GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. AUGUST 2018

Euer Schicksal wird durch eure eigenen Handlungen bestimmt. Durch rechtschaffene Handlungen wird der Verstand (mind) gereinigt, und ein gereinigter Verstand führt zum Erwachen spiritueller Weisheit (jnana). Wenn ihr das Göttliche am Morgen verehrt, müsst ihr eure Ehrerbietung jeder Arbeit erweisen, die ihr euch vorgenommen habt. Ihr müsst zur vorherrschenden Gottheit des Handelns (karma) beten: „Lass mich heute nur reine, nutzbringende und hilfreiche Handlungen durchführen.“ Die Umstände eurer Geburt sind ein Ergebnis eurer Handlungen in der Vergangenheit. Handlungen (karma), Geburt (janma), Rechtschaffenheit (dharma) und das Geheimnis des Lebens (marma) sind mit dem Göttlichen (brahman) verbunden. Sie sind wie die vier Wände eines Hauses. Die erste Wand sind eure Handlungen (karma). Ihr solltet nicht so handeln wie es eure Launen vorgeben. Bevor ihr etwas tut, solltet ihr euch fragen, ob es richtig ist oder nicht. Nichts sollte in Hast oder dem Impuls des Augenblicks geschehen. Nur dann werden eure Handlungen rein (sattvika) und frei von leidenschaftlichen (rajasa) und dumpfen (tamasa) Flecken sein. Sathya Sai, 3. Mai 1987  

Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam vom 21. August 2018

Die Menschen sehnen sich nach den Früchten ihrer guten Taten, ohne jemals welche auszuführen! Ihr wünscht, von den Auswirkungen bösartiger Taten gerettet zu werden; doch fragt euch selbst: Haltet ihr euch zurück, sie zu begehen? Ihr fühlt euch glücklich, wenn euch jemand etwas gibt. Aber fühlt ihr euch genauso glücklich, anderen etwas zu geben? So wie ihr sät, so erntet ihr – das ist ein unerbittliches Gesetz! Niemand kann den Auswirkungen seiner eigenen Handlungen entkommen, ob sie gut oder schlecht sind. Um immer anhaltende Freude zu genießen, müsst ihr euren Geist (mind) mit reinen Gedanken füllen und edle Gefühle in eurem Herzen entwickeln. Durch gute Gedanken und gute, edle Handlungen, wird das Herz rein und heilig. Auf der Reise durch das Leben ist euer Körper wie ein Wagen und das Herz wie das Pferd, das den Wagen zieht. Wenn ihr das Pferd, euer Herz, nicht mit genügend Nahrung versorgt, kann eure Reise nicht erfolgreich voran gehen. Das Herz muss gutes Futter bekommen, in Form von guter Gesellschaft (satsang), gutem Verhalten (sat pravartana) und guten Gedanken. Dann übergebt alles Gott als Opfergabe! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 3. Mai 1987  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam vom 20. August 2018

Euer Körper ist vergänglich, doch euer Lebensprinzip, das Selbst (atma), ist unvergänglich. Um Unsterblichkeit zu erlangen, müsst ihr bedingungslose Liebe zu Gott haben. Stellt euch einmal vor, ihr geht zu einem Juwelier und bittet ihn, euch ein Schmuckstück nach euren Angaben zu fertigen. Eure Aufgabe ist nur, ihm das Gold für das Schmuckstück zur Verfügung zu stellen, damit es dem Gewicht des Goldes und eures Entwurfes entsprechend gefertigt wird. Ihr dürft euch nicht in die Arbeit des Juweliers einmischen, wie er das Gold in die Form des gewünschten Schmuckstücks bringt. Denn solltet ihr ihm vorschreiben, das Gold nicht im Feuer zu bearbeiten oder es mit dem Hammer zu formen, wie könnt ihr dann erwarten euer Schmuckstück, so wie ihr es haben wollt, zu bekommen? Ähnliches geschieht, wenn ihr Gott euer Herz mit Bedingungen und Vorbehalten hingebt. Wie könnt ihr dann Glückseligkeit erlangen? Was Gott mit euch macht, das bleibt ganz allein Ihm überlassen. Betet zu Gott mit bedingungsloser Hingabe! Wenn alles, was ihr besitzt, euer Körper, Geist (mind) und Intellekt doch Sein Geschenk an euch sind, wie könnt ihr Ihm dann Bedingungen stellen!? Gebt euch Ihm völlig hin, dann wird euch Gott die Glückseligkeit schenken, die ihr verdient. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 23. November 1999  

Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam vom 19. August 2018

Die indische Kultur legt großen Wert auf die Lehre „matrudeva bhava“ und „pitrudevo bhava“. Das heißt, ihr sollt eure Mutter als Gott verehren und euren Vater als Gott verehren. Gibt es nicht viele großartige und bedeutende Menschen in Westbengalen? Gibt es nicht viele, die reich und gebildet sind? Dennoch konnten sie nicht erfolgreich im Leben sein, weil ihnen der Glaube an Gott fehlte. Nur Ramakrishna Paramahamsa konnte ein ideales Leben führen, indem er seine Mutter liebte und ihre Anweisungen befolgte, wegen seiner tiefen Hingabe und Liebe zu seiner Mutter. Ramakrishna lehrte die Menschen, dass es nichts Größeres und Edleres gibt als die Liebe der Mutter. Nehmt die Geschichte jeder großen Persönlichkeit dieser Welt; sie verdanken alle ihre Großartigkeit ihrer Mutter. Die Mutter ist wahrlich Gott. Deshalb ist es nicht in Ordnung, die Gefühle der Mutter zu verletzen, die die Verkörperung der Liebe ist. Nur wenn wir Liebe zu unserer Mutter entwickeln wird unser Leben glücklich und erfolgreich sein. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 6. Mai 2005  

Gedanke für den Tag aus Prasanthi Nilayam vom 18. August 2018

Einmal fragte Vivekananda Ramakrishna Paramahamsa, ob er Gott gesehen hätte. Ramakrishna Paramahamsa antwortete mit Nachdruck: „Ja, ich habe Gott gesehen. Ich habe Ihn so gesehen, wie ich dich jetzt sehe.“ Vivekananda entgegnete: „Und warum sehe ich Ihn nicht?“ Die Antwort von Ramakrishna war folgende: „Du vergießt Tränen für deine Familie, du leidest wegen deiner Geschäfte und deines Reichtums, aber weinst du oder sehnst du dich jemals danach, Gott zu schauen? Versuch es und du wirst Gott mit Sicherheit sehen! Allzeit sehne ich mich und schmachte nach Gott und deshalb ist Er für mich immer in jedem menschlichen Wesen sichtbar.“ In dieser Welt ist nichts leichter, als Gott zu verwirklichen! Ihr erlebt Schweres und fühlt euch entmutigt, weil ihr diese Wahrheit, diese Tatsache nicht versteht. Anstatt für weltliche Dinge Tränen zu vergießen, warum verzehrt ihr euch nicht nach der Schau Gottes? Geht nirgendwo hin, um Gott zu suchen. Lenkt eure Sicht nach Innen und ihr seht Gott augenblicklich! Habt tiefes Vertrauen, dass Gott in euren Herzen wohnt und erfahrt Ihn in euch. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 23. November 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. AUGUST 2018

Der Mensch strebt immer nach Glückseligkeit. Die erste Voraussetzung für das Erreichen Höchster Glückseligkeit ist ein reines Herz. Heutzutage ist das Herz, das so weiß und rein wie Milch sein sollte, voller schlechter Gedanken und Gefühle. Spirituelle Übungen beginnen mit der Reinigung des Herzens, um es dann in einen Ozean aus Milch zu transformieren. Wenn das Herz mit reinen (sattvika) Eigenschaften angefüllt ist, wird es wie ein Milchozean. Nur dann ist es ein würdiger Wohnsitz Gottes (Vishnu), dessen Wohnstätte als der Ozean aus Milch (ksheera sagara) beschrieben wird. Doch indem die Menschen heutzutage dumpfen und aggressiven (tamasic und rajasic) Impulsen nachgeben, haben sie ihr Herz zu einem Salzozean (ksharasagaram) gemacht. In dem salzigen Ozean haben wir Haie und Wale. Genauso entfalten sich im Herzen übel gesinnter Menschen schlechte Eigenschaften wie Lust, Ärger, Gier und Neid. Es ist eine Torheit, solch schlechten Mächten Raum zu geben. Sie müssen völlig vernichtet werden, damit Gott seinen rechtmäßigen Platz in einem Herzen einnehmen kann, das rein und heilig ist. Sathya Sai, 3. Mai 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. AUGUST 2018

Einige Menschen denken, dass Gott sie strafe, wenn sie in Schwierigkeiten geraten. So zu denken, ist ein Fehler. Gott bestraft niemals jemanden. Nur der König bestraft, nicht Gott. Gott ist Liebe; Gott gibt immer nur Liebe! Die Strafe, die ihr erleidet, ist das Resultat eurer eigenen Handlungen. Weder bestraft euch Gott noch beschützt er euch. Ihr werdet durch eure eigenen Sünden bestraft und eure guten Taten beschützt. Ihr könnt Licht zum Schreiben unangemessener Berichte oder Lesen des heiligen Ramayanas nutzen. Das Licht wird jedoch nicht durch euer Handeln beeinflusst. Ebenso ist Gott der ewige Zeuge. Er ist wie das Licht, unbeeinflusst von euren Handlungen, seien es gute oder schlechte. Ihr müsst den Konsequenzen eurer Handlungen begegnen, seien sie angenehm oder unangenehm. Ergeht euch also nicht in schlechten Handlungen. Tut immer Gutes, seid gut und seht Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Sagt nicht: „Ich werde es versuchen.“ Ihr müsst es tun. Sathya Sai, 14. April 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. AUGUST 2018

Die Fahne ist das Symbol für den Sieg, für das Feiern der Freude der Unabhängigkeit. Jede Nation hat ihre eigene Fahne. Achtet auf eine weitere Fahne, die einen anderen lobenswerten Sieg über die niedrigen Instinkte, Impulse, Leidenschaften, Emotionen und Wünsche symbolisiert – die Fahne, die in jedem menschlichen Herzen gehisst werden muss. Wenn ihr diesen Sieg errungen habt, werdet ihr zu wahren Erben der indischen Kultur. Jeder Mensch muss sein Heimatland lieben. Doch das sollte nicht dazu führen, dass ihr das Heimatland eines anderen hasst. Deshalb müsst ihr beten: „Möge die ganze Welt glücklich und friedvoll sein.“ Denkt immer daran, dass euer Friede und Glück mit dem Frieden und Glück der Welt verbunden sind. Jede hasserfüllte und gewalttätige Handlung, die ihr ausführt, wird die Atmosphäre der Welt verunreinigen. Wenn ihr ein Lebewesen verehrt, erreicht die Verehrung Gott, denn er existiert in jedem Wesen. Beleidigt ihr ein Wesen, dann erreicht auch die Beleidigung Gott. Dehnt also eure Liebe auf alle überall aus. Sathya Sai, 15. August 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. AUGUST 2018

Augen, Ohren, Nase und Hände sind verschiedene Glieder des Körpers. Der Körper ist ein Glied der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist ein Glied der Menschheit. Die Menschheit ist ein Glied der Natur. Die Natur ist ein Glied Gottes. Durch den Einfluss der modernen Erziehung missbraucht der Mensch seine Glieder. Die Veden lehren, dass die gesamte Bildung, die der Menschen sich aneignet, für das Wohl der Gesellschaft verwendet werden sollte. Die Veden sagen: Der Mensch sollte sich am Dienst an der Gesellschaft beteiligen (sarvaloka hite ratah). Der Mensch sollte ein Schatz der Weisheit sein (sarvajnanopa sampannah). Der Mensch sollte alle guten Eigenschaften fördern (sarva samudita gunaihi). Nach der Bildung sollte der Mensch für das Wohlergehen der Gesellschaft und der Welt als Ganzes arbeiten. Man sollte nicht das engstirnige Gefühl haben, dass nur die eigene Familie glücklich sein soll. Wo wäre die Familie ohne die Welt? Der Mensch und seine Familie hängen von der Gesellschaft und der Welt insgesamt ab. Deshalb können der Einzelne und die Familie nur glücklich sein, wenn die Welt sicher. Sathya Sai, 14. April 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. AUGUST 2018

Auf dieser Lebensreise müsst ihr zuallererst Selbstvertrauen haben. Heutzutage leiden die Menschen, weil es ihnen an Selbstvertrauen mangelt. Es gibt vielleicht einige Schwierigkeiten auf eurem Weg, aber seid nicht über Gebühr besorgt. Ihr solltet allen Bedrängnissen mit Mut und Überzeugung begegnen. Nur dann erlangt ihr wahres Glück. Wenn ihr vollkommenen Glauben an Gott habt, seid ihr in der Lage alle Schwierigkeiten zu überwinden. Beschuldigt niemals Gott für euer Unglück. Ihr kommt nicht umhin, den Konsequenzen eurer Handlungen ins Gesicht zu sehen, einerlei, ob sie gut oder schlecht waren! Aber wenn ihr euch Gottes Gnade verdient habt, werden sogar schwierige Umstände Gutes hervorbringen. Entwickelt also mehr und mehr Glaube an Gott. Ihr vertraut eurem Freund, den ihr vielleicht erst vor einigen Jahren kennengelernt habt, aber ihr vertraut nicht auf Gott, der euer ganzes Leben lang bei euch, in euch und um euch herum ist. Ihr vertraut dem Wäscher und gebt eure kostbare Kleidung weg. Warum ist es denn nur so schwierig für euch, festen Glauben und Vertrauen in den Allgegenwärtigen, Allmächtigen und Allwissenden zu haben? Sathya Sai, 14. Februar 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2018

Heutzutage sind Angst und Sorge weit verbreitet unter den Menschen und Rechtschaffenheit (dharma) erhält Rückschläge. Die Welt kann Frieden und Harmonie nur zurückgewinnen, wenn die Menschen dazu angespornt werden, die in den Heiligen Schriften (Vedas) niedergelegten Ideale zu praktizieren. Die Veden sind das Leuchtfeuer, das die Menschen wieder auf den rechten Pfad zurück bringt. Alle Aktivitäten (karma) in eurem täglichen Leben sind in Wirklichkeit das Praktizieren von Rechtschaffenheit (dharma). Die Upanishaden geben uns Richtlinien, was auf der Lebensreise getan und was vermieden werden muss. Für das Beschäftigen mit guten Handlungen ist spirituelle Weisheit eine lebenswichtige Voraussetzung. Sie weist uns an, die Mutter als Gott, den Vater als Gott, den spirituellen Lehrer als Gott und auch den Gast als Gott zu ehren. Die Schriften warnen uns auch, dass Wahrheit und Rechtschaffenheit nicht vernachlässigt werden dürfen. Es gibt also positive und negative Anweisungen. Befolgt diese Ratschläge, und keine anderen. Nehmt an, was euch dient und förderlich ist, um in eurer Herzensgüte zu wachsen; alles andere sollt ihr vermeiden. Dharma Vahini, Kapitel 13, Der rechtschaffene Mensch  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. AUGUST 2018

Dharma kennt kein Vorurteil und keine Voreingenommenheit; er ist mit Wahrheit und Gerechtigkeit erfüllt. Deshalb muss der Mensch an Dharma festhalten; er muss aufpassen, dass er sich niemals gegen ihn stellt. Es ist falsch, von ihm abzuweichen. Der Pfad des Dharma verlangt, dass der Mensch den Hass auf andere aufgibt und Eintracht und beiderseitiges Einvernehmen entwickelt. Durch Eintracht und Einvernehmen wird die Welt mit jedem Tag mehr zu einem Ort des Glücks. Wenn diese gefestigt sind, wird die Welt frei sein von Unruhe, Undiszipliniertheit, Unordnung und Ungerechtigkeit. Womit auch immer ihr euch beschäftigt, ihr müsst zuerst dessen wirkliche Bedeutung erfassen. Dann müsst ihr es täglich pflegen, um einen Nutzen davon zu haben. Dadurch wächst die Weisheit und ihr erlangt bleibende Freude. Die beiden grundlegenden Dinge sind: Dharma und Handeln (karma). Die Weisen, die unvoreingenommen und ohne Vorurteile sind, die in Dharma gefestigt sind, gehen den Pfad der Wahrheit, wie er in den Veden gewiesen wird. Das ist heutzutage der Pfad für alle Menschen. Sathya Sai, Dharma Vahini, Kapitel 13, Dharma, Mensch und Kaste  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2018

Bei allen weltlichen Aktivitäten solltet ihr aufpassen, dass ihr nicht gegen die Regeln der Schicklichkeit und des Anstandes verstoßt. Ihr solltet mit dem, was die innere Stimme euch eingibt, kein falsches Spiel treiben; ihr solltet zu allen Zeiten bereit sein, die Eingebungen des Gewissens zu respektieren; ihr solltet auf eure Schritte achten, um festzustellen, ob ihr jemand anderem im Wege seid; ihr müsst ständig wachsam sein, um die Wahrheit hinter all dieser schillernden Vielfalt zu entdecken. Das ist eure einzige Pflicht, es ist euer Dharma. Das lodernde Feuer der Weisheit (jnana), das euch davon überzeugt, dass all dies Gott ist (sarvam khalvidam brahman), wird alle Spuren eures Egoismus und eurer weltlichen Anhaftungen zu Asche verbrennen. Wer seinen Egoismus unterwirft, seine selbstsüchtigen Wünsche besiegt, seine animalischen Gefühle und Impulse vernichtet und die natürliche Neigung aufgibt, den Körper als das Selbst anzusehen, der befindet sich mit Sicherheit auf dem Pfad des Dharma. Er weiß, dass das Ziel des Dharmas das Verschmelzen der Welle mit dem Meer ist, das Verschmelzen des Selbst mit dem Über-Selbst. Sathya Sai, Dharma Vahini,  Kapitel 1, Was ist Dharma?  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2018

Da ihr nicht durch einen reißenden Strom schwimmen könnt, benutzt ihr ein Floß. Weil ihr ebenso das Formlose nicht beherrschen könnt, nehmt ihr Zuflucht zur Gestalt mit Eigenschaften und strengt euch an, um durch Anbetung und Kontemplation zum Formlosen herüberzuschwimmen. Aber kann man für immer inmitten der Strömungen und Strudel auf dem Floß bleiben? Eines Tages müsst ihr diese konventionelle Anbetung ablegen und das Ufer erreichen. Anbetung ist nur ein Mittel, die Gefühle zu erziehen. Menschliche Impulse und Gefühle müssen gelenkt und kontrolliert werden. So wie das reißende Wasser des Govadari mit Deichen und Dämmen zusammengehalten, von Kanälen gebändigt und ruhig ins Meer geleitet werden muss, das die Wassermassen rückstandslos aufnehmen kann, müssen die seit Zeitaltern bestehenden Instinkte in euch durch den Kontakt mit höheren Idealen und Kräften trainiert und verwandelt werden. Wenn die Frucht reif ist, wird sie ganz von selbst vom Baum fallen. Wenn Entsagung ebenso euer Herz durchdringt, verliert ihr den Kontakt zur Welt und gleitet in den Schoß Gottes. Sathya Sai, 26. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2018

Wenn ein Mensch stirbt, bleiben sein Besitz und Vermögen im Haus; sie gehen nicht mit ihm mit. Auch die Verwandten können nicht folgen. Nur der gute oder schlechte Ruf, den er sich erworben hat, bleibt hier. Deshalb müsst ihr auf eine Weise leben, dass eure Nachkommenschaft euch mit Dankbarkeit und Freude in Erinnerung behält. Diese Inspiration bekommt ihr nur, wenn ihr den Namen Gottes beständig rezitiert und den inneren Quell des Göttlichen anruft. Der Name ist ein so wertvolles Instrument für das Gewinnen von Gottes Gnade, das Erkennen seiner Allgegenwart, das Vorstellen seiner Gestalt und das Erinnern an seine Herrlichkeit. Selbst das Wiederholen des Namens aus tiefstem Herzen einmal am Morgen und einmal am Abend macht das Heim (griham) zu einem Heim, statt zu einer Höhle (guha). Denkt daran, wie glücklich, zufrieden und sorglos die großen Heiligen – Jayadeva, Tukaram, Kabir, Surdas, Tulsidas, oder Ramakrishna – waren, wenn sie im Namen Gottes schwelgten . Sathya Sai Speaks Volume 6. Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. AUGUST 2018

Um Unglück zu vermeiden, geben Leute, die bislang niemals für Wohltätigkeitszwecke spenden, großzügig und reichlich für Opferrituale (yajna) und Gottesdienste (pūjā), um die planetarischen Kräfte versöhnlich zu stimmen. Soweit, so gut. Lasst das Geld von einer Tasche in eine andere fließen, die es nötiger braucht. Lasst Geld zirkulieren. Lasst den Geist der Wohltätigkeit wachsen, wenn es auch aufgrund einer Panik ist. Aber Unglück, Gefahr und Tod können nicht für immer ausbleiben. Sie sind unvermeidbare Bestandteile des Lebens! Ihr müsst lernen, mutig damit zu leben. Das ist aber nur durch ununterbrochenes Beten möglich, nicht durch plötzliche Ausbrüche einer Frömmigkeit, die eine Folge von Furcht und Angst ist. Reinigt euer Herz, eure Gedanken und Gefühle, euer Sprechen und stärkt eure edlen Impulse. Dann kann euch keine Panik nervös machen, nichts kann eure Stabilität und inneren Frieden (shānti) stören. Eure Gebete werden erhört und beantwortet werden. Gott macht keine Unterschiede zwischen Groß und Klein, Arm und Reich, Hoch und Niedrig. Sathya Sai, 4 März 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2018

Es gibt drei Arten von Menschen, die sich Gott nähern: a) den Adler-Typ, der mit habgieriger Plötzlichkeit und Schnelligkeit auf sein Ziel niederstößt und dem die Wucht des Aufpralls die Möglichkeit nimmt, sich das begehrte Objekt zu sichern; b) den Affen-Typ, der hierhin und dorthin, von einer Frucht zur anderen springt und sich nicht entscheiden kann, welche die leckerste ist; c) den Ameisen-Typ, der sich langsam, aber stetig dem angestrebten Gegenstand nähert. Die Ameise trifft die Frucht nicht hart und lässt sie abfallen und pflückt auch nicht alle Früchte, die sie sieht. Sie nimmt nur so viel, wie sie gerade aufnehmen kann, und nicht mehr. Vergeudet die Zeit, die euch auf Erden gegeben ist, nicht mit dummer Affigkeit und Fehlersuche, die euch immer außen vor lassen. Wann werdet ihr nach drinnen in die Wärme und Ruhe eures eigenen Inneren gehen? Zieht euch gelegentlich in Einsamkeit und Stille zurück und erlebt die Freude, die nur aus eurem Inneren kommt. Sathya Sai, 26. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. AUGUST 2018

Ihr schreit nach weiteren Erfahrungen meines göttlichen Wesens und meint, dass dadurch euer Glaube gestärkt werde. Genügt nicht ein Tropfen, um den Geschmack von Meerwasser zu kennen? Müsst ihr alles trinken? Es ist eure Wankelmütigkeit, euer Egoismus und Stolz, die euch zweifeln und leugnen lassen, was ihr einmal gekostet habt! Ist eine Erfahrung nicht genug? Meine Frage ist: Wie kann das Begrenzte die Tiefe der Unbegrenztheit erkennen? Wie kann die Ameise den Berg erfassen? Es ist jenseits eures Begriffsvermögens, mich zu vermessen. Ihr habt nicht einmal die Geduld, euch mit den Problemen einer einzigen Familie zu befassen, obwohl das eure Verantwortung ist. Stellt euch vor, wie groß meine Geduld ist, die es mir erlaubt, die Probleme von Millionen Familien anzuhören und mit unendlicher Liebe zu lösen. Ihr könnt niemals die Stärke  der überweltlichen Bande verstehen, die euch mit mir verbinden. Eure Pflicht ist es, den Moment abzuwarten. Glaubt, und seid gesegnet! Sathya Sai, 23. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. AUGUST 2018

Nehmt Gott als Vater und Mutter an. Aber das ist nur der erste Schritt, der zur dauerhaften Beziehung führt, die mit dem Eingehen in das Absolute endet. Bleibt nicht auf den Stufen stehen, sondern betretet den Palast, zu dem sie führen. Die Verbindung mit der Seele (atmasambhanda) ist ewig und unwandelbar. Als ersten Schritt opfert ihr Blumen, Lichter und Weihrauch, um die Gestalt voller Eigenschaften zu verehren. Schon bald nimmt eure Verehrung tiefere Formen an und eure Opfergaben werden reiner, wertvoller und eurem Herrn angemessener. Niemand hält lange am Griffel fest. Ihr solltet fühlen, dass ihr Gott mehr zu Füßen legen müsst als Blumen und Räucherstäbchen. Ihr müsst das Gefühl haben, euch selbst zu läutern und euer ganzes Leben zu einer duftenden Flamme werden zu lassen. Das ist der wahre Gottesdienst, echte Hingabe. Kommt nicht zu mir mit den Händen voll wertlosem Tand. Wie kann ich sie dann mit Gnade füllen? Kommt mit leeren Händen und nehmt meinen Schatz mit, meine Liebe. Sathya Sai, 26. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2018

Die materiellen Beziehungen der menschlichen Familie einer Gottheit zuzuschreiben, ist reiner Unsinn. Gott ist jenseits von Zeit und Raum und war schon vor Anbeginn der Zeit da und wird auch nach dem Ende da sein; er kann niemals in Begriffen des begrenzten Fassungsvermögens der Menschheit, den vorübergehenden Erscheinungen einer menschlichen Familie und menschlichen Gesellschaft beschrieben werden. Solche Beschreibungen können für diejenigen, welche die Herrlichkeit Gottes erfahren haben, keinen Sinn ergeben. Macht Gott nicht modern, damit er zu euren Extravaganzen passt. Er ist weder altertümlich noch modern. Sein Antlitz wandelt sich ebenso niemals wie seine Glorie. Präsentiert ihn auf moderne Art und Weise, wenn ihr müsst, damit er heute verstanden wird.  Wenn sich ein Kind weigert, eine Tablette zu schlucken, dann steckt sie in eine Kochbanane und bietet ihm die Frucht an. Es wird sowohl die Frucht als auch die Tablette schlucken.  Aber verändert nicht die Tablette, damit sie den Marotten und Launen des kindlichen Geschmacks angepasst wird, weil die Krankheit dann nicht geheilt werden kann. Sathya Sai, 26. Oktober 1961        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2018

Ihr werdet nach euren Worten beurteilt. Es war einmal ein König auf der Jagd und es geschah, dass er so weit ritt, dass sein Gefolge nicht mitkam. Er sah einen Blinden am Dschungelweg und trat an ihn heran: „Grüß dich, lieber Mann. Hast Du bemerkt, ob hier jemand vorbeigekommen ist?“ Der Blinde sagte: „Nein.“ Dann, einige Minuten später, kam der Minister vorbei und fragte denselben Mann: „Hey Bruder! Hast du hier jemanden vorbeikommen sehen?“, und bekam dieselbe Antwort. Als der Feldherr ihn sah, fragte dieser: „Hier, du Dummkopf! Hast Du hier jemanden vorbeikommen sehen?“ Ein Soldat, der zuletzt kam, brüllte: „He, du blinder Schuft, öffne dein faules Maul und sag mir, ob du jemanden vorbeikommen hast sehen.“ Als der Priester des Hofes schließlich kam und den Blinden fragte: „Lieber Bruder, bitte sag mir, ob jemand hier auf diesem Weg vorbeigekommen ist“, konnte er antworten, dass ein König, ein Minister, ein Feldherr und ein Soldat vorbeigekommen seien  und ihn dasselbe gefragt hätten. Denn ihre Ausdrucksweise offenbarte ihren Status und Charakter. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2018

Ihr werdet nach euren Worten beurteilt. Es war einmal ein König auf der Jagd und es geschah, dass er so weit ritt, dass sein Gefolge nicht mitkam. Er sah einen Blinden am Dschungelweg und trat an ihn heran: „Grüß dich, lieber Mann. Hast Du bemerkt, ob hier jemand vorbeigekommen ist?“ Der Blinde sagte: „Nein.“ Dann, einige Minuten später, kam der Minister vorbei und fragte denselben Mann: „Hey Bruder! Hast du hier jemanden vorbeikommen sehen?“, und bekam dieselbe Antwort. Als der Feldherr ihn sah, fragte dieser: „Hier, du Dummkopf! Hast Du hier jemanden vorbeikommen sehen?“ Ein Soldat, der zuletzt kam, brüllte: „He, du blinder Schuft, öffne dein faules Maul und sag mir, ob du jemanden vorbeikommen hast sehen.“ Als der Priester des Hofes schließlich kam und den Blinden fragte: „Lieber Bruder, bitte sag mir, ob jemand hier auf diesem Weg vorbeigekommen ist“, konnte er antworten, dass ein König, ein Minister, ein Feldherr und ein Soldat vorbeigekommen seien  und ihn dasselbe gefragt hätten. Denn ihre Ausdrucksweise offenbarte ihren Status und Charakter. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. AUGUST 2018

Jeder von euch muss hart arbeiten, um die Angewohnheit abzulegen, dann und wann in Sorge und Verzagtheit abzugleiten. Schlägt dieses Unkraut Wurzeln in eurem Verstand, nimmt es viele Formen an, um seinen Halt zu behaupten. Jeder Lebensabschnitt ist voller Beunruhigung; jeder Schritt in eurem Fortschritt ist ein Grund zur Sorge. Tatsächlich multiplizieren Geburt, Tod, Alter und Krankheit jeweils Sorgen.  Schlaf zu bekommen ist ein Grund zur Sorge, vom Bett aufzustehen ist ein Grund zur Sorge! Heute verursacht die Zulassung zum College Sorgen, die Anmeldung für das Wohnheim ist eine weitere Sorge und dann macht die Abschlussprüfung neue Sorgen! Aber alles sind Angelegenheiten, die nicht wichtig sind. Sie sollten nicht so viel Sodbrennen verursachen wir das Entfernen des fundamentalen Fehlers in eurem Denken – das Göttliche zu ignorieren, das euch stets und auf ewig inspiriert und leitet. Sorgt euch nicht. Entwickelt mit Glauben selbstlose Liebe und teilt diese Liebe mit anderen. Sathya Sai, 7. Dezember 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. AUGUST 2018

Jeder von euch muss hart arbeiten, um die Angewohnheit abzulegen, dann und wann in Sorge und Verzagtheit abzugleiten. Schlägt dieses Unkraut Wurzeln in eurem Verstand, nimmt es viele Formen an, um seinen Halt zu behaupten. Jeder Lebensabschnitt ist voller Beunruhigung; jeder Schritt in eurem Fortschritt ist ein Grund zur Sorge. Tatsächlich multiplizieren Geburt, Tod, Alter und Krankheit jeweils Sorgen.  Schlaf zu bekommen ist ein Grund zur Sorge, vom Bett aufzustehen ist ein Grund zur Sorge! Heute verursacht die Zulassung zum College Sorgen, die Anmeldung für das Wohnheim ist eine weitere Sorge und dann macht die Abschlussprüfung neue Sorgen! Aber alles sind Angelegenheiten, die nicht wichtig sind. Sie sollten nicht so viel Sodbrennen bewirken wie das Entfernen des fundamentalen Fehlers in eurem Denken – das Göttliche zu ignorieren, das euch stets und auf ewig inspiriert und leitet. Sorgt euch nicht. Entwickelt mit Glauben selbstlose Liebe und teilt diese Liebe mit anderen. Sathya Sai, 7. Dezember 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JULI 2018

Eines der Hindernisse, die überwunden werden müssen, ist ein schwacher Glaube an das  Selbst (avishvasa). Heute setzt ihr froh und willig euren ganzen Glauben in den Körper und seinen Zubehör, aber nicht auf den inneren Motivator, den Wagenlenker. Besonders die Jugend von heutzutage glaubt an unwirkliche, flüchtige, kurzlebige Vergnügen und Zeitvertreib. Sie haben kein Wissen über das Ewige, das Unveränderliche und das immer Glückverheißende. Wertvolle Jahre eures Lebens werden so mit nutzlosen Angelegenheiten verschwendet. Deshalb  wird euer Glaube erschüttert, wenn ihr einer kleineren Katastrophe ins Auge seht! Kontempliert tiefgehend die Vergänglichkeit von Reichtum, Ruhm, weltlichen Freundschaften und so weiter. Entwickelt Glaube in den Wert des Dienens; glaubt daran, dass Liebe Hass überwinden kann. Habt festen Glauben an Rechtschaffenheit  und ein moralisches Leben. Das nennt man ein rechtschaffenes Leben (dharma). Schlagt niemals unrechte Wege ein, indem ihr von den Wünschen der Sinne und Plänen für Selbstverherrlichung verleitet werdet. Sathya Sai, 7. Dezember 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JULI 2018

Ärger (krodha) ist ein tödliches Gift. Es beeinträchtigt andere durch seinen Rauch, der sich durch die Augen, Zunge und Hände manifestiert. Der Samen des Giftes keimt zu einer giftigen Pflanze und wenn sie ein großer Baum geworden ist, sind die Blätter, Blumen und Früchte mit Sicherheit auch giftig. Ebenso können die Menschen, die süchtig nach Ärger sind, durch Gedanke, Wort und Tat nur Gift hervorbringen. Ein ärgerlicher Gedanke ist wie ein Stein, der in das ruhige Wasser  des Sees des Gemütes (manasa-sarovar, mind) geworfen wird, der sich im Inneren des Menschen befindet. Er erzeugt Kreise, die sich auf den ganzen See ausbreiten. Ärger gefährdet  den Fortschritt der Jugend. Verhindert unter allen Umständen, dass das Gift in eure  geistige Veranlagung  eindringt. Fördert Liebe, Güte, den Geist des Dienens und ermutigt alle Gedanken des Miteinanders mit anderen. Seht das Göttliche in jedem, so wie ihr es in euch selbst sehen müsst. Sathya Sai, 7. Dezember 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JULI 2018

Der Mensch ist eine Mischung aus Gott (daiva), Dämon (danava) und Mensch (manava). Die Boshaftigkeit der dämonischen Natur kann durch Mitgefühl und Wohltätigkeit, Anteilnahme und Freundschaftsgefühl überwunden werden. Der Stolz des göttlichen Aspekts kann durch Selbstkontrolle (dama), Bindungslosigkeit und Entsagung überwunden werden. Der Egoismus des menschlichen Aspekts kann überwunden werden, indem Rechtschaffenheit (dharma) befolgt wird, wie sie von den unvoreingenommenen Weisen beschrieben wurde, welche sich durch Entsagung gereinigt hatten, und durch das Kanalisieren von Instinkten und Impulsen in fruchtbare Felder. Wenn diese drei auf diese Weise veredelt werden, dann wird der Mensch (manava) zu Gott (madhava) transformiert. Jeder von euch muss sich diesem Prozess der Reinigung unterziehen, indem er seine Fehler und Schwächen entdeckt und die Straße zum Erfolgt erkennt. Wenn ihr  Mitgefühl (daya), Selbstkontrolle (dama) und Rechtschaffenheit (dharma) habt, wird euch das in das Reich jenseits der drei  Eigenschaften des Verstandes (mind) bringen. Dann besteht keine Notwendigkeit, einen Namen oder ein Mantra von eurem Lehrer (guru) zu erhalten und es zu rezitieren! Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JULI 2018

Habt  ihr erst einmal einen spirituellen Lehrer (guru) gewonnen, dann überlasst ihm alles, sogar den Wunsch nach Befreiung. Er kennt euch besser als ihr es selbst jemals könnt. Er wird euch so weit leiten wie es gut für euch ist. Eure Pflicht ist es lediglich zu gehorchen und die Angewohnheit zu unterdrücken, euch von ihm zu entfernen. Dann besteht keine Notwendigkeit, vom Lehrer einen Namen oder ein Mantra zu erhalten und es zu wiederholen. Das Gebot des Lehrers oder Gottes ist sogar noch wichtiger als der Name des Lehrers oder Gottes. Welchen Nutzen hat die Wiederholung des Namens, wenn nicht zugleich die Impulse durch das Befolgen seiner Gebote gereinigt werden? Ihr müsst den größten Nutzen aus dem Lehrer ziehen so wie auch aus Puttaparthi. Ihr müsst hier die Fähigkeit erlangen,  Seelenfrieden (shanti) und Freude (santosha) zu erlangen, die Gnade Gottes, die Lektionen spiritueller Übungen und die Früchte der Zusammenkunft mit den Heiligen (satsang). Verschwendet nicht eure Energie und Zeit, indem ihr euch in die Gesellschaft der Gottlosen begebt. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JULI 2018

Habt  ihr erst einmal einen spirituellen Lehrer (guru) gewonnen, dann überlasst ihm alles, sogar den Wunsch nach Befreiung. Er kennt euch besser als ihr es selbst jemals könnt. Er wird euch so weit leiten wie es gut für euch ist. Eure Pflicht ist es lediglich zu gehorchen und die Angewohnheit zu unterdrücken, euch von ihm zu entfernen. Dann besteht keine Notwendigkeit, vom Lehrer einen Namen oder ein Mantra zu erhalten und es zu wiederholen. Das Gebot des Lehrers oder Gottes ist sogar noch wichtiger als der Name des Lehrers oder Gottes. Welchen Nutzen hat die Wiederholung des Namens, wenn nicht zugleich die Impulse durch das Befolgen seiner Gebote gereinigt werden? Ihr müsst den größten Nutzen aus dem Lehrer ziehen so wie auch aus Puttaparthi. Ihr müsst hier die Fähigkeit erlangen,  Seelenfrieden (shanti) und Freude (santosha) zu erhalten, die Gnade Gottes, die Lektionen spiritueller Übungen und die Früchte der Zusammenkunft mit den Heiligen (satsang). Verschwendet nicht eure Energie und Zeit, indem ihr euch in die Gesellschaft der Gottlosen begebt. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JULI 2018

Dieser Tag „Vyasa Poornima“ genannt. Es ist ein heiliger Tag, der mit Gebeten und Reue gefeiert werden muss. Das allein kann das Herz reinigen, und nicht Schwelgerei oder Fasten, die nur den Körper in Mitleidenschaft ziehen. Die Tatsache, dass der Weise Vyasa mit diesem Tag verbunden wird und Rama und Krishna mit einem anderen Tag, ist lediglich eine Gelegenheit, um den Tag als außergewöhnlich wichtig zu kennzeichnen, wenn etwas Heiliges getan werden muss. Heute ist ein Vollmond-Tag, an dem der Mond ohne Beeinträchtigung scheint, an dem das Mondlicht hell, kühl und voll ist. Der Geist (mind) des Menschen ist mit dem Mond vergleichbar, denn er ist so launisch wie der Mond mit seinem Wechsel zwischen Helligkeit und Dunkelheit. An diesem Tag muss auch der Geist hell, strahlend und kühl sein. Der Weise Vyasa ist der Lehrer der gesamten Welt (lokaguru). Er ist das göttliche Strahlen. Doch Vyasa kann euch nur den Weg weisen. Ihr müsst ihn alleine gehen. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JULI 2018

Dieser Tag „Vyasa Poornima“ genannt. Es ist ein heiliger Tag, der mit Gebeten und Reue gefeiert werden muss. Das allein kann das Herz reinigen, und nicht Schwelgerei oder Fasten, die nur den Körper in Mitleidenschaft ziehen. Die Tatsache, dass der Weise Vyasa mit diesem Tag verbunden wird und Rama und Krishna mit einem anderen Tag, ist lediglich eine Gelegenheit, um den Tag als außergewöhnlich wichtig zu kennzeichnen, wenn etwas Heiliges getan werden muss. Heute ist ein Vollmond-Tag, an dem der Mond ohne Beeinträchtigung scheint, an dem das Mondlicht hell, kühl und voll ist. Der Geist (mind) des Menschen ist mit dem Mond vergleichbar, denn er ist so launisch wie der Mond mit seinem Wechsel zwischen Helligkeit und Dunkelheit. An diesem Tag muss auch der Geist hell, strahlend und kühl sein. Der Weise Vyasa ist der Lehrer der gesamten Welt (lokaguru). Er ist das göttliche Strahlen. Doch Vyasa kann euch nur den Weg weisen. Ihr müsst ihn alleine gehen. Sathya Sai, 24. Juli 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JULI 2018

Seht Gott in jedem, dem ihr begegnet; seht Gott in allem, mit dem ihr euch befasst. Mein Mysterium ist allem Materiellen und Immateriellen immanent. In der Tat wurde entdeckt, dass es keine Materie und nichts Stoffliches gibt. Alles ist Gott, ein Ausdruck seines Mysteriums. Gewinnt Freude von den Quellen der Freude in euch und um euch herum. Schreitet voran, steht nicht still, macht keine Rückschritte. Jede Minute muss einen Schritt voran kennzeichnen. Frohlockt, weil sie euch gegeben wurde, um Gott in allen zu erkennen. Heißt alle Gelegenheiten willkommen, seine Gnade zu lobpreisen, seine Geschichte zu hören und seine Gegenwart mit anderen zu teilen. Gott hat seine Hände in jeder Handarbeit, seine Füße auf allen Höhen, seine Augen hinter allen Horizonten und sein Gesicht vor allen Gesichtern. Der Wunscherfüllungsbaum (kalpavriksha) im Herzen des Menschen wird überwuchert von wildem Grün und dornigen Büschen. Entfernt das erstickende Gestrüpp, und der Baum wird wachsen und Früchte schenken. Sathya Sai, 9. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JULI 2018

Manche Menschen machen überhaupt keine körperlichen Übungen und führen ein sitzendes Leben. Mein Rat an die Schreibtischarbeiter und Studenten ist, dass es gut für sie ist, wenn sie täglich mindestens fünf bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad ins Büro oder in die Vorlesung pendeln. Diese Radfahrübung ist sehr nützlich, nicht nur für die Erhaltung der Gesundheit, sondern auch zur Reduzierung der Ausgaben für Autos. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung von Unfällen. Darüber hinaus dient es der Reduzierung der atmosphärischen Verschmutzung, die durch die Emission schädlicher Abgase von Autos verursacht wird. Das Kohlendioxid-Abgas von Kraftfahrzeugen und Fabriken verschmutzt bereits die Luft in den Städten und schadet der Ozonschicht über der Erde. Alle fünf Elemente sind von Verschmutzung betroffen. Deshalb solltet ihr versuchen, die Nutzung von Kraftfahrzeugen zu reduzieren und die schädlichen Industrie-Emissionen zu kontrollieren. Ihr solltet immer in Harmonie mit der Natur handeln, die eine Widerspiegelung des Göttlichen ist. Eure vorrangige Aufgabe ist es zu wissen, wie ihr die Umwelt reinigt, in der ihr lebt. Sathya Sai Baba, 6. Februar 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JULI 2018

Die Natur ist ein riesiges Kaufhaus, in dem alles, was euch hilft die Wahrheit zu begreifen, erhältlich ist. Zuerst wird diese Wahrheit erkannt als: „All Dieses ist erfüllt von Brahman (dem Göttlichen), wird geleitet und komponiert von Brahman (sarvam brahman mayam)!“ Danach erhebt sich der Suchende zu einem höheren Bewusstsein und versteht: „All Dieses ist Brahman (sarvam brahman).“  Es erscheint den ungeöffneten Augen nur für einige Zeit als etwas anderes! Im letztendlichen Zustand gibt es nicht einmal „all Dieses (sarvam)“, das als Brahman postuliert wird; nur Brahman existiert: das Eine und Einzige! Diese Lektion wird von Menschen gelernt, wenn sie die Natur studieren, sie analysieren und versuchen zu verstehen. Im Schoß der Mutter erlernt das Kind die Kunst des Lebens. Ebenso lehrt euch die Natur (prakriti), wie ihr schwierige Bemühungen erfolgreich meistert und höchsten Frieden (prashanti) gewinnt. Brecht ihr die Gesetze der Natur, so boxt sie euch auf die Ohren; befolgt ihr aber ihre Befehle und hört auf ihre Warnungen, dann wird sie euch euer Erbe der Unsterblichkeit überliefern. Sathya Sai, 3. Juni 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JULI 2018

Die Atheisten (nastika) sind von einem Fieber befallen, das ihre Geschmackssinne verdirbt. Für sie schmeckt alles bitter. Der Gläubige (astika) empfindet den Geschmack so, wie er ist: bitter als bitter, sauer als sauer und süß als süß. Doch der Mensch, der erkannt hat (yastika), erfährt alle Ereignisse des Lebens als süß, erfüllt von der Gnade Gottes. Prahlada war solch ein Mensch. Er wurde geschlagen, auf ihm wurde herumgetrampelt, er wurde ins Feuer und ins Wasser geworfen. Doch er schmeckte die ganze Zeit über nur  Süße. Er überwand  jedes Elend durch die Stärke aus dem Namen Narayana im Herzen. Es gibt eine geheime Quelle im Herzen, die hervorsprudelt, wenn der Name ausgesprochen wird, und das wird euren Durst stillen. Wenn ihr in Schwierigkeiten seid, bittet um Seine Führung, bevor ihr eine Richtung einschlagt. Menschen raten euch nur, soweit ihre Schlauheit reicht. Aber Gott enthüllt euch den Weg aus jedem Dilemma. Fragt Gott direkt, und er wird euch nicht nur antworten, sondern euch auch erlösen! Sathya Sai, 10. März 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JULI 2018

Frauen, die das Bollwerk der indischen Kultur waren, die Hüterinnen des alten spirituellen Reichtums, unterliegen heutzutage den windigen Reizen einer affigen Kultur. Das wird in der gegenwärtigen Lebensart und im Sozialverhalten offensichtlich. Das ist das Ergebnis des künstlichen und leeren Bildungssystems ebenso wie des subtilen Sogs von Schundliteratur und -filmen. Die jungen Frauen von heute sind die Mütter und Lehrerinnen der künftigen Generation von Führungskräften. Alle müssen ihre fünf  Mütter respektieren: Deha Mata (die Mutter, die euch geboren hat), Go Mata (die Kuh, die euch die lebenserhaltende Milch gibt), Bhu Mata (das Land, das die Ernte wachsen lässt), Desha Mata  (euer Mutterland, das euch Schutz, Fürsorge, Liebe, Rechte und Chancen gibt, zu dienen und euch zu großen Höhen zu erheben) und Veda Mata (der spirituelle Schatz, der den Grund des Lebens offenbart und euch zur Selbsterkenntnis führt). Deha Mata muss dem Kind die Herrlichkeiten aller anderen Mütter offenbaren. Deshalb ist ihre Verantwortung die größte und ausschlaggebende. Sathya Sai, 22. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JULI 2018

Die Wissenschaft vom Selbst (atmavidya) allein kann den Geist (mind) in Rechtschaffenheit (dharma) festigen. Den Studenten hier wird ein kurzer Einblick in diese Wissenschaft vom Selbst gegeben; sie werden ein eifriges Verlangen nach diesem Wissen entwickeln. Dieses Wissen und Verlangen wird ihnen zugute kommen, wenn sie den Schwierigkeiten des Lebens begegnen. Prahlada sagte zu seinem Vater: „Der Vater, der seinen Sohn zu Gott führt, ist der einzige, der durch diese Rolle der Verehrung würdig ist.“ Väter, die ihre Kinder in den Strudel der Sinnesfreuden, die Vulkane der körperlichen Leidenschaften und den Morast von Stolzes und dem Pomp führen, sind sich ihrer Pflichten und Aufgaben nicht bewusst. Auch ein Bildungssystem, das Kinder von Gott fern hält, der einzigen Zuflucht, dem einzigen Verwandten, dem einzigen Führer und Beschützer, ist in Wirklichkeit ein System, in dem die Blinden diejenigen blenden, die von ihnen abhängen. Sathya Sai, 22. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JULI 2018

