GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. APRIL 2021

Sorgt gut für euren Körper und kontempliert immer das selbstlose, reine und beständige Prinzip des Selbst (Atman-Prinzip). Ihr seid Mitglieder der Gesellschaft. Eure Wohlfahrt hängt von der Wohlfahrt der Gesellschaft ab. Strebt also nach dem Wohlergehen aller. Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein! Vermeidet Engstirnigkeit; fördert weitherzige Gefühle, um Glückseligkeit zu erfahren. Verkörperungen der Liebe! Das neue Jahr bringt auch gute Ergebnisse mit sich. Neujahr wird nicht nur gefeiert, um köstliche Gerichte zu genießen. Ihr müsst heilige Gefühle aufnehmen und beschließen, ein fruchtbares Leben zu führen. Das Gute und das Schlechte der Welt hängt von eurem Verhalten ab, was wiederum von euren Gedanken abhängt. Entwickelt also gute Gedanken. Nur dann könnt ihr ein edles Leben führen. Gebt euren Mitmenschen ein Vorbild ab. Schenkt ihnen Glück. Bringt ihnen Mitgefühl entgegen. Sprecht liebevoll mit ihnen. Das ist möglich, wenn ihr göttliche Liebe erlangt habt. Strebt also danach, Empfänger der göttlichen Liebe zu werden. Singt seinen Namen von ganzem Herzen! Sri Sathya Sai, 26. März 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. APRIL 2021

Verkörperungen der Liebe! Das neue Jahr bringt keine neuen Prinzipien der Wahrheit und Rechtschaffenheit mit sich. Diese sind unveränderlich und ewig. Wenn sie praktiziert werden, wird das der ganzen Welt zugutekommen. Daher müssen wir immer an diese beiden Prinzipien denken. Für den Menschen sind Wahrheit und Gerechtigkeit seine beiden Augen. In der Tat sind sie seine Lebensprinzipien. Er kann jede Tätigkeit ausüben, er kann jede Arbeit erledigen und jedes Geschäft tätigen, aber er sollte Wahrheit und Gerechtigkeit zur Unterströmung all seiner Anstrengungen machen. Der Mensch muss einen neuen Weg einschlagen. Die  Jahre sind vergangen, aber der Mensch hat seine alten und niederträchtigen Gefühle nicht aufgegeben. Er muss sein Herz reinigen. Menschlichkeit wird nur erblühen, wenn eine Transformation des Herzens stattfindet. Es genügt nicht, nur neue Kleider anzuziehen. Der Mensch muss seinen Charakter und sein Benehmen ändern. Sein Verhalten sollte auf Wahrheit und Gerechtigkeit beruhen. Sri Sathya Sai, 14. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. APRIL 2021

Das Ugadi-Fest ist eine jährliche Erinnerung an die Verpflichtung des Menschen, dem Göttlichen seinen Dank für alle von Gott erhaltenen Segnungen auszudrücken. Wir begrüßen das neue Jahr als Samvatsara, weil es auf die Allgegenwart (in Zeit und Raum) des Göttlichen hinweist. Samvatsara bedeutet nicht nur einen Zeitraum (des Jahres), der aus Minuten, Stunden, Tagen und Monaten besteht. Jeder Moment ist Samvatsara, denn ohne Sekunden, Minuten und so weiter kann es kein Jahr geben. Wenn das Jahr geheiligt werden soll, muss jeder Moment geheiligt werden. Jede Sekunde bildet ein Jahr. Es ist nicht das neue Jahr, das zählt. Jede neue Sekunde ist wichtig. Daher solltet ihr jeden Moment mit heiligen Gedanken, reinen Gefühlen und reinen Handlungen anfüllen. In jedem Moment solltet ihr versuchen, schlechte Gedanken loszuwerden und euren Geist mit guten Gedanken zu füllen. Sri Sathya Sai, 7. April 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. APRIL 2021

 (Abgesehen von Viveka und Vairagya) besteht die dritte Eigenschaft für die das Sehnen nach dem Erkennen Brahmans aus sechs Tugenden: Gedankenkontrolle (sama), Körper- und Sinneskontrolle, Rückzug von Sinnesobjekten, Duldsamkeit, unerschütterlichem Glaube und Gleichmut (sama, dama, uparati, titiksha, shraddha und sama-dana). Gedankenkontrolle (sama) ist sehr schwer zu erreichen. Der Verstand (mind) kann Bindung verursachen, aber er kann auch Befreiung schenken. Er ist ein Amalgam aus leidenschaftlichen (rajasa) und ignoranten (tamasa) Einstellungen. Er ist schnell verschmutzt. Er genießt es, die wahre Natur der Dinge zu verbergen und auf sie Formen und Werte zu werfen, die seinen Wünschen entsprechen. Die Aktivitäten des Verstandes müssen also reguliert werden. Der Verstand hat zwei Charakteristika. Als Erstes rennt er den Sinnen hilflos hinterher. Welchem Sinn auch immer der Verstand folgt, er lädt zum Unglück ein. Wenn ein Eimer mit Wasser leer wird, müssen wir nicht schlussfolgern, dass sein Wasser durch zehn Löcher gesickert ist. Ein Loch reicht aus, um den Eimer zu leeren. Auch wenn ein Sinn nicht unter Kontrolle ist, wird man in Bindung geraten. Daher muss jeder Sinn gemeistert werden, um Gedankenkontrolle zu erreichen! Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 1      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. APRIL 2021

Gegenseitiger Respekt kann auf dem Glauben aufgebaut werden, dass alle Kinder Gottes und alle Menschen  göttlich sind. Auf dieser Grundlage kann es dann zu Kooperation und Enthusiasmus für die Arbeit kommen. Jeder wird dann sein Bestes geben und seine Pflicht und Verantwortung kennen. Die Zukunft des Landes hängt von den Fähigkeiten und der Aufrichtigkeit der Jugend ab. Daher müssen der notwendige Enthusiasmus und Ermutigung unter den Jugendlichen erzeugt werden. Alle meine Hoffnungen basieren auf die Studenten, der Jugend. Sie sind mir sehr lieb. Sie sind ohne Fehler! Für all die Eigensinnigkeit und Gewalt sind die Eltern und die Schule verantwortlich. Sie führen sie in die falsche Richtung. Füllt euer Herz mit Liebe und Licht statt euren Kopf mit Fakten und Zahlen. Vertraut auf die immensen Kräfte des göttlichen Selbst (atman), das eure Wirklichkeit ist. Glaubt an die Gnade Gottes, die ihr euch durch Gebet sichern können. Sri Sathya Sai, 5. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. APRIL 2021

Unter den vorbereitenden Eigenschaften für das Sehnen nach dem Erkennen Brahmans ist die erste Unterscheidungsvermögen (viveka) zwischen dem Vergänglichen und dem Ewigen – mit anderen Worten die Entdeckung, dass allein das Selbst (atman) jenseits der Zeit ist und alle von den Sinnen wahrnehmbaren Objekte nur vorübergehend sind. Als Ergebnis längerer Untersuchungen muss man diese unerschütterliche Überzeugung gewinnen und sich darin festigen. Die zweite Eigenschaft ist Entsagung, dem Wunsch zu entsagen hier und im Jenseits die Früchte des eigenen Handelns zu genießen. Dies wird auch als Losgelöstheit (vairagya) bezeichnet. Man muss sich die Vergänglichkeit von Freud und Leid vergegenwärtigen und erkennen, dass beides nur Strömungen sind, die den Geist (mind) beeinflussen. Dann kommt man zur Überzeugung, dass alle Dinge einem ständigen Veränderungsfluss unterliegen, sie sind vergänglich und bringen nur Kummer. Losgelöstheit bedeutet nicht, Herd und Hof, Frau und Kinder aufzugeben, um in den Wäldern Zuflucht zu suchen. Es geht nur darum, sich der Vergänglichkeit der Welt bewusst zu sein und als Folge dieses Bewusstseins die Gefühle von „ich“ und „mein“ abzulegen. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. APRIL 2021

Der Kosmos ist ein herrliches Wunder, eine Quelle ständigen Staunens. Er kann nicht anders als einen als höchstes Wunder zu beeindrucken! Wenn ein Gegenstand hergestellt werden muss, brauchen wir jemanden mit den Fähigkeiten, der Intelligenz und Kraft, ihn zu erschaffen. Ohne einen Hersteller kann nichts erschaffen werden. Wie könnten sich also diese sichtbaren Objekte wie Sonne, Mond, Sterne und Sternbilder bewegen und verhalten, wie sie es tun, wenn sie nicht durch einen Gestalter, einen Hersteller, einen Meister erschaffen worden wären? Können sie sich einer gewöhnlichen Macht ergeben? Nein! Wenn intelligente Menschen diese Objekte beobachten, die mit solch mächtigen Fähigkeiten entworfen und erschaffen wurden, können sie leicht ableiten, wie unermesslich die Kraft des Schöpfers sein muss. Seht die wunderbare Vielfalt der Schöpfung. Kein Ding gleicht dem anderen. Niemand ähnelt einem anderen. Dies kann nur das Spiel (lila) des Phänomens mit grenzenloser Herrlichkeit sein - Gott. Jeder kann verstehen, dass nichts Geringeres die Quelle sein kann. Auf der Grundlage des der Schöpfung innewohnenden Geheimnisses kann man leicht auf die allmächtige Kraft schließen, die sie erschaffen hat. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. APRIL 2021

Engagiert euch mit reinem Herzen in reinen Aktivitäten und erwerbt euch einen guten Ruf. Was ihr mir opfern müsst, ist der gute Ruf, den ihr euch erworben habt. Das ist der höchste Ausdruck eurer Dankbarkeit. Legt euch durch euer Verhalten in der äußeren Welt keinen schlechten Ruf zu. Es macht nicht viel, wenn es euch nicht gelingt, einen guten Ruf zu erlangen, aber ihr solltet euch unter keinen Umständen einen schlechten Ruf erwerben. Auch wenn es euch nicht gelingt, anderen zu helfen, solltet ihr anderen nicht schaden. Schüler sollten dies nicht vergessen. Nicht nur Schüler, sondern alle spirituell Strebenden sollten in ihrem Herzen das Gute wertschätzen, das ihnen von anderen  getan wurde, und stets an jede Form von Hilfe denken, die ihnen zuteil wurde. Nur diejenigen, die solch ein dankbares Leben führen, werden in der Lage sein, Friede und Glück in ihrem Leben zu finden. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. APRIL 2021

Bedenkt, was passiert, wenn ein Mensch einen vertrockneten Baumstumpf in der Nacht sieht; er bekommt Angst, dass es ein Geist oder ein bizarrer Mensch sein könnte. Das ist er nicht, aber er wird als solcher wahrgenommen. Der Grund für diese Sinnestäuschung ist die „Dunkelheit“.  Dunkelheit erlegt einer Sache etwas anderes auf, was nicht da ist.  In gleicher Weise verhüllt die Dunkelheit, die sich durch die falsche Wahrnehmung (maya) verbreitet, die Erste Ursache, Brahman, sie macht, dass diese nicht bemerkt wird, und stülpt ihr den Kosmos als erkennbare Wirklichkeit über. Diese irreführende Sichtweise wird vom erwachten Bewusstsein korrigiert und in die Schau der universellen Liebe (prema) verwandelt. Der Kosmos, von dem die Erde ein Teil ist und mit dem wir verbunden sind, hat Brahman als grundlegende Ursache, so wie der Stumpf die grundlegende Ursache für den Geist ist. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. APRIL 2021

Bedenkt, was passiert, wenn ein Mensch einen vertrockneten Baumstumpf in der Nacht sieht; er bekommt Angst, dass es ein Geist oder ein bizarrer Mensch sein könnte. Das ist er nicht, aber er wird als solcher wahrgenommen. Der Grund für diese Sinnestäuschung ist die „Dunkelheit“. Dunkelheit erlegt einer Sache etwas anderes auf, was nicht da ist.  In gleicher Weise verhüllt die Dunkelheit, die sich durch die falsche Wahrnehmung (maya) verbreitet, die Erste Ursache, Brahman, sie macht, dass diese nicht bemerkt wird, und stülpt ihr den Kosmos als erkennbare Wirklichkeit über. Diese irreführende Sichtweise wird vom erwachten Bewusstsein korrigiert und in die Schau der universellen Liebe (prema) verwandelt. Der Kosmos, von dem die Erde ein Teil ist und mit dem wir verbunden sind, hat Brahman als grundlegende Ursache, so wie der Stumpf die grundlegende Ursache für den Geist ist. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. APRIL 2021

Gebt die Bindung an den Körper auf. Nur dann könnt ihr die Bindung an das Selbst (atman) erlangen. Da ihr mit einem physischen Körper ausgestattet seid, müsst ihr eure Pflichten unablässig erfüllen. Seid aber nicht vom Gefühl getäuscht, dass dies permanent sei. Alle körperlichen Beziehungen sind wie vorüberziehende Wolken und unterliegen dem Wandel. Allein die Wahrheit durchläuft keine Veränderung. Eine Mutter hat vier Söhne. Der erste bittet sie um roten Saft, der zweite um grünen Saft, der dritte um schwarzen Saft und der vierte um weißen Saft. Was macht die Mutter da? Als intelligente Mutter schüttet sie den gleichen Saft in ein rotes, ein grünes, ein schwarzes und ein weißes Glas, um ihre Söhne zufriedenzustellen. Unsere Körper sind wie diese Gläser. Wir sollten uns nicht nach den Unterschieden der Körper richten. Wir sollten die Einheit des Geistes (spirit) darin erkennen. Die Gläser und Farben können verschieden sein, aber der Saft (atman) ist ein und derselbe. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. APRIL 2021

Jeder von euch hat seinen eigenen Dharma, seine angeborene Besonderheit, Individualität und Liebescharakteristik. Diese Regel gilt gleichermaßen für Grashalme und die Sterne. Der Kosmos ist nicht ein kontinuierlicher Kraftfluss. Es entwickelt sich fortlaufend in Richtung der Herstellung einer Vollkommenheit in den Eigenschaften und Umständen. Man kann sich auch vom gegenwärtigen Status durch eigene Anstrengung und Unterscheidungsfähigkeit transformieren. Die moralischen Kräfte, die den Kosmos durchdringen, fördern mit Gewissheit unseren Erfolg. Aber die Menschen sind zu sehr in der allesdurchdringenden Täuschung versunken, um den Vorteil davon zu erkennen und sich selbst zu erheben. Sie sind sich des Weges des Friedens und der Harmonie in der Welt nicht bewusst. Sie sind nicht dazu in der Lage, am Guten festzuhalten und das Schlechte zu meiden. Sie können sich nicht auf dem Weg der Rechtschaffenheit festigen. „Das“, aus dem der manifestierte Kosmos mit seinen beweglichen und unbeweglichen Wesen hervorging, „Das“, was ihren Fortschritt veranlasst, fördert und unterstützt, „Das“, in das sie schließlich eingehen, – erkennt „Das“ als Gott (brahman). Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. APRIL 2021

Als Jesus gekreuzigt wurde, hörte er eine himmlische Stimme: „Alle sind eins, mein lieber Sohn. Sei zu allen gleich.“ Als Mutter Maria Tränen vergoss, sagte Jesus zu ihr: „Der Tod ist das Gewand des Lebens.“ Der Tod gleicht dem Wechseln von Kleidung. Seht ihr jemanden, der dieselbe an jedem Tag trägt? Wie ihr eure Kleidung täglich wechselt, so wechselt ihr euren Körper von Leben zu Leben. Der Körper hat einen Tod, nicht jedoch das Lebensprinzip – der Geist (spirit) ist unsterblich und nichtdual. „Die nichtdualistische Natur des Geistes zu erkennen, ist wahre Weisheit“, sagte Jesus! Die Römer redeten Jesus als „Persona“ an, was „jemand von Heiligkeit“ bedeutet. Das englische Wort „Person“ wurde davon abgeleitet. Es bedeutet, dass in allen Göttlichkeit existiert. Deshalb rede ich euch als „Verkörperungen des Göttlichen“ an. Ich und ihr sind eins  Der göttliche Geist ist in jedem. Das wahre Selbst wird „Persona“ genannt. Es gibt kein Lebensprinzip ohne Göttlichkeit! Sri Sathya Sai, 25. Dezember 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. APRIL 2021

Während Jesus gekreuzigt wurde, hörte er eine himmlische Stimme: „Alle sind eins, mein lieber Sohn. Sei zu allen gleich.“ Als Mutter Maria Tränen vergoss, sagte Jesus zu ihr: „Der Tod ist das Gewand des Lebens.“ Der Tod gleicht dem Wechseln von Kleidung. Seht ihr jemanden, der dieselbe Kleidung an jedem Tag trägt? Wie ihr eure Kleidung täglich wechselt, so wechselt ihr euren Körper von Leben zu Leben. Der Körper hat einen Tod, nicht jedoch das Lebensprinzip – der Geist (spirit) ist unsterblich und nichtdual. „Die nichtdualistische Natur des Geistes zu erkennen, ist wahre Weisheit“, sagte Jesus! Die Römer redeten Jesus als „Persona“ an, was „jemand von Heiligkeit“ bedeutet. Das englische Wort „Person“ wurde davon abgeleitet. Es bedeutet, dass in allen Göttlichkeit existiert. Deshalb rede ich euch als „Verkörperungen des Göttlichen“ an. Ich und ihr sind eins  Der göttliche Geist ist in jedem. Das wahre Selbst wird „Persona“ genannt. Es gibt kein Lebensprinzip ohne Göttlichkeit! Sri Sathya Sai, 25. Dezember 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. APRIL 2021

Das Göttliche ist die Grundlage – und es ist auch der Überbau: Es gibt viele Perlen, aber nur eine Schnur, die sie im Rosenkranz zusammenhält. Auch für die gesamte Welt der Lebewesen ist Gott, das permanente, allgegenwärtige Höchste Göttliche Bewusstsein (parabrahman) die Grundlage.  „Ich bin Gott (soham).“ „Er ist ich.“ „Ich bin Das.“ Alle diese Axiome weisen darauf hin, dass selbst diejenigen, sich durch Namen und Gestalten unterscheiden, tatsächlich Gott selbst sind. Die Blase, die aus dem Wasser entsteht, schwimmt auf dem Wasser und platzt, um eins mit dem Wasser zu werden. All die sichtbaren objektiven Welten sind wie Blasen, die aus dem weiten Meer des Göttlichen, Brahman, hervorgehen. Sie treiben auf dem Wasser und werden vom Wasser erhalten. Wie könnten sie anders entstehen und existieren? Schließlich vereinen sie sich mit dem Wasser und verschwinden darin. Es gibt nur ein Wasser, aber reichlich Blasen. Wasser ist wirklich, Blasen sind Erscheinungen. Wasser ist die Grundlage; die Blasen sind trügerische Formen des gleichen Wassers, die sich daraus erheben. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. APRIL 2021

Das Göttliche ist die Grundlage – und es ist auch der Überbau: Es gibt viele Perlen, aber nur eine Schnur, die sie im Rosenkranz zusammenhält. Auch für die gesamte Welt der Lebewesen ist Gott, das permanente, allgegenwärtige Höchste Göttliche Bewusstsein (parabrahman) die Grundlage.  „Ich bin Gott (so ‘ham).“ „Er ist ich.“ „Ich bin Das.“ Alle diese Axiome weisen darauf hin, dass selbst diejenigen, sich durch Namen und Gestalten unterscheiden, tatsächlich Gott selbst sind. Die Blase, die aus dem Wasser entsteht, schwimmt auf dem Wasser und platzt, um eins mit dem Wasser zu werden. All die sichtbaren objektiven Welten sind wie Blasen, die aus dem weiten Meer des Göttlichen, Brahman, hervorgehen. Sie treiben auf dem Wasser und werden vom Wasser erhalten. Wie könnten sie anders entstehen und existieren? Schließlich vereinen sie sich mit dem Wasser und verschwinden darin. Es gibt nur ein Wasser, aber reichlich Blasen. Wasser ist wirklich, Blasen sind Erscheinungen. Wasser ist die Grundlage; die Blasen sind trügerische Formen des gleichen Wassers, die sich daraus erheben. Sri Sathya Sai, Sutra Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. APRIL 2021

Es gibt zwei Ansichten, die um eure Akzeptanz kämpfen – die Paramarthika und die Vyavaharika, die spirituelle und die weltliche, die Sichtweise auf der Basis der Realität und die auf der Basis der Erscheinungen. Stellt euch vor, ihr seht eine Schlange auf der Straße auftauchen, aber in Wirklichkeit ist es nur ein Stück Seil. Es erscheint euch jedoch als Schlange, und ihr fühlt einen Schrecken. Dieser verwandelt das Seil nicht in eine Schlange! Wenn ihr das Licht einer Fackel auf die Straße fallen lasst, werdet ihr schnell feststellen, dass das Seil immer ein Seil gewesen ist! Das Universum ist das Scheinbare, doch die Wirklichkeit ist das Göttliche, Brahman. Wenn das Licht der Weisheit leuchtet, wird die Wahrheit offenbart! Das Universum ist von Göttlichkeit umhüllt, sie ist sein Gewand! Jesus wusste, dass Gott alles durch Seinen Willen geschehen lässt. Selbst am Kreuz, als Jesus unter Qualen litt, hegte er gegenüber niemandem schlechte Gedanken und ermahnte die Mitmenschen, alle als Werkzeuge Seines Willens zu behandeln.“ Alle sind eins, seid zu allen gleich. Praktiziert diese Einstellung in eurem täglichen Leben. Sri Sathya Sai, 24. Dezember 1980  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. APRIL 2021

Mitglieder scheinen über die wahre Bedeutung des Programms zur „Begrenzung der Wünsche“, das auf der zehnten Gesamtindischen Konferenz der Sathya Sai Organisationen beschlossen wurde, verwirrt zu sein. Der Begriff „Begrenzung der Wünsche“ besteht aus vier Komponenten. Diese sind: 1. Beschränkung exzessiven Redens, Beschränkung exzessiver Wünsche und Ausgaben, Kontrolle der Nahrungsaufnahme und Prüfung von Energieverschwendung. Der Mensch braucht einige wesentliche Güter für seinen Lebensunterhalt, und nach mehr sollte er nicht streben. Wir können diesbezüglich etwas von der Natur lernen:  Nur wenn Luft in ausreichender Menge verfügbar ist, ist sie angenehm und gut. Wenn sie übermäßig ist und es einen Sturm gibt, fühlt ihr euch unbehaglich. Seid ihr durstig, könnt ihr nur eine begrenzte Menge Wasser trinken. Ihr könnt nicht das gesamte Wasser des Ganges zu euch nehmen. Wir nehmen nur so viel wie für die Erhaltung des Körpers benötigt wird. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2021

In einem Fußballspiel treten sechs Spieler auf beiden Seiten auf den Ball ein, bis er ins Tor geht. Das Ziel des Lebens besteht aus zwei Pfosten: einem weltlichen und einem spirituellen. Ihr müsst darauf achten, dass der Ball nicht über die Pfosten hinausfliegt. Er sollte zwischen den beiden Pfosten treffen. Der Mensch wurde mit dem Ziel geboren, nicht wiedergeboren zu werden. Ihr müsst im Rahmen weltlichen und spirituellen Strebens leben. Dann werdet ihr Befreiung erlangen. Sechs schlechte Eigenschaften – Lust, Ärger, Gier, Begierde, Stolz und Eifersucht – sind auf der einen Seite und die guten Eigenschaften – Wahrheit, rechtes Handeln, Friede, Liebe, Gewaltfreiheit und Opferbereitschaft – auf der anderen Seite. Das Spiel findet zwischen diesen beiden Teams statt. Eine weitere Lehre, die wir aus diesem Spiel lernen, ist, dass der Fußball so lange getreten wird, wie er mit Luft (Ego) aufgeblasen ist. Wenn die Luft entwichen ist, nehmt ihr ihn in die Hände! Dient der Menschheit, um ein fruchtbares und sinnvolles Lebens zu führen, das euch näher zu Gott bringt. Sri Sathya Sai, 18. April 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. MÄRZ 2021

Ärzte wissen, dass die Körpertemperatur normalerweise 98,4 Grad Fahrenheit (36,9 Grad Celsius) Grad beträgt. Wenn diese Temperatur auf 99 Grad steigt, sagt man, dass Fieber wegen einer Störung im Körper eingesetzt hat. Wir atmen normal ein und aus. Wenn die Atemzüge leicht zunehmen oder abnehmen, deutet dies auf eine Störung im Körper hin. Änderungen der Pulsfrequenz und des Blutdrucks weisen ebenfalls auf eine Störung hin. Wenn also die Grenzen auch nur ein wenig überschritten werden, ist dies gefährlich oder schädlich für den Körper. Es gibt eine Grenze für alles, um auf normale Weise zu funktionieren. Wenn eure Augen beim Fotografieren die Helligkeit eines Blitzlichtes sehen, schließen sie sich automatisch, weil sie einer so hohen Beleuchtung nicht standhalten können. Trommelfelle vertragen auch kein Hören über ein bestimmtes Volumen hinaus, und wir halten uns die Ohren zu oder stecken Watte in die Ohren. Unser Leben ist also eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung! Das trifft ebenso auf unsere Wünsche zu, die auch beschränkt sein sollten. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2021

Liebe sollte die Grundlage eurer Handlungen sein, ganz gleich was ihr auch tut. Es gibt kein Leben (prana) ohne Liebe. Ein Leben ohne Liebe ist von keinerlei Nutzen. Das Bildungssystem sollte so transformiert werden, dass das Prinzip der Liebe im Herzen entwickelt wird. Wahrheit (satya) und Rechtschaffenheit (dharma) sind die Spiegelbild von Liebe (prema). Sie geben euch den sehr erwünschten höchsten Frieden (prashanti). Wenn Liebe dem Herzen entspringt, reicht das. Das wird euch Erlösung schenken. Im Bronzezeitalter (dvaparayuga) sagten die Kuhhirtinnen (gopika) zu Krishna: „Herr! Bitte gieße den Nektar der Liebe auf unsere unfruchtbaren Herzen. Säe die Samen der Liebe, damit die Flut der Liebe aus unseren Herzen fließen möge! “ Die Gopikas beteten ernsthaft zu Krishna, die Sehnsüchte ihres Herzens zu erfüllen. Wenn die Welt gedeihen soll, sollte der Regen der Liebe auf alle Herzen fallen! Sri Sathya Sai, 27. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2021

Liebe sollte die Grundlage eurer Handlungen sein, ganz gleich was ihr auch tut. Es gibt kein Leben (prana) ohne Liebe. Ein Leben ohne Liebe ist von keinerlei Nutzen. Das Bildungssystem sollte so transformiert werden, dass das Prinzip der Liebe im Herzen entwickelt wird. Wahrheit (satya) und Rechtschaffenheit (dharma) sind die Spiegelbild von Liebe (prema). Sie geben euch den sehr erwünschten höchsten Frieden (prashanti). Es genügt, wenn Liebe dem Herzen entspringt. Das wird euch Erlösung schenken. Im Bronzezeitalter (dvaparayuga) sagten die Kuhhirtinnen (gopika) zu Krishna: „Herr! Bitte gieße den Nektar der Liebe auf unsere unfruchtbaren Herzen. Säe die Samen der Liebe, damit die Flut der Liebe aus unseren Herzen fließen möge! “ Die Gopikas beteten ernsthaft zu Krishna, die Sehnsüchte ihres Herzens zu erfüllen. Wenn die Welt gedeihen soll, sollte der Regen der Liebe auf alle Herzen fallen! Sri Sathya Sai, 27. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2021

Ein Gottesverehrer muss einen reinen Geist (mind) als die Wohnstätte des Herrn betrachten. Man muss den Geist mit reinen, heiligen und göttlichen Gedanken füllen, um sein ganzes Leben zu erlösen. Der Jakobinerkuckuck (chataka) erträgt viele Torturen, um sich unbeschmutzte Regentropfen von Wolken zu sichern. In dem Moment, in dem er eine dunkle Wolke am Himmel entdeckt, beginnt sein Abenteuer. In Seen, Teichen und Flüssen gibt es reichlich Wasser auf der Erde. Aber der Chataka hat keine Verwendung für diese verschmutzten Gewässer. Er wartet auf die reinen Regentropfen, die im Monat Karthik vom Himmel fallen, und sucht kein anderes Wasser. Er ist unerschrocken angesichts von Donner und Blitz, sucht nur reine Regentropfen, die ohne Angst oder Sorge aus den Wolken fallen. Er singt vor Freude, wenn er die Regentropfen trinkt. Der Chataka ist ein Beispiel für reine Liebe. Wahre Gottesverehrer sollten eine ähnliche Bemühung auf sich nehmen, um Gott zu erkennen. Man muss die gleiche Entschlossenheit haben, ähnliche Prüfungen durchlaufen, um dann die ultimative Ekstase zu erfahren. Man darf nicht den Tücken und Attraktionen der Welt erliegen. Sri Sathya Sai, 12. Februar 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2021

Das menschliche Leben ist zweifellos das höchste in der Evolution, und um ihm Sinn zu geben, ist ein spirituelles Bestreben, das rein und heilig ist, wesentlich. Für diese Lebensweise ist Charakter wichtig. Charakter macht das Leben unsterblich; er überlebt sogar den Tod. Manche sagen, Wissen sei Macht, aber das ist nicht wahr. Charakter ist Macht. Auch der Erwerb von Wissen erfordert einen guten Charakter. Jeder muss sich also danach sehnen, einen makellosen Charakter ohne jede Spur des Bösen zu erlangen. Beachtet, dass Buddha, Jesus Christus, Shankaracharya, Vivekananda sowie andere große Weise, Heilige und Anhänger des Herrn allesamt auch heute noch in der Erinnerung der Menschen geschätzt werden. Welche Eigenschaft hat sie für alle Zeit unvergesslich gemacht? Es ist der Charakter eines jeden. Wohlstand, Reichtum, Bildung und sozialer Status sind ohne Charakter vergebens. Charakter ist der Duft der Blume, er gibt Wert und hat Wert. Dichter, Maler, Künstler und Wissenschaftler können alle auf ihrem Gebiet großartig sein, doch ohne Charakter können sie kein Ansehen in der Gesellschaft erlangen! Sri Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. MÄRZ 2021

Auf der Suche nach geistigem Frieden solltet ihr euch nicht nur mit euren individuellen Bedürfnisse beschäftigen. Abgesehen davon, dass eine solche Suche ein Zeichen intensiver Selbstsucht ist, ist sie auch vergeblich. Kann ein Einzelner allein Frieden erreichen? Wie könnt ihr für euch allein Frieden haben, wenn ringsherum überall Chaos und Unruhe herrschen? Wenn es im Heim und in der Gemeinde keinen Frieden gibt, wie könnt ihr dann Frieden haben? Ihr könnt dem Zustand der Umgebung, in der ihr lebt, nicht gleichgültig gegenüber sein. Wenn ihr Frieden erreichen wollt, müsst ihr sicherstellen, dass die Atmosphäre um euch herum diesem Frieden förderlich ist. Dies bedeutet, dass ihr das Gefühl kultivieren müsst, dass euer individueller Frieden eng mit dem Frieden der Welt verbunden ist. Aus der Erkenntnis dieser profunden Wahrheit heraus haben die Alten das universelle Gebet vorgeschrieben: „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein (loka samastha sukhino bhavantu).“ Sri Sathya Sai, 10. April 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2021

Das bloße Singen des Gottesnamens reicht nicht. Bringt Gott eure Liebe dar. Liebe ist nicht euer Eigentum. In der Tat ist sie Gottes Eigentum. Übergebt Gott was Sein ist. Was nützt ein langes Leben ohne diese Darbringung? Ihr habt kein Recht, eure Liebe jemand anderem als Gott darzubringen! Wenn ihr Gott all eure Liebe darbringt, wird er sich um eure sämtlichen Bedürfnisse kümmern. Es gibt nichts, was Er in dieser Welt nicht tun kann. In der Stadt und im Dorf, im Wald und am Himmel, auf dem hohen Gipfel und im tiefen Ozean – Gott ist überall. Er durchdringt Raum und Zeit. Alle Wesen sind Seine Gestalten. Erkennt diese Wahrheit, verwandelt sie in die Praxis und genießt Glückseligkeit. Das ist wahre Hingabe. Verkörperungen der Liebe! Heutzutage gibt es Unruhe, Ego und Konflikte wohin wir auch gehen. Ihr sollte Liebe entwickeln und sie mit allen Verwandten, Freunden und sogar Feinden teilen. Dann wird alles in Liebe gehüllt sein! Sri Sathya Sai, 3. September 1999    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2021

Das bloße Singen des Gottesnamens reicht nicht. Bringt Gott eure Liebe dar. Liebe ist nicht euer Eigentum. In der Tat ist sie Gottes Eigentum. Übergebt Gott was Sein ist. Was nützt ein langes Leben ohne diese Darbringung? Ihr habt kein Recht, eure Liebe jemand anderem als Gott darzubringen! Wenn ihr Gott all eure Liebe darbringt, wird er sich um eure sämtlichen Bedürfnisse kümmern. Es gibt nichts, was Er in dieser Welt nicht tun kann. In der Stadt und im Dorf, im Wald und am Himmel, auf dem hohen Gipfel und im tiefen Ozean – Gott ist überall. Er durchdringt Raum und Zeit. Alle Wesen sind Seine Gestalten. Erkennt diese Wahrheit, verwandelt sie in die Praxis und genießt Glückseligkeit. Das ist wahre Hingabe. Verkörperungen der Liebe! Heutzutage gibt es Unruhe, Ego und Konflikte wohin wir auch gehen. Ihr solltet Liebe entwickeln und sie mit allen Verwandten, Freunden und sogar Feinden teilen. Dann wird alles in Liebe gehüllt sein! Sri Sathya Sai, 3. September 1999    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2021

Sonnenlicht ermöglicht es dem Menschen, verschiedene Handlungen auszuführen. Die Sonne bleibt jedoch unberührt von dem, was der Mensch tut. Sie ist nur ein Zeuge. Gott der ewige Zeuge. Er ist unberührt von dem, was ringsherum passiert. Wolken, die ihre Existenz der Sonne verdanken, bedecken die Sonne selbst! Aber das mindert in keiner Weise den Glanz der Sonne. Ebenso kann Gott nichts verlieren, wenn der Mensch, der seine Existenz Gott verdankt, ihn verspottet. Der Mensch wird sicherlich die Konsequenzen seiner Handlungen ernten, doch Gott ist von ihnen nicht betroffen. So wie die Wolken von der Sonne stammen, werden auch Geist (manas), Intellekt (buddha) und Unterbewusstsein (chitta) aus dem göttlichen Selbst (atman) gebildet. Euer Denken (mind) ist verantwortlich für alles Leid und sogar die Wiedergeburt. Somit muss euer Denken auf Gott gerichtet werden, um dem Kreislauf von Geburt und Tod zu entkommen! Sri Sathya Sai, 13. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2021

Man kann den Verstand (mind) durch Konzentration unterwerfen. Der Prozess lässt sich in zwei Richtungen praktizieren – A-rupa und Sa-rupa. ‚A-rupa‘ bedeutet ‚ungebunden‘ von Gestalt. Man fühlt sich nicht als der Handelnde oder Genießende, sondern nur als Agent Gottes, ein Werkzeuge, und deshalb ist man unbeeinflusst von Wohl und Wehe, wenn die Handlung zu Gutem oder Schlechtem führt! Man hat keine Identität mit der Gestalt (rupa). Die Sa-Rupa-Meditation verliert sich in den Dualitäten von Freud und Leid, Gewinn und Verlust, denn sie betrachtet den Namen und die Gestalt, den Körper und seine Aktivitäten als gültig. Ebenso hat der Mensch die Wahl zwischen zwei Wegen – dem Weg der Verwicklung (pravritti-marga) und dem Weg der Nichtverwicklung (nivritti-marga). Wenn der Mensch verstrickt ist, wird er mit den sechs inneren Feinden konfrontiert – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass. Wenn er nicht verstrickt ist, helfen ihm sechs inneren Freunde – Sinneskontrolle, Gedankenkontrolle, Standhaftigkeit, Zufriedenheit, Glaube und Gleichmut. Sri Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2021

Man kann den Verstand (mind) durch Konzentration unterwerfen. Der Prozess lässt sich in zwei Richtungen praktizieren – A-rupa und Sa-rupa. ‚A-rupa‘ bedeutet ‚ungebunden‘ von Gestalt. Man fühlt sich nicht als der Handelnde oder Genießende, sondern nur als Agent Gottes, ein Werkzeuge, und deshalb ist man unbeeinflusst von Wohl und Wehe, wenn die Handlung zu Gutem oder Schlechtem führt! Man hat keine Identität mit der Gestalt (rupa). Die Sa-Rupa-Meditation verliert sich in den Dualitäten von Freud und Leid, Gewinn und Verlust, denn sie betrachtet den Namen und die Gestalt, den Körper und seine Aktivitäten als gültig. Ebenso hat der Mensch die Wahl zwischen zwei Wegen – dem Weg der Verwicklung (pravritti-marga) und dem Weg der Nichtverwicklung (nivritti-marga). Wenn der Mensch verstrickt ist, wird er mit den sechs inneren Feinden konfrontiert – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass. Wenn er nicht verstrickt ist, helfen ihm sechs inneren Freunde – Sinneskontrolle, Gedankenkontrolle, Standhaftigkeit, Zufriedenheit, Glaube und Gleichmut. Sri Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2021

Man kann den Verstand (mind) durch Konzentration unterwerfen. Der Prozess lässt sich in zwei Richtungen praktizieren – A-rupa und Sa-rupa. ‚A-rupa‘ bedeutet ‚ungebunden‘ von Gestalt. Man fühlt sich nicht als der Handelnde oder Genießende, sondern nur als Agent Gottes, ein Werkzeug, und deshalb ist man unbeeinflusst von Wohl und Wehe, wenn die Handlung zu Gutem oder Schlechtem führt! Man hat keine Identität mit der Gestalt (rupa). Die Sa-Rupa-Meditation verliert sich in den Dualitäten von Freud und Leid, Gewinn und Verlust, denn sie betrachtet den Namen und die Gestalt, den Körper und seine Aktivitäten als gültig. Ebenso hat der Mensch die Wahl zwischen zwei Wegen – dem Weg der Verwicklung (pravritti-marga) und dem Weg der Nichtverwicklung (nivritti-marga). Wenn der Mensch verstrickt ist, wird er mit den sechs inneren Feinden konfrontiert – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass. Wenn er nicht verstrickt ist, helfen ihm sechs inneren Freunde – Sinneskontrolle, Gedankenkontrolle, Standhaftigkeit, Zufriedenheit, Glaube und Gleichmut. Sri Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2021

Man kann den Verstand (mind) durch Konzentration unterwerfen. Der Prozess lässt sich in zwei Richtungen praktizieren – A-rupa und Sa-rupa. ‚A-rupa‘ bedeutet ‚ungebunden‘ von Gestalt. Man fühlt sich nicht als der Handelnde oder Genießende, sondern nur als Agent Gottes, ein Werkzeug, und deshalb ist man unbeeinflusst von Wohl und Wehe, wenn die Handlung zu Gutem oder Schlechtem führt! Man hat keine Identität mit der Gestalt (rupa). Die Sa-Rupa-Meditation verliert sich in den Dualitäten von Freud und Leid, Gewinn und Verlust, denn sie betrachtet den Namen und die Gestalt, den Körper und seine Aktivitäten als gültig. Ebenso hat der Mensch die Wahl zwischen zwei Wegen – dem Weg der Verwicklung (pravritti-marga) und dem Weg der Nichtverwicklung (nivritti-marga). Wenn der Mensch verstrickt ist, wird er mit den sechs inneren Feinden konfrontiert – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass. Wenn er nicht verstrickt ist, helfen ihm die sechs inneren Freunde – Sinneskontrolle, Gedankenkontrolle, Standhaftigkeit, Zufriedenheit, Glaube und Gleichmut. Sri Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2021

Dasharatha schickte Rama als Folge seines Kaikeyi gegebenen Versprechens für vierzehn Jahre in den Wald. Obwohl Sita nicht an ein hartes Leben gewöhnt war, ertrug sie die Schwierigkeiten des Waldlebens. Lakshmana war nicht verpflichtet, eine solche Tortur durchzustehen, doch wegen seiner  intensiven Hingabe an Rama folgte er ihm wie ein Schatten. Er brachte Früchte, Blumen und andere Dinge aus dem Wald, um Rama und Sita zu dienen, und fastete selbst. Jeden Moment seines Lebens verbachte er mit dem Dienst an Rama. Er stellte sowohl seinen Körper als auch Verstand (mind) in den Dienst und die Verehrung von Rama als Sagunopasaka. Bharata bat Rama, nach Ayodhya zurückzukehren, aber seine Bemühungen waren nicht erfolgreich, da Rama die Rückkehr verweigerte. Also entschloss sich Bharata zur Rückkehr, blieb aber außerhalb von Ayodhya in Nandigrama. Sein Körper war in Nandigrama, aber seine Gedanken waren bei Rama. Lakshmana verehrte Rama mit Körper und Geist, während Bharatas Anbetung rein mental war, da sein Geist mit Rama vereint war. Da Bharatas Anbetung rein mental war, war er ein Nirgunopasaka. Sri Sathya Sai, 13. September 1999        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2021

Meidet schlechte Gesellschaft. Sucht gute Gesellschaft auf. Nur dann wird euer Leben erlöst. Sehr oft erinnere ich meine Schüler daran, dass ihr durch schlechte Gesellschaft zu Sklaven werdet. Ihr solltet Meister sein, und keine Sklaven. Ihr alle wisst, was Kaikeyi passierte, als sie den Worten von Manthara ihr Ohr schenkte. Niemand liebte Rama mehr als Kaikeyi. Aber als ihr Verstand getrübt war, glaubte sie den Worten des bösen Manthara. Für einen Menschen mit einem pervertierten Intellekt erscheint Wahrheit als Unwahrheit und umgekehrt. Wegen der Auswirkungen schlechter Gesellschaft wird euer Denken verschmutzt. Also heißt es ab dem zarten Alter: „Lauft fort von schlechter Gesellschaft, schließt euch guter Gesellschaft an, begeht Tag und Nacht gute Taten und erforscht, was dauerhaft  und was flüchtig ist (tyaja durjana samsargam, bhaja sadhu samagamam, kuru punyamahoratram, smara nithyamanithyatham).“ Eure Interaktion mit anderen sollte sich auf grundlegende Höflichkeiten wie „Hallo, wie geht es Ihnen?“ beschränken. Sri Sathya Sai, 13. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2021

Ein fähiger Monarch wird seine Minister unter Kontrolle haben; er wird sie in die richtigen Bahnen lenken und Frieden und Sicherheit des Königreichs erhalten. Ein Monarch dagegen, der sich von Ministern kontrollieren lässt, verdient den Thron nicht; er wird verschmäht und fällt in Ungnade. Sein Reich hat keinen Frieden und keine Sicherheit. Der Verstand ist der Monarch im Menschen; die Sinne sind die Minister. Wenn der Verstand der Sklave der Sinne ist, werdet ihr keinen Frieden haben. Jeder spirituell Suchende, der danach strebt, den Ausdruck und das Ausdehnen des Göttlichen in sich zu erlangen, muss deshalb die Meisterschaft über die Sinne erlangen. Das ist der erste Schritt. Der nächste ist das Erobern des Verstandes, seine Ausschaltung. Der dritte ist das Entwurzeln der angeborenen Eigenschaften (vasana) und der vierte das Erreichen von spiritueller Weisheit (jnana). Die Zweige eines Baumes sind die Sinne, der Stamm der Verstand und die Wurzeln die angeborenen Eigenschaften. Alle drei müssen überwunden und zerstört werden, damit das Bewusstsein für die göttliche Wirklichkeit erreicht werden kann. Sri Sathya Sai, 6. Mai 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2021

Es ist dem Körper bestimmt, eines Tages zu vergehen. Der Körper mag sterben, aber nicht der Verstand (mind). Dieser Verstand muss kontrolliert werden. Das ist wahre spirituelle Übung (sadhana). Ihr werdet keinerlei Schwierigkeiten begegnen, wenn ihr euren Verstand Gott darbringt. Der Verstand ist sehr flatterhaft, und nicht einmal für eine Minute beständig. Deshalb sollte er immer mit Arbeit beschäftigt sein. Nur dann kann er unter Kontrolle gebracht werden. Welche Arbeit sollte dem Verstand zugewiesen werden? Der Verstand gleicht einem verrückten Affen. Ist er nicht mit etwas beschäftigt, wird er nach seinen eigenen Launen und Vorstellungen agieren. Die einzige Möglichkeit, einen Affen zu beschäftigen, besteht darin, ihn wiederholt an eine Stange herauf und herab klettern zu lassen! Lasst den Verstand einen Wächter am Tor eurer Nasenlöcher sein. Lasst ihn beobachten, was hinein und hinaus geht. ‚So‘ wird eingeatmet und ‚Ham‘ wird ausgeatmet. ‚So‘ symbolisiert das Gute (Göttliche) und ‚Ham‘ das, was schlecht ist (Ego). Dann wird der Verstand verstehen, dass das Göttliche aufgenommen und das Ego aufgegeben werden muss! Sri Sathya Sai, 13. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2021

Es ist dem Körper bestimmt, eines Tages zu vergehen. Der Körper mag sterben, aber nicht der Verstand (mind). Dieser Verstand muss kontrolliert werden. Das ist wahre spirituelle Übung (sadhana). Ihr werdet keinerlei Schwierigkeiten begegnen, wenn ihr euren Verstand Gott darbringt. Der Verstand ist sehr flatterhaft, und nicht einmal für eine Minute beständig. Deshalb sollte er immer mit Arbeit beschäftigt sein. Nur dann kann er unter Kontrolle gebracht werden. Welche Arbeit sollte dem Verstand zugewiesen werden? Der Verstand gleicht einem verrückten Affen. Ist er nicht mit etwas beschäftigt, wird er nach seinen eigenen Launen und Vorstellungen agieren. Die einzige Möglichkeit, einen Affen zu beschäftigen, besteht darin, ihn wiederholt an eine Stange herauf und herab klettern zu lassen! Lasst den Verstand einen Wächter am Tor eurer Nasenlöcher sein. Lasst ihn beobachten, was hinein und hinaus geht. ‚So‘ wird eingeatmet und ‚Ham‘ wird ausgeatmet. ‚So‘ symbolisiert das Gute (Göttliche) und ‚Ham‘ für das, was schlecht ist (Ego). Dann wird der Verstand verstehen, dass das Göttliche aufgenommen und das Ego aufgegeben werden muss! Sri Sathya Sai, 13. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2021

Gläubige haben heute eine Gestalt des Göttlichen im Kopf, aber führen Rituale auf mechanische Weise ohne jegliche Beständigkeit durch. Eure ganze Nächstenliebe und Anbetung hat für Gott keine Bedeutung. Zeigt der Einkommenssteuerabteilung eure Wohltätigkeit und euren Reichtum. Gott braucht nur eure Liebe. Es gibt keine Steuer auf Liebe. Ihr begegnet vielleicht einer Vielzahl von Schwierigkeiten und Hindernissen. Gott selbst unterzieht euch möglicherweise einer Prüfung. Aber ihr solltet deshalb nicht wanken. Alles ist immer nur zu eurem Besten. Seid über Verlust nicht bekümmert und jubelt nicht über Gewinn. Gleichmut bei Gewinn und Verlust ist wahre spirituelle Übung (sadhana). Manche sitzen in der Meditation (dhyana), aber ihre Gedanken sind auf dem Markt oder im Friseursalon. Ist das Meditation (dhyana) oder Rezitation (japa)? Euer Denken sollte in Krishna versunken sein. Stattdessen ist es voller Wünsche (trishna). Was benötigt wird, ist Krishna, nicht Trishna. Krishna wird alle eure Trishnas erfüllen. Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2021

Viele Anhänger bitten mich: „Swami, ich will Glück.“ Wo ist dieses Glück? Könnt ihr es auf dem Markt kaufen? Wird irgendein Unternehmen euch Glückseligkeit liefern? Nein! Das Glück liegt wahrlich in euch. Ihr seid nur unfähig es zu erleben, da ihr nicht an euch glaubt. Ihr habt keine Liebe zu Gott. Liebe ist in euch, aber ihr lenkt sie auf die Welt statt auf Gott. Weltliche Liebe ist wie vorbeiziehende Wolken. Entwickelt die Liebe, die sich von nichts erschüttern lässt und die nicht kommt und geht, sondern immer in euch ist. Habt unerschütterlichen Glauben an Seine Existenz. Fragt euch: „Existiere ich?“ Dann erhalte ihr die Antwort: „Ja, ich existiere.“ Das ist wahrer Glaube. Hier ist eine Blume, ein Taschentuch, ein Becher. Das Wort „ist“ bezeichnet den wahren Glauben. Glaubt an eure Existenz, „Ich bin.“ Das ist wahrer Glaube! Ihr müsst nicht nach dem Wesen Gottes fragen oder nach ihm suchen. Habt volles Vertrauen in ihn. Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2021

Viele Anhänger bitten mich: „Swami, ich will Glück.“ Wo ist dieses Glück? Könnt ihr es auf dem Markt kaufen? Wird irgendein Unternehmen euch Glückseligkeit liefern? Nein! Das Glück liegt wahrlich in euch. Ihr seid nur unfähig es zu erleben, da ihr nicht an euch glaubt. Ihr habt keine Liebe zu Gott. Liebe ist in euch, aber ihr lenkt sie auf die Welt statt auf Gott. Weltliche Liebe ist wie vorbeiziehende Wolken. Entwickelt die Liebe, die sich von nichts erschüttern lässt und die nicht kommt und geht, sondern immer in euch ist. Habt unerschütterlichen Glauben an Seine Existenz. Fragt euch: „Existiere ich?“ Dann erhalte ihr die Antwort: „Ja, ich existiere.“ Das ist wahrer Glaube. Hier ist eine Blume, ein Taschentuch, ein Becher. Das Wort „ist“ bezeichnet den wahren Glauben. Glaubt an eure Existenz, „Ich bin.“ Das ist wahrer Glaube! Ihr müsst nicht nach dem Wesen Gottes fragen oder nach ihm suchen. Habt vollen Glauben in ihn. Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. MÄRZ 2021

Es gibt unzählige Fälle, in denen Gott in Zeiten der Not zur Rettung seiner Anhänger kommt. Der Heilige Kabir war Weber von Beruf. Eines Tages wurde er schwer krank und konnte seinen Pflichten nicht nachkommen. Der barmherzige Herr, der die Gestalt von Kabir annahm, webte das Garn und kam so zu seiner Rettung. Ebenso kam Gott in Gestalt eines Keramikers und half Gora Kumbhar, wenn er in Not war, indem er selbst für ihn Gefäße herstellte. Sakkubai, eine leidenschaftliche Anhängerin von Gott Panduranga, sang ununterbrochen den Namen ihres Herrn. Eines Tages konnte sie ihre täglichen Aufgaben nicht erfüllen, da sie hohe Temperaturen hatte. Selbst unter diesen Umständen erlaubten ihr Ehemann und ihre Schwiegermutter ihr nicht, sich auszuruhen. Zu diesem Zeitpunkt nahm Panduranga die Gestalt von Sakkubai an und erfüllte alle ihre Pflichten für sie. Es ist in der Tat schwer zu verstehen, wie, wann und wo Gott zur Rettung seiner Anhänger kommt. Absoluter Glaube ist wichtig, damit Gott sich manifestiert! Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2021

Axiome wie „Arbeit ist Anbetung“ und „Pflicht ist Gott“ sind nicht modernen Ursprungs. Dies waren Lehren der alten Seher, obwohl sie unterschiedliche Begriffe dafür verwendeten. Betrachtet alle Aktivitäten als Opfergabe für Gott, und alle Werke als Gottes Werk. So wie zwei Flügel für einen Vogel unerlässlich sind, damit er in den Himmel aufsteigen kann, und zwei Räder, damit sich ein Fahrrad bewegen kann, sind Liebe (prema) und Dienen (seva) für den Menschen unerlässlich, um seine Bestimmung zu erreichen. Es entsteht kein Vorteil, wenn das Dienen ohne Liebe ist. Erwartet keine Gegenleistung für eure Taten des Dienens. Die Zufriedenheit, die ihr durch das Erweisen des Dienstes bezieht, ist Belohnung an sich. Verkörperungen der Liebe! Entwickelt zuerst festen Glauben in euer Selbst. Wo Glaube ist, da ist Liebe. Wo Liebe ist, da ist Friede. Wo Friede ist, da ist Wahrheit. Wo Wahrheit ist, da ist Gott. Wo Gott ist, da ist Glückseligkeit. Wahre Hingabe besteht darin, Glauben zu haben und Glückseligkeit zu erlangen! Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2021

Axiome wie „Arbeit ist Anbetung“ und „Pflicht ist Gott“ sind nicht modernen Ursprungs. Dies waren Lehren der alten Seher, obwohl sie unterschiedliche Begriffe dafür verwendeten. Betrachtet alle Aktivitäten als Opfergabe für Gott, und alle Werke als Gottes Werk. So wie zwei Flügel für einen Vogel unerlässlich sind, damit er in den Himmel aufsteigen kann, und zwei Räder, damit sich ein Fahrrad bewegen kann, sind Liebe (prema) und Dienen (seva) für den Menschen unerlässlich, um seine Bestimmung zu erreichen. Es entsteht kein Zugewinn, wenn das Dienen ohne Liebe ist. Erwartet keine Gegenleistung für eure Taten des Dienens. Die Zufriedenheit, die ihr durch das Erweisen des Dienstes bezieht, ist Belohnung an sich. Verkörperungen der Liebe! Entwickelt zuerst festen Glauben in euer Selbst. Wo Glaube ist, da ist Liebe. Wo Liebe ist, da ist Friede. Wo Friede ist, da ist Wahrheit. Wo Wahrheit ist, da ist Gott. Wo Gott ist, da ist Glückseligkeit. Wahre Hingabe besteht darin, Glauben zu haben und Glückseligkeit zu erlangen! Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2021

Vinatha und Kadru, die beiden Frauen des Weisen Kashyap, gerieten bei einem Spiel in einen Wettbewerb. Die Wettkampfbedingungen waren, dass die Verliererin und ihr Sohn der Gewinnerin und ihrem Sohn für den Rest ihres Lebens dienen würden. Kadru ging als Siegerin hervor. Gemäß der Wettbewerbsbedingungen dienten Vinatha und ihr Sohn Garuda Kadru und ihrem Sohn. Eines Tages sagte Kadru zu Vinatha: „Du bist wie meine Schwester. Ich werde dich freilassen, wenn du ein Gefäß mit Nektar (amritha-bhanda) vom Himmel beschaffst. “ Garuda konnte die Leid seiner Mutter nicht ertragen und übernahm diese erstaunliche Aufgabe für sie. Er brachte Amritha-Bhanda vom Himmel und befreite sich und seine Mutter von der Knechtschaft. Gott Vishnu war über Garudas Hingabe erfreut und überschüttete ihn mit seiner Gnade, indem er ihn zu seinem Gefährt machte! Aus welchem Grund wurde Garuda Vishnus Gefährt? Es war Garudas edle Entschlossenheit (sat-samkalpa), die ihm die Nähe zum Göttlichen einbrachte! Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2021

Warum sollte man beten, meditieren, Gott kontemplieren und sich in guten Taten engagieren, wenn es einem ohnehin bestimmt ist, sich den Konsequenzen seiner Handlungen zu stellen? Möglicherweise könnt ihr die Transformation, die durch eure guten Taten und Gebete in euch stattfindet, nicht sehen. Vielleicht seid ihr nicht einmal in der Lage, sie euch vor einem geistigen  Auge vorzustellen. Doch diese Transformation in euch wird Gottes Gnade gewiss anziehen. Nehmt zum Beispiel eine Flasche mit Tabletten. Dass Verfallsdatum auf der Flasche lautet etwa 1994. Es ist auch möglich, dass euch die Flasche mit ihrem Inhalt im Jahr 1999 noch intakt erscheint. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Tabletten noch wirksam sind, wenn sie heute eingenommen werden. Die Tabletten mögen da sein, jedoch verlieren ihre Wirkung nach dem Verfallsdatum. Ebenso sind die Konsequenzen des eigenen Handelns unvermeidlich, seien sie gut oder schlecht, aber göttliche Gnade wird ihre Wirkung verfallen lassen! Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. MÄRZ 2021

Diese Welt ist eine Kombination von Zeit (kala), Handlung (karma) und Ursache (karana). Jede Aktion hat eine Reaktion. Habt ihr euch mit dem Messer in den Finger geschnitten, fließt sogleich Blut aus der Wunde. Hier ist die Reaktion augenblicklich. Es gibt überhaupt keine Zeitlücke. Andererseits dauert es mindestens zwei Stunden, bis die Nahrung, die wir essen, verdaut ist. Nehmt den Fall eines Samenkorns. Ein Samen, der heute gesät wird, braucht drei bis vier Tage, um zu sprießen. Die zeitliche Lücke zwischen Aktion und Reaktion ist im Vergleich zu den vorherigen Fällen etwas größer. Bei dem anderen Extrem haben wir einen Fall,  in dem es Jahre dauert, bis ein Sämling zu einem riesigen Baum heranwächst und Früchte trägt. Der Zeitlücke zwischen Aktion und Reaktion kann in Abhängigkeit von der Natur der Aktion variieren. Es ist nicht möglich zu sagen, wann, wie und wo man den Konsequenzen seines Handelns ausgesetzt sein wird. Aber seid gewiss, dass niemand den Konsequenzen seines Handelns entkommen kann. Sri Sathya Sai, 3. September 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2021

Heute ist Shivaratri. Es ist eine glückverheißende Nacht, weil der Verstand (mind) dazu gebracht werden kann seinen Einfluss zu verlieren, indem er die Nacht dem Gebet widmet. Den heiligen Schriften zufolge ist der Mond die herrschende Gottheit des Verstandes. Shivaratri ist auf die vierzehnte Nacht der dunklen Monatshälfte festgesetzt, die Nacht vor Neumond, in welcher der Mond völlig dunkel ist. Der Mond und der Verstand, über den er herrscht, werden in jedem Monat in dieser Nacht drastisch reduziert. Wenn diese Nacht der wachsamen Anbetung Gottes widmet ist, wird der Rest des eigensinnigen Verstandes überwunden und der Sieg gesichert. Die Shivaratri-Nacht in diesem Monat ist heiliger als die übrigen und wird deshalb Mahashivaratri genannt. Mit festem Glauben und einem gereinigten Herzen sollte die Nacht mit der Verherrlichung Gottes verbracht werden. Kein Moment sollte mit anderen Gedanken verschwendet werden. Die Zeit flieht schnell dahin. Wie ein Eisblock schmilzt sie und fließt weg; wie Wasser in einem leckenden Topf schwindet sie Tropfen für Tropfen. Die Zeit, die für das eigene Leben vorgesehen ist, vergeht ziemlich bald und die Zeitspanne endet irgendwann irgendwie. Seid also wachsam. Seid gewarnt. Seid geistesgegenwärtig  und bewusst. Sucht den Schutz des Herrn und verwandelt jeden Moment eures Lebens in eine heilige Feier. Sri Sathya Sai, 26. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2021

Heute ist Shivaratri. Es ist eine glückverheißende Nacht, weil der Verstand (mind) dazu gebracht werden kann seinen Einfluss zu verlieren, indem man die Nacht dem Gebet widmet. Den heiligen Schriften zufolge ist der Mond die herrschende Gottheit des Verstandes. Shivaratri ist auf die vierzehnte Nacht der dunklen Monatshälfte festgesetzt, die Nacht vor Neumond, in welcher der Mond völlig dunkel ist. Der Mond und der Verstand, über den er herrscht, werden in jedem Monat in dieser Nacht drastisch reduziert. Wenn diese Nacht der wachsamen Anbetung Gottes widmet ist, wird der Rest des eigensinnigen Verstandes überwunden und der Sieg gesichert. Die Shivaratri-Nacht in diesem Monat ist heiliger als die übrigen und wird deshalb Mahashivaratri genannt. Mit festem Glauben und einem gereinigten Herzen sollte die Nacht mit der Verherrlichung Gottes verbracht werden. Kein Moment sollte mit anderen Gedanken verschwendet werden. Die Zeit flieht schnell dahin. Wie ein Eisblock schmilzt sie und fließt weg; wie Wasser in einem leckenden Topf schwindet sie Tropfen für Tropfen. Die Zeit, die für das eigene Leben vorgesehen ist, vergeht ziemlich bald und die Zeitspanne endet irgendwann irgendwie. Seid also wachsam. Seid gewarnt. Seid geistesgegenwärtig  und bewusst. Sucht den Schutz des Herrn und verwandelt jeden Moment eures Lebens in eine heilige Feier. Sri Sathya Sai, 26. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2021

Heute ist Shivaratri. Es ist eine glückverheißende Nacht, weil der Verstand (mind) dazu gebracht werden kann seinen Einfluss zu verlieren, indem man die Nacht dem Gebet widmet. Den heiligen Schriften zufolge ist der Mond die herrschende Gottheit über den Verstand. Shivaratri ist auf die vierzehnte Nacht der dunklen Monatshälfte festgesetzt, die Nacht vor Neumond, in welcher der Mond völlig dunkel ist. Der Mond und der Verstand, über den er herrscht, werden in jedem Monat in dieser Nacht drastisch reduziert. Wenn diese Nacht der wachsamen Anbetung Gottes widmet ist, wird der Rest des eigensinnigen Verstandes überwunden und der Sieg gesichert. Die Shivaratri-Nacht in diesem Monat ist heiliger als die übrigen und wird deshalb Mahashivaratri genannt. Mit festem Glauben und einem gereinigten Herzen sollte die Nacht mit der Verherrlichung Gottes verbracht werden. Kein Moment sollte mit anderen Gedanken verschwendet werden. Die Zeit flieht schnell dahin. Wie ein Eisblock schmilzt sie und fließt weg; wie Wasser in einem leckenden Topf schwindet sie Tropfen für Tropfen. Die Zeit, die für das eigene Leben vorgesehen ist, vergeht ziemlich bald und die Zeitspanne endet irgendwann irgendwie. Seid also wachsam. Seid gewarnt. Seid geistesgegenwärtig  und bewusst. Sucht den Schutz des Herrn und verwandelt jeden Moment eures Lebens in eine heilige Feier. Sri Sathya Sai, 26. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2021

Heute ist Shivaratri. Es ist eine glückverheißende Nacht, weil der Verstand (mind) dazu gebracht werden kann seinen Einfluss zu verlieren, indem man die Nacht dem Gebet widmet. Den heiligen Schriften zufolge ist der Mond die herrschende Gottheit über den Verstand. Shivaratri ist auf die vierzehnte Nacht der dunklen Monatshälfte festgesetzt, die Nacht vor Neumond, in welcher der Mond völlig dunkel ist. Der Mond und der Verstand, über den er herrscht, werden in jedem Monat in dieser Nacht drastisch reduziert. Wenn diese Nacht der wachsamen Anbetung Gottes geweiht ist, wird der Rest des eigensinnigen Verstandes überwunden und der Sieg gesichert. Die Shivaratri-Nacht in diesem Monat ist heiliger als die übrigen und wird deshalb Mahashivaratri genannt. Mit festem Glauben und einem gereinigten Herzen sollte die Nacht mit der Verherrlichung Gottes verbracht werden. Kein Moment sollte mit anderen Gedanken verschwendet werden. Die Zeit flieht schnell dahin. Wie ein Eisblock schmilzt sie und fließt weg; wie Wasser in einem leckenden Topf schwindet sie Tropfen für Tropfen. Die Zeit, die für das eigene Leben vorgesehen ist, vergeht ziemlich bald und die Zeitspanne endet irgendwann irgendwie. Seid also wachsam. Seid gewarnt. Seid geistesgegenwärtig  und bewusst. Sucht den Schutz des Herrn und verwandelt jeden Moment eures Lebens in eine heilige Feier. Sri Sathya Sai, 26. Februar 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2021

Shivaratri macht einem bewusst, dass dieselbe Göttlichkeit in ihrer Allgegenwart überall zu finden ist. In unseren täglichen Erfahrungen gibt es mit Sicherheit eine Reihe von Fällen, die die Existenz des Göttlichen in jedem Menschen offenbaren. Denkt an ein Kino; auf der Leinwand sehen wir Flüsse, die über die Ufer steigen und das gesamte umliegende Land verschlingen. Obwohl diese Szene mit Hochwasser gefüllt ist, wird die Leinwand nicht einmal durch einen Wassertropfen nass. Zu einem anderen Zeitpunkt seht ihr auf derselben Leinwand Vulkane, die mit aller Macht flammende Lava ausspucken; die Leinwand ist aber dadurch nicht verbrannt. Die Leinwand, welche die Grundlage für all diese Bilder ist, wird von keiner dieser Szenen betroffen. Ebenso werden im Leben des Menschen Gut und Schlecht, Freud und Leid, Geburt und Tod kommen und gehen, aber sie wirken sich nicht auf das Selbst (atman) aus! Im Kino des Lebens ist die Leinwand das Selbst, sie ist Shiva, sie ist Shankara, sie ist das Göttliche. Wenn man dieses Prinzip versteht, wird man in der Lage sein, das Leben zu verstehen, zu genießen und Erfüllung zu finden! Sri Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2021

Wir sollten glauben, dass Gott der Bewohner des Herzens ist, und wir müssen den Lehren folgen, die aus dem Herzen kommen, und gute Wege annehmen, um diesen Lehren zu folgen. Unsere Vorfahren haben uns die heiligen Wege des Yoga und der Meditation gegeben, um das Böse zu überwinden und Herrschaft über die Sinne zu erlangen. Die Weisen von früher verließen ihre Dörfer und gingen in den Wald, um Zorn und Hass zu kontrollieren. Heute ist es nicht nötig, sich in den Wald zurückzuziehen, um Zorn und Hass loszuwerden. Tugend kann nicht in einem Vakuum praktiziert werden. Wenn ihr in einer Atmosphäre des Zorns lebt und fähig seid, ihn zu kontrollieren, habt ihr eine Leistung erbracht. Aber wenn ihr im Wald seid, in dem es keinen Raum für Zorn gibt, und sagt, ihr hättet ihn besiegt, ist das bedeutungslos. Ihr müsst deshalb in einer weltlichen Umgebung bleiben, in der es reichlich Gelegenheiten gibt, in denen Emotionen des Zorns und Hasses aufsteigen, und ihr lernen könnt, diese zu beherrschen. Das ist dann eine Leistung. Sri Sathya Sai, Sommersegen in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2021

Jeder Mensch betrachtete sich als das Kind der Unsterblichkeit. Die Überwindung der Unmoral (englisch: immorality) führt zur Unsterblichkeit (immortality). Ungerechtigkeit, Unredlichkeit und Unmoral sind Schwächen, die abgelegt werden müssen. Sinneskontrolle hilft uns, alle bösen Eigenschaften loszuwerden. Versucht an einem Ort zu sitzen und an Gott zu denken, wenn euer Verstand von schlechten Gedanken geplagt wird, dann werdet ihr glücklich sein. Mehrere große Heilige haben den Weg gelehrt, wie ihr Sinneskontrolle erlangt. Sie pflegten Gott alle Eigenschaften darzubringen, die aus den Sinnen hervorkamen. Sie weihten ihre Handlungen Gott, weil sie ihre Sinne in die richtige Bahn lenken konnten. Ihre Sinne wurden nicht von Versuchungen der Sünden berührt. Wenn ihr jede Tat nur ausführt, um Gott zu gefallen, wird daraus kein böses Ergebnis hervorkommen und euch Leid verursachen. Was Gott dargebracht wird, ist völlig frei von allen Mängeln und Unvollkommenheiten. Sri Sathya Sai, Sommersegen in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2021

Sagt ihr nicht „meine Nase, mein Verstand, meine Hand, meine Vernunft“, so wie ihr auch sagt „mein Buch, mein Regenschirm“? Wer ist dieses „Ich“, das all dies „mein“ nennt? Das ist das wahre Selbst. Es war da, als ihr geboren wurdet, als ihr alles andere vergessend geschlafen habt, den Körper mit all seinen Ausstattungen, innerlich und äußerlich. Diesem „Ich“ kann kein Leid zugefügt werden, es verändert sich nicht, es kennt keinen Tod und keine Geburt. Lernt die Disziplin, die euch diese Wahrheit bewusst macht, und ihr werdet immer frei und mutig sein. Alle Menschen müssen das Ziel erreichen und auf dem Weg der Wahrheit reisen. Dieses Wissen kommt zu euch, sobald ihr in euch hineinschaut und eure eigenen Erfahrungen analysiert. Ihr müsst euch selbst in dieser Einstellung üben, um das Verlangen nach dieser Analyse zu bekommen. Gute Gewohnheiten entwickeln, schlechte vermeiden, sich in der Gesellschaft der Frommen bewegen, aktiv gute Taten ausüben und den Notleidenden dienen, all dies sind Schritte, die euch auf den herrlichen Weg der Selbsterkenntnis führen. Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2021

Die Weisen verrichteten zeremonielle Opferhandlungen (yajna) und Bittopfer (yaga), um die Herrschaft über die Sinne zu gewinnen. Die wirkliche Bedeutung von Opferhandlungen ist die Überwindung aller schlechten Neigungen, die symbolisch in das Opferfeuer geworfen werden. Das wird als ‚Bhutabali‘ bezeichnet. Das Wort ‚Bhutabali‘ ist falsch interpretiert worden. Manche Leute glauben, dass es ‚Tieropfer‘ bedeute, und haben abscheuliche Praktiken entwickelt. Das ist nicht richtig. ‚Bali‘ bedeutet ‚Steuer‘. Heute zahlen wir Steuern auf unser Eigentum, Haus und Einkommen. In den alten Zeiten gab es eine andere Intention für die Erhebung von Steuern. Heute werden oft Steuern eingetrieben, aber von den Mächtigen missbraucht. In den alten Zeiten wurden Steuern dafür verwandt, das Wohlergehen der Menschen weiter zu steigern. Wo es keine Wasserversorgung gab, wurde Wasser angeboten, wo keine Straßen waren, wurden welche gebaut. Indem wir Gott all unsere schlechten Eigenschaften opfern, erhalten wir einen Segen, der jenseits des Menschen liegt und den der Mensch in dieser Welt so sehr braucht. Sri Sathya Sai, Sommersegen in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2021

Denkt immer daran, dass es leicht ist das zu tun, was einem gefällt; aber es ist schwer sich in dem zu engagieren, was segensreich ist. Nicht alles, was gefällt, ist vorteilhaft. Erfolg kommt zu denen, die den mit Rosen gestreuten Weg aufgeben und den Hammerschlägen und Schwertstößen des Weges voller Gefahren mutig ins Auge sehen. Es ist eine Tatsache, dass keine Straße mit Rosenblättern ausgestreut ist. Das Leben ist ein Schlachtfeld (dharmakshethra), auf dem Pflichten und Wünsche stets im Konflikt miteinander sind. Unterdrückt den Feuerqualm von Begierde, Hass und Ärger, der aus eurem Herzen aufsteigt; es ist schiere Feigheit, diesen Feinden, die euch zu Bestien machen, nachzugeben. Wenn Hindernisse auftauchen, dann begegnet ihnen mit Mut. Sie stählen euch und machen euch stark. Der beste Weg, um Schwäche loszuwerden ist, die Pfahlwurzel des Baumes abzuschlagen – die falsche Vorstellung, dass ihr der Körper mit diesem Namen und dieser Gestalt, diesen Sinnen, dieser Intelligenz und diesem Verstand wäret. Sie alle sind nur das Gepäck, das ihr tragt. Sri Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2021

Wir opfern Gott so viele Dinge, weil uns das Opfer Freude macht. Wir opfern Blumen, jedoch nicht, weil Gott keine Blumen hat, sondern weil es uns glücklich macht, ihm Blumen darzubringen. Das Wort ‚Blatt‘ bezieht sich nicht auf ein Tulsi-Blatt oder das Blatt eines anderen Baumes. Unser Körper ist das Blatt, das Gott geopfert wird. Weil dieser Körper mit den drei Grundeigenschaften (guna) angefüllt ist, betrachten wir ihn als Blatt und opfern ihn Gott. Das Wort ‚Blume‘ (pushpa) steht für die Blume eures Herzens. Blumen, über die wir im Zusammenhang mit Gott sprechen, sind keine weltlichen Blumen, die verwelken. In vergleichbarer Weise steht das Wort ‚Frucht‘ für die Frucht des Geistes (mind). Es bedeutet, dass wir all unsere Taten ohne Erwartung auf Belohnung ausführen müssen, und wenn eine Handlung in diesem Geist (spirit) getan wird, dann wird sie ein heiliges Opfer. Mit ‚Wasser‘ ist nicht das Wasser aus dem Hahn gemeint. Es bezieht sich auf die Freudentränen, die der Tiefe eures Herzens entspringen. Ihr sollt keine Blätter opfern, die ihr von Bäumen gesammelt habt, keine Blumen von Pflanzen aus dem Garten, kein Wasser aus dem Brunnen oder Früchte, die ihr von irgendwoher bekommen habt. Ihr müsst Gott all dies vom Baum eures Körpers opfern, der heilig ist. Sri Sathya Sai, Sommersegen in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2021

Viele Studenten sagen: „Wenn ich das Examen bestehe, werde ich fünf Kokosnüsse zu deinen Füßen aufbrechen.“ Bedeutet dies, dass Gott keine Kokosnüsse hat? Alles was wir opfern, seien es Blätter, Blumen, Früchte, Wasser und alles andere, hat eine allegorische Bedeutung. Das Wort ‚Narikela‘ steht für Kokosnuss. Alle Inder müssen die innere Bedeutung des Opferns einer Kokosnuss erfassen. Wir opfern sie niemals so wie sie ist, sondern erst werden immer die Fasern entfernt, mit denen sie umhüllt ist. Erst dann ist es möglich, die Kokosnuss zu zerbrechen. Dabei fließt das Wasser heraus. Das Herz ist die Kokosnuss, und es ist von den Fasern der Wünsche und Begierden bedeckt. Das herauskommende Wasser ist die Reinigung (samskara). Wir müssen das Herz von Wünschen und Begierden befreien und ohne Fasern opfern. Dann wird es ein Opfer für Gott. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2021

Solange das Gefühl von Ärger und Ego in eurem Herzen ist, werdet ihr euch in eurem Leben nicht gut fühlen können und in eurem Geist (mind) krank fühlen. Wer von Ärger besessen ist, wird von den Menschen gehasst, weil er eine Reihe schlechter Taten begeht. Ärger führt zu vielen großen Sünden. Daher müssen wir uns bemühen, die Emotion des Ärgers kontrollieren. Wenn wir das Ziel haben die transzendentale Wirklichkeit und Göttlichkeit zu erreichen, müssen wir uns dazu entscheiden, dieses große Gefühl des Ärgers unter Kontrolle zu bringen. Ärger wird durch Schwäche verursacht. Es handelt sich dabei nicht um die Schwäche des Körpers, sondern des Geistes. Um unserem Verstand Kraft zu geben und die Schwäche aus unserem Geist zu entfernen, ist es notwendig, ihn mit guten Gedanken, Gefühlen und Ideen anzufüllen. Der eigene Ärger ist der größte Feind und die eigene Ruhe der beste Schutz. Die eigene Freude ist der persönliche Himmel und das eigene Leid die persönliche Hölle. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2021

Solange das Gefühl von Ärger und Ego in eurem Herzen ist, werdet ihr euch in eurem Leben nicht gut fühlen können und Krankheit in eurem Geist (mind) verspüren. Wer von Ärger besessen ist, wird von den Menschen gehasst, weil er eine Reihe schlechter Taten begeht. Ärger führt zu vielen großen Sünden. Daher müssen wir uns bemühen, die Emotion des Ärgers kontrollieren. Wenn wir das Ziel haben die transzendentale Wirklichkeit und Göttlichkeit zu erreichen, müssen wir uns dazu entscheiden, dieses große Gefühl des Ärgers unter Kontrolle zu bringen. Ärger wird durch Schwäche verursacht. Es handelt sich dabei nicht um die Schwäche des Körpers, sondern des Geistes. Um unserem Verstand Kraft zu geben und die Schwäche aus unserem Geist zu entfernen, ist es notwendig, ihn mit guten Gedanken, Gefühlen und Ideen anzufüllen. Der eigene Ärger ist der größte Feind und die eigene Ruhe der beste Schutz. Die eigene Freude ist der persönliche Himmel und das eigene Leid die persönliche Hölle. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2021

Die Funken, die aus dem Feuer springen, verflüchtigen sich schnell und werden bald zu Asche oder dunklem Staub. Natürlich ist jeder im Grunde genommen das Selbst (atman). Indem man sich vom Bewusstsein dieser Wirklichkeit entfernt, reduziert man sich zu Asche oder dunklen Staub. Wenn sich eure Gedanken um den Wunsch drehen, höchsten Frieden (prashanti) zu erreichen, wenn eure Taten von den Regeln geleitet werden, die festgelegt wurden, um ihn zu erreichen, wenn eure Worte sanft, süß und von Liebe getränkt sind, könnt ihr ohne Zweifel die Wärme dieses Feuers genießen. Wenn ihr die Hügelkette um Prasanthi Nilayam betrachtet, könnt ihr häufig, besonders im Sommer, Streiflichter schnell über die Spitze kriechen sehen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Vegetation in der Hitze der Sommertage, Feuer fängt. Ihr könnt zwar die Flammenkette  aus der Ferne sehen, aber nicht die Wärme des Feuers spüren. Ebenso seht ihr nur Sai Baba; doch ihr bezieht von ihm nicht die Gnade, die er bereit ist zu gewähren. Der Grund dafür ist, dass ihr nicht all eure Gedanken, Worte und Taten Swami widmet! Sri Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2021

Nicht nur in Indien, sondern in vielen Teilen der Welt interessieren sich die Menschen für das Wissen und die Praxis des Yoga. Es gibt viele Yoga-Schulen, die bedeutendste ist jedoch die des Patanjali. Er definierte Yoga als das Regulieren und Kontrollieren der Gefühle und Gedanken (mind). Ohne Kontrolle über die Sinne können wir in keinem Bereich des Lebens glücklich werden. Wenn wir unseren Sinnen freien Lauf lassen, geraten wir in Freud und Leid. Heutzutage achten die Inder nicht mehr genügend auf Sinneskontrolle. Manche Leute glauben, dass sie das Wichtigste im Leben verpassen, wenn sie ihre Sinne beherrschen und sich deren Freuden verwehren. Das ist ein Irrtum. Wir sollten nicht meinen, dass wir die Sinne kontrollieren oder zügeln. Der wirkliche Sinn und die Bedeutung der Beherrschung liegt nicht darin, dass wir die Sinne davon abhalten, ihre Funktion zu erfüllen, sondern dass wir sie in die richtigen Bahnen lenken und leiten. Auf diese Weise werden wir uns des echten Glücks des Gemüts (mind) und der wahren Freude des Geistes (spirit) erfreuen.   Sommersegen in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. FEBRUAR 2021

An jeder Hand sind fünf Finger. Wie kann die Hand etwas halten oder sich betätigen, wenn jeder Finger in seine eigenwillige Richtung zeigt? Wenn sie zusammenkommen, und zusammenbleiben, können die Hände alles erreichen, was sie planen. Wenn einer von euch beim Anblick eines anderen den Kopf abwendet und zehn Menschen auf zehn verschiedenen Richtungen bestehen, wie kann dann eine Handlung durchgeführt werden? Ihr müsst alle gleichermaßen aufmerksam, aktiv und kooperativ sein. Warum müsst ihr konkurrieren und streiten? Nichts auf dieser Welt kann lange bestehen und andauern. Buddha hat dies richtig erkannt. Er erklärte: „Alles ist Leid, alles ist vergänglich; alle sind nur vorübergehende Vorrichtungen flüchtiger Charakteristika.“ Warum solltet ihr von diesen begrenzten Dingen so fatal fasziniert sein? Strebt eher danach, das Ewige, Unendliche, Universelle zu erreichen. Eines Tages müsst ihr den Körper aufgeben, den ihr genährt und gepflegt habt  Wie lange könnt ihr all das, was ihr euch mit Stolz verdient habt und besitzt, behalten?  Sri Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. FEBRUAR 2021

An jeder Hand sind fünf Finger. Wie kann die Hand etwas halten oder sich betätigen, wenn jeder Finger in seine eigenwillige Richtung zeigt? Wenn sie zusammenkommen, und zusammenbleiben, können die Hände alles erreichen, was sie planen. Wenn einer von euch beim Anblick eines anderen den Kopf abwendet und zehn Menschen auf zehn verschiedenen Richtungen bestehen, wie kann dann eine Handlung durchgeführt werden? Ihr müsst alle gleichermaßen aufmerksam, aktiv und kooperativ sein. Warum müsst ihr konkurrieren und streiten? Nichts auf dieser Welt kann lange bestehen und andauern. Buddha hat dies richtig erkannt. Er erklärte: „Alles ist Leid, alles ist vergänglich; alle sind nur vorübergehende Vorrichtungen flüchtiger Charakteristika.“ Warum solltet ihr von diesen begrenzten Dingen so fatal fasziniert sein? Strebt eher danach, das Ewige, Unendliche, Universelle zu erreichen. Eines Tages müsst ihr den Körper aufgeben, den ihr genährt und gepflegt habt. Wie lange könnt ihr all das, was ihr euch mit Stolz verdient habt und besitzt, behalten?  Sri Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. FEBRUAR 2021

Was ihr auch tut, wo ihr auch seid, habt das Gefühl, dass es von Swami angetrieben ist und lasst es für Swami annehmbar sein. Ich bin der Empfänger all eurer Bemühungen und Versuche! Die Armee rekrutiert zum Beispiel Wäscher, die Uniformen und Kleidung waschen und bügeln. Sie hat Friseure, Reinigungskräfte und Lagerarbeiter auf der Gehaltsliste: sie arbeiten in Kasernen und ziehen mit dem Militärpersonal um. Sie sind vielleicht mit verschiedenen Arten von Arbeit beschäftigt, aber jeder muss sich täglich körperlichem Training und Drill unterziehen. Desgleichen arbeitet vielleicht einer von euch in einem Büro, ein anderer in einem Geschäft oder bei der Presse, aber alle müssen sich mit Hingabe, Disziplin und Pflichtgefühl in spirituelle Übungen (sadhana) engagieren. Habt nicht das Gefühl, dass eure Rolle niedriger als die eines anderen sei. Seid deshalb nicht deprimiert, wenn ihr feststellt, dass euch eine unbedeutendere Rolle zugewiesen wurde und einem anderen eine hohe. Seid auch nicht stolz, wenn ihr herausfindet, dass eure Rolle groß ist. Gebt euer Bestes, ganz gleich welche Rolle euch zugewiesen wurde. Das ist der Weg, um Gnade zu verdienen! Sri Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. FEBRUAR 2021

Was ihr auch tut, wo ihr auch seid, habt das Gefühl, dass es von Swami angetrieben ist, und lasst es für Swami annehmbar sein. Ich bin der Empfänger all eurer Bemühungen und Versuche! Die Armee rekrutiert zum Beispiel Wäscher, die Uniformen und Kleidung waschen und bügeln. Sie hat Friseure, Reinigungskräfte und Lagerarbeiter auf der Gehaltsliste: sie arbeiten in Kasernen und ziehen mit dem Militärpersonal um. Sie sind vielleicht mit verschiedenen Arten von Arbeit beschäftigt, aber jeder muss sich täglich körperlichem Training und Drill unterziehen. Desgleichen arbeitet vielleicht einer von euch in einem Büro, ein anderer in einem Geschäft oder bei der Presse, aber alle müssen sich mit Hingabe, Disziplin und Pflichtgefühl in spirituelle Übungen (sadhana) engagieren. Habt nicht das Gefühl, dass eure Rolle niedriger als die eines anderen sei. Seid deshalb nicht deprimiert, wenn ihr feststellt, dass euch eine unbedeutendere Rolle zugewiesen wurde und einem anderen eine hohe. Seid auch nicht stolz, wenn ihr herausfindet, dass eure Rolle groß ist. Gebt euer Bestes, ganz gleich welche Rolle euch zugewiesen wurde. Das ist der Weg, um Gnade zu verdienen! Sri Sathya Sai, Mai 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2021

Die Ursache für alle Probleme, für Verwirrung und Aufruhr ist die Tatsache, dass wir die Meisterschaft über die Sinne verloren haben. Bleiben die Sinne unbeschränkt und unreguliert, sind wir nicht zu rechter Unterscheidungsfähigkeit in der Lage und können nicht kühl, ruhig und rational denken. Auf diese Weise werden wir zu falschen Handlungen verführt. Im täglichen Leben wissen wir, dass unsere Nerven schwach und matt werden und wir die Kontrolle über uns selbst verlieren, wenn wir ärgerlich sind. Sogar nur ein Moment des Ärgers nimmt uns die Kraft, die wir in drei Monaten durch gute Nahrung aufgenommen haben. Ärger schwächt uns nicht nur, er nimmt uns auch die Verdienste unserer guten Taten und entkräftet unseren Zustand. Ärger ist wie ein Rauschmittel. Es veranlasst uns innerlich falsche Dinge zu tun. Ärger führt dazu, auch alle anderen Sünden zu begehen. Er ist die Quelle aller Sünden. Er ist ein großer Dämon. Wenn wir in der Lage sind, Ärger zu kontrollieren, werden wir auch in der Lage sein, Verdienste durch das Aussprechen des Gottesnamens zu erlangen. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2021

Die Ursache für alle Probleme, Verwirrung und Aufruhr ist die Tatsache, dass wir die Meisterschaft über die Sinne verloren haben. Bleiben die Sinne unbeschränkt und unreguliert, sind wir nicht zu rechter Unterscheidungsfähigkeit in der Lage und können nicht kühl, ruhig und rational denken. Auf diese Weise werden wir zu falschen Handlungen verführt. Im täglichen Leben wissen wir, dass unsere Nerven schwach und matt werden und wir die Kontrolle über uns selbst verlieren, wenn wir ärgerlich sind. Sogar nur ein Moment des Ärgers nimmt uns die Kraft, die wir in drei Monaten durch gute Nahrung aufgenommen haben. Ärger schwächt uns nicht nur, er nimmt uns auch die Verdienste unserer guten Taten und entkräftet unseren Zustand. Ärger ist wie ein Rauschmittel. Es veranlasst uns innerlich, falsche Dinge zu tun. Ärger führt dazu, auch alle anderen Sünden zu begehen. Er ist die Quelle aller Sünden. Er ist ein großer Dämon. Wenn wir in der Lage sind, Ärger zu kontrollieren, werden wir auch in der Lage sein, Verdienste durch das Aussprechen des Gottesnamens zu erlangen. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2021

Die Ursache für alle Probleme, für Verwirrung und Aufruhr ist die Tatsache, dass wir die Meisterschaft über die Sinne verloren haben. Bleiben die Sinne unbeschränkt und unreguliert, sind wir nicht zu rechter Unterscheidungsfähigkeit in der Lage und können nicht kühl, ruhig und rational denken. Auf diese Weise werden wir zu falschen Handlungen verführt. Im täglichen Leben wissen wir, dass unsere Nerven schwach und matt werden und wir die Kontrolle über uns selbst verlieren, wenn wir ärgerlich sind. Sogar nur ein Moment des Ärgers nimmt uns die Kraft, die wir in drei Monaten durch gute Nahrung aufgenommen haben. Ärger schwächt uns nicht nur, er nimmt uns auch die Verdienste unserer guten Taten und entkräftet unseren Zustand. Ärger ist wie ein Rauschmittel. Es veranlasst uns innerlich, falsche Dinge zu tun. Ärger führt dazu, auch alle anderen Sünden zu begehen. Er ist die Quelle aller Sünden. Er ist ein großer Dämon. Wenn wir in der Lage sind, Ärger zu kontrollieren, werden wir auch in der Lage sein, Verdienste durch das Aussprechen des Gottesnamens zu erlangen. Sri Sathya Sai, Summer Showers in Brindavan 1972, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. FEBRUAR 2021

Viele Menschen denken, dass Konzentration dasselbe wie Meditation sei, aber es gibt da keinerlei Zusammenhang. Wie ihr seht, lese ich gerade eine Zeitung. Meine Augen schauen auf die Buchstaben. Meine Hand hält das Papier. Meine Intelligenz denkt jetzt. Der Verstand denkt auch. Wenn also die Augen ihre Arbeit machen, macht die Hand ihre Arbeit, macht die Intelligenz ihre Arbeit und macht auch der Verstand seine Arbeit. So erhalte ich den Inhalt der Zeitung. Das bedeutet, dass, wenn ich die Zeitungsthemen aufnehmen möchte, all diese aufgezählten Sinne konzentriert sind und koordiniert arbeiten. Alle normalen Routinen wie Gehen, Sprechen, Lesen, Schreiben, Essen und so weiter sind als Ergebnis von Konzentration möglich. Viele unterliegen dem falschen Eindruck, dass Konzentration mit Meditation identisch sei, und schlagen einen falschen Weg ein! Konzentration ist etwas unterhalb eurer Sinne, während Meditation etwas oberhalb eurer Sinne ist. Sri Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. FEBRUAR 2021

Jeder sollte alle anderen als seine Verwandten respektieren, die den gleichen göttlichen Funken und die gleiche göttliche Natur wie ihr haben. Daraus entsteht eine effektive Produktion, wirtschaftlicher Verbrauch und eine gerechte Verteilung, die in Frieden und der Förderung von Liebe resultiert. Heute mangelt es jedoch an Liebe, die auf der angeborenen Göttlichkeit basiert, und so gibt es Ausbeutung, Betrug, Gier und Grausamkeit. Wenn der Mensch sich bewusst wird, dass alle Menschen „Zellen“ des göttlichen Körpers sind, wird es keine „Entwertung“ des Menschen mehr geben. Der Mensch ist ein Diamant, aber wird von anderen und sich selbst als ein Stück Glas behandelt! Der Mensch kann seine Mission auf der Erde nur verwirklichen, wenn er sein Selbst als göttlich erkennt und alle anderen als göttlich verehrt. Der Mensch muss Gott in Gestalt des Menschen anbeten. Gott erscheint vor ihm als blinder Bettler, Idiot, Aussätziger, Kind, hinfälliger Mensch, Verbrecher oder Verrückter. Ihr müsst sogar hinter diesen Schleiern die göttliche Verkörperung von Liebe, Kraft und Weisheit sehen, den Sai, und ihn durch selbstlosen Dienst anbeten. Sri Sathya Sai, 1. April 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. FEBRUAR 2021

Es gibt Tausende von Bhajana Mandalis (Gruppen für Andachtsgesang) unter der Schirmherrschaft der Sathya Sai Seva Gruppen, die auf der ganzen Welt aktiv sind. Sie halten ein- oder zweimal pro Woche etwa eine Stunde lang Bhajan-Sitzungen ab und gehen danach auseinander. Sie singen die Herrlichkeit Gottes in verschiedenen Namen und Formen und sind von dieser Erfahrung begeistert. Der Zweck laut hörbarer Gemeindegebete unterscheidet sich von den stillen Einzelgebeten. Es ist eine gemeinsame, konzertierte und für beide Seiten hilfreiche Anstrengung in der spirituellen Übung, die sechs inneren Feinde des Menschen zu überwinden: Lust, Wut, Gier, Anhaftung, Einbildung und Hass. Diese nachtaktiven Vögel befallen den Baum des Lebens und verschmutzen das Herz, in dem sie ihre Nester bauen. Wenn wir die Herrlichkeit Gottes laut singen, wird das Herz erleuchtet und sie können das Licht nicht ertragen. Außerdem macht ihnen die Stimme, die aus vielen Kehlen kommt, Angst und sie fliegen davon Sathya Sai, 1. April 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. FEBRUAR 2021

Was erforderlich ist zu erkennen, ist, welches bösartige Spiel der Verstand spielt. Der Verstand präsentiert vor eurer Aufmerksamkeit ein Quelle nach der anderen von vorübergehenden Vergnügungen. Er erlaubt euch keine Pause, um Vor- und Nachteile abzuwägen. Wenn der Hunger nach Essen gestillt ist, hält er die Attraktion eines Films vor Augen, erinnert das Ohr an den Charme der Musik und lässt die Zunge das Wasser im Mund zusammenlaufen, für den angenehmen Geschmack, nach dem sie verlangt. Der Wunsch wird sehr bald zum Handlungsdrang, der Drang sammelt Kraft, und die Sehnsucht wird unkontrollierbar. Die Last der Wünsche wird allmählich zu schwer und der Mensch wird entmutigt und traurig. Trainiert den Geist, sich für Inspiration und Führung der Intelligenz zuzuwenden, nicht den Sinnen für Abenteuer und Erfolge! Das macht ihn zu einem Instrument, eure Launen zu reduzieren und Zeit und Energie für wichtigere Angelegenheiten zu sparen! Durch kontinuierliche und beständige spirituelle Übungen (Sadhana) kann der Mensch die Launen des Geistes kontrollieren, die durch ihre Vielfalt und Eitelkeit Enttäuschung und Bedrängnis verursachen Sathya Sai, 1. April 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2021

Wenn ihr euch an verschiedene Orte begebt und euch ziellos bewegt, geht euer Geist auch an verschiedene Orte. Wenn sich der Körper ständig bewegt, bewegt sich auch der Geist. Wenn ihr einen mit Wasser gefüllten Behälter habt und der Behälter ständig wackelt, wird sich auch der Inhalt ständig bewegen. Ihr solltet also euren Körper und eure Gliedmaßen nicht ziellos bewegen. Dies ist ein sehr wesentlicher Bestandteil eurer Meditationspraxis. Wir sollten ruhig sitzen, und der Körper sollte in Ruhe sein. Warum werden die Leute gebeten, gerade zu sitzen und ihren Körper in der Meditation ruhig zu halten? Weil, wenn der Körper gerade und ruhig ist, auch der Geist im Inneren gerade und ruhig ist. Wenn ihr euren Körper nicht kontrollieren könnt, wie könnt ihr dann euren Geist kontrollieren? Das erste ist, den Körper zu kontrollieren, indem alle Gliedmaßen und Körperorgane stabilisiert werden. Die Hauptursache für das Wandern des Geistes ist, dass der physische Körper auch ständig wandert. Also gebt das zuerst auf. Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2021

Gott kann nicht nur mit einem Namen und einer Form identifiziert werden. Er ist alle Namen und alle Formen. Alle Namen sind Seine, alle Formen sind Seine. Auch deine Namen sind Seine, du bist auch Seine Formen. Ihr erscheint als separate individuelle Körper, weil das Auge, das sieht, nur die äußere Hülle sucht. Wenn ihr eure Sicht klärt und heiligt, und sie durch das atmische Auge betrachtet, das Auge, das durch das Physische (mit all seinen Eigenschaften und Ausstattung) hindurchdringt, werdet ihr andere als Wellen auf dem Ozean des Absoluten sehen, als die „tausend Köpfe, die tausend Augen, und die tausend Füße“ der Höchsten Souveränen Person (Virat Purusha), die im Rigveda besungen wurde. Strebe danach, diese Vision zu gewinnen und dich mit dieser Glückseligkeit zu sättigen. Sathya Sai, 1. April 1975.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2021

Man muss nicht nach spiritueller Kraft suchen, um die Welt reisen und viel Geld ausgeben. Bleibt in eurem eigenen Heim, entwickelt sie in euch selbst – diese spirituelle Kraft ist in euch! Ihr müsst für sie nicht hierhin und dorthin laufen. Gott ist nicht im Äußeren zu finden, Gott ist nicht außerhalb von euch, Gott ist in euch. Ihr seid kein Mensch, ihr seid Gott selbst, und wenn ihr fähig seid, das zu erkennen und die spirituelle Kraft in euch zu entwickeln, werdet ihr Gott schauen. Ihr geht auf dem Weg des weltlichen Bewusstseins, doch wenn ihr den Weg des Überbewusstseins nehmt, werdet ihr Erkenntnis erlangen und könnt die Wahrheit sehen. Das erste, was ihr tun müsst, ist Selbstvertrauen entwickeln. Es sind die Menschen, die kein Vertrauen in sich selbst haben, die anfangen umherzuwandern und zu schwanken und verschiedene Wege einschlagen. Sri Sathya Sai, 28 März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2021

Trennt das Wirkliche vom Scheinbaren. Betrachtet das Innere eines Ereignisses,  den Kern, die Bedeutung. Verweilt bei der Wirklichkeit eures Selbst; ihr seid rein, unzerstörbar und unberührt von den Höhen und Tiefen des Lebens. Ihr seid in der Tat das wahre, ewige, unveränderliche Universelle (brahman), das Wesen, das all dies ist. Ein bloß fünfminütiges Nachforschen wird euch davon überzeugen, dass ihr nicht der Körper, die Sinne, der Geist, die Intelligenz, der Name oder die Gestalt seid, sondern ein und dasselbe  Selbst (atman), das als diese ganze Vielfalt erscheint. Wenn ihr erst einmal einen Einblick in diese Wahrheit erhalten habt, haltet daran fest. Lasst sie euch nicht entgleiten. Macht sie zu eurem ständigen Besitz. Nehmt als ersten Schritt zum Erlangen dieser Weisheit (viveka) und Losgelöstheit (vairagya) die Disziplin des ständigen Erinnerns Gottes durch seinen Namen (namasmarana) auf. All die Stunden, die mit Klatsch, dem Ansehen von Sport oder Filmen und bedeutungslosen, hohlen Gesprächen verbracht werden, sollten am besten mit der stillen Kontemplation des Namens und der Gestalt Gottes – dem Glanz des Herrn – genutzt werden! Sri Sathya Sai, 30. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. FEBRUAR 2021

Ihr solltet eine Haltung der untrennbaren Bindung an Gott, der euer Selbst ist, kultivieren. Wenn er eine Blume ist, solltet ihr euch wie eine Biene fühlen, die den süßen Honigtau saugt; wenn er ein Baum ist, seid ein Rankengewächs, das sich eng an ihn schmiegt und daran festhält; wenn er eine Klippe ist, fühlt euch wie ein Wasserfall, der über sie herunterfließt; wenn er der Himmel ist, seid ein winziger Stern, der darin funkelt. Seid euch vor allem der Wahrheit bewusst, dass ihr und er durch Höchste Liebe miteinander verbunden seid. Wenn ihr das intensiv fühlt, nicht mit der groben Intelligenz, sondern mit der subtilen Intelligenz, wird die Reise schnell sein und das Ziel erreicht. Der grobe Intelligenz (sthula buddha) hält euch am Laufen, aber die subtile Intelligenz bringt euch zur Bestimmung. Das Grobstoffliche wird vom Körper zu sehr niedergedrückt; das Feinstoffliche überwindet den Körper und erleichtert die Last! Sri Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2021

Es gibt drei Arten von Gedanken: (1) Gedanken, die  wie entkörnte Baumwolle bereit sind, den Funken höchster Weisheit zu empfangen und in einem kurzen Auflodern Schwäche und Vorurteile von Zeitaltern aufzugeben, (2) Gedanken wie trockenes Holz, die aber erst nach einiger Zeit Erfolg haben, und (3) Gedanken, die wie grüne Baumstämme dem Ansturm des Feuers von Weisheit (Jnana) mit aller Kraft widerstehen. Viehherden rennen auf eine Fata Morgane zu, um ihren Durst zu stillen. Aber ihr solltet klüger sein. Ihr habt Unterscheidungsfähigkeit (viveka); ihr könnt euch aus Angelegenheiten, die ihr als abträglich erkennt, bewusst lösen. Setzt euch für ein paar Minuten still hin und denkt über das Schicksal derer nach, die auf die Fata Morgana zulaufen. Sind diese glücklich? Haben sie die Kraft, Leid und Ehr mit Gleichmut zu ertragen? Haben sie einen Blick für die Schönheit, Wahrheit und Größe des Universums, das Gottes Werk ist? Sri Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2021

Der Sehende sollte sich nicht an das Gesehene binden – das ist der Weg zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit den Objekten wird von Wünschen und Anhaftungen hervorgerufen; das führt zu Anstrengung und entweder Begeisterung oder Verzweiflung. Dann kommt Verlustangst oder Unglück ob des Versagens, und die Reaktionskette verlängert sich. Wie kann das Licht einer Lampe überleben, wenn viele Türen und Fenster für alle wehenden Winde offenstehen?  Die Lampe ist der Verstand, der stets unbeeinträchtigt von den dualen Anforderungen der Welt da draußen brennen muss. Völlige Hingabe an Gott ist ein Weg, die Fenster und Türen zu schließen, denn in dieser Haltung der vollkommenen Ergebenheit an Gott (sharanagati) seid ihr ohne Ego, und so werdet ihr nicht von Freud und Leid hin- und hergerissen. Völlige Hingabe lässt euch in der Begegnung mit all den Krisen in eurem Lebenslauf die Gnade Gottes anziehen. Somit verleiht sie euch Heldentum, mehr Unerschütterlichkeit und eine bessere Vorbereitung auf die Schlacht. Sri Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2021

Ein Herz voller Reinheit (sattva-guna) ist der Milchozean. Ständige Kontemplation des Göttlichen, sei es als eure eigene Wirklichkeit oder ein zu erreichendes Ideal, ist der Berg Mandara, der als Butterstößer in es hineingesetzt wurde. Die Schlange Vasuki, die als Seil um ihn gewunden war, ist die Gruppe der Sinne, die giftige Schwaden beim Vorgang des Butterns ausstoßen, welche die Dämonen ängstigen, die den Kopf halten. Das Seil wird von den guten und schlechten Impulsen gehalten, und beide kämpfen eifrig um Ergebnisse beim Butterungsvorgang. Die Gnade Gottes ist die Inkarnation der Schildkröte, denn der Herr kommt selbst zur Rettung, sobald er weiß, dass ihr ernsthaft nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit strebt. Er kommt still, unbeobachtet wie die Schildkröte es tat, den Prozess der Reflektion (manana) unbeeinträchtigend und als stete Grundlage aller spirituellen Übungen dienend. Viele Dinge tauchen aus dem Geist auf, wenn er gebuttert wird. Aber die Weisen warten geduldig auf die Ankunft des Garanten der Unsterblichkeit und reißen sie mit Begeisterung an sich.    Sri Sathya Sai,13. Januar 1965        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2021

Ein Herz voller Reinheit (sattva-guna) ist der Milchozean. Ständige Kontemplation des Göttlichen, sei es als eure eigene Wirklichkeit oder ein zu erreichendes Ideal, ist der Berg Mandara, der als Butterstößer in es hineingesetzt wurde. Die Schlange Vasuki, die als Seil um ihn gewunden war, ist die Gruppe der Sinne, die giftige Schwaden beim Vorgang des Butterns ausstoßen, welche die Dämonen ängstigen, die den Kopf halten. Das Seil wird von den guten und schlechten Impulsen gehalten, und beide kämpfen eifrig um Ergebnisse beim Butterungsvorgang. Die Gnade Gottes ist die Inkarnation der Schildkröte, denn der Herr kommt selbst zur Rettung, sobald er weiß, dass ihr ernsthaft nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit strebt. Er kommt still, unbeobachtet wie die Schildkröte es tat, den Prozess der Reflektion (manana) unbeeinträchtigend und als stete Grundlage aller spirituellen Übungen dienend. Viele Dinge tauchen aus dem Geist auf, wenn er gebuttert wird. Aber die Weisen warten geduldig auf die Ankunft des Garanten der Unsterblichkeit und ergreifen sie mit Begeisterung.    Sri Sathya Sai,13. Januar 1965        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2021

Das Erinnern an den Namen Gottes ist in diesem Zeitalter die Methode zur Überquerung des Ozeans weltlichen Lebens. Ihr zweifelt vielleicht, ob kurze Worte wie „Rama“, „Sai“ oder „Krishna“ euch über das endlose Meer des weltlichen Lebens bringen können. Die Menschen überqueren weite Meere auf einem winzigen Floß; sie sind dazu in der Lage, durch dunkle Dschungel mit einem winzigen Licht in ihrer Hand zu laufen. Der Name, selbst das Om (prnava), was noch kürzer ist, hat unermessliche Potenziale. Das Floß muss nicht so groß wie das Meer sein. Die Rezitation des Namens ist wie die Operation des Bohrens für das Anzapfen von Grundwasser. Sie ist wie der Meißelschlag, der das Bildnis Gottes freilegt, das im Marmor eingeschlossen ist. Durchbrecht die Umhüllung, und der Herr wird erscheinen. Zerschlagt die Säule, so wie Prahlada seinen Vater darum bat, und der Herr ist immer da, um sich zu manifestieren. Der Herr ist voller Glückseligkeit (anandamaya); er ist auch göttliche Glückseligkeit (ananda), die durch den Namen gekostet werden muss. Er ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Sri Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2021

Ihr habt vielleicht das beste Gemüse und seid möglicherweise der fähigste Koch, aber wenn das Kupfergefäß, in dem die Gemüsesuppe zubereitet wird, nicht verzinnt ist, wird die zubereitete Speise hochgiftig! „Verzinnt“ also euer Herz mit Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti) und Liebe (prema). Dann wird es ein zu einem Gefäß für die heilige Namenswiederholung und Symbole, Meditation, religiöse Gelübde, Pilgerreisen, rituelle Anbetung und andere Gerichte, die ihr darin zubereitet. Es ist eine schwierige Aufgabe, seine Neigungen und den eigenen Charakter zu verändern. Man kann alle Lehrbücher über spirituelle Praxis und alle Schriften studieren und sogar stundenlang darüber referieren, aber verfällt schnell in einen fatalen Irrtum, wenn man mit Versuchungen konfrontiert wird. Wie ausgetrocknetes Land scheint das Herz frei von jeglicher Ernte des Bösen zu sein, aber wenn die ersten Regenschauer fallen, die Samen wurzeln und unter der Erde den Samen wachsen lassen, verwandeln sie alles in einen grünen Teppich! Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2021

