz Zeichen des Scheiterns. Anhaftung und Hass sind bei jeder Arbeit die größten Feinde des Fortschritts. Wenn jemand sich täuscht, indem der glaubt, dass er andere rette, dann wehe ihm, denn es gibt gar keinen anderen!  Der grundlegende Fehler hier ist Ignoranz! Wenn ihr nur weise seid, werdet ihr erkennen, dass alle Individuen Wellen auf der Oberfläche ein und desselben Ozeans sind. Alle sind Eines. Die Verletzung der Hand ist der Schmerz des ganzen Körpers.  Deshalb ist selbstloses Tun das Ideal, das praktiziert werden muss! Führt alle Handlungen ohne selbstsüchtige Wünsche aus (nishkamakarma)! Wünsche nach Gewinn sind wie die Giftzähne; wenn sie herausgezogen werden, wird die Schlange des Handelns (karma) harmlos. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. FEBRUAR 2019

Loslösung (vairagya) ist das erste Zeichen eines spirituellen Lebens. Ohne sie seid ihr Analphabeten in der Spiritualität. Sie ist das ABC der spirituellen Anstrengungen. Die Losgelöstheit muss stark genug werden, damit ihr die Bindungen an die Sinne ablegen könnt. Einige Minuten des Nachdenkens werden euch helfen, die Hohlheit weltlichen Wohlstands, Ruhms und Glücks zu sehen. Wenn ihr eurem Konto immer mehr Geldsummen hinzufügt, dann bedenkt, ob ihr Schwierigkeiten für euch und eure Kinder ansammelt, die es euren Kindern schwerer machen, ein sauberes, angenehmes und ehrwürdiges Leben zu führen, oder nicht. Wenn ihr danach strebt, armseligen Ruhm auf krummen Wegen zu erlangen, dann überlegt, wer unter den Hunderttausenden eurer Landesleute verehrt wird und für was. Seht ihr nicht, dass überall nur diejenigen verehrt werden, die aufgaben, entsagten und den schwierigeren Weg zur Gotterkenntnis einschlugen, statt den leichteren Weg der Welterkenntnis zu nehmen?   Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. FEBRUAR 2019

Praktiziert zuerst die Haltung: „Ich bin Dein.“ Lasst die Welle entdecken und wissen, dass sie zum Meer gehört. Dieser Schritt ist nicht leicht; die Welle braucht lange, um zu erkennen, dass es das Meer unter ihr ist, die ihr ihre Existenz gibt. Denn das Ego ist so machtvoll, dass es ihr nicht erlaubt, so demütig zu sein, sich vor dem Meer zu verneigen. Der zweite Schritt ist: „Ich bin Dein, du bist mein Meister. Ich bin dein Diener.“ Diese mentale Haltung wird das Ego bändigen und jede Aktivität lohnenswert machen. Der nächste Schritt ist: „Du bist Mein.“ Hier verlangt die Welle die Unterstützung des Meeres als ihr Recht. Gott muss die Verantwortung übernehmen, den Einzelnen zu beschützen und zu leiten. Surdas sagte: „Du bist Mein. Ich werde dich nicht verlassen. Ich werde dich in mein Herz einschließen. Daraus wirst du nicht entkommen.“ Die nächste Stufe ist: „Du bist ich; ich bin nichts anderes als das Bildnis, und du bist die Wirklichkeit. Ich habe keine getrennte Individualität; es gibt keine Dualität. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2019

Der Baum des Lebens muss an den Wurzeln bewässert werden, aber jetzt wässern diejenigen, die eine Erhöhung des Lebensstandards planen, die Äste, Blätter und Blüten. Die Wurzeln sind die Tugenden; sie müssen gefördert werden, damit die Blumen der Handlungen, Worte und Gedanken in ihrem Duft erblühen und die Frucht des Dienens (seva) schenken können, die voll süßem Nektar der Glückseligkeit (ananda) ist. Pläne für Nahrung, Kleidung und Unterkunft zu machen, fördert nur das Wohlbefinden des Wagens. Plant auch für das Pferd, den Verstand des Menschen, der die Nahrung, Kleidung, Unterkunft und andere materielle Dinge für den hohen Zweck des Fliehens vor dem Ego zum Universellen verwenden muss. Jeder von euch ist im Wesentlichen göttlich, und so ist es natürlich, dass je mehr ihr die göttlichen Eigenschaften Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit und Frieden manifestiert, desto mehr Glückseligkeit könnt ihr genießen und vermitteln. Ihr müsst beschämt sein, wenn ihr tierische Eigenschaften manifestiert, denn dann lebt ihr entgegen eures Potenzials und Erbes. Sathya Sai, 3. August 1966      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2019

Die Epen lehren den Weg der Hingabe und der Ergebenheit. Sie fordern, jede Tat im Geiste (spirit) der Hingabe auszuüben. Erlaubt es dem Wind des Zweifels und der Sonne der Verzweiflung, das Gefäß der Glückseligkeit (ananda), das ihr gefüllt habt, zu beeinflussen, und sie wird schnell verdunsten. Aber wenn ihr den Topf im kühlen Wasser guter Gesellschaft und guter Taten aufhebt, kann sie ungemindert für immer erhalten bleiben. Auch Ananda wächst, wenn ihr in Stille bei ihr verweilt und die Umstände rekapituliert, die sie euch beschert haben. Deshalb ist Manana oder innere Reflexion ein so wichtiger Teil der spirituellen Anstrengung. Wie das Kind, das seine Spielzeuge wegwirft und zu weinen beginnt, um nach der Mutter zu rufen, müsst auch ihr die Armseligkeit der Spielzeuge von Ruhm und Reichtum erkennen und nach der Mutter rufen. Das Kind hat das Gefühl, dass alles andere Müll ist im Vergleich zur Liebe der Mutter und zum Sehen ihrer Gegenwart. Man sollte nicht nach etwas Geringerem streben. Sathya Sai, 2. Juli 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2019

Für all eure Probleme und Schwierigkeiten ist allein unser Verhalten verantwortlich. Wenn eure Handlungen gut sind, werden die Ergebnisse gut sein. Schlechte Handlungen führen zu schlechten Wirkungen. Die Leute denken, dass Gut und Schlecht mit guter und schlechter Zeit zusammenhinge. Überhaupt nicht! Allein eure Gedanken sind die Ursache. Daher solltet ihr gute Gedanken entwickeln und gute Taten vollbringen. Ihr solltet gute Gefühle hegen und euch mit guten Menschen verbinden. Jeder von euch muss auch die Kostbarkeit der Zeit erkennen. Heute verschwenden die meisten Menschen viel Zeit. Das ist absolut falsch. Zeit sollte immer für die richtigen Zwecke verwendet werden. Das ist die oberste Pflicht eines jeden Einzelnen. Zeitverschwendung ist Lebensverschwendung. Der Gott der Zeit schützt diejenigen, die Zuflucht bei ihm suchen, und schützt sie sogar gegen den Gott des Todes, Kala. In der Tat ist der  Wohlstand einer Nation davon abhängig, wie die Menschen ihre Zeit für gute Handlungen nutzen! Sathya Sai, 7. April 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2019

Gebt nicht der Verzweiflung nach. Sogar die zarten Lotusknospen blühen zu  ihrer rechten Zeit. Durch die angesammelte Wirkung des in vielen früheren Leben geleisteten Guten habt ihr euch dieses gute Schicksal gesichert. Ihr wisst nicht, wie viel ihr durchgemacht habt, aber ich weiß es! Und ob ihr es wisst oder nicht, ich werde alle eure Bedürfnisse mit Sicherheit befriedigen. Ihr müsst die Medizin einnehmen, die ich gebe, und auch die Diät einhalten, die ich verschreibe, und die Dinge vermeiden, die ich verbiete. Nehmt die Gestalt, die euch lieb ist, und meditiert über sie. Nehmt den Namen, der euch lieb ist, und wiederholt ihn. Dann werden keine bösen Gedanken aufkommen. Böse Gedanken werden fliehen. Wenn sie geflohen sind, bleibt nur die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa). Führt euer Leben gemäß meiner Lehren, ohne die geringste Veränderung. Habt zuerst Vertrauen, dann wird die Erfahrung gewährt. Wenn ihr mit Glauben anbetet, werdet ihr Gnade erfahren. Glaube resultiert in Gnade, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid. Sathya Sai, 25. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2019

In einem der Gefängnisse saß einmal eine sehr reine Seele, die spirituellen Idealen hingegeben war und sorgsam spirituelle Disziplin praktizierte. Er war in der Meditation und Konzentration recht weit fortgeschritten. Als er eines Tages in der Meditation dasaß, fühlte er sehr wilde Gedanken in sich aufsteigen und war geschockt, als er merkte, dass er trotz enormer Bemühungen nicht in der Lage war, die hasserfüllten und mörderischen Gedanken zu unterdrücken, die ihn erfassten. Er wurde von Qual eingenommen und sein Lehrer (guru) war über den Lauf der Ereignisse auch beunruhigt. Der Guru erforschte die Geschichte des Schülers tiefergehend, aber konnte keinen gültigen Grund für die Tragödie finden. Schließlich fand er heraus, dass ein bestimmter fanatischer Mörder am Vortag  als Koch in der Gefängnisküche zum Elend beigetragen hatte und seine hasserfüllten Gedanken das von ihm gekochte Essen durchdrungen hatten. Feinstoffliche unsichtbare Gedankenformen können auf diese Weise von einem Menschen zum anderen wandern. Sathya Sai, 10. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2019

Ihr fahrt vielleicht ein schickes eigenes Auto, aber jeden Tag vertraut ihr euch selbst und eure Familie ohne weiter nachzudenken dem Verstand eures Chauffeurs an. Wenn es aber darum geht, eure täglichen Nöte Gott anzuvertrauen, zögert ihr und lehnt es wegen der Macht der Illusion (mayashakti) ab, euch der göttlichen Macht (mahashakti) zu unterwerfen. Beschäftigt euch unter allen Umständen mit dem Erfolg oder Misserfolg beim Erreichen des wahren Sinns eures Lebens. Strebt, strebt, strebt sehr danach, und der Erfolg wird euer sein. Denkt daran, dass ihr definitiv gewinnen werdet. Aus diesem Grund habt ihr den inneren Ruf gehört und darauf geantwortet, indem ihr zu mir gekommen seid. Welche andere Aufgabe habe ich, als meine Gnade über euch auszuschütten? Behandelt mich nicht, als ob ich euch fern wäre, sondern ganz nah. Insistiert, verlangt und fordert Gnade von mir. Preis, lobt und erschaudert nicht. Bringt euer Herz zu mir und gewinnt mein Herz. Keiner von euch ist ein Fremder für mich. Bringt euer Versprechen zu mir, und ich werde euch mein Versprechen geben. Aber seht zuerst zu, dass euer Versprechen echt und aufrichtig ist, dass euer Herz rein ist; das genügt. Sathya Sai, 10. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2019

