GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2017

Euer Geist (mind) ist voll von weltlichen Dingen, euer Magen verlangt zu viel von eurer Zeit und Energie. Wünsche und Verlangen vermehren sich schneller, als ihr sie befriedigen könnt und eure Träume sind viel zu fantasiereich, sodass sie euch zu falschen Siegen und absurden Abenteuern führen. Beschäftigt mit dem Analysieren der materiellen Welt, habt ihr euren Sinn für das Geistige, eure Sanftmütigkeit und Vortrefflichkeit verloren, und darum ist Wahrheit nur noch ein Wort aus dem Wörterbuch.  Mitgefühl ist reduziert auf eine bedeutungslose Farce.  Den Menschen fehlt Selbstbewusstsein, denn bei der kleinsten Provokation sind sie überfordert und verwandeln sich in ein wildes und bösartiges Tier. Demut, Geduld, Hochachtung – diese sind so wertlos wie eine Lampe ohne Flamme in weiter Ferne. Die einzige Hoffnung, die ihr in der heutigen grauenhaften Dunkelheit habt, ist der Name Gottes. Das ist das Boot, das euch über die stürmische See trägt, die verdunkelt von Hass und Angst ist und aufgewühlt von Furcht und Terror. Ergreift ihn mit allem Ernst und standhaftem Glauben. Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2017

Trauert nicht und seid auch nicht der Grund für Trauer. Die wahre Verkörperung der Glückseligkeit (ananda) liegt in euch, in allen und allem anderen. Trotz der Vielfalt und Vielzahl von Behältern - das, was in ihnen ist, ist dasselbe. Das ist das Prinzip von Sat-Chit- Ananda, Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit! Das kleinste Atom und der mächtigste Stern, beide sind grundsätzlich Eins. Alle sind in Wahrheit Brahman – Gott! Ihr lest in den heiligen Büchern, dass Gott Vishnu Garuda, den Adler, als Gefährt hatte, Shiva hatte Nandi, den Stier, als sein Fortbewegungsmittel, und Brahma reitet auf dem Schwan (Hamsa). Subrahmanya reist auf einem Pfau und Shani hat die Krähe als sein Gefährt. Ganesha reitet auf der Maus, obwohl Er einen erstaunlich korpulenten Körper hat und einen Elefantenkopf! Das bedeutet aber nicht, dass die Gottheiten hilflos ohne ihre Tiere und Vögel als Werkzeuge zur Fortbewegung sind.  Es enthüllt nur, dass kein Vogel und kein wildes Tier verachtet werden soll, denn das Göttliche benutzt jedes als Instrument. Als Körper (deha) gesehen, sind alle individuell verschieden; als dehi, die Verkörperung des Göttlichen (Brahman), sind alle Eins. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. DEZEMBER 2017

Millionen Menschen wiederholen den Namen Gottes, aber nur wenige haben einen festen Glauben!  Noch weniger Menschen suchen die Glückseligkeit (ananda), die in der Betrachtung des Ruhmes Gottes (atma) in eurem Inneren zu finden ist. Diese Glückseligkeit kann euch nur euer innewohnendes Göttliches Selbst schenken.  Einige Menschen beschweren sich, dass die Wiederholung (japam) des Namens nicht ihre Schmerzen, ihren Kummer und ihre Habgier geheilt hat! Der Grund liegt darin, dass sie mechanisch ihre Gebete wiederholen. Sie meditieren aus Gewohnheit oder aus sozialer Konformität oder um ein gutes Ansehen wegen ihrer Religiosität zu erlangen! Wenn die Menschen die kostbaren Schriften, welche die Wissenschaft des Selbst lehren, nicht verinnerlicht haben, dann plappern sie das Gelernte nach und setzen es nicht um. Sie haben keinen Glauben an die Aussage dessen, was sie da wiederholen. Welchen Gewinn können sie daraus wohl ziehen? Der Krebs des Zweifels hat ihre ehrfürchtige Einstellung zu den Schriften untergraben. Sie entwerten die Schriften in ein Geld-oder-Ruhm bringendes Mittel; und wenn sie kein Geld oder Ruhm durch sie erlangen, sind sie enttäuscht. Sie beneiden diejenigen, die profanen Nebenbeschäftigungen nachgehen. Aber wenn sie auch nur Glaube entwickeln würden, dann würden die Schriften sie selbst unterstützen und ihnen ein glückliches und zufriedenes Leben sichern. Ansprache von Sathya Sai, 23. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2017

Beim Fischen benutzt der Angler eine Angelrute mit einer Schnur. Die Schnur hat einen Schwimmer, an dem ein scharfer Haken mit einem Wurm im Wasser hängt. Der Fisch fühlt sich von dem Wurm angezogen, der Schwimmer bewegt sich, der Angler fühlt den Fisch am Haken und zieht den hilflosen Fisch, der nicht mehr in der Lage ist zu atmen, an Land. Euer Körper ist die Angelrute. Euer Sehnen und ungeduldiges Verlangen ist die Schnur, eure Intelligenz ist der Schwimmer, das Unterscheidungsvermögen der Haken und Wissen ist der Wurm. Ein kluger Angler fängt den Fisch des Göttlichen (atma)!  Wenn ihr spirituelle Weisheit erlangt, dann werdet ihr zu dem Göttlichen hingezogen (kaivalyam). Das ist der Zustand, in dem ihr Gotterfahrung als alles umfassend, als Wille, als Handlung, als Glückseligkeit, als Intelligenz und Sein erfahren könnt. Um ganz fest in diesem göttlichen Zustand verankert zu sein, müsst ihr eure Unwissenheit (tamas) unterdrücken, eure Leidenschaften sublimieren (rajas) und beharrlich Reinheit fördern (sathwa). Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. DEZEMBER 2017

Fragt euch jeden Morgen: „Welchen großen Sieg muss ich in diesem Leben erringen, für den dieser Kampf mich vorbereitet.“ Dann erinnert euch daran, dass euer Körper der Kampfwagen ist, euer Intellekt (buddhi) ist der Wagenlenker. Verlangen ist die Straße, die ihr geht, gezogen von dem Seil der sinnlichen Anhaftungen, Befreiung (moksha) ist das Ziel; das innewohnende Göttliche Selbst sollte eure Führung und euer Ziel sein. Wenn ihr das Verlangen danach habt, den Auswirkungen von Geburt und Tod zu entrinnen, dann reinigt euren Geist (mind) so wirksam, dass er fast vernichtet ist! Das ist aber nur dann möglich, wenn ihr euch mit dem Bewohner in euch (dehi), anstatt mit dem Körper (deha) identifiziert! Euer Körper ist der Behälter für das Selbst (atma). Ihr habt ihn euch als eine Entlohnung für die Handlungen eures Geistes und Körpers verdient. Wenn ihr in dem Bewusstsein des allgegenwärtigen Göttlichen lebt, dann lebt ihr in Liebe; in der Liebe, die in euch und durch euch zu jedem um euch herum überspringt. Liebe, Friede und Freude werdet Ihr ganz natürlich erfahren - immer! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. DEZEMBER 2017