Das Gebet um Vorteil oder Gewinn sollte nicht an Gott gerichtet werden. Denn es bedeutet, dass Gott darauf wartet, bis er gebeten wird! Gebt euch ihm hin. Er geht mit euch so um, wie er es am besten fühlt und wie es für euch das Beste ist. Gott verteilt keine Gnade im Verhältnis zum Lob, das er erhält! Wenn ihr von Gott etwas erbittet, lauft ihr schnell Gefahr, ihn zu verurteilen, wenn das Gebet aus irgendeinem Grund nicht so beantwortet wird, wie ihr es wolltet, oder es so schnell erfüllt wird, wie ihr es möchtet! Diese Möglichkeit entsteht, weil ihr das Gefühl habt, dass Gott ein Außenseiter ist, im Himmel lebt oder an einem heiligen Ort, weit weg von euch. Gott ist in euch, in jedem eurer Worte, in allen Taten und Gedanken. Sprecht, tut und denkt, wie es ihm gebührt. Erfüllt die Pflichten, die er nach besten Kräften und zur Zufriedenheit eures Gewissens zugeteilt hat. Das ist der lohnendste Gottesdienst (puja). Sri Sathya Sai, April 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2021

Der Mensch ist stolz darauf, dass er alles weiß, aber wenn er nach sich selbst gefragt wird, lässt er beschämt den Kopf hängen. Der Mensch kennt die Nachrichten von jedem Land, aber er weiß nicht, welches Ärgerns er für sich selbst und andere ist. Er bewegt sich in der Dunkelheit, sehnt sich aber nach Glückseligkeit (ananda). Er kennt die Wege nicht, um sich diese Glückseligkeit durch Gebet, selbstlosen Dienst, das Studium spiritueller Texte, Meditation und Stille zu sichern. Er hat keinen Glauben daran, dass er Ananda ist und dass Ananda sein eigenes Wesen ist. Er wird vom Unglück umgeworfen, und hat keine Kraft, diesem Wehen standzuhalten. Der Glaube an den inneren Gott ist das härteste Schutzschild gegen Schicksalsschläge. Von Vögeln mühsam gebaute Nester werden von Stürmen weggerissen, duftende Blütenblätter von Blumen vom Regen niedergeschlagen. Niederlage und Sieg sind die Vorder- und Rückseite derselben Münze! Wenn ihr eine begrüßt, habt ihr wohl oder übel auch die andere willkommen zu heißen! Nachsicht, Mitgefühl und unbestechliche Tugend sind die drei Säulen eines glücklichen Lebens. Sri Sathya Sai, April 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2021

Bildung ist nicht als ein Prozess zu verstehen, bei dem ein leerer Sack gefüllt und sein Inhalt ausgegossen wird, um ihn wieder zu leeren. Es ist nicht der Kopf, der durch Bildung gefüllt werden muss, es ist das Herz, das gereinigt, geweitet und erleuchtet werden muss. Bildung ist fürs Leben, und nicht für den Lebensunterhalt. Das Zeichen des Gebildeten ist die Demut, dass er nicht in der Lage ist, das riesige Unbekannte, das noch erforscht werden muss, zu kennen. Der Gebildete muss erkennen, dass er mehr Pflichten als Privilegien hat, mehr Pflichten als Rechte. Er muss der Gesellschaft dienen, in der er sich befindet, und dem Erbe, das von den Vorfahren übergeben wurde. Er sollte erfreut sein zu dienen und nicht dominieren wollen. Denn Dienen ist göttlich, es macht das Leben lohnenswert. Dienen ist der beste Weg, um seine Fähigkeiten, Intelligenz, Stärke und Ressourcen zu nutzen. Sri Sathya Sai, 1. April 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2021

Unsere Kultur hat die Stärke des Geistes und die Reinheit des Denkens bewahrt, die in nützliche Vorsätze und Wünsche als wesentliche Voraussetzungen eines fortschrittlichen Menschen umgesetzt werden. Das Geheimnis und die Pracht Gottes können nur von einem reinen Geist und einer klaren Sichtweise erfasst werden. Deshalb hat der Herr Arjuna neue Augen geschenkt, damit er nicht durch Seine Herrlichkeit verwirrt wird. Ein vom Verstand angenommener Entschluss ist wie ein Stein, der in einen See (sarovara) geworfen wird. Er erzeugt Wellen, die sich auf das ganze Gesicht auswirken und den Gleichmut verstören. Ein schlechter Gedanke entweiht sowohl den Einzelnen als auch die Gemeinschaft. Elend ist ansteckend, und so kann eure Verunreinigung auch andere verschmutzen. Ein guter Entschluss (samkalpa) setzt eine Reihe solcher Gedanken in Kraft, von denen jeder seinen Teil zum Prozess der Reinigung und Stärkung beiträgt. Die indische Kultur besteht auf der Reinheit der Entschlüsse; wie eine duftende Blume in der Hand, verbreitet sie ihren wohltuenden Einfluss auf andere und durch andere! Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2021

Während ihr versucht, das Beste von den Geschenken der Natur zu bekommen, müsst ihr mit Demut und Einfachheit ausgestattet sein; andernfalls werdet ihr durch viele unerfüllte Wünsche nur in den Ruin getrieben. Ravana begehrte die Natur (Mutter Sita wurde als Kind in einer Furche eines gepflügten Ackers gefunden), aber er hatte sich selbst durch die spirituellen Übungen (sadhana) auf der Gottessuche nicht genügend gedämpft; das ist der Grund für seinen Untergang. Begehren führt zu Ärger, wenn es durchkreuzt wird; Ärger schwächt den Körper. Er schadet dem Verdauungssystem und lässt einen schnell altern. Bedenkt: Wenn göttliche selbstlose Liebe (prema) im Herzen Raum bekommt, haben Eifersucht, Hass und Unwahrheit keinen Platz darin. Erwartet keine Liebe von anderen, wenn ihr sie anderen verwehrt. Sie ist keine Einbahnstraße! Lebt in Liebe, lebt mit Liebe, geht mit Liebe, sprecht mit Liebe, denkt mit Liebe und handelt mit Liebe. Das ist die beste und fruchtbarste spirituelle Anstrengung (sadhana). Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2021

Während ihr versucht, das Beste von den Geschenken der Natur zu bekommen, müsst ihr mit Demut und Einfachheit ausgestattet sein; andernfalls werdet ihr durch viele unerfüllte Wünsche nur in den Ruin getrieben. Ravana begehrte die Natur (Mutter Sita wurde als Kind in einer Furche eines gepflügten Ackers gefunden), aber er hatte sich selbst durch die spirituellen Übungen (sadhana) auf der Gottessuche nicht genügend gedämpft; das ist der Grund für seinen Untergang. Begehren führt zu Ärger, wenn es durchkreuzt wird; Ärger schwächt den Körper. Er schadet dem Verdauungssystem und lässt einen schnell altern. Bedenkt: Wenn göttliche selbstlose Liebe (prema) im Herzen Raum bekommt, haben Eifersucht, Hass und Unwahrheit keinen Platz darin. Erwartet keine Liebe von anderen, wenn ihr sie anderen verwehrt. Sie ist keine Einbahnstraße! Lebt in Liebe, lebt mit Liebe, geht mit Liebe, sprecht mit Liebe, denkt mit Liebe und handelt mit Liebe. Das ist die beste und fruchtbarste spirituelle Anstrengung (sadhana). Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2021

Ihr sitzt vor der Statue, entzündet Räucherwerk und bringt euren Lobpreis während des Gottesdienstes dar, aber versucht nicht die Bedeutung des Göttlichen zu erfassen, das ihr in der Statue seht. Forscht nach dem Willen Gottes, entdeckt die Befehle Gottes, fragt danach, was ihm am meisten gefällt, und richtet euer Leben entsprechend aus. Verfangt euch nicht in den anhaftenden Verwicklungen der äußeren Natur. Verhärtet euer Herz nicht durch Gier und Hass, sondern macht es mit Liebe weich. Reinigt es durch reine Lebens- und Denkgewohnheiten. Nutzt es als den Schrein, in den ihr euren Gott einsetzt. Seid glücklich, dass ihr die Quelle der Kraft, Weisheit und Freude in euch tragt. Verkündet, dass ihr unbesiegbar und frei seid, dass ihr nicht in Versuchung gebracht oder verängstigt in die Irre geleitet werden könnt. Solange eine Spur des Bewusstseins von „Ich bin der Körper“ in euch bleibt, müsst ihr nach Gott suchen. Ihr müsst euch dem Spiegel nähern, denn er wird nicht auf euch zukommen, um euch zu zeigen, wie ihr wirklich seid! Sri Sathya Sai, 14. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2021

Wenn ihr eurem Sohn sagt, dass er am Telefon antworten soll: „Vater ist nicht zu Hause“, obwohl ihr aber tatsächlich Zuhause seid, sät ihr einen giftigen Samen, der zu einem riesigen Baum heranwachsen wird. Eltern geben schlechte Beispiele ab, wenn sie Falschheiten aussprechen, andere mit übler Nachrede schlecht machen, spielen, trinken, sich gewalttätig verhalten, Verletzungen zufügen, von Nachtclubs, Filmen und Trinkpartys abhängig werden und sich nach Mitternacht, wenn sie nach Hause kommen, streiten. Wie können Kinder, die an so niedere Bilder und Laute gewöhnt sind, lernen, helle, frische, duftende Blumen des Ewigen Gartens Indiens zu werden? Viele solcher Eltern erlauben ihren Kindern nicht, an den Bal-Vikas-Kursen, am Bhajansingen und Treffen mit Guten (satsanga) teilzunehmen. Sie sagen, dass Religion und Gott nur für Faulenzer oder alte Senile seien und dass dieser Weg sie zur Bettelei (sanya) führen werde. Das ist eine Katastrophe, die vermieden werden muss! Sie kehren die Werte des Lebens um. Eltern müssen sich selbst korrigieren, bevor sie versuchen, ihre Kinder zu korrigieren. Sri Sathya Sai, 6. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2021

Lernt die Lektionen von der Sonne, dem Mond, den Wolken und dem Meer – sie alle sind großartige Lehrer, die uns die höchste Wichtigkeit der klaglosen Pflichterfüllung vermitteln.  Bäume verteilen ihre Früchte und ihren Schatten an alle, auch diejenigen, welche in der Absicht, sie zu zerstören, die Axt an sie legen! Berge leiden unter Hitze, Regen und Sturm, ohne zu murren, und sind seit Zeitaltern in stiller Meditation versunken. Vögel horten nicht für Jahre, sondern suchen das Nötigste an Nahrung für sich und ihre Brut; sie klagen nicht darüber, weil sie ihre Nachkommen nicht mit mehr Zuneigung überschütten, als für deren Überleben unbedingt notwendig ist. Die Natur (prakriti) ist eure Schule, euer Labor, das Tor zur Befreiung und das Panorama der mannigfaltigen Majestät Gottes. Versucht, die Lektionen zu erkennen, zu denen die Natur bereit ist. Alle Dinge in der Natur sind so göttlich (brahman) wie ihr. Somit ist jede Handlung  göttlich,  jede Arbeit ist göttliche Anbetung. Errichtet das Gebäude eures Lebens auf dem starken Fundament des Glaubens, dass all dies Brahman ist. Sri Sathya Sai, 4. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2021

Ihr bezeichnet das Geschenk der Nahrung als Anna-dana (Wohltätigkeit der Nahrung). Aber niemand hat das Recht, aus Wohltätigkeit das zu geben, was von Gott gegeben wurde, stolz darauf zu sein oder sogar das Gefühl zu haben, dass er etwas aus Wohltätigkeit gegeben hätte. Gott gab den Regen, Gott förderte den Sämling und Gott ließ das Getreide reife. Welches Recht habt ihr, es das Eure zu nennen und aus Wohltätigkeit zu geben? Es ist nicht ein Geschenk aus Nächstenliebe, das ihr weitergebt, sondern ihr bringt Gott lediglich Dankbarkeit dar. Ihr heiligt das Getreide, das ihr geerntet habt, indem ihr die Nahrung, die ihr daraus zubereitet habt, diesen Narayanas – Göttern in menschlicher Gestalt – darbringt. Nennt es Narayanaseva! Das ist korrekter. Wie auch immer, da ihr es mit Liebe und Demut im Geiste der göttlichen Anbetung tut,  bin ich gekommen, um euch zu segnen. Übertragt nicht alle Verantwortung einem Komitee oder eine Gruppe von Enthusiasten. Schließt euch ihnen von ganzem Herzen an, und bietet an, die Last zu teilen. Sri Sathya Sai, 28. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2021

Das Leben ist wie eine Zugfahrt. Kleine Kinder haben noch einen langen Weg vor sich, doch die Ältesten haben ihre Reise recht bald beendet. Ihr müsst lernen, eure Reise angenehm und glücklich zu gestalten. Tragt kein schweres, unerwünschtes Gepäck mit euch herum. Es wir eure Reise beschwerlicher machen. Ergeht euch nicht in der Suche nach Fehlern anderer und brecht keine Streitereien vom Zaun. Hegt nicht den Wunsch, das Beste nur für euch zu haben. Teilt mit anderen um euch herum das Gute, das euch gegeben wurde. Ärger, Hass, Neid, Eifersucht – sie alle haben schweres Gepäck. Ich bitte darum, dieses nicht auf die Reise mitzunehmen. Ich muss den Ältesten und Eltern einen Rat geben. Gebt euren Kindern keine schlechten Beispiele ab. Wenn ihr ehrlich, gerecht, ruhig bei Provokation und voller Liebe in eurem gesamten Umgang mit anderen seid, werden auch eure Kinder in Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti) und Liebe (prema) aufwachsen. Sri Sathya Sai, 6. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2021

Das Leben ist wie eine Zugfahrt. Kleine Kinder haben noch einen langen Weg vor sich, doch die Ältesten haben ihre Reise recht bald beendet. Ihr müsst lernen, eure Reise angenehm und glücklich zu gestalten. Tragt kein schweres, unerwünschtes Gepäck mit euch herum. Es wird eure Reise beschwerlicher machen. Ergeht euch nicht in der Suche nach Fehlern anderer und brecht keine Streitereien vom Zaun. Hegt nicht den Wunsch, das Beste nur für euch zu haben. Teilt mit anderen um euch herum das Gute, das euch gegeben wurde. Ärger, Hass, Neid, Eifersucht – sie alle haben schweres Gepäck. Ich bitte darum, dieses nicht auf die Reise mitzunehmen. Ich muss den Ältesten und Eltern einen Rat geben. Gebt euren Kindern keine schlechten Beispiele ab. Wenn ihr ehrlich, gerecht, ruhig bei Provokation und voller Liebe in eurem gesamten Umgang mit anderen seid, werden auch eure Kinder in Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti) und Liebe (prema) aufwachsen. Sri Sathya Sai, 6. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2021

Macht aus jedem Gedanken eine Blume, die es wert ist, in Gottes Hand gehalten zu werden. Macht jede Tat zu einer Frucht, die voll von süßem Saft der Liebe ist und in Seine Hand gelegt werden kann. Macht jede Träne heilig und rein, um Seine Lotusfüße mit ihr zu waschen. Das Symbol auf der Flagge von Prasanthi Nilayam erinnert an dieses Ideal, das ihr in die Praxis umsetzen müsst. Es ist das Symbol des Sieges, der erreicht wird durch ständiges Bemühen zur Überwindung der teuflischen Feinde Lust und Gier, Neid und Hass, Bosheit und Einbildung. Es ist das Symbol des stillen Zustands höchster Glückseligkeit, die durch Selbstkontrolle und Selbsterkenntnis gewonnen wurde. Beurteilt andere nicht, um zu entscheiden, ob sie euren Dienst verdienen. Findet nur heraus, ob sie verzweifelt sind, das ist genügend Berechtigung. Prüft nicht, wie sie sich anderen gegenüber verhalten; sie können durch Liebe gewiss verwandelt werden. Dienen (seva) ist für euch wie ein heiliges Gelübde, eine spirituelle Übung (sadhana), ein spiritueller Weg. Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2021

Gute Ideen müssen angenommen und schlechte gemieden werden. Jede Idee muss im Obersten Gerichtshof der Weisheit (viveka) beurteilt werden. Und das Urteil muss als unantastbar behandelt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir uns an das Gebet von Gandhiji (Gandhi) erinnern: „O Gott, schenke allen das richtige Verständnis (sabko sanmati de bhagwan).“ Wieder muss das im See der Gesellschaft geborene Individuum im ruhigen Wasser schwimmen und treiben und sich dem Fluss des Fortschritts vereinen, um in den Ozean der Gnade einzuströmen. Der Mensch muss sich von der Haltung des „Ich“ zur Position des „Wir“ bewegen. Aber wir sehen heutzutage nur den wilden Tanz von Ego-verstrickten Individuen, welche die Gesellschaft hassen und sich höchst unsozial verhalten. Wasser fließt von einem höheren zu einem niedrigeren Niveau. Gottes Gnade ist ebenso. Sie fließt zu denen hinab, die vor Demut gebeugt sind. Gebt also das Ego auf, überwindet die Eifersucht und kultiviert Liebe. Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2021

Gute Ideen müssen angenommen und schlechte gemieden werden. Jede Idee muss im Obersten Gerichtshof der Weisheit (viveka) beurteilt werden. Und das Urteil muss als unantastbar behandelt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir uns an das Gebet von Gandhiji (Gandhi) erinnern: „O Gott, schenke allen das richtige Verständnis (sabko sanmati de bhagwan).“ Wieder muss das im See der Gesellschaft geborene Individuum im ruhigen Wasser schwimmen und treiben und sich mit dem Fluss des Fortschritts vereinen, um in den Ozean der Gnade einzuströmen. Der Mensch muss sich von der Haltung des „Ich“ zur Position des „Wir“ bewegen. Aber wir sehen heutzutage nur den wilden Tanz von Ego-verstrickten Individuen, welche die Gesellschaft hassen und sich höchst unsozial verhalten. Wasser fließt von einem höheren zu einem niedrigeren Niveau. Gottes Gnade ist ebenso. Sie fließt zu denen hinab, die vor Demut gebeugt sind. Gebt also das Ego auf, überwindet die Eifersucht und kultiviert Liebe. Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2021

Gute Ideen müssen angenommen und schlechte gemieden werden. Jede Idee muss im Obersten Gerichtshof der Weisheit (viveka) beurteilt werden. Und das Urteil muss als unantastbar behandelt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir uns an das Gebet von Gandhiji (Gandhi) erinnern: „O Gott, schenke allen das richtige Verständnis (sabko sanmati de bhagwan).“ Wieder muss das im See der Gesellschaft geborene Individuum im ruhigen Wasser schwimmen und treiben und sich dem Fluss des Fortschritts anschließen, um in den Ozean der Gnade einzuströmen. Der Mensch muss sich von der Haltung des „Ich“ zur Position des „Wir“ bewegen. Aber wir sehen heutzutage nur den wilden Tanz von Ego-verstrickten Individuen, welche die Gesellschaft hassen und sich höchst unsozial verhalten. Wasser fließt von einem höheren zu einem niedrigeren Niveau. Gottes Gnade ist ebenso. Sie fließt zu denen hinab, die vor Demut gebeugt sind. Gebt also das Ego auf, überwindet die Eifersucht und kultiviert Liebe. Sri Sathya Sai, 30. März 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2021

Ihr könnt euch nicht frisch- und wohlfühlen, wenn ihr ein ungewaschenes Hemd unter einer gewaschenen Weste tragt oder eine ungewaschene Weste unter einem gewaschenen Hemd. Beide müssen sauber sein, um ein Gefühl prickelnder Freude zu vermitteln. Ebenso müssen äußere und innere Reinheit sowohl gesucht als auch gewonnen werden. In Wirklichkeit ist äußere Reinheit nichts anderes als eine Widerspiegelung innerer Errungenschaften. Es gibt ein seltsames Leuchten auf dem Gesicht eines arglosen Menschen. Innere Reinheit hat ihre eigene Seife und Wasser – die Seife starken Glaubens und das Wasser konstanter Übung. Der wahrhaft Suchende hat eine andachtsvolle Haltung gegenüber der Pflicht, an die er gebunden ist. Er wird jede ihm auferlegte Aufgabe als einen Akt der Anbetung ausführen, die den Herrn erfreuen soll, durch die er sich dem Sockel Gottes nähern kann. Pflicht ist Gott; Arbeit ist Gottesdienst – das ist das Motto. Anbetung ist keine Uniform, die zu bestimmten Zeiten des Tages an- und abgelegt wird. Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2021

In vielen Ländern und menschlichen Gemeinschaften, haben wir nur einen Glauben, einen Weg, einen Gegenstand der Anbetung und eine Form der Anbetung, die Wurzeln geschlagen haben und Früchte tragen. Dieser Glaube kann einheimisch oder importiert sein, aber die Menschen in diesen Regionen haben gelernt, ihn zu integrieren und reagieren allergisch auf andere. In Indien hingegen gibt es seit ehedem viele Glaubensrichtungen und Wege, die alle Antriebe des Menschen widerspiegeln, die ihn nach innen und nach oben führen. Daher gibt es mannigfaltige Alternativen, von denen der Mensch diejenige auswählen kann, die zu seiner Stufe des spirituellen Wachstums passt, und mit festem Schritt kann er sich zu größeren Höhen erheben. Die indische Kultur ist wie der Ozean, in dem sich das Wasser aller Flüsse, Länder und Wolken befindet, die über alle Kontinente ziehen. Der Ozean, der die Quelle und das Ziel aller Flüsse ist, ist das Bett, auf dem Vishnu ruht! Deshalb ist Vishnu der Gott, der den universellen Aspekt des göttlichen Prinzips im Universum und darüber hinaus symbolisiert. Sri Sathya Sai, 14. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2021

Das große Übel, das die Einheiten dieser Organisation untergräbt, ist Stolz und Eifersucht, das sie erzeugt. Wenn eine Person den Stolz ausstrahlt, dass sie alleine Bhajans in der Gruppe gut singen kann, entwickeln andere natürlich Ärger, Eifersucht, Hass, Bosheit und andere solch schädlichen Eigenschaften. Spiritueller Stolz ist die giftigste Art von Stolz. Er verblendet und führt die Person, die darunter leidet, in den Ruin. Hütet euch vor Stolz und seid euch immer bewusst, dass ihr nur Instrumente in meiner göttlichen Mission der Wiederbelebung von Rechtschaffenheit (dharmasthapana) seid. Versucht als solche Instrumente immer wirksamer zu werden. Die Hand, die das Instrument führt, weiß, wie und wann es angewendet werden muss! Seid rechtschaffen und vermeidet alle Vorurteile gegenüber anderen aufgrund von Kaste, Glaubensbekenntnis, Hautfarbe, Art der Anbetung, Status oder Grad des Wohlstands. Liebe allein kann das Unkraut des Stolzes samt Wurzeln aus dem Herzen herausreißen. Liebt alle als die vielen Gestalten Gottes, die in verschiedenen Rollen auftreten. Sri Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2021

Füllt das Wasserreservoir mit Wasser, und wenn ihr den Wasserhahn öffnet, werden die Behälter voll sein. Kultiviert Liebe und Hingabe, dann werden eure Handlungen von Mitgefühl und Wühltätigkeit durchtränkt sein und sie werden die goldene Ernte von Freude und Frieden einbringen. Das Wasser muss rein sein; Liebe muss selbstlos und universell sein. Ihr könnt selbst beurteilen, ob eure Liebe eng oder weit ist, ob eure Hingabe oberflächlich oder tief ist. Seid ihr zufrieden mit eurer Leistung? Analysiert es selbst und sprecht euer eigenes Urteil  über euch, indem ihr euer Unterscheidungsvermögen benutzt. Die Reinheit eurer Motive ist die beste Garantie dafür, dass ihr Frieden habt. Ein unruhiges Gewissen ist ein quälender Begleiter. Rechtes Handeln hinterlässt keine negativen Auswirkungen, die euren Schlaf oder eure Gesundheit stören. Wenn Rechtschaffenheit im Herzen ist, wird Schönheit im Charakter sein. Wenn Schönheit im Charakter ist, wird Harmonie im Heim sein. Wenn Harmonie im Heim ist, wird Ordnung in der Nation sein. Wenn Ordnung in der Nation ist, wird Frieden in der Welt sein. Sri Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2021

Gott wird jetzt angebetet, indem ihr ihm alle Dinge darbringt, nach denen ihr euch sehnt, indem ihr ihm all die Verehrung entgegenbringt, die ihr auch für euch wünscht. Die Statue wird gebadet und gewaschen, mit Juwelen geschmückt, mit Nahrung bedacht, es wird ihr zugefächelt, sie wird mit Duft umgeben und so weiter, weil das alles Dinge sind, die ihr selbst gern hättet. Aber Gott ist nur erfreut, wenn ihr Dinge tut, die er wünscht! Wie könnt ihr sonst seine Gnade gewinnen? Wie sonst als eine Kinder großzuziehen, zu nähren, ihnen zu Hilfe zu kommen und sie zu retten? Wie sonst als ihnen zu helfen Ihn als ihren Herrn und Beschützer zu erkennen und den Glauben an Ihn durch euer eigenes aufrichtiges Leben zu pflegen! Ihr müsst alle Menschen als Glieder eures eigenen Körpers betrachten und so wie ihr versucht, Blutergüsse oder Wunden an Gliedmaßen so schnell und wirksam wie möglich zu heilen und zu versorgen, müsst ihr die Leiden und Schmerzen anderer nach besten Kräften und soweit es eure Mittel erlauben, heilen! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2021

Gott wird jetzt angebetet, indem ihr ihm alle Dinge darbringt, nach denen ihr euch sehnt, indem ihr ihm all die Verehrung entgegenbringt, die ihr auch für euch wünscht. Die Statue wird gebadet und gewaschen, mit Juwelen geschmückt, mit Nahrung bedacht, es wird ihr zugefächelt, sie wird mit Duft umgeben und so weiter, weil das alles Dinge sind, die ihr selbst gern hättet. Aber Gott ist nur erfreut, wenn ihr Dinge tut, die er wünscht! Wie könnt ihr sonst seine Gnade gewinnen? Wie sonst als eine Kinder großzuziehen, zu nähren, ihnen zu Hilfe zu kommen und sie zu retten? Wie sonst als ihnen zu helfen Ihn als ihren Herrn und Beschützer zu erkennen und den Glauben an Ihn durch euer eigenes aufrichtiges Leben zu pflegen! Ihr müsst alle Menschen als Glieder eures eigenen Körpers betrachten, und so wie ihr versucht, Blutergüsse oder Wunden an Gliedmaßen so schnell und wirksam wie möglich zu heilen und zu versorgen, müsst ihr die Leiden und Schmerzen anderer nach besten Kräften und soweit es eure Mittel erlauben, heilen! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2021

Gott wird jetzt angebetet, indem ihr ihm alle Dinge darbringt, nach denen ihr euch sehnt, indem ihr ihm all die Verehrung entgegenbringt, die ihr auch für euch wünscht. Die Statue wird gebadet und gewaschen, mit Juwelen geschmückt, mit Nahrung bedacht, es wird ihr zugefächelt, sie wird mit Duft umgeben und so weiter, weil das alles Dinge sind, die ihr selbst gern hättet. Aber Gott ist nur erfreut, wenn ihr Dinge tut, die er wünscht! Wie könnt ihr sonst seine Gnade gewinnen? Wie sonst als eine Kinder großzuziehen, zu nähren, ihnen zu Hilfe zu kommen und sie zu retten? Wie sonst als ihnen zu helfen Ihn als ihren Herrn und Beschützer zu erkennen und den Glauben an Ihn durch euer eigenes aufrichtiges Leben zu pflegen! Ihr müsst alle Menschen als Glieder eures eigenen Körpers betrachten, und so wie ihr versucht, Blutergüsse und Wunden an Gliedmaßen so schnell und wirksam wie möglich zu heilen und zu versorgen, müsst ihr die Leiden und Schmerzen anderer nach besten Kräften und soweit es eure Mittel erlauben, heilen! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2021

Gott wird jetzt angebetet, indem ihr ihm alle Dinge darbringt, nach denen ihr euch sehnt, indem ihr ihm all die Verehrung entgegenbringt, die ihr auch für euch wünscht. Die Statue wird gebadet und gewaschen, mit Juwelen geschmückt, mit Nahrung bedacht, es wird ihr zugefächelt, sie wird mit Duft umgeben und so weiter, weil das alles Dinge sind, die ihr selbst gern hättet. Aber Gott ist nur erfreut, wenn ihr Dinge tut, die er wünscht! Wie könnt ihr sonst seine Gnade gewinnen? Wie sonst als eine Kinder großzuziehen, zu nähren, ihnen zu Hilfe zu kommen und sie zu retten? Wie sonst als ihnen zu helfen Ihn als ihren Herrn und Beschützer zu erkennen und den Glauben an Ihn durch euer eigenes aufrichtiges Leben zu pflegen! Ihr müsst alle Menschen als Glieder eures eigenen Körpers betrachten, und so wie ihr versucht, Blutergüsse und Wunden an Gliedmaßen so schnell und wirksam wie möglich zu heilen und zu versorgen, müsst ihr die Leiden und Schmerzen anderer nach besten Kräften und soweit es eure Mittel erlauben heilen! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2021

Eines der ersten Prinzipien des geradlinigen Lebens ist: Praktiziert Stille. Denn die Stimme Gottes kann in der Region eures Herzens nur gehört werden, wenn die Zunge still ist. Dann ist der Sturm still und die Wellen sind ruhig. Es wird keine Versuchung für andere geben, zu schreien, wenn ihr flüsternd mit ihnen sprecht. Stellt den Pegel der Lautstärke selbst ein: So niedrig wie möglich und so hoch wie nötig, um die äußerste Grenze des Kreises zu erreichen, den ihr ansprecht. Spart den Klang, weil er der Schatz des Elementes Raum (akasha) ist, eine Aussendung von Gott selbst. Die Vernunft kann sich nur durchsetzen, wenn Auseinandersetzungen vorangebracht werden, ohne dass der Ton aufbrausend ist. Stille ist die Sprache des spirituellen Suchenden. Sanftes, liebevolles Sprechen ist Ausdruck echter Liebe. Hass kreischt, Angst quietscht und Einbildung trompetet. Aber die Liebe singt Schlaflieder, beruhigt und trägt Balsam auf. Praktiziert das Vokabular der Liebe und verlernt die Sprache des Hasses und der Verachtung! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2021

Eines der ersten Prinzipien des geradlinigen Lebens ist: Praktiziert Stille. Denn die Stimme Gottes kann in der Region eures Herzens nur gehört werden, wenn die Zunge still ist. Dann ist der Sturm still und die Wellen sind ruhig. Es wird keine Versuchung für andere geben, zu schreien, wenn ihr flüsternd mit ihnen sprecht. Stellt den Pegel der Lautstärke selbst ein: So niedrig wie möglich und so hoch wie nötig, um die äußerste Grenze des Kreises zu erreichen, den ihr ansprecht. Spart den Klang, weil er der Schatz des Elementes Raum (akasha) ist, eine Aussendung von Gott selbst. Die Vernunft kann sich nur durchsetzen, wenn Auseinandersetzungen vorangebracht werden, ohne dass der Ton aufbrausend ist. Stille ist die Sprache des spirituell Suchenden. Sanftes, liebevolles Sprechen ist Ausdruck echter Liebe. Hass kreischt, Angst quietscht und Einbildung trompetet. Aber die Liebe singt Schlaflieder, beruhigt und trägt Balsam auf. Praktiziert das Vokabular der Liebe und verlernt die Sprache des Hasses und der Verachtung! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2021

Der Gotthingegeben, der in dieser Neigung des Geistes (in allen den Herrn zu sehen) gefestigt ist, wird ein hingebungsvoller Diener aller ohne einen Sinn für Überlegenheit oder Unterlegenheit. Dies ist ein entscheidender Schritt, (7) der großen spirituellen Erfolg vorhersagt. (8) Das bringt den Suchenden dem Herrn so nah, dass man sich wie ein Kamerad und Freund fühlt, als Teilhabender von Gottes Kraft und Barmherzigkeit, von Gottes Triumphen und Errungenschaften. Er wird zu Gott eine freundschaftliche Beziehung (sakhya) haben, so wie Arjuna sie hatte. (9) Daraus kann gefolgert werden, dass dies der Auftakt zum letzten Schritt der vollkommenen Hingabe ist, sich ganz dem Willen Gottes ergeben (atmanivedana), den der Suchende durch eine eigene gereinigte Intuition erkennt. Ihr werdet feststellen, dass der siebte Schritt die Stufe der Dienstfertigkeit (dasya) ist. Das ist die Stufe des Dienens, die jeder erreichen muss, der sich Sozialarbeiter, Freiwilliger oder selbstlos Dienender (sevaka) nennt. Das ist fruchtbringender als das Rezitieren des Namens, das Zählen von Perlen oder das stundenlange Verbringen in Meditation, obwohl das Dienen reicher und befriedigender ist, wenn es auf der Grundlage spiritueller Disziplin getan wird. Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2021

Der Gotthingegeben, der in dieser Neigung des Geistes (in allen den Herrn sehen) gefestigt ist, wird ein hingebungsvoller Diener aller ohne einen Sinn für Überlegenheit oder Unterlegenheit. Dies ist ein entscheidender Schritt, (7) der großen spirituellen Erfolg vorhersagt. (8) Das bringt den Suchenden dem Herrn so nah, dass man sich wie ein Kamerad und Freund fühlt, als Teilhabender von Gottes Kraft und Barmherzigkeit, von Gottes Triumphen und Errungenschaften. Er wird zu Gott eine freundschaftliche Beziehung (sakhya) haben, so wie Arjuna sie hatte. (9) Daraus kann gefolgert werden, dass dies der Auftakt zum letzten Schritt der vollkommenen Hingabe ist, sich ganz dem Willen Gottes ergeben (atmanivedana), den der Suchende durch eine eigene gereinigte Intuition erkennt. Ihr werdet feststellen, dass der siebte Schritt die Stufe der Dienstfertigkeit (dasya) ist. Das ist die Stufe des Dienens, die jeder erreichen muss, der sich Sozialarbeiter, Freiwilliger oder selbstlos Dienender (sevaka) nennt. Das ist fruchtbringender als das Rezitieren des Namens, das Zählen von Perlen oder das stundenlange Verbringen in Meditation, obwohl das Dienen reicher und befriedigender ist, wenn es auf der Grundlage spiritueller Disziplin getan wird. Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2021

Die (ersten sechs der neun) Schritte auf der Pilgerreise des Menschen zu Gott auf dem Weg der Hingabe und Ergebenheit sind: (1) entwickeln des Wunsches, etwas über die Herrlichkeit Gottes, die Größe seiner Werke und die verschiedenen beeindruckenden Manifestationen des Göttlichen zu hören. Durch das ständige Hören von Gott können wir uns zum Göttlichen transformieren. (2) Singend die Herrlichkeit und vielfältigen Großtaten Gottes preisen. (3) In Gedanken bei Gott verweilen und in der Kontemplation seiner Schönheit, Majestät und seines Mitgefühls schwelgen. (4) Das Anbeten Gottes durch Konzentration auf die Verehrung seiner Füße oder Fußabdrücke aufnehmen. (5) Dies entwickelt sich zur vollständigen Versöhnung mit dem Herrn und einer systematischen rituellen Anbetung, bei der der Suchende innere Befriedigung und Inspiration erhält. (6) Der Suchende beginnt, seine liebste Gestalt Gottes, die er gern anbetet, in allen Wesen und Dingen zu sehen, wohin er sich auch wendet. So entwickelt er eine Einstellung der Verehrung (vandana) der Natur und allen Lebens! Sri Sathya Sai, 19. Februar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2021

Wenn wir eine große Persönlichkeit wie einen Heiligen oder Gelehrten in unser Haus einladen, müssen Vorbereitungen im Heim getroffen werden, um es präsentabel zu machen. Wir müssen das Haus und die Umgebung säubern, bevor der Gast kommt. Ein Haus, das nicht sauber ist, hat keine Heiligkeit und große Persönlichkeiten würden nicht zu solchen Orten gehen. Auf die gleiche Weise würden wir, wenn wir einen Minister oder Gouverneur in unser Dorf einladeten, die Straße säubern, den Weg schmücken und alles gut und angemessen herrichten, um den eminenten Gast zu empfangen. Wenn wir so viel Sorgfalt und Vorsicht walten lassen, wenn wir eine Persönlichkeit einladen, die nur eine vorübergehende Position innehat, wie viel sauberer sollten wir unser Herz halten, wenn wir den Schöpfer und Beschützer der Welt selbst einladen, einzutreten! Krishna sagte: „Arjuna, du nimmst mich als Wagenlenker deines Wagens mit. Nimm mich als den Wagenlenker deines Lebens mit. Der Sitz, auf dem ich in diesem Wagen sitze, ist sehr sauber und gut eingerichtet. Überlege, wie sauber und weit dein Herz sein sollte, um es zu einem Sitz für mich zu machen, wenn ich der Wagenlenker deines Herzens werde. “ Sri Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2021

Sri Krishna hat in der Gita erklärt, dass Leid die Frucht der Eigenschaft leidenschaftlicher Aktivität (rajoguna) ist. Er hat auch gezeigt, dass nur der Mensch glücklich sein kann, der diese Wahrheit erkennt und die Eigenschaft der Trägheit (tamoguna) aus dem Herzen entfernt. Da der Mensch alle drei Eigenschaften in seinem Herzen hat, ist er gebunden. Ein Bauer, der Saat auf dem Feld ausbringen möchte, muss Unkraut davon entfernen. Wenn verschiedene Arten von Unkräutern wachsen, ist das nachteilig für die Ernte. Das Entfernen des Unkrauts ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Ernte. Auf die gleiche Weise muss ein spirituell Suchender (sadhaka), der die Freude des Selbst (atmananda) erfahren möchte, verschiedene Manifestationen von Rajoguna und Tamoguna in Form von Bosheit, Verlangen, Gier, Ärger, Hass und Eifersucht aus dem Herzen entfernen. Diese sechs Arten von Feinden des Menschen sind die Kinder von Rajoguna und Tamoguna. Wir werden die Freude der individuellen Seele (atman) nicht erleben können, solange diese Unkräuter da sind. Sri Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2021

Sri Krishna hat in der Gita erklärt, dass Trauer die Frucht der Eigenschaft leidenschaftlicher Aktivität (rajoguna) ist. Er hat auch gezeigt, dass nur der Mensch glücklich sein kann, der diese Wahrheit erkennt und die Eigenschaft der Trägheit (tamoguna) aus dem Herzen entfernt. Da der Mensch alle drei Eigenschaften in seinem Herzen hat, ist er gebunden. Ein Bauer, der Saat auf dem Feld ausbringen möchte, muss Unkraut davon entfernen. Wenn verschiedene Arten von Unkräutern wachsen, ist das nachteilig für die Ernte. Das Entfernen des Unkrauts ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Ernte. Auf die gleiche Weise muss ein spirituell Suchender (sadhaka), der die Freude des Selbst (atmananda) erfahren möchte, verschiedene Manifestationen von Rajoguna und Tamoguna in Form von Bosheit, Verlangen, Gier, Ärger, Hass und Eifersucht aus dem Herzen entfernen. Diese sechs Arten von Feinden des Menschen sind die Kinder von Rajoguna und Tamoguna. Wir werden die Freude der individuellen Seele (atman) nicht erleben können, solange diese Unkräuter da sind. Sri Sathya Sai, 12. September 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2021

Sri Krishna hat in der Gita erklärt, dass Trauer die Frucht der Eigenschaft leidenschaftlicher Aktivität (rajoguna) ist. Er hat auch gezeigt, dass nur der Mensch glücklich sein kann, der diese Wahrheit erkennt und die Eigenschaft der Trägheit (tamoguna) aus dem Herzen entfernt. Da der Mensch alle drei Eigenschaften in seinem Herzen hat, ist er gebunden. Ein Bauer, der Saat auf dem Feld ausbringen möchte, muss Unkraut davon entfernen. Wenn verschiedene Arten von Unkräutern wachsen, ist das nachteilig für die Ernte. Das Entfernen des Unkrauts ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Ernte. Auf die gleiche Weise muss ein spirituell Suchender (sadhaka), der die Freude des Selbst (atmananda) erfahren möchte, verschiedene Manifestationen von Rajoguna und Tamoguna in Form von Bosheit, Verlangen, Gier, Ärger, Hass und Eifersucht aus dem Herzen entfernen. Diese sechs Arten von Feinden des Menschen sind die Kinder von Rajoguna und Tamoguna. Wir werden die Freude der individuellen Seele (atman) nicht erleben können, solange diese Unkräuter da sind. Sri Sathya Sai, 12. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JANUAR 2021

Es stimmt, dass Gesundheit Reichtum ist. Gesundheit ist die Grundvoraussetzung für das Erreichen der vier Ziele des menschlichen Lebens, nämlich Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), Wunsch (kama) und Befreiung (moksha). Sobald ihr jedoch den Zustand der Glückseligkeit erreicht habt, könnt ihr euch immer guter Gesundheit erfreuen. Der Mensch wird von dem Gefühl getäuscht, dass er durch das Erwerben von Reichtum und Position ein glückseliges Leben führen könne. Weder Reichtum noch Status können euch Glückseligkeit verleihen. Glückseligkeit kann nur erlebt werden, wenn ihr überall Einheit in Vielfalt seht. Wenn ihr das Prinzip der Einheit nicht versteht und Glückseligkeit erlangt, sind alle Aktivitäten des Dienens wie der Bau von Krankenhäusern von geringer Bedeutung. Jeder, der in einem Krankenhaus arbeitet, sei es als Arzt, Pflegekraft, Sanitäter oder Techniker, sollte den Geist der Einheit in der Vielfalt haben. Dieses Krankenhaus zeigt das Ideal der Einheit. Alle Mitarbeiter in diesem Krankenhaus arbeiten mit dem Gefühl, zu einer Familie zu gehören. Sri Sathya Sai, 22. August 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2021

Die Menschen sollten sehr darauf achten, dass ihre Sinne nicht in die Irre geleitet werden und Verfehlungen begehen. Böses denken, Böses sagen und Böses sehen kann ausnahmslos zum völligen Ruin führen. Im Mahabharata zum Beispiel hatte Duryodhana böse Gedanken über die Pandavas und brachte letztendlich Zerstörung über seine gesamte Familie. Das Ramayana enthält die Geschichte von Kaikeyi, die auf den bösen Rat von Manthara hörte und damit nicht nur ihren Ehemann, sondern auch die Achtung und Liebe ihres Sohnes Bharata verlor. Niemand möchte heute mit den berüchtigten Charakteren Duryodhana, Kichaka oder Ravana in Verbindung gebracht werden. Obwohl ihre Namen nicht beliebt sind, wurden die mit ihnen verbundenen schlechten Eigenschaften von der Menschheit immer noch nicht aufgegeben. Bemüht euch böse Blicke, bösartige Reden und die Gier aufzugeben, schlechten Ratschlägen und verleumderischem Klatsch Gehör zu schenken. Sri Sathya Sai, 22. Mai 1986   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JANUAR 2021

Jeder Mensch hat fünf Berater im Leben. Sie sind wer, wann, was, wo und wie. Bevor ihr eine Aktivität aufnehmt, solltet ihr Antworten auf diese fünf Fragen finden.  Wenn die richtigen Antworten vorliegen, sind die darauf basierenden Handlungen richtig. Die Menschen handeln heute ohne Rücksicht auf diese Faktoren. In dieser Sache kann sich jeder auf sein eigenes Urteilsvermögen verlassen, indem er seine Fähigkeit zur Beobachtung und zum Ermessen einsetzt. Alle Werkzeuge zu diesem Zweck stehen jedem in seinen Wahrnehmungs- und Handlungsorganen zur Verfügung. In jedem Körperglied und Organ steckt eine göttliche Kraft. Sie wird Angirasa genannt. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass das Göttliche in jedem Körperglied (anga) als Essenz (rasa) vorhanden ist. Es ist nicht notwendig, außerhalb von euch selbst nach dem Göttlichen zu suchen. Ihr seid göttlich. Alle eure Kräfte sind göttliche Potenzen! Euer Leben muss auf Wahrheit und Gerechtigkeit beruhen. Entwickelt die Überzeugung, dass alles, was euch geschieht, zu eurem Besten ist. Sri Sathya Sai, 14. Januar 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2021

Buße bedeutet nicht, sich in den Wald zurückzuziehen und von Früchten und Wurzeln zu leben. Tatsächlich kann ein solches Leben nur als ein Leben der Trägheit (tamas) und nicht der Buße (tapas) bezeichnet werden. Wahre Buße besteht in der Kontrolle der eigenen Gefühle, Gedanken, Worte und Taten, die aus reinen (sattvika), leidenschaftlichen (rasaja) und dumpfen (tamasa) Eigenschaften entstehen. Man sollte jederzeit Gott kontemplieren und Harmonie in Gedanken, Worten und Taten erreichen. Der allein ist ein edler Mensch, dessen Gedanken, Worte und Taten in völliger Harmonie sind. Lasst euch nicht  von Freud und Leid mitreißen. Die Bhagavadgita lehrt: Man sollte in Glück und Kummer, Gewinn und Verlust, Sieg und Niederlage gleichmütig sein. Man sollte seine Pflicht erfüllen und der Gesellschaft ohne Erwartung einer Belohnung dienen. Solch ein gleichmütiger Geisteszustand ist wahre Buße (sukha dukhe same kruthvaa labhaa labhou jaya jayou). Sri Sathya Sai, 22. August 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2021

Ihr müsst euch mit heiligen Gedanken anfüllen. Das ist der Zweck heiliger Feste. Sankramana (Sankranti; Anmerkung des Übersetzers) ist die Zeit, in der eure Reise zu einem reinen und unbeschmutzten Herzen beginnt. So wie sich die Sonne auf die Reise nach Norden begibt, ist Sankranti der Tag, an dem der Intellekt auf das Selbst (atman) ausgerichtet werden sollte, um Selbsterkenntnis zu erreichen. Männer und Frauen müssen ihre Sichtweise, Gedanken, Worte und Verhaltensweisen ändern. Dies ist die Bedeutung von Sankramana. Was kann eine Vielzahl von Sankrantis, die ihr erlebt, bewirken, wenn ihr das nicht befolgt? Sankranti fördert die mentale Transformation. Sie erhellt den Geist (mind) der Menschen. Sie bewirkt das Entfalten innerster Gefühle. Sie ruft die Manifestation des unsichtbaren Selbst in allen hervor.  Sankranti hat solch immense Bedeutungen. Sankranti sollte als Vorbote der Einheit und des Friedens gefeiert werden. Das ist die unsterbliche Botschaft der Veden. Sri Sathya Sai, 15. Januar 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. JANUAR 2021

Heute wird das Pongalfest in Tamil Nadu begangen. Es ist der Tag von Uttarayana, an dem sich die Sonne für einen Zeitraum von sechs Monaten täglich immer mehr nach Norden dreht. Diese Zeit gilt als heiliger als die anderen sechs Monate des Jahres. Pongal bedeutet das Überkochen und Überlaufen von Milch, was heißt, dass das Herz vor Freude über die großen Lehren, die uns das Uttarayana vermittelt, überlaufen muss. Die Sonne ist die herrschende Gottheit sowohl über das Auges als auch den Intellekts, und wenn sich die Sonne nach Norden dreht, müssen wir uns auch entscheiden, uns dem heiligen Weg der Gotterkenntnis zuzuwenden. Als Arjuna und Duryodhana bei Sri Krishna waren, um seine Hilfe während des Kurukshetra-Krieges zu ersuchen, wählte Arjuna den Weg Gottes, während Duryodhana den Weg der materiellen Macht bevorzugte. Je mehr Reichtümer ihr anhäuft, desto gebundener werdet ihr und desto mehr Sorge, Angst und Furcht überfällt euch. Was kann man nicht alles erreichen, wenn man Gott auf seiner Seite hat! Sathya Sai, 15. Januar 1979  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JANUAR 2021

Das Sehen des Menschen sollte nicht nur auf äußere Objekte und weltliche Dinge beschränkt sein, die vergänglich und verderblich sind. Dem Menschen wurde das Sehen gegeben, damit er das reine, heilige Göttliche Bewusstsein in seinem Herzen erkennen kann. Die Bewegung der Sonne nach Norden (uttarayana) ist die passende Gelegenheit, um dieses innere Sehen zu entwickeln. Dies ist der königliche Weg für den spirituell Suchenden, um das Höchste zu erkennen. Von diesem Tag an zeigt die Sonne ihren friedlichen und angenehmen Aspekt. Es reicht daher nicht, nur die Bewegung der Sonne nach Norden in dieser Zeit zu beobachten. Alle Anstrengungen sollten  unternommen werden, um die Schau nach innen auf das reine, heilige innewohnende Selbst zu richten. Dies ist die Zeit, um heilige Gedanken zu hegen und heilige Taten zu vollbringen. Die Weisen und Seher der alten Zeiten warteten auf die Ankunft von Uttarayana, um ihre heiligen Aufgaben in Angriff zu nehmen. Sathya Sai, 14. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2021

Was tut ihr, die ihr in die Gesellschaft geboren wurdet, in der Gesellschaft aufgewachsen seid, von der Gesellschaft erzogen wurdet und unzählige Vorteile aus der Gesellschaft gezogen habt, für die Gesellschaft? Sozialer Dienst sollte als ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der Gesellschaft für das betrachtet werden, was sie für uns getan hat. Ohne die Gesellschaft können wir nicht überleben. Frauen sollten sogar ihre täglichen Aufgaben als eine Form konzentrierter Arbeit ansehen, wenn sie aufgrund von Haushaltspflichten nicht in der Lage sind, an einem spirituellen Zusammentreffen (satsang) teilzunehmen; sie sollten sich deshalb nicht elend fühlen. Die Erfüllung von Pflichten zu Hause ist so heilig wie die Teilnahme an einem Satsang. Nur wenn ihr eure Pflichten im Heim ordnungsgemäß erfüllt, seid ihr dazu in der Lage, einen guten Dienst draußen zu erweisen. Verwandelt jede Arbeit, die ihr zu Hause erledigt, sei es das Fegen des Bodens oder die Herstellung von Chapatis (indisches Fladenbrot), in eine Form spiritueller Übung. Füllt jede Handlung mit Liebe zum Göttlichen an und weiht sie Gott. Sathya Sai, 23. März 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2021

Ein echter Schüler ist, wer auf moralischem, sozialem und spirituellem Gebiet hervorragende Leistungen erbringt. Man sollte nicht allein nach körperlicher Stärke und Glück streben. Man sollte hart nach der Kontrolle des Geistes streben. Wer zum Sklaven seines Verstandes wird, dem ist es bestimmt schwach zu werden, ganz gleich wie mächtig er auch ist. Also solltet ihr den Verstand zu eurem Sklaven machen. Die Kraft des Verstandes ist unvergleichlich. Aus dem Verstand entstehen die wertvollsten Tugenden. Wenn Reichtum verloren geht, kann er wieder verdient werden. Wenn die Gesundheit verloren geht, kann sie mit Hilfe eines wirkungsvollen Arztes wiederhergestellt werden. Aber wenn menschliche Werte verloren gehen, wird menschliches Leben zur Verschwendung. Menschliche Werte sind das Gebot der Stunde. Sie können weder aus heiligen Texten erworben noch von Gelehrten weitergegeben werden. Sie entspringen dem Inneren. Wenn wir in unserem täglichen Leben edle Gedanken entwickeln und dem Weg der Wahrheit folgen, werden menschliche Werte in uns aufblühen und uns unter allen Umständen schützen. Sri Sathya Sai Baba, 14. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2021

Ein echter Schüler ist, wer auf moralischem, sozialem und spirituellem Gebiet hervorragende Leistungen erbringt. Man sollte nicht allein nach körperlicher Stärke und Glück streben. Man sollte hart nach der Kontrolle des Verstandes streben. Wer zum Sklaven seines Verstandes wird, dem ist es bestimmt schwach zu werden, ganz gleich wie mächtig er auch ist. Also solltet ihr den Verstand zu eurem Sklaven machen. Die Kraft des Verstandes ist unvergleichlich. Aus dem Verstand entstehen die wertvollsten Tugenden. Wenn Reichtum verloren geht, kann er wieder verdient werden. Wenn die Gesundheit verloren geht, kann sie mit Hilfe eines wirkungsvollen Arztes wiederhergestellt werden. Aber wenn menschliche Werte verloren gehen, wird menschliches Leben zur Verschwendung. Menschliche Werte sind das Gebot der Stunde. Sie können weder aus heiligen Texten erworben noch von Gelehrten weitergegeben werden. Sie entspringen dem Inneren. Wenn wir in unserem täglichen Leben edle Gedanken entwickeln und dem Weg der Wahrheit folgen, werden menschliche Werte in uns aufblühen und uns unter allen Umständen schützen. Sri Sathya Sai Baba, 14. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JANUAR 2021

Alle Objekte in der Schöpfung sind vergänglich; ihr findet nichts, was andauert. Die Objekte ziehen den Menschen an und täuschen ihn. Objekte, die vergänglicher Natur sind, schenken nur vorübergehendes Glück. Die Veden sprechen über das Prinzip „Rita“ (göttliche Ordnung, kosmisches Gesetz, höchste Wahrheit, A. d. Ü.), das die veränderungslose Wahrheit symbolisiert. Alle weltlichen Dinge verändern sich. Wenn ihr Rita entwickelt, werdet ihr die veränderungslose und ewige Göttlichkeit verstehen können. Vielleicht fragt ihr euch: „Wie kann ich Gott schauen?“ O Mensch, du brauchst nicht nach Gott zu suchen! Wo immer du hinschaust, befindet er sich. Er erfüllt jedes Objekt. Weil ihr euch von äußeren Erscheinungen täuschen lasst, könnt ihr ihn nicht wahrnehmen. Was immer ihr seht und erfahrt, ist allein die Manifestation Gottes. In Wirklichkeit seid ihr selber Gott. Deshalb rufen die Veden den Menschen auf, die Überzeugung zu entwickeln: „Ich bin Gott und Gott ist niemand anderer als ich selbst“. Es gibt viele Namen und Formen, aber nur einen Gott. All dies ist wahrhaft Gott (sarvam khalvidam brahma). Eine solche Einheit in der Göttlichkeit muss erkannt werden. Satsang bedeutet die Erfahrung der Einheit. Sri Sathya Sai, 1. März 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. JANUAR 2021

Denkt daran, in welchem ​​Geist Hanuman, der Affenkönig, Sri Rama diente. Hanuman wurde als „ruhig, tugendhaft und stark“ beschrieben. Als er auf einem Baum im Ashokavana-Wald saß, wurde er von den Dämonen (rakshasa) gefragt, wer er sei und woher er komme. Hanuman antwortete: „Ich bin der Diener von Sri Rama, dem Sohn von Kausalya.“ Er prahlte nicht mit seinem Wissen. Er begnügte sich damit, sich als demütigen und hingegebenen Diener Ramas zu beschreiben. Denkt an die Maxime: „Ohne die Bereitschaft die Befehle des Herrn auszuführen (kinkara), kann man nicht göttlich (shankara) werden.“ Ihr müsst euer Leben durch Dienen verändern. Ihr solltet Arroganz und Eigennutz in euren Serviceaktivitäten keinen Raum geben. Festigt in eurem Herzen das Gefühl, dass der Dienst, den ihr jemandem erweist, Dienst an Gott ist. Nur dann wird der Dienst am Menschen zum Dienst an Gott (madhava). Sri Stahya Sai, 23. März 1989      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JANUAR 2021

Verkörperungen der Liebe! Vergesst niemals Gott, ganz gleich wo ihr seid und in welchen Situationen ihr seid. Kontempliert Gott immer, allezeit und unter allen gegebenen Umständen (sarvada sarva kaleshu sarvatra hari chintanam). Weiht jegliche Aktivität, die ihr aufnehmt, Gott. All die Energien in eurem Körper sind Geschenke Gottes. Tatsächlich durchdringt Gott jeden Zentimeter, jede Zelle und jedes Atom eures Körpers. Wenn ihr solch eine göttliche Energie verschwendet, kommt das einem Sakrileg gleich. Weiht euren Körper, Verstand, Intellekt und tatsächlich alles, was ihr habt, Gott! Die Spiele, die ihr spielt, sollten nicht auf einen Tag begrenzt werden. Tatsächlich ist das Leben ein Spiel; spielt es. Einheit ist Göttlichkeit. Was ihr auch tut, was ihr auch sprecht, was ihr auch denkt – in jedem Aspekt eures Lebens – muss diese Einheit widergespielt werden. Das ist die wahre Kultur der Inder (bharatiya). Sri Sathya Sai, 14. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. JANUAR 2021

Wie Werteerziehung von Kindern (balvikas) ist die Hauptgrundlage der großen Bewegung zur Wiedereinsetzung von Rechtschaffenheit (dharma) in der Welt. Die Ältesten sind auf ihren Wegen weit gegangen, und es ist schwierig, eine Änderung ihrer Gewohnheiten und Einstellungen zu erwarten. Kinder müssen an gute Lebensweisen herangeführt werden, an Einfachheit, Bescheidenheit und Disziplin. Am Beispiel aufgeweckter, fröhlicher und kooperierender Kinder aus dem Balvikas-Unterricht müssen viele Eltern liebevoll überredet werden, ihre Kinder auch in diesen Unterricht zu schicken. Wie ihr wisst, könnt ihr keine Kinder auf eure Seite ziehen, wenn ihr einen Stock in der Hand haltet. Ihr müsst stattdessen Süßigkeiten in die Hand nehmen. Die Lehrer (guru) müssen also Verkörperungen von Liebe und Geduld sein. Das Ideal der Balvikas ist es, eine Generation von Jungen und Mädchen zu erziehen, die ein reines und klares Gewissen haben. Der eigentliche Lehrplan ist nicht so wichtig wie das Schaffen einer Atmosphäre, in der edle Gewohnheiten und Ideale wachsen und Früchte tragen können. Sri Sathya Sai, 6. Juni 1978  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JANUAR 2021

Die Menschen scheinen auf der Suche nach Gott zu sein. Sie erkennen nicht, dass alles, was sie sehen, von Gott durchdrungen ist. Alle Formen sind göttlich. Aber weil ihre Sichtweise nach außen gerichtet ist, können sie die innere Schau des Göttlichen nicht haben. Der Mensch sehnt sich nach Frieden. Obwohl die Quelle des Friedens und der Glückseligkeit in jedem selbst liegt, sucht der Mensch sie im Äußeren wie jemand, der ein Trugbild verfolgt. Durch unruhige Handlungen, endlose Sorgen und grenzenlose Wünsche hat der Mensch den Seelenfrieden verloren und ist Beute von Unzufriedenheit und Elend geworden. Zu Beginn muss der Friede in uns selbst kultiviert werden. Dann muss dieser Frieden auf die Familie ausgedehnt werden. Vom Heim sollte er sich auf unsere Nachbarschaft ausbreiten. Frieden sollte also beim Einzelnen beginnen und sich auf die gesamte Gesellschaft ausbreiten. Ihr müsst euch im Dienst am Nächsten engagieren und jede Spur von Einbildung (ahamkara) meiden. Unsere Erniedrigung ist das Ergebnis von Gottvergessenheit. Wenn wir uns an Gott erinnern, wird unser Leben mit Frieden und Glück angefüllt sein! Sri Sathya Sai, 23. März 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2021

Das Göttliche ist in allen in unmanifestierter Form gegenwärtig. Jeder Mensch ist die Verkörperung des göttlichen Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Dies wurde in der Bhagavadgita kategorisch beschrieben. Da Gott die Verkörperung der Liebe ist, ist der Mensch auch eine Verkörperung der Liebe. Aber der Mensch manifestiert diese Tatsache heute wegen seiner Selbstsucht und Selbstzentriertheit nicht vollständig und richtig. Obwohl die Menschheit auf materiellen und wissenschaftlichen Gebieten beträchtliche Fortschritte gemacht hat, ist sie moralisch und geistig gravierend niedergegangen. Selbstsucht herrscht in jeder Handlung vor. Bei jedem Gedanken und jedem Wort steht das Eigeninteresse im Vordergrund. Nur wenn diese Selbstsucht ausgelöscht ist, kann sich Göttlichkeit offenbaren. Beim Dienen (seva) sollte die Allgegenwart des Göttlichen in allen Menschen anerkannt werden. Die Menschen haben weder den Geist von Opferbereitschaft (tyaga) noch die Abneigung gegen sinnliche Freuden (bhoga) entwickelt. Wahrer Dienst erfordert einen Geist der Opferbereitschaft. Opferbereitschaft wurde als das einzige Mittel erklärt, um Unsterblichkeit zu erreichen. Sathya Sai, 23.März 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2021

Das Göttliche ist in allen in unmanifestierter Form gegenwärtig. Jeder Mensch ist die Verkörperung des göttlichen Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Dies wurde in der Bhagavadgita kategorisch beschrieben. Da Gott die Verkörperung der Liebe ist, ist der Mensch auch eine Verkörperung der Liebe. Aber der Mensch manifestiert diese Tatsache heute wegen seiner Selbstsucht und Selbstzentriertheit nicht vollständig und richtig. Obwohl die Menschheit auf materiellen und wissenschaftlichen Gebieten beträchtliche Fortschritte gemacht hat, ist sie moralisch und geistig gravierend niedergegangen. Selbstsucht herrscht in jeder Handlung vor. Bei jedem Gedanken und jedem Wort steht das Eigeninteresse im Vordergrund. Nur wenn diese Selbstsucht ausgelöscht ist, kann sich Göttlichkeit offenbaren. Beim Dienen (seva) sollte die Allgegenwart des Göttlichen in allen Menschen anerkannt werden. Die Menschen haben weder den Geist von Opferbereitschaft (tyaga) noch die Abneigung gegen sinnliche Freuden (bhoga) entwickelt. Wahrer Dienst erfordert einen Geist der Opferbereitschaft. Sie wurde als das einzige Mittel erklärt, um Unsterblichkeit zu erreichen. Sathya Sai, 23.März 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. JANUAR 2021

Während der Herr immer an ihrer Seite ist, sind die Menschen auf der ganzen Welt damit beschäftigt, nach Gott zu suchen! Durch das Erforschen des Äußeren könnt ihr das Innere niemals reinigen. Es ist wichtig, dass ihr euer Bewusstsein transformiert. Korrigiert euer Verhalten und eure Handlungen, denn alles hängt von euren Taten ab. Mit reinem Herzen am rechtschaffenen Weg festhaltend müsst ihr euer Leben göttlich machen. Alle Gebete, Gottesnamensrezitationen (japa) und dargebrachten Gottesdienste (puja) sind nur dazu gedacht, das Herz zu reinigen. Alle, die in einem Bereich, sei es in Bildung oder Wissenschaft, Größe erreicht haben, konnten dies allein aufgrund ihres Verhaltens schaffen. Weder körperliche Stärke noch Reichtum, nicht einmal intellektuelle Fähigkeiten, können einem Menschen Respekt und Ehre einbringen. Es ist die Lebensweise, die ihm Ehre und Würde verleiht. Wenn ihr aufrichtige Gedanken hegt, werdet ihr erkennen, dass ihr alle in Gottes Heim seid. Das ganze Universum ist der Wohnsitz Gottes! Wie können Unterschiede entstehen, wenn ihr diese Wahrheit erkannt habt? Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. JANUAR 2021

Was nützt euch ein Berg von Buchwissen, wenn ihr euch als Mensch kein wirkliches Glück sichern könnt? Sorgt Gott nicht für den Menschen, wenn dieser an das Göttliche glaubt? Was wird durch unaufhörliches Beschäftigen mit dem Verdienst des Lebensunterhaltes erreicht, wenn man den alles durchdringenden Herrn vergisst? Die Essenz von Erziehung besteht im Fördern guter Eigenschaften und dem Entwickeln der richtigen Werte für ein sinnerfülltes Leben. Jeder ruft nach Frieden, indem er sagt: „Ich will Frieden.“ Aber kann Frieden (englisch: peace) in der äußeren Welt gefunden werden, die nur aus Stückwerk (pieces) besteht? Frieden muss man in sich selbst finden, indem das „Ich“ und das „Wünschen“ abgelegt werden. Frieden wird durch das Ego und unersättliche Wünsche zerstört. Haltet eure Wünsche in Grenzen. Der Mensch wird von endlosen Sorgen verschiedener Art heimgesucht. Nur wenn er sein Denken Gott zuwendet, kann er Sorgen loswerden. Die Menschen müssen Wünsche reduzieren und Loslassen (vairagya) kultivieren, damit sie wirklichen Seelenfrieden haben können. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JANUAR 2021

Jede Sekunde ist die Geburt eines neuen Jahres. Sekunden summieren sich zu Minuten, Minuten zu Stunden, Stunden zu Tagen, Tage zu Monaten und Monate zu Jahren. Daher haben der Beginn und das Ende eines Jahres keine besondere Heiligkeit. Es gibt aber Menschen, die diesem Tag eine besondere Bedeutung beimessen und  auf außergewöhnliche oder großartige Ereignisse spekulieren. Doch die Zeit und das Datum sind nicht die Ursache für ihr Glück oder Leid. Eure eigenen Handlungen (karman) in der Vergangenheit sind die Ursache für sowohl Glück als auch Leid. Wie der Same, so die Pflanze und die Frucht; sie können nicht anders sein. Verschwendet eure mentale Energie nicht mit Spekulationen über dieses oder jenes Geschehen! Verkörperungen der Liebe! Wenn die von euch durchgeführten Handlungen korrekt und rein sind, erhaltet ihr nur gute Ergebnisse! Gott ist der Meister der Zeit. Er transzendiert die Zeit. Aus diesem Grund sollte Gott eure oberste Priorität sein! Kultiviert im neuen Jahr reine, beständige und selbstlose Liebe! Sri Sathya Sai, 1. Januar 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JANUAR 2021

Ihr müsst den Samen der Liebe in alle lieblosen Herzen säen. Wässert ihn mit Liebe. Lasst Liebe in einer Flut fließen und alle Menschen erreichen. Der moderne Mensch lenkt seine Liebe auf Weltliches und verwickelt sich in mehrere Komplikationen. Liebe lebt durch Geben und Vergeben; das Ego lebt durch Empfangen und Vergessen. Kultiviert selbstlose Liebe. Liebt alle. Lasst andere denken, was sie wollen. Es besteht kein Grund, jemanden zu fürchten. Macht eure Liebe rein. Dann wird die ganze Welt rein. Betet für das Wohl aller und führt ein Leben mit Idealen. Das Leben als Mensch wurde euch nicht gegeben, um euch nach Weltlichem zu sehnen. Gebt durch euer Verhalten ein Beispiel für die ganze Welt ab. Was ist das Beispiel, das ihr geben müsst? Ihr müsst allen so gut wie möglich helfen. Der beste Weg, Gott zu lieben, ist alle zu lieben und allen zu dienen. Nehmt Dienen und Liebe als Ideale an und beginnt in diesem Moment ein neues Leben – das ist mein Segen für euch! Sri Sathya Sai, 1. Januar 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. DEZEMBER 2020

Friede ist für den Menschen auf allen drei Ebenen unerlässlich: Körper, Geist und Seele. Das ist der Grund, warum wir dreimal ‚Shanti‘ (Frieden) singen. Ihr könnt auf diesen drei Ebenen nur durch das Entwickeln von Liebe zu Gott Friede erreichen. Wer ohne Liebe zu Gott ist, wird niemals friedvoll sein. Alle weltlichen Freuden sind flüchtig und vorübergehend. Das gleiche Gefühl wurde von Shankaracarya bestätigt: „Seid nicht stolz auf euren Reichtum, eure Nachkommen und eure Jugend. Die Flut der Zeit kann sie in einem Augenblick zerstören (ma kuru dhana jana yauvana garvam, harathi nimeshath kalah sarvam).“ Was ist Glück? Besteht es darin, in einem klimatisierten Raum zu sitzen oder leckeres Essen zu sich zu nehmen? Das gewährt Glück nur auf der körperlichen und mentalen Ebene, aber nicht auf der Ebene des Selbst (atman). Wahres Glück ist das, was mit dem Selbst zusammenhängt. Ihr solltet keine Angst vor Schwierigkeiten haben; sie sind wie vorbeiziehende Wolken. Wankt nicht. Folgt dem Herzen, das ruhig und unerschütterlich ist. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2020

Prahlada hat den Namen des Herrn auch in schwierigen Zeiten nie aufgegeben. Als er sich ganz  Narayana hingab, wurde er beschützt. Als er in den Ozean geworfen wurde, nahmen die Wellen die Gestalt Narayanas an. Als er von einem Berggipfel gestoßen wurde, hielt Narayana ihn in seinen Armen, und als er von giftigen Schlangen gebissen wurde, verwandelte sich das Gift in Nektar. Fühlt euch niemals deprimiert, wenn ihr von Schwierigkeiten belastet werdet. Gott wird euch niemals Leid auferlegen, das ihr nicht tragen könnt. Prüfung ist der Geschmack Gottes. Fürchtet niemals eine Prüfung. Wenn ihr euer Herz reinigt und euch ganz Gott hingebt, manifestiert er sich sofort. Er zögert nicht einen Moment. Dies wurde auch im Fall des Heiligen Ramdas bewiesen! Der Vedanta sagt, dass der Kenner des Brahman (Göttlichen) zu Brahman werde (brahmavid brahmaiva bhavati). Wie ihr denkt, so werdet ihr! Wenn ihr ununterbrochen an Gott denkt, werdet ihr seine Gestalt annehmen. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2020

Prahlada gab den Namen des Herrn auch in schwierigen Zeiten nie auf. Als er sich ganz  Narayana hingab, wurde er beschützt. Als er in den Ozean geworfen wurde, nahmen die Wellen die Gestalt Narayanas an. Als er von einem Berggipfel gestoßen wurde, hielt Narayana ihn in seinen Armen, und als er von giftigen Schlangen gebissen wurde, verwandelte sich das Gift in Nektar. Fühlt euch niemals deprimiert, wenn ihr von Schwierigkeiten belastet werdet. Gott wird euch niemals Leid auferlegen, das ihr nicht tragen könnt. Prüfung ist der Geschmack Gottes. Fürchtet niemals eine Prüfung. Wenn ihr euer Herz reinigt und euch ganz Gott hingebt, manifestiert er sich sofort. Er zögert nicht einen Moment. Dies wurde auch im Fall des Heiligen Ramdas bewiesen! Der Vedanta sagt, dass der Kenner des Brahman (Göttlichen) zu Brahman werde (brahmavid brahmaiva bhavati). Wie ihr denkt, so werdet ihr! Wenn ihr ununterbrochen an Gott denkt, werdet ihr seine Gestalt annehmen. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. DEZEMBER 2020

Verkörperungen der Liebe! Jeder wird in diese Welt durch den Willen Gottes geboren. Als Mensch geboren muss man das Göttliche in sich erkennen. Jeder Mensch ist ein Bote Gottes. Die Hauptaufgabe eines jeden als Bote Gottes besteht darin, die Prinzipien der Wahrheit, der Liebe und des Friedens zu praktizieren und zu verbreiten, Glückseligkeit zu erfahren und sie mit anderen zu teilen. Wer das Weltliche, Flüchtige und Vergängliche verbreitet, kann nicht als Bote Gottes bezeichnet werden. Man sollte sein Leben nicht damit verschwenden, nur zu essen, zu trinken und zu schlafen. In der Tat ist ein solches Leben ein Makel für die menschliche Natur! Man muss Schwierigkeiten überwinden, um im Leben erfolgreich zu sein. Jede Aktivität sollte die göttliche Botschaft widerspiegeln. Ihr seht viele Menschen leiden. Auf welche Weise helft ihr ihnen? Bereitet den Leidenden Glück. Betrachtet jede eurer Handlungen als Gottes Werk. Sathya Sai, 25. Dezember 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2020

Legt den Gebetskranz über den Mittelfinger und die drei Guna-Finger zusammen. Dies bedeutet, dass ihr jetzt die Welt der Eigenschaften und Qualitäten, des Namens und der Gestalt, der Vielfalt, welche die Folge all dieser Transformation ist, überschreitet und zur Erkenntnis der Einheit übergehen. Der Jivin-Finger (Zeigefinger) führt nun langsam jede Perle in Richtung Daumen (brahman) und berührt die Spitze des Brahman-Fingers. Wenn die Perle übergeht, wird das Verschmelzen mit jeder Perle und jedem Atemzug betont, denn während die Finger die Lektion lernen und lehren, wiederholt auch die Zunge das Mantra oder den Namen mit dem Pranava, dem Urklang OM. Die Gebetskette (japamala) ist sehr nützlich für Anfänger in spirituellen Übungen (sadhana), aber wenn ihr fortschreitet, muss das Rezitieren (japa) der wahre Atem eures Lebens werden, und so wird die Rotation der Perlen zu einer überflüssigen und umständlichen Übung, an der ihr kein Interesse mehr habt! Immer, zu jeder Zeit und an jedem Ort wird über Gott (hari) meditiert. Das ist die Stufe, auf die die Gebetskette euch führen sollte. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2020

Legt den Gebetskranz über den Mittelfinger und die drei Guna-Finger zusammen. Dies bedeutet, dass ihr jetzt die Welt der Eigenschaften und Qualitäten, des Namens und der Gestalt sowie der Vielfalt, welche die Folge all dieser Transformation ist, überschreitet und zur Erkenntnis der Einheit fortschreitet. Der Jivin-Finger (Zeigefinger) führt nun langsam jede Perle in Richtung Daumen (brahman) und berührt die Spitze des Brahman-Fingers. Wenn die Perle übergeht, wird das Verschmelzen mit jeder Perle und jedem Atemzug betont, denn während die Finger die Lektion lernen und lehren, wiederholt auch die Zunge das Mantra oder den Namen mit dem Pranava, dem Urklang OM. Die Gebetskette (japamala) ist sehr nützlich für Anfänger in spirituellen Übungen (sadhana), aber wenn ihr fortschreitet, muss das Rezitieren (japa) der wahre Atem eures Lebens werden, und so wird die Rotation der Perlen zu einer überflüssigen und umständlichen Übung, an der ihr kein Interesse mehr habt! Immer, zu jeder Zeit und an jedem Ort wird über Gott (hari) meditiert. Das ist die Stufe, auf die die Gebetskette euch führen sollte. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2020

Überwindet das Gefühl der Vielheit (anekatva bhava) und fördert das Gefühl der Einheit (ekatva bhava), das Streit, Trauer, Schmerz und Stolz beendet. Betrachtet alles als Ausdruck desselben Gottes, als Erscheinungen auf demselben Bildschirm und als Glühbirnen, die von demselben Strom erleuchtet werden, obwohl sie vielfältige Farben und Wattstärken haben. Fühlt, dass ihr und die anderen wegen des Gottes im Inneren in der Lage seid zu sprechen und zu gehen, zu denken und zu handeln. Unterschiede, die euch auffallen, während ihr eure Augen schweifen lasst, sind  Täuschung. Ihr habt noch nicht die Sichtweise entwickelt, die euch dazu bringt, die Einheit zu erfassen, welche die Wahrheit aller scheinbaren Vielheit ist, das ist alles! Der Fehler liegt in euch, nicht in der Welt. Es gibt eine Welt, aber jeder meint damit, was ihm am meisten gefällt! Es gibt eine Welt, aber jeder sieht sie aus seinem eigenen Blickwinkel, und so scheint es, als hätte sie vielfältige Gesichter. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2020

Überwindet das Gefühl der Vielheit (anekatva bhava) und fördert das Gefühl der Einheit (ekatva bhava), das Streit, Trauer, Schmerz und Stolz beendet. Betrachtet alles als Ausdruck desselben Gottes, als Erscheinungen auf demselben Bildschirm und als Glühbirnen, die von demselben Strom erleuchtet werden, obwohl sie vielfältige Farben und Wattstärken haben. Fühlt, dass ihr und die anderen wegen des Gottes im Inneren in der Lage seid zu sprechen und zu gehen, zu denken und zu handeln. Unterschiede, die euch auffallen, während ihr eure Augen schweifen lasst, sind  Täuschung. Ihr habt noch nicht die Sichtweise entwickelt, die euch dazu bringt, die Einheit zu erfassen, welche die Wahrheit der ganzen scheinbaren Vielheit ist, das ist alles! Der Fehler liegt in euch, nicht in der Welt. Es gibt eine Welt, aber jeder meint damit, was ihm am meisten gefällt! Es gibt eine Welt, aber jeder sieht sie aus seinem eigenen Blickwinkel, und so scheint es, als hätte sie vielfältige Gesichter. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2020

Als Christus geboren wurde, kamen drei Könige, um das Kind zu sehen. Einer erklärte, dass das Kind Gott lieben werde. Der zweite sagte, dass Jesus von Gott geliebt werde. Der dritte erklärte, Jesus sei Gott. Wer Gott liebt, ist ein Bote Gottes. Wer von Gott geliebt wird, ist ein Sohn Gottes. Wenn man beides erlebt, wird man eins mit Gott – „Vater und Sohn sind eins“. Deshalb müsst ihr euch von Beginn an darauf vorbereiten, Boten Gottes zu sein. Dies bedeutet, dass ihr der Botschaft Gottes gerecht werden solltet. Diese Botschaft ruft nach dem Dienst an allen. Mitgefühl, Moral und Integrität sind wesentliche Elemente der Botschaft. Bei der Verbreitung dieser Botschaft sollte der Glaube an Gott gefördert werden. Liebe sollte das Schlagwort sein. Die Abwesenheit von Liebe führt zu Hass. Heute gibt es keine Einheit unter den Menschen. Wie kann es ohne Einheit Glückseligkeit geben? Wie kann jemand ohne Glückseligkeit Gott erfahren? Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1995   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2020

Als Christus geboren wurde, kamen drei Könige, um das Kind zu sehen. Einer erklärte, dass das Kind Gott lieben werde. Der zweite sagte, dass Jesus von Gott geliebt werde. Der dritte erklärte, Jesus sei Gott. Wer Gott liebt, ist ein Bote Gottes. Wer von Gott geliebt wird, ist ein Sohn Gottes. Wenn man beides erlebt, wird man eins mit Gott – „Vater und Sohn sind eins“. Deshalb müsst ihr euch von Beginn an darauf vorbereiten, Boten Gottes zu sein. Dies bedeutet, dass ihr der Botschaft Gottes gerecht werden solltet. Diese Botschaft ruft nach dem Dienst an allen. Mitgefühl, Moral und Integrität sind wesentliche Elemente der Botschaft. Bei der Verbreitung dieser Botschaft sollte der Glaube an Gott gefördert werden. Liebe sollte das Schlagwort sein. Die Abwesenheit von Liebe führt zu Hass. Heute gibt es keine Einheit unter den Menschen. Wie kann es ohne Einheit Glückseligkeit geben? Wie kann jemand ohne Glückseligkeit Gott erfahren? Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1995   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2020

Jesus kam, um die Menschheit die Größe göttlicher Liebe zu lehren. Er war zu drei Zielen entschlossen: mit göttlicher Liebe angefüllt zu sein und sie mit anderen zu teilen – das war das Hauptziel seines Lebens; als Zweites sollte er nicht Lob oder Tadel beim Ausführen seiner Mission unterliegen; drittes Ziel war es, in anderen die Überzeugung zu inspirieren, dass das Göttliche allgegenwärtig ist. Jesus betrachtete das Verbreiten des Evangeliums der Liebe als wichtigste Aufgabe. Er war beim Ausführen seiner Mission vielen Prüfungen ausgesetzt, aber betrachtete sie alle als Herausforderungen, die es zu überwinden galt. Es war ihm bestimmt, Freud und Leid, Krankheit und Verlust mit Gleichmut zu begegnen. Er konnte es nicht ertragen, andere leiden zu sehen. Jeder Mensch ist potenziell ein Botschafter Gottes. Menschlichkeit erfordert es, dass alle das Göttliche in sich manifestieren. Jeder sollte ein wirklicher Bote Gottes sein und danach streben, Frieden und Sicherheit in der Welt zu fördern. Es gibt keinen anderen Weg, der befolgt werden sollte. Gottes Botschaft ist heilig und völlig frei von selbstsüchtigen Interessen. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1995   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2020

Als Christus geboren wurde, kamen drei Könige, um das Kind zu sehen. Einer erklärte, dass das Kind Gott lieben werde. Der zweite sagte, dass Jesus von Gott geliebt werde. Der dritte erklärte, Jesus sei Gott. Wer Gott liebt, ist ein Bote Gottes. Wer von Gott geliebt wird, ist ein Sohn Gottes. Wenn man beides erlebt, wird man eins mit Gott – „Vater und Sohn sind eins“. Deshalb müsst ihr euch von Beginn an darauf vorbereiten, Boten Gottes zu sein. Dies bedeutet, dass ihr der Botschaft Gottes gerecht werden solltet. Diese Botschaft ruft nach dem Dienst an allen. Mitgefühl, Moral und Integrität sind wesentliche Elemente der Botschaft. Bei der Verbreitung dieser Botschaft sollte der Glaube an Gott gefördert werden. Liebe sollte das Schlagwort sein. Die Abwesenheit von Liebe führt zu Hass. Heute gibt es keine Einheit unter den Menschen. Wie kann es ohne Einheit Glückseligkeit geben? Wie kann jemand ohne Glückseligkeit Gott erfahren? Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1995   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. DEZEMBER 2020

Jesus kam, um die Menschheit die Größe göttlicher Liebe zu lehren. Er war zu drei Zielen entschlossen: mit göttlicher Liebe angefüllt zu sein und sie mit anderen zu teilen – das war das Hauptziel seines Lebens; als Zweites sollte er nicht Lob oder Tadel beim Ausführen seiner Mission unterliegen; drittes Ziel war es, in anderen die Überzeugung zu inspirieren, dass das Göttliche allgegenwärtig ist. Jesus betrachtete das Verbreiten des Evangeliums der Liebe als wichtigste Aufgabe. Er war beim Ausführen seiner Mission vielen Prüfungen ausgesetzt, aber betrachtete sie alle als Herausforderungen, die es zu überwinden galt. Es war ihm bestimmt, Freud und Leid, Krankheit und Verlust mit Gleichmut zu begegnen. Er konnte es nicht ertragen, andere leiden zu sehen. Jeder Mensch ist potenziell ein Botschafter Gottes. Menschlichkeit erfordert es, dass alle das Göttliche in sich manifestieren. Jeder sollte ein wirklicher Bote Gottes sein und danach streben, Frieden und Sicherheit in der Welt zu fördern. Es gibt keinen anderen Weg, der befolgt werden sollte. Gottes Botschaft ist heilig und völlig frei von selbstsüchtigen Interessen. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 1995   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. DEZEMBER 2020

Eines Tages ging Jesus auf einen einsamen Berggipfel. Er setzte sich nieder und meditierte die ganze Zeit über Gott. Nach einer Weile kehrte er zurück. Dabei lief er in eine Gruppe besorgter Männer an der Küste des Sees von Galiläa. Als Jesus sich nach dem Grund erkundigte, sagten sie, dass sie Fischer seien und seit einiger Zeit keine Fische mehr in ihren Netzen fangen könnten. Jesus sagte: „Folgt mir, gibt es Gewässer, die keine Fische haben?“ Er führte sie in die Mitte des Sees und bat sie ihre Netze an einer bestimmten Stelle auszuwerfen. Zu ihrem äußersten Erstaunen und ihrer Freude sahen sie, dass ihre Netze voller Fische waren. Das rief großen Glauben im Verstand der Fischer hervor. Glaube ist für die Menschheit lebensnotwendig. Wo Glaube ist, da ist Liebe. Wo Liebe ist, da ist Wahrheit. Wo Wahrheit ist, da ist Friede. Wo Friede ist, da ist Glückseligkeit. Wo Glückseligkeit ist, da ist Gott. Sri Sathya Sai, 25. Dezember 2002   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. DEZEMBER 2020

Sat ist das Existenzprinzip, das Sein, das die Grundlage des Universums ist. Bringt die Wirklichkeit (satya), der die Falschheit (mitya) von Gedanken (mind) übergestülpt ist, welche das Licht nicht sehen, in Einklang mit der Wahrheit, dem Sat in euch. Durch das Verweilen bei diesem Sat wird die Flamme entzündet, dämmert Licht, entflieht die Dunkelheit und geht die Sonne der Erkenntnis (jnana bhaskara) auf. Wenn harter Stein unter euch ist, müsst ihr tiefer bohren, um das reine Grundwasser anzuzapfen. Je lockerer der Boden untertage ist, desto schneller stellt sich Erfolg ein. Macht euer Herz sanft, dann stellt sich schnell Erfolg bei spirituellen Übungen (sadhana) ein. Sprecht sanft, sprecht liebevoll, sprecht nur von Gott – das ist der Prozess, durch den der Unterboden gelockert wird. Entwickelt Mitgefühl, Anteilnahme, engagiert euch im Dienen, versteht die Qual der Armut, Krankheit, Not und Verzweiflung; teilt sowohl Tränen als Freude mit anderen. Das ist der Weg, um das Herz weich und Sadhana erfolgreich zu machen. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2020

Was ist spirituelle Praxis (sadhana) im Wesentlichen? Es ist Upavasam, Upasana. ‚Upa‘ bedeutet ‚nah‘. ‚Asana‘ bedeutet ‚sitzen‘ und ‚Vasam‘ bedeutet ‚residieren‘. Wir sitzen nah an der Klimaanlage, damit wir uns kühlen. Wir sitzen nah an Gott, damit wir göttliche Eigenschaften abbekommen und ungöttliche Charakteristika loswerden. Gott ist kein äußeres Konstrukt oder eine Ausstattung wie ein Klimagerät. Er ist der innere Direktor (antaryamin), die innere Wirklichkeit, die unsichtbare Grundlage, auf welcher die ganze sichtbare Welt errichtet ist. Er ist wie das Feuerprinzip, das dem Holz innewohnt und manifestiert werden kann, wenn ein Stück kräftig gegen ein anderes gerieben wird. Die Hitze, die verursacht wird, verzehrt das Holz in Feuer! Die Gemeinschaft mit den Guten und Frommen (satsang) bewirkt, dass ihr anderen von gleicher Natur begegnet und den Kontakt erschafft, der das innere Feuer manifestiert. Sat-sang bedeutet, dem Wahren (sat) zu begegnen, von dem gesprochen wird, während Gott als Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit gelobt wird. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969            

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2020

Was ist spirituelle Praxis (sadhana) im Wesentlichen? Es ist Upavasam, Upasana. ‚Upa‘ bedeutet ‚nah‘. ‚asana‘ bedeutet ‚sitzen‘ und ‚Vasam‘ bedeutet ‚residieren‘. Wir sitzen nah an der Klimaanlage, damit wir uns kühlen. Wir sitzen nah an Gott, damit wir göttliche Eigenschaften abbekommen und ungöttliche Charakteristika loswerden. Gott ist kein äußeres Konstrukt oder eine Ausstattung wie ein Klimagerät. Er ist der innere Direktor (antaryamin), die innere Wirklichkeit, die unsichtbare Grundlage, auf welcher die ganze sichtbare Welt errichtet ist. Er ist wie das Feuerprinzip, das dem Holz innewohnt und manifestiert werden kann, wenn ein Stück kräftig gegen ein anderes gerieben wird. Die Hitze, die verursacht wird, verzehrt das Holz in Feuer! Die Gemeinschaft mit den Guten und Frommen (satsang) bewirkt, dass ihr anderen von gleicher Natur begegnet und den Kontakt erschafft, der das innere Feuer manifestiert. Sat-sang bedeutet, dem Wahren (sat) zu begegnen, von dem gesprochen wird, während Gott als Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit gelobt wird. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969            

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2020

Was ist spirituelle Praxis (sadhana) im Wesentlichen? Es ist Upavasam, Upasana. ‚Upa‘ bedeutet ‚nah‘. ‚asana‘ bedeutet ‚sitzen‘ und ‚vasam‘ bedeutet ‚residieren‘. Wir sitzen nah an der Klimaanlage, damit wir uns kühlen. Wir sitzen nah an Gott, damit wir göttliche Eigenschaften abbekommen und ungöttliche Charakteristika loswerden. Gott ist kein äußeres Konstrukt oder eine Ausstattung wie ein Klimagerät. Er ist der innere Direktor (antaryamin), die innere Wirklichkeit, die unsichtbare Grundlage, auf welcher die ganze sichtbare Welt errichtet ist. Er ist wie das Feuerprinzip, das dem Holz innewohnt und manifestiert werden kann, wenn ein Stück kräftig gegen ein anderes gerieben wird. Die Hitze, die verursacht wird, verzehrt das Holz in Feuer! Die Gemeinschaft mit den Guten und Frommen (satsang) bewirkt, dass ihr anderen von gleicher Natur begegnet und den Kontakt erschafft, der das innere Feuer manifestiert. Sat-sang bedeutet, dem Wahren (sat) zu begegnen, von dem gesprochen wird, während Gott als Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit gelobt wird. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969            

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2020

Was ist spirituelle Praxis (sadhana) im Wesentlichen? Sadhana ist Upavasam, Upasana. ‚Upa‘ bedeutet ‚nah‘. ‚asana‘ bedeutet ‚sitzen‘ und ‚vasam‘ bedeutet ‚residieren‘. Wir sitzen nah an der Klimaanlage, damit wir uns kühlen. Wir sitzen nah an Gott, damit wir göttliche Eigenschaften abbekommen und ungöttliche Charakteristika loswerden. Gott ist kein äußeres Konstrukt oder eine Ausstattung wie ein Klimagerät. Er ist der innere Direktor (antaryamin), die innere Wirklichkeit, die unsichtbare Grundlage, auf welcher die ganze sichtbare Welt errichtet ist. Er ist wie das Feuerprinzip, das dem Holz innewohnt und manifestiert werden kann, wenn ein Stück kräftig gegen ein anderes gerieben wird. Die Hitze, die verursacht wird, verzehrt das Holz in Feuer! Die Gemeinschaft mit den Guten und Frommen (satsang) bewirkt, dass ihr anderen von gleicher Natur begegnet und den Kontakt erschafft, der das innere Feuer manifestiert. Sat-sang bedeutet, dem Wahren (sat) zu begegnen, von dem gesprochen wird, während Gott als Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit gelobt wird. Sri Sathya Sai, 10. Mai 1969            

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2020

Gott (brahman) durch kontinuierliche Meditation über Brahman zu erkennen ist nicht für alle ein erfreulicher Weg. Deshalb bevorzugten spirituelle Lehrer wie Ramanuja den Weg der Hingabe. Sie erlebten selbst die Glückseligkeit, die aus der Liebe zu Gott fließt, und propagierten das Prinzip der Liebe als einfachstes Mittel, um das Göttliche zu erfahren. Sie waren Lehrer, die den Weg des Handelns (karmayoga), den Weg des Wissens (jnanayoga), die verschiedenen Arten von Yoga und andere Mittel, um das Göttliche zu erkennen, betonten. Aber die allgemeine Unterströmung, die durch alle fließt, ist der Weg der göttlichen Liebe (bhakti). Das wird von ihnen allen akzeptiert. Liebe muss sich vom Einzelnen auf das ganze Universum ausweiten. Liebe ist Gott. Das Universum ist von Gott durchdrungen. Gott in allem zu sehen, alles als eine Manifestation Gottes zu lieben und alles Gott als Opfergabe darzubringen, das ist der Weg der Liebe!  Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2020

Gott (brahman) durch kontinuierliche Meditation über Brahman zu erkennen, ist nicht für alle ein erfreulicher Weg. Deshalb bevorzugten spirituelle Lehrer wie Ramanuja den Weg der Hingabe. Sie erlebten selbst die Glückseligkeit, die aus der Liebe zu Gott fließt, und propagierten das Prinzip der Liebe als einfachstes Mittel, um das Göttliche zu erfahren. Sie waren Lehrer, die den Weg des Handelns (karmayoga), den Weg des Wissens (jnanayoga), die verschiedenen Arten von Yoga und andere Mittel, um das Göttliche zu erkennen, betonten. Aber die allgemeine Unterströmung, die durch alle fließt, ist der Weg der göttlichen Liebe (bhakti). Das wird von ihnen allen akzeptiert. Liebe muss sich vom Einzelnen auf das ganze Universum ausweiten. Liebe ist Gott. Das Universum ist von Gott durchdrungen. Gott in allem zu sehen, alles als eine Manifestation Gottes zu lieben und alles Gott als Opfergabe darzubringen, das ist der Weg der Liebe!  Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2020

Gott (brahman) durch kontinuierliche Meditation über Brahman zu erkennen, ist nicht für alle ein erfreulicher Weg. Deshalb bevorzugten spirituelle Lehrer wie Ramanuja den Weg der Hingabe. Sie erlebten selbst die Glückseligkeit, die aus der Liebe zu Gott fließt, und propagierten das Prinzip der Liebe als einfachstes Mittel, um das Göttliche zu erfahren. Es gab Lehrer, die den Weg des Handelns (karmayoga), den Weg des Wissens (jnanayoga), die verschiedenen Arten von Yoga und andere Mittel betonten, um das Göttliche zu erkennen. Aber die allgemeine Unterströmung, die durch alle fließt, ist der Weg der göttlichen Liebe (bhakti). Das wird von ihnen allen akzeptiert. Liebe muss sich vom Einzelnen auf das ganze Universum ausweiten. Liebe ist Gott. Das Universum ist von Gott durchdrungen. Gott in allem zu sehen, alles als eine Manifestation Gottes zu lieben und alles Gott als Opfergabe darzubringen, das ist der Weg der Liebe!  Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2020

Ohne festen Glauben an die Allgegenwart des Göttlichen ist Hingabe bedeutungslos. Durch das Entwickeln von Glauben wird Hingabe genährt, und Hingabe befähigt einen, den Launen des Lebens mit Tapferkeit und Gelassenheit zu begegnen, indem sie als Befreiung von der Vorsehung betrachtet werden. Letztlich führt konzentrierte Hingabe zu Gott zur Einheit mit dem Göttlichen. Heute beginnt Hingabe mit dem Morgenritual des Yoga (eine Form der Anbetung), schreitet fort zu Genuss (bhoga) am Mittag und endet mit Krankheit (roga) am Abend, „Stets im Göttlichen versunken zu sein, ist das Kennzeichen eines Yogi (satatam yoginah)“, sagt die Gita. Dies kann nicht in einem Sprung erreicht werden, sondern durch beständiges Praktizieren. Selbsterkenntnis ist das Ziel, Liebe das Mittel. Durch das Kultivieren von Liebe kann das Leben Erfüllung finden. Jeder muss danach streben, diese Erfüllung zu erreichen, indem das menschliche Abenteuer mit der Lieblichkeit der Liebe angefüllt wird und in einen Ausdruck des Göttlichen transformiert wird. Dies ist mein Segen für euch alle. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2020

Statuen sind in ihrem Wesen leblos und besitzen nicht die Eigenschaften des Mitgefühls, der Liebe und so weiter. Deshalb sind manche Menschen gegen die Verehrung von Statuen. Das ist Ignoranz. Verehrt ihr nicht die Bilder eurer Eltern und Großeltern? Sind diese Bilder lebendig? Nein, und sie besitzen keine Eigenschaften wie Mitgefühl, Liebe, Opfergeist und so weiter. Was bringt es dann, sie zu verehren? Diese Bilder erinnern uns an die Tugenden und Ideale, für die sie standen. Nehmt zum Beispiel einen Hundertrupienschein. Diese Banknote besitzt weder Leben noch die Tugenden der Liebe oder des Mitgefühls. Dennoch mögen die Leute sie und wollen sie besitzen. Geld ist wertvoll, weil es den Siegel der Regierung trägt. Ebenso achten wir die Nationalflagge wegen des Wertes, den sie symbolisiert, obwohl sie nur ein lebloses Stück Stoff ist. Wenn man die Verehrung von Statuen als töricht betrachtet, sollte dasselbe für die Liebe zum Geld und die Achtung für die Nationalflagge gelten, die genauso leblos sind. Der Mensch gründet seine Glaubenssätze auf seinen Vorlieben und Abneigungen. Sri Sathya Sai, 12. März 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. DEZEMBER 2020

Wenn ein Wassertropfen ins Meer fällt, erlangt er Unsterblichkeit und Unendlichkeit. Wenn ihr einen Wassertropfen in eurer Hand haltet, verflüchtigt er sich in wenigen Augenblicken. Aber wenn ihr ihn mit dem Meer verbindet, wird er grenzenlos und eins damit. Nur durch Liebe kann die Einheit mit dem Universellen erkannt werden. Für einen Gotthingegebenen, der solch eine Einheit mit dem Ewigen erlangt hat, erscheint alles göttlich. Die Hirtinnen (gopika) von Brindavan waren solche Gotthingegebenen. Sie erlebten göttliche Glückseligkeit durch ihre intensive Hingabe. Wie ein Frisch, der nicht außerhalb des Wassers leben kann, kann der Gotthingegebene, der in den nektargleichen Ozean göttlicher Liebe eingetaucht ist, nicht einen Moment ohne die Liebe Gottes existieren. Er kann nichts anderes genießen. Jeder Teil seines Körpers ist so sehr von Liebe zu Gott angefüllt, dass jedes Organ einen Ausdruck im Verkünden der Herrlichkeit Gottes oder im Dienst an Gott findet. Derart war die Hingabe der Hirtinnen für Krishna. Sie war etwas jenseits des Intellekts und der Kraft der Ratio. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2020

Man sollte niemals schlecht über andere sprechen. Streit entsteht nicht aus Stille (mounat kalaham nasti). Grüßt diejenigen, die euch kränken. Antwortet auf einen Angriff nicht mit Gegenangriff. Wie könnt ihr wachsen, wenn ihr genauso handelt wie euer Gegner? Seid ihr im Recht, wenn ihr sagt, dass der andere falsch handle, und dann auf die gleiche Weise handelt? Handelt niemals so. Lasst diejenigen, die einen Angriff begehen, ihr offensives Verhalten fortsetzen. Reagiert niemals. Wünscht das Wohl aller. Wenn alle glücklich sind, seid auch ihr glücklich. Wir beten für das Wohlergehen, den Wohlstand und die Gesundheit aller. Wünscht niemals das Unglück eines anderen Menschen. Es gibt keinen Raum für Hass in dieser Welt. Alle sind Freunde. Wenn ihr dabei bleibt, allen Gute zu wünschen und für ihr Wohl zu beten, werdet ihr zu einem Vorbild für die ganze Welt. Sri Sathya Sai, 12. März 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2020

Das Herz des Gottverehrers verströmt die Liebe Gotte durch ständiges Erinnern und Rezitieren Seines Namens. Aus diesem Strom der Liebe entsteht Hingabe. Wer vom Nektar der Hingabe genährt wird, hat keinen Wunsch nach etwas anderem. Zuneigung, Anhaftung und Begehren sind natürliche Eigenschaften des Menschen. Wenn diese Eigenschaften auf Gott ausgerichtet sind und man kontinuierlich gute Taten vollbringt, erlangen diese Eigenschaften Reinheit und Heiligkeit. Der Gottesverehrer ist sich immer bewusst, dass das Universum eine Manifestation des Göttlichen ist und von Ihm durchdrungen wird. Sein Leben basiert auf der Anerkennung der Immanenz Gottes in allem. Dieser Geisteszustand wird Einheit in Liebe (prema-advaitam) genannt. Durch diese Liebe erfährt der Gottesverehrer seine Einheit mit dem Göttlichen. Im Genießen des Segens dieser Erfahrung wünscht sich der Gottesverehrer nicht einmal die Befreiung von Geburt und Tod. Die unablässige Liebe Gottes ist alles für ihn. Eine solche Hingabe ist als totale Hingabe an das Eine und nur das Eine (ananya bhakti) bekannt. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2020

Das Herz des Gottverehrers verströmt die Liebe Gotte durch ständiges Erinnern und Rezitieren Seines Namens. Aus diesem Strom der Liebe entsteht Hingabe. Wer vom Nektar der Hingabe genährt wird, hat keinen Wunsch nach etwas anderem. Zuneigung, Anhaftung und Begehren sind natürliche Eigenschaften des Menschen. Wenn diese Eigenschaften auf Gott ausgerichtet sind und man kontinuierlich gute Taten vollbringt, erlangen diese Eigenschaften Reinheit und Heiligkeit. Der Gottesverehrer ist sich immer bewusst, dass das Universum eine Manifestation des Göttlichen ist und von Ihm durchdrungen wird. Sein Leben basiert auf der Anerkennung der Immanenz Gottes in allem. Dieser Geisteszustand wird Einheit in Liebe (prema-advaitam) genannt. Durch diese Liebe erfährt der Gottesverehrer seine Einheit mit dem Göttlichen. Im Genießen des Segens dieser Erfahrung wünscht sich der Gottesverehrer nicht einmal die Befreiung von Geburt und Tod. Die unablässige Liebe Gottes ist alles für ihn. Eine solche Hingabe ist als totale Hingabe an das Eine und nur das Eine (ananya bhakti) bekannt. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2020

Das Herz des Gottverehrers verströmt die Liebe Gotte durch ständiges Erinnern und Rezitieren Seines Namens. Aus diesem Strom der Liebe entsteht Hingabe. Wer vom Nektar der Hingabe genährt wird, hat keinen Wunsch nach etwas anderem. Zuneigung, Anhaftung und Begehren sind natürliche Eigenschaften des Menschen. Wenn diese Eigenschaften auf Gott ausgerichtet sind und man kontinuierlich gute Taten vollbringt, erlangen diese Eigenschaften Reinheit und Heiligkeit. Der Gottesverehrer ist sich immer bewusst, dass das Universum eine Manifestation des Göttlichen ist und von Ihm durchdrungen wird. Sein Leben basiert auf der Anerkennung der Immanenz Gottes in allem. Dieser Geisteszustand wird Einheit in Liebe (prema-advaitam) genannt. Durch diese Liebe erfährt der Gottesverehrer seine Einheit mit dem Göttlichen. Im Genießen des Segens dieser Erfahrung wünscht sich der Gottesverehrer nicht einmal die Befreiung von Geburt und Tod. Die unablässige Liebe Gottes ist alles für ihn. Eine solche Hingabe ist als totale Hingabe an das Eine und nur das Eine (ananya bhakti) bekannt. Sri Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2020

Jeder muss danach streben, das Herz mit wahrer Hingabe zu füllen. Ständige Kontemplation der Gestalt Gottes und regelmäßige Wiederholung des Namens des Herrn sind die Mittel, durch die das Herz mit der Liebe Gottes angefüllt wird. Wenn es Liebe gibt, wird der Gotthingegebene von unbeschreiblicher Ekstase erfüllt. In solcher Ekstase rief Kulasekhara Alwar, der königliche Heilige, aus: „O Herr! Die Menschen sprechen von Befreiung (moksha)  als Mittel, um das Leben zu erlösen und dem Kreislauf Geburt und Tod zu entrinnen. Ich bitte nicht um eine solche Erlösung. Ich gebe mich damit zufrieden, dich zu lieben und dir in unzähligen Leben zu dienen. Erlaube mir, dich zu lieben und dir zu dienen – das ist der einzige Segen, den ich von dir ersuche, und nicht die Befreiung (moksha)“.  Das Universum ist von Liebe durchdrungen. Es ist die Verkörperung von Vishnu. Es gibt nichts im Kosmos, keinen Ort darin, an dem Er nicht anwesend ist. Das Betrachten und Erleben des Universums als Manifestation Gottes ist echte Hingabe. Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2020

Jeder muss danach streben, das Herz mit wahrer Hingabe zu füllen. Ständige Kontemplation der Gestalt Gottes und regelmäßige Wiederholung des Gottesnamens sind die Mittel, durch die das Herz mit der Liebe Gottes angefüllt wird. Wenn Liebe da ist, wird der Gotthingegebene von unbeschreiblicher Ekstase erfüllt. In solcher Ekstase rief Kulasekhara Alwar, der königliche Heilige, aus: „O Herr! Die Menschen sprechen von Befreiung (moksha)  als Mittel, um das Leben zu erlösen und dem Kreislauf Geburt und Tod zu entrinnen. Ich bitte nicht um eine solche Erlösung. Ich gebe mich damit zufrieden, dich zu lieben und dir in unzähligen Leben zu dienen. Erlaube mir, dich zu lieben und dir zu dienen – das ist der einzige Segen, den ich von dir ersuche, und nicht die Befreiung (moksha)“.  Das Universum ist von Liebe durchdrungen. Es ist die Verkörperung von Vishnu. Es gibt nichts im Kosmos, keinen Ort darin, an dem Er nicht anwesend ist. Das Betrachten und Erleben des Universums als Manifestation Gottes ist echte Hingabe. Sathya Sai, 19. Januar 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2020

Die Weisen sprachen alle Menschen als ‚Kinder der Unsterblichkeit (amirtasya-putrah)‘ an. Trotz dieser eindeutigen Gewissheit und der unerschöpflichen Freude, die sich daraus ergibt, degradiert sich der Mensch zu einem Kind der Lüge (anrita-putra) und beginnt zu jammern, dass ihm dies, das oder eine andere Annehmlichkeit oder Vorrichtung fehle! Diebe, die ihm wertvolle Schätze wie Frieden und Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Mut rauben, werden als Meister geehrt, und Meister, die Frieden und Glück sichern, werden mit Respektlosigkeit und Abscheu behandelt. Ihr könnt eure Türen und Fenster gegen Diebe verriegeln, aber wer kann die Tür gegen den Tod verriegeln? Die Diebe – Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Hass – werden als willkommene Gäste geehrt und den wahren Gratulanten wie Ruhe und Demut wird die Tür gezeigt! Sathya Sai, 15. Februar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2020