Ihr fahrt vielleicht ein schickes eigenes Auto, aber jeden Tag vertraut ihr euch selbst und eure Familie ohne weiter nachzudenken dem Verstand eures Chauffeurs an. Wenn es aber darum geht, eure täglichen Nöte Gott anzuvertrauen, zögert ihr und lehnt es wegen der Macht der Illusion (mayashakti) ab, euch der göttlichen Macht (mahashakti) zu unterwerfen. Beschäftigt euch unter allen Umständen mit dem Erfolg oder Misserfolg beim Erreichen des wahren Sinns eures Lebens. Strebt, strebt, strebt sehr danach, und der Erfolg wird euer sein. Denkt daran, dass ihr definitiv gewinnen werdet. Aus diesem Grund habt ihr den inneren Ruf gehört und darauf geantwortet, indem ihr zu mir gekommen seid. Welche andere Aufgabe habe ich, als meine Gnade über euch auszuschütten? Behandelt mich nicht, als ob ich euch fern wäre, sondern ganz nah. Insistiert, verlangt und fordert Gnade von mir. Preist, lobt und erschaudert nicht. Bringt euer Herz zu mir und gewinnt mein Herz. Keiner von euch ist ein Fremder für mich. Bringt euer Versprechen zu mir, und ich werde euch mein Versprechen geben. Aber seht zuerst zu, dass euer Versprechen echt und aufrichtig ist, dass euer Herz rein ist; das genügt. Sathya Sai, 10. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2019

Wenn wir so viel Zeit und Mühe aufwenden, den Inhalt unserer Schriften zu verstehen, sollten wir dann nicht all dieses Wissen einsetzen, um das Göttliche in uns zu verstehen und zu erfahren? Nur lesen und dann lehren, ohne die Lehren in eurem Leben in die Praxis umzusetzen, ist eine sinnlose Beschäftigung. Damit verschwendet ihr eure Zeit und auch euer Leben! Was ihr wirklich braucht, ist die Gnade Gottes. In der heutigen Zeit gibt es zu viel Verwirrung. Setzt euren Verstand sehr beständig und langsam ein, um ihn unter eure Kontrolle zu bringen, damit ihr die Verwirrung überwindet. Seid niemals in Eile und setzte keine Gewalt ein, um den Verstand zu kontrollieren. Wie wird eine Kuh, die aus dem Stall heraus und die Ernte auf dem Feld fressen will, gezähmt und wieder zurückgebracht? Wir versuchen herauszufinden, welche Art von Futter sie bevorzugt, und geben ihr etwas Vergleichbares oder gar Besseres zu Hause. Allmählich wird die Kuh ihre Neigung, aus dem Stall auszubrechen, aufgeben. Bändigt euren Verstand in gleicher Weise! Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1973, Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2019

Tugendhaftes Verhalten sichert auch mentalen Frieden, und das wiederum rettet euch vor vielen körperlichen und mentalen Krankheiten. Wenn ihr Grenzen überschreitet (mithi), werdet ihr nicht voranschreiten (gathi). Zum Thema körperliche Krankheit muss ich euch sagen, dass ihr beim Essen, Trinken, Schlafen und Sport Mäßigung üben müsst. Gutes Essen in moderaten Mengen und in regelmäßigen Abständen – das ist die Verordnung. Reines, gesundes (sattvisches) Essen fördert Selbstkontrolle und Intelligenz mehr als Leidenschaft erzeugende (rajasisches) und unreine (tamasische) Speisen. Für spirituell Suchende ist reines und gesundes Essen sehr wichtig. Feinstoffliche unsichtbare Gedankenformen können durch die Nahrung von einem Menschen auf den anderen übertragen werden. Deshalb müsst ihr bei eurem Essen sehr vorsichtig sein, besonders wenn ihr euch auf dem steilen Pfad des Yogas zu Gott hin bewegt. Auch der Schlaf sollte reguliert und gemäßigt sein; er ist so wichtig wie Arbeit und Essen. Denkt auch daran, dass Kleidung vor allem dem Schutz vor Hitze und Kälte dient, nicht der eitlen Zurschaustellung, sogar auf Kosten der Gesundheit. Sathya Sai, 10. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2019

  Unsere Reise führt vom Individuum zum Universellen, von ‚Swa‘ (mein) zu ‚So-ham‘ (Einheit mit Gott), vom ‚Ich‘ zum ‚Wir‘. Die strahlende Sonne kann nur durch ihr eigenes Licht gesehen werden. In gleicher Weise kann man nur durch die Gnade des Göttlichen eine Vision des Göttlichen erhalten. Es sind keine Fähigkeiten, keine intellektuelle Anstrengung oder Gelehrsamkeit erforderlich, um das Göttliche zu erfahren. So wie Wolken die Sonne verdunkeln können, verhindern die Wolken des Egoismus, der Anhaftung und des Hasses, dass das Göttliche gesehen wird. Gebet und spirituelle Disziplin (sadhana) sind die Mittel, mit denen sich diese Wolken auflösen. Sadhana  ist der Königsweg zum Erreichen des Göttlichen. Die menschliche Veranlagung ist eine Mischung aus guten und schlechten Eigenschaften. Jemand, bei dem die guten Eigenschaften vorherrschen, sieht in anderen nur Gutes. Diejenigen, die Gleichmut haben, sehen die guten und die schlechten Eigenschaften unvoreingenommen. Es ist daher notwendig, gute Eigenschaften zu kultivieren. Sathya Sai, 11. Februar 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2019

Bewusstsein (caitanya) ist im Kleinsten bis zum Größten vorhanden. Aus eurer Perspektive erscheint ein Objekt vielleicht unbelebt, aber aus vedischer Sicht ist alles Bewusstsein (caitanya). Es ist töricht, die Existenz von Bewusstsein zu übersehen. Man kann fragen:  Wenn es alles durchdringt, warum ist es für das bloße Auge nicht sichtbar? Ihr seid euch alle sehr wohl der Tatsache bewusst, dass in jedem Tropfen Milch Butter enthalten ist. Könnt ihr ihre Existenz nur deshalb leugnen, weil sie mit bloßem Auge nicht zu sehen ist? Das Herstellen von Butter umfasst das Gerinnen der Milch und ihr Schlagen. Die Menschen können dieses Caitanya-Prinzip wegen zwei Mängeln nicht wahrnehmen: 1. Sie übersehen ihre eigenen unzähligen Fehler und 2. bauschen  den kleinsten Fehler anderer auf. Man kann Göttlichkeit nur erreichen, wenn man das aufgibt. Es ist eine große Sünde, nach Fehlern anderer zu suchen. Betrachtet stattdessen eure eigenen. Seht euren kleinsten Mangel als großen Fehler an und versucht ihn zu beheben. Sathya Sai, 12. März 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2019

Unsere Alten erforschten die Natur des Göttlichen auf vielen Wegen, aber waren nicht erfolgreich im Erkennen der Wirklichkeit. Daher begannen sie, die Natur (prakriti) anzubeten. Danach gingen die Inder (bharatiya) zur Anbetung von Götterbildnissen (murti aradhana) über. Jedes Geschöpf, das in diesem Universum geboren wird, hat eine Gestalt (murti). Götterbildnisse sind von Natur aus unbelebt und besitzen nicht die Eigenschaften Mitgefühl, Liebe, Nachsicht und so weiter. Aus diesem Grund sind manche Menschen gegen die Anbetung von Bildnissen. Das ist Unwissenheit. Verehrt ihr nicht die Bilder eurer Eltern und Großeltern? Haben diese Bilder Leben in sich? Nein, sie tragen auch nicht die Eigenschaften Mitgefühl, Liebe oder Opferbereitschaft und so weiter in sich. Was bringt es dann, sie zu verehren? Durch diese Bilder werden wir an die Tugenden und Ideale erinnert, für die sie standen. Mit dem Zeigefinger deutet ihr auf ein bestimmtes Objekt, beispielsweise eine Blume oder einen Krug. In gleicher Weise weisen Bildnisse auf das Göttliche hin. Wenn ihr das Göttlich erst erkannt habt, braucht ihr keine Hinweise mehr. Ist es vor diesem Hintergrund nicht töricht, sich der der Anbetung von Bildnissen zu widersetzen? Sathya Sai, 12. März 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2019

Führt Gottesdienste (puja) mit Blumen, der Rezitation des Gottesnamens (japa) mit Rosenkränzen und so weiter aus, aber nur, bis ihr für höhere Anstrengungen bereit seid. Ihr müsst Gott nicht die Blumen, die Pflanzen hervorbringen, darbringen, denn das wird die Pflanze belohnen, nicht euch! Gott möchte, dass ihr den Lotus darbringt, der im See eures Herzens blüht, und die Früchte, die auf dem Baum eures irdischen Werdegangs reifen. Ihr fragt euch vielleicht: „Wo kann ich den Herrn finden?“ Nun, er hat seine Adresse in Kapitel 18, Sloka 61 der Gita gegeben. Er erklärt: „O Arjuna, der Herr wohnt im Herzen aller Wesen (ishwarassarvabhoothaanam hriddese, Arjuna, tistati).“ Wie könnt ihr, obwohl ihr das nun wisst, auf ein Lebewesen mit Verachtung  herabschauen, wie könnt ihr in Hass schwelgen oder euch die Zeit mit Spott vertreiben? Denkt daran, dass jedes Individuum mit der göttlichen Gegenwart aufgeladen ist und von göttlichen Eigenschaften bewegt wird. Liebe, Ehre, Freundlichkeit – das ist, was jeder von euch verdient. Gebt sie freiwillig und in vollem Umfang! Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2019

Im Treta-Zeitalter wurden Affen (vanara) veranlasst, wie Menschen (nara) zu handeln und zu sprechen. Im Dvapara-Zeitalter wurde der Mensch (nara) durch die Gnade Gottes (narayana) in Gott (narayana) transformiert. Im Kali-Zeitalter (der Ära, in der wir uns jetzt befinden) wird erklärt, dass der Mensch (nara) Gott (narayana) selbst ist! Der Raum im Topf und der Raum im Kloster sind identisch mit dem großen Raum im Himmel. Nur die Verhüllung des Topfes und des Klosters halten die Illusion des Getrenntseins aufrecht. Die Sinne sind die Bösewichte. Sie vermitteln die Illusion, dass ihr der Körper wäret. Zügelt sie, wie der Stier durch den Nasenring, das Pferd durch die Trense und die Elefanten durch den Stachelstock gezügelt werden. Zuerst das Selbst, dann helft. Verbessert euch, lehrt euch selbst, stellt euch selbst wieder her. Dann schreitet voran, die Probleme anderer zu lösen. Diese Veränderung ist ziemlich einfach, vorausgesetzt, ihr erforscht ruhig eure eigene Persönlichkeit: „Bin ich der Körper, die Sinne, der Verstand oder der Intellekt“, und so weiter. Sathya Sai, 26. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2019