Liebe existiert um der Liebe willen und nichts anderem; sie ist spontan und schenkt Freude. Liebe sieht mit dem Herzen, statt mit den Augen. Sie hört nicht mit den Ohren, sondern mit der Stille eures Herzens. Sie spricht nicht mit der Zunge, sondern benutzt Mitgefühl. Liebe hat viele Synonyme – Mitgefühl und Freundlichkeit bedeuten auch Liebe. Liebe kann nur vom Herzen ausgehen und keiner anderen Quelle. Liebe ist unsterblich, nektargleich, glückselig und unendlich. Ein mit Liebe angefülltes Herz ist grenzenlos. So wie Flüsse mit verschiedenen Namen ins Meer fließen und mit ihm eins werden, geht Liebe in vielen Formen in das Meer eures Herzens ein und vereint sich mit ihm. Eure Gedanken, Worte und Blicke sollten mit Liebe angefüllt sein. Das ist göttliche Liebe. Wer mit göttlicher Liebe angefüllt ist, kann niemals dem Leid unterliegen. Die Menschen von heute werden von Lob oder Tadel beeinflusst. Aber diejenigen, die mit göttlicher Liebe angefüllt sind, überwinden Lob und Tadel. Sie bleiben von Kritik und Schmeichelei unbeeindruckt und behandeln Freud und Leid, Gewinn und Verlust, Sieg und Niederlage gleich. Sathya Sai, 25. Dezember 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JULI 2018

Ihr versichert das Leben, weil ihr euch dessen nicht ganz sicher seid, nicht wahr?  Ihr werdet zum Versichern überredet und zahlt die Prämie, um euch ein angenehmes Leben zu sichern. Aber Gott allein kann euch gegen den Terror des Todes führen. Ihr könnt Freude aus dem Kontrollieren und Besiegen des Verstandes und der Sinne gewinnen. Eisen und Stahl werden in Hochöfen produziert, in denen Erz geschmolzen und andere Bestandteile hinzugefügt werden. Das flüssige Eisen wird in Kübeln von Krähnen getragen und mit Hilfe von Gießtiegeln ausgegossen. Obwohl der Gießtiegel mit Hitze in Berührung kommt, ist er dagegen immun. Der Krahn trägt weitere Materialien, aber trägt sich nicht selber! So ist der Verstand. Er trägt, manipuliert und befasst sich mit allen weiteren Dingen, aber er kann sich nicht selber tragen und verändern! Der Verstand kann den Träger nicht tragen, das heißt, den inneren Beweger, Gott. Ihr müsst also am Tragenden festhalten, um euch vor Abwegen der Gedanken und ihren Knechten zu schützen. Sathya Sai, 11. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JULI 2018

Ihr versichert das Leben, weil ihr euch dessen nicht ganz sicher seid, nicht wahr?  Ihr werdet zum Versichern überredet und zahlt die Prämie, um euch ein angenehmes Leben zu sichern. Aber Gott allein kann euch gegen den Terror des Todes anführen. Ihr könnt Freude aus dem Kontrollieren und Besiegen des Verstandes und der Sinne gewinnen. Eisen und Stahl werden in Hochöfen produziert, in denen Erz geschmolzen und andere Bestandteile hinzugefügt werden. Das flüssige Eisen wird in Kübeln von Krähnen getragen und mit Hilfe von Gießtiegeln ausgegossen. Obwohl der Gießtiegel mit Hitze in Berührung kommt, ist er dagegen immun. Der Krahn trägt weitere Materialien, aber trägt sich nicht selber! So ist der Verstand. Er trägt, manipuliert und befasst sich mit allen weiteren Dingen, aber er kann sich nicht selber tragen und verändern! Der Verstand kann den Träger nicht tragen, das heißt, den inneren Beweger, Gott. Ihr müsst also am Tragenden festhalten, um euch vor Abwegen der Gedanken und ihren Knechten zu schützen. Sathya Sai, 11. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JULI 2018

Ihr versichert das Leben, weil ihr euch dessen nicht ganz sicher seid, nicht wahr?  Ihr werdet zum Versichern überredet und zahlt die Prämie, um euch ein angenehmes Leben zu sichern. Aber Gott allein kann euch gegen den Terror des Todes anführen. Ihr könnt Freude aus dem Kontrollieren und Besiegen des Verstandes und der Sinne gewinnen. Eisen und Stahl werden in Hochöfen produziert, in denen Erz geschmolzen und andere Bestandteile hinzugefügt werden. Das flüssige Eisen wird in Kübeln von Krähnen getragen und mit Hilfe von Gießtiegeln ausgegossen. Obwohl der Gießtiegel mit Hitze in Berührung kommt, ist er dagegen immun. Der Krahn trägt weitere Materialien, aber trägt sich nicht selber! So ist der Verstand. Er trägt, manipuliert und befasst sich mit allen weiteren Dingen, aber er kann sich nicht selber tragen und verändern! Der Verstand kann den Träger nicht tragen, das heißt, den inneren Beweger, Gott. Ihr müsst also am Tragenden festhalten, um euch vor Abwegen der Gedanken und ihren Knechten zu schützen. Sathya Sai, 11. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JULI 2018

  Göttlichkeit ist in allen und überall. Ihr seht Gott vielleicht nicht mit dem physischen Auge, aber ihr könnt ihn euch in eurer inneren Schau vorstellen. Luft existiert, das könnt ihr nicht leugnen, obgleich ihr sie nicht sehen oder gar einfangen könnt. Wenn sie heiß ist, könnt ihr euch durch einen Handfächer oder Ventilator Kühlung verschaffen. Die Luft ist nicht aus dem Ventilator gekommen. Doch wer den Ventilator auch immer benutzt, bekommt und fühlt einen Luftzug. Ebenso wie die Luft existiert Gott. Der Intellekt kann mit dem Ventilator verglichen werden. Wendet ihr ihn dem Selbst (atman) zu, bekommt ihr die Glückseligkeit des Selbst. Wenn ihr ihn dagegen dem Körper zuwendet, erhaltet ihr vorübergehende körperliche Freuden. Für das Überqueren des Ozeans des Lebens könnt ihr euch nicht auf den Körper verlassen, der vergänglich und kurzlebig ist. Er ist wahrlich voller Schmutz und Unrat, Fleisch und Knochen. Deshalb müsst ihr euch dem Göttlichen im Inneren hingeben. Wenn ihr Gott erst einmal als Helfer gewonnen habt, gibt es nichts mehr, was ihr nicht erreichen könnt. Sathya Sai, 29. April 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JULI 2018

Die Weisen des Altertums, die den Duft des Göttlichen erfuhren, suchten nach der Gestalt. Sie suchten Ihn in Wäldern und Gesträuch. Sie hatten allem entsagt und viele Opfer gebracht, aber konnten die Quelle immer noch nicht finden. Manche, die mit dem zufrieden waren, was sie erlebt hatten, gaben auf halber Strecke auf. Aber anderen gelang es mit unermüdlicher Entschlossenheit, die duftende Blume des Göttlichen letztlich zu finden. Es gab wieder andere, die diesen wunderbaren Duft wegen einer „schweren Erkältung“ nicht erfahren konnten und als Atheisten bezeichnet wurden.  Obwohl sie die Nase besaßen, konnten sie den Duft der göttlichen Glückseligkeit nicht erleben; sie waren wahrlich die Unglückseligen. Aber diejenigen, die diese Glückseligkeit erfahren konnten, riefen ekstatisch aus: „Wir haben die Höchste Persönlichkeit des Göttlichen erkannt (Vedahametham Purusham Mahantam).“ Wie kann man sie erkennen?  In jedem Menschen strahlt die Glückseligkeit (ananda) aus dem Herzen so wie der Duft aus einer Blüte strömt.  Wahrlich, das Herz ist vollkommen und voll. Sathya Sai, 29. April 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JULI 2018

Die Weisen des Altertums, die den Duft des Göttlichen erfuhren, suchten nach der Gestalt. Sie suchten ihn in Wäldern und Gesträuch. Sie hatten allem entsagt und viele Opfer gebracht, aber konnten die Quelle immer noch nicht finden. Manche, die mit dem zufrieden waren, was sie erlebt hatten, gaben auf halber Strecke auf. Aber anderen gelang es mit unermüdlicher Entschlossenheit, die duftende Blume des Göttlichen letztlich zu finden. Es gab wieder andere, die diesen wunderbaren Duft wegen einer „schweren Erkältung“ nicht erfahren konnten und als Atheisten bezeichnet wurden.  Obwohl sie die Nase besaßen, konnten sie den Duft der göttlichen Glückseligkeit nicht erleben; sie waren wahrlich die Unglückseligen. Aber diejenigen, die diese Glückseligkeit erfahren konnten, riefen ekstatisch aus: „Wir haben die Höchste Persönlichkeit des Göttlichen erkannt (Vedahametham Purusham Mahantam).“ Wie kann man sie erkennen?  In jedem Menschen strahlt die Glückseligkeit (ananda) aus dem Herzen so wie der Duft aus einer Blüte strömt.  Wahrlich, das Herz ist vollkommen und voll. Sathya Sai, 29. April 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JULI 2018

Ein einziger Haushalt hat zehn Fraktionen und Parteien. Diejenigen, die ihr eigenes Heim nicht reformieren können, haben begonnen das Land zu reformieren und beraten andere zu Kooperation und einem harmonischen Leben. Heutzutage ist das Wissen über das Selbst (Atman) als die wahre Grundlage aller Lebewesen in Vergessenheit geraten, und das ist der Grund für all die gegenwärtige Unrast, Konfusion und moralische Krise! Der Niedergang in der Disziplin des konstanten Denkens an Gott (namasmarana) ist die Hauptursache des Niedergangs dieses Landes. Gott kommt herab, um die Schlafenden zu erwecken und ihnen diese Botschaft zu bringen. Wenn jemand euch schwach nennt, glaubt ihm nicht. Ihr habt Intelligenz, Disziplin und spirituelle Kapazität, ihr seid euch der Vortrefflichkeiten anderer und eurer Fehler bewusst und seid bestrebt euch zu bessern – wie könnt ihr da als schwach bezeichnet werden?  Denkt daran, dass ein andächtiges Leben nicht keine Raserei von Leidenschaft gewährt; es ist eine Quelle der Stärke und Kooperation. Ich segne euch, dass ihr alle ein Leben voller Freude und Frieden haben möget.    Sathya Sai, 9. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JULI 2018

Ein einziger Haushalt hat zehn Fraktionen und Parteien. Diejenigen, die ihr eigenes Heim nicht reformieren können, haben begonnen das Land zu reformieren und beraten andere zu Kooperation und einem harmonischen Leben. Heutzutage ist das Wissen über das Selbst (Atman) als die wahre Grundlage aller Lebewesen in Vergessenheit geraten, und das ist der Grund für all die gegenwärtige Unrast, Konfusion und moralische Krise! Der Niedergang in der Disziplin des konstanten Denkens an Gott (namasmarana) ist die Hauptursache für den Niedergang dieses Landes. Gott kommt herab, um die Schlafenden zu erwecken und ihnen diese Botschaft zu bringen. Wenn jemand euch schwach nennt, glaubt ihm nicht. Ihr habt Intelligenz, Disziplin und spirituelle Kapazität, ihr seid euch der Vortrefflichkeiten anderer und eurer Fehler bewusst und seid bestrebt euch zu bessern – wie könnt ihr da als schwach bezeichnet werden?  Denkt daran, dass ein andächtiges Leben nicht keine Raserei von Leidenschaft gewährt; es ist eine Quelle der Stärke und Kooperation. Ich segne euch, dass ihr alle ein Leben voller Freude und Frieden haben möget.    Sathya Sai, 9. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JULI 2018

Ein einziger Haushalt hat zehn Fraktionen und Parteien. Diejenigen, die ihr eigenes Heim nicht reformieren können, haben begonnen das Land zu reformieren und beraten andere zu Kooperation und einem harmonischen Leben. Heutzutage ist das Wissen über das Selbst (Atman) als die wahre Grundlage aller Lebewesen in Vergessenheit geraten, und das ist der Grund für all die gegenwärtige Unrast, Konfusion und moralische Krise! Der Niedergang in der Disziplin des konstanten Denkens an Gott (namasmarana) ist die Hauptursache für den Niedergang dieses Landes. Gott kommt herab, um die Schlafenden zu erwecken und ihnen diese Botschaft zu bringen. Wenn jemand euch schwach nennt, glaubt ihm nicht. Ihr habt Intelligenz, Disziplin und spirituelle Kapazität, ihr seid euch der Vortrefflichkeiten anderer und eurer Fehler bewusst und seid bestrebt euch zu bessern – wie könnt ihr da als schwach bezeichnet werden?  Denkt daran, dass ein andächtiges Leben keine rasende Leidenschaft gewährt; es ist eine Quelle der Stärke und Kooperation. Ich segne euch, dass ihr alle ein Leben voller Freude und Frieden haben möget.    Sathya Sai, 9. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JULI 2018

Lasst mich euch sagen: Die größte Schönheitshilfe einer Frau sind Tugenden! Legt Wert auf Disziplin und Beständigkeit (nishta), statt auf Mahlzeiten (nashta)! Ihr könnt eine Mahlzeit auslassen, aber niemals Disziplin vernachlässigen. Führt von nun an ein geregeltes, diszipliniertes Leben, macht euch Disziplin zur Gewohnheit und zu einem Panzer, der euch von allem Unheil schützen wird. Betet zu Gott und wiederholt seinen Namen oder meditiert über seine Herrlichkeit zu einer bestimmten Zeit an jedem Tag, und ihr werdet herausfinden, dass dieses reichlich belohnt wird. Sagt nicht: „Lasst mich nur eine Kostprobe der Belohnung  haben, dann fange ich mit der spirituellen Übung an.“ Praktiziert, und die Erfahrung wird folgen, sie muss folgen.  Wenn ihr erwartet, dass andere euch respektieren, solltet auch ihr sie ehren. Wenn andere euch dienen sollen, dann dient zuerst ihnen. Liebe erzeugt Liebe und Vertrauen ruft Vertrauen hervor. Selbstverherrlichung und Selbstsucht bringen Unglück.  Tatsächlich kommt keine andere Freude der Freude gleich, die ihr empfindet, wenn ihr anderen dient. Sathya Sai, 9. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JULI 2018

Welch ein bedauernswertes Schicksal ist das nur? Das kleine Ego des Menschen wird vom Verstand (mind) und den Sinnen zu einem großen Flächenbrand genährt, und der Mensch ist im Feuer des Leids gefangen. Egoismus lässt einen Menschen Herrlichkeit in unbedeutenden Leistungen sehen, Glück in banalen Errungenschaften und Freude in vorübergehenden Machtbefugnissen gegenüber anderen. Aber das Unsterbliche im Inneren wartet auf Entdeckung, damit es Glückseligkeit und Befreiung von Geburt und Tod verleihen kann. Es gibt eine bestimmte Technik, durch die der unsterbliche Funke entdeckt werden kann. Wenngleich es vielleicht schwierig erscheint, macht jeder Schritt den nächsten Schritt leichter, und ein Verstand, der durch Disziplin vorbereitet wurde, entdeckt in einem kurzen Augenblick, dass das Göttliche die Grundlage der Schöpfung ist. Es gibt keine Abkürzung für diese Vollendung. Ihr müsst alle Beeinträchtigungen aufgeben, die ihr bis jetzt angesammelt habt und mit leichtem Gepäck reisen. Lust, Gier, Ärger, Bosheit, Stolz, Neid und Hass – alle diese lieb gewonnenen Eigenschaften müssen abgelegt werden. Sathya Sai, 8. Dezember 1964       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JULI 2018

Die Suche nach Wahrheit muss eure tägliche spirituelle Disziplin werden. Jeder Moment muss für diese vorrangige Pflicht genutzt werden. Wahrheit kann sich nur in eurer Intelligenz  widerspiegeln, wenn diese durch Buße (tapas) gereinigt ist. Tapas bedeutet, dass alle Handlungen, die mit höheren Motiven ausgeführt werden, alle Aktivitäten, die auf das Sehnen nach dem Geist (spirit) hinweisen, und Reue für vergangene Fehler die Entschlossenheit festigen, an Tugend und Selbstkontrolle festzuhalten und schließlich angesichts von Erfolg oder Niederlage gleichmütig zu sein. Tapas fördert Verzicht und Disziplin. Diese Disziplin ist notwendig, wenn es so viele ablenkende Versuchungen gibt wie jetzt. In diesem Eisernen Zeitalter, in dem die Dunkelheit den Geist(mind) der Menschen umhüllt, ist jedes kleine Lichte einer Lampe willkommen, das die Schritte erhellt. Deshalb rate ich euch, Zuflucht zu guten Taten (sat-karma), gutem Verhalten (sat-achara) und gutem Benehmen (acara) zu nehmen, damit ihr ständig in der Gegenwart Gottes seid. Sathya Sai, 23. November 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JULI 2018

  Wenn euch die Stärke des Fundamentes eines Hauses suspekt vorkommt, fürchtet ihr euch es zu betreten. Wenn ihr den Fähigkeiten eines Herstellers misstraut, seid ihr beim Fahren des Autos nervös. Die gegenwärtige Zeit ist ein Zeitalter voller Furcht, Sorge und Unfrieden (ashanti), denn die Menschen haben keinen tiefen Glauben in ihren Schöpfer. Bishma, Shankar und andere Weise (jnani) wussten, dass Gott die Grundlage der gesamten Schöpfungen (aadhara) ist, und hatten keine Angst. In jüngerer Vergangenheit verließ sich Mahatma Ghandi auf Gottes Gnade und Macht und gewann die Freiheit für die Nation. Erkennt, dass Gott das unsichtbare Fundament ist, auf dem euer Leben gebaut ist. Er ist eure Quelle, der Erhalter eures Lebens und eure Stärke. Ohne seinen Willen kann sich kein Blatt bewegen, kein Grashalm kann zittern. Welch ein stabileres Fundament könnt ihr euch wünschen als das? Nachdem ihr Gott, die allmächtige Energie als treibende Kraft in eurem Leben, erkannt habt, solltet ihr keine Angst mehr haben! Sathya Sai, 8. Dezember 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JULI 2018

In einem Gefäß voller Wasser bewegt sich das Wasser, wenn das Gefäß bewegt wird. Aber wenn das Gefäß gerade steht, ist auch das Wasser unbewegt und ihr könnt darauf euer eigenes Spiegelbild sehen! Bewegt sich das Wasser jedoch, bewegt sich auch euer Bild. Ebenso müsst ihr euren Körper bei der Meditation still halten. Euer Körper gleicht dem Gefäß und euer Verstand (mind) dem Wasser darin. Bewegt sich euer Körper, wird euer Verstand darin unruhig. Kontrolliert daher euren Verstand und macht ihn beständig, indem ihr euren Rücken gerade und den Körper ruhig haltet. Die Kundalini-Energie reist vom Mooladhara an der Basis der Wirbelsäule zum Sahasrara, dem tausendblättrigen Energiezentrum in der Krone des Kopfes. Deshalb müssen Kopf, Nacken und Körper gerade sein, ohne Krümmungen. Das ist extrem wichtig für Studenten und Gottsuchende. Ich frage die Studenten des Öfteren: „Warum studiert (Englisch: study) ihr? Um beständig (steady) zu werden!“ Haltet euren Körper von jungen Jahren an unter Kontrolle, und ihr könnt sehr nutzbringende Dinge im Leben vollbringen. Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JULI 2018

Heutzutage sind spirituelle Übungen auf das Hören von Reden begrenzt und umfassen nicht das Praktizieren der Lehren. Zuhören ist eine Art Krankheit geworden. Nachdem sie nur zugehört haben, prahlen die Leute, dass sie alles wüssten. Diese verrückte Prahlerei vertieft nur die Unwissenheit der Menschen. Man sollte über das Gehörte nachsinnen. Danach sollte man die Lehren in die Tat umsetzen (nididhyasana). Nur dann ist die dreifache Reinheit von Gedanke, Wort und Tat gegeben. Aber heutzutage sind die Menschen schon mit dem Hören von Ansprachen zufrieden. Das führt jedoch nicht zur Erkenntnis. Das Praktizieren der schreibenden Wiederholung des Gottesnamens (nama likhita japam) fördert Harmonie in Gedanke, Wort und Tat (denkt zuerst an den Namen Gottes denkt, sprecht ihn dann aus und schreibt ihn danach auf). Diese drei Prozesse sollten nur mit einem reinen Herzen ausgeführt werden. Sathya Sai, 7. Oktober 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JULI 2018

Wenn heute jemand zu einem Picknick geht, nimmt er einen Spiegel, einen Kamm und ein Taschentuch mit. Warum machen die Menschen das? Beim Reisen kann der Wind ihre Frisur aus der Form bringen und sie brauchen dann Spiegel und Kamm, um sie wieder zu richten. Das hilft, um wieder gut auszusehen. Braucht ihr nicht auch ebenso ein paar Werkzeuge, um die durcheinandergebrachte Schönheit eures Geistes (mind) zu korrigieren?  So wie ein Spiegel euch zeigt, ob die Frisur richtig sitzt oder nicht, wird euch das Hilfsmittel der Hingabe den Zustand eures Geistes offenbaren! Mit diesem sauberen Spiegel wird es leicht zu erkennen sein, ob Unreinheiten im Geist sind oder nicht. Wenn wir feststellen, dass der Geist verwirrt ist, müssen wir ihn sofort korrigieren, und dafür brauchen wir den Kamm der Weisheit! Losgelöstheit (vairagyam) ist das Putztuch, das den Schmutz aus eurem Herz wischt. Habt auf eurer Lebensreise, einerlei wo ihr auch seid, immer die Tugenden Hingabe, Weisheit und Losgelöstheit bei euch. Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JULI 2018

Wenn ihr keinen Erfolg darin habt, die Unreinheiten im Herzen zu beseitigen, bliebt das Leben wertlos und sinnlos, ganz gleich welche Schriften ihr auch studiert, welche spirituellen Anstrengungen (sadhana) oder Pilgerreisen ihr auch unternehmt. Das Reinigen des Herzens ist die Essenz aller spirituellen Lehren und das grundlegende Ziel des Lebens. Kein spirituelles Studium und keine Übungen (sadhana) können euch beim Reinigen des Herzens helfen, wenn ihr die Anstrengungen nicht selbst auf euch nehmt. Wenn das Herz gereinigt ist, wird es ein würdiges Herrenhaus des Göttlichen. Diese Tatsache beachtend hat die Bhagavadgita einen dreistufigen Weg zur Göttlichkeit gewiesen:  den Körper mit guten Taten beschäftigen, den Verstand (mind) für das Entwickeln guter Gedanken und menschlicher Eigenschaften nutzen und Gott durch Anbetung (upasana) kontemplieren. Dadurch kann jeder die Stufe erreichen, auf der er in Gott (brahman) eingeht wie sich ein Fluss mit dem Meer vereinigt. Sathya Sai, 28. September 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JULI 2018

Ein Bauer, der Feldfrüchte anbauen will, muss das Unkraut auf dem Acker vernichten. Alle Arten von Unkraut beeinträchtigen die Ernte. Deshalb ist Unkrautvernichtung eine Notwendigkeit für einen guten Ertrag. Ebenso muss ein spirituell Suchender, der sich nach Glückseligkeit (atmananda) sehnt, verschiedene Manifestationen leidenschaftlicher und und dumpfer Eigenschaften (rajo und tamo guna) in Form von Bosheit, Begierde, Gier, Ärger, Hass und Eifersucht in seinem Herzen vernichten. Diese sechs Arten von Feinden sind die Kinder der Rajo und Tamo Gunas. Niemand kann die Freude und Glückseligkeit der Seele erfahren, solange das Unkraut existiert. Die ganze Welt ist eine Manifestation der drei Eigenschaften (guna). Davon sind Leidenschaft (rajas) und Trägheit (tamas) die Quellen allen Übels, von Sorgen, Leid und Schwierigkeiten. Die sechs Merkmale von Tamas sind Schlaf, Benommenheit, Angst, Ärger, Faulheit und Trägheit. Deshalb bat  Krishna Arjuna, die trägen und leidenschaftlichen Eigenschaften in seinem Herzen zu vernichten. Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JULI 2018

Das Ausführen von in den Schriften beschriebenen Handlungen wie Opferritualen (yagna), Wohltätigkeit und Bußübungen wird als verdienstvolles Handeln (punya karma) angesehen. Wenn ihr solche Handlungen ausführt, während ihr mit weltlichem Profit befasst seid, entsteht Egoismus (ahamkara). Da ist das Gefühl: „Ich führe diese heiligen Rituale aus.“ Alle Handlungen, gut oder schlecht, resultieren in Bindungen! Ketten, die fesseln, können aus Gold oder Eisen sein, aber sie sind beide immer noch Ketten! Deshalb erklären die Schriften, dass das Erkennen Gottes (sakshatkaram) und das Erlangen von Einheit mit Gott (brahmaprapti) nicht allein durch Rituale oder gute Handlungen erreicht werden kann. Weil sie äußere Handlungen sind, die sich auf den Körper beziehen, sind sie der Entwicklung unserer inneren Schau nicht dienlich. Nur wenn ihr in der Lage seid, Egoismus und Bindungen abzulegen, könnt ihr die innere Schau entwickeln. Damit ihr das Göttliche immer erkennt, muss das Gefühl der Dualität ausgerottet werden. Das Göttliche überall wahrzunehmen, ist Weisheit (advaita darshanam jnanam)! Sathya Sai, 28. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JULI 2018

Das Ausführen von in den Schriften beschriebenen Handlungen wie Opferrituale (yagna), Wohltätigkeit und Bußübungen wird als verdienstvolles Handeln (punya karma) angesehen. Wenn ihr solche Handlungen ausführt, während ihr mit weltlichem Profit befasst seid, entsteht Egoismus (ahamkara). Da ist das Gefühl: „Ich führe diese heiligen Rituale aus.“ Alle Handlungen, gut oder schlecht, resultieren in Bindungen! Ketten, die fesseln, können aus Gold oder Eisen sein, aber sie sind beide immer noch Ketten! Deshalb erklären die Schriften, dass das Erkennen Gottes (sakshatkaram) und das Erlangen von Einheit mit Gott (brahmaprapti) nicht allein durch Rituale oder gute Handlungen erreicht werden kann. Weil sie äußere Handlungen sind, die sich auf den Körper beziehen, sind sie der Entwicklung unserer inneren Schau nicht dienlich. Nur wenn ihr in der Lage seid, Egoismus und Bindungen abzulegen, könnt ihr die innere Schau entwickeln. Damit ihr das Göttliche immer erkennt, muss das Gefühl der Dualität ausgerottet werden. Das Göttliche überall wahrzunehmen, ist Weisheit (advaita darshanam jnanam)! Sathya Sai, 28. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JULI 2018

Wir sind unfähig Gott in uns zu erkennen, weil wir die beschmutzte Hülle nicht begreifen, in die er eingewickelt ist. Wenn unsere Kleidung dreckig wird, wechseln wir sie, weil wir uns schämen darin aufzutauchen. Ist unser Haus dreckig, säubern wir es, damit Besucher keinen schlechten Eindruck von uns bekommen. Aber fühlen wir Scham, wenn unsere Gedanken (mind) und Herzen verschmutzt sind? Ist es nicht seltsam, dass wir so um die Sauberkeit unserer Kleidung und unseres Heims besorgt sind, aber uns nicht über die Reinheit unserer Herzen und Gedanken kümmern, die unser ganzes Leben beeinflussen?  Um unsere Herzen und Gedanken zu reinigen, müssen wir zuallererst ein rechtschaffenes Leben führen. Unsere Handlungen müssen auf Moral basieren.  Sich in Beschimpfungen anderer zu ergehen und ihnen Schmerz zuzufügen, ist kein Zeichen der Natur eines Menschen. Das Schlechte, das wir anderen antun, prallt letztlich auf uns zurück.     Sathya Sai, 2. April 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JULI 2018

Sowohl Wünsche als auch Willenskraft (iccha und shakti) entstehen durch Gedanken. Willenskraft ist sehr wichtig, so wichtig wie das Lebensprinzip eines jeden Menschen. Alle anderen Kräfte, wie die Kraft des Intellektes, des Verstehens, der Entschlossenheit, der Sprache und so weiter, entstehen aus ihr. Die Willenskraft ist wie die Königin aller Kräfte. Sie führt euch auf den heiligen Weg, wenn ihr sie richtig nutzt. Wird sie dagegen nicht auf recht Weise genutzt, wird die Person schlecht. Willenskraft beeinträchtigt eure Gedanken, und die Gedanken wiederum beeinflussen die Willenskraft. Schlechte Gedanken schwächen eure Willenskraft. Das Nachlassen der Willenskraft macht die Wünsche stärker und schwächt euch schließlich! Hier ist ein kleines Beispiel. Nehmen wir einmal an, ein Mensch trinkt zu viel Kaffee oder Tee, raucht Zigaretten und so weiter. Schwächen seine schlechten Gewohnheiten  nicht seine Willenskraft und Fähigkeit, Großes zu vollbringen? Entwickelt deshalb gute Gedanken, gute Angewohnheiten und praktiziert das Begrenzen der Wünsche. Sathya Sai, 22. April 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JULI 2018

Swamis Liebe (prema) hat keine Spur von Selbstinteresse. Sie ist absolut rein. Swami kennt nur Geben, nicht Bekommen. Swamis Hand ist erhoben, um zu schenken, und nicht ausgetreckt, um zu erbitten. Swami hat überdies einmal erklärt: „Ihr seid Mein!“ Welche Wege ihr auch einschlagt, Swami wird euch nicht aufgeben. Ihr fragt euch vielleicht, warum  jemand, der von Swami angenommen wurde, Schwierigkeiten und Problemen ausgesetzt ist. Die Schwierigkeiten sind die Auswirkungen  der eigenen  Handlungen (karma). Ihr  müsst darauf achten, dass euer Verhalten recht ist. Nehmt an, Gott segnet einen Mann mit einhundert Lebensjahren. Dieser sollte nicht vor Stolz aufgeblasen sein und anfangen von Bäumen im Vertrauen herunterzuspringen, dass er hundert Jahre lebt. Er lebt vielleicht hundert Jahre, aber wird sich durch einen Sturz vielleicht ein Bein gebrochen haben. Die Segnungen Gottes annehmend sollte man auch versuchen, ein rechtschaffenes Leben zu führen. Sathya Sai, 13. Juli 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JULI 2018

Wenn wir hungrig sind, essen wir Nahrung, um unseren Hunger zu stillen! Es dauert etwa zwei Stunden, bis das Essen vom Mund in den Magen gelangt, verdaut wird  und dem Körper Stärke  und Nährwerte gibt. In gleicher Weise kann es eine Zeitlücke zwischen Handlungen und ihren Auswirkungen geben. Zuerst keimt der Same, wird ein Sämling und wächst dann mit der Zeit zu einem Baum. Der ganze Baum ist in einem winzigen Samen enthalten. Ihr seht nur den Samen und nicht den ganzen Baum, der versteckt in ihm verborgen  ist. Ebenso müsst ihr daran denken, dass eure Zukunft in den Handlungen enthalten ist, die ihr in der Gegenwart ausführt. Ihr stellt euch eure Zukunft vor und wartet sie ab. Es besteht kein Grund zum Warten, denn eure Zukunft liegt in der Gegenwart! Eure gegenwärtigen Gedanken, Worte und Taten bestimmen eure Zukunft. Macht deshalb eure Gegenwart heilig, erhaben und sinnvoll. Sathya Sai, 22. April 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JULI 2018

Lasst uns ohne Konflikte gemeinsam wachsen, vorwärtskommen und lernen, Intelligenz entwickeln und edle Ziele erreichen und lasst uns in Freundschaft leben. Das ist die wahre Bedeutung von Gleichheit. Diese Gleichheit schenkt Frieden. Ohne Gleichheit wird es nur Feindseligkeit, Differenzen und Dualität geben. Täglich sagt ihr dreimal „Shanti“ – „Friede“! Sagt es mit reinem Herzen und sanfter Stimme. Wenn Feindschaft im Herzen ist, wird das Rezitieren des Shanti-Mantras nutzlos sein. Auch das harsche Rezitieren hebt die Wirkung der Rezitation auf! Worte sind nicht wichtig, sondern die Gefühle im Herzen.  Führt deshalb alle spirituellen Übungen mit reinem Herzen aus. Der Weg der Liebe ist der edelste.  Vielleicht ist es euch nicht möglich, den Gottesnamen zu rezitieren oder den Geist in der Meditation zur Ruhe zu bringen, möglicherweise kennt ihr den Weg des Yogas nicht. Aber ihr könnt Liebe in eurem Herzen entwickeln! Der Weg der Liebe ist einfach, er ist eine Abkürzung. Sathya Sai, 7. April  1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JUNI 2018

Moderne Freunde sind euch nah, solange ihr Geld in der Tasche habt und euer Vater in einer guten Position ist. Sie rufen euch freundlich „Hallo, hallo“ zu. Wenn eure Taschen leer sind und eurer Vater im Ruhestand ist, verlassen sie euch unmittelbar. Gott ist nicht so. Gott ist immer bei euch, in euch, über euch und unter euch. Er ist euer wahrer Freund. Nur Gott beschützt euch in Schwierigkeiten. Gott wird immer mit euch sein. Gott ist die Verkörperung ewiger Glückseligkeit, der absoluten Weisheit, jenseits der Gegensatzpaare und ausgedehnt und alles durchdringend wie der Himmel. Gott wird euch niemals im Stich lassen. Pflegt die Freundschaft mit solch einem wahren Freund. Nur dann wird euer Leben als Mensch wertvoll. Wenn ihr solch einen Freund habt, wird es euch niemals an etwas mangeln. Probleme und Schwierigkeiten können euch niemals behelligen. Ihr werdet immer glückselig sein. Sathya Sai, 7. April1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JUNI 2018

Moderne Freunde sind euch nah, solange ihr Geld in der Tasche habt und euer Vater in einer guten Position ist. Sie rufen euch freundlich „Hallo, hallo“ zu. Wenn eure Taschen leer sind und eurer Vater im Ruhestand ist, verlassen sie euch unmittelbar. Gott ist nicht so. Gott ist immer bei euch, in euch, über euch und unter euch. Er ist euer wahrer Freund. Nur Gott beschützt euch in Schwierigkeiten. Gott wird immer mit euch sein. Gott ist die Verkörperung ewiger Glückseligkeit, der absoluten Weisheit, jenseits der Gegensatzpaare und ausgedehnt und alles durchdringend wie der Himmel. Gott wird euch niemals im Stich lassen. Pflegt die Freundschaft mit solch einem wahren Freund. Nur dann wird euer Leben als Mensch wertvoll. Wenn ihr solch einen Freund habt, wird es euch niemals an etwas mangeln. Probleme und Schwierigkeiten können euch niemals behelligen. Ihr werdet immer glückselig sein. Sathya Sai, 7. April1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JUNI 2018

Moderne Freunde sind euch nah, solange ihr Geld in der Tasche habt und euer Vater in einer guten Position ist. Sie rufen euch freundlich „Hallo, hallo“ zu. Wenn eure Taschen leer sind und eurer Vater im Ruhestand ist, verlassen sie euch unmittelbar. Gott ist nicht so. Gott ist immer bei euch, in euch, über euch und unter euch. Er ist euer wahrer Freund. Nur Gott beschützt euch in Schwierigkeiten. Gott wird immer mit euch sein. Gott ist die Verkörperung ewiger Glückseligkeit, der absoluten Weisheit, jenseits der Gegensatzpaare und ausgedehnt und alles durchdringend wie der Himmel. Gott wird euch niemals im Stich lassen. Pflegt die Freundschaft mit solch einem wahren Freund. Nur dann wird euer Leben als Mensch wertvoll. Wenn ihr solch einen Freund habt, wird es euch niemals an etwas mangeln. Probleme und Schwierigkeiten können euch niemals behelligen. Ihr werdet immer glückselig sein. Sathya Sai, 7. April1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JUNI 2018

Das Fördern guter Gedanken ist gutes Verhalten (dharma). Wenn wir den Dharma schützen, wird uns der Dharma wiederum beschützen (dharmo rakshati rakshitaha). Wenn ihr den Dharma verletzt, werdet wiederum ihr verletzt. Wenn unser eigener Verstand (mind) gute Gedanken erzeugt,  beschützt er uns. Unser Verstand kann uns auch schaden. Wie das? Er schadet uns durch seine schlechten Gedanken!  Deshalb ist der Verstand für all unsere Probleme, Schwierigkeiten und Miseren verantwortlich. Haltet also euren Verstand rein und frei von schlechten Gedanken. Benutzt in dem Moment, in dem ein Gedanke in eurem Verstand entsteht, euer Unterscheidungsvermögen, um zu erkennen: Ist er gut oder schlecht? Wenn ihr solche Analysen beginnt, reduziert sich die Geschwindigkeit eurer Gedanken. Wenn ihr andererseits sofort gemäß eurer Gedanken handelt, wird sich deren Geschwindigkeit erhöhen. Nehmt euch deshalb Zeit, um euren Gedankenvorgang durch gründliches Forschen zu  kontrollieren. Untersucht erst, dann handelt. Beginnt früh, fahrt langsam und kommt sicher an. Wenn ihr eure Gedanken verlangsamt, werdet ihr euer Ziel sicher erreichen. Sathya Sai, 7. April 1993    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JUNI 2018

Menschen sind durch Taten gebunden (karma) und werden durch Taten erhalten. Durch Taten können sie alles erreichen. Ihre Leistungen bestehen in ihrer Fähigkeit zum Tun. Die ausgeführten Taten haben ihre entsprechenden Konsequenzen, und niemand kann den Konsequenzen seiner Taten entkommen. Tut also Gutes, entwickelt gute Gedanken und sucht gute Gesellschaft auf, um gute Belohnungen in der Zukunft zu erhalten. Wie der Samen, so der Baum und seine Früchte. Engagiert euch also schon in jungen Jahren für gute Taten. Was sind gute Taten? Es sind die Taten, die Gott erfreuen. Wenn ihr Taten ausführt, die Gott gefallen, bekommt ihr die Belohnung, die euch gefällt! Deshalb lehren uns die heiligen Schriften, alle Taten so auszuführen, dass sie Gott erfreuen (Sarva karma Bhagavad preethyartham).Wenn ihr alle Handlungen Gott darbringt, wird euer Herz heilig, dann könnt ihr ein friedliches Leben führen. Praktiziert mit festerEntschlossenheit die drei Ps (im Englischen) –  purity (Reinheit), patience (Geduld) und perseverance (Ausdauer) –, um euer Herz heilig zu bewahren. Sathya Sai Baba, 22. April 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JUNI 2018

Arjuna wurde von Krishna selbst dazu berechtigt, die spirituelle Führung der Gita zu empfangen, denn er zeigte Verzagtheit, Entsagung, Ergebenheit und Ausrichtung auf das Eine (vishada, vairagya, saranagati und ekagrata), die notwendig sind, um die große Botschaft in sich aufzunehmen. Wenn euer Verlangen nach Befreiung wahrlich intensiv wird, verdient ihr euch das Recht, alle gesellschaftlichen Konventionen und weltlichen Normen und Verhaltensregeln beiseite zu legen, die nicht dem hohen Zweck dienen. Außerdem kann Prahlada seinen Vater aufgeben, Bhishma kann seinem spirituellen Lehrer entgegentreten, Meera kann ihren Mann verlassen und Shankaracharya kann für seine Mutter Ausreden erfinden. Fragt euch ernsthaft, ob ihr diese Stufe schon erreicht habt! Entwickelt dieses Verlangen nach Befreiung! Das Rezitieren des Namens Gottes ist der beste Kursus? Das kann jederzeit und allerorts von allen praktiziert werden, ungeachtet von Rasse, Geschlecht, Gesellschaftsklasse, Alter und ökonomischem oder sozialem Status. Das wird euch in ständige Verbindung mit dem Unendlichen bringen und auf diese Weise wird es euch die Weisheit und Kraft des Unendlichen vermitteln. Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JUNI 2018

Arjuna wurde von Krishna selbst dazu berechtigt, die spirituelle Führung der Gita zu empfangen, denn er zeigte Verzagtheit, Entsagung, Ergebenheit und Ausrichtung auf das Eine (vishada, vairagya, saranagati und ekagrata), die notwendig sind, um die große Botschaft in sich aufzunehmen. Wenn euer Verlangen nach Befreiung wahrlich intensiv wird, verdient ihr euch das Recht, alle gesellschaftlichen Konventionen und weltlichen Normen und Verhaltensregeln beiseite zu legen, die nicht dem hohen Zweck dienen. Außerdem kann Prahlada seinen Vater aufgeben, Bhishma seinem spirituellen Lehrer entgegentreten, Meera ihren Mann verlassen und Shankaracharya für seine Mutter Ausreden erfinden. Fragt euch ernsthaft, ob ihr diese Stufe schon erreicht habt! Entwickelt dieses Verlangen nach Befreiung! Das Rezitieren des Namens Gottes ist der beste Kursus? Das kann jederzeit und allerorts von allen praktiziert werden, ungeachtet von Rasse, Geschlecht, Gesellschaftsklasse, Alter und ökonomischem oder sozialem Status. Das wird euch in ständige Verbindung mit dem Unendlichen bringen und auf diese Weise wird es euch die Weisheit und Kraft des Unendlichen vermitteln. Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JUNI 2018

Es gibt zwei Hindernisse, die den spirituellen Fortschritt trotz eurer wertvollen Anstrengungen verhindern. Das erste ist die Neigung, euch mit anderen zu vergleichen. Das ist sehr verkehrt. Keine zwei Individuen sind identisch. Selbst eineiige Zwillinge wachsen verschieden auf. Milliarden von Menschen sind auf der Erde, aber welche Druckerpresse hat ihnen einen Roman eingeprägt?  Das ist Gottes Ruhm. Gott erschafft jedes Individuum mit seiner eigenen Natur, Eigenschaft, seinen Möglichkeiten und seinem Schicksal. Wie könnte sich jemand mit anderen vergleichen und jubeln oder enttäuscht sein? Wie könnt ihr  stolz auf eine Überlegenheit gegenüber anderen sein? Das zweite Hindernis ist die Gewohnheit, unsere Fehler zu rechtfertigen und verstandesmäßig zu erklären sowie unsere Verantwortung zu umgehen, sie direkt anzuschauen und zu korrigieren. Diese beiden Einstellungen vergrößern die eigene Ignoranz und züchten weitere Fehler. Jeder hat Gott als Quelle. Denkt daran, dass alle eure Verwandten sind, in Gott, von dem wir gekommen sind. Sathya Sai, 3. März 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JUNI 2018

Der Lauf des Lebens ist wie das Schwingen eines Pendels vom Lächeln bis zu Tränen. Die Kindheit ist zu liebevoll und unschuldig, die Jugend voller Torheiten und Fehler, das mittlere Alter voller Probleme und möglicher Heilmittel und das Alter wird mit dem Bedauern vergangener Fehler verbracht. Wann könnt ihr da noch wahres Glück erleben? Freud und Leid sind die Resultate der Verstrickung des Geistes in Vergängliches und Triviales. Der innere Kern eines jeden Lebewesens ist Gott. Die Sonne wird nicht getrübt, indem ihre Strahlen auf etwas Schädliches fallen. Auch das Selbst bleibt unbeeinträchtigt von den Effekten des Geistes (mind), die entstehen, wenn er den Sinnen folgt, wohin sie ihn auch führen. Wenn man sich bewusst wird, dass das Selbst Gott ist, kann die Angst vor dem Tod euch nicht heimsuchen. Glaube ist Leben; die Abwesenheit von Glaube ist der Tod. Nur der Körper stirbt; das göttliche Selbst (atman) ist jenseits von Geburt und Tod. Ist man sich dessen bewusst, ist man in Glückseligkeit (ananda) versunken. Sathya Sai, 8. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JUNI 2018

Das Leben ist ein Kampf gegen Feinde, eine Schlacht mit Hindernissen, Verlockungen, Bedrängnissen und Verzögerungen. Diese Feinde wohnen im Inneren und deshalb muss die Schlacht beständig und immerwährend sein. Wie der Virus, der sich durch den Blutstrom ausbreitet, zapfen die Laster Lust, Gier, Hass, Bosheit, Stolz und Neid die Energie und den Glauben jeden Wesens an und bringen es vorzeitig zu Fall. Ihr müsst danach streben euren eigenen Charakter zu prüfen und die Fehler, die ihn befallen haben, zu entdecken. Versucht nicht den Charakter anderer zu erforschen, um ihre Fehler aufzudecken. Diese Selbstprüfung ist sehr notwendig, um die Fehler ans Tageslicht zu bringen, welche die spirituelle Entwicklung untergraben. Die Menschen kaufen Kleidung in dunkler Farbe, damit man den Staub und Schmutz darauf nicht sieht. Sie haben keine Vorliebe für weiße Kleidung, denn diese bringt einen schmutzigen Zustand leicht zu Vorschein. Aber versucht nicht euren Schmutz in der Dunkelheit zu verstecken, sondern schämt euch eures verschmutzten Wesens und bemüht euch es schnellstens zu reinigen. Sathya Sai Baba, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JUNI 2018

Die meisten Menschen beteiligen sich an Bhajangesängen, ritualer Anbetung und Meditation (puja und dhyana), aber das sind rein physische Übungen. Fragt euch selbst ernsthaft – wird euer Geist (mind) als Folge dieser Übungen erhoben? Verströmt sich euer Herz bei der Anbetung? Nein! Aus diesem Grund bleibt ihr auf der menschlichen Stufe stehen und erhebt euch nicht auf die Stufe des Göttlichen. Ein sehr berühmter Poet fragt: „Kann ein See gefüllt werden, wenn nur ein Regentropfen fällt? Kann Durst mit nur einigen Wassertropfen gestillt werden? Kann der Magen gefüllt werden, wenn der Atem angehalten wird? Kann lebendige Asche durch das Verbrennen von Grashalmen entstehen?“  Baumstämme müssen verbrannt werden, um Holzkohle herzustellen. Nur ein Sturzregen kann einen See bis zum Rand füllen. Nur ein Glas mit kaltem Wasser kann den Durst eines Menschen stillen, und nichts anderes. Das Herz muss ganz und gar Gott hingegeben werden. Hingabe muss das Herz anfüllen und überlaufen lassen, damit ihr zum Göttlichen aufsteigt. Sathya Sai, 8. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JUNI 2018

Es gibt zwei Dinge, die den Geist (mind) anziehen: Hitha, das Segenbringende, und Priya, Freuden. Zieht das Segenbringende den Freuden vor, denn Freuden können euch über einen rutschigen Weg in eine bodenlose Grube fallen lassen. Vibhishana sprach über das Segenbringende zu Ravana, doch der lieh sein Ohr den Freuden, die seine kriecherischen Minister sagten. Er besiegelte sein Schicksal durch diese Vorliebe für Freuden gegenüber dem Segenbringenden. Ein wahrer Arzt hat Interesse daran, euch von allen Krankheiten zu heilen, und deshalb beauftragt er das Segenbringende, um eure Gesundheit wiederherzustellen; der Lehrer (guru) ist solch ein Arzt. Gehorcht seinen Anweisungen, auch wenn seine Verordnungen schlecht schmecken, denn damit werdet ihr geheilt! Die Menschen leiden unter dem Fieber der Sinne, und sie probieren die quacksalbernen Heilmittel Freizeit, Vergnügen, Picknicks, Banketts, Tanz und dergleichen aus, nur um herauszufinden, dass das Fieber nicht verschwindet. Das Fieber kann nur verschwinden, wenn der versteckte Virus unschädlich gemacht worden ist. Dieser Virus wird nur sterben,  wenn die Strahlen der Weisheit (jnana) auf ihn fallen. Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JUNI 2018