Pflanzt in die zarten Herzen der Kinder die Samen der Liebe, der Anteilnahme, der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Nächstenliebe, des Mitgefühls, der Reue und der Selbstbeherrschung. Das ist die Hauptaufgabe aller, die mit Kindern zu tun haben. Wenn der Vater das Kind bittet, jemandem an der Tür zu sagen, dass er nicht zu Hause sei, oder wenn der Sohn seinen Bruder bittet, auf einen Anruf zu antworten, dass er ausgegangen sei, wird dem Kind das Laster der Unehrlichkeit eingepflanzt. Belastet das zarte Gemüt des Kindes nicht mit aller Art von unsinnigem Trödel, Informationen, die niemals verwendet werden können, Fakten, welche die Wahrheit verzerren und verdrehen, und so weiter. Lehrt sie nur so viel, wie sie gut nutzen können und was ihnen eine direkte Hilfe in ihrem Leben sein kann. Trainiert ihren Charakter mehr als ihren Verstand. Die Eltern in erster Linie, die Lehrer als nächstes, Freunde, Spielkameraden und Gefährten danach und die verschiedenen Ebenen der Gesellschaft später im Leben prägen den Charakter der Kinder und das Schicksal des Landes! Sathya Sai, 19. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. DEZEMBER 2020

Der Körper ist vergleichbar mit einem  Streitwagen, die Intelligenz (buddhi) ist der Wagenlenker und Wünsche sind die Wege, auf denen er vom Seil sinnlicher Anhaftungen gezogen wird. Befreiung (moksha) ist das Ziel und das ursprüngliche, alles durchdringende, allgegenwärtige Göttliche (moola-virat-svarupa) ist der Meister im Streitwagen. Der Wagen, den ihr mit euch herumschleppt, muss entsprechend behandelt werden. Stattdessen laufen  die Menschen wild, in trostlosen Kreisen von der Geburt bis zum Tod herum und werden von Wünschen angezogen und von Bedürfnissen gedrängt. Es werden keine Grenzsteine ​​auf dem Pilgerweg überschritten, keine Brücken ausgehandelt und keine Fortschritte verzeichnet. Der eigentliche Prozess der Reise wird ignoriert. Ihr sagt vielleicht, dass Fortschritt nur durch meine Gnade möglich sei. Aber obwohl mein Herz weich wie Butter ist, schmilzt es nur, wenn eure Gebete Wärme enthalten. Wenn ihr keine disziplinierten Anstrengungen unternehmt und keine spirituellen Übungen (sadhana) ausführt, kann die Gnade nicht auf  euch herabkommen. Das ist die Qual (avedana), welche die Gnade gewinnt. Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2020

Kinder sind wie frische, einnehmende Bäumchen. Mit Fürsorge und Liebe können sie zum Erblühen von idealen Bürgern dieses Landes gebracht werden, welche die großen Disziplinen, die von den Weisen für ihre Befreiung niedergelegt wurden, durch Selbsterkenntnis praktizieren. Die Eltern müssen einen Hauptteil der Verantwortung für das richtige Aufziehen der Kinder tragen. Die frühesten Jahre sind höchst entscheidend. Die Fähigkeiten, Einstellungen, Gefühle und Impulse, die die Zukunft gedeihen oder verderben lassen können, bilden sich zu den Fundamenten des Lebens in diesen Jahren aus. Die Eltern können in dem Prozess des Bildens dieses Fundaments in starker, geradliniger Weise hilfreich oder hinderlich sein. Aber die Eltern sind jetzt für diese grundlegende Rolle nicht ausgestattet. Sie haben keinen Glauben an ihre eigene uralte Kultur; sie haben selbst keinen mentalen Frieden und keine spirituellen Übungen (sadhana), welche die Kinder von ihnen aufnehmen können. Kinder müssen in einem Heim aufwachsen, in dem ihre Eltern ihre Eltern ehren und nur glücklich sind, wenn sie ihren Ältesten dienen. Das muss ihnen mehr durch Beispiel als durch Vorschrift gelehrt werden. Sathya Sai, 19. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2020

Kinder sind wie frische, einnehmende Bäumchen. Mit Fürsorge und Liebe können sie zum Erblühen von idealen Bürgern dieses Landes gebracht werden, welche die großen Disziplinen praktizieren, die von den Weisen für ihre Befreiung durch Selbsterkenntnis niedergelegt wurden. Die Eltern müssen einen Hauptteil der Verantwortung für das richtige Aufziehen der Kinder tragen. Die frühesten Jahre sind höchst entscheidend. Die Fähigkeiten, Einstellungen, Gefühle und Impulse, die die Zukunft gedeihen oder verderben lassen können, bilden sich in diesen Jahren zu den Fundamenten des Lebens aus. Die Eltern können in dem Prozess des Bildens dieses Fundaments in starker, geradliniger Weise hilfreich oder hinderlich sein. Aber die Eltern sind jetzt für diese grundlegende Rolle nicht ausgestattet. Sie haben keinen Glauben an ihre eigene uralte Kultur; sie haben selbst keinen mentalen Frieden und keine spirituellen Übungen (sadhana), welche die Kinder von ihnen aufnehmen können. Kinder müssen in einem Heim aufwachsen, in dem ihre Eltern ihre Eltern ehren und nur glücklich sind, wenn sie ihren Ältesten dienen. Das muss ihnen mehr durch Beispiel als durch Vorschrift gelehrt werden. Sathya Sai, 19. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. DEZEMBER 2020

Der Mensch (manava) wird so genannt, weil er die Fähigkeit hat, innere Meditation (manana) über Bedeutung und Sinn des Gehörten zu praktizieren. Aber ihr seid noch nicht aus dem  Stadium  des Hörens (shravana) herausgekommen! All die Freude, nach der ihr euch sehnt, ist in euch. Aber ihr leidet wie ein Mensch, der riesigen Reichtum in einer eisernen Truhe aufbewahrt, aber keine Ahnung hat, wo der Schlüssel ist. Lauscht einfach den Unterweisungen, sinnt über sie in der Stille der Meditation nach und praktiziert, was euch klar geworden ist. Dann könnt ihr euch den Schlüssel sichern, die Truhe öffnen und reich an Freude sein. Alle haben irgendeine Form von Liebe in sich, zu dem einen oder anderen, zu ihrer Arbeit oder ihrem Ziel. Diese Liebe ist Gott, ein Funke Gottes im Inneren. Alle besitzen Glückseligkeit (ananda), egal wie klein oder vorübergehend. Das ist ein weiterer Funke des Göttlichen. Alle haben inneren Frieden, Losgelöstheit, Unterscheidungsfähigkeit, Mitgefühl und den Geist des Dienens. Diese sind göttlich im Spiegel des Verstandes. Sathya Sai, Shivaratri 1969      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. DEZEMBER 2020

Spirituelle Bemühungen (sadhana) müssen euch ruhig, gelassen und ausgeglichen machen. Macht den Geist so kühl und beruhigend wie das Mondlicht, denn der Mond ist die Gottheit, die über den Geist herrscht. Seid ruhig in der Sprache und gelassen in eurer Reaktion auf Bosheit, Wortklauberei und Lob. Ihr klagt, dass andere euren Gleichmut störten, aber ihr wisst nicht, dass eure Gedanken den Gleichmut der Menschen um euch herum beunruhigen können, obwohl eure Zunge nicht spricht. Loslassen, Glaube und Liebe – das sind die Säulen, auf denen Friede ruht. Von ihnen ist der Glaube entscheidend. Denn ohne ihn sind alle spirituellen Bemühungen (sadhana) ein leeres Ritual. Loslassen allein kann Sadhana wirkungsvoll machen und Liebe führt schnell zu Gott. Der Glaube nährt die Qual der Trennung von Gott, Loslassen kanalisiert sie auf dem Weg Gottes und Liebe beleuchtet den Weg. Gott wird euch gewähren, was ihr braucht und verdient. Es gibt keinen Grund zum Bitten und keinen Grund zum Meckern. Seid zufrieden. Nichts kann gegen Seinen Willen geschehen! Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. DEZEMBER 2020

Schulbildung ist Verschwendung, wenn Kinder als Ergebnis dieses Prozesses keine dauerhaften Tugenden lernen und keine Charakterstärke entwickeln. Sie lernen zwar eine Reihe von Schulbuch-Maximen, aber setzen keine einzige im täglichen Leben in die Praxis um! Kinder müssen Ehrfurcht vor Eltern, Lehrern und den Ältesten lernen. Schon als Kinder müssen sie etwas über die Herrlichkeit Gottes erfahren, der ihre innere Wirklichkeit ist. Sie müssen verstehen, dass sie nicht der Körper sind, sondern der eine Bewohner (dehi), welcher der Bewohner in allen ist. Durch Bhajansingen und das Lauschen von Geschichten über Gottes Herrlichkeit (sravana) können diese erhebenden Wahrheiten von Lehrern und Eltern weitergegeben werden, die sich dieser bewusst sind und sie im täglichen Leben praktizieren. Bringt eure eigenen Neuigkeiten in Erfahrung, bevor ihr euch über die Neuigkeiten anderer aufregt. Lernt das ABC eures eigenen Alphabets. Dann werdet ihr besser in der Lage sein, andere in ihrem Lernen und Leben zu führen! Sathya Sai, 19. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. DEZEMBER 2020

Spirituelles Streben (sadhana) wird eure Identität offenlegen. Aber seid vorsichtig; Sadhana kann sogar Stolz und Neid als Nebenprodukte des spirituellen Fortschritts fördern. Ihr berechnet, wie viel und wie lange ihr eure spirituellen Übungen praktiziert habt, und seid versucht, auf andere herabzuschauen, deren Leistungen geringer sind als eure. Ihr seid stolz darauf, dass ihr den Namen Sai zehn Millionen Mal geschrieben habt, und ihr sprecht darüber, wann immer ihr Gelegenheit dazu habt, damit andere euren Glauben und eure Standhaftigkeit bewundern können. Aber es sind nicht die Millionen, die zählen, sondern die Reinheit des Geistes, die sich aus einer echten Konzentration auf den Namen ergibt. Es muss vermieden werden, dass euer Sadhana wie Wasserschöpfen aus einem Brunnen mit einem geflochtenen Korb wird! Ihr erhaltet kein Wasser, wie oft ihr den Korb auch in das Wasser taucht und hochzieht. Jedes eurer Laster ist ein Loch im Eimer. Haltet das Herz rein und ganz. Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2020

Stellt euch jeden Morgen, sobald ihr euch im Bett aufsetzt, die Frage: „Zu welchem ​​Zweck bin ich in diese Welt gekommen? Was ist meine Aufgabe? Was ist der Triumph, auf den mich dieser Kampf vorbereitet? Was ist der große Sieg, nach dem ich streben muss?“ Ihr müsst Wagenfeste in berühmten Pilgerzentren gesehen haben. Die kolossalen Triumphwagen werden prächtig geschmückt.  Kräftige Männergruppen ziehen sie auf breiten Straßen zur Musik von Blasrohren und Muscheln. Akrobaten, Tänzer, Rezitierende, Musikanten gehen voran und tragen zur Heiterkeit des Anlasses bei. Tausende drängen sich darum und ihre Aufmerksamkeit wird natürlich auf die gebotenen Unterhaltungen gelenkt. Aber sie fühlen sich nur dann am glücklichsten, wenn sie ihre Handflächen falten und sie sich vor der Statue, die in den  Triumphwagen gesetzt wurde, verneigen. Der Rest ist alles Nebensache, ja sogar irrelevant! Auch im Lauf des Lebens ist der Körper der Triumphwagen und euer Selbst (atman) ist hineingesetzt. Verdienen, Ausgeben, Lachen, Weinen, Verletzen, Heilen und all die verschiedene Akrobatiken des täglichen Lebens sind nichts anderes als reine Nebensache für die Anbetung Gottes, das Erreichen des Selbst(atman).   Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2020

Stellt euch jeden Morgen, sobald ihr euch im Bett aufsetzt, die Frage: „Zu welchem ​​Zweck bin ich in diese Welt gekommen? Was ist meine Aufgabe? Was ist der Triumph, auf den mich dieser Kampf vorbereitet? Was ist der große Sieg, nach dem ich streben muss?“ Ihr müsst Wagenfeste in berühmten Pilgerzentren gesehen haben. Die kolossalen Triumphwagen werden prächtig geschmückt.  Kräftige Männergruppen ziehen sie auf breiten Straßen zur Musik von Blasrohren und Muscheln. Akrobaten, Tänzer, Rezitierende, Musikanten gehen voran und tragen zur Heiterkeit des Anlasses bei. Tausende drängen sich darum und ihre Aufmerksamkeit wird natürlich auf die gebotenen Unterhaltungen gelenkt. Aber sie fühlen sich nur dann am glücklichsten, wenn sie ihre Handflächen falten und sie sich vor der Statue, die in den  Triumphwagen gesetzt wurde, verneigen. Der Rest ist alles Nebensache, ja sogar irrelevant! Auch im Lauf des Lebens ist der Körper der Triumphwagen und euer Selbst (atman) ist hineingesetzt. Verdienen, Ausgeben, Lachen, Weinen, Verletzen, Heilen und all die verschiedene Akrobatiken des täglichen Lebens sind nichts anderes als reine Nebensache für die Anbetung Gottes, das Erreichen des Selbst(atman).   Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2020

Stellt euch jeden Morgen, sobald ihr euch im Bett aufsetzt, die Frage: „Zu welchem ​​Zweck bin ich in diese Welt gekommen? Was ist meine Aufgabe? Was ist der Triumph, auf den mich dieser Kampf vorbereitet? Was ist der große Sieg, nach dem ich streben muss?“ Ihr müsst Wagenfeste in berühmten Pilgerzentren gesehen haben. Die kolossalen Triumphwagen werden prächtig geschmückt.  Kräftige Männergruppen ziehen sie auf breiten Straßen zur Musik von Blasrohren und Muscheln. Akrobaten, Tänzer, Rezitierende, Musikanten gehen voran und tragen zur Heiterkeit des Anlasses bei. Tausende drängen sich darum und ihre Aufmerksamkeit wird natürlich auf die gebotenen Unterhaltungen gelenkt. Aber sie fühlen sich nur dann am glücklichsten, wenn sie ihre Handflächen falten und sich vor der Statue, die in den  Triumphwagen gesetzt wurde, verneigen. Der Rest ist alles Nebensache, ja sogar irrelevant! Auch im Lauf des Lebens ist der Körper der Triumphwagen und euer Selbst (atman) ist hineingesetzt. Verdienen, Ausgeben, Lachen, Weinen, Verletzen, Heilen und all die verschiedene Akrobatiken des täglichen Lebens sind nichts anderes als reine Nebensache für die Anbetung Gottes, das Erreichen des Selbst(atman).   Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2020

Stellt euch jeden Morgen, sobald ihr euch im Bett aufsetzt, die Frage: „Zu welchem ​​Zweck bin ich in diese Welt gekommen? Was ist meine Aufgabe? Was ist der Triumph, auf den mich dieser Kampf vorbereitet? Was ist der große Sieg, nach dem ich streben muss?“ Ihr müsst Wagenfeste in berühmten Pilgerzentren gesehen haben. Die kolossalen Triumphwagen werden prächtig geschmückt.  Kräftige Männergruppen ziehen sie auf breiten Straßen zur Musik von Blasrohren und Muscheln. Akrobaten, Tänzer, Rezitierende, Musikanten gehen voran und tragen zur Heiterkeit des Anlasses bei. Tausende drängen sich darum und ihre Aufmerksamkeit wird natürlich auf die gebotenen Unterhaltungen gelenkt. Aber sie fühlen sich nur dann am glücklichsten, wenn sie ihre Handflächen falten und sich vor der Statue, die in den  Triumphwagen gesetzt wurde, verneigen. Der Rest ist alles Nebensache, ja sogar irrelevant! Auch im Lauf des Lebens ist der Körper der Triumphwagen und euer Selbst (atman) ist hineingesetzt. Verdienen, Ausgeben, Lachen, Weinen, Verletzen, Heilen und all die verschiedene Akrobatiken des täglichen Lebens sind nichts anderes als reine Nebensache für die Anbetung Gottes, das Erreichen des Selbst (atman).   Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. DEZEMBER 2020

Ihr habt den Wunsch, ein süßes Getränk zu trinken, aber statt Zucker schüttet ihr Salz in die Tasse und habt die Vorstellung, es sei Zucker. Das ist der Zustand des Menschen von heute. Er strebt nach Frieden, aber weiß nicht, wie er ihn erreichen soll. Die Mittel, die er übernimmt, führen ihn nicht zum erwarteten Ergebnis.  Ein großer Prozentsatz der Menschen, die zu mir kommen, bitten um Selbsterkenntnis oder Befreiung (moksha) von den Bindungen an Freud und Leid, Geburt und Tod. Aber wenn ich anbiete, sie mit dem Erreichen ihres Wunsches zu segnen, treten sie nicht hervor; sie möchten das lieber zehn oder fünf Jahre später haben. Der ganze Durst und all das Sehnen ist nur einen Pose, ein modischer Spruch, nicht mehr. Man muss aufrichtig sein. Die Worte müssen in Übereinstimmung mit den Gefühlen sein und die Handlungen müssen in Übereinstimmung mit den Worten sein. Entschließt euch zu dieser Übung, wenigstens ab heute. Seid nicht unehrlich zu euch selbst. Sathya Sai, 15. Februar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2020

Der Verstand (mind) ist die Marionette der Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt. Er wird von dem subtilen Sog der Speisen, mit denen er genährt wird, auf die eine oder andere Weise  angeregt. Die Qualität des Essens bestimmt die Richtung des Verlangens, das den mentalen Fluss umleitet. Aus diesem Grund wird in der Gita sowie in allen anderen Texten der heiligen Schriften reine (sattvisch, sattvika) Nahrung für zu Höherem strebenden Suchenden empfohlen. Sattvische Nahrung besteht nach Ansicht mancher aus Milch und Früchten. Aber sie ist viel mehr; vielleicht ist sie nicht einmal das. Denn die Kalorien, die man durch den Mund aufnimmt, sind nur ein kleiner Teil der aufgenommenen Nahrung des Menschen. Die Aufnahme durch die Sinne ist Teil der Nahrung, die das Individuum bildet. Die gehörten Geräusche, die gesehenen Anblicke, die tastbaren Eindrücke, die erstrebt oder erlitten werden, die eingeatmete Luft, die Umgebung, die auf Aufmerksamkeit, Wertschätzung  und Anerkennung drängt –  all das ist „Nahrung“, die beachtlichen Einfluss auf den Charakter und den Werdegang des Individuums hat. Sathya Sai, 28. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. DEZEMBER 2020

Der Verstand (mind) ist die Marionette der Nahrung, die der Mensch zu sich nimmt. Er wird von dem subtilen Sog der Speisen, mit denen er genährt wird, auf die eine oder andere Weise  angeregt. Die Qualität des Essens bestimmt die Richtung des Verlangens, das den mentalen Fluss umleitet. Aus diesem Grund wird in der Gita sowie in allen anderen Texten der heiligen Schriften reine (sattvisch, sattvika) Nahrung für zu Höherem strebenden Suchenden empfohlen. Sattvische Nahrung besteht nach Ansicht mancher aus Milch und Früchten. Aber sie ist viel mehr; vielleicht ist sie nicht einmal das. Denn die Kalorien, die man durch den Mund aufnimmt, sind nur ein kleiner Teil der aufgenommenen Nahrung des Menschen. Die Aufnahme durch die Sinne ist Teil der Nahrung, die das Individuum bildet. Die gehörten Geräusche, die gesehenen Anblicke, die tastbaren Eindrücke, die erstrebt oder erlitten werden, die eingeatmete Luft, die Umgebung, die auf Aufmerksamkeit, Wertschätzung  und Anerkennung drängt –  all das ist „Nahrung“, die beachtlichen Einfluss auf den Charakter und den Werdegang des Individuums hat. Sathya Sai, 28. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2020

Die Augen sollten nur sehen, was gut ist. Die Hände sollten sich nur in guten Handlungen betätigen. Die Ohren sollten nichts Schlechtes hören und nur Gutem lauschen. Sprecht nicht schlecht. Sprecht nur Gutes aus. Denkt an nichts Schlechtes. Denkt an Gutes. Tut nichts Schlechtes. Tut Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Die Augen sollten nur Heiliges anschauen. Die ganze Welt wird transformiert, wenn eure Sichtweise heilig wird. Weiht jeden Augenblick durch Handlungen, die Gott erfreuen. Fördert Liebe zu Gott, die euch jeden Segen gewährt. Dies wird durch das Leben von Harishcandra beispielhaft erläutert. Er weihte alles im Namen der Wahrheit. Letztlich bekam er durch die Gnade Gottes alles zurück. Führt ein langes Leben, ein glückliches Leben, ein friedvolles Leben, ein liebevolles Leben und ein göttliches Leben. Erlöst euer Leben, indem ihr göttliche Liebe praktiziert. Das Leben ist ein Spiel. Spielt es! Das Leben ist ein Traum. Erkennt es! Das Leben ist Liebe. Erfreut euch daran! Sathya Sai, 1. Januar 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2020

Die Augen sollten nur sehen, was gut ist. Die Hände sollten sich nur in guten Handlungen engagieren. Die Ohren sollten nichts Schlechtes hören und nur Gutem lauschen. Sprecht nicht schlecht. Sprecht nur Gutes. Denkt an nichts Schlechtes. Denkt an Gutes. Tut nichts Schlechtes. Tut Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Die Augen sollten nur Heiliges anschauen. Die ganze Welt wird transformiert, wenn eure Sichtweise heilig wird. Weiht jeden Augenblick durch Handlungen, die Gott erfreuen. Fördert Liebe zu Gott, die euch jeden Segen gewährt. Dies wird durch das Leben von Harishcandra beispielhaft erläutert. Er weihte alles im Namen der Wahrheit. Letztlich bekam er durch die Gnade Gottes alles zurück. Führt ein langes Leben, ein glückliches Leben, ein friedvolles Leben, ein liebevolles Leben und ein göttliches Leben. Erlöst euer Leben, indem ihr göttliche Liebe praktiziert. Das Leben ist ein Spiel. Spielt es! Das Leben ist ein Traum. Erkennt es! Das Leben ist Liebe. Erfreut euch daran! Sathya Sai, 1. Januar 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2020

Die meisten Menschen beschränken sich auf rituelle Anbetung für täglich eine kurze Zeit.  Sie versuchen nicht zu verstehen, wofür sie diese Rituale ausführen. Es macht keinen Sinn Rituale auszuführen, ohne den Zweck und das Ziel des Lebens zu verstehen. Der letztendliche Zweck aller spirituellen Übungen besteht darin, das Liebesprinzip (die Liebe des Göttlichen) zu erkennen. Das Fördern von Liebe ist der Zweck aller spirituellen Anstrengungen. Unter keinen Umständen sollte Liebe aufgegeben oder ignoriert werden. Wo Liebe ist, da kann es keinen Hass, Leid oder Mangel geben. Die Zeit vergeht. Ihr alle wachst an Jahren. Aber es gibt kaum eine Veränderung in den Einstellungen. Die Reinheit des Denkens resultiert in der Reinheit von Wissen und Weisheit. Selbsterkenntnis kommt nur durch spirituelle Weisheit (jnana). Engagiert euch in heiligen Taten, um ein geheiligtes Leben zu führen und heilige Erfahrungen zu machen. Das Gute und Schlechte in der Welt kann nur verändert werden, wenn es eine Änderungen im Handeln des Menschen gibt. Die Transformation der Gesellschaft muss mit der Transformation der Einzelnen beginnen. Sathya Sai, 1. Januar 1998        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2020

Verkörperungen der Liebe! Meidet schlechte Eigenschaften wie Hass und Neid. Seht zu, dass eure Liebe zu Gott nicht in Abhängigkeit davon schwankt, ob eure Wünsche erfüllt werden oder nicht. Bedenkt, dass ihr die Früchte eurer Handlungen in Abhängigkeit davon erntet, ob sie gut oder schlecht sind. Die Liebe zu Gott kann andauernde Glückseligkeit schenken. Viele in der Welt erlangen Wohlstand, Ruhm und Status. Aber was haben sie im Sinne des Lebenszieles erreicht? Ihr Fehler liegt im fehlenden Verständnis der Einheit, die der scheinbaren Vielfalt zugrunde liegt. Es ist ein Zeichen spiritueller Güte, das Göttliche in jedem zu erkennen. Prahlada verkündete, dass ihr Gott überall finden könnt, wo ihr ihn sucht. Sein Vater, Hiranyakasipu war wegen seiner Verdienste eine große Persönlichkeit. Aber wegen seiner Ablehnung des Göttlichen scheiterte er im Erlangen von Güte. Die Lehre für die Studenten von heute ist, dass sie dem heiligen Weg der Rechtschaffenheit folgen sollten. Sie sollten für das Wohl der Gesellschaft arbeiten. Sathya Sai, 1. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2020

Die Rabenkrähe gibt dem Menschen ein Beispiel für das Streben nach Reinheit. Sie trinkt kein Wasser, außer das, was von einer Wolke am Himmel regnet. Sie sieht in einer dunklen, regentragenden Wolke die göttliche Gestalt des Herrn. Der Mensch sollte versuchen, das Göttliche in jedem Ding und jedem Wesen zu sehen und zu erfahren. Schüler sollten das Göttliche in all ihren Studien und Sportarten erleben. Es wurde gesagt: Das Leben ist ein Spiel. Spielt es! Das Leben muss von Liebe durchdrungen sein. Durch Liebe kann Wahrheit erkannt und ein rechtschaffenes Leben geführt werden. Die Kuhhirtinnen (gopika) geben das beste Beispiel für eine Lebensführung, die dem Göttlichen geweiht ist. Die im Bhagavatam beschriebene Episode von Uddhavas Mission bei den Kuhhirtinnen und ihre Reaktion darauf zeit, was wahre und einsgerichtete Hingabe an Krishna für sie bedeutete. Sie hatten ihr Denken (mind) und ihr Herz völlig Krishna übergeben. Sathya Sai, 14. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2020

Die Rabenkrähe gibt dem Menschen ein Beispiel für das Streben nach Reinheit. Sie trinkt kein Wasser, außer das, was von einer Wolke am Himmel regnet. Sie sieht in einer dunklen, regentragenden Wolke die göttliche Gestalt des Herrn. Der Mensch sollte versuchen, das Göttliche in jedem Ding und jedem Wesen zu sehen und zu erfahren. Schüler sollten das Göttliche in all ihren Studien und Sportarten erleben. Es wurde gesagt: Das Leben ist ein Spiel. Spielt es! Das Leben muss von Liebe durchdrungen sein. Durch Liebe kann Wahrheit erkannt und ein rechtschaffenes Leben geführt werden. Die Kuhhirtinnen (gopika) geben das beste Beispiel für eine Lebensführung, die dem Göttlichen geweiht ist. Die im Bhagavatam beschriebene Episode von Uddhavas Mission bei den Kuhhirtinnen und ihre Reaktion darauf zeigt, was wahre und einsgerichtete Hingabe an Krishna für sie bedeutete. Sie hatten ihr Denken (mind) und ihr Herz völlig Krishna übergeben. Sathya Sai, 14. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2020

Wir erleben in der Welt alle Arten von Schmerz und Leid. Aber nichts davon ist von Dauer. Jedem Schmerz folgt Freude. Die Erfahrung der Freude wird durch die frühere Erfahrung des Schmerzes veredelt. Wie die Veredelung von Gold durch das Schmelzen im Tiegel macht Schmerz die nachfolgende Freude zu etwas Göttlichem. Im täglichen Leben neigen wir dazu, Niederlage, Verlust und Trauer als Unglück zu behandeln. Aber nichts in der Welt geschieht ohne Grund. Hunger ist der Grund für das Essen. Durst ist der Grund für das Trinken. Schwierigkeiten sind die Ursache von Leid. Wenn der Mensch dauerhaftes Glück genießen will, muss er die Quelle dieses Glücks entdecken. Diese Quelle ist Liebe. Es gibt nichts Größeres als Liebe. Alles hat einen Preis. Der Preis für dauerhaftes Glück ist göttliche Liebe. Ohne Liebe kann kein Objekt euch echtes Glück geben. Deshalb ist Liebe der Hauptreichtum für den Menschen. Jeder sollte diesen Reichtum erwerben. Mit diesem Reichtum kann sich jeder dauerhafter Glückseligkeit erfreuen! Sathya Sai, 1. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. NOVEMBER 2020

Als die Pandavas einst im Wald waren, besuchte Krishna sie. Man  hatte Krishna gesagt, dass die fünf Brüder sich während der Nacht abwechselten, um die Aktivitäten böser Geister und Dämonen zu überwachen. Eines Nachts erschien ein böser Geist vor den Pandava-Brüdern und sie hatten große Schwierigkeiten, gegen diesen anzukämpfen. In Anbetracht dessen versuchte Dharmaja, der älteste Pandava, Krishna davon abzubringen, am Wachdienst teilzunehmen. Krishna bestand jedoch auf seinem Anteil. Während dieser Zeit erschien kein böser Geist. Dann war Arjuna an der Reihe. Krishna beobachtete die Szene aus der Ferne. Zu Arjunas Überraschung erschien kein böser Geist, solange Krishna dort war. Daraufhin erklärte Krishna Arjuna, dass böse Geister nur ein Spiegelbild des eigenen Hasses und der eigenen Angst seien und wenn man frei von diesen sei, werde kein böser Geist auftauchen und Schaden anrichten. Krishna offenbarte, dass das Göttliche sogar in sogenannten bösen Geistern existiere und diese keinen Schaden anrichten könnten, wenn ein Mensch die schlechten Eigenschaften in sich loswerde. Sathya Sai, 14. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2020

Was der Mensch heute suchen sollte, ist nicht das Vergnügen. Auch Sorge ist nicht sein Ziel. Woher kommt Freude? Wenn der Schmerz beseitigt wurde, ist die Freude gewiss. Der Mensch sollte die Quelle von Freude und Schmerz unter seine Kontrolle bringen. Mehr als Freude ist es Schmerz, der die Weisheit im Menschen erweckt. Wenn ihr das Leben großer Menschen studiert, stellt ihr fest, dass sie durch Schwierigkeiten und Schmerzen Weisheit gewonnen haben. Ohne Leid kann es keine Weisheit geben. Es ist Schmerz, der die Menschen viele weise Lektionen lehrt. Ohne diese tiefe Wahrheit zu erkennen, verfolgt der Mensch endlos das Vergnügen. Es besteht kein Zweifel daran, der Mensch muss glücklich sein. Aber wie soll Glück erreicht werden? Nur wenn das Leid überwunden wird, erkennt der Mensch Glück. Deshalb sollte jeder Leid in dem gleichen Geist (spirit) begrüßen, in dem er Glück willkommen heißt. Jeder hat seinen Ursprung in der Wahrheit. Er wird von Wahrheit erhalten und verschmilzt mit Wahrheit. Er ist die Verkörperung von Wahrheit. Wenn jeder Einzelne diese Wahrheit erkennt, wird die ganze Welt von Wahrheit durchdrungen sein. Sathya Sai, 1. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2020

Innere Entschlüsse (samkalpa) neigen dazu, sich gegenseitig anzuziehen, wenn sie in die gleiche Richtung fließen oder mit ähnlichen Wünschen zusammenhängen. Kraniche fliegen als Schwarm zusammen; sie vermischen sich nicht mit Krähen. Krähen bilden ihre eigenen Gruppen. Unter den Tieren des Waldes haben Bisons Herden ihre eigenen Art; sie pflegen keine kameradschaftliche Beziehung zu Elefanten, die sich von Bisons fernhalten und nur mit anderen Elefanten eine Gemeinschaft bilden. Auch Rehe bilden ihre eigenen Gruppen. Ebenso zieht ein Musiker andere Musiker um sich herum an. Lehrer suchen Lehrer als Gemeinschaft. Entscheidungen, die der Verstand trifft, entweder etwas zu unterlassen oder sich zu verpflichten, sind erstaunlich, denn der Kosmos und alles, was er beinhaltet, kann als ihre Konsequenzen beschrieben werden. Der Verstand entscheidet über die Tatsache oder Facette der objektiven Welt, die er beachten muss. Entschlüsse (samkalpa) tragen Früchte und die Früchte passen sich dem Samen an, aus dem sie stammen. Früher oder später müssen Entschlüsse ihre Wirkung offenbaren. Der Mensch muss also schlechte Entschlüsse vermeiden und gute kultivieren! Sathya Sai, 10. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2020

Als Duryodhana einmal sagte, er habe keine Angst vor Gott und den Menschen, entgegnete Krishna, dass er tatsächlich bedauernswert sei! Die Tiere (pasuh) verängstigen, die Bestie (miga) erschreckt. Der Mensch sollte keines von beiden sein. Er sollte weder eingeschüchtert sein noch sich verschüchtern lassen. Er darf weder ein Feigling noch ein Tyrann sein. Wenn er ein Feigling ist, ist er ein Tier, und wenn er ein Tyrann ist, ist er ein Dämon. Jeder von euch ist ein Tempel, in dessen Herzen Gott einen Platz hat, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird im Purushasukta als tausendköpfig beschrieben. Das bedeutet nicht, dass er tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass die Tausenden von Köpfen, die ich jetzt vor mir sehe, nur ein Herz haben, das allen Leben und Energie gibt, und dieses Herz ist Gott. Niemand ist von seinem Nachbarn getrennt. Ihr seid alle sind durch das eine Lebensblut gebunden, das durch die unzähligen Körper fließt. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2020

Gott hat den Menschen mit dem Körper ausgestattet, und so verdient jedes Glied und jedes Sinnesorgan ehrerbietige Aufmerksamkeit. Jedes Körperglied und Sinnesorgan muss zur Ehre Gottes benutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es die Gelegenheit bekommt, die wunderbaren Geschichten Gottes zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie ihn preisen kann. Andernfalls ist die Zunge des Menschen so unwirksam wie die der Frösche, die Tag und Nacht quakend am sumpfigen Ufer sitzen. Der menschliche Körper wurde euch  zu einem großen Zweck gegeben – das Erkennen Gottes im Inneren. Würdet ihr ein voll ausgestattetes Auto in gutem Zustand in der Garage aufbewahren? Das Auto dient in erster Linie dem Reisen – steigt ein und fahrt los. Nur dann ist es lohnend, es zu besitzen. Das Gleiche gilt auch für den Körper. Schreitet voran, dem Ziel entgegen. Lernt die Fähigkeiten des Körpers, der Sinne, des Intellekts und des Verstandes zu nutzen, um das Ziel zu erreichen, und marschiert weiter. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2020

Ich spreche keine bedeutungslosen Worte. Ich führe keine sinnlosen Handlungen aus. Ich plane kein bedeutungsloses Tun. Ich bringe mich niemals in unheilige Aktivitäten ein. Meine Freude besteht darin, eure Absichten zu erfüllen und euch das Ziels erreichen zu lassen. Das einzige, worum ich bitte, ist ein Herz voller Liebe. Glaubt, und haltet daran fest, ohne euch in ein Netz aus nichtigen Erklärungen und imaginären Argumenten zu verwickeln – das ist der Weg zum Gewinn. Entwickelt keine Anhaftung an diesen Körper. Anhaftung an jegliche Körper ist nicht wünschenswert. Diese Hand gibt euch Dinge, aber es ist auch meine Hand, die all dies erschafft. Mein Kurs ist einzigartig und unterscheidet sich von allem, was ihr kennt. Ich identifiziere mich mit nichts. Eis ist Wasser, Wasser ist Eis. Die Gestalt (saguna) ist ohne Form (nirguna), ohne Form ist diese Gestalt. Ich bin unbegreiflich. Die Gestalt Gottes kann nur durch das Auge der Liebe (prema), das Auge der Weisheit (jnana) oder das Auge des Yoga wahrgenommen werden, und nicht durch das Auge der sinnlichen Aktivität.  Sathya Sai, 25. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2020

Die Graduiertenversammlung in Einsiedelein markierte den Abschluss eines lieblichen Lebensabschnitts, in dem Ideale verinnerlicht wurden, die in späteren Jahren verfolgt werden sollten. Der Rat der Lehrer (guru) auf der Graduiertenversammlung lautete: „Betrachtet eure Mutter als Gott, betrachtet euren Vater als Gott, betrachtet euren Lehrer als Gott und betrachtet den Gast als Gott.“ Befolgt diese vierfache Ermahnung mit vollem Vertrauen in ihre Gültigkeit. Zieht daraus Glückseligkeit und inspiriert andere durch euer Beispiel, damit das Mutterland Fortschritte machen und gedeihen kann. Eure Eltern opfern ihre Annehmlichkeiten und sogar Notwendiges, um euren Fortschritt zu sichern. Es ist eure Pflicht, sie zu ehren und glücklich zu machen. Macht zuerst euer Heim hell, indem ihr eure Eltern erfreut. Seid nicht arrogant gegenüber euren Eltern, weil ihr ein paar Dinge studiert habt. Engagiert euch in Aktivitäten, die andere respektieren, und nicht in Handlungen, für die ihr euch schämen müsst. Lasst nicht zu, dass euer Verstand von grenzenlosen Wünschen in Aufruhr versetzt wird. Liebt euer Heimatland. Erfüllt diesen Wunsch von mir mit meinem Segen! Sathya Sai, 22. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2020

„Helft immer, verletzt niemals“ – das ist wahre Befreiung! Das Loswerden von Anhaftung (moha) ist wahre Befreiung (moksha). Versucht nicht Fehler bei anderen zu finden. Wenn ihr einen anklagenden Zeigefinger auf jemanden richtet, denkt daran, dass drei Finger auf euch selbst zeigen. Wahrheit ist das wahre Schmuckstück um den Hals (hastasya bhushanam danam) und Nächstenliebe ist das wahre Schmuckstück für die Hand. Eure Hände sind nutzlos, wenn sie keine wohltätigen Handlungen ausführen. Ihr müsst jedes Glied eures Körpers durch geheiligte Aktivitäten heiligen. Ihr solltet euch in diejenigen einfühlen, die in Schwierigkeiten sind, und versuchen, ihnen Trost zu spenden. Zeigt ihnen Mitgefühl und tröstet sie mit beruhigenden Worten. Diejenigen, die harte Worte aussprechen, sind wahrlich Dämonen. Wenn ihr die Gefühle anderer verletzt, werdet ihr doppelt so stark verletzt. Ihr könnt euch den Konsequenzen eurer Handlungen nicht entziehen. Ihr müsst diese Wahrheit berücksichtigen. Euer Leben wird geheiligt, wenn ihr euch so verhaltet, dass andere nicht verletzt werden! Sathya Sai, 19. November 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2020

Kommt! Ich bin der Reparateur gebrochener Herzen und der geschädigten, vierfachen Werkzeuge des Verstandes, Intellekts, Gedächtnisses und Ego. Ich bin wie der Schmied, der schweißt, repariert und alles wieder richtet. Der Herr wird vor der Tür des Andachtsraumes der Gottsuchenden warten und darauf bedacht sein, ihre Wünsche zu erfüllen! Wahrlich, wer den Herrn als seinen Diener hat, ist der wahre Herr! Lasst nur nicht zu, dass euer Glaube ins Wanken gerät. Werdet keine  Sklaven anderer, nicht einmal von Gott. Prüft. Prüft, untersucht und erlebt. Wenn ihr Gott findet, dann fordert, als ob es euer Recht sei. Aber bevor ihr dieses Recht bekommt, solltet ihr zur Prüfung erscheinen und sie bestehen, nicht wahr? Ich gebe euch keine Prüfungen als Strafe oder weil ich es etwa genieße, euch in Schwierigkeiten zu bringen. Ich mache das nur, um euch die Freude am Bestehen zu geben! Gebt auch Verzweiflung nicht nach und seid nicht niedergeschlagen. Es ist mein Beschluss (samkalpa), dass ihr Fortschritte in der spirituellen Entwicklung macht. Ich habe euch alle um mich versammelt und werde das Betonfundament legen, die Mauern bauen, das Dach errichten und das Gebäude fertigstellen. Meine Entschlossenheit wird sich nie als unwirksam erweisen. Sathya Sai, 17. Oktober 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2020

Candramati war eine Frau mit einem unverfälschten Charakter. Sie folgte immer ihrem Ehemann Harishcandra. Als sie schwierige Zeiten durchlebten, flößte sie ihm Mut ein mit den Worten: „O König, du bist hochintelligent und gebildet. Du solltest keiner Schwäche nachgeben und niemals von deinem gewählten Pfad abweichen. Wir schwimmen im Meer der Wahrheit .Bevor wir das Ufer erreicht haben, sollten wir nicht von unserem Beschluss ablassen.“ Auf diese Weise ermutigten die Frauen jener Tage ihre Ehemänner, dem Weg der Wahrheit zu folgen. Nicht einmal unter extrem beschwerlichen Bedingungen vergoss Sita Tränen. Obwohl sie von Dämonen umzingelt war, fürchtete sie sich nie vor ihnen. Sie verbrachte ihre Zeit in Gedanken an ihren Gemahl Rama und war dadurch ein Vorbild. Dasselbe gilt auch für Damayanti. Sie war tugendhaft und half mit ihrer starken Entschlossenheit ihrem Ehemann, sein Königreich zurückzugewinnen. Auf diese Weise machten sich die Frauen jener Tage mit ihrem gediegenen Charakter und ihrer vorbildhaften Mutterschaft einen Namen. Die Frauen von heute sollten sie als Vorbilder nehmen. Sathya Sai, 19. November 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2020

Candramati war eine Frau mit einem unverfälschten Charakter. Sie folgte immer ihrem Ehemann Harishcandra. Als sie schwierige Zeiten durchlebten, flößte sie ihm Mut ein mit den Worten: „O König, du bist hochintelligent und gebildet. Du solltest keiner Schwäche nachgeben und niemals von deinem gewählten Pfad abweichen. Wir schwimmen im Meer der Wahrheit. Bevor wir das Ufer erreicht haben, sollten wir nicht von unserem Beschluss ablassen.“ Auf diese Weise ermutigten die Frauen jener Tage ihre Ehemänner, dem Weg der Wahrheit zu folgen. Nicht einmal unter extrem beschwerlichen Bedingungen vergoss Sita Tränen. Obwohl sie von Dämonen umzingelt war, fürchtete sie sich nie vor ihnen. Sie verbrachte ihre Zeit in Gedanken an ihren Gemahl Rama und war dadurch ein Vorbild. Dasselbe gilt auch für Damayanti. Sie war tugendhaft und half mit ihrer starken Entschlossenheit ihrem Ehemann, sein Königreich zurückzugewinnen. Auf diese Weise machten sich die Frauen jener Tage mit ihrem gediegenen Charakter und ihrer vorbildhaften Mutterschaft einen Namen. Die Frauen von heute sollten sie als Vorbilder nehmen. Sathya Sai, 19. November 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2020

Der erste Schritt in spiritueller Disziplin ist das Reinigen der Sprache. Sprecht lieblich und ohne Ärger. Prahlt nicht mit eurer Gelehrsamkeit und Errungenschaften. Seid demütig und bestrebt zu dienen. Seid sparsam im Sprechen. Praktiziert Stille. Das wird euch vor Zank, leerem Denken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert darüber hinaus die Einstellung der Freude, wenn andere freudig sind, und des Leides, wenn andere um euch herum leiden. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen in Dienen übertragen werden. Sie sollten nicht bloß Emotionen sein! Übt euch darin, den Funken der Weisheit, der euch eingepflanzt wurde, zu nutzen. Wenn ihr das erst einmal mit all eurer Macht versucht, wird die Gnade Gottes zur Stelle sein, euch weiterzuhelfen! Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotosblüten im See. Nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. Das gleiche gilt auch für Menschen. Unterschiede existieren wegen Unreife, obwohl alle Früchte eines Tages reifen und abfallen müssen. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2020

Ihr habt die großartige Chance, Leiter der Menschheit zu werden. Ihr, die ihr zur Sathya Sai Gemeinschaft gehört, habt die Verantwortung in sogar noch höherem Maße, weil ihr beispielhafte Leben des ernsthaften Strebens führen müsst. Da ihr den Namen angenommen habt, ist es euch bestimmt, entsprechend meines Befehls zu handeln und das Licht der Hingabe an alle zu verbreiten, die in eure Nähe kommen. Es sollte kein Versuch gemacht werden, von den Pflichten seiner Position und seines Status davonzulaufen. Bedenkt, dass solche Pflichten als Anbetung erfüllt werden müssen, als Darbringung der eigenen Intelligenz und Fähigkeiten, Gedanken und Gefühle zu den Füßen des Herrn. Tut dies im Geiste der Dankbarkeit für die gegebene Chance ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns. Die Wurzel aller Schwierigkeiten ist der unkontrollierte und fehlgeleitete Verstand. Obligatorische Pflichten müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo ihr auch seid. Sie zeichnen die notwendige Unterscheidungsfähigkeit und Nichtanhaftung aus. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2020

Zunächst solltet ihr versuchen, die mentalen und physischen Stärken, die euch gegeben wurden, gut zu nutzen. Was werdet ihr mit göttlichen Stärken anfangen, wenn ihr zu faul seid sie zu nutzen? Angenommen, ihr habt durch die göttliche Gnade und Kraft des Herrn Essen und Trinken erhalten. Weil Gott euch genug Essen auf euren Teller gegeben hat, ist es eine sehr denkfaule Idee zu glauben, dass Gott euch auch dabei helfen müsse, dieses Essen in euren Magen zu überführen. Gott hat euch Hände, einen Gaumen und einen Mund gegeben, damit ihr sie nutzt. Gott kommt in menschlicher Gestalt, damit wir lernen, unsere geistigen und körperlichen Stärken und andere Organe gut zu nutzen. Er demonstriert, wie sie genutzt werden sollten. Die wesentliche Eigenschaft eines Avatars besteht darin euch zu lehren, wie ihr eure Gedanken, Worte und Taten gut und richtig einsetzen könnt.  Sathya Sai, Summer Roses On Blue Mountains, 1976, Kapitel  6  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2020

Lasst euch von weltlichen Freuden nicht mitreißen. Schlagt den heiligen Weg ein und heiligt eure Zeit durch das Singen des göttlichen Namens. Es besteht keine Notwendigkeit, eine bestimmte Zeit oder einen Ort für die Namenswiederholung (namasmarana) zu reservieren. Ihr könnt es überall tun und bei allem, was ihr tut. Man muss Steuern für Wasser und Elektrizität zahlen, aber es gibt keine Steuer für Namasmarana. Niemand kann euch davon abhalten, es zu tun. Es ist sehr einfach, und dennoch höchst wirksam. Die Menschen erkennen den Wert von Namasmarana jedoch nicht, weil es so einfach zu praktizieren ist. Sie meinen, dass Gott nur durch harte Entbehrungen erreichbar sei.  Das ist ein Irrglaube. Ihr könnt den göttlichen Namen singen, ohne euch selbst oder anderen Schwierigkeiten zu bereiten. Fördert Liebe zu Gott. Das ist wahre Hingabe. Kritisiert und verspottet niemanden. Bereitet Freude, indem ihr eure Liebe mit ihnen teilt. Das ist echte spirituelle Praxis. Folgt diesem einfachen Weg, und erfahrt Glückseligkeit und heiligt euer Leben. Sathya Sai, 24. Februar 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2020

Heute haben wir die Akhanda Bhajans (24-Stunden-Bhajansingen von Sai-Devotees auf der ganzen Welt). Sie werden nicht um eines Individuums, einer Nation oder einer Gemeinschaft willen abgehalten, sondern für das Wohl der Menschheit als Ganzes. Die gesungenen Bhajans durchdringen den Äther in der Form von Klangwellen und füllen die ganze Atmosphäre an. Dadurch wird die gesamte Umwelt gereinigt. Unsere Herzen werden durch das Atmen in dieser gereinigten Atmosphäre geheiligt. Das Rezitieren des Gottesnamens ist ein Prozess des Gebens und Nehmens. Das Singen des Gottesnamens sollte eine Übung im gegenseitigen Teilen von Freude und Heiligkeit sein. Denkt daran, dass die Klänge, die wir erzeugen, in der Atmosphäre widerhallen. Sie verbleiben auf Dauer im Äther als Wellen und überdauern das Individuum, das die Klänge von sich gibt. Heute ist die Atmosphäre mit unheiligen und boshaften Klängen angefüllt. Das resultiert im Zunehmen schlechter Gedanken und Gefühle, die zu schlechten Taten führen. Wenn die Atmosphäre zu reinigen ist, muss sie mit reinen und heiligen Klängen angefüllt werden. Sathya Sai, 8. November 1986     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2020

Ihr müsst euch fragen, warum das Formlos-Absolute menschliche Gestalt annimmt und sich unter die Menschen begibt. Das formlose Sein kommt als Mensch, damit es sich unter die Menschen mischen, ihnen ein Vorbild sein und Ideale aufzeigen kann; damit es sie alles lehren kann, was sie lernen müssen. Viele Leute fragen ganz unschuldig – weil sie unwissend sind –, warum ein Avatar, der doch allmächtig ist, all diese Mühen auf sich nimmt und warum er den Hunger und das Leid um sich herum duldet. Mit all der Macht, die er besitzt, sollte er fähig sein, das Leid mit einem Schlag zu  beenden. Wenn man diese Frage ernst nimmt, müsste man sich fragen, warum der Avatar überhaupt menschliche Gestalt annimmt. Er könnte das Formlos-Göttliche bleiben und dennoch die gleiche Aufgabe erfüllen. Alles, was in dem endlichen Bereich von Raum und Zeit getan werden muss, muss jedoch auf der menschlichen Ebene geschehen. Sathya Sai, Sommersegen in den Blauen Bergen 1976, Kapitel  6      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2020

Wenn der Durst nach Befreiung und die Offenbarung der eigenen Wirklichkeit akut ist, beginnt eine seltsame und mysteriöse Kraft in der Natur zu wirken. Wenn der Boden bereitet ist, erscheint der Same von irgendwoher! Der spirituelle Guru wird alarmiert und der Durst nach Wissen gestillt. Das empfangende Individuum hat die Kraft entwickelt, den Geber von Erleuchtung anzuziehen. Diese Kraft ist stark und voll. Daher wird natürlich die Pracht, die Erleuchtung verleihen kann, bereit sein zu segnen. Obwohl die Anzahl der Gurus des üblichen Typs zugenommen hat, steht ein Guru zur Verfügung, der weitaus höher und mitfühlender ist als alle anderen Gurus. Er ist kein anderer als der Avatar Gottes. Er kann durch den bloßen Ausdruck seines Willens die höchste Vollendung des spirituellen Lebens verleihen. Er kann es schenken und einen dazu bringen es anzunehmen. Selbst der durchschnittlichste des Durchschnitts kann im Nu die höchste Weisheit erlangen. Er ist der Guru aller Gurus. Er ist die vollste Verkörperung Gottes als Mensch. Ein Mensch kann Gott nur in menschlicher Gestalt erkennen. Wenn Gott nicht als Person inkarniert, können die Menschen niemals hoffen, Gott zu sehen oder auf seine Stimme zu hören. Sathya Sai Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2020

Ich habe euch oft gesagt, dass mein Leben meine Botschaft ist. Avatare verkündet dies und demonstrieren auf diese Weise ihre Göttlichkeit. Sie sind Kinder unter Kindern, Männer unter Männern und Frauen unter Frauen, damit sie auf ihre Freude und ihr Leid reagieren, sie trösten und ihren entmutigten Herzen Vertrauen und Mut verleihen können. Avatare erscheinen unter Menschen, da Vögel, Tiere, Bäume und dergleichen nicht ins Unnatürliche und Fremdartige abgerutscht sind. Nur Menschen, die dem Trugbild weltlichen Glücks und sinnlichen Vergnügens nachgehen, haben die Aufgabe vergessen, für die sie auf die Erde gekommen sind. Da Gott menschliche Gestalt annimmt, um Rechtschaffenheit (dharma) wiedereinzusetzen und die Menschen auf den Weg der Tugend und Weisheit zurückzuführen, kann Gott nichts mehr Freude bereiten, als das rigorose Festhalten an Rechtschaffenheit. Man kann auf dem Weg der Rechtschaffenheit bleiben, wenn man sich des Göttlichen in allem bewusst ist, was man sieht, hört, berührt und schmeckt. Das wird jeden Moment des Lebens mit der Freude der Selbsterkenntnis anfüllen. Sathya Sai, November 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2020

Ich habe euch oft gesagt, dass mein Leben meine Botschaft ist. Avatare verkündet dies und demonstrieren auf diese Weise ihre Göttlichkeit. Sie sind Kinder unter Kindern, Männer unter Männern und Frauen unter Frauen, damit sie auf ihre Freude und ihr Leid reagieren, sie trösten und ihren entmutigten Herzen Vertrauen und Mut einflößen können. Avatare erscheinen unter Menschen, da Vögel, Tiere, Bäume und dergleichen nicht ins Unnatürliche und Fremdartige abgerutscht sind. Nur Menschen, die dem Trugbild weltlichen Glücks und sinnlichen Vergnügens nachgehen, haben die Aufgabe vergessen, für die sie auf die Erde gekommen sind. Da Gott menschliche Gestalt annimmt, um Rechtschaffenheit (dharma) wiedereinzusetzen und die Menschen auf den Weg der Tugend und Weisheit zurückzuführen, kann Gott nichts mehr Freude bereiten, als das rigorose Festhalten an Rechtschaffenheit. Man kann auf dem Weg der Rechtschaffenheit bleiben, wenn man sich des Göttlichen in allem bewusst ist, was man sieht, hört, berührt und schmeckt. Das wird jeden Moment des Lebens mit der Freude der Selbsterkenntnis anfüllen. Sathya Sai, November 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2020

Der Verstand will, sehnt sich, fordert und besteht auf Bemühungen, Anstrengungen und Handeln. Dieser Prozess wird Wille (samkalpa) genannt; das kann mit Befehlen (sasana) verglichen werden. Jeder muss sich der Vielfalt und Gültigkeit der durch diese Aufforderungen ausgelösten Handlungen bewusst sein. Der Verstand (mind) beherbergt fünfzig Millionen solcher Antriebe! Von den Gedanken, die erscheinen und wieder verschwinden wie lautlos vorbeiziehende Wolken, bleiben viele und regen den Geist zur Aktivität an. Dies sind Samkalpas. Solange sie nicht vor ihrem riesigen Hintergrund verstanden werden, kann man nicht glücklich und in Frieden leben. Gute Samkalpas lösen das Beste aus einem heraus und helfen einem, alle Kraft für die Erhebung einzusetzen. Ein Mensch muss schlechte Samkalpas und Triebe erkennen, sobald sie auftreten, und sie durch das systematische Entwickeln nützlicher Samkalpas unwirksam machen. Diese allein können vor einer Katastrophe bewahren und einen in der Nähe von höchster Ruhe (prasanthi) halten. Schiffe auf See werden vom Kompass in die gewünschte Richtung geführt. Ohne ihn laufen sie Gefahr zum Wrack zu werden. Der Mensch muss sicher über den Ozean der weltlichen Existenz (samsara) segeln. Sathya Sai, 10. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2020

Der Verstand will, sehnt sich, fordert und besteht auf Bemühungen, Anstrengungen und Handeln. Dieser Prozess wird Wille (samkalpa) genannt; das kann mit Befehlen (sasana) verglichen werden. Jeder muss sich der Vielfalt und Gültigkeit der Handlungen, die durch diese Aufforderungen ausgelöst werden bewusst sein. Der Verstand (mind) beherbergt fünfzig Millionen solcher! Von den Gedanken, die erscheinen und wieder verschwinden wie lautlos vorbeiziehende Wolken, bleiben viele und regen den Geist zur Aktivität an. Dies sind Samkalpas. Solange sie nicht vor ihrem riesigen Hintergrund verstanden werden, kann man nicht glücklich und in Frieden leben. Gute Samkalpas lösen das Beste aus einem heraus und helfen einem, alle Kraft für die Erhebung einzusetzen. Ein Mensch muss schlechte Samkalpas und Triebe erkennen, sobald sie auftreten, und sie durch das systematische Entwickeln nützlicher Samkalpas unwirksam machen. Diese allein können vor einer Katastrophe bewahren und einen in der Nähe von höchster Ruhe (prasanthi) halten. Schiffe auf See werden vom Kompass in die gewünschte Richtung geführt. Ohne ihn laufen sie Gefahr zum Wrack zu werden. Der Mensch muss sicher über den Ozean der weltlichen Existenz (samsara) segeln. Sathya Sai, 10. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2020

Der Verstand will, sehnt sich, fordert und besteht auf Bemühungen, Anstrengungen und Handeln. Dieser Prozess wird Wille (samkalpa) genannt; das kann mit Befehlen (sasana) verglichen werden. Jeder muss sich der Vielfalt und Gültigkeit der Handlungen, die durch diese Aufforderungen ausgelöst werden, bewusst sein. Der Verstand (mind) beherbergt fünfzig Millionen solcher! Von den Gedanken, die erscheinen und wieder verschwinden wie lautlos vorbeiziehende Wolken, bleiben viele und regen den Geist zur Aktivität an. Dies sind Samkalpas. Solange sie nicht vor ihrem riesigen Hintergrund verstanden werden, kann man nicht glücklich und in Frieden leben. Gute Samkalpas lösen das Beste aus einem heraus und helfen einem, alle Kraft für die Erhebung einzusetzen. Ein Mensch muss schlechte Samkalpas und Triebe erkennen, sobald sie auftreten, und sie durch das systematische Entwickeln nützlicher Samkalpas unwirksam machen. Diese allein können vor einer Katastrophe bewahren und einen in der Nähe von höchster Ruhe (prasanthi) halten. Schiffe auf See werden vom Kompass in die gewünschte Richtung geführt. Ohne ihn laufen sie Gefahr zum Wrack zu werden. Der Mensch muss sicher über den Ozean der weltlichen Existenz (samsara) segeln. Sathya Sai, 10. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2020

Der Verstand will, sehnt sich, fordert und besteht auf Bemühungen, Anstrengungen und Handeln. Dieser Prozess wird Wille (samkalpa) genannt; das kann mit Befehlen (sasana) verglichen werden. Jeder muss sich der Vielfalt und Gültigkeit der Handlungen, die durch diese Aufforderungen ausgelöst werden, bewusst sein. Der Verstand (mind) beherbergt fünfzig Millionen solcher! Von den Gedanken, die erscheinen und wieder verschwinden wie lautlos vorbeiziehende Wolken, bleiben viele und regen den Geist zur Aktivität an. Dies sind Samkalpas. Solange sie nicht vor ihrem riesigen Hintergrund verstanden werden, kann man nicht glücklich und in Frieden leben. Gute Samkalpas rufen das Beste aus einem hervor und helfen einem, alle Kraft für die Erhebung einzusetzen. Ein Mensch muss schlechte Samkalpas und Triebe erkennen, sobald sie auftreten, und sie durch das systematische Entwickeln nützlicher Samkalpas unwirksam machen. Diese allein können vor einer Katastrophe bewahren und einen in der Nähe von höchster Ruhe (prasanthi) halten. Schiffe auf See werden vom Kompass in die gewünschte Richtung geführt. Ohne ihn laufen sie Gefahr zum Wrack zu werden. Der Mensch muss sicher über den Ozean der weltlichen Existenz (samsara) segeln. Sathya Sai, 10. Juli 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2020

Das ständige Erinnern an die Herrlichkeit und Majestät Gottes, welcher der Bewohner aller Herzen ist, hilft durch das Instrumentalisieren des Namens, das Herz zu reinigen. Das ist das Vitamin B12, das spirituelle Gesundheit fördert. Es besteht keine Notwendigkeit für ein anderes Medikament oder eine andere Tablette. Das Leben ist eine Pilgerreise, auf der man seine Zeit auf rauen und dornigen Straßen verschwendet. Mit dem Namen Gottes auf den Lippen wird man keinen Durst leiden, mit der Gestalt Gottes im Herzen wird man keine Erschöpfung spüren. Die Gesellschaft von Heiligen wird euch dazu inspirieren, in Hoffnung und Glauben zu reisen. Die Gewissheit, dass Gott in allen ist, dass er immer in eurer Nähe ist, wird den Gliedern Kraft und dem Auge Mut verleihen. Denkt daran, dass ihr euch mit jedem Schritt Gott nähert, aber auch, dass Gott zehn Schritte auf euch zukommt. Auf eurer Pilgerreise gibt keinen Zwischenhalt; es ist eine ununterbrochene Reise durch Tag und Nacht, durch Tal und Wüste, durch Tränen und Lächeln, durch Tod und Geburt und durch das Grab und den Mutterleib. Sathya Sai, 5. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2020

Das ständige Erinnern an die Herrlichkeit und Majestät Gottes, welcher der Bewohner aller Herzen ist, hilft durch das Instrumentalisieren des Namens, das Herz zu reinigen. Das ist das Vitamin B12, das spirituelle Gesundheit fördert. Es besteht keine Notwendigkeit für ein anderes Medikament oder eine andere Tablette. Das Leben ist eine Pilgerreise, auf der man seine Zeit auf rauen und dornigen Straßen verschwendet. Mit dem Namen Gottes auf den Lippen wird man keinen Durst leiden, mit der Gestalt Gottes im Herzen wird man keine Erschöpfung spüren. Die Gesellschaft von Heiligen wird euch dazu inspirieren, in Hoffnung und Glauben zu reisen. Die Gewissheit, dass Gott in allen ist, dass er immer in eurer Nähe ist, wird den Gliedern Kraft und den Augen Mut verleihen. Denkt daran, dass ihr euch mit jedem Schritt Gott nähert, aber auch, dass Gott zehn Schritte auf euch zukommt. Auf eurer Pilgerreise gibt keinen Zwischenhalt; es ist eine ununterbrochene Reise durch Tag und Nacht, durch Tal und Wüste, durch Tränen und Lächeln, durch Tod und Geburt und durch das Grab und den Mutterleib. Sathya Sai, 5. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2020

Gott ist der engste, liebste und verlässlichste Begleiter. Aber der Mensch ignoriert ihn in seiner Blindheit und sucht die Gesellschaft anderer. Gott ist überall und jederzeit präsent. Er ist der reichste und mächtigste Wächter. Dennoch ignoriert ihr ihn. Der Herr ist hier, nah, liebend, zugänglich und zärtlich. Aber viele öffnen ihre Augen nicht für diese großartige Gelegenheit! Der Name wird euch ihm näherbringen. Jetzt ist der Name auf der Zunge, die Welt im Kopf und der Besitzer des Namens im Herzen. Die Welt und ihre Attraktionen lenken euch ab und verwischen die Antwort, die der Herr auf den Ruf des Namens gibt! Der Name Gottes mit seinem Heiligenschein von Herrlichkeit und Majestät kann den Geist (mind) von Leidenschaft und Emotionen läutern und ihn ruhig und rein machen. Wenn der Name ohne Konzentration und ohne Anbetung wiederholt wird, kann das den Geist nicht reinigen. Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2020

Das Werkzeug, mit dem ihr fähig seid, die Natur zu beherrschen, wird nicht wirklich verstanden. Wenn dies erst einmal verstanden ist, wird alles Verstandene klar. Dies ist, was die Weisen Indiens taten; sie strebten danach das zu erkennen, durch das, wenn es erkannt ist, alles andere erkannt werden kann. Die Upanischaden legen den Prozess dieser Entdeckung fest. Der Ausdruck dieser Entdeckung im praktischen Leben ist – Liebe. Denn es ist die Liebe, die alles erschafft, erhält und umhüllt. Ohne Liebe kann niemand behaupten, es geschafft zu haben, Gott und sein Werk, das Universum, zu verstehen. Gott ist Liebe; lebt in Liebe – das ist die Richtung, in welche die Weisen zeigen. Liebe kann nur in einem gut gepflügten Herzen wachsen, das frei von Dornengestrüpp ist. Das Herz muss also mit Hilfe von Namasmarana (ständiger Rezitation des Gottesnamens) vorbereitet werden. Das kann ein Yoga genannt werden, so wie Hingabe (bhakti), Weisheit (jnana) und Handeln (karma). Es kann auch Citta-Shuddhi-Yoga genannt werden – der Weg der Bewusstseinsreinigung. Sathya Sai, 1. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2020

Der Angler  benutzt eine Angelrute mit einer Leine. Diese hat unten einen Schwimmer, an dem der scharfe Haken mit einem Wurm hängt. Der Fisch wird vom Wurm zum Haken gezogen, der Schwimmer wackelt, der Angler spürt den Zug des Fisches an der Leine und zieht ihn an Land, wo er hilflos ist und nicht atmen kann. Die Angelrute symbolisiert euren Körper, die Leine ist das Sehnen, die erwartungsvolle Sehnsucht. Intelligenz ist der Schwimmer, Unterscheidungsfähigkeit  der Haken und Wissen der Wurm. Das Selbst (atman), der Fisch, wird auf diese Weise vom klugen Angler gefangen. Wenn ihr spirituelle Weisheit erlangt, kommt euch der göttliche Status (kaivalyam) immer näher. Reist über die Reiche von Lust, Ärger und Hass hinaus nach Kaivalyam, dem Zustand, in dem das Göttliche als allumfassend, Wille, Aktivität, Glückseligkeit, Intelligenz und Existenz erlebt wird. Ihr müsst eure Unwissenheit  (tamas) unterdrücken, eure Leidenschaften (rajas) veredeln und Reinheit (sattva) kultivieren, um im göttlichen Status (kaivalyam) gefestigt zu sein. Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2020

Die Biene schwebt summend um den Lotus, setzt sich auf seine Blüte und trinkt den Nektar. Während sie den süßen, berauschenden Nektar trinkt, ist sie still, beständig, konzentriert und vergisst alles andere. Der Mensch wird auch so, wenn er in der Gegenwart Gottes ist. Das Summen der Biene hört auf und verstummt, wenn sie anfängt den Nektar zu trinken. Auch der Mensch singt, preist, rühmt, argumentiert und stellt Behauptungen nur so lange auf, bis er die  süße Essenz (rasa) entdeckt, die süße Essenz der Liebe (prema-rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Furcht, Unruhe und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unfrieden betroffen seid, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe eingeschränkt und mit Ego vermischt ist. Die Sinne sind die tödlichen Feinde eines Menschen, denn sie lenken eure Aufmerksamkeit von der Quelle der Freude in euch weg zu Objekten, die außerhalb von euch ihr Unwesen sind. Wenn ihr jedoch davon überzeugt seid, dass ihr dieser Verschwörung zum Opfer gefallen seid, die euch in die Irre führt, werdet ihr mit Sicherheit aufhören, sie zu nähren. Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2020

Die Biene schwebt summend um den Lotus, setzt sich auf seine Blüte und trinkt den Nektar. Während sie den süßen, berauschenden Nektar trinkt, ist sie still, beständig, konzentriert und vergisst alles andere. Der Mensch wird auch so, wenn er in der Gegenwart Gottes ist. Das Summen der Biene hört auf und verstummt, wenn sie anfängt den Nektar zu trinken. Auch der Mensch singt, preist, rühmt, argumentiert und stellt Behauptungen nur so lange auf, bis er die  süße Essenz (rasa) entdeckt, die süße Essenz der Liebe (prema-rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Furcht, Unruhe und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unfrieden betroffen seid, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe eingeschränkt und mit Ego vermischt ist. Die Sinne sind die tödlichen Feinde eines Menschen, denn sie lenken eure Aufmerksamkeit von der Quelle der Freude in euch weg zu Objekten im Äußeren. Wenn ihr jedoch davon überzeugt seid, dass ihr dieser Verschwörung zum Opfer gefallen seid, die euch in die Irre führt, werdet ihr mit Sicherheit aufhören, sie zu nähren. Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2020

Das Leben ist wie eine Zugfahrt. Kleine Kinder haben noch einen langen Weg vor sich, aber die älteren Menschen müssen ziemlich bald aus dem Zug aussteigen. Lernt eure Reise angenehm und glücklich zu gestalten. Tragt kein schweres, unerwünschtes Gepäck mit euch. Das macht eure Reise beschwerlich. Ärger, Hass, Neid, Eifersucht und so weiter sind das schwere Gepäck, das ich euch gebeten habe, auf dieser Reise nicht mitzunehmen. Ergeht euch nicht in Fehlersuche und dem Anfangen von Streit mit anderen. Hegt nicht den Wunsch, die besten Dinge nur für euch selbst zu haben. Teilt mit den anderen um euch die guten Dinge, die euch gegeben werden. Ich muss den Ältesten und Eltern, die in großer Zahl hier sind, Ratschläge geben. Gebt Kindern keine schlechten Beispiele ab. Wenn ihr wahrhaftig seid, einfach Ruhe bewahrt, auch wenn ihr provoziert werdet, und voller Liebe im Umgang mit anderen seid, werden auch die Kinder in Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Frieden (shanti) und Liebe (prema) aufwachsen. Sathya Sai, 6. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2020

Das Leben ist wie eine Zugfahrt. Kleine Kinder haben noch einen langen Weg vor sich, aber die älteren Menschen müssen ziemlich bald aus dem Zug aussteigen. Lernt eure Reise angenehm und glücklich zu gestalten. Tragt kein schweres, unerwünschtes Gepäck mit euch. Das macht eure Reise beschwerlich. Ärger, Hass, Neid, Eifersucht und so weiter sind das schwere Gepäck, das ich euch gebeten habe, auf dieser Reise nicht mitzunehmen. Ergeht euch nicht in Fehlersuche und dem Anfangen von Streit mit anderen. Hegt nicht den Wunsch, die besten Dinge nur für euch selbst zu haben. Teilt mit den anderen um euch die guten Dinge, die euch gegeben werden. Ich muss den Ältesten und Eltern, die in großer Zahl hier sind, Ratschläge geben. Gebt Kindern keine schlechten Beispiele ab. Wenn ihr wahrhaftig seid, einfach Ruhe bewahrt, auch wenn ihr provoziert werdet, und voller Liebe im Umgang mit anderen, werden auch die Kinder in Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Frieden (shanti) und Liebe (prema) aufwachsen. Sathya Sai, 6. Januar 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2020

Ihr solltet die spirituelle Mathematik verstehen, um zu wissen, dass das Göttliche eins ist. Es ist sehr wichtig, dass ihr dieses Prinzip der Einheit versteht und euch entsprechend verhaltet. Wenn ihr diese Einheit versteht, werdet ihr Göttlichkeit erfahren. Wenn ihr hinter die Ziffer 1 eine Null setzt, wird diese zur 10. Fügt eine weitere Null hinzu, dann wird daraus 100. Fügt ihr auf diese Weise weitere Nullen hinzu, erhöht sich der Wert weiter auf 1.000, 10.000 und so weiter. Nullen erhalten nur dann einen Wert, wenn sie neben die Zahl 1 gesetzt werden. ‚Ich‘, ‚meine Frau‘, ‚meine Kinder‘, ‚mein Eigentum‘ und so weiter sind wie Nullen. Sie erhalten nur dann einen Wert, wenn sie mit Gott verbunden sind, der wie die Zahl Eins ist. Die ganze Welt ist wie eine Null (englisch: zero). Sie ist aus dem Helden (hero), Gott, hervorgegangen. Wegen eurer Täuschung verwechselt ihr die Null (zero) mit dem Helden (hero). Solange ihr in Täuschung versunken seid, werdet ihr niemals in der Lage sein, das Göttliche zu erkennen. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. OKTOBER 2020

In dieser Welt gibt es nichts anderes als das Göttliche. Das Prinzip der Göttlichkeit, das in einem Sandkorn und in einem großen Laddu (eine süße Delikatesse) vorhanden ist, ist ein und dasselbe. Sobald ihr diese Wahrheit erkennt, werdet ihr wahrlich zu Gott (brahman). Wegen eurer dualistischen Gefühle seid ihr Unruhe und Leid ausgesetzt. Ihr nehmt Einheit als Vielfalt wahr, anstatt euch die Einheit in der Vielfalt vorzustellen. Die Zahl eins ist die Basis für alle anderen Zahlen. Ebenso variieren Namen und Gestalten, aber alle sind im Wesentlichen eins. Es gibt keine zweite Person. Außer der dem Göttlichen gibt es keine zweite Wesenheit in dieser Welt. Viele spirituell Suchende und Yogis haben konzertierte Anstrengungen unternommen, um das Prinzip der Göttlichkeit zu verstehen. Sie erkannten schließlich, dass Wahrheit nur eine ist, aber die Weisen beziehen sich auf sie mit verschiedenen Namen (ekam viprah bahudha vadanti). Da ihr diese Wahrheit immer noch nicht verstanden habt, werdet ihr von der scheinbaren Dualität getäuscht. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. OKTOBER 2020

In dieser Welt gibt es nichts anderes als das Göttliche. Das Prinzip der Göttlichkeit, das in einem Sandkorn und in einem großen Laddu (eine süße Delikatesse) vorhanden ist, ist ein und dasselbe. Sobald ihr diese Wahrheit erkennt, werdet ihr wahrlich zu Gott (brahman). Wegen eurer dualistischen Gefühle seid ihr Unruhe und Leid ausgesetzt. Ihr nehmt Einheit als Vielfalt wahr, anstatt euch die Einheit in der Vielfalt vorzustellen. Die Zahl eins ist die Basis für alle anderen Zahlen. Ebenso variieren Namen und Gestalten, aber alle sind im Wesentlichen eins. Es gibt keine zweite Person. Außer dem Göttlichen gibt es keine zweite Wesenheit in dieser Welt. Viele spirituell Suchende und Yogis haben konzertierte Anstrengungen unternommen, um das Prinzip der Göttlichkeit zu verstehen. Sie erkannten schließlich, dass Wahrheit nur eine ist, aber die Weisen beziehen sich auf sie mit verschiedenen Namen (ekam viprah bahudha vadanti). Da ihr diese Wahrheit immer noch nicht verstanden habt, werdet ihr von der scheinbaren Dualität getäuscht. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2020

Gut und Böse liegen in eurem Verstand (mind), sie nicht im Äußeren. Korrigiert deshalb zuerst einmal Gefühle. Legt alle animalischen Eigenschaften ab, damit Menschlichkeit in euch erblühen kann. Wenn ihr auch nur eine Spur von Hass in euch bemerkt, vertreibt ihn sofort. Nachdem der Mensch geboren wird, ist es für ihn beschämend, böse Eigenschaften wie Hass zu haben. Fallt  nicht der Verliebtheit zum Opfer. Ihr solltet nur von Gott, und niemand anderem, angezogen werden. Ihr liebt euren Sohn, weil ihr ihn als euer Spiegelbild betrachtet. In der Tat sind alle, die euch lieben, hassen oder kritisieren, eure eigenen Spiegelbilder. In einem Moment kann jemand ärgerlich sein und später kann der Ärger der Liebe weichen. Liebt Gott von ganzem Herzen. Die Liebe zu Gott wird euer Herz verwandeln. Sie wird Hass und andere böse Eigenschaften vertreiben. Durch Liebe könnt ihr alles erreichen. Sathya Sai, 26. Februar 2006      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. OKTOBER 2020

Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass alles nach Seinem Willen geschieht. Was auch geschieht, ist zu eurem eigenen Besten. Mit solch einer festen Überzeugung solltet ihr Freud und Leid, Gut und Schlecht mit Gleichmut annehmen. Vielleicht fällt es euch schwer, Unglück zu ertragen. Ihr solltet zu Gott beten, euch die notwendige Kraft zu geben, es auszuhalten. Schwierigkeiten gleichen vorbeiziehenden Wolken. Sie werden mit Sicherheit dem Glück weichen. Der Mensch strebt immer nach Gück. Wie kann man es erreichen? Wahres Glück liegt in der Vereinigung mit Gott. In der Tat ist Gott jenseits von Glück und Schmerz. Ganz gleich, was ihr auch tut, Er sagt: „So soll es sein. (tathastu).“ Er schenkt euch seinen Segen, indem er sagt: „Lass es zu deinem eigenen Besten sein.“ Ihr werdet frei von Schmerz sein, wenn ihr das Wesen der Göttlichkeit versteht (bhagavad-tattva). Wenn ihr in Schwierigkeiten seid, lasst euch nicht entmutigen. Glaubt fest daran, dass Gott euch zu eurem eigenen Wohl durch diese Tortur führt. Sathya Sai, 26. Februar 2006   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. OKTOBER 2020

Das menschliche Leben ist höchst heilig und geheimnisvoll. Nur Gott kann sein Mysterium lüften. Vishvesvara (der Herr des Universums) durchdringt das gesamte Universum. Er ist jenseits von Beschreibungen. Er ist in der Gestalt eures Selbst (atman) in euch gegenwärtig. Es gibt nur einen Weg zum Erkennen des Selbst. Gebt das Gefühl von ‚mein‘ auf. Ihr sagt: „Dies ist mein und das ist mein.“ Sobald ihr diese weltliche Anhaftung ablegt, entwickelt ihr Reinheit, Beständigkeit und Selbstlosigkeit. Ihr werdet frei von Leid, Sorge und Angst sein und letztendlich Befreiung (moksha) erreichen. Nachdem ihr das Menschsein (manavatva) erreicht habt, solltet ihr euch bemühen, auf die Ebene des Göttlichen (madhavatva) aufzusteigen. Das ist euer Ziel. Was nützt es, wenn ihr für immer auf der Ebene des Menschseins bleibt? Ihr solltet einen reist Geist (sanmati) entwickeln, um auf die Ebene des Göttlichen aufzusteigen. Einheit verleiht Reinheit, die wiederum zu Göttlichkeit führt. Daher müsst ihr alle vereint stehen. Ihr gehört zur Rasse der Menschheit. Ihr gehört zu einer Familie. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2020

Das menschliche Leben ist höchst heilig und geheimnisvoll. Nur Gott kann sein Mysterium lüften. Vishvesvara (der Herr des Universums) durchdringt das gesamte Universum. Er ist jenseits von Beschreibungen. Er ist in der Gestalt eures Selbst (atman) in euch gegenwärtig. Es gibt nur einen Weg zum Erkennen des Selbst. Gebt das Gefühl von ‚mein‘ auf. Ihr sagt: „Dies ist mein und das ist mein.“ Sobald ihr diese weltliche Anhaftung ablegt, entwickelt ihr Reinheit, Beständigkeit und Selbstlosigkeit. Ihr werdet frei von Leid, Sorge und Angst sein und letztendlich Befreiung (moksha) erlangen. Nachdem ihr das Menschsein (manavatva) erreicht habt, solltet ihr euch bemühen, auf die Ebene des Göttlichen (madhavatva) aufzusteigen. Das ist euer Ziel. Was nützt es, wenn ihr für immer auf der Ebene des Menschseins bleibt? Ihr solltet einen reist Geist (sanmati) entwickeln, um auf die Ebene des Göttlichen aufzusteigen. Einheit verleiht Reinheit, die wiederum zu Göttlichkeit führt. Daher müsst ihr alle vereint stehen. Ihr gehört zur Rasse der Menschheit. Ihr gehört zu einer Familie. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2020

Das menschliche Leben ist höchst heilig und geheimnisvoll. Nur Gott kann sein Mysterium lüften. Vishvesvara (der Herr des Universums) durchdringt das gesamte Universum. Er ist jenseits von Beschreibungen. Er ist in der Gestalt eures Selbst (atman) in euch gegenwärtig. Es gibt nur einen Weg zum Erkennen des Selbst. Gebt das Gefühl von ‚mein‘ auf. Ihr sagt: „Dies ist mein und das ist mein.“ Sobald ihr diese weltliche Anhaftung ablegt, entwickelt ihr Reinheit, Beständigkeit und Selbstlosigkeit. Ihr werdet frei von Leid, Sorge und Angst sein und letztendlich Befreiung (moksha) erlangen. Nachdem ihr das Menschsein (manavatva) erreicht habt, solltet ihr euch bemühen, auf die Ebene des Göttlichen (madhavatva) aufzusteigen. Das ist euer Ziel. Was nützt es, wenn ihr für immer auf der Ebene des Menschseins bleibt? Ihr solltet einen reinen Geist (sanmati) entwickeln, um auf die Ebene des Göttlichen aufzusteigen. Einheit verleiht Reinheit, die wiederum zu Göttlichkeit führt. Daher müsst ihr alle vereint stehen. Ihr gehört zur Rasse der Menschheit. Ihr gehört zu einer Familie. Sathya Sai, 26. Februar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2020

In der Gita hat der Herr erklärt, dass er die Kraft der Unterscheidungsfähigkeit (buddhi) im Menschen ist. Der Mensch kann keine Größe durch den Erwerb jeglicher Formen von Reichtum erlangen. Es ist die Intelligenz, die dem Menschen Respekt einbringt. Wer diese Unterscheidungsfähigkeit nicht anwendet, ist nicht besser als ein Vogel oder wilde Tiere. Für das Erheben des Menschen auf eine höhere Ebene kommt das Göttliche als Avatar herab. Avatar bedeutet Herabkunft. Das Göttliche steigt auf die menschliche Stufe herab, um sich herunterzubeugen, das Kind hochzuheben und zu liebkosen und den Menschen zu erheben, der in belanglosem Wünschen und unbedeutenden Angelegenheiten verstrickt ist, und um zu lehren, wie man sich selbst vergöttlichen kann. Dies ist die Lehre der Gita. Alle großen Schriften, sei es die Bibel, der Koran und andere, sind für denselben Zweck entstanden. Die heiligen Schriften selbst können euch nicht erlösen. Sie dienen nur als Wegweiser und zeigen die Wege auf, die genommen werden müssen, um das Göttliche zu erkennen. Sathya Sai, 31. August 1983   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2020

In der Gita hat der Herr erklärt, dass er die Kraft der Unterscheidungsfähigkeit (buddhi) im Menschen ist. Der Mensch kann keine Größe durch den Erwerb jeglicher Formen von Reichtum erlangen. Es ist die Intelligenz, die dem Menschen Respekt einbringt. Wer diese Unterscheidungsfähigkeit nicht anwendet, ist nicht besser als ein Vogel oder wilde Tiere. Für das Erheben des Menschen auf eine höhere Ebene kommt das Göttliche als Avatar herab. Avatar bedeutet Herabkunft. Das Göttliche steigt auf die menschliche Stufe herab, um sich herunterzubeugen, das Kind hochzuheben und zu liebkosen und den Menschen zu erheben, der in belanglosen Wünschen und unbedeutenden Angelegenheiten verstrickt ist, und um zu lehren, wie man sich selbst vergöttlichen kann. Dies ist die Lehre der Gita. Alle großen Schriften, sei es die Bibel, der Koran und andere, sind für denselben Zweck entstanden. Die heiligen Schriften selbst können euch nicht erlösen. Sie dienen nur als Wegweiser und zeigen die Wege auf, die genommen werden müssen, um das Göttliche zu erkennen. Sathya Sai, 31. August 1983   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2020

In der Gita hat der Herr erklärt, dass er die Kraft der Unterscheidungsfähigkeit (buddhi) im Menschen ist. Der Mensch kann keine Größe durch den Erwerb jeglicher Formen von Reichtum erlangen. Es ist die Intelligenz, die dem Menschen Respekt einbringt. Wer diese Unterscheidungsfähigkeit nicht anwendet, ist nicht besser als ein Vogel oder wilde Tiere. Für das Erheben des Menschen auf eine höhere Ebene kommt das Göttliche als Avatar herab. Avatar bedeutet Herabkunft. Das Göttliche steigt auf die menschliche Stufe herab, um sich herunterzubeugen, das Kind hochzuheben und zu liebkosen und den Menschen zu erheben, der in belanglosen Wünschen und unbedeutenden Angelegenheiten verstrickt ist, und um zu lehren, wie man sich selbst vergöttlichen kann. Dies ist die Lehre der Gita. Alle großen Schriften, sei es die Bibel, der Koran und andere, sind für denselben Zweck entstanden. Die heiligen Schriften selbst können euch nicht erlösen. Sie dienen nur als Wegweiser und zeigen die Straßen auf, die genommen werden müssen, um das Göttliche zu erkennen. Sathya Sai, 31. August 1983   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. OKTOBER 2020

Der Mutterschoß ist die Schule für jeden Menschen. Er ist sein erster Tempel. Die Mutter ist der vorrangige Reichtum eines jeden. Es ist die Pflicht jedes Menschen, diese Wahrheit zu erkennen. Es gibt keine höhere Gottheit als die Mutter. Der Vater ist der eigene Schatz, die Mutter ist der eigene Gott. Anstatt solch kostbaren Reichtum und Göttlichkeit wertzuschätzen, engagieren sich die Menschen in allen Arten von Aktivitäten, um Reichtümer und hohe Positionen zu erwerben. Vater und Mutter sind so untrennbar wie das Wort und seine Bedeutung. Jeder sollte seine Eltern als Verkörperungen des Göttlichen in Ehren halten. Die Mutter und der Vater können physisch getrennt sein, aber geistig sind sie eins. Gute Mütter sind wichtiger als gute Frauen. Eine gute Frau ist nur für ihren Ehemann von Wert. Eine gute Mutter ist ein Gewinn für die Nation. Seit alters her verherrlichen die indischen Schriften Beispiele großer Frauen wie Maitreyi, Sita und Savitri. Ihr Leben ist bis heute eine Quelle der Inspiration. Sathya Sai, 11. September 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. OKTOBER 2020

Die Suchenden nach geistigem Frieden müssen auch das Gepäck, das sie zu tragen haben, reduzieren;  je mehr Gepäck, desto größer die Mühen. Sowohl objektive Besitztümer als auch subjektive Wünsche sind Nachteile im Wettrennen um Erkenntnis. Ein mit Trödel vollgestopftes Haus  ist dunkel, staubig und ohne freie Luftzirkulation. Es wird stickig und erstickend. Auch der menschliche Körper ist ein Haus. Lasst nicht zu, dass es mit Kuriositäten, Plunder, Müll  und überflüssigen Möbeln überhäuft wird. Lasst die Brise der Heiligkeit hindurchwehen wie sie will. Lasst die Dunkelheit der blinden Unwissenheit es nicht entweihen. Das Leben ist eine Brücke über das Meer des Wandels. Lauft darüber, aber baut kein Haus darauf. Hisst die Prasanthi-Flagge auf dem Tempel, der euer Herz ist. Befolgt die Vorgaben, die sie lehrt –  unterwerft die sechs Feinde, welche die natürliche Glückseligkeit im Menschen untergraben. Erklimmt die Yoga-Stufe, wenn Aufregungen beruhigt werden, und erlaubt dem Glanz des Göttlichen im Inneren (atman) hervorzustrahlen und alle jederzeit zu umarmen. Sathya Sai, 12. Oktober 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. OKTOBER 2020 (VIJAYADASHAMI)

Am Tag von Vijayadashami, dem siebentägigen vedischen Ritual, das zur Förderung von Frieden und Wohlstand unter allen Menschen in allen Ländern durchgeführt wird, endet mit der abschließenden Darbringung an die Götter, die über verschiedene Facetten der Natur herrschen.  Das wird Purnahuti genannt und üblicherweise werden eine Vielzahl wertvoller Dinger in das heilige Feuer gegossen und gegeben, das während der ganzen Woche verehrt und genährt wurde.  Die abschließende Darbringung ist das eigene Selbst, das der Höhepunkt alle Opfergaben an den allgegenwärtigen Willen, an Brahman, ist. Das ist auch als Hingabe (saranagati) bekannt. Ihr habt nichts in euch oder in eurem Besitz, das ihr für eine Opfergabe für Gott beanspruchen könnt. Was bedeutet und beinhaltet Hingabe des Selbst? Gott als allgegenwärtig zu erfahren und sich nichts anderem als Gott bewusst zu sein – das ist wahre Hingabe. Gott in allem zu sehen, überall, zu allerzeit ist wahres Saranagati. Er gibt, Er genießt und Er erfährt. Sathya Sai, 8. Oktober 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. OKTOBER 2020

Die Studenten meinen, dass es nur ihre Pflicht sei pünktlich zu sein, wenn man zur Schule oder aufs College geht, und während der Vorlesungen und anderer akademischer Übungen aufmerksam zu sein. Auch die Lehrer betrachten ihre Pflicht als erfüllt, wenn jene an der vorgeschriebenen Anzahl von Stunden teilnehmen und die ausgeteilten Aufgaben erfüllen. Diese irrige Meinung muss aufgegeben werden. Bildung muss als spirituelle Übung (sadhana) willkommen geheißen werden, um Frieden im Herzen des Einzelnen ebenso wie in der Gesellschaft zu etablieren. Bildung ist eine spirituelle Anstrengung, über die Göttin Sarasvati herrscht. Sarasvati ist die Shakti von Brahma, dem ersten Mitglied der Trinität; sie ist Quelle und Erhalterin jeder kreativen Aktivität.  Gayatri, das grundlegende vedische Mantra, das die „Quelle des Lichts“ anbetet, um den Intellekt des Gottsuchenden zu erleuchten, ist auch eine Facette von Shakti. Das Gayatri-Mantra ist ein universeller, ewiger Ruf aus dem Herzen des Menschen zur Verkörperung von Liebe und Licht. Das ist die wahre Grundlage von Bildungsbemühungen in allen Ländern und zu allen Zeiten. Sathya Sai, 6. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. OKTOBER 2020

Die Studenten meinen, dass es nur ihre Pflicht sei pünktlich zu sein, wenn man zur Schule oder aufs College geht, und während der Vorlesungen und anderer akademischer Übungen aufmerksam zu sein. Auch die Lehrer betrachten ihre Pflicht als erfüllt, wenn jene an der vorgeschriebenen Anzahl von Stunden teilnehmen und die ausgeteilten Aufgaben erfüllen. Diese irrige Meinung muss aufgegeben werden. Bildung muss als spirituelle Übung (sadhana) willkommen geheißen werden, um Frieden im Herzen des Einzelnen ebenso wie in der Gesellschaft zu etablieren. Bildung ist eine spirituelle Anstrengung, über die Göttin Sarasvati herrscht. Sarasvati ist die Shakti von Brahma, dem ersten Mitglied der Trinität; sie ist Quelle und Erhalterin jeder kreativen Aktivität.  Gayatri, das grundlegende vedische Mantra, das die „Quelle des Lichts“ anbetet, um den Intellekt des Gottsuchenden zu erleuchten, ist auch eine Facette von Shakti. Das Gayatri-Mantra ist ein universeller, ewiger Ruf aus dem Herzen des Menschen an die Verkörperung von Liebe und Licht. Das ist die wahre Grundlage von Bildungsbemühungen in allen Ländern und zu allen Zeiten. Sathya Sai, 6. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. OKTOBER 2020

Wir bekommen nicht alles, was wir wollen. Was ist der Grund? Hat Gott kein Mitleid? Das Kind ist krank, aber es bittet um vielerlei Süßigkeiten, welche die Mutter nicht geben möchte. Bedeutet dies, dass sie das Kind hasst? Oder ist sie hartherzig? Hat sie ihre Zuneigung verloren? Ihre Ablehnung ist ein Zeichen des Mitgefühls an sich. Jeder ist im Grunde genommen ein Invalide, der an der Krankheit wiederkehrender Geburt und Tod leidet. Das Gewähren von allem, was verlangt wird, kann das Leid nur verlängern. Somit entstehen Vorenthalten und Ablehnen. Auch ihr fragt nicht nach dem Unverzichtbaren! Ihr betet nicht für den Frieden, der keine Unterbrechung kennt. Wenn ihr dies jedoch tut, wird euch der Segen gewährt! Gott antwortet, wenn der Ruf aus dem Herzen kommt. Ich weiß, ihr klopft an die Tür. Aber an welcher Tür? Wie kann der Lärm es schaffen, dass sich die andere Tür öffnet, wenn ihr die Tür eures eigenen Herzens geschlossen haltet? Klopft an die Tür eures eigenen Herzens. Gott, der Bewohner, wird in eure Sichtweite kommen. Sathya Sai, 21. Oktober 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. OKTOBER 2020

Während des Navaratri-Festes gibt es eine Form der Anbetung namens Anga-Arpana-Puja, in der verschiedene Körperglieder und -organe Gott gewidmet werden. In der Ausführung dieser Anbetung gibt es eine Form der Selbsttäuschung. Wenn ein Gottesverehrer sagt: „Ich übergebe dem Herrn meine Augen als Opfergabe (netram samarpayami) “, und Gott nur eine Blume darbringt, gibt er sich einer Selbsttäuschung hin. Das Richtige wäre zu sagen, dass man eine Blume darbringt. Mantras wie ‚Netram Samarpayami‘ sind dazu gedacht zu sagen, dass man seine Augen nur benutzt, um Gott zu sehen. Die wahre Bedeutung des Mantras ist, dass ihr in allem, was ihr seht und tut, an das Göttliche denkt. Daher besteht die wahre Anga-Arpana-Puja darin zu erklären, dass ihr alle eure Körperteile für den Dienst an Gott benutzt. Das bedeutet, dass jede eurer Handlungen als Darbringung für Gottes ausführt werden sollte. Das Navaratri-Fest sollte als Gelegenheit genutzt werden, das eigene Wesen zu prüfen, ob es menschlich, tierisch oder dämonisch ist, und um das tierische Wesen in ein menschliches zu verwandeln und schließlich das menschliche Wesen zu einem göttlichen Wesen zu verwandeln. Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. OKTOBER 2020

Während des Navaratri-Festes gibt es eine Form der Anbetung namens Anga-Arpana-Puja, in der verschiedene Körperglieder und -organe Gott gewidmet werden. In der Ausführung dieser Anbetung gibt es eine Form der Selbsttäuschung. Wenn ein Gottesverehrer sagt: „Ich übergebe dem Herrn meine Augen als Opfergabe (netram samarpayami) “, und Gott nur eine Blume darbringt, gibt er sich einer Selbsttäuschung hin. Das Richtige wäre zu sagen, dass man eine Blume darbringt. Mantras wie ‚Netram Samarpayami‘ sind dazu gedacht zu sagen, dass man seine Augen nur benutzt, um Gott zu sehen. Die wahre Bedeutung des Mantras ist, dass ihr in allem, was ihr seht und tut, an das Göttliche denkt. Daher besteht die wahre Anga-Arpana-Puja darin zu erklären, dass ihr alle eure Körperteile für den Dienst an Gott benutzt. Das bedeutet, dass jede eurer Handlungen als Darbringung für Gott ausführt werden sollte. Das Navaratri-Fest sollte als Gelegenheit genutzt werden, das eigene Wesen zu prüfen, ob es menschlich, tierisch oder dämonisch ist, und um das tierische Wesen in ein menschliches zu verwandeln und schließlich das menschliche Wesen zu einem göttlichen Wesen zu verwandeln. Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. OKTOBER 2020

Das Navaratri-Fest wird durch zehntägige Kontemplation Gottes und Befreiung aller eigenen Unreinheiten begangen, um das Göttliche im Inneren zu erfahren. Der vorletzte Tag des Festes ist dem gewidmet, was als Verehrung der Waffen (ayuda-puja) bezeichnet wird. Die Waffen, die angebetet werden sollen, sind die göttlichen Kräfte im Inneren eines jeden. Wenn das Göttliche auf diese Weise verehrt wird, sind einem spirituelle Fortschritte bestimmt. Die übliche Praxis besteht jetzt dagegen darin, das Göttliche und den Gottesverehrer (Devotee) als voneinander getrennt zu behandeln. Das ist falsch. Das Göttliche ist allgegenwärtig und existiert in jedem Lebewesen und in jedem Objekt. Diese Einheit erkennend sollten alle Handlungen als Akt der Hingabe an das Göttliche ausgeführt werden. Stellt euch die Glückseligkeit vor, die in einem solchen Geisteszustand erlebt werden kann! Es ist wichtig, das Fest in diesem heiligen Geist zu feiern. Doch es reicht nicht, dies nur zehn Tage lang während des Navaratri-Festes zu tun. Es sollte lebenslang zur Regel werden, bis zum letzten Atemzug. Sathya Sai, 14. Oktober 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2020

Die meisten von euch sind gekommen, um von mir Kitsch und Schund, Heilmittel und Beförderungen, Freuden und Annehmlichkeit zu bekommen. Sehr wenige von euch möchten von mir das bekommen, für das ich gekommen bin – die Befreiung. Selbst unter diesen wenigen sind diejenigen, die auf dem Weg der spirituellen Übungen bleiben und Erfolg haben, nur eine Handvoll. Viele werden von äußeren Zeichen der Heiligkeit fortgezogen – dem langen Kleid, dem Bart, den Rosenkränzen, den verfilzten Haaren und so weiter. Sie verfolgen Viele, die so durchs Land ziehen, und folgen ihnen in die Wildnis. Es ist sehr schwierig, die Manifestation Gottes klar abzugrenzen. So kündige ich mich an, indem  ich meine Mission, die Aufgabe, die Charaktermerkmale und die Eigenschaften, die den Avatar von den anderen abheben, beschreibe. Hungert nicht nach Annehmlichkeit oder Reichtum, sondern nach Glückseligkeit (ananda). Sathya Sai, 10. September 2008  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. OKTOBER 2020

Das Dasara-Fest ist dazu gedacht, die Handlungen zu reinigen, die von den fünf Handlungs- und fünf Wahrnehmungssinnen (dasendriya) ausgeführt werden. Jeder Mensch in dieser Welt muss einige Arten von Handlungen (karma) auszuführen. Die herrschende Gottheit und die treibende Kraft hinter diesen Handlungen ist Devi (auch als Durga bekannt), welche die Personifikation von Energie ist. Sie ist die Spenderin aller Arten von Energie, um verschiedene Arten von Handlungen auszuführen. Die Gottheit Lakshmi schenkt den Menschen verschiedene Arten von Wohlstand, zum Beispiel Geld, Nahrungsmittel, Gold, verschiedene Arten von Dingen, Fahrzeuge und so weiter, damit sie ein glückliches Leben in dieser Welt führen können. Die dritte Facette des göttlichen weiblichen Prinzips ist Sarasvati, die Gottheit des Lernens und des Intellekts. So wird also die Dreifaltigkeit von Durga (Göttin der Energie), Lakshmi (Göttin des Wohlstands) und Sarasvati (Göttin des Lernens und des Intellekts) während dieser Dasara-Feierlichkeiten verehrt. Sathya Sai, 10. September 2008  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. OKTOBER 2020

Das Dasara-Fest ist dazu gedacht, die Handlungen zu reinigen, die von den fünf Handlungs- und fünf Wahrnehmungssinnen (dasendriya) ausgeführt werden. Jeder Mensch in dieser Welt muss einige Arten von Handlungen (karma) auszuführen. Die herrschende Gottheit und die treibende Kraft hinter diesen Handlungen ist Devi (auch als Durga bekannt), welche die Personifikation von Energie ist. Sie ist die Spenderin aller Arten von Energie, um verschiedene Arten von Handlungen auszuführen. Die Gottheit Lakshmi schenkt den Menschen verschiedene Arten von Wohlstand, zum Beispiel Geld, Nahrungsmittel, Gold, verschiedene Arten von Dingen, Fahrzeuge und so weiter, damit sie ein glückliches Leben in dieser Welt führen können. Die dritte Facette des göttlichen weiblichen Prinzips ist Sarasvati, die Gottheit des Lernens und des Intellekts. So wird also die Dreifaltigkeit von Durga (Göttin der Energie), Lakshmi (Göttin des Wohlstands) und Sarasvati (Göttin des Lernens und des Intellekts) während dieser Dasara-Feierlichkeiten verehrt. Sathya Sai, 10. September 2008  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. OKTOBER 2020

Der Fortschritt moderner Technologie bedroht das Leben auf der Erde durch die Verschmutzung der Atmosphäre mit Kohlendioxidabgas. Dieses Abgas hat bereits ein Loch in der Ozonschicht über der Erde verursacht, die als Schutzhülle gegen schädliche Sonnenstrahlung wirkt. Wenn die Ozonschicht zerstört wird, können die Sonnenstrahlen desaströs wirken. Alle Nationen sind jetzt wegen dieser Bedrohung besorgt. Alles, was getan werden muss, um diese Gefahr zu verhindern, ist das Verringern der Verschmutzung der Atmosphäre, die von Auto- und Industrieausstößen verursacht wird. Ökonomie bei der Nutzung natürlicher Ressourcen ist lebensnotwendig. Luftverschmutzung hat viele böse Folgen. Die Navaratri-Feierlichkeiten sind eine Gelegenheit, die Natur zu ehren und zu bedenken, wie natürliche Ressourcen im besten Interesse der Menschheit richtig genutzt werden können. Ressourcen wie Wasser, Luft, Energie und Mineralien sollten auf rechte Weise genutzt werden und nicht missbraucht oder verschwendet werden. Sathya Sai, 27. September 1992      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. OKTOBER 2020

‚Navaratri‘ bedeutet ‚Neun Nächte‘. Dunkelheit geht mit Nacht einher. Was ist diese Dunkelheit? Es ist die Dunkelheit der Unwissenheit. Der Sinn der Navaratri-Feierlichkeiten besteht darin, den Menschen zu befähigen, die neun Arten von Dunkelheit loszuwerden, die ihn ergriffen haben. Wenn ein Bezug zu Devi gemacht wird, bedeutet dies die vereinigte Gestalt von Durga, Lakshmi und Sarasvati. Die drei zusammen repräsentieren Shakti. Shakti ist die Engerie, die sich auf alle Erscheinungen der Natur (prakruthi) belaufen. Natur ist Energie und der Herrscher über diese Energie ist Gott. Prakruthi besteht aus den drei Eigenschaften (guna) – Sattva, Rajas und Tamas. Sarasvati repräsentiert Sattvaguna (Gelassenheit). Lakshmi repräsentiert Rajoguna (Aktivität) und Parvati Tamoguna (Zerstörungskraft). Weil Prakruthi aus diesen drei Eigenschaften besteht, muss der Mensch Durga, Lakshmi und Sarasvati seine Anbetung darbringen, um Kontrolle über die Natur zu gewinnen. Sie sind keine Göttinnen, sondern vergötterte Symbole dieser drei Eigenschaften. Sathya Sai, 27. September 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. OKTOBER 2020

Der Mensch strebt auf verschiedene Weisen danach, seinen Status und Zustand zu verbessern. Noch während er in einem Bemühen erfolgreich ist, strebt er bereits nach dem Erfolg in einem anderen, und so geht es immer weiter. Aber was ist das Kennzeichen eines wahren Menschen? Das Leben des Menschen ist verbunden mit Gewinnen und Verlusten, Höhen und Tiefen. Man muss sich dem stellen. Nur wer diese Hürden mit Tapferkeit überwindet, ist ein wahrer Mensch. Was ist der Grund für die Launen des Lebens?  Der Grund ist in den eigenen Wünschen zu finden. Es ist über jeden Zweifel erhaben, dass Wünsche unvermeidlich sind. Man strebt beispielsweise nach dem Erreichen von Idealen. Ein anderer strebt vielleicht nach einem erfolgreichen Studium und will sich eine gute Arbeitsstelle sichern. Wieder ein anderer möchte sich möglicherweise einen guten Ruf erwerben und eine gute Familie aufziehen. An solchen Wünschen ist nichts falsch. Aber im Kali-Zeitalter werden wir Zeugen des grenzenlosen Wachstums von Wünschen. Folglich geraden Menschen auf Abwege. Jeder Wunsch sollte Grenzen haben. Es sollte sogar für Sachen wie Macht und Befugnis Grenzen geben. Sathya Sai, 14. Oktober 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. OKTOBER 2020

Der Mensch strebt auf verschiedene Weisen danach, seinen Status und Zustand zu verbessern. Noch während er in einem Bemühen erfolgreich ist, strebt er bereits nach dem Erfolg in einem anderen, und so geht es immer weiter. Aber was ist das Kennzeichen eines wahren Menschen? Das Leben des Menschen ist verbunden mit Gewinnen und Verlusten, Höhen und Tiefen. Man muss sich dem stellen. Nur wer diese Hürden mit Tapferkeit überwindet, ist ein wahrer Mensch. Was ist der Grund für die Launen des Lebens?  Der Grund ist in den eigenen Wünschen zu finden. Es ist über jeden Zweifel erhaben, dass Wünsche unvermeidlich sind. Man strebt beispielsweise nach dem Erreichen von Idealen. Ein anderer strebt vielleicht nach einem erfolgreichen Studium und will sich eine gute Arbeitsstelle sichern. Wieder ein anderer möchte sich möglicherweise einen guten Ruf erwerben und eine gute Familie aufziehen. An solchen Wünschen ist nichts falsch. Aber im Kali-Zeitalter werden wir Zeugen des grenzenlosen Wachstums von Wünschen. Folglich geraden Menschen auf Abwege. Jeder Wunsch sollte Grenzen haben. Es sollte sogar für Sachen wie Macht und Befugnisse Grenzen geben. Sathya Sai, 14. Oktober 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. OKTOBER 2020

Begeisterte Suchende haben nach den Schlüsseln für alles Wissen gestrebt, nach dem Einen, durch das, wenn es erkannt ist, alles andere erkannt wird, das jedem Atom des Universums innewohnt. Sie beschrieben es als etwas, das jenseits von Worten, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft und des menschlichen Verständnisses liegt. Es ist das Beste, wenn sie sich dazu bekennen, dass Gott in menschlicher Gestalt dargestellt wird, damit der Mensch ihn leicht verstehen und sich ihm nähern kann und aus dieser Betrachtung Glückseligkeit gewinnt. Der Mensch kann sich nur menschliche Eigenschaften und Errungenschaften vorstellen, obwohl er sie bis zum Maximum multiplizieren und dem resultierenden Quantum erlauben kann, sein Herz zu füllen und zu überfluten. Öffnet die doppelflügelige Tür der Lust und des Ärgers und entfernt den Bolzen der Gier. Dann könnt ihr die heiligen Zonen der Befreiung (moksha) betreten! Gier ist das monströse Übel, das den Menschen nach unten zieht. Gier entsteht durch Anhaftung an die Sinne  und ihre Verpflegung. Zeigt den Sinnen ihren richtigen Platz; sie sind Fenster für Wissen, keine Kanäle für Verschmutzungen. Sri Sathya Sai, 14. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. OKTOBER 2020