Die Kuh verwandelt das Gras und andere Futter, das sie frisst, in süße, Kraft gebende Milch, die sie in ausreichenden Mengen an ihren Bauern abgibt. Entwickelt diese Eigenschaft und Kraft der Kuh, indem ihr die Nahrung, die ihr zu euch nehmt, in liebevolle Gedanken, Worte und Taten des Mitgefühls für alle umwandelt. Wenn euer Herz voller Tugenden ist, wird der Herr Seine Gnade in reichem Maße an euch vergeben. Draupadi verdiente sich die Gnade Gottes durch ihre Hingabe und ihre Tugenden. Ohne Standhaftigkeit und tiefen Glauben, kann niemand Gnade erwarten. Bemüht euch durch die Beachtung der Disziplin, die Ich erwarte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten, weltlichen Wege auf, wie Verdienen und Ausgeben, Sparen und mit Habgier, Lust, Boshaftigkeit und Stolz alles ansammeln. Vergeudet nicht eure Zeit mit nutzlosem Geschwätz, sondern redet immer in einem sanften Ton und dann so wenig wie möglich. Dient allen, als ob sie eure Schwestern und Brüder wären und verehrt das Göttliche, das in ihnen wohnt. Führt eure spirituellen Übungen aus und geht jeden Schritt, so wie es sich für eine Person, die danach strebt, Gott zu verwirklichen, geziemt. Ansprache von Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. DEZEMBER 2017

Vielleicht habt ihr schon das Triumphwagen Fest (Rathotsavam) in Pilgerzentren beobachtet: Große Tempelwagen werden wunderbar mit Fahnen und Girlanden geschmückt, standhafte Gruppen von Männern ziehen die Tempelwagen zu der Musik von Blasinstrumenten und Muschelhörnern die Straßen entlang, und die Tanzgruppen und Sänger gehen allen voran. Das alles trägt zu dem Hochgefühl des Festes bei.  Es drängen sich Tausende von Menschen um die festlich geschmückten Tempelwagen, aber die Aufmerksamkeit der Menschen gilt hauptsächlich dem Vergnügen. Doch wenn sie die Gelegenheit haben, sich mit gefalteten Händen vor der jeweiligen Gottheit in dem Tempelwagen zu verbeugen, dann fühlen sie sich am glücklichsten. Der Rest ist nur nebensächlich, sogar unerheblich. Genau das geschieht auch im Laufe des Lebens, in dem der Körper der Triumphwagen ist und das Selbst (atman) die Gottheit in dem Wagen. Verdienen und das Verdiente ausgeben, Lachen und Weinen, Verletzungen und ihre Heilung und die verschiedenen Akrobatikstücke im täglichen Leben, all dieses ist unerheblich im Lichte der Verehrung und Anbetung Gottes und der Vereinigung mit Ihm.   Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. DEZEMBER 2017

In eurem Leben müsst ihr Tugenden ansammeln und sie schützen und keine Reichtümer. Hört die Geschichten der moralischen Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale in eure Herzen eingeprägt werden. Heutzutage ist es so, dass Tugenden im Individuum, in der Familie, der Gesellschaft und den Gemeinden, wie auch in all den anderen Bereichen, wie Wirtschaft, Politik oder sogar Spiritualität sehr zurückgegangen sind. Es besteht auch ein Rückgang von Disziplin, die der Nährboden ist, auf dem die Tugenden wachsen. Respektiert alle und jeden. Ohne dass jemand respektiert wird, einerlei welchen Status er hat, in welcher wirtschaftlichen Lage er sich befindet oder wie groß sein spiritueller Fortschritt ist, kann es keinen Frieden und kein Glücklichsein im Leben geben. Dieser Respekt beruht auf der Überzeugung, dass dasselbe Selbst (atman), das in euch wohnt, auch in dem anderen wohnt. Seht euer Selbst in den anderen; spürt, dass auch sie hungrig und durstig sind, sie ein Verlangen in sich tragen, wie ihr es habt. Entwickelt Mitgefühl und das Verlangen zu dienen und nützlich zu sein. Ansprache von Sathya Sai, 22. Februar 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2017

Es gibt nur eine königliche Straße für die spirituelle Reise: die Liebe! Liebe für alle Wesen als Manifestation derselben Göttlichkeit, die der wahre Kern eures Selbst ist. Dieser Glaube allein versichert euch die beständige Gegenwart Gottes und schenkt euch die Freude und den Mut in Fülle, die ihr zum Erreichen des Zieles eurer Pilgerreise, das Gott ist, benötigt. Wenn der Wassertank voller Wasser ist und ihr den Wasserhahn aufdreht, dann füllen sich die Eimer mit Wasser. Entwickelt Liebe und Hingabe zu Gott, dann werden eure Handlungen mit Mitgefühl und Wohltätigkeit erfüllt sein und so die goldene Ernte von Freude und Friede gewähren. Liebe muss selbstlos und universal sein. Findet für euch selbst heraus, ob eure Liebe eng oder weit, eure Hingabe flach oder tief wie der Ozean ist. Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt? Findet es heraus und fällt euer eigenes Urteil darüber, indem ihr euer eigenes Urteilsvermögen benutzt. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1970.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. DEZEMBER 2017

Trotz der vielen heiligen Feste, wie Navaratri und Shivaratri, geht ihr und besucht heilige Orte. Doch solange ihr nicht euer Herz hell erleuchtet und es in Glanz und Reinheit strahlen lassen könnt, wird es verdunkelt bleiben und nur in der Dunkelheit der Nacht versunken (ratri) sein. Ihr mögt sagen, dass Fortschritt nur durch Meine Gnade möglich ist? Aber auch wenn Mein Herz weich wie Butter ist, schmilzt es nur, wenn eure Gebete Wärme haben. Wenn ihr keine disziplinierten Bemühungen macht und wenigstens euren spirituellen Übungen nachgeht (sadhana), kann keine Gnade zu euch kommen. Das Sehnen und die Qual des unerfüllten Zieles bringt Mein Herz zum Schmelzen. Diese Qual (aavedana) ist es, die meine Gnade gewinnt. Sadhana, eure spirituellen Übungen, müssen euch ruhig, gelassen, selbstsicher und ausgeglichen machen. Euer Geist muss klar und tröstlich wie das Mondlicht sein. Der Mond ist die Gottheit, die den Geist beeinflusst. Seid ruhig, wenn ihr sprecht und ebenso, wenn ihr auf Boshaftigkeit, Bekritteln und Lob antwortet. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. DEZEMBER 2017