Betrachtet mich. Welchen Vorteil kann ich aus all meinen Aktivitäten gewinnen, ich, der ich allen Aktivitäten ihre Vorteile zuordne, so wie jede es verdient? Dennoch seht ihr mich von Sonnenauf- bis -untergang beschäftigt. Ich beende mein Mittag- und Abendessen innerhalb weniger Minuten, damit ich euch den Wert der Zeit lehren kann. Ich nehme an den kleinsten Details aller verschiedenen Arten von Arbeit teil, denn ich versuche euch ein Beispiel zu sein, indem ich allem Unvorhersehbaren eine äußerst genaue Beachtung schenke und Umsicht walten lasse.  Ich weiß, dass viele von euch Zeit ohne Ende vertrödeln, wertvolle Zeit mit leerem Tratsch verschwenden, grundlose Reden schwingen und Debatten führen. Wenn ihr die Einstellung habt, dass Gott überall als Zeuge jeder eurer Handlungen gegenwärtig ist, dass Gott in jedem Wesen existiert, dem ihr begegnet und dem ihr dient, dann werdet ihr mit Gewissheit durch eine Schau Gottes belohnt. Wenn ihr diese brillante Chance bekommt, lasst sie nicht durch Ignoranz oder Unaufmerksamkeit vorüberziehen. Der beste Weg für das Erlangen von Gnade ist es,  Anweisungen zu befolgen, Ratschläge zu befolgen und sich der ausgeübten Kontrolle mit Liebe zu unterwerfen.   Sathya Sai, 22. November 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JUNI 2018

Wenn ihr ein gut ausgestattetes, fahrtüchtiges Auto besitzt, lasst ihr es nur in eurer Garage? Das Auto ist hauptsächlich dafür da, um Reisen zu machen. Steigt ihr nicht ein und fahrt damit? Das gleiche gilt für euren Körper. Das Leben als Mensch wurde euch zu einem großen Ziel gegeben – Gott in euch zu erkennen. Schreitet auf euer Ziel zu. Lernt, die Fähigkeiten des Körpers, der Sinne, des Intellekts und des Geistes (mind) zu nutzen, damit ihr dieses Ziel erreicht und voranschreiten könnt. Für das Erreichen dieser großen  Vollendung müsst ihr einen Schritt nach dem anderen machen. Gute Taten wie rituelle Anbetung, Wiederholung des heiligen Namens, Meditation, das Einhalten von Gelübden und so weiter sind die ‚Schritte‘; gute Gedanken wie Gebete um eine größere Unterscheidungskraft und mehr Gelegenheiten für den Dienst an anderen sind ebenfalls hilfreich. Reinigt langsam, aber stetig euren Geist (mind), schärft den Intellekt, reinigt die Sinne und gewinnt die Gnade Gottes. Ihr seid auf Aufforderung der göttlichen Liebe gekommen. Fördert und teilt diese selbstlose göttliche Liebe mit allen. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JUNI 2018

Ihr kommt vielleicht aus vielen Ländern und seid mit verschiedenen Kulturen, Traditionen, Sprachen, Kleidungsstilen und Essensgebräuchcn verbunden. Aber diese Verschiedenheit soll nicht eure Sichtweise verdecken, dass die Einheit des Göttlichen euch allen innewohnt. Die heutige Welt ist von großen Problemen und einer sich schnell ausbreitenden Angst befallen -der Angst vor Krieg, Hungersnot, dämonischen Terroristen, Rassenproblemen, religiösen und regionalen Konflikten, Angst um die Erholung der Wirtschaft, das Überleben, Angst vor Disziplinlosigkeit der Studenten, Glaubenskonflikten, Wahnsinn und Fanatismus, Machtübernahmen und extremem Egoismus. Das einzige Heilmittel für diese kriechende Angst ist Losgelöstheit (vairagya). Wenn man an den KörperGeistKomplex und die lch-und-Mein-Begrenzung gebunden ist, dann ist die Angst unausweichlich. Das nonduale (advaita) Bewusstsein, dass das, was wir beobachten, nichts anderes als eine Einprägung unseres eigenen Geistes (mind) auf die Wirklichkeit ist, ist die beste Heilung, und Dienen ist die wirkungsvollste spirituelle Übung (sadhana). Sathya Sai, 21. November 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JUNI 2018

Die Formen der Anbetung, die Ausdrucksweise der Anbetung und die Art der Anrede sind vielleicht unterschiedlich, doch alle Religionen führen zu derselben Vollendung. Derselbe Blutstrom zirkuliert durch alle Glieder des Körpers. Derselbe göttliche Strom aktiviert das gesamte Universum. Visualisiert den Höchsten Architekten, diesen unverständlichen Gestalter, diesen unsichtbaren Geber des Lebens. Von ihm wird gesprochen als die Verwirklichung der Vaterschaft Gottes und der Bruderschaft der Menschen. Lasst euch nicht vom Geschäft des Lebens einwickeln. Vergesst in eurem Kampf um Überleben und Erfolg nicht Gott, der das Leben ermöglicht hat. Sät den Samen der Liebe, nachdem ihr die Erde eures Herzens von allem Unkraut befreit habt. Lasst sie, bewässert mit Glauben, wachsen und erntet die Blüten der Seelenstärke  (sahana). Dann könnt ihr euch der Frucht – Friede (shanti) – sicher sein. Das ist die Aufgabe, das ist die Pflicht – das muss euer Gelübde sein! Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JUNI 2018

Lebt mit Liebe (prema), in Liebe und für Liebe. Dann wird der Herr, der die Verkörperung der Liebe (premasvarupa) ist, euch alles gewähren, was ihr benötigt, auch ohne dass ihr darum bittet. Er weiß alles; Er ist die Mutter, die nicht erst auf das Jammern des Kindes wartet, bis sie ihm Nahrung gibt. Seine Liebe ist so groß und tief, dass er all eure Bedürfnisse vorausahnt und sofort mit der nötigen Hilfe herbeieilt. Ihr wartet alle ganz gespannt darauf, wann ich wieder anfangen werde „Interviews“ zu geben, damit ihr mir eure langen Listen von Wünschen und Begierden (korikas), die ihr mitgebracht habt, übergeben könnt. Diese Wünsche vervielfachen sich ständig  und enden niemals. Die Erfüllung eines Wunsches führt zu einer neuen Reihe von Wünschen. Strebt danach, die Stufe zu erreichen, auf der allein Sein Wunsch zählt und ihr ein Instrument in Seinen Händen seid. Wenn ihr voller Liebe zu Gott seid, erreicht ihr Sarupya und Sayujya, die Liebe zur Gestalt und das Vertieftsein in Gott. Strebt nach dieser Vollendung, und nicht nach geringeren Siegen. Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JUNI 2018

Es reicht nicht, wenn ihr als Mensch geboren werdet, bei dem alle Fähigkeiten gut funktionieren – körperliche, mentale und emotionale. Ihr müsst sie perfektionieren, indem ihr einen unterscheidenden Intellekt nutzt, so wie ein Bildhauer arbeitet, nachdem der Stein in eine grobe Form gebracht worden ist. Jeder muss sich der Verwandtschaft mit Gott, der innewohnenden Göttlichkeit und eures immensen Potenzials bewusst sein. Das könnt ihr durch die Übung eurer Unterscheidungskraft (viveka) und Gleichmut (vairagya) erkennen. Nur ein Mensch unter all den tierischen Geschöpfen ist dazu in der Lage. Die königliche Straße zu diesem Bewusstsein wird vom Lehrer (guru) aufgezeigt. Niemand von den vielen hundertausend „Gurus“, die diesen Status beanspruchen, sind dazu berechtigt. Denn das Wort ‚Gu-ru‘ bedeutet, dass man nichts Dunkles in sich hat! Wenn ihr aufrichtig seid, wird Gott selbst euch leiten. Seid nicht verzweifelt. Schreitet mutig voran. Versucht jeden Augenblick mit Gedanken an Gott in der einen oder Gestalt anzufüllen. Sathya Sai, 22. Mai 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JUNI 2018

‚Islam‘ bedeutet Hingabe, Ergebenheit, Friede und Stille. Der Monat Ramadan (Ramzan) ist für die heilige Aufgabe bestimmt, die Lehren des Hazrat Muhammad an die Menschheit in Erinnerung zu bringen und zu praktizieren und sich spirituell zu entwickeln, um Einheit und Reinheit zu erlangen. Der Islam lehrt, dass Gottes Gnade durch Gerechtigkeit und ein rechtschaffenes Leben erlangt werden kann. Durch Reichtum, Gelehrsamkeit und Macht kann sie nicht erlangt werden.  Allein reine Liebe kann Gott erfreuen. Muslimische Seher haben immer betont, dass wir die Gültigkeit des ‚ich‘, das fühlt, dass es der Körper ist, und des ‚ich‘, das empfindet, dass es der Geist (mind) ist, erforschen und zum Schluss kommen müssen, dass das wahre ‚ich‘ das Selbst ist, das sich nach dem Allselbst, Gott, sehnt. Im Monat Ramadan sind das Fasten und die Gebete so gestaltet, dass diese Erkenntnis erweckt und manifestiert wird. Alle Religionen betonen Einheit, Harmonie und Gleichmut. Fördert deshalb Liebe, Toleranz und Mitgefühl und demonstriert die Wahrheit in jeder täglichen Handlung. Das ist die Botschaft, die ich euch mit meinem Segen gebe! Sathya Sai, 12. Juli 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JUNI 2018

An Geld, Gelehrsamkeit und Intelligenz ist nichts Schlechtes. Das Schlechte entsteht jedoch durch  Handlungen, die man mit ihnen ausgeführt. Reines Wasser hat keine Farbe. Wird es in eine schwarze Glasflasche gefüllt, sieht es schwarz aus. Wird es in eine rote Flasche gefüllt, sieht es rot aus. Das Wasser hat keine rote oder schwarze Farbe angenommen, die Farbe der Flasche lässt es so erscheinen. Wenn Geld, Gelehrsamkeit, Schläue und Intelligenz von einem Menschen besessen werden, in dem Leidenschaft (rajas) dominiert, fördern sie Hass, Absichten und Lust. Wenn sie von Menschen besessen werden, in denen Trägkeit (tamas) dominiert, fördern sie Geiz, Gier und Neid (tamas). Werden sie von Menschen besessen, in denen Gleichmut (sattva) dominiert, fördern sie Liebe, Mitgefühl, das Verlangen zu dienen, die Einheit der Menschheit und den Weltfrieden. Die Veredelung eures Charakters in den Zustand von Sattva ist die Pflicht, die jeder sich selbst schuldet. Dies ist der Weg, der zum wahren Ziel führt. Ihr müsst diesen Weg ohne Unterlass gehen und das Ziel erreichen. Sathya Sai, 23. November 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JUNI 2018

Wahre Liebe ist die süße Frucht, die aus der duftenden Blüte guter Taten wächst. Wenn heutzutage  Schwierigkeiten auftauchen oder Probleme entstehen, wandelt sich Liebe in Hass. Welchen Wechselfällen des Lebens man auch begegnet, welche persönlichen Sorgen man auch hat und welchen Entbehrungen man sich auch unterziehen muss, wer wahre Liebe besitzt, sollte davon unberührt bleiben. Liebe regiert ohne zum Schwert zu greifen, sie bindet ohne Gesetze. Wie der Glanz einer Flamme im Feuer, die Strahlen der Sonne oder die Wellen des Meeres ist göttliche Liebe die grundlegende Eigenschaft eines wahren Menschen. Wahre Liebe praktiziert reine und selbstlose Liebe zu allen Lebewesen, die alle Verkörperung des Göttlichen sind, ohne dass sie dafür eine Belohnung erwartet! Ein wahrhaft liebender Mensch ist frei von Abneigung oder Hass, er ist freundlich und mitfühlend gegenüber allen Wesen (adweshta sarva bhutanam, maitrah, karuna evacha). Nur wer diese Einstellung besitzt, ist es wert ein Mensch genannt zu werden. Sathya Sai, 6. Mai 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JUNI 2018

Ein Dienst, der ohne Egoismus erwiesen wird, kann, wie gering er auch ist, höchst förderlich sein. Er muss einem zarten Herzen entspringen, das auf jeden Seufzer und jedes Stöhnen reagiert und zum Verzicht und freudigen Mitleiden bereit ist. Man muss den Eifer haben, sich auf andere einzulassen und ihren Schmerz zu fühlen. Man muss Nachsicht und innere Stärke fördern, um Abneigung gegen Kritik und Spott zu vermeiden, während man sich freudig im Dienen engagiert. Die Weisen verwenden Geld, Stärke, Intelligenz, Fähigkeiten, Begabungen und Gelegenheiten, um anderen zu helfen und deren Leben glücklicher zu machen. So verdienen sie sich göttliche Gnade, denn Dienen (seva)  ist die höchste Form der Anbetung. Es gibt Millionen, die hungrig, verzweifelt und elendig sind. Ich bitte euch, euren Nahrungsverzehr auf euren tatsächlichen Bedarf zu begrenzen, damit ihr eure Ressourcen mit den Bedürftigen teilen könnt. Verschwendet niemals Nahrung. Verplempert nicht euer Geld für schädliche Zwecke, sondern verwendet es, um anderen zu helfen. Verschwendet keine Zeit und Energie und erlaubt es anderen, von euren Fähigkeiten zu profitieren. Sathya Sai, 21. November 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JUNI 2018

Jeder sehnt sich nach Sicherheit, Frieden, Freude und Glück. Doch die meisten meinen, dass diese von der äußeren Welt erlangt werden könnten! Als Resultat vergeuden die Menschen ihre Lebensjahre mit Essen und Trinken, Spielen und Faulenzen, Verdienen und Ausgeben. Sie eilen von der Wiege bis zum Grab, lassen sich treiben, und kennen weder den Ursprung noch das Ziel ihrer Reiser  durch Zeitalter hindurch. Der Mensch hat  durch eine Reihe von mit Anstrengung erfüllten Leben als Mitglied minderwertiger Spezies einzigartige Eigenschaften des Verstandes und Herzens gewonnen. Dieser Sieg wird jetzt durch das Liegen auf der faulen Haut zu Asche verbrannt. Ihr müsst die Fähigkeit haben, durch die Wellen von Freud und Leid, Mühe und Nutzen zu schwimmen. Ihr müsst ein Meister der Kunst sein, völlig entspannt, gänzlich ruhig und unberührt zu sein, was auch immer mit dem Körper, den Sinnen und dem Verstand (mind) geschieht! Erlernt die Fähigkeit inneren Frieden zu erlangen und zu bewahren, die Kunst, euch immer eurer eigenen inneren Wirklichkeit (atma) bewusst zu sein. Dann könnt ihr sicher durch die Welt wirbeln! Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JUNI 2018

Die wichtigsten Hilfsmittel, um euren Geist (mind) von  Ablenkungen zu lösen und euch an die Suche nach Gott zu binden, sind die Vereinigung mit Gott (yoga) und Opferbereitschaft (tyaga). Begehren (kama) muss durch Opferbereitschaft erlangt und Rama (Gott) durch Yoga gewonnen werden. Begehren verfärbt die Intelligenz, verleitet das Urteilsvermögen, schärft den Appetit der Sinne und führt zu einer falschen Anziehung an die objektive Welt. Wenn das Begehren verschwindet und auf Gott gerichtet ist, erleuchtet die Intelligenz  und erstrahlt in ihrem makellosen Glanz. Dieser Glanz offenbart Gott im Inneren und der äußeren Welt. Das ist wahres Erkennen des Selbst (atma-sakshatkara). Ich segne euch, damit ihr in euren spirituellen Übungen (sadhana)  erfolgreich seid. Wenn ihr jetzt keine praktiziert, rate ich euch, mit der einfachen  Wiederholung des göttlichen Namens (namasmarana) anzufangen und daneben eure Eltern, die Älteren und Lehrer zu ehren und den Armen und Kranken zu dienen. Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JUNI 2018

Gott ist die Quelle aller Liebe. Liebe heilt Engherzigkeit, Hass und Leid. Liebe löst Fesseln, sie rettet euch von der Pein der Geburt und des Todes. Liebe verbindet alle Herzen in einer sanften, seidenen Symphonie. Mit den Augen der Liebe gesehen sind alle Wesen schön, alle Handlungen hingebungsvoll und alle Gedanken unschuldig. Liebt Gott und liebt die Welt als das Gewand Gottes, nicht mehr und nicht weniger. Die Welt ist wie eine riesige Familie. Wenn ihr euren Fokus auf das Individuum richtet, werden sich euch  Differenzen aufdrängen. Richtet eure ganze Aufmerksamkeit auf das Kollektiv (samashti), dann wird die Identität sichtbarer.  Wenn ihr euch auf äußere Bezeichnungen wie Hindu, Christ, Muslim, Parse oder Buddhist konzentriert, entwickelt ihr Stolz, Geringschätzung oder Hass! Aber wenn ihr euer Augenmerk auf die Anstrengungen richtet, denen sich der Mensch unterzieht, um sich von Fleisch auf die Stufe des Göttlichen zu erheben, werdet ihr alle Bezeichnungen als unwichtig erachten. Dann ist alles Liebe, Zusammenarbeit, gegenseitige Ermutigung und Wertschätzung. Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JUNI 2018

Jeder Mensch sehnt sich nach Glück, möchte weniger arbeiten und mehr verdienen, wenig geben und mehr bekommen. Aber niemand experimentiert damit, weniger zu wollen und mehr zu geben! Jedes Bedürfnis ist eine Fußfessel, die alle Bewegungen verhindert – sie ist ein Gewicht an euren Füßen. Ein junger Student läuft auf seinen zwei Beinen frei herum. Wenn er heiratet, wird er zu einem Vierfüßler! Ein Kind macht ihn zum Sechsfüßler, was die Bewegungsreichweite weiter reduziert. Je mehr Füße, desto weniger Geschwindigkeit, desto fester die Bindung an den Boden. Denkt daran, dass der Tausendfüßler nur krabbeln kann! Mehr Gegenstände bedeuten  mehr Hindernisse und Behinderungen!  Reduziert eure Wünsche, lebt einfach, das ist der Weg zum Glücklichsein. Anhaftung bringt Leid mit sich. Spätestens wenn der Tod verlangt, alles zurückzulassen und jeder verlassen ist, wird euch Leid überkommen!  Seid wie der Lotos auf dem Wasser – auf dem Wasser und nicht im Wasser. Der Lotos benötigt das Wasser, um zu wachsen, doch der Lotos wird es keinem Wassertropfen erlauben, ihn nass zu machen. Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JUNI 2018

Gottes Gnade ist wie ein Regenschauer und das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) praktizieren, um sie zu erlangen – das ist wie das Aufstellen eines Kruges, damit er den Regen auffängt, oder die spirituelle Übung des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Bittet um Gnade und praktiziert einige wenige spirituelle Übungen. Die Gnade Gottes wird alles richten. Ihre hauptsächliche Wirkung ist Selbsterkenntnis (atmasakshatkara); aber es gibt noch andere beiläufige Vorteile wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Temperament, das zu unerschütterlichem Frieden (shanti) führt. Der Hauptgewinn eines Juwels ist persönliche Freude, aber wenn nur noch die letzte Münze im Portemonnaie ist, könnt ihr den Edelstein verkaufen und euer Leben neu beginnen! Das nennt man einen beiläufigen Vorteil. Der Kochbananenbaum hat einen Stamm voller Früchte als Hauptgeschenk. Aber seine Blätter, der weiche Kern des Stammes, die Blüte aus dem sein Geschenk entsteht und so weiter, sind ergänzende Dinge für eine profitable Nutzung. Das ist das Wesen von Gnade – sie erfüllt verschiedene Bedürfnisse. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JUNI 2018

Das Universum, einschließlich des Hauses, in dem ihr wohnt, also der Körper, besteht aus den fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther – Elemente, die auf die Sinne als Geruch, Geschmack, Farbe, Berührung und Klang einwirken. Da Elemente ‚göttliche Ausstrahlungen‘ sind, muss jedes von ihnen mit Ehrfurcht und Umsicht behandelt werden. Nehmt zum Beispiel die Erde. Streut ihr die Samen auf der Erde aus oder grabt sie zu tief in die Erde ein, bilden sie möglicherweise keine Triebe! Wasser in euch hineinzuschütten kann eine Tortur werden, wenn die Grenze überschritten wird. In einem Taifun könnt ihr kaum angenehm atmen und euer Trommelfell kann den Druck einer Explosion in unmittelbarer Nähe nicht aushalten. Jede Nutzung der Elemente unter-  und überhalb der gesetzmäßigen Grenzen ist ein Sakrileg. Ebenso muss jedes Element innerhalb gewisser Grenzen genutzt werden und nicht wann oder wie es euch gefällt. Behandelt die Elemente als das Gewand des Allmächtigen. Sathya Sai, 11. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JUNI 2018

Anhaftung und Hass sind die größten Feinde von Fortschritt in jedem Vorhaben des sozialen Dienens, nein, sogar in jeder Arbeit. Wenn ein Mensch in dem Glauben irrt, dass er andere rette, dann wehe ihm, denn es gibt überhaupt keinen anderen. Alle sind Eines – das Leid des einen ist aller Leid. Der fundamentale Fehler ist die Unwissenheit der Menschheit. Wenn nur einer weise ist, weiß er, dass alle Menschen Wellen auf der Oberfläche ein und desselben Ozeans sind. Selbstlose Handlungen sind das anzustrebende Ziel. Doch heutzutage wird alles nach Resultaten gemessen, nach dem erzielten Gewinn. Das Studium dient auch nur dem Gehalt, das man auf der Grundlage des erreichten Abschlusses bekommen kann. Wenn die Handlung ohne selbstsüchtigen Wunsch ausgeführt wird, gibt es kein Ziel mehr, nach dem man streben könnte. Das Verlangen nach Gewinn ist wie Giftzähne: Werden sie ausgezogen, ist die Schlange des Karmas (Zyklus von  Handlung und Auswirkung) harmlos. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JUNI 2018

Heißt alle Schicksalsschläge, Unglück und Pech willkommen so wie Gold den Schmelztiegel, Hammer  und Amboss begrüßt, um in ein wunderschönes  Schmuckstück verwandelt zu werden,  oder wie das Zuckerrohr Hackmesser, Häcksler, Dampfkessel, Pfanne, Bestäuber und Trockner willkommen heißt, damit die Süße konserviert und von allen als Zucker verwandt werden kann. Die Pandavas haben niemals Einwände dagegen gehabt, wenn Unglücke sie überfielen. Sie waren glücklich, dass Unglücke ihnen halfen sich an Krishna zu erinnern und ihn anzurufen. Unterwerft euch dem Willen Gottes und strebt nicht nach Macht oder Position, sondern unterwerft euch seinem Willen, damit ihr immer glücklich und ungerührt seid. Gott eilt schneller zum Gläubigen als der Gläubige zu Gott. Wenn ihr einen Schritt auf Gott zugeht, kommt er euch hundert Schritte entgegen! Er wird mehr als eine Mutter oder ein Vater sein. Er wird euch aus eurem Inneren heraus fördern – so wie er so viele Heilige, die ihren Glauben in ihn setzten, beschützt und gefördert hat. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JUNI 2018

Hier ist das Eisen und dort der Magnet. Der Magnet zieht das Eisen an, denn das ist ihrer beider Bestimmung. Doch wenn das Eisen mit Rost überzogen ist, kann es sein, dass die Gunst des Magneten nicht stark genug wirken kann, um das Eisen anzuziehen. Die Gier nach Sinnesfreuden ist wie Rost! Er wirkt wie Staub, der zu Rost führt; der Rost lässt schließlich das Eisen brechen  und sein innewohnendes Wesen verändern. Deshalb muss Eisen immer geprüft und von Staub befreit werden. Wenn es dann mit dem Magneten in Kontakt kommt, erlangt es auch magnetische Eigenschaften und kann sich von seinem Streben ausruhen. Diese Errungenschaft ist das Beste für sowohl Magnet als auch Eisen. Der Staub der sinnlichen Gier kann durch das Aufsuchen guter Gesellschaft (satsang) und das Praktizieren der Prinzipien guten Verhaltens verhindert werden, die man aus den heiligen Schriften annehmen muss. Sathya Sai, 11. März 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JUNI 2018

Praktiziert zuerst die Haltung: „Ich bin Dein.“ Lasst die Welle entdecken und wissen, dass sie dem Meer gehört. Das ist nicht leicht. Die Welle braucht lange, bis sie erkennt, dass die weite See unter ihr ihr das Dasein schenkt. Das Ego ist so mächtig, dass es der Welle nicht erlaubt so demütig zu sein, sich vor dem Meer zu verbeugen und zu sagen: „Ich bin dein, du bist der Meister und ich der Diener; du bist der Herrscher und ich bin dein Sklave.“ Diese geistige Einstellung bändigt das Ego. Der nächste Schritt ist: „Du gehörst mir.“ Hier verlangt die Welle die Unterstützung der See als ihr Recht. Gott muss die Verantwortung übernehmen, das Individuum  zu beschützen und zu leiten. Surdas sagt: „Du bist mein, ich werde dich nicht verlassen, ich werde dich in meinem Herzen  einsperren und du wirst mir nicht entkommen!“ Und Gott verpflichtete sich! Die letzte Stufe ist „Du bist ich!“ – Ich bin nichts weiter als das Ebenbild und du bist die Wirklichkeit. Alles ist Eines und Dualität nur eine Täuschung. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MAI 2018

Es ist nicht so, dass es in der Welt keine Menschen gibt, die in heiligen Texten wie dem Bhagavatam versiert sind, aber was auch immer sie gelernt haben und wie gelehrt sie auch sind, sie verschwenden nur ihre Zeit, wenn sie nicht wenigstens einen Bruchteil des Gelernten in die Tat umsetzen. Alle Gelehrsamkeit und das gesamte Wissen ist nutzlos, wenn es nicht mit praktischer Umsetzung einhergeht. Denkt einmal über dieses Gleichnis nach: Kann ein Esel zum Elefanten werden, wenn er eine duftende Last auf dem Rücken trägt? Ihr habt vielleicht die Stärke, andere zu lehren, weil ihr aus so vielen Büchern Wissen erlangt habt. Doch alles, was ihr lernt, wird absolut nutzlos, wenn es nicht in die Praxis umgesetzt wird. Wenn Gedanken, Worte und Taten einheitlich sind, wird man ein ‚Mahatma‘ (edler Mensch) genannt. Das wird auch beschrieben als „das eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch“. Sommersegen in Brindavan 1978, Kapitel 28  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MAI 2018

Stellt zuerst Einheit unter euch her; sucht nicht nach Fehlern bei anderen und Vortrefflichkeiten bei euch selbst. Habt volles Vertrauen in die Vaterschaft Gottes und Bruderschaft der Menschen und füllt jede eurer Handlungen mit Ehrerbietung und Liebe an. Wo ihr auch seid, welche Arbeit ihr auch ausführt, tut sie als eine Handlung der Anbetung, eine Handlung der Hingabe, eine Handlung für die Herrlichkeit Gottes, den Inspirierenden, den Zeugen, den Meister. Unterteilt eure Aktivitäten nicht in „diese um für mich“ und „diese für Gott“. Seht jede Arbeit als gleich an. Wenn ihr arbeitet, sollte es keinen Rest geben, nichts sollte unerledigt bleiben. Schließt alles restlos ab. Nichts sollte wieder anfallen. Wenn ihr alle Aktivitäten Gott zu Füßen legt und sie von jedwedem Hauch egoistischer Anhaftung befreit, werden die Auswirkungen euch nicht binden: Ihr seid frei, erlöst und erlangt Befreiung (moksha). Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MAI 2018

Nahrung ist die Medizin gegen die Krankheit Hunger und Flüssigkeit gegen die Krankheit Durst. Gott (bhagavan) ist die Medizin für das Heilen des Leids durch den Kreislauf von Geburt und Tod (bhava-roga). Für die Krankheit der Begierde ist Weisheit (jnana) das Heilmittel. Für die Infektion der Sorge (ashanti) sind Bhajans eine Hilfe. Bei den Krankheiten Zweifel, Hoffnungslosigkeit und Zaudern, die alle Gottsuchenden haben, ist die beste Medizin anderen Gutes zu tun (paropakara). Dienen ist heute zu einem allgemeinen Wort geworden, doch sein Wert wird herabgesetzt. Ehrlich gesagt haben nur diejenigen, die von gleicher Qual betroffen sind, wenn sie Schmerz und Leid, Drangsal und Krankheit sehen, berechtigt zu dienen. Sie dienen so schnell und intelligent sie können, um ihre eigene Qual aufzulösen. Wenn ihr das Gefühl habt eurem eigenen Schmerz zu dienen, gebietet ihr eurem Ego Einhalt. Ansonsten erhöht der Dienst am Nächsten eure Selbsteinschätzung  und entwickelt ein Gefühl von Überlegenheit, das eurer Spiritualität schädlich ist. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MAI 2018

Nahrung ist die Medizin gegen die Krankheit Hunger und Flüssigkeit gegen die Krankheit Durst. Gott (bhagavan) ist die Medizin für das Heilen des Leids durch den Kreislauf von Geburt und Tod (bhava-roga). Für die Krankheit der Begierde ist Weisheit (jnana) das Heilmittel. Für die Infektion der Sorge (ashanti) sind Bhajans eine Hilfe. Bei den Krankheiten Zweifel, Hoffnungslosigkeit und Zaudern, die alle Gottsuchenden haben, ist die beste Medizin anderen Gutes zu tun (paropakara). Dienen ist heute zu einem allgemeinen Wort geworden, doch sein Wert wird herabgesetzt. Ehrlich gesagt haben nur diejenigen, die von gleicher Qual betroffen sind, wenn sie Schmerz und Leid, Drangsal und Krankheit sehen, berechtigt zu dienen. Sie dienen so schnell und intelligent sie können, um ihre eigene Qual aufzulösen. Wenn ihr das Gefühl habt eurem eigenen Schmerz zu dienen, gebietet ihr eurem Ego Einhalt. Ansonsten erhöht der Dienst am Nächsten eure Selbsteinschätzung  und entwickelt ein Gefühl von Überlegenheit, das eurer Spiritualität abträglich ist. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2018

Einige bestehen vielleicht darauf, dass nur Sai-Bhajans gesungen werden und nur der Name und die Gestalt Sathya Sais genommen wird. Das ist ein großer Fehler! Dadurch entehrt ihr Sai. Wenn ihr euch selbst an Sai bindet und von Krishna loslasst, bekommt ihr hier ein Plus und dort ein Minus – das gewinnbringende Resultat ist Null! Entwickelt keinen Fanatismus und Sektiererei in der Spiritualität. Das mögen andere tun, aber es gibt keinen Grund, ihnen mit denselben Gefühlen zu begegnen. Tut euer Bestes, solche Infektion zu vermeiden. Wenn andere Hilfe benötigen, geht und helft ihnen! Das wird sie die universelle Natur der Liebe in eurer Einstellung erkennen lassen. Fördert niemals Differenzen, die auf Region, Sprache, Religion oder einem anderen fadenscheinigen Grund basieren. Engstirnige Ideen unterminieren die spirituelle Sichtweise, die Einstellung von Einheit und Einssein, welche die Grundgedanken des Geistes (spirit) sind. Spiritualität ist ein Feld, in dem innere Freude, Zufriedenheit und Reinheit stets wichtiger als äußere Ausdrücke sind! Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2018

Schult den Geist (mind), bei euren inneren Anlagen zu verweilen, anstatt bei den äußeren Attraktionen. Nutzt euren Geist, um eure Gefühle, Impulse, Einstellungen, Tendenzen und Bewusstseinsstufen zu reinigen. Lasst euren Geist keinen Schmutz der äußeren Welt ansammeln, um ihn dann in euch selbst aufzubewahren. Wenn der Geist der Arbeit anhaftet, werden ihm die Auswirkungen der Arbeit anhaften. Losgelöste Arbeit ist die reinste, sie behindert den Geist nicht mit stolzem Jubel und auch nicht mit Enttäuschung. „Das habe ich gemacht“, „Das gehört mir!“ – Das sind die beiden Giftzähne, die das Individuum giftig machen. Zieht die Giftzähne heraus, dann kann die Schlange behandelt und mit ihr gespielt werden wie mit einem Haustiert.  Jedes Sathya Sai Zentrum und jede Gesellschaft muss umsichtig darauf achten, dass Egoismus und der Sinn für persönlichen Besitz, Stolz und Erfolg nicht eindringen. Das ist das Ziel, das im Auge behalten werden muss. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2018

Prüft die Gültigkeit der Kultur Indiens (bharat) durch euer Leben und das eigene Entdecken ihrer Werte, die von jenen, die den daraus gewonnenen Frieden und die Freude erfahren haben, mit anderen geteilt wurden. Ich möchte nicht, dass die Menschen eine Medizin loben, die sie selbst nicht geheilt hat. Heute, in dem Land, in dem diese Kultur gewachsen und gediehen ist, haben Sittenlosigkeit und Korruption das Glück und die Zufriedenheit der Menschen zerstört. Viele verurteilen diese Dinge, doch es sind die Menschen, die das Unrecht begehen, das sie beklagen. In der Geschichte Indiens habt ihr sicherlich bemerkt, dass alle bedeutungsvollen Bewegungen und Königreiche durch eine spirituelle Unterströmung motiviert waren und nicht durch politischen oder wirtschaftlichen Stress. Ihr müsst die Politik dazu bringen, der Notwendigkeit des Förderns und Vervollkommnens der Grundlagen von Indiens Kultur dienlich zu sein. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2018

Prüft die Gültigkeit der Kultur Indiens (bharat) durch euer Leben und das eigene Entdecken ihrer Werte, die von jenen, die den daraus gewonnenen Frieden und die Freude erfahren haben, mit anderen geteilt wurden. Ich möchte nicht, dass die Menschen eine Medizin loben, die sie selbst nicht geheilt hat. Heute, in dem Land, in dem diese Kultur gewachsen und gediehen ist, haben Sittenlosigkeit und Korruption das Glück und die Zufriedenheit der Menschen zerstört. Viele verurteilen diese Dinge, doch es sind die Menschen, die das Unrecht begehen, das sie beklagen. In der Geschichte Indiens habt ihr sicherlich bemerkt, dass alle bedeutungsvollen Bewegungen und Königreiche durch eine spirituelle Unterströmung motiviert waren und nicht durch politischen oder wirtschaftlichen Stress. Ihr müsst die Politik dazu bringen, der Notwendigkeit des Förderns und Vervollkommnens der Grundlagen von Indiens Kultur dienlich zu sein. Sathya Sai, 21. April 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MAI 2018

Weiht alle eure Gedanken und Bestrebungen Gott und gebt euch dem Willen des Göttlichen hin. Hingabe erscheint vielleicht schwierig, aber dem ist nicht so. Sie ist tatsächlich wie das Aufbewahren eures Geldes auf einem Bankkonto. Von diesem Konto könnt ihr Geld abheben, wann immer ihr es benötigt. Wenn ihr gleichermaßen alle eure Sorgen dem Erhabenen (bhagavan) anvertraut, könnt ihr von ihm bekommen, was ihr braucht. Was steht der Hingabe im Weg? Es ist euer Ego, euer Besitzanspruch und ein Mangel an genügendem Vertrauen in Gott! Die Menschen klammern sich an ihre Besitztümer, indem sie sagen: „Mein Geld, mein Haus“, und so weiter. Irgendwann wird euer Reichtum gehen. Habt ihr euch aber erst einmal Gnade verdient, beschützt sie euch und befriedigt all eure Bedürfnisse. Gott braucht euren Reichtum nicht. Er ist stets ein Herzensdieb (chitta chora), und kein Dieb von Wohlstand (vitha chora). Ihr seid es, die sich von Vitha Chora zu Chitta Chora wandeln müsst. Sathya Sai, 17. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2018

Ihr seid vielleicht im Dschungel, aber die Gedanken (mind) wandern zum Markt. Ebenso seid ihr vielleicht auf dem Markt, aber durch spirituelle Übungen (sadhana) könnt ihr inmitten der Geschäftigkeit Ruhe und Frieden in eurem Herzen bewahren. Euer Geist kann eine stille Zuflucht sein oder euch in komplexe Knoten verstricken. Er bindet und löst die Bande. Ihr könnt auf dem Meer des weltlichen Lebens (samsara) sicher segeln, wenn euer Boot keine Lecks hat. Aber durch die Lecks von Lust (kama), Ärger (krodha), Gier (lobha), Täuschung (moha), Stolz (mada) und Neid (matsarya) tritt das Wasser des weltlichen Lebens ins Boot ein und es sinkt und ihr ertrinkt unaufhaltsam. Stopft all die Lecks! Dann müsst ihr keine Angst vor der Fahrt auf Samsara haben, ihr könnt von all den Chancen profitieren, die sie für das Schulen der Sinne eröffnet, indem ihr euer Mitgefühl weitet, eure Erfahrungen vertieft und euer Loslassen stärkt. Sathya Sai, 28. März 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MAI 2018

Wenn das Auge jemanden erblickt, der als Feind angesehen wird, steigt Böswilligkeit im Geist (mind) auf. Wenn man dagegen einen lieben Freund sieht, ist die Reaktion Liebe und Zuneigung. So wie im Fall des Gesehenen kann auch Gehörtes gute oder schlechte Auswirkungen haben. Die Macht von Worten, den Geist zu beeinflussen, ist sogar noch viel größer. Bedeutende vedische Verkündigungen wie Aham Brahmasmi (Ich bin Göttlich),  Tat Tvam Asi (Das bist Du) und Ayam Atma Brahma (Dieses Selbst ist Brahman) geben Inspirationen, um das höchste Ziel zu erreichen. Sie sollten nicht in einer Art ausgelegt oder benutzt werden, die das Ego aufbläht. Jede Äußerung ist mit einer ihr eigenen Kraft aufgeladen. Wenn Worte beleidigend und vulgär sind, erzeugen sie Erregung, Ärger oder Depressionen. Aber wenn die gewählten Worte heilig sind, erzeugen sie eine weihende und erhebende Kraft. Die Freude und das Leid, das durch den Geist (mind) erfahren wird, ist das Resultat der Eindrücke, welche die Sinne vermitteln. Sathya Sai, 31. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MAI 2018

Wahre Liebe ohne einen Hauch von Selbstsucht ist unschätzbar wertvoll! Sie ist rein, unbefleckt und unveränderlich. Sie ist spontan, wächst immer und verringert sich niemals. Gottes Liebe ist von solcher Natur: spontan, frei von Selbstsucht, unerschütterlich und immer vollkommen. Die gewöhnliche menschliche Liebe, die durch selbstsüchtige Überlegung motiviert ist, unterliegt mit dem Wandel von Zeit und Umständen Veränderungen!  Reine Liebe trägt den Mantel der Wahrheit und wird sich nie den Kräften von Neid oder Hass unterwerfen, einerlei wie mächtig sie sind. Liebe siegt über alle Negativitäten. Durch  das Streben nach einem guten und göttlichen Leben kann es sein, dass ihr mit vielen Schwierigkeiten und Unruhen konfrontiert werdet. Möglicherweise tauchen auch Zweifel und Fragen auf. Nur wenn ihr Schwierigkeiten konsequent begegnet und Leid mit Geduld und Tapferkeit entgegentretet, werdet ihr göttliche Liebe verstehen. Lasst nicht zu, dass Schwierigkeiten und Leid, Zweifel und Enttäuschung euch überwältigen. Habt Glauben  und Selbstvertrauen und strebt danach, Gottes Liebe zu gewinnen. Die transformierende Macht reiner Liebe ist grenzenlos! Sathya Sai, 25. Dezember 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2018

Von den Eigenschaften, die einen makellosen Charakter ausmachen, sind Liebe, Geduld, Nachsicht, Standhaftigkeit und Wohltätigkeit die wichtigsten und müssen verehrt werden. Die hundert kleinen Taten, die ihr täglich ausführt, verhärten sich zu Gewohnheiten. Diese Gewohnheiten gestalten eure Sichtweise des Lebens. Alles, was ihr in eurer Vorstellung webt, sucht und ersehnt, hinterlässt eine dauerhafte Prägung in eurem Geist (mind) und formt ein Bild ‚eurer Welt‘, zu der ihr dann eine Bindung aufbaut. Aber wie euer Charakter heute auch ist, er kann mit Sicherheit verändert werden, indem ihr euer Gedankenmuster ändert. Das Böse in einem Menschen ist nicht unverbesserlich. Wurde nicht der Räuber Angulimala von Buddha in einen gütigen Menschen verwandelt? Wurde der Dieb Rathnakara nicht zum Heiligen Valmiki? In eurer Reichweite habt ihr die Fähigkeit, eure eigenen boshaften Neigungen in Frage zu stellen und sie zu ändern. Durch selbstlosen Dienst, Entsagung, Hingabe und Gebet können alte Gewohnheiten abgelegt und neue anerzogen werden, die euch dem heiligen Weg folgen lassen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2018

Gott ist nicht verschieden vom Glauben. Glaube und Gott sind ein und dasselbe. Liebe ist Gott, Hingabe ist Gott – sie sind keine verschiedenen  Dinge. Was bedeutet Hingabe? Hingabe ist das, was das nichtmanifestierte Göttliche Prinzip in die Lage versetzt, sich in der inneren Schau des Gläubigen zu manifestieren. Für diesen reinen Gläubigen existiert nichts anderes als Gott. Für das Erreichen dieser Stufe müsst ihr beim Erfüllen eurer Pflichten permanent an Gott denken. Ihr braucht das kleine Boot des Gottesnamens, um das tiefe Meer der weltlichen Seins zu überqueren. Am Anfang eurer spirituellen Reise ist der Name Gottes die Grundlage für euren Fortschritt, aber das sollte sich allmählich in liebenden Dienst an Gott zu jeder Zeit entwickeln. Welchen Dienst ihr auch erweist, habt nicht das Gefühl, dass ihr anderen dient, sondern Gott selbst.  Sogar wenn ihr eurer Familie oder einem Bedürftigen Speisen serviert, habt die Sichtweise, dass Gott in jener Gestalt gekommen ist, und ihr sie Gott selbst darbringt. Sathya Sai, 30. März 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MAI 2018

Für Gott ist das Schauspiel der Zeit in drei Akten – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – kristallklar. Innerhalb eines Augenzwinkerns erfasst Er alle drei, weil Er allgegenwärtig ist und es Sein Plan ist, der ausgeführt wird, es ist Sein Schauspiel, das auf der Bühne der Schöpfung aufgeführt wird.  Aber die Schauspieler und Zuschauer verlieren sich in Konfusion, unfähig  dessen Entwicklung und Bedeutung zu vermuten! Denn wie könnte eine Szene oder ein Akt die Bedeutung enthüllen? Das gesamte Stück muss betrachtet werden, damit sich die Geschichte entfaltet, nicht wahr? Wenn das Geheimnis gelüftet ist und das Schauspiel als „bloß Theaterstück“ entdeckt wird,  dämmert die Überzeugung, dass ihr in Ihm und Er in euch ist. Deshalb, Suchende nach der Wahrheit, seid euch immer eines bewusst: Gott existiert in jedem Herzen, in den feinstofflichen und grobstofflichen Formen. Das Göttliche ist in einer Ameise und im Elefanten, im Atom und in der Atmosphäre! Sathya Sai, Jnana Vahini, Kapitel 19   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2018

So wie ihr beim Essen schlechte Speisen ablehnt, müsst ihr schlechte Gedanken ablehnen und euch nur die guten und nahrhaften Gedanken zu Gemüte führen. Hegt keine schlechte Gedanken über diejenigen, die euch Schaden zugefügt haben. Wie könnt ihr besser als der andere sein, wenn ihr Schlechtes mit Schlechtem vergeltet? Nur wenn ihr selbst dem Menschen, der euch geschadet hat, Gutes tut, könnt ihr eure bessere Natur zeigen. Euer Gesicht ist der Index für euren Geist. Wenn ihr anderen Schlechtes wünscht, wird euer Wesen in eurem Gesicht und Verhalten widergespiegelt. Wenn ihr gute und liebevolle Gedanken hegt, ist euer Herz mit Freude angefüllt und euer Leben ist ein Aufwallen von Glück. Füllt ihr euer Herz mit Hass, Neid und Stolz, wird euer Leben eine vertrocknete Wüste. Wenn ihr dagegen euer Herz mit Liebe anfüllt, wird euer gesamtes Leben eine Saga der Liebe. Sathya Sai, 31. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2018

Ohne echten und tiefen Glauben an Gott ist es absolut nutzlos, alle 700 Verse der Bhagavadgita zu beherrschen; dann ist es einfach eine Bürde für das Gedächtnis. Das Rezitieren der Veden, wiederholtes Lesen der Schriften, das Vorlesen und Lauschen der Geschichten über große Heilige mit oberflächlichem Interesse ist bestenfalls mentale Gymnastik und von geringem spirituellen Wert! Nur wenn ihr sie mit tiefem Glauben und Ernsthaftigkeit rezitiert, studiert und hört,  beginnen sie eure Gedanken und Handlungen zu beeinflussen. Sie hören dann auf, bloß Geschichten zu sein, sondern werden zu Quellen der Inspiration und Worten des Trostes, die euer Leben transformieren. Zieht die richtigen Schlüsse aus den Lehren der Schriften und entwickelt Selbstvertrauen, um den Problemen des Lebens mit Kompetenz und Tapferkeit zu begegnen. Erfüllt eure Pflichten jeden Tag mit Hingabe. Sathya Sai, 31. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2018

Der Geist (mind) strengt sich sehr an, etwas in der Hoffnung zu erlangen, dass der Besitz ihm Freude bereitet. Aber die Freude über die Errungenschaft hält nicht lange an und die durch den Verlust verursachte Sorge ist beträchtlich. Beim Prozess der Aneignung gibt es Schwierigkeiten. Besitz gewährt nur vorübergehende Freude. Der Verlust des Gegenstandes hinterlässt eine Spur von Elend. Sehr oft übertrifft das Elend des Verlusts die Freude aus dem Gewinn. Es ist eine nutzlose Vergeudung des eigenen Lebens, solch vergänglichen Freuden hinterherzurennen. Die Sinnlosigkeit solcher Angelegenheiten erkennend praktizierten die Weisen Selbstkontrolle als Mittel zu lang anhaltender Freude. Sie entwickelten die Technik, die Sinne und den Geist nach innen zu wenden, um die Quelle ewiger Glückseligkeit aufzuspüren. Die Kontrolle der Sinne ist der Weg zur Befreiung (moksha). Reinheit des Geistes ist die erforderliche Voraussetzung dafür. Sathya Sai, 31. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MAI 2018

„Spirituelle Weisheit (jnana) ist das Allheilmittel für sämtliche Krankheiten, Probleme und Plagen.“ So beschreiben es die Veden. Welche unter den Menschen sind dringend auf medizinische Behandlung angewiesen? Diejenigen, die sehr krank sind, richtig? Ebenso  haben diejenigen, die in Unwissenheit umhertappen, zuerst ein Anrecht auf die Lehren und die Schulung, die zu spiritueller Weisheit führt. Es gibt viele Wege, diese Weisheit zu erlangen, und der Hauptweg unter ihnen ist der Weg der Hingabe (bhakti). Was das Öl für die Flamme in der Lampe ist, ist Hingabe für die Flamme spiritueller Weisheit. Der himmlische Baum der Freude der  Weisheit gedeiht durch das erfrischende Wasser der Hingabe. Versteht dies gut. Aus diesem Grund hat Krishna, der die personifizierte göttliche Liebe und von Mitgefühl durchdrungen ist, in der Bhagavadgita erklärt: „Ich werde durch Hingabe erkannt (bhakthyamam abhijanathi).“ Warum gab Krishna diese Erklärung ab? Weil es auf dem Weg der Hingabe keine Hindernisse gibt. Jung und Alt, Hochrangig und Einfach, Mann und Frau – alle  haben die Berechtigung, diesen Weg zu gehen. Sathya Sai, Jnana Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2018

