GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2018

Es gibt Viele, die den Status und die Vorteile eines Hingegebenen beanspruchen. Ihr könnt sie sehen – auf den Straßen, die zu heiligen Flüssen führen, oder spirituelle Lieder singend und Kultrequisiten tragend, die ihre Hingabe zeigen soll.  Aber die Behauptung, ein Gotthingegebener, ein Jünger des Höchsten, zu sein, kann nur zugesprochen werden, wenn die Leidenschaften und Gefühle rein sind und der Charakter tugendhaft ist. Die Lippen können den Namen Gottes aussprechen, das Ohr mag offen sein, wenn die Herrlichkeit Gottes gepriesen wird, und die Hand mag Blumen über das Bildnis Gottes streuen, aber die Zunge kennt oder genießt den Geschmack vielleicht nicht, das Ohr mag sich nicht danach sehnen und die Hand nicht danach verlangen. Das kann nur geschehen, wenn sich das Herz des Höchsten bewusst ist und der Geist (mind) von der Erinnerung an Gott begeistert ist. Andernfalls ist man wie der Löffel, der in Süß und Sauer mit gleichem Eifer und derselben Intensität getunkt wird. Der Löffel verweigert oder genießt keinen der Geschmäcker.

Sathya Sai, 23. März 1966

 

Gedanke für den Tag

Der Gedanke für den Tag "Thought for the Day" aus Ansprachen und Schriften von Sathya Sai Baba wird täglich im Aschram Prasanthi Nilayam in englischer Sprache mit Kreide auf eine Tafel geschrieben und ausgehängt. Er ist hier ins Deutsche übersetzt.

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