Einige Menschen, die Angst vor der zynischen Kritik Ungläubiger haben, zögern, in den frühen Morgenstunden durch die Straßen ihres Dorfes zu gehen und Lieder zum Lobe Gottes zu singen!  Wenn ihr die Verkörperung der Angstlosigkeit in eurem Herzen verankert habt, warum sollte auch nur das kleinste Beben von Angst euch berühren? Ihr seid alleine auf diese Welt gekommen, ohne Begleiter, nicht wahr? Während eures Lebens habt ihr Ehepartner und Kinder um euch herum versammelt, und auch Verwandte, Freunde und Bekannte, die sich mit euch verbunden haben. Wenn ihr in den Bereich, von dem ihr gekommen seid, zurückkehrt, dann geht ihr wieder alleine, ohne Gesellschaft. So macht auch die Reise durch euer Dorf in den frühen Morgenstunden (nagarsankirtan) in diesem Geist. Kommt alleine zu dem Ereignis, nehmt eure Verwandten, Freunde und Bekannten mit, wenn sie euch begleiten wollen, und geht euren Weg mit ihnen unberührt und sorgenfrei. Genießt eure süße Eigenständigkeit und kehrt am Ende in euer Heim zurück, mit der Zufriedenheit, gute Arbeit getan zu haben. Personen um euch herum mögen lachen und denken, dass ihr ein wenig spinnt; aber diese Spinnerei ist ansteckend, und sehr bald werden sogar die, die respektlos waren, sich euch anschließen. Ansprache gehalten von Bhagawan Sri Sathya Sai Baba am 13 Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2017

  Der Mensch geht mit zwei Beinen; er geht mit iha und para, dieser und jener Welt, mit dharma und brahman, Rechtschaffenheit und Gott! Wenn man völlig von dieser Welt eingenommen ist, dann hat diese Person sich dafür entschieden, auf nur einem Bein, hüpfend, durch das Leben zu gehen. Das bringt Probleme mit sich. Zum Beispiel kann diese Person jederzeit fallen und sich das Schienbein brechen – und das wird auch passieren! Güte für diese Welt und Göttlichkeit für das Leben nach dem Tod – beiden muss in gleichem Maße Aufmerksamkeit gegeben werden. Jeder muss wachsam sein, wenn er den nächsten Schritt tut, einerlei mit welchem Fuß. Beide Beine sind notwendig für eine glückliche Reise durch das Leben. Ihr setzt den rechten Fuß, den Fuß zu Gott (brahman), wenn ihr den Bereich der Verwirklichung betreten wollt. Dazu müssen die Sinne besiegt worden sein. Go bedeutet die Sinne, und Go-pi bedeutet eine Person, die die Sinne bezwungen hat, in dem sie ihre Sinne Go-pala, dem Meister der Sinne, völlig übergeben hat. Krischna sagte einmal zu Arjuna, dass er Vrajamandala, den Bereich, in dem die Gopis lebten, nur betreten könne, wenn er seine Emotionen und Impulse gezügelt hätte, sowie seine Neigung, den Sinnen nachzugeben. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2017

  Lerne die Lektion vom Baum. Wenn die Früchte schwer an ihm hängen, streckt er seinen Kopf nicht in die Höhe vor Stolz, sondern er beugt sich nieder, als ob er keinen Verdienst an seiner Leistung hätte und als ob er euch helfen wolle, seine Früchte zu pflücken. Ähnlich könnt ihr die Lektion von den Vögeln lernen. Sie füttern jene, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert dem Büffel den Juckreiz, indem er ihn mit dem Schnabel kratzt; sie helfen und dienen sich gegenseitig ohne Gedanken an Belohnung. Wie viel wachsamer als die Vögel und Bäume solltet ihr Menschen sein, mit euren höheren Geschicklichkeiten und Fähigkeiten? Erinnere dich: Dienst ist das beste Heilmittel gegen den Egoismus; deshalb müsst ihr euch, so gut ihr könnt, im Dienen engagieren, um Schmerz und Kummer zu lindern. Versucht, soweit euch möglich, das Elend der anderen zu lindern. Wenn ihr dies ernsthaft tut, ist dies die beste spirituelle Praxis für einen wahren spirituellen Aspiranten. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2017

Viele sehnen sich danach, Nektar (amrit) von mir zu bekommen. Aber was nutzt es, nur ein paar Tropfen des von mir erschaffenen Nektars zu schlucken? Wenn die reine (sattvische) Eigenschaft in der in eurem Herzen stattfindenden Schlacht gewinnt und die leidenschaftliche (rajasische) und ignorante (tamasische) Eigenschaften bezwingt, kommt Amrit daraus hervor. Dieses Unsterblichkeit gewährende Amrit muss durch eure eigenen spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Die Menschen, die Meditation praktizieren, bekommen eine Übung namens Urdhva-Drishti (nach oben gerichtete Schau) gelehrt, wobei die beiden Augen nach oben auf einen Punkt zwischen den Augenbrauen gerichtet werden. Urdhva bedeutet nach oben und Drishti sehen. Der Begriff meint also nicht eine rein körperliche Übung, sondern die lebenslange Anstrengung, euren Geist (mind) auszurichten, damit er niedere Wünsche meidet und sich ihrer enthält und sich zu edleren Gedanken erhebt. Diese Anstrengung wird das Amrit sichern, es wird aus der Quelle des Herzens fließen. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2017