Der Schoß der Mutter ist die Schule jedes Menschen. Er ist euer erster Tempel. Die Mutter ist euer elementarer Reichtum. Es ist die Pflicht eines jeden, die Wahrheit über seine Mutter zu erkennen. Es gibt keinen höheren Gott als die Mutter. Nur hingebungsvolle Mütter können der Nation Kinder gebären, die nach einer großen Zukunft für das Land streben. Wahrheit, Opferbereitschaft und Friede sind die vorherrschenden Eigenschaften einer Frau. Frauen sorgen sich über die Reinheit und das Wohlergehen der Gemeinschaft. Gute Mütter sind unerlässlicher als gute Ehefrauen. Eine gute Ehefrau ist nur für ihren Ehemann von Wert. Eine gute Mutter ist eine Bereicherung für die Nation. Seit alters her haben die indischen Schriften das Beispiel bedeutender Frauen wie Maitreyi, Sita und Savriti verherrlicht. Ihre Leben sind bis zum heutigen Tag eine Quelle der Inspiration. Wir können es uns nicht leisten, sie zu vergessen. Sathya Sai, 11. September 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MAI 2018

Ein Baum, dessen Wurzeln tief in die Erde reichen, kann nicht vernichtet werden, wenn seine Äste oder Blätter abgeschnitten werden. Ebenso können schlechte Eigenschaften wie Hass und Neid, die tiefe Wurzeln geschlagen haben, nicht vernichtet werden, indem nur einige von ihnen abgeschlagen werden. Durch sporadisches Unterdrücken schlechter Gedanken können diese Boshaftigkeiten nicht ausgemerzt werden. Der Geist (mind) muss völlig von allen schlechten Gedanken geleert werden, um wahren Frieden zu erlangen. Jeder schlechte Gedanken muss entwurzelt werden, sobald er aufkommt. Der Krieg gegen böse Gedanken ist wie ein Krieg gegen feindliche Horden, die versuchen durch einen unterirdischen Tunnel hinter die Festung zu gelangen. Wenn der erste Feind aus dem Tunnel erscheint, muss er bezwungen werden. Jedes Sinnesorgan – Augen, Zunge und Ohren – wird in die Irre geführt und verhält sich unangemessen, wenn es durch einen bösen Gedanken beeinflusst wird. Werden die Sinne durch gute Gedanken und Impulse beeinflusst, verhalten sie sich auf eine Weise, die Freude und Zufriedenheit hervorbringt. Sathya Sai, 31. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. MAI 2018

Verkörperungen der Liebe! Verringert zuallererst und vorrangig eure Anhaftung an den Körper. So wie eure Anhaftung an den Körper zunimmt, vergrößert sich auch euer Leid.  Der Körper ist der Tempel Gottes. Denkt: „Das ist nicht mein Körper, sondern der Tempel Gottes.“ Der Körper ist heilig, denn Gott wohnt in ihm. Er ist Gottes Geschenk an den Menschen. Nutzt deshalb diesen Körper für das Vollbringen guter Taten und erlangt dadurch Glückseligkeit. Wenn ihr Glückseligkeit mit anderen teilt, erfahrt ihr das Göttliche. Setzt eure spirituellen Übungen fort, doch bleibt immer in das Gefühl eingetaucht, dass Gott in euch, über euch, unter euch und um euch herum ist. Denkt niemals, dass Gott euch fern sei. „Ich bin nicht allein, denn Gott ist immer bei mir.“ Stärkt dieses Gefühl in euch und gestaltet euer Leben dementsprechend. Führt euer Leben in Liebe. Sathya Sai, 26. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MAI 2018

Buddha schrieb der Sinneskontrolle äußerte Wichtigkeit zu. Ihr solltet eure fünf Sinne kontrollieren, um euren Geist (mind) zu kontrollieren. Nur dann könnt ihr Gott erkennen. Entwickelt den Geist (spirit) der Hingabe und führt alle Handlungen im Geiste der Hingabe an Gott als Opfergabe für ihn aus. Dann wird jede eurer Handlungen göttlich. Alles in dieser Welt kann allein durch Liebe erlangt werden. Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wir können Spiritualität nur durch das Kultivieren von Liebe verstehen. Deshalb sage ich oft: „Beginnt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe, verbringt den Tag mit Liebe, beendet den Tag mit Liebe – das ist der Weg zu Gott!“ Die Welt kann nicht ohne Liebe existieren. Alles ist durch die Kraft der Liebe möglich. Hegt niemals schlechte oder unangemessenem Begierden, denn das ist euer Ruin. Durch die beständige Liebe zu Gott könnt ihr euren Geist (mind) und die Sinne darin schulen, friedvoll und heilig zu werden. Sathya Sai, 26. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MAI 2018

Die Schriften lehren, dass alle Handlungen und Aktivitäten letztendlich zu Bindungslosigkeit führen müssen, denn diese ist die beste Qualifikation, um das Wissen über Gott (brahman) zu entwickeln. Von Hingabe, Weisheit und Verzicht (bhakti, jnana und vairagya) ist Hingabe die Königin. Die Regeln und Rituale sind die Hofdamen. Die Königin behandelt ihre Hofdamen mit liebevoller Rücksichtnahme und Gunst, das steht außer Frage, doch wenn der Hofstaat, der nur ‚Dienerschaft‘ und ‚Helfer‘ ist, die Königin missachtet, wird er gnadenlos entlassen.  Alle Regularien und Rituale im Tempel müssen daher der Verherrlichung der Königin dienlich sein, welche die Hingabe ist. Das ist Summe und Substanz des Dharmas, das bei der Tempelführung und -verwaltung beachtet werden muss. Nur dann kann jeder Einzelne das Ziel erreichen. Sathya Sai, Dharma Vahini, Kapitel 10  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MAI 2018

Strebt nicht nach dem Status eines großartigen Menschen, strebt immer danach, eine guter Mensch zu werden. Größe kann einen zum Ausführen schlechter Handlungen veranlassen, aber Handlungen guter Menschen ragen immer als Vorbild für andere heraus. Ravana war ein bedeutender Mann. Rama ist das Beispiel par excellence für einen guten Menschen. Beide waren Experten, doch wie verschieden war doch ihre Einstellung!  Ravana zerstörte sich trotz seiner außergewöhnlichen Gelehrsamkeit selbst. Die Wurzel allen Übels für die völlige Vernichtung seiner Sippe bestand in seiner schlechten Eigenschaft des Begehrens. Hiranyakasipu, der Herrscher über die fünf Elemente, wurde durch seine schlechte Neigung zum Zorn ruiniert. Duryodhana ging durch Habgier zugrunde; er weigerte sich, wenigstens fünf Dörfer an die Pandavas abzugeben. All diese Beispiele großer Persönlichkeiten, die sich selbst und ihre ganze Sippe zerstörten, lehren,  dass eine schlechten  Eigenschaft für den Ruin reicht. Stellt euch nur einmal vor, um wie viel schlimmer das Schicksal aussieht, wenn jemand alle sechs schlechten Eigenschaften – Lust, Zorn, Gier, Stolz, Neid und Hass – hat! Sathya Sai, 22. November 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MAI 2018

Mit Land ist nicht nur ein Grundstück gemeint, es ist eine Ansammlung von Bürgern. Damit sich Länder entwickeln, müssen ihre Bürger moralische, ethische und spirituelle Werte fördern. Für Bürger und Regierende ist es nicht möglich diese Werte zu kultivieren, wenn sie nicht von Kindheit an praktiziert werden! Das Leben wird bedeutungslos, wenn man nicht schon in jungen Jahren anfängt, auf rechte weise zu handeln. Moderne Schüler sind nicht in der Lage, ihr Leben zu läutern. Deshalb sollten die Eltern und Lehrer eine aktive Rolle beim Formen des Lebens der Schüler spielen. Zuallererst sollten sie herausfinden, wie die Schüler schlechte Eigenschaften ablegen können. So wie ein Felsblock der Anbetung und Verehrung würdig wird, wenn ein Bildhauer ihn in eine schöne Statue geformt hat, werden die Schüler vorbildliche Bürger, wenn sie in der richtigen Umgebung aufwachsen. Lehrer und Eltern sind verantwortlich für das Gute und Schlechte in den Schülern. Sathya Sai, 26. Juli 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2018

Der Dämonenkönig Ravana erkannte, dass Gott der Herr (Rama) und sinnliches Begehren (kāma) im menschlichen Geist nicht nebeneinander existieren können. Übt euch in Beständigkeit bei der Rezitation des Namen Gottes und in der Wertschätzung des Namens. Dann werdet ihr den Gehorsam verweigern, selbst wenn die ganze Welt euch sagen sollte: „Tu das Böse!“ Euer ganzes System wird sich dagegen auflehnen. Und ihr werdet darauf bestehen das Richtige zu tun, selbst wenn die ganze Welt von euch verlangen sollte, davon Abstand zu nehmen. Euer Körper ist ein Tempel Gottes; Gott wohnt in jedem Körper, ob der Besitzer des Körpers es anerkennt oder nicht. Gott selbst inspiriert euch dazu, Gutes zu tun und warnt euch vor schlechtem Tun. Hört auf diese Stimme. Gehorcht dieser Stimme und ihr werdet nicht zu Schaden kommen. Vier Arten von Kraft müsst ihr kultivieren: Körperkraft, Verstandeskraft, die Kraft der Weisheit und die des rechten Verhaltens. So werdet ihr unerschütterlich und seid auf dem Weg zum spirituellen Sieg! Sathya Sai Baba, 27. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2018

Die heiligen Schriften erklären: Verehre Mutter und Vater wie Gott. Der Geburtsort eines jeden Menschen ist der Mutterschoß, sei er ein gewöhnlicher Mensch oder gar der Avatar. Verehrt also die Mutter wie Gott, haltet ihren Namen hoch und zollt ihr Respekt. Es gibt nichts Größeres als die Mutterliebe. Die Worte einer Mutter sind immer süß. Manchmal mag sie strenge Worte benutzen, aber diese sind nur dazu gedacht, euch zu korrigieren, nicht euch wehzutun. Es mag böse Kinder auf der Welt geben, aber niemals eine böse Mutter. Die meisten Jugendlichen von heute kümmern sich nicht genug um ihre Mütter. Sie denken, sie seien hochgebildet und ihre Mütter wüssten überhaupt nichts. So zu denken ist ein großer Fehler. Seht niemals auf eure Mutter herab. Auch eine Mutter sollte ihre Kinder niemals zwingen, sich ihren Wünschen zu fügen. Sie muss ihre Kinder mit Liebe und Aufrichtigkeit den rechten Weg führen. Sie sollte anstreben, dass ihre Kinder gut sind; sie brauchen nicht großartig zu sein! Sathya Sai Baba, 19. November 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MAI 2018

Viele sind stolz darauf, dass der Bildungsstand dieses Landes gewaltig angestiegen ist. Gibt es aber irgendeinen Grund, sich über eine solche Situation zu freuen? Ein ungesunder Anstieg des Bildungsniveaus ist ebenso wenig wünschenswert wie ein auf ungesunde Weise aufgedunsener Körper. Es ist kein Zeichen von echter Bildung, für viel Geld akademische Grade zu erwerben und aus intellektuellem Dünkel seine Eltern zu verachten. Den wirklich Gebildeten erkennt man an seiner Demut. Arroganz, Neid und Prahlerei sind in einem wahrhaft gebildeten Menschen fehl am Platze. Bildung ohne rechtes Verhalten hat keinen Wert. Zieht vollen Nutzen aus dem, was ihr gelernt habt, nicht nur um euren Lebensunterhalt damit zu verdienen, sondern auch um der Gesellschaft zu dienen. Nur so werden eure akademischen Grade eine Bedeutung haben. Ihr müsst fortwährend eure spirituelle Disziplin praktizieren und dürft das Ziel der Selbst-Verwirklichung nicht aus den Augen verlieren, welche Tätigkeit ihr auch ausüben, wo immer ihr auch arbeiten mögt. Bildung ohne spirituelles Fundament ist sinn- und zwecklos. Möget ihr alle ein vorbildliches Leben führen, eure Eltern glücklich machen und der Gesellschaft dienlich sein! Sathya Sai Baba, 1. März 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2018

Wenn über etwas gut gesprochen wird, fällt es euch schwer, aufmerksam zu folgen, sobald aber von etwas Erniedrigendem oder Störendem die Rede ist, seid ihr ganz Ohr! Das ist eine Tragödie! Seid Meister eures Verhaltens; lasst euch nicht durch momentane Impulse vom Weg abbringen. Seid euch immer bewusst, was euch guttut. Erfüllt eure täglichen Pflichten so, dass ihr anderen kein Leid zufügt und selbst nicht leiden müsst. Das ist ein Zeichen von intelligent geführtem Leben! Lasst euch nicht von Anfällen der Wut, des Kummers, des Jubels oder der Verzweiflung übermannen. Die Verwirrung, die ihr an den Tag legt, ist die Folge der dunklen, dumpfen (tāmasa) wie auch der leidenschaftlichen (rājasa) Eigenschaften. Seid ruhig, unbewegt und gesammelt (sāttvika). Je mehr ihr Barmherzigkeit gegenüber allen Wesen, Reue gegenüber euren eigenen Fehlern, Furcht vor unrechtem Tun und Furcht vor Gott entwickelt, desto stärker werdet ihr im inneren Frieden gefestigt sein! Sathya Sai Baba, 27. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2018

Viele grämen sich: „Es wird gesagt, dass das Sehen eines Heiligen (darshanam) unsere Sünden (papanasam) vernichte. Nun, ich hatte nicht einmal, sondern mehrmals Darshan, dennoch hat mein schlechtes Schicksal mich nicht verlassen und ich leide noch mehr als vorher.“ Es stimmt, ihr seid vielleicht hierhergekommen und hattet nicht nur einen Darshan, sondern viele. Vielleicht habt ihr auch frischen Samen ausgesät, den ihr vom Göttlichen erhalten habt – den Samen der Liebe, des Glaubens, der Hingabe, der guten Gesellschaft, frommer Gedanken, der Erinnerung an den Gottesnamen und so weiter. Ihr habt die Kunst erlernt, den Boden intensiv zu kultivieren und die Erde vorzubereiten. Ihr habt gerade die Samen gut in die vorbereiteten Felder eines reinen Herzen ausgesät. Die Schwierigkeiten und Ängste, denen ihr im Moment begegnet, sind der Ertrag, den ihr von früheren Ernten eingefahren habt. Seid deshalb nicht traurig und verliert nicht den Mut. Alle müssen das Korn verzehren, das sie bereits von früheren Ernten gespeichert haben. Tragt es mit Geduld, bis die neue Ernte eingefahren wird! Sathya Sai, im März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MAI 2018

Ein großer Maler kam einmal zu einem Prinzen und bot sich an, ein Fresko auf eine Palastwand zu malen. Nach ihm kam ein weiterer Maler, der anbot, auf die gegenüberliegende Wand das gleiche Gemälde zu erstellen, das der erste Maler malte. Der Prinz wies an, zwischen die beiden Maler einen dicken Vorhang anzubringen, während sie arbeiteten. Beide wurden angewiesen, mit ihrer Arbeit anzufangen. Der zweite Maler stellte sein Fresko in genau demselben Moment wie der erste Maler fertig. Der Prinz kam und sah das Fresko und bewunderte es sehr. Dann ließ er den Vorhang entfernen. Und welch ein Wunder! Auf der gegenüberliegenden Wand befand sich das exakte Duplikat des Bilder, das der erste Maler mit so viel Mühe erstellt hatte. Exakt, weil der zweite Maler seine Wand so blank poliert hatte, dass sie zu einem großen Spiegel geworden war! Ebenso müsst ihr euer Herz sauber, rein und spiegelglatt machen, damit die Herrlichkeit Gottes sich darin widerspiegelt und Er Sein eigenes Abbild darin erkennen kann. Sathya Sai, im März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MAI 2018

Seid nicht traurig, dass Gott euch prüft und einer Feuerprobe aussetzt, denn nur wenn ihr geprüft werdet, könnt ihr euch sicher sein, dass ihr Erfolg haben werdet, oder euch eurer Begrenzungen bewusst werden. Dann könnt ihr euch auf die Dinge konzentrieren, in denen ihr unzureichend seid, und ihnen intensive Aufmerksamkeit schenken, damit ihr besteht, wenn erneut eine Prüfung ansteht. Lernt nicht im letzten Moment für eure Prüfung; beginnt früh und seid mit dem notwendigen Wissen, Mut und Vertrauen, die aus eurem Wissen und euren Fähigkeiten entstehen, vorbereitet Was ihr rechtzeitig gelernt habt, muss immer und immer wieder im Geist kurz vor der Prüfung wiederholt werden – das ist alles, was getan werden muss. Das ist der Weg zum Sieg. Sathya Sai, im März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. APRIL 2018

Auf den ersten Blick erscheint jeder als Gottgläubiger, aber jedes Individuum reagiert anders auf unterschiedliche Umstände. Wenn ihr eine Eisenkugel und ein trockenes Blatt nebeneinander legt, und es weht kein Wind, liegen beide unverändert bewegungslos nebeneinander. Doch kommt eine Brise auf, wird das trockene Blatt meilenweit weggeweht, während die eiserne Kugel fest und bewegungslos liegenbleibt. Wenn jemand wahrhaftige Liebe und festen Glauben an Gott besitzt, ist er mit der Eisenkugel vergleichbar – beständig und unberührt von der Brise. Wie kann jedoch jemand, der wie das trockene Blatt ist und wegläuft, weil Schwierigkeiten und Probleme auftauchen, für sich beanspruchen ein wahrhaftiger Gottgläubiger zu sein? Entwickelt reine und beständige Liebe und Glauben. Licht hat nur in der Dunkelheit einen Wert, ansonsten hat es für sich allein keinen eigenen Wert. Deshalb müsst ihr in Zeiten von Kummer und Sorgen, wenn Probleme auftauchen, das Prinzip der Göttlichkeit wachrufen, das dann Erleuchtung und Licht in die Momente der Dunkelheit bringt! Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. APRIL 2018

Buddha unterzog sich großer Mühsale, um die Wahrheit zu erkennen, dass jeder mit demselben Prinzip der Göttlichkeit ausgestattet ist. Viele edle Seelen, die Zeitgenossen Buddhas waren, bestätigten seine Größe. Sie sagten, dass Buddha die Wahrheit erfuhr, die sie nicht erkennen konnten. Als Buddha alle Wünsche aufgab, wurde er zum Inbegriff von völligem Verzicht. In ihm war nichts als reine Liebe. Er betrachtete Liebe als seinen Lebensatem. Er lehrte die Menschen auch, dass sie keinen Ärger haben sollten, keine Fehler in anderen suchen und niemandem schaden sollten, weil alle Verkörperungen des reinen, ewigen Prinzips –  des Göttlichen – sind. Er ermahnte die Menschen, Mitgefühl  gegenüber den Notleidenden zu haben und ihnen, die zugrunde liegende Einheit und Göttlichkeit in allen verstehend und respektierend, nach Möglichkeiten zu  helfen. Habt niemals die engstirnige Annahme, dass einige eure Freunde und andere eure Feinde wären. Alle sind eins, behandelt alle gleich. Das sind die wichtigsten Lehren Buddhas. Sathya Sai, 13. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. APRIL 2018

Tempel sind Zentren der Disziplin, in denen die Gottsuchenden Schritt für Schritt geführt werden, um eine Vision der Wahrheit zu erlangen. Sie sind Schulen für das Ausbilden des Geistes (spirit), Akademien für das Fördern des Schriftenstudiums, Institutionen der höchsten Wissenschaften und Laboratorien für das Prüfen der Werte des Lebens. Sie sind Hospitäler für die Behandlung und Heilung nicht nur für die Krankheit ‚Geburt-Tod‘, die schon über viele Zeitalter hinweg beharrlich existiert, sondern auch für die viel offensichtlicheren ‚ geistigen Störungen‘, welche diejenigen plagen, die das Geheimnis des Erlangens von Frieden nicht kennen. Tempel sind Turnhallen, in denen die Menschen erneuert werden und ihr zögerlicher Glaube, schwindende Überzeugung und aufsteigende Ichbezogenheit geheilt werden. Der Zweck des Tempels ist das Erwecken des Göttlichen in der Menschheit (madhavatwa in manavatwa), das Veranlassen des Menschen zu dem Glauben, dass die physischen Rahmen, in denen sie leben, wahrlich Häuser Gottes sind. Sathya Sai, Dharma Vahini, Kapitel 10  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. APRIL 2018

Den Tod stellen sich manche als eine Terror verbreitende Gottheit vor, die auf einem Monsterbüffel reitet, der sich mit einer Schlinge auf sie stürzt. Nein! Die Schlinge dreht ihr euch selbst! Er stürzt nicht plötzlich auf euch herab, sondern warnt euch zeitig vor seiner Ankunft, um euch zu holen  – er gibt euch einen Wink durch graue Haare, ausfallende Zähne, Seh- und Hörschwäche, faltige Haut und so weiter. Er reitet nicht auf einem Ungetüm, sondern ist nur ein anderer Name für die Zeit. Es ist die Zeit, die beständig auf euch zukommt und die Lebensschnur abnutzt. Also nutzt die Kapazität zum Handeln (karma), mit der ihr ausgestattet wurdet, um euch selbst zu befreien. Das Gesetzt des Handelns (karma) hält Hoffnung für euch bereit. So wie die Handlungen sind, werden die Auswirkungen sein. Bindet euch nicht noch weiter, indem ihr nach den Früchten eures Handelns trachtet. Legt eure Handlungen Gott zu Füßen und lasst sie ihn verherrlichen. Sorgt euch nicht um den Erfolg oder Misserfolg eurer Bemühungen. Dann wird der Tod euch nicht binden, sondern als Befreier kommen! Sathya Sai, 23. Mai 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. APRIL 2018

Tierische Eigenschaften nehmen im Menschen rasch zu. Tiere haben eine Saison und Vernunft (Englisch: reason), aber die Menschen nicht. Heutzutage sind Menschen schlechter als Tiere geworden. Menschliche Eigenschaften wie Mitgefühl, Freundlichkeit, Liebe und Duldsamkeit fehlen. Man sollte frei von schlechten Gedanken sein, welche die Hauptursache von Sorgen sind. Das erfordert Abhyasa – beständige und ausdauernde Praxis. Man kann durch Abhyasa den Verstand (mind) kontrollieren und Frieden erreichen. Nur in einem friedvollen Geist entstehen edle Gedanken. Der Verstand sollte unter Kontrolle gebracht werden. Meistert den Verstand und werdet ein Meisterverstand. Leider sind die Menschen Sklaven ihrer Sinne geworden, statt den Verstand zu kontrollieren. Das ist der Hauptgrund für Unbeständigkeit. Darüber hinaus haben die Menschen  eine Anhaftung an den Körper, weshalb sie schnell beunruhigt sind, wenn jemand einen Fehler an ihnen findet. Warum sollte man sich wegen des Körpers sorgen, wenn er doch nur wie eine Luftblase auf dem Wasser ist? Ihr solltet die Anhaftung an den Körper ablegen. Sathya Sai, 26. Mai 2006   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. APRIL 2018

Ich möchte nicht eure Hingabe, sondern nur eure Transformation. Ihr solltet verstehen, dass es der Zweck dieses menschlichen Körpers ist, anderen zu dienen (paropakarartham idam shariram)! Involviert euch in Aktivitäten, die anderen von Nutzen sind und sie glücklich machen. Beschließt, den Weg des Dienens zu gehen. Die Schriften lehren, dass man das Meer des Lebens weder durch Buße noch durch Pilgerreisen, das Studieren von Schriften oder Hingabe überqueren kann. Ihr könnt nur Befreiung erlangen, wenn ihr den Gottesfürchtigen dient. Der Weg des Dienens ist allen anderen spirituellen Übungen wie Namensrezitation (japa), Meditation (dhyana) und Yoga überlegen.  Nur durch Dienen könnt ihr Gott erfreuen. Manche Menschen ergehen sich in sinnlosen Handlungen im Namen der Hingabe und vergeuden dabei nur ihre Zeit. Wahre Hingabe liegt im Ausführen von Handlungen, welche die Zeit heiligen. Ich bitte euch nicht darum, der gesamten Welt im großen Maße zu dienen. Es genügt, wenn ihr Gott in eurem Herzen bewahrt und, soweit es eure Möglichkeiten erlauben, mit Liebe zu dienen! Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. APRIL 2018

Welche Botschaft kann ich euch für diesen Tag geben? Wenn ich euch sehe, fließt mein Herz vor Liebe über. Wenn ich so viele sehe, die ihre Liebe zu mir ausdrücken, kennt meine Freude keine Grenzen. Ich habe niemandem von euch eine Einladung geschickt. Meine Liebe hat euch zu mir hingezogen. Eure Liebe zu Gott und Gottes Liebe zu euch ist die wahre Botschaft und der Austausch, der zwischen Gott und seinen Anhängern stattfindet. Seid glücklich und selig. Erweitert eure spirituellen Dimensionen. Meine Liebe ist euer größter Reichtum und das größte Glück. Das ist mein größtes Geschenk an euch. Achtet gut auf dieses kostbare Geschenk. Das ist mein Segen für euch an diesem Tag. Lebt mit der festen Überzeugung, dass das eine Göttliche allen innewohnt. Möget ihr alle beständige Hingabe und ein geheiligtes, langes und glückliches Leben haben! Mögen all eure Schwierigkeiten beseitigt werden! Möget ihr völlig reine Glückseligkeit erfahren, möget ihr all dieses bekommen! Sathya Sai, 23. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. APRIL 2018

Was ich als Entschluss (samkalpa) gefasst habe, wird mit Sicherheit Früchte tragen. Aber ich muss keinen Entschluss fassen, wenn ich es nicht will. Meine eigenen Gedanken, Entschlüsse und Ideen hängen von dem Verhalten ab, das die Gläubigen (devotee) an den Tag legen. Meine Gnade steht im vollen Maß dem Wohlergehen aller Gläubigen zur Verfügung. Da ich wie ein gewöhnlicher Mensch umhergehe, mit euch rede und spiele, verstehen viele Menschen mein wahres Wesen nicht. In diesem Zusammenhang können nicht einmal Menschen mit großer Geistesstärke das Wesen dieses Sais erkennen und den Unterschied zwischen der äußeren Erscheinung und dem wirklichen inneren Aspekt begreifen. Mein Ziel ist es, die Einheit der Menschheit zu errichten und ihr den Aspekt des Göttlichen zu offenbaren, das Göttlich-Absolute (brahman) ist, dem einzigen Ziel, das der Mensch anstreben sollte. Es ist auch meine Pflicht euch erkennen zu lassen, welche Beziehung zwischen Mensch und Mensch bestehen sollte und dass das Göttliche in allen Menschen gegenwärtig und latent ist. Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1974, Kapitel 32  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2018

Ihr könnt Gott nicht durch euren Reichtum erreichen, sondern nur durch Hingabe. Satyabhama hoffte in ihrem Stolz, Krishna durch ihren Reichtum ganz für sich allein zu besitzen. Sie zog es vor, Krishna gegen die große Menge Gold aufzuwiegen, das sie besaß. Doch sie scheiterte. Narada ließ sie ihre Torheit erkennen, indem er durch ein einziges Tulsiblatt, das Rukmini mit wahrer Hingabe darbrachte, den gesamten Reichtum von Satyabhama übertraf. Satyabhama repräsentiert Wünsche, während Rukmini für Hingabe steht. Krishna sagt, dass er durch das Opfer eines Blattes, einer Blume, einer Frucht und Wasser erfreut ist. Nehmt das nicht wörtlich! Euer Körper ist das Blatt, die Blume ist die Blüte eures Herzens, euer Geist (mind) ist die Frucht und eure Freudentränen sind das Wasser – das sind die Opfergaben, die Gott annimmt. Ihr werdet alles in eurem Leben haben, wenn ihr Liebe in euch habt. Hasst niemanden. Macht dies zum Ziel eures Lebens. Dies ist meine Botschaft für euch am heutigen Tag.  Sathya Sai, 23. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2018

Ihr müsst euch nach der Schau Gottes sehnen; nur dann habt ihr das Recht auf den Status eines Menschen. Dafür müsst ihr den Geist (mind) besiegen. Erinnert euch daran, dass ein wahrer Mensch ist, wer den Geist (manas) beherrscht, statt sein Sklave zu sein! Jeder Mensch (manava) muss sich darum bemühen, das Göttliche (madhava) zu erreichen! Ihr müsst zu einer personifizierten Kraft beten, um die Schau und Gnade Gottes zu erlangen. Es ist euer Sehnen, das entscheidet, in welcher Gestalt Gott euch erscheint. Ihr ruft, und Er wird antworten! Wenn ihr nicht ernsthaft seid oder ein anderes Gefühl habt und sagt: „Lass Ihn kommen, wann Er will, in der Gestalt, die Ihm gefällt, und dem Namen, den Er bevorzugt“, wird Er überhaupt nicht erscheinen! Ruft Ihn voller  Seelenqual an, und Er wird sofort antworten! Sathya Sai, im Mai 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2018

Ihr wollt fleißig studieren, bestehen und als Bester abschließen. Danach möchtet ihr eine gute Position besetzen, heiraten und ein glückliches Familienleben führen. Dann wünscht ihr euch Kinder und wollt, dass sie intelligent sind und gute Leistungen erbringen. Es gibt keine Grenzen für solche Wünsche. Die wichtigste Ursache für Anhaftungen ist, dem Geist (mind) zu viel Freiraum einzuräumen. Hier ist ein Beispiel: Wenn ein Tier an einem Pfahl festgebunden ist, kann es sich nicht an einen anderen Platz begeben und dort Schaden anrichten. Es kann keine Wut oder Gewalttätigkeit zeigen und keinem Menschen Schaden zufügen.  Aber wenn es nicht angebunden ist und losgelassen wird, kann es über die Felder streifen, die Ernte zerstören und anderen Verluste und Leid  zufügen. Für den Unfug, den das Tier angestellt hat, wird es geschlagen. Gleichermaßen  muss der Geist durch Regeln und Grenzen festgebunden werden. Solange man innerhalb  gewisser Grenzen und Disziplinen, Regeln und Richtlinien lebt, ist man in der Lage, sich einen guten Ruf zu erwerben und ein glückliches und nützliches Leben zu führen. Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2018

Es gibt Viele, die den Status und die Vorteile eines Hingegebenen beanspruchen. Ihr könnt sie sehen – auf den Straßen, die zu heiligen Flüssen führen, oder spirituelle Lieder singend und Kultrequisiten tragend, die ihre Hingabe zeigen soll.  Aber die Behauptung, ein Gotthingegebener, ein Jünger des Höchsten, zu sein, kann nur zugesprochen werden, wenn die Leidenschaften und Gefühle rein sind und der Charakter tugendhaft ist. Die Lippen können den Namen Gottes aussprechen, das Ohr mag offen sein, wenn die Herrlichkeit Gottes gepriesen wird, und die Hand mag Blumen über das Bildnis Gottes streuen, aber die Zunge kennt oder genießt den Geschmack vielleicht nicht, das Ohr mag sich nicht danach sehnen und die Hand nicht danach verlangen. Das kann nur geschehen, wenn sich das Herz des Höchsten bewusst ist und der Geist (mind) von der Erinnerung an Gott begeistert ist. Andernfalls ist man wie der Löffel, der in Süß und Sauer mit gleichem Eifer und derselben Intensität getunkt wird. Der Löffel verweigert oder genießt keinen der Geschmäcker. Sathya Sai, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. APRIL 2018

Das Selbst ist nichts anderes als das alles durchdringende göttliche Selbst (atma). Es gibt nur ein Selbst. Deshalb verkünden die Schriften, dass Gott das Eine ohne ein Zweites ist (ekam eva advitiyam brahma). Es ist wirklich überraschend, dass die Menschen nicht in der Lage sind diesem Prinzip der Einheit Glauben zu schenken. Ihr glaubt an das, was vom Fernsehen und Radio verbreitet wird, aber nicht an das Selbst. Wer keinen Glauben an das Selbst hat, ist wahrlich blind. In dieser Welt ist jedes Wesen eine Verkörperung des Göttlichen. Wem auch immer ihr eure Ehrerbietung darbringt, sie erreicht Gott! Wen auch immer ihr kritisiert, diese Kritik erreicht Gott ebenso! Kritisiert und hasst also niemanden. Es gibt viele Menschen, die spirituelle Übungen ausführen. Sie rezitieren den Namen Gottes, meditieren und praktizieren Yoga. Das sind zweifelsohne heilige Handlungen, und ihr könnt sie ausüben. Aber es ist sehr wichtig, dass ihr das Prinzip der Einheit erkennt! Es gibt nur einen Gott, und er ist allgegenwärtig. Warum seid ihr unfähig, an diese alles durchdringende Göttlichkeit zu glauben? Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2018

Heutzutage ignorieren die Menschen das Gesetz des Handelns und handeln nach Gutdünken. Es ist leicht, sich in sündigen Taten zu ergehen, aber es ist extrem schwierig, die schlechten Auswirkungen zu ertragen, die sie hervorrufen! Gut und Böse, Freud und Leid, Verdienst und Sünde hängen von euren Handlungen ab. So wie ihr handelt, wird das Ergebnis sein. Deshalb lehren die Upanischaden: „Begrüßt die Handlung (tasmai namah karmane).“ Erweist den Handlungen, die ihr ausführt, Ehre, damit sie geheiligt werden, euch einen guten Ruf einbringen und zum Wohl der Welt beitragen. Seit undenklicher Zeit zollen Bharatiyas ihren Handlungen, großen wie kleinen, Respekt, bevor sie sie ausführen. Eine Tänzerin bringt ihrem Tanzschmuck vor der Aufführung  Respekt entgegen. Ein ungelernter Lastwagenfahrer erweist dem Lenkrad vor der Abfahrt Ehrerbietung. Warum sollte man die Handlungen ehren? Dadurch könnt ihr unterscheiden und die richtigen Handlungen wählen. Des Weiteren habt ihr die Gelegenheit, euer Ego und das Gefühl, der Handelnde zu sein, aufzugeben. Das ist die Heiligkeit, die unsere Kultur den Handlungen zuspricht. Sathya Sai,14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2018

Der menschliche Körper wurde euch gegeben, um anderen zu dienen, und nicht, um selbstsüchtigen Handlungen nachzugehen. Da Selbstsucht ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden ist, ergehen wir uns in vielerlei sündigen Handlungen. Meidet Selbstsucht, widmet euch dem selbstlosen Dienen. Gebt die Anhaftung an den Körper auf. Bindet euch stattdessen an das Selbst. Versteht, dass in jedem dasselbe Selbst (atma) existiert. Obwohl ihr mehrere Glühbirnen in einer großen Halle leuchten seht, fließt durch sie ein und derselbe Strom. Körper sind wie Glühbirnen. Das Prinzip des Selbst (atma) ist der Strom darin. Bemüht euch, mit solch einem Gefühl des Einsseins das Leid eurer Mitmenschen zu lindern. Der Weise Vyasa hat die Essenz der 18 Puranas im Diktum „Man erlangt Verdienste, indem man anderen dient, und begeht Sünden, indem man andere verletzt (Paropakaraya Punyaya, Papaya Parapeedanam)“ zusammengefasst:  Praktiziert also das Diktum: „Helft immer, verletzt niemals.“ Es gibt keine größere spirituelle Übung als diese. Dies ist die Grundlage zur Selbsterkenntnis! Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2018

Heute unterscheidet sich nicht von gestern. Wenn ihr heute Gutes tut, werdet ihr die Früchte in der Zukunft ernten können. Heiligt also eure Taten. Denkt daran, dass Unsterblichkeit nicht durch Taten, Nachkommenschaft oder Reichtum erlangt wird. Sie wird nur durch Opferbereitschaft erreicht! Die Glückseligkeit, die ihr durch Opfer erlangt, ist ewig. Sie ist wahrer Reichtum und kann sich niemals verringern! Investiert eure Zeit in die Kontemplation Gottes, um solch ewigen Reichtum zu erwerben. Göttlichkeit muss alles, was ihr seht, hört und fühlt, durchdringen. Liebe ist der größte Reichtum und Schatz. Lasst jede eurer Handlungen mit Liebe angefüllt sein, weil Liebe heilige Belohnungen hervorbringt. Lasst die ganze Welt mit Liebe angefüllt sein, denn allein Liebe kann Länder beschützen und gedeihen lassen. Lebt in der ständigen Gemeinschaft mit dem alles durchdringenden Göttlichen. Warum sorgt ihr euch, wenn ich doch bei euch bin, in euch und um euch herum? Wenn ihr Glauben habt, wird Gott euch beschützen, wo auch immer ihr seid. Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. APRIL 2018

Habt ihr ein Furunkel an eurem Körper, tragt ihr eine Salbe auf und verbindet es, bis es abgeheilt ist. Tragt ihr keine Salbe auf und verbindet die Wunde nicht, wird es sehr wahrscheinlich septisch und kann später großen Schaden anrichten. Deshalb muss es regelmäßig mit sauberem Wasser gereinigt und mit frischer Salbe und neuem Verband versorgt werden. Gleichermaßen gibt es in unserem Leben das Furunkel, das in unserem Körper in Form des Ichs entstanden ist. Wenn ihr dieses Furunkel des Ichs wirklich heilen wollt,  müsst ihr es jeden Tag mit dem Wasser der Liebe reinigen, die Salbe des Glaubens auftragen und dann mit dem Verband der Demut umwickeln. Der Verband der Demut, die Salbe des Glaubens und das Wasser der Liebe werden diese Krankheit, die mit dem Furunkel des Ichs aufgekommen ist, mit Sicherheit heilen. Sathya Sai, 17. Februar 1985    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2018

Der heutige Tag kennzeichnet den Beginn des (Tamil- und Kerala-) Neujahrsfestes. Viele dieser Neujahrsfeste kamen und gingen. Alle erwarten, dass dieses neue Jahr ihnen und der Welt im Allgemeinen Frieden, Glück und Wohlstand bringt. Euer Verhalten hängt von eurem Geist (mind) ab. Das Wesen des Geistes hängt von den Gedanken ab. Nur wenn eure Gedanken auf Wahrheit beruhen, wird die Welt erblühen. Wenn ihr nach dem Wohl der  Welt trachtet, dann seht zu, dass eure Gedanken und Handlungen mit euren Bestrebungen übereinstimmen. Habt ihr Ärger in euch, könnt ihr dem Elend nicht entkommen. Wer Wünsche hat, kann niemals Glück erlangen. Weniger Gepäck, mehr Annehmlichkeit. Wünsche sind euer Gepäck. Verringert sie, um ein angenehmes Leben zu führen. Ein gieriger Mensch kann niemals Wohlstand erlangen. Gebt Habgier auf, und ihr werdet glücklich, wohlhabend und selig sein. Sathya Sai, 14. April 2001    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. APRIL 2018

Eure Entschlossenheit, Glückseligkeit und Friede zu erlangen, sollte nicht flackern wie die Flamme einer Lampe, die vor ein zugiges Fenster gestellt wird. Ihr müsst lernen, beides von den Schriften zu erlangen, die von Heiligen verfasst wurden, oder von den Weisen, die sie gewonnen haben. Dann müsst ihr an dem Weg festhalten, wie scharf die Kritik auch ausfällt und wer auch immer euren Weg kaltschnäuzig verurteilt. Zynisches Gelächter kann den Gottsuchenden nicht verletzen!  Kann ein Sturm die Bergkette des Himalajas erschüttern? Lasst vor Schwierigkeiten und Versuchungen, Mühe und Plackerei, Bedrängnis und Verzweiflung nicht den Glauben an euer Ziel oder die Straße beben. Sie sind nichts weiter als vorüberziehende Wolken, die kurzweiligen Schatten werfen und nur für eben die Herrlichkeit der Sonne und des Mondes verdecken. Lasst euch nicht durch Zweifel oder Mutlosigkeit ablenken. Errichtet das Herrenhaus eures Lebens auf vier standfeste Säulen: Tugend (dharma), Wohlstand (artha), Wunsch (kama) und Befreiung (moksha), den Zielen der menschlichen Bemühungen, die von den alten Weisen niedergelegt wurden. Jede Säule ist fest mit der anderen verbunden. Sathya Sai Baba, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2018

Sucht die Gesellschaft der Guten, Suchenden, Aspiranten und Entsagenden auf. Dann werdet ihr das Licht sehen. Hört heilige Ansprachen und lest geheiligte Bücher. Eure Bemühungen und die Atmosphäre des Ortes werden euch zum Erfolg bringen. Markandeya hielt das Shivalinga ganz fest und dadurch verband die Schlinge des Todesgottes Yama ihn und Shiva. So wurde der junge Markandeya gerettet. Diese Geschichte lehrt euch, immer in Verbindung mit Gott zu sein, denn ihr wisst nicht, wann die Schlinge geworfen wird! Verbindet euch mit dem Höchsten, ruft es bei einem Namen und stellt es euch in einer Gestalt vor. Denkt aber auch daran, dass ihr Gott ohne Rechtschaffenheit (dharma) nicht erreichen könnt. Lernt, wie man Gnade erlangen und Reinheit von den Ältesten und Gelehrten verdienen kann, die das Gelernte schon in die Tat umgesetzt haben. Gnade kann die Vergangenheit auslöschen: Sat-prayatna, Sat-sanga und Sadhachara (rechtschaffene Bemühungen, gute Gesellschaft und spirituelle Übungen) werden euch in der Zukunft Glück sichern! Sathya Sai, 1. April 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2018

Das Schlimmste, was ihr tun könnt, ist das Gegenteil von dem zu tun, was ihr predigt – dass die Hand verweigert, was euer Mund sagt! Wenn ihr nicht gemäß eurer Aussagen handeln könnt, bleibt lieber still. Geht nicht beratend herum und zeigt euch nicht als scheinheiliger Heuchler. Predigt keine Tugenden, während ihr sie selbst in Verruf bringt. Rechtschaffenheit (dharma) ist beständig und unveränderlich, sie kann sich niemals verringern. Nur wer sich in Rechtschaffenheit üben muss, hat im Glauben und in Standhaftigkeit nachgelassen! Jedes Individuum wird nach seinen Handlungen beurteilt, niemals nach den Regeln, die wortgewandt aus ihnen herausströmen. Beantwortet euch ganz ehrlich diese Frage: „Welchen Nutzen habe ich aus den spirituellen Erfahrungen, die ich bislang empfangen habe, gezogen? Welchen Gewinn habe ich aus ihnen gezogen?“ Prüft euch selbst! Ein Same wächst langsam zu einem weitverzweigten Baum heran. Ebenso müsst ihr euch durch kleine Handlungen, sanfte Worten, echte und liebevolle Handlungen in Göttliche Wesen erheben! Sathya Sai, 21. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. APRIL 2018

Entwickelt Entsagung gegenüber euren eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Untersucht jeden auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, fördert ihr nur Dunkelheit und Staub. Ebenso solltet ihr auch nicht zu viel Material in eurem Geist (mind) ansammeln und aufbewahren. Reist mit leichtem Gepäck. Habt nur so viel, wie ihr für den Erhalt des Lebens braucht und um gesund zu bleiben. Das Pappu (ein Linsengericht) darf nur so viel Uppu (Salz) haben, dass es schmackhaft ist. Das bedeutet: Verderbt das Gericht nicht, indem ihr zu viel Salz hinzufügt. Das Leben wird untragbar, wenn ihr zu viele Wünsche hineinlegt. Begrenzt eure Wüsche nach Kräften und behaltet auch nur jene, die euch dauerhafte Freude gewähren. Lauft nicht Moden und öffentlicher Anerkennung hinterher und belastet eure Ressourcen nicht über ihre Regeneration hinaus. Haltet auch an eurem eigenen Dharma und dem Regelcodex fest, der euer Leben und den erreichten Abschnitt ordnet.    Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2018

Nehmt euch an mir ein Beispiel. Ich frohlocke niemals, wenn ich hoch gelobt werde, noch schrumpfe ich zusammen, wenn ich verunglimpft werde. Nur wenige haben meine Absicht und Bedeutung erkannt, aber das beunruhigt mich nicht. Warum sollte ich mich sorgen, wenn mir Dinge zugeschrieben werden, die nicht in mir sind? Warum sollte ich frohlocken, wenn etwas, das in mir ist, erwähnt wird? „Für Sai gibt es immer ja, ja, ja.“ Wenn ihr sagt: „Ja, du bist mein Herr“, dann bin ich euer Herr. Wenn ihr „nein“ sagt, dann kommt mein Nein als Echo zu euch zurück. Ich bin Glückseligkeit (anandam), Friede (shantam) und Mut (dhairyam). Betrachtet mich als euer innere Wirklichkeit des Selbst (atma tatwam), und ihr liegt nicht falsch. Beschließt ab heute nur das Gute in anderen zu sehen und das Gute in euch selbst zu entwickeln. Das ist die beste spirituelle Bestrebung (sadhana). Das Nähren von Wut und Hass im Herzen ist wie das Tragen eines Wasserkrugs mit vielen Löchern. Legt Wut, Hass, Neid und Gier ab, indem ihr stets bei dem Namen verweilt, der die Herrlichkeit Gottes zusammenfasst und kennzeichnet. Sathya Sai, 30. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. APRIL 2018

Ihr müsst das Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Kummer mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und die Vervielfachung von Wünschen führen nur zu dem Wechselspiel zwischen Freud und Leid. Anhaftungen sind die Wurzel von sowohl Freude als auch  Leid, und Loslassen ist die Rettung. Anhaftung (ashakti) ist der Tod (maraka). Bindungslosigkeit (anashakti) ist Befreiung (taraka). Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen, während der Schuldirektor mit Freude die Möbel und die Laboreinrichtung seiner Schule aufgibt, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Der Direktor weiß, dass er nur der Verwalter  ist und nicht der Eigentümer. Er ist nicht an diese Dinge gebunden, sondern weiß, dass Sie dem Staat gehören. So müsst auch ihr fühlen, dass eure Familie, euer Haus, euer Besitz, euer Auto und so weiter das Eigentum Gottes sind und ihr alles nur treuhänderisch verwaltet. Seid ohne Anhaftung und bereit, das alles ohne Murren augenblicklich aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. APRIL 2018

Die Veden werden „Shruti“ genannt, weil man ihnen mit Aufmerksamkeit zuhören muss. Das Hören (shravana) implantiert Ideen: Es inspiriert euch, Bilanz über euren Zustand zu ziehen, eure Defizite und Fehler zu registrieren und auch eure Vortrefflichkeiten und Verdienste. Das Ohr hat großes Potenzial zum Korrigieren, Reformieren und Leiten. Lauscht dem Ramayana und dem Mahabharata; das ist eine kostbare Chance, von der jetzt nicht viele profitieren! Entdeckt für euch die Größe von Rama, Krishna, Mira und Radha. Verweilt bei ihrem Leben und das Beispiel, das sie euch geben; berichtigt eure Gewohnheiten, eure Auffassung und Einstellung zur Welt, Gesellschaft und euch selbst. Das ist der Weg zur Befreiung. Das Ohr füllt den Kopf, der Kopf weist den Arm an und der Arm handelt. Hört also Gutes, tut Gutes und teilt Gutes. Das schenkt Freude und Zufriedenheit. Sathya Sai, 30. Mai 1965          