Devotees dürfen nicht durch Kontroversen erregt werden, die von Menschen gefördert werden, welche keine göttlichen oder intuitiven Erfahrungen haben. Ihr alle müsst euch bemühen, frei von Sorge und Angst, Stolz und Neid zu sein. Ihr alle habt vier Feinde, die beabsichtigen euch zu ruinieren – Ärger, Neid, Hass und die Horde der Wünsche. Ihr müsst sowohl Höhen als auch Tiefen, als Rollen betrachten, die euch im göttlichen Spiel zugeteilt wurden. Denkt immer daran: Wann immer ihr jemanden beleidigt, verletzt oder ablehnt, fügt ihr dieses tatsächlich dem liebenden Gott zu, den ihr verehrt. Ihr könnt die Ernte der Gnade und der Glückseligkeit des Göttlichen nicht ernten, wenn ihr spirituellen Eifer und Inbrunst in den Boden eines Herzens sät, das voller Unkraut von Gier und Hass ist. Die grundlegende moralische Vorschrift für jeden Devotee, der dem Avatar nah und lieb sein will, lautet: „Betet Gott an und bringt ihm in jedem Lebewesen Liebe dar.“ Sathya Sai, 2. August 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2019

Ihr sagt: „Ich bin krank geworden“, oder: „Ich bin bei guter Gesundheit.“ Das liegt daran, dass ihr das Gefühl habt, der Körper wäre „ihr“. In Wirklichkeit seid ihr aber nur das Selbst (atman), das von den fünf Hüllen (pancakosha) umgeben ist. Dieses Missverständnis ist das Ergebnis des heute vorherrschenden Bildungssystems, das lehrt, dass die Glückseligkeit, die von den Sinnen vermittelt wird, die einzige Glückseligkeit sei, die man bekommen könne. Sie offenbart dem Individuum nicht die ewige Quelle der Glückseligkeit, die man in sich selbst hat. Es gibt keine Ausbildung in der Kunst, mentalen Frieden zu erlangen. Niemandem wird das Geheimnis mitgeteilt, wie man die Stufe des Gleichmuts inmitten der Verwirrung der modernen Zivilisation erreichen kann. Jeder wird dazu gebracht, mit der Strömung zu schwimmen, welche die Menschheit zu Angst, Sorge und Furcht und Verzweiflung herunterzieht. Das Leben heutzutage ähnelt der Situation, in der der Hausherr sich auf eine geschmacklose Diät beschränkt, während die Familienmitglieder sich an einem Bankett erfreuen. Die Sinne schwelgen ohne Grenzen, doch das Selbst (atman) wird ignoriert. Sathya Sai, 18. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2019

Der Herr hat Arjuna, und damit der ganzen Menschheit offenbart, dass er über die Hingabe, die die Anwärter auf Gnade darbringen, erfreut ist. Er erklärt: „Eine wahrhaft hingegebener Mensch ist mir sehr lieb (bhaktiman me priyonarah (Gita, Kapitel  12, Vers 19).“  Viele können mit Stolz über ihre Leistungen behaupten, dass sie Gott lieben. Das bringt sie aber nur den halben Weg auf ihrer Reise voran. Daraus gewinnt man nicht viel. Ihr müsst euch fragen, ob Gott mit „Er oder sie ist mit lieb (mir priyonarah)“ geantwortet hat. Nur dann könnt ihr behaupten, göttliche Gnade erlangt zu haben. Göttliche Gnade allein gewährt das wertvollste Geschenk Seiner Liebe. Wie kann man Gott lieb werden? Die Gita betont zwei Eigenschaften: immer zufrieden (santushta satatam) und fest entschlossen sein (dhruda niscayah). Der Gläubige muss immer zufrieden und fröhlich sein, ohne Rücksicht auf die wechselnden Gezeiten des Glücks. <Put reference here...>  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2019

Der Herr hat Arjuna, und damit der ganzen Menschheit offenbart, dass er über die Hingabe, die die Anwärter auf Gnade darbringen, erfreut ist. Er erklärt: „Eine wahrhaft hingegebener Mensch ist mir sehr lieb (bhaktiman me priyonarah (Gita, Kapitel  12, Vers 19).“  Viele können mit Stolz über ihre Leistungen behaupten, dass sie Gott lieben. Das bringt sie aber nur den halben Weg auf ihrer Reise voran. Daraus gewinnt man nicht viel. Ihr müsst euch fragen, ob Gott mit „Er oder sie ist mit lieb (mir priyonarah)“ geantwortet hat. Nur dann könnt ihr behaupten, göttliche Gnade erlangt zu haben. Göttliche Gnade allein gewährt das wertvollste Geschenk Seiner Liebe. Wie kann man Gott lieb werden? Die Gita betont zwei Eigenschaften: immer zufrieden (santushta satatam) und fest entschlossen sein (dhruda niscayah). Der Gläubige muss immer zufrieden und fröhlich sein, ohne Rücksicht auf die wechselnden Gezeiten des Glücks. Sathya Sai, 2. August 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2019

Wenn ihr vorbringt, ihr hättet keine Zeit für Gebete, dann sage ich, dass es nichts anderes als Faulheit ist, die euch so argumentieren lässt. Wie kann eine niedere Aufgabe die Zeit beanspruchen, die legitimerweise der Zweck eurer Geburt ist? Steht jeden Morgen auf, als ob ihr vom Tod aufersteht. Betet auf dem Bett sitzend auf diese Weise: „So bin ich geboren. Lass mich sanfte, süße Worte sprechen, lass mich gelassen und trostreich gegenüber allen verhalten; lass mich Taten ausführen, die Glück ausschütten und Ideen in meinem Kopf bilden, die für alle segensreich sind. Möge dieser Tag Deinem Dienst wert sein.“ Denkt den ganzen Tag über an dieses Gelöbnis. Wenn ihr euch zur Nachtruhe begebt, setzt euch auf und betrachtet rasch all die Erfahrungen des Tages. Überprüft, ob ihr jemandem Schmerzen zugefügt oder Verdruss bereitet habt. Dann betet: „Ich sterbe jetzt und falle in Deinen Schoß. Verzeih mir meine Fehltritte und nimm mich unter Deine liebevollen Obhut.“ Sathya Sai, 22. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2019

Seid gut, seht Gutes, hört Gutes, sprecht Gutes und tut Gutes. Die Basis für solch eine Disziplin ist „Gutes zu denken“. Dass zieht die Kontrolle des Verstandes (mind) nach sich. Die Meditation über Gott ist einer der Schritte zum Erreichen der Stetigkeit des Verstandes. Konzentration ist für jede Handlung erforderlich, sogar für das Gehen auf der Straße, fürs Sprechen, Lesen und so weiter. Ihr solltet euch mit aufrichtiger Hingabe auf Gott konzentrieren. Das Ausführen der Arbeit als Gottesdienst ist gleichbedeutend mit Meditation. Ihr müsst alle Handlungen Gott darbringen. Auch wenn ihr das Gefühl habt, dass das Göttliche in euch ist, werdet ihr nichts Böses denken, sehen, hören, sprechen oder  tun. Vollkommenen Glauben an das Göttliche im Inneren zu haben, ist Selbstvertrauen. Das ist das Fundament, auf dem die Wände der Selbstzufriedenheit errichtet werden und das Dach der Selbstaufopferung aufgesetzt muss, damit das Haus der Selbsterkenntnis fertiggestellt wird. Sathya Sai, 18. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2019

Seid gut, seht Gutes, hört Gutes, sprecht Gutes und tut Gutes. Die Basis für solch eine Disziplin ist „Gutes denken“. Das zieht die Kontrolle des Verstandes (mind) nach sich. Die Meditation über Gott ist einer der Schritte zum Erreichen der Stetigkeit des Verstandes. Konzentration ist für jede Handlung erforderlich, sogar für das Gehen auf der Straße, fürs Sprechen, Lesen und so weiter. Ihr solltet euch mit aufrichtiger Hingabe auf Gott konzentrieren. Das Ausführen der Arbeit als Gottesdienst ist gleichbedeutend mit Meditation. Ihr müsst alle Handlungen Gott darbringen. Auch wenn ihr das Gefühl habt, dass das Göttliche in euch ist, werdet ihr nichts Böses denken, sehen, hören, sprechen oder  tun. Vollkommenen Glauben an das Göttliche im Inneren zu haben, ist Selbstvertrauen. Das ist das Fundament, auf dem die Wände der Selbstzufriedenheit errichtet werden und das Dach der Selbstaufopferung aufgesetzt muss, damit das Haus der Selbsterkenntnis fertiggestellt wird. Sathya Sai, 18. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2019

Seid gut, seht Gutes, hört Gutes, sprecht Gutes und tut Gutes. Die Basis für solch eine Disziplin ist „Gutes denken“. Das zieht die Kontrolle des Verstandes (mind) nach sich. Die Meditation über Gott ist einer der Schritte zum Erreichen der Stetigkeit des Verstandes. Konzentration ist für jede Handlung erforderlich, sogar für das Gehen auf der Straße, fürs Sprechen, Lesen und so weiter. Ihr solltet euch mit aufrichtiger Hingabe auf Gott konzentrieren. Das Ausführen der Arbeit als Gottesdienst ist gleichbedeutend mit Meditation. Ihr müsst alle Handlungen Gott darbringen. Auch wenn ihr das Gefühl habt, dass das Göttliche in euch ist, werdet ihr nichts Böses denken, sehen, hören, sprechen oder  tun. Vollkommenen Glauben an das Göttliche im Inneren zu haben, ist Selbstvertrauen. Das ist das Fundament, auf dem die Wände der Selbstzufriedenheit errichtet werden müssen und das Dach der Selbstaufopferung aufgesetzt muss, damit das Haus der Selbsterkenntnis fertiggestellt wird. Sathya Sai, 18. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2019

Zählt nicht die Tränen des Schmerzes, schmollt nicht wegen eures Kummers. Lasst ihn durch euren Verstand ziehen wie Vögel durch den Himmel fliegen ohne Spuren zu hinterlassen oder wie Flammen und Fluten auf der Leinwand einer Kinohalle erscheinen ohne diese zu verbrennen oder anzufeuchten. Ihr dürft euch nicht entmutigen lassen, wenn ihr enttäuscht seid. Vielleicht war euer Wunsch an sich falsch oder brächte euch seine Erfüllung in schlimmere Situationen. Das ist einerlei, es ist der Wille Gottes und Er weiß es besser. Enttäuschungen und Not sind wie die Hülle der Kochbanane, die dazu da ist den Geschmack zu bewahren und die ganze Frucht mit Süße anzufüllen. Lasst euren Verstand in solch schweren Zeiten beim Glanz des göttlichen Selbst und seiner Majestät verweilen; das wird euch wachsam und mutig sein lassen. Die Kapriolen der Sinne und des Verstandes können  durch die Weisheitsgerte des wahren Selbst (atma-jnana) inhaftiert werden. Sathya Sai, 22. Januar 1967      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2019