Ihr sitzt vor der Statue und bringt Lobpreis und Räucherwerk der Anbetung dar, aber versucht nicht die Bedeutung des Gottes zu erfassen, den ihr in der Statue seht. Forscht nach dem Willen Gottes, entdeckt die Gebote Gottes, erratet, was ihm am meisten gefällt, und regelt euer Leben entsprechend. Verfangt euch nicht in den klebrigen Tentakeln der äußeren Natur und verhärtet euer Herz nicht durch Gier und Hass. Solange eine Spur des Bewusstseins „Ich bin der Körper“ in euch verbleibt, müsst ihr Gott suchen. Ihr müsst euch dem Spiegel nähern, denn der Spiegel wird nicht auf euch zugehen, um euch zu zeigen, wie ihr wirklich seid! Macht euer Herz mit Liebe weich und läutert es durch eine reine Lebensweise und reine Denkgewohnheiten. Nutzt es als einen Schrein, in den ihr euren Gott einsetzt. Seid glücklich, dass ihr die Quelle der Kraft, Weisheit und Freude in euch tragt. Verkündet, dass ihr unbesiegbar und frei seid, dass ihr nicht in Versuchung gebracht und verängstigt werden könnt, etwas Falsches zu tun! Sri Sathya Sai, 14. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. OKTOBER 2020

Wenn sich jemand im Stolz sonnt, dass er allein Bhajans gut singen könne, entwickelt die Gruppe natürlich Ärger, Eifersucht, Hass, Bosheit und anderen solch schädlichen Eigenschaften. Liebe allein kann das Unkraut des Stolzes aus dem Herzen reißen. Liebt alle, betrachtet alle als so viele Gestalten Gottes, die in verschiedenen Rollen auftreten. Ein Herz ohne Liebe ist so trostlos wie eine Stadt ohne Tempel. Spiritueller Stolz ist die giftigste aller Arten von Stolz, denn er macht blind und führt den darunter leidenden Menschen in den Ruin. Hütet euch vor Stolz; seid euch immer bewusst, dass ihr nichts anderes als Werkzeuge meiner göttlichen Mission des Wiederauflebens von Rechtschaffenheit (dharma sthapana) seid. Versucht, als solche Werkzeuge immer wirksamer zu werden. Die Hand, die das Werkzeug führt, weiß, wie und wann es angewendet werden muss. Wenn Rechtschaffenheit im Herzen ist, wird Schönheit im Charakter sein. Wenn Schönheit im Charakter ist, wird Harmonie im Heim sein. Sri Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. OKTOBER 2020

Füllt den Wassertank auf, dann füllen sich die Eimer, wenn ihr den Hahn aufdreht. Kultiviert Liebe und Hingabe. Dann werden eure Aktivitäten von Mitgefühl und Wohltätigkeit durchtränkt sein. Sie werden die goldene Ernte der Freude und des Friedens schenken. Das Wasser muss rein sein und die Liebe selbstlos und universell. Ihr könnt selbst beurteilen, ob eure Liebe engherzig oder weit ist, ob eure Hingabe oberflächlich oder tief ist. Seid ihr zufrieden mit eurer Leistung? Prüft selbst – urteilt ehrlich über euch selbst und benutzt dabei eure Unterscheidungsfähigkeit. Die Reinheit des Motivs ist die beste Garantie dafür, dass ihr Frieden habt. Ein unruhiges Gewissen ist ein quälender Begleiter. Rechtes Handeln hinterlässt keine negativen Auswirkungen auf euren Schlaf und eure Gesundheit. Seid also rechtschaffen und vermeidet alle Vorurteile gegen andere auf der Basis von Kaste, Glaubensbekenntnis, Hautfarbe, Art der Anbetung, Status und Grad des Wohlstands. Schaut auf niemanden herab, sondern seht alle als das Göttliche an, das ihr wirklich seid. Sri Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. OKTOBER 2020

Gott kümmert sich um Konzentration und Reinheit des Geistes  (ekagrata und citta-suddhi). Ihr braucht niemals  das Gefühl zu haben, physisch von Ihm entfernt zu sein. Gott kennt kein ‚nah‘ und ‚fern‘. Vorausgesetzt die Adresse ist klar und korrekt, wird euer Brief entweder in der nächsten Straße oder in Kalkutta oder Bombay mit derselben Briefmarke zugestellt. Das Erinnern (smarana) ist die Briefmarke und die Wiederholung (manana) die Adresse. Nehmt den Namen für Smarana und die Gestalt für Manana, das reicht. Erwählt einen Namen und eine Gestalt für Smarana und Manana, aber redet niemals schlecht über andere Namen und Gestalten. Verhaltet euch wie die Frau im Haushalt der angeheirateten Familie; sie respektiert und dient den Ältesten der Familie, wie dem Schwiegervater, seinen Brüdern und ihrem Schwager, aber ihr Herz ist ihrem Ehemann zugetan, den sie auf besondere Weise liebt und verehrt. Wenn ihr über den Glauben anderer nörgelt, ist eure Hingabe falsch. Wenn ihr aufrichtig seid, werdet ihr auch die Aufrichtigkeit anderer schätzen. Ihr seht Fehler in anderen, weil ihr selbst diese Fehler habt, und nicht andersherum. Sathya Sai, 15. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. OKTOBER 2020

Gott kümmert sich um Konzentration und Reinheit des Geistes  (ekagrata und citta-suddhi). Ihr braucht niemals  das Gefühl zu haben, physisch von Ihm entfernt zu sein. Gott kennt kein ‚nah‘ und ‚fern‘. Vorausgesetzt die Adresse ist klar und korrekt, wird euer Brief entweder in der nächsten Straße oder in Kalkutta oder Bombay mit derselben Briefmarke zugestellt. Das Erinnern (smarana) ist die Briefmarke und das Wiederholen (manana) die Adresse. Nehmt den Namen für Smarana und die Gestalt für Manana, das reicht. Erwählt einen Namen und eine Gestalt für Smarana und Manana, aber redet niemals schlecht über andere Namen und Gestalten. Verhaltet euch wie die Frau im Haushalt der angeheirateten Familie; sie respektiert und dient den Ältesten der Familie, wie dem Schwiegervater, seinen Brüdern und ihrem Schwager, aber ihr Herz ist ihrem Ehemann zugetan, den sie auf besondere Weise liebt und verehrt. Wenn ihr über den Glauben anderer nörgelt, ist eure Hingabe falsch. Wenn ihr aufrichtig seid, werdet ihr auch die Aufrichtigkeit anderer schätzen. Ihr seht Fehler in anderen, weil ihr selbst diese Fehler habt, und nicht andersherum. Sathya Sai, 15. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. OKTOBER 2020

Einige, die sich vor zynischer Kritik von Ungläubigen fürchten, scheuen sich vor einer Teilnahme am gemeinschaftlichen Singen des Gottesnamens in der Öffentlichkeit (nagarasamkirtana). Warum sollte die geringste Regung von Angst euch beeinträchtigen, wenn ihr der wahren Verkörperung von Furchtlosigkeit einen Platz in eurem Herzen gegeben habt? Wenn andere aus Angst vor Hohn und Spott nicht mitmachen, geht allein nach draußen und singt den Namen Gottes. Ihr kamt allein, ohne Begleiter in diese Welt, nicht wahr? In den Lebensjahren versammelt ihr all diese Verwandten und Freunde und auch Bekannte um euch, die sich an euch binden. Wenn ihr in das Reich zurückkehrt, aus dem ihr gekommen seid, betretet ihr die Pforten allein ohne Begleitung. Lasst dies auch für die Reise namens Nagarasamkirtana gelten. Geht unbesorgt und ungerührt allein auf die Straße, sammelt Verwandte und Freunde ein und geht mit ihnen weiter, wenn sie zu euch kommen; verweilt bei eurer eigenen süßen Einsamkeit und betretet schließlich euer Haus in dem zufriedenen Gefühl, dass eure Arbeit gelungen ist. Vielleicht verlachen euch die Leute als Verrückte, aber dieser Wahn ist ansteckend, und schon bald werden sogar die Ehrfurchtlosen in die Gemeinde eingeführt. Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. OKTOBER 2020

Einige, die sich vor zynischer Kritik von Ungläubigen fürchten, scheuen sich vor einer Teilnahme am gemeinschaftlichen Singen des Gottesnamens in der Öffentlichkeit (nagarasamkirtana). Warum sollte die geringste Regung von Angst euch beeinträchtigen, wenn ihr der wahren Verkörperung von Furchtlosigkeit einen Platz in eurem Herzen gegeben habt? Wenn andere aus Angst vor Hohn und Spott nicht mitmachen, geht allein nach draußen und singt den Namen Gottes. Ihr kamt allein, ohne Begleiter in diese Welt, nicht wahr? In den Lebensjahren versammelt ihr all diese Verwandten und Freunde und auch Bekannte um euch, die sich an euch binden. Wenn ihr in das Reich zurückkehrt, aus dem ihr gekommen seid, betretet ihr die Pforten allein ohne Begleitung. Lasst dies auch für die Reise namens Nagarasamkirtana gelten. Geht unbesorgt und ungerührt allein auf die Straße, sammelt Verwandte und Freunde ein und geht mit ihnen weiter, wenn sie zu euch kommen; verweilt bei eurer eigenen süßen Einsamkeit und betretet schließlich euer Haus in dem zufriedenen Gefühl, dass eure Arbeit gelungen ist. Vielleicht verlachen euch die Leute als Verrückte, aber dieser Wahn ist ansteckend, und schon bald werden sogar die Ehrfurchtlosen in die Gemeinschaft eingeführt. Sathya Sai, 13. Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. OKTOBER 2020

Bringt euren Körper in Form, baut euren Verstand (mind) um und regelt eure Lebensweise; dann wird das Land automatisch stark und wohlhabend. Jammert nicht über ein Tongefäß, wenn es Nektar beinhaltet; das ist weitaus besser als ein Gefäß aus Gold mit Gift darin. Das Land ist vielleicht reich, aber wenn das Leben nieder ist, ist es bedauerlich. Es spielt keine Rolle, ob der Lebensstandard arm ist, vorausgesetzt die Lebensweise ist rein, voller Liebe, Demut, Angst vor Sünde und Ehrfurcht vor den Ältesten. Es ist leicht, diese Lebensweise wiederherzustellen, wenn die Veden wieder studiert und auch befolgt werden. Die Mutter der Veden (Vedamatha) wird in euch Liebe und Güte fördern. Habt Glauben; werft einen Diamanten nicht achtlos weg, weil ihr denkt, er sei nur ein Stück Glas. Die in den Veden festgelegte Rechtschaffenheit (dharma) ist die beste Rüstung, um euch vor Sorge zu bewahren.  Sathya Sai, 15. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. OKTOBER 2020

Ihr müsst dem Herrn eine Opfergabe darbringen. Nicht Blüten, die an Pflanzen wachsen, denn das wird die Pflanze belohnen, nicht euch! Der Herr möchte, dass ihr Ihm den Lotus anbietet, der im See eures Herzens blüht, die Frucht, die auf dem Baum eurer irdischen Karriere reift, nicht den Lotus und die Frucht, die auf dem Markt erhältlich sind! Ihr mögt fragen: „Wo können wir den Herrn finden?" Nun, Seine Adresse findet ihr in Kapitel 18, Shloka 61 der Bhagavad Gita. Schlag es auf und notiere es dir: „Oh Arjuna, der Herr wohnt im Herzen aller Wesen (Ishwarah sarva bhutanam hrid-dese, Arjuna, tisthati).“ Nun, nachdem ihr dieses wisst, wie könnt ihr auf ein Lebewesen herabblicken, ihm Verachtung entgegenbringt, oder wie könnt ihr euch daran erfreuen, zu hassen oder euch dem Zeitvertreib des Spottes hingeben? Jedes Individuum ist mit der Göttlichen Gegenwart aufgeladen, die von göttlichen Attributen bewegt wird. Liebe, Ehre, Freundlichkeit - das verdient jeder von euch. Gebt all dieses in vollem Maße. Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. OKTOBER 2020

Es ist schwer, das eigene Selbst zu erfahren. Nehmt den Fall des Essens, das ihr mit eurem eigenen Mund esst. Ihr spürt, dass es in euren Magen gelangt, aber danach ist es schwer zu erfahren, was in allen anderen Stadien passiert. Wie könnt ihr dann die Wahrheit erkennen, die hinter den Hüllen liegt, die euch ummanteln und euch einschließen – grobstoffliche Hüllen, Lebensenergie, Geist, Intelligenz und Glückseligkeit (Annamaya, Pranamaya, Manomaya, Vijnanamaya und Aanandhamaya), ohne die besonderen Mittel dafür zu erwerben? Befreit euren Intellekt oder eure intellektuelle Kraft (dhee shakti) von den Spinnweben des Ego, dem Staub des Verlangens, dem Ruß der Gier und des Neides, und es wird zu einem geeigneten Instrument, um die   innere Wahrheit (swarupa) zu enthüllen. „Erkenne dich selbst, kenne den inneren Motivator, den Antaryamin" - das ist die Ermahnung der Schriften aller Glaubensrichtungen. Wenn ihr nicht mit diesem Wissen bewaffnet seid, dann segelt ihr mit einem Schiff ohne Kompass auf einem stürmischen Meer.  Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. OKTOBER 2020

Die Versuchung rechtes Handeln (Dharma) zu ignorieren, entsteht aus Egoismus und der Akzeptanz falscher Werte. Der Wunsch, niedere Wünsche zu befriedigen, ist die Wurzel von unrechten Handlungen (Adharma). Dieser Wunsch ergreift euch ganz schlau, kommt still wie ein Dieb in der Nacht, oder wie ein Kamerad, der kommt, um euch zu retten, oder wie ein Diener, der kommt, um euch zu bedienen, oder wie ein Berater kommt, um euch zu warnen. Oh, Bosheit hat tausend Tricks, um euer Herz zu erobern. Ihr müsst immer wachsam sein gegenüber der Versuchung. Der Wunsch verursacht ein Riss in eurem Bewusstsein, tritt ein und etabliert sich, vermehrt dann seine Brut und frisst sich in die Persönlichkeit, die ihr mit mühsamer Sorgfalt aufgebaut haben. Die Festung ist nicht mehr unter eurer Kontrolle und ihr wurdet in eine Marionette verwandelt, die von diesen inneren Feinden manipuliert wird. Wann immer ihr versucht, euch wiederaufzubauen, untergraben sie die Struktur, und ihr müsst alles noch einmal machen. Das ist das Ausmaß des Schadens, den sie anrichten! Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. OKTOBER 2020

Jedes einzelne Ding hat sein Dharma (göttliches Gesetz). Das dharma von Wasser ist, sich zu bewegen. Von Feuer zu brennen und zu verzehren. Vom Magneten anzulocken und zu sich zu ziehen. Jeder von ihnen hält sein Gesetz gemäß seinem Wesen unverändert aufrecht, einschließlich des Sonnensystems und der Sterne am Firmament. Unter den Dingen, die mit Bewusstsein oder mit entwickeltem Bewusstsein (Chaithanya) ausgestattet sind - den Pflanzen und Bäumen, den Insekten und Vögeln, die aus Eiern oder als Säugetiere geboren wurden, ist es allen gelungen, ihr spezifisches Dhama im Laufe der Zeit unbeschädigt zu bewahren. Aber der Mensch, dessen Intelligenz sich schnell vom Unbelebten und unendlich Kleinen zum Überbewussten und Universalen bewegt, ist das einzige Lebewesen, das ausgerutscht ist und nach unten gleitet. Die Erfahrung vieler Generationen von Suchenden, die die Mittel zu Zufriedenheit und Freude suchten, wie sie in den Vorschriften des praktischen Lebens niedergelegt sind, die zusammen ‚Shastras‘ genannt werden, wird vernachlässigt, und neue verführerische Geheimmittel werden empfohlen und in großem Umfang ausprobiert. Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. OKTOBER 2020

Dharma sagt: ‚Sprich die Wahrheit (satyam vada)‘ und ‚Praktiziere Rechtschaffenheit (dharmam chara)‘.  ‚Sathyannasti paro dharmah‘ bedeutet: ‚Es gibt keinen besseren Stabilisierungsfaktor in der Gesellschaft, keine stärkere Unterstützung für den individuellen Fortschritt als die Wahrheit (satya).‘ Die Wahrheit zu verbergen oder zu verdrehen oder zu leugnen oder zu verunstalten, das ist alles ein Zeichen von Feigheit. Kein mutiger Mensch wird sich beugen, um das Gesicht der Wahrheit zu verdecken. Außerdem müsst ihr wissen, dass die vedische Anweisung lautet: ‚Dharmam chara – Praktiziere Rechtschaffenheit.‘ Es reicht nicht aus, wenn ihr davon erfahrt. Ihr müsst nach dem, was ihr in Erfahrung bringt, auch handeln, es jeden Moment mit Worten, Taten und Gedanken füllen, die euer Bewusstsein für Rechtschaffenheit (dharma) widerspiegeln. Diese Art zu leben ist das Markenzeichen dessen, welches Charakter (seelam) genannt wird und sich in Aussagen wie: ‚Charakter ist das wertvollste Juwel - seelam param bhushanam‘ widerspiegelt.  Ihr müsst jeden Moment eurer Wachzeit beobachten, um zu überprüfen, ob ihr die Vorschriften des Dharma einhaltet oder ihr euch von ihm entfernt!   Sathya Sai, 15. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. OKTOBER 2020

Die Menschen gehen wie Postpakete von Ort zu Ort und sammeln Eindrücke auf der äußeren Hülle, nicht von dem Kern ihres Wesens. Ein blinder Mann, der Orte besucht, macht sich keine Sorgen, ob es Tag oder Nacht ist. Auch die Menschen unterscheiden nicht zwischen dem einen Ort und einem anderen. Sie verhalten sich an allen Orten gleichermaßen unbeteiligt und sinneszentriert. Ihr lasst nicht zu, dass die Heiligkeit des Ortes auf euren Geist (mind) einwirkt. Infolge von Pilgerfahrten müsst ihr eure Gewohnheiten zum Besseren ändern, eure Sichtweise erweitern und euer Blick nach innen muss tiefer und stabiler werden. Ihr müsst die Allgegenwart Gottes und die Einheit der Menschheit erkennen. Ihr müsst Toleranz und Geduld, Nächstenliebe und Dienst am Nächsten und der Gesellschaft lernen. Nachdem die Pilgerreise vorbei ist, und ihr zu Hause sitzt, müsst ihr über eure Erfahrungen nachdenken und euch entschließen, höhere, reichere und realere Erfahrung der Verwirklichung Gottes zu suchen. Ich segne euch alle und wünsche mir, dass ihr diese Entschlossenheit bildet und Schritt für Schritt danach strebt, dieses Ziel zu erreichen. Sathya Sai, 28. Februar 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. OKTOBER 2020

Wenn der Vorratsbehälter mit Wasser gefüllt ist, fließt das Wasser aus den Wasserhähnen. Wenn das Herz das Reservoir der Liebe, des Mitgefühls und des Glaubens ist, helfen Taten, Worte und Gedanken dem Frieden und der Freude. Politiker erkennen diese Bedürfnisse jedoch nicht. Sie füllen die jungen Herzen mit Hass, Neid und Gier und spornen sie zu Gewalt und Beschimpfungen an. Sie halten sie vom Klassenzimmer, der Bibliothek und dem Labor fern und lassen sie durch die Straßen ziehen. Sie veranlassen sie, Unschuldige zu verletzen, Eigentum zu beschädigen und sich wild und wütend zu verhalten. Die indische Kultur jedoch fördert niemals die Anwendung von Gewalt, um Änderungen der Gesetze, der sozialen Bedingungen oder der Einstellungen der Menschen zu bewirken. Gandhi leitete die Bewegung für die Unabhängigkeit Indiens entlang spiritueller Richtlinien, die Mut und Zuversicht schöpften, und vermittelte den Menschen sowohl die Rezitation als auch Reflexion über die Namen Gottes. Er reinigte das Herz der Nation von Hass und Neid, von Angst und Zweifel. Er hielt am Ideal und am Weg fest; du solltest dasselbe tun.  Sathya Sai, 31. Mai 1972  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. OKTOBER 2020

Ihr nennt euch meine Devotees, also werde Ich mit euch über das rechtschaffene Handeln (Dharma) von Menschen sprechen, die versuchen, Hingabe zu erlangen. Niemand kann ein Devotee werden, indem er sich selbst so nennt oder wenn andere euch so nennen. Hingabe schließt Verpflichtung ein, ohne etwas zurückzuhalten, nicht einmal ein Hauch von Ego sollte bleiben. Allein Gottes Gebot zählt und Sein Wille herrscht vor. Wie ein Trinker hat auch  ein Devotee keinen Sinn für Ehre, Anstand, Stolz oder Selbstgefälligkeit. Der Devotee ist ein Trunkener (matta), eine verrückte Person (unmatta), unbekümmert um alles, was nicht mit dem Ideal zu tun hat. Er ist taub für den Ruf von Hunger und Durst, übersieht Schritte in der Logik und rechnet falsch, wenn er auf dem Markt handelt. Narada sagt, dass diejenigen, die voll vom Alkohol der Unwissenheit sind, den Schatten der Welt hinterherstolpern. während diejenigen, die vom Nektar der Weisheit trunken sind, sich niemals vom Höchsten entfernen, das sie als ihr Selbst entdeckt. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. SEPTEMBER 2020

Um glücklich zu sein, muss eines von diesen zwei Dingen geschehen: Entweder müssen alle Wünsche erfüllt sein, oder ihr solltet keine Wünsche haben. Wünsche zu verringern ist der einfachere Weg. Nehmt die Probleme, die euch begegnen als Tests und als Gelegenheiten, um Nicht-Anhaftung zu lernen. Der heiße Sommer bringt die Klimaanlage. Trauer schickt dich zu Gott. Wenn ein Kind stirbt, fragt euch: „Wurde dieses Kind um meinetwillen geboren?" Das Kind hatte sein eigenes Schicksal zu erfüllen, seine eigene Geschichte zu bewältigen. Gauthama Buddhas Vater war so von Trauer überwältigt, als er seinen Sohn mit einer Bettelschale auf der Straße sah, dass er ihm sagte: „Jeder meiner Vorfahren war ein König. Was für ein Unglück, dass ein Bettler in dieser Linie geboren wurde!“ Buddha antwortete: „Jeder meiner Vorfahren hatte eine Bettelschale. Ich weiß von keinem König in meiner Linie.“ Der Vater und der Sohn reisten auf unterschiedlichen Straßen, gingen auf anderen Wegen.  Sathya Sai, 26. November 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. SEPTEMBER 2020

Eure Tugend, Selbstbeherrschung, Distanziertheit, euer Glaube, eure Standhaftigkeit - das sind die Zeichen, anhand derer die Menschen von Meiner Herrlichkeit Kenntnis nehmen. Nicht, dass Ich eine solche Stütze bräuchte, es geschieht aber einfach so in dieser Welt, dass Menschen andere Menschen eher indirekt als direkt schätzen lernen. Lasst mich euch sagen, solche Anhänger sind sehr selten und deshalb spreche ich eure Versammlungen nicht mit „Liebe Devotees!" an. Dieser Titel kann nur beansprucht werden, wenn sich eine Person vollständig in Meine Hände begeben hat, ohne dass eine Spur von Ego zurückbehalten wird, um eure Eitelkeit zu nähren. Wisst ihr, dass alle Krankheiten auf ein fehlerhaftes Leben zurückzuführen sind - und worauf ist das wiederum zurückzuführen? Es ist Unwissenheit über das wahre Wesen des Menschen, Unwissenheit, die so tief verwurzelt ist, dass sie Gedanken, Worte und Taten beeinflusst. Das Medikament, das diese Unwissenheit heilen kann, ist unter verschiedenen Namen patentiert: spirituelle Weisheit (jnana), Handlung (Karma), Kontemplation (upasana) und Hingabe (Bhakti). Sie haben alle die gleiche Wirkung und Heilkraft. Der Unterschied liegt nur in der Art der Verabreichung, entweder als Mischung, als Tablette oder Injektion.  Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. SEPTEMBER 2020

Der menschliche Körper wurde als Tungabhadra bezeichnet. Tunga bedeutet unendlich und Bhadra bedeutet Glücksverheißung. Dies bedeutet, dass der Körper ein unendliches Reservoir an Glücksverheißung ist. Jeder muss daher sorgfältig nachsehen, ob dieses heilige Geschenk, das als Körper bezeichnet wird, ordnungsgemäß verwendet oder missbraucht und misshandelt wird. Es war der Weise Narada, der dem menschlichen Körper nach eingehender Untersuchung diesen Namen Tungabhadra gab. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um die Heiligkeit des menschlichen Körpers zu verstehen, ihn für edle und heilige Handlungen zu verwenden und daraus Glückseligkeit zu erhalten. Das menschliche Leben sollte nicht nur aus einer weltlichen, materiellen und physischen Perspektive betrachtet werden. Durch intensive Nachforschungen haben Weise von altersher die tiefere Bedeutung der menschlichen Existenz aufgedeckt. Der Mensch ist heute mit Elend konfrontiert, weil er seinen Körper nicht richtig nutzt und sein Leben nicht so lebt, wie es sein sollte, nämlich im Dienst der Menschheit. Erst wenn man sich mit der Gesellschaft befasst, wird man verstehen, warum der menschliche Körper Tungabhadra genannt wird. Sathya Sai, 18. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. SEPTEMBER 2020

Ihr solltet Gott nicht nur lieben, sondern selbst Gott werden. Nur wenn ihr Liebe erlebt, beginnt ihr, ein Gefühl dafür zu bekommen, wer Gott ist. Wenn ihr glaubt, dass Gott weit von euch entfernt ist, ist Er definitiv weit von euch entfernt. Aber wenn ihr ernsthaft daran glaubt, dass Gott sehr innig vertraut mit euch ist und dass Er der größte Freund von allen ist, dann ist Er euch genau so nahe, wie ihr euch selbst seid. Es ist ein großer Fehler zu glauben, dass Gott nur in einem Tempel, an einem heiligen Ort oder in einem Pilgerzentrum zu finden ist. All dies wurde sehr deutlich von edlen Seelen erklärt, die die Göttlichkeit in sich erfahren haben. Zu Beginn eurer Reise sind sicherlich traditionelle und rituelle Praktiken zur Anbetung Gottes erforderlich. Es ist wie das Alphabet lernen, bevor man sich mit dem Lernen der Sprache befasst. Sobald ihr das Alphabet gelernt habt, könnt ihr Wörter wie „Gott" lernen. Nach dem Lernen von Wörtern kann man Sätze bilden. Sobald man Sätze lesen kann, kann man auf gleiche Weise ein ganzes Buch lesen. Auf die gleiche Weise führten weise Männer der Vergangenheit die Menschen in das Konzept der Göttlichkeit ein, indem sie ihnen rieten, Tempel, heilige Stätten usw. zu besuchen.    Sathya Sai, 18. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. SEPTEMBER 2020

Was bedeutet Hingabe? Was sind Devotees? Hingabe ist Glaube, Beständigkeit, Tugend, Furchtlosigkeit, sich dem Willen des Einen ergeben und Abwesenheit von Egoismus. Anbetung, wie aufwändig und pompös auch immer, ist reine Zeit- und Energieverschwendung. Warum Blumen pflücken und ihren Tod beschleunigen? Einige von euch gehen um diesen Ort Prasanthi Nilayam herum und sind zufrieden damit, dass sie so und so viele Male den Ort umrundet haben. Aber sie können sich nur Devotees nennen, wenn ihr Geist zusammen mit Ihren Füßen diesen Ort umkreist. Ich stelle fest, dass eure Zunge, während eure Füße euch aus Gewohnheit herumführen, über die Fehler anderer, den Preis für Gemüse, oder Gerichte plappert, die ihr zum Mittagessen kochen möchtet. Bevor ihr mit euren Runden beginnt, die ihr Pradakshina (rituelle Umschreitung) nennt, schenkt eure Gedanken als Dakshina (Dankopfer) dem Bewohner des Tempels, dem Herrn. Das ist das Erste, was zu tun ist, und vielleicht das Einzige, was zu tun ist. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. SEPTEMBER 2020

Ein Individuum hat viele Erfahrungen im Wachzustand und andere deutliche Erfahrungen im Traumzustand. Im letzteren Zustand erschafft man alles selbst, was man erlebt - Gefühle, Vergnügen, Schmerz, Freude und Trauer. Im Tiefschlafzustand nimmt man nichts Weltliches oder Imaginäres wahr und wird Eins mit dem Primärbewusstsein. Unter drei verschiedenen Umständen also, durchgeht dieselbe Person drei verschiedene Arten von Erfahrungen. Die Erfahrungen mögen variieren, aber das übersinnliche, transzendentale Wesen in ihm ist ewig und unterliegt keiner Veränderung. Eine auf ein Stück Papier gezeichnete Girlande bewegt sich oder wackelt nie, was das Papier angeht. Das Papier selbst könnte zwar von Windböen heftig hin und her geworfen werden, aber die Girlande würde immer fest auf dem Papier bleiben und keine relative Bewegung erfahren. Gleicherweise, obwohl sich die äußeren Umstände und die Gedanken eines Individuums ändern können, wird die in das Gedächtnis eingeprägte Göttlichkeit immer stabil und konstant bleiben und sich niemals ändern. Alle Aspiranten müssen daher eine klare Vision und Beständigkeit des Geistes pflegen. Sathya Sai, 18. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. SEPTEMBER 2020

Die Kuh verwandelt Gras und Futter in süße, kraftgebende Milch und gibt sie in Hülle und Fülle an ihren Herrn weiter. Entwickelt diese Qualität, diese Kraft, um das Essen, das ihr konsumiert, in süße, Gedanken, Worte und Taten des Mitgefühls für alle umzuwandeln. Das Baby Krischna weinte, um die Erlaubnis zu bekommen, mit den Kühen auf die Weide zu gehen. Yashodha sagte: „Liebes Kind! Deine winzigen Fußsohlen, wie Seide so zart, können nicht über diese dornigen und steinigen Wege laufen. Ich werde schöne kleine Sandalen für dich besorgen. Du kannst gehen, nachdem die Sandalen fertig sind." Aber Krischna antwortete süß: „Aber die Kühe, denen wir dienen, sind nicht beschuht. Warum sollten wir, die wir ihre Diener sind, die Dornen und Steine ​​meiden, die sie nicht meiden können?" Kein Wunder, dass die Kühe und Kälber von Gokul wie erstarrt waren und weinten, als Krischna nach Mathura ging! Wenn euer Herz mit Mitgefühl für die Leidenden erfüllt ist, wird der Herr euch mit Seiner Gnade überschütten. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. SEPTEMBER 2020

Der Mensch geht auf zwei Beinen. Das eine Bein ist diese Welt (iha) und das andere die andere Welt (para), Rechtschaffenheit und das Göttliche (dharma und brahman), Gerechtigkeit und Gott! Wenn der Mensch völlig in diese Welt vertieft ist, reist er sein ganzes Leben lang mit einem Handicap - er hüpft auf nur einem Bein. Das ist gefährlich, denn er kann jeden Moment fallen und sein Schienbein brechen. Und so geschieht es auch! Güte in dieser Welt - ein Leben in Güte nach dem Tod.  Gebt gleiche Aufmerksamkeit beiden Beinen und achtet aufmerksam auf jeden Schritt mit jedem Fuß, das ist wesentlich für eine glückliche Reise durch das Leben. Ihr müsst den rechten Fuß setzen, den Brahman-Schritt, wenn ihr die Region der Verwirklichung betretet. Bis dahin müssen aber die Sinne besiegt werden. „Go" bedeutet „Sinne" und „Gopi" bedeutet, eine Person, die die Sinne besiegt hat, weil sie sich Gopala, dem Meister der Sinne (Go), ergeben hat. Krischna sagte einmal zu Arjuna, dass er die Region, in der die Gopas (m) und Gopis (w) lebten (Vrajamandala), betreten könne, nachdem er seine Gefühle und Impulse und seine Tendenz, den Sinnen nachzugeben, gemeistert habe.  Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. SEPTEMBER 2020

Es gibt viele, die sogar von Satya (Wahrheit), Dharma (rechtem Handeln), Shanti (Frieden) und Prema (Liebe) zynisch sprechen. Sie sagen, wenn man sich an die Wahrheit hält, kann man nichts erreichen, dass eine kleine Lüge viel nützen kann. Dass rechtes Handeln (Dharma) das sei, was den Bedürfnissen des Augenblicks entspricht. Dass, wenn die Menschen Frieden üben, sie nur alle Schläge auf ihren eigenen Rücken bekommen. Werden sie als Mensch berühmt, der selbstlose Liebe lebt (Prema) lebt, wird das ganze Dorf zu ihnen strömen, um an ihrem hart verdienten Reichtum teilzuhaben. Daraus schließen sie, dass ihr ein ausgemachter Dummkopf seid, wenn ihr euch dafür entscheidet, diese vier Tugenden zu praktizieren. Aber wenn ihr nur ein wenig darüber nachdenkt, werdet ihr die Absurdität dieser Kritik herausfinden. Es ist nämlich die Lüge, die intelligentes Ausschmücken, kluges Vermeiden und gutes Erinnerungsvermögen verlangt! Es ist viel einfacher, die Wahrheit zu sagen und fertig! Was ihr gesehen oder gehört oder getan habt, sprecht darüber, so wie ihr es gesehen oder gehört oder getan habt! Und was ist rechtes Handeln (Dharma)? Ganz einfach: Praktiziere, was du predigst; tu, was du sagst, halte die Regeln ein und weiche nicht ab. Verdiene rechtschaffen, sehne dich fromm. Lebe in Ehrfurcht vor Gott; lebe, um Gott zu erreichen - das ist Rechtschaffenheit (Dharma). Sathya Sai, 30. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. SEPTEMBER 2020

Egoismus. Engagiert euch also, um Schmerzen und Trauer so weit wie möglich zu lindern! In dem Epos Ramayana brachten die Affen riesige Steine ​​und warfen sie ins Meer, um eine Passage für Rama und seine Armee nach Lanka zu bauen. Auch das kleine Eichhörnchen half, soweit es konnte. Es rollte sich im Sand an der Küste, nahm ihn in seinem Fell auf und rannte dann zum Haufen, der als Teil der Passage nach Lanka aufgeschüttet war. Es schüttelte sich kräftig und fügte somit eine kleine Prise Sand aus seinem Fell dem Haufen hinzu, der von den Riesenaffen angehäuft wurde. Rama sah das kleine Eichhörnchen und wertschätzte seine Hingabe. Er nahm es liebevoll in seine Hand, streichelte zärtlich seinen Rücken und erfüllte es mit seinem Segen. Das war für das Eichhörnchen eine reiche Belohnung. Um diese Begebenheit zu belegen, hat die Gattung der Eichhörnchen seitdem drei Linien auf seinem Rücken, als Zeichen der Belohnung und Gnade des Herrn! Versucht, die Not und das Leiden anderer, so gut ihr es vermögt, zu lindern; das ist die beste spirituelle Übung (sadhana) für den Aspiranten!  Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. SEPTEMBER 2020

Sita hielt trotz der schweren Leiden an ihrem höchsten Lebensideal fest. Hanuman, der sie in dem Wäldchen entdeckte, in dem sie von ihrem Entführer Ravana als Gefangene festgehalten wurde, bot an, mit ihr auf seinen Schultern den Ozean erneut zu überqueren und sie sicher zu ihrem Herrn Rama zurück-zubringen. Aber sie antwortete, dass sie sich nicht aus der Haft von Ravana entführen lassen würde, da dies Rama die Chance nehmen würde, ihn für sein Verbrechen zu bestrafen und Sita durch sein eigenes Heldentum zurückzuholen! Dies sind wahrlich herrliche Worte! Ganz im Einklang mit dem, was rechtschaffenes Handeln (dharma) bedeutet! Kein Wunder, dass die Gnade des Herrn Sita rechtzeitig gerettet hat! Bemüht euch deshalb die Gnade des Herrn zu verdienen, indem ihr die Disziplin beachtet, die ich dringend möchte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten weltlichen Wege des Geldverdienens und -Ausgebens, Sparens und Sammelns, mit Gier, Lust, Bosheit und Stolz auf; ordnet euer Leben neu, damit ich mit euch zufrieden bin. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. SEPTEMBER 2020

Das Leben muss damit verbracht werden, Tugend anzusammeln und Tugend zu bewahren, nicht Reichtum. Hört die Geschichten großer moralischer Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale und Werte in eure Herzen eingeprägt werden. Tugend ist heutzutage rar geworden, sowohl im Einzelnen als auch in der Familie, in der Gesellschaft und der Gemeinschaft, und zwar in allen Lebensbereichen, in wirtschaftlichen, politischen und sogar „spirituellen“. So gibt es auch einen Rückgang der Disziplin, die der Boden ist, auf dem Tugend wächst. Wenn nicht jeder respektiert wird, unabhängig von Status, wirtschaftlichem Stand oder spiritueller Entwicklung, kann es keinen Frieden und kein Glück im Leben geben. Dieser Respekt kann nur durch die Überzeugung geweckt werden, dass dasselbe Selbst (Atma), das in dir ist, die die Rolle der anderen Person spielt. Seht dieses Selbst auch in anderen und fühlt, dass auch sie Hunger und Durst haben, Sehnsucht und Wünsche, wie ihr sie habt. Entwickelt Mitgefühl und den starken Wunsch zu dienen und nützlich zu sein! Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. SEPTEMBER 2020

Arjuna wurde angewiesen sich auf eine Schlacht einzulassen, seinen Anteil am Königreich zurückzugewinnen und für eine gerechte Verwaltung und Atmosphäre des Volkes zu sorgen, in der es erfolgreich nach Befreiung strebte. Dies musste er im Geiste der Hingabe und Ergebenheit an den Willen Gottes tun, unabhängig von seinen eigenen Vorlieben und Abneigungen und den Konsequenzen, die sich aus seinen selbstlosen Handlungen ergeben könnten. Die Gita rät uns zum Dienst an der Gesellschaft, da dies der höchste Dienst und die vorteilhafteste spirituelle Übung (sadhana) ist. Ihr könnt dieser Verpflichtung nicht entkommen; ihr müsst die Gemeinschaft nutzen, in die ihr geboren wurdet, um euren Egoismus zu läutern und euch zu retten. Als Dharmaraja auf Anraten des Weisen Narada das große Rajasuya-Opfer vollbrachte, um seinen verstorbenen Vater zu besänftigen, nahm Krishna an dem Opferritual teil und bat darum, einen Dienst ausüben zu dürfen. Er bevorzugte den Dienst, die Teller aus Blättern abzuräumen, auf denen das Essen für die Tausenden serviert wurde, die jeden Tag mit Speisen versorgt wurden! Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. SEPTEMBER 2020

Es ist der göttliche Wille, der in jedem von uns als Liebe wirkt. Er ist es, der das Gebet anregt: „Lass all die Welten glücklich sein.“ Denn er macht uns bewusst, dass der Gott, den wir verehren, der Gott, den wir lieben, der Gott, nach dem wir leben, in jedem anderen Wesen als Liebe existiert. So erweitert und umfasst Liebe die gesamte Schöpfung. Etwas näher betrachtet entdecken wir, dass das Leben selbst Liebe ist. Sie sind nicht zwei, sondern eins. Liebe ist die wahre Natur des Lebens so wie Brennen die Natur des Feuers, Nässe die Natur des Wassers und Süße die Natur des Zuckers ist. Wir pflegen eine Pflanze nur, wenn die Blätter grün sind. Vertrocknen sie und wird die Pflanze zu einem leblosen Stock, hören wir auf, sie zu lieben. Liebe dauert so lange, wie das Leben existiert. Die Mutter wird geliebt, solange Leben in ihr ist; wenn das Leben sie verlassen hat, beerdigen wir sie ohne Bedenken. Liebe ist mit dem Leben verbunden. Tatsächlich ist Liebe das Leben. Ein Mensch ohne Liebe, die er teilt, ist so schlecht wie tot. Dies ist der Grund, warum sich Liebe in einem immer größeren Kreis ausdehnt. Sathya Sai, 25. Dezember 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu wissen, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gelegt wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu erfahren, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gelegt wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. SEPTEMBER 2020

Wegen der vielen Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf Prahlada zukamen, und wegen der Strafen, die ihm auferlegt wurden, war es dem Rest der Welt möglich zu erfahren, wie groß seine Hingabe war. Er hatte nie Tränen in den Augen und zeigte niemals Schmerzen, wenn die Dämonen ihm Schaden zufügten. Er sprach nur den Namen Gottes aus und bat den Herrn, zu ihm zu kommen. Wegen einer solchen Situation konnte er Hingabe fördern und anderen zeigen, was wirklicher Glaube und echte Hingabe bewirken können. Wie hätte Prahladas Hingabe und Glaube dem Rest der Welt bekannt werden können, wenn er von seinem Vater dagegen mit Sorgfalt und Zärtlichkeit betreut und auf den Schoß genommen worden wäre? Selbst ein Diamant erhält seinen Wert nur, wenn wir Facetten auf ihm schleifen. Auch reines Gold wird nicht zu einem schönen Ornament, wenn es nicht wiederholt hart gehämmert und ins Feuer gehalten wird. Bei allen Schmerzen und Schwierigkeiten sollten wir nur Wege zum Erlangen des ultimativen Glücks sehen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. SEPTEMBER 2020

Balarama und Krishna waren Vorbilder, die zeigten, dass sie sich nicht um ihre eigene körperliche Stärke kümmerten und bereit waren alles zu opfern. Sie waren willens harte Arbeit zu leisten und zeigten, dass Wohlstand durch aufrichtige harte Arbeit erreicht werden kann. Krishna war allwissend, allmächtig und die inkarnierte Göttlichkeit, und dennoch arbeitete er als Wagenlenker für Arjuna. Krishna war jemand, der die Bedeutung des Dienstes an der Gemeinschaft erkannte und durch seine eigene Praxis und sein Vorbild zeigte, dass der Dienst an anderen wichtig ist. Nach der Schlacht von Mahabharatha waren es die Menschen, welche die Pferde zum Fluss brachten und wuschen, ihre Wunden versorgten und Medizin auftrugen. Krishna zeigte damit, dass harte Arbeit und Mitgefühl für alle Lebewesen die Pflicht aller Menschen ausmachen. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. SEPTEMBER 2020

Wenn Gedanken in eurem Verstand aufwallen, solltet ihr mindestens ein paar Minuten damit verbringen zu erforschen, ob es gute oder schlechte Gedanken sind und ob sie dem Wohl des Landes dienen und für die Gemeinschaft um euch herum hilfreich sind. Schlechte Gedanken solltet ihr sofort beiseitelegen und wenn sie gut sind, müsst ihr versuchen sie zu fördern. Wenn ihr eine dornige Pflanze seht, wird die sogleich entfernt. Taucht aber ein Obstbaum auf, versuchen wir ihn zu pflegen und sein Wachstum zu fördern. In gleicher Weise müsst ihr auf dem Feld eures Herzens, schlechte Ideen herausreißen und wegwerfen, sobald sie entstehen. Wie die Samen zu einem großen Baum heranwachsen, muss auch der Mensch versuchen zu wachsen, um letztendlich Gott (madhava) zu werden. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains 1976, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. SEPTEMBER 2020

Allem wohnt Energie inne – ein Stück Papier hat sie, ein Stoffstreifen. Wenn die latente Energie erschöpft ist, tritt der Tod ein; wird Energie eingefüllt, geschieht die Geburt. Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda) ist Energie. Wir (sat) sind (cit) glücklich (ananda). Alles ist Energie, und Gott ist der Ursprung der Energie. Sie ist die wirkliche Grundlage aller Menschen. Heute bauen wir woanders Superkonstruktionen, aber nicht auf dem Fundament. Das grundlegende göttliche Prinzip wird ignoriert. Wir sind von Themen und Studien fasziniert, die versprechen unsere Mägen zu füllen und uns materiell glücklich und kraftvoll zu machen. Doch die wahre Wirklichkeit ist das Göttliche, das allem zugrunde liegt. Die Menschen müssen entweder die höchste Wahrheit des Einen Seins, das die Grundlage alles Werdens ist, oder zumindest die praktische Wahrheit von Liebe und Brüderlichkeit erkennen. Die Startlinie und das Ziel – diese beiden Punkte sind die Grenzen, die Bildung immer im Kopf haben muss. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. SEPTEMBER 2020

Stellt euch vor ihr besucht einen Freund in einer Stadt und plant, zehn Tage bei ihm zu bleiben. Ihr habt etwas Geld dabei und habt Angst, es mit euch herumzutragen. Wenn ihr eurem Freund das Portemonnaie zur sicheren Aufbewahrung übergeben habt, könnt ihr unbeschwert alle Sehenswürdigkeiten in der Stadt und den Vororten besuchen. Ihr könnt ohne eine Spur von Angst durch den geschäftigsten Markt streifen. Das Portemonnaie, das ihr habt, ist Liebe; übergebt alles Gott. Er wird euch von Sorgen, Beunruhigung und Furcht befreien. Durch Kontemplation (japa), Meditation (dhyana) und Dienst am Nächsten (seva sadhana) müsst ihr die Liebe zu Gott kultivieren. Nehmt wir zum Beispiel Dhruva. Er betete und nahm Entbehrungen auf sich, um Gott zu veranlassen, ihm die Herrschaft über das Königreich zu gewähren. Aber als Gott als Vishnu vor ihm erschien, sagte er: „Herr! Ich hege keinen Wunsch nach dem Königreich. Ich will nur dich und dich allein.“ In gleicher Weise betet man auf den Vorstufen für weltlichen Segen und materiellen Gewinn, aber wenn die Gedanken geklärt und gereinigt werden, wünscht man sich nur den Segen des Herrn – Ihn selbst! Sathya Sai, 25. Dezember 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. SEPTEMBER 2020

Wünscht und betet für das Wohlergehen des gesamten Universums. Entwickelt das Gefühl der Einheit und verbannt das Gefühl von Unterschieden. Dies wird sich als ein echter Dienst für das Land erweisen. Ihr solltet in Einheit leben und das Gefühl haben, dass alle eure Schwestern und Brüder sind. Euer Zusammengehörigkeitsgefühl sollte sogar das übertreffen, was unter Familienmitgliedern zu finden ist. Ihr alle wisst, dass Vivekananda seine Rede über die Weisheit unserer Vorfahren im Parlament der Religionen in Chicago mit den Worten „Brüder und Schwestern von Amerika“ begann. Das Publikum war so begeistert, dass es ihm stehende Ovationen gab. Es war so glücklich, als Brüder und Schwestern bezeichnet zu werden. Heute schämen sich die Inder (bharatiya) jedoch, andere als Brüder und Schwestern zu betrachten. Wir müssen diesen Geist (spirit) unter allen Menschen verbreiten. Menschlichkeit ist etwas, das uns bei der Geburt, und nicht später, mitgegeben wurde. Der Mensch und die Eigenschaft der Menschlichkeit entstanden gleichzeitig. Wie kam es dazu, dass wir solch ein göttliches Gefühl vergessen haben? Sathya Sai, 27. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. SEPTEMBER 2020

Die Upanischaden verkünden bestimmte förderliche spirituelle Übungen (sadhana), um den beständigen inneren Dialog zu beenden, der ein Hindernis für inneren Frieden ist. Die erste ist die Regulierung des Atems (pranayama).  Damit sind keine Gymnastikübungen, keine eindrucksvollen Körperübungen gemeint. Der Geist (mind) muss sich auf den Abschnitt der Atemkontrolle (kumbhaka) konzentrieren, auf den Vorgang des Einatmens (puraka) und des Ausatmens (rechaka). Wenn die Aufmerksamkeit so ausgerichtet ist, wird das innere Reden über andere irrelevante Angelegenheiten aufhören. Auch mentale Stärke wird gebraucht. Die zweite Übung (sadhana) ist: das Eintauchen in segensreiche Aktivitäten – also den Dienst an Menschen, was zum Schwinden des Egogefühls verhilft, und Handlungen, die gut und fromm sind. Wenn die eigenen Gedanken mit solchen Aktivitäten befasst sind, wendet sich der Geist vom Gerede, dem er frönt, ab. Um es zu wiederholen: Die Übungen (sadhana) des Hörens auf spirituelle Ratschläge (shravana), die Reflexion über sie (manana) und das Entdecken von Wegen zur Festigung des Glaubens in den Geist (spirit, nididhyasana) und auch das Rezitieren des Gottesnamens (japa) und das Abziehen des Denkens (mind) von sinnlichen Angelegenheiten (tapa) wurden eher beschrieben, um dieses mentale Geschnatter zur Ruhe zu bringen. Sathya Sai,  Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. SEPTEMBER 2020

Was ist die Bedeutung von ‚Sai Baba‘ genau? ‚Sai‘ bedeutet ‚Sahasrapadma’ (Tausend Lotos), ‚Sakshatkara‘ (Erkenntnis, direkte Gotteserfahrung) und so weiter. ‚Ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘ bedeutet ‚Vater‘. Somit bedeutet ‚Sai Baba‘ ‚Er, der sowohl Vater als auch Mutter und das Ziel aller yogischen Bemühungen ist‘ – die barmherzige Mutter, der allwissende Vater und das Ziel spiritueller Anstrengungen. Wenn ihr in einem dunklen Raum herumtastet, müsst ihr die Chance ergreifen, wenn jemand ein Licht bringt. Sammelt eiligst eure dort verstreuten Sachen zusammen, findet heraus wo sie sich befinden oder was ihr sonst noch braucht. Macht ebenso das Beste aus dieser Chance, wenn Gott in menschlicher Gestalt an eure Tür kommt, und haltet euch bereit, euch vor Unglück zu retten. Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. SEPTEMBER 2020

Ihr wisst, dass die Traumwelt eine phantastische Welt des Unsinns ist, in der fünfzig Jahre in fünf Minuten komprimiert werden und seltsame Begebenheiten als tatsächlich gegeben hingenommen und erfahren werden. Aber lasst mich euch sagen, dass von der Stufe der Wirklichkeit aus sogar der Wachzustand, in dem ihr die Träume analysiert und sie für ungültig erklärt, ebenso ohne Gültigkeit ist. Habt deshalb ein Wertegefühl anstatt eines Wertemaßstabes; gebt allem und jedem seinen Wert und keinen Deut mehr. Fünf Hüllen umgeben das Selbst (atman) und verbergen den Glanz vor seiner Offenbarung. Macht sie alle rein und strahlend. Die körperliche Hülle (annamayakosha) muss durch gute, saubere und reine Nahrung gereinigt werden; die Hülle der Lebenskraft (pranamayakosha) durch ruhiges, gleichmäßiges Atmen und gleichmütiges Temperament; die mentale Hülle (manomayakosha) durch heilige Gedanken und Gefühle, die von der Anhaftung der Sinne unberührt und von Freud und Leid unbeeinträchtigt ist; die Hülle der Weisheit (vijnamayakosha) durch Kontemplation der Wirklichkeit und die Hülle der Glückseligkeit (anandamayakosha) durch das Eintauchen in die Ekstase der Gotterkenntnis. Sathya Sai, 26. Februar 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. SEPTEMBER 2020

Haltet an eurem Glauben und an eurer Loyalität fest, und ändert sie nicht, sobald etwas passiert oder jemand flüstert. Nehmt nicht euer Bild von Sai Babas von der Wand und hängt bei der ersten Enttäuschung ein anderes Bild dort auf. Überlasst alles Ihm. Lass Ihn Seinen Willen ausführen - das sollte eure Einstellung sein. Wenn ihr nicht durch Hoch und Tief gegangen seid, wie könnt ihr dann abgehärtet sein? Heißt das Licht und den Schatten, die Sonne und den Regen willkommen. Denkt nicht, dass nur diejenigen, die ein Idol oder Bild pompös verehren, Devotees sind. Wer geradewegs auf dem moralischen Weg geht, wer handelt, wie er spricht und spricht, wie er gesehen hat, wer beim Leid eines anderen schmilzt und sich über die Freude eines anderen freut - diese sind Devotees, vielleicht sogar größere Devotees.  Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. SEPTEMBER 2020

Es wurde gesagt (von einem Devotee, der sprach), dass die Welt voller Sai (Sai-mayam) wird, dass der Name Sais auf jedermanns Lippen sein wird. Ich möchte, dass es noch tiefer geht, und ich bestehe nicht darauf, dass es der Name „Sai" sein soll. Die Welt muss zu Paramatma-mayam werden (erfüllt vom Höchsten Herrn), das ist alles. Jedoch sollten viele Namen und Formen des höchsten Selbst (Paramatma) auf den Lippen der Menschen und vor ihren geistigen Augen sein. Es ist die gleiche Substanz, doch in verschiedene Formen gegossen. Wie Zucker-Puppen, Katzen und Hunde, Kühe und Pferde, alle aus Zucker bestehend und von den Kindern geliebt - alle sind sie von derselben Süße. Dieses Kind bevorzugt diese Form und diesen Namen, während ein anderes weint, weil es eine andere Puppe bevorzugt. Dieselbe göttliche Substanz erscheint zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten und nimmt unterschiedliche Namen an. Wenn die Mächte des Bösen und des Hasses sie überwältigen, nehmen die Guten den Herrn als ihren Wagenlenker und Er ermöglicht ihnen, Feinde zu überwältigen.    Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. SEPTEMBER 2020

<Write quote text here...>Der Lehrer ist wie ein Wasserspeicher. Wenn sich sauberes und gutes Wasser im Tank befindet, habt ihr nur gutes Wasser in den Wasserhähnen. Die Schüler sind wie die Wasserhähne und werden sich nur dann als gut erweisen, wenn die Lehrer gut sind. Lehrer sollten erhabene Ideale haben, damit sich diese in ihren Schülern widerspiegeln können, die die zukünftigen Bürger und Führungskräfte sind. Die Lehrer sollten zunächst selbst das praktizieren, was sie den Schülern beibringen möchten. Sie sollten ein Gefühl der Opferbereitschaft für das Wohl der Nation haben, damit die Schüler ein ähnliches Ideal haben. Bevor die Lehrer versuchen, die Schüler zu korrigieren, sollten sie sich zuerst selbst korrigieren. Menschliche Werte sind keine Ware, die auf dem Markt verkauft wird. Sie sollten sich im Verhalten und der Lebensweise widerspiegeln und nicht als akademische Fächer unterrichtet werden, sondern als Grundlage, auf der richtige Lebensweise aufgebaut werden sollte. Der Lehrer sollte spirituelle Disziplinen üben (sadhana), um die Kontrolle über die Sinne zu gewährleisten und Harmonie in Gedanke, Wort und Tat zu erreichen. Wenn ihr diese Harmonie erreicht, werdet ihr ein idealer Lehrer. Sathya Sai, 20. Januar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. SEPTEMBER 2020

Warum gibt es heute so viel Anarchie und Verwirrung auf der Welt? Warum gibt es keinen Frieden? Liegt das daran, dass es keine gebildeten Menschen gibt, und liegt es daran, dass es keine Bildungseinrichtungen gibt? Nein, es gibt viele von ihnen, aber die Gebildeten haben nicht die notwendige Kultur und Weitsicht durch ihre Ausbildung mitbekommen. Unser Land ist als spirituelles Schatzhaus bekannt. Doch heute vergessen wir den spirituellen Schatz und die wahre Stärke unseres Landes. Kinder verstehen nicht einmal die Bedeutung von Bildung. Wenn ihr der Wurzelsilbe ‚Vid‘ ‚Ya‘ hinzufügt, erhaltet ihr Vidya – Bildung. Hier steht ‚Vid‘  für Erleuchtung und ‚Ya‘ für ‚Das‘. Daher ist Vidya das, was Erleuchtung und Licht gibt. Allein das kann Vidya genannt werden, was euch Licht gibt und eure Unwissenheit abwirft. Das, was Unwissenheit und Dunkelheit fördert, kann nicht Vidya genannt werden. Sathya Sai, Summer Roses on the Blue Mountains, 1976, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. SEPTEMBER 2020

In welcher Form von Sorge lebt ihr? Sie ist lediglich mental erschaffene Angst. Von Natur aus ist der Geist launisch. Wie können daher Sorgen, welche die Schöpfung dieses launischen Geistes sind, dauerhaft sein? Jede Sorge ist wie eine Nayapaisa. Eine Rupie entspricht 100 Nayapaisas und 100 Rupien entsprechen 10.000 Nayapaisas. Wenn ihr ein Geldbündel mit 10.000 Nayapaisas macht, ist es ziemlich schwer und nicht leicht zu tragen. Deshalb sagt der Herr, gebt mir diese 10.000 Nayapaisas und ich gebe euch stattdessen eine 100-Rupien-Note, die sehr leicht zu tragen ist und sicher aufbewahrt werden kann. Es ist ziemlich schwierig, ein großes Bündel aus 10.000 Nayapaisas zu bewachen. Noch schwieriger ist es, es zu tragen und vor anderen zu schützen. Daher bietet Gott euch an: „Meine Lieben, bringt mir das Bündel eurer Sorgen.“ Übergebt deshalb diese schwere Last Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. SEPTEMBER 2020

In welcher Form von Sorge lebt ihr? Sie ist lediglich mental erschaffene Angst. Von Natur aus ist der Geist launisch. Wie können daher Sorgen, welche die Schöpfung dieses launischen Geistes sind, dauerhaft sein? Jede Sorge ist wie eine Nayapaisa. Eine Rupie entspricht 100 Nayapaisas und 100 Rupien entsprechen 10.000 Nayapaisas. Wenn ihr ein Geldbündel aus 10.000 Nayapaisas macht, ist es ziemlich schwer und nicht leicht zu tragen. Deshalb sagt der Herr, gebt mir diese 10.000 Nayapaisas und ich gebe euch stattdessen eine 100-Rupien-Note, die sehr leicht zu tragen ist und sicher aufbewahrt werden kann. Es ist ziemlich schwierig, ein großes Bündel aus 10.000 Nayapaisas zu bewachen. Noch schwieriger ist es, es zu tragen und vor anderen zu schützen. Daher bietet Gott euch an: „Meine Lieben, bringt mir das Bündel eurer Sorgen.“ Übergebt deshalb diese schwere Last Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. SEPTEMBER 2020

Was genau ist die Ursache allen Kummers? Sie ist die Anhaftung an den Körper, die Kummer ebenso wie auch seine unmittelbaren Vorstufen erzeugt: Vorlieben und Abneigungen. Diese beiden sind das Ergebnis des Intellekts, der einige Dinge und Bedingungen als nützlich und andere als unvorteilhaft betrachtet. Die Idee von Güte und Boshaftigkeit ist eine Täuschung. Trotzdem haftet ihr  Objekten an, die als nützlich angesehen werden, und hasst andere. Aber vom höchsten Standpunkt aus gesehen gibt es so etwas nicht; die Unterscheidung ist bedeutungslos. Es gibt überhaupt keine zwei, wie kann es da also Gut und Schlecht geben? Zwei zu sehen, wo es nur Eines gibt, ist Unwissenheit oder Täuschung (maya). Die Abwesenheit des Wissens um die Identität von „Das“ (tat)“ und „Du“ (tvam) ist die Ursache aller Unwissenheit. Das Wort „Tattva“ bedeutet „Prinzip“, es beinhaltet diese große philosophische Lehre. Wenn diese Wahrheit nicht gelernt wird, muss man im Ozean des Kummers zappeln. Aber wenn ihr sie lernt und in diesem Bewusstsein lebt, könnt ihr frei von Kummer sein. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. SEPTEMBER 2020

Alles ist in euch, ihr seid in allem. Diese Überzeugung müsst ihr durch Analyse, Unterscheidungsfähigkeit und intellektuelle Erforschung in eurem Bewusstsein festigen. Ihr müsst die Eindrücke der Sinne, des Verstandes, der Intelligenz und so weiter in eurem Bewusstsein isolieren und verwerfen. Sie haben nichts mit dem Selbst (atman) zu tun, das ihr wirklich seid. Das Selbst ist von keinem Subjekt oder Objekt beeinflusst. Selbst wenn die Sinne, der Verstand, der Intellekt und so weiter inaktiv sind, wirkt sich diese Inaktivität nicht auf das Selbst aus. Das Selbst als Wesen zu erkennen, das nicht beeinflusst und gebunden ist, ist das Geheimnis spiritueller Weisheit. Jede einzelne eurer Handlungen muss mit dieser Weisheit im Hintergrund ausgeführt werden. Dieses Bewusstsein des Selbst wird euch sowohl auf dem äußeren Weg als auch dem Weg, der nach innen führt, leiten. Es wird Handlungen nicht blockieren, sondern sie mit Zweck und Bedeutung erfüllen; es wird euch in das Reich der Befreiung entlang des Weges des Verzichts auf die Frucht des Handelns statt des Verzichts auf das Handeln führen. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 6      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. AUGUST 2020

Der Geist (mind) besteht aus Kette und Schuss von Wünschen. Das erste, was besiegt werden muss, ist der Dämon des Begehrens. Dafür ist es nicht nötig, einen großen Krieg zu führen. Es ist auch nicht notwendig, freundliche Worte zu verwenden, um den Wunsch zu überreden zu verschwinden. Wünsche werden nicht aus Angst vor dem einen oder aus Gunst für den anderen verschwinden. Wünsche sind objektiv und gehören zur Kategorie des „Gesehenen“. Mit der Überzeugung von „ich bin nur der Sehende, nicht das Gesehene“ befreit sich der im Geist (mind) Gefestigte von der Anhaftung. Auf diese Weise wird das Verlangen besiegt. Ihr müsst die Arbeit des Geistes (mind) von Außen beobachten; lasst euch nicht auf ihn ein. Das ist die Bedeutung dieser Disziplin. Die Fähigkeit des Geistes ist wie ein starker Strom von Elektrizität. Er darf nur aus der Ferne beobachtet werden, man sollte nicht mit ihm in Berührung kommen. Berührt ihr ihn, dann werdet ihr bis zu Asche reduziert. Kontakt und Anhaftung geben dem Geist ebenso die Möglichkeit, euch zu ruinieren. Je weiter ihr euch davon fernhaltet, desto besser. Mit geschickten Methoden müsst ihr davon für euer eigenes Wohl bestmöglichen Gebrauch machen. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. AUGUST 2020

Die unaufhörliche Mühe eines jeden Tages hat diese Vollendung zum Ziel und als Berechtigung: die letzten Tage süß und angenehm zu machen. Aber jeder Tag hat auch seinen Abend. Wenn der Tag mit guten Taten verbracht wird, dann segnet uns der Abend mit tiefem, belebendem und erfrischendem Schlaf, von dem gesagt wird, dass er Samadhi ähnelt. Man hat nur eine kurze Lebensspanne auf der Erde. Aber selbst in diesem kurzen Leben kann man göttliche Glückseligkeit erlangen, indem man die Zeit weise und sorgfältig nutzt. Zwei Menschen, die anscheinend gleich aussehen, angeblich die gleiche Form haben, wachsen unter den gleichen Bedingungen auf. Aber einer entpuppt sich als Engel, während der andere bei seiner tierischen Natur bleibt. Was ist der Grund für diese unterschiedliche Entwicklung? Gewohnheiten, aus diesen Gewohnheiten gebildetes Verhalten und der Charakter, zu dem sich dieses Verhalten verfestigt hat. Menschen sind Geschöpfe mit Charakter. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 5      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. AUGUST 2020

Die Menschen müssen froh sein, dass der höchste Herr (purushothama) immer wieder neue Gelegenheiten für sie bereitgestellt hat, ihm zu dienen, und dass seine Anbetung auf verschiedene Weisen erfolgen kann. Die Menschen müssen immer neue Möglichkeiten von ihm erbitten und sich über die Chance freuen, die ihre Hände erhalten. Diese Haltung schenkt unermessliche Freude. Ein Leben, das von dieser Freude durchdrungen ist, ist in der Tat glückselig. Was von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang getan wird, muss so geweiht werden, als ob es Gottesverehrung wäre. So wie darauf geachtet wird, nur frische Blumen zu pflücken und sie rein zu halten und vor dem Welken zu bewahren, sollten unablässige Anstrengungen unternommen werden, um Taten zu vollbringen, die rein und ohne Makel sind. Wenn diese Sichtweise jeden Tag vor Augen gehalten und das Leben entsprechend gelebt wird, dann wird es zu einem langen, ununterbrochenen Dienst an Gott. Das Gefühl von „ich“ und „du“ schwindet dann schnell und alle Spuren des Selbst werden zerstört. Das Leben verwandelt sich dann in wahre Hingabe an Gott (hariparayana). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. AUGUST 2020

  Als Arjuna Krishna bat, ihm die wahren Eigenschaften eines Menschen mit beständiger Weisheit zu erklären, antwortete dieser: „Partha! Solch ein Mensch ist frei von jeglichem Verlangen und nur im Wissen und im Bewusstsein des Selbst (Atman) stabil.“ Es gibt zwei Prozesse, dies zu erreichen: Alle Eingebungen des Begehrens im Denken (mind) aufzugeben ist der negative Prozess und allgegenwärtige Freude im Denken (mind) einzubetten der positive Aspekt. Der negative Prozess besteht darin, alle Keimlinge des Falschen und Bösen aus dem Geist (mind) zu entfernen. Der positive Prozess besteht darin, auf dem von Unkraut gereinigten Feld die Ernte der Anhaftung an Gott zu pflanzen und zu ernten! Das Zupfen des Unkrauts ist der negative Zustand und der Anbau der Ernte, die ihr braucht, der positive. Das Unkraut ist die Freude, welche die Sinne aus der objektiven Welt gewinnen, während die Ernte aus der Anhaftung an Gott besteht. Der Geist ist ein Bündel von Wünschen, und wenn diese Wünsche nicht zusammen mit ihren Wurzeln beseitigt werden, gibt es keine Hoffnung, den Geist zu zerstören, der ein großes Hindernis auf dem Weg des spirituellen Fortschritts ist. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. AUGUST 2020

  Als Arjuna Krishna bat, ihm die wahren Eigenschaften eines Menschen mit beständiger Weisheit zu erklären, antwortete er: „Partha! Solch ein Mensch ist frei von jeglichem Verlangen und nur im Wissen und im Bewusstsein des Selbst (Atman) stabil.“ Es gibt es zwei Prozesse, dies zu erreichen: Alle Eingebungen des Begehrens im Denken (mind) aufzugeben ist der negative Prozess und allgegenwärtige Freude im Denken (mind) einzubetten der positive Aspekt. Der negative Prozess besteht darin, alle Keimlinge des Falschen und Bösen aus dem Geist (mind) zu entfernen. Der positive Prozess besteht darin, auf dem von Unkraut gereinigten Feld die Ernte der Anhaftung an Gott zu pflanzen und zu ernten! Das Zupfen des Unkrauts ist der negative Zustand und der Anbau der Ernte, die ihr braucht, der positive. Das Unkraut ist die Freude, welche die Sinne aus der objektiven Welt gewinnen, während die Ernte aus der Anhaftung an Gott besteht. Der Geist ist ein Bündel von Wünschen, und wenn diese Wünsche nicht zusammen mit ihren Wurzeln beseitigt werden, gibt es keine Hoffnung, den Geist zu zerstören, der ein großes Hindernis auf dem Weg des spirituellen Fortschritts ist. Sathya Sai, Gita Vahini, Kapitel 5    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. AUGUST 2020

Der beste Weg für das Loswerden von Schwäche ist, auf die Pfahlwurzel eines Baumes zu schlagen – das Missverständnis, dass ihr der Körper mit diesem Namen und dieser Gestalt, diesen Sinnen, dieser Intelligenz und diesem Geist wäret. Das ist das gesamte Gepäck, das ihr mit euch herumtragt. Sagt ihr nicht: „Das ist meine Nase, mein Verstand (mind), meine Hand, mein Beweggrund“, so wie ihr sagt: „Mein Buch, mein Regenschirm“? Wer ist dieses „Ich“, das all dies „Mein“ nennt? Das ist das wahre „Du“. Es war da, als ihr geboren wurdet, als ihr alles andere vergessend geschlafen habt, sogar euren Körper mit all seiner inneren und äußeren Ausrüstung. Dieses „Ich“ kann nicht geschädigt werden, es ändert sich nicht, es kennt weder Tod noch Geburt. Lernt die Disziplin, die euch diese Wahrheit bewusst macht, und ihr werdet immer frei und mutig sein. Das ist wirkliches Wissen (vidya), das Erkennen des Selbst (atmavidya), das die Weisen für euch angesammelt haben. Die Tausende, die nach Puttaparthi kommen, kommen wegen dieses kostbaren Reichtums hierher. Auch ihr müsst dies eines Tages lernen und euch selbst retten. Alle müssen das Ziel erreichen und auf dem Weg der Weisheit reisen. Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. AUGUST 2020

Der beste Weg für das Loswerden von Schwäche ist, auf die Pfahlwurzel eines Baumes zu schlagen – das Missverständnis, dass ihr der Körper mit diesem Namen und dieser Gestalt, diesen Sinnen, dieser Intelligenz und diesem Geist wäret. Das ist das gesamte Gepäck, das ihr mit euch herumtragt. Sagt ihr nicht: „Das ist meine Nase, mein Verstand (mind), meine Hand, mein Beweggrund“, so wie ihr sagt: „Mein Buch, mein Regenschirm“? Wer ist dieses „Ich“, das all dies „mein“ nennt? Das ist das wahre „Du“. Es war da, als ihr geboren wurdet, als ihr alles andere vergessend geschlafen habt, sogar euren Körper mit all seiner inneren und äußeren Ausrüstung. Dieses „Ich“ kann nicht geschädigt werden, es ändert sich nicht, es kennt weder Tod noch Geburt. Lernt die Disziplin, die euch diese Wahrheit bewusst macht, und ihr werdet immer frei und mutig sein. Das ist wirkliches Wissen (vidya), das Erkennen des Selbst (atmavidya), das die Weisen für euch angesammelt haben. Die Tausende, die nach Puttaparthi kommen, kommen wegen dieses kostbaren Reichtums hierher. Auch ihr müsst dies eines Tages lernen und euch selbst retten. Alle müssen das Ziel erreichen und auf dem Weg der Weisheit reisen. Sathya Sai, 20. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. AUGUST 2020

Es war einmal ein Kaiser, der die Weisen, die seinen Palast besuchten, fragte: „Wer ist der Beste unter den Männern? Welcher Moment ist am meisten gesegnet? Welche Handlung ist am vorteilhaftesten?“ Er konnte lange Zeit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Eines Tages wurde sein Reich überfallen und er musste in den Dschungel fliehen. Dort fiel er in die Hände eines primitiven Stammes, der ihn als Opfergabe für die Göttin, die der Stamm anbetete, auserwählt hatten. In dieser prekären Lage wurde er von einem Asket gerettet, der ihn in seine ruhige Einsiedelei brachte. Dort wurde der Kaiser von den Schülern des Asketen liebevoll gesund und glücklich gepflegt. Da entdeckte er die Antwort auf seine Fragen. Der Beste unter den Menschen ist, wer Mitgefühl hat. Die gesegneteste Zeit ist die Gegenwart, genau diese Sekunde.  Die beste Handlung ist, Schmerz und Trauer zu lindern. Ihr beschließt, am nächsten Donnerstag  den göttlichen Namen zu rezitieren (namasmarana), als ob der Tod euch schriftlich versichert hätte, dass er euch bis zu diesem Donnerstag nicht rufen werde. Verschiebt nicht, was ihr heute, jetzt, genau in diesem Moment, tun könnt. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. AUGUST 2020

Es war einmal ein Kaiser, der die Weisen, die seinen Palast besuchten, fragte: „Wer ist der Beste unter den Männern? Welcher Moment ist am gesegnetesten? Welche Handlung ist am vorteilhaftesten?“ Er konnte lange Zeit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Eines Tages wurde sein Reich überfallen und er musste in den Dschungel fliehen. Dort fiel er in die Hände eines primitiven Stammes, der ihn als Opfergabe für die Göttin, die der Stamm anbetete, auserwählt hatten. In dieser prekären Lage wurde er von einem Asket gerettet, der ihn in seine ruhige Einsiedelei brachte. Dort wurde der Kaiser von den Schülern des Asketen liebevoll gesund und glücklich gepflegt. Da entdeckte er die Antwort auf seine Fragen. Der Beste unter den Menschen ist, wer Mitgefühl hat. Die gesegneteste Zeit ist die Gegenwart, genau diese Sekunde.  Die beste Handlung ist, Schmerz und Trauer zu lindern. Ihr beschließt, am nächsten Donnerstag  den göttlichen Namen zu rezitieren (namasmarana), als ob der Tod euch schriftlich versichert hätte, dass er euch bis zu diesem Donnerstag nicht rufen werde. Verschiebt nicht, was ihr heute, jetzt, genau in diesem Moment, tun könnt. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. AUGUST 2020

Wenn Kühe mit fermentierter Schleimsuppe gefüttert werden, damit sie mehr Milch geben, verströmt die Milch einen unangenehmen Geruch. Wenn sich der Mensch zu sehr mit den Kleinigkeiten der Welt beschäftigt, werden sein Verhalten und sein Charakter auch unangenehm. Es ist in der Tat tragisch, den Untergang des Kindes der Unsterblichkeit zu erleben, das in Verzweiflung und Not kämpft. Wenn nur alle sich fragten: „Was sind meine Qualifikationen? Was ist meine Position?“ Dann könnten sie schon bald ihren Untergang erkennen. Würde ein Tiger, wie hungrig er auch ist, Popcorn oder Erdnüssen fressen? Geht geradewegs auf euer Ziel zu, zu dem eure Abstammung euch berechtigt. Wie kann ein Papagei sich an der Süße einer Mango erfreuen, wenn er an den Früchten des Baumwollbaums pickt? Lasst eure Bemühungen in Übereinstimmung mit der Würde des Ziels sein, das ihr erreichen wollt. Lasst niemals in eurer Anstrengung nach, ganz gleich welche Hindernisse euch in den Weg gestellt werden und wie lange eure Reise dauert. Das Ziel nähert sich euch schneller als das Tempo, mit dem ihr euch dem Ziel nähert. Gott ist genauso bemüht euch zu retten, wie ihr eifrig danach strebt, gerettet zu werden. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. AUGUST 2020

Mit Geld könnt ihr Medikamente kaufen, aber geistiger Frieden und Zufriedenheit allein können Gesundheit garantieren. Medizinische Experten können eingestellt werden, aber das Leben kann nicht gemietet werden. Das Göttliche inkarniert sich, um die Sadhus zu fördern, sagt man. Mit Sadhus sind jedoch nicht die Bewohner in Rückzugsorten des Himalaja gemeint, sondern die tugendhafte Person, welche die innere Realität eines jeden von euch bildet, wobei das Äußere nur eine Maske ist, die getragen wird, um sich selbst in Wertschätzung zu täuschen. Jeder ist ein Sadhu, denn man ist die Premasvarupa, Shantisvarupa und Amruthasvarupa (Verkörperung von Glückseligkeit, Frieden und Unsterblichkeit). Indem man es zulässt, dass die Kruste des Ego schnell dick wird, wird die wahre Natur getrübt. Indem man sich in die Gesellschaft von gottgesinnten Menschen begibt (satsang) und durch systematische Aufmerksamkeit für Selbstkontrolle und Selbstverbesserung könnt ihr die Täuschung überwinden, die euch dazu bringt, euch mit dem Körper und seinen Bedürfnissen und Gelüsten zu identifizieren. Sathya Sai, 7. September 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. AUGUST 2020

Es hat eine besondere Bedeutung, Vigneswara in den Vordergrund zu stellen, bevor eine Unternehmung aufgenommen wird. Wenn sich ein Elefant durch den dichten Urwald bewegt, macht er anderen den Weg frei, damit sie ihm folgen können. Ebenso wird durch die Anrufung von Ganesha der Weg für unsere Unternehmungen frei gemacht. Der Fuß des Elefanten ist so groß, dass er bei seiner Bewegung die Fußabdrücke jedes anderen Tieres auslöschen kann. Auch hier ist die symbolische Bedeutung, dass alle Hindernisse auf eurem Weg beseitigt werden können, wenn Ganesha der Ehrenplatz zugewiesen wird. Die Lebensreise wird durch die Gnade von Ganesha reibungsloser und glücklicher. Am Tag von Vinayaka Chaturthi stellen die Schüler Bücher vor die Ganeshastatue und bringen ihre Verehrung dar. Sie beten zu der Gottheit um Erleuchtung ihres Geistes (mind). Deshalb ist Ganesha auch als Buddhi Pradayaka bekannt, als der  Schenker von Intelligenz. Vinayaka ist die Gottheit, die das Universum in sich umfasst. Er ist eine Gottheit von unendlicher Kraft. Sathya Sai, 4. September 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. AUGUST 2020 (VINAYAKA CHATURTHI)

Ein anderer Name für Vinayaka ist Vighnesvara. Ishvara ist der Eine, der mit jeder erdenklichen Form von Wohlstand, Reichtümern, Wissen, Gesundheit, Glückseligkeit, Schönheit und so weiter ausgestattet ist. Vighnesvara ist der Förderer aller dieser Formen von Wohlstand und beseitigt alle Hindernisse zu ihrer Freude. Er schenkt all diese Formen von Wohlstand denjenigen, die ihn verehren.  Vinayaka wird als ‚Prathama Vandana‘ (die erste Gottheit, die angebetet werden sollte) beschrieben. So wie sich jeder in der Welt Reichtum und Wohlstand wünscht, räumt jeder Vigneshvara den ersten Platz für die Anbetung ein. Nur wenn die inneren Bedeutungen der verschiedenen Aspekte des Göttlichen verstanden werden, kann die Verehrung dem Göttlichen sinnvoll dargebracht werden. So wie leider nur die oberflächlichen und weltlichen Bedeutungen der Schriften dargelegt werden, wird die Hingabe der Menschen kontinuierlich schwächer. Es ist für alle essenziell, die innere Bedeutung der vedantischen Texte zu verstehen. Sathya Sai, 12. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. AUGUST 2020

Vinayaka wird auch Ganapati genannt. Dieser Begriff bedeutet, dass er der Herr der Ganas (eine Klasse göttlicher Wesenheiten) ist. Er bedeutet aber auch, dass er der Meister des Intellekts und der Unterscheidungskraft im Menschen ist. Ganapati besitzt große Intelligenz und hat ein großes Wissen. Solches Wissen kommt von einem reinen und heiligen Verstand. Dieses Wissen führt zu Weisheit (vijnana). Er wird als Herr von Intelligenz (buddhi) und Weisheit (siddhi) beschrieben. Buddhi und Siddhi bezeichnet man auch als die Gemahlinnen von Ganapati. Die Maus ist das Reittier. Sie ist ein Symbol für die Bindung an weltliche Tendenzen. Es ist bekannt, dass ihr, wenn ihr eine Maus fangen möchtet, stark riechende Speisen in die Mausefalle legt. Die Maus kann im Dunkeln gut sehen. Als Vinayakas Reittier bezeichnet die Maus ein Objekt, das den Menschen von der Dunkelheit zum Licht führt. Das Vinayaka-Prinzip beseitigt somit alle schlechten Eigenschaften, Praktiken und Gedanken in den Menschen und vermittelt ihnen gute Eigenschaften, gutes Verhalten und gute Gedanken. Sathya Sai, 12. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. AUGUST 2020

Macht euch von heute an den Enthusiasmus der Jugend zunutze, welche die Herrlichkeit des Gottesnamens in jede Straße und Gasse tragen! Die gesamte Atmosphäre ist mit elektromagnetischen Wellen aufgeladen. Durch die Verschmutzung dieser Wellen werden auch die Herzen der Menschen verschmutzt. Für das Reinigen der Atmosphäre müsst ihr den Namen Gottes rezitieren, der diese verschmutzten Radiowellen heiligt. Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Lebensmittel, die wir verzehren, sind verschmutzt. Unser ganzes Leben wurde verschmutzt. All dies muss gereinigt werden, indem die Atmosphäre mit dem göttlichen Namen angefüllt wird. Die Menschen bewundern die Schönheit der Natur, sind sich jedoch der Schönheit in ihrem Herzen nicht bewusst. Macht euer Herz schön, indem ihr es mit der heiligen Liebe Gottes schmückt. Singt den Namen Gottes mit Freude im Herzen. Sathya Sai, 14. Januar 1995      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. AUGUST 2020

Macht euch von heute an den Enthusiasmus der Jugend zunutze, welche die Herrlichkeit des Gottesnamens in jede Straße und Gasse tragen! Die gesamte Atmosphäre ist mit elektromagnetischen Wellen aufgeladen. Durch die Verschmutzung dieser Wellen werden auch die Herzen der Menschen verschmutzt. Für das Reinigen der Atmosphäre müsst ihr den Namen Gottes rezitieren, der diese verschmutzten Radiowellen heiligt. Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, und die Lebensmittel, die wir verzehren, sind verschmutzt. Unser ganzes Leben wurde verschmutzt. All dies muss gereinigt werden, indem die Atmosphäre mit dem göttlichen Namen angefüllt wird. Die Menschen bewundern die Schönheit der Natur, sind sich jedoch der Schönheit in ihrem Herzen nicht bewusst. Macht euer Herz schön, indem ihr es mit der heiligen Liebe Gottes schmückt. Singt den Namen Gottes mit Freude im Herzen. Sathya Sai, 14. Januar 1995      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. AUGUST 2020

Der Beweis des Regens ist die Nässe des Bodens. Der Beweis der Hingabe ist der Friede, den der Gottesverehrer hat, Friede, der ihn vor den Angriffen von Erfolg wie Misserfolg, Ruhm, Schande, Gewinn und Verlust schützt. Spirituelle Weisheit ist der Durchgangszug, in den ihr einfach einsteigt, und das reicht, denn der Zug bringt euch direkt zum Ziel. Hingabe ist der Waggon. Obwohl er vom Zug abgekoppelt und an einen anderen gehängt werden könnte, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, wenn ihr eingestiegen seid; solange ihr auf eurem Platz bleibt, muss der Zug euch automatisch ans Ziel bringen. Handlungen (karma) sind der gewöhnliche Bummelzug. Wenn ihr in diesen einsteigt, müsst ihr eventuell an vielen Bahnhöfen halten, umsteigen, aussteigen, und wieder ein- und aussteigen. Ihr müsst euer Gepäck einladen und ausladen und viel Arbeit leisten, um euer Ziel zu erreichen. Hingabe allein reicht, um sogar spirituelle Weisheit zu erlangen. Sie endet damit, dass ihr nur Gott (brahman) in allen seht, und sie zerstört Egoismus. Auch Weisheit schenkt diese. Sathya Sai, 15. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchten einen Arzt. Der Arzt untersuchte den ersten und sagte zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschrieb der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen, Dem dritten verordnete er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärte der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchten einen Arzt. Der Arzt untersuchte den ersten und sagte zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschrieb der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen. Dem dritten verordnete er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärte der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. AUGUST 2020

Vier Patienten besuchen einen Arzt. Der Arzt untersucht den ersten und sagt zu ihm: „Ihnen fehlt nichts. Sie werden sich mit fermentiertem heißem Wasser für Ihren Magen besser fühlen!“ Dem zweiten Patienten verschreibt der Arzt ein Medikament, um seine Blähungen zu heilen. Dem dritten verordnet er ein Abführmittel. Nach Untersuchung des vierten Patienten erklärt der Arzt, dass dieser sich sofort einer Operation unterziehen müsse. Kann der  Arzt diesen Patienten nicht leiden? Nein, das ist keineswegs der Fall. Seine Beschwerden sind anders. Er leidet an einer Blinddarmentzündung, die eine sofortige Operation erfordert. Ebenso bestimme ich in Abhängigkeit von den Gedanken und dem Verhalten verschiedener Personen unterschiedliche Arten von Behandlungen, die für jeden Einzelnen anders verlaufen. Manche sehe ich nicht an. Mit anderen rede ich nicht. Von wieder anderen wende ich mich ab. Das sind verschiedene Arten von Verordnungen. Sobald ihr erkennt, dass euer Verhalten für Swamis Handlung verantwortlich ist, korrigiert ihr euch selbst und verhaltet euch in Zukunft richtig. Sathya Sai, 31. Mai 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. AUGUST 2020

Gott ist die Verkörperung der Liebe. Liebe ist das Wesen Gottes. Seine Liebe durchdringt den gesamten Kosmos. Diese göttliche Liebe ist in allen vorhanden. Reine Liebe (prema) wird als jenseits von Sprache und Verstand beschrieben (anirvacaniya - unbeschreiblich). Göttliche Liebe kann nicht durch Gelehrsamkeit, Reichtum oder physische Kräfte erlangt werden. Wie die strahlende Sonne nur durch ihr eigenes Licht gesehen wird, so kann Gott, der die Verkörperung der Liebe ist, nur durch Liebe erreicht werden. Es gibt nichts Kostbareres auf dieser Welt als göttliche Liebe. Gott ist jenseits aller Eigenschaften. Daher ist auch seine Liebe jenseits aller Eigenschaften (gunatita). Aber menschliche Liebe führt zu Anhaftung und Abneigung, weil sie von Merkmalen (guna) beherrscht wird. Liebe sollte nicht wie bei Geschäften auf Erwartungen einer Belohnung oder Gegenleistung beruhen. Liebe ist kein Handelsartikel, sie ist kein Darlehen mit Rückzahlungsplan. Reine Liebe, die eine spontane Gabe ist, kann nur aus einem reinen Herzen entstehen. Sathya Sai, 14. Januar 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. AUGUST 2020

Die Luft, die ihr atmet, das Wasser, das ihr trinkt, die Erde, auf der ihr wandelt, all das sind Gaben Gottes. Wie dankbar seid ihr der Sonne, die euch helles Licht liefert, das unvergleichlich mit allen Glühbirnen der Welt ist? Können alle Wasserquellen der Welt so viel Wasser liefern, wie bei einem einzigen kräftigen Regenschauer angeboten wird? Können alle Ventilatoren der Welt so viel Wind erzeugen, wie ihr bekommt, wenn der Wind weht? Ohne Dankbarkeit für die göttlichen Gaben gehen viele von euch dem Trivialen nach und verschwenden kostbares Leben. Die alten großen Weisen betrachteten Hingabe als ihr Mittel, um der Vorsehung ihre Dankbarkeit auszudrücken. Die erste Eigenschaft, die wir alle pflegen müssen, ist die Dankbarkeit gegenüber dem Göttlichen. Viele Menschen sind auch für die kleinen Dienste, die ihnen erwiesen werden, dankbar. Ist es nicht notwendig, dem Göttlichen dankbar zu sein, der uns durch die Natur und die fünf Elemente so viel wesentlichen Nutzen bringt? Sathya Sai, 14. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. AUGUST 2020

Was meinen wir wirklich mit Freiheit des Individuums? Niemand in der Welt hat absolute Freiheit. Manche meinen, dass Freiheit darin bestehe, alles auszusprechen, was sie denken. Echte Freiheit besteht im Erkennen des Göttlichen, indem man alles weiß, was alle anderen wissen. Freiheit sollte sich vom Herzen her ausdrücken. Das „Herz“ ist nicht euer spirituelles Herz oder auf einen bestimmten Ort, eine Zeit, einen Menschen oder ein Land bezogen! „Herz“ (hridaya) bezieht sich auf das göttliche Prinzip, das überall gleichermaßen gegenwärtig ist, zu allen Zeiten, in allen Menschen in jedem Land. Nur wenn Einheit und Harmonie im Inneren erreicht wird, wird Freiheit bedeutsam. Ohne sie wird das Reden über Freiheit zu leeren Worten ohne jegliche Erfahrung im wirklichen Leben. Denkt auch nicht, Spiritualität meine allein zu sein und in der Einsamkeit zu leben. Das Ziel von Spiritualität ist das Säen von Samen der Liebe in der ganzen Menschheit und es den Knospen des Friedens zu ermöglichen, in jedem Geist zu erblühen. Sathya Sai, 31. Mai 1990      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. AUGUST 2020

Ich bin mit spirituellen Künsten befasst, den Schönsten Künsten, statt den Schönen Künsten. Ich möchte, dass spirituell erhebende Sujets im Tanz dargestellt werden, wie Radha und Krishna in ihrer erhabenen Beziehung, die jenseits des geistigen Horizonts von Menschen ist. Man muss Motive wie Trunkenbolde, schlechte Menschen, machthungrige Persönlichkeiten und Faxenmacher, die vulgäre Geschmäcker nähren, aufgeben. Passt alle Gegenstände von Tanz und Theater dem spirituellen Sehnen in der Menschheit an, fördert sie, befruchtet sie und bringt Menschen dem Ziel ein bisschen näher. Der Mensch ist eine Verbindung von Tier und Engel, können wir sagen. Der Mensch hat den Wolf, den Affen, den Ochsen, den Schakal, die Schlange, den Kuckuck und den Bären in sich – aber unter all diesen gibt es da auch den Funken Göttlichkeit. Es ist die Pflicht aller, welche die Sinne ansprechen, die niederen Werte, die jetzt durchdringend sind, zu transformieren und in höhere Werte zu verwandeln. Sathya Sai, 14. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. AUGUST 2020

Die falsche Vorstellung, dass die Welt wirklich sei und ihr der Körper wäret, wurde euch von Leben zu Leben so tief eingepflanzt, dass sie nur mit einem sehr wirksamen Medikament, das kontinuierlich verabreicht wird, entfernt werden kann. Die Medizin „Ram, Ram, Ram“ (das Rezitieren des Namens Gottes) muss unaufhörlich geschluckt und aufgenommen werden. Ihre heilende Essenz wandert in jedes einzelne eurer Glieder, in jedes Sinnesorgan, jeden Nerv und Blutstropfen. Jedes Atom in euch wird in Ram umgewandelt. Ihr müsst im Tiegel geschmolzen und in die Ram-Form gegossen werden, damit ihr zu Ram werdet. Das ist die Erfüllung wahrer Weisheit, wirklicher Hingabe! Das Ergebnis der Rezitation des Namens von Rama, Krishna oder einem anderen Namen wird von allen erlebt, wenn er mit einem reinen Herzen rezitiert und im Verstand aufgenommen wird! Der Name allein hilft, alle Launen der Sinne zu kontrollieren, die euch in Nichtigkeiten ziehen! Sathya Sai, 1. Januar 1967    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2020

Liebe inkarniert sich in menschlicher Gestalt auf Erden, um die Menschheit die Wahrheit über göttliche Liebe zu lehren. Die heiligen Schriften erklären, dass das Göttliche auf die Erde herabsteigt, um die Menschheit die Wege der Rechtschaffenheit (dharma), Gerechtigkeit und Wahrheit zu lehren. „Ich inkarniere von Zeitalter zu Zeitalter auf Erden, um Rechtschaffenheit einzusetzen (dharma samsthapanarthaya sambhavami yuge yuge).“  Dies ist Krishnas Verkündigung in der Gita. Sobald die Menschen mit Liebe angefüllt sind, finden Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und alle Wahrheiten in ihnen Raum. Ohne Liebe wird Rechtschaffenheit zu einem mechanisches Ritual. Welche Art von Rechtschaffenheit kann es ohne Liebe geben? Welche Art von Gerechtigkeit kann es ohne sie geben? Der Mensch wäre ein lebloser Körper. Liebe ist Leben. Ohne Liebe kann kein Mensch auch nur für einen Moment existieren. Daher ist Liebe die Form des Höchsten Herrn. Um diese Doktrin der Liebe zu lehren und zu predigen, kamen der Krishna-Avatar und andere Inkarnationen des Göttlichen auf die Erde herab. Sathya Sai, 2. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. AUGUST 2020

Liebe inkarniert sich in menschlicher Gestalt auf Erden, um die Menschheit die Wahrheit über göttliche Liebe zu lehren. Die heiligen Schriften erklären, dass das Göttliche auf die Erde herabsteigt, um die Menschheit die Wege der Rechtschaffenheit (dharma), Gerechtigkeit und Wahrheit zu lehren. „Ich inkarniere von Zeitalter zu Zeitalter auf Erden, um Rechtschaffenheit einzusetzen (dharma samsthapanarthaya sambhavami yuge yuge).“  Dies ist Krishnas Verkündigung in der Gita. Sobald die Menschen mit Liebe angefüllt sind, finden Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und alle Wahrheiten in ihnen Raum. Ohne Liebe wird Rechtschaffenheit zu einem mechanischen Ritual. Welche Art von Rechtschaffenheit kann es ohne Liebe geben? Welche Art von Gerechtigkeit kann es ohne sie geben? Der Mensch wäre ein lebloser Körper. Liebe ist Leben. Ohne Liebe kann kein Mensch auch nur für einen Moment existieren. Daher ist Liebe die Form des Höchsten Herrn. Um diese Doktrin der Liebe zu lehren und zu predigen, kamen der Krishna-Avatar und andere Inkarnationen des Göttlichen auf die Erde herab. Sathya Sai, 2. September 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. AUGUST 2020

Als Krishna das Versprechen erfüllte, das er Mutter Erde gegeben hatte, befreite er die Welt von vielen bösen Herrschern und versuchte, die Herrschaft der Gerechtigkeit zum Schutz des Guten zu etablieren. Das Göttliche inkarniert von Zeitalter zu Zeitalter, um die Tugendhaften zu beschützen, die Gottlosen zu bestrafen und Gerechtigkeit wiedereinzusetzen. Krishna soll viele bösartige Personen zerstört haben. Das ist aber nicht ganz richtig. Es ist ihre eigene Bosheit, die diese Bösen zerstörte. Man kann sich fragen: „Tötete nicht Krishna Kamsa?“ Nein, Krishna hat Kamsa nicht getötet. Dies ist die Lehrbuchversion. In Wahrheit war es Kamsas eigene aufgeheizte Täuschung (bhrama), die ihn tötete. Er wurde immer von der Angst vor Krishna heimgesucht. Sein Tod war Ergebnis und Reaktion dieser Angst. Die Gedanken eines Menschen bestimmen sein Schicksal. Daher sollen die Menschen gute Gedanken pflegen und alle schlechten Gefühle meiden. Gott hegt keine Abneigung gegen niemandem. Er beneidet niemanden. Er hegt niemandem gegenüber einen schlechten Willen. Er bevorzugt auch niemanden. Die Gnade, die ihr bekommt, ist das Ergebnis eurer eigenen Gefühle. Sathya Sai, 29. August 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nicht auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen fließenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren! Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nichts auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen fließenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren!   Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. AUGUST 2020

Es gibt nur ein Maskulines (purusha) in der Schöpfung; der ganze Rest ist feminin (stri). Es gibt auch keinen Dummkopf; das ist nur eine Rolle, die von dieser bestimmten Manifestation der Verkörperung spirituellen Wissens gespielt wird, also vom höchsten Selbst (paramatma). Denkt daran und verzögert nichts auf eurer Reise zu Gott. Ihr befüllt euren Tank mit Kraftstoff für die bevorstehende Reise, nicht wahr? Ließet ihr euer Auto in der Garage, fülltet ihr dann täglich den Tank? Nun, euer Körper wird auch mit Kraftstoff versorgt, damit er auf die eine Reise gehen kann, auf die innere Reise zu Gott. Diese Reise führt euch durch gute Handlungen (karma), reine Aktivitäten, deren Ergebnisse Gott dargebracht werden (nishkama-karma). Unterscheidet sorgfältig, und erfüllt körperbezogene Pflichten mit dem Ziel, dass die Anstrengung des Körpers darin bestehen muss, die darin eingesperrte Seele zu befreien! Bedenkt, dass nicht alle Regentropfen, die vom Himmel fallen, das Meer erreichen. Nur diejenigen, die in einen strömenden Fluss fließen, erreichen das Ziel, denn obwohl alle Tropfen aus dem Meer kommen, sehnen sich nur wenige von ihnen danach, zur Quelle zurückzukehren!   Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu halten. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu machen. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. AUGUST 2020

Auf dem Gebiet der Sinneskontrolle gibt es einen großen Unterschied dem Indien von heute und vor fünf Jahrhunderten. Heute lässt man den Sinnen freier Lauf, und dadurch sind die Menschen Sklaven von Gier, Lust und Egoismus. Der Fehler ist ganz den Eltern und Ältesten zuzuschreiben. Wenn Kinder sich zur Spiritualität hingezogen fühlen, verachten viele Menschen sie und warnen als Zeichen von Verrücktheit! Viele glauben immer noch, dass Religion eine Angelegenheit für alte Menschen sei, nicht für die Jugend! Wenn ihr Kinder aber dazu ermutigt, können sie sich besser für den Kampf des Lebens rüsten! In den Zeitungen lest ihr große Erfolgsgeschichten, aber sie sind allesamt materiell! Jeder muss den Kampf gegen die Versuchungen der Sinne führen, innere Feinde besiegen und lernen über sein Ego zu triumphieren. Das ist der wahre Sieg, der wirklich Gratulationen verdient! Das ist es, was ich als Selbstbeherrschung (svarajya) bezeichne. Ihr alle müsst dies praktizieren und euren Kindern raten: „Seid davon überzeugt, dass es Gott gibt, der uns führt und beschützt. Denkt mit Dankbarkeit an ihn. Bittet ihn, euch rein zu halten. Liebt alle, dient allen. Schließt euch guter Gesellschaft an.“ Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2020

Selbstloses Handeln ist das Ideal, auf das man abzielen sollte. Aber jetzt wird alles am Ergebnis gemessen, dem entstehenden Gewinn. Fächelt ihr einer Person aus Liebe Luft zu, kann sie euch keine Vorwürfe machen, wenn ihr aufhört. Aber wenn der Diener aufhört, der dafür von seinem Dienstherrn bezahlt wird, wird er zum Weitermachen angehalten. Im ersten Fall erfolgt die Handlung ohne selbstsüchtige Wünsche (nishkama). Es gibt keine Gewinnabsicht. Das Verlangen nach Gewinn ist wie die Giftzähne einer Schlange. Wenn sie herausgezogen werden, ist das Gift der Schlange des Karmas unschädlich. Die richtige Disziplin, um eine wunschlose (nishkama) Haltung zu erreichen, ist Hingabe, und diese ist nur möglich, wenn ihr intensiv an Gott glaubt. Dieser Glaube wird durch die spirituelle Anstrengung gefestigt. Jetzt ist spirituelle Anstrengung wie ein „Snack“, den man verspeist, während die Hauptgerichte allesamt von der Welt sind. Dennoch muss das Spirituelle die Hauptspeise der Ernährung sein. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. AUGUST 2020

Selbstloses Handeln ist das Ideal, auf das man abzielen sollte. Aber jetzt wird alles am Ergebnis gemessen, dem entstehenden Gewinn. Fächelt ihr einer Person aus Liebe Luft zu, kann sie euch keine Vorwürfe machen, wenn ihr aufhört. Aber wenn der Diener aufhört, der dafür von seinem Dienstherrn bezahlt wird, wird er zum Weitermachen angehalten. Im ersten Fall erfolgt die Handlung ohne selbstsüchtige Wünsche (nishkama). Es gibt keine Gewinnabsicht. Das Verlangen nach Gewinn ist wie die Giftzähne einer Schlange. Wenn sie herausgezogen werden, ist das Gift der Schlange des Karmas unschädlich. Die richtige Disziplin, um eine wunschlose (nishkama) Haltung zu erreichen, ist Hingabe, und diese ist nur möglich, wenn ihr intensiv an Gott glaubt. Dieser Glaube wird durch die spirituelle Anstrengung gefestigt. Jetzt ist spirituelle Anstrengung wie ein „Snack“, den man verspeist, während die Hauptgerichte allesamt von der Welt sind. Dennoch muss das Spirituelle die Hauptspeise der Nahrung sein. Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. AUGUST 2020

Der Tag wird nur heilig, wenn ihr ihn durch spirituelle Übungen (sadhana) weiht, und nicht anders. Sadhana kann nur auf einem mit Liebe gedüngten Feld wachsen. Selbstlose Liebe (prema) ist die Voraussetzung für Hingabe an Gott (bhakti). Der Wunsch und die tiefe Liebe, die ihr heute für Materielles, Ruf, Ruhm, Ehepartner und Kinder habt, sollte von einer übermächtigeren Kraft – der Liebe zu Gott – geheiligt und zusammengefasst werden. Fügt zwei Litern Milch zwei Löffel Wasser hinzu, und das Wasser wird auch als Milch geschätzt! Lasst die Liebe Gottes euer Herz anfüllen und erfreuen; dann könnt ihr niemanden hassen, euch nicht in ungesunden Rivalitäten ergehen und keine Fehler an anderen finden. Euer Leben wird sanft, süß und glatt. Sathya Sai, 1. Januar 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2020

Heute sind die Menschen von Angst betroffen, weil ihnen Selbstvertrauen fehlt. Ohne Selbstvertrauen ist das Leben bedeutungslos. Aus Selbstvertrauen schöpft ihr Mut. Unsere Ältesten führten ein heiliges Leben und leisteten frei von Angst Buße in dichten Wäldern inmitten wilder Tiere und böser Dämonen. Was war ihre Quelle, aus der sie Mut und Stärke schöpften? Sie hatten keine Anhaftung an den Körper (dehabhimana). Sie hatten nur eine Bindung  an das Selbst (atmabhimana). Welche Waffe führten sie mit sich? Die Waffe des Selbstbewusstseins! Damit konnten sie sogar wilde Tiere wie Löwen und Tiger zähmen und furchtlos mit ihnen spielen! Heute glauben die Menschen nicht mehr an das Selbst (atman). Sie fragen: „Wo ist das Selbst (atman)?“ Das Selbst seht ihr überall! Seht das gleiche Selbst (das Göttliche) in allen Wesen (atmavatsarvabhutani). Mit Händen, Füßen, Augen, Köpfen, Mund und Ohren jedes Wesen ausfüllend  durchdringt Gott das gesamte Universum. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. AUGUST 2020

Heute sind die Menschen von Angst befallen, weil ihnen Selbstvertrauen fehlt. Ohne Selbstvertrauen ist das Leben bedeutungslos. Aus Selbstvertrauen schöpft ihr Mut. Unsere Ältesten führten ein heiliges Leben und leisteten frei von Angst Buße in dichten Wäldern inmitten wilder Tiere und böser Dämonen. Was war ihre Quelle, aus der sie Mut und Stärke schöpften? Sie hatten keine Anhaftung an den Körper (dehabhimana). Sie hatten nur eine Bindung  an das Selbst (atmabhimana). Welche Waffe führten sie mit sich? Die Waffe des Selbstbewusstseins! Damit konnten sie sogar wilde Tiere wie Löwen und Tiger zähmen und furchtlos mit ihnen spielen! Heute glauben die Menschen nicht mehr an das Selbst (atman). Sie fragen: „Wo ist das Selbst (atman)?“ Das Selbst seht ihr überall! Seht das gleiche Selbst (das Göttliche) in allen Wesen (atmavatsarvabhutani). Mit Händen, Füßen, Augen, Köpfen, Mund und Ohren jedes Wesen ausfüllend  durchdringt Gott das gesamte Universum. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. AUGUST 2020

Ihr könnt nicht immer Freude erleben. Freude ist ein Intervall zwischen zwei Schmerzabschnitten. Sie sind wie Sonnenschein und Schatten. Ihr solltet euch bemühen, beide mit Gleichmut zu betrachten. Die Menschen wollen alles bekommen, was sie sich wünschen, und werden desillusioniert und enttäuscht. Der Leuchtturm der Hoffnung für diesen Ozean des Lebens ist Gott, der das einzige dauerhafte Wesen ist. Dieser Leuchtturm versagt nie. Ihr solltet euch also mit uneingeschränkter Hingabe auf göttliche Aktivitäten einlassen. Verkörperungen des göttlichen Selbst (atman)! Verbringt euer Leben damit, heilige Gedanken zu hegen, Gutem zuzuhören, gute Worte zu sprechen und gute Taten zu vollbringen. Wenn ihr diesen Weg einschlagt, werden Glück und Wohlstand in der Welt herrschen. Keine Regierung, kein Politiker und keiner auf der Welt kann euch vor Problemen und Katastrophen schützen. Es gibt nur einen, der euch beschützen kann, und das ist der Höchste Herr. Für seinen Schutz müsst ihr alle aus ganzem Herzen beten: „Lasst alle Menschen auf der Welt Glückseligkeit genießen.“ Sathya Sai, 14. April 1993  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. AUGUST 2020

Gott hat euch mit all seinem Reichtum und seinen göttlichen Möglichkeiten ausgestattet. Ihr seid die Erben dieses Reichtums und müsst herausfinden, was dieser Reichtum ist. Sais Reichtum ist reine, selbstlose und grenzenlose Liebe. Das ist die Wahrheit. Es sind nicht die Gebäude, die ihr hier seht, die Sais Reichtum sind. Es ist allein reine, selbstlose Liebe. Ihr müsst diese Liebe als Sais Erben übernehmen, euch damit anfüllen und sie der Welt darbringen. Das ist eure oberste Pflicht als Sai-Anhänger. Was könnt ihr Gott darbringen, der allmächtig, allgegenwärtig und allwissend ist? Die verschiedenen Dinge, die ihr Gott anbietet, entstammen eurer Täuschung. Verkörperungen des Göttlichen! Liebe ist der einfachste Weg, um Gott zu erkennen. So wie ihr den Mond nur mit dem Licht des Mondes sehen könnt, kann Gott, der die Verkörperung der Liebe ist, durch Liebe erreicht werden. Betrachtet die Liebe als euren Lebensatem. Liebe war die erste Eigenschaft, die im Schöpfungsprozess auftauchte. Alle anderen Eigenschaften kamen danach. Füllt deshalb euer Herz mit Liebe an und stützt euer Leben darauf! Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur von Bharat. Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur  Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist es wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. AUGUST 2020