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. APRIL 2018

Viele behaupten, die Welt werde heutzutage von Leid, Verlusten und Schwierigkeiten heimgesucht. Ich stimme dieser Sichtweise nicht zu. Ich sage euch: Alles ist nur unsere Einbildung. In Wirklichkeit gibt es in dieser Welt weder Friedlosigkeit noch Leid. Ich sehe überall Frieden. Wenn unser Herz friedvoll ist, können wir um uns herum Frieden wahrnehmen. Friedlosigkeit, Leid, Ärger und so weiter sind die Reaktion, die Widerspiegelung und der Widerhall unseres inneren Zustands. Leiden und Schwierigkeiten, Ärger und Friedlosigkeit werden durch uns erzeugt, sie sind unsere eigene Schöpfung. Sie sind keine natürlichen Erscheinungen dieser Welt. Der Mangel an Liebe ist verantwortlich für all die Schwierigkeiten, Streitereien und Konflikte in der Welt, besonders zur gegenwärtigen Zeit. Liebe ist die wichtigste Eigenschaft eines Menschen, und Glaube ist die Grundlage für diese Liebe. Beim Buchstabieren des Wortes Liebe steht ‚L‘ für ‚Lord‘ – Gott. Deshalb stammt Liebe in Wirklichkeit von Gott. Sathya Sai, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. APRIL 2018

Ihr solltet Gott nicht die Blüten darbringen, die an Pflanzen wachsen – das wird die Pflanze belohnen, nicht euch! Gott möchte, dass ihr den Lotos darbringt, der auf dem See eures Herzens erblüht, und die Früchte, die am Baum eurer irdischen Karriere reifen, statt den Lotos und die Frucht, die auf dem Marktplatzt erhältlich sind! Ihr fragt vielleicht: „Wo können wir Gott finden?“ Nun, er hat seine Adresse in Kapitel 18, Vers 61 der Bhagavadgita angegeben. Er verkündete: „O Arjuna, der Herr wohnt im Herzen aller Wesen (IshwaraSarvaBhutanamhriddese, Arjuna, thisthathi).“ Wie könnt ihr jetzt, da ihr dieses wisst, auf ein Lebewesen mit Verachtung herabblicken, in Hass schwelgen oder euch mit Spott die Zeit vertreiben? Jedes Individuum ist mit göttlicher Präsenz aufgeladen, die von göttlichen Eigenschaften bewegt wird. Liebe, Ehre, Freundlichkeit – das ist es, was jeder von euch verdient. Gebt diese in Fülle. Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2018

Die Unterwerfung des Ego ist ein schweres Unterfangen. Es benötigt jahrelange hartnäckige Bemühungen, um in diesem Bestreben erfolgreich zu sein. Denkt über dieses Beispiel nach: Habt ihr versucht eine Kokosnuss zu brechen, die gerade vom Baum fiel? Ihre äußere Hülle ist von einem kompakten Mantel aus Fasern bedeckt, und ihr könnt sie nicht einmal mit einer Brechstange zerbrechen. Entfernt ihr aber den Harnisch von Fasern, zerbricht sie ganz leicht. Wenn ihr eine Kokosnuss in den Tempel bringt, um sie Gott zu opfern, entfernt ihr zuerst die Fasern und dann brecht ihr sie in zwei Hälften, um sie Gott zu opfern. Das ist die Symbolik für das Zerstören des Ego und des sich Ergebens an Gott. Ebenso müsst ihr auch im Leben die Fasern des Wünschens nach Sinnesobjekten entfernen, und dann stellt euch freit von Verlangen und Ärger (kama und krodha) vor Gott. Dort verkündet ihr, dass ihr durch das Zerbrechen der Kokosnuss in zwei Hälften ohne Ego seid. Dann seid ihr angenommen! Sathya Sai, 29. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. APRIL 2018

Das Haus namens Leben muss auf starken Fundamenten errichtet werden. Das Streben von Reichtum (artha) und Wünschen (kama) nach Dingen und Wohlergehen muss durch Rechtes Handeln (dharma) reguliert werden. Dharma beschützt diejenigen, die Dharma beschützen (dharmorakshatirakshitah). Das stärkste Fundament ist der Glaube an Gott. Einige fragen sich vielleicht: „Wenn Gott allmächtig ist, warum ist er nicht offensichtlich?“ Nun, Gott offenbart sich nur jenen, die eine Antwort ersehnen, nicht jenen, die mit Unverfrorenheit oder Unwissenheit danach fragen. Gott ist nur in jedem durchscheinenden Herzen offenbar, das nicht von Egoismus oder Anhaftungen bewölkt ist. Die Schnur der Gebetskette ist nur durch die Kristallperlen sichtbar, nicht durch die Korallen- oder Rudrakshaperlen, obwohl sie auch diese durchläuft. All die Tausenden von Menschen jetzt und hier vor mir viele tausend Blüten, die auf einer Schnur, Brahman (das Göttliche), aufgezogen sind. In Brahman findet ihr alle Einheit, die Einheit, die ihr vermisst habt, weil ihr in eure eigene Getrenntheit vertieft ward. Sathya Sai, 29. März1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2018

Jesus Christus entwickelte diese erhabenen Eigenschaften. Mit liebendem Herzen gewährte er vielen Armen und Notleidenden Schutz. Jesus verdiente sich einen sehr guten Ruf, indem er seinen Körper zum Wohl der Menschen am Kreuz opferte. Auch ihr müsst für eine solch großartige Opfergabe bereit sein. Ihr müsst euer Herz durch selbstlose Liebe reinigen und ein Leben voller Liebe und Opferbereitschaft leben! Äußert euch nie abfällig über andere, denn dasselbe göttliche Selbst (atman) durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist es, als beschimpftet ihr euer eigenes Selbst. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch fern von ihnen, aber kränkt sie niemals. Egal, wie viele gute Werke ihr auch tut, sie sind nutzlos, wenn ihr nicht eure schlechten Eigenschaften aufgebt. Wenn ihr anderen nichts Gutes tun könnt, dann sprecht wenigstens gute Worte. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr jemanden leiden seht, versucht, ihm zu helfen. Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2018

Jesus Christus entwickelte diese erhabenen Eigenschaften. Mit liebendem Herzen gewährte er vielen Armen und Notleidenden Schutz. Jesus verdiente sich einen sehr guten Ruf, indem er seinen Körper zum Wohl der Menschen am Kreuz opferte. Auch ihr müsst für eine solch großartige Opfergabe bereit sein. Ihr müsst euer Herz durch selbstlose Liebe reinigen und ein Leben voller Liebe und Opferbereitschaft leben! Äußert euch nie abfällig über andere, denn dasselbe göttliche Selbst (atman) durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist es, als beschimpftet ihr euer eigenes Selbst. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch fern von ihnen, aber kränkt sie niemals. Egal, wie viele gute Werke ihr auch tut, sie sind nutzlos, wenn ihr nicht eure schlechten Eigenschaften aufgebt. Wenn ihr anderen nichts Gutes tun könnt, dann sprecht wenigstens gute Worte. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr jemanden leiden seht, versucht, ihm zu helfen. Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2018

Jesus erlebte während seiner Lebenszeit verschiedene Härten und Prüfungen. Er wurde der Retter und Messias der Armen und Verlassenen, und er half ihnen auf mancherlei Weise. Einst, als er durch die Wüste wanderte, kam eine arme Frau zu ihm und bat um Essen. Er reichte ihr Brot mit den Worten: „Nimm dies.“ Als jemand fragte, woher das Brot komme, antwortete er, es sei der göttliche Wille. Es gibt nichts Größeres als den göttlichen Willen. Alles ist Gottes Wille. Die vorrangige Aufgabe eines Menschen besteht darin, Gottes Willen zu erkennen und sich diesem göttlichen Willen zu ergeben. Die Leute sind heutzutage blind und haben ihre beiden Augen des Glaubens verloren. Glaube ist die Grundlage der gesamten Schöpfung. Deshalb muss man als Erstes Glauben entwickeln. Wo Glaube und Liebe sind, wird einem Menschen alles andere gegeben. Etliche Leute haben Glauben, aber es fehlt ihnen an Liebe. Glaube ohne Liebe ist nutzlos. Liebe und Glaube müssen vereint sein, gleich magnetischen Polen, die sich gegenseitig anziehen. Sathya Sai Baba spricht Band 40, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30 MÄRZ 2018

Der Statthalter, ein gütiger Mensch, wollte jedoch nicht, dass Jesus zum Tod verurteilt würde. Er klagte, Jesus sei ein großer, edler Mensch und würde gekreuzigt, ohne schuldig zu sein. Er sagte zu Jesus: „Du bist ein großer Mensch. Diese hartherzigen Menschen versuchen dich grundlos zu töten.“ Jesus antwortete: „Ich bin froh, dass wenigstens du erkannt hast, dass ich ein guter Mensch bin.“ Schließlich, zum Zeitpunkt seiner Kreuzigung, näherte seine Mutter Maria sich ihm und begann zu weinen. Jesus tröstete sie mit den Worten: „Warum weinst du, Mutter? Der Körper gleicht einer Schaumblase auf dem Wasser. Lass sie mit diesem Körper tun, was auch immer sie wollen. Du denkst, diese Leute würden versuchen, mich zu töten. Ich kenne keinen Tod. Niemand kann mich töten.“ Da fragte Maria ihn: „Bist du nicht der Sohn dieses Körpers?“ Jesus antwortete. „Natürlich! Auf der körperlichen Ebene bin ich als Sohn mit dir verwandt. Aber ‚ich bin ich‘ allein. Ihr seid alle wie Kinder für mich. Ihr seid alle Verkörperungen des Göttlichen.“ So erreichte Jesus die höchste Ebene der Spiritualität, nachdem er alle Prüfungen durchlaufen hatte. Jesus war nicht nur eine menschliche Gestalt. Er war wahrhaftig die Verkörperung des göttlichen Selbst. Sathya Sai Baba spricht Band 40, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2018

Jesus flößte den Menschen seiner Zeit großen Glauben ein. Einer der Fischer wurde von Jesus Petrus genannt. Er entwickelte intensive Liebe zu Jesus und Vertrauen in ihn. Von da an nahmen die Fischer Jesus regelmäßig mit sich auf ihren Fischfang, und wenn sie abends zurückgekehrt waren, erläuterte Jesus ihnen spirituelle Themen. Als Petrus’ Vater starb, war seine Mutter von Schmerz erfüllt, aber Jesus tröstete sie mit den Worten: „Tod ist nur ein Gewand des Lebens. Worüber vergießt du Tränen? Tod ist, wie wenn man sein Gewand wechselt. Hör deshalb auf zu trauern. Diese physischen Körper kommen und gehen. Verschwende deshalb deine Gedanken nicht an Vergängliches. Der Bewohner dieses Körpers ist die wahre Göttlichkeit. Keiner mit  einem physischen Körper kann dem Wandel des Lebens entgehen; ohne Not und Mühsal kann niemand existieren. Der Tod folgt einer Geburt und mit derselben Gewissheit folgt Unglück dem Glück!“ Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2018

Beginnt mit der ersten Lektion des spirituellen Lehrbuches an. Prahlt nicht, dass ihr die Bhagavadgita gemeistert und sie hundertmal von vorne bis hinten gelesen hättet und auswendig alle Verse (sloka) mit sämtlichen bisher geschriebenen Kommentaren aufsagen könntet. Von den vielen Millionen, denen die Bhagavadgita gelehrt wurde, war es allein Arjuna, der Vishwarupa Darshana hatte – die Schau, dass dieses Universums nichts anderes als eine Teilmanifestation Seiner unermesslichen  Herrlichkeit ist. Warum hatten diese großen vedischen Gelehrten (pandita) nicht eine solch eine Erfahrung? Die Erkenntnis dieser Wirklichkeit kann nur zu dem Suchenden kommen, der sie verdient. Arjuna hatte die höchste Stufe der Ergebenheit erreicht, als die Belehrung begann, und währenddessen hatte er eine unübertroffene Konzentration auf das Eine  (ekagrata). Kein Wunder, dass Arjuna so gesegnet war. Wenn ihr nicht denselben Grad der Ergebenheit wie Arjuna besitzt, dieselbe Sehnsucht und dieselbe Konzentration, wie könnt ihr dann das Resultat erwarten, das Arjuna erreichte? Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2018

Heutzutage jammern alle, dass sie ihren Frieden, Sicherheit und Glück verloren hätten. Dieses laute Gezeter tönt aus allen Richtungen. Aber gibt sich denn einer die Mühe, die Ursache dieser Tragödie zu entdecken? Der Grund ist: Es gibt keine Koordination zwischen dem Gesagten und dem Tun! Heuchelei  greift in allen Häusern, Dörfern, Büros und Rathäusern der Nation zügellos um sich. Auch einige, die eine Gebetskette mit dem Namen Gottes auf den Lippen durch die Finger gleiten lassen, ergehen sich in Gottlosigkeiten. Mit der Bhagavadgita in ihren Händen sind sie in skandalöses Gerede verwickelt und hecken üble Komplotte aus. Sie haben den Rosenkranz in ihrer Hand, schreien ihre Bediensteten an und verlieren beim geringsten Anlass ihre Beherrschung. Dies ist kein Gelübde oder Disziplin des Geistes (spirit)!  Ein wahrer Gottgläubiger, der vorgibt ernsthaft zu sein, muss beständige Wachsamkeit praktizieren und die Disziplin anwenden, stets in der Gegenwart Gottes  zu sein. Gott, der jetzt in eurem Bewusstsein schlummert, muss erkannt und wieder aufgeweckt werden, damit jede eurer Handlungen den göttlichen Glanz widerspiegelt. Sathya Sai, 4. April 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MÄRZ 2018

Jeder muss die Widrigkeiten des Lebens durchlaufen. Das ist die Natur von Pravritti, des äußeren Weges. Es gibt einen weiteren Aspekt des Lebens – Nivritti, den inneren Weg. Ein Kind geht zu seiner Mutter und sagt: „Ich bin hungrig.“ Die Mutter, die nur dem äußeren Weg folgt, antwortet: „Mein Kind, geh und iss Nahrung, dann wird dein Hunger gestillt sein.“ Das ist der Pravritti Dharma. Aber die Mutter, die dem inneren Weg folgt, sagt nicht nur das. Sie würde dem Kind raten, welche Art von Nahrung es zu sich nehmen, wann es sie essen und auch wie es essen sollte. Die Mutter, die dem Nivritti-Weg folgt, empfiehlt dem Kind die Nahrung zu essen, die gesundheitsfördernd für es ist. Ihr hegt vielleicht  Wünsche, aber diese sollten begrenzt sein und auf Wahrheit und Rechtschaffenheit basieren. Esst nicht, was ihr gerade bekommen könnt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn (mind) kommt. Sprecht erst nach gründlicher Untersuchung. Das Ramayana lehrt die äußeren (pravritti) und inneren (navritti) Aspekte des Lebens auf wunderbare Weise. Es gibt keine höhere Moral, als die darin beschriebene. Das Ramayana sollte der Gegenstand eurer Anbetung (parayana) sein. Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2018

Wenn in jeder Familie die im Ramayana erklärten Tugenden umgesetzt werden, erstrahlt das Universum mit Freude und Frieden! Ihr alle wisst, dass Dasaratha Ayodhya regierte und vier Söhne hatte: Rama, Lakshmana, Bharata und Shatrughna. Nun, wenn es in einer Stadt namens Ayodhya einst einen Herrscher namens Dasaratha gab und sein Sohn Rama genannt wurde, warum sollten wir Ramas Geburt dann in dieser Zeit, in diesem Zeitalter, feiern? Taucht ein wenig in die Geschichte ein, und ihr werdet erkennen, dass Dasaratha nicht der Herrscher eines weit entfernten Landes ist! Ayaodhya bedeutet eine uneinnehmbare Stadt, in die Feinde nicht eindringen können, eine unbezwingbare Festung. Sie repräsentiert den Atman, das Herz, in dem Gott wohnt, das jenseits der Versuchungen und der subtilen Feinde von Leidenschaft und Emotion, Impuls und Instinkt ist. Und Dasaratha? Der Mensch, der volle Kontrolle über seinen Streitwagen (ratha) hatte, die zehn Wesenheiten, die der Körper mit den fünf Handlungssinnen und den fünf Wahrnehmungssinnen ist. Sathya Sai, 4. April 16971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2018

Ravanas Minister sagten nur, was ihm gefiel; sie hatten Angst, und deshalb erwiesen sie sich als schlechte Ratgeber. Allein sein Bruder Vibhishana reichte ihm die wohltuende Medizin, die ihn hätte heilen können, aber weil sie ihm nicht gefiel, wies Ravana sie zurück und stürzte in die Verdammnis. Das ist die Botschaft, die ich bringe, die Botschaft, die Stärke, Friede, Hoffnung und Erfüllung schenkt. Diese Botschaft ist mit Gewissheit segensreich (hitha), obwohl sie vielleicht nicht gefällt (priya). Ein Patient muss Medizin nehmen und sich der Kur unterziehen, die wohltut. Man kann nicht nur nach süßer Medizin und angenehmen Behandlungen fragen, die einem gefallen. Der Arzt weiß es besser, und um der Genesung willen müssen seine Anweisungen befolgt werden. Die Veden und Schriften sind die größten Lagerstätten von Hitha, weil die Weisen und Seher, die nur am Wohl der Menschheit und an der Befreiung des Menschen interessiert waren, sie durch Entsagung und Bemühungen empfingen. Sathya Sai, 16. März 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2018

Das Erkennen der eigenen innewohnenden Göttlichkeit und das Ordnen des täglichen Lebens in Übereinstimmung mit dieser Wahrheit sind die Leitsterne für diejenigen, die in den Strömungen und Gegenströmungen des Anstrengens und Sichabrackerns gefangen sind!  Ohne das Bewusstsein eurer eigenen Wirklichkeit, dass ihr nur eine Welle im Meer des Göttlichen seid (atmajnana), wird euer Leben zu einer bedeutungslosen Farce, zum Gespött, zum Spiel von Dummköpfen. Es ist das Erreichen dieses Bewusstseins, welches das Leben ernst, süß und fruchtbar macht. Wenn ihr versucht eine Mahlzeit zuzubereiten, stellt ihr alle benötigten Zutaten zusammen: Reis, Linsen, Salz, Limonen, Gewürze, Gemüse und so weiter. Wenn ihr aber kein Feuer im Herd habt, könnt ihr auch kein essbares Gericht zubereiten. Ebenso ist Atmajnana das Feuer, das die materielle Welt und die äußeren Aktivitäten und Erfahrungen essbar, schmackhaft, verdaulich und gesundheitsfördernd macht und Freude am Essen bereitet. Diese Freude nennt man auch Anandam. Sie ist erhebend, erleuchtend und konstruktiv! Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2018

Studenten! Ihr seid Verkörperungen des Göttlichen! Es gibt zwei Aspekte von Bildung (vidya), die ihr meistern müsst: Das Verstehen der Welt um uns herum, der Wissenschaft(vijnana), und die Höhere Bildung (prajnana), die Kunst, die inneren Gefühle und die vielen Schichten des Bewusstseins zu kontrollieren. Stifter und Begünstigte auf dem Feld der Bildung, hört dies: Jeder Student trägt eine Uhr (Englisch: watch) am Handgelenk,  und ihr schaut täglich mindestens hundertmal darauf. Nun, lernt von der Armbanduhr eine großartige Lektion. Wenn ihr die Uhr (watch) anschaut (watch), denkt an die fünf Buchstaben des Wortes WATCH. Jeder hält eine gute Lektion für euer Leben bereit: ‚W‘ sagt euch: „Achte (watch) auf Deine Worte.“ ‚A‘ warnt euch: „Achte (watch) auf Deine Aktionen.“ ‚T‘ weist darauf hin: „Achte (watch) auf Deine Gedanken (thoughts).“ ‚C‘ rät euch: „Achte (watch) auf Deinen Charakter.“ ‚H‘ verkündet: „Achte (watch) auf Dein Herz.“ Wenn ihr eure Armbanduhr konsultiert, nehmt diese von der Uhr erteilte Lektion an. Sathya Sai, 4. März 1970    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2018

Ein Exemplar der Gita ist für vielleicht 25 Paisa erhältlich, ein kindischer Roman kostet möglicherweise zehn Rupien. Welches Buch ist wertvoller? Welches kann einfaches Metall in Gold verwandeln? Bedenkt, dass Dienen (seva) fruchtbarer ist als Rezitationen (japa), Meditation (dhyana), Opferrituale (yajna) und andere Rituale (yaga), die spirituell Suchenden üblicherweise empfohlen werden. Denn es dient zwei Zwecken: der Auslöschung des Ego und dem Erreichen von Glückseligkeit (ananda).  Könnt ihr glücklich sein, wenn jemand neben euch sitzt, der in Leid versunken ist? Nein. Wenn ein Baby tief traurig während des Zuhörens weint, steigen in euren Augen Tränen des Mitgefühls auf. Warum? Es gibt ein unsichtbares Band zwischen euch beiden. Allein Menschen haben diese Eigenschaft des Mitgefühls. Sie allein können glücklich sein, wenn andere glücklich sind, und unglücklich sein, wenn andere unglücklich sind. Deshalb sind Menschen die Vorbilder der ganzen Schöpfung. Allein Menschen sind zu Seva fähig; das ist euer spezieller Ruhm und eure einzigartige Fähigkeit. Nutzt dieses kostbare Leben vollkommen. Sathya Sai, 4. März 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2018

Haltet beim Bhajansingen den richtigen Rhythmus, indem ihr mit euren Händen klatscht. Das Klatschen sollte zum Bhajan passen und der Bhajan sollte mit der richtigen Melodie und ganzem Herzen gesungen werden. Die Silben des Namens Bha-ra-ta stehen für Gefühl (bhava), Melodie (raga) und Rhythmus (tala). Das bedeutet, dass echte Bharatiyas (Inder) die Herrlichkeit Gottes mit Gefühl, Melodie und Rhthymus lobpreisen. Ihr solltet mit beiden Händen einstimmen und klatschen. Die fünf Finger einer Hand symbolisieren die Handlungssinne (karmendriya) und die der anderen Hand die Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Wenn ihr die Herrlichkeit Gottes lobpreist, sollten beiden in Harmonie sein. Lasst jede Handlungen gottgefällig sein. Ihr ruft ihn vielleicht Rama, Krishna oder Govinda, aber es gibt nur einen Gott. Entwickelt das Gefühl des Einsseins und erlangt die Schau des göttlichen Selbst (atman). Sathya Sai, 2. April 2003    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2018

Manche drehen die Gebetskette durch ihre Hand, doch ihre Gedanken (mind) kreisen auf dem Markt. Kann das ‚Japa‘ – das Rezitieren des Namens Gottes – genannt werden? Beim Meditieren sollten sowohl euer Körper als auch euer Geist (mind) beständig sein! Der Körper besteht aus fünf Elementen, und somit ist es ihm bestimmt zu leiden. Doch ihr solltet euch dadurch nicht beeinträchtigen lassen. Das ist wahre, spirituelle Übung (sadhana). Alle anderen spirituellen Übungen werden sich als nutzlos erweisen, wenn ihr die Anhaftung an den Körper nicht aufgebt. Der heutige Tag kennzeichnet den Anfang eines sehr heiligen Jahres.  Ihr solltet nicht nur in diesem Jahr, sondern euer ganzes Leben lang heilige Gedanken hegen. Verkörperungen der Liebe, entwickelt mehr und mehr Liebe in euch. Erfahrt Liebe und teilt sie mit anderen. Ihr seid nicht nur Sterbliche, ihr seid Funken des Göttlichen. Führt euer Leben dementsprechend. Das ist die wichtigste Botschaft für das Neue Jahr! Wenn ihr euren göttlichen Ursprung versteht und verinnerlicht, werden eure Gedanken Worte und Taten heilig! Sathya Sai, 2. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2018

Es gibt Menschen, die stehen mit einem gestörten und aufgewühlten Geist (mind) aus dem Bett auf. Macht das nicht! Erwacht aus eurem Schlaf mit einem friedvollen Geist (mind). Denkt an Gott! Wenn Eltern schon morgens, sobald sie aus dem Bett steigen, einander kritisieren, werden auch die Kinder mit Sicherheit miteinander streiten und sich bekämpfen! Kinder versuchen immer den Eltern nachzueifern, und deshalb sollten Eltern ihren Kindern ein Beispiel sein. Ihr solltet sie durch Praktizieren lehren, nicht nur durch Vorschriften. Gebt Ärger und Hass unter keinen Umständen Raum. Hasst andere niemals. Der Hass in euch wird als Reflektion zu euch zurückkommen und euch leiden lassen. Möglicherweise müsst ihr Schwierigkeiten und Leid begegnen. Seid ruhig und gefasst. Betrachtet jeden als Verkörperung des Göttlichen. Euer Gruß oder Spott erreicht Gott, egal wem ihr ihn entgegenbringt. Erweist allen Respekt. Teilt eure Liebe mit allen und jedem. Sathya Sai, 2. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2018

Die wichtigste Eigenschaft des Dienens (seva) ist ein reines Herz, das nicht von Hochmut, Gier, Neid, Hass oder Konkurrenzdenken verschmutzt ist. Daneben brauchen wir Glaube an Gott als Quelle von Vitalität, Tugend und Gerechtigkeit. Seva ist der Gottesdienst, den ihr dem Gott im Herzen eines jeden darbringt. Fragt euch nicht gegenseitig, aus welchem Land oder Staat ihr kommt oder welcher Kaste und Glaubensüberzeugung ihr angehört. Seht eure liebste Gestalt Gottes in dieser ‚ anderen Person‘. Tatsächlich ist die andere Person gar nicht ‚anders‘, denn sie ist das Ebenbild Gottes in dem Maß, in dem ihr es auch seid. Ihr helft keinem ‚Individuum‘, ihr verehrt mich in ihm. Gott steht in dieser Gestalt vor euch. Welcher Raum besteht also für das Ego in euch, sein Haupt zu erheben? Pflicht ist Gott und Arbeit ist Gottesdienst. Auch das geringste Wirken ist eine Blume, die ihr Gott zu Füßen legt. Begegnet allen, denen ihr dient, mit einem Herzen, das mit dem Schatz der Liebe gefüllt ist. Sathya Sai, 4. März 1970  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2018

Während ihr euch in dieser flüchtigen und kurzlebigen Welt befindet, habt ihr ein schmerzendes Bedürfnis nach jemandem euresgleichen, dem ihr eure Gefühle, eure Entdeckungen, Depressionen, Momente der Glückseligkeit und der Trauer mitteilen könnt. Ihr braucht jemanden, der an eurer Seite sein kann, während ihr den steinigen Weg zu Wahrheit und Frieden geht und der euch enthusiastisch anspornt auf dem Weg zu eurem Ziel. Freunde, die wirklichen Trost spenden können, ermuntern und Zuspruch geben, sind ein wertvolles Geschenk, das heutzutage selten zu finden ist. Freundschaft muss zwei Herzen zusammenbinden und muss beiden Seiten zum Vorteil dienen, egal was einem von ihnen geschieht – Verlust oder Gewinn, Schmerz oder Freude. Jeder muss den anderen korrigieren, denn sie wissen beide, dass sie aus Sympathie und Liebe kommen. Jeder der beiden muss aufmerksam darauf achten, dass der andere nicht vom Ideal abkommt, schädliche Angewohnheiten annimmt oder insgeheim schlechte Gedanken und Pläne hegt. Ihre Ehre von beiden liegt im Behüten des anderen. Jeder vertraut dem anderen und setzt Vertrauen in die wachsame Liebe des anderen. Nur diejenigen verdienen den Namen ‚Freund‘, die helfen, des anderen Leben zu erheben, Ideale zu pflegen, Gefühle zu veredeln und Entschlüsse zu stärken.   Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. Mai 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2018

In dieser flüchtigen Welt habt ihr ein schmerzhaftes Bedürfnis nach jemandem euresgleichen, mit dem ihr eure Gefühle kommunizieren, eure Entdeckungen, Depressionen und Momente des Glücks und Leids teilen könnt, nach jemandem, der an eurer Seite sein kann, während ihr auf dem schweren Weg zu Wahrheit und Friede weiterzieht, der euch ermutigt und begeistert, zum Ziel voranzuschreiten. Freunde, die echten Rat, Annehmlichkeiten und Trost schenken können, sind kostbare Geschenke und heutzutage nicht leicht zu finden. Freundschaft muss zwei Herzen miteinander verbinden und sich für beide segensreich auswirken, ganz gleich was einem der beiden auch geschieht – Gewinn oder Verlust, Freud oder Leid. Jeder muss den anderen berichtigen, weil jeder weiß, dass dies aus Sympathie und Liebe geschieht. Jeder muss wachsam sein, dass der andere nicht vom Ideal abkommt, keine abträgliche Gewohnheiten pflegt und keine Gedanken hegt und Pläne schmiedet, die schädlich sind. Die Ehre des einen liegt im Gewahrsam des anderen. Jeder traut dem anderen und setzt sein Zutrauen in die wachsame Liebe des anderen. Nur diejenigen verdienen den Namen ‚Freunde‘, die beim Erheben des Lebens, Reinigen der Ideale, Erhöhung der Gefühle und Stärkung von Entschlüssen hilfreich sind. Sathya Sai, 24. Mai 1973    

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2018

Als Adi Shankara mit seinen Schülern in Varanasi wohnte, begegnete ihm ein Gelehrter, der in die komplizierten Gesetze der Grammatik versunken war. Danach befragt, warum er dieses intensive Studium aufgenommen hätte, war seine Antwort, dass es ihm leicht ein paar Silbermünzen einbringen würde. „Wenn ich ein vedischer Gelehrter (pandit) werde, kann ich in das Haus großer Landherren (zamindar) gehen und darauf hoffen, Almosen zu bekommen für den Unterhalt meiner großen Familie“, sagte er. Shankara unterwies den Gelehrten angemessen und flößte ihm Selbstvertrauen und Mut ein. In seine Einsiedelei zurückgekehrt, schrieb Shankara Verse, in denen er die Ratschläge, die er dem armen Gelehrten gegeben hatte, zusammenfasste. Diese Verse waren: Bhaja Govindam, bhaja Govindam, bhaja Govindam, mudha mate. Samprapte sannihithe kale, nahi nahi rakshati dukrun karane – Lobe Gott, Lobe Gott, Lobe Gott, du törichter Geist! Wenn der Tod naht, können die Gesetze der Grammatik dir nicht helfen. Das Studium dieser Verse und die Inspiration, die dadurch gewonnen wird, wird Unterscheidung und Loslösung in euch fördern und so den Geist für die Schau des Höchsten vorbereiten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 21. Mai 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. MÄRZ 2018

Es war einmal eine Person, die drei Freunde hatte. Rein zufällig wurde sie einer kriminellen Handlung bezichtigt und das Gericht stellte einen Haftbefehl aus. Der Mann bat einen seiner Freunde zu bezeugen, dass er unschuldig sei. Der Freund sagte: „Ich werde nicht aus diesem Haus hinausgehen, ich kann dir nur aus ihm heraushelfen.“ Der zweite Freund sage: „Ich kann nur bis zur Vorhalle des Gerichts mit dir gehen, aber nicht in den Zeugenstand.“ Der dritte Freund sagte: „Komm, ich werde, wo immer du möchtest, für dich sprechen.“ Der erste Freund ist ‚der Besitz und das Eigentum‘, die nur aus dem Inneren des Hauses bezeugen können. Der zweite Freund ist ‚die Verwandtschaft und die Mitglieder der Familie‘, die bis zum Friedhof mitkommen, aber nicht die Person bis zum Sitz des Gerichts begleiten. Der dritte Freund ist ‚der gute Name‘, der durch die eigenen Tugenden und Dienste erworben wurde. Diese Tugenden bestehen noch nach dem Tod und dem Begräbnis fort; sie bezeugen noch Jahre hinfort die Unschuld und Größe eines Individuums. Sie entscheiden auch über die Art der nächsten Geburt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. März 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2018

Der Kaiser der Cholas (A.d.Ü.: südindische Königsdynastie) nahm sich vor, den Srirangam Gopuram Tempel zu besuchen. Er hatte viel von diesem Tempel gehört und deshalb ließ er seine Kutsche richten und versuchte, in den kommenden sechs Monaten so viele Male wie möglich zu dem Tempel zu reisen. Aber jedes Mal sah er auf seinem Weg einen Einsiedler in einer ockerfarbenen Robe, einer Gebetskette um den Hals und einem Heiligenschein um seinen Kopf, der seine Fahrt unterbrach. Als der Herrscher sich niederließ, um den Einsiedler seine Verehrung zu zollen, verwickelte dieser ihn in ein Gespräch, das so bezaubernd war, dass er dabei seinen Besuch im Tempel und sein Ziel vergaß. Eines Tages, als der Kaiser darüber lamentierte, dass er  versäumt habe, seine Augen mit dem Glanz und Ruhm von Srirangam zu erfreuen, erschien der Herr vor ihm und sagte: „Warum lamentierst du hier herum? Ich bin der Meister, der zu dir kam, sobald du dich auf den Weg zu Srirangam machtest; erkenne mich in allen Menschen. Das ist die wirkliche Pilgerreise zu Srirangam.” Seht alle, die ihr trefft, als den Herrn Srirangam an, euren Meister. Zeigt makellose Liebe all denen, die zu euch kommen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 14. Januar 1967  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2018

Das Wort shastra wurde gewöhnlich gebraucht, um die heiligen Schriften zu bezeichnen und es bedeutet: ‚Das, was mit Autorität befiehlt, anordnet und leitet.‘ Sie müssen keine Gebote beinhalten wie zum Beispiel, dass, bevor die Nahrung gegessen wird, sie gekocht werden muss, oder, bevor der Same gelegt wird, zuerst das Feld gepflügt werden muss. Wer befiehlt dem neugeborenen Kalb, nach der Milch im Euter seiner Mutter zu suchen? Die Geburt findet zusammen mit der Versorgung derer statt, die geboren werden. Tatsächlich ist Versorgung zuerst vorhanden und die Geburt des Individuums, das versorgt werden muss, erfolgt später. Die Nahrung des Individuums und seine Lebensbedingungen richten sich nach den Verdiensten bzw. unwürdigen Taten, die es in früheren Leben angesammelt hat, während es sich um beide bemühte. Aber die wirklich wertvollen Richtlinien für den menschlichen Fortschritt befinden sich jenseits des Verständnisses des Menschen und seiner Intelligenz. Die Gelehrten sollten verstehen und erkennen, dass die Handlungen, die in den heiligen Schriften vorgeschlagen werden, die besten Interessen der Menschen hier fördern und zu Friede und Harmonie danach führen. Aus: Sathya Sai Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2018

Ein Heiliger wohnte vor Zeiten mit einer Katze in seiner Ermitage. Wann immer er das Ritual ausführte, eine den Göttern im Feuer geweihte Opfergabe darzubringen (homa), tanzte die Katze um das Feuer herum und beeinträchtigte damit sein Ritual sehr. Also versuchte der Heilige, die Katze vor der Ausführung seines Rituals zu fangen und sie während der Feuerzeremonie unter einem umgestülpten Korb ruhig zu halten. Sein Sohn beobachtete dieses Schauspiel jahrelang und dachte, dass dieses wiederholte Ritual, die Katze einzufangen und sie dann unter einem umgestülpten Korb gefangen zu halten wichtige Teile des Rituals seien. Also fing er an, auch für sich mit großem Einsatz für jede Feuerzeremonie eine Katze zu suchen und war glücklich, wenn es gelang und er sie in einem umgestülpten Korb im selben Raum unterbringen konnte. Das ist ein Beispiel für eine bedeutungslose mechanische Wiederholung. Spirituelle Bemühungen sollten nicht zu mechanischer Wiederholung einer bestimmten, gesetzten Formel werden und nicht zur Ausführung von trockenen Formalitäten! Denkt daran, dass eure spirituellen Bemühungen darauf ausgerichtet sein müssen, die Gnade Gottes für euch zu gewinnen. Eure spirituellen Übungen müssen von einem von Herzen kommenden Gebet begleitet werden! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 14. Januar 1967  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2018

Das kleine ‚Ich’ aufzugeben ist die wahre Bedeutung von Entsagung (tyaga). Entsagung bedeutet nicht, dass ihr von Haus und Hof geradewegs in den Dschungel rennt.  Sie bedeute: jeden Gedanken, jedes Wort und jede Handlung zu sublimieren als Opfergabe an Gott, indem ihr alle Handlungen mit göttlicher Absicht erfüllt. Dies ist die beste spirituelle Übung, um selbstlose Liebe zu entwickeln. Liebe gibt immer und bittet niemals jemand anderen zu geben. Schüttet sie aus und ihr werdet selbst von ihr überschüttet werden. Selbstlose Liebe gedeiht durch Entsagung und beide sind unzertrennlich. Die wesentliche Wirklichkeit eines Menschen lehnt das Ego als einen Schandfleck ab. Wenn ihr die Frage: „Wer bin ich?“ mit Ernsthaftigkeit untersucht, werdet ihr herausfinden, dass jeder in diesem ‚Ich‘ enthalten ist und eure Liebe wird sich grenzenlos ausweiten. Dem Ego solltet ihr nicht erlauben, sich frei zu entfalten, denn es erstickt die Quelle der Liebe. Gott ist Liebe und somit ist alles, was Gott erschaffen hat, mit Liebe erfüllt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 17. Juli 1981  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2018

Als hingebungsvolle Diener Gottes ist es einerlei, ob die Nutznießer eures Dienstes euch danken oder schlecht über euch reden. Verrichtet euren euch aufgetragenen Dienst mit Freuden. Denn denkt immer daran, ihr dient euch selbst, nicht ihnen! Nehmt Blumensträuße oder Kritik mit Gleichmut an. Nur die, die sich selbst mit dem Körper identifizieren, jubeln oder fühlen Schmerzen! Denkt daran, dass ihr die Bewohner des Körpers (Dehi) und nicht der Körper selbst (Deha) seid.  Das wird euch Stärke geben, gute Dienste zu leisten. Während ihr euren Dienst am Nächsten ausübt (seva), diskutiert nicht herum, ob nun dieser oder jener Job zu euren Aufgaben gehört oder nicht. Seid keine Pedanten bezüglich Grenzen und Einschränkungen. Helft euch gegenseitig und ergänzt euch in freudiger Zusammenarbeit. Handelt als ideale und edle Gesellschaft, und verbreitet Energie und Enthusiasmus für alle. Ihr sollt auch nicht größere Lasten tragen als die, die euch zu tragen gegeben wurden. Mischt euch auch nicht ein in das, was andere Personen machen, und kritisiert andere nicht. Boshaftigkeit, Neid oder Konkurrenzkämpfe dürfen keinen Platz in eurem Herzen haben. Seid nicht bemüht, Fehler zu finden, wo keine sind. Das wäre fehlgeleiteter Enthusiasmus. Verbreitet stattdessen Friede und Freude. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. Februar 1965  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2018

Dienst sichert einem Menschen eine helle Zukunft, wenn er ohne Ego und in Dankbarkeit in dem Bewusstsein geleistet wird, dass Gott die Gelegenheit dazu ermöglicht hat. Was ihr auch für den Nächsten tut, macht es mit dem Gefühl, dass ihr es für euch selbst tut. In Wahrheit ist es tatsächlich so, dass der Dienst euch selbst am meisten gibt! Ein kleines Beispiel: Ihr heißt einen Freund herzlich willkommen, führt ihn in das Wohnzimmer und bietet ihm eine Tasse Kaffee an. Diese Handlung hinterlässt einen tiefen Eindruck im Herzen des Freundes und er wird diese freundliche Behandlung niemals vergessen und sich bei Gelegenheit dafür revanchieren. Schaut ihr nach dem Wohlergehen eines Freundes, der im Krankenhaus liegt, der niemanden sonst hat, wird sich der Freund nicht dafür revanchieren, wenn ihr seine Hilfe benötigt? Also denkt daran, dass die Hilfe, die ihr anderen angedeihen lasst, eine Rücklage für euch ist, wenn ihr sie in Anspruch nehmen müsst. Wenn ihr diesen Gedanken erweitert und bedenkt, dass es ähnlich ist mit schlechten Handlungen, die ihr anderen antut - auch das sind wahrlich Handlungen, die ihr euch selbst antut - dann werdet ihr niemals schlecht handeln! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 27. Mai 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2018

Reduziert eure Wünsche auf ein Minimum! Ein dummer Wunsch, up-to-date zu sein, mit der Mode mitzuhalten, hat euch dazu veranlasst, unnötige Angewohnheiten und unnütze Artikel anzusammeln. Schaut euch einmal in eurem Zimmer um; seht, was auf eurem Tisch herumliegt und wie viele Kleidungsstücke ihr im Schrank hängen habt. Findet heraus, wie überflüssig die Dinge für euch sind, die ihr angehäuft habt. Ihr habt sie erworben, weil ihr jemanden mit etwas gesehen habt. Ihr dachtet, dass, wenn ihr dieses nicht auch habt, ihr in den Augen der anderen nicht gleichwertig erscheint. Ihr könnt alle viel glücklicher mit weniger sein, als ihr denkt. Ihr habt eine Sache für eine Weile und fühlt dann, dass sie unentbehrlich für euch sei und dass ihr ohne sie nicht leben könnt. So wie die Seidenraupe webt ihr einen Kokon um euch, aus Einbildung!  Erlaubt kostspieligen Eigenschaften nicht in euch zu wachsen; sie sind kostspielig in finanzieller und in spiritueller Hinsicht. Beobachtet eure Vorlieben und Abneigungen mit wachsamen Augen und legt alles ab, was euren spirituellen Weg zu behindern droht. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 25. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2018

Der Geist (mind) wurde launisch und wankelmütig, weil ihr ihn mit weltlichen Eigenschaften gefüttert habt. Wie könnt ihr den Geist stabilisieren? Gebt ihm solche Arbeit, die ihn immer beschäftigt, sodass er euch keine Probleme mehr macht! Es ist das Wesen eines Äffchens rauf und runter zu klettern. Menschen, die Affen fangen, gehen mit ihm von Haus zu Haus und lassen ihn auf einer Stange rauf und runter klettern. So beschäftigen sie ihn und bekommen dafür auch noch eine milde Gabe. Unser Geist (mind) ist wie ein verrückter Affe, ist es nicht so? Der Affe muss mit einer Arbeit, die ihn fesselt, beschäftigt werden, damit er von seiner Flatterhaftigkeit abgelenkt wird! Also ist es am allerwichtigsten, still zu sitzen und dem Affen die Aufgabe eines Wächters zu geben. Der mit dieser Arbeit betraute Affen-Geist wird das Einatmen (SO) und Ausatmen (HAM) überwachen und somit beschäftigt sein. Nach fünf Minuten dieser Übung wird sich der Geist beruhigen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, am 25. Mai 1979  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2018

Ich möchte euch etwas über die Einstellung sagen, die ihr entwickeln müsst, wenn ihr ein freiwilliger Helfer seid. Ich selbst habe euch für diese Rolle erwählt, und das allein ist schon ein seltenes Privileg. Es gibt so viele unter den Tausenden, die aus ganzem Herzen um diese Chance bitten. Aber ihr seid auserwählt worden. Ich muss euch sagen, dass Freiwilligenarbeit nicht nur ein momentaner Spur ist. Sie kann ohne tiefgreifende Disziplin, langes Training und Demut nicht gut ausgeführt werden. Ihr müsst Liebe (prema) zu allen entwickeln. Denkt nicht, dass ein freiwilliger Helfer eine höhergestellte Person sei, die hingegebener als der Rest ist. Seht nicht auf andere als Störfaktoren oder Beeinträchtigungen herab. Wenn ihr jemanden harsch behandelt, dann behandelt ihr mich harsch. Wenn ihr jemanden beleidigt, dann beleidigt ihr mich. Wenn ihr mir Liebe entgegenbringt, dann habt Prema für alle, denn Sai ist in allen. Sathya Sai, 24. Februar 1965      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2018

Gott ist nicht getrennt von euch. Steht nicht unter dem Eindruck, dass Gott nur in Tempeln zu finden sei. Der Körper ist der Tempel und Gott der Bewohner (Deho Devalaya Prokto Jeevo Deva Sanathanaha). Also müsst ihr Gott nicht im Außen, sondern in euch selbst suchen. Schaut nach innen, dann könnt ihr Gott finden, der die Verkörperung der Glückseligkeit ist. Ihr versinkt in Täuschung durch unverhältnismäßige Bindung an den Körper. Löst eure Bindung an den Körper und entwickelt stattdessen Bindung an Gott. Dann werdet ihr selbst göttlich. Gott und der Mensch sind nicht getrennt, sondern sie sind wie ein Bild und dessen Reflexion. Gott ist in jedem. Dieser Tempel, der Körper, bewegt sich hierhin und dorthin, weil Gott in ihm wohnt. Die Schriften enthüllen: „Sathya Jnanam, Anantam Brahman – Das Göttliche ist Wahrheit, Weisheit und Unendlichkeit.“ Ihr müsst den Weg der Wahrheit und der Weisheit beschreiten, damit ihr das Göttliche Prinzip (Brahman) versteht und erfahren könnt. Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2018

Den Menschen, die nach Prashanti Nilayam (Hort des himmlischen Friedens) kommen, muss erklärt werden, dass Stille die allererste Sprosse auf der Leiter sämtlicher spirituellen Bemühungen ist und das Merkmal dieses Ortes! Von hier aus müssen sie lernen, jeden Ort, egal wo sie sich befinden, zu einem Ort des himmlischen Friedens (Prashanti Nilayam) zu machen! Lautes Gerede stört diejenigen, die den Namen Gottes wiederholen (namasmanrana), meditieren (dhyana) oder die Gebetskette (japamala) benutzen! Lärm erzeugt neuen Lärm. Prashanti Nilayam ist eine Werkstatt, in der die geschundenen Herzen und Gemüter (minds) zur Generalüberholung oder Reparatur aufgenommen werden. In einer Werkstatt hört man den Lärm eines Hammers, das Scheppern eines Rades, das Surren eines Motors und das Rasseln von Ketten. In dieser Werkstatt sollte nur das Flüstern des Namen Gottes gehört werden. Mit neuen Teilen und einem neuen Anstrich versehen fahren die Autos aus der Werkstatt hinaus – so gut wie neu; mit einem sanft schnurrenden Motor und ohne Probleme fahren sie viele weitere Kilometer. Die Menschen müssen Prashanti Nilayam, den Ort des himmlischen Friedens, als Werkstatt aufsuchen, wenn sie ausgezehrt, von der Reise des Lebens müde sind oder eine lange Reise vor sich haben. Sathya Sai, 24. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2018

Der Weise Vyasa schrieb 18 Puranas (Schriften, die auf mythologischen Erzählungen basieren). Aber gibt es jemanden, der die Zeit hat sie alle zu lesen? Die Menschen behaupten, sie hätten keine Zeit – Zeit, um die Schriften zu lesen und verehrende Gelübde oder Dienste einzuhalten, weil sie Arbeit im Büro, Geschäft, in der Erziehung und so weiter verrichten müssen. Viele dieser Entschuldigungen sind unwahr. Jemand kommt von der Arbeit nach Hause, sitzt im Sessel und sagt, er sei müde. Entspannt er sich, wenn er im Sessel sitzt? Nein, er sieht fern! Ist er nicht zu müde fürs Fernsehen, Spielen oder Schwatzen mit Freunden? In Wahrheit gibt es genug Zeit, wenn man an Gott denken will. Ihr alle habt genügend Zeit, aber missbraucht und verschwendet sie. Ein wahrer menschlicher Wert ist es, eure Zeit effektiv zu nutzen. Ihr seid alle Verkörperungen des Göttlichen. Verletzt, betrügt oder schadet anderen und euch selbst nicht. Es gibt keine Form der Hingabe, die das Entwickeln dieser heiligen Eigenschaften übertrifft. Sathya Sai, 8. April 1997   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. FEBRUAR 2018