Ihr alle verschwendet Zeit. Zeit ist Gott. Gott wird als „Kala Kalaya Namah“ beschrieben –  „Er ist der Meister der Zeit“. Deshalb solltet ihr keine Zeit mit unnötigen Aktivitäten verschwenden. Zum Beispiel ist übermäßiges Reden Zeitverschwendung. Wenn ihr das Radio einschaltet und alle unnötigen Programme hört, verschwendet ihr Strom. Der Körper ist wie ein Radioempfänger. Das Rezitieren des Gottesnamens und das Lobpreisen der Herrlichkeit Gottes fangen Zeichen der Gnade ein. Aber wenn ihr euch in unnötigem Klatsch erghbt, verschwendet ihr wieder wertvolle Zeit und Energie. Wenn ihr böse oder unangemessene Taten begeht, verschwendet ihr wieder Energie und zieht zudem gefährliche Konsequenzen auf euch. Heiligt euer Leben, indem ihr euch an die beiden Ideale Wahrheit und Gerechtigkeit (sathya und dharma) haltet. Setzt sie in die Praxis um, anstatt sie zu predigen. Verbreitung ist ‚Quantität‘, während Praktizieren ‚Qualität‘ ist. Qualität ist immer sehr wichtig. Ein Löffel Kuhmilch ist viel besser als ein Fass Eselsmilch. Sathya Sai, 18. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2019

Ihr schreibt auf Tafeln (oder Bannern): „Wahrheit ist Gott.“ Das ist nicht genug. Ihr solltet dies eurem Herzen eingeprägt haben. Die Upanishaden lehren uns: „Sagt die Wahrheit (satyam bruyat).“ Das ist der physische Aspekt der Richtlinie. Die Aussage, die sofort folgt, lautet: „Sprecht liebevoll (priyam bruyat).“ Das ist ein ebenso wichtiger tugendhafter Aspekt, der bedeutet, dass ihr die Wahrheit in einer liebevollen und einfühlsamen Weise und nicht harsch sprechen solltet. Die nächste Aussage ist: „Na Bruyat Satyam Apriyam.“ Dies ist der spirituelle Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte. Ihr müsst schweigen und es vermeiden, die Wahrheit zu sprechen, wenn sie unangenehm ist. Sprecht gleichzeitig nicht die Unwahrheit oder Halbwahrheit, nur um einer anderen Person zu gefallen. Wahrheit ist unveränderlich und ewig. Bei den Menschen der Gegenwart ist keine Überzeugung von diesem Wert vorhanden. Unternehmt ernsthafte Bemühungen, euch guter Gesellschaft anzuschließen, die euch hilft, heilige Gedanken zu hegen, die in rechtschaffenes Handeln übertragen werden. Führt ein Leben der Moral und des guten Charakters. Sathya Sai, 18. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2019

Das Leben selbst ist wie eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Alle Handlungen darin sollten durch die  Grenzwerte, die für jede Handlung gelten, bestimmt werden. Wenn Wünsche kontrolliert werden, wird wahres Glück erlebt. Selbst beim Ausüben von Wohltätigkeit sollten Grenzen eingehalten werden. Geschenke sollten eure finanziellen Möglichkeiten nicht überschreiten, aber auch nicht darunter liegen. Wenn ihr eure Grenzen überschreitet, steht ihr später vor finanziellen Problemen. Wenn ihr geizig seid, enthaltet ihr den Bedürftigen vorn, was ihnen zusteht. Denkt immer daran, dass Wohltätigkeit nicht nur auf Geld beschränkt und auch nicht unterscheidungslos sein darf. Ihr müsst eure körperlichen, geistigen und spirituellen Ressourcen angemessen mit den Bedürftigen in eurer Gemeinschaft teilen. Helft spontan entsprechend den Bedürfnissen der Situation. Die Hungrigen müssen gespeist und Kleidung und Linderung müssen den Notleidenden gegeben werden. Durch solch ein Teilen und solche Opferbereitschaft wird das Bewusstsein des Geistes (atma-jnana) erreicht. Sathya Sai, 14. Mai 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2019

Die Leute denken, je mehr weltliche Güter man habe, desto glücklicher sei man. Aber mit zunehmenden Wünschen nehmen auch Enttäuschungen und Probleme zu. Unsere Wünsche, Bindungen und Ambitionen sollten begrenzt sein. Die Welt leidet unter zahlreichen Problemen, weil die Menschen ihren Wünschen keine Grenzen setzen. Es ist ein Fehler, nach einer unendlichen Reihe von Freuden und Annehmlichkeiten im Leben zu streben. Echtes Glück kann so nicht gefunden werden. Wie erkennt ihr den Wert von Frieden und Freude, ohne Schwierigkeiten und Problemen zu erfahren? Das Leben ist ein ständiger Wechsel zwischen Vergnügen und Schmerz, Freud und Leid, Hitze und Kälte. Die bittere Schale, die eine Orange umhüllt, schützt den süßen Saft im Inneren. Betrachtet daher Schmerz, Angst und Sorge als Schutzhülle für Frieden und Glückseligkeit, die ihr später erleben werdet. Euer Verstand (mind) ist sowohl die Ursache für Bindung als auch Befreiung. Sathya Sai, 14. Mai 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2019

Gott gehört allen und ist niemandem allein vorbehalten. Es gibt nur einen Gott. Er manifestiert sich in vielen Gestalten, um verschiedenen Menschen zu gefallen. Spirituelle Übungen (sadhana) allein reichen nicht aus, um diese Wahrheit zu verstehen. Der Geist (spirit) des Forschens und der Unterscheidungskraft ist ebenfalls notwendig. Heutzutage wird das Wesentliche im Streben weltlicher Interessen und aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus gespalten und als Vielheit betrachtet. In diesem Prozess geht die wahre Göttlichkeit verloren. Die Menschen scheitern im Unterscheiden zwischen dem Wahren und dem Falschen und können die wahre Natur des Göttlichen nicht erfassen. Um dies zu korrigieren, ist fester Glaube sehr wichtig. Seid standhaft, wahrhaftig und rein. Gottes Gnade kann nicht gewonnen werden, wenn ihr von einem Moment zum anderen schwankt und wenn euer Herz unrein ist. Gott beurteilt einen Gläubigen nach der Reinheit des Herzens und nicht nach der sorgfältig ausgeführten Anbetung. Wenn ihr nichts anderes tut als euer Herz zu reinigen, wird Gott es betreten und erleuchten! Sathya Sai, 11. Oktober 1986.      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2019

Dies ist das Zeitalter von Wissenschaft und Technologie. Seine Zivilisation und Kultur sind an das Wissen des physischen Universums gebunden. Was die Schüler heute lernen müssen, ist jedoch die Kultur der Seele, die Ausdehnung des Geistes (spirit) und die Reinigung des Herzens. Dieses Wissen führt zur Entfaltung des Geistes und zur Veredelung des Lebens. Neben der Entwicklung des Intellekts sollte auch das Erblühen des Herzens gefördert werden. Lediglich eine Ausbildung, die die Ausweitung des spirituellen Herzens (hridaya) fördert, ist abgeschlossen. Sie soll der Förderung ethischer Werte dienen. Nur dann wird es möglich sein, ein gut geregeltes und diszipliniertes Leben zu führen. Die Zeichen wahrer Bildung sind Selbstlosigkeit, Bescheidenheit und Nichtprahlerei. Das Gebäude der rechten Bildung beruht auf vier Säulen: Selbstkontrolle, Selbstunterstützung, Selbstvertrauen und Selbstaufopferung. Sathya Sai, 23. Juni 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2019

Das Hören oder Anschauen eines Musikers, der gleichzeitig in Tausenden von Häusern in Delhi singt, wird durch Technologie ermöglicht. Aber wenn wir im Bhagavatam lesen, dass Sri Krishna den Gopikas gleichzeitig in Tausenden von Häusern erschien, werden Fragen gestellt, ob dies glaubwürdig ist. Warum wird die Macht der Mantras bezweifelt, wenn von Menschen gemachte Gräte (yantra) so mächtig sein können? Klangwellen werden in elektrische Wellen umgewandelt und durch den Äther übertragen. Die Wellen haben eine Beständigkeit im Raum und können von demjenigen empfangen werden, der sich auf die Schwingungen einstellen kann. Wenn das alles durchdringende Göttliche durch eine auf das Eine ausgerichtete Hingabe im Radioempfänger des Herzens empfangen wird, offenbart die Glückseligkeit dieser Erfahrung Ihn. Weil die Gopikas Expertinnen für diese Technologie waren, konnten sie die Allgegenwart Krishnas erleben. Ihre Herzen waren mit der Gestalt und dem Namen Krishnas erfüllt, der in allen Situationen ihr unerschütterlicher Freund war. Sathya Sai, 11. Oktober 1986      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2019

Das Hören oder Anschauen eines Musikers, der gleichzeitig in Tausenden von Häusern in Delhi singt, wird durch Technologie ermöglicht. Aber wenn wir im Bhagavatam lesen, dass Sri Krishna den Gopikas gleichzeitig in Tausenden von Häusern erschien, werden Fragen gestellt, ob dies glaubwürdig ist. Warum wird die Macht der Mantras bezweifelt, wenn von Menschen gemachte Gräte (yantra) so mächtig sein können? Klangwellen werden in elektrische Wellen umgewandelt und durch den Äther übertragen. Die Wellen haben eine Beständigkeit im Raum und können von demjenigen empfangen werden, der sich auf die Schwingungen einstellen kann. Wenn das alles durchdringende Göttliche durch eine auf das Eine ausgerichtete Hingabe im Radioempfänger des Herzens empfangen wird, offenbart die Glückseligkeit dieser Erfahrung Ihn. Weil die Gopikas Expertinnen für diese Technologie waren, konnten sie die Allgegenwart Krishnas erleben. Ihre Herzen waren mit der Gestalt und dem Namen Krishnas erfüllt, der in allen Situationen ihr unfehlbarer Freund war. Sathya Sai, 11. Oktober 1986      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2019

Lernt vom Vogel die Lektion der Eigenständigkeit. Ein Vogel, der sich auf einem grünen Zweig eines Baumes niederlässt, wird vom wilden Schwanken des Zweiges oder einem Sturm, der ihn vielleicht wegweht nicht beeinträchtigt, weil er sich nicht auf den Zweig des Baumes verlässt, sondern seine eigenen Flügel für seine Sicherheit einsetzt. Er weiß, dass er immer davonfliegen und sich retten kann. Der Vogel ist stets glücklich und sorgenfrei. Vögel interessieren sich nicht dafür, etwas anzuhäufen. Sie sind zufrieden damit, das Beste aus der Gegenwart zu machen und mit dem zu leben, was sie für den Tag bekommen können.  Sie sorgen sich nicht um die Karriere der Kinder oder den Stand ihres Bankkontos. Sie sind nicht in Sorge um die Instandhaltung von Häusern oder Besitztümern. Denkt nun einmal darüber nach, was ihr aus euch selbst gemacht habt. Seid ihr, auf dem Zweig des Lebensbaums sitzend, nicht wegen jedem kleinen Zittern im Leben beunruhigt, werdet ihr davon nicht verzehrt und verliert ihr nicht euren Seelenfrieden?    Sathya Sai, 3. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2019