Wir sagen, alle seien unsere Brüder und Schwestern, aber wie viele setzen dieses Ideal in die Tat um? Unsere Handlungen sollten im Einklang mit unseren Worten sein. Jesus lehrte „die Bruderschaft des Menschen und die Vaterschaft Gottes“. Diese Wahrheit ist auch die Kultur  Indiens (bharat). Möglicherweise besitzt ihr keinen materiellen Reichtum, doch es genügt, wenn ihr Selbstvertrauen und Selbstachtung habt. Respektiert alle. Erweist den Ältesten euren Gruß (namaskar) von ganzem Herzen. Was ist die innere Bedeutung von Namaskar? Wenn ihr Namaskar macht, legt ihr eure Handflächen zusammen und bringt sie eurem Herzen nahe. Die fünf Finger jeder Hand symbolisieren die fünf Handlungssinne (karmendriya) und fünf Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Diese zehn Sinne sollten dem Diktat eures Herzens (Gewissens) folgen. Das ist wahrer Gruß (namaskar). Sät jeden Tag die Samen guter Gedanken, gießt sie mit guten Taten und entfernt das Unkraut böser Eigenschaften. Nur dann bringt ihr die  Ernte der Glückseligkeit ein. Sathya Sai, 16. Mai 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2020

Prahlada sagte zu seinem Vater Hiranyakasipu: „Du willst die drei Welten erobern, aber scheiterst im Erobern deiner Sinne!“ Seid wachsam! Wie könnt ihr jemals hoffen, eure äußeren Feinde zu besiegen, wenn ihr eure inneren Feinde wie Ärger, Hass und so weiter nicht im Griff habt? Die inneren Feinde können nur auf eine Weise besiegt werden, durch Liebe! Es ist notwendig, unser Leben lohnenswert zu machen, indem wir Liebe praktizieren, die sechs inneren Feinde (Begierde, Ärger, Neid, Gier, Ego und Lust) unterwerfen und alle unsere Handlungen Gott widmen. Die Welt ist in Aufruhr. Zu diesem Zeitpunkt ist es die Pflicht eines jeden Gotthingegebenen, die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschheit zu erkennen und den bösen Mächten entgegenzutreten, die der Menschheit unzählige Schwierigkeiten bereiten. Greift auf die starke Waffe der Liebe zurück! Jeder sollte versuchen, der Menschheit zu dienen, um die heute weit verbreiteten Kräfte der Gewalt und Ungerechtigkeit auszurotten. Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. AUGUST 2020

Prahlada sagte zu seinem Vater Hiranyakasipu: „Du willst die drei Welten erobern, aber scheiterst im Erobern deiner Sinne!“ Seid wachsam! Wie könnt ihr jemals hoffen, eure äußeren Feinde zu besiegen, wenn ihr eure inneren Feinde wie Ärger, Hass und so weiter nicht im Griff habt? Die inneren Feinde können nur auf eine Weise besiegt werden, durch Liebe! Es ist notwendig, unser Leben lohnenswert zu machen, indem wir Liebe praktizieren, die sechs inneren Feinde (Begierde, Ärger, Neid, Gier, Ego und Lust) unterwerfen und alle unsere Handlungen Gott widmen. Die Welt ist in Aufruhr. Zu diesem Zeitpunkt ist es die Pflicht eines jeden Gotthingegebenen, die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschheit zu erkennen und den bösen Mächten entgegenzutreten, die der Menschheit unzählige Schwierigkeiten bereiten. Greift auf die starke Waffe der Liebe zurück! Jeder sollte versuchen, der Menschheit zu dienen, um die heute weit verbreiteten Kräfte der Gewalt und Ungerechtigkeit auszurotten. Sathya Sai, 23. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. AUGUST 2020

Seid nicht traurig, dass Gott euch prüft und euch der Tortur der Prüfung aussetzt, denn nur wenn ihr geprüft werdet, könnt ihr euch vom Erfolg überzeugen oder euch eurer Grenzen bewusst werden. Dann könnt ihr euch auf die Themen konzentrieren, in denen ihr Schwächen habt und intensiver darauf achten, damit ihr auch darin besteht, wenn ihr erneut geprüft werdet. Gute Schüler lernen nicht im letzten Moment für die Prüfung, sondern vorher. Sie sind mit dem erforderlichen Wissen, Mut und Vertrauen bereit, das aus diesem Wissen und Können entsteht. Was ihr vorher studiert habt, muss kurz vor der Prüfung immer wieder im Kopf überarbeitet werden. Das ist die ganze Vorbereitung, die notwendig ist! Es besteht kein Zweifel, dass dies der Weg zum Sieg ist. Sathya Sai, Shivarathri, März 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. JULI 2020

Es ist wichtig, eine enge Beziehung zu Gott aufzubauen. Ihr werdet mit göttlicher Energie aufgeladen, wenn ihr eine Verbindung mit dem Göttlichen herstellt. In der Gesellschaft Gottes zu leben ist wahrlich gute Gesellschaft (satsanga). Gute Gesellschaft führt zu Losgelöstheit, Losgelöstheit befreit von Täuschung, Freiheit von Täuschung führt zur Stabilität des Denkens (mind) und die Stabilität des Denkens schenkt Befreiung. Aber heute hat der Mensch keine Stabilität des Denkens. Die ganze Zeit springen die Gedanken wie ein verrückter Affe herum. Wenn ihr „mein Körper“, „mein Verstand“, „meine Intelligenz (buddhi) und so weiter sagt, sind diese alle verschieden von euch. Fragt euch dann: „Wer bin ich?“ Das gleiche Prinzip des Ich ist in allen gegenwärtig, vom Armen bis zum Millionär. Ihr müsst Opferbereitschaft entwickeln, um dieses Ichprinzip zu verstehen. Sathya Sai, 10. Juni 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JULI 2020

Warum ist Friedlosigkeit (ashanti) so verbreitet in der Welt? Wegen Anhaftung (raga), Hass (dvesha) und Verblendung (moha). Diese Eigenschaften entstehen aus Unwissenheit, die zu Täuschung führt. Dinge, die in der Dunkelheit gesehen werden, können nicht klar sein, sondern werden mit etwas anderem verwechselt. Ein Seil wird fälschlicherweise für eine Schlange gehalten; ein Baumstumpf wird mit einem Dieb verwechselt. Eine Glasscherbe kann als Diamant begehrt werden. Also, diese falsche Vorstellung, dieses undeutliche Licht, muss verschwinden. Das kann nur geschehen, wenn die Methoden, die zur Entdeckung der Wahrheit führen, gelernt werden. Das ist es, was die Schriften (shastra) lehren, und den Gelehrten (pandit) wurde aufgetragen, euch dies anzuleiten. Sie sagen euch, dass die in der Außenwelt suchenden Sinne nach innen gerichtet sein müssen und dass das innere Reich der Impulse, Instinkte, Gewohnheiten, Vorurteile, Einstellungen gereinigt werden muss, bevor Gott klar und hell darin widergespiegelt wird. Sathya Sai, 18. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JULI 2020

Warum ist Friedlosigkeit (ashanti) so verbreitet in der Welt? Wegen Anhaftung (raga), Hass (dvesha) und Verblendung (moha). Diese Eigenschaften entstehen aus Unwissenheit, die zu Täuschung führt. Dinge, die in der Dunkelheit gesehen werden, können nicht klar sein, sondern werden mit etwas anderem verwechselt. Ein Seil wird fälschlicherweise für eine Schlange gehalten; ein Baumstumpf wird mit einem Dieb verwechselt. Eine Glasscherbe kann als Diamant begehrt werden. Also, diese falsche Vorstellung, dieses undeutliche Licht, muss verschwinden. Das kann nur geschehen, wenn die Methoden, die zur Entdeckung der Wahrheit führen, gelernt werden. Das ist es, was die Schriften (shastra) lehren, und den Gelehrten (pandit) wurde aufgetragen, euch dies anzuleiten. Sie sagen euch, dass die in der Außenwelt suchenden Sinne nach innen gerichtet sein müssen und dass das innere Reich der Impulse, Instinkte, Gewohnheiten, Vorurteile und Einstellungen gereinigt werden muss, bevor Gott klar und hell darin widergespiegelt wird. Sathya Sai, 18. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. JULI 2020

Ein Land bedeutet nicht ein Stück Erde. Menschen machen ein Land aus, und Transformation sollte nicht eindimensional sein. Sie ist der gesamte Prozess der Veredelung, durch den Menschen ihre schlechten Gedanken und Handlungen ablegen, gute Gedanken kultivieren und im täglichen Leben gute Taten vollbringen. Der Wert eines Menschen ergibt sich nicht allein aus seinen durch Bildung erworbenen Qualifikationen. Die kulturelle Veredelung des eigenen Lebensstils ist ebenfalls von wesentlicher Bedeutung. Ein Leben ohne Kultur ist wie ein Haus ohne Licht. Ein Mensch ohne Kultur ist wie ein schnurloser Drachen, der hin und her geworfen wird. Eine kulturlose Bildung ist so wertlos wie eine gefälschte Münze. Was ist mit Kultur gemeint? Sie ist das Erkennen der dem Menschen innewohnenden Göttlichkeit und ihre Manifestation in der eigenen Lebensweise. Sathya Sai, 22. November 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JULI 2020

Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur Verwalter dieser Dinge war, und nicht der Eigentümer. Er ist an diese Dinge nicht gebunden, er weiß, dass sie der Regierung gehören. Habt ebenso das Gefühl, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto alles Gottes Eigentum ist und dass ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren im Nu aufzugeben. Ihr müsst euer Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Reichtum bringt nicht nur Freude, sondern auch Kümmernisse und Trauer mit sich. Anhäufung von Reichtümern, multiplizierte Wünsche – diese führen nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Bindung ist die Wurzel von Freud und Leid; Loslassen ist der Retter. Anhaftung (asakthi) ist der Tod (maraka), Nichtanhaftung (anasakthi) ist wie ein Retter (taraka)! Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JULI 2020

Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur Verwalter dieser Dinge ist, und nicht der Eigentümer. Er ist an diese Dinge nicht gebunden, er weiß, dass sie der Regierung gehören. Habt ebenso das Gefühl, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto alles Gottes Eigentum ist und dass ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren im Nu aufzugeben. Ihr müsst euer Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Reichtum bringt nicht nur Freude, sondern auch Kümmernisse und Trauer mit sich. Anhäufung von Reichtümern, multiplizierte Wünsche – diese führen nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Bindung ist die Wurzel von Freud und Leid; Loslassen ist der Retter. Anhaftung (asakthi) ist der Tod (maraka), Nichtanhaftung (anasakthi) ist wie ein Retter (taraka)! Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. JULI 2020

Die Sprache ist mit enormer Kraft aufgeladen. Wenn wir einer Person durch Sprache etwas mitteilen, das ihr seelisches Gleichgewicht stört oder sie in Trauer versetzt, saugen diese Worte vollständig ihre körperliche Stärke und ihren mentalen Mut ab. Die Person fühlt sich ohnmächtig und ist am Boden zerstört. Sie kann sich geistig nicht mehr behaupten. Wenn wir dagegen durch Sprache etwas Glückliches oder unerwartet Aufmunterndes kommunizieren, bekommt die Person die Kraft eines Elefanten. Worte kosten nichts, sind aber von unschätzbarem Wert; sie müssen also achtsam verwendet werden. Benutzt sie nicht für unfruchtbaren Klatsch, sondern nur für reine und produktive Zwecke. Die Alten und Weisen empfahlen das Schweigen und legten ein dementsprechendes Gelübde ab, um die Sprache von ihren Übeln zu reinigen. Der Geist (mind) wandte sich nach innen, zu einer inneren Vision von Gott und die Sprache wandte sich nach außen zu einer äußeren Vision des Herrn - beide fördern geistige Stärke und Erfolg. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kap. 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JULI 2020

Den Namen und die Form zu verehren ist gegen die grundsätzlichen Lehren des Vedanta; denn du musst dich dazu erziehen, das Flüchtige, Zeitliche und Oberflächliche zu ignorieren. Solange du deine Identität mit Allem nicht entdeckt hast und die Identität mit Allem in dir, kannst du nicht die wellenlose Stille, die ruhige Flamme gewinnen. Gib die Faszination für die fantastische objektive Welt auf; gib auf, bis du das Stadium erreichst, wo es kein „Geber-Gabe-Geben“ mehr gibt; wo es kein „Beginnen-Fortfahren-Enden“ mehr gibt. Der Weise Narada lernte vom Weisen Sanathkumara, dass er Frieden (shanti) nur erreichen kann, wenn er weiß, dass er eine Verkörperung des Friedens ist! Unfrieden (ashanti) ist etwas, das einen wie eine Phobie besetzt, die keine Grundlage hat. Schüttele sie ab! Du bist frei! Es ist die Rolle, die tragisch ist, nicht der Schauspieler! Erinnere dich, dass es ein Spiel ist und dass du die Rolle eines tragischen Helden spielst! Der Weise Narada lernte dies und sein Gleichmut wurde nie wieder gestört.               Sathya Sai, 14. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JULI 2020

Die eigene Sichtweise ist meistens verzerrt. Die Richtung, in die die Gedanken der Menschen fließen, lautet: „Wie kann ich aus allem das meiste herausholen, welchen Nutzen kann ich aus einer Mitgliedschaft ziehen, wie vorteilhaft ist dies oder jenes für meinen Status, meinen Beruf und meine Kontakte." So zu denken muss ganz und gar aufhören. Das Problem sollte wie folgt beschrieben sein: „Wie viel kann ich meinen Mitmenschen durch diese Mitgliedschaft geben? Was kann ich zur Erfüllung ihrer Ideale beitragen?" Alle sind bereit zu nehmen, keiner will wirklich geben. Der Grund dafür ist fehlende Liebe; Liebe, die über Kaste, Glaubensrichtung, Hautfarbe und über die vom Menschen zwischen Menschen errichteten Zäune hinausgeht. Füllt euer Herz mit Liebe, teilt diese Liebe mit allen. Liebe wächst mit jedem Geschenk der Liebe. Denkt daran, dass das Herz, das Liebe verströmt, immer voll bleibt! Gott ist in eurem Herzen als Liebe gegenwärtig und ihr nehmt diese nur von Ihm, wenn ihr sie mit anderen teilt. Ausweitung ist Liebe, Ausdehnung ist Leben. Kontraktion ist der Tod! Sathya Sai, 18. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 24. JULI 2020

Reines Drehen wie ein Kreisel, bis ihr euch nicht länger drehen könnt und dann hilflos und träge fallt, ist eine öde, verheerende Existenz. Der Kreisel hat keinen Glauben an sich selbst; er muss von einem anderen bedient und herumgewirbelt werden. Habt Selbstvertrauen, das heißt, habt Vertrauen in euer Selbst. Denn dieses Selbst ist göttlich, es trägt in sich all die Stärke und Anmut des Atman, es ist nichts anderes als eine Welle des Ozeans der höchsten Wirklichkeit (paramatman). Verwaltungsbeamte entwerfen Fünfjahrespläne, bauen Brücken, Dämme, Fabriken und Schulen, um Glück und Frieden sicherzustellen. Aber ohne den Geist (spirit) zu reinigen, Loslassen zu stärken, Mitgefühl und Verwandtschaft zu fördern, begünstigt ökonomischer Fortschritt nur Hass, Uneinigkeit und Neid. Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und Selbsterkenntnis – diese allein können den Menschen zu Friede und Freude führen. Sathya Sai, 14. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JULI 2020

Entschließt euch denen nachzueifern, die es besser machen als ihr, und verdient euch dadurch die gleiche Wertschätzung. Bemüht euch, Wissen, Weisheit und Erfolg zu erlangen, die ihr mit Aufrichtigkeit anstrebt. Das ist wirkliche Ambition. Wenn ihr euch stattdessen den Untergang anderer wünscht, die erfolgreich sind, zeigt diese Absicht eure bösartige Natur, und wird euch mit Sicherheit zum Untergang führen. Sich selbst zu preisen und andere zu verurteilen, ist ebenso tödlich wie Neid. Der Versuch, die eigene Gemeinheit und Bosheit zu verbergen, die Maske der Güte zu tragen, seine Fehler zu rechtfertigen und seine Errungenschaften zu übertreiben – das sind definitiv auch giftige Eigenschaften. Ebenso giftig ist die Gewohnheit, das Gute in anderen zu ignorieren und eifrig nur nach ihren Fehlern zu suchen. Sprecht niemals Worte, die jemanden erniedrigen. Wenn wir zu einem anderen freundlich sind und ihn mögen, wird alles, was diese Person auch tut, gut für uns sein. Wenn sich der Wind dreht und dieselbe Person nicht gemocht wird, fühlt sich sogar das Gute, das sie tut, als falsch für uns an. Beide Reaktionen sind nicht lobenswert! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JULI 2020

Der Seher sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist das Geheimnis zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit Gegenständen weckt Verlangen und Anhaftung; diese führen zu Anstrengung und entweder Hochstimmung oder Verzweiflung. Es entsteht Angst vor Verlust oder Trauer durch Scheitern, und der Zug der Reaktionen verlängert sich. Wie kann die Flamme der Lampe überleben, wenn viele Türen und Fenster für alle Winde offen stehen? Diese Lampe ist der Verstand, der unberührt von den doppelten Anforderungen der Außenwelt brennen muss. Die völlige Hingabe an Gott ist eine Möglichkeit, die Fenster und Türen zu schließen, denn in dieser Haltung der völligen Hingabe an Gott (Saranagati) werdet ihr des Ego beraubt und daher nicht von Freude oder Trauer hin und her geworfen. Durch völlige Hingabe könnt ihr  auf die Gnade Gottes zurückgreifen, um alle Krisen in eurem Leben zu bewältigen. Das macht euch zu Helden und gut vorbereitet auf die Herausforderungen des Lebens! Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JULI 2020

Der Seher sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist das Geheimnis zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit Gegenständen weckt Verlangen und Anhaftung; diese führen zu Anstrengung und entweder Hochstimmung oder Verzweiflung. Es entsteht Angst vor Verlust oder Trauer durch Scheitern, und der Zug der Reaktionen verlängert sich. Wie kann die Flamme der Lampe überleben, wenn viele Türen und Fenster für alle Winde offen stehen? Diese Lampe ist der Verstand, der unberührt von den doppelten Anforderungen der Außenwelt brennen muss. Die völlige Hingabe an Gott ist eine Möglichkeit, die Fenster und Türen zu schließen, denn in dieser Haltung der völligen Hingabe an Gott (saranagati) werdet ihr des Ego beraubt und daher nicht von Freude oder Trauer hin und her geworfen. Durch völlige Hingabe könnt ihr  auf die Gnade Gottes zurückgreifen, um alle Krisen in eurem Leben zu bewältigen. Das macht euch zu Helden und gut vorbereitet auf die Herausforderungen des Lebens! Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. JULI 2020

Es gibt viele, die auf Gott zentrierte Menschen (yogi) als unsoziale Faulenzer verspotten, die vor ihren Verpflichtungen davonlaufen und in Einsamkeit und Stille Zuflucht suchen. Aber Nähe garantiert keine Nützlichkeit; Ferne impliziert keine Nutzlosigkeit. Viren dringen in den Blutkreislauf ein, und nichts ist euch näher als euer Blut mit dem tödlichen Feind. Mitglieder derselben Familie sind neidisch und misstrauisch aufeinander. Es ist nicht die Nähe, auf die es ankommt. Die Yogis zogen an einsame Orte und suchten Lehrer des inneren Weges auf, so wie junge Techniker es heute tun, die ins Ausland gehen, um Fähigkeiten zu erlernen, die zum Aufbau eines besseren Indien beitragen. Sie suchen das Geheimnis ewiger Freude, sie gewinnen es für sich und durch ihr Leben inspirieren sie andere, das kostbare Geheimnis zu gewinnen. Niemand nennt den Menschen, der ins Ausland gegangen ist, um sich als Ingenieur oder Arzt besser auszurüsten, selbstsüchtig. Warum sollte dann der Mensch, der sich größeren Entbehrungen unterzieht, um sich besser als Ingenieur des Verstandes auszurüsten und seine unbestrittenen Kräfte nicht zur Bindung, sondern zur Befreiung einsetzt, als egozentrisch plattgemacht werden? Dies zeigt nur Unkenntnis der wahren Werte. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JULI 2020

Kein Feind kann so heimtückisch sein wie Eifersucht. Eifersucht ist ein tödlicher Virus. Wenn man einen anderen sieht, der mächtiger oder sachkundiger ist oder größeres Ansehen, mehr Reichtum oder mehr Schönheit hat oder sogar bessere Kleidung trägt, ist man mit Eifersucht behaftet. Möglicherweise fällt es euch schwer, diese Tatsache anzuerkennen und zu akzeptieren. Der Verstand (mind) versucht, andere zu erniedrigen und abschätzig anzusehen. Dies wird euren Charakter verschmutzen. Solche Neigungen und bösen Tendenzen sollten niemals in den Köpfen frommer und tugendhafter Menschen Wurzeln schlagen. Seid immer wachsam, dass der „Neid-Dämon“ nicht Besitz von euch ergreift. Neid zerstört alles Kostbare in euch. Er ruiniert eure Gesundheit und schädigt das Verdauungssystem. Er raubt euch sogar den Schlaf, beeinträchtigt eure körperliche und geistige Ausdauer und reduziert euch auf den Zustand chronisch Verzehrender! Seid daher glücklich und fröhlich, wenn andere als gut anerkannt und für ihre Tugenden und Ideale respektiert werden. Kultiviert nur weitreichende Sichtweisen und reine Motive. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JULI 2020

Die Erinnerung an den Namen Gottes ist in diesem Zeitalter die Methode für das Überqueren des weltlichen Lebens. Sich an den Herrn durch seinen Namen zu erinnern reicht, um den Menschen zu retten. Der Herr ist von seinem Wesen her Glückseligkeit (anandamaya); er ist auch göttliche Glückseligkeit (ananda), die durch den Namen gekostet werden muss. Er ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Ihr bezweifelt vielleicht, ob ein so kleines Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen  kann. Menschen überqueren weite Ozeane auf einem winzigen Floß; sie sind dazu in Lage, mit einer winzigen Lampe in der Hand durch dunkle Dschungel zu gehen. Der Name, selbst das noch kleinere OM (pranava), hat unermessliche Potenziale. Das Rezitieren des Namens ist wie Bohren, um Grundwasser zu finden. Es ist wie ein Meißelschlag, der das Bildnis Gottes aus dem Marmor freilegt. Brecht die Hülle um die Gestalt auf, und der Herr wird erscheinen. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JULI 2020

Die Erinnerung an den Namen Gottes ist in diesem Zeitalter die Methode für das Überqueren des weltlichen Lebens. Sich an den Herrn durch seinen Namen zu erinnern reicht, um den Menschen zu retten. Der Herr ist von seinem Wesen her Glückseligkeit (anandamaya); er ist auch göttliche Glückseligkeit (ananda), die durch den Namen gekostet werden muss. Er ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit (sat-cit-ananda). Ihr bezweifelt vielleicht, ob ein so kleines Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen  kann. Menschen überqueren weite Ozeane auf einem winzigen Floß; sie sind dazu in Lage, mit einer kleinen Lampe in der Hand durch dunkle Dschungel zu gehen. Der Name, selbst das noch kleinere OM (pranava), hat unermessliche Potenziale. Das Rezitieren des Namens ist wie Bohren, um Grundwasser zu finden. Es ist wie ein Meißelschlag, der das Bildnis Gottes aus dem Marmor freilegt. Brecht die Hülle um die Gestalt auf, und der Herr wird erscheinen. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JULI 2020

Die Hauptursache aller Ängste und Katastrophen der Menschheit ist Neid. In der Bhagavadgita warnt Krishna: „Arjuna! Du musst neidlos sein. Lass dich nicht von Neid anstecken.“ Neid wird ausnahmslos von Hass begleitet. Sie sind Zwillingsschurken wie giftige Schädlinge. Sie greifen die Wurzeln der eigenen Persönlichkeit an. Ein Baum kann prächtige Blüten und Früchten haben, aber wenn die feindlichen Würmer ihre Arbeit an den Wurzeln aufnehmen, dann stellt euch vor, was mit der Pracht des Baumes passiert! Selbst wenn wir die Schönheit des Baumes bewundernd betrachten, verblassen seine Blüten, fallen seine Früchte ab und werden die Blätter gelb und vom Wind zerstreut. Am Ende trocknet der Baum aus, wird morsch, stirbt ab und stürzt um! Wenn Neid und Hass das Herz infizieren und sich an die Arbeit machen, stürzt man ebenso, ganz gleich wie intelligent und hoch gebildet man auch ist! Lernt daher, glücklich und voller Freude zu sein, wenn andere als gut anerkannt und für ihre Tugenden und Ideale respektiert werden, die sie leben und die ihnen am Herzen liegen! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JULI 2020

Das Aufwirbeln des Milchozeans (samudra-manthana) ist von großem Wert für euch, weil ihr auch den Ozean eures Herzens aufwirbeln müsst, um den Nektar der Unsterblichkeit zu gewinnen. Euer Herz voller Reinheit und Ausgeglichenheit (sattva) ist der Milchozean. Die beständige Kontemplation Gottes als eure eigene Wirklichkeit oder als ein zu erreichendes Ideal ist der Berg Mandara, der als wirbelnder Stab in den Ozean gehalten wird. Vasuki, die Schlange, die als Seil um den Stab gewickelt war, ist die Ansammlung aller Sinne. Das Seil (eure Sinne) wird sowohl von guten als auch von schlechten Impulsen gehalten, und beide kämpfen sich durch den Verwirbelungsprozess, begierig auf die Ergebnisse, die ihnen am Herzen liegen. Die Weisen warten geduldig auf das Erscheinen des unsterblichen Gottes. Die Gnade Gottes ist die Inkarnation der Schildkröte, denn der Herr selbst kommt zur Rettung, sobald er weiß, dass ihr ernsthaft nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit sucht: Er kommt schweigend und unbeobachtet wie die Schildkröte, nimmt den Prozess der Reflektion (manana) unbeeinträchtigt auf und dient als beständige Basis für eure spirituelle Praxis. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JULI 2020

Das Wort ‚Hingabe‘ wurde missinterpretiert und die Menschen fördern Müßiggang im Namen der Hingabe. Wir denken, dass unser Verstand (mind), Gedanke und Körper Gott hingegeben werde. Euer Denken (mind) ist nicht unter eurer eigenen Kontrolle. Wie kann es unter solchen Umständen Gott hingegeben werden? Ihr habt keine Kontrolle über euren eigenen Körper. Wenn ihr einen kleinen Schnitt habt, sickert Blut aus eurem Körper und ihr lauft zu einem Arzt. Wenn das euer Körper ist und ihr die vollständige Kontrolle über ihn habt, warum könnt ihr dann den Blutfluss nicht stoppen? Angesichts dieser Tatsache ist die Aussage, dass ihr euer Denken und euren Körper  Gott hingegeben hättet, unwahr. Das Wort ‚Hingabe‘ vermittelt, dass da jemand ist, der gibt, und ein anderer, der annimmt, und dass ihr etwas jemandem hingebt. Im Wort ‚Hingabe‘ liegt ein Gefühl der Dualität. Die wahre Bedeutung von Hingabe ist das Erkennen der Tatsache, dass Gott in jedem und überall gegenwärtig ist. Sathya Sai, Summer Showers 1974, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JULI 2020

Menschlichkeit ist eine Kombination aus Körper und Bewusstsein. Als ersten Schritt in Spiritualität muss man sich einer Selbstprüfung unterziehen. Nur dann kann die Wirklichkeit verstanden werden. Aber niemand lässt sich auf diese Selbstprüfung ein, obwohl jeder bereit ist, andere zu verurteilen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu analysieren und für seine Fehler einzustehen, ist befugt andere zu beurteilen. Schüler und Gottergebene sollten erkennen, dass Sinneskontrolle recht einfach ist. Es ist notwendig, negative Gefühle nicht zu fördern, wenn sie entstehen, und stattdessen positive Einstellungen anzunehmen. Buddha zum Beispiel konfrontierte den Zorn eines Dämons mit seiner Liebe und verwandelte ihn auf diese Weise. Viele Studenten sind heute von Depressionen betroffen und haben ein verwirrtes Gemüt (mind). Der Grund dafür ist ihre Schwäche, die auf mangelndes Selbstbewusstsein zurückgeht. Wo ein totaler Glauben an Gott ist, gibt es keinen Raum für Depressionen. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JULI 2020

Menschlichkeit ist eine Kombination aus Körper und Bewusstsein. Als ersten Schritt in Spiritualität muss man sich einer Selbstprüfung unterziehen. Nur dann kann die Wirklichkeit verstanden werden. Aber niemand lässt sich auf diese Selbstprüfung ein, obwohl jeder bereit ist, andere zu verurteilen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu analysieren und für seine Fehler einzustehen, ist befugt andere zu beurteilen. Schüler und Gottergebene sollten erkennen, dass Sinneskontrolle recht einfach ist. Es ist notwendig, negative Gefühle nicht zu fördern, wenn sie entstehen, und stattdessen positive Einstellungen anzunehmen. Buddha zum Beispiel konfrontierte den Zorn eines Dämons mit seiner Liebe und verwandelte ihn auf diese Weise. Viele Studenten sind heute von Depressionen betroffen und haben ein verwirrtes Gemüt (mind). Der Grund dafür ist ihre Schwäche, die auf mangelndes Selbstbewusstsein zurückgeht. Wo ein totaler Glaube an Gott ist, gibt es keinen Raum für Depressionen. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. JULI 2020

Kultiviert Liebe zu Gott. Die heiligen Schriften (purana) und alten Weisen haben kundgetan, dass das Göttliche inkarniert, um die Gottlosen zu bestrafen und die Guten zu beschützen. Das ist nicht richtig. Gott inkarniert, um der Menschheit Liebe zu vermitteln und sie zu lehren, wie Liebe kultiviert und praktiziert werden sollte. Nur wenn eine solche Liebe entwickelt wird, sind die Menschen frei von Trauer und Kümmernissen. Sünden werden ausgelöscht und die Angst hört auf, die Menschen zu verfolgen. Die Essenz aller Religionen, aller Lehren und spirituellen Wege ist nur eine: Liebe. Entwickelt diese göttliche Liebe und gebt vor allem Gott niemals auf, ganz gleich welchen Schwierigkeiten ihr in eurem Leben begegnet und vor welchen Prüfungen ihr nicht verschont werdet. Gott ist Einer. Einerlei ob ihr wohlhabend oder mittellos, ein Gelehrter oder ein unwissender Ignorant seid, mit welchen Schwierigkeiten ihr konfrontiert werdet oder welche spirituellen Praktiken ihr anwendet, ob ihr als Sünder oder Heiliger angesehen werdet, gebt Gott niemals auf und erkennt, dass Gott Einer ist. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JULI 2020

Die Kraft des Glaubens zeigt sich in einem Ereignis aus dem Leben Christi. Einmal näherte sich ein Blinder Jesus, und betete zu ihm: „Herr! Bitte stelle die Sicht meiner Augen wieder her.“ Jesus fragte ihn: „Glaubst du, dass ich dein Sehvermögen wiederherstellen kann?“ „Ja, Herr!“, antwortete der Mann. „Wenn das so ist, dann öffne deine Augen und sieh“, sagte Jesus. Der Blinde öffnete seine Augen und konnte wieder sehen. Ebenso beten die Leute zu Swami, ihnen etwas zu geben. Glaubt ihr, dass ich die Macht habe zu geben, was ihr sucht? Meine Antwort hängt von eurem Glauben ab. Die Leute von heute sind wie ein Mensch, der auf dem Boden steht und den Piloten eines Flugzeugs sehen möchte, das sich am Himmel bewegt. Der Mensch kann den Piloten nur sehen, wenn er in das Flugzeug steigt. Ihr müsst euch nach einer Schau Gottes sehnen, um Gott zu erfahren. Das ist der Weg für ein ideales und glückseliges Leben. Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JULI 2020

Gebet bedeutet nicht, ein Bittgesuch bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index für die Erfahrung der atmischen Glückseligkeit, es ist eine Methode, um diese Glückseligkeit zu erleben, sie zu teilen und in sie einzutauchen. Gebete müssen vom Herzen ausgehen. Gebete, die nicht von Herzen kommen, sind völlig nutzlos. Gott wird ein Herz ohne Worte annehmen, aber er wird keine Worte und Gebete annehmen, die nicht aufrichtig sind und nicht von Herzen kommen. Tatsächlich wird Gott selbst als Herr des Herzens (hridayesha) beschrieben. Nur wenn ihr fest daran glaubt, könnt ihr eure Göttlichkeit manifestieren. Betrachtet euren Körper als einen Tempel, in dem die Dreifaltigkeit – Brahma, Vishnu und Maheshvara – residiert. Es gibt keine separaten Orte wie Vaikunta oder Kailash, wo sie wohnen. Dies sind Täuschungen, die aus Unwissenheit entstehen. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Zweifelt nicht daran. Wenn ihr Zweifel daran habt, könnt ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren! Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JULI 2020

Gebet bedeutet nicht, ein Bittgesuch bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index für die Erfahrung der atmischen Glückseligkeit, es ist eine Methode, um diese Glückseligkeit zu erleben, sie zu teilen und in sie einzutauchen. Gebete müssen vom Herzen ausgehen. Gebete, die nicht von Herzen kommen, sind völlig nutzlos. Gott wird ein Herz ohne Worte annehmen, aber er wird keine Worte und Gebete annehmen, die nicht aufrichtig sind und nicht von Herzen kommen. Tatsächlich wird Gott selbst als Herr des Herzens (hridayesha) beschrieben. Nur wenn ihr fest daran glaubt, könnt ihr eure Göttlichkeit manifestieren. Betrachtet euren Körper als einen Tempel, in dem die Dreifaltigkeit – Brahma, Vishnu und Maheshvara – residiert. Es gibt keine separaten Orte wie Vaikunta oder Kailash, wo sie wohnen. Dies sind Täuschungen, die aus Unwissenheit entstehen. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Zweifelt nicht daran. Wenn ihr Zweifel habt, könnt ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren! Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Sathya Sai, 29. Juli 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle darauf geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott denktet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott denktet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JULI 2020

Damit eure Gebete Gott erreichen, frankiert sie mit der Briefmarke des Glaubens und adressiert sie mit Liebe. Mit Glauben und Liebe werden eure Gebete Gott unabhängig von der Entfernung erreichen. Eure Liebe zu Gott muss rein und makellos sein. Bereitet euch darauf vor, Gottes Prüfungen zu begegnen. Im Leben werdet ihr alle geprüft, wie stark ihr an flüchtigen, weltlichen Attraktionen anhaftet und wie sehr ihr euch nach Gott sehnt. Je früher ihr diese Prüfung besteht, desto näher kommt ihr Gott. Es kann keinen spirituellen Fortschritt geben, ohne Gottes Prüfungen zu bestehen. Wie könnt ihr erwarten, dass Gott seine Gnade über euch ausschüttet, wenn eure Liebe zu Gott nur einen winzigen Bruchteil eurer Liebe zu weltlichen Geschenken ausmacht? Lenkt euren Glauben vom Zeitlichen und Vergänglichen auf die unveränderliche ewige Wirklichkeit. Wie viel Gewinn ergäbe sich, wenn ihr von den vielen Stunden, die ihr mit dem Nachdenken über weltliche Bindungen verschwendet, nur einige Momente an Gott dächtet? Sathya Sai, 7. September 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. JULI 2020

Hegt keine Böswilligkeit gegenüber anderen Lebewesen (advesta sarva bhutana), sondern fördert stets das Wohlergehen aller Wesen (sarva bhuta hite ratah). Betrachtet Feind und Freund als gleich (samah shatrau cha mitre cha cha). Juwelen wie diese in der Bhagavadgita sind bekanntermaßen Hinweise auf die Notwendigkeit der universellen Liebe. Durch die Erklärung, dass der Mensch gegenüber der gesamten Welt der Lebewesen keine Böswilligkeit haben soll, enthüllt die Gita eine Lehre von unschätzbarer innerer Bedeutung: dass in allen Wesen und sogar Dingen ein bewegendes, sich erneuerndes und aktives Erleuchtungsprinzip existiert, welches das Göttliche ist und entsprechend als Selbst (atman) bezeichnet wird. Es ist Unrecht gegenüber Gott, diesem allgegenwärtigen Göttlichen, andere Lebewesen zu hassen, oder zu verletzen. Das ist so schlimm, wie sich selbst zu hassen oder zu verletzen.  Der Grund liegt darin, dass der Verletzende ebenso ein Lebewesen mit dem Göttlichen als innerem Kern ist wie der Verletzte. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JULI 2020

Wenn ihr 'Gott, Gott' wiederholt, aber Ärger und Lust, Hass und Neid in euer Herz lasst, könnt ihr euch nicht zur Göttlichkeit erheben, sondern werdet ins Diabolische abrutschen. Wenn ihr eifrig bereit seid, Gott Opfergaben darzubringen, lasst euer Opfer nichts vergängliches Materielles sein, sondern lasst Liebe euer Opfer sein. Liebe ist die einzige umfassende Verhaltensregel. Liebe ist keine Ware; verhandelt ihre Kosten nicht. Lasst sie klar aus eurem Herzen als ein Strom der Wahrheit, ein Fluss der Weisheit fließen. Lasst sie weder vom Kopf noch von der Zunge ausströmen. Lasst sie voll und frei aus dem Herzen kommen. Dies ist die höchste Pflicht eines jeden von euch, die edelste Frömmigkeit. Beginnt den Tag mit Liebe. Lebt den Tag mit Liebe. Füllt den Tage mit Liebe. Verbringt den Tage mit Liebe. Beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. JULI 2020

Die Wirklichkeit ist überall erkennbar. Warum? Weil sie am deutlichsten in euch selbst zu finden ist, wenn ihr ernsthaft danach sucht. Ihr könnt diese Erfahrung machen, sogar während ihr eure Pflicht euch selbst und anderen gegenüber selbstlos erfüllt. Heute werde ich euch vier Anweisungen zur Heiligung eures Lebens und zur Reinigung eures Geistes (mind) geben, damit ihr Gott in euch kontaktieren könnt: Gebt die Gesellschaft mit den Gottlosen auf (tyaja durjana samsargam). Begrüßt jede Gelegenheit, unter den Guten zu sein (bhaja sadhu samagamam). Führt Tag und Nacht gute Taten aus (kuru punyam ahoratram). Erinnert euch an das, was von Dauer ist und was nicht (smara nithyam-anityatam). Wer nicht versucht, sich selbst zu transformieren, wird wahrscheinlich Gott die Schuld für seine Sorgen geben, anstatt seinen eigenen unbeständigen Glauben zu beschuldigen! Solch ein Mensch beschuldigt Gott, weil er sich zu früh als Gottesverehrer bezeichnet und reichlich Gnade erwartet. Gnade kann auf solche Weise nicht beansprucht werden; Gott muss den Verehrer als seinen Schüler akzeptieren. Sathya Sai, 2. Juli 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JULI 2020

Damit eine Handlung geeignet ist, Gott dargebracht zu werden, und rein genug, um seine Gnade zu gewinnen, muss sie Liebe manifestieren. Je heller die Manifestation, desto näher seid ihr Gott. Liebe (prema) sollte nicht durch die Berücksichtigung von Kaste, Glaubensbekenntnis, Religion und so weiter verändert werden. Sie kann nicht durch Neid, Bosheit oder Hass getrübt werden. Bewahrt die Liebe davor, von diesen Übel vergiftet zu werden. Bemüht euch, weniger Hass und mehr unterscheidungslose Gefühle zu kultivieren. Die Wurzel aller Religionen, die Substanz aller Schriften, das Zusammentreffen aller Straßen und die Inspiration aller Individuen ist das Prinzip der Liebe (prema). Sie ist die festeste Grundlage für die Mission eures Lebens. Sie ist das Licht, das den Frieden und Wohlstand der Welt sichert. Füllt all eure Worte mit Liebe an, fülle jede eurer Handlungen mit Liebe an. Das Wort, das aus eurem Mund kommt, sollte nicht wie ein Messer stechen, noch wie ein Pfeil verletzen. Es muss ein Fundament aus süßem Nektar sein, ein weicher Blütenweg, und muss Frieden und Freude über euch regnen lassen. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JULI 2020

Poornima bedeutet strahlender Vollmond. Guru (Gu – Unwissenheit, Ru – Zerstörer) bedeutet „Er, der die Dunkelheit und Täuschung aus dem Herzen entfernt und es mit höherer Weisheit erleuchtet“. Der Mond und der Geist (mind) stehen als Objekt und Bild in gegenseitiger Beziehung zueinander. Heute ist der Mond voll, schön und kühl, sein Licht ist frisch, angenehm und friedlich. Also muss auch das Licht des Geistes angenehm  und rein sein. Am Firmament eures Herzens ist der Mond der Geist. Es bilden sich dicke und schwere Wolken, sinnliche Wünsche und weltliche Aktivitäten, die eure Freude am Mondlicht verderben. Begrüßt daher die starke Brise der Liebe, um die Wolken zu zerstreuen und euch die kühle Herrlichkeit des Mondlichtes zu schenken. Wenn die Hingabe in Fülle scheint, wird der Himmel im Herzen zu einer Schale voller Schönheit und euer Leben verwandelt sich in eine bezaubernde Allee der Glückseligkeit (ananda). Diese Schönheit des Herzens muss durch den Verstand (mind), durch das Engagement in spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. JULI 2020

Liebt um der Liebe willen; manifestiert sie nicht um materieller Dinge willen oder für die Erfüllung weltlicher Begierden. Begierde erzeugt Ärger, Ärger provoziert Sünde und unter deren Einfluss werden Freunde als Feinde angesehen. Ärger ist die Wurzel jeden Unglücks. Fallt ihr deshalb nicht zum Opfer. Behandelt jeden, wer er auch ist, mit dem allumfassenden Mitgefühl der Liebe. Dieses konstruktive Empfindungsvermögen muss eine spontane Reaktion der gesamten Menschheit werden. Füllt jeden Atemzug mit Liebe an, wenn ihr einatmet und wenn ihr ausatmet. Füllt jeden Augenblick mit Liebe an. Liebe kennt keine Angst.  Liebe meidet Falschheit. Angst zieht den Menschen in Falschheit, Unrecht und Fehlentscheidungen. Liebe sehnt sich nicht nach Lobpreis, das ist ihre Stärke. Nur wer keine Liebe in sich hat, strebt nach Belohnung und Reputation. Die Belohnung für Liebe ist die Liebe selbst. Selbstlose Liebe ist die höchste Pflicht, die edelste Gottesfurcht. Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. JULI 2020

Eure Zeit darf nicht nur für die Aufgabe genutzt werden, Informationen anzusammeln und bestimmte Fähigkeiten zu erwerben, die euch ein Einkommen ermöglichen, von dem ihr leben könnt; sie muss auch dafür genutzt werden, die Kunst der Zufriedenheit, der Ruhe, des Gesammeltseins und des Mutes zu erlangen. Ihr müsst einen sehnlichen Durst nach dem Wissen der Wahrheit der Welt und eures eigenen Selbst fördern. Lasst eure Worte wie Honig und euer Herz so weich wie Butter sein! Eure Sichtweise muss wie die Lampe sein – erhellend, nicht difus. Seid wie der Schiedsrichter auf dem Fußballfeld, der das Spiel sieht und gemäß der aufgesetzten Regeln bewertet und dabei unberührt vom Erfolge oder der Niederlage der einen oder anderen Mannschaft ist. Bedenkt, dass ihr alle Pilger seid, die durch dieses Land des Handelns (karmakshetra) zum Ziel des Landes der Rechtschaffenheit (dharmakshetra) ziehen. Seid bescheiden und stark, um Leidenschaften zu widerstehen. Gebt nicht wie Feiglinge den listigen Andeutungen der Sinne nach. Sathya Sai, 13. März 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JULI 2020

Innere Reinheit und das Denken und den Intellekt klar, geheiligt und frei von Schmutz zu halten ist für einen Suchenden sehr wichtig. Wenn Gedanken und Gefühle unrein und aufgeregt sind, könnt ihr nicht ruhig und glücklich sein. Wenn der Verstand (mind) verunreinigt ist, sind die Reaktionen verunreinigt. Ihr müsst Situationen, die andere und ihre Aktivitäten betreffen, einfühlsam analysieren und dann entscheiden, wie ihr darauf antwortet, um den Verstand klar zu halten. Zieht keine übereilten Schlussfolgerungen. Den Reaktionen anderer zu folgen, ist nicht wünschenswert. Man muss über eine Handlung erst nach intelligenter Unterscheidungsfähigkeit und Nachforschung entscheiden. „Viele machen das so, deshalb machen wir das auch“ – diese Einstellung ist nieder und erniedrigend. Sie ist ein Zeichen von Schwäche. Sie ist die Folge einer grundlegenden Unwissenheit. Schafe verhalten sich auf diese Weise. Als Mensch geboren zu sein, als Gebildeter herumzulaufen und dennoch anderen dumm wie ein Schaf zu folgen und den Verstand mit Ideen zu verschmutzen, die den Lippen anderer entliehen sind – diese Dinge müssen vermieden werden.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JULI 2020

Es können viele Leben vergehen, bis ein Mann oder eine Frau beweisen, dass sie wissen, was das Beste für sie ist, dass sie in der Lage sind, ihre eigene Zukunft zu umreißen, ohne sich selbst oder anderen zu schaden, und dass sie sich der Fallstricke auf dem Weg bewusst sind. Es ist daher am besten, der Erfahrung von Weisen zu vertrauen, die voller Mitgefühl waren und von diesem Mitgefühl bewegt wurden, um den Weg der Befreiung zu beleuchten. Diese Erfahrung ist in den heiligen Schriften (veda) bewahrt. Der Glaube an die Veden bewässert das Herz und bringt es dazu, die Ernte der universellen Liebe einzufahren. Die Schriften warnen euch vor falschen Schritten, trösten euch in stressigen Zeiten, stärken euch in der Not und geben korrekte Interpretationen moralischer Dilemmata. Sie schreiben die Kleidung, die Speisen, die Art des Sprechens, die Methoden des sozialen Benehmens, die Art des gegenseitigen Verhaltens und die Leitlinien des weiteren Voranschreitens vor. Sie sind das Gewissen der Gesellschaft. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. JUNI 2020

Die Ideen und Ankündigungen anderer sind oft persönlich und können Hassgefühle zwischen Menschen schüren. Warum sollten wir sie als unsere annehmen und unsere Gefühle dementsprechend formen. Wir sollten nicht versuchen, unsere Gefühle und Verhaltensmuster mit denen anderer konform zu machen. Wir sollten unseren Glauben, unser Erleben und unsere angeborene Heiligkeit nicht aufgeben. Wir sind vielleicht nicht immer in der Lage, die Gründe für unser Leben zu kennen. Es entstammt unseren eigenen persönlichen Vorlieben und Abneigungen, unseren eigenen vorherrschenden Gefühlen, und wird von ihnen geformt. Aber wir dürfen nicht das Ziel für Ärger, Hass, Eifersucht und die schlechten Taten werden, zu denen sie uns verleiten. Fördert weitherzige und inklusive Gefühle. Nur dann ist der Gottsuchende berechtigt, höheres Wissen zu erlangen. Nur dann verdient ihr Respekt in der Gesellschaft. Haltet euch von engstirnigen, selbstsüchtigen Gedanken, Gefühlen und Plänen fern. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 29. JUNI 2020

Gott, so hieß es, bestraft einige und bevorzugt andere. Lasst mich euch sagen, Gott tut beides nicht. Er ist wie der Strom in diesem Elektrokabel. Er lässt den Ventilator rotieren und spendet Kühle, er versorgt den elektrischen Stuhl und verkürzt das Leben. Er hegt keinen Wunsch, die Wärme der Atmosphäre zu mindern, und hat kein Bestreben zu töten. Gottes Gnade ist wie der Wind, der weht. Werden die Segel eingeholt, liegt das Boot ruhig und unbeweglich im Wasser. Werden die Segel wieder gesetzt, fährt das Boot schneller und schneller. Er ist wie Licht: Ein Mensch tut Gutes mit Hilfe der Beleuchtung, ein anderer führt einen bösen Plan aus. Erlebt einen „inneren Tag“ (lasst das Licht im Inneren wie das Tageslicht leuchten), aber eine „äußere Nacht“ (lasst die äußere Welt dunkel für euch sein). Die Veden lehren euch diese Wahrheit und vermitteln die Disziplin, die für dieses Glück erforderlich ist. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 28. JUNI 2020

Der Student, der nach spirituellem Wissen (vidya) strebt, muss allen Wesen Freundlichkeit, Mitgefühl und Liebe entgegenbringen. Freundlichkeit gegenüber allen Wesen sollte seine wahre Natur sein. Andernfalls ist er nichts anderes als ein Flegel. Spiritualität bedeutet mehr als alles andere, Mitgefühl für alle Lebewesen zu haben. Wenn jemand gegen ein Wesen Groll hegt, hat seine Ausbildung ihren Zweck verfehlt. Die Mahnung, die in der Gita gegeben wird, „keinem Wesen etwas Böses zu wünschen (adveshta sarvabhutanam)“, vermittelt dieselbe Botschaft. Die Bhagavadgita warnt auch, dass die Beleidigung, Verletzung oder Vernachlässigung eines Lebewesens eine Tat ist, die das Göttliche beleidigt, verletzt oder vernachlässigt. Die schmale Sichtweise, die auf die eigene Familie oder Gesellschaft begrenzt ist, muss aufgegeben werden. Einheitliches Mitgefühl in diesem Sinne wird zu einer Wohltat für alle Empfänger. Allen Gutes zu wünschen, ist ein Merkmal des spirituell Wissenden.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 27. JUNI 2020

Es wird gesagt, Gott wünscht, dass seine Anhänger glücklicher, zufriedener und mutiger als andere sind. Hingabe sollte einen Menschen dazu machen, aber nicht alle Anhänger pflegen diese tugendhaften Eigenschaft tiefgehend genug. Viele lassen wertvolle Gelegenheiten verstreichen! Wenn ein Vater jedem seiner Kinder hundert Morgen Land gibt, wird vielleicht eines es gut bearbeiten und eine goldene Ernten einfahren; ein anderes Kind lässt das Land möglicherweise unbearbeitet liegen und stürzt sich selbst ins Unglück. Die Eigenschaften und Merkmale, die jeder aus seinem früheren Leben mitgebracht hat, können unterschiedlich sein. Daher macht es keinen Sinn, den Vater für diesen Zustand verantwortlich zu machen. Selbst innerhalb der Familie kann das Blut einer Person tödlich sein, wenn es einer anderen übertragen wird, nicht wahr? Es ist üblich, dass geistige Stärke in dem einen weniger und in dem anderen mehr vorhanden ist. Sie ist jetzt und in der Vergangenheit proportional zu den Bemühungen eines jeden. Gottes Gnade ist makellos wie Licht: Ein Mensch tut Gutes, wenn er das Licht nutzt, und ein anderer führt einen bösen Plan aus! Lasst das Licht in euch scheinen! Sathya Sai, 25. Januar 1963      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JUNI 2020

Für das Fördern der besten Interessen der Menschheit müsst ihr den heiligen Wunsch kultivieren, anderen zu dienen, und die Einstellung des Teilens haben. Der Ausspruch „Dienst am Menschen ist Dienst an Gott (manava seva ist madhava seva)“ erstreckt sich nicht auf alle Menschen. Diejenigen, die diesen Grundsatz herunterrasseln, erforschen nicht, wem gedient werden soll. Sie sind nur darauf bedacht ihren Magen zu füllen. Zu diesem Zweck beschränken sie ihren geistigen Horizont darauf, ihr eigenes Volk zu erheben. Auf diese Weise verschwenden sie die wertvolle Ausbildung, die sie erhalten haben. Man vergisst die Tatsache, dass Gott in allen Wesen in wahrnehmbarer Form existiert. Dienst an jedem Wesen ist Dienst, der Gott dargebracht wird. Dies muss das Hauptziel eines Gebildeten sein. Der Mensch (nara) ist Gott (narayana). Jede einzelne Handlung muss als Dienst an Gott erhoben werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 26. JUNI 2020

Für das Fördern der besten Interessen der Menschheit müsst ihr den heiligen Wunsch kultivieren, anderen zu dienen, und die Einstellung des Teilens haben. Der Ausspruch „Dienst am Menschen ist Dienst an Gott (manava seva ist madhava seva)“ erstreckt sich nicht auf alle Menschen. Diejenigen, die diesen Grundsatz herunterrasseln, erforschen nicht, wem gedient werden soll. Sie sind nur darauf bedacht ihren Magen zu füllen. Zu diesem Zweck beschränken sie ihren geistigen Horizont darauf, ihr eigenes Volk zu erheben. Auf diese Weise verschwenden sie die wertvolle Ausbildung, die sie erhalten haben. Man vergisst die Tatsache, dass Gott in allen Wesen in wahrnehmbarer Form existiert. Dienst an jedem Wesen ist Dienst, der Gott dargebracht wird. Dies muss das Hauptziel eines Gebildeten sein. Der Mensch (nara) ist Gott (narayana). Jede einzelne Handlung muss zu Dienst an Gott erhoben werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JUNI 2020

Ein indisches Sprichwort sagt: „Der Teller aus Blättern mit einer vollen Mahlzeit darauf bleibt flach auf dem Boden liegen. Der leere Teller aus Blättern wird von jedem Windstoß umhergewirbelt.“ So führt auch ein Mensch, der große Gelehrsamkeit und viele Fähigkeiten besitzt, ein bescheidenes, unauffälliges Leben, während derjenige, der die mit einer solchen Bildung verbundene Stärke nicht besitzt, ein eingebildeter Angeber ist und in Stolz lebt. Er gibt sich viel Mühe, seine Mängel vor anderen zu verbergen, hat aber am Ende keinen Erfolg damit. Er erleidet eine doppelte Niederlage: Er erlebt weder selbst spirituelle Glückseligkeit (ananda) noch macht er andere glücklich. Lasst kein Geltungsbedürfnis in eurem Denken aufkommen. Erlaubt es keinem Egoismus in euer Leben zu kommen. Seid bescheiden und loyal zu hohen Idealen. Nur dann könnt ihr der Sache des Weltfriedens und des Wohlstandes dienen.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 25. JUNI 2020

Ein indisches Sprichwort sagt: „Der Teller aus Blättern mit einer vollen Mahlzeit darauf bleibt flach auf dem Boden liegen. Der leere Teller aus Blättern wird von jedem Windstoß umhergewirbelt.“ So führt auch ein Mensch, der große Gelehrsamkeit und viele Fähigkeiten besitzt, ein bescheidenes, unauffälliges Leben, während derjenige, der die mit einer solchen Bildung verbundene Stärke nicht besitzt, ein eingebildeter Angeber ist und in Stolz lebt. Er gibt sich viel Mühe, seine Mängel vor anderen zu verbergen, hat aber am Ende keinen Erfolg damit. Er erleidet eine doppelte Niederlage: Er erlebt weder selbst spirituelle Glückseligkeit (ananda) noch macht er andere glücklich. Lasst kein Geltungsbedürfnis in eurem Denken aufkommen. Erlaubt es keinem Egoismus in euer Leben einzutreten. Seid bescheiden und loyal zu hohen Idealen. Nur dann könnt ihr der Sache des Weltfriedens und des Wohlstandes dienen.   Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JUNI 2020

Ihr beherrscht vielleicht eine Million Wissensgebiete, aber die Meisterschaft ist wertlos, wenn ihr nicht die Haltung der Losgelöstheit kultiviert. Mit anderen zu teilen, anderen selbstlos mit Liebe zu dienen, ist die Hauptregel (sutra) spirituellen Wissens (vidya) – das ist ihr echter Ausdruck. Wie der Baum seine Früchte nicht selbst isst, sondern anderen zum Verzehr anbietet, wie der Fluss sein Wasser nicht selbst trinkt, aber den Durst anderer löscht und die Hitze kühlt, unter der sie leiden, wie die Kühe großzügig, aus einem Geist der Entsagung (tyaga), die Milch, die vorrangig für ihre Kälber bestimmt ist, mit anderen teilen, so müssen alle, die spirituelles Wissen erlangt haben, dieses, angetrieben von den Motiven des Dienens, ohne Berücksichtigung selbstsüchtiger Interessen anderen zugutekommen lassen. Nur dann können sie zu Recht als edle Gebildete bezeichnet werden. Sathya Sai, Vidya Vahini,  Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JUNI 2020

Durch Meditation (dhyana) entwickelt ihr Weisheit (jnana) und durch Rezitation des Gottesnamens (japa) entwickelt ihr Hingabe (bhakti). Durch beide reinigt ihr euer Herz von Ego. Durch eine Kette der Liebe, durch die Rezitation des Namens, in Stille und mit vollem Bewusstsein für die Bedeutung des Namens und seine Nuancen könnt ihr euch mit Gott verbinden. Jedes „Sai Ram“, „Hare Krishna“ oder „Vitthala“ ist eine Verbindung. Je mehr Verbindungsglieder desto länger die Kette und desto fester die Bindung. Aber jedes Verbindungsglied muss aus gut gehärtetem Stahl geschmiedet sein. Ein falsches Glied, ein Name, der einmal in Faulheit oder Leichtigkeit, Gleichgültigkeit oder Ärger, Ressentiment oder Groll ausgesprochen wird, stellt eine schwache Verbindung dar, und das Band wird nicht binden! Achtet auch darauf, dass ihr den Glauben eines anderen nicht bekrittelt. Es gib von jedem Herzen einen Weg zu Gott, der die Quelle aller Freude ist. Jeder wird in seiner eigenen guten Zeit, in seinem eigenen Tempo, durch seinen eigenen inneren Drang auf den Weg kommen, den Gott ihm als seinen eigenen offenbart. Sathya Sai, 5. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JUNI 2020

Durch Meditation (dhyana) entwickelt ihr Weisheit (jnana) und durch Rezitation des Gottesnamens (japa) entwickelt ihr Hingabe (bhakti). Durch beide reinigt ihr euer Herz von Ego. Durch eine Kette der Liebe, durch die Rezitation des Namens, in Stille und mit vollem Bewusstsein für die Bedeutung des Namens und seine Nuancen könnt ihr euch mit Gott verbinden. Jedes „Sai Ram“, „Hare Krishna“ oder „Vitthala“ ist eine Verbindung. Je mehr Verbindungsglieder desto länger die Kette und desto fester die Bindung. Aber jedes Verbindungsglied muss aus gut gehärtetem Stahl geschmiedet sein. Ein falsches Glied, ein Name, der einmal in Faulheit oder Leichtigkeit, Gleichgültigkeit oder Ärger, Ressentiment oder Groll ausgesprochen wird, stellt eine schwache Verbindung dar, und das Band wird nicht binden! Achtet auch darauf, dass ihr den Glauben eines anderen nicht bekrittelt. Es gibt von jedem Herzen einen Weg zu Gott, der die Quelle aller Freude ist. Jeder wird in seiner eigenen guten Zeit, in seinem eigenen Tempo, durch seinen eigenen inneren Drang auf den Weg kommen, den Gott ihm als seinen eigenen offenbart. Sathya Sai, 5. Januar 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 21. JUNI 2020

Die Veden haben verkündet: „Verehrt die Mutter als Gott, den Vater als Gott und den Lehrer als Gott.“ Im täglichen Leben sind sie Götter für weltliche Zwecke. Für den menschlichen Körper sind Mutter, Vater und Lehrer als göttlich anzuerkennen. Aber für das Streben des Lebens ist das Höchste Göttliche der einzige Gott. Es gibt ein anderes Sanskrit-Sprichwort, das Gott als Mutter, Vater, Verwandter, Freund, Reichtum, Wissen und in der Tat als den Höchsten Herrn von allem preist. Das bedeutet, dass für das spirituelle Leben Gott alles ist. Die Mutter und der Vater sind Bewohner des Hauses. Der Lehrer wohnt in seinem Acshram. Gott jedoch ist der Bewohner des Herzens. Nur Gott kann im Herzen residieren. Es ist wahr, dass Mutter, Vater und Lehrer göttlich sind, aber sie sind nicht berechtigt, im Herzen zu wohnen. Sie müssen verehrt, geliebt  und glücklich gemacht werden. Gott allein verdient es angebetet zu werden. Gott ist dem Menschen näher als die Mutter, sogar näher als der Vater. Einen solchen Gott aufzugeben, ist wahrlich eine abscheuliche Sünde. Dies ist die von Sai verkündete Wahrheit. Sathya Sai, 6. Mai 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 20. JUNI 2020

Auch wenn der menschliche Körper vergänglich ist, muss er sorgfältig gepflegt werden, da er das Göttliche Selbst in sich bewahrt. Ohne einen gesunden und starken Körper werdet ihr leicht Opfer zahlreicher Krankheiten. Jedes Organ des Körpers hat seine eigene Schönheit, die gefördert werden muss. Ein schwacher und ungesunder Körper ist zu keiner entschlossenen Handlung fähig. Reine, edle und erhabene Ideen können nur von einem starken und gesunden Körper ausgehen. In diesem Punkt sind sich alle Religionen einig. Auch wenn der Körper vergänglich ist, sollte man besondere Sorgfalt darauf verwenden, ihn auf die richtige Weise zu erhalten, da er dem Ewigen Selbst (atman) einen Wohnsitz bietet. Der göttliche Geist (spirit) erleuchtet den Körper, auch wenn dieser aus Fleisch, Blut, Kot, Urin und anderen übel riechenden und unreinen Dingen besteht. Das Selbst (atman) wächst nicht mit dem Körper und verfällt auch nicht mit dem Körper. Das Prinzip des Selbst unterliegt weder Wachstum noch Verfall. Es ist immer rein, kostbar und unveränderlich. Sathya Sai, Summer Showers 1990, Kapitel 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 19. JUNI 2020

Das Selbst (atman) ist von Natur aus selbstgenügsam und vollkommen. Keine andere Disziplin wird gebraucht, um diesen Zustand zu erkennen. Reinheit ist unsere Natur; Selbstgenügsamkeit (paripurnata) ist auch die Natur unseres Selbst. Studenten sollten diese Tatsache weder ignorieren noch vergessen. Wahre Bildung muss diesen Glauben entstehen lassen und das Bewusstsein seiner Vollkommenheit in jede Aktivität einflößen. Das ist das essenzielle Ziel, der Kern der rechten Art von Erziehung. Eine weitere Wahrheit muss mehr als alles andere bedacht werden. Für Inder (bharatiya) bedeutet Religion nichts anderes als Erfahrung. Unsere Haltung ist, dass keine Errungenschaft wertvoll ist, solange man sie nicht durch eigene Anstrengung erlangt hat. Alles Wertvolle muss von einem selbst veredelt werden. Göttliche Gnade erwartet individuelles Streben und spirituelle Praxis (sadhana). Die Lehren und Direktiven der Religion müssen durch tatsächliche Erfahrung aufgenommen werden. Die Wahrheit muss identifiziert werden, das ist der allererste Schritt. Je eher wir diese Wahrheit verstehen, desto eher verschwinden religiöse Konflikte und Meinungsverschiedenheiten wegen Glaubensbekenntnissen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 14    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JUNI 2020

Die wachsende Ernte auf den Feldern dürstet nach Regen. Sie sieht die schweren Regenwolken über den Himmel segeln, aber kann sich weder auf diese Höhe erheben und den lebensspendenden Regen trinken noch die Wolken zu Boden bringen. Auch die Menschheit schmort in der heißen Sonne, der unerträglichen Hitze des Ego und der Gier. Sie braucht den Regen der Gnade und weiß, nur dann kann sie in Frieden und Freude gedeihen. So wie die Wolken Tröpfchen bilden, auf die Felder fallen lassen, die sie für etwas Gutes erwählen, individualisiert sich das formlose Absolute, nimmt Gestalt an und kommt auf die Erde inmitten der Menschheit herab, um sie zu retten und zu erhalten. Das ist das Geheimnis Gottes (madhava), der als Mensch (manava) herabkommt, der Wolke, die Mitleid mit der Ernte hat, die in der Sonne austrocknet. Sobald der Regen kommt, erfüllt die Sonne ihren Zweck! So können auch Ego und Gier gewinnbringend eingesetzt werden, wenn die Gnade Gottes erlangt ist, indem sie dazu gebracht werden, in nützliche Kanäle zu fließen. Sathya Sai, 25. Januar 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JUNI 2020

Wer sich Tag und Nacht als kleinlich und schwach verurteilt, kann niemals etwas erreichen. Wer denkt, er sei unglücklich und nichts wert, wird dadurch unglücklich. Wenn ihr stattdessen das Bewusstsein kultiviert, dass ihr ein Funke Gottes seid, dass eure Wirklichkeit Göttlichkeit ist, könnt ihr wirklich göttlich werden und das Kommando über alle Kräfte übernehmen. Ihr werdet, was ihr fühlt (yad bhavam, tat bhavati). Am wichtigsten ist, wie ihr fühlt. Das ist die Grundlage für alles, was ihr seid. Glaubt an das Selbst (atman). Wenn der Glaube nicht da ist, werdet ihr auf ein Monster reduziert, das in Sünde und Bosheit schwelgt. Unsere Vorfahren haben Wohlstand, Friede und Freude erlangt und ihre Ziele allein durch diesen Glauben erreicht. Bedenkt, dass ihr mit Sicherheit zu Fall kommen werdet, wenn ihr den Glauben verliert, denn der Glaube ist der Atem des Lebens. Der Glaube an das Selbst ist Ausdruck des göttlichen (shiva) Prinzips. Der Glaube stattet einen mit allen Formen von Macht aus und macht euch voll und ganz (purna). Sathya Sai, Kapitel 14, Vidya Vahini    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. JUNI 2020

Wer sich Tag und Nacht als kleinlich und schwach verurteilt, kann niemals etwas erreichen. Wer denkt, er sei unglücklich und nichts wert, wird dadurch unglücklich. Wenn ihr stattdessen das Bewusstsein kultiviert, dass ihr ein Funke Gottes seid, dass eure Wirklichkeit Göttlichkeit ist, könnt ihr wirklich göttlich werden und das Kommando über alle Kräfte übernehmen. Ihr werdet, was ihr fühlt (yad bhavam, tat bhavati). Am wichtigsten ist, wie ihr fühlt. Das ist die Grundlage für alles, was ihr seid. Glaubt an das Selbst (atman). Wenn der Glaube nicht da ist, werdet ihr auf ein Monster reduziert, das in Sünde und Bosheit schwelgt. Unsere Vorfahren haben Wohlstand, Friede und Freude erlangt und ihre Ziele allein durch diesen Glauben erreicht. Bedenkt, dass ihr mit Sicherheit zu Fall kommen werdet, wenn ihr den Glauben verliert, denn der Glaube ist der Atem des Lebens. Der Glaube an das Selbst ist Ausdruck des göttlichen (shiva) Prinzips. Der Glaube stattet einen mit allen Formen von Macht aus und macht euch voll und ganz (purna). Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 14    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JUNI 2020

Glaubensbekenntnisse und Kulte als Teil der Religionen können als Zweige eines Baumes betrachtet werden. Niemand sollte sie als falsch verurteilen. Es sollte auch kein Zweig gegen einen anderen kämpfen oder mit einem anderen konkurrieren. Wenn das passiert, wird der Baum zerstört und alles endet im Ruin. Wenn sich Glaubensbekenntnisse in eine konkurrierende Rivalität begeben, wird die Religion ruiniert und die Welt zerstört. Es existiert nur das Eine. Weise beschreiben dies auf viele Arten (ekam sath; viprah bahudha vadanti). Jeder von uns kann unterschiedliche Vorstellungen über das Wesen, die Charakteristik, Gestalt und Eigenschaften Gottes haben. Ein Mensch kann glauben, dass Gott die Eigenschaften und die Gestalt von Menschen angenommen habe. Ein anderer mag an einen Gott glauben, der keine menschliche Gestalt  und keine Attribute habe, sich aber dennoch in allen Verkörperungen manifestiere. Ein anderer mag an Gott als völlig formlos glauben. Die wirkliche Wahrheit ist, dass alle an Gott glauben, an eine geheimnisvolle Kraft (shakti), die Quelle, Unterstützung und Lebensgrundlage aller ist, eine Kraft, die die gesamte Schöpfung zusammenfasst! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. JUNI 2020

Glaubensbekenntnisse und Kulte als Teil der Religionen können als Zweige eines Baumes betrachtet werden. Niemand sollte sie als falsch verurteilen. Es sollte auch kein Zweig gegen einen anderen kämpfen oder mit einem anderen konkurrieren. Wenn das passiert, wird der Baum zerstört und alles endet im Ruin. Wenn sich Glaubensbekenntnisse in eine konkurrierende Rivalität begeben, wird die Religion ruiniert und die Welt zerstört. Es existiert nur das Eine. Weise beschreiben es auf viele Arten (ekam sath; viprah bahudha vadanti). Jeder von uns kann unterschiedliche Vorstellungen über das Wesen, die Charakteristik, Gestalt und Eigenschaften Gottes haben. Ein Mensch kann glauben, dass Gott die Eigenschaften und die Gestalt von Menschen angenommen habe. Ein anderer mag an einen Gott glauben, der keine menschliche Gestalt  und keine Attribute habe, sich aber dennoch in allen Verkörperungen manifestiere. Ein anderer mag an Gott als völlig formlos glauben. Die wirkliche Wahrheit ist, dass alle an Gott glauben, an eine geheimnisvolle Kraft (shakti), die Quelle, Unterstützung und Lebensgrundlage aller ist, eine Kraft, die die gesamte Schöpfung zusammenfasst! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. JUNI 2020

Wenn ihr bei anderen einen großen Fehler bemerkt, haltet ihn einfach für unbedeutend. Dann seid ihr nicht kritisch. Nehmt an, in euch ist ein kleiner Fehler. Versucht ihn zu vergrößern, sodass ihr nie wieder daran denken werdet, einen ähnlichen Fehler zu begehen. Wenn ihr es so betrachtet, werdet ihr nie wieder Gelegenheit haben, dass ihr euch des gleichen Fehlers schuldig macht. Wenn ihr dagegen euren Fehler kaschiert und versucht auf die Schuld anderer hinzuweisen, ist dies weder für euch noch für die anderen gut. Seid nicht immer darin führend, auf die Fehler anderer hinzuweisen. Wenn jemand auf einen Fehler in euch hinweist, nehmt diesen Hinweis demütig an, denn ihr könnt selbst nicht herausfinden, wo ihr falsch liegt. Es ist schwierig, seinen eigenen Fehler zu erkennen. Weil eure Sicht nach außen gerichtet ist, seid ihr nicht in der Lage den Fehler in eurem eigenen Wesen zu finden! Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JUNI 2020

Das Lotosblatt entsteht unter Wasser und schwimmt auf dem Wasser, aber es wird nicht nass. Ebenso müsst ihr in der Welt sein – in ihr, für sie, aber nicht von ihr. Das besondere Merkmal höherer Bildung ist, euch auf diese Rolle vorzubereiten. Das bedeutet, dass ihr auf diese Weise auf der Erde leben müsst, dass ihr euer Herz in Gott vertieft und eure Hände in Arbeit beschäftigt halten müsst. Liebe sollte nicht zu einem Handelsartikel degradiert werden. Liebe erfüllt sich selbst in Liebe. Gemäß der Sichtweise der Großen und der spiritueller Lehrer Indiens kommt man nicht von Falschheit zur Wahrheit voran, sondern von Teilwahrheit zu vollkommener Wahrheit. Jedes individuelle Selbst (atman) kann als Adler bezeichnet werden, der sich immer höher erhebt und übernatürliche Stärke entwickelt und zuletzt die Sonne mit ihrem unbegrenzten Glanz und unendlicher Herrlichkeit erreicht. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. JUNI 2020

Solange ihr das Gefühl von Ärger und Ego in eurem Herzen habt, werdet ihr euch nicht gut fühlen können, sondern gemütskrank sein. Der eigene Ärger ist der größte Feind und die eigene Ruhe der Schutz. Wer von Ärger besessen ist, wird von anderen gehasst, weil dieser Mensch eine Reihe schlechter Taten begeht. Manchmal schließt sich das Ego auch dem Gefühl des Ärgers an. Ein Leben, das von Stolz, Ego und Ärger heimgesucht wird, ist schädlich. Wenn wir die transzendentale Wirklichkeit und Göttlichkeit zum Ziel haben, müssen wir uns entscheiden, dieses große Gefühl des Ärgers unter Kontrolle zu bringen. Während der Scheiterhaufen die Toten verzehrt, reduziert ein aufgeregter Geist (cinta) den lebenden Körper zu Asche. Es ist ein lebendiger Tod, wenn man von Stolz, Ego und Ärger besessen ist. Ärger wird durch Schwäche verursacht. Es ist nicht die Schwäche des Körpers, sondern des Geistes (mind). Für das Stärken unseres Geistes und das Entfernen von Schwäche daraus ist es notwendig, ihn mit guten Gedanken, Gefühlen und Ideen zu füllen. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 17  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. JUNI 2020

Ihr alle müsst zwei Dinge vergessen. Vergesst erstens jede Hilfe, die ihr anderen geleistet habt. Vergesst zweitens jedes Leid, das euch andere zugefügt haben. Wenn ihr euch nämlich an das Leid erinnert, das andere euch angetan haben, plant ihr eine Revanche. Wenn ihr es vergesst, wird der Gedanke, Schaden zuzufügen, nicht auftauchen. Wenn ihr euch an die geleistete Hilfe erinnert, erwartet ihr von anderen dafür eine Belohnung. Vergesst also beides! Denkt dagegen immer an diese beiden ewigen Wahrheiten: „Gott ist Eines“ und zweitens „Der Tod ist vorbestimmt“. Wir treffen Vorbereitungen, wenn wir zu einer Hochzeit oder ins Kino gehen möchten. Wenn ihr nicht zu einer Hochzeit gehen wollt, könnt ihr euch dagegen entscheiden. Solltet ihr ebenso nicht in ein Kino gehen wollen, könnt ihr das auf später verschieben. Aber die letzte Reise, die Reise zu eurem Tod, kann weder abgesagt noch verschoben werden. Welche Vorbereitungen treffen wir für die letzte Reise? Sathya Sai, Summer Showers 1972, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. JUNI 2020

Ihr seid die geliebten Kinder Gottes. Ihr seid so rein und heilig wie die Luft. Verurteilt euch nicht selbst als Sünder. Ihr seid  junge Löwen, keine Schafe. Ihr wurdet als Erben der ewigen Glückseligkeit geboren. Ihr seid Schwingungen der Unsterblichkeit, keine aus Materie zusammengesetzten Körper. Materielle Objekte sind hier, um euch auf euer Geheiß hin zu dienen, und nicht umgekehrt. Meint nicht, die heiligen Schriften (Veden) legten ein Bündel erschreckender Regeln, Vorschriften und Gesetze nieder. Jede Regel wurde von Gott als Gesetzgeber aufgesetzt. Alle Elemente im Kosmos, jedes kleine Teilchen überall, handelt jede Sekunde so, wie es von Ihm angeordnet wurde, bedenkt dies! Keine Anbetung kann höher und nützlicher sein, als einem solchen Gott zu dienen. Man muss Ihm Liebe darbringen, mehr Liebe als man zu irgendetwas anderem in dieser und der nächsten Welt in sich trägt. Er muss als der alleinig Einzige geliebt werden. Erinnert euch immer mit solcher Liebe an Ihn! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 13      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. JUNI 2020

Lernt, mit eurem Körper Gutes zu tun; kontempliert Gutes mit eurem Verstand (mind). Entwickelt gute Gedanken und vollbringt gute Taten. Manchmal fragen die Menschen: „Ja, wir sollten lernen alle zu lieben, aber was sollte getan werden, wenn die andere Person uns hasst, obwohl wir sie so sehr lieben?“ Warum solltet ihr euch  Sorgen machen, ob andere eure Liebe erwidern oder nicht? Eure Pflicht ist es, dafür zu sorgen, dass ihr nicht vom rechten Weg abkommt. Wie könnt ihr behaupten, dass ihr immer noch gut wäret, wenn ihr auch hasst? Bemüht euch, andere zu ermuntern und zu transformieren, aber weicht niemals davon ab, gut zu sein. Ich werde euch ein Leitbild von meinem Beispiel als Grundlage geben: Ich liebe jeden – ich liebe sogar diejenigen, die mich nicht lieben. Ich frage niemanden, ob er mich liebt oder nicht. Wir müssen nur darauf achten, ob unsere Liebe rein ist oder nicht. Hass hat überhaupt keinen Platz in mir. Menschen, die mich nicht wollen, kommen auch zu mir, wenn es notwendig ist, und verbeugen sich vor mir. Ihr müsst alle weltlichen Überlegungen ablegen und die universelle Schau (atma drishti) entwickeln, um tief einzutauchen und wahre Liebe zu erfahren.  Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. JUNI 2020

Es gibt zwei Arten von wesentlichen Reformen (samskara). Eine basiert auf  Eigenschaften (guna) und die andere auf Fehlern (dosha). Die erste Reform ist vergleichbar mit dem Bewässern eines Obstbaums, die zweite mit dem Entfernen von Staub von der Spiegeloberfläche. Einen Obstbaum wässern und düngen, um die Frucht (guter Eigenschaften) zu ernten, kann man als einen Aspekt der Anbetung (upasana khanda) bezeichnen. Dies beinhaltet den Akt, Gott reine selbstlose Liebe darzubringen und ihn dadurch zu erstreben. Unsere tägliche Arbeit als mit Gott verbunden zu betrachten, ist der Aspekt des Wegs des Handelns (karma khanda). Der Prozess, die Unreinheiten aus unserem Verstand (mind) zu entfernen und dabei das Selbst (atman) mit Hilfe von Gottesdienst (upasana) und ritueller Handlungen (karma khanda) zu sehen, ist ein sehr wesentlicher Prozess. Dieser schafft eine Form für das Selbst und schenkt uns die Glückseligkeit der Erkenntnis. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und schmackhaft. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Erziehung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und angenehm. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Erziehung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. JUNI 2020

Wahre Bildung lenkt und berät den Verstand und Intellekt, um reines (sattvika) Glück zu erlangen. Natürlich kann dieses Glück nur durch unermüdliche Anstrengung gesichert werden. Die Schriften erklären: „Glück kann nicht durch Glück erlangt werden (na sukhat labhyate sukham).“ Nur durch das Durchmachen von Unglück kann man Glück gewinnen. Diese Wahrheit muss durch spirituelle Bildung (vidya) vermittelt werden. Wenn man um die Glückseligkeit (ananda) weiß, die reines Glück vermitteln kann, wird spirituelle Bildung einfach und angenehm. Da wir als Menschen geboren wurden, müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet sein, diese Erziehung zur Unsterblichkeit zusammen mit einer bodenständigen Bildung zu erlangen, die sich um Materielles dreht. Nur diese Erziehung zur Unsterblichkeit kann das Selbst (atman) offenbaren und es Menschen ermöglichen, die unsterbliche Glückseligkeit (ananda) des Selbst (atman) zu erfahren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele zu erreichen – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) –, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Fehlern  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) – zu erreichen, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Fehlern  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. JUNI 2020

Es gibt eine zweite Sorte von Glück: Wegen des Eindrucks von Äußerlichkeiten auf die Sinneswahrnehmung kam das Missverständnis auf, dass Freuden Nektar seien. Aber mit der Zeit wandeln sich Freuden in bitteres und unerfreuliches Gift. Das ist leidenschaftliches (rajasa) Glück. Wer diese leidenschaftliche, sinnliche Freude willkommen heißt, dessen Stärke, Bewusstsein und Enthusiasmus, die vier Lebensziele – Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), rechtschaffene Wünsche (kama) und Befreiung (moksha) – zu erreichen, werden geschwächt, weil das eigene Interesse daran schwindet. Die dritte Sorte von Glück entsteht aus Unwissenheit (tamas). Sie trübt den Intellekt von Anfang bis Ende. Sie findet Befriedigung in Schlaf, Faulheit und Mängeln  und gewinnt daraus Freude. Der dumpfe Mensch ignoriert den Weg, der zum Bewusstsein des Selbst (atman) führt, und achtet im Leben nicht darauf. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. JUNI 2020

Der Bambus in einem Dickicht, der dicht in einem Wald wächst, kann sich aneinander reiben und ein Feuer auslösen. Das so erzeugte Feuer wird durch eine Brise immer größer. Allmählich wird es zu einem großen Waldbrand, der den gesamten Forst zerstört. Ebenso entwickeln manche Menschen wegen Bildungsstand, Macht, Reichtum und Position ein großes Ego. Aufgrund dieses Ego bereiten sie guten Menschen und Gottsuchenden (sadhakas) in ihrem Umkreis viele Schwierigkeiten. Seid achtsam und prüft euer Ego jeden Tag! Gott nimmt von Zeitalter zu Zeitalter menschliche Gestalt an, um die Tugendhaften zu schützen und der Rechtschaffenheit (dharma) wieder Geltung zu verschaffen. Avatare erscheinen immer wieder, nur um den Menschen zu helfen, indem sie ein vorbildliches Leben führen und zeigen, wie man ein gutes Leben führt. Bedenkt, dass was auch immer Gott tut, es zu eurem eigenen Besten ist. Alle Handlungen Gottes sind zu eurem Besten gedacht. Erkennt diese Wahrheit und verhaltet euch entsprechend. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JUNI 2020

Jedes Wesen strebt nach Glück; niemand verlangt nach Leid. Aber alle sind darauf erpicht, die Dinge zu bekommen, von denen sie meinen, dass sie ihnen Freude bereiten. Diejenigen, die wissen, woher man Glück erhalten kann, sind sehr wenige. Es gibt drei Arten von Glück. Eine Sorte ist anfangs wie Gift und verwandelt sich später in Nektar. Das ist reines (attvika) Glück, das durch das Bewusstsein des Selbst (atman) gesichert wird. Das bedeutet, dass die Disziplin (sadhana) des Gleichmutes, der Kontrolle innerer und äußerer Sinne und so weiter, der man sich unterziehen muss, hart und unerfreulich erscheint und dass sie Kampf und Anstrengung erfordert. Wenn man den Verstand erfolgreich überwältigt, erlangt man das Bewusstsein des Selbst. Dieser Erfolg kann sich nur einstellen, wenn man viele Prüfungen und Ablehnungen durchläuft. Die Glückseligkeit, die man danach verdient, ist die höchste Art von Glück. Als Erfüllung aller spirituellen Disziplin ist man in vollkommenem Gleichmut ruhigen Bewusstseins (nirvikalpa-samadhi) gefestigt, und das Glück, mit dem man angefüllt wird, ist unbeschreiblich. Es ist ambrosisch und gleicht dem Nektar der Unsterblichkeit. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. JUNI 2020

Jedes Wesen strebt nach Glück; niemand verlangt nach Leid. Aber alle sind darauf erpicht, die Dinge zu bekommen, von denen sie meinen, dass sie ihnen Freude bereiteten. Diejenigen, die wissen, woher man Glück erhalten kann, sind sehr wenige. Es gibt drei Arten von Glück. Eine Sorte ist anfangs wie Gift und verwandelt sich später in Nektar. Das ist reines (attvika) Glück, das durch das Bewusstsein des Selbst (atman) gesichert wird. Das bedeutet, dass die Disziplin (sadhana) des Gleichmutes, der Kontrolle innerer und äußerer Sinne und so weiter, der man sich unterziehen muss, hart und unerfreulich erscheint und dass sie Kampf und Anstrengung erfordert. Wenn man den Verstand erfolgreich überwältigt, erlangt man das Bewusstsein des Selbst. Dieser Erfolg kann sich nur einstellen, wenn man viele Prüfungen und Ablehnungen durchläuft. Die Glückseligkeit, die man danach verdient, ist die höchste Art von Glück. Als Erfüllung aller spirituellen Disziplin ist man in vollkommenem Gleichmut ruhigen Bewusstseins (nirvikalpa-samadhi) gefestigt, und das Glück, mit dem man angefüllt wird, ist unbeschreiblich. Es ist ambrosisch und gleicht dem Nektar der Unsterblichkeit. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. JUNI 2020

Reduziert zu viele Worte. Sagt euch: „O Zunge! Du kennst den guten Geschmack und bist ein heiliges Organ des menschlichen Körpers. Sprich immer Gottes Namen aus, wie Govinda, Damodara und Madhava.“ Das Auge begeht nur eine Sünde, nämlich Schlechtes sehen. Das Ohr begeht nur eine Sünde, Schlechtes hören. Die Zunge kann jedoch vier Sünden begehen. Sie spricht die Unwahrheit, beschuldigt andere, trägt Geschichten über andere weiter und spricht dazu noch zu viel. Beschließt heute, weniger zu sprechen, um euch vor der Zunge zu schützen, die diese Sünden begeht. Zu viel Reden schmerzt den Verstand (mind) und zerstört das Gedächtnis. Wenn ihr viel sprecht, nimmt eure Energie ab und schwächt eure Nerven. Wenn eure Nerven geschwächt sind, werdet ihr müde und eure Zunge gerät außer Kontrolle. Sie bringt euch auch in Verruf. Eure Freunde werden euch einen Langeweiler nennen, wenn ihr ihnen begegnet. Daher legten unsere Vorfahren großen Wert auf Stille und beobachteten Stille über lange Zeiträume hinweg. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. JUNI 2020

Der Baum kann seine Zweige weit ausbreiten. Die Äste können aber nur dann Blüten hervorbringen, die Früchte tragen, wenn die Wurzeln genügend mit Wasser genährt werden. Wie kann der Baum stattdessen wachsen und seine Äste weit ausbreiten, wenn das Wasser auf die Zweige, Blüten und Früchte fällt? Die Wurzeln für Frieden und Wohlstand der Gesellschaft sind die Eigenschaften der Hingabe und Ergebenheit. Daher muss das Erziehungssystem auf die Förderung und Stärkung dieser Eigenschaften bei den Menschen achten. Personen, die Autoritätspositionen innehaben, werden als Beamte (adikari) bezeichnet. Aber dieses Wort kann mit dem Wort für ‚der schlimmste Feind‘ – adhika-ari – verwechselt werden! Echte Beamte sollten einen falschen Kurs sorgfältig meiden und ihre Positionen nutzen, um den Menschen zu dienen, die unter ihrer Obhut stehen. Die Alten und Weisen begriffen diese höchste Wahrheit erst, nachdem sie ihre Gültigkeit durch persönliche Erfahrung gespürt hatten. Die moderne Welt jedoch hat diese Wahrheit noch nicht entdeckt. Dies ist der Grund für die Zunahme der Barbarei in den sogenannten zivilisierten Ländern. Viele haben diese Tatsache nicht erkannt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. JUNI 2020

Im Laufe des Lebens muss man Vieles erreichen. Das höchste und wertvollste Ziel davon ist das Gewinnen der Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Die Liebe Gottes wird euch große Weisheit geben, die man braucht, um unerschütterlichen inneren Frieden zu erlangen. Jeder sollte sich bemühen, die wahre Natur Gottes zu verstehen. Natürlich kann man das unmanifestierte, absolute Phänomen anfangs nicht begreifen. Zuerst müsst ihr eine Gestalt und Eigenschaften für diese Gestalt festlegen, um sie mit eurem Verstand zu erfassen. Versucht dann Schritt für Schritt, sie in euch zu bewahren, stellt euch vor, dass ihr selbst von göttlicher Energie abstammt. Ihr könnt nicht ein einzelner Suchender bleiben, der berechtigt ist, das Ziel nur mit diesem Schritt zu erreichen. Ihr müsst auch den Geist des Dienens kultivieren und euch auf gute Taten einlassen, welche die Dankbarkeit der Menschen verdienen. Nur dann könnt ihr die Aufgabe erfüllen, eure Bewusstseinsebenen (citta) zu reinigen und ein geeigneter Kandidat für den spirituellen Sieg zu werden. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshwara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell –, zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshwara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell – zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 1. JUNI 2020

Jeder auf der Welt wünscht sich siegreich zu sein, aber niemand wünscht sich eine Niederlage. Alle streben nach Reichtum, aber niemand sehnt sich nach Armut. Wie aber können Sieg und Reichtum erlangt werden? Diese Frage muss überdacht werden. Wir müssen nicht lange nach der Lösung suchen. Sanjaya enthüllte laut dem Mahabharatha König Dhritharashtra das Geheimnis: „Wo sowohl Krishna, der Herr des Yoga (yogeeshvara), als auch Arjuna, der Träger des Bogens, sind, da ist der Sieg gewiss und Wohlstand gewonnen.“ Warum brauchen wir mehr als diesen Rat? Es besteht keine Notwendigkeit, sich dem dreifachen Kampf – physisch, mental und intellektuell – zu stellen, um den Sieg zu erringen. Man muss auch nicht beunruhigt oder ängstlich werden. Es besteht keine Notwendigkeit, nach Wohlstand und Erfolg zu schmachten. Nehmt Zuflucht bei Gott und schwingt den Bogen des Mutes, das heißt: Haltet das Herz rein. Das genügt. Sieg und Reichtum sind für immer Euer! Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 31. MAI 2020

Es ist eure erste Aufgabe eure Pflicht zu erkennen. Wir sollten nicht weiter darüber nachdenken, ob sie zu Sieg oder Scheitern führt. Es ist die eigene Pflicht, den Versuch zu unternehmen; Erfolg oder Misserfolg des Versuchs sollte Gott überlassen werden. Wenn wir diese Haltung entwickeln, werden wir durch Erfolge oder Misserfolge nicht beunruhigt sein. Alle Studierenden wollen ihre Prüfungen erfolgreich bestehen. Sie müssen erkennen, dass die Anstrengung (sadhana) wichtiger als der Erfolg ist. Wichtiger als das Träumen vom eigenen Erfolg ist, dass ihr euer Bemühen einbringt. Fragt euch: Legt ihr entsprechende Anstrengungen an den Tag, wenn ihr euch großartige Resultate wünscht? Wenn ihr euch angemessen angestrengt habt, braucht ihr euch keine Sorgen um das Ergebnis zu machen. Auch wenn ihr durch etwas Pech nicht das bekommt, was ihr euch gewünscht habt, braucht ihr nichts zu bedauern, weil ihr euer Bestes gegeben habt! Entwickelt diese mentale Stabilität und Gelassenheit, durch die ihr euch weder erhoben noch deprimiert fühlt. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 30. MAI 2020

Wenn ihr Sieg und Reichtum anstrebt, erinnert euch daran, dass diese nur Schatten sind, nichts Wesentliches. Könnt ihr jemals euren Schatten ergreifen, wenn die Sonne hinter euch ist, selbst wenn ihr ihn Millionen von Jahren verfolgt? Niemals, euer Schatten flieht schneller und ist immer außerhalb eurer Reichweite. Wendet euch stattdessen der Sonne zu und setzt euren Weg fort. Beobachtet, was dann passiert. Der Schatten fällt hinter euch und folgt euren Fußstapfen wie ein Sklave! Bedenkt, dass der Schatten das Symbol der weltlichen Täuschung (maya) ist! Solange ihr der weltlichen Illusion folgt, wird Gott (madhava) ignoriert und ist außer Sichtweite. Ihr könnt seine Schau und Gnade nicht gewinnen und bleibt für immer gebunden, verfangen in den Windungen von Geburt und Tod. Strengt euch ernsthaft an, euch aus dieser Atmosphäre der Abhängigkeit zu befreien. Ohne das Erkennen eurer Bindung sind alle eure Bemühungen auf den Erwerb sinnlicher Freuden gerichtet. Das ist ein sicheres Zeichen von Unwissenheit. Verwendet stattdessen eure Fähigkeiten und Energie, um euch zu befreien! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MAI 2020

  Lob und Beschuldigung scheinen Gegensätze zu sein, aber sie sind es nicht! Das, was euch in eine respektable Position hievt, bringt euch auch herunter! So wie ihr gelobt werdet, wachsen auch die Vorwürfe. Wenn wir einen Brunnen bohren, kommt auch ein Haufen Matsch hervor. Je tiefer wir in den Brunnen vordringen, desto höher wird der Erdwall. Wir meinen, das Loch, das mit der Tiefe des Brunnens zusammenhängt, sei Beschuldigung, während der Wall mit Lob zusammenhänge. Aber wenn wir den Haufen Matsch in den Brunnen schütten, schließt er sich. Der Matsch im Brunnen und des Walls ist der gleiche. Wenn wir das erst einmal erkennen, fürchten wir uns nicht vor Kritik oder Beschuldigung. Manche schauen in die Tiefe des Brunnens, während andere auf die Höhe des Walls blicken. Die richtige Einstellung ist, auf beides mit dem gleichen  Denken (mind) zu blicken. Nur dann ist man fähig, auf dem heiligen Weg voranzuschreiten. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2020

Wenn das, was wirklich existiert, alles nur Eines ist, gibt es keinen Raum für unterschiedliche Einstellungen. Die gleiche Lebenskraft, die in einem Elefanten vorhanden ist, ist auch in einem Hund und einer Kuh existent. Da diese Lebenskraft in allen Wesen (jiva) ein und dieselbe ist, sehen wir, dass alles ein Aspekt des Göttlichen ist. Solange ihr das Gefühl des Besitztums habt und immer wieder „mein, mein, mein“ sagt, habt ihr keine Chance andere Dinge als eure zu sehen. Solange ihr diese Einstellung hegt, werdet ihr nie verstehen können, was nicht Euer ist. An dem Tag, an dem ihr jene Idee aufgebt, versteht ihr diesen Aspekt des Gleichmuts wirklich. Ihr müsst eure Anhaftung an Dinge reduzieren. Solange Eifersucht und Ego in eurem Kopf an oberster Stelle stehen, wird Gott fern von euch sein. Wenn ihr in der Lage seid, diese Eigenschaften abzulegen, kommt Gott euch nah. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MAI 2020

Wenn das, was wirklich existiert, alles nur Eines ist, gibt es keinen Raum für unterschiedliche Einstellungen. Die gleiche Lebenskraft, die in einem Elefanten vorhanden ist, ist auch in einem Hund und einer Kuh existent. Da diese Lebenskraft in allen Wesen (jiva) ein und dieselbe ist, sehen wir, dass alles ein Aspekt des Göttlichen ist. Solange ihr das Gefühl des Besitztums habt und immer wieder „mein, mein, mein“ sagt, habt ihr keine Chance andere Dinge als eure zu sehen. Solange ihr diese Einstellung hegt, werdet ihr nie verstehen können, was nicht Euer ist. An dem Tag, an dem ihr jene Idee aufgebt, versteht ihr diesen Aspekt des Gleichmuts wirklich. Ihr müsst eure Anhaftung an Dinge reduzieren. Solange Eifersucht und Ego in eurem Kopf an oberster Stelle stehen, wird Gott von euch fern sein. Wenn ihr in der Lage seid, diese Eigenschaften abzulegen, kommt Gott euch nah. Sathya Sai, Summer Showers 1978, Kapitel 21  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für eine kleine Struktur muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für eine kleine Struktur muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für einen kleinen Aufbau muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MAI 2020

Die Vereinigung im Yoga geschieht zwischen Rechtschaffenheit (dharma) und Göttlichkeit. Je mehr solche Übel wie Lust und Ärger in einem Menschen brüten, desto größer ist die Verminderung der Göttlichkeit. Das heißt, dass der Glaube an das Selbst (atman) schnell abnimmt, wenn sich die Übel entwickeln. Glaube ist sehr wichtig, Glaube an die eigene Wirklichkeit, dass man der Atman ist – das ist wahres spirituelles Wissen (vidya). Wenn Lust, Ärger und so weiter nachlassen und verschwinden, wächst der Glaube an das Selbst (atman), und die Richtigkeit der spirituellen Erfahrung wird bestätigt. Nichtanhaftung ist die wahre Grundlage für das Erlangen des Bewusstseins für das Göttliche (brahman-jnana), das universelle Absolute. Selbst für einen kleinen Aufbau muss das Fundament stabil und stark sein, sonst fällt das, was darauf gebaut wird, zusammen. Wenn eine Girlande gemacht wird, benötigen wir eine Schnur, eine Nadel und Blumen, nicht wahr? Wenn ebenso spirituelle Weisheit gewonnen werden soll, sind Hingabe (die Schnur), Nichtanhaftung (die Nadel) und beständige Ausrichtung auf das Eine (Blumen) notwendig.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2020

Der Nutzen, den ihr aus etwas zieht, ist direkt proportional zum Glauben, den wir hineinlegen. Das Verehren von Gottheiten, Pilgerreisen, die Rezitation von Mantras und Arztbesuche sind euch nur im Ausmaß eures Glaubens nützlich. Für das Wachstum des Glaubens und das Fördern des Verstehens sind die Reinheit des Herzens, die wahre Basis der Gedanken (kshetra) und die Ebene des Bewusstseins (citta) eine wesentliche Voraussetzung. Ohne diese Reinheit wird die plötzliche Anstrengung der Selbsterforschung und der Untersuchung des selbstexistenten Atman inmitten vielfältiger weltlicher und materieller Verstrickungen fruchtlos sein, denn hinter diese Anstrengung steht kein fester Wille. Das Bewusstsein (citta) muss zuerst aus der objektiven Welt (prapanca) zurückgezogen und auf das Bewusstsein des Selbst (atman) gerichtet werden. Samen können nur dann schnell sprießen, wenn sie in einen gut gepflügten Boden gelegt werden. Auch der Keim der atmischen Weisheit kann auf dem Herzensfeld (hridaya-kshetra) nur sprießen, wenn er den notwendigen Veredelungsprozess durchlaufen hat. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MAI 2020

Der Nutzen, den wir aus etwas ziehen, ist direkt proportional zum Glauben, den wir hineinlegen. Das Verehren von Gottheiten, Pilgerreisen, die Rezitation von Mantras und Arztbesuche sind uns nur im Ausmaß unseres Glaubens nützlich. Für das Wachsen des Glaubens und das Fördern des Verstehens ist die Reinheit des Herzens, der wahren Basis der Gedanken (kshetra) und der Ebene des Bewusstseins (citta) eine wesentliche Voraussetzung. Ohne diese Reinheit wird die plötzliche Anstrengung der Selbsterforschung und der Untersuchung des selbstexistenten Atman inmitten vielfältiger weltlicher und materieller Verstrickungen fruchtlos sein, denn hinter diese Anstrengung steht kein fester Wille. Das Bewusstsein (citta) muss zuerst aus der objektiven Welt (prapanca) zurückgezogen und auf das Bewusstsein des Selbst (atman) gerichtet werden. Samen können nur dann schnell sprießen, wenn sie in einen gut gepflügten Boden gelegt werden. Auch der Keim der atmischen Weisheit kann auf dem Herzensfeld (hridaya-kshetra) nur sprießen, wenn er den notwendigen Veredelungsprozess durchlaufen hat. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, eure starke Ambition, eure Entschlossenheit, eure Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, starke Ambition, Entschlossenheit, Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MAI 2020

Euer Wesen offenbart sich durch eure Handlungen, Gesten, Blicke, Sprache, Essgewohnheiten, Kleidung und Gangart. Achtet daher darauf, dass eure Sprache, Bewegung, Gedanken und euer Verhalten in Ordnung sind – voller Liebe, rein (sattvisch) und ohne Wildheit und Eigensinn. Essen ist ein heiliges Ritual (yajna). Es sollte nicht in Momenten der Angst oder emotionaler Spannung getan werden. Nahrung muss als Medizin gegen die Krankheit des Hungers und zum Lebenserhalt betrachtet werden. Ihr müsst die Demut entwickeln zu glauben, dass ihr viel Gutes von anderen zu lernen habt. Eure Begeisterung, starke Ambition, Entschlossenheit, Arbeitsfähigkeit, euer Wissensspeicher, eure Weisheit – sie alle müssen zu allen anderen in Beziehung gesetzt werden und dürfen nicht für euch allein genutzt werden. Euer Herz sollte alle anderen aufnehmen. Auch eure Gedanken sollten weit gestaltet werden. Behandelt jedes Problem, dem ihr begegnet, als eine glückliche Gelegenheit eure geistige Stärke zu entwickeln und euch mit noch größerer Stärke zu stählen. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MAI 2020

Islam bedeutet ‚Hingabe an Gott‛. Der Islam lehrt, dass Gottes Gnade durch ein gerechtes und rechtschaffenes Leben gewonnen werden kann; Wohlstand, Gelehrsamkeit und Macht können sie nicht verdienen. Allein reine Liebe gefällt Gott. Der Islam pocht auf vollkommene Koordination von Gedanke, Wort und Tat. Genau genommen folgen alle, die in einem Geist der Ergebenheit und Hingabe und in Frieden und Harmonie leben, dem Islam. Muslimische Heilige haben betont, dass wir die Gültigkeit des Ich prüfen müssen, das fühlt, es ist der Körper, und des Ich, das fühlt, es ist der Verstand, und zum Schluss gelangen müssen, dass das wahre Ich das Selbst ist, das sich nach dem Omniselbst, Gott, sehnt. Der Monat Ramadan, Fasten und Gebete sind dazu gedacht, diese Erkenntnis zu erwecken und zu manifestieren. Jede Religion betont Einheit, Harmonie und Gleichmut. Kultiviert deshalb Liebe, Toleranz und Mitgefühl und demonstriert diese Wahrheit in eurem täglichen Leben. Das ist die Botschaft, die ich euch mit meinem Segen bringe. Sathya Sai, 12. Juli 1983      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MAI 2020

Spirituelles Lernen (vidya) instruiert euch, zuerst an euer Selbst zu denken. Versucht andere zu transformieren, nachdem ihr euch selbst transformiert habt. Das ist der Rat, der vom spirituellen Wissen gegeben wird. Die trügerische Anhaftung an die objektive Welt kann durch selbstlosen Dienst, der als Anbetung Gottes erwiesen wird, entwurzelt werden. Hingabe ans Mutterland, Liebe zum Mutterland – diese müssen als weit geringer gelten als Liebe und Hingabe an die ganze Menschheit. Echte spirituelle Hingabe (bhakti) wird als Liebe zu allen, zu aller Zeit, überall charakterisiert. Das Merkmal der Natur ist „sich als Mannigfaltigkeit zu manifestieren“; das Merkmal des Göttlichen ist „in Einheit aufzugehen“.  Diejenigen, die einen anderen ablehnen, hassen oder gering schätzen, sind tatsächlich Narren, weil sie sich dadurch selber erniedrigen! Aber sie sind sich dieser Wahrheit nicht bewusst. Spirituelles Wissen weist euch an, in dieser Wahrheit gefestigt zu werden und die zugrundeliegende Göttlichkeit zu demonstrieren. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MAI 2020

Der Monat Ramadan ist der heiligen Aufgabe gewidmet, sich an die Lehren von Hazrat Muhammad zu erinnern und sie zu praktizieren, um die Stufe der Einheit und Reinheit zu erreichen, die wahrhaft Göttlichkeit ist. Der Islam gibt dem Mond eine Wichtigkeit, der die Monate ordnet. Mit dem Sichten (darshan) des Neumondes beginnt das Ramadanfasten, und wenn der Neumond wieder gesehen wird, endet das Fasten. Fasten heißt nicht nur, sich der Speisen und Getränke zu enthalten, sondern unterzieht den Körper, die Sinne und das Denken (mind) rigoroser Disziplin. Das Fasten beginnt mit dem Sonnenaufgang und wird erst nach Sonnenuntergang unterbrochen. Mit dem frühen Erwachen um vier Uhr beginnt das Gebet und während des Tages wird danach gestrebt, die konstante Gegenwart Gottes zu erfahren. Dies ist die Bedeutung des Fastens (upavasa). Im Monat Ramadan werden Rivalität gemieden und Hass suspendiert, und alle folgen derselben spirituellen Kur in einer Atmosphäre der Brüderlichkeit. Der Koran betont, dass alle das Gefühl für Einheit, Unabhängigkeit, selbstlose Liebe und Immanenz des Göttlichen kultivieren sollten. Sathya Sai, 12. Juli 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MAI 2020

In den Garten des Herzens muss man die Rose der Göttlichkeit, den Jasmin der Demut und den Champakabaum der Großzügigkeit pflanzen. In der Hausapotheke eines jeden Schülers müssen Tabletten für Unterscheidungsfähigkeit, Tropfen für Selbstkontrolle und die drei Pulver Glaube, Hingabe und Geduld bereitgehalten werden. Durch die Einnahme dieser Medikamente kann man der schweren Krankheit entkommen, die Unwissenheit (ajnana) genannt wird. Es gibt viele zerstörerische Kräfte in der Welt, aber zum Glück auch konstruktive Kräfte. Schüler des spirituellen Lernens sollten sich nicht in Anbeter von Bomben und mechanischer Gerätschaft (yantra) verwandeln. Sie müssen sich in aktive Individuen verwandeln, die Gott (madhava) und Mantras anbeten. Autorität und Macht sind starke Rauschmittel. Sie verschmutzen und vergiften Menschen und führen zur Zerstörung. Sie züchten Unglück. Aber spirituelles Wissen wird euch Ganzheit und Glück verleihen wird. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MAI 2020

Heutzutage ist das Hören von Vorträgen und Ansprachen nur noch wie ein Juckreiz, ein Wahnsinn. Nachdem sie einmal gehört wurden, stellen sich die Leute vor, dass sie schon alles wüssten. Hört nicht nur zu, sondern praktiziert und erfahrt. Gebt euch nicht damit zufrieden, nur auf Ratschläge zu hören. Ihr müsst das Gehörte reflektieren, und was so in den Verstand (mind)  eingeprägt wurde, muss später erfahren und in Gedanke, Wort und Tat ausgedrückt werden. Nur so kann die Wahrheit zu einem Schatz im Herzen werden, und nur dann kann sie durch die Venen fließen und sich in vollem Glanz durch euch offenbaren. Der eigentliche Zweck der Suche nach der Wahrheit ist, sich selbst zu befreien. Die Sehnsucht muss tief und anhaltend sein. Das Verlangen, die Wahrheit zu kennen und zu erfahren, wird dann zu einem Yoga, einem Prozess der Vereinigung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MAI 2020