Ihr seid in keinster Weise gebildet, wenn alles, was ihr erreicht habt, das Studium einer Tonne Bücher ist. Körper und Geist (mind) müssen durch das Licht der Liebe, das aus dem Bewusstsein der Seele und ihrer essenziellen Göttlichkeit herausstrahlt, erleuchtet werden. Da die heutige Bildung nur den Körper und Geist (mind) betrifft und keinen Bezug zur Seele hat, wird die Jugend des Landes durch jeden vorbeiziehenden Wind wie Vegetation ohne Wurzeln hin- und hergeweht. Das Bewusstsein des Selbst (atma) gewährt unerschütterliche Kraft und Mut. Die Veden lehren die Mittel, um dieses Bewusstsein zu sichern und zu euch heranzuziehen, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Das allein kann Bildung mit Erfolg krönen; das allein kann die Jugend stärken, damit sie den Schwierigkeiten von Unruhe und  Angst entgegentreten kann. Die Colleges müssen nicht nur gewisse Fächer (Englisch: subject) lehren, sondern auch die Subjekt-Objekt-Beziehung. Der Vorgang, durch den man diese Dualität transzendieren und die Einheit erkennen kann, muss auch vermittelt werden, damit Bildung vollständig ist. Sathya Sai, 31. Januar 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. FEBRUAR 2018

Alle sind Kinder Gottes und gleichermaßen zur Liebe Gottes berechtigt. Warum gibt es dann Differenzen unter Männern und Frauen? Warum gibt es keine Gleichheit? Das liegt an Differenzen in der mentalen Veranlagung der Menschen. Wenn der Geist (mind) unrein ist, sind die Handlungen unrein. Wenn der Geist und das Bewusstsein von Egoismus verzerrt sind, ist auch das Verhalten des Menschen verdreht. Wenn sie Gott zugewandt werden, folgen gute Handlungen auf natürliche Weise. Euer Geist (mind) ist die Ursache für gute und schlechte Handlungen. Was ihr auch erreichen wollt, ihr solltet versuchen es ohne Aufregung oder Unruhe zu schaffen. Weisheit oder spirituelles Wissen (jnana) wird als wichtigste Requisite für jeden Menschen betrachtet. Aber was wirklich am Wichtigsten ist, ist das eigene Verhalten – rechtschaffenes Handeln. Euer Verhalten bestimmt eure Eigenschaften und die Eigenschaften wiederum bestimmen euer Verhalten. Sathya Sai, 8. April 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2018

Betrachtet Glück und Unglück, Freud und Leid, Gewinn und Verlust mit Gleichmut. Sie sind Produkte der Natur wie Hitze und Kälte, Sommer und Winter. Sie dienen einem Zweck. Ebenso lehren uns die Höhen und Tiefen des Lebens etwas. Ohne Rückschläge im  Leben wären wir tatsächlich nicht fähig, das Göttliche zu erfahren. Wir können das Licht nicht ohne Dunkelheit wertschätzen. Ohne das Erleben von Schwierigkeiten sind wir nicht dazu in der Lage, uns an Wohltaten zu erfreuen. Der Mangel an Seelenfrieden zwingt uns, Wege zu suchen, um dauerhaften Frieden zu verwirklichen. Die Schriften (Upanishaden) haben erklärt, dass man allein durch Entsagung Unsterblichkeit erreichen kann. Ihr müsst lernen, wahre Entsagung in eurem täglichen Leben zu praktizieren, damit ihr das Geheimnis von dauerhaftem Frieden und Glückseligkeit entdecken könnt. Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. FEBRUAR 2018

Ihr bekommt ein Hochgefühl beim Anbeten einer steinernen Statue im Tempel. Wie viel begeisterter solltet ihr beim Anbeten desselben Gottes sein, der in den Tempelherzen der Männer und Frauen um euch herum ist! Und nicht nur in der Gestalt von Menschen; Gott lebt in jedem Vogel, Tier, Baum und Staubkorn! Denkt daran, dass die Gnade Gottes nicht nur durch das Wiederholen seiner Herrlichkeiten erlangt werden kann! Rezitiert den Namen der von euch erwählten Gottheit mit ihrem Glorienschein klar in eurem Geist (mind) und eure Handlungen und Gefühle durchtränkend. Die Amerikaner, die heute Bhajans gesungen haben, achteten auf die Melodie und den Rhythmus. Sie haben auch die Bedeutung jedes Liedes gelernt und mit ganzem Herzen gesungen. Sie respektierten den Geist (spirit) jedes Stücks mit Gefühlen (bha-va), Melodie (ra-ga) und Rhythmus (ta-la): Bha-ra-ta. Das berechtigt sie ‚Bewohner Indiens‘ – ‚Bharatiyas‘ –genannt zu werden! Die Kultur Indiens (bharat) ist auf Anhaftung (rati) an den Erhabenen (bhagavan) errichtet. Damit ist jeder, ungeachtet seiner Rasse, der sich an Gott gebunden hat, ein Bharatiya! Sathya Sai, 19. Juli 1970      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. FEBRUAR 2018

Fast jede Handlung wird von Eigeninteresse motiviert. Diese Sorge um das Eigeninteresse steht dem innewohnenden Göttlichen entgegen. Wie kann jemand Frieden im Inneren oder in der äußeren Welt erreichen, ohne dieses Göttliche zu erkennen? Es gibt keine größere Eigenschaft als selbstlose Liebe, die sich in selbstlosem Dienst an anderen ausdrückt. Versteht die Beziehung zwischen Handeln (karma) und dem Yoga des Handelns (karmayoga) recht. Einfache Handlungen (kama), die mit Anhaftung ausgeführt werden, verursachen Bindung. Aber anhaftungsfreie selbstlose Handlungen werden zu Karmayoga. Unser Leben sollte das einer Vereinigung mit dem Göttlichen (yoga) sein anstatt eine Krankheit (roga). Heutzutage führen die meisten unserer Handlungen zu Krankheit, weil wir von sinnlichen Vergnügen angezogen werden. Freiheit von dieser Krankheit kann durch das Verfolgen des spirituellen Wegs erlangt werden. Der spirituelle Weg besteht nicht nur aus dem Singen von Bhajans oder Rezitieren von Hymnen. Das sind bloß gute Taten. Nur die Taten, die vollkommen Gott dargebracht werden, können als spirituell betrachtet werden. Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. FEBRUAR 2018

Ich bestehe auf fünf Punkte von Disziplin, die eure Häuser und Dörfer in Prashanti Nilayams verwandeln. Stille (1) ist der erste Schritt, der die anderen Schritte erleichtert. Sie fördert Selbstkontrolle und mindert die Wahrscheinlichkeiten von Ärger, Hass, Bosheit, Gier und Stolz. Darüber hinaus könnt ihr die Schritte Gottes nur hören, wenn Stille den Geist (mind) beherrscht. Reinheit (2) ist die Tür zur Göttlichkeit. Innere und äußere Reinheit sind notwendig, um Gott in eurem Herzen einen Platz zu geben. Dienen (3) weitet eure Sichtweise, erweitert das Bewusstsein und vertieft Mitgefühl. Alle sind Wellen auf demselben Meer. Dienen lehrt euch in diesem Wissen gefestigt zu sein. Liebe (4) – berechnet oder wägt die Reaktion, das Ergebnis und die Belohnung nicht ab. Liebe ruft, Liebe antwortet. Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Niemanden hassen (5) – auf kein Wesen darf als minderwertig, unwichtig oder entbehrlich herabgesehen werden. Euch allen ist eure Rolle in dem Theaterstück zugewiesen, dass der Allmächtige geschrieben hat. Kränkt, beleidigt und verletzt kein Wesen, denn Er ist in allen Wesen und eure Kränkung wird ein Sakrileg. Sathya Sai, 19. Juli 1970     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2018

Der Sehende sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist der Weg zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit dem Objekt lässt Wünsche und Anhaftung entstehen, was zu Anstrengung und entweder zu Hochstimmung oder Verzweiflung führt. Dann ist da noch die Verlustangst und Kummer über Misserfolge, und die Schlange der Reaktionen wird immer länger. Wie kann die Flamme in der Lampe bei den vielen Türen und Fenstern weiterbrennen, die den Winden offenstehen? Diese Lampe ist der Geist (mind), der beständig brennen muss, unberührt von den dualen Ansprüchen der äußeren Welt. Völlige Hingabe zu Gott ist ein Weg zum Schließen der Fenster und Türen, denn in der vollkommenen Ergebenheit an Gott (saranagati) seid ihr eures Ego beraubt und werdet somit nicht von Freud und Leid hin und her getrieben. Völlige Hingabe versetzt euch in die Lage, die Gnade Gottes anzuziehen, mit der ihr alle Krisen in eurem Lebenslauf meistern könnt, sie macht euch heldenhaft und bereitet euch besser auf die Schlachten des Lebens vor. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. FEBRUAR 2018

Die Menschen erwerben viel Reichtum und verschiedene Abschlüsse, aber wo liegt da die Schwachstelle? Viele denken, dass Reichtum der Grund für alle Übel sei und Diplome sich nachteilig auswirkten. Nein, beide sind ohne Fehler. Wasser ist rein und schmeckt süßlich, aber wenn es in einer roten Flasche aufbewahrt wird, scheint das Wasser rot zu sein, wenn es in eine lila Flasche abgefüllt wurde, scheint es lila zu sein. Woher kam die Farbe? Das Individuum ist die Flasche; Gut und Schlecht ist eine Widerspiegelung der individuellen Eigenschaften. Wenn das Individuum eine leidenschaftliche (rajasische) Natur hat, werden Reichtum und Bildung unnütz. Ist das Individuum von edlem (sattvischem) Wesen, werden auch die Handlungen und die Bildung edel. Deshalb muss das Herz rein sein. In diesem Zusammenhang heißt es: „Welchen Nutzen hat die Anbetung Shivas ohne Reinheit des Herzens (Chitta suddhi leni Shiva pooja yetiki)?“ Und weiter: „Welchen Nutzen haben Rituale ohne die Reinheit des Ausführenden (atma sudhdhi leni acharamadiyela)?“ Und weiter: „Wie kann jemand reine und leckere Speisen ohne reine Töpfe zubereiten (Patra sudhdhi leni pakamela)?“ Sathya Sai, 4. April  1992      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2018

Betet zu Gott, zieht von ihm den Magneten seiner Gnade an und bringt der Welt die Kraft seiner elektrischen Energie dar. Dies ist die Energie, die jeder für das Gemeinwohl mobilisieren kann. Sie ist allmächtig, denn sie ist göttlich. Sie existiert in euch. Wie schade ist es doch, dass die Menschen sich ihrer nicht bewusst sind und sich machtlos fühlen! Die ganze Energie und Glückseligkeit ist in uns! Nur durch Unwissenheit greifen die Menschen auf alle möglichen nutzlosen und unnötigen Übungen zurück. Habt festes und vollstes Vertrauen in eure spirituelle Kraft (atma-shakti). Haltet an der Wahrheit eures Glaubens fest, ohne andere zu kritisieren. Öffnet euer Herz und haltet euren Mund geschlossen. Heutzutage machen die Menschen genau das Gegenteil. Übt euch in Stille soweit es möglich ist. Wer viel spricht, tut wenig. Wer handelt, wird wenig sprechen. Was ihr auch tut, habt den Namen Gottes auf eurer Zunge und den Glauben im Herzen. Dadurch wird Arbeit in Gottesdienst verwandelt. Sathya Sai, 8. März 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2018

Ihr könnt das beste Gemüse haben, der fähigste Koch sein, doch wenn der Kochtopf, in dem ihr die Gemüsesuppe zubereitet, nicht zinnbeschichtet ist, wird die Speise, die ihr kocht, sehr giftig sein! Beschichtet also euer Herz mit Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Frieden (shanti) und Liebe (prema), damit es ein guter Topf für die Wiederholung des heiligen Namens, Meditation, religiöse Gelübde, Pilgerreisen, rituelle Gottesdienste und andere Gerichte wird, die ihr darin zubereitet. Es ist eine erhebende Aufgabe, die eigenen Neigungen und Charaktereigenschaften zu ändern. Vielleicht studiert ihr all die Bücher über spirituelle Übungen, alle Schriften und vielleicht haltet ihr stundenlange Referate darüber, doch ihr werdet fehlgehen, wenn ihr auf die Versuchung trefft. Das Herz erscheint euch vielleicht wie ausgetrocknetes Land und frei von Feldfrucht und Bösem. Doch wenn der erste Regen fällt, verwandelt er die Samen und Wurzeln unter der Erde von einer Wüste zu einem Teppich aus Grün. Deshalb sind die menschlichen Werte so wichtig! Sathya Sai, 13. Januar 1965 vielleicht wie ausgetrocknetes Land und frei von Feldfrucht und Bösem. Doch wenn der erste Regen fällt, verwandelt er die Samen und Wurzeln unter der Erde von einer Wüste zu einem Teppich aus Grün. Deshalb sind die menschlichen Werte so wichtig!  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2018

Es gibt viele, vielleicht einige Hunderttausend oder Millionen Menschen, die sich selbst Anhänger (devotee) von Sai nennen. Wenn nur ein Sai-Devotee Opferbereitschaft und Wahrheit praktiziert, wird die ganze Welt ein besserer Ort. Wahrheit und der Geist der Opferbereitschaft sind die beiden wichtigsten Prinzipien, die notwendig sind, um die Welt zu verändern. Wahrheit heiligt das Herz und der Sinn für Opferbereitschaft führt uns zur weltlichen Entsagung. Durch diese beiden kann man die Wichtigkeit der Aussage „Antar bahischa tat sarvam vyapya Narayana stitaha – der Herr durchdringt den ganzen Raum im Inneren und Äußeren“ erfahren. Da den Menschen dieses wahre Wissen fehlt, ergehen sie sich von der Geburt bis zum Tod in Weltlichem und Vergänglichem. Wie können sie sich selbst erlösen und Befreiung erlangen? Jedes Individuum muss Gott lieben, um sein Leben zu erlösen. Ihr seid nur mit einem Körper ausgestattet, damit ihr Rechtschaffenheit praktiziert. Lebt kein nutzloses Leben. Sathya Sai, 8. März 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. FEBRUAR 2018

Entfernt alle negativen Gefühle. Entwickelt mehr und mehr positive Gedanken. Auf dem Weg mögen euch manche kritisieren. Das ist für euch eine Gelegenheit zur Transformation! Denkt folgenderweise: „Meine Eltern haben mir einen Namen gegeben, Freunde gaben mir einen anderen Namen und wieder andere einen Spitznamen! Dieser Körper hat viele Namen, das ist alles!“ Werdet ihr schlecht, wenn euch jemand ‚schlecht‘ nennt? Nein! Wenn sie euch ‚schlecht‘ nennen, versucht frei von schlechten Eigenschaften zu werden, wenn sie in euch sind. Wenn jemand auf einen Fehler zeigt, versucht euch von dem Fehler zu befreien, wenn er in euch ist – das ist alles. Geht mit Kritik würdevoll um. Verkörperungen der Liebe! In diesem Kaliyuga beschuldigen die Menschen sogar Gott, wenn Wünsche nicht erfüllt werden! Hasst und beschuldig niemanden. Liebt alle soweit es euch möglich ist, und wenn es nicht möglich ist, hasst wenigstens niemanden. Bhagavan will, dass alle den Geist des Einsseins und der Einheit entwickeln. Sathya Sai, 23. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2018

Vielleicht bezweifelt ihr, dass ein kurzes Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen kann. Die Menschen überqueren weite Ozeane in einem kleinen Boot, sie können durch einen dunklen Dschungel mit nur einer Taschenlampe laufen. Das Pranava (Om), das noch kürzer ist, besitzt riesige Potenziale. Das Schiff muss nicht so groß und weit wie das Meer sein. Die Rezitation des Namens Gottes ist wie das Verfahren des Bohrens, um Grundwasser anzuzapfen; sie ist wie der Hammerschlag auf den Meißel, der das Gottesbild befreit, welches im Marmorblock gefangen ist. Zerbrecht das Gehäuse, und Gott wird sich offenbaren; spaltet die Säule, so wie Prahlada seinen Vater Hiranyakashipu bat es zu tun, und Gott, der allgegenwärtig ist, wird sich manifestieren. Jede Mutter lehrt ihre Tochter, die Milch zu buttern, damit die in der Milch enthaltene Butter sichtbar wird. Lernt auf dem Feld der Spiritualität von Yogis, die diese frische Butter (navaneetam) gewonnen und Krishna durch die Rezitation seines Namens dargebracht haben. Sathya Sai, 13. Januar 1965 Rezitation seines Namens dargebracht haben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2018

Das Entwickeln des Glaubens in das Atman-Prinzip und es ernsthaft zu lieben – das ist wahre Anbetung. Das Selbst (atma) ist das alleinige und einzige Geliebte für die Menschheit. Fühlt, dass es sogar liebenswerter ist als jedes Objekt hier und im Jenseits – das ist wahre Verehrung Gottes. So lehren es die Veden. Die Veden lehren nicht die Akzeptanz eines Bündels Furcht einflößender Richtlinien und Einschränkungen, sie halten nicht vor einem Gefängnis an, in dem man eingesperrt hinter Gittern von Ursache und Wirkung ist. Sie lehren, dass es den Einen gibt, welcher der uneingeschränkte Herrscher ist und der hinter allen Richtlinien und Einschränkungen steht: der Eine, welcher der Kern jedes Objektes, jeder Energieeinheit, jedes Teilchens oder Atoms ist und welcher der Eine ist, unter dessen Anweisungen allein die fünf Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde agieren. Liebt diesen Einen, verehrt ihn, sagen die Veden! Das ist die großartige Philosophie der Liebe, so wie sie in den Veden geschrieben steht. Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2018 – MAHASHIVARATRI

Die Natur des Menschen ist eine Mischung aus progressiven und regressiven Charakteristika. Man muss dieses erkennen und die progressiven zu fördern und Letztere auszuschließen. Der Wille zum Verzicht, Teilen und Aufgeben ist eine wertvolle Tugend. Neugier, die Sehnsucht nach Erkenntnis, ist eine weitere Eigenschaft, die benutzt werden muss, um die Wirklichkeit zu erkennen, die als vielseitig und flüchtig erscheint. Dieses Wissen kann nur erlangt werden, wenn das Bewusstsein durch die Gnade Gottes gereinigt ist. Heilige Tage wie Shivarathri sind nur gekennzeichnet, um eurem Geist (mind) die Pflicht zum Fasten der Sinne und Wachsein eurer Intelligenz einzuprägen und euch von verunreinigenden Impulsen und Neigungen fernzuhalten. Sogar der Gedanke, dass ihr nicht von den verrichteten Gebeten (puja) und Kontemplation (japa) profitiertet, sollte euren Glauben nicht verunreinigen. Das Festhalten an spirituellen Übungen ist eure Pflicht, euer innerstes Verlangen und eure wahre Aktivität. Überlasst alles andere dem Willen Gottes. Das muss euer Beschluss am Heiligen Shivarathri sein. Sathya Sai, 29. Februar 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2018

Kein Lebewesen, außer dem Menschen, wurde mit Intelligenz und Unterscheidungsfähigkeit ausgestattet. Der Mensch wurde zu dieser Stufe erhöht, damit er das Göttliche Selbst (atman) schaut. Deshalb wird die Menschheit als ‚Krone der Schöpfung‘ bezeichnet und verkünden die Schriften (shastra), dass die Wahrscheinlichkeit als Mensch geboren zu werden ein seltener Glücksfall ist. Die Menschen haben die notwendige Qualifikation, um die Ursache der Schöpfung zu erforschen; sie haben das Verlangen und die Fähigkeit dazu. Viele großartige Menschen haben ihre Intelligenz darauf gerichtet, den allgegenwärtigen Gott (atman) zu entdecken, und haben es geschafft, das Göttliche Prinzip zu schauen. Doch unter Millionen von Menschen im Universum waren nur wenige in der Lage, das Universelle Selbst (atman) oder das Selbst in allen zu schauen. Der Sinn und Zweck des Lebens ist das Erreichen des Höchsten Göttlichen (atman). Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2018

Es ist gut, Gott mit dem Ziel zu lieben und zu verehren, sich wertvolle Früchte für jetzt oder die Zukunft zu verdienen. Aber da es nichts gibt, das wertvoller als Gott ist, raten uns die Veden, Gott ohne einen Hauch von Verlangen im Geiste (mind) zu lieben. Liebt, um der Liebe willen. Liebt Gott allein, denn, was auch immer Er euch geben kann, ist nicht weniger oder mehr, als Sich Selbst. Liebt Ihn allein ohne Wünsche und Verlangen. Einmal, von Kummer überwältigt, fragte Draupadi Dharmaraja, während sie im Exil weilten: „Herr, ihr seid ohne Zweifel der Beste unter denen, die unbeirrt und standhaft der Rechtschaffenheit (dharma) folgen. Wie konnte es sein, dass solch ein Unheil über dich gekommen ist?“ Dharmaraja antwortete: „Schau dir die Gebirgskette des Himalaya an. Schau wie überwältigend, glorreich, wunderschön und außergewöhnlich sie ist! Sie ist eine so prächtige Erscheinung, sodass ich sie grenzenlos liebe. Diese Gebirgskette wird mir nichts gewähren, aber es ist mein Wesen, das Schöne und Außergewöhnliche zu lieben. Die Verkörperung der außergewöhnlichen Schönheit ist Gott. Er ist die einzige Wesenheit, die es wert ist, geliebt zu werden. Deshalb liebe ich Ihn und wünsche mir keinerlei Vorteile von Ihm, werde um keine Gunst oder Gefälligkeit bitten. Möge Er mich dort sein lassen, wo Er mich haben will. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist Seine Liebe, Draupadi!“ Aus: Sathya Sai Vahini, Kapitel 1, Die höchste Wirklichkeit  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2018

Den meisten Menschen fehlt es an Liebe und auch an Glückseligkeit. Wenn die Menschen Gruppen bilden, die widersprüchliche Einstellungen haben, um sich gegenseitig zu vernichten, wie kann dann Freude und Friede in ihnen sein? Mythen aus alten Zeiten sprechen von Vernichtungskriegen zwischen Göttern und Dämonen und zwischen Menschen und Dämonen (rakshasa). Aber heute verzeichnet die Geschichte Kriege zwischen Dämonen, die sich selbst als ‚Mensch‘ bezeichnen. Warum ist das so?  Das geschieht, weil ihre Liebe auf selbstsüchtige Ziele ausgerichtet sind. Entsagung und Wohltätigkeit wird ausgeführt, um sich selbst zu verherrlichen. Die Menschen arbeiten nur im Sozialdienst, um für sich zu werben. Wie kann der süße Inhalt genossen werden, wenn die Flasche fest durch zwei Korken verschlossen ist: den Korken aus Pomp und dem aus persönlicher Zurschaustellung? Entfernt diese Korken durch den Korkenzieher der Selbstlosigkeit. Selbstlose Liebe schließt Verständnis und infolgedessen Mitgefühl und Anteilnahme ein. Diese werden göttliche Glückseligkeit (ananda) schenken. Um das Gefühl von Glück, Friede und Freude zu erfahren, müsst ihr die euch innewohnenden Tugenden der Liebe und Opferbereitschaft aus euch herausfließen lassen und dadurch euer Leben heiligen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 29. Februar 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2018

Welchen Wert hat es, die Upanischaden und die Bhagavad Gita zu studieren, wenn daraus keine Transformation in euren Gedanken oder eurer Lebensweise resultiert? Überprüft, wohin euch eure spirituellen Übungen führen. Es muss ein Verlangen in euch sein, euch zu ändern und euch auf eine höhere Bewusstseinsstufe hin zu entwickeln. In Wirklichkeit sind alle Verkörperungen von Wahrheit-Bewusstsein-Glückseligkeit (Sat-chit-ananda)!  Euer wirkliches ‚Ich‘ existiert in allen drei Phasen: der Wachphase, der Traumphase und der Phase des Tiefschlafes. In der Traumphase und im Tiefschlaf seid ihr euch jedoch nicht eures Körpers bewusst. Das, was existiert, das Seiende, unterzieht sich in allen drei Phasen keiner Veränderung. Ihr müsst versuchen, das Wesen dieses ‚Ich‘ zu verstehen. Ihr mögt diesen Versuch als extrem schwierig ansehen, aber wenn ihr den hingebungsvollen, festen Willen und Durchhaltevermögen habt, wird es ganz leicht sein. Nichts in der Welt ist leichter der spirituelle Weg. Aber wenn ihr dabei keine Ernsthaftigkeit habt, erscheint es schwer. Deshalb erklärt die Bhagavad Gita: Shraddhavan labhate Jnanam – Der ernsthafte Aspirant erlangt die Höchste Weisheit! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 16. Februar 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2018

Strahlender als die Sonne, weißer und reiner als der Schnee, feinstofflicher als der Äther im Weltenraum – das Höchste Göttliche (paramatma) wohnt in allem. Das Göttliche durchdringt den gesamten Kosmos, strahlt in jedem Atom. Ihr seid in diesem Göttlichen (brahman) und dieses Göttliche ist in euch.  Ihr seid dieses Brahman und dieses Brahman seid ihr! Gibt es eine größere Wahrheit, die Ich euch mitteilen könnte? Die erste Aufgabe, die Ich euch stelle ist die, das Bewusstsein der in euch wohnenden Göttlichkeit zu entwickeln. Die nächste Aufgabe ist die, dass ihr die innewohnende Göttlichkeit, die in euch ist, ebenso in allen anderen erkennt. Ihr müsst erkennen, dass der Schleier oder die Barriere, welche anscheinend Gott von anderen trennt, aus der Täuschung geboren ist, und es muss jedwede Anstrengung unternommen werden, ihn zu entfernen. Nur dann wird es möglich sein, die Einheit aller lebenden Dinge zu erfahren.  Das ist, was die Srutis oder Veden verkünden:   Aham eva idam Sarvam – Ich bin gewiss all dieses! Ansprache von Sathya Sai,16. Februar 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2018

Liebe ist lebensnotwendig und göttlich. Um eine Handlung angemessen Gott darbringen und Seine Gnade erlangen zu können, muss sie rein sein und eine Manifestation selbstloser Liebe. Behütet Liebe, dass sie nicht durch Böses vergiftet wird. Bemüht euch Liebe zu kultivieren, die frei von Hass und Vorurteilen aller Art ist. Die Wurzeln aller Religionen, das Wesen aller Schriften, das Zusammentreffen aller Straßen und die Inspiration aller Individuen ist das Prinzip der Liebe (prema). Es ist die stabilste Grundlage für die Lebens-Mission des Menschen. Es ist das Licht, das Weltfrieden und Wohlergehen für die Welt sicherstellt. Erfüllt jedes eurer Worte und jede eurer Handlungen mit Liebe. Das Wort aus eurem Munde darf nicht wie ein Messer zustechen, noch wie ein Pfeil verletzen oder wie ein Hammer zuschlagen. Eure Worte müssen ein Fundament aus süßem Nektar sein, ein Beistand von tröstender vedischer Weisheit und ein sanfter Pfad bedeckt mit Blüten; sie müssen Friede und Freude ausschütten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2018

Lord Dakshinamurthy ging allein am breiten Meeresufer spazieren, tief in Meditation versunken. Er sah in der Ferne einen kleinen, trockenen Zweig auf der Krone einer Welle schwimmen. Er wurde von einer Welle an die andere Welle weitergegeben, vom Gipfel der Welle bis ins Wellental, bis er schließlich auf den Sand ans Ufer geworfen wurde. Er war über den Egoismus des Meers erstaunt, das nicht einmal einem kleinen Zweig Asyl gewähren wollte. Das Meer spürte dies und erklärte mit Worten, die Lord Dakshinamurthy verstehen konnte: „Ich besitze weder Egoismus noch Wut. Es ist nur die Pflicht der Selbsterhaltung. Ich sollte nicht dem kleinsten Makel erlauben, meine Erhabenheit und Herrlichkeit zu verunstalten. Wenn ich dem Zweig erlaube, meine Erhabenheit zu beeinträchtigen, wird dieses der erste Schritt meines Untergangs sein.“ Darauf lächelte Lord Dakshinamurthy bewundernd über die Wachsamkeit des mächtigen Meeres. Er stufte diese Begebenheit als eine großartige Lektion in spiritueller Bemühung ein. Der kleinste Zweig von Verlangen, wenn er auf den Geist (mind) fällt, muss sofort aus dem reinen Wasser entfernt und entsorgt werden. Das war die zu lernende Lektion. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2018

Eine Disziplin, die jeder von euch beachten muss, ist die Kontrolle der Sinne. Gebt ihr euren Sinnen freie Zügel, werden sie euch ins Unheil stürzen. Bildung muss euch zum König eurer Talente machen, die euch als Werkzeuge für das Erlangen von Wissen dienen. Das Auge, das Ohr und die Zunge sind wilde Pferde. Lernt die Kunst der Meditation (dhyana), die die Sinne kontrollieren hilft und den Willen nach Innen lenkt, damit ihr Meister über eure Gefühle und Emotionen werdet. Ihr müsst auch lernen, wie man sich frei macht von Hass, Bosheit, Habgier, Wut, Angst und Sorge, Stolz und anderen Hindernissen, die euch den Weg zum inneren Frieden versperren. Es genügt nicht, wenn euer Haushaltsbudget ausgeglichen ist, sondern ihr müsst die Kunst erlernen, eure Sichtweise auf das Leben auszugleichen; unbeeinträchtigt von Triumph und Problemen, Gewinn oder Verlust, Sieg oder Niederlage. Dieses Gleichgewicht kann nur durch Vertrauen und Glaube an den innewohnenden Gott erlangt werden. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2018

Ein Heim muss von Liebe erfüllt sein, mit der Opferbereitschaft, die Liebe mit sich bringt, mit der Freude, die Liebe ausstrahlt, und dem Frieden, den Liebe verleiht. Keine Ziegel- und Mörtelstruktur, in der Eltern und Kinder ihr Leben verbringen, kann ein Zuhause sein, wenn die Kinder sich nicht danach sehnen und die Eltern darin keinen Frieden finden. Das Heim ist der Tempel, wo die Familie, von der jedes Mitglied ein sich bewegender Tempel ist, aufgezogen und ernährt wird. Die Mutter ist die Hohepriesterin dieses Hauses Gottes. Demut ist der Weihrauch, mit dem das Haus erfüllt ist. Ehrerbietung ist die Lampe, die mit dem Öl der Liebe und dem Docht des Glaubens angezündet wird. Verbringt eure Lebensjahre mit dieser Hingabe und Anbetung in dem Zuhause, in dem ihr lebt. Ich segne euch, damit sich durch euren Glauben und eure Stärke eure Hingabe und Bemühung vermehren möge. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2018

Heutzutage tragen alle Damen und Herren das geläufige Accessoire, Spiegel und Kamm, in ihrer Tasche. Ihr befürchtet, dass euer Charm gefährdet ist, wenn euer Haar etwas unordentlich ist oder wenn man auf eurem Gesicht stellenweise das Puder sehen kann. Ihr versucht dann, diese Eindrücke sofort zu korrigieren. Während ihr so sehr über euren sich schnell verschlechternden Charm besorgt seid, wieviel mehr solltet ihr darüber besorgt sein, dass der Staub des Neides und Hasses und die Flecken von Arroganz und Bosheit euer Herz und euren Geist (mind) entweihen? Kauf euch doch auch noch einen Kamm und Spiegel dafür! Benutzt den Spiegel der Hingabe (bhakti), der beurteilt, ob euer Herz und Geist sauber und strahlend sind. Der Kamm der Weisheit (jnana), den ihr durch Unterscheidungsvermögen verdient habt, löst Probleme und Knoten und ermöglicht es euch, eure Gefühle und Emotionen, die wild in alle Richtungen auseinanderdriften, zu kontrollieren und in die richtige Bahn zu lenken.  Was ihr auch macht, wo ihr auch seid, erinnert euch daran, dass Ich mit euch und in euch bin. Das wird euch vor Arroganz und Fehlern retten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2018

Die menschliche Geburt ist das edelste, das Endergebnis unzähliger Zeitalter eurer eigenen fortschreitenden Evolution. Fragt euch dies: Strebt ihr wirklich bewusst danach, diesem kostbaren von euch errungenen Geschenk gerecht zu werden? Macht von nun ab jeden Tag zu einem fortwährenden Opfer der Liebe; wie eine Öllampe, die sich verzehrt in der Erleuchtung ihrer Umgebung. Tragt das unsichtbare Abzeichen eines Gottesverehrers allezeit und an allen Orten. Beugt den Körper, verfeinert die Sinne, beendet den Mind – das ist der Prozess, den Status „Kind der Unsterblichkeit“ zu erhalten, den die Upanischaden euch reserviert haben. Gott ist die Verkörperung der Süße. Erreicht Ihn, indem ihr Ihm die Süße opfert, mit der Er euch ausgestattet hat. Zerquetscht das Zuckerrohr in der Mühle des Dienens, koche es in dem Kessel der Reue, entziehe ihm alle Farbe sinnlichen Verlangens und opfere Ihm den kristallisierten Zucker mitfühlender Liebe. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni, 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2018

Opfergeist ist die grundlegende Voraussetzung für jeden Dienenden (sevak). Ohne die Inspiration durch Opferbereitschaft wird euer Dienst (seva) Heuchelei, ein hohles Ritual. Ihr tragt das Tuch des Dienenden (sevadal), nur um es schon bald wieder abzulegen! Wenn ihr das Tuch abgelegt habt, fühlt ihr euch von der Verpflichtung erlöst, zu lieben und zu dienen. Indem ihr dies macht, spielt ihr nur eine kurzzeitige Rolle in einem Schauspiel, nämlich das Anlegen und Abnehmen eines Tuches. Verinnerlicht den Opfergeist tief und klar in eurem Herzen. Gott ist Liebe und kann nur durch das Fördern und Praktizieren von Liebe erreicht werden. Er kann nicht durch einen Trick eingefangen werden; er schenkt nur Gnade, wenn seine Befehle befolgt werden – der Befehl, alle zu lieben und allen zu dienen. Tut ihr dies, dient ihr euch selbst am meisten – euch selbst, den ihr am meisten liebt! Denn Gottes Gnade umfängt euch dann und ihr werdet über alle anderen gemachten Erfahrungen hinaus gestärkt. Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2018

Die Menschen sind sich nicht bewusst, dass Zeit, die durch Dienen geheiligt wird, sowohl sie als auch jene, denen sie dienen, reich belohnt. Nicht alle Handlungen des Dienens sind gleich geheiligt und bringen nicht denselben Nutzen hervor. Wenn der Dienst von Machthungrigen oder aus gezwungenem und imitierendem Streben ausgeführt wird, bringt er mehr Schaden als Gutes hervor. Selbsterhöhung, Konkurrenz und Zurschaustellung sind Motive, welche die heilige spirituelle Übung (sadhana) des Dienens beschmutzen. Der Kandidat für diese spirituelle Aktivität muss Egoismus (ahamkara), Exhibitionismus (adambara) und Begünstigung (abhimana) meiden. Vor der Aufnahme eines Projektes des Dienens muss man nach innen schauen und prüfen, ob das Herz voller Liebe, Demut und Mitgefühl ist, ob der Kopf das intelligente Verstehen und Wissen um das Problem und seiner Lösung hat, ob die Hände eifrig sind, die heilende Berührung darzubringen, und ob man freudig Zeit, Energie und Fähigkeiten bereitstellen und teilen kann, um anderen in schlimmer Not zu helfen. Sathya Sai, 21. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2018

Ihr mögt einem Land angehören, ein Alter haben und eine Position einnehmen, aber am wichtigsten sind euer Charakter und Disziplin. Es gibt keinen Unterschied im Verhaltenskodex für einen Inder, Amerikaner, Deutschen oder Russen. Ihr alle seid zuerst einmal Menschen und gehört zur Kaste der Menschheit, Religion der Liebe und Sprache des Herzens. Wenn ihr diese Wahrheit erkennt, ist es einerlei welchem Land ihr angehört. Wenn ihr im goldenen Alter der Jugend seid, solltet ihr euren Charakter als wahres Leben beschützen. Im Altertum hielten junge Männer und Frauen an den Prinzipien von Charakter fest und hatten somit einen guten Ruf. Der Sämling muss sorgsam gepflegt werden, damit er auf rechte Weise zu einem mächtigen Baum heranwachsen und den Menschen gut dienen kann. Wenn ihr wollt, dass man sich an euch erinnert, dann führt euren Charakter. Wenn ihr von jetzt an einen guten Charakter wahrt, werden eure Nachkommen, die Gemeinschaft, in der ihr lebt, und alle Länder im Großen und Ganzen in Wohlstand leben. Sathya Sai, 19. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2018

Jede Arbeit, die in der Welt mit der Haltung der Liebe getan wird, ist ein Erfolg. Dem Herzen ohne Liebe ist es bestimmt, das Paradies der Schlechten zu sein. Was ihr auch tut, tut es mit Liebe. Die Gopis beteten: „O Krishna, spiel deine süße Flöte und säe den Samen der Liebe in die Wüste liebloser Herzen. Lass den Regen der Liebe auf die Erde fallen und den Fluss der Liebe beständig fließen.“ Beginnt deshalb den Tag mit Liebe, verbringt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe – das ist der Weg zu Gott. Ihr lest täglich solch heilige und inspirierende Zitate und seht sie an der Tafel. Aber prägen Sie sich eurem Herzen ein? Kann euer Hunger gestillt werden, indem ihr bloß den Namen vieler verschiedener Süßigkeiten lest? Ebenso wird euer Geist nicht gereinigt, indem ihr bloß heilige Zitate lest oder hört. Praktiziert und erfahrt die Ergebnisse! Sathya Sai, 22. November 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2018

Ihr werdet in die Gesellschaft geboren, wachst in der Gesellschaft auf und erwerbt euch einen Namen und Ruf in der Gesellschaft. Ihr lernt viele Fertigkeiten und entwickelt Intelligenz in der Gesellschaft, und dadurch erlangt ihr die Reputation, intelligent zu sein. Ihr habt all diese kostbaren Geschenke von der Gesellschaft erhalten. Hat einer von euch jungen Männern und Frauen je daran gedacht, der Gesellschaft, von der ihr Ruf und Ruhm erhalten habt, zu danken? Welchen Dienst erweist ihr der Gesellschaft als Gegenleistung für all das erhaltene Gute? Wie drückt ihr eure Dankbarkeit gegenüber der Gesellschaft aus? Stellt Euch diese Fragen, und ihr bekommt vordergründige Antworten. Undankbarkeit ist nicht richtig. Jeder muss die Eigenschaft der Dankbarkeit besitzen. Als Nutznießer muss man Dankbarkeit zeigen. Als Ausdruck der eigenen Dankbarkeit sollte man der Gesellschaft selbstlosen Dienst erweisen; das ist für alle die wichtigste Pflicht. Sathya Sai, 16. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2018

Das Leben ist voller Sorgen. Sie scheinen in einer endlosen Prozession zu kommen, nicht wahr? Wenn ihr Gott anbetet, solltet ihr sicherstellen, dass ihr vollkommenen Glauben in ihn setzt. Welchen Sinn hat Anbetung ohne Glauben? Allein der Glaube bringt euch jenseits der Sorgen. Was bereitet keine Angst? Die Geburt ist eine Sorge und ebenso die Existenz; das Familienleben ist eine Sorge, der Tod ist eine Sorge, die Kindheit ist eine Sorge und ebenso das Alter, Leben ist eine Sorge, die Arbeit ist eine Sorge, Leid verursacht Sorgen und auch Freude und so weiter. Sorgen, Sorgen, Sorgen die ganze Zeit! In dieser Welt entstehen gewiss Schwierigkeiten, aber ihr müsst lernen, über Sorgen hinauszuwachsen. Das ist nur mit Duldsamkeit (kshama) möglich. Heißt Schwierigkeiten mit einem Lächeln willkommen und sagt: „Komm, mein Freund, du bist der Überbringer von Freude!“ Wenn ihr voller Duldsamkeit seid, werdet ihr glückselig sein und alles im Leben erreichen! Sathya Sai, 2. Oktober 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2018

Durch Gedanken und Ideen – Samkalpa – manifestiert sich die gesamte Schöpfung. Wie der Samkalpa, so ist das menschliche Leben. Das Leben selbst ist ein Wechselspiel des Samkalpas; er hat Leben und ist sehr machtvoll. Es gibt zwei Arten von Samkalpa – schmutzige und reine. Gedanken und Gefühle hängen mit heiligen Aktivitäten zusammen. Den Armen helfen, spirituelle Wahrheiten und die göttliche Natur Gottes kontemplieren sind Beispiele eines reinen Samkalpas. Die Gedanken, die Dienst ohne Selbstsucht und persönliche Gewinne tun lassen und die das Wohl der Nation als das eigene Wohl betrachten lassen, sind edle Samkalpas. Eifersucht, die aufsteigt, wenn man sieht, wie andere erfolgreich sind, und das Tun von Dingen, die ihr Glück mindern, das Fokussieren auf das Schlechte in anderen und das Kritisieren sind schmutzige Samkalpas . Die Weisen von einst wurden, obwohl sie anfangs gewöhnliche Menschen waren, durch ihren heiligen Samkalpa in große Weise transformiert. Es war ein solcher Samkalpa, der den Dieb Ratnakara in den Maharishi Valmiki transformierte. Sathya Sai, 2. Oktober 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2018

Man sagt, dass Yama, der Gott des Todes, das Leben eines jeden nimmt, indem er ein Seil benutzt, das Yama-Pasa genannt wird. Was ist das Seil, das eines jeden Leben nimmt? Anhaftung und Selbstsucht sind die Seile, die jedem das Ende bringen! Gott erschafft Freude und Schmerz nicht von irgendwoher! Der Gedanke, dass wir wegen anderer oder äußerer Faktoren Schwierigkeiten oder Glück erführen, ist nicht korrekt! Wir verursachen unser eigenes Glück oder Leid selbst. Wenn wir das erkennen, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Wenn wir voll reiner Liebe sind, werden wir furchtlos sein. Wo Sünde ist, da wird es Furcht geben. Gebt also falschen Taten niemals Raum. Wie gering eure verrichtete Arbeit auch sein mag, unterscheidet zuerst, ob sie gut oder schlecht ist. Nehmt euch Zeit, seid niemals in Eile. Eile erzeugt Verschwendung. Verschwendung erzeugt Sorgen. Seid also niemals in Eile. Seid friedvoll, was auch geschieht. Betet zu Gott und fördert die Liebe zu Gott. Diese Liebe ist der göttliche Nektar, der alle Sorgen beseitigt. Sathya Sai, 20. Juni 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2018

Viele verschieben ihre spirituellen Übungen (sadhana) aufs Alter. Das ist falsch. Verdient euch die unschätzbare Belohnung solange ihr jung und geistig frisch seid. Es ist niemals zu früh, um zu beginnen. Die Zunge, die Augen, die Ohren, die Hände und der Geist sollten von Kindheit an trainiert werden, das Böse zu meiden. Wenn sie rein und heilig gehalten werden, verdient ihr euch die Gnade Gottes. Wenn das Fleisch euch zur Falschheit drängt, ergebt euch nicht, sondern bleibt gefestigt. Wenn der Einzelne stark und standhaft ist, dann ist die Familie erfolgreich. Wenn die Familie erfolgreich ist, dann ist die Gemeinde glücklich. Wenn die Gemeinde glücklich ist, dann ist das Land sicher und stark. Wenn die Länder sicher und stark sind, dann ist die Welt voller Demut und Ehrerbietung, Wohltätigkeit und Frieden. Lobpreist die Herrlichkeit Gottes laut und ladet die Atmosphäre mit göttlicher Verehrung auf. Die Wolken werden diese heiligen Schwingungen durch Regen auf die Felder fallen lassen, dieser wird die Saat nähren und die Nahrung reinigen und heiligen. Der Mensch, der diese Nahrung zu sich nimmt, wird das Verlangen nach Gott in sich spüren. Das ist die Entwicklungskette, und deshalb der Grund, warum ich auf dem Gruppensingen des Gottesnamens bestehe. Sathya Sai, 8. Juli 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2018

Gott ist die Quelle aller Liebe. Liebt die Welt als das Gewand Gottes – nicht mehr und nicht weniger! Durch Liebe könnt ihr mit dem Ozean der göttlichen Liebe eins werden. Liebe heilt Engherzigkeit, Hass und Kummer. Liebe löst Bindungen und rettet den Menschen von der Pein geboren zu werden und zu sterben. Durch die Augen der Liebe gesehen sind alle Wesen wunderschön, alle Handlungen sind hingebungsvoll und alle Gedanken unschuldig. Ihr seid alle Gefäße voll der Göttlichen Liebe. Gebt diese Liebe in Fülle weiter und lasst sie unermessliche Weiten erreichen. Gebt dieser Liebe durch den Dienst am Nächsten, durch Worte der Sympathie und Gedanken des Mitgefühls Ausdruck. Wenn ihr vom Schlaf erwacht, wisst ihr, dass der Traum, den ihr gerade geträumt habt, nur wenige Minuten andauerte, obwohl die Kette der Ereignisse Jahre umfasste. Ebenso wird dieses Leben als vorübergehende Episode erscheinen, wenn ihr nach diesem kurzen „Traum des Lebens“ zu universeller Weisheit erwacht. Seid deshalb immer voller Freude, damit, wenn der Tod euch ruft, ihr mit einem Lachen und nicht in Leid versunken gehen könnt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2018

Gott hat Millionen Namen. Glaubt, dass alle Namen, in allen Sprachen und alle Formen, die der Mensch sich vorstellen kann, den Einen und Einzigen Gott kennzeichnen;  dass alle Herzen durch den Einen und Einzigen Gott motiviert werden; dass alle Glaubensrichtungen den Einen und Einzigen Gott verherrlichen und dass Seine Anbetung am besten durch Liebe geschieht. Pflegt die Einstellung, dass alle und alles Eins ist (eka-bhava), dass Einheit ist zwischen Menschen aller Herkunft, aller Länder und allen Kontinenten.  Das ist die Botschaft der Liebe, die Ich bringe. Das ist die Botschaft, die Ich Mir wünsche, dass ihr sie euch zu Herzen nehmt. Hegt und pflegt die Liebe, lebt in der Liebe und verbreitet sie. Das ist die spirituelle Übung, die euch den größten Gewinn einbringen wird. Wenn ihr den Namen Gottes rezitiert, ihr euch währenddessen Seine Erhabenheit vorstellt, Sein Mitgefühl, Seine Herrlichkeit Seinen Glanz und Seine Gegenwart, dann wird Liebe in euch wachsen. Ihre Wurzeln werden tiefer und tiefer in euch eindringen, ihre Zweige breiten sich weiter und weiter aus und schenken kühlende Zuflucht für Freunde und Feinde und für jedermann. Entwickelt Liebe und gebt sie in Fülle weiter. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 4. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2018

Der mit Fähigkeiten ausgestattete und für große Abenteuer geeignete menschliche Körper ist ein Geschenk Gottes für euch. Benutzt ihn als Floß, um das niemals ruhige Meer der Veränderung (samsara), das zwischen Geburt und Tod, Bindung und Befreiung liegt, zu überqueren. Erwacht zu diese vorrangigen Pflicht, solange eure physischen und mentalen Fähigkeiten stark und euer Unterscheidungsvermögen scharf ist. Verschiebt die Fahrt auf dem Floß nicht, denn es kann schon bald mit Krankheit beladen sein und all eure gesamte Aufmerksamkeit muss dann seiner Instandhaltung zugewandt werden. Denkt an die unvergleichliche Freude, die in euch aufkommen wird, wenn ihr das Ufer der Befreiung erreicht habt! Fahrt vorsichtig über das tobende Wasser des weltlichen Lebens, seid Zeuge. Verlangt nicht nach der Frucht eurer Handlungen und überlasst die Konsequenzen allen Handelns Gottes Willen. Er ist der Handelnde und ihr seid sein Werkzeug. Haltet spirituelle Disziplin ein und seid nicht von Niederlage oder Sieg beeinflusst. Festigt euch in unerschütterlichem Frieden. Sathya Sai, 4 Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2018