Der Name ‚Rama‘ setzt sich aus drei Stammbuchstaben (Bijaksharas) zusammen, die mit Feuer, Sonne und Mond in Verbindung stehen. Symbolisch bedeutet dies, dass das Feuerprinzip durch das Aussprechen des Namens Rama die eigenen Sünden verbrennt, das Sonnenprinzip die Dunkelheit der Unwissenheit zerstreut und das Mondprinzip die Fieberschübe kühlt, die aus Wünschen entstehen. Gebt dem Namen einen festen Platz in eurem Herzen und singt mit Eifer. Behandelt gemeinschaftliche Bhajans nicht als Zeitvertreib. Das Singen sollte lebendig und seelenvoll sein und Gefühl (bhava), Melodie (raga) und Rhythmus (tala) kombinieren. Es sollte nicht stumpf, mechanisch oder uninspiriert sein. Wenn ihr mit zehn oder hundert Sängern in Bhajans einstimmt, dann singt aus vollem Hals, mit reinem Gefühl und ohne Ärger. Seid ganz in den hingebungsvollen Prozess vertieft und erlebt die Ekstase dieser Erfahrung. Stellt euch Gott in eurem Herzen vor und singt seinen Namen – ihr werdet die Ekstase spüren und auch Freude in anderen wecken. Wenn alle mit einer solchen Einheit singen, kann Göttlichkeit erlebt werden. Sathya Sai, 8. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2019

Im Tretayuga konnte Ravanas Bruder, Vibhishana, die von Ravana verübten falschen Taten nicht ertragen. Er widersetzte sich diesen Handlungen und versuchte, Ravana auf alle möglichen Arten zu korrigieren. Aber als seine Bemühungen fehlschlugen und er keine Alternative hatte, suchte er Zuflucht zu den Füßen der Verkörperung von Dharma, Shri Rama. Der Haupttäter war allein Ravana. Aber im Krieg mit Rama starben alle Rakshasas (Dämonen), die ihn unterstützt und an seiner Seite gestanden hatten, mit ihm. Sie bezahlten die Strafe für ihre Beihilfe an seinem Verbrechen. Wenn jemand ein Vergehen begeht, ob Sohn, Tochter, Ehepartner, Verwandter oder enger Mitarbeiter, ist man ist nur dann von dem Makel befreit, ein Komplize des Verbrechens zu sein, wenn man sich der falschen Tat widersetzt und versucht, den Täter wirklich zu korrigieren. Wenn man sie dagegen zulässt oder dazu ermutigt, macht man sich der Anstiftung schuldig und erfährt die Früchte seiner Handlungen. Sathya Sai, 11. Oktober 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2019

Lernt in Harmonie und Einheit zu leben. Das Dorf (die Gesellschaft) ist für die Dorfbewohner (Mitglieder der Gesellschaft) das, was der Körper für den Einzelnen ist. Jedes Organ im Körper arbeitet mit jedem anderen Teil zusammen. Wenn der Fuß auf einen Dorn tritt, spürt das Auge den Schmerz und vergießt Tränen. Wenn das Auge einen Dorn oder Stein auf der Straße bemerkt, warnt es den Fuß, um ihn zu umgehen. Die Dorfbewohner sollten das gleiche Gefühl der Einheit entwickeln und ihre Freuden und Probleme als ein organischer Körper teilen. Es gibt nichts, was ihr mit der Einheit als eure  Stärke nicht erreichen könnt. Mit Reinheit und Einheit könnt ihr eure Göttlichkeit aufdecken und echte Hingabe an Gott entwickeln. Du solltet euer Herz mit Liebe anfüllen und euer Leben heilig und sinnvoll machen. Wenn alle in diesem Geist der Einheit und der Nächstenliebe arbeiten, wird das Dorf zum Vorbild für alle anderen. Sathya Sai, 22. Mai 1986          

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2019

Lernt in Harmonie und Einheit zu leben. Das Dorf (die Gesellschaft) ist für die Dorfbewohner (Mitglieder der Gesellschaft) das, was der Körper für den Einzelnen ist. Jedes Organ im Körper arbeitet mit jedem anderen Teil zusammen. Wenn der Fuß auf einen Dorn tritt, spürt das Auge den Schmerz und vergießt Tränen. Wenn das Auge einen Dorn oder Stein auf der Straße bemerkt, warnt es den Fuß, um ihn zu umgehen. Die Dorfbewohner sollten das gleiche Gefühl der Einheit entwickeln und ihre Freuden und Probleme als ein organischer Körper teilen. Es gibt nichts, was ihr mit der Einheit als eure  Stärke nicht erreichen könnt. Mit Reinheit und Einheit könnt ihr eure Göttlichkeit aufdecken und echte Hingabe an Gott entwickeln. Ihr solltet euer Herz mit Liebe anfüllen und euer Leben heilig und sinnvoll machen. Wenn alle in diesem Geist der Einheit und der Nächstenliebe arbeiten, wird das Dorf zum Vorbild für alle anderen. Sathya Sai, 22. Mai 1986          

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2019

In unseren täglichen Erfahrungen gibt es eine Reihe von Beispielen, welche die Existenz des Göttlichen in jedem Menschen offenbaren. Betrachtet ein Kino. Auf der Leinwand sehen wir Flüsse, die das gesamte umliegende Land überfluten. Obwohl die Szene ein von Hochwasser überflutetes Land zeigt, wird die Leinwand nicht einmal von einem Wassertropfen nass. Zu einer anderen Zeit sehen wir auf derselben Leinwand Vulkanausbrüche mit Aschewolken und Lavaströmen, aber die Leinwand ist nicht verbrannt. Die Leinwand, auf der alle diese Bilder basieren, wird von keinem der Bilder beeinflusst. Ebenso kommen und gehen im Leben des Menschen Gut und Schlecht, Freud und Leid, Geburt und Tod, aber sie beeinflussen das Selbst (atman) nicht. Im Kino des Lebens ist der Bildschirm der Atman. Er ist Shiva, er ist Sankara, er ist das Göttliche. Wenn man dieses Prinzip versteht, ist man in der Lage zu verstehen, sich zu erfreuen und Erfüllung im Leben finden! Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JANUAR 2019

Der Frieden oder die Verstörtheit, die Ruhe oder die Angst, die ihr heute erlebt, sind das Produkt eurer eigenen Gedanken und Taten sowie eurer Einstellung und eures Verhaltens gegenüber euch selbst und anderen. Viele nehmen den Prozess der regelmäßigen Meditation über den Namen und die Gestalt Gottes auf und sind in der Lage, die Erregungen des Herzens zum Schweigen zu bringen und den Weg zur inneren Erkenntnis zu eröffnen. Meditation (dhyana) über Namen und Gestalt sollte weder von einem Ideal zum anderen schwanken noch auf eine bloße mechanische Lehrbuchformel oder einen strengen Zeitplan des Atmens oder sinnloses Anstarren auf die Nasenspitze reduziert werden! Sie ist eine strenge Disziplin der Sinne, des Nervenstroms und der Flügel der Imagination. Deswegen heißt es treffend: Dhyana ist das Tal des Friedens, das auf der anderen Seite eines riesigen Gebirgszugs von sechs Gipfeln namens der sechs Feinde liegt – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Neid. Ihr müsst über das Gebirge klettern und das Tal dahinter erreichen. Sathya Sai, 9. Juni 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2019

Es gibt kaum jemanden, der frei vom Laster der Eifersucht ist. Eifersucht kann auch bei sehr trivialen Angelegenheiten auftreten, und aus Eifersucht entsteht Hass. Um Hass loszuwerden, muss man beständig Liebe praktizieren. Wo Liebe ist, gibt es keinen Raum für Eifersucht und Hass, und wo keine Eifersucht und kein Hass ist, da gibt es wahre Freude (ananda). Diese Freude offenbart sich in der Schönheit. „Eine schöne Sache bedeutet immerwährende Freude.“ Wenn ihr Schönheit in irgendetwas seht, werdet ihr Freude daran haben. Aber was ist diese Schönheit? Ist die Welt schön? Sind Materialien und Gegenstände schön? Diese sind doch nur vorübergehend und auch ihre Schönheit kann nur vorübergehend sein. Nur Gott ist von Dauer, daher kann man sagen, dass allein Gott schön ist. Die Hauptaufgabe des Gläubigen besteht darin, den Nektar der Glückseligkeit zu suchen, der durch die Kontemplation der Schönheit Gottes gewonnen werden muss. Das Mittel für das Erleben solcher Freude ist das Kultivieren guter Eigenschaften und das Loswerden schlechter Eigenschaften. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JANUAR 2019

Wenn der Körper einen Furunkel hat, tragen wir Salbe auf und bedecken ihn mit einem Verband, bis er vollständig abgeheilt ist. Tragt ihr keine Salbe auf und bindet nur eine Bandage um die Wunde, wird sie wahrscheinlich eitrig und verursacht später großes Leid. Ab und zu müssen wir sie mit sauberem Wasser reinigen, die Salbe erneut auftragen und einen neuen Verband anlegen. Ebenso gibt es auch in unserem Leben diesen Furunkel, der in Form des  Gefühls ‚ich, ich, ich‘ in unserem Körper ausgebrochen ist. Wenn ihr diesen Furunkel des ‚Ich‘ wirklich heilen wollt, müsst ihr ihn jeden Tag mit dem Wasser der Liebe waschen, die Salbe des Glaubens auftragen und den Verband der Bescheidenheit darum binden. Der Verband der Bescheidenheit, die Salbe des Glaubens und das Wasser der Liebe werden die Krankheit heilen, die mit dem Furunkel des ‚Ich‘ ausgebrochen ist. Sathya Sai, 17. Februar 1985      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2019

Eifersucht manifestiert sich in vielen Formen, einschließlich des Findens von Fehlern sogar im Göttlichen. Die Menschen sind eifersüchtig, wenn jemand sich einen besseren Ruf als sie selbst erworben haben. Manche sind eifersüchtig auf diejenigen, die besser aussehen als sie.  Studenten sind neidisch auf andere, die bessere Noten in den Prüfungen bekommen. Ein eifersüchtiger Mensch kann es nicht ertragen zu sehen, dass es Menschen gibt, die besser situiert, schöner oder wohlhabender sind. Das ist ein Zeichen menschlicher Schwäche. Wenn Eifersucht einmal Wurzeln in eurem Verstand geschlagen hat, wird sie mit der Zeit alle eure anderen Errungenschaften zerstören. Sie fördert dämonische Eigenschaften, entmenschlicht ein Individuum und reduziert einen auf den Stand eines Tieres. Wegen seiner ungeheuerlichen schlechten Neigung sollte Eifersucht von Anfang an ausgemerzt werden. Ihr müsst lernen, euch am Wohlstand und dem Glück anderer zu erfreuen. Das ist eine große Tugend. Sathya Sai, 6. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2019