Obwohl drei unvergängliche Schmuckstücke für alle in der Form von Nächstenliebe für die Hände, des Hörens über Gottes Herrlichkeit für die Ohren und des Sprechens der Wahrheit für die Zunge verfügbar sind, engagieren sich die Menschen in Angelegenheiten sämtlicher vergänglicher und nutzloser weltlicher Dinge. Ihr solltet danach streben, das zu erreichen, durch das ihr alles andere bekommt. Der erste Schritt ist das Verstehen, was zwei beliebige Personen miteinander verbindet. Diese Verbindung ist nichts als Liebe. Aus Liebe ist die gesamte Gesellschaft eng miteinander verstrickt. Was ist ein Land? Es ist nicht der Boden, sondern die Gesellschaft, die ein Land und eine Nation ausmacht. Wenn die Nation wohlhabend ist und sich mit gesundem Wachstum entwickelt, werden auch die Bedürfnisse der Einzelnen erfüllt. Der Einzelne hängt von der Gesellschaft ab; man wird in die Gesellschaft geboren, von ihr erzogen und erhalten. Deshalb ist es die Pflicht jedes Einzelnen, selbstlosen Dienst zur Förderung des Gemeinwohls zu leisten. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2020

Als Kinder der Erde sollten die Menschen von Mutter Erde die Lektion selbstloser Aktivität (tyaga) lernen. Ohne Opfer ist es schwierig, das Leben zu erhalten. Einige sagen, Wissen sei wertvoll. Aber Charakter ist wertvoller als Wissen. Man kann ein Gelehrter sein, hohe Autoritätspositionen innehaben, sehr reich oder ein hervorragender Wissenschaftler sein, aber wenn man keinen Charakter hat, sind alle anderen Errungenschaften von keinerlei Nutzen. Opferbereitschaft, Liebe, Mitgefühl und Nachsicht sind die besten menschlichen Eigenschaften, die gefördert werden sollten, während Eifersucht, Hass, Ego und Ärger, die tierische Eigenschaften sind, abgelegt werden. Worin liegt der Sinn der Geburt als Mensch und einer Lebensführung wie Vögel und Tiere? Ihr solltet in Freud und Leid, bei Verlust und Gewinn Gleichmut bewahren. Ohne Schmerz könnt ihr keine Freude genießen können. Kummer ist wahrlich der königliche Weg zur Freude. Leiden sind die Sprungbretter, die den Menschen zu tugendhaftem Verhalten bringen. Man sollte weder von Freude erhoben noch von Schmerz niedergeschlagen sein. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MAI 2020

Als Kinder der Erde sollten die Menschen von Mutter Erde die Lektion selbstloser Aktivität (tyaga) lernen. Ohne Opfer ist es schwierig, das Leben zu erhalten. Einige sagen, Wissen sei wertvoll. Aber Charakter ist wertvoller als Wissen. Man kann ein Gelehrter sein, hohe Autoritätspositionen innehaben, sehr reich oder ein hervorragender Wissenschaftler sein, aber wenn man keinen Charakter hat, sind alle anderen Errungenschaften von keinerlei Nutzen. Opferbereitschaft, Liebe, Mitgefühl und Nachsicht sind die besten menschlichen Eigenschaften, die gefördert werden sollten, während Eifersucht, Hass, Ego und Ärger, die tierische Eigenschaften sind, abgelegt werden. Worin liegt der Sinn der Geburt als Mensch und einer Lebensführung wie Vögel und Tiere? Ihr solltet in Freud und Leid, bei Verlust und Gewinn Gleichmut bewahren. Ohne Schmerz könnt ihr keine Freude genießen. Kummer ist wahrlich der königliche Weg zur Freude. Leiden sind die Sprungbretter, die den Menschen zu tugendhaftem Verhalten bringen. Man sollte weder von Freude erhoben noch von Schmerz niedergeschlagen sein. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRGEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2020ASHANTI NILAYAM VOM 17. MAI 2020

Nur ein paar Minuten Nachdenken werden jeden von der Hohlheit irdischen Reichtums, Ruhms und Glücks überzeugen. Wenn ihr wohlhabend seid, lobt euch jeder. Ist das Wasserbecken voll, quaken rundherum Hunderte von Fröschen. Ist das Becken trocken, gibt es keinen einzigen Frosch in der Nähe. Ein Sprichwort sagt, dass viele sich Verwandte eines Toten nennen, wenn die Leiche Schmuck trägt. Trägt sie aber keine Wertsachen, wird niemand um den Verstorbenen weinen! Bedenkt, dass ihr Schwierigkeiten für euch und eure Kinder anhäuft, wenn ihr eurem Bankkonto immer mehr  hinzufügt. Das wird es euren Kindern erschweren, ein sauberes, angenehmes und ehrenhaftes Leben zu führen. Reflektiert, und ihr werdet feststellen, dass diejenigen, die überall verehrt werden, nur diejenigen sind, die alles aufgegeben haben und den schwierigeren Weg der Gotterkenntnis gesucht haben statt den einfachen Weg der Welterkenntnis! Euer Loslassen muss stark genug sein, um die Bindung an die Sinne zu verwerfen. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2020

Der nächste Schritt (beim Ablegen der Ignoranz der Individualität, wobei zuerst die Haltung von „Ich bin dein“ praktiziert wird) ist: „Du bist mein“, wobei die Welle die Unterstützung des Meeres als ihr Recht einfordert. Gott muss die Verantwortung für das Leiten und Beschützen des  Einzelnen übernehmen. Das Individuum ist wichtig und würdig, gerettet zu werden, und Gott ist daran gebunden das Bedürfnisse des Gotthingegebenen zu erfüllen. Surdas sagte: „Du bist mein, ich werde dich nicht verlassen, sondern in meinem Herzen einsperren. Du sollst nicht entkommen.“ Die nächste Stufe ist: „Du bist ich“ – ich bin nur das Bild und du bist die Wirklichkeit. Ich habe keine eigene Individualität; es gibt keine Dualität. Alles ist eins. Dualität ist bloß Täuschung. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MAI 2020

Der nächste Schritt (beim Ablegen der Ignoranz der Individualität, wobei zuerst die Haltung von „Ich bin dein“ praktiziert wird) ist: „Du bist mein“, wobei die Welle die Unterstützung des Meeres als ihr Recht einfordert. Gott muss die Verantwortung für das Leiten und Beschützen des Einzelnen übernehmen. Das Individuum ist wichtig und würdig, gerettet zu werden, und Gott ist daran gebunden das Bedürfnisse des Gotthingegebenen zu erfüllen. Surdas sagte: „Du bist mein, ich werde dich nicht verlassen, sondern in meinem Herzen einsperren. Du sollst nicht entkommen.“ Die nächste Stufe ist: „Du bist ich“ – ich bin nur das Bild und du bist die Wirklichkeit. Ich habe keine eigene Individualität; es gibt keine Dualität. Alles ist eins. Dualität ist bloß Täuschung. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MAI 2020

Wenn jemand an Magenschmerzen leidet, sind Salze oder eine Wärmeflasche auf den Bauch die besten Behandlungen, und nicht medizinisches Collyrium fürs Auge. Das Leiden an Unwissenheit muss durch Anerkennung der Universalität Gottes beseitigt werden und durch Eingehen eurer Individualität ins Universelle. Dieser erste Schritt ist nicht so leicht, wie er aussieht. Praktiziert die Einstellung „Ich bin Dein.“ Lasst die Welle entdecken und anerkennen, dass sie zum Meer gehört. Die Welle braucht lange, um zu erkennen, dass das weite Meer unter ihr ihr tatsächlich ihre Existenz gibt. Ihr Ego ist so machtvoll, dass es ihr nicht erlaubt, so demütig zu sein und sich vor dem Meer zu verneigen.“Ich bin Dein, du bist der Meister. Ich bin ein Diener. Du bist der Herrscher.  Ich bin verpflichtet.“ Diese mentale Einstellung wird das Ego bändigen. Dies ist die religiöse Ansicht namens Mrjala-Kishore – die Haltung des Kätzchens zu seiner Mutter, das klagend nach Hilfe und Versorgung miaut, die alle Spuren von Ego beseitigt. Sathya Sai, 8. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MAI 2020

Ein Mensch, der ohne Liebe lebt, ist so gut wie tot. Ihr liebt euren Vater, eure Mutter, eure Frau, eure Kinder und andere. Daran ist nichts falsch. Aber ihr müsst Gott in jedem von ihnen sehen. Das ist die Essenz des bekannten Gebets: Tvameva mata ca pita tvameva. Dieses an das Höchste Wesen gerichtete Gebet bedeutet: „O mein Gott, du bist Vater, Mutter, Freund und Verwandter. Du bist Wissen und Reichtum, Du bist alles!“ Wir sollten Gott in jedem Wesen sehen. Das gesamte Universum ist eine Manifestation von Göttlichkeit (brahman). Ihr seid göttlich, aber ihr erkennt es nicht. Wenn ihr mit gefalteten Händen in Ehrerbietung den Namen Gottes rezitiert (namaskara), bedeutet dies, dass ihr dem Göttlichen eure fünf Handlungsorgane (karmendriya) und fünf Wahrnehmungsorgane (jnanendriya) darbringt. Das allein betont schon die Einheit. Wenn ihr Einheit und Reinheit habt, wird Göttlichkeit erblühen. Sathya Sai, 11. April 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2020

Aktivität (karma), die bindet, ist ein riesiger, schnell wachsender Baum. Die Axt, die ihre Wurzeln kappen kann, ist diese: Führt jede Handlung als Akt der Anbetung aus, um Gott zu verherrlichen. Das ist ein wahres Opfer (yajna), das wichtigste Ritual. Dieses Opfer fördert und vermittelt das Wissen über Brahman (brahma-vidya). Beachtet, dass die Sehnsucht nach selbstlosem Dienst in jedem Nerv eures Körpers fließen, in jeden Knochen eindringen und jede Zelle aktivieren muss. Diejenigen, die sich auf spirituelle Disziplin (sadhana) eingelassen haben, müssen diese Einstellung gegenüber dem Dienen gemeistert haben. Wo es keine Grausamkeiten gibt, wird Heiligkeit und Tugend gedeihen. Wo Gier existiert, wird das Laster ausgebrütet! Selbstloses Dienen (seva) ist die Blüte der Liebe (prema), eine Blume, die den Geist mit Entzücken erfüllt. Harmlosigkeit ist der Duft dieser Blume. Erweist anderen Dienste, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Lasst auch eure kleinsten Taten mit Mitgefühl und Ehrfurcht erfüllt sein; seid versichert, dass euer Charakter dadurch großartig herausstechen wird! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MAI 2020

Aktivität (karma), die bindet, ist ein riesiger, schnell wachsender Baum. Die Axt, die ihre Wurzeln kappen kann, ist diese: Führt jede Handlung als Akt der Anbetung aus, um Gott zu verherrlichen. Das ist ein wahres Opfer (yajna), das wichtigste Ritual. Dieses Opfer fördert und vermittelt das Wissen über Brahman (brahma-vidya). Beachtet, dass die Sehnsucht nach selbstlosem Dienst in jedem Nerv eures Körpers fließen, in jeden Knochen eindringen und jede Zelle aktivieren muss. Diejenigen, die sich auf spirituelle Disziplin (sadhana) eingelassen haben, müssen diese Einstellung gegenüber dem Dienen gemeistert haben. Wo es keine Grausamkeiten gibt, wird Heiligkeit und Tugend gedeihen. Wo Gier existiert, wird das Laster ausgebrütet! Selbstloses Dienen (seva) ist die Blüte der Liebe (prema), eine Blume, die den Geist mit Entzücken erfüllt. Harmlosigkeit ist der Duft dieser Blume. Erweist anderen Dienste, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Lasst auch eure kleinsten Taten mit Mitgefühl und Ehrfurcht erfüllt sein; seid versichert, dass euer Charakter dadurch großartig erstrahlen wird! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. MAI 2020

Spirituelles Lernen (vidya) treibt euch dazu an, das eng gestrickte Ego ins Opferfeuer zu gießen und an seiner Stelle universelle Liebe zu fördern, welche die Grundlage für die übergeordnete Struktur des spirituellen Sieges bildet. Liebe, die keine Grenzen kennt, reinigt und heiligt den Verstand (mind). Lasst die Gedanken ständig um Gott drehen, lasst Gefühle und Emotionen heilig sein und lasst Handlungen den Ausdruck selbstlosen Dienens sein. Lasst Denken, Herz und Hand auf diese Weise mit Gutem durchtränkt sein. Spirituelle Erziehung muss diese Aufgabe der Veredelung übernehmen. Sie muss zuerst das Geheimnis des Dienstes einträufeln. Der Dienst an anderen muss in jeder Hinsicht Freude schenken. Spirituelle Erziehung muss dies durch Dienen (seva) betonen. Fügt einander keinen Schaden, Schmerz oder Trauer zu. Beim Dienen sollte nicht die Einstellung den Dienst beflecken, dass dies zur eigenen Zufriedenheit getan wird. Dienst muss als wesentlicher Bestandteil des Lebensprozesses selbst erwiesen werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MAI 2020

Ihr seid vielleicht stolz auf euren Wohlstand und eure Errungenschaften, aber könnt nicht einmal einen einzigen Kuchen mitnehmen, wenn ihr diese Welt verlasst. Warum solltet ihr deshalb für das Anhäufen von Wohlstand kämpfen? Das Geld, das ihr anhäuft, wird euch nicht folgen. Zu wem geht es letztendlich? Keiner weiß es! Ist es daher nicht besser, stattdessen nach göttlicher Gnade zu streben? Selbst ein Millionär muss nur Reis und Salz essen. Auch er kann kein Gold schlucken, um seinen Hunger zu stillen. Daher müsst ihr euren Reichtum einsetzen, um rechtschaffene Taten zu vollbringen, und euch Verdienste erwerben, damit ihr  göttliche Gnade erlangt. Manche sind stolz auf ihre Jugend und Schönheit, aber auch diese vergehen. Diese Wahrheiten erkennend müsst ihr alle den Reichtum göttlicher Gnade ansammeln. Wenn  ihr allezeit Gott beständig und mit zielstrebiger Hingabe kontempliert, wird Gott sich um all eure Bedürfnisse kümmern. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MAI 2020

Seit alters her haben viele edle Mütter ihre Kinder auf den rechtschaffenen Weg geführt. Die Zukunft der Nationen liegt in den Händen edler Mütter. Daher nennt ihr auch euer eigenes Land Mutterland. Es ist eure oberste Pflicht, eure Mutter zu lieben und zu respektieren. Sobald ihr morgens aufwacht, solltet ihr als Erstes die Füße eurer Mutter berühren und ihr eure Ehrerbietung darbringen. Solch eine edle Praxis wird euch immer beschützen und euch alle Arten von Wohlstand schenken. Ein wahrer Mensch ist, wer seine Mutter liebt und ihre Liebe und ihren Segen empfängt. Mütter sprechen von Herzen und wünschen sich das Wohl ihrer Kinder. Viele achten nicht auf die Worte ihrer Mutter. Wer die Liebe seiner Mutter nicht verdienen kann, ist wahrlich ein Dämon. Ihr könnt eine beliebige Anzahl von Titeln erwerben und viele heilige Aktivitäten durchführen, aber all dies wird vergeblich sein, wenn ihr eure Mutter nicht glücklich macht. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MAI 2020

Mutter Easwaramma lehrte die um sie versammelten Devotees viele erhabene Weisheiten. Ich hatte ihr ein kleines Zimmer in Prashanti Nilayam gegeben. Viele Frauen suchten sie auf und flehten sie an: „Mutter, wir sind schon so lange hier. Bitte sage Swami, er möge uns ein Interview geben.“ Sie pflegte zu erwidern: „Meine Liebe, Swami mag uns klein erscheinen, aber er hört auf niemanden und handelt nicht auf Empfehlung. Er wird euch geben, was ihr verdient. Versucht, Swamis göttliches Prinzip zu verstehen.“ Auf diese Weise gab sie den Devotees die rechte Führung. Eines Tages sagte sie zu mir: „Swami! Dein Ruf und Ruhm haben sich überall hin verbreitet und die ganze Welt kommt zu dir. Bitte schenke der Welt durch deinen göttlichen Beschluss (samkalpa) Frieden.“ Ich antwortete: „Es ist nicht so, dass ich einen Beschluss für Weltfrieden fassen muss. Weil Friede die Natur des Menschen ist, muss jeder den Frieden für sich selbst erlangen. Der Mensch ist die Verkörperung der Wahrheit und der Liebe.“ Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MAI 2020

Verkörperungen der Liebe! Wenn ihr euch für Gottes Liebe qualifizieren möchtet, müssen eure Handlungen mit Liebe im Einklang sein. Es ist unmöglich, Gottes Liebe ohne angemessene und heilige Handlungen zu erlangen. Kann derjenige, der sich immer nach Belohnungen sehnt, jemals wirklich glücklich sein? Die einzige Entschädigung, nach der ihr streben solltet, ist das Vergnügen und die Freude, eure Pflicht richtig zu erfüllen. Die Freude am Dienen ist die wahre Belohnung! Wenn ihr gegen die Befehle Gottes verstoßt, geht alles schief! So wie ihr fühlt, wird das Ergebnis sein! Daher müssen diejenigen, die sich Gottes Liebe wünschen, sicherstellen, dass sie auf angemessene Weise handeln! Sagt euch, um Gottes Liebe zu empfangen, immer wieder: „Ich führe diese Handlungen als Opfergabe für Gott aus.“ Gebt diesem Gefühl in eurem Herzen Raum und tut, was ihr wollt oder tun müsst. Bevor ihr euch jedoch hastig entscheidet diese Richtung einzuschlagen, haltet inne, überlegt und stellt sicher, dass Gott wirklich erfreut mit dem ist, was ihr versucht zu tun und ihm darzubringen! Sathya Sai, Summer Showers, 24. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2020

Obwohl Mutter Easwaramma keine Schulbildung besaß, verhielt sie sich beispielhaft und besaß tiefe Weisheit. Wir sollten andere weder kritisieren noch verletzen oder uns über sie lustig machen, sondern alle lieben. Dies lehrte Mutter Easwaramma alle Menschen. Erfüllt aufrichtig eure Pflicht; dann werdet ihr im Leben sicherlich vorankommen. Wenn ihr den Anweisungen der Älteren und göttlichen Persönlichkeiten folgt, werdet ihr im Leben sicherlich eine hervorragende Stellung erlangen. Viele Studenten hören nicht auf die Worte ihrer Mutter. Dies ist ein schwerer Fehler. Mütter wünschen das Wohlergehen ihrer Kinder und ihre Worte kommen aus dem Herzen. Versteht ihre Gefühle und schenkt ihren Worten angemessenen Respekt. Folgt den Anweisungen eurer Eltern, und ihr werdet sicherlich mit allen Formen von Bildung und Kraft gesegnet sein. Dafür braucht ihr keine bestimmten Anstrengungen zu unternehmen. Missachtet niemals die Worte eurer Eltern, folgt ihnen mit Liebe und heiligt euer Leben. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MAI 2020

Obwohl Mutter Easwaramma keine Schulbildung besaß, verhielt sie sich beispielhaft und besaß tiefe Weisheit. Wir sollten andere weder kritisieren noch verletzen oder uns über sie lustig machen, sondern alle lieben. Dies lehrte Mutter Easwaramma alle Menschen. Erfüllt aufrichtig eure Pflicht; dann werdet ihr im Leben sicherlich vorankommen. Wer man auch ist, man sollte die heiligen Lehren der Eltern befolgen. Viele Studenten hören nicht auf die Worte ihrer Mutter. Dies ist ein schwerer Fehler. Mütter wünschen das Wohlergehen ihrer Kinder und ihre Worte kommen aus dem Herzen. Versteht ihre Gefühle und schenkt ihren Worten angemessenen Respekt. Folgt den Anweisungen eurer Eltern, und ihr werdet sicherlich mit allen Formen von Bildung und Kraft gesegnet sein. Dafür braucht ihr keine bestimmten Anstrengungen zu unternehmen. Missachtet niemals die Worte eurer Eltern, folgt ihnen mit Liebe und heiligt euer Leben. Sathya Sai, 6. Mai 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend ist. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend ist. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MAI 2020

Buddha lehrte die ganze Welt eine große Wahrheit. Er erklärte, dass nicht das, was die Veden und Schriften sagen, die Wahrheit ausmache. Die Menschen sollten daran denken, dass Nichtverletzen die höchste Tugend sei. Fügt niemandem Schaden durch Gedanken, Worte oder Taten zu. Was bedeutet der volle Mond (poornima)? Er steht für Ganzheit. Wenn der Geist voller Liebe ist, erreicht er Fülle. Solange der Geist voller Dunkelheit (böser Gedanken) ist, macht es keinen Sinn, Buddhapurnima zu begehen. Werdet zuerst diese Dunkelheit los. Was nützt es, ohne das Licht der Liebe im Herzen Erleuchtung im Äußeren zu suchen? Entzündet das Licht des Göttlichen in euren Gedanken und verbannt Hass und Neid aus eurem Herzen. Der Mensch ist das Opfer zweier böser Planeten: Anhaftung (raga) und Hass (dwesha). Um ihrem Griff zu entkommen, ist das Fördern von Liebe der einzige Weg. Sathya Sai, 15. Mai 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MAI 2020

Ihr müsst in Bezug auf alles, was ihr tut, völlig losgelöst sein. Ihr könnt jede Art von Arbeit erledigen, zum Beispiel euch im Dienst am Nächsten engagieren. Ihr solltet jedoch keinerlei Erwartungen haben (einschließlich des Ergebnisses) und auch keine Belohnung, kein Lob, keine Wertschätzung und so weiter für das erwarten, was ihr tut. Besonders wenn ihr für Serviceorganisationen arbeitet, solltet ihr sehr vorsichtig sein. Ihr dürft kein Verlangen nach Ruhm und Ruf in euch aufkommen lassen. Ihr dürft nicht nach Lob und Respekt streben und solltet niemals lamentieren: „Ich arbeite so hart und tue so viel, aber es wird in den Zeitungen überhaupt nicht erwähnt!“ Wenn ihr eure Arbeit mit solchen Bestrebungen und Erwartungen erledigt, wird das Gute, das ihr möglicherweise tut, zunichte gemacht und die Heiligkeit eurer Arbeit zerstört. Deshalb müsst ihr aufrichtig euren Dienst am Nächsten erledigen und immun gegen Erfolg und Misserfolg, Lob und Kritik sein. Sathya Sai, Summer Showers, 24. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2020

Arbeit, die ohne Sorge oder dem Wunsch nach Profit, sondern aus reiner Liebe oder Pflichtgefühl getan wird, ist wahres Yoga. Solches Yoga zerstört die tierische Natur und transformiert den Menschen in ein göttliches Wesen. Anderen zu dienen und sie als das göttliche Selbst (atma) zu visualisieren, hilft einem Fortschritte zu machen. Es bewahrt einen davor, von der erreichten spirituellen Stufe abzurutschen. Selbstloser Dienst (seva) ist weitaus heilsamer als Gelübde und Anbetung (puja). Dienen zersetzt die euch innewohnende Selbstsucht; es öffnet das Herz weit und lässt es erblühen. Arbeit ohne Verlangen ist also das höchste Ideal. Wenn das Lebensgebäude auf diesem Fundament errichtet wird, werden sich durch den subtilen Einfluss dieser Grundlage des selbstlosen Dienens Tugenden in diesem Menschen ansammeln. Dienen muss der äußere Ausdruck innerer Güte sein. Und wenn man mehr und mehr selbstlosen Dienst leistet, erweitert und vertieft sich das Bewusstsein und die wahre (atmische) Wirklichkeit wird klarer erlebt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MAI 2020

Arbeit, die ohne Sorge oder dem Wunsch nach Profit, sondern aus reiner Liebe oder Pflichtgefühl getan wird, ist wahres Yoga. Solches Yoga zerstört die tierische Natur und transformiert den Menschen in ein göttliches Wesen. Anderen zu dienen und sie als das göttliche Selbst (atma) zu visualisieren, hilft einem Fortschritte zu machen. Es bewahrt einen davor, von der erreichten spirituellen Stufe abzurutschen. Selbstloser Dienst (seva) ist weitaus heilsamer als Gelübde und Anbetung (puja). Dienen zersetzt die euch innewohnende Selbstsucht; es öffnet das Herz weit und lässt es erblühen. Arbeit ohne Verlangen ist also das höchste Ideal. Wenn das Lebensgebäude auf diesem Fundament errichtet wird, werden sich durch den subtilen Einfluss dieser Grundlage des selbstlosen Dienens Tugenden im Menschen ansammeln. Dienen muss der äußere Ausdruck innerer Güte sein. Und wenn man mehr und mehr selbstlosen Dienst leistet, erweitert und vertieft sich das Bewusstsein und die wahre (atmische) Wirklichkeit wird klarer erlebt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, Meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch begegnen, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MAI 2020

Ihr habt die wertvolle Gelegenheit, meine Ansprachen und Anweisungen zu hören. Sie sind eurem Herzen eingeprägt, eure Gespräche drehen sich um mich, meine Worte, meine göttlichen Spiele (lila) und meine Herrlichkeit (mahima). Mein Rat an euch ist: Übertragt diese Anbetung ins Leben. Zeigt euren Gefährten in euren Städten und Dörfern, wie diszipliniert ihr seid, wie aufrichtig ihr den Anweisungen eurer Eltern gehorcht und wie tief ihr eure Lehrer verehrt! Seid ein Licht, eine Lampe, die Tugend und Selbstbeherrschung an eurem Ort ausstrahlt. Fallt nicht in Disziplinlosigkeit, schlechte Manieren, Verantwortungslosigkeit und schlechte Gewohnheiten zurück. Beschwert euch nicht über die Speisen. Esst das gute Essen, das ihr bekommt, mit Freude! Protestiert nicht gegen Aufgaben, die euch gestellt werden, sondern erfüllt sie freudig.  Wenn ihr euch um eure Ältesten kümmern müsst, pflegt sie und seid glücklich. Führt diesen Dienst intelligent aus und freut euch über die Gelegenheit. Lebt also hier und überall, jetzt und immer, mit der Überzeugung, dass ich, der euch sieht und all eure Gedanken, Worte und Taten kennt, meine Gnade auf euch ausschütten kann. Sathya Sai, 22. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MAI 2020

Dharmavyadha erlangte durch seinen hingebungsvollen Dienst an seiner Mutter und seinem Vater ewigen Ruhm. Durch beständiges Festhalten an der Wahrheit machten sich Rama und Harischandra unsterblich. Durch rechtes Verhalten stiegen einfache Männer in die Position großer Weiser (maha-purusha) auf. Buddha verzichtete darauf, Lebewesen Schaden zuzufügen. Er sprach von Gewaltfreiheit (ahimsa) als „der höchsten Moral (paramodharmah)“. Somit wird er als Weltlehrer verehrt. Der Geist (mind) ist das wichtigste der drei inneren Instrumente des Menschen (thri-karana). Wir müssen den Geist schützen, damit Anhaftung, Leidenschaft und Aufregung nicht in ihn eintreten können. Diese Extreme sind etwas Natürliches für den Geist. Die Wellen, die in Rage aufsteigen, sind die sechs inneren Feinde des Menschen: Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Neid. Die ersten beiden bringen die restlichen vier auf Spur. Wir müssen  geistige Disziplin praktizieren, um uns von den ersten beiden zu befreien und so auf dem  spirituellen Weg voranzukommen. Wir lernen diese Praktiken durch spirituelles Wissen (vidya). Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 7  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MAI 2020

Lebt ein geregeltes und diszipliniertes Leben. Wirkliche Bildung muss euch darin schulen, diese Grenzen und Einschränkungen einzuhalten. Wir nehmen große Mühen auf uns und leiden unter Entbehrungen, um weltliches Wissen zu meistern. Wir befolgen mit strenger Sorgfalt Regeln, die helfen das Physische zu entwickeln. Ganz gleich was unser Ziel ist, wir befolgen einen angemessenen Disziplinarkodex. Was genau bringt diszipliniertes Denken und Verhalten? Regeln und Vorschriften sind zunächst elementar. Dann ermöglichen sie es, Regionen außerhalb der Reichweite der Sinne wahrzunehmen. Später kann jenseits der Reichweite des eigenen Verstandes und sogar jenseits der äußersten Mauern dessen, gereist werden, was von allen Kräften, die im menschlichen Körper eingebettet sind, erreichbar ist. Schließlich erkennt und erlebt man die Wahrheit aller Wahrheiten, nämlich dass man eins ist mit dem, der dem gesamten Kosmos immanent ist. Wenn man in diesem Glauben und Bewusstsein gefestigt ist, dann ist man mit Glückseligkeit angefüllt. Sathya Sai, VidyaVahini, Kapitel 7  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. APRIL 2020

Ein Wunsch erzeugt immer mehr Wünsche. Wünsche schaffen Geburt und Tod. Die nächste Geburt ist das Ergebnis unerfüllter Wünsche in diesem Leben! Wer keine Spur von Verlangen nach materiellen Objekten hat, kann das Bewusstsein der Wirklichkeit des göttlichen Selbst erreichen. Tatsächlich bindet der Wunsch nicht, Gott zu kennen, Gott zu lieben und von Gott geliebt zu werden. Wenn das Bewusstsein von Gott in all seiner Pracht dämmert, wird jedes weltliche, sinnliche Verlangen in den Flammen dieses Bewusstseins zu Asche. Das individuelle Selbst wird sich dem universellen Selbst zuwenden, sobald das Verlangen ein Ende hat, und das Selbst sich am höchsten Frieden erfreut (parama shanti). Das Selbst muss jeden Kontakt mit dem Nicht-Selbst abbrechen, damit es Unsterblichkeit verdienen kann. Ihr besteht aus einem Haufen Gedanken, die bei der Gestaltung eures Lebens eine wichtige Rolle spielen. Beobachtet daher eure Gedanken und heißt nur gute willkommen! Spirituelles Lernen (vidya) stabilisiert gute Gedanken im Verstand (mind), und erhebt so in den Status des Wissens über die höchste Wirklichkeit (atma-vidya). Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. APRIL 2020

Ärger wird die verdiente Weisheit verschmutzen. Ungezügeltes Begehren beschmutzt alle Handlungen, die ihr ausführt. Gier zerstört Hingabe und Zuneigung. Ärger, Begehren und Gier untergraben die Handlungen, spirituelle Weisheit und Hingabe und machen einen zu einem Rüpel. Aber die Grundursache von Ärger ist Begehren, und Begehren ist die Folge von Unwissenheit. Unwissenheit ist das Merkmal eines Tieres (pashu). Das Tier ist das, was nach außen sieht und akzeptiert, was das äußere Sehen vermittelt. Die innere Schau führt einen zum Herrn aller Lebewesen (pashupati). Wer die Sinne nicht beherrscht, ist ein Tier. Ein Tier wird mit Eigenschaften geboren, die nicht so einfach überwunden werden können. Es ist nicht in der Lage, die Bedeutung der gegebenen Belehrungen zu verstehen. Aber Menschen können besser erzogen werden. Daher kommt die Aussage in den heiligen Schriften: „Für alle Lebewesen ist die Geburt als Mensch eine seltene Begebenheit.“ Menschen sind in der Tat die glücklichsten und heiligsten unter den Tieren, denn ihre angeborenen Eigenschaften können veredelt werden. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. APRIL 2020

Viele Menschen interpretieren Entsagung darauf, Geld und Land aus Wohltätigkeit abzugeben, Rituale und Opferhandlungen durchführen und Haus und Hof, Frau und Kind aufzugeben und sich in den Wald zurückzuziehen. Entsagung meint aber nicht solche Gesten schwacher Gesinnung. Sie sind nicht so schwer aufzugeben, wie man glaubt. Wahre Entsagung ist das Aufgeben von Wünschen. Dies ist das eigentliche Ziel der menschlichen Existenz, der Zweck aller Bemühungen des Menschen. Sie umfasst das Aufgeben von Lust, Ärger, Gier, Hass und so weiter. Der fundamentale Verzicht sollte der des Begehrens sein. Andere Gefühle und Emotionen sind damit verbundene Reaktionen. Begierde impliziert das Vorhandensein von Lust, Wut, Gier und so weiter. Letztere sind wahre Tore zur Hölle. Neid ist der Riegel für dieses Tor und Stolz der Schlüssel. Entfernt den Riegel und öffnet das Tor, und ihr könnt eintreten. Sathya Sai, Vidya Vahini Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. APRIL 2020

Moksha bedeutet Befreiung. Jedes Lebewesen ist zwangsläufig ein Strebender (mumukshu), der die Befreiung sucht, ein Praktizierender der Entsagung. Jeder muss ein im Loslassen versierter Entsagender (tyagi) sein. Das ist die endgültige Wahrheit, die unbestreitbare Wahrheit. Wenn wir unseren  Körper aufgeben und verlassen, nehmen wir nicht einmal eine Handvoll Erde mit. Wenn wir es nicht lernen aufzugeben, lehrt uns die Natur mit dem Tod diese große Wahrheit über das Erfordernis und den Wert von Losgelöstheit und Entsagung. Es ist also gut, die Lektion zu lernen, bevor  dies geschieht. Der Mensch, der diese Wahrheit lernt und praktiziert, ist in der Tat gesegnet. Losgelöstheit ist die zweite wertvolle Tugend, die spirituelles Lernen (vidya) vermittelt (die erste ist das Fehlen von Stolz und Egoismus). Leert einen Topf mit dem Wasser, das ihn gefüllt hat, und der Himmel, den man im Topf als Bild oder Schatten sehen konnte, verschwindet zusammen mit dem Wasser. Doch jetzt begibt sich der echte Himmel in den Topf. Wenn in gleicher Weise das, was nicht das Selbst (atman) ist, verworfen wird, bleibt das Selbst, und man erreicht Befreiung. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. APRIL 2020

Ramas Herz war voller Mitgefühl. Er gab jedem Zuflucht, der Schutz bei ihm suchte und sich ihm hingab. Er gab Ravanas Bruder Zuflucht und behandelte ihn wie seinen eigenen Bruder Lakshmana. Rama verkündete: „Wenn jemand einmal sagt, ich bin Dein, dann ist er für immer Mein.“ Rama lebte und lehrte rechtes Handeln (dharma) durch jede seiner Handlungen und festigte Dharma in der Praxis und als Gebot. Er förderte und schützte gute Menschen (sadhu). Er beseitigte ihr Leid, zog sie zu sich, und ihr Leben wurde durch seine Gnade erfüllt. Er kannte keinen Unterschied zwischen Hoch- und Niedergestellten. Er war ein Meister aller Schriften (shastra) und kannte die Bedeutung aller Veden. Rama verwandelte die Welt durch verschiedene Handlungen und sein Vorbild in ein Reich der Rechtschaffenheit. Liebe, Schönheit und Tugend gingen von ihm aus und breiteten sich auf alle aus. Für alle Haushälter ist Rama das Ideal. Sein Kommen galt dem Wiedereinsetzen spiritueller Werte und der Rettung der Welt vor einer moralischen Katastrophe! Sathya Sai, Erfüllung in Gott, Bhagavatha Vahini, Kapitel 33  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. APRIL 2020

Liebe ist göttlich. Liebt alle, teilt eure Liebe sogar mit jenen, denen es an Liebe mangelt. Reine Liebe ist wie der Kompass eines Seefahrers. Wo immer ihr den Kompass hinhaltet, wird er nach dem  Göttlichen weisen! In jeder Handlung eures täglichen Lebens manifestiert sich selbstlose Liebe. Aus ihr geht Göttlichkeit hervor! Dies ist der einfachste Weg zum Erkennen Gottes. Aber warum nehmen die Menschen ihn nicht? Sie werden von Missverständnissen bezüglich der Mittel zur Erfahrung Gottes in die Irre geleitet. Sie betrachten Gott als eine weit entfernte Wesenheit, die nur durch mühsame spirituelle Praktiken erreichbar sei. Aber Gott ist allgegenwärtig. Deshalb ist es nicht nötig, Gott irgendwo zu suchen. Alles, was ihr seht, ist eine Manifestation des Göttlichen. Alle Menschen, die ihr seht, sind Gestalten des Göttlichen. Korrigiert eure fehlerhafte Sichtweise, und ihr werdet Gott in allem erfahren. Sprecht liebevoll, handelt liebevoll, denkt mit Liebe und führt jede Handlung mit einem von Liebe erfüllten Herzen aus. Versteht, dass der Weg der göttlichen Liebe der einfachste, süßeste und sicherste Weg zu Gott ist! Sathya Sai, 5. Juli 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. APRIL 2020

Beachtet die Bedeutung des Namens ‚Sai Baba‘. ‚Sa‘ bedeutet göttlich; ‚ai‘ oder ‚ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘ bedeutet ‚Vater‘. Eure leiblichen Eltern bringen euch Liebe mit einer Dosis Selbstsucht entgegen, aber Sai, eure göttliche Mutter und euer göttlicher Vater, zeigt Zuneigung oder gibt Verweise, um euch zum Sieg im Kampf um Selbsterkenntnis zu führen. Denn dieser Sai ist gekommen, um die höchste Aufgabe zu erfüllen: die gesamte Menschheit als eine Familie durch das Band der Brüderlichkeit zu vereinen. Seine Aufgabe ist es, die Wirklichkeit des Selbst (atman) eines jeden Wesens zu bestätigen und zu erleuchten, um das Göttliche zu offenbaren, auf dessen Grundlage der gesamte Kosmos ruht. Es ist auch Seine Aufgabe alle anzuweisen, das gemeinsame göttliche Erbe zu erkennen, das einen an den anderen bindet, damit ihr euch vom Tier befreien und zum Göttlichen erheben könnt. Ich musste euch so viel über meine Wahrheit erzählen, weil ich mir wünsche, dass ihr darüber nachdenkt und Freude daran habt. Ich wünsche mir, dass ihr vielleicht inspiriert seid, die von mir festgelegten Disziplinen zu beachten und zum Ziel der Selbsterkenntnis voranschreitet, zur Erkenntnis des Sai, der in eurem Herzen leuchtet. Sathya Sai, 19. Juni 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. APRIL 2020

Gott ist in allen gegenwärtig. Er wohnt in jedem Herzen. Beschränkt Gott also nicht auf einen Tempel, eine Moschee oder eine Kirche. Wo ein Mensch ist, da ist Gott. Gott nimmt die Gestalt eines Menschen an. Wenn ihr diese wichtige Tatsache vergesst und nicht erkennt, verfallt ihr schnell in Kritik an anderen. Wen kritisiert ihr? Wen betet ihr an? Forscht selbst danach. Gott ist in allen gegenwärtig. Wenn ihr andere kritisiert, kritisiert ihr Gott. Wen ihr auch grüßt, der Gruß erreicht Gott, und wen ihr auch beleidigt oder verspottet, es erreicht ebenfalls Gott! Beginnt von diesem Moment an ein neues Leben und gebt schlechte Gedanken und Eigenschaften auf. Reinigt euer Herz. Liebt alle. Glaubt fest daran, dass Gott in allem und jedem gegenwärtig ist. Füllt euer Herz mit reiner Liebe. Lasst eure Gedanken, Worte und Taten heilig sein. Nur dann wird euer Leben glückselig sein. Sathya Sai, 13. April 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2020

Lehrer sollten die Richtung und das Ziel offenbaren. Die Schüler entschließen sich für ihren Weg und die Reise in die Zukunft. Die Fähigkeiten und Stärken, der Status und das Leistungsniveau der Menschheit werden im Verhältnis zur Qualität und zum Charakter ihrer Lehrer geformt und gefördert. Charakter ist das Markenzeichen der Menschheit. Lehrer müssen ihr Lehren und ihre Weisheit der großen Aufgabe widmen, die Schüler zu höheren Stufen des Wissens  und Handelns zu erheben. Die Tugenden, die sie ihren Schülern vermitteln, sind für die Erhebung der Gesellschaft wesentlich. Jeder Schüler muss sich bemühen, die göttliche Gegenwart in sich zu entfalten und sich dafür auszurüsten, der Gesellschaft mit Geschick und Wissen zu dienen. Wenn Tugenden im Herzen verwurzelt sind, strahlt jedes Wesen in vollem Glanz. Ein Leben ohne guten Charakter ist wie ein Altar ohne Licht, wie eine gefälschte Münze und wie ein Drache mit einer gerissenen Schnur. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. APRIL 2020

Lehrer sollten die Richtung und das Ziel offenbaren. Die Schüler entschließen sich für ihren Weg und die Reise in die Zukunft. Die Fähigkeiten und Stärken, der Status und das Leistungsniveau der Menschheit werden im Verhältnis zur Qualität und zum Charakter ihrer Lehrer geformt und gefördert. Charakter ist das Markenzeichen der Menschheit. Lehrer müssen ihr Lehren und ihre Weisheit der großen Aufgabe widmen, die Schüler zu höheren Stufen des Wissens  und Handelns zu erheben. Die Tugenden, die sie ihren Schülern vermitteln, sind für die Erhebung der Gesellschaft wesentlich. Jeder Schüler muss sich bemühen, die göttliche Gegenwart in sich zu entfalten und sich dafür auszurüsten, der Gesellschaft mit Geschick und Wissen zu dienen. Wenn Tugenden im Herzen verwurzelt sind, strahlt jedes Wesen in vollem Glanz. Ein Leben ohne guten Charakter ist wie ein Altar ohne Licht, wie eine gefälschte Münze und wie ein Drache mit gerissener Schnur. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2020

Ihr entwickelt Liebe für viele Dinge in der Welt. Das Verlangen ist die Grundursache all eures Leids. „Weniger Gepäck, aber mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen.“ Wenn es viel Gepäck gibt, könnt ihr Schwierigkeiten nicht entkommen. Das Gepäck bezieht sich hier auf weltliche Beziehungen und Wünsche. Ihr könnt nur dann wirklich glücklich sein, wenn ihr euer Gepäck, also die weltlichen Bindungen, reduziert. Es gibt nichts auf dieser Welt, was ihr euch wünschen solltet. Gebt weltliches Verlangen auf, sobald es in eurem Kopf auftaucht. Das Aufgeben von Wünschen ist wahre Entsagung. Es gibt so viele Millionäre auf dieser Welt. Doch ist einer von ihnen in der Lage, für immer zu leben? Sie alle kommen und gehen! Egal was man ansammelt, jeder muss mit leeren Händen abtreten. Letztendlich sind alle weltlichen Besitztümer nutzlos. Entwickelt daher keine unangemessenen weltlichen Beziehungen oder Wünsche. Ihr solltet nur Körperbewusstsein haben, um eure Pflichten zu erfüllen. Erledigt eure Pflichten gewissenhaft, nutzt die Gegenwart bestmöglich und macht euch keine unnötigen Sorgen, was die Zukunft euch bringen wird. Sathya Sai, 14. April 2006      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. APRIL 2020

Ihr entwickelt Liebe für viele Dinge in der Welt. Das Verlangen ist die Grundursache all eures Leids. „Weniger Gepäck, aber mehr Komfort, macht das Reisen zum Vergnügen.“ Wenn es viel Gepäck gibt, könnt ihr Schwierigkeiten nicht entkommen. Das Gepäck bezieht sich hier auf weltliche Beziehungen und Wünsche. Ihr könnt nur dann wirklich glücklich sein, wenn ihr euer Gepäck, also die weltlichen Bindungen, reduziert. Es gibt nichts auf dieser Welt, was ihr euch wünschen solltet. Gebt weltliches Verlangen auf, sobald es in eurem Kopf auftaucht. Das Aufgeben von Wünschen ist wahre Entsagung. Es gibt so viele Millionäre auf dieser Welt. Doch ist einer von ihnen in der Lage, für immer zu leben? Sie alle kommen und gehen! Egal was man ansammelt, jeder muss mit leeren Händen abtreten. Letztendlich sind alle weltlichen Besitztümer nutzlos. Entwickelt daher keine unangemessenen weltlichen Beziehungen oder Wünsche. Ihr solltet nur Körperbewusstsein haben, um eure Pflichten zu erfüllen. Erledigt eure Pflichten gewissenhaft, nutzt die Gegenwart bestmöglich und macht euch keine unnötigen Sorgen, was die Zukunft euch bringen wird. Sathya Sai, 14. April 2006      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2020

Lehrer müssen die spirituelle Disziplin (sadhana) des Reinigens ihrer Gefühle annehmen, um den Status und die Autorität eines Lehrers (guru) zu erlangen. Ein wahrer Lehrer muss seine Schüler anleiten, ein würdiges und glückliches Leben zu führen. Wahre Schüler müssen mit Eifer und Anbetung entgegen. Lehrer sind für das Wesen und Eigenschaften der Aktivitäten und den Charakter ihrer Schüler verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Jugend durch ihre Gelehrsamkeit und Führung zu beeindrucken. Lehrer müssen sich also von der Vergrößerung ihrer Selbstsucht und politischem Engagement fernhalten und sollten nur spirituelle Erleuchtung als ihr Ideal im Leben haben. Die Mitglieder des Lehrkörpers müssen als Brüder und Schwestern miteinander umgehen. Meinungsverschiedengeiten sind natürlich unvermeidlich und können auch nützlich sein. Aber sie sollten nicht die gegenseitigen Beziehungen verschmutzen, den Fortschritt der Institution behindern und die Lehr-und Lernprozesse nachteilig beeinflussen. Die Lehrer müssen sich gegenseitig konsultieren und zusammenarbeiten. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2020

Lehrer müssen die spirituelle Disziplin (sadhana) des Reinigens ihrer Gefühle annehmen, um den Status und die Autorität eines Lehrers (guru) zu erlangen. Ein wahrer Lehrer muss seine Schüler anleiten, ein würdiges und glückliches Leben zu führen. Wahre Schüler müssen mit Eifer und Anbetung entgegnen. Lehrer sind für das Wesen und Eigenschaften der Aktivitäten und den Charakter ihrer Schüler verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Jugend durch ihre Gelehrsamkeit und Führung zu beeindrucken. Lehrer müssen sich also von der Vergrößerung ihrer Selbstsucht und politischem Engagement fernhalten und sollten nur spirituelle Erleuchtung als Lebensideal haben. Die Mitglieder des Lehrkörpers müssen als Brüder und Schwestern miteinander umgehen. Meinungsverschiedengeiten sind natürlich unvermeidlich und können auch nützlich sein. Aber sie sollten nicht die gegenseitigen Beziehungen verschmutzen, den Fortschritt der Institution behindern und die Lehr-und Lernprozesse nachteilig beeinflussen. Die Lehrer müssen sich gegenseitig konsultieren und zusammenarbeiten. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2020

Beendet die Gewohnheit der Sorge. Zweifel sind der Grund für Sorgen. Wegen der Eigenschaft der Sorge begegnet ihr mehr Schwierigkeiten. Erfüllt eure Pflichten ohne euch Sorgen zu machen. Wenn ihr ein wahrhaftiges Leben führt, müsst ihr niemandem hinterherlaufen oder um einen Gefallen bitten. Sobald ihre wahre Liebe zu Gott fördert, werdet ihr alles im Leben haben. Erlebt die Glückseligkeit, die in eurem Herzen ist, ohne sie anderen zur Schau zu stellen. Auf der einen Seite ist die Welt und auf der anderen Gott. Ihr könnt nicht beides gleichzeitig haben. Es ist wie das Reiten auf zwei Pferden, was sich mit Sicherheit als gefährlich erweist. Konzentriert euch nur auf Gott und glaubt vollkommen an ihn. Denkt immer an Gott, sowohl in Freude als auch Leid, Kummer und Sorge. Hegt nur den Wunsch nach Gott. Macht euch nicht zu viele Sorgen wegen Schwierigkeiten. Alle Schwierigkeiten sind wie vorbeiziehende Wolken. Wenn ihr Liebe zu Gott pflegt, verschwinden alle Schwierigkeiten im Nu. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2020

Beendet die Gewohnheit der Sorge. Zweifel sind der Grund für Sorgen. Wegen der Eigenschaft der Sorge begegnet ihr mehr Schwierigkeiten. Erfüllt eure Pflichten ohne euch Sorgen zu machen. Wenn ihr ein wahrhaftiges Leben führt, müsst ihr niemandem hinterherlaufen oder um einen Gefallen bitten. Sobald ihre wahre Liebe zu Gott fördert, werdet ihr alles im Leben haben. Erlebt die Glückseligkeit, die in eurem Herzen ist, ohne sie anderen zur Schau zu stellen. Auf der einen Seite ist die Welt und auf der anderen Gott. Ihr könnt nicht beides gleichzeitig haben. Es ist wie das Reiten auf zwei Pferden, was sich mit Sicherheit als gefährlich erweist. Konzentriert euch nur auf Gott und glaubt vollkommen an ihn. Denkt immer an Gott, sowohl in Freude als auch Leid, Kummer und Sorge. Hegt nur den Wunsch nach Gott. Macht euch nicht zu viele Sorgen wegen Schwierigkeiten. Alle Schwierigkeiten sind wie vorbeiziehende Wolken. Wenn ihr die Liebe zu Gott pflegt, verschwinden alle Schwierigkeiten im Nu. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, auf seine Reinheit achten. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch Köpfe, Zungen und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, achtsam auf seine Reinheit sein. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch einen Kopf, die Zunge und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Hände sind nicht die einzigen Gliedmaßen oder Werkzeuge, die an menschlichen Aktivitäten (karma) beteiligt sind. Ihr solltet bei allem, was ihr tut, seht und hört, auf seine Reinheit achten. Gedanken, Worte und Taten müssen frei von Stolz, Gier und Hass sein. Die Worte, die ihr sprecht, müssen frei von diesen Fehlern sein. Dinge, nach denen ihr euch sehnt, müssen frei von oberflächlichen, attraktiven Eigenschaften sein, und das Vergnügen, das ihr sucht, darf nicht durch Schlechtes verschmutzt sein. Was in das Ohr eindringt, ist für den Geist möglicherweise nicht klar zu verstehen und es kann ihn nur in verschleierter Form erreichen. Bildung muss so vermittelt werden, dass sie vom Verstand klar aufgenommen wird. Für dieses Ziel muss sie durch einen Kopf, die Zunge und Hände übermittelt werden, die rein sind, ohne dass sie sich einen Makel zuzieht. Nur dann kann das Lernen klar und die Weisheit hell sein. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2020

Die Tat – die Arbeit, mit der die Hände sich beschäftigen – ist die Quelle von Freude oder Leid. Ihr behauptet, dass ihr glücklich, beunruhigt, ängstlich oder in Schwierigkeiten wäret, und meistens führen wir diese Begriffe auf andere, nur nicht uns selbst zurück. Das ist nicht richtig; Freud und Leid entstehen wegen eurer eigenen Taten. Ihr erfahrt die Wirkungen eures Handelns, ganz gleich ob ihr diese Tatsache annehmt oder ablehnt. Das ist das Gesetz der Natur. Ihr glaubt vielleicht nicht an Sommer und Winter, Feuer und Regen, aber ihr könnt Hitze und Kälte nicht entrinnen. Sie beeinflussen euch so oder so. Deshalb lenken die Tugendhaften und Weisen ihre Aktivitäten auf vernünftige Bahnen. Nehmt diese Lehren in euch auf und demonstriert ihre Auswirkungen in euren Gedanken und Worten und übersetzt sie ins Handeln! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 19      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2020

Ihr alle seid die Verkörperungen der Liebe und Göttlichkeit. Alles was passieren muss, wird passieren. Sorgt euch deswegen aber nicht. Vergangenheit ist Vergangenheit, vergesst die Vergangenheit. Die Zukunft ist ungewiss, grübelt nicht über sie. Die Gegenwart hingegen ist wichtig, lebt in der Gegenwart und seid glücklich. Sorgt euch nicht wegen der Vergangenheit und Zukunft. Wo ist die Vergangenheit? Viele Menschen sind verstorben. Ist einer von ihnen zurückgekommen? Keiner. Ebenso wissen wir nichts über die Zukunft. Warum sollten wir uns wegen ihr sorgen? Sucht das Glück in der Gegenwart. Wenn ihr diese Einstellung habt, werdet ihr euch niemals wegen irgendetwas im Leben sorgen. Was ist die Form von Sorge? Sie ist eine mental erschaffene Angst. Wir sollten uns niemals sorgen. Eile (hurry), Sorgen (worry) und scharfe Gewürze (curry) sind die Ursachen für Herzkrankheiten. Also solltet ihr Eile, Sorgen und scharfe Gewürze meiden. Ihr könnt euch nicht als echte Gottesverehrer bezeichnen, wenn ihr von Sorgen befallen seid. Sathya Sai, 14. April 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch extreme spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von jemand anderem empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch äußerste spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von jemand anderem empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2020

Für das Erlangen selbstloser Liebe ist die Eigenschaft Kshama eine wesentliche Notwendigkeit. (Kshama ist ein bedeutungsreiches Wort. Neben Duldsamkeit und Nachsicht  bedeutet es auch äußerste spirituelle Geduld und eine enorme Fähigkeit des Vergessens und Vergebens.) Jeder Einzelne muss diese edle Eigenschaft fördern. Kshama wird nicht durch das Lesen von Büchern erreicht oder durch einen Lehrer vermittelt. Duldsamkeit kann auch nicht als Geschenk von einem anderen empfangen werden. Diese Haupttugend Kshama kann nur durch Selbstanstrengung erlangt werden, indem man sich unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten verschiedener Art stellt, indem man Ängste, Leid und Kummer durchmacht. Wenn es an Kshama mangelt, wird der Mensch anfällig für alle Arten von bösen Neigungen. Hass und Eifersucht wurzeln leicht in einer Person, der diese Tugend fehlt. Göttlichkeit ist lediglich die kombinierte Manifestation von Liebe (prema) und Duldsamkeit (kshama). Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2020

Ihr müsst nicht auf die Ankunft eines neuen Jahres warten, um ein neues Leben zu beginnen. Behandelt jede Sekunde wie einen Neuanfang und heiligt jeden Moment eures Lebens. Der Beginn eines neuen Jahres basiert auf den Aussagen derer, die einen Jahreskalender erstellten. Der Kalender ist ein von Menschen künstlich geschaffenes Werkzeug. Sonne und Mond bleiben unverändert. Das allmächtige und allgegenwärtige Göttliche transzendiert solche Ideen. Strebt ernsthaft danach, die Einheit vom Göttlichen (sat) und vom individuellen Bewusstsein (cit) zu erkennen. Wenn diese Vereinigung erreicht wird, erfahrt ihr spirituelle Glückseligkeit (ananda). Dies ist für alle die Hauptaufgabe. Ihr alle solltet danach streben, das wesentliche Ziel eures Lebens als Mensch zu erreichen. Ihr seid an eure eigenen Handlungen in dieser Welt gebunden. Betrachtet den gesamten Kosmos als großes Gebäude des Höchsten Herrn! Lasst eure Handlungen gut sein, seid rein in eurem Sprechen, entwickelt eine heilige Sichtweise und reinigt euer Herz. Sathya Sai, 1. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2020

Ihr müsst nicht auf die Ankunft eines neuen Jahres warten, um ein neues Leben zu beginnen. Behandelt jede Sekunde wie einen Neuanfang und heiligt jeden Moment eures Lebens. Der Beginn eines neuen Jahres basiert auf den Aussagen derer, die einen Jahreskalender erstellten. Der Kalender ist ein von Menschen künstlich geschaffenes Werkzeug. Sonne und Mond bleiben unverändert. Das allmächtige und allgegenwärtige Göttliche transzendiert solche Ideen. Strebt ernsthaft danach, die Einheit vom Göttlichen (sat) und dem individuellen Bewusstsein (cit) zu erkennen. Wenn diese Vereinigung erreicht wird, erfahrt ihr spirituelle Glückseligkeit (ananda). Dies ist für alle die Hauptaufgabe. Ihr alle solltet danach streben, das wesentliche Ziel eures Lebens als Mensch zu erreichen. Ihr seid an eure eigenen Handlungen in dieser Welt gebunden. Betrachtet den gesamten Kosmos als großes Gebäude des Höchsten Herrn! Lasst eure Handlungen gut sein, seid rein in eurem Sprechen, entwickelt eine heilige Sichtweise und reinigt euer Herz. Sathya Sai, 1. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. APRIL 2020

Wir müssen die uns innewohnende göttliche Kraft in Fähigkeiten transformieren, um nützliche Aktivitäten durchzuführen. Wenn Wissen in Fähigkeit umgewandelt wird, erlangt ihr ein Gleichgewicht im Leben. In solch einem Zustand des Gleichmuts entwickelt ihr Einsicht. Mit dieser erworbenen Einsicht und mit göttlichen Kräften geadelt, solltet ihr edle Taten ausführen. Nur dann wird sie für alle höchst fruchtbare und segensreiche Resultate hervorbringen. Führt immer edle Aktivitäten mit reinen Gedanken durch. Einheit bringt Reinheit, und Reinheit führt wiederum zur Göttlichkeit. Ihr solltet niemals die untrennbare Beziehung zwischen Einheit, Reinheit und Göttlichkeit vergessen und stets danach trachten, diese zu erreichen. Ihr müsst alle zusammenkommen und im Geist (spirit) der Opferbereitschaft zusammenarbeiten. Spiritualität ist keine Geschäftstätigkeit. Spiritualität ist göttlich. Spiritualität ist mit Einheit verbunden. Diese Einheit in der Vielfalt allein wird euch großes Glück bescheren. Ich wünsche, dass ihr dieses Prinzip der Einheit fördert. Dann wird jede Aktivität, die ihr durchführt, ihren gebührenden Wert und Heiligkeit erlangen! Sathya Sai, 1. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. APRIL 2020

Zwei verschiedene Eigenschaften sind unter den Menschen zu finden. Ein gemeinsames Merkmal ist, sich der Täuschung hinzugeben, dass sie gute Individuen mit vielen Tugenden, großer Intelligenz und Talent seien. Die zweite Kategorie, die selten ist, ist das Bemerken guter Eigenschaften in anderen, ihrer Verdienste, Fähigkeiten und guten Taten und das Wertschätzen ihrer Ideale. Jesus gehörte zur zweiten Kategorie. Er sah die guten Eigenschaften in anderen, freute sich über ihre Tugenden und teilte seine Freude mit anderen. Jesus lehrte, dass Gott Liebe ist und dass das menschliche Leben genutzt werden sollte, um den innewohnenden Geist (spirit) zu erkennen! Er erklärte, dass es nichts Großes sei, Gutes mit Gutem zu vergelten. Menschen sollten auch denen Gutes tun, die ihnen Schaden zufügen. Verkörperungen der göttlichen Liebe! Reißt die Mauern ein, die euch von einem anderen Wesen trennen. Beseitigt  alle Unterschiede! Fördert Liebe in eurem Herzen. Denkt an Gott und verehrt ihn mit Liebe. Was für eine Hingabe ist das, wenn die Lehren Gottes nicht praktiziert werden? Sathya Sai, 25. Dezember 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2020

Eifersucht ist die erste schlechte Eigenschaft, die ihren Eintritt findet, wenn Duldsamkeit (kshama) ihren Ausgang findet. Das Mahabharata gibt eine grafische Darstellung davon, wie das Leben, das sonst reibungslos ist, durch Eifersucht völlig zerstört werden kann. Die goldene Insel Lanka war wie der Himmel, aber Ravanas Eifersucht reduzierte sie zu Ruinen. Duldsamkeit wird euch vollständigen Schutz bieten, aber ihre Abwesenheit stürzt euch in Leid und Katastrophe. Ungeduld erzeugt Selbstsucht und fördert Eifersucht, die zusammen innere Machtkämpfe und Tendenzen zur Spaltung verschiedenster Art auslösen. Die Probleme, die wir oft erleben, sind größtenteils auf das Fehlen dieser edlen Tugend Duldsamkeit zurückzuführen. Ungeduld hat sogar sehr große spirituell Suchende ruiniert; ebenso reduziert sie Könige zu Bettlern. Das Fehlen von Duldsamkeit kann Yogis zu Rogis (Kranken) machen. Ohne Duldsamkeit degradiert die Menschheit und beginnt ihren Untergang. Wenn ihr diese Eigenschaft kultiviert, wird sie sich sprunghaft entwickeln! Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2020

Eifersucht ist die erste schlechte Eigenschaft, die ihren Eintritt findet, wenn Duldsamkeit (kshama) ihren Ausgang findet. Das Mahabharata illustriert, wie das Leben, das sonst reibungslos ist, durch Eifersucht völlig zerstört werden kann. Die goldene Insel Lanka war wie der Himmel, aber Ravanas Eifersucht reduzierte sie zu Ruinen. Duldsamkeit wird euch vollständigen Schutz bieten, aber ihre Abwesenheit stürzt euch in Leid und Katastrophe. Ungeduld erzeugt Selbstsucht und fördert Eifersucht, die zusammen innere Machtkämpfe und Tendenzen zur Spaltung verschiedenster Art auslösen. Die Probleme, die wir oft erleben, sind größtenteils auf das Fehlen dieser edlen Tugend Duldsamkeit zurückzuführen. Ungeduld hat sogar sehr große spirituell Suchende ruiniert; ebenso reduziert sie Könige zu Bettlern. Das Fehlen von Duldsamkeit kann Yogis zu Rogis (Kranken) machen. Ohne Duldsamkeit degradiert die Menschheit und beginnt ihren Untergang. Wenn ihr diese Eigenschaft kultiviert, wird sie sich sprunghaft entwickeln! Sathya Sai, 25. Mai 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2020

Jesus wusste, dass alles Gottes Wille ist. Auch als er am Kreuz Qualen litt, hegte er keinen Groll gegen andere und mahnte, diejenigen, die bei ihm waren, alle als Werkzeug des Willens Gottes zu behandeln. Es ist sehr schwierig, unerschütterlichen Glauben zu entwickeln und diesen im Alltag zu leben! Der Verstand hüpft von Glaube zu Zweifel, wie Arjuna beklagte, und verursacht Aufruhr und Verwirrung. Aber ihr könnt ihn mit eigener Anstrengung besiegen! Die Schwarzbiene kann ein Loch ins härteste Holz bohren. Aber wenn sie in der Dämmerung Nektar aus der Lotosblume saugt und sich die Blütenblätter schließen und sie umfangen, besteht keine Hoffnung zu entkommen! Die Schwarzbiene weiß nicht, wie sie mit Zartheit umgehen soll! Ebenso spielt der Verstand überall seine Streiche; wenn er auf die Lotosfüße Gottes gelegt wird, wird er inaktiv und harmlos. Kultiviert Losgelöstheit und bändigt die Launen des Verstandes. Manifestiert die in euch wohnende Göttlichkeit. Sathya Sai, 24. Dezember 1980     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. APRIL 2020

Das erste, was ihr tun müsst ist, Selbstvertrauen zu entwickeln. Menschen, die kein Vertrauen in ihr eigenes Selbst haben, beginnen umherzuwandern, hin und her zu schwanken und verschiedene Wege zu gehen. Wenn ihr euren Körper an verschiedene Orte bringt und euch ziellos hierhin und dorthin bewegt, wandert auch das Denken (mind) an verschiedene Orte. Als Erstes müsst ihr euren physischen Körper stabilisieren. Wenn ihr einen mit Wasser gefüllten Behälter tragt und sich der Behälter ständig bewegt, so bewegt sich auch das Wasser darin andauernd. Wir sollten also unseren Körper und seine Gliedmaßen nicht ständig ziellos bewegen. Dies ist ein sehr wesentlicher Bestandteil der Meditationspraxis. Wir sollten während der Meditation ruhig dasitzen und den Körper stillhalten. Warum bitten wir die Menschen in einer aufrechten Körperhaltung und ruhig in der Meditation zu sitzen? Wenn der Körper gerade und ruhig ist, dann ist der Geist im Inneren auch gerade und ruhig. Es ist also zuerst einmal wichtig, euren Körper zu kontrollieren, indem ihr sicherstellt, dass alle Gliedmaßen und Körperorgane stabil sind. Sathya Sai, 28. März 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2020

Arjuna war nicht nur Krishnas Schwager, sie waren auch gute Freunde. Krishna hatte zweifellos die Macht, den eigensinnigen Verstand seines Verwandten im Handumdrehen in ein erleuchtetes Instrument für entschlossenes Handeln zu verwandeln. Aber Krishna nutzt nicht eine seiner Kräfte! Er verschrieb nur die Medizin und die Kur, Arjuna musste die Arznei schlucken und die Kur selbst befolgen, um gerettet zu werden. Krishna sagte: „Du bist mein Freund, du bist mein Verwandter, du bist mir so nah, dass ich jetzt dein Wagenlenker bin. Du bist in großer Not. Ich stimme zu, dass die Täuschung, die dich überwältigt hat, schnell beseitigt werden muss. Aber Deine Unwissenheit (ajnana) muss durch deine eigenen Bemühungen abfallen, nicht durch ein Wunder, das ich bewirke.“ Die Wahrheit, die durch den eigenen Kampf mit der Unwahrheit gewonnen wird, ist ein bleibender Schatz. Der Kampf wird euch stärken, um den wahren Schatz wertzuschätzen! Sathya Sai, 2. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. APRIL 2020

Speisen auf dem Teller werden schlecht, wenn sie nicht von uns oder einem hungrigen Menschen verzehrt werden, sondern unangerührt bleiben. Stellt euch vor, wie das Schicksal unseres Lebens aussieht, wenn unsere Fehler und Versäumnisse weder durch eigenes Bemühen noch durch Befolgung der Ratschläge großer Seelen, denen der Reinigungsprozess gelungen ist, korrigiert werden! Wie der Teller mit gekochten Linsen (dhal), der zu lange aufbewahrt wird, stinkt auch das Leben. Die Menschen erkennen nicht die Wahrheit, dass spirituelle, moralische und verhaltensbasierte Werte die Kronjuwelen menschlicher Errungenschaft sind. Wenn die Menschen nicht im Amt sind, schreiben sie Artikel und Essays über Bildung oder halten nachgeplapperte Papageienreden von Bühnen aus. Wenn dieselben Personen Autoritätspositionen erlangen, setzen sie Maßnahmen in die Praxis um, die ganz im Gegensatz zu dem stehen, was sie zuvor gesagt haben. Natürlich sind Reden auf Bühnen gut, aber am Praktizieren sollte es nicht hapern. Wenn diese Krankheit des Redens ohne Praktizieren nicht geheilt wird, offenbaren Bildung und echte Gelehrsamkeit ihren wahren Wert nicht! Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 2  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. APRIL 2020

Die erhabene Bedeutung der göttlichen Weisheit kann nur erfasst oder einem anderen vermittelt werden, wenn der reine Geist sein offenbarendes Licht ausstrahlt. In einen Raum, der peinlich sauber gehalten wird, treten keine Schlangen, Skorpione oder gifthaltigen Insekten ein – sie sind nur an dunklen und schmutzigen Orten. Ebenso kann heilige Weisheit nicht in dunkle und schmutzige Herzen eindringen. Stattdessen wird die giftige Brut wie Ärger diese Herzen als sympathische Zuflucht empfinden. Ihr könnt einen Klumpen Kohle nicht mit Wasser und Seife reinigen. Es hilft auch nicht, ihn in Milch zu waschen. Der einzige Weg ist, ihn mit Feuer zum Brennen zu bringen. Feuer verwandelt die Kohle in einen Haufen weißer Asche. Ebenso zerstört nur das Bewusstsein des Selbst (atmajnana) – das Wissen um Brahman (brahmavidya) – die Dunkelheit der Unwissenheit und den Schmutz des Verlangens. Dunkelheit kann nur mit Hilfe des Lichts beendet werden. Die Dunkelheit kann nicht überwältigt werden, indem man sie mit mehr Dunkelheit angreift. Spirituelle Weisheit erzeugt innere Erleuchtung, die erforderlich ist, um die innere Dunkelheit zu zerstören. Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. APRIL 2020

Die Welt ist der Wohnsitz des Herrn. Deshalb kann niemand Anspruch auf persönlichen Besitz erheben und sollte die geringste Spur von Egoismus überwunden werden. Löst euch von allen Bindungen, fühlt die Gegenwart Gottes überall. Gebt das Gefühl von „ich“ und „du“ auf; nur dann könnt ihr die Herrlichkeit dessen verstehen, was weder „ich“ noch „mein“ ist. Das bedeutet nicht, dass ihr dem weltlichen Leben entsagen müsst. Um festzustellen, ob euer Handeln als heilig angesehen werden kann, müsst ihr prüfen, ob es Bindungen stärkt oder von Abhängigkeiten befreit. Um festzustellen, ob euer Handeln sündig ist, müsst ihr prüfen, ob es von Habgier bestimmt wird. Die wahre Lehre des Selbst (atma-vidya) weist an, dass mit der Welt so umgegangen wird, wie die Pflicht es erfordert, aber in einem Geist der Loslösung und Vermeidung von Verstrickungen. Heißt die geistige Glückseligkeit willkommen, die der Herr, die Verkörperung der geistigen Glückseligkeit, euch verleiht, und erlebt sie mit Dankbarkeit und ohne Anhaftung an Wünsche.  Sathya Sai, Vidya Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. APRIL 2020

Einst erreichten drei Menschen die Himmelspforte. Einer von ihnen erklärte, er sei der Meister aller Schriften und deshalb sollte das Himmelstor für ihn geöffnet werden, um ihn einzulassen. Die Wächter des Tores sagten: „Du bist nur mit den Texten vertraut und hast keine  praktische Erfahrung. Du mögest fortgehen.“ Der zweite Mann sagte: „Ich habe viele Opferriten (yaga) und Rituale (yajna) durchgeführt.“ Die Wächter antworteten ihm: „Du hast deine Opfer nur für egoistische Ziele dargebracht. Du hast hier keinen Platz.“Der dritte, ein Bauer, nähert sich dem Tor und sagte: „Ich bin ein armer Bauer und besitze eine Hütte auf zwei Morgen Land. Wenn Wanderer des Weges kamen, bot ich ihnen Essen und Trinken an und bei Bedarf auch Schutz. Ich habe das Wenige, das ich gerade hatte, mit ihnen geteilt. Das waren alle spirituellen Übungen (sadhana), zu denen ich in der Lage war.“ Die Wächter sagten: „Du mögest eintreten.“ Die Geschichte veranschaulicht die Wahrheit, dass nur diejenigen, die bereit sind, das Wenige, das sie haben, um die Not anderer zu lindern, sich das Recht erwerben den Himmel zu betreten. Sathya Sai, 26 März 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2020

Es bestand eine große Einheit und Verständnis nicht nur unter den vier Brüdern Rama, Lakshmana, Bharatha und Shatrughna, sondern auch unter ihren Gemahlinnen. Jeder Charakter im Ramayana ist ein Vorbild für jede Familie. Gibt es heute eine Familie, in der Söhne und Schwiegertöchter in Freundschaft leben? Gibt es eine Familie, in der Brüder in Harmonie leben, ohne sich Streitigkeiten hinzugeben? Nirgendwo finden wir heute solch eine ideale Familie. Ihr könnt Wünsche haben, aber sie sollten immer begrenzt sein. Sie sollten auf Wahrheit und Gerechtigkeit beruhen. Esst nicht alles, was ihr gerade bekommt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn kommt. Ihr solltet nur nach gründlichem Überdenken sprechen. Dies sind einige der Lektionen, die das Ramayana die Menschheit lehrt. Bedenkt, dass die Geschichte von Rama nicht uralt ist. Sie ist ewig und immer gültig. Sie ist voller Glücksverheißung. Gebt den ganzen Hass und alle Meinungsverschiedenheiten auf! Möget ihr euer Herz mit den heiligen Idealen des Ramayana anfüllen! Möget ihr in Frieden und Harmonie leben! Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2020

Es bestand eine große Einheit und Verständnis nicht nur unter den vier Brüdern Rama, Lakshmana, Bharatha und Shatrughna, sondern auch unter ihren Gemahlinnen. Jeder Charakter im Ramayana ist ein Vorbild für jede Familie. Gibt es heute eine Familie, in der Söhne und Schwiegertöchter in Freundschaft leben? Gibt es eine Familie, in der Brüder in Harmonie leben, ohne sich Streitigkeiten hinzugeben? Nirgendwo finden wir heute solch eine ideale Familie. Ihr könnt Wünsche haben, aber sie sollten immer begrenzt sein. Sie sollten auf Wahrheit und Rechtschaffenheit beruhen. Esst nicht alles, was ihr gerade bekommt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn kommt. Ihr solltet nur nach gründlichem Überdenken sprechen. Dies sind einige der Lektionen, die das Ramayana die Menschheit lehrt. Bedenkt, dass die Geschichte von Rama nicht uralt ist. Sie ist ewig und immer gültig. Sie ist voller Glücksverheißung. Gebt den ganzen Hass und alle Meinungsverschiedenheiten auf! Möget ihr euer Herz mit den heiligen Idealen des Ramayana anfüllen! Möget ihr in Frieden und Harmonie leben! Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. APRIL 2020

Rama ist der Bewohner eines jeden Körpers. Er ist der Atmarama, der Rama (Quelle der Glückseligkeit) in jedem Einzelnen. Seine Segnungen, die aus jener inneren Quelle kommen, können Frieden und Glückseligkeit bringen. Er ist die wahre Verkörperung des Dharma –all der Regeln der Sittlichkeit, welche die Menschheit in Liebe und Eintracht zusammenhalten. Das Ramayana, die Geschichte Ramas, lehrt uns zweierlei: den Wert der Loslösung und die Notwendigkeit, in jedem Lebewesen des Göttlichen gewahr zu werden. Vertrauen in Gott und Losgelöstsein vom Streben nach äußeren Zielen sind die Schlüssel zur Befreiung des Menschen. Gib die Sinnesobjekte auf, und du wirst Rama gewinnen! Sita gab die Annehmlichkeiten eines Lebens im Überfluss in Ayodhya auf, und so konnte sie in der Zeit der „Verbannung“ mit Rama zusammensein. Als sie aber einen verlangenden Blick auf den goldenen Hirsch warf und ihn haben wollte, verlor sie Ramas Gegenwart. Verzicht führt zu Freude; Anhaften an etwas bringt Kummer. Sei in der Welt, aber nicht von der Welt! Mache dein Herz rein und stark. Sei fest gegründet im Glauben, dass Rama die Wirklichkeit deines Daseins ist. Sathya Sai, Die Geschichte von Rama Band 1, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2020

Wir reden oft übers Beten. Gebet bedeutet nicht, eine Petition bei Gott einzureichen. Das Gebet ist ein Index der Erfahrung atmischer Glückseligkeit. Beten ist eine Methode, diese Glückseligkeit zu teilen, um sich herum zu verbreiten und in diese Glückseligkeit eingetaucht zu sein. Das Gebet muss aus dem Herzen kommen. Ein Gebet, das nicht tief empfunden wird, ist nutzlos. Gott akzeptiert ein Herz ohne Worte. Aber er akzeptiert keine Worte und Gebete, die nicht vom Herzen kommen. Deshalb wird Gott als Herr des Herzens (hridayesa) beschrieben. Nur wenn ihr daran glaubt, seid ihr in der Lage eure Göttlichkeit zu manifestieren. Gott ist in euch, außerhalb von euch und um euch herum. Erkennt diese Wahrheit und lebt entsprechend. Solange ihr voller Zweifel seid, werdet ihr keinen Frieden und kein Glück erfahren. Sathya Sai, 29. Juli 1988    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie daran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was immer er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was immer er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederhole das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2020

Ergeht euch niemals in der Beleidigung anderer, denn derselbe Atman durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist das, als ob ihr euch selbst beschimpftet. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch von ihnen fern, aber beschimpft sie niemals. Jede noch so gute von euch geleistete Arbeit ist nutzlos, wenn ihr eure schlechten Eigenschaften nicht identifiziert und aufgebt. Wenn es euch nicht möglich ist anderen Gutes zu tun, sprecht zumindest gute Worte zu ihnen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr Leidende findet, versucht ihnen zu helfen. Heute sind sie dran, aber morgen könntet ihr an der Reihe sein. Denkt immer daran. Niemand kann Schmerz und Leid entkommen. Nehmt immer den Weg der Wahrheit und Moral. Gott ist Liebe. Was er auch tut, ist zu eurem eigenen Besten. Betet immer für das Wohl aller und wiederholt das universelle Gebet. „Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein!“   Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. MÄRZ 2020

Es gibt keine zeitlichen oder räumlichen Einschränkungen, um sich in der Kontemplation des allgegenwärtigen Gottes zu festigen. Es gibt dafür nichts Besseres als einen heiligen Ort und eine besondere Zeit. Wo immer der Geist bei der Kontemplation des Göttlichen verweilt, ist der heilige Ort! Wann immer er dies tut, ist der glückverheißende Moment! Sogleich muss man über Gott meditieren. Die Welt kann Wohlstand durch disziplinierte Seelen erreichen, deren Herzen rein sind und die das Salz der Erde repräsentieren. In dem Versuch, das Wohl der Welt von diesem Augenblick an zu fördern, sollte jeder von euch für die Ankunft solch göttlicher Persönlichkeiten beten, den Segen der Großen verdienen und versuchen, das Leid des Tages zu vergessen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 73  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2020

Das Verständnis, dass Dienst an Gott und Dienst an der Menschheit ein und dasselbe sind, hängt von eurem Schicksal, früheren Handlungen und eurer spirituellen Disziplin ab. Meditiert und wiederholt den Namen Gottes, bis ihr diese Einheit erfasst, damit euer Geist frei von den Wellen der Gedanken wird und stattdessen mit göttlicher Gestalt angefüllt ist. Führt auch Taten zum Wohl anderer aus. Weiht eure Zeit dem Dienst an der Welt, unabhängig von den Ergebnissen, die daraus resultieren. So werdet ihr gesegnet. Andernfalls wird euer Verstand sehr damit beschäftigt sein, Handlungen für sich selbst auszuführen, obwohl der Körper möglicherweise inaktiv ist. Menschen mit solchen Gedanken fallen dem Schicksal (karma) zum Opfer, obwohl sie nichts tun! Wenn ein Mensch den Verstand (mind) auf die Kontemplation Gottes und das Streben nach Wahrheit fixiert hat, obwohl der Körper und die Sinne Handlungen ausführen, die der Welt dienen, wird er von nichts beeinflusst sein. Obwohl er Handlungen (karma) ausführt, ist er immer noch ein Nichthandelnder. Darin ist die Lektion der Bhagavadgita eingebettet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 72  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2020

Die Menschen sagen, dass der Dienst an der Menschheit (manava-Seva) Dienst an Gott (madhava-Seva) ist. Das ist eine wahre Aussage. Eine bloße Wiederholung dieses Mottos ist jedoch nutzlos, wenn der Dienst ohne Vertrauen in die Göttlichkeit der Menschen und mit Blick auf Ruf und Ruhm sowie die Früchte des eigenen Handelns geleistet wird. Ganz gleich welche Handlungen man auch unternimmt, wenn man ständig die Kontemplation Gottes als Begleiter hat und an die wesentliche Göttlichkeit der Menschen glaubt, ist die Aussage gerechtfertigt. Wie kann der Dienst an Gott ohne Gedanken an Gott entstehen? Solch ein Gerede kann man nur als  Show betrachten. Dem werde ich nicht zustimmen. Stattdessen muss alles, was mit Gedanken an Gott auf dem Weg der Wahrheit und gemäß den Aspekten des Dharma getan wird, als selbstloser Dienst (seva) an Gott betrachtet werden. Tatsächlich müssen diejenigen, die in die ununterbrochene Kontemplation Gottes eingetaucht sind, überhaupt keine andere Aufgabe erledigen. Die Frucht ihres Gebets kann die Welt heiligen. Aber nicht alle können auf diese Weise beschäftigt sein. Versucht also, euch auf diese Phase vorzubereiten, indem ihr euer Denken (mind) reinigt und eure Wünsche verringert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 71  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2020

Die Menschen sagen, dass der Dienst an der Menschheit (manava-Seva) Dienst an Gott (madhava-Seva) ist. Das ist eine wahre Aussage. Eine bloße Wiederholung dieses Mottos ist jedoch nutzlos, wenn der Dienst ohne Vertrauen in die Göttlichkeit der Menschen und mit Blick auf Ruf und Ruhm sowie die Früchte des eigenen Handelns geleistet wird. Ganz gleich welche Handlungen man auch unternimmt, wenn man ständig die Kontemplation Gottes als Begleiter hat und an die wesentliche Göttlichkeit der Menschen glaubt, ist die Aussage gerechtfertigt. Wie kann der Dienst an Gott ohne Gedanken an Gott entstehen? Solch ein Gerede kann man nur als  Show betrachten. Das werde ich nicht gutheißen. Stattdessen muss alles, was mit Gedanken an Gott auf dem Weg der Wahrheit und gemäß den Aspekten des Dharma getan wird, als selbstloser Dienst (seva) an Gott betrachtet werden. Tatsächlich müssen diejenigen, die in die ununterbrochene Kontemplation Gottes eingetaucht sind, überhaupt keine andere Aufgabe erledigen. Die Frucht ihres Gebets kann die Welt heiligen. Aber nicht alle können auf diese Weise beschäftigt sein. Versucht also, euch auf diese Phase vorzubereiten, indem ihr euer Denken (mind) reinigt und eure Wünsche verringert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 71  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2020

Die von Heiligen angelegten Wege brauchen möglicherweise ab und zu Reparaturen, entweder von denen, die sie benutzen, oder von denen, die die Herrschaft darüber beanspruchen. Um solcher Reparaturen willen sendet Gott gelegentlich autorisierte Personen, Weise und göttliche Menschen. Durch ihre guten Lehren wird der Weg, den das Volk Gottes der Vergangenheit eröffnet hat, wieder klar und geglättet. Wenn also der Wille des Herrn, die Bedürfnisse spirituell Suchender und die Lehren großer Menschen ihre kombinierte Wirkung entfalten, ist das Glück der Welt gesichert und unvermindert. Wenn die ganze Menschheit gleichzeitig darum betet, dass Unruhe, Unrecht, Unordnung und Falschheit in Frieden, Wahrheit, Liebe und gegenseitigen Dienst umgewandelt werden, dann werden die Dinge sicherlich besser. Es gibt keinen anderen Ausweg. Sich Sorgen machen ist unergiebig. Dies ist kein Anlass für Verzweiflung. Es ist gegen das Wesen der Menschen, sich auf Schwäche zu berufen. Gebt die Suche nach allen anderen Mitteln auf! Greift auf Gebet, gegenseitige Liebe, Respekt und Dienst zurück. Zögert nicht länger; bald werdet ihr Zufriedenheit und Freude erreichen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 70  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2020

Die von Heiligen angelegten Wege brauchen möglicherweise ab und zu Reparaturen, entweder von denen, die sie benutzen, oder von denen, die die Befugnis darüber beanspruchen. Um solcher Reparaturen willen sendet Gott gelegentlich befugte Personen, Weise und göttliche Menschen. Durch ihre guten Lehren wird der Weg, den das Volk Gottes der Vergangenheit eröffnet hat, wieder klar und geglättet. Wenn also der Wille des Herrn, die Bedürfnisse spirituell Suchender und die Lehren großer Menschen ihre kombinierte Wirkung entfalten, ist das Glück der Welt gesichert und unvermindert. Wenn die ganze Menschheit gleichzeitig darum betet, dass Unruhe, Unrecht, Unordnung und Falschheit in Frieden, Wahrheit, Liebe und gegenseitigen Dienst umgewandelt werden, dann werden die Dinge sicherlich besser. Es gibt keinen anderen Ausweg. Sich Sorgen machen ist unergiebig. Dies ist kein Anlass für Verzweiflung. Es ist gegen das Wesen der Menschen, sich auf Schwäche zu berufen. Gebt die Suche nach allen anderen Mitteln auf! Greift auf Gebet, gegenseitige Liebe, Respekt und Dienst zurück. Zögert nicht länger; bald werdet ihr Zufriedenheit und Freude erreichen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 70  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2020

Ihr habt sicherlich viele Neujahrsfeste (Ugadi) in eurem Leben gefeiert. Bestimmte traditionelle Praktiken gehören zu jedem Festtag, wie zum Beispiel ein heiliges Bad, das Tragen neuer Kleidung, das Säubern des Hauses und es mit Girlanden aus grünen Blättern zu schmücken. Größe besteht im Reinigen unserer Gedanken, nicht bloß des vergänglichen Körpers. Die Bedeutung eines Festes besteht nicht darin, neue Kleidung zu tragen, sondern neue und edle Gedanken zu kultivieren. Das Haus sollte nicht nur mit Girlanden aus grünen Blättern geschmückt sein, sondern auch mit Girlanden aus Liebe. Teilt eure Liebe mit allen, die euer Haus besuchen. Nur dann feiern wir das Fest in seinem wahren Geist. Heute ist die Menschheit von Angst und Unruhe geplagt. Mut und Stärke lassen wegen unheiliger Gedanken und böser Gefühle nach. Eure Feinde befinden sich nicht im Äußeren. Schlechte Gedanken sind eure schlimmsten Feinde. Edle Gedanken, die auf Wahrheit beruhen, sind hingegen eure besten Freunde! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. MÄRZ 2020

Ihr habt sicherlich viele Neujahrsfeste (Ugadi) in eurem Leben gefeiert. Bestimmte traditionelle Praktiken gehören zu jedem Festtag, wie zum Beispiel ein heiliges Bad, das Tragen neuer Kleidung, das Säubern des Hauses und es mit Girlanden aus grünen Blättern zu schmücken. Größe besteht im Reinigen unserer Gedanken, nicht bloß des vergänglichen Körpers. Die Bedeutung eines Festes besteht nicht darin, neue Kleidung zu tragen, sondern neue und edle Gedanken zu kultivieren. Das Haus sollte nicht nur mit Girlanden aus grünen Blättern geschmückt sein, sondern auch mit Girlanden aus Liebe. Teilt eure Liebe mit allen, die euer Haus besuchen. Nur dann feiern wir das Fest in seinem wahren Geist. Heute ist die Menschheit von Angst und Unruhe geplagt. Mut und Stärke lassen wegen unheiliger Gedanken und böser Gefühle nach. Eure Feinde befinden sich nicht im Äußeren. Schlechte Gedanken sind eure schlimmsten Feinde. Edle Gedanken, die auf Wahrheit beruhen, sind hingegen eure besten Freunde! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2020

Sorgt euch nicht, dass das neue Jahr gefährliche Aussichten mit sich bringt. Keine Gefahr wird diese Welt treffen. Kultiviert den Geist (spirit) der Liebe in euch mit heiligen Gefühlen und göttlichen Gedanken. Lernt heute, euer Herz mit selbstloser Liebe anzufüllen und eure Hände mit dem Ornament der Opferbereitschaft zu schmücken. Opferbereitschaft ist das Juwel für eure Hände. Wahrheit ist die schöne Kette, die ihr tragen solltet. Entwickelt die Gewohnheit, euch mit diesen Juwelen jeden Tag im neuen Jahr zu schmücken. Wahrheit ist Gott. Liebe ist Gott. Rechtschaffenheit [Dharma] ist Gott. Wenn ihr Gott verehrt, indem ihr diese Prinzipien täglich praktiziert, wird er sich manifestieren. Zweifelt niemals daran! Seid bereit, Herausforderungen mit Liebe und Weitsicht zu begegnen. Macht euch Gott zum Freund, dann ist euch bestimmt, in all euren Unternehmungen erfolgreich zu sein! Liebt Gott von ganzem Herzen. Ihr werdet ein glückseliges und friedliches Leben voller Begeisterung führen. Betet mit einem weiten Gefühl: Samastha Loka sukhino bhavantu (Möge die ganze Welt glücklich sein)! Kultiviert selbstlose Liebe und fördert den Frieden über alle Nationen hinweg! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2020

Sorgt euch nicht, dass das neue Jahr gefährliche Aussichten mit sich bringt. Keine Gefahr wird diese Welt treffen. Kultiviert den Geist (spirit) der Liebe in euch mit heiligen Gefühlen und göttlichen Gedanken. Lernt heute, euer Herz mit selbstloser Liebe anzufüllen und eure Hände mit dem Ornament der Opferbereitschaft zu schmücken. Opferbereitschaft ist das Juwel für eure Hände. Wahrheit ist die schöne Kette, die ihr tragen solltet. Entwickelt die Gewohnheit, euch mit diesen Juwelen jeden Tag im neuen Jahr zu schmücken. Wahrheit ist Gott. Liebe ist Gott. Rechtschaffenheit [Dharma] ist Gott. Wenn ihr Gott verehrt, indem ihr diese Prinzipien täglich praktiziert, wird er sich manifestieren. Zweifelt niemals daran! Seid bereit, Herausforderungen mit Liebe und Weitsicht zu begegnen. Macht euch Gott zum Freund, dann ist es euch bestimmt, in all euren Unternehmungen erfolgreich zu sein! Liebt Gott von ganzem Herzen. Ihr werdet ein glückseliges und friedliches Leben voller Begeisterung führen. Betet mit einem weiten Gefühl: Samastha Loka sukhino bhavantu (Möge die ganze Welt glücklich sein)! Kultiviert selbstlose Liebe und fördert den Frieden über alle Nationen hinweg! Sathya Sai, 18. März 1999  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Diejenigen, die danach streben sich in der Kontemplation Gottes (Brahma-nishta) zu festigen, müssen die Einsamkeit suchen, zu bestimmten Zeiten Meditation und Namenswiederholung praktizieren und durch diese spirituellen Übungen die Ausrichtung auf das Eine erlangen. Sie müssen immer bemüht sein, Taten zu vollbringen, die das Wohl aller Wesen bewirken. Sie müssen immer mit Arbeit beschäftigt sein, ohne sich um deren Früchte zu kümmern. Nur wenn solche Menschen auf die Erde kommen, wird alles Leid enden. Dies ist das Zeichen des Goldenen Zeitalters (krithayuga). Wenn sich die „Großen“ und Autoritätspersonen auf diese Weise im Dienst an der Menschheit engagieren und das Wohlergehen der Welt fördern, werden die Diebe Leidenschaft, Hass, Stolz, Neid, Eifersucht und Einbildung nicht in die Gedanken der Menschen eindringen. Der göttliche Besitz der Menschen, wie Rechtschaffenheit, Barmherzigkeit, Wahrheit, Liebe, Wissen und Weisheit, wird vor Schaden geschützt sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 68    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Diejenigen, die danach streben sich in der Kontemplation Gottes (brahma-nishta) zu festigen, müssen die Einsamkeit suchen, zu bestimmten Zeiten Meditation und Namenswiederholung praktizieren und durch diese spirituellen Übungen die Ausrichtung auf das Eine erlangen. Sie müssen immer bemüht sein, Taten zu vollbringen, die das Wohl aller Wesen bewirken. Sie müssen immer mit Arbeit beschäftigt sein, ohne sich um deren Früchte zu kümmern. Nur wenn solche Menschen auf die Erde kommen, wird alles Leid enden. Dies ist das Zeichen des Goldenen Zeitalters (krithayuga). Wenn sich die „Großen“ und Autoritätspersonen auf diese Weise im Dienst an der Menschheit engagieren und das Wohlergehen der Welt fördern, werden die Diebe Leidenschaft, Hass, Stolz, Neid, Eifersucht und Einbildung nicht in die Gedanken der Menschen eindringen. Der göttliche Besitz der Menschen, wie Rechtschaffenheit, Barmherzigkeit, Wahrheit, Liebe, Wissen und Weisheit, wird vor Schaden geschützt sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 68    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2020

Nur Bäume, die auf fruchtbarem Boden wachsen, können gute Früchte tragen. Diejenigen, die auf salzhaltigen Böden wachsen, sind fruchtarm. Gleichermaßen können auch nur in unverschmutzten Herzen heilige Gefühle, Kraft und Gaben in Pracht erstrahlen. Die Menschen, die gegenwärtig Gott kontemplieren (brahma-nishtas) praktizieren dieselbe Meditation und dasselbe Om (pranava) wie ihre Namensbrüder in der Vergangenheit. Der Unterschied zwischen ihnen ergibt sich aus dem Rückgang der Selbstkontrolle auf dem Gebiet der spirituellen Disziplin. Wenn die Zahl der großen Seelen (maha-purusha), die an einsamen Orten unerschütterlich über Gott meditierten, abnahm, kam viel Leid auf die Welt. Diejenigen, die heute existieren, beschädigen ihre Kontemplation Gottes, indem sie dafür sorgen, dass sich Hindernisse für die Durchführung ihrer spirituellen Praktiken anhäufen, indem sie von billigem Lob und Ruhm versklavt werden, indem sie in Täuschung verwickelt sind und sich rastlos bemühen, Ehre zu erlangen und die von ihnen gegründeten Institutionen auszudehnen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 67  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2020

Es gibt einen großen Unterschied zwischen denen, die in der Vergangenheit in der Gott-Kontemplation (brahma-nishtas) gefestigt waren, und denen, die heute Gott (brahman) kontemplieren. Erstens ist es notwendig, die Größe der Kontemplation Gottes (brahman) zu erfassen. In der Vergangenheit wurde diese Größe erkannt und heilige Menschen waren in das Erleben von Heiligkeit versunken. Weil dies von heutigen Menschen nicht getan wird, ist Armut über uns gekommen. Es kann sich die Frage stellen, warum solche heiligen Gefühle jetzt nicht auftauchen. Aber eigentlich fehlen sie nicht. Für das größer und kleiner werden eines Feuers ist Brennstoff  die einzige Ursache. Es gibt keinen anderen Grund. Je mehr Brennstoff,  desto heller und größer scheint das Feuer! Jeder Mensch auf dieser Welt hat das unbestrittene Recht, sein eigenes Feuer mit Brennstoff zu versorgen! Feuer hat von Natur aus die Kraft, Licht zu geben, aber es braucht Brennstoff. Der Brennstoff der Entsagung, des Friedens, der Wahrheit, der Barmherzigkeit, der Nachsicht und des selbstlosen Dienens muss ständig in das Feuer des Intellekts (buddhi) des spirituell Suchenden gegeben werden. Es ist dieses Feuer, welches das Licht der Weisheit ausstrahlt. Je mehr spirituell Suchende dies tun, desto wirksamer und strahlender können sie werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 67  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2020

Alle sollten so ein Leben führen, dass keinem Lebewesen Schmerz zugefügt wird. Das ist ihre höchste Pflicht. Es ist auch die wichtigste Pflicht eines jeden, der die Chance eines Lebens als Mensch bekommen hat, einen Teil seiner Energie regelmäßig dem Gebet, der Wiederholung des Gottesnamens und der Meditation zu widmen. Jeder muss Leben mit Wahrheit, Rechtschaffenheit, Friedlichkeit und guten Werken des Dienstes an anderen gleichsetzen. Man muss sich vor Taten, die anderen schaden oder sündig sind, so fürchten wie man sich vor dem Anfassen von Feuer oder dem Stören einer Kobra fürchtet. Man muss so viel Anhaftung und Festigkeit im Ausführen guter Taten, im Glücklichmachen anderer und Anbeten Gottes haben, wie man jetzt am Anhäufen von Gold und Reichtümern hat. Das ist die Pflicht (dharma) des Menschen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 65  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2020

Ganz gleich welche Unannehmlichkeiten auch auftreten, man muss versuchen spirituelle Übungen ohne Unterlass und Änderung der Disziplinen fortzuführen. Weltliche Verluste, Leid und Sorgen als nur vorübergehend und wandelbar betrachtend und in der Erkenntnis, dass diese ganze Namenswiederholung und Meditation nur dazu dient, dieses Leid zu überwinden, sollte der spirituell Suchende beides getrennt halten, ohne es zu vermischen. Er muss verstehen, dass Verlust, Leid und Sorge äußerlich sind und zu dieser Welt gehören und dass die Namenswiederholung und Meditation innerlich sind und in das Reich der Liebe zu Gott gehören. Das wird reine (pativrata) Hingabe genannt. Denkt zur bestimmten Zeit zumindest an die Meditation und Wiederholung des Namens, die in der Vergangenheit zur gleichen Zeit durchgeführt wurde, selbst wenn ihr in einem Zug, einem Bus oder einer solch ungelegenen Umgebung seid. Auf diese Weise spirituellen Wohlstand anhäufend kann man gewiss ein Meister werden und das Selbst (atman) erreichen.  Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 64  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2020

Ändert nicht den Namen und die Gestalt, die ihr liebt, verehrt und für die Namenserinnerung ausgewählt (smarana) habt. Das Ändern des Namens und der Gestalt ist kein Fehler, wenn es aus Unwissenheit erfolgt. Aber nachdem man das Wiederholen des Namens und das Meditieren über den einen Namen und deren Gestalt voller Glauben fortgesetzt hat und wenn man weiß, dass das Ändern falsch und schädlich wirkt, ist ein Wechsel sicherlich nicht richtig. Konzentration ist unmöglich, wenn ihr den Namen oft wechselt. Euer Verstand erreicht dann keine Ausrichtung auf den Einen. Das Ziel spiritueller Disziplin ist diese Ausrichtung auf das Eine. Vermeidet daher das ständige Annehmen und Verwerfen der unterschiedlichen Namen Gottes. Wählt einen einzelnen Namen für die Wiederholung (japa) und Meditation aus. Seid fest und ganz davon überzeugt, dass alle Namen und Gestalten Gottes nichts anderes als der Name und die Gestalt sind, zu denen ihr betet. Euer gewählter Name und die Gestalt dürfen euch nicht das geringste Gefühl von Abneigung oder Unzufriedenheit vermitteln. Setzt die spirituellen Praktiken ohne Unterlass und ohne Abänderung in eurer Disziplin fort, ganz gleich welchen Unannehmlichkeiten ihr auch begegnet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 64  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2020

Ändert euren Blickwinkel. Wenn ihr es praktiziert, die Welt unter dem Gesichtspunkt der Allgegenwart des Göttlichen zu sehen, werdet ihr transformiert. Ihr werdet dann die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Vor Gott könnt ihr nichts verbergen. Viele stellen sich vor, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami unzählige Augen hat. Selbst eure Augen sind göttlich. Aber ihr seid euch eures wahren Wesens nicht bewusst. Wenn ihr an euch glaubt, werdet ihr auch an Gott glauben. Erkennt, dass es nichts gibt, was über die Kraft Gottes hinausgeht. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr wie mit einem Magneten zu Gott hingezogen. Das erfordert Reinheit, denn ein Magnet kann ein mit Rost bedecktes Stück Eisen nicht anziehen. Ebenso wird Gott keine unreine Person zu sich ziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt die Überzeugung, dass Gott alles ist. Gott wird euch nicht aufgeben, wenn ihr diese Überzeugung habt. Sathya Sai, 27. Februar 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte immer nach dem Wahrhaftigen und Freudvollen streben und muss alle Gedanken an das Unwahre, Traurige und Deprimierende meiden. Depression, Zweifel und Eingebildetheit, sie sind wie Rahu und Kethu für den spirituell Suchenden. Sie schaden der eigenen spirituellen Praxis. Wenn die eigene Hingabe gut gefestigt ist, können sie leichter vertrieben werden, wenn sie auftauen. Überdies ist es für den spirituell Suchenden das Beste, unter allen Umständen freudvoll, lächelnd und enthusiastisch zu sein. Diese reine Haltung ist mehr noch als Hingabe und spirituelle Weisheit wünschenswert. Alle, die sie erlangt haben, verdienen es, das Ziel zuerst zu erreichen. Diese Eigenschaft der Freude zu aller Zeit ist die Frucht des Guten, das in früheren Leben getan wurde. Ein Mensch, der stets besorgt, deprimiert und voller Zweifel ist, kann niemals Glückseligkeit erlangen, ganz gleich was die spirituelle Übung ist, die er ausführt. Die wichtigste Aufgabe eines spirituell Suchenden ist das Fördern von Enthusiasmus. Durch diese Begeisterung kann jede Art spiritueller Glückseligkeit (ananda) erlangt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2020

Jeder neigt dazu, Fehler zu machen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie hell das Feuer oder Licht auch ist, etwas Rauch wird daraus aufsteigen. Welche gute Tat ein Mensch auch vollbringt, sie wird ebenso mit einer winzigen Spur von Schlechtem vermischt sein.  Aber man sollte sich anstrengen sicherzustellen, dass das Schlechte minimiert wird, dass das Gute mehr und das Böse weniger ist. Ihr seid naturgemäß, in der gegenwärtigen Atmosphäre nicht beim ersten Versuch erfolgreich.  Ihr müsst gründlich über die Wirkungen all dessen nachdenken, was ihr tut, sagt und ausführt. Es ist nicht das Wesen eines spirituell Strebenden, bei anderen nach Fehlern zu suchen und die eigenen zu verstecken. Wenn ihr von jemandem auf eure Fehler hingewiesen werdet, solltet ihr nicht streiten und versuchen zu beweisen, dass ihr Recht habt, und hegt deswegen keinen Groll gegen ihn. Überlegt für euch, weshalb das ein Fehler ist, und berichtigt euer eigenes Verhalten. Erklärt ihn vernunftmäßig für eure eigene Zufriedenheit und trachtet nicht nach Rache an dem Menschen, der darauf hingewiesen hat –  das wäre gewiss kein Merkmal eines spirituell Suchenden und Gottesverehrers. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2020

Jeder neigt dazu, Fehler zu machen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie hell das Feuer oder Licht auch ist, etwas Rauch wird daraus aufsteigen. Welche gute Tat ein Mensch auch vollbringt, sie wird ebenso mit einer winzigen Spur von Schlechtem vermischt sein.  Aber man sollte sich anstrengen sicherzustellen, dass das Schlechte minimiert wird, dass das Gute mehr und das Böse weniger ist. Ihr seid naturgemäß, in der gegenwärtigen Atmosphäre nicht beim ersten Versuch erfolgreich.  Ihr müsst gründlich über die Wirkungen all dessen nachdenken, was ihr tut, sagt und ausführt. Es ist nicht das Wesen eines spirituell Strebenden, bei anderen nach Fehlern zu suchen und die eigenen zu verstecken. Wenn ihr von jemandem auf eure Fehler hingewiesen werdet, solltet ihr nicht streiten und versuchen zu beweisen, dass ihr Recht habt, und hegt deswegen keinen Groll gegen ihn. Überlegt für euch, weshalb das ein Fehler ist, und berichtigt euer eigenes Verhalten. Erklärt ihn vernunftmäßig für eure eigene Zufriedenheit und trachtet nicht nach Rache an dem Menschen, der darauf hingewiesen hat –  das wäre gewiss kein Merkmal eines spirituell Suchenden und Gottesverehrers. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 63.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2020

Von den verschiedenen Formen der Hingabe ist das Erinnern des Namens (namasmarana) die beste. Im Kaliyuga ist der Name der Weg zur eigenen Befreiung. Jayadeva, Gouranga, Thyagaraja, Kabir, Ramdas – alle diese großen Gottliebenden erreichten den Herrn durch genau diese eine Praktik. Warum sprecht ihr über tausend Dinge? Sogar Prahlada und Dhruva waren in der Lage, sich nur durch die Wiederholung des Namens des Anblicks, der Berührung und des Gesprächs mit dem Herrn zu erfreuen, nicht wahr? Es kann keinen besseren Weg zur Befreiung (mukti) geben, als den Namen Gottes als den wahren Lebensatem zu betrachten und mit vollem Glauben an gute Taten und Gedanken den Geist (spirit) des Dienens und gleiche Liebe zu allen zu entwickeln.  Wie kann man diese angeborenen Eigenschaften meistern, wenn man stattdessen in einer einsamen Ecke sitzt und den Atem anhält? Wie kann man dann wissen, dass man sie gemeistert hat? Sathya Sai, Prema Vahini, 62. Kapitel  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2020

Die Menschen streben nach weltlichem Glück. Bei genauer Analyse zeigt sich, dass das an sich die Krankheit ist, und Leid ist nichts anderes als die Medizin, die wir einnehmen. Inmitten dieser weltlichen Freuden hegt man selten den Wunsch, Gott zu erreichen. Davon abgesehen ist es notwendig, jede Handlung eines Menschen zu analysieren und mit Unterscheidungsvermögen zu betrachten, denn der Geist (spirit) der Entsagung entsteht aus solch einer Analyse. Ohne dieses Unterscheidungsvermögen ist Entsagung schwer zu haben. Geiz ist wie das Verhalten eines Hundes; er muss umgewandelt werden. Ärger ist der Feind Nummer 1 eines spirituell Strebenden; er ist wie Speichel und muss als solcher behandelt werden. Und Unwahrheit?  Sie ist sogar noch widerlicher – durch Unwahrheit werden die vitalen Kräfte aller zerstört.  Sie sollte als Unrat behandelt werden. Diebstahl ruiniert das Leben; er macht das unbezahlbare Leben billiger als einen Kuchen; er ist wie verrottetes, faulig riechendes Fleisch. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 61    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2020

Gottesverehrer sollten den Körper als das Feld und gute Taten als Samen betrachten und den Gottesnamen mit Hilfe des Herzens als Bauer kultivieren, um die Ernte einfahren zu können – den Herrn selbst. Wie kann man eine Ernte ohne Anbau bekommen? Wie Sahne in der Milch und Feuer im Brennstoff ist, existiert Gott in allem. Vertraut voll darauf! Wie die Milch so die Sahne, wie der Brennstoff so das Feuer. Und ebenso: Wie die spirituelle Disziplin so die direkte Erfahrung (sakshatkara) des Herrn, nicht wahr? Selbst wenn das Erreichen der Befreiung (mukti) nicht direkt als Folge der Aufnahme des Gottesnamens erkannt wird, werden vier Früchte für jeden klar ersichtlich sein, der diese spirituelle Übungen (sadhana) aufrichtig praktiziert: 1. die Gesellschaft der Guten und Göttlichen, 2. Wahrheit, 3. Zufriedenheit und 4. Sinneskontrolle. Durch welches dieser Tore man auch eintritt, man kann Gott ganz bestimmt erreichen, ganz gleich ob man ein Haushälter, Einsiedler oder ein Mitglied einer anderen Klasse ist. Das ist gewiss. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 60  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2020