Himmlische Sphären erneuern sich und zerfallen ständig. Die Zeit ist flüchtig. Zeitalter folgt auf Zeitalter und Ära auf Ära. Körper, die geboren wurden, wachsen, altern und enden. Aber das Sehnen nach dem Heiligen des Lebens durch gute Arbeit und gute Gedanken ist nirgendwo erkennbar. Der Duft von ernsthaft ausgeführten spirituellen Übungen (sadhana) ist gegenwärtig nirgends zu finden. Durch den Prozess des Loslassens kann Großartiges erreicht werden. Entwickelt dieses Loslassen, und Gott wird sich fest an euch binden. Die Vergangenheit kann nicht zurückgeholt werden. Jene Tage sind vergangen. Aber das Morgen kommt. Beschließt, es durch Liebe, Dienen und Sadhana zu heiligen. Liebt, verehrt und dient dem Allmächtigen Herrn (sarveshwara), welcher der ganzen Menschheit innewohnt, und erkennt ihn dadurch. Das ist höchstes Sadhana. Dient jedem Wesen als Gott. Gebt den Hungrigen Nahrung – Nahrung, die das Geschenk von Göttin Natur ist. Gebt diese Nahrung in Liebe und Demut mit der Süße des Namens Gottes. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JANUAR 2018

Das Leben ist ein Intervall zwischen Geburt und Tod, eine Prozession zum Grab, die genau zum Zeitpunkt der Geburt beginnt. Die Tiger lauern im Busch am Rande des Dschungelpfads. Haben sie ihre Beute entdeckt, machen sie im richtigen Moment einen Satz und schleppen sie zu ihrem Versteck. So wie der Tiger lauert auch der Tod auf jedes Wesen. Er schleicht auf leisen Pfoten hinter jedem her, und wenn die Stunde geschlagen hat, springt er hervor und durchtrennt die Lebensschnur. Habt Gott als euer Licht auf dieser schwierigen Lebensreise, dann werdet ihr euer Ziel sicher und beschützt erreichen. Beschließt noch heute, die spirituelle Übung der Rezitation des Namens eurer erwählten Gottheit zu praktizieren. Heißt die Angewohnheit willkommen, die Epen zu lesen, so wie ihr wirksame Heilmittel willkommen heißt! Sie heilen die tiefwurzelnden Krankheiten des Geistes (mind)! Nehmt Mantras als Medizin, um die Phobien des Geistes, die Unfähigkeit der inneren Sinne und die Unvollkommenheit des inneren Bewusstseins zu heilen. Sie klären eure Sichtweise, machen euch stark und beständig auf dem Weg zu Gott. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JANUAR 2018

Wenn ihr Gott schauen wollt, solltet ihr fest daran glauben, dass ihr nicht der Körper seid. Es ist eine Illusion, sich mit dem Körper zu identifizieren. Alles, was ihr außen seht, ist nichts anderes als eine Widerspiegelung und nicht die Wirklichkeit. Was ihr auch seht und wem ihr auch begegnet, betrachtet alles und jeden als Manifestation des Göttlichen. Gebt Differenzen zwischen ‚ich‘ und ‚du‘ keinen Raum. Alles in Gottes Schöpfung ist Reaktion, Reflektion und Resonanz, wohin ihr auch seht. Ihr schaut in einen Spiegel und sagt, ihr wäret im Spiegel. Tatsächlich seid ihr nicht im Spiegel. Nur die Reflektion erscheint im Spiegel. Wenn ihr hinter einem Berg steht und ‚Hallo‘ ruft, werdet ihr sogleich einen Ruf in derselben Intensität hören. Tatsächlich ist es eure eigene Stimme, nicht die eines anderen. Was immer ihr außen seht, ist die Widerspiegelung eures inneren Seins. Sathya Sai, 21. März 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2018

  Entwickelt die Eigenschaft der Liebe. Hasst niemanden und entwickelt den Glauben, dass alles, was auch geschieht, gut für euch ist. Wenn ihr Schwierigkeiten und Leid begegnet, seid ihr allein dafür verantwortlich. Respektiert andere. Das allein wird euch beschützen. Wenn ihr dagegen jemanden beleidigt, wird diese Handlung euch bestrafen. Freud und Leid sind Ergebnisse eures eigenen Tuns. Eure Verdienste und Sünden folgen euch wie Schatten. Die Menschen halten anderen gern Predigten, aber befolgen selbst nicht ihre eigenen Grundsätze. Welchen Wert haben solche Belehrungen? All das ist Betrug. Die Lehren, die ihr lest oder hört, können euch niemals helfen, wenn ihr sie nicht auch in die Praxis umsetzt. Helft euren Mitmenschen zumindest ein wenig. Das allein wird euch helfen. Beschuldigt andere nicht für die Schwierigkeiten, die euch begegnen. Beschimpft andere niemals. Liebt alle. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2018

  Sankranti schenkt Tieren und Vögeln, der Natur und allen, vom Bauern bis zum König, unermessliche Freude. Sankranti kennzeichnet den Beginn der heiligen Zeit Uttarayana (der Bewegung der Sonne nach Norden). Die Namen unterscheiden sich, aber dieses Fest wird mit großer Freude von allen ungeachtet der Staatszugehörigkeit, Religion und Nationalität zelebriert. Auch ihr sollt die Ankunft des reichen Monats Pushya willkommen heißen und Sankranti in seinem ursprünglichen Geist feiern, indem ihr eure innere Freude manifestiert und sie mit anderen teilt. Das Wort ‚kranti‘ bedeutet Veränderung. Es meint einen Wandel von Elend zu Glück, von Unruhe zu Frieden und von Schmerz zu Freude. Glück kann nicht auf dem Markt gekauft und auf weltliche Weise erlangt werden. Es sollte sich aus dem Inneren heraus offenbaren. „Beginnt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott.“ Wenn ihr das praktiziert, seid ihr immer glücklich und werdet von Kummer und Schwierigkeiten nicht beeinträchtigt. Sathya Sai, 14. Januar 2005  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JANUAR 2018

  Die Menschen feiern das Sankrantifest heute nicht mehr in seinem wahren Geist. Sie beschränken es auf die Ausführung von Ritualen, aber ohne Reinheit und Heiligkeit. In der Vergangenheit wurde das Sankrantifest als das wichtigste angesehen. Es ist der Tag, an dem der Bauer seine Ernte einholt, die Armen speist und glücklich ist. Vedische Gelehrte stehen in den frühen Morgenstunden (brahmamuhurta) auf und rezitieren vedische Mantras, die das Herz eines jeden reinigen. Dieses Fest hat auch eine besondere Bedeutung für die Haushälter. Sie laden die neu Vermählten (Schwiegersohn oder Schwiegertochter) in ihr Haus ein, schenken ihnen neue Kleider und verteilen an alle Süßigkeiten und süßen Reispudding, was den gesamten Haushalt mit Freude erfüllt. Kühle Brisen, lieblicher Vogelgesang und die süße Zuckerrohrernte kündigen Sankranti an. Das Fest schenkt den Bauern, Haushältern, Priestern und Kindern viel Freude und verheißt großes Glück. Es muss Enttäuschung und Verzweiflung verjagen und jedes Herz mit Hoffnung und Enthusiasmus anfüllen. Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JANUAR 2018

Der Mensch spricht heute harsche Worte, welche die Gefühle anderer verletzen. Ihr investiert Zeit in Handlungen, die ich euch schließlich ruinieren, wenn ihr Unangemessenes seht, schlechtem Reden zuhört und euch in unheiligen Aktivitäten ergeht. Ihr müsst eure Sinne in heiliger Weise nutzen, um euch vollkommener Gesundheit zu erfreuen. Ob ihr arm seid oder ein Millionär, ihr Geld habt oder nicht, Gott hat jeden von euch mit fünf Sinnen und einem Herzen (hridaya) ausgestattet. Nutzt sie auf rechte Weise und heiligt euer Leben. Das Herz voll Mitgefühl (daya) ist Hridaya. Ihr werdet, wie ihr denkt (yad bhavam tad bhavati). Ihr solltet eure Sinne für den Dienst an anderen nutzen, um sie zu heiligen. Wenn ihr keine Aktivitäten des Dienens unternehmen könnt, solltet ihr wenigstens sanft und liebevoll sprechen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Sathya Sai, 19. Januar 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2018

Dienst an seinen Mitmenschen sollte die wichtigste Aktivität des Menschen sein. Aber stattdessen verschwenden die Menschen ihre kostbare Zeit, indem sie sich entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft Sorgen machen. Verkörperungen der Liebe! Dieser Körper ist nicht dazu gedacht, bloß zu essen, zu trinken und so unsere kostbare Zeit zu verschwenden. Gott hat uns diesen Körper gegeben, um anderen zu dienen und ihnen dadurch zu helfen. Diese Wahrheit müssen wir erkennen. Alle großen Menschen haben ihr Leben allein durch ihren Dienst an der Menschheit geheiligt. Jedes Glied im menschlichen Körper ist von Gott für Karmopasana, die Verehrung Gottes durch Dienst am Nächsten, gegeben. Karmopasana ist die einzige Methode, um das menschliche Leben zu heiligen. Wir führen spirituelle Disziplinen (sadhana) durch, aber diese können uns nur vorübergehende Befriedigung und keine ewige Freude schenken. Unsere alten Weisen konnten durch bewusstes Bemühen ewige Freude erreichen. Entwickelt deshalb starkes Vertrauen in die Wahrheit, dass allein Dienst an der Menschheit und nichts anderes euch ewige Freude gewähren kann. Sathya Sai, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2018

Populäre Kricket- und Tennisturniere kosten heutzutage mehrere hunderttausend Rupien. Wenn Sport zum Geschäft wird ohne Raum für Menschliche Werte, geht der Frieden verloren. Sport und Athletik müssen in einem Geist (spirit) der Einheit ausgeübt werden und Unterschiede in Nationalität, Sprache und Religion überwinden. Dann wird Gesundheit, Friede und Glück erfahren. Seit undenklichen Zeiten waren Sport und Athletik dazu gedacht, Gesundheit zu fördern und Freude zu bereiten. Heute sind diese Ziele in Vergessenheit geraten und durch kommerzielle Motive und Eigeninteresse ersetzt worden. Die Menschen erfreuen sich an der Bindung an den Körper, und das führt zu großer Engstirnigkeit und einem verengten Blickwinkel. Als Folge gehen Friede und Glück verloren. In jeder eurer täglichen Handlungen solltet ihr sportlich und kooperativ in Einheit und Harmonie sein. Ihr müsst erkennen, dass der innewohnende Geist (spirit, atman) ein und derselbe in allen Wesen ist. Deshalb müsst ihr Einheit und Gleichmut entwickeln. Dann wird sich das Göttliche in euch manifestieren und eure menschliche Natur wird göttlich. Sathya Sai, 14. Januar 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JANUAR 2018

Wenn der Name Gottes ausgesprochen und sein Bild geistig verehrt wird, sollte das nicht zu einer mechanischen Routine ausarten. Die Bedeutung des Namens und die Zufriedenheit der Gestalt müssen euer Bewusstsein gleichzeitig inspirieren und erleuchten. Entgeht der Routine und vertieft euch ernsthaft in die Anbetung der Gestalt und des Namens. Das ist der Weg, durch den ihr euch Frieden und Zufriedenheit verdient. Auf diese Weise sollten alle menschlichen Handlungen in hingebungsvoller Art und Weise ausgerichtet sein. Wie könnt ihr beim Pflanzen eines Setzlings für einen Baumwollstrauch die Hoffnung auf eine Mango haben? Fangt jetzt an! Das ist das Gebot der Stunde für dieses Problem und alle anderen Probleme beim Gewinnen von Frieden und Zufriedenheit. Wenn ihr jetzt hungrig seid, könnt ihr nicht bis morgen auf eure Mahlzeit warten; und ihr könnt auch nicht eure Mahlzeit jetzt essen in der Angst, dass ihr morgen wieder hungrig seid. Esst, wenn ihr hungrig seid, nicht vorher und nicht nachher. Strebt jetzt, betet jetzt an, erreicht es jetzt! Sathya Sai, 5. März 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JANUAR 2018

Chaitanya Mahaprabhu, ein großer Anhänger Krishnas, sagte: „Denkt unaufhörlich an Gott. Rezitiert seinen Namen. Es gibt nichts in dieser Welt außer Gott.“ Er fuhr fort, den Lobpreis Krishnas in den Straßen zu singen. Einige Schurken, die eifersüchtig auf sein wachsendes Ansehen waren, rissen ihm die Zimbeln aus den Händen. Danach benutzte er die Trommel, um seinen Gesang zur Ehre Gottes zu begleiten. Auch die Trommel wurde von den Schurken zerbrochen, doch das beunruhigte ihn nicht. Er fing an zu klatschen und Bhajans zu singen, weil er fühlte, dass es nicht notwendig war, das Singen des Gottesnamens mit einem Instrument zu begleiten. Da schlugen ihn die Schurken gnadenlos, sodass sein Körper übermäßig blutete. Doch Chaitanya sang gelassen weiter den Namen Gottes und innerhalb weniger Minuten verschwanden die Schmerzen und das Blut wundersamerweise! Denkt daran, dass Schwierigkeiten im Leben kein Hindernis für einen Menschen sind, der einen edlen Lebensweg eingeschlagen hat. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten, bleiben sie immer im Frieden und kontemplieren ständig Gott! Sathya Sai, 6. Mai 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JANUAR 2018

Die Hauptursache aller Unzufriedenheit ist Neid. Ihr könnt nur selbstzufrieden sein, wenn Neid aus eurem Herzen ausgerottet ist. Der zufriedene Mensch führt ein glückliches Leben. Wie entsteht Neid? Unzufriedenheit über das, an was es einem mangelt, bringt Neid hervor. Wenn ihr euch zum Beispiel mit jenen vergleicht, denen es besser als euch geht, die eine höhere Position innehaben, bessere Noten erzielen oder attraktiver aussehen, leidet ihr an eurem eigenen Minderwertigkeitsgefühl. Es ist ein Frevel, Neid in euch zu nähren. Schaut auf diejenigen, die noch schlechter dran sind als ihr, um diese böse Eigenschaften in euch loszuwerden. Wenn ihr zum Beispiel jene seht, die schlechtere Noten bekommen haben, könnt ihr euch damit trösten, dass ihr es besser als sie gemacht habt! Werdet Neid los, indem ihr euch mit jenen vergleicht, die schlechter dran sind. Mit der Zeit müsst ihr einen Sinn für Gleichmut gegenüber jenen, denen es besser geht, und jenen, denen es schlechter geht, entwickeln. Dieser Gleichmut ist eine göttliche Eigenschaft. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JANUAR 2018

Ihr seid durch großes Glück zu Gott gekommen. Lasst diese Gelegenheit nicht verstreichen. Dies ist eure Chance, euer physisches, geistiges und spirituelles Wohlergehen sicherzustellen. Ihr habt diesen Segen dank eurer Verdienste bekommen, die ihr in vorherigen Leben angesammelt habt. Er ist nicht ein Ergebnis dieses Lebens. Denkt daran, dass es kein bedeutenderes Dharma als Wahrheit gibt. Allein die Wahrheit triumphiert. Von allen Eigenschaften Gottes ist Wahrheit die führendste. Gott wird als „Beschützer der Wahrheit und Verkörperung der Wahrheit“ (Satya-vak-palakaya Namah) gepriesen. Wahrheit ist Gott. Liebe Studenten, die Jugend ist ein entscheidender Abschnitt eures Lebens. Sie ist die Stufe, in der das Göttliche in euch erblühen kann. Sie ist die richtige Zeit, um nach der Veredelung der Sprache und dem Ehren eurer eigenen Worte zu streben. Wenn ihr euer Wort gebt, euch der Abstinenz verpflichtet oder ein Versprechen gebt, setzt alles daran, es einzuhalten. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JANUAR 2018

Meine lieben Studenten, liebt eure Eltern und befolgt ihre Anweisungen. Eure Eltern bemühen sich sehr, euch zu ernähren, auszubilden und im Leben voranzubringen. Sie geben euch gutes Essen, gute Kleidung und gute Ausbildung. Wie könnt ihr erwarten, dass die Gesellschaft euch achtet, wenn ihr solche Eltern nicht respektiert? Ihr müsst euren Eltern durch euer Verhalten Freude bereiten. Wenn ihr hohe Qualifikationen erreicht, fördert dies das Ego, aber nicht Demut und Respekt gegenüber euren Eltern und den Älteren. Kultiviert deshalb gewissenhaft die Eigenschaften Demut, Respekt und Ehrerbietung. Nur dann könnt ihr zu guten Bürgern des Landes werden. Es ist nicht notwendig, dass jeder zu einer gewissen Größe aufsteigt. Dennoch ist es für jeden wichtig, ein großartiger Bürger zu werden. Ruf und Ruhm kommen heute und sind morgen schon wieder Vergangenheit. Berühmtheit und Ruhm kommen heute und gehen vielleicht morgen schon verloren. Aber der gewonnene gute Ruf bleibt immer bestehen. Erwerbt euch deshalb einen guten Ruf. Denkt immer an Gott und verdient euch seine Gnade. Dann wird euer Leben mit Gewissheit geheiligt! Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2018

Verkörperungen der Liebe! Achtet darauf, dass eure Liebe für Gott nicht in Abhängigkeit von der Erfüllung oder Nichterfüllung euer Wünsche wankt. Denkt daran, dass ihr die Früchte eurer eigenen Handlungen reifen lasst, seien sie nun gut oder schlecht. Allein die Liebe Gottes kann dauerhafte Glückseligkeit schenken. Meidet schlechte Eigenschaften wie Hass und Neid. Wenn ihr ein geheiligtes Leben führen und heilige Erfahrungen machen möchtet, müsst ihr euch mit heiligen Handlungen beschäftigen. Das Gute und Böse in dieser Welt kann nur durch die Handlungen der Menschen verändert werden. Die Transformation der Gesellschaft muss mit der Transformation des Einzelnen beginnen. Denkt daran, dass ihr in eurem Leben in einem ‚Goldenen Zeitalter‘ lebt. Verschwendet es nicht, geht euren Pflichten nach, liebt und ehrt eure Eltern und dient der Gesellschaft. Haltet immer an guten Eigenschaften fest. Seid glücklich und macht andere glücklich. Wenn Studenten Bescheidenheit, Ehrerbietung gegenüber den Ältesten und Liebe zu allen kultivieren, bin ich sehr glücklich. Sathya Sai, 11. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JANUAR 2018

Das Leben ist eine Zeitung. Lest gelegentlich einige Kolumnen und Titel, die eure Aufmerksamkeit erhaschen, und werft sie weg. Nehmt es nicht wichtiger als diese. Denkt daran, dass die Zeitung von heute (Englisch: newspaper) schon morgen Müll ist (waste paper)! Ebenso ist das Leben nur ein flüchtiges Durchblättern. Ein Leben reicht. Lasst den kommenden Tod in diesem Leben den letzten sein. Ihr alle seid Schmuckkästchen göttlicher Liebe; teilt sie und dehnt sie aus. Bringt diese Liebe in Handlungen des Dienens, Worten der Anteilnahme und Gedanken des Mitgefühls zum Ausdruck. Wenn ihr aus dem Schlaf erwacht, wisst ihr, dass der Traum, den ihr hattet, nur eine Angelegenheit von Minuten war, wenngleich die Kette der geträumten Ereignisse viele Jahre umspannte. Auch dieses Leben wird als vorübergehend erscheinen, wenn ihr nach diesem kurzen ‚Lebenstraum‘ in höchste Weisheit (jnana) erwacht. Seid immer voller Freude, damit ihr mit einem leisen Lachen gehen könnt, wenn der Tod ruft, anstatt vor Kummer zu winseln. Ich segne euch, damit ihr euer Leben so gestaltet, dass ihr diese höchste immerwährende Glückseligkeit erreicht. Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JANUAR 2018

Arjuna wird auch Partha genannt – ein Name der für alle gilt, denn er bedeutet ‚Erdenmensch, auf der Erde geboren‘. Sein Kampf ist ein Denkanstoß für alle. Arjuna war von Liebe überwältigt, die von Egoismus und Täuschung gefärbt war. Er fühlte, dass es falsch sei seine Verwandten zu töten, indem er die Armee, die sich gegen ihn aufgestellt hatte, schlug. Er zog ein Leben von Almosen dem Herrschen über ein Königreich vor, das durch das Schwert gewonnen wurde. Dieses unangebrachte Mitgefühl, das auf einem unwirklichen Gefühl für Werte basierte, zog die Aufmerksamkeit Gottes an, der beschloss, es in die Entsagung von Anhaftung an das Handeln und seinen Früchten zu wandeln. Nur wenn ihr ein tiefes Sehnen nach der Führung von euren angemessenen Handlungen (dharma) entwickelt und wenn ihr euren Willen, Intellekt, eure Gefühle und Impulse Gott unterwerft, wird er euch zu sich führen und euch mit der Höchsten Glückseligkeit beschenken. Praktiziert in eurem täglichen Leben das Reinigen eurer Gefühle, ändert eure Einstellung und reist zur letztendlichen Vollendung. Das sollte die beständige Wache eines jeden Suchenden sein. Sathya Sai, im Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JANUAR 2018

Die direkteste Methode für den spirituellen Erfolg ist Nishkāmakarman – Handeln, ohne die daraus hervorgehende Frucht zu beachten oder sich an diese zu binden, Handeln als Pflicht, Handeln als Hingabe, Handeln als Anbetung. Aber die Handlung und ihre Frucht sind keineswegs zwei verschiedene Dinge: Die Frucht ist die Handlung selbst – in ihrer Schlussphase, dem Höhepunkt, dem Abschluss. Die Blüte ist die Frucht, die Frucht ist die Blüte, das eine ist der Anfang, das andere das gesetzmäßige Ende. Die Blüte wird zur Frucht, die Handlung wird zur Konsequenz. Es ist die Pflicht eines jeden zu handeln. Handelt gut, handelt in Gottesfurcht, handelt innerhalb der Grenzen von Moral, handelt in Liebe, handelt ohne Unterbrechung. Die Konsequenzen daraus werden so natürlich folgen wie die Frucht auf die Blüte. Man braucht sich weder zu sorgen noch zu frohlocken. Handelt enthusiastisch mit Vertrauen, und der Erfolg wird euer sein. Sathya Sai Baba spricht Band 6, 27. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JANUAR 2018

Jeder ist darauf erpicht, glücklich zu sein. Alle wollen weniger arbeiten und mehr verdienen, wenig geben und viel bekommen. Doch niemand will ein Experiment wagen und den anderen Weg gehen: weniger zu wünschen und mehr zu geben. Jeder Wunsch ist eine Fußfessel, die am Weiterkommen hindert. Ein junger Collegestudent kann sich auf zwei Beinen frei herumbewegen. Ist er aber verheiratet, wird er vierfüßig! Ein Kind macht beide sechsfüßig und der Radius der Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt. Je mehr Füße, desto langsamer – ein Tausendfüßler kann nur noch krabbeln! Das Anhäufen von Sofas und Sesseln, Liegen und Tischen überlädt das Herrenhaus und macht Bewegungen langsam und riskant. Verringert eure Wünsche und führt ein einfaches Leben, das ist der Weg zum Glücklichsein. Anhaftung zieht Leid nach sich! Wenn am Ende der Tod verlangt, dass alles und jeder zurückgelassen werden muss, seid ihr von Kummer überwältigt! Seid wie der Lotos – auf dem Wasser, nicht darin. Der Lotos braucht Wasser, um zu wachsen, aber er lässt nicht zu, dass auch nur ein einziger Tropfen ihn nässt! Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. DEZEMBER 2017

Die Liebe zu Gott kann nur in einem gut gepflügten Herzen wachsen, das frei von Unkraut ist. Bereitet euer Herz durch Namasmarana (die beständige Rezitation des göttlichen Namens) vor. Das wird ‚Weg der Reinigung des Bewusstseins (chitta shuddhi yoga)‘ genannt. Ladet jede Sekunde mit dem göttlichen Strom auf, der vom Namen ausgeht. Habt den Namen Gottes immer auf eurer Zunge und in jedem eurer Atemzüge. Das wird Seine Gestalt als das innere Herz von allem, jedem Gedanken und jeder Wende des Schicksals wachrufen. Das wird euch mit Seiner Gemeinschaft versorgen und euch in Kontakt mit Seiner unfehlbaren Energie und Glückseligkeit bringen. Das ist die gute Gesellschaft (satsanga), die euch maximalen Segen schenkt. Sprecht mit Gott, der in euch ist, und bekommt Mut und Trost von ihm. Er ist der Guru, der am meisten an eurem Fortschritt interessiert ist. Sucht den Guru nicht außerhalb von euch, in Einsiedeleien und an heiligen Orten. Der Gott in euch ist Vater, Mutter, Lehrer und Freund. Gott ist Liebe; lebt in Liebe – das ist die von den Weisen gezeigte Richtung. Sathya Sai, 1. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2017

  Macht eine Liste mit allem, nach dem ihr bislang geschrien habt. Ihr werdet feststellen, dass ihr euch nur nach erbärmlichen Dingen, vergänglichen Ehren und flüchtigem Ruhm gesehnt habt. Ihr solltet ab sofort nur nach Gott schreien, nach eurer eigenen Reinheit und Vollendung. Ihr solltet wegen der sechs Kobras, die in eurem Geist (mind) Schutz gesucht haben und ihn mit ihrem Gift zerrütten, weinen und jammern: Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Bosheit. Beruhigt sie wie der Schlangenbeschwörer mit seiner wiegenden Flöte. Die Musik, die sie bändigen kann, ist das laute Singen des Gottesnamens. Wenn sie zu berauscht sind, um sich zu bewegen und Schaden anzurichten, packt sie im Nacken und zieht ihnen ihre Giftzähne wie der Schlangenbeschwörer. Danach können sie euer Spielzeug sein, ihr könnt sie behandeln wie ihr wollt. Wenn sie überwältigt sind, erlangt ihr Gleichmut. Ihr werdet von Ehr und Schmach, Gewinn und Verlust, Freud und Leid nicht beeinflusst. Sathya Sai, 26. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. DEZEMBER 2017

  Mögt ihr die Stimme einer Krähe? Ihr vertreibt sie, wenn sie anfängt zu krähen. Ihre Stimme ist harsch und zu laut! Der Kuckuck anderseits sieht zwar aus wie die Krähe, aber alle mögen seine süße Stimme, nicht wahr? Gott hat euch mit einer Zunge gesegnet, um eure Gedanken, Ideen, Gefühle, Wünsche, Gebete, Freuden und Sorgen auszudrücken. Wenn ihr ärgerlich seid, sprecht ihr harsche Worte in einem lauten Ton. Seid ihr glücklich, sprecht ihr liebliche Worte in einer tiefen, gefälligen Stimme. Ich bitte euch, eure Zunge nur für eigenes Wohl und das Wohl anderer zu nutzen. Wenn ihr harsch mit anderen sprecht, antworten sie laut und harsch. Ärgerliche Worte führen zu noch ärgerlicheren Reaktionen. Aber wenn ihr sanfte und liebliche Worte benutzt, falls jemand verärgert über euch ist, wird er sich beruhigen und es wird ihm leid tun, dass er seine Zunge auf diese Weise benutzt hat. Sprecht also immer sanft und liebevoll! Sathya Sai, 16. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2017

  Scheinheiligkeit grassiert heute in der Spiritualität mehr denn je. Da sind Eisen und Magnet. Der Magnet zieht das Eisen an; das ist beider Bestimmung. Aber wenn das Eisen von Rost überzogen ist, kann es sein, dass die Gnade des Magneten ungenügend wirksam ist, um es anzuziehen. Gier nach sinnlichen Vergnügen wirkt mit Sicherheit wie Rost. Sie ist wie der Staub, der Rost erzeugt. Der Rost zerstört letztlich das Eisen und verändert sein angeborenes Wesen. Deshalb muss das Eisen ständig geprüft und entstaubt werden. Wenn es dann mit dem Magneten in Kontakt kommt, erhält auch es Magnetismus und sein Streben findet Vollendung. Dieser Erfolg ist das Beste für den Magneten und das Eisen. Der Staub sinnlicher Gier kann durch gute Gesellschaft vermieden werden und indem die Grundsätze des guten Verhaltens praktiziert werden, die man von guter Gesellschaft lernt! Sathya Sai, 11. März 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2017

Entwickelt geschwisterliche Gefühle für alle. Gott ist Einer, Liebe ist Eines. Echte Liebe transzendiert Gesellschaftsklasse, Hautfarbe und Glaubensbekenntnis. Die Wahrheit ist Eine. Das Ziel ist Eines. Alle Wege führen zu dem einen Gott. Wie könnt ihr mit euren Brüdern streiten und kämpfen? Unsere Kultur hat die gültigen Wege betont, in denen ihr eure Energie und euer Geld verwenden solltet – um den Notleidenden, Kranken, Hungrigen, Analphabeten und jenen, denen es an Kleidung und Obdach mangelt, zu dienen. Sie verurteilt das Verschwenden von Energie und Geld für Pomp, Rache, konkurrierende Uneinigkeit und materielle Triumphe. Wohlstand muss auf Treuhand beruhen und für das Fördern von Bruderschaft der Menschen und Vaterschaft Gottes verwendet werden. Sie legt auch klar dar, dass nichts getan werden darf, was den Glauben anderer an Gott oder ihr eigenes Selbst beschädigt. Glaube ist eine zarte Pflanze, die alle Pflege braucht, die ihr geben könnt. Sathya Sai, 12. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2017

Jesus war Mitgefühl (karuna), das in menschlicher Gestalt kam. Er verbreitete den Geist (spirit) des Mitgefühls und spendete den Unglücklichen und Notleidenden Trost. Gute Taten provozieren die Schlechten immer. Doch sollte man nicht zögern oder sich ängstigen, wenn sich Widerstand in den Weg stellt. Die Herausforderung bereitet Freude, sie ruft versteckte Ressourcen der Stärke wach und springt in den Abstand zwischen zwei Schmerzen. Man muss Schwierigkeiten bekämpfen, um die Freude des Sieges auszukosten. Jesus war das Ziel für viele Hindernisse, und er begegnete allen kühn. Jesus war inkarnierte Liebe. Er manifestierte Liebe in Form des Dienens. Jesus erschöpfte sich in diesem Dienen. Das Herz voller Mitgefühl ist wahrlich der Tempel Gottes. Entwickelt Mitgefühl. Gebt den Hungrigen Nahrung, den Verlassenen, Kranken und Leidenden Trost. Lebt in Liebe. Seid gut, tut Gutes und seht Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Sathya Sai, 25. Dezember 1981    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. DEZEMBER 2017

  Jesus war höchst rein und heilig. Jesu Lehren zu vergessen und Liebe zu ihm vorzugeben, ist in keinster Weise Liebe. Ihr alle müsst daran denken: „Gott ist das Eine. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe.“ Es macht  keinen Sinn, den Namen Jesu nur  anzurufen und zu ihm zu beten, ohne seine wichtigste Botschaft zu beachten: „Gott ist in allen. Beschimpft niemanden. Fügt niemandem Schaden zu.“  Das war Jesu wichtigste Botschaft. Jesus opferte seine Leben, um „Frieden auf Erden und Wohlgefallen unter allen Menschen“ zu errichten. Ohne Frieden kann der Mensch auf keinem Gebiet, sei es im Materiellen, Spirituellen oder in der Moral, Fortschritte machen. Was die Welt heute braucht, ist die erlösende und einende Kraft der Liebe, die Jesus schenkte – Liebe, die sich kontinuierlich ausweitet und immer mehr Menschen umfasst. Die Menschheit sollte eine Familie werden. Dann wird die Welt zum Paradies. Gebt also von heute an engstirnige Gedanken bezüglich Religion, Nation, Gesellschaftsstand und Glaubensbekenntnis auf und entwickelt eine weitere Sichtweise. Ich wünsche euch allen Glückseligkeit.   Sathya Sai, 25. Dezember 1982      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. DEZEMBER 2017

  Anstatt die Großen zu verehren, ist es weit segensreicher, sie zu lieben. Ehr und Lobrede erhebt sie auf ein unerreichbares Podest. Liebe bindet ein Herz an das andere. Die Dankbarkeit für die erhaltene Inspiration und Anleitung muss Herzen in Liebe verbinden. Die Weihnachtsfeier sollte nicht aus ein paar Liedern, Bildern, Kunstbäumen und dem Weihnachtsmann bestehen. Sie muss von dem Entschluss durchdrungen sein, wenigstens einige der Lehren zu praktizieren, die Jesus erteilte. Am Allernotwendigsten ist Glaube an Gott und in eure eigene göttliche Natur. Spirituelle Freude, Wertschätzung und die Schau (darshan) Gottes muss der natürliche Lebensatem werden und der Sinn eurer Existenz sein. Jesus lehrte die Menschheit durch Gebot und Vorbild das atmische Prinzip, das die ewige Quelle von Glückseligkeit ist. Seid, was ihr auch tut, wo ihr auch seid, wie es euch auch ergeht, davon überzeugt, dass ihr immer in Gott seid. Erkennt, dass alles göttlich ist und alle Handlungen Opfergaben zur Verherrlichung Gottes sind. Macht euer Leben auf diese Weise sinnvoll. Sathya Sai, 25. Dezember 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. DEZEMBER 2017

Haltet die regelmäßigen Stunden ein, die ihr der Wiederholung des Gottesnamens (japa) widmet. An freien Tagen, an denen ihr euch nicht um das Büro und Einkaufen kümmern müsst, solltet ihr mehr Japa bis früh in den Morgen praktizieren. Tut das mit Liebe und Enthusiasmus. Es sollte natürlich für euch werden, dies zu tun. Die Gnade des Gurus hilft sehr. Durch Anstrengungen und aufrichtiges Gebet könnt ihr euch seine Gnade verdienen. Als Vivekananda immer mehr Bücher las, glitt er in Atheismus und Agnostizismus, aber eine Berührung von der Hand Sri Ramakrishna Paramahamsas, seines Gurus, transformierte ihn vollständig. Auch ihr könnt euch diese Gnade durch eure Anstrengungen und aufrichtiges Gebet verdienen. Rezitiert Soham, bevor ihr die Meditation beginnt, atmet So ein und Ham aus. Soham bedeutet „Er ist ich“; das identifiziert euch mit dem Unendlichen und weitet euer Bewusstsein aus. Bringt euren Atem und eure Gedanken in Harmonie. Atmet sanft und natürlich, macht den Atem nicht künstlich und schwerfällig. Er muss sanft und still ein- und ausströmen. Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2017

Dharmakshetra und Kurukshethra sind nicht bloß Orte nahe Delhi und Hastinapur auf der Indienkarte. Ebenso sind die Pandavas und Kauravas nicht nur Clanfiguren in einer Geschichte. Der menschliche Körper wird Kshetra – Feld – genannt, und somit befindet sich Dharmakshetra in allen. Wenn der Eigentümer des Körpers alle Wünsche, Leidenschaften und Impulse ablegt, wird der Körper zum Dharmakshetra – dem Feld der Rechtschaffenheit (dharma)! Ein Kind hat in seinem Herzen nur Dharmakshetra, denn es hat keine sinnlichen Wünsche entwickelt. Es nimmt alles so, wie es kommt. Sein Ego ist noch nicht weit in der objektiven Welt der Vielfalt verzweigt. Aber wenn ihm Zweige und Blätter wachsen, nimmt das Dharmakshetra die Form vom Kurukshetra an – dem Schlachtfeld, in dem der Geist zwischen Hoffnung und Verzweiflung kämpft und gezwungen ist, diverse süße und bittere Früchte als Ergebnis seiner eigenen Handlungen, zu denen er sich entschieden hat, zu verzehren. Handlungen, die von Weisheit (jnana) erleuchtet werden, bringen Erfolg. Die Weisheit, dass allein Gott existiert, kann Gottes Gnade anziehen! Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2017

Wir stellen fest, dass selbst von den Hochgebildeten nur wenige ihren alternden Eltern helfen und ihnen nur einen Bruchteil der Annehmlichkeiten bereiten, die sie selber einfordern. Jeder ist damit befasst, sich seinen eigenen Lebensstandard zu sichern. Wie lange könnt ihr diesen Lebensstandard aufrechterhalten? Es wird ein Tag kommen, an dem ihr allem Lebewohl sagen müsst, was ihr mit Gerissenheit und Vielen Leid und Kummer, Unfrieden und Leid bereitend angesammelt habt. Der Dienst an Eltern, den Älteren und Notleidenden bereitet unvergleichliche Freude und Zufriedenheit. Tugend und Rechtschaffenheit werden euer Zeuge am Tag des Gerichts sein; weder euer Bankkonto noch eure Einkommenssteuer werden für euch sprechen. Das göttliche Prinzip liegt jetzt jenseits aller Erfahrung, weil ihr nicht bereit seid, anderen, in denen auch dasselbe Prinzip ist, euer Bestes zu geben. Wenn ihr bereit seid zu geben, seid ihr berechtigt zu nehmen, aber erst dann. Liebt und kooperiert. Helft und dient. Sathya Sai, 22. November 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2017

  Gott wohnt der Welt inne. Behandelt die Welt deshalb so liebevoll wie euren Meister. Dient, einerlei welche Hindernissen oder zynischen Hohn ihr vielleicht anzieht. Die Folter, der Prahlada durch seinen Vater ausgesetzt war, um seine Gedanken von Gott abzuwenden, half ihm die unerschütterliche Hingabe hervorzubringen. Die Boshaftigkeit von Ravana diente dazu, die Macht von Ramas Bogen zu offenbaren. Verleumder wie Shishupala, Dantavakra, Ravana und Kamsa sind unvermeidbares Beiwerk einer jeden Inkarnation. Wenn ihr versucht, Tugenden zu kultivieren und zu teilen, werden selbstlose Liebe, Tapferkeit, Schwierigkeiten und Mühen ganz natürlich folgen. Ihr müsst sie begrüßen, denn ohne sie kann das Beste in euch nicht zum Vorschein kommen. Wenn Gold in solchen Mengen wie Staub vorhanden und Diamanten so zahlreich wie Kieselsteine wären, würde sich niemand um sie kümmern. Denkt daran, dass edle Metalle erst nach großer Anstrengung und mit einem hohen Kostenaufwand gewonnen werden können. Das ist auch der Grund, warum für immer so eifrig ihnen gesucht wird! Sathya Sai, 17. Mai 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2017

Welchen Sinn hat es, wenn ihr einfach  nur den Namen und die Gestalt des Gottes anbetet, der euch lieb ist, ohne ein Streben nach dem Kultivieren gleicher Liebe für alle, so wie Gott sie hat, und nach seinem unerschütterlichen  Gleichmut (shanti), seiner reichen Liebe (prema), unendlichen Geduld und Kraft (sahana) und ewig glückseligen Natur (ananda)? In euren Studien führt ihr die Begebenheit aus, die als „Wunder“ in Büchern über mich beschrieben werden, als die ungewöhnlichen Kräfte Sais. Ich fordere euch auf, diese Dinge nicht wichtig zu nehmen. Messt ihnen keine Bedeutung bei. Die größte und wichtigste Kraft ist meine selbstlose Liebe (prema). Ich kann den Himmel in die Erde verwandeln oder die Erde in den Himmel, doch das ist kein Zeichen göttlicher Macht. Die unendliche Liebe, die universal und immer gegenwärtig ist – sie ist das einzigartige Zeichen von Göttlichkeit. Begeht nicht den Fehler, Einige der Ehrerbietung für würdig zu halten, und Andere nicht. Sai existiert in jedem und somit verdienen alle eure Ehrerbietung und euren Dienst! Sathya Sai, 17.  Mai 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. DEZEMBER 2017

Der Rosenkranz (japamala) ist für Anfänger auf dem spirituellen Weg sehr nützlich, doch so wie ihr fortschreitet muss die Wiederholung des Namens (japa) euer wahrer Lebensatem werden, und damit wird die Rotation der Perlen entbehrlich. Das Praktizieren soll euch zu „Sarvada sarva kaleshu sarvatra Hari chintanam“ führen, was bedeutet, dass man immer über Gott meditieren sollte, jederzeit und überall. So wie ihr den Schwimmreifen ablegt, nachdem ihr schwimmen gelernt habt, und die Krücken beiseite legt, nachdem ihr wieder laufen könnt, ist die Japamala nur ein Behelf für die Konzentration und systematische Kontemplation. Noch wichtiger ist es, keinen Dorn des Hasses in eurem Geist (mind) zu haben und Liebe (prema) für alle zu entwickeln. Begehren ist ein Sturm, Habgier ein Strudel, Stolz ein Steihang, Anhaftung eine Lawine und Egoismus ein Vulkan. Haltet euch davon fern, wenn ihr meditative Kontemplation praktiziert (japa-dhyana), damit sie euren Gleichmut nicht stören. Setzt Liebe in eurem Herzen auf den Thron. Dann werden dort Sonnenschein, kühle Brise und plätscherndes Wasser der Zufriedenheit sein, das die Wurzeln eures Glaubens nährt. Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2017

Vorstellungen von Überlegenheit und Minderwertigkeit entstehen nur in einem Herzen, das durch Egoismus verdorben ist. Wenn jemand darüber argumentieren möchte, dass er überlegen ist und sein Weg der Verehrung heiliger, dann bestätigt das nur, dass diese Person den Kerngedanken von Glaube völlig verfehlt hat. Spirituelle Bemühungen (sadhana) müssen die Einheit in der ganzen Schöpfung offenbaren. Fragt euch selbst einmal: Wenn ihr nach den Bhajans oder nach der Meditation aufsteht, seht ihr die anderen in einem helleren Licht, von Göttlichkeit leuchtend?  Ist eure Liebe größer und selbstloser geworden, redet ihr weniger oder dient ihr anderen ernsthafter? Das alles ist ein Zeichen von Erfolg, den ihr euren spirituellen Bemühungen zuzuschreiben habt. Euer Fortschritt muss durch euren Charakter und euer Verhalten verbürgt sein. Sogar ein Felsbrocken wird durch den Einfluss von Sonne, Regen, Hitze und Kälte zu Matsch reduziert und für den Baum so zur Nahrung. Sadhana muss eure Haltung gegenüber Wesen und Dingen verändern, ansonsten ist eure spirituelle Übung nur ein Witz und eine Vergeudung eurer Zeit! Vergesst nicht, dass sogar das zu Stein gewordene Herz erweicht werden kann, sodass das Göttliche darin gedeihen kann – also, gebt nicht auf! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2017

Der Weise Patanjali definiert ‚Yoga‘ als Kontrolle (nirodha) der Aufregungen (vrittis) des Gemüts (chitta). Wenn euer Gemüt beruhigt ist und frei von den Wellen, die vom Wind des Verlangens erzeugt werden, dann seid ihr ein Yogi. Der Herr Krischna wird in der Gita Yogeeshwara genannt, denn, als höchster Yogi ist Er der Ozean, der von den Wellen, die die Oberfläche aufwühlen, unbewegt bleibt. Tatsächlich tanzte der junge Krischna auf dem Kopf der Schlange Kaliya und zwang sie, ihr Gift zu erbrechen.  Die innere Bedeutung davon ist, dass Er die giftige Schlange (sinnliches Verlangen) unschädlich machte! Yoga ermöglicht euch, Sinneskontrolle und nicht nur Atemkontrolle zu praktizieren und ist so der beste Weg, ein Yogeeshwara zu werden. Transzendiert das ‚Viel-Bewusstsein’ (anekatwa bhava) und kultiviert ‚Eins-Bewusstsein‘ (ekatwa bhava)! Das wird Unfriede, Kummer, Schmerz und Stolz beenden. Sieh alle als die vielen Ausdrücke des Einen Herrn, als vielfache Glühbirnen verschiedener Farben und Wattzahl, erhellt vom selben elektrischen Strom. Ansprache von Sathya Sai, 10. Mai, 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2017

Spirituelles Streben (sadhana) enthüllt die wahre Identität des Allgegenwärtigen Göttlichen Selbst. Aber seid achtsam; spirituelle Übungen können sogar Stolz und Neid als Nebenwirkung des Fortschrittes fördern. Ihr rechnet aus, wie lange und wie oft ihr eure spirituellen Übungen durchgeführt habt; dann seid ihr der Versuchung ausgesetzt, auf andere herabzusehen, die weniger gemacht haben. Ihr seid stolz, dass ihr zehn Millionen Mal den Namen Gottes rezitiert oder geschrieben habt. Ihr redet über euren Erfolg, wann immer ihr Gelegenheit dazu habt, damit andere euch für euren Glauben und eure Standhaftigkeit bewundern. Aber es sind nicht die Millionen, die zählen, sondern was zählt, ist die Reinheit des Geistes (mind), die sich aus einer echten Konzentration auf den Namen ergibt. Euer Sadhana darf nicht wie das Tragen von Wassers in einem Weidenkorb sein! Ihr werdet so kein Wasser sammeln können, egal wie oft ihr schöpfen geht.  Jede Untugend ist wie ein Loch im Korb. Deshalb haltet euer Herz rein und lasst es nicht undicht werden. Reinigt achtsam euer Herz von Bosheit, Habsucht, Hass und Wut. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2017

Euer Geist (mind) ist voll von weltlichen Dingen, euer Magen verlangt zu viel von eurer Zeit und Energie. Wünsche und Verlangen vermehren sich schneller, als ihr sie befriedigen könnt und eure Träume sind viel zu fantasiereich, sodass sie euch zu falschen Siegen und absurden Abenteuern führen. Beschäftigt mit dem Analysieren der materiellen Welt, habt ihr euren Sinn für das Geistige, eure Sanftmütigkeit und Vortrefflichkeit verloren, und darum ist Wahrheit nur noch ein Wort aus dem Wörterbuch.  Mitgefühl ist reduziert auf eine bedeutungslose Farce.  Den Menschen fehlt Selbstbewusstsein, denn bei der kleinsten Provokation sind sie überfordert und verwandeln sich in ein wildes und bösartiges Tier. Demut, Geduld, Hochachtung – diese sind so wertlos wie eine Lampe ohne Flamme in weiter Ferne. Die einzige Hoffnung, die ihr in der heutigen grauenhaften Dunkelheit habt, ist der Name Gottes. Das ist das Boot, das euch über die stürmische See trägt, die verdunkelt von Hass und Angst ist und aufgewühlt von Furcht und Terror. Ergreift ihn mit allem Ernst und standhaftem Glauben. Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2017

Trauert nicht und seid auch nicht der Grund für Trauer. Die wahre Verkörperung der Glückseligkeit (ananda) liegt in euch, in allen und allem anderen. Trotz der Vielfalt und Vielzahl von Behältern - das, was in ihnen ist, ist dasselbe. Das ist das Prinzip von Sat-Chit- Ananda, Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit! Das kleinste Atom und der mächtigste Stern, beide sind grundsätzlich Eins. Alle sind in Wahrheit Brahman – Gott! Ihr lest in den heiligen Büchern, dass Gott Vishnu Garuda, den Adler, als Gefährt hatte, Shiva hatte Nandi, den Stier, als sein Fortbewegungsmittel, und Brahma reitet auf dem Schwan (Hamsa). Subrahmanya reist auf einem Pfau und Shani hat die Krähe als sein Gefährt. Ganesha reitet auf der Maus, obwohl Er einen erstaunlich korpulenten Körper hat und einen Elefantenkopf! Das bedeutet aber nicht, dass die Gottheiten hilflos ohne ihre Tiere und Vögel als Werkzeuge zur Fortbewegung sind.  Es enthüllt nur, dass kein Vogel und kein wildes Tier verachtet werden soll, denn das Göttliche benutzt jedes als Instrument. Als Körper (deha) gesehen, sind alle individuell verschieden; als dehi, die Verkörperung des Göttlichen (Brahman), sind alle Eins. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. DEZEMBER 2017

Millionen Menschen wiederholen den Namen Gottes, aber nur wenige haben einen festen Glauben!  Noch weniger Menschen suchen die Glückseligkeit (ananda), die in der Betrachtung des Ruhmes Gottes (atma) in eurem Inneren zu finden ist. Diese Glückseligkeit kann euch nur euer innewohnendes Göttliches Selbst schenken.  Einige Menschen beschweren sich, dass die Wiederholung (japam) des Namens nicht ihre Schmerzen, ihren Kummer und ihre Habgier geheilt hat! Der Grund liegt darin, dass sie mechanisch ihre Gebete wiederholen. Sie meditieren aus Gewohnheit oder aus sozialer Konformität oder um ein gutes Ansehen wegen ihrer Religiosität zu erlangen! Wenn die Menschen die kostbaren Schriften, welche die Wissenschaft des Selbst lehren, nicht verinnerlicht haben, dann plappern sie das Gelernte nach und setzen es nicht um. Sie haben keinen Glauben an die Aussage dessen, was sie da wiederholen. Welchen Gewinn können sie daraus wohl ziehen? Der Krebs des Zweifels hat ihre ehrfürchtige Einstellung zu den Schriften untergraben. Sie entwerten die Schriften in ein Geld-oder-Ruhm bringendes Mittel; und wenn sie kein Geld oder Ruhm durch sie erlangen, sind sie enttäuscht. Sie beneiden diejenigen, die profanen Nebenbeschäftigungen nachgehen. Aber wenn sie auch nur Glaube entwickeln würden, dann würden die Schriften sie selbst unterstützen und ihnen ein glückliches und zufriedenes Leben sichern. Ansprache von Sathya Sai, 23. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2017

Beim Fischen benutzt der Angler eine Angelrute mit einer Schnur. Die Schnur hat einen Schwimmer, an dem ein scharfer Haken mit einem Wurm im Wasser hängt. Der Fisch fühlt sich von dem Wurm angezogen, der Schwimmer bewegt sich, der Angler fühlt den Fisch am Haken und zieht den hilflosen Fisch, der nicht mehr in der Lage ist zu atmen, an Land. Euer Körper ist die Angelrute. Euer Sehnen und ungeduldiges Verlangen ist die Schnur, eure Intelligenz ist der Schwimmer, das Unterscheidungsvermögen der Haken und Wissen ist der Wurm. Ein kluger Angler fängt den Fisch des Göttlichen (atma)!  Wenn ihr spirituelle Weisheit erlangt, dann werdet ihr zu dem Göttlichen hingezogen (kaivalyam). Das ist der Zustand, in dem ihr Gotterfahrung als alles umfassend, als Wille, als Handlung, als Glückseligkeit, als Intelligenz und Sein erfahren könnt. Um ganz fest in diesem göttlichen Zustand verankert zu sein, müsst ihr eure Unwissenheit (tamas) unterdrücken, eure Leidenschaften sublimieren (rajas) und beharrlich Reinheit fördern (sathwa). Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. DEZEMBER 2017

Fragt euch jeden Morgen: „Welchen großen Sieg muss ich in diesem Leben erringen, für den dieser Kampf mich vorbereitet.“ Dann erinnert euch daran, dass euer Körper der Kampfwagen ist, euer Intellekt (buddhi) ist der Wagenlenker. Verlangen ist die Straße, die ihr geht, gezogen von dem Seil der sinnlichen Anhaftungen, Befreiung (moksha) ist das Ziel; das innewohnende Göttliche Selbst sollte eure Führung und euer Ziel sein. Wenn ihr das Verlangen danach habt, den Auswirkungen von Geburt und Tod zu entrinnen, dann reinigt euren Geist (mind) so wirksam, dass er fast vernichtet ist! Das ist aber nur dann möglich, wenn ihr euch mit dem Bewohner in euch (dehi), anstatt mit dem Körper (deha) identifiziert! Euer Körper ist der Behälter für das Selbst (atma). Ihr habt ihn euch als eine Entlohnung für die Handlungen eures Geistes und Körpers verdient. Wenn ihr in dem Bewusstsein des allgegenwärtigen Göttlichen lebt, dann lebt ihr in Liebe; in der Liebe, die in euch und durch euch zu jedem um euch herum überspringt. Liebe, Friede und Freude werdet Ihr ganz natürlich erfahren - immer! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. DEZEMBER 2017

Die Kuh verwandelt das Gras und andere Futter, das sie frisst, in süße, Kraft gebende Milch, die sie in ausreichenden Mengen an ihren Bauern abgibt. Entwickelt diese Eigenschaft und Kraft der Kuh, indem ihr die Nahrung, die ihr zu euch nehmt, in liebevolle Gedanken, Worte und Taten des Mitgefühls für alle umwandelt. Wenn euer Herz voller Tugenden ist, wird der Herr Seine Gnade in reichem Maße an euch vergeben. Draupadi verdiente sich die Gnade Gottes durch ihre Hingabe und ihre Tugenden. Ohne Standhaftigkeit und tiefen Glauben, kann niemand Gnade erwarten. Bemüht euch durch die Beachtung der Disziplin, die Ich erwarte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten, weltlichen Wege auf, wie Verdienen und Ausgeben, Sparen und mit Habgier, Lust, Boshaftigkeit und Stolz alles ansammeln. Vergeudet nicht eure Zeit mit nutzlosem Geschwätz, sondern redet immer in einem sanften Ton und dann so wenig wie möglich. Dient allen, als ob sie eure Schwestern und Brüder wären und verehrt das Göttliche, das in ihnen wohnt. Führt eure spirituellen Übungen aus und geht jeden Schritt, so wie es sich für eine Person, die danach strebt, Gott zu verwirklichen, geziemt. Ansprache von Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. DEZEMBER 2017

Vielleicht habt ihr schon das Triumphwagen Fest (Rathotsavam) in Pilgerzentren beobachtet: Große Tempelwagen werden wunderbar mit Fahnen und Girlanden geschmückt, standhafte Gruppen von Männern ziehen die Tempelwagen zu der Musik von Blasinstrumenten und Muschelhörnern die Straßen entlang, und die Tanzgruppen und Sänger gehen allen voran. Das alles trägt zu dem Hochgefühl des Festes bei.  Es drängen sich Tausende von Menschen um die festlich geschmückten Tempelwagen, aber die Aufmerksamkeit der Menschen gilt hauptsächlich dem Vergnügen. Doch wenn sie die Gelegenheit haben, sich mit gefalteten Händen vor der jeweiligen Gottheit in dem Tempelwagen zu verbeugen, dann fühlen sie sich am glücklichsten. Der Rest ist nur nebensächlich, sogar unerheblich. Genau das geschieht auch im Laufe des Lebens, in dem der Körper der Triumphwagen ist und das Selbst (atman) die Gottheit in dem Wagen. Verdienen und das Verdiente ausgeben, Lachen und Weinen, Verletzungen und ihre Heilung und die verschiedenen Akrobatikstücke im täglichen Leben, all dieses ist unerheblich im Lichte der Verehrung und Anbetung Gottes und der Vereinigung mit Ihm.   Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. DEZEMBER 2017

In eurem Leben müsst ihr Tugenden ansammeln und sie schützen und keine Reichtümer. Hört die Geschichten der moralischen Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale in eure Herzen eingeprägt werden. Heutzutage ist es so, dass Tugenden im Individuum, in der Familie, der Gesellschaft und den Gemeinden, wie auch in all den anderen Bereichen, wie Wirtschaft, Politik oder sogar Spiritualität sehr zurückgegangen sind. Es besteht auch ein Rückgang von Disziplin, die der Nährboden ist, auf dem die Tugenden wachsen. Respektiert alle und jeden. Ohne dass jemand respektiert wird, einerlei welchen Status er hat, in welcher wirtschaftlichen Lage er sich befindet oder wie groß sein spiritueller Fortschritt ist, kann es keinen Frieden und kein Glücklichsein im Leben geben. Dieser Respekt beruht auf der Überzeugung, dass dasselbe Selbst (atman), das in euch wohnt, auch in dem anderen wohnt. Seht euer Selbst in den anderen; spürt, dass auch sie hungrig und durstig sind, sie ein Verlangen in sich tragen, wie ihr es habt. Entwickelt Mitgefühl und das Verlangen zu dienen und nützlich zu sein. Ansprache von Sathya Sai, 22. Februar 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2017

Es gibt nur eine königliche Straße für die spirituelle Reise: die Liebe! Liebe für alle Wesen als Manifestation derselben Göttlichkeit, die der wahre Kern eures Selbst ist. Dieser Glaube allein versichert euch die beständige Gegenwart Gottes und schenkt euch die Freude und den Mut in Fülle, die ihr zum Erreichen des Zieles eurer Pilgerreise, das Gott ist, benötigt. Wenn der Wassertank voller Wasser ist und ihr den Wasserhahn aufdreht, dann füllen sich die Eimer mit Wasser. Entwickelt Liebe und Hingabe zu Gott, dann werden eure Handlungen mit Mitgefühl und Wohltätigkeit erfüllt sein und so die goldene Ernte von Freude und Friede gewähren. Liebe muss selbstlos und universal sein. Findet für euch selbst heraus, ob eure Liebe eng oder weit, eure Hingabe flach oder tief wie der Ozean ist. Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt? Findet es heraus und fällt euer eigenes Urteil darüber, indem ihr euer eigenes Urteilsvermögen benutzt. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1970.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. DEZEMBER 2017

Trotz der vielen heiligen Feste, wie Navaratri und Shivaratri, geht ihr und besucht heilige Orte. Doch solange ihr nicht euer Herz hell erleuchtet und es in Glanz und Reinheit strahlen lassen könnt, wird es verdunkelt bleiben und nur in der Dunkelheit der Nacht versunken (ratri) sein. Ihr mögt sagen, dass Fortschritt nur durch Meine Gnade möglich ist? Aber auch wenn Mein Herz weich wie Butter ist, schmilzt es nur, wenn eure Gebete Wärme haben. Wenn ihr keine disziplinierten Bemühungen macht und wenigstens euren spirituellen Übungen nachgeht (sadhana), kann keine Gnade zu euch kommen. Das Sehnen und die Qual des unerfüllten Zieles bringt Mein Herz zum Schmelzen. Diese Qual (aavedana) ist es, die meine Gnade gewinnt. Sadhana, eure spirituellen Übungen, müssen euch ruhig, gelassen, selbstsicher und ausgeglichen machen. Euer Geist muss klar und tröstlich wie das Mondlicht sein. Der Mond ist die Gottheit, die den Geist beeinflusst. Seid ruhig, wenn ihr sprecht und ebenso, wenn ihr auf Boshaftigkeit, Bekritteln und Lob antwortet. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. DEZEMBER 2017

Einige Menschen, die Angst vor der zynischen Kritik Ungläubiger haben, zögern, in den frühen Morgenstunden durch die Straßen ihres Dorfes zu gehen und Lieder zum Lobe Gottes zu singen!  Wenn ihr die Verkörperung der Angstlosigkeit in eurem Herzen verankert habt, warum sollte auch nur das kleinste Beben von Angst euch berühren? Ihr seid alleine auf diese Welt gekommen, ohne Begleiter, nicht wahr? Während eures Lebens habt ihr Ehepartner und Kinder um euch herum versammelt, und auch Verwandte, Freunde und Bekannte, die sich mit euch verbunden haben. Wenn ihr in den Bereich, von dem ihr gekommen seid, zurückkehrt, dann geht ihr wieder alleine, ohne Gesellschaft. So macht auch die Reise durch euer Dorf in den frühen Morgenstunden (nagarsankirtan) in diesem Geist. Kommt alleine zu dem Ereignis, nehmt eure Verwandten, Freunde und Bekannten mit, wenn sie euch begleiten wollen, und geht euren Weg mit ihnen unberührt und sorgenfrei. Genießt eure süße Eigenständigkeit und kehrt am Ende in euer Heim zurück, mit der Zufriedenheit, gute Arbeit getan zu haben. Personen um euch herum mögen lachen und denken, dass ihr ein wenig spinnt; aber diese Spinnerei ist ansteckend, und sehr bald werden sogar die, die respektlos waren, sich euch anschließen. Ansprache gehalten von Bhagawan Sri Sathya Sai Baba am 13 Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2017

  Der Mensch geht mit zwei Beinen; er geht mit iha und para, dieser und jener Welt, mit dharma und brahman, Rechtschaffenheit und Gott! Wenn man völlig von dieser Welt eingenommen ist, dann hat diese Person sich dafür entschieden, auf nur einem Bein, hüpfend, durch das Leben zu gehen. Das bringt Probleme mit sich. Zum Beispiel kann diese Person jederzeit fallen und sich das Schienbein brechen – und das wird auch passieren! Güte für diese Welt und Göttlichkeit für das Leben nach dem Tod – beiden muss in gleichem Maße Aufmerksamkeit gegeben werden. Jeder muss wachsam sein, wenn er den nächsten Schritt tut, einerlei mit welchem Fuß. Beide Beine sind notwendig für eine glückliche Reise durch das Leben. Ihr setzt den rechten Fuß, den Fuß zu Gott (brahman), wenn ihr den Bereich der Verwirklichung betreten wollt. Dazu müssen die Sinne besiegt worden sein. Go bedeutet die Sinne, und Go-pi bedeutet eine Person, die die Sinne bezwungen hat, in dem sie ihre Sinne Go-pala, dem Meister der Sinne, völlig übergeben hat. Krischna sagte einmal zu Arjuna, dass er Vrajamandala, den Bereich, in dem die Gopis lebten, nur betreten könne, wenn er seine Emotionen und Impulse gezügelt hätte, sowie seine Neigung, den Sinnen nachzugeben. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2017

  Lerne die Lektion vom Baum. Wenn die Früchte schwer an ihm hängen, streckt er seinen Kopf nicht in die Höhe vor Stolz, sondern er beugt sich nieder, als ob er keinen Verdienst an seiner Leistung hätte und als ob er euch helfen wolle, seine Früchte zu pflücken. Ähnlich könnt ihr die Lektion von den Vögeln lernen. Sie füttern jene, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert dem Büffel den Juckreiz, indem er ihn mit dem Schnabel kratzt; sie helfen und dienen sich gegenseitig ohne Gedanken an Belohnung. Wie viel wachsamer als die Vögel und Bäume solltet ihr Menschen sein, mit euren höheren Geschicklichkeiten und Fähigkeiten? Erinnere dich: Dienst ist das beste Heilmittel gegen den Egoismus; deshalb müsst ihr euch, so gut ihr könnt, im Dienen engagieren, um Schmerz und Kummer zu lindern. Versucht, soweit euch möglich, das Elend der anderen zu lindern. Wenn ihr dies ernsthaft tut, ist dies die beste spirituelle Praxis für einen wahren spirituellen Aspiranten. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2017

Viele sehnen sich danach, Nektar (amrit) von mir zu bekommen. Aber was nutzt es, nur ein paar Tropfen des von mir erschaffenen Nektars zu schlucken? Wenn die reine (sattvische) Eigenschaft in der in eurem Herzen stattfindenden Schlacht gewinnt und die leidenschaftliche (rajasische) und ignorante (tamasische) Eigenschaften bezwingt, kommt Amrit daraus hervor. Dieses Unsterblichkeit gewährende Amrit muss durch eure eigenen spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Die Menschen, die Meditation praktizieren, bekommen eine Übung namens Urdhva-Drishti (nach oben gerichtete Schau) gelehrt, wobei die beiden Augen nach oben auf einen Punkt zwischen den Augenbrauen gerichtet werden. Urdhva bedeutet nach oben und Drishti sehen. Der Begriff meint also nicht eine rein körperliche Übung, sondern die lebenslange Anstrengung, euren Geist (mind) auszurichten, damit er niedere Wünsche meidet und sich ihrer enthält und sich zu edleren Gedanken erhebt. Diese Anstrengung wird das Amrit sichern, es wird aus der Quelle des Herzens fließen. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2017

  Die Biene umschwirrt die Lotosblüte, setzt sich auf sie und trinkt ihren Nektar. Während sie den süßen, brauschenden Nektar genießt, ist sie ganz still, unentwegt, konzentriert und alles andere vergessend. Diese reine Liebe (prema) wird vom inneren Ich erfahren, welches das Spiegelbild des wirklichen Ich, eurer göttliche Seele (atman) ist. Jedes Individuum verhält sich wie die Biene, wenn es in der Gegenwart Gottes verweilt. Das Summen der Biene verstummt und sie verhält sich ganz still, sobald sie den Nektar trinkt. Ebenso streiten, kämpfen und verurteilen die Menschen nur, bis sie die süße Essenz des Göttlichen (rasa) entdeckt haben. Göttliches Rasa, die Essenz, ist die Süße der Liebe (prema rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Unruhe, Zweifel und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unruhe und Erregung gequält werdet, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe engstirnig, beschränkt und mit Ego und Selbstsucht vermischt ist.  Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2017

Setzt nicht eure Talente herab. Wenn ihr tief in euch selbst eintaucht, könnt ihr die Quelle all eurer Stärke entdecken. Die Ameise krabbelt über große Felsbrocken, und wenn es Millionen sind, können sie auf einem Felsen entlang ihres Weges eine Rinne erzeugen. Die winzigen Füße der Ameise haben diese Kraft. Ihr habt vielleicht auf den Steinwällen um das Dorf herum tiefe Einbuchtungen gesehen, die von den Wasserkrügen stammen, die seit Zeiten dort abgestellt wurden. Die Krüge sind aus Ton gemacht, doch mit den Jahren höhlen sie selbst den härtesten Granit aus! Die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa), die ihr seid, ist keine Verkörperung der Bedeutungslosigkeit (alpa-svarupa)! Das Selbst (atman) ist nicht anämisch, sondern ist ein kraftvoller Dynamo, der fähig ist, enorme Kraft zu erzeugen. Euer spiritueller Lehrer (guru) zeigt euch das Ziel (guri), aber ihr müsst die Kraft durch eure spirituellen Anstrengungen selbst erzeugen. Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. NOVEMBER 2017

  Krishna zeigte, dass euch der Sieg gewiss ist, wenn ihr die spirituelle Übung praktiziert, in der ständigen Gegenwart Gottes zu leben. Seht Krishna als euren Wagenlenker an; er wird euch durch die schwersten Stürme lenken. Er hat keine Günstlinge oder Rivalen. Wie das Feuer verbreitet er Wärme an alle, die ihm nah sind. Beschuldigt nicht ihn, wenn ihr die Wärme nicht spürt, sondern euch selbst! Hiranyakashipu sagte: „Gott ist nirgendwo“, und so war Gott für ihn nirgends. Prahlada erklärte: „Gott ist überall“, und so erschien Gott für ihn aus einer Säule, um seine Aussage zu bestätigen. Gott lief nicht in die Säule, um dann herauszukommen! Er war dort die ganze Zeit über, so wie in allem anderen! Er machte sich nur sichtbar! Auch ich bin so. Wenn ihr mich annehmt und „ja“ sagt, antworte ich und sage „ja, ja, ja“! Wenn ihr mich ablehnt und „nein“ sagt, echoe ich auch „nein“. Kommt und prüft mich, erfahrt und habt Glauben. Das ist der beste Weg, um von mir zu profitieren.“ Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2017

  Heute werde ich euch sagen, was für euch nutzbringend ist und was ihr täglich umsetzen müsst: Entwickelt Entsagung in Bezug auf eure persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Untersucht alle auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, dann erzeugt das nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und lagert deshalb auch nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind). Reist mit wenig Gepäck. Habt nur genug, um euer Leben und eure Gesundheit zu erhalten. Das Linsengericht (pappu) darf gerade nur so viel Salz (uppo) haben, dass es schmeckt. Verderbt die Speise (dal) nicht durch extra Salz. Das Leben wird schwer zu ertragen, wenn ihr ihm zu viele Wünsche hinzufügt. Limitiert eure Wünsche nach besten Kräften und wählt von ihnen die aus, die euch andauernde Freude bereiten. Rennt nicht der Mode und öffentlicher Anerkennung hinterher, was eure Ressourcen belastet. Haltet an euren eigenen Regeln fest, die euer auf spirituellen Fortschritt basierendes Leben ordnen. Setzt die Bedürfnisse und Freuden anderer an erste Stelle, nehmt sie wichtiger als eure eigenen. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2017

  Jetzt strebt jeder nach Bequemlichkeit und Vergnügen. Das scheint das A und O zu sein. Wenn ihr den Menschen sagt, dass sie essen können, was sie wollen und so viel sie mögen, sind sie erfreut. Doch wenn ihr hinzufügt, dass sie als Folge möglicherweise eine Krankheit bekommen, behandeln sie euch wie einen Feind! Keine Reglementierung oder Kontrolle ist beliebt. Doch Stärke gewinnt man nur durch Kontrolle, Beschränkung und Regeln. Die Menschen werden nur robust und ausdauerfähig, wenn sie Schwierigkeiten willkommen heißen. Bemüht euch, und ihr gewinnt die Kraft zum Erfolg. Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  Sathya Sai, 23. November 1964 Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2017

  Ihr sagt vielleicht, dass das Karma aus vergangenen Leben in diesem Leben abgegolten werden müsse und dass keine Gnade euch retten könne. Offensichtlich hat euch jemand gelehrt, das zu glauben. Ich versichere euch, dass ihr nicht an derlei Karma leiden müsst. Wenn euch ein ernster Schmerz peinigt, gibt euch der Arzt eine Morphiumspritze, und ihr fühlt den Schmerz nicht mehr, obwohl er in eurem Körper ist. Gnade ist wie Morphium; der Schmerz wird nicht gefühlt, obwohl ihr ihn durchlebt! Gnade nimmt dem Karma, das ihr durchmacht, die Bösartigkeit. So wie verderbliche Medikamente nach einem bestimmten Datum für unwirksam erklärt werden, wird die Wirkung von Karma durch Gnade null und nicht, obwohl die Ursache da ist! Deshalb ist es falsch, wenn man sagt, dass das auf die Stirn geschriebene Schicksal nicht ungültig gemacht werden könne (lalata likhitam). Gnade kann alles überwinden, nichts kann ihr ihm Weg stehen. Denkt daran, dass die Gnade allmächtig ist. 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2017

    In der gegenwärtigen Zeit gibt es nichts vollkommen Gutes. Wer verdient also den Schutz Gottes? Alle sind von Schlechtigkeit befleckt! Würde einer überleben, wenn Gott sich entschiede, das Schlechte auszurotten? Deshalb muss ich den Intellekt (buddhi) auf verschiedene Weisen korrigieren. Ich muss beraten, helfen, befehlen, verdammen und als Freund und Gratulant zur Seite stehen, damit sie schlechte Eigenschaften aufgeben, den geradlinigen Weg einschlagen und gehen und das Ziel erreichen. Ich muss den Menschen den Wert der Veden und der Schriften enthüllen, welche die Normen festlegen. Der einfachste Weg zur Selbsterkenntnis ist das Hingeben des Ego. Arjuna gab sich hin, und so wurde der Krieg, den er führte, in ein Opfer (yajna) transformiert! Daksha führte ein Yajna aus, aber er war so voller Egoismus und nicht zur Hingabe entschlossen. Deshalb wandelte sich das Yajna in einen hasserfüllten Krieg. Lasst nicht euer winziges Ego gegen den Allmächtigen antreten. Überlasst es Seinem Willen, und ihr werdet euch andauernden Friedens erfreuen. 23. November 1964     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2017

    Verkörperungen des göttlichen Selbst! Ihr feiert heute den Geburtstag von Swami und die verschiedenen Programme, die mit Enthusiasmus durchgeführt werden, bereiten euch göttliche Glückseligkeit (ananda). Aber tatsächlich habe ich keinen Wunsch, diesen Tag als besonders zu betrachten! Solch ein Wunsch existiert zu keiner Zeit in mir, weder in diesem noch einem anderen Aufenthalt. Ich brauche nichts, weder Großes noch Kleines in diesem Universum! Ich bin zu einem Ziel gekommen: Jedem von euch das Mysterium eurer Wirklichkeit und das Ziel eures Lebens zu offenbaren! Was ihr mir als Opfergabe darbringen solltet, ist reine Liebe in eurem Inneren. Wenn ihr das tut, bereitet mir das Glück! Verbringt eure Tage und Jahre von heute an in Aktivitäten, die jenen, die bittere Not leiden, helfen, und macht eure menschliche Existenz wertvoll und fruchtbringend. Benehmt euch angemessen und erkennt das Ziel eures Lebens. Ich segne euch! Sathya Sai, 23. November 1674    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2017

  Für Studenten ist es notwendig, dass sie verstehen, warum Moral und Spiritualität aus der Gesellschaft verschwunden sind. Bildung ohne Charakter, Wissenschaft ohne menschliche Werte, Handel ohne Ethik und Politik ohne Wahrheit sind für die Erosion der Tugend verantwortlich. Die Studenten haben die Pflicht, Patriotismus zu entwickeln und die vergessenen Tugenden wiederherzustellen. Die heutige Bildung macht clever, aber flößt keine Tugenden ein. Studenten transformieren ihren Kopf (mastakam) in Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.  Sathya Sai, 20. Mai 1991 Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2017

  Heiligt euer Leben, indem ihr eure Sinne kontrolliert. Nur weil Menschen keine Kontrolle über ihre Sinne und keine Grenzen für ihre Wünsche haben, sind in der Gesellschaft große Unrast und Erregung. Viele Menschen bewegen sich in der Gesellschaft wie Tiere. Ihr solltet nicht so werden. Wenn böse Gedanken in euch aufkommen, solltet ihr euch daran erinnern, dass ihr ein Mensch seid und kein Tier. Ärger ist eine tierische Eigenschaft. Wenn Tiere ärgerlich werden, kämpfen sie miteinander. Leider kämpfen auch die Menschen heutzutage miteinander wie wilde Tiere. Tiere haben einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.  Sathya Sai,  2. Mai 2006 einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2017

  Wahrheit ist ungeachtet der Zeit und des Ortes unveränderlich. Wo ihr auch seid ist Wahrheit Wahrheit und Liebe Liebe! Wenn ihr Liebe habt, wird Wahrheit von allein ein Teil von euch und umgekehrt. Ihr wurdet alle mit Liebe geboren. Aber während ihr heranwachst verringert sich diese selbstlose Liebe leider allmählich in euch und Hass und Neid vermehren sich. Neid ist eine schlechte Eigenschaft. Er schadet nicht nur anderen, sondern euch selbst am meisten. Deshalb gebt solch schlechten Eigenschaften keinen Raum, um in euch zu wachsen – niemals! Strebt danach, gute Eigenschaften wie Liebe und Wahrheit zu entwickeln. Nur dann könnt ihr ununterbrochenen Frieden erfahren. Wenn ihr den festen Glauben entwickelt, dass Gott in euch ist, dass ihr das Göttliche seid und dass euer Körper der Tempel Gottes ist, wird es keinerlei Raum für Ärger, Neid, Stolz und so weiter geben, die euch Schwierigkeiten bereiten können. Deshalb, meine Lieben, entwickelt Liebe und Mitgefühl. Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2017

  Der Ladies‘ Day wird heute gefeiert, um der heiligen Eigenschaften der Frauen zu gedenken und sie zu verbreiten. Obwohl es nur eine Erde gibt, unterscheiden sich die Pflanzen in Abhängigkeit des ausgesäten Samens. Der Schoß der Mutter symbolisiert die Mutter Erde. Wie der ausgesäte Same der Gedanken, so wird die Frucht, die er hervorbringt. Also sollte die werdende Mutter gute Gedanken hegen, gute Worte sprechen und gute Taten vollbringen. Nur dann kann sie tugendhafte Kinder zeugen. Aryamba war der Inbegriff von Tugend. Sie verbrachte ihre ganze Zeit in der Kontemplation Gottes und der Ausübung guter Taten. Als Ergebnis davon gebar sie Sankaracharya. Weil sie immer tugendhafte Gedanken hatte, konnte ihr Sohn ein Weltenlehrer (jagadguru) werden. Edle Seelen wie Vivekananda und Ramakrishna Paramahamsa konnten wegen der heiligen Gefühle ihrer Mütter erhabene Positionen in ihrem Leben einnehmen. Aufgrund der Gefühle der Mutter werden die Kinder gut oder böse. Wegen solcher Mütter schlagen Kinder den Weg der Rechtschaffenheit ein.  Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2017

  Wenn ihr ein Haus baut, setzt ihr Türen ein, nicht wahr? Gewährt ihr Tieren und Reptilien, Eseln, Schweinen, Schlangen und Skorpionen Einlass in euer Haus, nur weil die Türen eingebaut wurden? Nein! Wenn sie versuchen durch die Tür zu schlüpfen, werdet ihr sie davonjagen und die Tür fest verschließen, nicht wahr? Kontrolliert die Türen eures Herzens. Wenn ihr die Tür eures Herzens vor schlechten Eigenschaften verschließt, können sie nicht eintreten. Ihr solltet auf niemanden ärgerlich werden, niemanden kritisieren und keinem Leid zufügen. Wenn eine solche Situation dennoch auftreten sollte, kontrolliert euch. Wenn euch Ärger überkommt, unterdrückt sie sofort, indem ihr sie als euren ärgsten Feind betrachtet. Man sagt: „Ärger ist euer Feind, Geduld ist euer Schutzschild und Glück euer Himmel.“ Füllt euer Herze mit Liebe und Mitgefühl. Dann werdet ihr Gott überall sehen. Ohne Liebe seht ihr überall nur Dämonen! Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2017

Verändert euren Blickwinkel. Wenn ihr das Sehen der Welt aus der Perspektive der Allgegenwart des Göttlichen praktiziert, werdet ihr transformiert. Ihr werdet die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Ihr könnt nichts vor Gott verbergen. Viele Menschen meinen, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami Millionen Augen hat. Sogar eure Augen sind göttlich. Doch ihr seid euch eures göttlichen Wesens nicht bewusst. Wenn ihr Glaube an euch selbst besitzt, dann besitzt ihr auch Glaube an Gott. Erkennt, dass nichts jenseits der Kraft Gottes existiert. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr zu Gott hingezogen. Das setzt Reinheit voraus. Ein Magnet kann keinen Eisensplitter anziehen, wenn er verrostet ist. Ebenso wird auch Gott keinen unreinen Menschen zu sich heranziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt  die Überzeugung, dass Gott überall und in jedem Wesen ist.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2017

Euer Leben ist eine lange Reise, auf der ihr wenig Gepäck (Wünsche) mitnehmen solltet. Deshalb wird gesagt: „Weniger Gepäck bedeutet mehr Komfort und macht die Reise zum Vergnügen.“ Ihr habt viele Wünsche. Was habt ihr von ihnen? Es gibt Regeln für die Begrenzung von Landbesitz und Eigentum. Doch gibt es auch Regeln, die ihr befolgt, wenn es um die Begrenzung eurer Wünsche geht? Die Begrenzung der Wünsche ist das Gebot der Stunde. Sie bedeutet das Kontrollieren eurer Wünsche. Ihr könnt nur wahrhaft glücklich sein, wenn ihr eure Wünsche kontrolliert. Ihr unterliegt der falschen Ansicht, dass Glück in der Erfüllung von Wünschen bestehe. Aber tatsächlich dämmert euch das Glück, wenn eure Wünsche vollkommen ausgemerzt sind. Verringert eure Wünsche Tag für Tag. Dann werdet ihr euch sehr schnell dem Zustand der Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern. Sathya Sai, 14. März 1999 Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2017

  Heutzutage findet man im Heim keine Liebe mehr unter den Älteren und Jüngeren; die Kinder ehren ihre Eltern nicht mehr. Der moralische Verfall unterminiert Einheit und Stärke. Moralischer Verfall ist schlimmer als der Verfall des Militärs. Er führt zu größerem Unheil. Wie könnt ihr nutzbringend für andere sein, wenn ihr ständig über ‚mein‘ und ‚ich‘ meditiert? Opferbereitschaft ist das Salz des Lebens, sie ist das Geheimnis von Friede und Freude. ‚Go‘ bedeutet die Sinne. Somit bedeutet der Name ‚Go-pala‘ (einer von Gottes Namen): Er, der die Sinne kontrolliert. Und warum sollten sie unter Kontrolle stehen? Damit sie der Opferbereitschaft nicht im Weg stehen. Alle Sinne sind ichbezogen und egozentrisch. Sie müssen so erzogen werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin. Sathya Sai Baba am 27. März 1965 werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2017

Ohne tief in die Bedeutung von allem einzutauchen, was um sie herum geschieht, leben die Menschen ein oberflächliches Leben. Wenn die Menschen nur über die Wirklichkeit ihrer eigenen Existenz, über Wissen und Liebe meditierten, würden sie einen engen Kontakt mit der Quelle aller Existenz, allen Wissens und aller Glückseligkeit eingehen. Wie kann jemand Selbstzufriedenheit, unendliche Kraft und Weisheit erlangen, ohne den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis zu machen? Es liegt in eurer Macht, eure Tage auf der Erde zu einem Weg aus Blumen zu machen, statt einem dornigen Weg. Erkennt den göttlichen Bewohner in jedem Herzen, und das Leben wird sanft, ausgeglichen und liebevoll verlaufen. Gott wird der Brunnen der Liebe in eurem Herzen sein und in all den Herzen, mit denen ihr in Berührung kommt. Verehrt jeden so wie ihr Sai verehrt. Gestattet dem anderen Menschen so viel Freiraum, wie ihr selbst genießt. Behandelt andere so wie ihr behandelt werden möchtet. Das ist die Summe und Substanz spiritueller Übungen (sadhana). Sathya Sai Baba, 11. Mai 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2017

Wahrheit ist Gott, Glaube ist Gott und Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wenn ihr nur diese drei kultiviert, könnt ihr alles erreichen. In eurem Leben begegnet ihr vielleicht einer Vielzahl von Verlusten und Schwierigkeiten und erfahrt viel Leid. Aber ihr solltet niemals Wahrheit, Glaube und Liebe aufgeben. Verlust, Leid und Schwierigkeiten sind wie die Wellen des Ozeans des Leben. Sie kommen und gehen bloß. Das Wasser im Ozean jedoch bleibt immer da. Entwickelt deshalb Glaube an das Wasser, also an das Göttliche. Eure Gedanken sind wie vorbeiziehende Wolken. Haltet deshalb an eurem Glauben an Gott fest. Wenn ihr Liebe und Glauben an Gott entwickelt, gibt es nichts auf der Welt, was ihr nicht erreichen könnt. Durch Glaube und Liebe könnt ihr sogar die Erde in den Himmel und den Himmel in die Erde wandeln. Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen ihn oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2017

  Es gibt zwei Arten von Bhajans – die eine sind Khandabhajans, die für eine bestimmte Zeit oder begrenzte Dauer gesungen werden, und die andere Akhandabhajans, die sich auf die konstante Kontemplation Gottes am Morgen, Abend und in der Nacht beziehen, auf die unaufhörliche Kontemplation Gottes in allen drei Zuständen: Wachsein, Traum und Tiefschlaf. Sie sind „Sarvada sarvakaleshu sarvathra Harichintanam“, was bedeutet, zu jeder Zeit und allerorts an Gott zu denken. Der göttliche Name ist hoch wirksam. Jeder der vielen Namen Gottes hat eine bestimmte Art von Kraft. Wenn ihr diese Kraft gut nutzen und anhaltenden Gewinn daraus ziehen wollt, dann nehmt an den Akhandabhajans teil. Ihr seid in höchstem Maße vom Glück begünstigt, an diesen Akhandabhajans teilzunehmen. Das ist eine großartige Gelegenheit. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Die globalen Akhandabhajans werden aus diesen Gründen jedes Jahr durchgeführt.  Sathya Sai, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2017

  Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Gottes Lotosfüßen gesucht habt, solltet ihr diese niemals aufgeben. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht. Wenn ihr den göttlichen Namen unerschütterlich in eurem Herzen verankert, wird euer Leben geheiligt werden. Das ist Hingabe – Bhakti –, und darin liegt eure Kraft – Shakti. Das ist Befreiung – Mukti. Nur damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, wurde die spirituelle Disziplin (sadhana) des Akhandabhajans wenigstens einmal im Jahr den Devotees vorgeschrieben. Das Wort „akhanda“ beinhaltet das ununterbrochene, 24 Stunden andauernde Singen des göttlichen Namens. Während der Akhandabhajans kommen und gehen die Leute. Ihr könnt während der Akhandabhajans heimgehen, zum Beispiel, um zu essen. Aber wiederholt, während ihr euch um eure Arbeit im Haus kümmert, weiterhin Gottes Namen (nāmasmarana). Das ist die Essenz von Krishnas Botschaft in der Gita: „Denke immer an mich und kämpfe bis zum Schluss (mām anusmara yuddha ca).“ Sathya Sai Baba spricht Band 40, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2017

  Es hat keinen Zweck, beim Singen der Gottesnamen (namasankirtan) die Sekunden und Minuten zu zählen und zu denken: „Ich habe Gottes Namen so und so viele Minuten und Sekunden gesungen.“ Meera betete mit großer Aufrichtigkeit zu Krishna: „Swami, ich bin tief in den Ozean eingetaucht und habe die Perle deines göttlichen Namens gefunden. Lass diese wertvolle Perle nicht aus meiner Hand gleiten und zurück in den Ozean fallen. Da ich in diese Welt geboren wurde, lass mich die Herrlichkeit Deines göttlichen Namens ununterbrochen singen und mein Leben dadurch heiligen!“ Manche Menschen, die an den Bhajans teilnehmen, sagen: „Mir geht es heute nicht gut, denn ich habe eine Halsentzündung und einen bösen Husten. Ich kann nicht singen.“ Es stimmt, ihr leidet vielleicht an einer Erkältung und Husten. Aber ihr könnt ganz sicher innerlich singen. Macht das! Das gibt euch die notwendige Stärke. Der göttliche Name ist sehr heilig. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2017

Ich kann über mich sagen, dass ich meinen Segen über diejenigen, die mich schlechtmachen und diffamieren, ausschütte. Jene, die Unwahrheiten über mich erzählen, gewinnen Freude daraus. Ich freue mich, dass ich der Grund für ihr Hochgefühl und Freude bin! Auch ihr müsst diese Argumentationslinie annehmen und sehr glücklich sein, wenn jemand Freude daran findet, euch zu diffamieren. Reagiert nicht, indem ihr wiederum diese Person diffamiert. Dann bindet die Kette des Hasses euch aneinander und zieht euch beide herunter. Das Leben wird zu einer Tragödie. Besiegt Ärger auf tapfere Weise; überwindet Hass durch Liebe. Speist Wut nicht durch Vergeltung. Vergesst und vergebt alles, was bislang zwischen euch passiert ist, beginnt von nun an ein neues Kapitel der Liebe und Brüderlichkeit. Güte ist Göttlichkeit. Sprecht niemals schlecht über andere. Verbringt eure Zeit damit, Liebe in gegenseitiger Hilfe zu verbreiten. Liebt, liebt, liebt, liebt zuallererst. Liebt solange ihr lebt! Sathya Sai, 28. April 1975      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2017

Ihr müsst zu eurem eigenen Lehrer werden. Trainiert euch selbst, indem ihr den Funken der Weisheit nutzt, der euch eingesetzt wurde. Wenn ihr das erst einmal nach besten Kräften versucht, wird die Gnade Gottes da sein, um euch weiterzuhelfen. Der erste Schritt in der spirituellen Disziplin ist das Reinigen eures Sprechens. Redet sanft und ohne Ärger. Prahlt nicht mit Gelehrsamkeit oder Leistungen. Seid demütig und immer eifrig bereit zu dienen. Spart mit Worten und praktiziert Stille. Das wird euch vor Plänkeleien, nutzlosen Gedanken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert die Einstellung der Freude, wenn andere froh sind, und des Kummers, wenn andere traurig sind. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen jedoch in Dienen übersetzt werden, sie sollten nicht nur Gefühle sein. Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotos; nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blütenblätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. So ist es auch mit den Menschen. Differenzen bestehen wegen Unreife. Doch denkt daran, dass alle Früchte eines Tages reifen und abfallen. Alle Wesen erreichen ihr Ziel, egal wie schnell sie gehen oder wie weitschweifig ihr Weg ist!  Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2017

Verstrickt euch nicht in die Maschen von „ich und mein“. Wenn euer Ego erst einmal unterdrückt ist, werden augenblicklich zwei Auswirkungen folgen: Freisein von Kummer und Erlangen von Freude! Für diese große Vollendung müsst ihr beharrlich einen Schritt vor den anderen setzen. Gute Taten wie rituelle Andachten, Wiederholen heiliger Namen, Meditation, Einhalten von Gelübden und so weiter sind die notwendigen Schritte! Gute Gedanken wie Gebete um ein größeres Unterscheidungsvermögen, mehr Chancen für den Dienst an anderen und so weiter werden euch immens helfen! Säubert langsam und beständig euren Geist (mind), schärft euren Intellekt, reinigt die Sinne, und ihr werdet Gnade gewinnen. Behandelt die Alten und Kranken unter euch mit besonderer Fürsorge. Diejenigen von euch, die jung und stark sind, müssen ihnen Trost und die Möglichkeiten geben, die sie verdienen. Haltet euch an die Disziplinregeln, die euch zu eurem Wohl gegeben wurden, und zieht Nutzen daraus! Ihr seid von Liebe angezogen zu Gott gekommen. Fördert sie eifrig und lebt in dieser Liebe. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2017

Ihr seht, wie der Tod Menschen um euch herum holt, aber ihr lernt nicht, ihm ruhig, tapfer und froh zu begegnen, wenn er zu euch kommt. Die Mehrheit der Menschen erlebt ab und zu einen flüchtigen Blick von Unterscheidungskraft und Bindungslosigkeit, aber sie vergisst den Ruf schnell, ignoriert ihn oder verbirgt ihn mit Exzessen und Entschuldigungen. Ein Schritt vor und ein Schritt zurück – so bringt die Reise sie nicht weit. Auch wenn Manche spirituelle Übungen aufnehmen, mangelt es an Beständigkeit. Wie ein Wollknäuel, das euch aus der Hand auf den Boden fällt, sich abwickelt und verheddert, weil ihr es nicht genug festgehalten habt, lassen die Übungen nach. Nur Beständigkeit wird euch hier wie bei allem anderen Erfolg sichern. Wie könnt ihr schnelle Erfolge in der Kontrolle eures Geistes (mind) erwarten? Es ist äußerst schwierig, seine Launen zu überwinden, denn er Geist hat viele Gesichter und ist sehr unnachgiebig. Allein beständige Ausdauer wird euren Geist bändigen, und nur durch einen gebändigten Geist könnt ihr das Göttliche erfahren. Sathya Sai Baba, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2017

Das Treffen von Mitpilgern und verwandten Gottsuchenden ist ein seltener Glücksfall. Jeder von euch ist ein Tempel mit dem Göttlichen in eurem Herzen, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird in der Schrift Purusha Sukta als tausendköpfig beschrieben. Damit ist nicht gemeint, dass er nur tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass Gott in Tausenden von Köpfen als nur ein liebendes Herz gegenwärtig ist und allen Leben und Energie gibt! Niemand von euch muss sich als getrennt von anderen betrachten, ihr alle seid durch dieselbe Lebenskraft miteinander verbunden. Dasselbe Blut fließt durch unzählige Körper. Das ist eine kostbare Botschaft, eine sehr besondere Lehre der Ewigen Religion (Sanathana Dharma), welche die meisten von euch leider vergessen haben. Das ist es, was die Welt heute benötigt! Bindet euch eifrig an Gott! Dann werden alle Menschen an allen Tagen für euch heilig und besonders sein! Sathya Sai Baba, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2017

Die Hauptursache aller Schwierigkeiten ist das unkontrollierte und fehlgeleitete Denken (mind). Wie die Fluten des Godavari rollen Gedanken heran, schwemmen Erde fort und zerstören beide Seiten großer Ufergebiete. Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung sind die beiden Ufer, welche die wilde Energie der Fluten (eures Denkens) bändigen und die tobenden Fluten ins Meer (Göttlichkeit) leiten, welches das wirkliche Ziel ist, dem sie zustreben. Niemand von euch sollte versuchen von den Pflichten von Position und Status davonzulaufen. Denkt daran, eure Pflichten stattdessen als Gottesdienst zu verrichten, als Opfergaben eurer Intelligenz, Fähigkeiten, Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die ihr den Füßen Gottes in einem Geist (spirit) der Dankbarkeit für die Gelegenheit ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns darbringt. Obligatorische Handlungen müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das tut, schenken sie euch die so dringend benötigte Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung. Sathya Sai, 23. April 1961

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2017

Gott hat euch mit einem Körper ausgestattet, und somit sind alle Körperglieder und Sinnesorgane der ehrerbietenden Aufmerksamkeit würdig. Jedes muss für Seinen Ruhm genutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es eine Chance erhält, die wunderbaren Geschichten über Gott zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Andernfalls ist eure Zunge so wirkungsvoll wie die von Fröschen am sumpfigen Ufer, die Tag und Nacht quaken! Ein Tier (pashu) fürchtet, ein wildes Tier (migra) erschreckt! Angst vor jemandem oder etwas zu haben ist eine tierische Neigung und andere zu schikanieren eine dämonische Neigung. Ihr solltet beides nicht haben! Euer menschlicher Körper wurde euch für ein großes Ziel geschenkt: das Erkennen Gottes im Inneren. Wenn ihr ein voll beladenes Auto in gutem Zustand besitzt, würdet ihr es dann in der Garage lassen? Würdet ihr es nicht dorthin fahren, wo ihr hin müsst? Lernt ebenso, die Fähigkeiten von Körper, Sinnen, Intellekt und Verstand (mind) zu nutzen, und erreicht euer Ziel! Sathya Sai, 18. Februar 1966   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2017

In allen Ländern liegt die Betonung auf dem Lebensstandard statt auf der Lebensqualität. Wendet ihr euch erst einmal dem Weg weltlichen Glücks zu, werdet ihr immer weiter zu größerer und noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet für einen Moment inne und überprüft eure eigene Erfahrung: ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden habt, wenn eure Bedürfnisse erfüllt werden. Dann werdet ihr Zeuge der Wahrheit, dass ein gehobener Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Ebenso sichern Bildung, die Beherrschung von Information und das Erreichen von Fähigkeiten keinen mentalen Gleichmut. Es ist eine Tatsache, dass die Gebildeten überall unzufriedener und konkurrierender sind als die Ungebildeten. Deshalb ist das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma) heutzutage die drängende Notwendigkeit in allen Teilen der Welt. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2017

  Geht nicht in die Falle von Freunden, der Gesellschaft oder fehlgeleiteten sozialen Konventionen und werdet zur Beute von schlechten Eigenschaften wie Rauchen und anderen. Sie zerstören Gesundheit, Glück, Energie und sogar Charme. Rauchen verunstaltet euer Gesicht und schädigt eure Lunge. Es schwächt euch und macht euch krank. Der Körper ist der Tempel Gottes. Haltet ihn in einem guten und starken Zustand. Dieses Knochengerüst, der Körper, ist Hasthinapuram, wo der blinde König Dhritarashtra als das Symbol für Unwissenheit und ebenso Yudhistira als das Symbol der Weisheit sind. Lasst die Kräfte von Yudhistira mit der Hilfe Sri Krishnas gewinnen. Lasst die Zunge, die an das Bittere der Margosafrucht weltlicher Triumphe und Schwierigkeiten gewöhnt ist, den süßen Honig der Erinnerung an den Namen Gottes kosten. Experimentiert damit, und ihr werdet über die Ergebnisse erstaunt sein. Ihr könnt den schnellen Fortschritt in Frieden und Standfestigkeit in euch und um euch herum spüren. Lernt diese leichte Lektion, taucht in die Freude ein und lasst andere daran teilhaben. Sathya Sai, 2 September 1958       

Gedanke für den Tag

Der Gedanke für den Tag "Thought for the Day" aus Ansprachen und Schriften von Sathya Sai Baba wird täglich im Aschram Prasanthi Nilayam in englischer Sprache mit Kreide auf eine Tafel geschrieben und ausgehängt. Er ist hier ins Deutsche übersetzt.

Sai Baba inspiriert: Den Gedanken für den Tag finden Sie auch in Facebook. Die Seite ist ohne Anmeldung oder Registrierung sichtbar.