An Samkranti ist es Brauch, allen eine Mischung aus Jaggery und Sesamsamen (til) zu reichen. Jaggery ist süß und ein Symbol der Liebe. Til ist auch als Sneha bekannt, was Freundschaft bedeutet. Deshalb bedeutet das  Anbieten der Jaggery-Til-Mischung, den Menschen „Liebe, die von Freundlichkeit durchdrungen ist“ zu reichen. Die Botschaft von Samkranti ist das Fördern von Liebe unter Freunden und Verwandten durch alle, die zusammenkommen, um dieses Fest zu feiern. Entwickelt Harmonie gegenüber allen. Vieles, was heutzutage als Freundschaft durchgeht, besteht aus der Verbindung mit Menschen, wenn sie wohlhabend sind oder man aus ihrem Reichtum Nutzen ziehen kann. Wenn sie aber in Not sind, schauen dieselben Menschen sie nicht einmal an. Das ist keine wahre Freundschaft. Wahre Freundschaft muss vom Herzen ausgehen und sollte unbeeinträchtigt von Wohl und Wehe bleiben. Tatsächlich kann allein Gott ein unfehlbarer Freund in allen Situationen sein. Er ist bei euch, über euch, unter euch, neben euch und um euch herum.   Sathya Sai, 15. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JANUAR 2019

Makara Sankramana kennzeichnet die Bewegung der Sonne von Süden nach Norden. Die norwärtige Bewegung der Sonne wird sowohl spirituell als auch wissenschaftlich als höchst bedeutsam angesehen. Die wichtige innere spirituelle Bedeutung der nordwärtigen Reise muss richtig verstanden werden. Der Norden wird durch den Himalaja (himacala) repräsentiert. ‚Hima‛ bedeutet Schnee. Er ist rein, unbefleckt und extrem kühl.  ‚Acala‛ bezeichnet das, was beständig und unerschütterlich ist. Himacala bezieht sich nicht auf die physische Himalajaregion. Er repräsentiert das, was kühl, friedlich und beständig ist. All das stattet einen mit der Eigenschaft des vollkommenen Friedens (prashanti) aus. Von heute an bewegt sich die Sonne in solch einem Zustand. Die Sonne symbolisiert die Sicht des Menschen. Die nordwärtige Bewegung der Sonne ist ein Ruf an die Menschen, ihre Sicht auf das zu richten, was kühl, friedlich und unveränderlich ist. Die Lektion, die ihr lernen müsst, ist dass ihr eure Sicht nach innen wenden solltet. Sathya Sai, 14. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JANUAR 2019

Die Jugend von heute hat großen Bedarf an guter Gesellschaft. Die Jugendlichen geraten auf Abwege, indem sie sich mit Leuten zusammentun, die eine schlechte Sprache sprechen und sich in unheiligen Taten ergehen. Ihr solltet schlechte Gesellschaft jedweder Art ganz meiden. Ihr braucht eine Lampe um einen Weg im dunklen Dschungel zu finden. Ebenso braucht ihr im Dschungel des Lebens das Licht und die Führung der Guten, die euch auf dem rechten Weg Gesellschaft leisten und zum rechten Ziel geleiten. In der Gemeinschaft mit den Guten wird sogar ein schlechter Mensch verwandelt. Aber ein guter Mensch, der in schlechte Gesellschaft gerät, wird schlecht. Wenn ihr einen Liter Milch in zehn Liter Wasser schüttert, wird die Milch so verdünnt, dass sie wertlos wird. Aber ein Liter Wasser, der in zehn Liter Milch gegossen wird, erlangt einen höheren Wert. Wenn ihr Freundschaften schließt, dann vergewissert euch, dass ihr in eine Gruppe von Menschen kommt, die im Sprechen, Benehmen und Verhalten gut sind. Pflegt mit anderen nur normale Beziehungen. Sathya Sai, 19. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2019

Die großen spirituellen Meister wie Ramakrishna Paramahamsa, Vivekananda, Tulsidas und so weiter führten höchst zufriedene Leben. Es gab so viele Zeiten, in denen sie nicht einmal Nahrung zu essen bekamen. Sie betrachteten solche Begebenheiten als Einladungen Gottes, um zu fasten (upavasam). Für sie war das Nahrung für den Geist (spirit).  Durch die Kontemplation Gottes genossen sie solche Fastenzeiten. Wenn sie auf einem reichhaltigen Festmahl bewirtet wurden, betrachteten sie auch das als Geschenk Gottes. Sei es Fasten oder ein Festmahl, sie sahen beides mit dem gleichen Gefühl zufriedener Akzeptanz an. Sie waren von Ersterem nicht niedergeschlagen, noch erhoben von Letzterem. „Gleichmut ist Yoga (samatva yogamuchyate)“, sagt die Gita. Die alten Weisen praktizierten diese Tugend. Gleichmut ist das Zeichen von Zufriedenheit. Das sollte unseren jungen Menschen gelehrt und von ihnen kultiviert werden. Wer Zufriedenheit erreicht hat, kann sich der Glücksligkeit der göttlichen Gnade erfreuen. Sathya Sai, 19. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2019

Das Beachten von Moral im Alltag, die Vergöttlichung aller Handlungen und Gedanken und das Festhalten an Idealen – all das macht Kultur aus. Die Kultur Indiens (bharatiya Samskriti) ist eine Verbindung von Reinheit, Göttlichkeit, Erhabenheit und Schönheit. Diese Verbindung wird am besten in Sport und Spielen widergegeben. Obwohl es vielleicht Unterschiede zwischen den Nationen in der Ernährungsweise und der Art der Erholung gibt, ist der Geist der Harmonie und Einheit, der im Sport an den Tag gelegt wird, für alle ein erfreuliches Beispiel. Es ist das unverwechselbare Merkmal des Sports, dass Unterschiede vergessen werden und sich Menschen in einem göttlichen Geist der Freundlichkeit und Kameradschaft in Spielen engagieren. Sport hilft den Spielern nicht nur ihre Gesundheit zu verbessern, sondern auch Freude zu erleben. Die Studenten dürfen aber nicht mit dem Erkennen dieses Nutzens allein zufrieden sein. Ebenso essenziell ist es, die Reinheit des Geistes zu fördern und Großherzigkeit zu entwickeln. Wahres Menschsein erblüht nur, wenn Körper, Geist und Seele harmonisch entwickelt werden. Lasst den Enthusiasmus und die Anstrengung, die ihr im Sport zeigt, sich auch auf den Gebieten von Moral und Spiritualität widerspiegeln. Sathya Sai,14. Januar 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JANUAR 2019

Duldsamkeit stattet euch mit der Stärke aus, Pfeil und Bogen des himmelschreienden Schicksals zu begegnen. Ein Mensch ohne Duldsamkeit unterliegt leicht Kehrseiten und Schwierigkeiten. Neben Wahrheit und Duldsamkeit müsst ihr auch die Freiheit von Neid kultivieren. Neid ist wie Ungeziefer, das die Wurzeln eines Baumes befällt. Neid kann euer gesamtes Leben ruinieren. Wir erfreuen uns an Vielem im Leben: Wissen, Wohlstand, Position, Macht und so weiter. Aber der Virus des Neids tritt in unser Denken (mind) ein und verunreinigt alles. Gebt Neid niemals Raum, nicht einmal in den unbedeutendsten Angelegenheiten. Wenn ein Mitschüler bessere Noten als ihr erreicht, fühlt ihr euch neidisch. Seid vielmehr glücklich, wenn andere besser sind als ihr, statt es zuzulassen, dass euch der Neid vereinnahmt. Wenn jemand besser als ihr gekleidet oder wohlhabender ist, solltet ihr fühlen, dass er genießt, was er hat, und selbst zufrieden und glücklich mit dem sein, was ihr habt. Frei von Neid zu sein, ist wahrlich göttlich. Sathya Sai, 30. Dezember 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JANUAR 2019

Liebe Balvikas-Lehrer! Wenn ihr die Kinder unterrichtet, müsst ihr daran denken, dass ihr euch um der Kinder willen, die  eurer Fürsorge anvertraut wurden, in einer edlen Aufgabe engagiert. Ihr müsst das Gefühl haben, dass ihr euch selbst unterrichtet, wenn ihr die Kinder unterrichtet. Wenn ihr zum Beispiel den Kindern Wissen vermittelt, verbessert sich euer eigenes Verständnis des Themas. Selbst wenn ihr Bücher für das Unterrichten der Kinder studiert, werdet ihr auch daraus Freude ziehen. Daher müsst ihr immer das Gefühl haben, dass das, was ihr für andere tut, in Wirklichkeit ein Dienst ist, der dem Göttlichen erwiesen wird, das in jedem Einzelnen lebt. Wenn Lehrer ihre Pflicht in diesem Sinne erfüllen, werden sie vom Geist der universellen Liebe durchtränkt. Denkt daran, dass die Kinder zarte Herzen und unschuldige Gedanken haben. Nur wenn ihr ihre Herzen mit Liebe zu Gott anfüllt, wird die Welt echten Frieden haben. Sathya Sai, 30. Dezember 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JANUAR 2019

Um den hohen Standards der Moral gerecht zu werden, welche die indische Kultur fordert, müsst ihr Liebe, Gewaltlosigkeit, Mut und Gleichmut kultivieren. Die letzten drei überwachen und fördern Erstere. Vielen Menschen ist es mit Hilfe der letzten drei Eigenschaften gelungen, ihren Verstand (mind) in universeller Liebe zu gründen! In der Tat hat eine beträchtliche Anzahl Gottsuchender ihren spirituellen Aufstieg auf halbem Weg aufgegeben, weil sie das Vertrauen in ihr wahres Selbst verloren. Das erste schwache Flüstern des Zweifels entmutigt sie und sie gleiten in ein Leben sinnlicher Befriedigung zurück. Sie verlieren den Glauben an Gott, der die Verkörperung der Liebe und ihr wahrer Erhalter ist. Geistige Übungen (sadhana) allein können Menschen dazu bringen, auf dem spirituellen Weg voranzukommen. Die Weisen werden von der Seligkeit ihres wahren Bewusstseins getragen. Haltet durch, seid Beharrlich in eurem Sadhana, habt Glauben an euer Selbst und schöpft Kraft und Freude allein von Gott! Sathya Sai, 6. Juni 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JANUAR 2019