Wenn im Tempel ein Licht angezündet wird, denkt daran, dass nicht der Tempel oder die Gottheit Beleuchtung braucht, sondern der Anbetende. Der materielle Tempel aus Stein und Mörtel kann möglicherweise mit ein paar Glühbirnen und Lampen beleuchtet werden, aber eigentlich ist jeder Mensch ein wandelnder Tempel, in dem Gott seinen Platz im Schrein des Herzens hat. Dieser Schrein muss hell und klar leuchten. Momentan ist er noch in die Dunkelheit der Lüge, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und des Stolzes eingetaucht. Das Aufleuchten des Lichts symbolisiert die Erleuchtung des Herzens, die Zerstörung der Dunkelheit von Egoismus und Unwissenheit, damit Gott in all seiner Herrlichkeit offenbart wird. Das Problem ist, dass obwohl das Wissen in allen Bereichen schnell wächst, die Weisheit zurückbleibt. Die Menschen sind Sklaven von Leidenschaft und Stolz und infiziert mit Neid, Zynismus und Einbildung. Sie lassen sich von ihren Gedanken ziehen, wohin auch immer diese wollen! Die Kontrolle des Verstandes kann jedoch durch spirituelle Disziplin und Übung erreicht werden! Sathya Sai, 18. Juli 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2020

Wenn im Tempel ein Licht angezündet wird, denkt daran, dass nicht der Tempel oder die Gottheit Beleuchtung braucht, sondern der Anbetende. Der materielle Tempel aus Stein und Mörtel kann möglicherweise mit ein paar Glühbirnen und Lampen beleuchtet werden, aber eigentlich ist jeder Mensch ein wandelnder Tempel, in dem Gott seinen Platz im Schrein des Herzens hat. Dieser Schrein muss hell und klar leuchten. Momentan ist er noch in die Dunkelheit der Lüge, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und des Stolzes eingetaucht. Das Aufleuchten des Lichts symbolisiert die Erleuchtung des Herzens, die Zerstörung der Dunkelheit von Egoismus und Unwissenheit, damit Gott in all seiner Herrlichkeit offenbart wird. Das Problem ist, dass obwohl das Wissen in allen Bereichen schnell wächst, die Weisheit zurückbleibt. Die Menschen sind Sklaven von Leidenschaft und Stolz und infiziert mit Neid, Zynismus und Einbildung. Sie lassen sich von ihren Gedanken ziehen, wohin auch immer diese wollen! Die Kontrolle des Verstandes kann jedoch durch spirituelle Disziplin und Übung erreicht werden! Sathya Sai, 18. Juli 1961    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2020

In letzter Zeit gibt es überall auf materiellem Gebiet große Fortschritte, es gibt viele Programme und Pläne zur Steigerung von Wohlstand und Komfort gibt. Schulen, Krankenhäuser, Büros und Fabriken vermehren sich, aber es gibt keinen Frieden in den Herzen der Menschen. Warum? Weil es keinen entsprechenden Fortschritt und keine Zunahme des moralischen Verhaltens gibt! ‚Mensch‘ (englisch: man) bedeutet ‚Jemand, der Kontrolle über den Verstand (manas) hat‘. Was macht ihr, um Schmutz von einem weißen Tuch zu entfernen? Ihr legt es in heißes Wasser, reibt es mit Seife ein und schlagt es auf eine harte Oberfläche. Ihr macht es nicht wieder weiß, denn es ist schon weiß! Ihr entfernt nur das Nichtweiße beim Waschen, nicht wahr? Vergesst also niemals, dass eure individuelle Seele rein ist! Wenn sie verschmutzt ist, reinigt sie.  Weicht sie in gutes Benehmen und einen edlen Charakter ein, seift sie mit Meditation über Gott ein, erwärmt sie durch diskriminierende Weisheit, die von der Vernunft unterstützt wird, und schlagt sie auf den Stein der Entsagung, um sie rein zu halten. Sathya Sai, 18. Juli 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2020

Ob in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, Frauen sind das Rückgrat des Fortschritts und das Herz der Nation. In der Tat sind sie ihr wahrer Atem. Von Heiligkeit durchdrungen spielen sie die Hauptrolle im Dharma des Lebens. Keine Nation kann aufgebaut werden, ohne in die Förderung ihrer Frauen zu investieren. Die Welt kann nur durch Frauen, welche die Wissenschaft des Erkennens der Wirklichkeit (atma-vidya) beherrschen, zu ihrer ursprünglichen Größe erhoben werden. Wenn eine Nation dauerhaften Wohlstand und Frieden haben soll, müssen Frauen in einem Erziehungssystem gebildet werden, das moralisches Verhalten und tugenhafte Eigenschaften betont. Jede Frau muss in der Lage sein, die Probleme der Familie, der Gesellschaft und des Landes zu verstehen. Sie muss im Rahmen ihrer Ressourcen und Kapazitäten der Familie, der Gemeinde und dem Land so viel Dienst erweisen und Hilfe leisten, wie sie kann. Der gegenwärtige Verfall der moralischen Standards und das Fehlen von sozialem Frieden ist auf die Vernachlässigung dieses Aspekts in der Bildung von Frauen zurückzuführen. Sathya Sai, Dharma Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2020

Wo Liebe ist, da ist mit Sicherheit Gott offenbar. Liebt immer mehr Menschen, liebt sie immer intensiver. Verwandelt Liebe in Dienen und verwandelt das Dienen in Anbetung – das ist die höchste spirituelle Übung (sadhana). Es gibt kein Lebewesen ohne den Funken der Liebe. Selbst ein Verrückter liebt etwas oder jemanden sehr. Aber ihr müsst diese Liebe  als nichts anderes als ein Spiegelbild der Verkörperung der Liebe (premasvarupa) erkennen, die eure Wirklichkeit ist, als Gott, der in eurem Herzen wohnt. Ohne diesen Frühling der Liebe, der aus der Quelle eures Herzens sprudelt, werdet ihr nicht angeregt, alles und jeden zu lieben. Erkennt diesen Frühling, verlasst euch immer mehr auf ihn, entwickelt seine Möglichkeiten, versucht die ganze Welt damit zu bewässern. Verwerft jede Berührung der Selbstsucht und erwartet nichts von denen zurück, auf die ihr diese Liebe ausbreitet. Erschafft in euren täglichen Angelegenheiten keine Unstimmigkeiten und schwelgt nicht in Hass. Seht das Gute in anderen und die Fehler in euch selbst. Verehrt andere, denn Gott wohnt auch in ihnen, und verehrt auch euch selbst als Wohnsitz Gottes. Macht euer Herz rein, damit Gott darin wohnen kann. Sathya Sai, 26. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2020

Wenn ihr die Stärke und Kraft von guter Gesellschaft versteht und diese bestmöglich nutzt, besteht jede Chance, dass ihr großartige Dinge tun könnt. Gute Menschen sind an ihren sanften Gedanken, Worten und Taten erkennbar. Hier ein kleines Beispiel: Wenn man schwarze Holzkohle in die Nähe eines leuchtend roten Feuers legt, beginnt auch der Bereich, in dem die Kohle liegt und der mit dem hellen Feuer in Kontakt ist, zu leuchten. Die schwarze Kohle ist eure Unwissenheit. Das leuchtend rote Feuer ist die gute Gesellschaft. Wenn die beiden zusammenkommen, wird nur der Teil der Unwissenheit beseitigt, der den Auswirkungen guter Gesellschaft ausgesetzt ist. Wenn man jedoch spirituelle Übungen (sadhana) als Ventilator einsetzt, um den Kontaktbereich zu vergrößern, wird die gesamte Region der Unwissenheit erhellt und leuchtet. Es reicht also nicht, wenn man sich nur in guter Gesellschaft befindet. Ihr solltet auch das Sadhana der Liebe entwickeln und guten Menschen lieb werden. Sathya Sai, 24. Mai 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2020

Reis in seinem natürlichen Zustand und gekochter Reis - können diese beiden gleich sein? Die Härte des natürlichen Reises ist bei dem gekochten nicht gegeben. Das gekochte Korn ist weich, nahrhaft und süß. Das ungekochte Korn ist hart, ungenießbar und voller Täuschungen. Ebenso sind beide Arten von Menschen Seelen (jivi), aber diejenigen, die in äußeren Illusionen (avidya-maya) versunken sind, sind „Menschen“, während diejenigen, die in innere Illusionen (vidya-maya) versunken sind, „spirituell Suchende“ sind. Gott ist weder in äußere noch innere Illusionen versunken. Er ist ohne beide. Wer keine äußeren Illusionen hat, wird ein spirituell Suchender, und wenn er sogar auch ohne innere Illusion ist, kann er als Gott bezeichnet werden. Das Herz eines solchen Menschen wird zum Wohnsitz Gottes. Obwohl sich Gott in jedem Herzen befindet, ist spirituelle Praxis notwendig, damit ihr ihn selbst entdecken könnt, richtig? Es ist nicht möglich sein eigenes Gesicht zu sehen! Wir brauchen einen Spiegel, der uns unser Gesicht zeigt. In gleicher Weise ist ein grundlegender Weg (marga), eine spirituelle Praxis, notwendig, um keine Eigenschaften (guna) mehr zu haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht vor Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2020

Der spirituell Suchende sollte die Unterscheidung zwischen dem Verhalten einer natürlichen Person (sahaja) und eines spirituell Suchenden beachten. Die individuelle Person hat keine Standhaftigkeit (sahana), ist eingebildet (ahamkara) und voller Wünsche in Bezug auf die Welt (jagat), durch welche die Person ein zufriedenes Dasein zu haben versucht. Suchende, die so unaufhörlich wie die Bewegung der Wellen des Meeres (sagara) mit der Kontemplation Gottes beschäftigt sind (sarvesvara-cintana), häufen den Reichtum (dhana) des Gleichseins mit allem und jedem und der gleichen Liebe für alle an und sind zufrieden mit dem Gedanken, dass alles Gott und nichts als Gott ist und nichts ihnen gehört. Im Gegensatz zur natürlichen Person wird sich der spirituelle Suchende nicht leicht Kummer oder Verlust, Ärger oder Hass und Selbstsucht, Hunger, Durst oder Unbeständigkeit beugen. Über jedes kleine Ding zu streiten, die Beherrschung zu verlieren, bei der geringsten Provokation traurig zu werden, bei der kleinsten Beleidigung wütend zu werden, sich über Durst, Hunger und Schlafmangel Sorgen zu machen – dies können niemals die Merkmale eines wahren spirituell Suchenden sein! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 59  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2020

Anstatt sich vom Vergänglichen und Falschen versklaven zu lassen und wertvolle Zeit mit ihnen zu verschwenden, solltet ihr jede Minute der Entdeckung der Wahrheit und der Kontemplation des ewigen, immer wahren Gottes widmen. Man sollte nicht den giftigen Anziehungskräften des weltlichen Luxus und der List verführerischer Schönheit zum Opfer fallen. Eines Tages werden all diese faszinierenden Szenen verschwinden so wie eine Geschichte, die sich im Traum entfaltet! Wie können wir sagen, dass die objektive Welt, die jede Minute Veränderungen erfährt und mit der Unberechenbarkeit des Erscheinens und Verschwindens anwächst und abnimmt, ewige Wahrheit ist? In dieser falschen Welt kann es kein wahres Leben geben (satya-acara). Es kann nur falsches Leben geben (mithya-acara). Wahres Leben besteht im Erkennen Gottes. Dies müssen alle in jedem Moment ihres Lebens bedenken. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 58  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2020

Wer von Zweifeln beunruhigt wird, was angenommen und was abgelehnt werden sollte, wer von Täuschung geblendet und unfähig ist, zwischen Dunkelheit und Licht sowie Tod und Unsterblichkeit zu unterscheiden, sollte sich an große Heilige wenden, um die ewige Wahrheit zu verstehen – die selbsterklärende Grundlage der gesamten Schöpfung. Dann verschmelzen sowohl diese Welt als auch der Himmel im selben Glanz! Für das Erreichen dieser Erkenntnis sollte man tiefe Sehnsucht und eine harte, disziplinierte Praxis haben. Dieses menschliche Leben ist die Folge unzähliger guter Taten und sollte nicht einfach so ohne Bedenken weggeworfen werden. Diese Chance muss voll ausgeschöpft werden! Für alle, die wirklich Tiere in menschlicher Gestalt, Sklaven des Stolzes und animalischer Neigungen sind, ist dieses Bewusstsein in der unsrigen Zeit höchst wichtig. Daher wird sich das unterscheidende Individuum mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bemühen, die zugrunde liegenden Prinzipien zu verstehen, um die Lehren der Großen zu meistern, die den spirituellen Weg praktizierten, und all dies so weit wie möglich in den Horizont ihrer eigenen Erfahrung zu bringen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 57  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2020

Seht den Kranich, der sich ziemlich schnell im Wasser bewegt. Aber wenn er sich vorwärts bewegt, kann er keinen Fisch fangen. Dafür muss er lautlos sein und regungslos bleiben. Wenn man also weiterhin Gier, Ärger, Eifersucht und so weiter hat, kann man den Fisch der Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma) und des Friedens (shanti) nicht fangen. Welche spirituelle Praxis man auch annimmt, man muss sich ununterbrochen an den Namen Gottes erinnern (namasmarana). Nur dann kann man die natürlichen Eigenschaften Gier, Ärger und so weiter beherrschen. Alle Schriften (shastra) lehren nur diese eine Lektion: Da Gott das universelle Ziel ist und diese Lebensreise ihn als Ziel hat, solltet ihr ihn ständig im Blick haben und den Verstand unterwerfen, der euch vom Weg abkommen lässt. Alle guten Eigenschaften versammeln sich automatisch um den Menschen, der Kontrolle über das Sprechen und ständige Kontemplation Gottes praktiziert. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 56  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. FEBRUAR 2020

Wenn ihr krank seid oder euer Geist in etwas anderes versunken ist, werdet ihr den Geschmack des Essens nicht genießen können. Auch wenn das Herz voller Unwissenheit (tamas) oder eigensinnig ist, werdet ihr keine Freude erleben, selbst wenn ihr euch mit dem Erinnern an den Gottesnamens (namasmarana), hingebungsvollen Singen, Rezitieren des Gottesnamens (japa) oder der Meditation beschäftigt. Die Zunge ist süß, solange Zucker darauf liegt. Ebenso wird es keine Dunkelheit geben, wenn die Lichtsäule namens Hingabe weiterhin im Korridor des Herzens leuchtet. Das Herz wird in Glückseligkeit strahlen. Etwas Bitteres auf der Zunge macht die ganze Zunge bitter. Wenn die Eigenschaften von Gier und Ärger ins Herz eindringen, verschwindet die Helligkeit; Dunkelheit dominiert die Szenerie und man wird das Ziel unzähliger Bekümmernisse und Verluste. Deshalb müssen sich diejenigen, welche die heilige Gegenwart Gottes erreichen wollen, bestimmte Gewohnheiten, Disziplinen und Eigenschaften aneignen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 56  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2020

Ein Bauer bearbeitet sein Feld, indem er es von Unkraut befreit, Steine und Dornenbüsche entfernt, den Boden ebnet und dann pflügt. Er  bereitet den Boden vor, indem er ihn düngt und wässert. Nach dem Säen, Umpflanzen, Jäten, Düngen und Warten erntet er das Getreide. Nun wird das Korn gedroschen und die Spreu getrennt. Alle diese verschiedenen Schritte werden um des Magens willen vollzogen. Ebenso muss man fühlen, dass Hunger und Durst, Freud und Leid, Kummer und Ärger, Nahrung und Appetit nur Impulse sind, die uns helfen, die Gegenwart Gottes zu erreichen. Wenn man diese Einstellung hat, wird Sünde diese Aktivitäten niemals beflecken. Auch der Appetit wird schwinden, ohne einen Hauch von Namen oder Form erkennen zu geben. Wenn andererseits der Appetit als wichtig behandelt wird, kann man nur Sorgen ernten, keine Freude. Es wird unmöglich sein, Frieden zu erlangen. Alle Handlungen – Ermüdung, Essen, Gehen, Lernen, Dienen, Bewegen – sollten im Geist (spirit) der Hingabe an Gott ausgeführt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 55      

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 27. Februar 2020

Einige meditieren, lassen sich aber leicht vom Geruch aus der Küche ablenken. Wie kann dies als Gebet an den Herrn bezeichnet werden? Alle deine spirituellen Übungen werden mit schwankendem Verstand durchgeführt. Bete aufrichtig mit ausgerichtetem Verstand. Du wirst die Früchte ernten. Praktiziere irgendein Sadhana, aber liebe von ganzem Herzen. Liebe beseitigt alle Arten von Krankheiten und wirkt als Heilmittel für alle Leiden. Hege und pflege also zuerst die Liebe. Dies ist nur möglich, wenn du glaubst, dass Gott die Verkörperung der Liebe ist. Liebe ist die beste Medizin. Wenn du eine Pflanze in einen Zinntopf pflanzt und sie gießt, stirbt die Pflanze in Kürze. Wenn du aber diese Pflanze direkt in die Erde  pflanzt und sie gießt, wird die Pflanze zu einem feinen Baum heranwachsen. Um gute Früchte zu ernten, sollte auch Gottes Name und seine Form in den Boden deines Herzens eingepflanzt und mit dem Wasser der Liebe genährt werden. Sathya Sai, 24. November 1998  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 26. Februar 2020

Heiße Trauer willkommen, genauso wie du das Glück begrüßt. Tatsächlich ist das Glück, das du aus Vergnügungen gewinnst, gering im Vergleich zu dem Glück, das sich aus Schwierigkeiten ergibt. Die Geschichte ist voll von Beispielen von Menschen, die diese Tatsache bezeugen. Alle edlen und von Idealen beeinflusste Menschen mussten sich Prüfungen unterziehen, bevor sie glücklich wurden. Glück leitet sich nicht von Glück ab (na sukhath labbyathe sukham), sondern von Schmerz und Leid. Aber die Menschen wollen nur Glück, keine Schwierigkeiten. Dies steht im Widerspruch zu den Prinzipien der Spiritualität. Du solltest diese Wahrheit verstehen. Die Menschen wünschen sich die Früchte verdienstvoller Taten, vollbringen aber keine. Niemand will die Früchte sündiger Handlungen, aber man gibt sich ihnen hin! Was auch immer du erreichen möchtest, kannst du erreichen, indem du den richtigen Weg einschlägst. Geh lieber nicht den falschen Weg, wenn du nicht bereit bist, die Folgen davon zu tragen. Sathya Sai, 24. November 1998  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 25. Februar 2020

Nur weil ein Devotee dir wie der Herr selbst erscheint (sarupya-mukti), kannst du nicht davon ausgehen, dass er die Kräfte der Erschaffung, Bewahrung und Zerstörung besitzt, die der Herr hat. Erst wenn alle Spuren von Unterschieden verschwinden, und die Einheit erreicht ist, ist das höchste Stadium erreicht. Dies nennt man Vereinigung (sayujya), die nur durch göttliche Gnade erreicht wird. Der Devotee strebt diese Verschmelzung an (aikya). Man möchte dem Herrn dienen, wie es einem gefällt, und die Freude an der Form erfahren, die man dem Herrn zugeschrieben hat. Aber der Herr gibt dem Devotee aus seiner Gnade heraus nicht nur ein Zusammensein mit dem Herrn, immer die Herrlichkeit des Herrn bezeugend und erfüllt vom Gottesbewusstsein, sondern auch die Vereinigung (sayujya)! Der Weg der Hingabe (bhakti marga) führt auch zur Erlangung des Wissens über Brahman (brahma-jnana). Selbst wenn der Devotee sich nicht danach sehnt, gewährt der Herr selbst es ihm. Die Befreiung durch die Vereinigung mit Gott (sayujya-mukti) wird auch als absolute Befreiung (ekanta-mukti) bezeichnet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 54  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 24. Februar 2020

Wenn du Gott mit Beständigkeit des Bewusstseins und Reinheit des Gefühls anbetest, frei von jeglichen fremden Gedanken, wird diese Anbetung selbst zu einer mentalen Vereinigung mit dem Göttlichen (bhava-samadhi). Infolge dieser Vereinigung erscheint der Herr vor dem inneren Auge des Devotees in der Form, die der Devotee für die Anbetung ausgewählt hat. Diese Vision ist nicht nur der Vorstellungskraft geschuldet, sondern es ist eine Erfahrung von Angesicht zu Angesicht. Ohne den Ort zu wechseln, kann der Devotee in der Gegenwart des Herrn am selben Ort bleiben. Dies nennt man „immer bei Gott sein“ (salokya-mukti). Diese Devotees sind nicht nur immer mit dem Herrn verbunden, sondern erkennen auch alles, was sie sehen, als Gottes Herrlichkeit. Die Erfahrung, immer die Herrlichkeit des Herrn zu sehen, ist samipya-mukti. Immer mit dem Herrn existieren, immer die Herrlichkeit des Herrn bezeugen und von Gottbewusstsein durchdrungen sein ist eine Verschmelzung mit der göttlichen Form (sarupya-mukti). Dies ist die letzte Frucht der Schriften über Hingabe.    Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 54  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 23. Februar 2020

Der Weg der Selbstaufgabe ist vergleichbar mit dem eines Kätzchens (Marjala Kishora Nyaya), das einfach an einem Ort miaut und alle seine Lasten der Mutterkatze übergibt. Ebenso vertraut dieser Devotee voll und ganz auf Gott. Die Mutterkatze hält das Kätzchen im Maul und transportiert es sicher auch durch sehr enge Passagen. Wenn dieser Devotee alle Lasten ohne Angst oder Sorge auf den Herrn legt, und sich vollständig seinem Willen ergibt, wird der Herr mit Sicherheit alles für Seinen Devotee besorgen. Lakshmana (ein Bruder von Rama)  ist das Beispiel eines solchen Weges. Um Rama zu dienen, missachtete Lakshmana vierzehn Jahre lang alle Hindernisse auf seinem Weg - Reichtum, Frau, Mutter, Zuhause und sogar Schlaf und Essen. Er fühlte, dass Rama sein Alles war, sein Glück und seine Freude und Er ihm alles gewähren würde, was er brauchte. Sein Lebenszweck war es nur, Ihm zu folgen, Ihm zu dienen und seinen Willen Ihm zu übergeben. Dies ist das Merkmal der vollständigen Selbstaufgabe. Diese Disziplin der Selbstaufgabe (Prapatti) ist der dem Weg der Verehrung (Bhakti) weit überlegen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 51  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 22. Februar 2020

Hingabe muss kontinuierlich und ohne Unterbrechung sein, wie Öl, das von einem Gefäß zum anderen fließt. Ohne Liebe (prema) kann nichts auf dieser Welt erworben werden. Nur wenn Liebe vorhanden ist, erzeugt Anhaftung (Anuraaga) den Wunsch zu schützen und zu beschützen. Auf dem Hingabe-Weg zu Gott, der dem Weg eines Affenbabys entspricht, muss das Baby sich zu seinem Schutz auf seine eigenen Kräfte verlassen. Wohin immer die Mutter springen mag, muss sich das Affenbaby fest am Bauch der Mutter festhalten, und es darf nicht loslassen, auch wenn es von der Mutter losgerissen werden sollte! So muss auch ein Devotee die Prüfung aus der Hand des Herrn bestehen und an dem Namen des Herrn jederzeit und unter allen Bedingungen unermüdlich und ohne die geringste Spur von Abneigung oder Widerwillen festhalten. Er muss den Spott und die Kritik der Welt ertragen und Gefühle der Scham  und Niederlage besiegen. Das wunderbare Beispiel für diese Art der Hingabe ist Prahlada, der erste unter den Devotees. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 51  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 21. Februar 2020

Jede Form aus den heiligen Schriften und Shastras hat eine tiefe Bedeutung. Am Ende verschmelzen alle Formen in nur eine Form. Shiva ist das Prinzip der Zerstörung aller Namen und Formen, aller Wesenheiten und Individuen. Das Lingam ist das einfachste Zeichen für Entstehung und Verschmelzung. Shiva reitet kein Tier, das in menschlicher Sprache ‚Stier‘ genannt wird. Der Stier symbolisiert Stabilität auf seinen vier Beinen – Wahrheit, richtiges Verhalten, Frieden und Liebe (Sathya, Dharma, Shanti und Prema). Shivas drei Augen repräsentieren die Augen, die deine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen. Die Elefantenhaut, die Shiva als Umhang trägt, repräsentiert die tierischen, primitiven Eigenschaften, die seine Gnade zerstört. Seine vier Gesichter symbolisieren Gleichmut (Shantam), Wut (Roudram), Gnade (Mangalam) und erhebende Energie (Utsaham). Entscheide an diesem heiligen Shivaratri-Fest, in der Gegenwart von Shiva Sai, Shiva als die innere Kraft in dir und in allem zu visualisieren Sathya Sai, Februar 1969  

Gedanke des Tages aus Prasanthi Nilayam, 20. Februar 2020

Verschwende deine Tage nicht damit, weltliche Wünsche und ehrgeizige Ziele zu verfolgen und zu planen, diese zu erreichen. Erfolg oder Misserfolg sollten dich weder begeistern noch deprimieren. Wenn ein Bankett für dich bereitsteht, warum solltest du dann zu den Überresten auf den Tischen anderer laufen? Halte das Hauptziel, die Aufgabe, für die du in diese Schule gekommen bist, ungetrübt vor dir; weiche nicht ab, wie immer die Anziehungskraft sein mag, die dich zu verführt trachtet. Befehle deinem Geist und reguliere dein Verhalten, damit dein Ziel erreicht wird. Lass nicht zu, dass die Fürsorge für den Körper oder die Pflege der Familie oder die Verlockung zu Stolz und Pomp den Ruf des Geistes nach Selbst-Ausdruck überwältigen. Die Höchste Realität (Shiva), das Individuum (Jiva) und die subjektive Welt (Prakriti) sind die drei Prinzipien, mit denen du konfrontiert bist. Die Welt muss vom Individuum genutzt werden, um Shiva zu erreichen. Das ist die grundlegende Tatsache in beiden. Bis du die Höchste Glückseligkeit erreichst, indem du Shiva verwirklichst, wird die Welt mit ihrem Gewicht auf dich drücken und dich fast ersticken. Danach wird die Welt von selbst abfallen. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2020

Vergeudet eure Zeit nicht mit weltlichen Wünschen und Plänen für ihre Erfüllung. Erfolg auf diesem Gebiet sollte euch nicht in Hochstimmung versetzen, noch solltet ihr niedergeschlagen sein, wenn Misserfolg euch heimsucht. Warum nach den Krumen suchen, die von den Tischen anderer fallen, wenn ihr zu einem Bankett geladen seid? Weltliche Wünsche und Pläne führen zu nichts, sie haben keinen wirklichen Wert. Behaltet euer Ziel, die Aufgabe, für die ihr in diese Schule gekommen seid, klar vor Augen und lasst euch durch nichts davon ablenken. Beherrscht euren Geist (mind), korrigiert euer Verhalten, sodass ihr das Ziel erreicht. Lasst die Sorge um den Körper, die Familie, das Verlangen nach Anerkennung und nach weltlichen Gütern den Ruf der Seele (spirit) nach dem Ausdruck des Selbst nicht übertönen. Gott (shiva), Individuum (jiva) und Welt (prakriti) sind die drei Prinzipien, mit denen ihr konfrontiert werdet. Das Individuum muss die Welt benutzen, um Gott zu erreichen, welcher der Urgrund beider ist. Bis ihr das Glück des Selbst durch Gotterkenntnis (atmananda) findet, wird euch die Welt mit ihrem Gewicht bedrücken und nahezu ersticken. Danach aber wird sie sich von selbst auflösen. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2020

Der Name Gottes ist die Quelle aller Essenz des Höchsten Geistes (caitanya), die ihr durch das Erinnern des Namens erhaltet. Er ist der lebensspendende Nektar; der Brunnen der Urenergie. Rezitiert den Namen, und der Angerufene wird vor euch erscheinen. Visualisiert den Angerufenen, und der Name wird euch auf den Lippen liegen. Name und Gestalt sind Rückseite und Vorderseite derselben Münze. Manche geloben, den Namen Gottes millionenfach zu schreiben, aber sehr oft geht es nur um Finger und Stift. Das Denken sollte nicht vom Namen abweichen. Es  sollte bei der Lieblichkeit verweilen, die der Name bedeutet; es sollte über die Schönheit der Gestalt nachsinnen, an die er sich erinnert, und über den Duft, den er verbreitet. Das Verhalten und Benehmen des Schriftstellers sollten so sein, wie es sich für einen Diener Gottes gehört. Andere sollten sich von ihnen inspirieren lassen, und ihr Glaube sollte durch die Erfahrung des Schriftstellers erfrischt werden. Sathya Sai, 28. April 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2020

Gott wird zu jeder Zeit und in jeder nur erdenklichen Weise diejenigen beschützen, die ihn in völliger, hingebungsvoller und unberührter Liebe verehren – so wie eine Mutter ihre Kinder beschützt, rettet eine Kuh ihr Kalb vor Gefahren und schützen die Augenlider die Augen mühelos und von allein. Wenn das Kind erwachsen ist, achtet die Mutter nicht so sehr auf seine Sicherheit. Ebenso schenkt  der Herr einem Weisen (jnani) nicht so viel Aufmerksamkeit. Wer Gott in Gestalt verehrt (saguna bhakta), hat wie ein Kind Gottes keine Stärke außer die seines Herrn. Für die verwirklichte Seele (jnani) reicht ihre eigene Stärke aus. Daher muss man bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sich  auf seine eigene Stärke verlassen kann, ein Kind in den Händen des Herrn sein, ist es nicht so? Niemand kann Gott als formlosen Höchsten verehren (nirguna bhakta) ohne zuerst Gott in Gestalt verehrt zu haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 48  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2020

Als Narada einst Shri Ramachandra nach dem Wesen und den Eigenschaften seiner Diener und spirituell Suchenden fragte, antwortete dieser: „Sie sind voller Liebe, stehen immer zur Rechtschaffenheit, sprechen die Wahrheit, ihre Herzen schmelzen vor Barmherzigkeit, sie sind frei von Unrecht, sie vermeiden Sünde, ihr Wesen ist gut gefestigt, sie sagen sich bereitwillig von allem los, sie essen in Maßen, sie beschäftigen sich damit anderen Gutes zu tun, sind frei von Selbstsucht und lassen sich nicht von Sorgen beunruhigen. Sie leihen Schmeichelei nicht ihr Ohr, sondern hören eifrig lobende Worte über andere. Sie haben einen schönen, starken und heiligen Charakter. Spirituell Strebende sind diejenigen, die sich bemühen solche Eigenschaften zu erwerben. Jetzt erzähle ich euch von denen, die mir lieb sind: Wer sich mit der Wiederholung des Namens, Buße und Gelübden befasst, wer Selbstbeherrschung und Disziplin hat, wer Glauben, Geduld, Kameradschaftlichkeit, Güte und Freude sowie ungetrübte Liebe zu mir hat – solch ein Mensch ist mir lieb. “ Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 48  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. FEBRUAR 2020

Dämonen (danava) sind diejenigen, die auf Liebe herumtrampeln und minderwertige Eigenschaften als wichtig betrachten, während Menschen diejenigen sind, die Liebe als die einzige förderwürdige Eigenschaft betrachten und minderwertige Eigenschaften als Schlangen, die es zu zerstören gilt. Sind diejenigen, die keine Lieblichkeit in sich haben und danach streben, das  Sehnen nach der Unsterblichkeit zu unterdrücken, Menschen? Das ist die Natur der Dämonen, obwohl die Gestalt menschlich ist. Denn der Charakter, und nicht die Gestalt ist entscheidend. Wie können diejenigen mit menschlicher Gestalt Menschen genannt werden, wenn sie keine Freundlichkeit und Redlichkeit besitzen und die Natur von Dämonen haben? Menschen setzen sich für sanfte und liebevolle Taten der Freundlichkeit, Redlichkeit, Liebe und Wahrheit ein. Sie sind Zeugen der Möglichkeit, die eigene Unsterblichkeit zu erkennen und zu manifestieren. Ihre Tugendhaftigkeit erstrahlt auf ihren Gesichtern als Glückseligkeit (ananda). Ein Gesicht ohne Güte wird nur das zerstörerische Feuer eines Dämons ausstrahlen, selbst wenn man vor Freude betört ist; es strahlt nicht die Grazie spiritueller Glückseligkeit aus. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 47  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2020

Friede ist das Merkmal des Geistes des Menschen. Das ist seine angeborene Eigenschaft. Auf der Suche nach Frieden muss man nirgendwo anders hingehen. Wie Gold und Silber unter der Erde und Perlen und Koralle im Meer verborgen liegen, so liegen Friede und Freude in den Aktivitäten des Geistes verborgen. Wenn man mit dem Wunsch, diese verborgenen Schätze zu erwerben, tief in die geistigen Aktivitäten eintaucht und sie nach innen wendet, wird man voller Liebe. Nur wer sich so mit Liebe angefüllt hat und im Licht dieser Liebe lebt, kann als Mensch bezeichnet werden. Diejenigen, die keine Liebe haben, sind Dämonen, Monster und Untermenschen. Denkt daran, dass die heilige Eigenschaft der Liebe nicht nur dann und wann manifest ist; sie ist stets und unveränderlich gegenwärtig. Sie ist eins und  unteilbar. Wer von dieser Liebe durchdrungen ist, wird zu Boshaftigkeit, Selbstsucht, Ungerechtigkeit, Falschheit und Fehlverhalten unfähig sein. Gute Menschen sind voller Liebe (prema). Ihre Herzen sind Quellen der Barmherzigkeit. Sie sind mit Wahrheit im Sprechen ausgestattet. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 47  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2020

Liebe kann alles erobern. Selbstlose, reine, mit nichts anderem vermischte Liebe führt den Menschen zu Gott. Egoistische und eingeschränkte Liebe bindet an die Welt. In ihrer Unfähigkeit die reine und heilige Liebe zu verstehen, sind die Menschen wegen der Bindung an weltliche Dinge heute eine Beute endloser Sorgen. Die Hauptaufgabe ist es, die Wahrheit über das Prinzip der Liebe zu verstehen. Sobald ein Mensch die Natur der Liebe versteht, wird er nicht in die Irre geführt. Die verschiedenen Kontexte, in denen das Wort Liebe heute verwendet wird, haben keinen Bezug zur wahren Bedeutung von Liebe. Die Zuneigung zwischen Mutter und Kind oder Ehemann und Ehefrau ist mit einer bestimmten, vorübergehenden Beziehung verbunden und ist keine echte Liebe. Wahre Liebe hat weder Anfang noch Ende. Sie existiert in allen drei Kategorien der Zeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Allein das ist wahre Liebe, was den Menschen mit dauerhafter Glückseligkeit erfüllt. Sathya Sai, 25. Dezember 1995  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2020

Wenn ihr blaue Brillen tragt, seht ihr nur blau, obwohl die Natur in vielen Farben strahlt, nicht wahr? Wenn euch die Welt voller Unterschiede vorkommt, liegt das nur am Fehler in euch. Wenn alles als eine Liebe erscheint, liegt das nur an eurer Liebe. Für beides ist das Gefühl in euch die Ursache. Nur weil ihr Fehler in euch habt, seht ihr die Welt als fehlerhaft an. Wenn ihr keine Fehlererkenntnis habt, könnt ihr bei der Suche danach auch keine Fehler finden, da ihr nicht wisst, welche Fehler zu suchen sind. Nun stellt sich die Frage, ob Gott selbst Fehler hat, weil er auch nach Fehlern sucht. Aber wie kann man sagen, dass Gott nach Fehlern suche? Er sucht nur nach Güte, nicht nach Fehlern und Sünden. Der Herr wird den Reichtum, die Familie, die Gesellschaftsklasse, den Status und das Geschlecht nicht untersuchen. Er sieht nur auf die Rechtschaffenheit (sadbhava). Er betrachtet diejenigen, die mit einer solchen Rechtschaffenheit ausgestattet sind, als seiner Gnade würdig, wer sie auch sind und was sie auch sind. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 46  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2020

Kann sich ein Esel in einen Elefanten verwandeln, indem er einfach nur ein Bündel Sandelholz trägt? Er mag das Gewicht schätzen, aber nicht den Geruch! Der Elefant jedoch achtet nicht auf das Gewicht, sondern atmet den süßen Duft, nicht wahr? Auch der spirituell Strebende, Entsagende und Gottesverehrer wird nur die reine Wahrheit, die reine Essenz guter Aktivitäten, der Gottseligkeit und der Schriften, Veden und Upanischaden  in sich aufnehmen. Wer dagegen nur um der Gelehrsamkeit, des Lernens und des Streitgesprächs willen weiter argumentiert, kennt nur das Gewicht der Logik und vermisst den Geruch der Wahrheit! Für diejenigen, die auf der Suche nach dem Wesentlichen sind, spielt die Belastung keine Rolle. Wenn bloße Vernunft waltet, wird nichts Wertvolles gewonnen. Liebe (prema) ist das einzige große Instrument für die ständige Erinnerung an Gott. Es bedarf keines anderen Gerätes als der scharfen Scheide der Unterscheidungsfähigkeit (viveka), um dieses Instrument sicher und stark zu halten, Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 44  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2020

Vergesst niemals, dass jegliche spirituelle Anstrengung keinen Nutzen hat, wenn euer Herz nicht rein ist! Schaut euch den Fisch an! Muss er, der dauernd im Wasser lebt, sich in irgendeiner Weise von seinem üblen Geruch befreit? Nein! Neigungen (vasans) werden nicht verschwinden, solange das Herz voller Illusion von Egoismus ist, selbst wenn man in viele verschiedene herzreinigende spirituelle Disziplinen eintaucht. Licht und Dunkelheit können niemals gleichzeitig am selben Ort und zur selben Zeit existieren, nicht wahr? Ebenso können negative Tendenzen (vikara) wie Egoismus und so weiter nicht im selben Herzen wie die reinen Tugenden existieren. Wessen Herz von der Gruppe der sechs Leidenschaften beherrscht wird, kann nur das Ego (ahamkara) als Ratgeber (manthri) haben! Diejenigen, die das Gefühl von „ich“ und „mein“ loswerden möchten, müssen den Herrn (hari) anbeten. Sie müssen echte spirituell Strebende werden, frei von Vorlieben und Abneigungen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 43  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2020

Die Geburt als Mensch ist sehr schwer zu erlangen. Euer Körper ist wie eine Karawanserei; euer Verstand (mind) ist sein Wächter und eure individuelle Seele (jivin) der Pilger. Keiner von diesen hat eine Verwandtschaft mit den anderen. Dem Pilger ist die Stadt der Erlösung (moksha-puri) bestimmt. Für eine reibungslose Reise gibt es nichts Zuverlässigeres als das Wiederholen des Gottesnamens (namasmarana), das Erinnern Seines Namens. Sobald die Süße dieses Namens erlebt wurde, hat der Mensch keine Erschöpfung, Unruhe oder Trägheit mehr, sondern vollendet die Pilgerreise des spirituellen Praktizierens freudig, enthusiastisch und mit tiefer Überzeugung. Für das Erreichen dieser spirituellen Praxis ist Rechtschaffenheit (sadbhava) sehr wichtig. Ohne die Angst vor den Folgen einer sündigen Tat wird keine Rechtschaffenheit entstehen und sich auch keine Liebe zu Gott entwickeln. Diese Angst wird dazu beitragen, dass Rechtschaffenheit und Hingabe wachsen, was zu wahrer Gottesanbetung führt. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 42  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2020

Menschen erleben Freude und Leid durch das Ohr. Vermeidet daher die grausamen Pfeile harter Worte und verwendet liebliche, angenehme und weiche Worte. Und zu dieser Weichheit fügt die Lieblichkeit der Wahrheit hinzu. Das Wort weich und sanft zu machen, indem man Falschheit hinzufügt, ebnet nur den Weg für mehr Leid. Ein Mensch, der ein spirituell Strebender geworden ist, sollte sehr sanfte, liebliche, wahre und angenehme Worte verwenden. Solch ein Mensch kann an seinen guten Eigenschaften erkannt werden. Von denen, die spirituell Strebende geworden sind, ist der Verstand (manas) der Geburtsort von Krishna (Mathura), ist das Herz (hridaya)  Krishnas Hauptstadt (Dvaraka) und der Körper (deha) Kasi (Benares). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 43  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2020

Was nutzt die Planung eines Brunnens, wenn das Haus brennt? Wo ist jetzt die Zeit, ihn zu graben und zu fragen, wann auf Wasser gestoßen wird? Wann können wir das Feuer löschen? Wie hilfreich wäre ein Brunnen in so kritischen Situationen, wenn er gleich zu Beginn fertig gewesen wäre! Wenn man in den letzten Augenblicken anfängt Gott zu kontemplieren, gleicht das dem Beginn des Brunnengrabens, wenn das Haus in Flammen steht. Wenn ihr also gerade jetzt ab und zu Gott kontempliert, wird euch das zugute kommen, wenn das Ende naht. Startet jetzt mit den spirituellen Disziplinen, die heute ausgeführt werden müssen! Startet jetzt die spirituelle Disziplin, die heute durchgeführt werden muss! Man weiß nicht, was der nächste Moment bringt. Daher sollte es keinen Aufschub bei der spirituellen Übung geben, die jetzt  durchgeführt werden muss. Für diese spirituelle Praxis ist außerdem körperliche Ausdauer erforderlich. So muss der Körper gepflegt werden, obwohl Überfürsorge Schaden anrichtet. Bis zum notwendigen Ausmaß sollte man sich mit großer Sorgfalt um ihn kümmern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 41  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2020

Der Körper ist das notwendige Gefährt, damit die individuelle Seele ihre wahre Natur erkennt. Wer weiß dennoch, wann er das Ziel der Aufmerksamkeit vom Gott des Todes (yama) wird? Wer weiß, wann der Körper sich in den Fängen von Yamas Seilen verstrickt? Die individuelle Seele, die mit diesem leicht zerstörbaren Körper beladen ist, muss die genannte Vorsicht walten lassen und eifrig darauf bedacht sein, mit Shiva zu verschmelzen, wann auch immer der Augenblick, genau dieser Augenblick, kommt! Kein Moment, der vergeht, kann zurückgedreht werden. Die Menschen neigen im Allgemeinen dazu, ihre Angelegenheiten zu verschieben, die Arbeit von gestern auf heute und die heutige auf morgen. Aber die Aufgaben spiritueller Disziplin sind nicht solcher Natur. Für sie gibt es kein Gestern und kein Morgen. Genau dieser Augenblick ist der Augenblick! Die Minute, die gerade verstrichen ist, ist jenseits eures Zugriffs, und ebenso ist die nahende Minute nicht Euer! Nur die individuelle Seele, die dieses Verständnis in ihrem Herzen eingraviert hat, kann mit Shiva eins werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 40    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2020

Die Haltung von Anbetendem und Angebetetem ist der Samen der Hingabe (bhakti). Zuerst wird der Verstand des Anbetenden von den besonderen Eigenschaften des Objektes der Anbetung angezogen. Der Anbetende versucht, sich diese besonderen Eigenschaften anzueignen. Das ist spirituelle Disziplin (sadhana). In den frühen Stufen von Sadhana ist die Unterscheidung zwischen Anbetendem und Angebetetem vollständig. Aber mit fortschreitender spiritueller Disziplin schwindet dieses Gefühl und wenn die Erkenntnis erlangt ist, gibt es keinerlei Unterscheidung mehr! Ganz gleich was das Objekt der Anbetung, das man erwählt, geliebt und durch spirituelle Disziplin erlangt hat, auch ist, man sollte den festen Glauben haben, dass das individuelle Selbst (jivatman) der höchste Herr (paramatman) ist. Es gibt nur einen Wunsch, den der spirituell Suchende hegen sollte: das Erkennen Gottes (ishvara sakshatkara). Es gibt im Denken keinen Raum für einen anderen Wunsch. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 39  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2020

Alles ist von Liebe durchdrungen. Ihr könnt also ohne Zögern erklären, dass der Höchste Gott die Verkörperung der Liebe ist. In der gesamten Schöpfung, in allen Lebewesen manifestiert sich Liebe in verschiedenen Formen. Obwohl sie, gemäß der Richtung, in die sie kanalisiert wird, unter verschiedenen Namen, wie Liebe zu Nachkommen, Zuneigung, Hingabe an Gott, Begehren (vatsalya, anuraga, bhakti, ishtam) und so weiter, bekannt ist, ändert sich die Natur der Liebe nicht. Was auch immer die Form sein mag, die Essenz der Liebe bleibt unverändert. Auf der Grundlage dieses Wissens und dieser Erfahrung müsst ihr eindeutig schließen, dass der Höchste Gott das innere Selbst (atman) alles Erschaffenen ist (sarva-bhutha-antar-atman). Das, was das höchste Wissen über diese Einheit lehrt, wird als Nondualismus (advaita) bezeichnet. Das, was das Prinzip des Liebenden und des Geliebten lehrt, das Individuum (jiva) und Gott (brahman), wird als Dualismus (dvaita) bezeichnet. Das, was über alle drei – Liebe, Liebender und Geliebter – oder über die Natur (prakriti), Jiva und Brahman lehrt, ist als qualifizierter Nondualismus (vishishta-advaita) bekannt. Aber diese drei sind alle eins. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 38  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2020

Erhebt euch, erwacht! Errichtet erneut das Königreich Gottes (ramarajya), das mit Gebäuden der Wahrheit (satya), der Rechtschaffenheit (dharma) und des Friedens (shanti) glänzt. Praktiziert die ewige Religion der Liebe, löscht die brennenden Flammen der Unwissenheit, Friedlosigkeit, Ungerechtigkeit und des Neides mit dem Wasser der Liebe, Nachsicht und Wahrheit. Entwickelt das Gefühl der Gemeinsamkeit. Jeder sollte seine eigenen Fehler erkennen und verstehen, dass es keinen Sinn macht Fehler in anderen zu suchen. Das ist reine Zeitverschwendung und züchtet Streitigkeiten. Gebt diese Eigenschaft auf. Wann und wie wollt ihr euch selbst erlösen, wenn diese Gelegenheit verpasst wird? Gebt euch nicht der Niedergeschlagenheit hin, sondern sagt „Schluss“ zu all der Unrechtmäßigkeiten der Vergangenheit. Bereut aufrichtig und beschreitet den Weg des Gebets zu Gott, der guten Taten und brüderlichen Liebe. Beseitigt Eifersucht und Ärger. Erinnert euch an die Regeln, die von heiligen Persönlichkeiten gelehrt wurden, an Eigenschaften, die von Heiligen und Weisen vorgelebt wurden, und an die Herrschaft Gottes. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 34  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2020

Die angeborenen Wünsche (samskara) machen oder beschädigen das Individuum; dies sind die Schritte, die alle individuellen Seelen zum Ziel führen. Die angeborenen Wünsche lassen den Einzelnen durch Verlust und Trauer waten. Nur durch gute geistige Neigungen kann man Gott erreichen. Jeder Einzelne muss sich voll und ganz in guten Taten engagieren (sath-karma). Reines, edles und selbstloses Handeln ist authentische Anbetung (puja). Das ist die beste Form, sich an Gott zu erinnern, es ist das höchste Andachtslied, es verbreitet Liebe ohne Unterschied und Unterscheidung und es ist Dienst, der als die Pflicht des Individuums ausgeführt wird. Seid mit solchen Handlungen (karma) beschäftigt. Schwelgt ununterbrochen im Gedanken an Gott. Dies ist der Königsweg zum Ziel, das ihr erreichen müsst. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 29  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2020

Beim Kampf auf dem spirituellen Feld solltet ihr Gott selbst als euren Beschützer annehmen. Die Mutter überredet das Kind, einige Schritte zu laufen und sich umzudrehen, um ihm Mut einzuflößen, aber sie lässt nicht zu, dass es fällt. Wenn es stolpert und das Gleichgewicht verliert, eilt sie von hinten herbei und fängt es auf, bevor es fällt. Auch Gott (ishvara) behält euch, das Individuum (jivin), im Blick. Er hält die Schnur des Flugdrachens, der Menschheit, in der Hand! Mal zieht er an ihr und mal lockert er den Halt. Seid vertrauensvoll und sorgenfrei, ganz gleich was er tut, denn es ist Er, der die Schnur hält. Dieser allgegenwärtige Glaube und das Gefühl, das sich in einem angeborenen Wunsch (samskara) festigt, wird euch mit der Essenz der Liebe anfüllen (premarasa). Die Schnur, die euch und Gott verbindet, ist das Band der Liebe und Gande. Strebt nach solchen glückverheißenden mentalen Wünschen, damit euer Band der Liebe und Gnade existiert und fest ist. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 29  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2020

Wenn schwere Regenfälle über den Bergen niedergehen und das Wasser in vielen Richtungen die Abhänge hinunterstürzt, so entsteht daraus noch kein Fluss. Wenn aber alles Wasser in eine einzige Richtung fließt, entsteht zuerst ein Rinnsal, dann ein Bach, dann ein Wildbach und schließlich ein Strom, über den das Regenwasser das Meer erreicht. Wasser, das in eine Richtung fließt, erreicht das Meer. Wasser, das in viele Richtungen auseinanderfließt, sickert langsam ein und geht verloren. Auch Lebensgewohnheiten (samskara) sind so geartet. Welchen Nutzen haben sie, wenn sie bloß kommen und gehen, heute so und morgen so? Gebraucht eure Hände für das Vollbringen guter Taten. Rezitiert den Namen Gottes beim Erfüllen eurer Pflichten (svadharma). Lasst euren Geist in der Namenswiederholung (namasmarana) vertieft sein, während die Hände im selbstlosen Dienst beschäftigt sind. Der heilige Strom guter angeborener Wünsche muss in Fülle und Beständigkeit entlang der Felder heiliger Gedanken fließen und schließlich im Augenblick des Todes ins große Meer der Glückseligkeit eingehen. Ehrenwert ist in der Tat derjenige, der dieses Ziel erreicht! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 28  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2020

Zwanzig Hammerschläge reichen vielleicht nicht aus, um einen Stein zu zertrümmern, aber es kann sein, dass er mit dem einundzwanzigsten Schlag auseinanderbricht. Bedeutet das, dass die zwanzig Schläge vorher vergebens waren? Nein. Jeder dieser zwanzig Schläge hat seinen Teil zum endgültigen Erfolg beigetragen. Das Endergebnis beruht auf der gesammelten Auswirkung aller einundzwanzig Schläge. Genauso ist der Geist in einen Kampf mit dieser Welt verstrickt, der sich innen und außen abspielt. Unnötig zu erwähnen, dass dem Menschen nicht immer Erfolg beschieden ist. Aber er erreicht dauerhafte Glückseligkeit, indem er beständig gute Taten vollbringt und Herz und Verstand mit der Liebe zu Gott erfüllt. Lasst Liebe jeden Moment eures Lebens durchdringen. Dann werden böse Neigungen sich nicht erdreisten, euch den Weg zu versperren. Von dem Augenblick an, da eure Gedanken stets bei Gott weilen, werdet ihr euch nur mehr zu guten Taten hingezogen fühlen. Es ist das Ziel aller spirituellen Übungen (sadhana), die ständige Beeinflussung durch Gedanken und Gefühle auszuschalten. Und eines Tages wird es einer guten Tat gelingen, diese Beeinflussung zu beenden, so wie der einundzwanzigste Schlag den Stein zum Bersten gebracht hat. Zu diesem Triumph haben dann alle guten Taten der Vergangenheit beigetragen. Jede kleine Sache zählt, keine gute Tat ist vergebens! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 28              

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2020

Das Leben wird ewig vom Tod verfolgt. Dennoch vermeiden die Menschen die bloße Erwähnung des Wortes „Tod“. Es gilt als unheilvoll, dieses Wort zu hören, weil, auch wenn es unerträglich ist, alle Lebewesen jeden Moment näher und näher auf den Tod zuschreiten. Wenn ihr in einen Zug einsteigt und ein gültiges Ticket gekauft habt, bringt der Zug euch unbeschwert zum Ziel, egal ob ihr still auf eurem Platz sitzt oder euch hinlegt, lest oder meditiert. Jedes Lebewesen hat bei seiner Geburt eine Karte zum Tod erhalten und ist auf eine Reise gegangen. Unabhängig von euren Kämpfen, Sicherheitsvorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen muss der Ort eines Tages erreicht werden. Alles andere ist ungewiss, doch der Tod ist sicher. Es ist unmöglich, dieses Gesetz zu ändern. Die Menschen haben den Augen, den Ohren und der Zunge den Luxus ständiger Neuheit gelehrt. Jetzt müssen die entgegengesetzten Tendenzen gelehrt werden. Der Verstand muss sich dem Guten zuwenden, die Aktivitäten jeder Minute müssen von diesem Standpunkt aus geprüft werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2020

Behaltet immer den unvermeidlichen Tod vor Augen und begebt euch auf die Reise des Lebens mit guten Wünschen für alle, unter strikter Einhaltung der Wahrheit, immer auf der Suche nach der Gesellschaft mit den Guten und mit dem stets auf Gott gerichteten Geist. Lebt, vermeidet böse Taten und hasserfüllte und schädliche Gedanken und haftet nicht an der Welt an. Wenn ihr so lebt, wird euer letzter Moment rein, süß und gesegnet sein. Ein diszipliniertes Streben während des gesamten Lebens ist erforderlich, um diese Vollendung zu gewährleisten. Der Verstand muss an guten mentalen Neigungen (samskara) ausgerichtet werden. Jeder muss sich genau prüfen, Mängel erkennen und sich bemühen, sie zu beheben. Wenn Menschen ihre eigenen Fehler entdecken und erkennen, ist das als würde man wiedergeboren. Die Menschen fangen dann von neuem, von einer neuen Kindheit, an. Dies ist der wahre Moment des Erwachens. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2020

Ein Händler berechnet die Belastungen und Gutschriften am Ende einer Woche, eines Monats, eines Jahres und erstellt die Bilanz, um einen Wert zu erhalten – seinen Gewinn. Auch im Geschäft des Lebens endet alles mit einem positiven Nettoergebnis, schließlich wird das Geben und Nehmen berücksichtigt. Die Erfahrungen, die bis zum allerletzten Moment des Lebens andauern, die zwei oder drei, die ins Bewusstsein aufsteigen, wenn man sich an alles erinnert, was im Leben passiert ist, sind die echten Errungenschaften. Wenn man sich zum Zeitpunkt des Sterbens danach sehnt, auf die Zunge einzugehen, ist dies ein Beweis dafür, dass die Zunge während des gesamten Lebens der Meister war. Oder wenn sich eine Frau an ihr Kind erinnert und es zu liebkosen sucht, war der innere Wunsch (samskara) der Kinderliebe das ganze Leben über vorherrschend. Das beweist, dass alle anderen Erfahrungen in Vergessenheit geraten sind. Lenkt deshalb die gesamte Lebensenergie auf den Erwerb des mentalen inneren Wunsches, den ihr im letzten Moment haben möchtet. Konzentriert euch Tag und Nacht darauf. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 27  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2020

Viele Menschen verunglimpfen die Verehrung von Bildern, aber die Grundlage ist in Wirklichkeit die eigene Fähigkeit, den Makrokosmos im Mikrokosmos zu sehen. Der Wert der Bildanbetung wird durch Erfahrung bestätigt, sie hängt nicht von der Vorstellungskraft eines Menschen ab. Was in der Gestalt Gottes (viratsvarupa) zu finden ist, ist auch unvermindert, ungetrübt und rein in der abgebildeten Gestalt (svarupa) zu finden. Bilder dienen dem gleichen Zweck wie Metaphern und Gleichnisse in der Poesie. Sie veranschaulichen, verstärken und verdeutlichen. Freude entsteht nicht durch die Form und Struktur der Dinge, sondern durch die hergestellte Beziehung. Nicht irgendein Kind, sondern ihr eigenes Kind macht die Mutter glücklich. Wenn ihr euch entscheidet, diese Verwandtschaft, diese reine göttliche Liebe (isvaraprema) mit allem und jedem im Universum herzustellen, kann wahrlich eine überwältigende Freude erlebt werden! Diejenigen, die sie gespürt haben, werden diese Wahrheit auf jeden Fall verstehen! Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 20  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2020

Bei manchen Beschwerden werden Arzneimittel zum äußerlichen Auftragen verschrieben, bei anderen dagegen zur inneren Anwendung. Aber für die universelle Krankheit des Kreislaufs von Geburt und Tod (bhava-roga) werden das Hören von spirituellen Ansprachen (shravana), das Singen von Gottesnamen (kirtana) und andere Medikamente für die äußere und innere Anwendung verordnet. Man muss den Namen Gottes sowohl aussprechen als auch hören. Gott hat die gleiche Zuneigung zu allen seinen Kindern so wie es die Natur des Lichts ist, Helligkeit an alle zu verbreiten. Mit dieser Helligkeit können einige gute Bücher lesen und andere können ihre täglichen Aufgaben erledigen, ganz gleich was diese sind. Wenn man ebenso den Namen Gottes ausspricht, kann man Fortschritte beim Erkennen Gottes machen, ein anderer kann sogar böse Taten vollbringen! Alles hängt davon ab, wie ihr das Licht verwendet. Aber der Name Gottes ist immer und für ewig makellos. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 20  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2020

Der Körper ist der Tempel des Individuums. Was auch immer in diesem Tempel geschieht, ist das Anliegen des Individuums. Die Welt ist in gleicher Weise der Körper Gottes. Alles, was darin geschieht, ob gut oder schlecht, ist Seine Angelegenheit. Erkennt anhand der beobachtbaren Tatsache des Individuums und des Körpers die Wahrheit der unbemerkbaren Tatsache Gottes und der Welt. Die Beziehung des Individuums und Gottes kann von jedem erfasst werden, der drei Hauptinstrumente erwirbt: (1) einen Verstand, der nicht von Anhaftung und Hass befallen ist, (2) ein Sprechen, das nicht von Falschheit befallen ist, und (3) einen Körper, der nicht von Gewalt befallen ist. Freude und Frieden stecken nicht in äußeren Gegenständen, sie sind in euch selbst. Aber in eurer Dummheit such ihr sie außerhalb von euch in einer Welt, von der ihr heute oder morgen abtreten müsst. Versucht die Essenz von allem zu erkennen, die ewige Wahrheit. Versucht die Liebe zu erfahren, die Gott ist. Unterscheidet an jedem Scheideweg; nehmt an, was wahr ist, und verwerft den Rest. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 19      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2020

Wie soll Liebe kultiviert werden? Durch zwei Methoden: 1. Betrachtet die Fehler anderer, wie groß sie auch sind, als unbedeutend und vernachlässigbar. Seht eure eigenen Fehler, wie unbedeutend und vernachlässigbar sie auch sind, als groß an, seid traurig darüber und bereut sie aufrichtig. Durch diese Methoden helft ihr euch, keine großen Irrtümer und Fehler zu begehen, und ihr erlangt auch die Eigenschaften der Brüderlichkeit und Nachsicht. 2. Erinnert euch bei allem, was ihr für euch oder andere tut, daran, dass Gott allgegenwärtig ist. Er sieht und hört jedes Wort und weiß alles, was ihr tut. Was ihr auch sagt, denkt daran, dass Gott jedes Wort hört; unterscheidet zwischen wahr und falsch und sprecht nur die Wahrheit. Unterscheidet bei allem, was ihr tut, zwischen richtig und falsch und tut nur das Richtige. Strebt in jedem Augenblick danach, im Bewusstsein des allgegenwärtigen Gottes zu leben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2020

Einige Suchende haben solche Angst vor Problemen, Schwierigkeiten und Verlusten selbst beim Beginn ihres spirituellen Unterfangens, dass sie allem fernbleiben. Manche Gottesverehrer sind deprimiert und werden von Hindernissen und Enttäuschungen besiegt und geben in der Mitte auf, nachdem sie die spirituelle Reise aufgenommen und eine Strecke zurückgelegt haben. Wieder andere halten sich ruhig und mutig an den spirituellen Weg, ganz gleich wie schwer er auch sein mag – sie sind von der höchsten Art. Ihr seid vielleicht durch die Anhaftung an diese illusorische Welt getäuscht und werdet von vorübergehender Freude angezogen, aber tauscht niemals die Mittel aus, um dauerhaftes und vollständiges Glück zu erlangen. Führt eure spirituellen Pflichten mit ganzer Hingabe fort. Gott kann nicht ohne Glauben und Standhaftigkeit erfahren werden. Der Herr kommt nur durch höchste Hingabe (parabhakti), höchste Hingabe kommt nur durch spirituelle Weisheit (jnana), spirituelle Weisheit kommt nur durch Glauben (shraddha) und Glaube kommt nur durch Liebe (prema). Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 18  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2020

Wer die Vereinigung mit Gott und das Wohlergehen der Welt anstrebt, sollte Lob und Tadel, Wertschätzung und Spott, Wohlstand und Missgeschick als wertlos ablegen. Er sollte mutig an seine eigene angeborene Wirklichkeit glauben und sich der spirituellen Erhebung widmen. Niemand, nicht einmal eine große spirituelle Persönlichkeit (maha-purusha) oder ein Avatar, kann sich jemals Kritik und Anschuldigung entziehen. Also sollten spirituell Strebende sich von solchen Unentschlossenen und Unwissenden fernhalten und das Diskutieren ihrer Glaubensüberzeugungen  unterlassen. Lasst sie in heilige Bücher eintauchen und in der Gesellschaft von Gottesverehrern sein. Später, reich an Erkenntniserfahrung und mutig durch diesen Kontakt mit der Realität, können sie sich gefahrlos in jedes Unternehmen einmischen und sich sogar bemühen, andere auf die Wahrheit hinzuweisen, die sie selbst gesehen haben. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 17      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2020

Wenn das Ichbewusstsein den Stolz „Ich weiß alles“ hervorbringt, ist ein tiefer Sturz unvermeidlich. Diese Täuschung führt zum Tod. Das Geheimnis der Errettung liegt in der Erkenntnis dieser Gefahr; Wiedergeburt ist unvermeidlich, wenn diese Gefahr nicht abgewendet wird. Im Bewusstsein all dessen bleibt ihr von der Welt und ihren Sorgen unbeeinträchtigt, wenn ihr in spirituelle Übungen eintaucht. Nur wenn ihr weit von dieser Wahrheit entfernt seid, leidet ihr, fühlt Schmerz und erlebt Schwierigkeiten. In einiger Entfernung vom Marktplatz hört man nur einen riesigen undeutlichen Aufruhr. Aber wenn man sich ihm nähert und mitten drin in dem Getümmel steht, kann man die einzelnen Verhandlungen klar verstehen und sie unterscheiden. Ebenso seid ihr vom Aufruhr der Welt überwältigt und fassungslos, bis ihr ebenso die Wirklichkeit des Höchsten  Selbst (paramatman) erkennt; aber sobald ihr tief in das Reich der spirituellen Bemühungen eingetreten seid, wird alles klar und das Wissen um die Wirklichkeit erwacht in euch. Bis dahin seid ihr in den sinnlosen Lärm von Argumentation, Disputen und exhibitionistischer Extravaganz verstrickt.   Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 20. Januar 2020

Bloße Gelehrsamkeit in den Heiligen Schriften nützt überhaupt nichts. Die Veden, die Upanischaden und die heiligen Schriften sind Lehren für das praktische Leben. Ohne diese Praxis ist - bei aller Wort-Mächtigkeit und Gelehrsamkeit - alles eine kolossale Verschwendung. Um diese Lehren in das tägliche Leben zu bringen, muss man das „Ich weiß“-Gefühl aus der Welt schaffen, die Augen für die wahre Essenz öffnen und darüber nachsinnen. Dann kann man erfolgreich Glückseligkeit erlangen. Der Wetter-Kalender mag anzeigen, dass es zehn Eimer voll Wasser regnen wird; aber selbst wenn der Kalender zehnmal gefaltet und zusammengedrückt wird, kommt kein einziger Tropfen Wasser aus ihm heraus. Der Zweck des Kalenders ist nicht, Regen zu geben, sondern nur, Informationen darüber zu geben. Auch die heiligen Schriften können nur Informationen über Lehren, Axiome, Regeln, Vorschriften und Pflichten geben. Sie unterweisen in den Methoden, Frieden und Befreiung zu erlangen. Aber sie sind nicht mit diesen Essenzen der Glückseligkeit gesättigt. Man muss den Weg, die Richtung und das Ziel entdecken, wie sie in ihnen beschrieben sind; dann muss man den Weg beschreiten, der Richtung folgen und das Ziel erreichen. Prema Vahini, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 19. Januar 2020

Eine Person, die wirklich ein Instrument göttlicher Kraft ist, kann an den Merkmalen von Wahrheit, Güte, Liebe, Geduld, Duldsamkeit und Dankbarkeit erkannt werden. Wo immer diese vorherrschen, kann das Ego (ahamkara) nicht bestehen. Es hat keinen Platz. Deshalb bemüht euch, diese Tugenden zu entwickeln. Die Ausstrahlung des Göttlichen Selbst (atma) wird durch das Ego verhindert. Wenn das Ego zerstört wird, enden alle Probleme, alle Unzufriedenheit verschwindet und Glückseligkeit ist erreicht. So wie die Sonne vom Nebel verdeckt wird, verbirgt das Egogefühl die ewige Glückseligkeit. Selbst wenn die Augen offen sind, kann ein Stück Stoff oder Pappe verhindern, dass das Sehen effektiv und sinnvoll funktioniert. Auch der Schirm der Selbstsucht hindert daran, Gott zu sehen, der tatsächlich näher ist als irgendjemand und irgendetwas anderes im Universum. Prema Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 18. Januar 2020

Die Menschen entwickeln in sich eine Vielzahl von egoistischen Gewohnheiten und Einstellungen, die große Unzufriedenheit bei ihnen verursacht. Der Impuls für all dies kommt von der Gier, Autorität, Herrschaft und Macht anzuhäufen. Die Gier nach Dingen kann niemals für ewig und völlig befriedigend sein. Tatsächlich ist es unmöglich, das Sättigungsniveau zu erreichen. Eine Person mag sich hocherfreut fühlen, Meister aller Künste, Besitzer aller Reichtümer, Besitzer aller Kenntnisse oder Verwahrer aller heiligen Schriften zu sein. Aber: Von wem aber hat diese Person all dies erworben? Es muss jemand Größeres geben. Man könnte eventuell sogar behaupten, dass man all dies durch eigene Anstrengungen, Arbeit und Mühe erworben und verdient habe. Aber sicher hat irgendjemanden es ihnen in der einen oder anderen Form gegeben. Dies kann man nicht leugnen. Die Quelle, aus der alle Autorität und alle Macht strömt, ist der Herr von Allem. Diese Allmacht zu ignorieren und sich selbst zu täuschen, dass die kleine Kraft, die man erlangt hat, die eigene sei, ist in der Tat Selbstsucht, Einbildung und Stolz (ahamkara). Prema Vahini, Kapitel 15  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 17. Januar 2020

Meditiert über Gott als Wahrheit, als Liebe. Es ist möglich, Ihn in jeder Form zu verwirklichen, über die ihr meditiert. Haltet euch immer in der guten Gesellschaft (satsang) Seiner Anhänger auf. Durch diese gute Gesellschaft wird Unterscheidungsvermögen und Entsagung (viveka und vairagya) in euch wachsen und gefestigt. Beide stärken den Geist und verleihen euch inneren Frieden. Euer Geist (mind) wird mit Gott verschmelzen. Sprecht und handelt bei allem, was ihr tut, wahrheitsgemäß und setzt all eure Kraft und Talente ein, mit denen ihr ausgestattet wurdet.  Zuerst könntet ihr damit scheitern und auf Schwierigkeiten und Leiden stoßen. Aber letztendlich bringt euch das Erfolg und Glückseligkeit. Nur die Wahrheit siegt, nicht die Unwahrheit (satyameva jayate, nanritam). Durch euer Verhalten und eure Lebensweise ist es möglich, die Wahrheit zu erkennen. Ihr könnt in der Tat Gott (Paramatma) erkennen, denn Er allein ist real. Gott ist die Wahrheit. Der Höchste Herr ist Liebe.  Prema Vahini, Kapitel 14  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 16. Januar 2020

Gottesdienst (puja) besteht nicht nur darin, eine Blume zu pflücken und sie auf den Rahmen eines schönen Bildnisses Gottes zu legen. Vergesst nicht den Gärtner, der dafür geschuftet hat, die Pflanze zu hegen, und der die Blüte gegeben hat – bedenkt, dass er auch ein Gottesanbeter ist. Wirkliche spirituelle Weisheit (jnana) ist wahres Verstehen, nicht bloß intellektuelle Leistung. Nur wenn Nahrung gegeben wird, kann der Körper funktionieren. Selbst die Handlungen, die einem Opferritual vorausgehen, sind ein Opferritual (yajna). Man nutzt die Welt, um Gott anzubeten, um Friede und Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu festigen und die Körperfunktionen zu kontrollieren und zu koordinieren. Alle Handlungen, die um dieser drei Ziele willen ausgeführt werden, sind ein Opfer. Das erste wird ‚rituelles Opfer‘ (yajna) genannt, das zweite ‚Wohltätigkeit‘ (dana) und das dritte ‚Buße‘ (tapas). Alle Handlungen der Menschen, von jedem und überall in der Welt, müssen diesen drei Erfordernissen dienlich sein. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 12  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 15. Januar 2020

Heute ist Sankranti, was den Beginn der nordwärtsgerichteten Reise der Sonne (uttarayana) markiert, die glückverheißende und heilige Zeit. Entwickelt wenigstens von heute an edle Gefühle. Folgt dem heiligen Weg. Dann wird eure Zukunft gewiss sicher und beschützt sein. Mit dem Gebet zu Gott könnt ihr alles im Leben erreichen. Ich möchte, dass ihr betet. Ich bin immer mit euch, in euch, über euch und um euch herum. Unternehmt Anstrengungen, um euren Mitmenschen solch einen Glauben und diese Hingabe einzuträufeln. Das wird mich sehr glücklich machen. Glücklichsein besteht in der Einheit mit Gott. Kontempliert Gott somit unablässig. Gebt Angst und sorgenvollen Gedanken keinen Raum. „Die Abschlussprüfungen nahen. Wie werde ich mit ihnen zurechtkommen? Werde ich bestehen?“ Gebt Verzweiflung und Verzagtheit durch solch eine negative Einstellung keinen Raum. Glaubt an Gott. Erfüllt eure Pflicht und seht jeder Situation voller Mut entgegen. Dann ist es dem Ergebnis bestimmt, gut zu sein. Liebe ist alles. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe. Sathya Sai, 14. Januar 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 14. Januar 2020

Das Sankrantifest naht mit all seiner Schönheit und seinem Glanz. Dieser Tag ist kein gewöhnlicher Tag. Er markiert den Beginn der nordwärtsgerichteten Reise der Sonne (uttarayana). Er schenkt uns Fülle und Gedeihen und hilft uns Tugenden zu entwickeln und heilige Aktivitäten auszuführen. Ihr könnt die ganze Welt besiegen, wenn eure Gedanken edel sind. Wenn ihr euer Herz mit weltlichen Gedanken und Gefühlen anfüllt, werdet ihr nicht in der Lage sein, eure immaneten göttlichen Eigenschaften zu praktizieren. Hiranyaksha, Hiranyakasipu, Duryodhana und Kamsa waren in keinster Weise gewöhnlich. Obwohl sie einen sehr starken Körper und Verstand hatten, wurden sie schwach, weil sie sich in weltlichen Gefühlen ergingen. Füllt euer Herz nicht mit weltlichen Gefühlen an. Jedes Individuum ist mit machtvoller Kraft und Intelligenz ausgestattet. Entwickelt Tugenden, edle Gedanken und einen starken Charakter, und ihr werdet große Höhen erreichen! Sathya Sai, 14. Januar 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 13. Januar 2020

Konzentriert euch auf die Liebe Gottes. Obwohl die eigene Mutter, der Vater und der Lehrer als göttliche Wesen verehrt werden sollen, sind sie nicht Gott. Gott sollte als Mutter, Vater, Lehrer, Verwandter und Freund verehrt werden. Sie alle wohnen in ihren eigenen Wohnstätten, aber Gott wohnt in eurem Herzen. Liebt Gott, der in eurem Herzen residiert. Alle anderen Objekte der Liebe sind nicht von Dauer. Durch das Entwickeln von Liebe sieht man das Göttliche in allen Wesen. Das ist wie das Tragen farbiger Brillengläser. Wenn ihr die Welt durch die Brille der Liebe seht, werdet ihr Liebe überall sehen. Die Brille und das Sehen müssen in Harmonie sein, und nur mit Liebe könnt ihr Lieblichkeit in der Welt sehen. Durch Liebe werden edle Eigenschaften wie Freundlichkeit, Mitgefühl und Empathie gefördert. Verkörperungen der Liebe! Ihr führt eine Vielfalt spiritueller Übungen (sadhana) durch. Gott fragt nicht nach eurem Sadhana und auch nicht nach eurer Hingabe. Er fragt einzig nach eurer Liebe. Sathya Sai, 9. Juli 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Januar 2020

Einst ging Vivekananda zu Swami Ramakrishna Paramahamsa und fragte ihn: „Hast du Gott gesehen?“ „Ja“, sagte Ramakrishna. „In welcher Gestalt?“, erkundigte sich Vivekanana. Ramakrishna entgegnete: „Ich sehe ihn, so wie ich dich sehe.“ „Warum bin ich dann unfähig, ihn zu sehen?“ Ramakrishna erklärte, dass er Gott erfahren könne, wenn er sich nach Gott mit der gleichen Intensität sehne, mit der er sich nach vielen anderen Dingen sehne. Ramakrishna sagte, die Menschen vergössen Tränen für Beziehungen, Reichtum und viele andere Aspekte, aber wie viele vergössen Tränen für Gott? Ramakrishna riet Vivekananda, sich mit vollem Herzen und ganzer Seele nach Gott zu sehnen. Dann ist es Gott bestimmt, sich ihm zu offenbaren. Wenn ihr eifrig darauf aus seid, das Göttliche zu erfahren, müsst ihr euch dem Göttlichen hingeben. Die Menschen nehmen verschiedene Schwierigkeiten auf sich, um Reichtum, Beziehungen, Positionen und Macht zu erlangen. Wenn sie einen Bruchteil dieser Zeit dem Denken an Gott widmeten, würden sie definitiv Freiheit von Angst vor dem Tod erleben. Sathya Sai, 9. Juli 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Januar 2020

Studenten! Ihr habt eine Vielfalt an gymnastischen Kunststücken vorgeführt. Ihr habt euch in verschiedenen Spielen und Sportarten hervorgetan. Obwohl diese Spiele auf der körperlichen Ebene einen Wert an sich haben, gibt es etwas Größeres als all die gesundheitlichen Vorteile. Es geht um diese Botschaft: Das Leben ist ein Spiel, spielt es! Ihr müsst lernen, das Leben an sich als ein großes Spiel zu betrachten. Für das Erreichen von Ruhm und Erfolg in diesem Spiel müsst ihr gute Gewohnheiten kultivieren. Gute Gedanken, gutes Sprechen und gute Handlungen sind die Disziplinen, die in diesem Spiel gebraucht werden. Wenn so viel Übung und Anstrengung erforderlich ist, um in Spielen wie Tennis erfolgreich zu sein, wie viel mehr Anstrengung ist dann erforderlich, um im Spiel des Lebens Erfolg zu haben! Wenn ihr in diesem Spiel einen guten Ruf erwerben, eure Ideale in Ehren halten und das Göttliche erkennen wollt, müsst ihr in eurem Alltag auf rechtes Denken, rechtes Benehmen und die rechte Einstellung achten. Sathya Sai, 14. Januar 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Januar 2020

"Essen" bedeutet nicht, Speisen auf die Zunge zu legen und zu kosten; es ist nur wertvoll, wenn die Speise gekaut, geschluckt, verdaut, ins Blut aufgenommen und in Muskeln und Knochen, Stärke und Energie umgewandelt wird. Ebenso muss spirituelles Verständnis alle Augenblicke des Lebens durchdringen und beleben. Es muss durch alle Organe und Sinne zum Ausdruck gebracht werden (karmendriyas and jnanendriyas). Ihr müsst beständig voranschreiten und diese hohe Stufe erreichen. Das reine Anhäufen von Lehren ist keine spirituelle Weisheit (jnana). Nur gutes Benehmen (satguna) ist spirituelle Weisheit. Damit jemand selbstlosen Dienst tun kann, muss ein wenig Nahrung (bhoga) aufgenommen werden. Solch ein Essen ist Teil des Opfers (yajna). Für das Funktionieren dieser Körpermaschine muss das Benzin der Nahrung genutzt werden. Nahrung ist kein Opfer, aber es ermöglich ein Opfer. Deshalb darf das Essen von Nahrung nicht als das Füttern von Gier oder das Nähren des Magens verlacht werden. Es muss als Teil von Anbetung verstanden werden. Prema Vahini, Kapitel 10  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Janaur 2020

Es kommt vielleicht eine Zeit, in der ihr müde und schwach werdet, und wie folgt betet: „Gott, die Dinge haben sich über meine Kapazitäten hinaus entwickelt. Ich habe das Gefühl, dass weitere Anstrengung eine zu große Belastung ist. Gib mir Stärke, o Gott!“ Anfänglich beobachtet Gott aus weiter Entfernung das eigene Bemühen, wie ein Lehrer der abseits bleibt, wenn die Schüler Prüfungsfragen beantworten. Wenn man dann Anhaftung an sinnliche Vergnügen (bhoga) ablegt und sich guter Taten und selbstlosem Dienst annimmt, kommt Gott näher. Er wartet wie der Sonnengott (surya-narayana) vor der verschlossenen Tür. Wie der Diener seine Anwesenheit nicht ankündigt und nicht an der Tür läutet, sondern die Vorlieben des Arbeitgebers kennend einfach vor der Tür wartet, so wartet auch Gott! Wenn der Meister die Tür nur ein bisschen öffnet, eilt die Sonne herein und vertreibt unverzüglich die Dunkelheit im Inneren. Wenn ebenso Gottes Hilfe angefordert wird, zeigt er sich unmittelbar mit ausgestreckten Händen, um zu helfen. Ihr braucht nur die Unterscheidungsfähigkeit (viveka), um zu beten, und die spirituelle Weisheit (jnana), um euch an ihn zu erinnern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 11  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 8. Januar 2020

Vielfalt in Einstellungen und Praktiken ist natürlich und sollte willkommen geheißen werden; es besteht keine Notwendigkeit an einem eisernen und harten Gesamtglauben. Rivalität zwischen Gläubigen, die verschiedenen Wegen folgen, kann keinem Land Frieden und Prosperität bringen. Ohne Glaubensfreiheit kann die Welt keinen Fortschritt machen. Indien hat gelehrt, dass eine kleine Gruppe niemals die unerschöpflichen Ressourcen der Welt befehligen kann. Für das gute Funktionieren der Gemeinschaft ist es notwendig, die Gemeinschaftsarbeit auf Gruppen von Menschen aufzuteilen und jeder die Aufgabe zuzuteilen, ihren Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten. Das hat Vielfalt und Gemeinsamkeit gefördert. Diversitäten wurden für die praktische Anwendung spiritueller Stärken und Möglichkeiten zugelassen. Deshalb besteht keine Notwendigkeit an Querelen und Kämpfen. Es gibt ein bezauberndes Gefühl des Mysteriums, das, wenn es erforscht ist, euch befähigt, das Eine, das der Vielheit zugrunde liegt, zu visualisieren. Deshalb verkünden die alten Schriften: „Das Eine allein existiert; das Eine wird vielfältig von den Weisen beschrieben (ekam sat, viprah bahudha vadanti)!“ Sathya Sai Vahini, Kapitel 5  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Januar 2020

Mitglieder der Sevadals (Gruppe, die sich den Dienst am Nächsten zum Ziel gesetzt hat)! Kultiviert zuallererst Liebe in eurem Herzen. Wem ihr auch begegnet, sprecht mit Liebe zu ihm. Zieht deshalb alle in eure Nähe, die in Schwierigkeiten sind. Dann wird Gott seine Liebe über euch ausschütten. Wie könnt ihr die Liebe Gottes empfangen, wenn ihr eure Mitmenschen nicht liebt? Wenn ihr Gottes Liebe würdig werden wollt, solltet ihr zuallererst der Liebe eurer Mitmenschen würdig werden. Gott wird euch helfen, wenn ihr anderen helft. Helft immer, verletzt niemals. Bereitet niemandem Schwierigkeiten. Liebt alle. Führt euer Leben mit Herzensgüte. Euer Herz sollte vor frei fließender Liebe schmelzen. Ihr Lieben! Ihr seid nicht verschieden von mir; ich bin in euch und ihr seid in mir. Ihr solltet alle und jeden so lieben wie ich euch liebe. Ihr könnt nur dann Größe erlangen, wenn ihr reine Liebe aus dem Inneren entwickelt und teilt. Das ist der Dienst, den ihr erweisen müsst. Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Januar 2020

Unsere Upanischaden lehren uns die Wege des Handelns (karmayoga), der Verehrung (upasanayoga) und der Weisheit (jnanayoga). Die Essenz von Karmayoga ist, alle Handlungen mit Hingabe als ein Opfer für Gott auszuführen, Ihm zur Freude. Upasanayoga bedeutet Gott aus ganzem Herzen mit Harmonie und Reinheit in Gedanke, Wort und Tat (trikaranashuddhi) zu lieben. Es ist kein echtes Upasana, wenn ihr Gott nur liebt, um eure weltlichen Wünsche zu erreichen. Hingabe sollte Liebe um der Liebe willen sein. Wer Jnanayoga befolgt, sollte das ganze Universum als Manifestation Gottes betrachten. Fester Glaube, dass Göttlichkeit in allen Wesen in der Gestalt des Atman residiert, wird Jnana genannt. Wenn ihr euch fragt, wie Einheit (ekatva) mit so vielen verschiedenen Gestalten, Namen und unterschiedlichen Arten von Verhalten, Doktrinen und so weiter existiert, betrachtet den unermesslichen Ozean mit seinen unendlichen Wellen. Jede Welle ist einzigartig und unterscheidet sich in Größe und Form von den anderen, aber alle sind unterschiedliche Manifestationen ein und desselben Wassers und unterscheiden sich nicht vom Meer. Sathya Sai, Summer Showers 1990, Kapitel 16  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Januar 2020

Solange die Mutter Kraft hat, nährt sie ihre Kinder. Die Kinder sollten ihre Mutter auf gleiche Weise nähren. Gott hat uns das Leben als Mensch gegeben, damit wir einander nähren und fördern. Wozu gibt es Beziehungen wir Brüder und Schwestern? Nicht nur um des Teilens von Eigentum und Reichtum willen. Diese Beziehungen dienen dem Entwickeln und gegenseitigen Teilen von Liebe. Echte Beziehungen sind diejenigen, die Liebe miteinander teilen. Manche Menschen bringen große Liebe für andere zum Ausdruck, aber zeigen die gleiche Liebe nicht gegenüber ihrer Mutter und ihrem Vater im eigenen Heim. Zuallererst sollten wir unsere Eltern lieben und dann alle anderen. Denkt daran, dass wir unsere Liebe nicht allein auf unsere Freunde und Verwandten begrenzen sollten; wir sollten alle lieben. Nur dann wird Gott seine Liebe über uns ausschütten. Wenn wir einen Verletzten auf der Straße sehen, sollten wir ihm gegenüber keine Gleichgültigkeit haben. Wir sollten unseren Teil tun, um das Leid zu lindern, wie dringlich die Arbeit auch sein mag, zu der wir gehen. Dann manifestiert sich Gott vor uns und füllt unser Herz mit Liebe an. Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Januar 2020

Wenn ihr alle um euch herum mit Liebe anschaut, wird Gott euch auch mit Liebe anschauen. In welcher Situation ihr auch seid, ihr solltet niemals Ärger, Eifersucht, Heuchelei oder Prunk zeigen. Behandelt andere nicht mit Ärger oder Hass. Wenn ihr andere mit Liebe behandelt, werden sie euch diese Liebe in Gedanken und Worten zurückgeben. Wenn ihr euch andererseits entscheidet, ärgerlich mit ihnen umzugehen, werden sie sich auch verärgert gegenüber euch verhalten. Ihr solltet durch euer Sprechen und Verhalten keine Distanz zwischen euch erschaffen. Stellt mit Liebe Nähe zu allen her. Dann werdet ihr alle vereint. Jeder von euch sollte auch Nähe zu Gott erlangen. Gott ist die Verkörperung von Liebe. Er beschützt die ganze Menschheit mit seiner Liebe. Deshalb, Verkörperungen der Liebe, entwickelt in euch mehr und mehr selbstlose Liebe! Sathya Sai, 27. Januar 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Januar 2020

Wenn ihr eine Aktivität als Opfer für Gott ausführt, werden euer Gutes (svartha), das höhere Gute (paratha) und das höchste Gute (paramartha) eins. Zuerst werden ich und du zu wir. Als Nächstes vereinigen sich wir und Er. Die individuelle Seele (das ‚Ich‘, jiva) sollte zuerst eine Identität mit der Schöpfung (praktiti, ‚du‘) und dann mit dem Höchsten Geist (Er, paramatman) erreichen. Diese Reise ist die Bedeutung der Rezitation des Mantras ‚Om Tat Sat‘. Heute gestern und morgen, Om Tat Sat, ist, war und wird sein. ‚Er‘ und ‚ich‘ und die spirituelle Übung (sadhana) sind immer da. So wie die Sonne untrennbar und niemals fern von ihren Strahlen ist sollte kein Gottsuchender unter keinen Umständen ohne spirituelle Übung sein. Nur wenn geistig Strebende auf solch beständige Weise an ihren spirituellen Disziplinen festhalten, kann man von ihnen sagen, sie seien eins mit dem Om. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Januar 2020

In diesem weltlichen Leben manifestiert sich Liebe in verschiedenen Formen, wie Liebe zwischen Mutter und Sohn, Ehemann und Ehefrau und zwischen Verwandten. Diese Liebe auf Grundlage körperlicher Beziehungen entsteht aus selbstsüchtigen Motiven und Eigeninteresse. Aber die Liebe Gottes ist bar jeder Spur Eigeninteresses. Sie ist Liebe allein um der Liebe willen. Das wird Hingabe (bhakti) genannt. Ein Kennzeichen dieser Liebe ist Geben statt Empfangen. Zweitens kennt Liebe keine Angst. Drittens ist sie Liebe um der Liebe willen und nicht aus selbstsüchtigen Motiven. Alle diese Engel zusammen bedeuten Ergebenheit (prapatti). Wenn man in dieser Haltung der Ergebenheit verweilt, erlebt man die Glückseligkeit des Göttlichen. Deshalb ist Vergebung und Nachsicht (kshama) die wichtigste Voraussetzung dafür. Nur ein Mensch, der die Einstellung von Kshama besitzt, kann als Mensch mit dieser heiligen Liebe angesehen werden. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 1. Januar 2020

An diesem Neujahrstag solltet ihr beschließen, jeden Tag mit Liebe zu beginnen, den Tag mit Liebe zu verbringen, den Tag mit Liebe anzufüllen und den Tag mit Liebe zu beenden. Die Menschen ängstigen sich, was in diesem Jahr geschehen wird, ob es ein besseres Jahr als das Vorjahr wird. Es ist nicht das bestimmte Jahr, das zählt. Fördert gute Gedanken, sprecht gute Worte und tut gute Taten mit dieser weitherzigen Sichtweise, dass alle in der Welt glücklich sein sollen. Gebt eure schlechten Gedanken und Eigenschaften auf, weil sie die Ursache für alles Leid in der Welt ist. Haltet an Gott als eurem Führer und Erlöser bei allem fest, was ihr tut, und ihr werdet mit Gewissheit erfolgreich sein. Gott ist euer einziger wahrer Freund. Er ist immer bei euch, in euch und neben euch. Ihr müsst den Wunsch hegen, dass alle glücklich sind. Jeder muss sein Herz mit reiner Liebe anfüllen. Dann wird das Land und die Welt gedeihen und alle werden glücklich sein. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 31. Dezember 2019

Jetzt verabschieden wir dieses Jahr und heißen ein Neues Jahr willkommen! Die Beziehung zwischen beiden ist eng. Wir schließen das eine ab, während wir das andere begrüßen. Sollten wir diesem Zuge nicht auch unsere schlechten Eigenschaften verabschieden und gute, göttliche Eigenschaften willkommen heißen? Ihr könnt all eure schlechten Eigenschaften Gott darbringen. Daran ist nichts falsch. Tatsächlich kann nur Gott sie annehmen und seine Gnade ausschütten, um gute Eigenschaften zu fördern. Nehmt zum Beispiel an, ihr habt einen verdreckten, zerissenen und verschandelten Hunderrupienschein. Niemand wird ihn annehmen. Aber wenn die Nummer noch ganz ist, nimmt die Zentralbank Indiens sie an und gibt im Gegenzug eine gute Note desselben Wertes heraus. Ebenso kann allein Gott die schlechten Eigenschaften annehmen, und wird dies auch tun, vorausgesetzt ihr bringt sie mit aufrichtiger Hingabe und Reue dar, und im Gegenzug wird er seine Gnade in Fülle über euch ausschütten. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 30. Dezember 2019

Setzt den Samen der Hingabe an die Erinnerung des Gottesnamens (namasmarana) in euren Verstand (mind). Er wird in einen Baum mit den Ästen Tugend, Dienen, Liebe, Gleichmut, Stärke und Mut heranwachsen. Ihr schluckt Speisen ohne euch darüber bewusst zu sein, wie sie in Energie, Intelligenz, Gefühle und Gesundheit umgewandelt werden. Schluckt ebenso die Speise für den Geist (spirit), dieses Erinnern des Gottesnamens, und seht, wie sie in Tugend verwandelt wird, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid. Ravana erkannte, dass Rama und Wunsch (kama) nicht zusammen im Denken existieren können. Entwickelt Standfestigkeit bei der Rezitation und Wertschätzung des Gottesnamens. Selbst wenn die ganze Welt sagt: „Tut Schlechtes‟, werdet ihr euch dann weigern, dieses zu befolgen. Euer System wird dagegen revoltieren. Und selbst wenn die ganze Welt euch bittet nachzugeben, werdet ihr darauf beharren, das Rechte zu tun. Sathya Sai, 27. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 29. Dezember 2019

Glück und Sorgen müssen im weltlichen Leben erfahren werden, weil sie so unvermeidlich wie Sonnenaufgang und Sonnernuntergang sind. Ihr meint, Neujahr werde euch bessere Erfahrungen bereiten; das ist nicht korrekt. Es ist das Denken (mind), das für Freud und Leid verantwortlich ist. Wenn euer Denken gut ist, werdet ihr alles gut finden. Ihr seid Verkörperungen des Göttlichen, das nichts anderes als Glückseligkeit ist. Wenn dem so ist, ist es dann nicht töricht von euch zu sagen, dass ihr an Schmerz und Kummer leidetet? Manche möchten unablässiges Glück haben. Wenn ihr um 10 Uhr esst, so esst ihr danach nicht pausenlos stündlich. Wenn ihr Freude erlebt, muss sie ebenso verdaut werden, bevor ihr eine neue Runde dieser Erfahrung macht. Ebenso wie ihr Übungen machen müsst, um die Verdauung von Speisen zu unterstützen, müsst ihr die Aufgabe der Konfrontation mit Leid nach dem Erfahren von Freude durchleben. Deshalb müsst ihr alles, was euch von Gott gegeben wird, als gut für euch annehmen. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 28. Dezember 2019

Was bedeutet ‚Sai Baba‘ genau? ‚Sai‘ bedeutet ‚tausend Lotuse‘ (sahasrapadma), ‚Erkenntnis‘ oder ‚direkte Erfahrung Gottes‘ (sakshatkara) und so weiter, ‚Ayi‘ bedeutet ‚Mutter‘ und ‚Baba‘‚Vater‘. Somit bedeutet ‚Sai Baba‘‚Er ‚der sowohl Vater als auch Mutter und das Ziel aller yogischen Bemühungen ist‘ und auch ‚die immer barmherzige Mutter, der allwissende und weise Vater und das Ziel aller spirituellen Bemühungen‘. Wenn ihr in einem dunklen Raum herumtappt, müsst ihr die Chance ergreifen, wenn jemand eine Lampe in den Raum bringt. Ihr müsst schnell eure dort verstreuten Sachen einsammeln oder aber herausfinden, wo sie sich befinden, und tun, was getan werden muss. Nutzt genauso die Gelegenheit auf beste Weise, wenn Gott in menschlicher Gestalt vor eure Haustür kommt, und seid bereit, euch vor Unheil zu retten! Die unangemessene Bedeutung, die der Befriedigung sinnlicher Wünsche beigemessen wird, muss sich als Ergebnis eurer Verbindung mit heiligen Büchern und frommen Persönlichkeiten verringern. Sathya Sai, 26. Februar 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 27. Dezember 2019

Verkörperungen der Liebe! Das Göttliche (Brahman) ist voller Liebe und in Wirklichkeit die Verkörperung der Liebe. Eure Liebe sollte mit dieser göttlichen Liebe verschmelzen. Es gibt nur den Einen ohne ein Zweites; das ist der nicht-duale Zustand. Die wesentliche Natur der Liebe ist Opfer zu bringen. Wahre Liebe lässt unter keinen Umständen Raum für Hass. Es ist Liebe, die sogar einen weit entfernten Menschen näher und inniger zu euch bringt. Es ist die Liebe, die das Gefühl der Trennung vertreibt und das Gefühl der Einheit fördert. Die Liebe erhebt auch einen Menschen vom Wesen eines Tieres zum Menschen. Liebe (Prema) ist die Lebenskraft (prana) der Menschheit. Liebe wird nur Menschen gezeigt, die am Leben sind. Niemand liebt eine Leiche. Jemand ohne Liebe kommt einer leblosen, toten Person gleich. Liebe und Leben sind daher eng miteinander verbunden. Sathya Sai, 1. Januar 1994  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 26. Dezember 2019

Hanuman ist das am hellsten leuchtende Beispiel einer verwirklichten Seele, der die Reise des Lebens gelungen ist. Als Hanuman sich zum ersten Mal vor Rama präsentierte und seine Dienste anbot, wandte sich Rama an Lakshmana und sagte: „Bruder, hör zu! Beachte, wie Hanuman die Veden gemeistert hat. Seine Rede ist gesättigt mit Demut und Hingabe, die der Rig Veda verkörpert, der Zurückhaltung und Ehrfurcht, die der Yajur Veda lehrt, und der intuitiven Vision, die der Sama Veda gewährt. Hanuman ist ein echter Devotee und kennt alle heiligen Texte. Sugriva hat das Glück, Hanuman zu seinen Diensten zu haben, dessen Gedanken, Worte und Taten Gott dargeboten werden.“ Wenn diese drei in perfekter Harmonie sind, werden sie mit Sicherheit Gottes Gnade gewinnen, so wie es Hanuman gelang!         Sathya Sai, 18. April 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 25. Dezember 2019

Jesus Christus demonstrierte und predigte die Kraft des Glaubens und hieß am Ende das höchste Opfer, sein Leben selbst, willkommen. Jesus war sich seines höchsten Zieles und seiner höchsten Pflicht bewusst und heiligte seinen Körper, indem er ihn zum Schutz anderer opferte. Mit dem Glauben an die Einheit der Menschheit stand Jesus gegen Kritiker und Widersacher und konfrontierte ihre Angriffe. Jesus lehrte Petrus, seinen ersten Schüler, in Liebe zu leben, denn Liebe ist Gott. Jesus empfahl, dass man Gott nur erfahren könne, wenn man zur Verkörperung der Liebe würde; die nichts will, auch keine Dankbarkeit als Gegenleistung! Spontane Liebe wird zu Opfer und Dienst! Als Petrus diese Aufforderungen des Meisters hörte, bemerkte er eine neue Freude in ihm aufsteigen und auch eine neue Bedeutung des Wortes ‚Freude‘ (engl.: Joy). ‚J' bedeutet Jesus – und der Buchstabe zeigte ihm ‚Liebe Jesus zuerst.‘ ‚O' bedeutet ‚Others“ – die Anderen, die als nächstes geliebt werden sollen, und ‚Y' bedeutet ‚Yourself’ – ‚Du selbst’, was zuletzt geliebt werden sollte. Sathya Sai, 25. Dezember 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 24. Dezember 2019

Das Schicksal einer Nation oder Gemeinschaft hängt von der moralischen Struktur seines Volkes ab. Der Charakter der Menschen muss tief im Glauben und in der Wahrheit verwurzelt sein. In einer Welt, die wie heute in Rassen und Religionen unterteilt ist, ist es dringend erforderlich, eine weite Sichtweise und eine großherzige Einstellung zu pflegen. Enge Loyalitäten verursachen Reibung und Konflikte. Jesus betonte die Wichtigkeit des Glaubens und die Gefahr, die durch Heuchelei entsteht. Die Lehren Christi müssen vom universellen Standpunkt aus interpretiert, verstanden und befolgt werden. Die Wahrheit muss als Einheit von Gedanke, Wort und Tat offenbart werden. Jesus Christus verkündete, dass Gott allmächtig und allgegenwärtig ist - Einer, ohne ein Zweites. Dies ist die Hauptbotschaft Jesu. Sein Verständnis von Gott wuchs stufenweise in  ihm. Zuerst betrachtete er sich als den Gesandten Gottes. Später, nachdem er eine engere Beziehung zu Gott entwickelt hatte, verkündete er, dass er der Sohn Gottes sei. Als er schließlich seine Identität mit Gott erkannte, verkündete er: „Ich und mein Vater sind eins." Sathya Sai, 25. Dezember 198  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 23. Dezember 2019

Die Kraft der Liebe ist unbegrenzt. Sie kann alles besiegen. Als Buddha einst auf Reisen war, wurde er von einer Dämonin konfrontiert, die ihn zu töten drohte. Buddha aber sagte lächelnd zu ihr: „Du bist keine Dämonin, sondern eine Göttin. Ich liebe dich, auch wenn du dich wie eine Dämonin verhältst.“ Als sie diese liebevollen Worte hörte, verwandelte sich die Dämonin in eine Taube und flog davon. Die Liebe kann sogar das Herz eines unverbesserlichen Feindes ändern. Diese Art universaler Liebe sollte von jedem kultiviert werden. Es gibt Menschen von unterschiedlichem Glauben in der Welt: Christen, Muslime, Hindus, Parsen usw. Es sollte kein Zwist oder Mistrauen unter den Religionen geben, denn alle halten Wahrheit und Rechtschaffenheit aufrecht. Heute aber ist die Welt von Konflikt und Gewalt verteufelt. Friede und Wohlergehen kann nur entstehen, wenn die Menschen sich auf den Pfad der Liebe und Moral begeben und ein sinnerfülltes Leben führen. Sathya Sai, 25. Dezember 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2019

Die Gita fördert keine Trägheit, Gleichgültigkeit oder Faulheit. Sie empfiehlt Handeln (karma) als göttliche Vereinigung (yoga), als eine Aktivität im Einklang mit dem göttlichen Willen und geleitet von der Förderung der spirituellen Vollendung. Karma muss ein Akt der Erfüllung, der Anbetung und der Verpflichtung sich selbst und anderen gegenüber sein. Die Gita markiert die Schritte und den Weg zur Verwirklichung dieses Ziels. Sie akzeptiert alle Einstellungen als wertvoll und veredelt sie in eine spirituelles Bemühen (sadhana). Niemand kann etwas Besseres als sein Bestes geben. Der Körper ist mit all seinen innewohnenden Vorzügen und Mängeln beschenkt, sodass jeder Moment des Lebens zu Zwecken genutzt werden kann, welche die Zeit durch Dienen, Opfer und Liebe heiligen können. Weltliche Handlungen (karma) werden dann zu Karmayoga, Karma mit selbstlosen Idealen. Sathya Sai, 10. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2019

Ein Stück Mysorepak (indische Süßigkeit aus Kirchererbsenmehl) hat Süße, Gewicht und Form. Diese drei können nicht voneinander getrennt werden, sie sind eine Einheit. Jeder kleine Teil der Süßigkeit hat Süße, Gewicht und Form. Wir finden keine Form in einem Teil, Gewicht in einem anderen und Süße in einem dritten. Wird es auf die Zunge gelegt, erkennt ihr den Geschmack, verringert sich das Gewicht und verändert sich die Form – alles gleichzeitig. Auch die individuelle Seele (jiva), das Selbst (atman) und der Höchste Herr (parameshvara) sind nicht voneinander getrennt, sondern ein und dasselbe. Ebenso muss jede einzelne Tat, jede Aktivität im Leben vom Geist (spirit) des selbstlosen Dienstes (seva), der göttlichen Liebe (prema) und der spirituellen Weisheit (jnana) erfüllt sein. Dies ist wahrlich der Yoga des Höchsten (purushothama-yoga). Er muss durch Handlungen praktiziert werden, nicht nur in Worten. Spirituelle Disziplin muss ständig mit einem immer größer werdenden Herzen voller Hingabe und spiritueller Weisheit durchgeführt werden. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 9  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2019

Ihr müsst froh sein, dass Gott immer neuere Materialien eingesetzt hat, damit ihr ihm dienen und ihn auf verschiedene Arten und Weisen anbeten könnt. Betet für immer neue Möglichkeiten und freut euch über die Chance, die in eure Hände gelegt wird. Diese Haltung macht unermessliche Freude. Ein Leben voller Freude zu führen ist in der Tat Glückseligkeit. Was auch immer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang getan wird, muss geweiht sein, als wäre es Gottesdienst. Ebenso wie ihr darauf achtet, nur frische Blumen zu pflücken und sie sauber und unverblüht zu halten, sollte auch unablässig versucht werden reine und unbeschmutzte Taten zu vollbringen. Wenn diese Vision jeden Tag vor Augen gehalten und das Leben entsprechend gelebt wird, wird es ein einziger, ununterbrochener Dienst für den Herrn. Das Gefühl von ‚ich‘ und ‚du‘ wird bald verschwinden; alle Spuren der Selbstsucht werden zerstört. Das Leben verwandelt sich dann in wahre Hingabe an Gott. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 8  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2019

Wenn Arbeit mit einer egoistischen Einstellung ausgeführt wird, von selbstsüchtigen Motiven angetrieben und durch Hoffnung auf eigenes Weiterkommen inspiriert ist, nährt sie Gier und Stolz, Neid und Hass. Dann werden Bindungen gestärkt und das Gefühl an profitablere Arbeit gefördert. Es fördert die Undankbarkeit gegenüber denen, die ihre Hände und ihren Verstand geliehen haben, und gegenüber Gott, der die Person mit dem Drang und der Fähigkeit ausgestattet hat. „Ich habe es geschafft“, erklärt man, wenn die Arbeit erfolgreich war, und sagt: „Andere haben sie verdorben“, wenn sie fehlschlägt. Abneigung, Depressionen und Verzweiflung folgen, wenn die Arbeit zum Scheitern führt. Je stärker man an den Früchten hängt, umso intensiver und schmerzhafter ist der Kummer, wenn man enttäuscht wird. Das einzige Mittel, um sowohl dem Stolz als auch dem Schmerz zu entkommen, besteht darin, das Ergebnis dem Willen Gottes zu überlassen, während man glücklich bei dem Gedanken ist, seine Pflicht mit aller Hingabe und Sorgfalt getan zu haben, zu der man fähig ist. Sathya Sai, 10. September 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2019

Das Studium der Upanischaden und Schriften (shastra) und das Rezitieren von Gottesnamen können an sich gute Taten sein. Aber wenn es keine Liebe gibt, welche die Grundlage aller spirituellen Übungen (sadhana) ist, nützen sie nichts. Sie sind wie Buttermilch. Aber die Liebe Gottes ist wie gekochte Milch. Sie enthält alle Proteine ​​und Vitamine. Liebe stärkt die physischen, mentalen und spirituellen Energien. Hingebungsvolle Handlungen ohne Liebe sind wie verdünnte Buttermilch, in der es keine Nährstoffe gibt. Meditation (dhyana) und das Wiederholen des heiligen Namens (japa) sind ohne Liebe leblose Rituale. Liebe, die sich im Dienst an allen Lebewesen ausdrückt, ist der beste Ausdruck der Liebe zu Gott. Ohne solche Liebe gibt es keine wahre Hingabe. Es ist Liebe, die unveränderlich ist und der Opfer nichts ausmachen, um anderen zu dienen. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2019

„Das bist Du. (tat tvam asi)“ ist die höchste und heiligste spirituelle Maxime (mahavakya); sie enthüllt, dass ihr das unzerstörbare göttliche Prinzip (atmatattva) seid. Dieser Körper ist nichts anderes als ein Werkzeug, ein von Gott gegebenes Arbeitsgerät zum Erkennen dieser Wahrheit. Bis zur Erkenntnis dieses Zwecks, für den das Gerät gegeben wurde, ist es eure Pflicht, wachsam auf es zu achten und es vor Verletzung und Behinderung zu schützen. Im Winter wird Wollkleidung getragen, um den Härten der kalten Stürme standzuhalten, aber wenn sich die Kälte verzieht, wird die Wollkleidung abgelegt. Wenn uns ebenso die kalten Stürme des materiellen Lebens kein bisschen mehr beeinträchtigen, ist der materielle Körper nicht länger essenziell. Für das Erkennen des atmischen Prinzips, für das Erkennen des höchsten Gottes (parameshvara) hier und jetzt müsst ihr bereit sein, diesen Körper jederzeit als Opfer darzubringen. Lasst den Körper seinem Zweck dienen. Ihr müsst eure Herrschaft über diesen Körper nutzen, um das Wohl der Welt zu fördern. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 7    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2019