  Die Biene umschwirrt die Lotosblüte, setzt sich auf sie und trinkt ihren Nektar. Während sie den süßen, brauschenden Nektar genießt, ist sie ganz still, unentwegt, konzentriert und alles andere vergessend. Diese reine Liebe (prema) wird vom inneren Ich erfahren, welches das Spiegelbild des wirklichen Ich, eurer göttliche Seele (atman) ist. Jedes Individuum verhält sich wie die Biene, wenn es in der Gegenwart Gottes verweilt. Das Summen der Biene verstummt und sie verhält sich ganz still, sobald sie den Nektar trinkt. Ebenso streiten, kämpfen und verurteilen die Menschen nur, bis sie die süße Essenz des Göttlichen (rasa) entdeckt haben. Göttliches Rasa, die Essenz, ist die Süße der Liebe (prema rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Unruhe, Zweifel und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unruhe und Erregung gequält werdet, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe engstirnig, beschränkt und mit Ego und Selbstsucht vermischt ist.  Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2017

Setzt nicht eure Talente herab. Wenn ihr tief in euch selbst eintaucht, könnt ihr die Quelle all eurer Stärke entdecken. Die Ameise krabbelt über große Felsbrocken, und wenn es Millionen sind, können sie auf einem Felsen entlang ihres Weges eine Rinne erzeugen. Die winzigen Füße der Ameise haben diese Kraft. Ihr habt vielleicht auf den Steinwällen um das Dorf herum tiefe Einbuchtungen gesehen, die von den Wasserkrügen stammen, die seit Zeiten dort abgestellt wurden. Die Krüge sind aus Ton gemacht, doch mit den Jahren höhlen sie selbst den härtesten Granit aus! Die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa), die ihr seid, ist keine Verkörperung der Bedeutungslosigkeit (alpa-svarupa)! Das Selbst (atman) ist nicht anämisch, sondern ist ein kraftvoller Dynamo, der fähig ist, enorme Kraft zu erzeugen. Euer spiritueller Lehrer (guru) zeigt euch das Ziel (guri), aber ihr müsst die Kraft durch eure spirituellen Anstrengungen selbst erzeugen. Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. NOVEMBER 2017

  Krishna zeigte, dass euch der Sieg gewiss ist, wenn ihr die spirituelle Übung praktiziert, in der ständigen Gegenwart Gottes zu leben. Seht Krishna als euren Wagenlenker an; er wird euch durch die schwersten Stürme lenken. Er hat keine Günstlinge oder Rivalen. Wie das Feuer verbreitet er Wärme an alle, die ihm nah sind. Beschuldigt nicht ihn, wenn ihr die Wärme nicht spürt, sondern euch selbst! Hiranyakashipu sagte: „Gott ist nirgendwo“, und so war Gott für ihn nirgends. Prahlada erklärte: „Gott ist überall“, und so erschien Gott für ihn aus einer Säule, um seine Aussage zu bestätigen. Gott lief nicht in die Säule, um dann herauszukommen! Er war dort die ganze Zeit über, so wie in allem anderen! Er machte sich nur sichtbar! Auch ich bin so. Wenn ihr mich annehmt und „ja“ sagt, antworte ich und sage „ja, ja, ja“! Wenn ihr mich ablehnt und „nein“ sagt, echoe ich auch „nein“. Kommt und prüft mich, erfahrt und habt Glauben. Das ist der beste Weg, um von mir zu profitieren.“ Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2017

  Heute werde ich euch sagen, was für euch nutzbringend ist und was ihr täglich umsetzen müsst: Entwickelt Entsagung in Bezug auf eure persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Untersucht alle auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, dann erzeugt das nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und lagert deshalb auch nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind). Reist mit wenig Gepäck. Habt nur genug, um euer Leben und eure Gesundheit zu erhalten. Das Linsengericht (pappu) darf gerade nur so viel Salz (uppo) haben, dass es schmeckt. Verderbt die Speise (dal) nicht durch extra Salz. Das Leben wird schwer zu ertragen, wenn ihr ihm zu viele Wünsche hinzufügt. Limitiert eure Wünsche nach besten Kräften und wählt von ihnen die aus, die euch andauernde Freude bereiten. Rennt nicht der Mode und öffentlicher Anerkennung hinterher, was eure Ressourcen belastet. Haltet an euren eigenen Regeln fest, die euer auf spirituellen Fortschritt basierendes Leben ordnen. Setzt die Bedürfnisse und Freuden anderer an erste Stelle, nehmt sie wichtiger als eure eigenen. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2017

  Jetzt strebt jeder nach Bequemlichkeit und Vergnügen. Das scheint das A und O zu sein. Wenn ihr den Menschen sagt, dass sie essen können, was sie wollen und so viel sie mögen, sind sie erfreut. Doch wenn ihr hinzufügt, dass sie als Folge möglicherweise eine Krankheit bekommen, behandeln sie euch wie einen Feind! Keine Reglementierung oder Kontrolle ist beliebt. Doch Stärke gewinnt man nur durch Kontrolle, Beschränkung und Regeln. Die Menschen werden nur robust und ausdauerfähig, wenn sie Schwierigkeiten willkommen heißen. Bemüht euch, und ihr gewinnt die Kraft zum Erfolg. Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  Sathya Sai, 23. November 1964 Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2017

  Ihr sagt vielleicht, dass das Karma aus vergangenen Leben in diesem Leben abgegolten werden müsse und dass keine Gnade euch retten könne. Offensichtlich hat euch jemand gelehrt, das zu glauben. Ich versichere euch, dass ihr nicht an derlei Karma leiden müsst. Wenn euch ein ernster Schmerz peinigt, gibt euch der Arzt eine Morphiumspritze, und ihr fühlt den Schmerz nicht mehr, obwohl er in eurem Körper ist. Gnade ist wie Morphium; der Schmerz wird nicht gefühlt, obwohl ihr ihn durchlebt! Gnade nimmt dem Karma, das ihr durchmacht, die Bösartigkeit. So wie verderbliche Medikamente nach einem bestimmten Datum für unwirksam erklärt werden, wird die Wirkung von Karma durch Gnade null und nicht, obwohl die Ursache da ist! Deshalb ist es falsch, wenn man sagt, dass das auf die Stirn geschriebene Schicksal nicht ungültig gemacht werden könne (lalata likhitam). Gnade kann alles überwinden, nichts kann ihr ihm Weg stehen. Denkt daran, dass die Gnade allmächtig ist. 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2017