Balvikas-Lehrer (guru) sollten ihre Emotionen unter Kontrolle halten und keine Depression, Trübsinnigkeit oder Wankelmütigkeit zeigen. Eure Qualität der Arbeit ist wichtiger als deren Quantität. Verpflichtet euch also nicht, mehr zu tun, als ihr zufriedenstellend erbringen könnt. Lasst euer eigenes Gewissen der Richter sein und entscheidet, ob ihr eure Pflicht den Kindern und der Gesellschaft gegenüber ausreichend erfüllt. Ihr seht euch während des Unterrichtens vielleicht verschiedenen Problemen gegenüber. Löst sie mit Unterscheidungskraft und tiefer Liebe. Behandelt die Probleme mit dem Wunsch, den Kindern besser zu dienen, und ihr werdet sie leicht überwinden können. Allmählich werdet ihr feststellen, dass das Balvikas-Programm nicht nur für die Erziehung von Kindern, sondern auch für die Lehrer gedacht ist. Die Pflichten gegenüber den Balvikas werden die Gedanken und Gefühle des Lehrers weitaus besser erheben und verfeinern als jede andere spirituelle Disziplin. Denkt daran, dass ihr als Lehrer auch einen Lehrer (guru) habt, der euch führt und euer Dienen (seva) überwacht. Lehrer sind auch Schüler, die mit ihrem allwissenden Lehrer Lektionen der Gleichheit, des Gleichmutes und der selbstlosen Liebe lernen. Sathya Sai, 6. Juni 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JANUAR 2019

Die Veden lehren, dass ihr Gott in Dankbarkeit für seine Segnungen verehren und anbeten sollt. Die Bibel lehrt, dass man für den Frieden beten und Wohltätigkeit  praktizieren soll. Der Koran schärft euch ein, den Leidenden Barmherzigkeit entgegenzubringen und euren Willen dem Allhöchsten zu übergeben. Buddhistische Texte vermitteln die Lektion der Loslösung und der Sinneskontrolle. Die Zend-Avesta ermahnt euch, schlechte Neigungen loszuwerden und in eurer euch angeborenen Herrlichkeit zu erstrahlen. Daher müsst ihr erkennen, dass die Lehren aller Religionen eins sind und Gebete in allen Sprachen, die sich an einen Namen richten, denselben Gott erreichen. Versteht, dass Gott durch ein Bild oder eine Statue angerufen werden kann, um euren aufrichtigen Wunsch zu erfüllen, vorausgesetzt dieser ist für andere sowie für euch selbst hilfreich. Der Balvikas-Lehrer muss all diese Eigenschaften annehmen und sie dann den Balvikas-Kindern durch Gebot und Beispiel beibringen. Sathya Sai, 6. Juni 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2019

Ihr alle müsst diese vier wichtigen Eigenschaften besitzen: Frieden (shanti), Wahrheit (satya), Abwesenheit von Egoismus (nirahankara) und von Neid (Anasuya). Reine Liebe hat die Eigenschaft, sie alle zu durchdringen. Diese Eigenschaften können nicht vom Markt, durch Studien, von einem Lehrer oder als Geschenk erworben werden. Ihr könnt sie nur durch eigene Anstrengung erlangen. Kultiviert und entwickelt diese edlen Eigenschaften von Kindheit an. Aus Angst vor der Bestrafung durch Eltern oder Lehrer frönen Kinder der Falschheit und vermeiden es, die volle Wahrheit auszusprechen. Diese Tendenz führt zu gegebener Zeit dazu, dass ihr gesamtes Leben beeinträchtigt wird, indem sie ein Doppelleben führen. Von klein auf sollten Kinder lernen, die Wahrheit zu sagen und ihre Fehler zuzugeben. Es ist nichts falsch daran, für Fehler korrigiert zu werden. Diese Korrekturen helfen ihnen zu lernen, sich als Erwachsene gut zu benehmen. Das Sprechen der Wahrheit muss, ungeachtet der möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten, fest und tief in den jungen Verstand und das reine und unbefleckte Herz eingeprägt werden. Sathya Sai, 30. Dezember 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JANUAR 2019

Industrie, Landwirtschaft, Handel, Politik und Verwaltung – sie sind wie die fünf Lebenshauche unserer Aktivitäten. Sie müssen in Einheit zusammenarbeiten, von Liebe und gegenseitigem Respekt angetrieben werden. Nur dann kann die Allgemeinheit Frieden, Sicherheit und Glück haben. Diese Kooperation ist in der gegenwärtigen Zeit leider nicht sichtbar.  Dagegen dominieren parteiinterne Interessen und auf allen Gebieten gibt es Konkurrenzkämpfe. Aufregung vernebelt den Verstand. Leidenschaft, Gewalt und Grausamkeit erschaffen weitere Probleme, aber lösen keine. Diese entstehen jetzt sintflutartig. Menschen ohne Ausbildung und ohne ernsthaftes Bestreben zur Übernahme von Amtspflichten werden in Machtpositionen befördert. Fähigkeiten, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und zum Tragen von Lasten allein berechtigen zur Machtbefugnis über andere. Die Macht, die ein Amt verleiht, muss mit Dankbarkeit und Ehrerbietung  gehandhabt werden. Wenn sich alle Arbeiter und Amtsträger daran erinnern und es umsetzen, wird ihre Arbeit sowohl ihnen als auch der Gesellschaft, von der sie ein Teil sind, Glück, Zufriedenheit und Frieden schenken. Sathya Sai, 1. Januar 1971  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JANUAR 2019

Ob ihr Gott seht oder nicht, er ist allgegenwärtig; Er ist in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft! Gott ist und kann nur Einer sein, nicht Viele! „Es gibt nur einen Gott und er ist allgegenwärtig! Es gibt nur eine Religion, die Religion der Liebe. Es gibt nur eine Sprache, die Sprache des Herzens!" Dieser Gott muss durch ständige geistige Disziplin visualisiert werden. Lasst euch nicht auf Zweifel und Zögern ein. Wenn ihr geistige Disziplin einhaltet und euer Bewusstsein reinigt, dann werdet ihr Gott in eurem Herzen installiert sehen. Es ist Zucker in der Tasse, aber das Wasser ist fad, denn ihr habt nicht gut umgerührt. Es gibt Gott in der Welt, und wenn ihr das Göttliche in jeden Tropfen oder in jedes Atom hineinrührt, könnt ihr eure Welt sehr süß machen, um darin zu leben. Intelligenz ist der Löffel; Sadhana ist der Prozess des Umrührens. Sättigt jeden Moment deines Lebens mit Gott, dann wird euer Alltag süßer schmecken! Göttliche Ansprache, 25. Dezember, 1970  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JANUAR 2019

Seit Beginn der Menschheitsgeschichte verabschieden sich die Menschen jedes Jahr vom alten Jahr und heißen das Neue Jahr willkommen! Was passiert während des Jahres? Nur Verzweiflung, Kummer und Sorge, Beklemmung und krankhafte Angst, nicht wahr? Nutzt dieses Jahr, um zu erforschen und zu entdecken, wie ihr den dauerhaften Frieden gewinnen könnt! Den könnt ihr nur durch Liebe verdienen! Friede ist die Frucht des Baumes des Lebens! Ohne die Frucht ist der Baum ein unfruchtbarer Stumpf ohne Wert und Bedeutung. Diese Frucht ist von einer bitteren Schale umhüllt, so dass der süße Saft erhalten und geschützt wird! Entfernt ihr die Haut, dann könnt ihr die Süße im Inneren der Frucht schmecken und euch stärken. Die dicke Rinde ist ein Symbol für die sechs bösen Leidenschaften, die das liebende Herz eines jeden Menschen umgeben - Lust, Zorn, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass. Diejenigen, die die Rinde entfernen und die Süße durch harte und konsequente Disziplin berühren, erreichen den Frieden, den wir alle wünschen; dieser Friede ist ewig, unveränderlich und überwältigend!            Ansprache von Sathya Sai, 1. Januar, 1971  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. DEZEMBER 2018

Lasst eure Gefühle und Handlungen unter allen Umständen rein, edel und ideal sein. Lasst all eure Taten zum höchsten Wohl aller sein. Euer Herz ist das Zentrum heiliger Gefühle. Es ist voller Mitleid. Es ist das Mitgefühl, das heilige Gefühle hervorruft. Ihr müsst Mitgefühl entwickeln, das Licht der Liebe verbreiten und göttliche Gefühle kultivieren. Wie könnt ihr, ohne dies zu tun, Zeiten der Glückseligkeit erwarten, die euch glücklich machen? Wenn ihr gute Ergebnisse erwartet, müsst ihr gute Gefühle kultivieren. Mit der Reinheit des Herzens, der Stetigkeit des Geistes und selbstlosen Handlungen könnt ihr der Empfänger der göttlichen Gnade werden, die jegliches Leid in kürzester Zeit beseitigen wird. Daher nutzt euer Unterscheidungsvermögen und unternehmt immer solche Aktivitäten, die die göttliche Gnade verleihen, die euch wiederum mit Frieden und Glück segnen wird! Ansprache von Sathya Sai, 1. Januar 2001  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2018

Ihr seid nicht in diese Welt geboren worden, um wie auf einer Bühne eine Weile herumzustolzieren, zu essen und fröhlich zu sein. Ihr seid in die Welt gekommen, damit ihr euch in der Gegenwart Gottes durch Ausübung und Kultivierung von Liebe sonnen könnt. Wenn ihr Gott verärgert ablehnt, trocknet ihr die Bänder der Liebe in eurem Herzen aus. Die Erde ist ein großes Unternehmen, eine geschäftige Fabrik, deren Produkt Liebe ist. Mit Hilfe von Sadhana (spirituelle Praxis) ist es möglich, Liebe zu erzeugen und sie an Millionen und Millionen von bedürftigen Menschen weiterzureichen. Je mehr sie mit anderen geteilt wird, desto tiefer wird sie, desto süßer schmeckt sie und desto größer ist die Freude an ihr. Durch Liebe kann man sich Gott nähern und in seiner Gegenwart bleiben; denn Gott ist Liebe, und wenn man in Liebe lebt, lebt man in Gott und mit Gott. Göttlicher Diskurs, 1. Januar, 1971  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. DEZEMBER 2018

Verkörperungen des Göttlichen! Vergeudet nicht eure Tage damit, euch materielle Besitztümer, die häufig Hindernisse auf dem Weg des Lebens sind, zu beschaffen. Geld kommt und geht; Moral kommt und wächst! Geld ist kein wahrer Reichtum; es verliert an Wert, es bläht das Ego auf und verhärtet das Herz. Wenn ihr nicht zulasst, dass Geld zirkuliert, wird dies eure Gesundheit zerstören. Nehmt diese Worte nicht falsch auf, denn ich sage das nur aus der Fülle meiner Liebe zu euch! Weltliche Erfolge entwickeln Arroganz, trennen einen Menschen von einem anderen! Euer Herz zieht sich zusammen und lässt euer Bewusstsein des Göttlichen schrumpfen! Liebe ist Expansion und Expansion ist göttliches Leben. Gott kann nur durch Liebe verwirklicht werden. Ohne Liebe im Herzen ist euer Herz eine Wüste; Gott wird nicht darin wohnen. Sät reine Liebe; sie wird als Mitgefühl und Toleranz erblühen und die Frucht des dauerhaften Friedens (Shanti) hervorbringen. Ansprache von Sathya Sai, 25. Dezember 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2018