Bildung muss als ein heiliger Prozess und Vorbereitung auf den selbstlosen Dienst an der Gesellschaft betrachtet werden. Es gibt unzählige Menschen in der Welt, die an verschiedenen körperlichen und anderen Behinderungen leiden. Es ist die Pflicht der Gebildeten, ihnen zu dienen und zu helfen, um ich Leid weitestgehend zu lindern. Dies ist die beste Form des Dienens am Göttlichen. Es gibt Verschmutzung und Unreinheit in der Luft, im Wasser und vielen Dingen um uns herum. Ihr müsst das Wissen nutzen, das ihr erlangt, um zu reinigen, was unrein ist. Dienst an der Gesellschaft muss der wichtigste Zweck von Bildung werden. Studenten von Sai sollten ihr Wissen nicht nur einem Lebensunterhalt widmen, sondern ihre Talente und Energien in der Gesellschaftsschicht, in der sie sich engagieren, nutzen, um der Gemeinschaft auf jegliche Weise, die ihnen offensteht, zu dienen. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2019

Als Dharmaja sein riesiges Reich an seine Feinde verlor und mit seiner Gemahlin Draupadi in Höhlen im Himalaja leben musste, fragte sie ihn eines Tages: „Herr! Du bist zweifellos der Erste unter denen, die dem Weg der Gerechtigkeit unerschütterlich folgen (dharma). Warum ist dir so ein schreckliches Unglück passiert?“ Sie war von Trauer geplagt. Dharmaja antwortete: „Draupadi! Sei nicht traurig. Schau dir  diesen Himalajagebirgszug an. Wie großartig und herrlich er ist! Wie schön und erhaben! Er ist ein so großartiges Phänomen, das ich unendlich liebe. Die Verkörperung dieser erhabenen Schönheit ist Gott. Berge brauchen mir nichts zu gewähren, aber ich liebe sie und ihren Schöpfer für ihre Schönheit. Ich wünsche mir keinen Gefallen und bete auch nicht um Segen. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist seine Liebe, Draupadi! Lass ihn mich hinstellen, wo er mich hinstellen will.“ Dharmaja erklärte, dass Liebe göttlich und spontan sein und entsprechend praktiziert werden muss!  Sathya Sai, Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2019

Als Dharmaja sein riesiges Reich an seine Feinde verlor und mit seiner Gemahlin Draupadi in Höhlen im Himalaja leben musste, fragte sie ihn eines Tages: „Herr! Du bist zweifellos der Erste unter denen, die dem Weg der Gerechtigkeit unerschütterlich folgen (dharma). Warum ist dir so ein schreckliches Unglück passiert?“ Sie war von Kummer geplagt. Dharmaja antwortete: „Draupadi! Sei nicht traurig. Schau dir  diesen Himalajagebirgszug an. Wie großartig und herrlich er ist! Wie schön und erhaben! Er ist ein so großartiges Phänomen, das ich unendlich liebe. Die Verkörperung dieser erhabenen Schönheit ist Gott. Berge brauchen mir nichts zu gewähren, aber ich liebe sie und ihren Schöpfer für ihre Schönheit. Ich wünsche mir keinen Gefallen und bete auch nicht um Segen. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist seine Liebe, Draupadi! Lass ihn mich hinstellen, wo er mich hinstellen will.“ Dharmaja erklärte, dass Liebe göttlich und spontan sein und entsprechend praktiziert werden muss!  Sathya Sai, Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2019

Tat Tvam Asi – Ihr seid die Verkörperung des Selbst (atman). Das ist der höchste und heiligste göttliche Grundsatz (mahavakya). Ihr seid diese unzerstörbare Frucht und ihre innere Essenz. Ihr seid dieses atmische Prinzip (atmatattva), das sich vom Körper unterscheidet und makellos ist.  Allein um dieses göttlichen Prinzips willen wurde euch dieser Körper gegeben. Euer Selbst, der Atman, ist stets bereit. Seid ihr mit dem Körper als Vehikel gekommen, um euch selbst zu zerstören? Gewiss nicht. Ihr seid hier, um die Autorität über den Körper auszuüben und damit das Wohl der Welt zu fördern. Der Körper muss für dieses große Ziel (mahatattva) genutzt werden. Dieser Körper ist dazu gedacht, Handlungen auszuführen;  er ist ein reines von Gott geschenktes Arbeitsgerät und Werkzeug. Wenn sein beabsichtigter Zweck erfüllt ist, wird er nicht länger gebraucht. Bis ihr euer wahres Selbst erkannt habt, muss der Körper mit allen Mitteln beschützt werden. Sathya Sai. Prema Vahini, Kapitel 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Dezember 2019

Es ist nichts falsch daran, Kinder zu lieben. Aber Eltern sollten lernen, wie sie sie lieben sollten. Wann immer die Kinder auf Abwege geraten, wissentlich oder unwissentlich, sollten sich die Eltern beeilen, ihre Fehler zu korrigieren und sie auf den rechtschaffenen Weg zu bringen. Die Pflichten der Eltern enden nicht mit der Bereitstellung von Nahrung, Schulbildung und Wissen in weltlichen Angelegenheiten. Kinder sollten auch mit richtigen Werten versorgt werden. Sie sollten nicht beigebracht kriegen, dass der Erwerb von Wohlstand das A und O des Lebens ist. Reichtum begleitet einen nicht, wenn man die Welt verlässt. Reichtum ist nur notwendig, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zu viel Reichtum ist unangenehm wie übergroße Schuhe. Zu wenig ist eher schmerzhaft, wie ein zu enger Schuh. Es ist also nur das Maß an Reichtum wünschenswert, das für einen Menschen alle Grundbedürfnisse deckt. Es ist bedauerlich, dass die Menschen beim verrückten Streben nach Geld die menschlichen Tugenden vergessen oder sie kompromittieren. Sathya Sai, 5. Februar 1984  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Dezember 2019

Der Mensch hat ein kurzes Leben. In dieser kurzen Lebensspanne hat er jedoch die Fähigkeit, göttliche Glückseligkeit zu erfahren. Zwei Personen scheinen aus gleichem Guss zu sein, ihre  Glieder könnten gleich aussehen. Trotzdem könnte einer sich als Engel und der andere als Biest herausstellen. Was ist der Grund dafür? Wenn man sich ihr Verhalten ansieht, ist es schwer zu glauben, dass beide zur selben Gemeinschaft gehören. Daher ist vor allem richtiges Verhalten für den Menschen wichtig. Jeden Moment mag das menschliche Leben oberflächlich als einfach erscheinen, aber in Wahrheit ist es nicht so, es ist in der Tiefe von großer Bedeutung. Das ganze Leben ist eine große Opfer-Handlung oder Yajna-Karmas. Wenn der Schlaf, den man genießt, nachdem man dem Herrn alle Erlebnisse des Tages in einem Geist der Hingabe dargebracht hat, erlebt man dann nicht Samadhi? Was sonst könnte es sein. Aufgrund des allgegenwärtigen Gefühls von „Ich bin der Körper“, erforscht der Mensch ohne Diskriminierung verschiedene Wege, um sein physisches Sein zu stärken. Deshalb, anstatt Tag und Nacht über den Körper nachzudenken, erhaltet ihn nur zu dem Zweck, allen Lebewesen mit  Reinheit des Denkens, des Wortes und der Tat (Trikarana Shuddhi) zu dienen, damit ihr das Höhere Selbst erkennen könnt. Denn ihr seid nicht der Körper, sondern ihr seid das göttliche Selbst (Atma). Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 4  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Dezember 2019

Die Menschen vertrauen auf die Ergebnisse von Wissenschaftlern bei der Berechnung von Planetenabständen und  Planetengrößen, aber sie zögern, wenn sie mit Schlussfolgerungen konfrontiert werden, zu denen Forscher kommen, die die Wahrheiten gesehen, gezeigt, erfahren und genossen haben, indem sie in den inneren Raum und in die inneren Regionen des Geistigen gegangen sind. Es ist unvernünftige Eigensinnigkeit, die die Menschen dazu bringt, an den Überzeugungen festzuhalten, die sie als unbestreitbar akzeptiert haben. Die Aussage lautet: „Das unterirdische Feuer kann in der Handfläche ergriffen werden und der Himmel kann als eine konkrete Einheit kontaktiert werden. aber man kann niemals den Geist einer stumpfen und hartnäckigen Person verbessern und verfeinern." Man kann aber eine Person, die schläft, wecken und man kann eine Person, die nicht schläft, dazu bringen, sich zu erheben und sich zu bewegen, aber man kann niemals einen Menschen aufwecken, der vorgibt, zu schlafen . Eigensinniges Vermeiden der Erleuchtung von Wissen ist eine Sünde gegen die Spiritualität. Unsere Schüler müssen jederzeit und von allen Seiten Licht willkommen heißen. Sathya Sai, 1. Dezember 1982, Anantapur Campus<Put reference here...>  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Dezember 2019

Ihr müsst Arbeit aufnehmen, die der Welt von Nutzen ist. Zieht in die Dörfer und helft, sie sauber zu halten. Unterweist die Frauen der Dörfer in den Grundprinzipien der Kindergesundheit, Kinderbetreuung und Kindererziehung. Wenn die Gesundheit versagt, werden die Menschen verzweifelt und mutlos. Wenn Gesundheit vorherrscht, durchdringt Vitalität Körper und Geist. Durch den Prozess des liebevollen Dienstes könnt ihr viel Freude bereiten. Betrachtet keinen Dienst als erniedrigend. Das Fegen der Straßen zum Beispiel ist nicht unter eurer Würde. Fegt ihr nicht auch den Boden eures Hauses? Scheuert und wascht  ihr nicht den Schmutz ab? Wenn ihr solche Aufgaben übernehmt, werden sich die Dorfbewohner auch gerne daran beteiligen. Warum sich schämen, gut zu sein? Die Lächerlichkeit, die euch möglicherweise entgegenkommt, war die Belohnung vieler Heiliger. Sie wird bald verschwinden.  Sathya Sai, 1. 12. 1982, Anantapur Campus  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 8. Dezember 2019

Wie unsere Sichtweise, so ist auch unsere Schöpfung. Wird die Farbe der Schöpfung sich ändern aufgrund der Farbe der Brille, die wir tragen? Es gab und gibt große Meister, die dem Menschen die großen Höhen zeigen, die er erreichen kann, und auch die große Kraft offenbaren, die im menschlichen Körper verborgen ist. Der Geist (mind) des Menschen wird oft auf Dinge im Außen verschwendet, andere kritisieren und ähnliche Aktivitäten. Wie kann man Ausgerichtetheit (ekagrata), erlangen, wenn man immer damit beschäftigt ist, Fehler in anderen zu sehen? Stellt euch einmal folgende Frage: Wenn viele tapfere und große Menschen, die wie Ich physische Körper haben, solch hohen Status erlangt haben, warum sollte meine Position anders sein? Was bringt es mir ein, wenn ich Fehler anderer finde? Ich muss in mir selbst nach meinen eigenen Fehlern suchen und meinen Verstand unter Kontrolle halten. Diese feste Entschlossenheit ist der erste Schritt in der spirituellen Praxis.     Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 3  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Dezember 2019

Um der Tendenz, euch mit dem Körper zu identifizieren,  entgegenzuwirken und die Gnade Gottes zu gewinnen, wurden spirituelle Übungen wie philosophische Erforschung (tatwa vicharana),  Geistes- und Sinneskontrolle (sama-dama) und andere sechsfache spirituelle Disziplinen (shat-sampatti) vorgeschrieben. Ihre Ausübung stellt die Reinigung des Bewusstseins sicher. Das Bewusstsein wird dadurch wie ein sauberer Spiegel, der jedes Objekt reflektieren kann und das Selbst (Atma) deutlich enthüllt. Für die Erlangung der höchsten Weisheit (jnana-siddhi) ist die Reinigung des Bewusstseins (chitta-suddhi) der königliche Weg. Für die, die ein reines Herz haben, ist dies leicht zu erreichen. Dies ist die zentrale Wahrheit der Bharatiya-Suche nach der höchsten Realität (Paramartha). Dies ist der wichtigste Aspekt der Lehre. Sathya Sai Vahini, Kap. 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Dezember 2019

Einen perfekten Charakter behält man für den Rest seines Lebens; nein, sogar bis ans Ende aller Zeiten, denn er ist unsterblich und mit dem Selbst (Atma) verbunden. Solche unsterblichen Eigenschaften sind: Mitgefühl, Freundlichkeit, Liebe, Nachsicht, Integrität und Geduld. Gewohnheiten bilden sich nur aufgrund der Taten, denen ihr euch hingebt. Diese Gewohnheiten formen die Intelligenz. Alles, was ihr in eurer Vorstellungskraft, euren Bestrebungen und Taten hineinwebt, hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck im Geist (mind). Aufgrund dessen hat der Mensch seine eigene Wahrnehmung dieser Welt. Der gegenwärtige Zustand des Menschen ist das Ergebnis seiner vergangenen Geburt. Gewohnheiten prägen seinen Charakter. Was auch immer das Wesen der Gewohnheiten sein mag, nur durch den Prozess der Vorstellungskraft und durch Praxis können sie modifiziert werden. Ein schlechter Mensch wird nicht immer so bleiben. Ist nicht Angulimala, der Dacoit (bewaffneter Bandit - Anm.d.Red.), nur durch den Darshan Buddhas zu einem guten Menschen geworden? Wurde der Dieb Ratnakara nicht Valmiki, der Weise? Der Mensch hat die Fähigkeit, seine bösen Neigungen und Gewohnheiten zu ändern. Selbstloser Dienst, Verzicht, Hingabe, Gebet, Nachforschungen - dies wird die Erkenntnis  guten Verhaltens (Svabhava) ermöglichen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kap. 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Dezember 2019

Entwickelt Vertrauen in das Prinzip des Selbst (atma) und liebt es mit aller Ernsthaftigkeit - das ist wahre Anbetung. Das Selbst ist das einzige, was der Mensch lieben sollte. Fühlt, dass das Selbst liebenswerter für euch ist, als jedes Objekt hier in dieser Welt oder im Jenseits - das ist die wahre Anbetung, die ihr Gott anbieten könnt. Ihr müsst in der Welt leben, in die ihr hinein geboren wurdet; wie das Blatt der Lotusblüte, das, obwohl es im Wasser geboren wird, auf ihm schwimmt, ohne von ihm beeinflusst oder benetzt zu werden. Natürlich ist es gut, Gott zu lieben und zu verehren, um wertvolle Früchte hier oder im Jenseits zu gewinnen. Aber da es keine Früchte oder Gegenstände gibt, die wertvoller als Gott oder sinnvoller und lohnenswerter als Gott sind, raten die Veden uns, Gott zu lieben, ohne eine Spur von Verlangen im Geist (mind). Liebt, denn ihr müsst um der Liebe Willen lieben; liebt Gott, denn was Er geben kann, ist weniger als Er Selbst. Liebt Ihn allein, ohne andere Wünsche oder Forderungen. Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Dezember 2019

Das menschliche Leben ist zweifellos das höchste in der Evolution; und um ihm einen Sinn zu geben, sind geistige Anstrengungen und Bemühungen, die rein und heilig sind, wesentlich. Für diese Lebensweise ist der Charakter am wichtigsten. Charakter macht das Leben unsterblich; er überlebt sogar den Tod. Einige sagen, dass Wissen Macht ist, aber das ist nicht wahr. Charakter ist Macht. Auch der Erwerb von Wissen erfordert einen guten Charakter. Also muss sich jeder danach sehnen, einen makellosen Charakter zu erlangen, ohne eine Spur von Bösem. Buddha, Jesus Christus, Adi Shankaracharya und Vivekananda sowie andere große Weise, Heilige und Anhänger des Herrn, werden bis heute in der Erinnerung der Menschen geschätzt! Welche Qualität hat sie alle für alle Zeiten unvergesslich gemacht? Es ist ihr Charakter! Ohne Charakter nützen Wohlstand, Bildung und sozialer Status nichts. Charakter ist der Duft der Blume; er ist unschätzbar und etwas sehr Wertvolles. Dichter, Maler, Künstler und Wissenschaftler mögen vielleicht großartig sein, jeder auf seinem Gebiet, aber ohne Charakter können sie kein Ansehen in der Gesellschaft gewinnen.       Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Dezember 2019

Die Liebe eines Kindes entfaltet sich zuerst auf dem Schoß der Mutter. Seine Augen der Liebe fixieren sich auf das Gesicht der Mutter, die voller Liebe sein Gesicht streichelt. Sie wandern dann weiter auf den Vater, die Brüder und Schwestern, die Geschwister, die Freunde und Spielgefährten, die Region und die Sprache, die Welt und ihren Schöpfer. Das Ich, das im Körper lebt, ist wie ein Löwe in einer Höhle. Das Ich ist eigentlich der Herrscher des Waldes, aber es beschränkt sich auf die wenigen Quadratmeter felsigen Bodens. Lasst es herauskommen aus seiner Höhle und auf den kleinen Besitz verzichten. Solange ihr euch im Körperbewusstsein befindet: „Ich bin der Körper“, seid ihr der Löwe, der sich in der muffigen Höhle aufhält! Fühlt nicht: „Ich bin der Körper (Dehosmi).“ Brüllt, wie es ein wahrer Löwe macht: „Ich bin das Göttliche (Brahmasmi)! Ich bin das Göttliche, Ich bin all das - und mehr. Ich bin all das ist, das war und sein wird.“ Dann wird die Bedeutungslosigkeit, Zeit, Raum, Ego - alles von eurem Herzen fliehen! Ihr werdet Liebe sein - Liebe, Liebe und nichts anderes. Das heißt, ihr werdet göttlich sein, Eins mit dem Einen.                               Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Dezember 2019

hr könnt entweder durch den Weg der Weisheit (Jnana), der Hingabe (Bhakti) oder des Dienens an der Menschheit (Karma Marga) an Gott festhalten. Ihr könnt mit dem Zug in der ersten, zweiten oder dritten Klasse reisen; das Ziel aber ist immer das gleiche. Weisheit geht von der Prämisse aus, dass Gott immanent und transzendent ist. Hingabe glaubt, dass Gott Schöpfer, Bewahrer und Zerstörer ist; dass Er angebetet und durch Taten, die Er schätzt, besänftigt werden kann; dass Gott der Meister ist und ihr das Privileg habt zu dienen. Dienen (Karma)  berücksichtigt eine dritte Kategorie – die Natur! Der Mensch muss die Natur nutzen, in der Natur leben, von der Natur leben, seine Tätigkeit immer der Verbreitung der  Herrlichkeit Gottes widmen und sich der anbetenden Tätigkeit hingeben, ohne sich um die Früchte der Tätigkeit zu kümmern, denn sie sind in Gottes Händen. Die drei Farben - Weisheit, Hingabe und Dienen  unterscheiden sich nur, wenn das weiße Licht Gottes durch das Prisma der menschlichen Vernunft und des Gemütes geht. Aktiviert sie im Tun, denn sie sind nur Teile eines Strahls. Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2019

Ihr könnt entweder durch den Weg der Weisheit (jnana marga), den Weg der Hingabe (bhakti marga) oder den Weg des Handelns (karma marga) an Gott festhalten. Ihr könnt mit dem Zug in der ersten, zweiten oder dritten Klasse reisen. Das Ziel ist immer das gleiche. Jnana geht davon aus, dass Gott immanent und transzendent ist. Bhakti glaubt, dass Gott Schöpfer, Bewahrer und Zerstörer ist, dass Er angebetet und durch Taten, die Er schätzt, günstig gestimmt werden kann, dass Gott der Meister ist und ihr das Privileg habt, zu dienen. Karma zieht eine dritte Kategorie in Betracht – Natur! Der Mensch muss die Natur nutzen, in der Natur leben, von der Natur leben, seine Aktivität stets der neuerlichen Herrlichkeit Gottes widmen und sich der anbetenden Tätigkeit hingeben, ohne sich um ihre Früchte zu kümmern, denn sie sind in Gottes Händen. Die drei Farben – Jnana, Bhakti und Karma  – unterscheiden sich nur, wenn das weiße Licht Gottes durch das Prisma der menschlichen Vernunft und des Verstandes fällt. Aktiviert sie im Tun, sie sind nur Teile eines Strahls. Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2019

Wenn ein Licht von einem anderen angezündet wird, leuchten jetzt zwei, wo vorher nur eines da war. Das erste hörte nicht auf zu leuchten! Ihr könnt eine Million Lichter von einem Licht anzünden; doch das erste Licht wird darunter nicht leiden! Die Liebe ist auch so. Teilt sie mit Millionen, sie wird immer noch so hell aus euch leuchten, wie als ihr allein wart. Wenn jedes Haus in der Straße ein paar Lichter anzündet und an die Tür, die Brüstung, die Mauer, das Tor, die Veranda und so weiter stellt, wie würde sich das auswirken? Die Stadt ist voller Licht, die Bewohner sind glücklich, die Kinder tanzen vor Freude und der Himmel erstrahlt im Schein der irdischen Freude. Licht breitet sich mit anderen Lichtquellen aus! Es hat keine Grenzen, keine Vorurteile, keine Vorlieben! Dies ist die Lehre von Licht und Liebe; teilt, weitet aus, umfasst, verbreitet, dehnt aus, gebt die Grenzen von Mein und Dein auf, von Seinem und Ihrem, Kaste und Glaubensbekenntnis in einem grenzenlosen Fluss der Liebe. Das ist der Höhepunkt aller spirituellen Übungen (sadhana)! Sathya Sai, 29. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2019

Ich mag Einfachheit. Ich mag Kleidung, die Menschen nicht entmutigt, sich euch für ein freundliches Wort, ein wenig Dienst und eine helfenden Hand zu nähern. Die Kleidung muss sauber und dezent sein; nicht ausgefallen und seltsam. Sie sollte nicht getragen werden, um Aufmerksamkeit zu erregen. So wie ihr saubere, bequeme Kleidung für den Körper tragen wollt, solltet ihr auch saubere und tröstende Übungen für den Verstand wollen, wie Rezitation des heiligen Namens (japam), Meditation (dhyanam) und so weiter. Nutzt die Augen, um förderliche Dinge zu betrachten; die Füße, um zum Haus Gottes voranzuschreiten; die Hände, um den Verkörperungen Gottes zu dienen, die sich als Menschen um euch bewegen; die Zunge, um Schmerz zu lindern, Tugend zu preisen und Gott zu verherrlichen. Benutzt nicht das Auge, um euer Gehirn zu verderben, und die Füße, um für schädliche Filme in der Warteschlange zu stehen. Charakter ist das kostbarste Geschenk der Erziehung. Ich betrachte Dankbarkeit als ihren Hauptbestandteil! Jeder muss seinen Eltern für dieses Geschenk des Lebens danken. Sathya Sai, 23. Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2019

Es ist leicht, spirituelle Übungen (sadhana) aufzugeben; es ist eine Aufgabe, daran festzuhalten. Aber es nutzt nichts, nur einen Schritt nach oben zu klettern. Steigt höher und höher in die reinere Luft hinauf.  Klettert, bis ihr die Berge und Täler als eine Ebenheit seht, bis all die Höhen und Tiefen bedeutungslos sind. Ihr redet, als ob ihr alles aufgegeben hättet, aber wenn ihr einen Stift verliert, meldet ihr es der Polizei und verlasst euch darauf, dass sie ihn euch wiederbeschafft! Ihr seid nur dann Helden, nur dann Löwen im Wald der Welt, wenn ihr weder frohlockt noch den Kopf hängen lasst, wenn Glück oder Pech über euch kommt. Für das entwickeln von und wachsen in spirituellen Übungen müsst ihr eure Wünsche reduzieren und Begierden ablegen. Betrachtet alles als ein desinteressierter Zeuge; taucht nicht hinein und werdet nicht verwickelt. Wenn die Fesseln gelöst werden, fühlt ihr euch glücklich und leicht. Reist mit leichtem Gepäck, sogar auf der Reise des Lebens.     Sathya Sai, 9. Oktober 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2019

Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Handlung (karma) hat eine Wirkung und zieht Konsequenzen nach sich, ob ihr es nun wollt oder nicht, es wisst oder nicht! Gute Handlungen führen zu guten Ergebnissen. Schlechte Handlungen werden ein schlechtes Ergebnis hervorbringen. Die Geburt ist das Ergebnis der Handlung, die vor dem Tod ausgeführt wurde. Wenn ihr gefragt werdet, was mit einer Person nach dem Tod passiert, könnt ihr auf euch selbst zeigen und erklären: „Das ist, was passiert – eine Wiedergeburt geschieht!“ Das ist keine Religion der Verzweiflung, es ist eine Religion der Hoffnung, der Gewissheit, der Ermutigung, ein aktives, nützliches und wohltätiges Leben zu führen, denn die Zukunft liegt in euren Händen. Obwohl das Heute bereits vom Gestern geprägt wurde, kann das Morgen vom Heute geprägt werden. Verschiedene Arten von Karma werden ausgeführt, um Losgelöstheit herbeizuführen, um Wünsche auf das ewige und unendliche Ende zu richten, um alle Handlungen in Handlungen der Anbetung umzuwandeln und um Gott anzubeten, der über jede Kraft der Natur, jede Energie des Menschen und jedes Glied seiner Anatomie herrscht! Sathya Sai, 15. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2019

Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Handlung (karma) hat eine Wirkung und zieht Konsequenzen nach sich, ob ihr es nun wollt oder nicht, es wisst oder nicht! Gute Handlungen führen zu guten Ergebnissen. Schlechte Handlungen werden ein schlechtes Ergebnis hervorbringen. Die Geburt ist das Ergebnis der Handlung, die vor dem Tod ausgeführt wurde. Wenn ihr gefragt werdet, was mit einem Menschen nach dem Tod passiert, könnt ihr auf euch selbst zeigen und erklären: „Das ist, was passiert – eine Wiedergeburt geschieht!“ Das ist keine Religion der Verzweiflung, es ist eine Religion der Hoffnung, der Gewissheit, der Ermutigung, ein aktives, nützliches und wohltätiges Leben zu führen, denn die Zukunft liegt in euren Händen. Obwohl das Heute bereits vom Gestern geprägt wurde, kann das Morgen vom Heute geprägt werden. Verschiedene Arten von Karma werden ausgeführt, um Losgelöstheit herbeizuführen, um Wünsche auf das ewige und unendliche Ende zu richten, um alle Handlungen in Handlungen der Anbetung umzuwandeln und um Gott anzubeten, der über jede Kraft der Natur, jede Energie des Menschen und jedes Glied seiner Anatomie herrscht! Sathya Sai, 15. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste spirituelle Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2019

Gott wird von den Wolken des Egoismus verborgen und behindert. Das Ablegen von Egoismus ist die spirituelle Übung (sadhana), die praktiziert werden muss. Lernt eine Lektion vom Baum. Wenn er voller schwerer Früchte ist, hebt er den Kopf nicht stolz in die Höhe, sondern beugt sich tief, als würde er für seine Leistung keine Lorbeeren einheimsen und euch helfen, die Früchte zu pflücken. Lernt eine Lektion von den Vögeln. Sie füttern diejenigen, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert den Juckreiz des Büffels, indem er ihn mit seinem Schnabel kratzt. Vögel helfen und dienen einander ohne an Belohnung zu denken. Wie viel wachsamer muss der Mensch dann mit seinen überlegenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sein? Dienen ist das beste Heilmittel gegen Egoismus. Engagiert euch also darin, um nach besten Kräften Schmerz und Leid zu lindern. Versucht die Not anderer zu lindern soweit es euch möglich ist; das ist die beste Übung (sadhana) für  einen spirituell Strebenden. Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2019

  Einheit ist Stärke. Sie fördert das Wohl aller. Wie kann man der Gesellschaft dienen, wenn man nicht nach Einheit und Fortschritt strebt? Sogar kleine Ameisen, die in Einheit handeln, können eine Schlange vernichten. Heutzutage wird die Einheit weltweit im Land untergraben. Es gibt Unstimmigkeiten in jedem Haus. Institutionen ohne Einheit brechen letztendlich zusammen. Eine geteilte Nation steht vor der Zerstörung. Für das Wohl der Nation müssen daher alle in Einheit leben. Unterscheidungen von Hoch und Niedrig muss aufgegeben werden. Das Wohlergehen der Nation allein muss im Blick behalten werden. Was kann man erreichen, wenn die Einheit verloren geht? Befinden sich drei Personen in einem Haus, kann darin nur Frieden herrschen, wenn die drei in Harmonie miteinander leben. In jedem Individuum gibt es drei Wesenheiten: den Verstand (manas), die Zunge (vak) und die Handlungsorgane (kayam). Nur wenn diese drei Einheiten harmonisch funktionieren, kann das Individuum Frieden haben. Sathya Sai, 23. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2019

Individuen sind wie die verschiedenen Organe in einem Körper im Wesentlichen auf die Gesellschaft bezogen. Die Menschheit ist ein Glied der Natur und die Natur (prakruti) ist ein Glied Gottes. Wo ist der Boden für Hass, wenn diese wesentliche Beziehung verstanden wird? Niemand sollte sich als unbedeutend oder unwichtig betrachten. Wie alle Teile einer Rakete ist jeder, Klein und Groß, ein entscheidender Teil des Ganzen und für sein richtiges Funktionieren wesentlich. Jeder kleine defekte Teil kann die Rakete zum Explodieren bringen. Ebenso hat jedes Lebewesen in diesem weiten Kosmos eine bedeutende Rolle für dessen reibungsloses Funktionieren zu spielen. Jeder kann den spirituellen Weg ohne Hilfe eines Rosenkranzes oder Rückzug in den Wald einschlagen. Ein Bauer beispielsweise, der das Feld pflügt, sollte denken, dass er das Feld seines Herzens pflügt. Beim Säen muss er denken, dass er die Samen guter Eigenschaften in sein Herz sät, und beim Wässern, dass er das Feld seines Herzens mit Liebe wässert. Sathya Sai, 23. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2019

Es gibt viele, die das Sai-Prinzip nicht verstehen. „Wer ist dieser Sai? Warum passieren bestimmte Dinge auf diese Weise?“ Diese Fragen werden gestellt. Ich bin kein Entsagender (samnyasin). Ich bin kein Yogin. Ich bin kein Genussmensch (bhogin). Ich bin kein Opfernder (tyagin). Ich bin ‚ich‘.  Dieses  ‚Ich‘ ist der erste Namen, der dem Selbst (atman) gegeben wird. Ein Entsagender ist an bestimmte Restriktionen gebunden. Der Genusssuchende ist auf andere Weise gebunden. Ich habe keine Begrenzungen. Grenzenlose Glückseligkeit ist mein. Mein Name ist ‚ich‘. Es ist kein Name, der nach der Geburt gegeben wird. Um mich zu verstehen, muss man erkennen, dass das ‚Ich‘ in allen gegenwärtig ist. ‚Ich‘ wird von allen, vom Millionär bis zum Almosenempfänger, in jedem Zusammenhang benutzt. Dieses ‚Ich‘ ist Brahman. Aham Brahmasmi – ich bin Brahman. Jeder sollte danach streben, die Göttlichkeit zu erkennen, die in allen gegenwärtig ist. Diese Anstrengung sollte von jedem unternommen werden. Das Leben als Mensch wurde zu diesem Zweck gegeben. Dieses Bemühen kann nicht Gott überlassen werden. Sathya Sai, 23. November 1992    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2019

Studenten! Bildungseinrichtungen, die in der Förderung der allseitigen Wohlfahrt einer Nation leitend sein sollten, führen das Land in die Irre. Menschliche Werte wie Opferbereitschaft, Integrität, Fairness und Moral sind fast verschwunden. Ehrerbietung und Respekt für die Älteren fehlen völlig. Was wir heute brauchen, ist kein neues Bildungssystem, keine neue Sozialordnung und auch keine neue Religion. Wir brauchen edle und hochgeistige Männer und Frauen (uttama-purushulu). Nur dann wird die Nation gedeihen. Ganz gleich wie die Situation an anderen Universitäten sein mag, die Studenten am Sri Sathya Sai Institute sollten sich auf beispielhafte und ideale Weise verhalten. Fördert Moral und spirituelle und soziale Werte. Widmet euer Leben dem Ehren von Moral. Liebe Studenten! Haltet die Ideale der Bildung in Ehren. Kultiviert die Liebe zu Gott und begeistert alle für die Liebe zu Gott. Lebt in Gott! Bringt andere dazu, in Gott zu leben! Sathya Sai, 22. November 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2019

Behandelt alle wie euren Bruder oder eure Schwester. Es mag vielleicht manchmal  Meinungsverschiedenheiten geben, aber das sollte nicht zu Hass und Feindseligkeit führen. Unterschiede sollten euch niemals trennen. Mitglieder der Sai Organisation sollten diese Einheit fördern. Lasst keine Konflikte aufkommen. Lebt wie Kinder der gleichen Familie. Erwerbt euch einen guten Ruf, damit keine andere Organisation in der Welt mit der Sai Organisation vergleichbar ist. Entwickelt Liebe und arbeitet in Einheit. Nur wenn die fünf Finger der Hand zusammenarbeiten, kann eine Aufgabe erfüllt werden. Man kann der Präsident der Organisation sein, aber das bedeutet nicht, dass man nach seinen Launen und Vorstellungen handeln kann. Mir ist bewusst, dass es in der Sai Organisation keine solchen Menschen gibt, und dennoch warne ich euch. Alle Zweige der Organisation – die Zentren und Gruppen (samithi), die Dienenden (sevadal), die Jugendlichen (bal vikas) und so weiter – sollten in Harmonie zusammenarbeiten. Betrachtet die verschiedenen Zweige als die Finger derselben Hand und arbeitet in Einheit. Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2019

Verkörperungen der Liebe! Einmal verlorener Reichtum kann auf die eine oder andere Weise zurückgewonnen werden. Wenn ein Freund verloren ist, könnt ihr durch gute Gefühle viele andere gewinnen. Aber wenn die Gesundheit verloren ist, werdet ihr in vielerlei Hinsicht leiden. Euer Körper ist eine Kombination vieler Gliedmaßen, und nur wenn alle Glieder für heilige Zwecke eingesetzt werden, habt ihr gute Gesundheit (pushti) und Glück (santushti). Ein gesunder menschlicher Körper ist die wahre Grundlage für alle tugendhaften Handlungen. Er ist die Hauptvoraussetzung für die Verwirklichung der vier Ziele des menschlichen Lebens - Rechtschaffenheit (dharma), Wohlstand (artha), Begehren (kama) und Befreiung (moksha). Untersucht, warum ihr eure Gesundheit verliert. Übermäßiges Denken, Sorgen und ausgedehnte Arbeitszeiten sind die Hauptursache für eure Krankheit. Übermäßige Aktivitäten in jeglichem Bereich sind schädlich. Denkt an die Einschränkungen eures Körpers und handelt entsprechend. Schenkt eurer Gesundheit keine unangemessene Aufmerksamkeit. Erledigt eure Pflichten friedlich und glücklich, dann wird alles gut sein. Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2019

Männer in Positionen sollten ihren Pflichten entsprechend der erhaltenen Gehältern nachkommen. Frauen haben in dieser Hinsicht ein Beispiel gegeben. Frauen sind entschlossener, engagierter und hingegebener in ihrer Arbeit als Männer, sei es zu Hause oder im Büro. In Ländern wie Malaysia, Singapur, Japan, Deutschland und so weiter praktizieren Frauen mehr menschliche Werte als Männer. Sie folgen unter allen Umständen Swamis Anweisungen. Es gibt Millionen solcher aufrichtigen Arbeiter auf der Welt. Sie streben nicht nach Ruf und Ruhm, sondern nach Swamis Liebe und Gnade. Dies beweist, dass sie Swamis Lehren im rechten Geiste erhalten haben. Verkörperungen der Liebe! Kultiviert selbstlose Liebe, sorgt für eure Gesundheit und dient der Gesellschaft. Dann wird Gott euch die nötige Kraft und Freude verleihen. Wenn Gott Stumme zum Sprechen bringen und Lahme Berge besteigen lassen kann, warum sollte er dann diejenigen aufgeben, die aufrichtig und fleißig sind? Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2019

Männer in Positionen sollten ihren Pflichten entsprechend der erhaltenen Gehältern nachkommen. Frauen haben in dieser Hinsicht ein Beispiel gegeben. Frauen sind entschlossener, engagierter und hingegebener in ihrer Arbeit als Männer, sei es zu Hause oder im Büro. In Ländern wie Malaysia, Singapur, Japan, Deutschland und so weiter praktizieren Frauen mehr menschliche Werte als Männer. Sie folgen unter allen Umständen Swamis Anweisungen. Es gibt Millionen solcher aufrichtigen Arbeiterinnen auf der Welt. Sie streben nicht nach Ruf und Ruhm, sondern nach Swamis Liebe und Gnade. Dies beweist, dass sie Swamis Lehren im rechten Geiste erhalten haben. Verkörperungen der Liebe! Kultiviert selbstlose Liebe, sorgt für eure Gesundheit und dient der Gesellschaft. Dann wird Gott euch die nötige Kraft und Freude verleihen. Wenn Gott Stumme zum Sprechen bringen und Lahme Berge besteigen lassen kann, warum sollte er dann diejenigen aufgeben, die aufrichtig und fleißig sind? Sathya Sai, 20. November 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2019

Alle Bemühungen, Gespräche und Freuden enden auf dem Friedhof. Jeder Schritt bringt den Menschen dorthin, nicht weiter. Warum dann im Leben schwelgen und glauben, dass es real und dauerhaft sei? Ihr müsst dieses gehört haben: Praktiziert zwei, gebt zwei auf! Was sind diese zwei? Die beiden Dinge, die aufgegeben werden müssen, sind alle Erinnerungen an (1) das Böse, das andere euch antun, und (2) das Gute, das ihr anderen antut. Die beiden Dinge, die unablässig praktiziert werden müssen, sind (1) der Glaube, dass der Tod sicher und unvermeidlich ist, und (2) dass Gott existiert und Gebeten und Reinheit nachgibt. Normalerweise machen die Menschen das Gegenteil. Sie vergessen nicht das Böse, das andere tun, und das Gute, das sie tun. Sie vergessen die Tatsache des Todes und die Tatsache der Existenz Gottes. Welchen Nutzen bringt es, in jeder Handlung nur Vorteile und Profit anzustreben? Bankeinlagen, Gebäude, Abschlüsse, Titel und Reichtümer müssen alle zurückgelassen werden. Sobald der letzte Atemzug getan ist, wird unser Körper zu einer Sache mit üblem Geruch und bösem Omen. Er wird aus dem Haus entfernt, das ihr gebaut und geliebt habt! Sathya Sai Speaks Volume 6, Kapitel 44, Dezember 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2019

Die achte Blume, die Gott sehr liebt, ist Wahrheit (satya) – das, was im Zeitablauf unveränderlich ist. Gott allein bleibt von der Vergangenheit, durch die Gegenwart und in die Zukunft hinein unverändert. Wenn diese Blume in eurem Herzen erblüht, werdet ihr mit ewigem Duft belohnt. Betet Gott an, bringt diese acht Blumen – Gewaltlosigkeit, Sinneskontrolle, Mitgefühl, Toleranz, inneren Frieden, Entsagung, Meditation und Wahrheit –, die in euerm Herzen erblühen, dar! Heute opfert ihr frische Blumen, und eure Hingabe währt nicht einmal, bis ihr den Schrein verlasst! Sobald ihr den Gottesdienst beendet, nehmen Hass und Unruhe euch in Beschlag und degradieren euch. Wie kann jemand Gottes Gnade ohne das Entwickeln tugendhafter Eigenschaften gewinnen? Was erwartet ihr Gutes zu bekommen, indem ihr an einem Tag der Wahrheit huldigt (satya narayana), wenn ihr euch an 364 Tagen im Jahr in Falschheit ergeht (asatya narayana)? Wenn ihr behauptet, Sai-Devotees zu sein, dann rechtfertigt diese Behauptung, indem ihr diese Blumen der Tugend kultiviert und Gott darbringt. Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2019

Die sechste Blume, die Gott gefällt, ist Entsagung (tapas). Entsagung bedeutet nicht, Ehepartner und Kinder zu verlassen und in die Einsamkeit des Waldes zu entfliehen. Wahre Entsagung ist die vollkommene Harmonisierung seiner Gedanken, Worte und Taten. Schlechte Menschen können das niemals erreichen; sie verhalten sich falsch gegenüber ihrem eigenen Selbst. Die Worte derjenigen, die in dieser Entsagung erfolgreich sind, werden solch eine Kraft haben, dass alles, was sie sagen, in Mantras transformiert wird! Die siebte Blume ist Meditation (dhyana). Heutzutage existieren viele Meditationsformen! Denkt daran, dass stilles Sitzen und Übermitteln eurer Emotionen und Gefühle an Gott keine Meditation ist. Ihr müsst eure Emotionen, Wünsche und Gefühle mit der Hilfe Gottes ernsthaft in göttliche Eigenschaften umwandeln – das ist wahre Meditation! Ihr solltet Gott nicht durch eure Meditation auf eure Stufe herabziehen; erhebt euch stattdessen selbst auf die Stufe Gottes! Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2019

Die vierte Blume, die Gott dargebracht wird, ist Kshama – Toleranz oder Tapferkeit. Kshama ist Wahrheit, Rechtschaffenheit, Wissen, Opfer und Freude. Ohne Kshama kann niemand auch nur für einen Moment glücklich sein! Kshama fördert göttliche Eigenschaften und offenbart Göttlichkeit in euch. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) durchführen, um Kshama zu verdienen und euch darin zu festigen. Nährt trotz des Spottes der Ignoranten, der sarkastischen Kritik der Blinden und des Lobes von Bewunderern den Gedanken, dass Gott in allen gleichermaßen gegenwärtig ist. Die fünfte Blume ist Shanti – innerer Frieden. Frieden bedeutet nicht, dass man überhaupt nicht reagieren sollte, was auch immer andere sagen oder missverstehen. Er bedeutet nicht, dass man wie ein Stein schweigen muss. Er beinhaltet die Beherrschung aller Sinne und Leidenschaften; innerer Frieden muss zu eurem Wesen werden. Shanti hat Loslassen als grundlegende Eigenschaft. Das Meer, das gerne sammelt und besitzt, bleibt in den Niederungen; die Wolke, die gerne verzichtet und aufgibt, steht hoch am Himmel. Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2019

Verkörperungen der Liebe! Indien (bharat) ist das Zentrum der Wahrheit, Rechtschaffenheit und Moral, des Verdienstes, der Buße und des Opfers (tyaga) und ist mit dem Reichtum der Spiritualität und Glückseligkeit ausgestattet. Es ist euer großes Glück, in diesem heiligen Land geboren worden zu sein. Liebe Kinder, ihr müsst alle dem Ruf‚ ein geliebtes Kind (muddu biddalu) eures Mutterlandes zu sein, gerecht werden. Werdet nicht dumme, unwissende Kinder (moddu biddalu) oder gar bösartige Kinder (chedda biddalu). Euer Mutterland wird nur dann stolz auf euch sein, wenn ihr edel seid und Idealen nacheifert. Ihr müsst euch entschließen, geistige Werte und Opferbereitschaft zu fördern. Betrachtet Dienst am Nächsten als eure  Pflicht. Dienen ist Gott. Göttlichkeit kann nur durch Dienen erfahren werden. Wenn ihr tief in euch hineinforscht, werdet ihr erkennen, dass ihr mit eins mit Gott seid. Gott ist in euch und ihr seid Gott. Ihr solltet verstehen und mit der Überzeugung handeln können, dass ihr ein Funke des Göttlichen seid! Sathya Sai, 14. Januar 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2019

Die Tugend der Gewaltlosigkeit (ahimsa) ist die allererste tugendhafte Blume, die Gott am meisten liebt. Diese Tugend beinhaltet viel mehr als das Unterlassen des Verletzens von Lebewesen. Man sollte es unterlassen, einem Lebewesen nicht nur durch Taten, sondern auch durch Worte und Gedanken Schmerz zuzufügen. Man sollte in keinerlei Weise eine Vorstellung davon haben, einen anderen zu verletzen oder zu demütigen. Die zweite Blume, die Gott sich wünscht, ist die Kontrolle und Beherrschung der Sinne (indriya nigraham). Man sollte keinem sinnlichen Vergnügen und keiner sinnlichen Freude hinterherrennen. Die dritte Blume, die dem Herrn sehr am Herzen liegt, ist Mitgefühl (daya). Mitgefühl mit allen Lebewesen und Dingen (sarvabhuta-daya) gefällt dem Herrn, denn wahrlich, alles ist Gott! Ihr müsst immer daran denken, dass die heiligen Schriften uns lehren, dass Verehrung und Respekt, die einem der Götter entgegengebracht werden, den Höchsten erreichen (sarva deva namaskaram keshavam prati gacchati). Es muss mit gleicher Gültigkeit beachtet werden, dass Demütigung, die einem Lebewesen zugefügt wird, auch den Höchsten erreicht (sarva jiva thiraskaram keshavam prathigacchati)! Sathya Sai, 6. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2019

Ich möchte euch sagen, dass nicht das segensreich ist, was ihr hört, sondern was ihr in die tägliche Praxis umsetzt. Entwickelt Entsagung gegenüber euren eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Beurteilt  jeden auf dem Prüfstein der Notwendigkeit.  Wenn ihr Sachen in eurer Wohnung anhäuft, fördert ihr nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und bewahrt ebenso nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind) auf. Reist leicht. Habt nur so viel, um das Leben zu erhalten und gesund zu bleiben. Das Linsengericht (pappu) darf nur so viel Salz (uppu) bekommen, um es schmackhaft zu machen, das heißt, die Speise darf nicht durch zu viel Salz ungenießbar werden. Das Leben wird unerträglich, wenn ihr zu viele Begehrlichkeiten hineinlegt. Begrenzt eure Wünsche auf eure Kapazitäten und habt selbst von diesen nur jene, die dauerhaftes Glück bereiten. Lauft keinen Moden und öffentlicher Anerkennung hinterher und belastet eure Ressourcen nicht irreparabel. Haltet auch an eurer eigenen Pflicht (dharma) und den Verhaltensregeln fest, die das Leben und die Stufe, die ihr erreicht habt, ordnen. Sathya Sai, 19. August 1964   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2019

Wenn ihr wenigstens einmal den göttlichen Namen mit Liebe wiederholt, werdet ihr unerklärliche und überwältigende Glückseligkeit in euren Herzen erfahren. Der göttliche Name lässt selbst einen Menschen mit einem Herzen aus Stein dahinschmelzen. Sogar Eis braucht einige Zeit, um zu schmelzen, aber Gottes Herz schmilzt augenblicklich, wenn ihr seinen Namen mit Liebe rezitiert. Rezitiert also den Namen Gottes. Selbst wenn ihr reist, müsst ihr still seinen Namen rezitieren ohne die Aufmerksamkeit der anderen auf euch zu ziehen. Überall, zu jeder Zeit und unter allen Umständen kontempliert den göttlichen Namen Gottes (sarvada sarva kaleshu sarvatra rama chintanam). Es gibt keine größere spirituelle Übung. Die Essenz aller spirituellen Disziplinen ist im ständigen Rezitieren von Gottes Namen enthalten. Im Kaliyuga (dem gegenwärtigen dunklen Eisernen Zeitalter; Anmerkung des Übersetzers) ist das Singen von Gottes Namen der königliche Weg zur Befreiung. Entwickelt edle Gefühle, kontempliert Gott voller Glauben, dass er euch alles gewährt, was ihr braucht. Ich segne euch, damit ihr euer Lebe in Liebe, Frieden und Glück führt! Sathya Sai, 14. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2019

Wenn ihr wenigstens einmal den göttlichen Namen mit Liebe wiederholt, werdet ihr unerklärliche und überwältigende Glückseligkeit in euren Herzen erfahren. Der göttliche Name lässt selbst einen Menschen mit einem Herzen aus Stein dahinschmelzen. Sogar Eis braucht einige Zeit, um zu schmelzen, aber Gottes Herz schmilzt augenblicklich, wenn ihr seinen Namen mit Liebe rezitiert. Rezitiert also den Namen Gottes. Selbst wenn ihr reist, müsst ihr still seinen Namen rezitieren ohne die Aufmerksamkeit der anderen auf euch zu ziehen. Überall, zu jeder Zeit und unter allen Umständen kontempliert den göttlichen Namen Gottes (sarvada sarva kaleshu sarvatra rama chintanam). Es gibt keine größere spirituelle Übung. Die Essenz aller spirituellen Disziplinen ist im ständigen Rezitieren von Gottes Namen enthalten. Im Kaliyuga (dem gegenwärtigen dunklen Eisernen Zeitalter; Anmerkung des Übersetzers) ist das Singen von Gottes Namen der königliche Weg zur Befreiung. Entwickelt edle Gefühle, kontempliert Gott voller Glauben, dass Er euch alles gewährt, was ihr braucht. Ich segne euch, damit ihr euer Lebe in Liebe, Frieden und Glück führt! Sathya Sai, 14. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2019

Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen sie oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Man sollte ein glänzendes Stück Glas nicht für einen Diamanten halten. Der wirkliche Diamant ist etwas vollkommen anderes. Was für ein Diamant ist es? „Die-mind“ (wörtlich aus dem Englischen übersetzt: „Stirb Geist“). Gottes Name ist der wirkliche Diamant. Verwahrt ihn sicher und nehmt Zuflucht bei den Lotosfüßen Gottes! Ihr habt größtes Glück, an den Akhandabhajans teilnehmen zu können. Es ist eine große Chance. Verpasst niemals die Chance, an Bhajans teilzunehmen. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Ihm genommen habt, gebt sie niemals auf. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht! Gebt dem göttlichen Namen einen festen Platz in eurem Herzen, und euer Leben wird gesegnet. Das ist Hingabe (bhakti). Das ist eure Kraft (shakti). Das ist Befreiung (mukti). Die globalen Akhandabhajans werden jedes Jahr durchgeführt, um euch zu erinnern und diesen Geist (spirit) wieder aufleben zu lassen. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2019

Betrachtet die Nahrung, die ihr zu euch nehmt – sie ist glücksverheißend (shivam), wenn ihr sie mit Bedacht und in moderaten Mengen konsumiert. Sie wird zerstörerisch (rudram), verheerend in ihren Auswirkungen, wenn sie mit Gier und in unangemessenen Portionen verzehrt wird. Tatsächlich ist jedes Ding und jeder Gedanke, der das Aufwallen göttlicher Glückseligkeit (ananda) in einer solchen Situation, Erfahrung oder Idee blockiert, schrecklich (rudra). Jeder Schritt in Richtung Begrenzung, Regulierung, Kontrolle, Fortschritt und Sublimation ist verheißungsvoll, fruchtbar und nützlich (shivam). Es ist das Verlangen, das einen Menschen verfolgt, das seine Nahrung zu einem Segen oder Fluch macht. Es ist der Verstand (mind), der das Verlangen bestimmt und lenkt. Ein scharfes Messer kann zum Schneiden von Früchten oder zum Stechen verwendet werden. In den Händen eines Chirurgen kann es ein Leben retten, anstatt eines zu zerstören. Vergesst niemals, dass euer eigener Verstand euch von Bindung befreien oder euch enger an die objektive Welt binden kann. Hört auf den allgegenwärtigen Gott, der als innerer Motivator in euch gegenwärtig ist, und lasst euch von ihm führen! Sathya Sai, 30. Mai 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2019

Die strahlende Sonne kann nur durch ihr eigenes Licht gesehen werden. Ebenso kann man nur durch die Gnade Gottes eine Schau des Göttlichen erlangen. Für das Erfahren Gottes sind keine Fähigkeiten, intellektuelle Anstrengungen oder Gelehrsamkeit erforderlich. So wie Wolken die Sonne verdecken können, hindern die Wolken des Egoismus, Anhaftens und Hasses daran, das Göttliche zu sehen. Gebet und spirituelle Disziplin (sadhana) sind die Mittel, mit denen diese Wolken zerstreut werden. Spirituelle Übungen (sadhana) sind der königliche Weg, um das Göttliche zu erreichen. Die menschliche Veranlagung ist eine Mischung aus guten und schlechten Eigenschaften. Diejenigen, die Gleichmut haben, sehen gute und schlechte Eigenschaften vorurteilsfrei. Deshalb ist es notwendig, gute Eigenschaften zu kultivieren. Die Welt muss als Spiegelbild des Göttlichen gesehen werden. Alle Taten müssen als Opfergabe an das Göttliche ausgeführt werden. Sathya Sai, 11. Februar 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2019

Wenn ihr in den ganzen zwölf Stunden von Shivaratri (Fest zu Ehren Shivas) trotz Krankheit wach bleibt, wird die Nachtwache Seine Gunst nicht gewinnen. Wenn ihr mit eurem Ehepartner einen ganzen Tag lang streitet und auf Nahrung verzichten, wird dies nicht als Fasten im Buch Gottes vermerkt. Bedenkt, dass kein Genießender (bhokta) ein Gotthingegebener (bhakta) sein kann. Wer Profit im Blick hat, den er aus dem Dienst an Gott bezieht, kann niemals ein echter Bhakta sein. Die Menschen preisen Rama an einem Tag in den Himmel und beschimpfen ihn am nächsten Tag, wenn ihr Vermögen geschrumpft ist. In ähnlicher Weise kennen diejenigen, die „Mein Gott ist groß und andere sind klein“ erklären, die Elemente der spirituellen Disziplin nicht und sind nicht fähig, den Bereich des spirituellen Dienens zu betreten. Geld (dhana) ist die Währung der Welt; spirituelle Übungen (sadhana) sind die Währung des Geistes (spirit). Gott sucht nach Reinheit, Aufrichtigkeit, Einfachheit und beständige Freude beim Sadhana, in der Kontemplation seines Namens und seiner Gestalt. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2019

Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Leid mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und das Vermehren von Wünschen führt nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Anhaftung ist die Grundursache für Freude wie Leid. Loslassen ist der Retter. Anhaften (ashakti) ist Tod (maraka); Nichtanhaften (anashakti) ist der Retter (tharaka). Ein Millionär zahlt Einkommensteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur der Verwalter dieser Dinge ist, nicht der Besitzer. Er ist nicht an diese Sachen gebunden; er weiß, dass sie der Regierung gehören. Fühlt auch ihr, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto und so weiter alles Gottes Eigentum ist und ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren sofort aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2019

Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Leid mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und das Vermehren von Wünschen führt nur zu einem Wechsel zwischen Freud und Leid. Anhaften ist die Grundursache für Freude wie Leid. Loslassen ist der Retter. Anhaften (ashakti) ist Tod (maraka); Nichtanhaften (anashakti) ist der Retter (tharaka). Ein Millionär zahlt Einkommensteuer mit Tränen in den Augen; ein Schulleiter gibt freudig die Möbel und Laborgeräte seiner Schule auf, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Weil der Schulleiter weiß, dass er nur der Verwalter dieser Dinge ist, nicht der Besitzer. Er ist nicht an diese Sachen gebunden; er weiß, dass sie der Regierung gehören. Fühlt auch ihr, dass eure Familie, euer Haus, eure Felder, euer Auto und so weiter alles Gottes Eigentum ist und ihr nur Treuhänder seid. Seid bereit, sie ohne Murren sofort aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2019

Prüfungen sind viel mehr Gnadenbeweise als ein Ärgernis. Der schreckliche Aspekt Gottes ist seiner Natur nach nicht schrecklich. Gott wird beschrieben als die Süße selbst (raso sai vah). Wie kann Süße jemals bitter werden? Gott ist makellos wie ein sauberer Spiegel. Wenn ihr den Hang habt, dass euch Terror betrifft, löst die Reflexion, die ihr darin seht, Terror in euch aus. Wenn ihr  weiche, harmlose Neigungen habt, wird die Reflexion liebevoll und sanft sein. Beschuldigt Gott nicht, wie es die meisten Menschen tun. Wenn alles gut geht, sagt ihr, Gott sei euch sehr nah; wenn etwas schief läuft, sagt ihr, Gott habe euch verlassen und sei fortgegangen! Er bewegt sich nicht weit weg oder nah zu euch hin. Die Distanz zwischen ihm und euch ist exakt die Distanz von euch zu ihm. Er ist überall. Er ist immer in eurem Herzen. Erkennt ihn dort; erkennt ihn als denjenige, der euch am nächsten ist. Er ist euer eigenes Selbst, weder schrecklich noch zart, sonder ‚ist‘ einfach. Sathya Sai, 30. Mai 1974    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2019

Prüfungen sind viel mehr Gnadenbeweise als ein Ärgernis. Der schreckliche Aspekt Gottes ist seiner Natur nach nicht schrecklich. Gott wird beschrieben als die Süße selbst (rao sai vah). Wie kann Süße jemals bitter werden? Gott ist makellos wie ein sauberer Spiegel. Wenn ihr den Hang habt, dass euch Terror betrifft, löst die Reflexion, die ihr darin seht, Terror in euch aus. Wenn ihr  weiche, harmlose Neigungen habt, wird die Reflexion liebevoll und sanft sein. Beschuldigt Gott nicht, wie es die meisten Menschen tun. Wenn alles gut geht, sagt ihr, Gott sei euch sehr nah; wenn etwas schief läuft, sagt ihr, Gott habe euch verlassen und sei fortgegangen! Er bewegt sich nicht weit weg oder nah zu euch hin. Die Distanz zwischen ihm und euch ist exakt die Distanz von euch zu ihm. Er ist überall. Er ist immer in eurem Herzen. Erkennt ihn dort; erkennt ihn als denjenige, der euch am nächsten ist. Er ist euer eigenes Selbst, weder schrecklich noch zart, sonder ‚ist‘ einfach. Sathya Sai, 30. Mai 1974    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2019

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2019

Ein Mensch, der weint, weil er im Traum von einer Kobra gebissen worden ist, kann geheilt werden, bloß indem man ihn aufweckt. Dafür wird kein Arzt gebraucht. Als Arjuna, der ebenso unter der Ignoranz (ajnana) litt, spirituelles Wissen (jnana) gegeben wurde, wurde er wieder gesund und tat seine Pflicht. Sowohl Schmerz als auch Schlange verschwinden, wenn der Träumende aufwacht. Für das Öffnen einer Tür müsst ihr den Schlüssel nach rechts drehen! Ebenso müsst ihr euch nach innen, zu Gott und der Rechtschaffenheit hinwenden. Dann wird sich das Schloss zu eurem Herzen öffnen und die Kette der Bindung abfallen. Dreht den Schlüssel nach links, und ihr werdet gebunden, weil die Tür abgeschlossen wird! Für spirituelles Erwachen ist als Erstes Glaube zu Gott und in euch selbst erforderlich. Ihr könnt Berge versetzen, wenn ihr nur euren Verstand (mind) besiegt.  Zügelt eure Sinne und nutz eure Werkzeuge auf sinnvolle Weise; das wird zu Freude bei euch und anderen führen. Sathya Sai, 8. August 1963       

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2019

So lange das Leben dauert, werdet ihr in Höhen und Tiefen, Gutem und Schlechtem, Richtigem und Falschem gefangen sein. Dualität ist unausweichlich. Sie ist sogar notwendig. Für das Genießen der Frucht der Liebe aber, müsst ihr die Schale von Ärger, Bosheit, Neid und Gier schälen. Nutzt die Bitterkeit in euch, um die Süße in euch zu bewahren und zu entwickeln. Aus der Erfahrung der Heiligen und Weisen könnt ihr erkennen, dass die Freude, die ihr von der äußeren Welt bekommt, unbedeutend ist im Vergleich zur Glückseligkeit, die durch spirituelle Disziplin gewonnen wird. Für das Gewinnen dieses Glücks ist spirituelle Anstrengung mit Losgelöstheit essenziell. Für das Fördern von Wasser aus der Erde ist ein Bohrloch erforderlich. Das Brunnenrohr muss ohne Luft sein, damit das Wasser aufsteigt. Wenn Luft hineinkommt, wird das Wasser nicht steigen. Seid ebenso sicher, dass Anhaftung an Weltliches eure spirituellen Anstrengungen nicht beeinträchtigt. Liebe wird nicht aufsteigen, wenn Sinnesfreuden und persönlicher Stolz den Verstand (mind) einnehmen. Sathya Sai, 12. August 1963        

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. OKTOBER 2019

So wie Mindestqualifikation für jeden Beruf vorgeschrieben sind, sind die Mindestqualifikationen für Gnade das Aufgeben von Egoismus, Sinneskontrolle und dosiertes Essen (ahara) und Erholung (vihara). In einem Unternehmen, bei dem man arbeitet, besteht man oder wird entlassen. Ein Mensch mit einem bösartigen Wesen, der in gute Gesellschaft kommt, kann sein Böses schnell ablegen und Tugend ausstrahlen. Ein guter Mensch, der in böse Gesellschaft gerät, wird jedoch durch den subtilen Einfluss verdorben und rutscht ins Böse ab. Das Kleinere wird vom Größeren überwältigt. Ein Tropfen Sauermilch verwandelt die Milch, indem sie gerinnt, die Butter getrennt und die Milch in Molke verwandelt wird. Heilige Bücher sind für diesen Umwandlungsprozess ebenso wertvoll, aber es reicht nicht, sie nur zu lesen, auswendig zu lernen oder zu rezitieren. Sie müssen verstanden und reflektiert werden und die gewonnenen oder abgeleiteten Erkenntnisse in tägliche Praxis umgesetzt werden. Sathya Sai, 27. September 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. OKTOBER 2019

Nur ein Diamant kann einen anderen Diamanten schneiden. Ein Dorn kann verwendet werden, um andere Dornen zu entfernen. Handlungen (karma) heilen Handlungen. Handlungen, die als Verursacher der Dualität von Trauer-Freude, Schmerz-Vergnügen, Geburt-Tod, verspottet werden, führen auch zur Befreiung von der Kette der Dualität. Handlungen bewirken sowohl Knechtschaft als auch Befreiung. Die Sonne geht auf; diese Handlung entfaltet die Blütenblätter der Lotusblume, schließt aber die Blütenblätter der Seerose (kumuda)! Wenn die Sonne untergeht, bewirkt dieses Ereignis, dass die Guten dazu bewegt werden, sich zu beeilen nach Hause zu kommen, um mit der Familie zu verweilen. Es bringt aber die Bösen dazu, sich aus ihren Höhlen zu den Orten zu beeilen, an denen sie sich weltlicher Vergnügungen erfreuen. Wenn die Handfläche auf die Mrdanga fällt, ist der erzeugte Klang angenehm für das Ohr, aber nicht wenn die Handfläche auf eine leere Dose fällt, dann ertönt nur ein unschönes  Geräusch für das Ohr. Wisset, dass Karma euch ruinieren oder retten kann, je nachdem, welche Handlungen ihr auswählt. Was ist das Wesen von Karma, das rettet? Festhalten an Gott (sivam), wie der Junge Markandeya. Auf diese Weise könnt ihr dem Tod einen Strich durch die Rechnung machen und ewige Freude verdienen.  Sathya Sai, 26. November 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. OKTOBER 2019

Ohne Ergebenheit  kann es keine Befreiung geben. Solange ihr euch an das enge ‚Ich‘ (englisch: I) klammert, werden die vier Gefängnismauern euch immer näher kommen. Durchkreuzt das ‚I‘, und ihr seid frei. Wie kann man das Ich töten? Legt es Gott zu Füßen und sagt: „Du, nicht ich“, und ihr werdet frei von der Last sein, die euch zermalmt. Verbindet euch immer mit dem Weiten, Unbegrenzten, Göttlichen (niranjana). Träumt, plant und arbeitet, um mit dem Absoluten zu verschmelzen! Überwindet alle Hindernisse, indem ihr euren Verstand (mind) auf eure eigene Unendlichkeit fixiert. Verurteilt euren Verstand nicht als Affen, der hin und her springt: er ist ein feines Instrument, er kann euch helfen, Befreiung zu erlangen oder gefesselt zu bleiben – es hängt davon ab, wie ihr ihn manipuliert. Der Verstand wird eure Aufträge bis ins kleinste Detail ausführen und kann euch auf dem königlichen Weg zum Tor der Erkenntnis führen! Oder er führt euch in eine Sackgasse! Benutzt ihn weise! Sathya Sai, 24. Mai 1962  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. OKTOBER 2019

Es gibt keine Wahrheit (satyam) ohne Güte (sivam); es gibt keine Güte ohne Schönheit (sundaram). Allein Wahrheit kann Glück bringen, und Glück allein ist die wahre Schönheit. Wahrheit ist Schönheit, Freude ist Schönheit. Falschheit und Trauer sind hässlich, weil sie unnatürlich sind. Der Glanz der Wahrheit wird Güte offenbaren. Führt Handlungen (karma) aus, die von der höheren Weisheit gebilligt werden, jedoch keine, die aus Unwissenheit entstehen. Dann werden all eure Handlungen verheißungsvoll, nützlich und gesegnet sein. Ein Hund, der in einem Raum mit Wänden aus Spiegeln gefangen ist, sieht in den unzähligen Reflexionen nicht sich selbst, sondern Rivalen und Konkurrenten, die verbellt werden müssen. Er ermüdet sich, wenn er die Spiegelbilder anspringt, und wenn die Bilder ebenfalls springen, gerät er in Rage! Der Weise jedoch sieht sein eigenes Spiegelbild und ist in Frieden: Er ist glücklich, dass es so viele Reflexionen von ihm gibt. Das ist die Einstellung, die ihr lernen müsst euch anzueignen. Das wird euch vor unnötigen Sorgen schützen. Sathya Sai, 7. Juli 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. OKTOBER 2019

Navaratri wird im Gedenken an den Sieg des Göttlichen (daivata) über die Dämonen durch die Fürbitten von Mahashakti als Chandi, Durga und Kali gefeiert. Depavali gedenkt an den Sieg der himmlischen über die höllischen Einflüsse, der Tugend über Sünde, wie er durch den Sieg Krishna-Satyabhamas über Narakasura symbolisiert wird, die aufwärtsgerichtete Anziehung in den Himmel und der Zug nach unten in die Hölle. Wahrheit (satya) wird die Kräfte der Falschheit immer besiegen. Das ist die innere Bedeutung von Satyabhama als Werkzeug, das Gott nutzte, um Narakasura zu zerstören. Mit der Zerstörung Narakasuras, was die Überwältigung der sechs Feinde des Menschen (Lust, Ärger, Gier, Verblendung, Stolz und Eifersucht), die ihn zum Fall hinziehen, beinhaltet, scheint das Licht klar, hell und schön. Zur Demonstration dieser Wahrheit am Tag von Depavali werden Lichter entzündet und an jedem Haus aufgestellt. Sie vertreiben die Dunkelheit, welche das Heim des Bösen und der Sünde ist. Sathya Sai, 11. November 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. OKTOBER 2019

Navaratri wird im Gedenken an den Sieg des Göttlichen (daivata) über die Dämonen durch die Fürbitten von Mahashakti als Chandi, Durga und Kali gefeiert. Depavali gedenkt des  Sieges der himmlischen über die höllischen Einflüsse, der Tugend über Sünde, wie er durch den Sieg Krishna-Satyabhamas über Narakasura symbolisiert wird, die aufwärtsgerichtete Anziehung in den Himmel und der Zug nach unten in die Hölle. Wahrheit (satya) wird die Kräfte der Falschheit immer besiegen. Das ist die innere Bedeutung von Satyabhama als Werkzeug, das Gott nutzte, um Narakasura zu zerstören. Mit der Zerstörung Narakasuras, was die Überwältigung der sechs Feinde des Menschen (Lust, Ärger, Gier, Verblendung, Stolz und Eifersucht), die ihn zum Fall hinziehen, beinhaltet, scheint das Licht klar, hell und schön. Zur Demonstration dieser Wahrheit am Tag von Depavali werden Lichter entzündet und an jedem Haus aufgestellt. Sie vertreiben die Dunkelheit, welche das Heim des Bösen und der Sünde ist. Sathya Sai, 11. November 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. OKTOBER 2019

Kein anderes Element in dieser Welt ist so bedeutsam wie Licht. Licht weist uns den Weg, indem es die Dunkelheit zerstreut. Nur mit Hilfe des Lichts geht ein jeder seinen täglichen Pflichten nach. Die Flamme einer Lampe hat zwei wichtige Eigenschaften: Die eine ist das Verbannen der Dunkelheit und die andere ihre beständige Bewegung nach oben. Selbst wenn die Lampe in einen Schacht gebracht wird, zeigt die Flamme nach oben. Alle indischen Feste haben eine innere Bedeutung, um die Menschen an ihre angeborene und innewohnende Göttlichkeit zu erinnern. Die aufwärtsgerichtete Bewegung der Flamme muss euch, wie die Alten sagen, an den Weg der Weisheit und den Weg zur Göttlichkeit erinnern! Das Licht vertreibt äußere Dunkelheit. Für das Vertreiben der inneren Dunkelheit der Unwissenheit braucht ihr Entsagung (vairagya) als Gefäß, Liebe als Öl, einsgerichtete Konzentration als Streichholz und spirituelle Weisheit (tattva-jnana) als Zündholzschachtel. Nur wenn ihr alle vier habt, könnt ihr das Licht der Weisheit anzünden. Sathya Sai, 19. Oktober 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. OKTOBER 2019

Führt Handlungen (karma) auf der Grundlage der spirituellen Weisheit aus, das alles Eines ist! Lasst sie von Hingabe, Bescheidenheit, Liebe, Mitgefühl und Gewaltlosigkeit durchdrungen sein. Wenn Hingabe nicht mit spiritueller Weisheit angefüllt ist, ist sie so leicht wie ein Ballon, der mit jedem Windstoß davon geweht wird. Bloße Weisheit wird euer Herz austrocknen; Hingabe macht es mit Mitgefühl weich und Handlungen geben den Händen etwas zu tun, etwas, das jede Minute eures Lebens heiligt. Deshalb wird Hingabe in Zusammenhang mit „Upasana“ gesetzt, das auch bedeutet „in der Nähe verweilen“, die Gegenwart zu fühlen und die Süße des Göttlichen zu teilen. Das Sehnen nach Upasana veranlasst euch zu Pilgerreisen, zur Errichtung und Renovierung von Tempeln, zur Einsegnung von Bildnissen und zum Darbringen der vorgeschriebenen Anbetungen. All dies ist Karma hohen Ranges, es führt zu spiritueller Weisheit. Beginnt zunächst mit dem Gedanken „Ich bin im Licht.“ Dann fühlt ihr: „Das Licht ist in mir“, was  zur Überzeugung führt: „Ich bin das Licht.“ Das ist höchste Weisheit! Sathya Sai, 7. Juli 1963    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. OKTOBER 2019

Einmal gab Krishna vor, unter unerträglichen Kopfschmerzen zu leiden. Mit warmen Kleidern um den Kopf und roten Augen drehte er sich unruhig im Bett herum. Königin Rukmini und Satyabhama versuchten viele Mittel, die sich als unwirksam erwiesen. Als sie Krishna mit Narada konsultierten, wies er Narada an, den Staub der Füße eines wahren Gottesverehrers zu bringen! Im Nu manifestierte sich Narada vor einigen berühmten Gläubigen, aber diese waren zu bescheiden, um Staub von ihren Füßen anzubieten, der ihrem Herrn als Medizin dienen sollte! Narada kehrte enttäuscht zurück. Krishna fragte: „Hast du die Gopis gefragt?“ Narada eilte ungläubig zu ihnen! Als die Gopis das Anliegen vernahmen, schüttelten sie ohne Zögern den Staub von ihren Füßen und füllten seine Hände! Noch bevor Narada Dvaraka erreichte, waren Krishnas Kopfschmerzen verschwunden! Der Herr hatte dieses fünftägige Drama inszeniert, um zu lehren, dass Selbstverdammung auch Egoismus ist. Wenn das Ego schwindet, fühlt ihr euch weder überlegen noch unterlegen, und ein Gläubiger muss den Befehl Gottes ohne Einwände befolgen. Sathya Sai, 7. Juli 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. OKTOBER 2019

Es gibt drei Arten von Menschen: (1) Ungläubige, die weltliche Objekte als real betrachten; (2) diejenigen, die an einen Willen hinter allem, was sie sehen und erleben, glauben und sich diesem Willen beugen, sie versuchen diesen Willen zu verstehen, fügen sich ihm und richten sich nicht dagegen; und (3) diejenigen, die erkannt haben, dass die objektive Welt nur relativen Wert hat. Letztere werden niemanden, einschließlich Gott, für ihre Leiden und Schmerzen verantwortlich machen. Solange der Sohn und die Tochter minderjährig sind, haben sie keinen Anspruch auf ihren Anteil am elterlichen Eigentum. Wenn eure spirituellen Übungen nicht stark genug sind, um euer eigenes Schicksal zu bestimmen, leidet ihr und kämpft. Wenn ihr sagt, „ich, ich, ich“, seid ihr auf euch allein gestellt und könnt dadurch stolpern und fallen. Sprecht: „Nicht ich, sondern du“, dann werden euch alle Dinge gegeben! Die Ergebnisse vergangener Handlungen werden einfach wie Nebel vor der Sonne dahinschmelzen, wenn ihr Gott anruft! Sathya Sai, 24. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. OKTOBER 2019

Wenn ihr eine Sekunde lang in die Sonne starrt und dann den Blick auf andere Dinge richtet, werdet ihr feststellen, dass ein dunkler Fleck über ihnen ist und ihr sie nicht erkennen könnt.  Sobald ihr eine Schau Gottes habt, der strahlender ist als tausend Sonnen, könnt ihr in gleicher Weise die Vielfalt nicht mehr wahrnehmen, die Natur (prakriti) genannt wird. Die Welt ist schwarz, sie ist blockiert; in der Tat kann man Vielfalt nicht länger erkennen oder mit ihr umgehen, wenn ihr erst einmal eine Schau der grundlegenden Einheit hattet. Nehmt die Leinwand im Kino. Wenn der Film läuft, seht ihr den Bildschirm nicht, sondern nur den Spielfilm. Wenn die Vorstellung beendet ist, seht ihr nur noch die Leinwand, die keine Botschaft hat – weder Stimme noch Namen noch Gestalt noch Farbe oder Glaubensbekenntnisse. Die gesamte Leinwand verlor sich im Bild. Der Bildschirm ist Brahman. Brahman ist die Wahrheit (satya); das Universum ist Brahman. Dieses ist Sein (sat); jenes ist Bewusstsein (cit). Das zu wissen und mit beiden umzugehen ist Glückseligkeit (ananda). Sathya Sai, 22. Oktober 1961      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. OKTOBER 2019

Denkt nur einmal eine Minute darüber nach: Wie und warum haben Männer und Frauen ihre angeborene Göttlichkeit vergessen? Wie sind sie in diese Täuschung der Minderwertigkeit geraten? Forscht auf diese Weise nach, dann werdet ihr wissen, dass es das Ergebnis des Verstandes (mind)  sein muss, der vorübergehenden Vergnügen nachjagt. Was für ein Heilmittel gibt es dafür? Die Herrschaft über Berge von Informationen wurde jetzt von den Menschen erlangt; aber die Weisheit ist dabei auf der Strecke zurückgeblieben! Deshalb muss eure Fähigkeit entwickelt werden, das Universelle und Absolute zu erforschen und in diese Gebiete vorzudringen. Das Erfolgsgeheimnis dieser Reise besteht nur aus einem Wort: Anbetung! Lasst alle eure Handlungen zur Anbetung werden. „Ihr werdet, was ihr fühlt (yat bhavam tat bhavati).“ Ihr könnt das Gefühl für das Göttliche nur bekommen, wenn ihr einen Vorgeschmack auf die Liebe zum Göttlichen habt. Das Göttliche inkarniert sich als Mensch (avatar), um euch einen Vorgeschmack auf diese süße Liebe zu geben, damit die Sehnsucht nach Gott in euer Herz gut eingeprägt wird. Sathya Sai, 24. November 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019   Ohne die Schnur, die durch die Blüten läuft, kann es keine Girlande geben. Es kann keinen Menschen ohne die innere Verwandtschaft geben, die Gott jedem zusichert. Er ist das Brahmasutra (der Brahman-Faden), unsichtbar, aber unausweichlich. Wenn ein Ballon immer weiter aufgeblasen wird, platzt er und die Luft darin vereint sich mit der unendlichen Weite draußen. Ausdehnung ist das Herzstück der Bildung. Eure Liebe muss sich ausdehnen und euer Heim und die Gesellschaft anfüllen und schließlich alle Bande sprengen und weltweit verschmelzen. Ein Wassertropfen in der Handfläche verdunstet bald, er ist nur ein Tropfen, aber lasst ihr ihn ins Meer fallen, dann überlebt er als Teil des Meeres. Er nimmt den Namen und den Geschmack, die Majestät und die Macht des Meeres an! Fördert Liebe; sät die Samen der Liebe in alle Herzen. Lasst eure Liebe auf den Wüstensand regnen, lasst die grünen Triebe sprießen, die schöne Blumen, und erntet den süßen Nektar der Freude, des  Friedens und der Glückseligkeit die von jedem Wesen verdient wurden. Das ist mein Wunsch, meine Mission, mein Gelübde. Sathya Sai, 25. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. OKTOBER 2019

Ohne die Schnur, die durch die Blüten läuft, kann es keine Girlande geben. Es kann keinen Menschen ohne die innere Verwandtschaft geben, die Gott jedem zusichert. Er ist das Brahmasutra (der Brahman-Faden), unsichtbar, aber unausweichlich. Wenn ein Ballon immer weiter aufgeblasen wird, platzt er und die Luft darin vereint sich mit der unendlichen Weite draußen. Ausdehnung ist das Herzstück der Bildung. Eure Liebe muss sich ausdehnen und euer Heim und die Gesellschaft anfüllen und schließlich alle Bande sprengen und weltweit verschmelzen. Ein Wassertropfen in der Handfläche verdunstet bald, er ist nur ein Tropfen, aber lasst ihr ihn ins Meer fallen, dann überlebt er als Teil des Meeres. Er nimmt den Namen und den Geschmack, die Majestät und die Macht des Meeres an! Fördert Liebe; sät die Samen der Liebe in alle Herzen. Lasst eure Liebe auf den Wüstensand regnen, lasst die grünen Triebe sprießen, die schöne Blumen, und erntet den süßen Nektar der Freude, des  Friedens und der Glückseligkeit die von jedem Wesen verdient wurden. Das ist mein Wunsch, meine Mission, mein Gelübde. Sathya Sai, 25. Juli 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. OKTOBER 2019

Der Wiederaufbau der Menschheit auf moralischen Fundamenten ist heute ein universelles Problem. In allen Ländern liegt der Schwerpunkt auf dem Lebensstandard und nicht auf der Lebensweise. Sobald ihr euch dem Weg des weltlichen Glücks zuwendet, werdet ihr zu noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet einen Moment inne und untersucht eure eigenen Erfahrungen; ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden bekommt, wenn eure Wünsche erfüllt sind. Ihr werdet dann die Wahrheit bezeugen, dass ein verbesserter Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Denkt daran, dass Bildung und das Beherrschen von Informationen und der Erwerb von Fähigkeiten keine Garantie für geistigen Gleichmut sind. Tatsächlich findet ihr die Gebildeten überall missmutiger und wetteifernder als die Ungebildeten vor. Das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma), was die Aufgabe des Avatars ist, ist somit in anderen Teilen der Welt ebenso dringend wie in Indien. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. OKTOBER 2019

Jeder Mensch sollte so leben, dass er keinem Lebewesen Schmerz zufügt. Das ist seine höchste Verpflichtung. Ebenso ist es die Pflicht jedes Einzelnen, der die Chance einer Geburt als Mensch erhalten hat, einen Teil seiner Energien für ein gelegentliches Gebet, für die Rezitation des Namens Gottes, für Meditation und andere spirituelle Übungen zu erübrigen. Er muss Leben mit menschlichen Werten wie Wahrheit, Rechtschaffenheit und Friedfertigkeit in Verbindung bringen sowie gute Taten zum Wohl anderer vollbringen. Zudem sollte sich jeder davor hüten, Dinge zu tun, die anderen Schaden zufügen oder sündhaft sind, so wie er sich davor hütet, Feuer zu berühren oder eine Schlange aufzuschrecken. Für gute Taten, mit denen er andere glücklich macht, und für den Gottesdienst muss er genauso viel Liebe und Ausdauer aufbringen wie für den Erwerb von Reichtum und Geld. Das ist eine der ersten Pflichten (dharma) des Menschen. Sathya Sai, Prema Vahini, Kapitel 65  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. OKTOBER 2019

Das Studium der Schriften kann das spirituelle Sehnen, das bereits in euch ist, verstärken und veranlasst euch, die Gebote zu praktizieren. Behandelt die Lehren, die ihr von ihnen bezieht, nicht als Futter fürs Gehirn. Sie müssen in Glückseligkeit (ananda) für das Individuum verfeinert werden. Neid, Pomphaftigkeit, Egoismus – solche schlechten Neigungen müssen dem Individuum ausgetrieben werden. Die Quelle der Weisheit ist der Guru, die in euch wohnende Seele (purusha). Der spirituelle Schatz kann auch von anderen erlangt werden. Dennoch muss der Gebende höchste Kenntnisse erlangen und der Empfangende muss den besonderen Verdienst besitzen, der diese Vollendung verdient. Der Samen hat vielleicht Leben in sich, aber die Erde muss gepflügt und bereitet werden, um ihn zu beleben. Wenn beide Bedingungen erfüllt sind, ist die Ernte spirituellen Erfolgs sicher. Denkt daran, der wahre Guru stiehlt euer Herz, nicht euren Reichtum! Sathya Sai Vahini, Kapitel 13  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. OKTOBER 2019

Obwohl Gott in jedem Menschen wohnt, bleibt diese Tatsache verborgen wie das Öl im Senfsamen. Ihr müsst durch bestimmte Prüfungen und Feuerproben gehen, um Gott in euch zu manifestieren. Die Liebe zu Gott sollte als Ergebnis der Erfahrungen von Widrigkeiten wachsen. So wie Gold strahlender wird, je mehr es im Tiegel erhitzt wird, muss eure Hinhabe einen beständigen Reinigungsprozess durchlaufen. Heute sind alle Gedanken und Handlungen auf die eine oder andere Weise verschmutzt. Eure Gedanken, Sichtweise und Worte sind kontaminiert. Junge Menschen sollten das Ziel verfolgen, ein ideales Beispiel für die Welt werden. Für diesen Zweck sollten sie gute Gesellschaft pflegen, also die Gemeinschaft mit Menschen, die mit göttlicher Liebe angefüllt sind. Anders als in vorhergehenden Zeitaltern geben Menschen heutzutage vor etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie müssen ihre animalischen Instinkte loswerden und vom Menschlichen zum Göttlichen fortschreiten. Sathya Sai, 21. August 1992     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. OKTOBER 2019

Man nennt sich vielleicht einen großen Gottesverehrer oder Wissenschaftler, aber ohne einen Geist der Opferbereitschaft gibt es keine Größe. Der Geist der Opferbereitschaft verleiht dem Leben Duft. Dienen (seva) ist das Salz, das dem Leben Geschmack gibt. Jemand lebt vielleicht 60, 70 oder 80 Jahre, aber es gibt keinen Sinn, solange das Leben nicht der Charakterveredelung geweiht und dem hingebungsvollen Dienst an anderen  gewidmet ist. Ihr solltet nicht nach Gebäuden, Positionen oder Industrien streben. Ein guter Charakter ist der größte Wohlstand, den ihr erlangen könnt. Vitaler noch als die fünf Lebenskräfte (prana) sind Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Friede (shanti), Liebe (prema) und Gewaltlosigkeit (ahimsa). Sie sind für alle der notwendige Atem des Lebens. Liebe ist der größte von allen. Füllt euch mit Liebe an. Liebe muss sich heute als Dienst an der Gesellschaft ausdrücken. Denkt daran, dass wir für die Gesellschaft existieren und die Gesellschaft für das Wohl aller existiert. Heiligt euer Leben, indem ihr dient und Freude und Trost um euch herum verbreitet. Sathya Sai, 11. Dezember 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. OKTOBER 2019

Wirkliche Gleichheit unter den Menschen muss nicht durch gleiche Verteilung materieller Güter erreicht werden, sondern durch das Kultivieren selbstloser Liebe, die ein Gefühl für Göttlichkeit fördert, welche allen Wesen innewohnt. Seht über Materialismus hinaus zum Höchsten Sein, das alles bereitstellt. Wenn ihr das Eine als in allen Wesen gegenwärtig erkennt und jeden als eine Manifestation des Göttlichen respektiert, erreicht ihr Gleichheit im wahren Sinne. Verinnerlicht die Tatsache, dass euch dieser Körper gegeben wurde, um selbstlosen Dienst zu erweisen. Versteht auch,  dass nichts in der Schöpfung für die exklusive Nutzung durch eine Person gedacht ist. Deshalb sollten wir das Gefühl ablegen: „Diese Dinge wurden ausschließlich mir zum Gebrauch gegeben, sie sind mein Eigentum.“ Die Weisen des Altertums betonten die Wichtigkeit von Karmayoga, also das Erfüllen der eigenen Pflichten im Leben in einem hingebungsvollen Geiste. Durch Karmayoga müsst ihr Sinneskontrolle erlangen und die Eigenschaften universeller Liebe, Nachsicht und Mitgefühl entwickeln. Sathya Sai, 11. Dezember 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. OKTOBER 2019

Bhajansingen bereitet Freude und Frieden. Seht zu, dass es nicht dazu benutzt wird, euren Egoismus, gegenseitige Beschuldigung, Neid oder Stolz zu mehren, wie es oft geschieht. Seid bescheiden, seid ruhig, seid tolerant. Kooperiert mit allen und behandelt jeden höflich und freundlich. Hingabe ist keine Uniform, die donnerstagabends getragen wird, wenn ihr euch für Bhajans versammelt, und abgelegt wird, wenn das Singen vorbei ist. Sie muss das Fördern einer Einstellung der Demut und des Ehrens von Eltern, Lehrern, Älteren und anderen bedeuten; sie ist eine mentale Ansicht, eine Einstellung, die stets gegenwärtig ist. Sie ist das Erhalten des Herzens, so wie Nahrung den Körper erhält. Wie die Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt, niemals von dieser Richtung abweicht und bereitwillig, freudig und rasch zurückkehrt, wenn sie gewackelt wird, muss der Gläubige immer Gott sehen und sollte nur glücklich sein, wenn er auf ihn fokussiert ist. Sathya Sai, 15. Dezember 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 12. Oktober 2019

Der Tod kommt wie ein Falke auf ein Huhn nieder, das auf dem Boden frisst. Wie kann Ich euch annehmen? Kenne Ich nicht eure Vergangenheit und Gegenwart, eure Straftaten und deren Bestrafung, eure Erfolge und Belohnungen? Ich bin in keiner Weise von der Ankunft einiger in diese Welt oder von deren Abreise von dieser Welt betroffen. Ich führe das aus, was angemessen und gerecht ist und manchmal durch Meine Gnade modifiziert ist. Lebt in dem wahren Wissen über das Selbst (Atma tatwam); das wird den Frieden sichern (Shanti). Wie könnt ihr mit dem Gift der Anhaftung und des Hasses in euch gesund sein? Wenn ihr das wahre Wissen des Selbst erlebt, werdet ihr selbst Bhagawan (Göttlichkeit). Deshalb spreche ich euch als Verkörperung des Göttlichen Selbst (Divyatma Swarupulara) an. Jeder von euch muss sich verwandeln, um Bhagawan zu werden, indem er seine eigene individuelle Seele (Jiva) mit dem Ozean des universellen Selbst (Atma) vereint. Mein Wesen ist ewige Glückseligkeit. Ihr müsst Glückseligkeit erfahren, indem ihr Meinen Anweisungen folgt und Meine Lehren praktiziert.   Sathya Sai, 18. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 11. Oktober 2019

Glaube/Vertrauen – das ist der Atem des Sieges! Glaube an sich selbst, Glaube an die gute Arbeit, die man sich vorgenommen hat, und der Glaube an den Erfolg, trotz Zeichen von Versagen. Seid gut, seid nützlich, seid freundlich, fürchtet die Sünde – dann werdet ihr das Vertrauen von Jedermann gewinnen. Anhaftung und Hass sind die größten Feinde des Erfolges in allen Arbeits-Bereichen. Wenn man irrtümlich glaubt, andere zu retten, dann wird Leid folgen; denn es gibt überhaupt keinen anderen. Alle sind Eins; der Kummer eines Menschen ist aller Menschen Kummer. Der fundamentale Fehler der Menschheit ist Unwissenheit. Wenn du weise wärest, würdest du wissen, dass alle Individuen Wellen auf demselben Ozean sind. Selbstloses Handeln ist das Ideal, das du anstreben solltest. Der Wunsch nach Gewinn ist ein Giftzahn; wenn du ihn herausziehst, wird die Schlange des Karmas unschädlich gemacht und deine Handlungen werden zu wertvollen Opfergaben (Nishkama Karma)!  Sathya Sai, 15. September 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 10. Oktober 2019

Die Geschichte von Rukmini Kalyana ist nicht einfach die Geschichte einer Ehe. Es ist die Vereinigung des Höchsten Geistes (Purusha) mit der Schöpfung, der objektiven Welt (Prakriti). Rukmini ist das individuelle Selbst (Jiva) und Krischna ist das Höchste Selbst (Paramatma). Rukmini litt unter den Regeln und Einschränkungen, die von der objektiven Welt auferlegt wurden. Egoismus ist ihr Bruder und Weltlichkeit ist ihr Vater. Denkt nur an diese Tatsache: Rukmini traf Krischna noch nie zuvor - ihre Seele sehnte sich intensiv nach dem Herrn. Mit aufrichtigem Verhalten und Benehmen suchte sie Zuflucht bei Gott. Ihre Eltern, ihr Bruder und alle Verwandten waren gegen sie, aber jeder Einzelne wurde geboren, um sein Schicksal zu bearbeiten und nicht, um eine Rolle im Drama eines anderen zu spielen. Jeder wird geboren, um seine eigene Strafe abzutragen, und am Ende ist er frei. Niemand bleibt im Gefängnis unter dem Vorwand, dass ein lieber Kamerad immer noch drin ist! Rukminis Gebete, Reue, Sehnsucht und Standhaftigkeit wurden reichlich belohnt und der Herr eilte, sie anzunehmen!  Sathya Sai, 28. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 9. Oktober 2019

Es gibt Menschen, die betrachten alle Handlungen der Verehrung als „Seine" und alle Handlungen des Verdienens und Ausgebens als „Meine“. Aber das ist ein Fehler! Es gibt keine solche Unterscheidung zwischen Handlungen. Alle Handlungen (Karma) führen euch entweder zu Gott (Madhava) oder von Ihm fort! Alle Taten sind Seine! Wenn ihr sagt, dass ihr krank werdet, dass ihr bei guter Gesundheit seid usw., dann fühlt ihr, dass der Körper „ihr“ seid, während ihr wirklich nur das Selbst (Atma) seid, mit den fünf Hüllen darüber. Was nützt die moderne Zivilisation, die ihr Volk dazu bringt, mit dem Strömung zu schwimmen, der die Menschheit in Angst, Sorge und Verzweiflung versetzt? Die moderne Bildung lehrt nur, dass man Glückseligkeit (Ananda) von den Sinnen her bezieht. Es gibt keine Ausbildung in der Kunst, geistigen Frieden zu erlangen. Ist es nicht höchste Zeit zu lernen, dass die ewige Quelle der Glückseligkeit in euch selbst vorhanden ist? Sathya Sai, 18. Oktober 1963  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM, 8. OKTOBER 2019

Ihr habt vielleicht viele heilige Texte studiert und viele Ansprachen gehört. Ihr könnt vielleicht auch den Anblick heiliger und frommer Seelen gehabt haben (darshan), aber was nützt das? Aufgrund der Auswirkung von unheiligem Essen und schlechter Gesellschaft werden alle eure guten Gedanken unterdrückt. Gute Gedanken können sich nur ausdrücken, wenn ihr eure schlechten Gedanken loswerdet. Jeder von euch muss sich bewusst bemühen, schlechte Gedanken zu vernichten. So wie ihr die Tür eures Hauses nur für die Familienmitglieder und Freunde öffnet, und nicht für streunende Hunde, dürft ihr nicht zulassen, dass böse Gefühle und böse Gedanken in euren Geist eindringen. Heute ist der glückverheißende Tag Vijayadashami. Dies ist der Abschluss (Samapti) des heiligen Navaratri-Festes. Der Abschluss des Festes ist das, was auf jede mögliche Weise Verdienste (Prapti) verleiht. Verkörperungen der Liebe! Bei dieser heiligen Gelegenheit möchte Ich, dass jeder von euch einen Eid ablegt, alle Laster zu entdecken und aufzugeben, von denen ihr wisst, dass sie in euch vorhanden sind! Sai, 01. Oktober 1998    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 7. Oktober 2019

Es besteht kein Muss, dass ihr einen äußeren Altar für eure Rituale (Yajna) haben solltet. Nur solltet ihr wachsam sein, in Bezug auf die Reinheit der Worte, die ihr aussprecht oder hört, und die Handlungen, mit denen ihr euch befasst. In Wirklichkeit ist euer Herz der zeremonielle Altar;  euer Körper, der Feuerplatz für das Opferfeuer, euer Haar das heilige Gras (Darbha); eure Wünsche, sind die Holzstäbe, die das Feuer füttern; das Verlangen ist das Butterschmalz (Ghee), das in das Feuer gegossen wird, um es in Flammen aufgehen zu lassen; die Wut ist das Opfertier; und das Feuer ist die spirituelle Übung (Tapas), die ihr vollbringt. Menschen interpretieren Tapas manchmal als asketische Praktiken, wie zum Beispiel auf einem Bein oder auf dem Kopf stehen. Nein, Tapas sind keine körperlichen Verrenkungen; Tapas ist die vollständige und korrekte Koordination von Gedanke, Wort und Tat. Wenn dies erreicht ist, wird sich die Pracht des Feuers manifestieren.  Sathya Sai, 02. Oktober 1981  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 6. Oktober 2019

Das Navaratri-Fest wird gefeiert, um der Welt die Macht der Göttinnen zu verkünden. Die höchste Energie (Shakti) manifestiert sich in Form von Durga, Lakshmi und Saraswati. Durga gibt Energie - physisch, mental und spirituell. Lakshmi schenkt uns Reichtum verschiedenster Art; nicht nur Reichtum in Form von Geld, sondern besonders Reichtum an Charakter und vieles mehr. Sogar Gesundheit ist Wohlstand. Saraswati verleiht Intelligenz, die Fähigkeit zur intellektuellen Untersuchung und die Macht der Diskriminierung. Die eigene Mutter ist eine Kombination all dieser göttlichen Wesen. Sie liefert Energie, Wohlstand und Intelligenz. Sie wünscht sich ständig für euch Fortschritt im Leben. Sie repräsentiert also alle drei Göttinnen, die während des Navaratri-Festes verehrt werden. Das Leben eines Menschen, der seine Mutter nicht respektieren und lieben kann, ist verachtenswert. Zu erkennen, dass die eigene Mutter die Verkörperung aller göttlichen Kräfte ist, bedeutet, dass man ihr Ehrerbietung zollt und sie mit Liebe behandelt. Dies ist eine wichtige Botschaft, die uns Navaratri, das Fest der neun Nächte, vermittelt. Sathya Sai, 14. Oktober 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 5. Oktober 2019

Navaratri wird zu Ehren des Sieges gefeiert, den die Göttin der göttlichen Kraft (Parashakti) über die bösen Mächte errungen hat, wie es im Devi Mahatmyam und Devi Bhagavatam beschrieben wurde. Diese ursprüngliche göttliche Energie wird, wenn sie sich in ihrem reinen und sanften Satwik-Aspekt manifestiert, als die große Lehrerin und Inspiratorin Maha-Saraswati beschrieben. Wenn diese Kraft aktiv und mächtig (Rajasik) ist, ist sie die große Versorgerin und Erhalterin, Maha-Lakshmi. Wenn sie langweilig und inaktiv (Tamasik) ist, aber latent wie die große dunkle Zerstörerin und Täuscherin, dann zeigt sie sich als Maha-Kali. Durch systematisch ausgeübte spirituelle Übungen ist es möglich, die inneren Ressourcen, mit denen Gott euch ausgestattet hat, zu erschließen und sich in das reinere und glücklichere Reich der Realität zu erheben. Diese Göttliche Kraft (Parashakti) ist in jedem Menschen als schlafende, spirituelle Energie (Kundalini-Shakti) zuhause, die fähig ist, die bösen Tendenzen im Geist zu zerstören, wenn sie geweckt wird. Widmet dieses Navaratri also der Versöhnung der allwissenden Muttergöttin und lebt in Frieden und Freude.  Sathya Sai, 04. Oktober 1967  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 4. Oktober 2019

Verkörperungen der göttlichen Liebe! Gebt Zweifel niemals Raum, die auftreten mögen aufgrund der von euch verzehrten Lebensmittel, der Gesellschaft oder der Umwelt, in der ihr lebt. Begegnet den Zweifeln mit Mut und Glauben. Befreit euch zunächst von euren Fehlern, stärkt eure Hingabe und macht sie fest und unerschütterlich. Das ist die Anstrengung, die jeder erbringen sollte (Purusha prayatna). Dann werdet ihr automatisch Gottes Gnade (Daiva anugraha) verdienen. Betet nicht zu Baba, um euren Geist zu ändern. Es ist eure Pflicht, euren eigenen Geist zu ändern und fokussiert zu bleiben. Wenn ihr erwartet, dass Baba alles tut, was ist dann euer Beitrag? Macht eure spirituellen Übungen (Sadhana) mit festem Glauben, regelmäßig und intensiv. Gottes Hilfe wird automatisch kommen, wenn ihr euren Beitrag leistet. Tut eure Pflicht und überlasst die Ergebnisse Gott. Wenn ihr auf diesem Weg der Wahrheit geht und die Straße der spirituellen Weisheit (Jnana) überquert, dürft ihr nicht aufhören, bis ihr euch mit dem Göttlichen vereinigt. Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 3. Oktober 2019

Wenn Kräfte der Ungerechtigkeit, der Unmoral und der Unwahrheit in einem monströsen Ausmaß zunehmen und sich einem Totentanz hingeben, wenn Egoismus und Eigennutz grassieren, wenn Männer und Frauen jeglichen Sinn für Freundlichkeit und Mitgefühl verloren haben, nimmt das atmische Prinzip die Form des Göttlichen an und offenbart sich, um die bösen Elemente zu zerstören. Dies ist die innere Bedeutung des Dasara-Festes. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Ravana oder Rama ist, je nach den Eigenschaften, die er im täglichen Leben manifestiert. Wer ist Ravana und was symbolisieren seine zehn Köpfe? Kama (Lust), Krodha (Wut), Moha (Täuschung), Lobha (Gier), Mada (Stolz), Matsarya (Neid), Manas (Geist), Buddhi (Intellekt), Chitta (Wille) und Ahamkara (Ego). Diese zehn bilden die zehn Köpfe. Arroganz ist ein Dämon. Schlechte Gedanken sind Dämonen. Rama ist der Zerstörer der schlechten Eigenschaften. Während der zehn Tage von Dasara müsst ihr zu Gott beten, alle bösen Eigenschaften in euch zu zerstören. Sathya Sai, 18. Oktober 1991  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 2. Oktober 2019

Das Leben eines jeden Kindes wird stark von den Eigenschaften der Eltern beeinflusst. Die liebevolle Fürsorge von Mutter Jijabai machte Shivaji zu einem großen Krieger. Gandhi wurde ein Mahatma wegen seiner frommen Mutter Putlibai. Putlibai befolgte ein strenges Gelübde, wonach sie auf das Rufen des Kuckucks wartete, bevor sie etwas zu Essen zu sich nahm. Eines Tages wartete sie sehr lange auf den Kuckucksruf, ohne etwas zu essen. Der junge Gandhi konnte es nicht ertragen, seine Mutter so lange fasten zu sehen. Daher ging er aus dem Haus und ahmte den Kuckucksruf nach. Dann kam er herein und sagte: „Mutter, bitte nimm jetzt dein Essen zu dir. Hast du nicht den Kuckuck rufen gehört." Unfähig, ihren Kummer, zu unterdrücken, dass ihr Sohn gelogen hatte, schlug sie Gandhi und rief: „Welche Sünde habe ich begangen, dass mir ein Lügner geboren werden sollte!" Gandhi bereute sofort und bat um ihre Vergebung. Er versprach, niemals mehr zu lügen und lebte bis zum Ende für die Wahrheit.                                  Sathya Sai, 23. November 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 1. Oktober 2019

Das Dasara-Festival ehrt den Sieg der Götter (devas) über die Dämonen (asuras) - der Mächte der Gerechtigkeit über die Mächte des Bösen. Sie haben gewonnen, weil der dynamische Aspekt der Göttlichkeit (parashakthi), die Kraft, die Gott in all diese Vielfalt und Schönheit geführt hat, gekommen ist, um ihnen Beistand zu leisten und für sie zu kämpfen. Eine solche heilige Gesellschaft hilft, das Verlangen zu wecken, sich selbst zu kennen, die wahre Natur der Welt um uns herum zu kennen und die Einheit von beiden zu entdecken und zu erfahren; ausgedrückt im vedischen Diktum: Du–Bist–Das (tat tvam asi). Durch den subtilen Einfluss der Gesellschaft, in die er aufgenommen wurde, wurde Narada, der Sohn einer Magd, zum wichtigsten Praktiker und Vertreter des Weges der Hingabe (bhakti-marga) transformiert;  Valmiki, ein Straßenräuber, wurde in einen großen Weisen und einen der ersten Dichter verwandelt; und vielen Sündern wurde der Weg der Reue und Erlösung gezeigt.             Sathya Sai, 26. September 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 30. SEPTEMBER 2019

Jeder muss jeden Tag zwei Rituale (Yajnas) durchführen. Wenn ihr esst, denkt daran, dass ihr dem Feuer, das Gott in euch entzündet hat, Essbares anbietet, damit das Essen verdaut werden kann. Esst in einer gebetsvollen Weise, mit tiefer Dankbarkeit. Die Gita lehrt, dass das Feuer, das die Mahlzeit gekocht hat, Gott ist, die Mahlzeit Gott ist, der Esser Gott ist, der Zweck des Essens darin besteht, eure Pflichten, die Gott euch anvertraut hat, zu erfüllen und dass die Frucht dieser Arbeit darin besteht, Gott näher zu kommen. Das zweite Ritual ist folgendes: Gieße deine egoistischen Wünsche, Gefühle, Leidenschaften, Impulse und Handlungen hingebungsvoll in die Flammen der Hingabe. Das ist echtes Ritual! So wie einem Kind beigebracht wird, die Wörter „Kopf“, „Netz“, „Girlande“ usw. auszusprechen, indem es den Klang und die Buchstabenformen mit Bildern der Objekte in Verbindung bringt, so muss in gleicher Weise durch diese weltlichen und temporären Symbole das Ewige Prinzip (Akshara Tatwa) vor das Bewusstsein gebracht werden.   Sathya Sai, 11. Oktober 1972  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 29. SEPTEMBER 2019

Die Menschen beachten nur die äußeren Formen der Anbetung, ohne die innere Bedeutung zu verstehen. Der gesamte Kosmos ist ein Tempel. Der Herr durchdringt den Kosmos. Die Natur (Prakruti) lehrt die spirituelle Wahrheit über Navarathri. Der Herr muss durch spirituelle Praktiken (sadhana) verwirklicht werden. Spirituelle Praktiken bedeuten nicht, dass Gott an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Form anzubeten ist. Es bedeutet, in allem, was ihr tut, an Gott zu denken, wo immer ihr auch seid. Ihr mögt euch fragen, ob dies möglich ist. Die Antwort ist, dass es möglich ist, indem man jede Handlung Gott widmet. In Navarathri gibt es eine Form der Anbetung, die Angarpana Puja genannt wird. In dieser Anbetung werden die Glieder des eigenen Körpers dem Göttlichen dargeboten. Es bedeutet, dem Göttlichen jede Handlung im Geist der Hingabe anzubieten und die Idee der Trennung zwischen sich und Gott aufzugeben. Verehre während dieses Navarathri die Muttergottheit in diesem Geist der Einheit und Hingabe. Sei überzeugt, dass das gleiche Göttliche in allen Wesen wohnt!   Sathya Sai, 6. Oktober 1992  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM, 28. SEPTEMBER 2019

Buddha brachte einmal denjenigen, die anfingen, ihn zu beschimpfen, eine wichtige Lektion bei. Er fragte einen von ihnen: „Kind, ein Bettler kommt zu dir nach Hause, um ein Almosen zu erbitten; du bringst ihm etwas zu essen, er aber sagt, dass es nicht diese Art von Almosen sei, um die er gebeten habe, und er nimmt das Essen auch nicht an. Was würdest du tun?" Der Mann antwortete: „Ich würde das Angebotene zurücknehmen." Buddha sagte: „Auf die gleiche Weise hast du versucht, mir das Almosen deiner Beschimpfung anzubieten. Ich habe es nicht akzeptiert. Wem gehört es jetzt? Es bleibt bei dir. Du hast dich selbst beschimpft, nicht mich", sagte der Buddha. Wenn ein eingeschriebener Brief an jemanden gerichtet ist, der den Empfang ablehnt, wird er von der Post an den Absender zurückgeschickt. Ebenso ist es, wenn ihr jemanden kritisiert oder jemanden hasst. Bleibt die andere Person unberührt und unger