    In der gegenwärtigen Zeit gibt es nichts vollkommen Gutes. Wer verdient also den Schutz Gottes? Alle sind von Schlechtigkeit befleckt! Würde einer überleben, wenn Gott sich entschiede, das Schlechte auszurotten? Deshalb muss ich den Intellekt (buddhi) auf verschiedene Weisen korrigieren. Ich muss beraten, helfen, befehlen, verdammen und als Freund und Gratulant zur Seite stehen, damit sie schlechte Eigenschaften aufgeben, den geradlinigen Weg einschlagen und gehen und das Ziel erreichen. Ich muss den Menschen den Wert der Veden und der Schriften enthüllen, welche die Normen festlegen. Der einfachste Weg zur Selbsterkenntnis ist das Hingeben des Ego. Arjuna gab sich hin, und so wurde der Krieg, den er führte, in ein Opfer (yajna) transformiert! Daksha führte ein Yajna aus, aber er war so voller Egoismus und nicht zur Hingabe entschlossen. Deshalb wandelte sich das Yajna in einen hasserfüllten Krieg. Lasst nicht euer winziges Ego gegen den Allmächtigen antreten. Überlasst es Seinem Willen, und ihr werdet euch andauernden Friedens erfreuen. 23. November 1964     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2017

    Verkörperungen des göttlichen Selbst! Ihr feiert heute den Geburtstag von Swami und die verschiedenen Programme, die mit Enthusiasmus durchgeführt werden, bereiten euch göttliche Glückseligkeit (ananda). Aber tatsächlich habe ich keinen Wunsch, diesen Tag als besonders zu betrachten! Solch ein Wunsch existiert zu keiner Zeit in mir, weder in diesem noch einem anderen Aufenthalt. Ich brauche nichts, weder Großes noch Kleines in diesem Universum! Ich bin zu einem Ziel gekommen: Jedem von euch das Mysterium eurer Wirklichkeit und das Ziel eures Lebens zu offenbaren! Was ihr mir als Opfergabe darbringen solltet, ist reine Liebe in eurem Inneren. Wenn ihr das tut, bereitet mir das Glück! Verbringt eure Tage und Jahre von heute an in Aktivitäten, die jenen, die bittere Not leiden, helfen, und macht eure menschliche Existenz wertvoll und fruchtbringend. Benehmt euch angemessen und erkennt das Ziel eures Lebens. Ich segne euch! Sathya Sai, 23. November 1674    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2017

  Für Studenten ist es notwendig, dass sie verstehen, warum Moral und Spiritualität aus der Gesellschaft verschwunden sind. Bildung ohne Charakter, Wissenschaft ohne menschliche Werte, Handel ohne Ethik und Politik ohne Wahrheit sind für die Erosion der Tugend verantwortlich. Die Studenten haben die Pflicht, Patriotismus zu entwickeln und die vergessenen Tugenden wiederherzustellen. Die heutige Bildung macht clever, aber flößt keine Tugenden ein. Studenten transformieren ihren Kopf (mastakam) in Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.  Sathya Sai, 20. Mai 1991 Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2017

  Heiligt euer Leben, indem ihr eure Sinne kontrolliert. Nur weil Menschen keine Kontrolle über ihre Sinne und keine Grenzen für ihre Wünsche haben, sind in der Gesellschaft große Unrast und Erregung. Viele Menschen bewegen sich in der Gesellschaft wie Tiere. Ihr solltet nicht so werden. Wenn böse Gedanken in euch aufkommen, solltet ihr euch daran erinnern, dass ihr ein Mensch seid und kein Tier. Ärger ist eine tierische Eigenschaft. Wenn Tiere ärgerlich werden, kämpfen sie miteinander. Leider kämpfen auch die Menschen heutzutage miteinander wie wilde Tiere. Tiere haben einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.  Sathya Sai,  2. Mai 2006 einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2017

  Wahrheit ist ungeachtet der Zeit und des Ortes unveränderlich. Wo ihr auch seid ist Wahrheit Wahrheit und Liebe Liebe! Wenn ihr Liebe habt, wird Wahrheit von allein ein Teil von euch und umgekehrt. Ihr wurdet alle mit Liebe geboren. Aber während ihr heranwachst verringert sich diese selbstlose Liebe leider allmählich in euch und Hass und Neid vermehren sich. Neid ist eine schlechte Eigenschaft. Er schadet nicht nur anderen, sondern euch selbst am meisten. Deshalb gebt solch schlechten Eigenschaften keinen Raum, um in euch zu wachsen – niemals! Strebt danach, gute Eigenschaften wie Liebe und Wahrheit zu entwickeln. Nur dann könnt ihr ununterbrochenen Frieden erfahren. Wenn ihr den festen Glauben entwickelt, dass Gott in euch ist, dass ihr das Göttliche seid und dass euer Körper der Tempel Gottes ist, wird es keinerlei Raum für Ärger, Neid, Stolz und so weiter geben, die euch Schwierigkeiten bereiten können. Deshalb, meine Lieben, entwickelt Liebe und Mitgefühl. Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2017

  Der Ladies‘ Day wird heute gefeiert, um der heiligen Eigenschaften der Frauen zu gedenken und sie zu verbreiten. Obwohl es nur eine Erde gibt, unterscheiden sich die Pflanzen in Abhängigkeit des ausgesäten Samens. Der Schoß der Mutter symbolisiert die Mutter Erde. Wie der ausgesäte Same der Gedanken, so wird die Frucht, die er hervorbringt. Also sollte die werdende Mutter gute Gedanken hegen, gute Worte sprechen und gute Taten vollbringen. Nur dann kann sie tugendhafte Kinder zeugen. Aryamba war der Inbegriff von Tugend. Sie verbrachte ihre ganze Zeit in der Kontemplation Gottes und der Ausübung guter Taten. Als Ergebnis davon gebar sie Sankaracharya. Weil sie immer tugendhafte Gedanken hatte, konnte ihr Sohn ein Weltenlehrer (jagadguru) werden. Edle Seelen wie Vivekananda und Ramakrishna Paramahamsa konnten wegen der heiligen Gefühle ihrer Mütter erhabene Positionen in ihrem Leben einnehmen. Aufgrund der Gefühle der Mutter werden die Kinder gut oder böse. Wegen solcher Mütter schlagen Kinder den Weg der Rechtschaffenheit ein.  Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2017

  Wenn ihr ein Haus baut, setzt ihr Türen ein, nicht wahr? Gewährt ihr Tieren und Reptilien, Eseln, Schweinen, Schlangen und Skorpionen Einlass in euer Haus, nur weil die Türen eingebaut wurden? Nein! Wenn sie versuchen durch die Tür zu schlüpfen, werdet ihr sie davonjagen und die Tür fest verschließen, nicht wahr? Kontrolliert die Türen eures Herzens. Wenn ihr die Tür eures Herzens vor schlechten Eigenschaften verschließt, können sie nicht eintreten. Ihr solltet auf niemanden ärgerlich werden, niemanden kritisieren und keinem Leid zufügen. Wenn eine solche Situation dennoch auftreten sollte, kontrolliert euch. Wenn euch Ärger überkommt, unterdrückt sie sofort, indem ihr sie als euren ärgsten Feind betrachtet. Man sagt: „Ärger ist euer Feind, Geduld ist euer Schutzschild und Glück euer Himmel.“ Füllt euer Herze mit Liebe und Mitgefühl. Dann werdet ihr Gott überall sehen. Ohne Liebe seht ihr überall nur Dämonen! Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2017

Verändert euren Blickwinkel. Wenn ihr das Sehen der Welt aus der Perspektive der Allgegenwart des Göttlichen praktiziert, werdet ihr transformiert. Ihr werdet die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Ihr könnt nichts vor Gott verbergen. Viele Menschen meinen, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami Millionen Augen hat. Sogar eure Augen sind göttlich. Doch ihr seid euch eures göttlichen Wesens nicht bewusst. Wenn ihr Glaube an euch selbst besitzt, dann besitzt ihr auch Glaube an Gott. Erkennt, dass nichts jenseits der Kraft Gottes existiert. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr zu Gott hingezogen. Das setzt Reinheit voraus. Ein Magnet kann keinen Eisensplitter anziehen, wenn er verrostet ist. Ebenso wird auch Gott keinen unreinen Menschen zu sich heranziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt  die Überzeugung, dass Gott überall und in jedem Wesen ist.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2017

Euer Leben ist eine lange Reise, auf der ihr wenig Gepäck (Wünsche) mitnehmen solltet. Deshalb wird gesagt: „Weniger Gepäck bedeutet mehr Komfort und macht die Reise zum Vergnügen.“ Ihr habt viele Wünsche. Was habt ihr von ihnen? Es gibt Regeln für die Begrenzung von Landbesitz und Eigentum. Doch gibt es auch Regeln, die ihr befolgt, wenn es um die Begrenzung eurer Wünsche geht? Die Begrenzung der Wünsche ist das Gebot der Stunde. Sie bedeutet das Kontrollieren eurer Wünsche. Ihr könnt nur wahrhaft glücklich sein, wenn ihr eure Wünsche kontrolliert. Ihr unterliegt der falschen Ansicht, dass Glück in der Erfüllung von Wünschen bestehe. Aber tatsächlich dämmert euch das Glück, wenn eure Wünsche vollkommen ausgemerzt sind. Verringert eure Wünsche Tag für Tag. Dann werdet ihr euch sehr schnell dem Zustand der Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern. Sathya Sai, 14. März 1999 Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2017

  Heutzutage findet man im Heim keine Liebe mehr unter den Älteren und Jüngeren; die Kinder ehren ihre Eltern nicht mehr. Der moralische Verfall unterminiert Einheit und Stärke. Moralischer Verfall ist schlimmer als der Verfall des Militärs. Er führt zu größerem Unheil. Wie könnt ihr nutzbringend für andere sein, wenn ihr ständig über ‚mein‘ und ‚ich‘ meditiert? Opferbereitschaft ist das Salz des Lebens, sie ist das Geheimnis von Friede und Freude. ‚Go‘ bedeutet die Sinne. Somit bedeutet der Name ‚Go-pala‘ (einer von Gottes Namen): Er, der die Sinne kontrolliert. Und warum sollten sie unter Kontrolle stehen? Damit sie der Opferbereitschaft nicht im Weg stehen. Alle Sinne sind ichbezogen und egozentrisch. Sie müssen so erzogen werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin. Sathya Sai Baba am 27. März 1965 werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2017

Ohne tief in die Bedeutung von allem einzutauchen, was um sie herum geschieht, leben die Menschen ein oberflächliches Leben. Wenn die Menschen nur über die Wirklichkeit ihrer eigenen Existenz, über Wissen und Liebe meditierten, würden sie einen engen Kontakt mit der Quelle aller Existenz, allen Wissens und aller Glückseligkeit eingehen. Wie kann jemand Selbstzufriedenheit, unendliche Kraft und Weisheit erlangen, ohne den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis zu machen? Es liegt in eurer Macht, eure Tage auf der Erde zu einem Weg aus Blumen zu machen, statt einem dornigen Weg. Erkennt den göttlichen Bewohner in jedem Herzen, und das Leben wird sanft, ausgeglichen und liebevoll verlaufen. Gott wird der Brunnen der Liebe in eurem Herzen sein und in all den Herzen, mit denen ihr in Berührung kommt. Verehrt jeden so wie ihr Sai verehrt. Gestattet dem anderen Menschen so viel Freiraum, wie ihr selbst genießt. Behandelt andere so wie ihr behandelt werden möchtet. Das ist die Summe und Substanz spiritueller Übungen (sadhana). Sathya Sai Baba, 11. Mai 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2017

Wahrheit ist Gott, Glaube ist Gott und Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wenn ihr nur diese drei kultiviert, könnt ihr alles erreichen. In eurem Leben begegnet ihr vielleicht einer Vielzahl von Verlusten und Schwierigkeiten und erfahrt viel Leid. Aber ihr solltet niemals Wahrheit, Glaube und Liebe aufgeben. Verlust, Leid und Schwierigkeiten sind wie die Wellen des Ozeans des Leben. Sie kommen und gehen bloß. Das Wasser im Ozean jedoch bleibt immer da. Entwickelt deshalb Glaube an das Wasser, also an das Göttliche. Eure Gedanken sind wie vorbeiziehende Wolken. Haltet deshalb an eurem Glauben an Gott fest. Wenn ihr Liebe und Glauben an Gott entwickelt, gibt es nichts auf der Welt, was ihr nicht erreichen könnt. Durch Glaube und Liebe könnt ihr sogar die Erde in den Himmel und den Himmel in die Erde wandeln. Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen ihn oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2017

  Es gibt zwei Arten von Bhajans – die eine sind Khandabhajans, die für eine bestimmte Zeit oder begrenzte Dauer gesungen werden, und die andere Akhandabhajans, die sich auf die konstante Kontemplation Gottes am Morgen, Abend und in der Nacht beziehen, auf die unaufhörliche Kontemplation Gottes in allen drei Zuständen: Wachsein, Traum und Tiefschlaf. Sie sind „Sarvada sarvakaleshu sarvathra Harichintanam“, was bedeutet, zu jeder Zeit und allerorts an Gott zu denken. Der göttliche Name ist hoch wirksam. Jeder der vielen Namen Gottes hat eine bestimmte Art von Kraft. Wenn ihr diese Kraft gut nutzen und anhaltenden Gewinn daraus ziehen wollt, dann nehmt an den Akhandabhajans teil. Ihr seid in höchstem Maße vom Glück begünstigt, an diesen Akhandabhajans teilzunehmen. Das ist eine großartige Gelegenheit. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Die globalen Akhandabhajans werden aus diesen Gründen jedes Jahr durchgeführt.  Sathya Sai, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2017

  Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Gottes Lotosfüßen gesucht habt, solltet ihr diese niemals aufgeben. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht. Wenn ihr den göttlichen Namen unerschütterlich in eurem Herzen verankert, wird euer Leben geheiligt werden. Das ist Hingabe – Bhakti –, und darin liegt eure Kraft – Shakti. Das ist Befreiung – Mukti. Nur damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, wurde die spirituelle Disziplin (sadhana) des Akhandabhajans wenigstens einmal im Jahr den Devotees vorgeschrieben. Das Wort „akhanda“ beinhaltet das ununterbrochene, 24 Stunden andauernde Singen des göttlichen Namens. Während der Akhandabhajans kommen und gehen die Leute. Ihr könnt während der Akhandabhajans heimgehen, zum Beispiel, um zu essen. Aber wiederholt, während ihr euch um eure Arbeit im Haus kümmert, weiterhin Gottes Namen (nāmasmarana). Das ist die Essenz von Krishnas Botschaft in der Gita: „Denke immer an mich und kämpfe bis zum Schluss (mām anusmara yuddha ca).“ Sathya Sai Baba spricht Band 40, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2017

  Es hat keinen Zweck, beim Singen der Gottesnamen (namasankirtan) die Sekunden und Minuten zu zählen und zu denken: „Ich habe Gottes Namen so und so viele Minuten und Sekunden gesungen.“ Meera betete mit großer Aufrichtigkeit zu Krishna: „Swami, ich bin tief in den Ozean eingetaucht und habe die Perle deines göttlichen Namens gefunden. Lass diese wertvolle Perle nicht aus meiner Hand gleiten und zurück in den Ozean fallen. Da ich in diese Welt geboren wurde, lass mich die Herrlichkeit Deines göttlichen Namens ununterbrochen singen und mein Leben dadurch heiligen!“ Manche Menschen, die an den Bhajans teilnehmen, sagen: „Mir geht es heute nicht gut, denn ich habe eine Halsentzündung und einen bösen Husten. Ich kann nicht singen.“ Es stimmt, ihr leidet vielleicht an einer Erkältung und Husten. Aber ihr könnt ganz sicher innerlich singen. Macht das! Das gibt euch die notwendige Stärke. Der göttliche Name ist sehr heilig. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2017

Ich kann über mich sagen, dass ich meinen Segen über diejenigen, die mich schlechtmachen und diffamieren, ausschütte. Jene, die Unwahrheiten über mich erzählen, gewinnen Freude daraus. Ich freue mich, dass ich der Grund für ihr Hochgefühl und Freude bin! Auch ihr müsst diese Argumentationslinie annehmen und sehr glücklich sein, wenn jemand Freude daran findet, euch zu diffamieren. Reagiert nicht, indem ihr wiederum diese Person diffamiert. Dann bindet die Kette des Hasses euch aneinander und zieht euch beide herunter. Das Leben wird zu einer Tragödie. Besiegt Ärger auf tapfere Weise; überwindet Hass durch Liebe. Speist Wut nicht durch Vergeltung. Vergesst und vergebt alles, was bislang zwischen euch passiert ist, beginnt von nun an ein neues Kapitel der Liebe und Brüderlichkeit. Güte ist Göttlichkeit. Sprecht niemals schlecht über andere. Verbringt eure Zeit damit, Liebe in gegenseitiger Hilfe zu verbreiten. Liebt, liebt, liebt, liebt zuallererst. Liebt solange ihr lebt! Sathya Sai, 28. April 1975      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2017

Ihr müsst zu eurem eigenen Lehrer werden. Trainiert euch selbst, indem ihr den Funken der Weisheit nutzt, der euch eingesetzt wurde. Wenn ihr das erst einmal nach besten Kräften versucht, wird die Gnade Gottes da sein, um euch weiterzuhelfen. Der erste Schritt in der spirituellen Disziplin ist das Reinigen eures Sprechens. Redet sanft und ohne Ärger. Prahlt nicht mit Gelehrsamkeit oder Leistungen. Seid demütig und immer eifrig bereit zu dienen. Spart mit Worten und praktiziert Stille. Das wird euch vor Plänkeleien, nutzlosen Gedanken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert die Einstellung der Freude, wenn andere froh sind, und des Kummers, wenn andere traurig sind. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen jedoch in Dienen übersetzt werden, sie sollten nicht nur Gefühle sein. Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotos; nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blütenblätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. So ist es auch mit den Menschen. Differenzen bestehen wegen Unreife. Doch denkt daran, dass alle Früchte eines Tages reifen und abfallen. Alle Wesen erreichen ihr Ziel, egal wie schnell sie gehen oder wie weitschweifig ihr Weg ist!  Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2017

Verstrickt euch nicht in die Maschen von „ich und mein“. Wenn euer Ego erst einmal unterdrückt ist, werden augenblicklich zwei Auswirkungen folgen: Freisein von Kummer und Erlangen von Freude! Für diese große Vollendung müsst ihr beharrlich einen Schritt vor den anderen setzen. Gute Taten wie rituelle Andachten, Wiederholen heiliger Namen, Meditation, Einhalten von Gelübden und so weiter sind die notwendigen Schritte! Gute Gedanken wie Gebete um ein größeres Unterscheidungsvermögen, mehr Chancen für den Dienst an anderen und so weiter werden euch immens helfen! Säubert langsam und beständig euren Geist (mind), schärft euren Intellekt, reinigt die Sinne, und ihr werdet Gnade gewinnen. Behandelt die Alten und Kranken unter euch mit besonderer Fürsorge. Diejenigen von euch, die jung und stark sind, müssen ihnen Trost und die Möglichkeiten geben, die sie verdienen. Haltet euch an die Disziplinregeln, die euch zu eurem Wohl gegeben wurden, und zieht Nutzen daraus! Ihr seid von Liebe angezogen zu Gott gekommen. Fördert sie eifrig und lebt in dieser Liebe. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2017

Ihr seht, wie der Tod Menschen um euch herum holt, aber ihr lernt nicht, ihm ruhig, tapfer und froh zu begegnen, wenn er zu euch kommt. Die Mehrheit der Menschen erlebt ab und zu einen flüchtigen Blick von Unterscheidungskraft und Bindungslosigkeit, aber sie vergisst den Ruf schnell, ignoriert ihn oder verbirgt ihn mit Exzessen und Entschuldigungen. Ein Schritt vor und ein Schritt zurück – so bringt die Reise sie nicht weit. Auch wenn Manche spirituelle Übungen aufnehmen, mangelt es an Beständigkeit. Wie ein Wollknäuel, das euch aus der Hand auf den Boden fällt, sich abwickelt und verheddert, weil ihr es nicht genug festgehalten habt, lassen die Übungen nach. Nur Beständigkeit wird euch hier wie bei allem anderen Erfolg sichern. Wie könnt ihr schnelle Erfolge in der Kontrolle eures Geistes (mind) erwarten? Es ist äußerst schwierig, seine Launen zu überwinden, denn er Geist hat viele Gesichter und ist sehr unnachgiebig. Allein beständige Ausdauer wird euren Geist bändigen, und nur durch einen gebändigten Geist könnt ihr das Göttliche erfahren. Sathya Sai Baba, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2017

Das Treffen von Mitpilgern und verwandten Gottsuchenden ist ein seltener Glücksfall. Jeder von euch ist ein Tempel mit dem Göttlichen in eurem Herzen, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird in der Schrift Purusha Sukta als tausendköpfig beschrieben. Damit ist nicht gemeint, dass er nur tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass Gott in Tausenden von Köpfen als nur ein liebendes Herz gegenwärtig ist und allen Leben und Energie gibt! Niemand von euch muss sich als getrennt von anderen betrachten, ihr alle seid durch dieselbe Lebenskraft miteinander verbunden. Dasselbe Blut fließt durch unzählige Körper. Das ist eine kostbare Botschaft, eine sehr besondere Lehre der Ewigen Religion (Sanathana Dharma), welche die meisten von euch leider vergessen haben. Das ist es, was die Welt heute benötigt! Bindet euch eifrig an Gott! Dann werden alle Menschen an allen Tagen für euch heilig und besonders sein! Sathya Sai Baba, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2017

Die Hauptursache aller Schwierigkeiten ist das unkontrollierte und fehlgeleitete Denken (mind). Wie die Fluten des Godavari rollen Gedanken heran, schwemmen Erde fort und zerstören beide Seiten großer Ufergebiete. Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung sind die beiden Ufer, welche die wilde Energie der Fluten (eures Denkens) bändigen und die tobenden Fluten ins Meer (Göttlichkeit) leiten, welches das wirkliche Ziel ist, dem sie zustreben. Niemand von euch sollte versuchen von den Pflichten von Position und Status davonzulaufen. Denkt daran, eure Pflichten stattdessen als Gottesdienst zu verrichten, als Opfergaben eurer Intelligenz, Fähigkeiten, Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die ihr den Füßen Gottes in einem Geist (spirit) der Dankbarkeit für die Gelegenheit ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns darbringt. Obligatorische Handlungen müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das tut, schenken sie euch die so dringend benötigte Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung. Sathya Sai, 23. April 1961

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2017

Gott hat euch mit einem Körper ausgestattet, und somit sind alle Körperglieder und Sinnesorgane der ehrerbietenden Aufmerksamkeit würdig. Jedes muss für Seinen Ruhm genutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es eine Chance erhält, die wunderbaren Geschichten über Gott zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Andernfalls ist eure Zunge so wirkungsvoll wie die von Fröschen am sumpfigen Ufer, die Tag und Nacht quaken! Ein Tier (pashu) fürchtet, ein wildes Tier (migra) erschreckt! Angst vor jemandem oder etwas zu haben ist eine tierische Neigung und andere zu schikanieren eine dämonische Neigung. Ihr solltet beides nicht haben! Euer menschlicher Körper wurde euch für ein großes Ziel geschenkt: das Erkennen Gottes im Inneren. Wenn ihr ein voll beladenes Auto in gutem Zustand besitzt, würdet ihr es dann in der Garage lassen? Würdet ihr es nicht dorthin fahren, wo ihr hin müsst? Lernt ebenso, die Fähigkeiten von Körper, Sinnen, Intellekt und Verstand (mind) zu nutzen, und erreicht euer Ziel! Sathya Sai, 18. Februar 1966   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2017

In allen Ländern liegt die Betonung auf dem Lebensstandard statt auf der Lebensqualität. Wendet ihr euch erst einmal dem Weg weltlichen Glücks zu, werdet ihr immer weiter zu größerer und noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet für einen Moment inne und überprüft eure eigene Erfahrung: ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden habt, wenn eure Bedürfnisse erfüllt werden. Dann werdet ihr Zeuge der Wahrheit, dass ein gehobener Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Ebenso sichern Bildung, die Beherrschung von Information und das Erreichen von Fähigkeiten keinen mentalen Gleichmut. Es ist eine Tatsache, dass die Gebildeten überall unzufriedener und konkurrierender sind als die Ungebildeten. Deshalb ist das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma) heutzutage die drängende Notwendigkeit in allen Teilen der Welt. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2017

  Geht nicht in die Falle von Freunden, der Gesellschaft oder fehlgeleiteten sozialen Konventionen und werdet zur Beute von schlechten Eigenschaften wie Rauchen und anderen. Sie zerstören Gesundheit, Glück, Energie und sogar Charme. Rauchen verunstaltet euer Gesicht und schädigt eure Lunge. Es schwächt euch und macht euch krank. Der Körper ist der Tempel Gottes. Haltet ihn in einem guten und starken Zustand. Dieses Knochengerüst, der Körper, ist Hasthinapuram, wo der blinde König Dhritarashtra als das Symbol für Unwissenheit und ebenso Yudhistira als das Symbol der Weisheit sind. Lasst die Kräfte von Yudhistira mit der Hilfe Sri Krishnas gewinnen. Lasst die Zunge, die an das Bittere der Margosafrucht weltlicher Triumphe und Schwierigkeiten gewöhnt ist, den süßen Honig der Erinnerung an den Namen Gottes kosten. Experimentiert damit, und ihr werdet über die Ergebnisse erstaunt sein. Ihr könnt den schnellen Fortschritt in Frieden und Standfestigkeit in euch und um euch herum spüren. Lernt diese leichte Lektion, taucht in die Freude ein und lasst andere daran teilhaben. Sathya Sai, 2 September 1958