Die Natur um uns herum und mit uns ist das Gewand Gottes. Wir haben Beweise für seine Schönheit, Güte, Weisheit und Macht überall um uns herum, wohin auch immer wir unsere Augen wenden. Aber die Kunst, Ihn zu erkennen, ist uns fremd und so verleugnen wir Ihn und leben in Dunkelheit. Wir hören überall die Musik, die von den Sendeanstalten der Welt ausgestrahlt wird, aber sie erreicht zu keinem Zeitpunkt euer Ohr. Aber habt ihr einen Radio-Empfänger und stellt ihr die richtige Wellenlänge ein, dann könnt ihr die Sendung plötzlich hören! Ist der Sender nicht richtig eingestellt, werdet ihr statt Nachrichten dumme Ärgerlichkeiten hören! Das Göttliche ist überall - oben, um uns herum, unten, neben uns, nah und fern. Um Ihn zu erkennen, benötigt ihr keine Geräte (Yantra), sondern eine mystische Formel (Mantra). Meditation (Dhyana) ist die genaue Einstellung der Wellenlänge, Liebe ist die richtige Feineinstellung; die Wahrnehmung der Realität und die Freude, die darauf folgen,  ist das glückliche klare Hören! Ansprache von Sathya Sai, 1. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2018

Jeder glaubt an die Macht der Liebe. Wenn Menschen fragen: „Wie können wir unsere Liebe zu Gott entwickeln?“, lautet die Antwort: „Es gibt nur einen Weg: die Liebe, an die ihr glaubt, in die Praxis umzusetzen. Dann wird diese Liebe wachsen.“ Weil ihr nicht praktiziert, was ihr bekennt, wird euer Glaube geschwächt. Eine Pflanze wächst nur, wenn sie regelmäßig gewässert wird. Wenn ihr einen Samen der Liebe sät, könnt ihr ihn nur zum wachsen bringen, wenn ihr ihn jeden Tag mit Liebe wässert. Der Baum der Liebe wird wachsen und Früchte der Liebe schenken. Weder Männer noch Frauen führen heutzutage Taten aus, die Liebe fördern. Wenn ihr Liebe zu Gott entwickeln wollt, müsst ihr kontinuierlich liebende Hingabe zu Gott praktizieren. Die Hingabe sollte wie bei den Gopikas aus dem Herzen strömen. Vieles von dem, was heute als Hingabe durchgeht, ist künstlich. Entwickelt reine und ernsthafte Hingabe und heiligt damit euer Leben. Sathya Sai, 2. September 1991     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2018

Verkörperungen der göttlichen Liebe! Wenn sich der Verstand (mind) den Dingen der Welt zuwendet, wird das Zuneigung oder Anhaftung (anuraga) genannt, und wenn er Gott zugewandt wird, ist das Liebe oder Hingabe (prema). Liebe ist die Frucht der Liebe. Liebe ist nur mit Liebe vergleichbar. Liebe kann nur Liebe darbringen. Liebe kann nicht durch Poesie beschrieben werden. Sie kann nicht durch den Verstand oder das gesprochene Wort nachgewiesen werden. Daher erklären die Veden, dass reine Liebe den Verstand und die  Sprache übersteigt. Liebe ist unbezahlbar und unbeschreiblich wertvoll. Ihre Süße ist unübertroffen. Die Schriften beschreiben Nektar (amrit) als unbeschreiblich süß. Aber Liebe ist viel süßer als Nektar. Liebe kann nur durch Liebe erlangt werden. Liebe ist ein kostbarer Diamant, der nur im Reich der Liebe und nirgendwo sonst erhältlich ist. Das Königreich der Liebe befindet sich in einem Herzen voller Liebe. Liebe kann nur in einem Verstand (mind) erfahren werden, der von Liebe bewegt wird, und einem Herzen, das mit Liebe angefüllt ist. Sathya Sai, 2. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. DEZEMBER 2018

Was sollten die Menschen heute erlangen? Die Ausweitung des Herzens, sodass es mit allumfassender Liebe angefüllt werden kann. Nur dann kann das Gefühl der geistigen Einheit aller Menschen erlebt werden. Aus diesem Gefühl der Einheit wird die Liebe Gottes  geboren. Diese Liebe erzeugt reine Glückseligkeit, die grenzenlos, unbeschreiblich und ewig ist. Für alle Formen der Glückseligkeit ist Liebe die Quelle. Ein Herz ohne Liebe ist wie verdorrtes Land. Fördert Liebe in eurem Herzen und erlöst euer Leben. Wie hoch eure Gelehrsamkeit und wie groß euer Wohlstand auch ist, beides ist ohne Liebe wertlos. Ohne Hingabe sind alle anderen Leistungen für das Erkennen Gottes nutzlos. Die Menschen streben nach Befreiung. Wahre Befreiung bedeutet Freiheit von Wünschen. Heute können die Menschen nicht in die Wälder gehen, um zu entsagen oder sich mit Meditation und anderen spirituellen Übungen zu beschäftigen. Der einfachste spirituelle Weg für alle Menschen besteht darin, alle ihre Handlungen Gott zu weihen. Sathya  Sai Baba, 25. Dezember 1994        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. DEZEMBER 2018

Als Christus geboren wurde, erstrahlte ein riesiger Heiligenschein am Himmel über dem Dorf. Dies bedeutete, dass er, der die Dunkelheit des Bösen und der Unwissenheit überwinden sollte, geboren wurde, und dass er das Licht der Liebe in den Herzen aller Männer und Frauen verbreiten werde. Wenn ihr die Geburt Christi feiert, solltet ihr beschließen, euer Leben im liebevollen Dienst an den Schwachen, Hilflosen, Unglücklichen und Trostlosen zu führen. Kultiviert Toleranz, Nachsicht, Nächstenliebe und Großmut. Haltet die Ideale, die Jesus lehrte, in Ehren und praktiziert sie in eurem täglichen Leben. Die Art und Weise, wie Weihnachten jetzt gefeiert wird, zeigt jedoch, wie weit sich die Menschen von diesen edlen Idealen entfernt haben! Die Mitternachtsstunde wird geehrt, die Beleuchtung arrangiert und der Weihnachtsbaum aufgestellt, aber verbringt ihr dann den Rest der Nacht damit, euch mit göttlicher Glückseligkeit anzufüllen? Reinigt euer Herz, führt heilige Aktivitäten aus und seid allen gegenüber liebevoll. Das ist die beste Art, Weihnachten zu feiern. Sathya Sai, 24. Dezember 1972  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. DEZEMBER 2018

Jesus lehrte, wie man seine spirituelle Entwicklung mit ganz einfachen, praktischen Übungen zum Wohl der Menschheit voranbringen kann. Er demonstrierte göttliche Macht, um den Glauben an die Gültigkeit seiner Lehre zu erwecken. Er zeigte den Weg, der den Menschen den süßen Nektar der Glückseligkeit (ānanda) schenken kann. Er ermahnte die Menschen durch Lehre und Beispiel, die Tugenden der Barmherzigkeit, des Mitgefühls, der Geduld, der Liebe und des Glaubens zu pflegen. Lasst uns unsere Aufmerksamkeit auf das Opfer lenken, das Jesus als freier Mensch aus freien Stücken brachte. Er opferte sein Glück, Wohlergehen, seine Bequemlichkeit, Sicherheit und Stellung. Er forderte die Feindschaft der Mächtigen heraus. Er weigerte sich, nachzugeben oder Kompromisse einzugehen. Er befreite sich von seinem Ego, was eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt ist. Ehrt ihn dafür. Er opferte bereitwillig die Wünsche, mit denen der Körper den Menschen bedrängt. Dieses Opfer ist größer als das Opfer des Körpers unter Zwang. Zur Feier seines Geburtstages solltet ihr mindestens einen oder zwei Wünsche opfern und wenigstens die gefährlichsten Neigungen des Ego besiegen. Sathya Sai Baba spricht Band 8, 24. Dezember 1972  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2018

Das größte Hindernis auf dem Weg der Hingabe ist Egoismus, die Einstellung von „Mein“, der Besitzanspruch. Dies liegt seit Zeitaltern in eurer Persönlichkeit begraben und umschlingt euch mit seinen Tentakeln enger und enger in jedem nachfolgenden Leben. Diese Situation kann nur von den beiden Reinigungsmitteln Unterscheidungskraft und Entsagung entfernt werden. Hingabe ist das Wasser, um diesen uralten Dreck abzuwaschen, und die Wiederholung der Gottesnamen, Meditation und Vereinigung (yoga) ist die Seife, welche die Reinigung effektiver und schneller macht. Die langsamen und beständigen Gottsuchenden werden dieses Rennen sicher gewinnen. Gehen ist die sicherste Reisemethode, auch wenn sie als langsam verurteilt wird! Schnellere Transportmittel führen garantiert zu einem Unfall; je schneller die Transportmittel, desto größer das Unfallrisiko. Ihr solltet nur so viel essen, wie nötig ist, um euren Hunger zu stillen. Mehr zu essen verursacht Störungen. Ebenso solltet ihr Schritt für Schritt mit Glauben in euren spirituellen Anstrengungen  vorankommen. Rutscht nicht zwei Schritte zurück, wenn ihr einen vorwärts macht. Sathya Sai, 7. Oktober 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2018

Verkörperungen der göttlichen Liebe! Wenn ihr euch echten Frieden in der Welt sichern wollt, solltet ihr keine Abneigung gegen Religion haben. Ihr müsst die Moral (neeti) als überlegen gegenüber eurer Gemeinschaft (jati) erachten. Gute Gefühle müssen wichtiger sein als religiöse Überzeugungen. Gegenseitige Rücksichtnahme (mamata), Gleichmut (samata) und Nachsicht (kshamata) sind wesentliche Grundeigenschaften für jeden Menschen. Ein wahrer Mensch ist jemand, der diese drei heiligen Qualitäten kultiviert. Befreit euch von allen Eigeninteressen und Egozentriertheit. Entwickelt Liebe, Nachsicht und Mitgefühl. Lebt in Harmonie. Der Dienst an den Bedürftigen sollte euer Leitprinzip sein. Es sollte kein Raum für Unterschiede beim Dienen geben. Wenn ihr der Gesellschaft dienen wollt, müsst ihr bereit sein, eure individuellen und gemeinschaftlichen Interessen zu opfern. Durch ein solches Opfer könnt ihr euer Leben vergeistigen. Die Schriften (veda) haben nachdrücklich erklärt, dass Unsterblichkeit nur durch Opfer (tyaga) erreicht werden kann. Sathya Sai, 25. Dezember 1990    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER